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PRAXIS IN DEUTSCH
Учебно-методическое пособие
по совершенствованию языковых навыков
и речевых умений учителя немецкого языка
Государственное образовательное учреждение дополнительного
профессионального образования Тульской области
«Институт повышения квалификации и профессиональной
переподготовки работников образования Тульской области»
(ГОУ ДПО ТО «ИПК и ППРО ТО»)
Praxis in Deutsch
Учебно-методическое пособие
по совершенствованию языковых навыков
и речевых умений учителя немецкого языка
Тula 2020
УДК 811.112.2
ББК 81.432.4
П68
Рецен з ен т ы:
Кудинова В.И., зав. кафедрой немецкого языка факультета
иностранных языков ФГБОУ «ТГПУ им. Л.Н. Толстого»,
кандидат филологических наук
Демьянова Н.А., зав. кафедрой немецкого языка
МБОУ «ЦО – гимназия № 11» г. Тулы, заслуженный учитель РФ
А вт ор - с о с т а ви т ел ь:
Савоничева Г.А., доцент кафедры основного и среднего
общего образования ГОУ ДПО ТО «ИПК и ППРО ТО»,
кандидат педагогических наук, заслуженный учитель РФ
П68
Praxis in Deutsch. Учебно-методическое пособие по совершенствованию языковых навыков и речевых умений учителя немецкого языка. — Тула: ГОУ ДПО ТО
«ИПК и ППРО ТО», 2020. — 52 с.
Предлагаемое учебно-методическое пособие в форме рабочей тетради может быть
полезным для учителей немецкого языка и студентов факультета иностранных языков. Оно содержит практико-ориентированные задания, которые позволят расширить словарный запас, повторить наиболее сложные грамматические конструкции,
включиться в общение на основе материалов бытовой тематики на общеевропейском
уровне В 2, а также использовать данный материал при подготовке уроков немецкого
языка.
Die vorgeschlagenen Materialien in der Form des Arbeitsheftes können für Deutschlehrer und Studenten der Fremdsprachenfakultät nützlich sein. Sie enthalten praktische Aufgaben, deren Ziel ist, den Wortschatz zu erweitern, komplizierte grammatische Strukturen
zu festigen, Alltagsthemen auf dem europäischen Niveau B2 zu besprechen und diesen Lehrstoff bei der Vorbereitung der Deutschstunden zu benutzen.
УДК 811.112.2
ББК 81.432.4
© Савоничева Г.А., 2020
© ГОУ ДПО ТО
«ИПК и ППРО ТО», 2020
ВВЕДЕНИЕ
Учебно-методическое пособие «Praxis in Deutsch» представлено в форме
рабочей тетради и предназначено для проведения практических занятий по
немецкому языку в рамках курсов повышения квалификации учителей немецкого языка. В нем слушателям предлагаются практико-ориентированные задания для совершенствования языковых навыков и речевых умений по немецкому языку. В пособии рассматриваются 8 тем, посвященных бытовой тематике.
Все материалы имеют лингвострановедческую направленность, предполагают
организацию учебного процесса на основе диалога культур, могут быть использованы в ходе подготовки методических разработок уроков в школе.
EINFÜHRUNG
Das Lehrwerk «Praxis in Deutsch“ ist in der Form des Arbeitsheftes vorgestellt
und ist für den praktischen Unterricht im Rahmen der Fortbildung der Deutschlehrer
vorausgesehen. Da sind die praktischen Aufgaben für die Vervollkommnung der
Sprach - und Spechfertigkeiten der Hörer. Im Lehrbehelfe betrachtet man 8 Themen,
die den Alltagsproblemen gewidmet sind. Alle Materialien enthаlten landeskundliche
Information, sehen die Lehrorganisation als Dialog der Kulturen voraus. Man kann
sie bei der Vorbereitung der Unterrichtspläne in der Schule benutzen.
3
INHALT
1. Die Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2. Die Familie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
3. Die Gefühle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
4. Die Freunde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
5. Die Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
6. Das Essen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
7. Die Sammlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
8. Die Geschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
4
PRAXIS IN DEUTSCH
DIE ARBEIT
1. Schauen Sie sich die Bilder unten an. Überlegen Sie, warum die Personen so
glücklich aussehen.
2. Überlegen Sie, ob Arbeit Spaß machen kann oder muss.
Was macht Ihnen bei der Arbeit Spaß?
Notieren Sie unten im Kasten Ihre Ideen, diskutieren Sie dann in der Gruppe.
3. Wie kann die Arbeit sein? Setzen Sie diese Reihe fort!
Vernünftig, erreichbar, langweilig, stressig, ergebnisvoll, freudig, schwer,
zielbewusst…
Die Arbeit
5
4. Was muss die Arbeit bringen? Setzen Sie diese Reihe fort!
Spaß, Freude, Stolz, Geld, gute Ergebnisse, neue Möglichkeiten, keinen Druck…
Grammatik. Passiv mit Modalverben.
5. Druck bei der Arbeit
Der Chef
Was möchte der Chef?
Das Projekt muss in zwei Monaten
realisiert werden.
Der Mitarbeiter
Was möchte der Mitarbeiter?
Das Projekt lässt sich nicht in
zwei Monaten realisieren. Es ist
wahrscheinlich in fünf Monaten zu
realisieren.
Das Projekt ist aber in kürzester Zeit zu Vielleicht ist es in vier Monaten
realisieren.
realisierbar.
Passiversatzformen
Passivkonstruktionen mit Modalverben
Das Projekt lässt sich nicht in zwei
Monaten realisieren.
Lässt sich + Inf.
Das Projekt muss in zwei Monaten
realisiert werden.
Das Projekt kann in zwei Monaten
realisiert werden.
Es ist wahrscheinlich in fünf Monaten zu Das Projekt muss in zwei Monaten
realisieren.
realisiert werden.
Sein + zu+ Inf.
Das Projekt kann in zwei Monaten
realisiert werden.
Vielleicht ist es in vier Monaten
Das Projekt muss in zwei Monaten
realisierbar.
realisiert werden.
Sein +Adjektiv mit Suff. «bar“ und
Das Projekt kann in zwei Monaten
realisiert werden.
«lich“
Das Projekt kann man in vier Monaten Das Projekt muss in zwei Monaten
realisieren.
realisiert werden.
Man + Inf.
Das Projekt kann in zwei Monaten
realisiert werden.
6
PRAXIS IN DEUTSCH
6. Karten für Grammatikexperten. Schreiben Sie diese Sätze anders.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
Die Arbeit
Die Druckerpatrone kann leicht
ausgewechselt werden.
(-bar)
Das Problem kann leicht gelöst
werden. (-bar)
Diese Schrift kann jeder lesen.
(-bar)
Die Texte können nicht bearbeitet
werden. (sich lassen + Infinitiv)
Ein neues Programm kann nicht
installiert werden. (sich lassen +
Infinitiv)
Die Tabellen können leicht eingefügt
werden. (sich lassen + Infinitiv)
Das Seitenlayout kann verändert
werden. (sich lassen + Infinitiv)
Das Projekt muss bis Ende des
Monats abgeschlossen werden.
(sein + zu + Inf.)
9. Die Mikrowelle kann auch als
Kühlschrank verwendet werden.
(sein + zu + Inf.)
10. Hier müssen noch
Verbesserungen vorgenommen
werden. (sein + zu + Inf.)
Das Material kann ganz einfach
verarbeitet werden. (sein + zu + Inf.)
Mit dem Schiff kann eine Ladung
von 3000 Tonnen befördert werden.
(sein + zu + Inf.)
Der Fehler im Softwareprogramm
kann nicht gefunden werden.
(sein + zu + Inf.)
Auf den Flughäfen müssen alle
Passagiere noch besser kontrolliert
werden. (sein + zu + Inf.)
Das Projekt kann nicht vollständig
finanziert werden. (-bar)
Die Maschine kann von einer
Person bedient werden.
(sein + zu + Inf.)
7
7.Eine kleine Cheftypologie. Finden Sie die Beschreibung für jeden Typ:
a) der kreative Chaot
b) der Erbsenzähler
c) der Bremser
d) der Intellektuelle
e) der Kumpel
f) der Wattebausch
1. Er will alles genau wissen. Alles muss so gemacht werden, wie er sich vorstellt.
Er kontrolliert alles.
2. Er denkt über alles genau und diskutiert viel. Es fällt ihm schwer dringende
Probleme zu lösen. Er ist kein praktischer Typ.
3. Er will sich mit allen Mitarbeitern gut verstehen. Er hat immer ein offenes Ohr.
Er hört sich Probleme seiner Mitarbeiter, fordert aber keine Lösungen.
4. Gute Ideen interessieren ihn nicht. Er denkt viel nach und kann sich nicht
entscheiden. Er hat Angst Fehler zu machen, deswegen bremst er seine Mitarbeiter.
5. Er hat viele neue Ideen. Er vergisst Termine. Man kann sich nicht auf ihn verlassen.
6. Er will mit niemandem Probleme haben. Er sagt, dass er sich um ein Problem
kümmert, macht es dann aber nicht.
Lösung: 1b; 2d; 3e; 4c; 5a; 6f.
8
PRAXIS IN DEUTSCH
DIE FAMILIE
1. Machen Sie sich mit den Aussagen der berühmten Menschen bekannt,
wählen Sie eine Aussage und kommentieren Sie diese Aussage.
1
2
3
4
5
1. Es kommt darauf an, die Kinder zu verstehen und sie erkennend lieben zu
lernen. Hermann Hesse.
2. Erst bei den Enkeln ist man dann so weit, dass man die Kinder ungefähr
verstehen kann. Erich Kästner.
3. Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden, sie wollen leben.
Ekkehard von Braunmühl.
4. Man versteht die Kinder nicht, ist man nicht selbst kindlichen Herzens. Man
weiß sie nicht zu behandeln, wenn man sie nicht liebt, und man liebt sie nicht,
wenn man nicht liebenswürdig ist. Ludwig Börne.
5. Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.
Johann Wolfgang von Goethe.
2. Lesen Sie folgende Texte. Beachten Sie temporale Nebensätze. Schreiben Sie
diese Sätze heraus.
A. Johanna, 24: Das Verhältnis zwischen mir und meinen Eltern sind sehr gut.
Natürlich hat es früher auch Auseinandersetzungen gegeben. Als ich die ersten
Die Familie
9
Versuche unternahm, abends länger wegzubleiben, kostete das schon einige
Kämpfe. Aber letztendlich haben meine Eltern mir vertraut und mir viel Freiheit
gegeben. Und das hat dazu geführt, dass ich mich verantwortlich gefühlt und
ihre Toleranz nie genutzt habe. Als ich volljährig geworden war, konnte ich
eigentlich machen, was ich wollte. So funktioniert es auch gut, dass ich noch
zu Hause wohne. Und bis ich mein Studium beendet hatte, wird das auch so
bleiben.
B. Jana, 38: Bevor ich meine erste Stelle gefunden habe, habe ich aus finanziellen
Gründen zu Hause gewohnt. Das ging sehr gut, weil meine Eltern immer für
mich da waren, sich aber nicht in meine Privatsachen einmischen. Nach dem ich
geheiratet hatte, und in eine andere Stadt gezogen war, wurde unser Verhältnis
etwas distanzierter. Wir hatten einfach zu wenig Zeit: Kinder, Beruf… Außerdem
tendierte meine Mutter dazu, mir gute Ratschläge zur Kindererziehung zu geben.
Das hat zu gewissen Spannungen geführt. Jedes Mal, wenn sie zu Besuch kam,
hatten wir ein ungutes Gefühl. Einmal kam es zu einem richtigen Streit. Danach
ging aber alles besser, denn im Grunde ist unsere Beziehung sehr gut geblieben.
Und meine Eltern wissen, dass ich da bin, wenn sie mich brauchen, und alles für
sie machen werde, wenn sie einmal alt sind.
C. Christoph, 29: Ich hatte in meiner Kindheit und Jugend viele Konflikte mit meinen
Eltern. Meine Mutter neigte dazu, sich überall allzumischen, zu fürsorglich. Mein
Vater war übertrieben streng. Sobald ich nur ein bisschen anderer Meinung war,
wurde er autoritär und es gab Strafen. Während andere unterwegs waren, hatte
ich Stubenarrest, und manchmal gab es so Schläge. Seitdem ich eigene Wohnung
habe, ist unser Verhältnis Besser geworden. Aber so richtig vertrauensvoll, wird
es wohl leider nie sein.
A
B
C
3. Beachten Sie die Sätze mit temporalen Präpositionen. Führen Sie 2 eigene
Beispiele an.
Bei ihren Besuchen hatten wir ein ungutes Gefühl.
Nach meiner Heirat wurde unser Verhältnis etwas distanzierter.
Nach meiner Volljährigkeit konnte ich eigentlich machen, was ich wollte.
Vor meiner ersten festen Stelle habe ich zu Hause gewohnt.
Bis zum Ende meines Studiums wird das auch so bleiben.
10
PRAXIS IN DEUTSCH
Seit meinem Auszug ist unser Verhältnis etwas besser geworden.
Während meiner Kindheit gab es fast nie Konflikte mit meinen Eltern.
Seit meiner Pubertät hatte ich nur ein paar Auseinandersetzungen mit ihnen.
Nach meinem ersten Versuch, abends alleine auszugehen, kam es zu einem Streit
mit meinen Eltern.
Vor einer Diskussion überlege ich mir meine Argumente immer gut.
1.
2.
4. Bilden Sie Sätze mit folgenden Konjunktionen zum Bild.
Als ich…
Während ich…
Immer wenn ich
Sobald ich…
Nachdem ich…
5. Lesen Sie und behalten folgende Regel.
1. Das Geschehen im Haupt- und Nebensatz findet jeweils gleichzeitig statt.
2. Das Geschehen im Nebensatz findet zeitlich früher statt, das im Hauptsatz
später.
3. Das Geschehen im Nebensatz findet zeitlich später statt, das im Hauptsatz
früher.
4. Der Satz drückt eine Dauer von einem Zeitpunkt bis zu einem späteren
Zeitpunkt aus.
5. Der Satz drückt eine Dauer von einem vergangenen Zeitpunkt.
Die Familie
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6. Verteilen Sie diese Sätze entsprechend der Regel.
A. Als ich abends länger wegbleiben wollte, kostete das einige Kämpfe.
B. Wenn sie zu Besuch kam, hatten wir ein ungutes Gefühl.
C. Während andere unterwegs waren, hatte ich Stubenarrest.
D. Sie wissen, dass ich da bin, wenn sie mich brauchen.
E. So bald ich nur ein bisschen anderer Meinung war, wurde ich autoritär.
F. Nachdem ich geheiratet hatte, und weggezogen war, wurde unser Verhältnis
etwas distanzierter.
G. Als ich volljährig geworden war, konnte ich eigentlich machen, was ich wollte.
H. Bevor ich meine erste feste Stelle gefunden habe, habe ich zu Hause gewohnt.
I. Bis ich mein Studium beendet habe, wird das auch so bleiben.
J. Seitdem ich eigene Wohnung habe, ist unser Verhältnis etwas besser geworden.
1
12
2
3
4
5
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PRAXIS IN DEUTSCH
DIE GEFÜHLE
1. Beschreiben Sie folgende Bilder
2. Beachten Sie Wortschatz zum Thema «Gefühle»
Was ist es?
Es ist Unsinn
Es ist was es ist
Es ist Unglück
Es ist nichts als Schmerz
Es ist aussichtslos
Es ist lächerlich
Es ist leichtsinnig
Es ist unmöglich
sagt die Vernunft
sagt die Liebe
sagt die Beherrschung
sagt die Angst
sagt die Einsicht
sagt der Stolz
sagt die Vorsicht
sagt die Erfahrung
3. Beantworten Sie folgende Fragen.
Wann waren Sie das erste Mal verliebt?
Werden Sie oft eifersüchtig? In welchen Situationen?
Wovor ekeln Sie sich?
Halten Sie die Scham für positives oder negatives Gefühl?
Haben Sie Vertrauen zu vielen Menschen?
Die Gefühle
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Was halten Sie vom Leichtsinn?
In welchen Situationen werden Sie richtig zornig?
Was bringt Sie auf die Palme?
Kann Einsamkeit produktiv sein?
Welche Gefühle rufen bei Ihnen kleine Kinder hervor?
Was kann Sie wirklich traurig machen?
Welche Gefühle erlebt man in einer Stresssituation?
Worauf sind sie wirklich stolz?
Welche Gefühle sind bei erfolgreichen Karriereaufstieg zu vermeiden?
Was gibt uns die Lebenserfahrung?
Welche Tat würden Sie Ihrem Freund / Ihrer Freundin nicht verzeihen? Warum?
Kann Leichtsinn im Leben helfen?
4. Ordnen Sie folgende Begriffe den Bereichen «Gefühl» oder «Verstand» zu.
Angst f, Ärger m, Berechnung f, Eifersucht f, Einsamkeit f, Einsicht f, Ekel m,
Erfahrung f, Freude f, Furcht f, Leichtsinn m, Liebe f, Misstrauen n, Mitleid n,
Neid m, Scham f, Sehnsucht f, Stolz m, Trauer f, Unsinn m, Vernunft f,
Verständnis n, Vertrauen n, Vorsicht f, Wut f, Zorn m, Zufriedenheit f.
Gefühl
Verstand
5. Hörverstehen – Gefühle erkennen
Hören Sie fünf kurze Aussagen. Notieren Sie in der linken Spalte, welches Gefühl
der Sprecher / die Sprecherin jeweils ausdrückt, in der rechten Spalte, wie dieses
Gefühl begründet wird.
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PRAXIS IN DEUTSCH
Gefühl
Grund für Gefühl
6. Bilden Sie Situationen
– Sie planen eine längere Reise in ein unbekanntes Land.
(Unsicherheit oder Neugier).
Was empfinden Sie?
– Sie befinden sich an einem Sommertag am Strand.
(Sie sind entspannt. Sie sind gelangweilt).
Was empfinden Sie ?
– Sie stehen auf einem gefährlichen Bergweg.
(Sie empfinden Risikofreude. Sie haben Todesangst).
Was empfinden Sie?
– Sie haben in Ihrer Badewanne eine Spinne entdeckt.
(Sie ekeln sich davor. Sie empfinden heißes Interesse).
Was empfinden Sie?
– Sie haben Ihren ersten Arbeitstag.
Was empfinden Sie?
(Sie fühlen sich einsam. Sie fühlen sich aktiv und motiviert).
– Sie haben eine einfache Prüfung nicht geschafft.
(Sie schämen sich schrecklich. Es ist Ihnen völlig egal).
Was empfinden Sie?
– Sie befinden sich auf einer formellen Party.
(Sie sind interessiert. Sie sind total müde)
Was empfinden Sie?
– Sie sind verliebt.
(Sie sind glücklich. Sie sind verrückt vor Eifersucht).
Was empfinden Sie?
– Sie haben aus Versehen eine teure Vase Ihrer Gastgeber kaputt gemacht.
Was empfinden Sie?
(Sie sind ganz traurig).
– Ihr Gast hat aus Versehen eine teure Vase kaputt gemacht.
(Sie sind sehr wütend).
Die Gefühle
Was empfinden Sie?
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DIE FREUNDE
Was ist Freundschaft?
1.Wie sollte ein Freund / eine Freundin sein?
Tauschen Sie sich zu zweit über dieses Thema aus. Notieren Sie im Kasten ihre
Eigenschaften.
2. Ordnen Sie folgende Adjektive in der Reihenfolge der Bedeutsamkeit, welche
diese für sie haben.
zuverlässig │ ordentlich │ fröhlich │ gut aussehend │ verschwiegen │
vertrauenswürdig │ sportlich │ pünktlich │ intelligent │ freundlich │ optimistisch │
unternehmungslustig │ ruhig │ gesellig │ nachdenklich │ verständnisvoll │ sensibel
│ humorvoll │ großzügig │ ehrlich │ hilfsbereit │ reich │ kulturell interessiert │
schick
Nicht wichtig
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Wichtig
PRAXIS IN DEUTSCH
3. Ergänzen Sie die Charaktereigenschaften:
1. hum…
2. opt…
3. zuver…
4. pü…
5. ehrl…
6. nachd…
7. orden…
8. hilfs…
9. intel…
10. fe…
11. gese…
12. großz…
13. verständ…
14. sens…
15. freun…
4. Beantworten Sie folgende Fragen:
Wie ist ein Mensch, der …
1. … alles wissen möchte?
2. … immer danach strebt, seine Pflichten genau und gut zu erfüllen?
3. … glaubt, dass man ihm die Wahrheit sagt, ohne es nachzuprüfen?
4. … stets etwas vergisst?
5. … die anderen beneidet?
6. … seine Aufmerksamkeit nicht auf einen Gegenstand konzentriert?
7. … Ruhm und Verehrung über alles liebt?
8. … von sich eine bescheidene Meinung hat?
9. … «das ICH“ in den Mittelpunkt stellt?
10. … hin- und herschwankt?
11. … die Arbeit liebt?
12. … gern und viel redet?
13. … leicht in Zorn ausbricht?
14. … häufig lügt?
15. … schwer aus der Fassung zu bringen ist? 1
16. … nicht so viel spricht und von sich erzählt?
5. Interview über Freunde
Wann und wo haben Sie sie/ihn zum ersten Mal getroffen?
Wie war Ihr erster Eindruck von ihr/ihm?
Was mögen/schätzen Sie an ihr/ihm?
Was stört Sie an ihr/ihm manchmal?
Was verbindet Sie mit ihr/ihm? Was unterscheidet Sie von ihr/ihm?
Welchen Einfluss hat sie/er auf Sie?
Treffen Sie sich mit ihr/ihm regelmäßig?
Was unternehmen Sie zusammen?
Die Freunde
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6. Erzählen Sie von Ihrer besten Freundin/Ihrem besten Freund! Folgende
Ausdrücke helfen Ihnen bei der Beschreibung der Charaktereigenschaften:
Außergewöhnlich – ganz normal
Rücksichtsvoll /hilfsbereit – rücksichtslos/ egoistisch
Abenteuerlustig /risikofreudig – eher vorsichtig
Humorvoll/ unterhaltsam – humorlos/ ernst
Extrovertiert – introvertiert
Spontan – nachdenklich still
Sich sehr ähnlich sein – ganz unterschiedliche Charaktere haben
Auf Äußerlichkeiten viel – wenig Wert legen
7.Lesen Sie folgende Texte. Beachten Sie Adjektive mit Ergänzungen.
A. Streit unter Freundinnen
Ich mag meine Freundin Hanna sehr, aber gestern haben wir uns gestritten. Ich
bin in einer schweren Prüfung durchgefallen, Hanna dagegen hat diese Prüfung
sehr erfolgreich bestanden und war darauf sehr stolz. Ich war gar nicht neidisch
auf ihren Erfolg, sondern einfach sehr erstaunt darüber, dass Hanna sich sehr
gefreut hat, während ich über meine schlechte Note sehr traurig war. Jetzt bin
ich etwas enttäuscht von Hanna und weiß nicht, ob ich sie trotzdem anrufen soll.
Oder soll ich warten, bis sie sich bei mir meldet? Manchmal hat man eben auch
mit guten Freundinnen ein kleines Problem. Wahrscheinlich sollten wir nicht lange
aufeinander sauer sein, sondern bald wieder Kontakt aufnehmen. Es ist für uns
beide wichtig, unsere Meinung zu sagen und einander auch zuzuhören. Ich bin
fest davon überzeugt, dass ein kleiner Streit oder eine Meinungsverschiedenheit
richtigen Freundinnen nichts ausmacht. Daran sollte eine Freundschaft nicht
zerbrechen, sondern eher wachsen.
B. Jugendfreunde
Helmut ist so was wie ein Jugendfreund. Ich bin mit ihm seit meiner Teenager-Zeit
befreundet. Wir sehen uns alle paar Wochen. Entweder gehen wir dann was essen
oder wir treffen uns bei einem von uns zu Hause. Oft reden wir dann die halbe Nacht
miteinander und sind nicht aufeinander wütend, wenn wir am nächsten Tag total
müde sind. In vielen Punkten sind wir total unterschiedlich und ich bin manchmal
darüber erstaunt, dass wir uns trotzdem sehr gut verstehen. Aber wir haben in
vielen Dingen denselben Geschmack und unsere Freundschaft lebt auch dadurch.
So etwas finde ich für eine dauerhafte Freundschaft wichtig. Wir sind sogar von den
gleichen Frauen begeistert! Einmal waren wir sogar in die gleiche Frau verliebt, da
war ich mal sehr eifersüchtig auf ihn und eine Zeit lang hin- und hergerissen, ob er
wirklich ein so guter Freund ist. Aber sie hat dann sowieso einen anderen geheiratet
und schon bald hat uns diese Geschichte nichts mehr ausgemacht.
18
PRAXIS IN DEUTSCH
8. Behalten Sie Adjektive mit Ergänzungen
Böse sein auf Akk., neidisch sein auf Akk., eifersüchtig sein auf Akk., neugierig sein
auf Akk., stolz sein auf Akk., wütend sein auf Akk.
Glücklich sein über Akk., traurig sein über Akk., erstaunt sein über Akk.. froh sein
über Akk.
Befreundet sein mit Dat., zufrieden sein mit Dat., nett sein mit Dat., freundlich
sein mit Dat.
Dankbar sein für Akk., nützlich sein für Akk., verantwortlich sein für Akk., wichtig
sein für Akk.
Begeistert sein von Dat., enttäuscht sein von Dat., überzeugt sein von Dat.
Interessiert sein an Dat.
Beliebt sein bei Dat.
9. Ergänzen Sie folgende Sätze und achten Sie auf die richtigen Präpositionen:
1. Manchmal bin ich böse …
2. Ich bin oft neugierig …
3. In meinem letzten Urlaub war ich begeistert …
4. Letzte Woche war ich erstaunt …
5. Ich bin zufrieden …
6. Ich bin interessiert …
7. Ich bin stolz …
8. In diesem Jahr war / bin ich enttäuscht …
9. Ich möchte … beliebt sein.
10. Sprachenlernen ist … wichtig.
b) Interviewen Sie sich gegenseitig und markieren Sie jede gleiche Antwort mit
einem «+». Haben Sie viele Gemeinsamkeiten, dann könnten Sie vielleicht gute
Freunde werden!
Die Freunde
19
10. Stellen Sie Bildergeschichten zusammen. Diese Wörter helfen Ihnen bei
der Beschreibung der Charaktereigenschaften der Freunde.
Neugierig, überheblich, egoistisch, verantwortungsvoll, unentschlossen,
leichtgläubig, arbeitsam, vergesslich, gesellig, geschwätzig, neidisch,
unbeherrscht, reizbar, zerstreut, verlogen, ehrgeizig, eitel, ausgeglichen,
bescheiden, schüchtern, zurückhaltend, verschwiegen.
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PRAXIS IN DEUTSCH
DIE UMWELT
1.Machen Sie Zuordnungen. Aushänge Klimawandel
1. Treibhausgase in die Atmosphäre
abgeben
2. Das Klima wandelt sich.
3. Der Meeresspiegel steigt (um …
Meter) an.
4. Wetterextreme nehmen zu.
5. Die Temperatur erhöht sich (um …
Grad).
6. das Aussterben von Arten
beschleunigen
7. etwas zur Folge haben
8. für etwas sorgen
1
Die Umwelt
2
3
4
c. Gase, die zum Treibhauseffekt
beitragen, in die Luft ausstoßen
e. Typischer jährlicher Ablauf der
Witterung verändert sich.
d. Die Meeresoberfläche wird höher.
a. Maximale Wetterwerte verstärken
sich.
h. Der Wärmegrad der Luft wird höher.
f. das frühzeitige Verschwinden von
Tieren und Pflanzen verursachen
g. (verblasst) etwas hervorrufen
verursachen
b. zu etwas führen g. (verblasst) etwas
hervorrufen
5
6
7
8
21
2. Überprüfen Sie Ihre Zuordnung. Achten Sie auch auf die weiteren sprachlichen
(in Klammern angegebenen) Kombinationen.
1. Treibhausgase in die Atmosphäre
abgeben
2. Das Klima wandelt sich.
3.Der Meeresspiegel steigt um … Meter
an. (Eben so: Die Temperatur …)
4. Wetterextreme nehmen zu. (Ebenso:
die Wärme / die Trockenheit / Dürren /
Stürme / Überschwemmungen …)
5. Die Temperatur erhöht sich um …
Grad.
6. das Aussterben von Arten
beschleunigen
7. etw. zur Folge haben
8.für etw. sorgen
c. Gase, die zum Treibhauseffekt
beitragen, in die Luft ausstoβen
e. Typischer jährlicher Ablauf der
Witterung verändert sich.
d. Die Meeresoberfläche wird höher.
a. Maximale Wetterwerte verstärken
sich.
h. Der Wärmegrad der Luft wird höher.
f. das frühzeitige Verschwinden von
Tieren und Pflanzen verursachen
b. Das Klima wandelt sich.
g. (verblasst) etwas hervorrufen,
verursachen
3. Lesen Sie folgende Textabschnitte über die Folgen des Klimawandels.
Wie viel CO2 kann unsere Erde noch vertragen? Notieren Sie sich Stichpunkte,
berichten Sie anschließend den anderen Partnern über den Inhalt.
22
PRAXIS IN DEUTSCH
A. Zwar streiten sich Experten noch über die exakten Mengen an Treibhausgasen, die
wir in die Atmosphäre abgeben und darüber, welche Temperaturerhöhungen diese
verursachen. Sicher ist jedoch eins: Unser Klima wandelt sich und die zukünftigen
Folgen des Klimawandels hängen von diesen Werten ab. Letztes Jahr wurde in der
Wissenschaftszeitschrift «Science“ eine Studie zum Klimawandel veröffentlicht. Der
zufolge könnte der Anstieg des Meeresspiegels mehrere Meter betragen. Sollte das
gesamte Eis auf Grönland tauen, würde es den Meeresspiegel um 7 Meter ansteigen
lassen, beim gesamten Eis der Antarktis wären es sogar 65 Meter. Der immer weiter
ansteigende Meeresspiegel könnte niedrig liegende Küstengebiete überfluten.
22 der 50 größten Städte der Welt sind Küstenstädte, darunter Tokio, Shanghai,
Hongkong, New York. In Bangladesch z.B. liegen 17 Prozent der Landesfläche
nicht höher als einen Meter über dem Meeresspiegel. Auf dieser Fläche leben
35 Millionen Menschen.
B. Erwärmung kann mehr Krankheiten zur Folge haben. So sind vor einigen Jahren in
einem Hitzesommer deutlich mehr Menschen gestorben als üblich. Nach Angaben
der WHO (Weltgesundheitsorganisation) werden bei einer Erwärmung um 1 Grad
Celsius jährlich 300 000 Menschen mehr an Durchfallerkrankungen, Malaria und
Unterernährung sterben. Ebenso werden die zunehmenden Wetterextreme
für Krankheiten sorgen: Sowohl Dürren als auch Überschwemmungen sind mit
Gesundheitsfolgen verbunden. Wärmeres Klima fördert auch die Ausbreitung von
Schädlingen. In Zukunft gehört die Rückkehr der Malaria nach Europa oder die
Ausbreitung des von Tigermücken übertragenen Dengue-Fiebers zu den möglichen
Folgen des Klimawandels.
Die Umwelt
23
C. Zunehmende Wetterextreme sind wohl die Folgen des Klimawandels, die
man am direktesten spüren wird. Die zunehmende Wärme wird vor allem den
Wasserkreislauf der Erde intensivieren, das heiβt: Dürren, Überschwemmungen
und Stürme nehmen zu. Wo es heute trocken ist, wird es noch trockener. Wo es
heute bereits Überschwemmungen gibt, werden diese noch zunehmen. Schon
bei einer Erhöhung der Erdtemperatur um 2 Grad Celsius würden das südliche
Afrika und die Mittelmeerregion über 20–30 Prozent weniger Wasser verfügen
als heute. Eine Temperaturerhöhung um mehrere Grad hätte tiefgreifende
Auswirkungen auf die Ökosysteme. Ein schneller Temperaturanstieg übersteigt
die Anpassungsfähigkeit vieler Tiere und Pflanzen und würde daher das bereits
existierende Massenaussterben von Arten weiter beschleunigen.
D. Möglich ist auch ein Zusammenbrechen des Regenwalds am Amazonas:
Zunehmender Kohlendioxid-Gehalt in der Luft führt dazu, dass die Regenmenge
reduziert wird. Eine Verdopplung des CO2-Gehalts könnte daher nach
Modellrechnungen das Ende der Amazonas-Regenwälder bedeuten. Dies würde
den Klimawandel weiter beschleunigen. Die Auswirkungen auf die Ökosysteme
werden auch die Landschaft betreffen. Durch zunehmende Trockenheit oder
Überschwemmungen werden in zahlreichen Gebieten die Ernten zurückgehen.
Ganze Regionen könnten für die Landwirtschaft unbrauchbar werden – etwa
der Mittelmeerraum oder der Westen der USA. Im Fall eines Rückgangs der
Nahrungsmittelproduktion wird es mehr Hunger auf der Welt geben.
24
PRAXIS IN DEUTSCH
Freiwilliges Ökologisches Jahr: Interview eines Journalisten bei Ilse.
4. Lesen Sie Interview und berichten Sie über das FÖJ Ihren Partnern.
J. Ilse kannst du uns zuerst erklären, was das FÖJ ist?
I. Ja, natürlich. Das FÖJ ist ein Bildungs-und Orientierungsjahr für Jugendliche im
Alter von 16 bis 27 Jahren. Das gibt es in allen Bundesländern. Junge Leute arbeiten
ein Jahr lang in allen Bereichen des Naturschutzes, der Umweltbildung bis hin zur
Umweltforschung. Sie untersuchen also z.B. Gewässer, Pflanzen- und Tierarten oder
helfen bei der Vorbereitung von Seminaren zu verschiedenen Themen.
J. Wir befinden uns hier ja in einem Moorgebiet. Was macht ihr hier im Moor? I.
I. Aus diesem 700 Hektar großen Naturschutzgebiet soll wieder Moorlandschaft
werden, so wie es früher war. Das geschieht durch Bewässerung und durch
Birkhuhnaufzucht- das Birkhuhn ist ein Wildvogel. Hier werden also Wildvögel, die
Birkhühner, gezüchtet und großgezogen, bis sie kräftig genug sind und allein in der
Natur überleben können.
J. Wie bist du auf die Idee gekommen, am FOJ teilzunehmen? Hast du dich schon
immer fürs Moor interessiert?
I. Nein, überhaupt nicht. Der Hauptgrund war, dass ich nach der Abitur nicht richtig
wusste, was ich tun sollte: Studium oder Lehre. Ich wollte auf jeden Fall aus zu
Hause ausziehen und selbständig werden.
J. Und wo wohnst du jetzt?
I. Hier im Dorf. Ich habe ein möbliertes Zimmer bei einer Familie. Zusammen mit
mir wohnt noch eine FDJ-lerin. Das ist ganz lustig zu zweit.
J. Worin besteht deine Arbeit?
I. Jeden Vormittag kümmere ich mich um die Birkhühner. Das sind sehr empfindliche,
seltene Vögel, die vom Aussterben bedroht sind. Ich fülle Futter und Wasser nach
und reinige den Schutzplatz.
J. Ist es nicht einmal einsam im Moor?
I. Ja, manchmal ist es ein bisschen öde, vor Allem , wenn es regnet. Aber dann bin
ich wieder von der Natur fasziniert. Es ist wie lebendiger Naturkundeunterricht.
Die Umwelt
25
J. Was gehört noch zum FÖJ?
I. Parallel zur praktischen Arbeit werden Seminare angeboten, insgesamt fünf
während der ganzen Zeit. Man hat Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und
verschiedene Themen wie z.B. ökologische Landwirtschaft oder Energieversorgung
zu behandeln.
J. Wie ist es eigentlich mit den Kosten?
I. Unterkunft, Verpflegung und Sozialversicherung brauchen wir nicht selbst zu
bezahlen. Außerdem bekommen wir monatlich etwa 200 Euro Taschengeld. Davon
müssen wir alles andere bezahlen.
J. Gibt es viele Bewerber für das FÖJ?
I. Letztes Jahr gab es für 100 Stellen über 450 Bewerber. Die Auswahl wird dann
vom Umweltministerium getroffen.
J. Und noch eine letzte Frage. Was hat dir persönlich das FÖJ gebracht?
I. Jetzt bin ich sicher, in welchem Bereich ich arbeiten will. Ich habe bereits um
einen Studienplatz für Biologie beworben. Aber noch wichtiger finde ich, dass ich
jetzt ein anderes Verhältnis zur Natur gewonnen habe, so etwas mehr Respekt.
J. Ilse, ich danke dir für das Gespräch.
5. Lesen Sie die Aussagen und fassen Sie sie mit Hilfe der Redemittel zusammen.
…findet (nicht) wichtig, hält (nicht) für wichtig…
…legt besonderen / keinen Wert auf…
…möchte die Umwelt schützen, indem sie er…
…ist der Meinung, man sollte unbedingt /
аuf jeden / keinen Fall…
…engagiert sich für…
…ist genervt, weil…
…tritt ein für…
26
PRAXIS IN DEUTSCH
Eva-Maria Berger, 36. Ich verzichte auf das Auto, sooft ich kann. Aber es gibt eine
Reihe von Dingen, die die Regierung tun müsste. Z.B. soll sie endlich ein Tempolimit
auf den Autobahnen einführen. Man kann es umweltpolitisch nicht akzeptieren,
dass man immer noch mit dem Geländewagen mit 200 Stundenkilometern über die
Autobahn rasen darf.
Isabelle Fischer, 16. Für die Umwelt? Ja klar! Zu Hause trennen wir ganz exakt den
Müll, in vier verschiedenen Eimern! In den einen kommt Plastik, in einen anderen
Papier usw. Damit man alles recyceln kann! Das Altpapier muss ich dann immer
wegbringen! Und Sondermüll, der wird extra gesammelt! Ein irrer Aufwand, wenn
Sie mich fragen! Und auf der anderen Seite fahren wir jeden Schritt mit dem Auto:
Papi mit seinem Jeep, Mami mit dem Golf, unglaublich!
Peter Knoll, 39. Wir ziehen demnächst in unser neues, umweltfreundliches
Passivhaus ein. Mit 1,5 Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr haben wir zu
vertretbaren Kosten und mit einer Technik, die jedem zugänglich ist, ein gemütliches
Heim. Unsere bisherige Wohnung war trotz höherer Kosten praktisch nicht warm zu
kriegen.
Tobias Gerau, 19. Wenn wir jetzt nichts für die bedrohte Tierwelt tun, ist es für viele
Tierarten zu spät. Deshalb darf man keine Produkte mehr kaufen, die aus diesen
Ländern kommen. Boykott ist die einzige Möglichkeit, wie sich vielleicht noch etwas
erreichen lässt!
Evelin Klein, 16. Im Winter darf man die Heizung bei uns im Wohnzimmer auf nicht
mehr als 18 Grad einstellen! Nicht gerade sehr gemütlich, finde ich! Meine Mutter
sagt immer, das sei gut auszuhalten, ich soll mir eben noch einen Pullover anziehen,
wenn‘s mir zu kalt ist. Wenn meine Eltern nicht das sind, stelle ich den Thermostat
aber schon mal auf 25 Grad!
Bettina Klein, 15. Ich esse überhaupt keinen Fisch. Ich finde, man darf keine
toten Tiere essen. Tiere haben genauso ein Recht wie wir auf Leben! Über dieses
Thema gibt‘s ständig Streit zu Hause. Meine Mutter meint, Fleisch aus biologischer
Tierhaltung könnte man ruhig essen. Aber ich bin da ganz konsequent!
Theo Mankowski, 68. Durch Sonnenkollektoren auf dem Dach für das Erhitzen von
Wasch- und Duschwasser kann man die Stromkosten sehr reduzieren. Außerdem
habe ich auch die Waschmaschine an die Warmwasserleitung angeschlossen, die
über die Sonnenkollektoren läuft.
Bianca Wunder, 36. Wenn ich Kleidung kaufe, achte ich darauf, dass sie von guter
Qualität und nicht chemisch behandelt ist. Ich halte nichts von Billigprodukten.
Hochwertige Produkte sind doch viel haltbarer als Billigware. Und das bedeutet, dass
man Ressourcen schont und auch nicht durch schnell abgelegte Kleidungsstücke die
Umwelt belastet.
Die Umwelt
27
6. Was tun Sie persönlich für die Umwelt? Schreiben Sie 10–12 Sätze.
Grammatik.
7. Erinnern Sie sich an die Funktion des Passivs mit Modalverben.
Das Passiv wird häufig bei Beschreibungen von Arbeitsvorgängen,
Produktionsverfahren, Regeln, Vorschriften und allgemeinen Aussagen benutzt.
Akkusativergänzung
Man
Das Tempolimit
Subjekt
soll
soll
die konjugierte
Form des
Modalverbs
das Tempolimit
einführen
eingeführt werden.
Partizip 2 des
Vollverbs + werden
im Infinitiv
Die handelnde Person wird im Passivsatz normalerweise nicht genannt. Wenn man
sie besonders betonen will, kann man sie mit einer Präposition einfügen: von –
Personen, Institutionen; durch – Instrument. Das Tempolimit soll von der Regierung
eingeführt werden. Die Umwelt kann nicht durch schnell abgelegte Kleidungsstücke
belastet werden.
8. Wie lauten die Sätze zu den Statements der Personen? Ergänzen Sie.
Aktivsätze
Passivsätze mit Modalverben
1. Die Regierung soll ein Tempolimit auf Ein Tempolimit soll von der Regierung
den Autobahnen einführen.
eingeführt werden.
2. Man kann es umweltpolitisch nicht
akzeptieren.
3. Man kann alles recyceln.
4. Deshalb darf man keine Produkte
mehr kaufen, die aus diesen Ländern
kommen.
28
PRAXIS IN DEUTSCH
5. Im Winter darf man die Heizung bei
uns im Wohnzimmer auf nicht mehr als
18 Grad einstellen.
6. Man darf keine toten Tiere essen.
7. So kann man die Stromkosten
reduzieren.
8. Die Umwelt kann man nicht durch
schnell abgelegte Kleidungsstücke
belasten.
9. Vergleichen Sie Ihre Antwort mit der Lösung.
Aktivsätze
Passivsätze mit Modalverben
1. Die Regierung soll ein Tempolimit
auf den Autobahnen einführen.
Ein Tempolimit soll von der Regierung
eingeführt werden.
2. Man kann es umweltpolitisch nicht
akzeptieren.
Es kann umweltpolitisch nicht
akzeptiert werden.
3. Man kann alles recyceln.
Alles kann recycelt werden.
4. Man muss unsere Erde retten.
Unsere Erde muss gerettet werden.
5. Deshalb darf man keine Produkte
kaufen, die aus diesen Ländern
kommen.
Deshalb dürfen keine Produkte mehr
gekauft werden, die aus diesen
Ländern kommen.
6. Man kann Flugreisen nicht
vertreten.
Flugreisen können nicht vertreten
werden.
7. Im Winter darf man die Heizung bei
uns im Wohnzimmer auf nicht mehr
als 18 Grad einstellen.
Im Winter darf die Heizung bei uns im
Wohnzimmer auf nicht mehr als 18
Grad eingestellt werden.
8. Man darf keine toten Tiere essen.
Keine toten Tiere dürfen gegessen
werden.
Keine toten Tiere dürfen gegessen
werden.
9. So kann man die Stromkosten
reduzieren.
So können die Stromkosten reduziert
werden.
10. Die Umwelt kann man nicht durch
schnell abgelegte Kleidungsstücke
belasten.
Die Umwelt kann nicht durch schnell
abgelegte Kleidungsstücke belastet
werden.
Die Umwelt
29
10. Aktivitäten für die Umwelt: Finden Sie die Kombinationen.
1.normale Glühbirnen
2. Fernseher und Computer
3. keine Möbel
4. auf Wasser-, Gas- und
Stromverbrauch
5. Kurzstrecken bei gutem Wetter
6. auf unnötige Fernreisen mit dem
Flugzeug
7. Fenster mit Wärmeschutzglas
8. über Solaranlage warmes Wasser
9. ein Haus bauen, das mit bester
Dämmung* ohne Heizung
10. regionale Produkte kaufen, für die
keine langen Transportwege
11.kaputte Sachen
12.Geld an
Umweltschutzorganisationen
1
30
2
3
4
5
6
a. auskommt
b. anfallen
c. aufbereiten
d. achten
e. spenden
f. reparieren
g. durch Energiesparlampen ersetzen
h. aus tropischen Edelhölzern kaufen
i. einbauen
j. mit einem eigenen Kippschalter
ausschalten
k. verzichten
l. Isolierung, Abschirmung gegen
störende Einwirkungen wie Schall, Kälte
u.a.
7
8
9
10
11
12
PRAXIS IN DEUTSCH
DAS ESSEN
Kochen und Essen
1. Schreiben Sie die Übersetzung folgender Verben und behalten sie.
bestreuen
dazugeben
geben
gießen
In Scheiben scheiden
In Stücken schneiden
In Ringe schneiden
In Würfel schneiden
schalen
dampfen
würzen
kneten
dunsten
backen
braten
salzen
umrühren
reiben
anbraten
Das Essen
31
2. Bilden Sie 5 Sätze mit diesen Verben. Gebrauchen Sie dabei Präsens Passiv.
Muster: Der Kuchen wird mit Puderzucker bestreut.
1.
2.
3.
4.
5.
3.Beschreiben Sie die Handlungen auf den Bildern.
4. Beispiel von einem Rezept
Grahamweckerl (eine Art von Brot)
Zutaten für 28 Weckerl:
1kg Weizenschrott
100g Weizenmehl
2 Packungen Trockenhefe
3/4 1 L warme Milch
2 Eier
32
Zubereitung
1.Alle Zutaten in eine Schüssel geben
und zu einem Teig verkneten
2. An einem warmen Ort zirka 15
Minuten gehen lassen
3. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche
nochmals kneten
4. In Stücke teilen und Weckerl formen
5. Auf ein vorbereitetes Backblech
legen
PRAXIS IN DEUTSCH
1 Teelöffel Salz
6. Mit Mehl bestreuen und nochmals
10 Minuten gehen lassen
7. Rohr auf 200 Grad Celsius vorheizen
und zirka 15 Minuten backen
5. Fotos deutscher Spezialitäten. Betrachten Sie die Bilder.
Was ist Ihnen bekannt ?
Schreiben Sie ihre Benennungen im Kasten.
Das Essen
33
6. Passiversatzformen. Systematisierung.
Schreiben Sie in der dritten Spalte die Bezeichnung der Passivform.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
Die Esskastanie wird meist Marone genannt.
In Österreich wird Quark Topfen genannt
Kartoffeln werden geschält und gekocht.
Mandeln werden zuerst angebraten.
Kaffeefilter wurde 1908 von Melitta Bentz
erfunden.
Der Vorläufer des heutigen Teebeutels wurde
1904 oder 1908 von dem USamerikanischen
Teehändler Thomas Sullivan erfunden.
Das Rezept der Soße für den Salat Olivije wurde
streng geheim gehalten.
Die Kartoffeln wurden von spanischen
Entdeckern aus Südamerika nach Europa
gebracht.
Die ersten Erdbeeren sind bereits im Juni
gepflückt worden.
Die Esskastanie ist als Brot des kleinen Mannes
bezeichnet worden.
Dieses Brot ist in unserem neuen Offen
gebacken worden.
Ist der Tisch von deinem Mann so schön
gedeckt worden?
Für das Abendbrot wird dieses Gemüse schön
gedämpft werden.
Für das Abendbrot wird dieses Gemüse schön
gedämpft werden.
Das Abendbrot wird wohl vom Chefkoch
zubereitet werden.
Was wird also zuerst gemacht werden?
7. Wir organisieren eine Party und müssen viel erledigen. Wir besprechen,
was von wem gemacht wird und weisen einander darauf hin, dass wir zwei
professionelle Helfer haben: einen Küchenroboter und einen Chefkoch.
Sprechen Sie nach folgendem Muster:
– Weißt du, wir müssen noch den Fisch braten.
– Ach, mach dir keine Sorgen. Der Fisch ist schon / bereits von unserem neuen
Küchenroboter / Chefkoch gebraten worden. // Weißt du nicht, dass der Fisch
schon von unserem neuen Küchenroboter / Chefkoch gebraten worden ist?
34
PRAXIS IN DEUTSCH
–
–
Gebrauchen Sie dabei folgende Wörter:
Kartoffeln schälen
Soße zubereiten
Gemüse in Würfel schneiden
Fleisch braten
Würstchen grillen
Reis kochen
Salat waschen
Milch, Mehl und Eier verrühren
Brötchen belegen
Kuchen backen
Tisch decken
Sahne schlagen
Teig kneten
Plätzchen ausstechen
Brot in Scheiben schneiden
Brot in Scheiben schneiden
8. Futurum Ratespiel
Was wird heute Abend in Ihrer Küche gemacht werden? Sie werden gefragt, was
heute in Ihrer Küche zubereitet werden wird. Sie wollen nicht direkt antworten und
schlagen Ihrem Gegenüber vor, die Speise zu erraten. Beschreiben Sie möglichst
viele Handlungen, gebrauchen Sie dabei Futurum Passiv. Viel Spaß beim Raten!
– Hast du eine Idee, was heute bei dir zuhause zubereitet werden wird?
– Genau weiß ich das nicht ;), aber ich vermute / nehme an, es werden zuerst
Kartoffeln geschält werden. … Dann werden sie in Stücke geschnitten und im
salzigen Wasser gekocht werden. … Danach werden sie höchstwahrscheinlich
gestampft werden.
– Ach so! Du wirst also Kartoffelbrei zubereiten.
9. Präteritum. Kuriose Tatsachen rund ums Kochen
A. Partnerdiktat: Diktieren Sie Ihrem Gesprächspartner / Ihrer Gesprächspartnerin
die fett gedruckten Teile der Sätze und notieren Sie die Teile, die Sie nicht
haben (Sie sind mit dem gelben Fragezeichen markiert.). Die Sätze kommen aus
wissenschaftlichen Texten und sind im Präteritum Passiv formuliert. Ergänzen Sie
Das Essen
35
das Hilfsverb in der richtigen Form. Das eingeklammerte Vollverb ist im Infinitiv
angegeben. Diktieren / Notieren Sie es auch in der richtigen Form.
1. Zum ersten Mal _________ eine Pfanne _________ mit Teflon _____________.
2. Der Schöpflöffel _____________ _________ von dem Deutschen Bruno Gruber
________________ .
3. Der Döner _________ _________________ von einem jungen türkischen
Imbissmitarbeiter in Berlin ____________ .
4. Die Banane, die ursprünglich aus dem ostasiatischen Raum stammt, _________
erst im 16. Jahrhundert _____________________________ nach Amerika
______________ (bringen).
5. Gemüse _________ im Mittelalter _____________________, bis sie zu einem
Mus wurden.
6. Tomaten ___________ _____________________ von jungen Mädchen
_____________________, weil sie unter dem Verdacht, Liebeswahn
hervorzurufen, standen.
7. _________________ __________ für die Salbung der Könige ______________.
8. Der Salat __________ ____________________________________ gezielt
____________ (züchten).
Kuriose Tatsachen rund ums Kochen
B. Partnerdiktat: Diktieren Sie Ihrem Gesprächspartner/Ihrer Gesprächspartnerin
die fett gedruckten Teile der Sätze und notieren Sie die Teile, die Sie nicht
haben (Sie sind mit dem gelben Fragezeichen markiert.). Die Sätze kommen aus
wissenschaftlichen Texten und sind im Präteritum Passiv formuliert. Ergänzen
Sie bitte das Hilfsverb in der richtigen Form. Das eingeklammerte Vollverb ist im
Infinitiv angegeben. Diktieren / Notieren Sie es auch in der richtigen Form.
1. Zum ersten Mal _________ _____________ 1954 _______________
____________ . (beschichten)
2. Der Schöpflöffel ____________ 2008 ____________________ _________
(patentieren).
3. _________ _________ Anfang der 70er Jahre ___________________________
in Berlin _____________ (erfinden).
4. Die Banane, die ursprünglich aus dem ostasiatischen Raum stammt,
_________ _____________________ von portugiesischen Seefahrern
_______________________.
5. Gemüse _________ _________________ so lange __________ (kochen), bis sie
zu einem Mus wurden.
6. Tomaten ___________ Anfang des 19 Jahrhunderts
_____________________________ nicht ___________ (essen), ______________
_____________________________________________________ .
36
PRAXIS IN DEUTSCH
7. Das Olivenöl __________ ______________________ _____________
(verwenden).
8. ____________ _________ erst um die Zeit Karls des Großen _______________.
10. Von welcher Tatsache sind Sie besonders überrascht worden? Warum?
Berichten Sie in Ihrer Kleingruppe.
11. Gerichte für Atomübung
Übersetzen Sie folgende Wörter. Gebrauchen Sie diese Wörter
in Ihren Rezepten.
Eintopf
Nudellauf
Käsekuchen
Spiegeleier
Rühreier
Kohlrouladen
Falafel
Buletten
Kartoffelsalat
Hühnersuppe
Fischsuppe
Fischbraten
Gegrilltes
Weichgekochte Eier
Hartgekochte Eier
Marmelade
Gemüsesalat
Fleischsalat
Griechischer Salat
Rote Grütze
Kohlsuppe
Erbsensuppe
Ochsenschwanzsuppe
Zwiebelsuppe
Pfannkuchen
Maultaschen
Plätzchen
Bratkartoffeln
Das Essen
37
DIE SAMMLUNGEN
Sammeln
1. Sehen Sie sich die Bilder an. Was sehen Sie? Diskutieren Sie in Ihren Kleingruppen.
Folgende Fragen helfen Ihnen: Wer? – Wo? – Was macht er/sie? – Warum?
2. Sehen Sie sich die Bilder an. Was sehen Sie? Diskutieren Sie in Ihren Kleingruppen.
Folgende Fragen helfen Ihnen: Was? – Wo? – Wie sieht es aus? – Wem gehört
es? – Warum?
38
PRAXIS IN DEUTSCH
3. Was fällt Ihnen zum Wort «Flohmarkt» ein? Notieren Sie Ihre Ideen!
4. Interview zum Thema «Flohmarkt»
1. Waren Sie schon einmal auf einem Flohmarkt? Wo und wann? Erzählen Sie?
2. Was haben Sie zuletzt auf einem Flohmarkt gekauft? Was würden Sie noch
kaufen?
Die Sammlungen
39
3. Besitzen Sie Gegenstände, die Sie auf einem Flohmarkt verkaufen würden?
Welche sind das?
4. Gibt es in Ihrer Stadt einen Flohmarkt? Von wem wird er veranstaltet?
5. Was glauben Sie, warum es viele Leute bevorzugen, alte Sachen auf dem
Flohmarkt zu kaufen?
6. Wie verstehen Sie die Aussage: «Glück ist wie ein Flohmarkt, auf dem du unter
all den vielen Dingen das passende Schnäppchen findest.»?
7. …
8. …
5. Von welchen Gegenständen sprechen die Kinder? Hören und raten Sie. Unten
finden Sie mögliche Lösungen:
Die Kerze, der Gürtel, der Mikroskop, der Ball, das Handtuch, die Lupe, der
Regenschirm.
6. Sammelobjekte. Antworten Sie auf die Fragen schriftlich.
Was sind typische Sammlerobjekte?
Was sammelt man gerne in Ihrem
Heimatland?
Sammeln Sie etwas? Wenn ja, was und
warum?
Wenn Sie nichts sammeln, erklären Sie
warum?
Was haben Sie als Kind gesammelt?
Was würden Sie sammeln, wenn Sie
Zeit/Geld/… hätten? Warum?
7. Lesen Sie folgende Texte und raten. Markieren Sie in den Texten die Adjektive
mit den dazugehörigen Nomina, Artikeln und Präpositionen.
A. Dieses weltweit bekannte Sammlerobjekt ist im Alltag sehr verbreitet. Raucher
tragen es gern bei sich. und im Winter kommt es oft zum Einsatz. Daneben dient
es als attraktiver Werbeträger, weil man es mit bunten Etiketten und Logos
versehen kann. Man kann es in einem edlen Restaurant erhalten oder bei einem
kleinen Friseur, aber man nimmt es immer gern mit. Denn so hat man neben dem
praktischen Inhalt meist auch gleich die Adresse des Gebers. Aber obwohl das
Objekt so verbreitet ist, weiß fast niemand, dass es in seiner heutigen Form in der
Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde.
40
PRAXIS IN DEUTSCH
B. Ursprünglich war dieses Sammlerobjekt ein bekanntes Spielzeug für Kinder,
aber heute wird dieses beliebte Objekt auch gern von Erwachsenen gesammelt.
Und viele Leute behalten es ihr ganzes Leben, weil es sie an ihre Kindheit erinnert.
Bei den einen hat es einen besonderen Platz in der Wohnung, bei den anderen
liegt es irgendwo in einer verstaubten Kiste im Keller. Das Objekt ist die flauschige
Nachbildung eines großen und gefährlichen Tieres mit meist braunem Fell. Seine
Größe kann stark variieren: Es kann so klein sein, dass es in eine Hand passt, es kann
aber auch einen Meter erreichen. Das erste Modell kam 1903 in Deutschland auf
den Markt.
C. Ob kleiner Junge oder erwachsener Mann, kleines Mädchen oder alte Oma dieses Sammlerobjekt mag fast jeder. Man schätzt es besonders auf Picknicktouren,
Wanderungen oder sonstigen Ausflügen und Reisen. Die kleinen Varianten sind
meistens verzierte Souvenirs und werden daher gern gesammelt. Die größeren
Objekte gibt es in ganz vielen Ausführungen und oft sind auch noch verschiedene
Werkzeuge dabei. Mit Griffen aus unterschiedlichen hochwertigen Materialien
sind sie auch ein Genuss für die Augen. Je nach Material und Ausstattung können
diese Objekte sehr wertvoll sein und das macht sie dann wieder zu begehrten
Sammlerstücken. Die bekanntesten Modelle kommen aus der Schweiz und wurden
Ende des 19. Jahrhunderts speziell für die Schweizer Armee entwickelt. Heute gibt
es sie sogar mit USB-Anschluss oder MP3-Spieler.
A
B
C
8. Ergänzen Sie die Adjektivendungen in der Tabelle mit Hilfe der Adjektive aus
den Texten und Ihrer Kenntnisse.
der Inhalt
das Spielzeug
die Form Pl
die Objekte N
N. der praktisch….. das bekannt…..
(k)ein praktisch….. (k)ein bekannt…..
praktisch…..
bekannt…..
die schön….. (k)
eine schön…..
schön…..
die bunt….. keine
bunt….. bunt…..
A. den praktisch….. das bekannt…..
(k)einen
(k)ein bekannt…..
praktisch…..
bekannt…..
praktisch…..
Die bekannt….. (k) die bunt….. keine
ein bekannt…..
bunt….. bunt…..
bekannt…..
Die Sammlungen
41
D. dem praktisch….. dem bekannt….. (k) der schön….. (k)
(k)einem
einem bekannt….. einer schön…..
praktisch…..
bekannt…..
schön…..
praktisch…..
den bunt….. keinen
bunt….. bunt…..
G. des praktisch….. des bekannt….. (k) der schön….. (k)
(k)eines
eines bekannt….. einer schön…..
praktisch…..
bekannt…..
schön…..
praktisch…..
der bunt….. keiner
bunt….. bunt…..
9. Machen Sie folgende Übung. Beachten Sie die Endungen der Adjektive.
Wir verkaufen den ____________ (alt) Kram.
Wir verkaufen ein ____________ (alt) Fahrrad.
Wir handeln mit diesem ____________ (interessant) Artikel.
Wir handeln mit jenem ____________ (interessant) Produkt.
Wir handeln mit manchen ____________ (interessant) Waren.
Ich suche keine ___________ (antik) Vase.
Ich suche keinen ____________ (teuer) Fotoapparat.
Ich suche kein ____________(groß) Gemälde.
Ich suche keine ____________ (schwarz) Schuhe.
Das ist der ____________ (beliebt) Bär.
Das ist die ____________ (beliebt) Platte.
Das ist das ____________ (beliebt) Objekt.
Das sind die ____________ (beliebt) Geschenke.
10. Sie haben einen Gegenstand, den Sie weggeben möchten. Beschreiben
Sie ihn in einer Anzeige mit vielen lobenden Adjektiven (z. B. das Fahrrad, die
Druckmaschine…. . Schreiben Sie 5–7 Sätze.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
42
PRAXIS IN DEUTSCH
11. Lesen Sie die Anzeigen von Anderen und wählen Sie den Gegenstand, der
Ihnen am meisten gefällt. Begründen Sie Ihre Wahl mit 4 – 5 Sätzen.
1.
2.
3.
4.
5.
12. Lesen Sie und raten Sie. Was ist das?
1. Das kann man an den Haken hängen. Das braucht man, wenn man verschwitzt
ist. Wenn was nass ist, braucht man das auch, mit dem kann man sich die Hände
abtrocknen.
2. Daran kann man etwas um den Bauch rumhängen. Wenn man Bergsteigen will,
kann man ein Seil dranmachen. Da kann man die Hosen festmachen, damit sie
nicht runterrutschen.
3. Da kann man kleine Sachen sehen, kleine Tiere angucken, man kann damit auch
ein Feuerle machen. Mit dem kann eine alte Oma lesen, man kann alles sehen, was
klein ist.
4. Mit dem Ding kann man singen und tanzen. Man kann es halten und anstecken.
Es hat einen Stiel und eine Kugel vorne drauf mit Löchern. Da, wo man reinreden
kann, weil‘s dann lauter wird. Und wenn man singt, braucht man das auch, weil‘s
dann lauter wird.
1.
2.
3.
4.
Die Sammlungen
43
DIE GESCHICHTE
Geschichte
1. Ergänzen Sie die Präpositionen.
Aus der Geschichte lernen.
Martina, 44: Ich finde, Geschichte gehört………unserem heutigen Leben. Unsere
Gegenwart und unsere Zukunft hängen …….. Umgang mit der Geschichte ab. Die
Menschen sollen sich auch………die traurigen Kapitel unserer Geschichte erinnern.
Sie müssen sich……… das Leid, das sie anderen angetan haben, entschuldigen.
Andreas, 33: Geschichte interessiert mich nicht. Man kann stolz……..sie sein oder
man kann sich………bestimmte Kapitel in unserer Geschichte schämen. Verbessern
können wir sie nicht mehr. Ich kann auch die Menschen nicht verstehen, die sich………
die Vergangenheit aufregen. Das nützt doch nichts. Ich kümmere mich lieber………
die Gegenwart.
Bernd, 27: Aus der Geschichte lernen? Soll das ein Witz sein? In der Schule hatte
ich immer den Eindruck, die Geschichte besteht nur………Krieg. Mord und Betrug.
Und heute ist es auch genauso. Jeden Tag berichten Presse und Fernsehen……..
Verbrechen, Korruption, Verrat. Jeden Tag sterben Millionen von Menschen……..
Hunger und Epidemien, leiden………Unterernährung.
Ulrike, 76: Die Menschen müssen sich………der Geschichte beschäftigen. Natürlich
kann geschichtliches Wissen nicht……..Fehlern schützen, aber es kann helfen, eine
bessere Zukunft zu bauen.
Bilder aus der Geschichte
2. Betrachten Sie die Bilder. Was können Sie erkennen? Was vermuten Sie?
1.
44
2.
3.
PRAXIS IN DEUTSCH
4.
5.
6.
3. Welche Sätze passen zu den Bildern?
A. Christoph Columbus suchte einen Beweis dafür, dass die Erde rund ist, und
segelte von Spanien aus nach Westen. Am 12.Oktober 1492 landete er sich in der
Karibik, glaubte aber, in Indien zu sein.
B. «Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die
Menschheit»- betrat der Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond.
C. Jochannes Gutenberg entwickelte um 1450 ein Verfahren zum Druck von
Büchern beweglicher Buchstaben aus Metall. Die Bibel, die er druckte, war der
erste Bestseller der Geschichte.
D. Die erste Eisenbahn fuhr in Deutschland am 7. Dezember 1835 von Nürnberg
nach Fürth. Die Kohle für Lokomotive wurde von Pferdewagen geliefert.
E. Am 9. November 1989 wurden die Grenzübergänge zwischen den beiden
deutschen Staaten geöffnet. Kurze Zeit danach fiel die Berliner Mauer.
F. Als erster Pilot überquerte Charles Lindbergh im Atlantik allein in einem Flugzeug
und ohne Zwischenlandung. Für die 5.808 km lange Strecke von New Jork nach
Paris brauchte er 33,5 Stunden.
1
2
3
4
5
6
4. Was denken Sie über den Umgang mit der Geschichte?
Finden Sie die Fortsetzung. Schreiben Sie den notwendigen Buchstaben in der
Tabelle unten.
1. Wenn Johannes Gutenberg den
2. Buchdruck nicht erfunden hätte,
3. Wenn der Eurotunnel nicht gebaut
worden wäre,
4. Wenn die Römer gewusst hätten,
dass die Erde rund ist,
Die Geschichte
a. hätte Carl Benz nicht das neue Auto
b. bauen können.
c. würden die Dinosaurier heute noch
leben
d. könnten wir heute nicht im Internet
surfen
45
5. Wenn man auf der Titanic den
Eisberg rechtzeitig bemerkt hätte,
6. Wenn der Computer nicht erfunden
worden wäre,
7. Wenn Alexander Fleming das
Penicillin nicht entdeckt hätte,
8. Wenn Nikolaus Otto den
Benzinmotor nicht erfunden hätte,
9. Wenn es vor 65 Millionen Jahren
keine Klimakatastrophe gegeben hätte,
1
2
3
4
e. könnte man heute nicht mit dem Zug
von Paris nach London fahren.
f. müssten viel mehr Menschen an
Infektionskrankheiten sterben.
j. wäre das Schiff nicht gesunken.
i. wären Bücher noch längere Zeit mit
der Hand geschrieben worden.
k. hätten sie vielleicht bereits den
amerikanischen Kontinent entdeckt.
5
6
7
8
9
5. Bestimmen Sie die Entsprechungen.
1. Wenn Johannes Gutenberg den
Buchdruck nicht erfunden hätte,
2. Wenn der Eurotunnel nicht gebaut
worden wäre,
3. Wenn die Römer gewusst hätten,
dass die Erde rund ist,
4. Wenn Alexander Fleming das
Penicillin nicht entdeckt hätte,
5. Wenn Nikolaus Otto den
Benzinmotor nicht erfunden hätte,
6. Wenn es vor 65 Millionen Jahren
keine Klimakatastrophe gegeben hätte,
7. Wenn man auf der Titanic den
Eisberg rechtzeitig bemerkt hätte,
8.Wenn der Computer nicht erfunden
worden wäre,
1
2
3
4
a. hätte Carl Benz nicht das neue Auto
bauen können.
b. würden die Dinosaurier heute noch
leben.
c. könnten wir heute nicht im Internet
surfen.
d. könnte man heute nicht mit dem Zug
von Paris nach London fahren.
e. müssten viel mehr Menschen an
Infektionskrankheiten sterben.
f. wäre das Schiff nicht gesunken.
g. wären Bücher noch längere Zeit mit
der Hand geschrieben worden.
h.hätten sie vielleicht bereits den
amerikanischen Kontinent entdeckt
5
6
7
8
6. Was wäre gewesen, wenn...
1. Wenn Christoph Kolumbus nicht nach Westen gesegelt wäre,
___________________________________________________________________
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PRAXIS IN DEUTSCH
2. Wenn Neil Armstrong nicht Astronaut geworden wäre,
___________________________________________________________________
3. Wenn die Berliner Mauer nicht gefallen wäre,
___________________________________________________________________
4. Wenn Alexander Bell das Telefon nicht erfunden hätte,
___________________________________________________________________
5. Wenn ____________________________________________ ,
___________________________________________________________________
6. Wenn ____________________________________________ ,
___________________________________________________________________
7. Wenn ____________________________________________ ,
___________________________________________________________________
7. Machen Sie sich mit der Nachkriegsgeschichte Deutschlands bekannt.
1945
23. Mai 1949
7. Oktober 1949
1950
50-er Jahre
1953
1961
1968
1973
Seit dem 4.
September 1989
9. November 1990
1990
Die Geschichte
Das zweite Weltkrieg ist zu Ende. Mit dem Potsdamer
Abkommen teilen die vier Siegermächte Deutschland in
vier Besatzungszonen.
Gründung der Bundesrepublik Deutschland.
Gründung der Deutschen Demokratischen Republik.
Gründung der Staatssicherheit (Stаsi). Die DDR überwacht
mit ihrer Hilfe die Bevölkerung.
Den Menschen in der BRD geht es besser. Es gibt Wohlstand
für viele. Man spricht vom «Wirtschaftswunder».
In der DDR kommt es zu Protesten und Streiks. Die
Regierung hat Angst vor der Revolution. Russische Panzer
beenden Proteste.
Die Berliner Mauer wird gebaut.
Sowjetische Truppen marschieren in der Tschechoslowakei
ein und beenden den so genannten Prager Frühling – eine
kurze Zeit relativer Freiheit im sozialistischen Nachbarland.
Die DDR und die BRD schließen einen Grundlagenvertrag.
Darin erkennen sie sich gegenseitig als Staat an.
Montagsdemonstrationen in Leipzig und anderen
ostdeutschen Städten. Mit dem Ruf «Wir sind ein Volk»
protestierten tausende DDR-Bürger gegen SED-Herrschaft.
Die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten wird
geöffnet. Man spricht vom Mauerfall.
Die Wiedervereinigung Deutschlands.
47
8. Deutschland in den 50-ern .
1. Welche Aussagen passen zu den 1950-er Jahren?
a) Die BRD wird zum ersten Mal Fußballweltmeister.
b) Die Berliner Mauer wird gebaut.
c) Der Bundeskanzler der BRD heißt Konrad Adenauer.
d) Die Wirtschaft in Westdeutschland wächst sehr stark («Wirtschaftswunder»).
e) Das nationalsozialistische Deutschland verliert den Zweiten Weltkrieg.
f) Das Verhältnis zwischen BRD und DDR wird viel besser.
9. Was passt zusammen?
1. In den 50-ern rebellierten einige
Jugendliche gegen den Staat und die
Eltern,
2. Die BRD-Bürger fuhren in den 50-ern
oft nach Italien,
3. Fernsehen war in den 50-ern oft ein
Gemeinschaftserlebnis,
4. Die Fernsehmacher aus der DDR
waren sehr stolz darauf,
5. Das Wir-Gefühl in der BRD war groß,
1
2
a) dass sie das Sandmännchen
erfunden hatten.
b) nachdem die Nationalmannschaft
Fußballweltmeister geworden war.
c) obwohl sie nur wenige Tage Urlaub
hatten.
d) die sehr konservativ waren.
e) weil nur wenige ein Gerät hatten.
3
4
5
10. Füllen Sie Lücken im Text aus, benutzen Sie folgende Wörter.
Wohnwagen, Fernseher, Freizeit, Sieg, Badewanne, Krieg, Lebensgefühl, Zelt,
Begeisterung, Schaufenster, Sendung, Fußballspiel(e).
In den 1950-er Jahren begannen die Menschen in Deutschland, sich ein neues
Leben nach dem __________ aufzubauen. Noch hatten sie allerdings wenig Geld
und wenig _________. Einen _________ konnten sich die meisten Menschen nicht
leisten. Und so schaute man zusammen mit anderen oder vor den ______________
großer Geschäfte fern. Beliebt waren etwa Kochshows oder ________________.
Der überraschende _________ bei der Fußballweltmeisterschaft 1954 sorgte
für eine große _____________ in der BRD – auch weil Deutschland damals
international nicht gut angesehen war. Für kleine Kinder lief im Fernsehen Z.B. das
«Sandmännchen», eine ____________, die 1959 in der DDR entwickelt wurde.
48
PRAXIS IN DEUTSCH
Westdeutsche Jugendliche dagegen guckten im Kino Filme wie «Die Halbstarken»,
in denen ihr ________________ dargestellt wurde. Die wenigen Urlaubstage
in dieser Zeit nutzten viele Menschen aus der BRD, um mit dem ________ oder
dem __________ nach Italien zu fahren. Die Adria wurde deswegen auch die
_____________ der Deutschen genannt.
11. Lesen Sie die Streifen mit Textteilen und behalten sie.
Ich hätte sie so gerne
angesprochen
Ich hätte so gerne
mit ihr getanzt
Ich hätte ihr so gerne ein
Eis gekauft
Ich hätte ihr so gerne ein
Armband geschenkt
Ich hätte sie so gerne
angerufen
Ich wäre so gerne mit ihr
spazieren gegangen
Ich wäre so gerne mit ihr auf eine
einsame Insel geflogen
12.Ergänzen Sie die Wörter in den Sätzen.
Ich h________ sie so gerne a_____________,
Ich h________ so gerne mit ihr g___________,
Ich h________ ihr so gerne ein E_______ g________,
Ich h________ ihr so gerne ein A_________ g_________,
Ich h________ sie so gerne a_________,
Ich w________ so gerne mit ihr s______________
Ich w________ so gerne mit ihr auf eine e____ I______ g_______
Ich h________ mich aber nie g________, sie a___________, und ab m________
w________ sie in e________ S________.
Ich wäre _______________________,
Ich wäre ________________________,
Ich habe mich aber nie getraut, _______ anzusprechen, und ab morgen wohnt
________ in einer anderen Stadt.
Die Geschichte
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13. Das alles wär nie passiert
Nachts in die Badeanstalt
Und danach mit den Bullen aufs Revier
Der Kuss in der Schrankwand der Eltern
Ein Herz und zwei Namen im Furnier
Die ewige Blutsbrüderschaft
Und am nächsten Tag nicht mehr
erkannt
Drei Stunden mit dem Taxi um den
Block
Weil ich den Fahrer so niedlich fand
Drei Mädels im Bayerntrikot
In der Südkurve vom HSV
Der ehrliche Brief an den Chef
Und das Engtanzen mit seiner Frau
Die alberne Anbagger-Wete Im Urlaub
und die Hochzeit danach
Latein als Leistungskurs
Diese Frisur und mein Platenvertrag
Das alles wär nie passiert
Das alles wär nie passiert
Das alles wär nie passiert Ohne…
Prosecco
Sonntagmorgen 17 Uhr 10
Es weckt mich das Telefon
Ich hab nichts als die Stiefel noch an
Meine Sinne sind nicht mehr synchron
Alles, was ich von gestern noch weiß Ist
wie ich in Ekstase geriet
Ich schrie «Auf die Revolution! Reißt
die Mucke auf – Das ist mein Lied!»
Der Freund auf dem Anrufbeantworter
brüllt: «Hey, was hast du genommen?»
Er sagt mein BH sei auf eBay Wie bin
ich nach Hause gekommen? Himmel,
A****,
wieso bin ich gepierct
Und was soll dieses Schlangen-Tatoo?
Wessen Zeug liegt auf meinem Bett
Und wer zum Teufel bist du?
Das alles wär nie passiert
Prosecco
13.Das alles wär nie passiert
a) Nachts in die Badeanstalt
b) Und danach mit den Bullen aufs Revier
c) Der Kuss in der Schrankwand der Eltern
d) Ein Herz und zwei Namen im Furnier
e) Die ewige Blutsbrüderschaft
f) Drei Stunden mit dem Taxi um den Block
g) Weil ich den Fahrer so niedlich fand
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PRAXIS IN DEUTSCH
h) Der ehrliche Brief an den Chef
i) Und das Engtanzen mit seiner Frau
j) Die alberne Anbagger-Wette
k) Im Urlaub und die Hochzeit danach
l) Latein als Leistungskurs
m) Diese Frisur
n) und mein Plattenvertrag
o) Ich hab nichts als die Stiefel noch an
p) Meine Sinne sind nicht mehr synchron
q) Ist wie ich in Ekstase geriet
r) Er sagt mein BH sei auf eBay
s) Himmel, A****, wieso bin ich gepierct
t) Wessen Zeug liegt auf meinem Bett und wer zum Teufel bist du?
14. Lesen Sie den folgenden Text.
Sie konnte nichts verstehen. Sie küsste ihren Freund in der Schrankwand der Eltern.
Sie trank mit einer neuen Bekannten Brüderschaft. Sie wurde gepierct. Sie schrieb
einen ehrlichen Brief an ihren Chef. Sie wettete, dass sie einen Mann anbaggert.
Sie geriet in Ekstase. Sie ging ins Bett mit einem Fremden. Sie brach nachts in eine
Badeanstalt ein. Sie verkaufe ihren BH auf eBay. Ihr Freund schnitzte ein Herz und
zwei Namen ins Furnier. Sie tanzte mit der Frau des Chefs. Sie lernte Latein als
Leistungskurs. Sie schloss einen Vertrag mit einer Plattenfirma ab. Sie hatte nur
Stiefel an, als sie erwachte. Sie wurde aufs Polizeirevier gebracht. Sie heiratete nach
dem Urlaub. Sie fand den Taxifahrer sehr sympathisch. Sie machte sich eine doofe
Frisur. Sie fuhr drei Stunden mit dem Taxi um den Block.
Die Geschichte
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Учебное издание
PRAXIS IN DEUTSCH
Учебно-методическое пособие
по совершенствованию языковых навыков
и речевых умений учителя немецкого языка
Компьютерная верстка: Р.В. Компачев
Подписано в печать 29.05.2020.
Формат 60х84/8. Печ. л. 16,5. Тираж 25 экз.
Отпечатано в РИО ГОУ ДПО ТО «ИПК и ППРО ТО»
300041, г. Тула, ул. Ленина, д. 22
ДЛЯ УЧИТЕЛЕЙ
НЕМЕЦКОГО ЯЗЫКА