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Author: Müller-Wiener W.
Tags: geographie geschichte der türkei türkiye lokalgeschichte topographie
Year: 1977
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DEUTSCHES ARCHÄOLOGISCHES INSTITUT
WOI.I GANG Mi'Ll ER-Vi ll ALR
BILDLEXIKON ZUR TOPOGRAPHIE ISTANBULS
Bvzaniion - kuiwantinupolB htanbu! bis /um Buginn de> r. Jahrhunderts unter Mitarbeit von Renate und Wolfbchicle nut einem Beitrag von Nczih lirath
VERLAG ERNST W ASMUTH TÜBINGEN
Dem Andenken an Alfons Maria Schneider (1896 1952)
\ik Recht? * »»tbchalten
Cnjnnifht by Vrrhg 1 γπμ \\ itinuth Tubingen »« ” RepfήΙιικΙii.ncii Meile - Muller. Ptnr/hiim nnJ Kun«tk I ul SM. Druck und I inltand l nnrr<i»A»*dtuckert 1 II Sturts AG. Μ urxhurg Printed tn Germartv
ISBN t toio ton 1
INHALTSVERZEICHNIS
Zum Geleit 6
Vorwort 7-8
Bildnachweis 9-12
Abkürzungsvcrzcichnis >5“ >5
1. STADTGESCHICHTE
a) Byzantion 16-19
b) KONM'ANTINLPOI.lS ’9 18
c) ISTANBl·! 29 56
Allgemeine Bibliographie zur Stadt-
geschichre; Bibliographie zu einzelnen Sradtquartieren; Bibliographie Brande
und Erdbeben >6 38
II. KONSTANTIN! JPOL1S
Anonyme Bauten '9 47
Bäder 4^ 51
Denkmalsäulen 52 55
Häfen 5^63
Hippodrom ^4~7i
Kirchen und Kloster 72 215
Milion 216 218
Nekropolen (mit Beitrag N. Firarli) . . . 219 222
Paläste 22) 247
Platzanlagcn 248 267
Straßen 268-270
W asserversorgungseinrichtungen .... 271 2Ä5
Wehrbauten 286 323
III ISTANBUL
Bäder 5M~Hi
Burgen ’U-J41
Handel-und Gewerbsbauten
Medresen 358 ■ 367
Moscheen 368-491
Paläste 492-507
Türken 5C« 51;
Wasscrvcrsorgungseinnchiungen .... 514-519
REGISTER 521-534
ZUM GEI.EH
I)< t Serie VQQ Ihldlcvika zur Topographie bedcuivmlrr Si.uh« «les Ahrtiintis. von denen Rom, Iwarlxntct von »km ,nn crgesscncn l.tncst Nash, und .Athen, «!.«• John *1 zum Verfasser hat, tu «len vergangenen lahrctierschienen Mild, reiht steh nun Istanbul an, jene Stadt am IV «Sporns, am Marmaram« er und am («oldrncn I Ium, liefen I agc, C»«*schtchir und .Selm ksalc sii zu den großen Mittelpunkten von weltgeschichtlicher Beilen inne gemacht halnn \u«h noch heim behauptet sic in gewissem, freilich sehr vet ändert en Sinn« « ine dotnimc rrn«k Stellung, WCtltl ilf m« h im (i.inge moderner. mein in allem glue kh« h« « Entwicklung die Grenzen de- nahitg« i«« Ih'iicu Stadtgebietes langst gesprengt hui.
Anders ab bei Rom und Athen schien es der Zcntnddlrcktlnn dee Deutschen AscNkdogbdien Instituts, die ii.mIi uic v<N du B« .11 ln*iii>fig und «lie I Iciausgabe dieser Bthllexika unterstützt, geboten, hei Istanbul dem entliehen Rehmen weher xu spannen Daß er die Zeit bis zum finde von Bysantion ConstsntiiNrpolia •i' |».mn Mittelalter mn einbegreift, versteht sieb nm selbst. l-ast «brnsowcfiig l>< J.«rl es einer Begründung, hcsImIIi Bauten und Monumente «kr umniii« Ihar ans« hli« Benden eineinhalb Jahrhunderte Ins hin zur Regit rungveil «k Sultatu Mimet I. in gleicher Weise Bi-iimdcsiclnjgung fiuidcn, hat doch gerade wahrend dieser |h I« der Größe und des Gbii/ts «les < Kinanischi i) Reiches die Stadl eitlen Höhepunkt erreicht, der sich
nahezu organisth ihnt ihcrcti<»escIm In«*anrdhicundwkl> einmal dir geographische uml politische Bedeutung <ln « t iniv«it’lri« hin hm Stadipnimliiug miet Beweis stelhc.
WoMgang Müllet Wiener, det Bearbeiter dieses Bandes, hat sich übet viele fahre intensiv mu der Gi sehn hu und den Monumenten aus allen Perioden Istanbuls l>«s< haliii>t uml im Laufe dieser Studien in Btbltmhckcn und Ao luven einerseits, an den Bauwerken selbst und m Baustellen, die, wo immer cs möglich war, in de« Stadt beobachtet uurdcn, and« i« r .er < cingidivmlc und genam Kenntnisse itlier «las Wesen und die I tir Ml klung von Istanbul erworben, daß «he BewilHgung des nm dieKm Hande verbundenen Aufgabe hei tliriitn den I > teil Händen lag. Ihm Im die tiiufas-«mir uml ««ft mühevolle Arlictl, die er geleistet hat, wärmstens zu danken, tot mehr al» eint Plltchi. Das Dcuivchc \r< ha«dog|S< ||<- Institut schließt in diesen Dank aber auch die «in. die schon lange nicht ntwht unter uns weilen, die aber m der Vergangenheit in Verbindung mn ihm Erhebliches w den Vorarbeiten des vorliegenden w«il« Ix-igctragen haben: Feridun Dinmtckin, EmMt Mtunboury, Atli Mflfid Mansrl. M. Is. Nomidis, Whulmm Schatilcff, Nfons Mana Schneider. Der
ll < l.,«|t der Freunde des Deutschen Aicha«»logischen Instituts (Theodor W iegand (icsdkchaft) allein ist • • zu t l.nl«ii. daß .uni» di« i» Band des Bildlraikonsgedruckt werden k«»nmc, dem, wn auch den früheren, ihr Vertag W .i'itiuth du* iMoliic Sorgtali zuteil weiden licl«
Mai 1*^’
Kl x i Bii in
VORWC >RT
Der Wunsch Gunther Wasmuths ((1974), in seinem Verlag nach R«»m und Athen auch Istanlml in der Reihe der Bildlcxika zur Topographie antiker Kulturzentren zu ventiVentliehen, griff um K/6H in ein A rlicits vorhaben ein. Ja* in \\ ettertührung der Arbciteii «le* zu früh vcrMorlwnen Alton* Mana Schneider eine möglichst umla**endc Dokumentation der noch vorhandenen oder aber sicher nachweisbaren historischen Monumente dieser Stadt an strebte: die in diesem Hand in Ausschnitten wiedergegebcnrn l'lxrsichtspläne waren der erste Ansatz zu diesem Vorhaben. dessen \\ citertuhrung für die Zukunft geplant ist. Da der von Anfang an streng begrenzte Seitenum- fang ties Buches keine vollständige Dokumentation zulieli. crgalrcn sich hei der Planung mancherlei Schwierigkeiten sowohl den l'mfang der einzelnen \b*chnittc wir auch die Auswahl der näher zu behandelnden Bauten betreffend. Zusammenhängende Baurcstc aus dein antiken Byzantion fehlen bisher, bei den bvzantini sehen Monumenten habe ich mich um möglichste Vollständigkeit ΙνύπιιΙιι; Iwi den Bauten aus osmanischer Zeit Iwsrimmtcn topographische und kunstgcsclucht liehe (Iwrleg urigen die Auswahl, die für die Zeit Mehmets 11. I attli durch die \rbcncn von IZ.II. Av verdi ergänzt werden muß. Darüber hinaus mußte die \uswahl den jeweiligen Stadtunifang berücksichtigen: für die bvzantmischc Zen wurden nur Bauten im engeren, durch die Mauern umschlossenen Stadtgebiet Iwhandch. wahrend für die osmanische Zeit auch Bauuerkc aus l'vup. Galata und l 'skudar sowie die Bosporusburgen autgenomtnen w urden; die zeitliche Grenze bildet dic I lerrschaft des Sultans \hmct 1. (1609 17).
Dem weniger nut der Stadt Vertrauten soll eine kurzgefalhe Stadt geschieht e samt entsprechenden Bibliographien den Zugang zu den Problemen Istanbuls erleichtern: darauf folgen - in zwei Blöcken zusammengefaßt die byzantinischen und osmanischen Monumente. Da wegen vier Verschiedenartigkeit und Viclläli der I in/rl- bauten eine in den bisherigen Lexika mögliche alphabetische Reihenfolge hier nicht zu einer sinnvollen Organisation des Bandes führen konnte, halte ich die einzelnen Bauwerke in ftinkiionslurstimmien Gruppen zusammengefaßr und innerhalb dieser Gruppen alphabetisch geordnet. Grundlage fm dir alphabetische Reihenfolge sind durchweg die heutigen türkischen Namen in ihrer derzeitigen Schreib weise, darüber hinaus aber habe ich sowohl bei den Itinzclmonumentrn wie auch bei den nur in den L'bcrsichtspkincn verzeichneten Bauten möglichst alle in der Literatur auftauchvnden Xanien und Bezeichnungen angegeben und im Register ertäßt. das zugleich auch den Schlüssel für die »lern Band Iwigegcbcnc Clwrsichtskartc bildet. \uf eingehende Baubeschrcihungcn halw ich im Hinblick auf die Iwigcgcbcnen Plane und Abbildungen aus Raumgründen verzichten mü**cn. dafür alx*r in den jeweiligen nach deni I .r*chemung*datum geordneten' Bibliographien mich um möglichste Vollständigkeit Iwmühr. Leider war e% aus Platzgründen nicht möglich, die ältere Rei*eliteratur in dem vorgesehenen l'mfang zu berücksichtigen, clienso niulkcn Zitate aus byzantinischen und anderen QucIIcnwcrkcn auf ein allein auf die Baugcschichic bezogene* Minimum lieschränki «erden ,iür die bv/amint sehen Bauten liefern die zXrbciren von R. Janin die notigen lirgänzungcnk Bei der Auswahl der Fotos bin ich davon ausgegangen, öfter publizierte Bauten knapper darzustrllm al* relativ unbekannte Monumente: (Gleiches gilt für die Auswahl der Bauwerke osmanischer Zen.
Bet fa*t allen Bauten Istanbuls waren eine eingehende \ciilx-at Iwitung der Pläne, eine auf Grund ties reichen Archivmatcrials erfolgversprechende Ergänzung aller Bautlatcn sowie gründliche Einzduntcrsuchungcn auf Bauphasen, l’mbauten und Reparaturen hui ntuwetidig, doch konnte das nicht Ziel dieser zusammentassenden Arbeit sein. Der Verfasser mußte sich also in der Regel aul the vorhandenen und jeweils in den Bibliographien angcgclwnen Henri »eit ungen stützen; dort vorhandene \\ iderspnichc wurden hier angcdcutct. konnten aber angesichts der festliegenden I or in der Bildlcxika nicht im Detail diskutiert werden; Hinweise auf einzelne Meinungen oder auf Itestmimic Quellen wurden durch in den Text ringcsei/te O-Zahlcn gegeben. Bei den Literaturangalwn habe ich nur gedruckte Werke berücksichtigt; DissertatitmMnanuskriptc sowie \rtikcl in türkischen Tageszeitungen wurden nur in Aiisnalnnctällcii /inen. Die l'nzuvcrlassigkcit «les vorhandenen
7
Planmarcnäls und dic Absicht, möglichst alle Plane zweck·» besserer Vergleichbarkeit im gleichen Maßstab ab/u bilden, halx-n dazu geführt, iur alle Einzclpläne den Maßstab 1:1000 und für die Übersichtspläne den Maßstab t.tooo zu wählen: nur in einzelnen Fällen mußte aus Plat/gründen davon abgewichen werden. Heim Vorhandensein genauerer Planunterlagen wurden einige kleinere Bauten auch im Maßstab i :zoo abgcbil- det.
Einer kaum übersehbaren Zahl um \uskunftgehcrn, Helfern, I reunden und Kollegen habe ich zu danken, dazu einer Reihe von Institutionen, die alle einzeln hier auf/utuhren kaum möglich ist; besonderer Dank urbuhrt sorab dem Manne, unter dessen Leitung ich 1956 mit den Arbeiten an der Istanbuler Topographie begann Kun Kittel. I ur kontinuierliche Mitarbeit und Unterstützung danke ich H.G. Beek, II. Belting, Haler (.atnhcl. T. ( ansever. IW Deichmann. I. Dinnitckin(j-), H.G. Evers, S. Evict·. O. Feld, N. Firath, II. Hallcnslebcn. K. Kreiser. R. Naumann, Yildiz Ötüken, l . Pcschlow, C.L. Sinker, H. Tayla. K. Tuchelt, Melrk lurm.ik D.mk gebührt auch dem Hause Wasmuth, Sibylle von Bockdberg und Μ. Heinrich, deren erfahrener Rat das äußere Bild des Buches Iwstimmt har. Ohne die unermüdliche Mitarbeit von Renate und \\oi· Schick-scmic meiner Darmstädter Mitarbeiter Yvonne Mcvbom, Margot Maiscnhaldcr, F.J. Henninger, 1 Menz und K Muller wäre der Band nicht zustande gekommen - doch wenn er nun auch nach vielen Jahren intensiver \rhcit nn Druck \orliegt, ist dem Verfasser klar, daß noch vieles fehlt und vieles zu tun bleibt und so darf er mit Banduri schließen: Si hacc conicctura alicui non placuerit, meliorem proferat.
Ktanhul. im llcrl^t 1976 Wolfgang Müller-W ιε\ί r
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Bll.»NACHWEIS
Vorbemerkung: Iur alle Abbildungen und Plane und Herkunft bzw. Plangrundlage angi-gchcn. dabei hcifcutci l*i den Abbiidungm 1> \l Fotuarchtv Jes Deutschen Atvha« »logischen Imtituto hi.mlniL Schick· Vch«\ Renate Sehlde. Art hiv MW - Sammlung dir* A'rtfp «m: ArchMus.lw.—Intiutchiv der Denkmalkoinmissinn im htjnlml Arkcoloji Muzcm. Bei den Planen *md dir jeweiligen IRteMMriqgt· i Bücher, Atchn material) angegeben, nach denen die l^gcplane der einzelnen Bauwerke im durchweg gleichen Maihuh 1:100· fan \uxuhmr der \bb. 4*2. 'M. 6ia' umgezeichna wurden; «rrwett irgend nuvlich sind diese Unterlagen am Βία überprüft und k«ngiot worden .in diesem l alle \ ermerk MW). In der Regel und die 1 anzelplanc in den heutigen (in einzelnen Fallen in dm alteren K lUMcrpiai eingesetzt worden. um die t<»pi 'graphic he Verbindung de* einzelnen Bauwerk« zu «einer l tngebunc dar zu bellen; l nrcrlage hierfür waren die Plane Μ. isiocc Jet städtischen Bau Verwaltung Istanbul
Die im NLutaab i:<occ gegebenen Chcrsicht^planc «ind Ausschnitte aus einer un ihgi>chl««*sencn D<*kun:<naM· und geben dm damaligen, heute gelegentlich unwesentlich veränderten /iwand. nut enger Krruz«chv.ittur und bvzintmivclu Bauten, nut weiter Rrcu/'chraf far heute horchende Kirchen angegeben, einfache Schraffur kennzeichnet Xikra! und Priganhauten nsmarnchcr Zeit bis ta. punktiert sind heu:e nicht mehr vorhandene, aber «tchcr an diesem Platz Iwtindlxhc türkische Bauwerke l nTcrbimhcnr lamen geben den Straßenvcrlauf von 191· aufGrundlage der 191* · · hcrausgcgchcnen Stadtplane der Soctctc Anomnu Ottomane J'ctudc« er d'mtnpnso urhune». Kleine, mit Zahlen oder nut hercKhncu schwarze Rechtecke sind Brunnen mit Xumrrirrung nach Tani«:k. ’ · .
Brunnenhäuser »scbtl. «cbdh.inc sind nach Kumharanlar. Schiller du re hm imrnert. Die Zahlung da Turme Ja I .mdmaucr mi Mertnerkuk MR folgt der bet B. Niet cr-Plath Λ.Μ. SchneiJa Die I andmaua uw k'pcl II. Berlin 194;·: die da Turme da Srmuua am MarmvMM FDmtntckin (Fothden once Marmara «urlan. Istanbul 19'C. Nebenlinien «inJ in Ab-tarJen von a Meran ctngrrachna und in ic m Absrinden numeriert.
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552 Archii MW si; Plan MW 554 Archiv MW »ii Archii MW i<(> f «·· Schick· 54601 *1- DAI 104·» ill Plan MAX
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<61 D Al R 242« »<1 DA! 2-12 Archil MW <64 Archiv MW <65 Plan MW <66 DM R 242- *6- Archii XIW <61 Plan MW <69 plan nach Mamboun Nachlaß ;"»e DAI 6<i 571 Plan MW ι-i D XI 66/1 Bi l”i D XI R aiji t”4 Pun nach Glück. XIW 575 Archii MW jt6 Plan nach Gluck. XIXX 17- DAI 66/179 Π· Plan nach Gluck 579 Archil MW
<U Plan nach .Aperdi, MW Jti I rj*o behide 44171 |li Archiv MAX 5I5 Plan nach Gabriel. XIW >•4 DA! Repro 1«5 DAI 64/191 5*6 Plan nach C«ahnd 117 DAI 51 Hl Plan nach Cohnd I By I '<*0 Minco Girrcr/S’ciicdig 590 DAI R 144J 491 DAI R 1549 <91 DAI 1414
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μ» I Plan nach Avicrdi. Kjf.tsin 4··5 Repro Bahmgir
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I < »co Schi de 14V» 42S.1 Archiv XIXX nach Soren 429 Plan MXX 410 Plan MAX’ ant kai>Mvrphn 4:1 DA! R 1417 412 Repr·· (Μ. l.«ich»| 4H Plan XIXX auf Kata*u-rplan 4Μ DAI R 2447 415 DA! R $7fe 4 <6 Archn MAX" 4<7 Plan MAX 4th 11 *<i» Schide 54121 4<9 Plan MW 440 Archn I logg 441 Archiv Mu* Im 177* 442 l>·!·· Schu le 44611 444 Plan MAX 444 I *h>» Schiele <4192 445 Plan MXX 446 Plan MW 44” I hi·· Sami < Miner 44I DAI R 541· 449 Plan XIXX ant' KataMcrpl.in 450 DM R 141I 411 DAI R 544” 411 DAI R 1411 451 Archn MXX 414 DM R 4462 415 Archn Mu*. Im. 1951 416 .Archn XIXX 457 I ι·ι·» Sehlde 14459 45I Pirn MXX. (ilnrk, Kat a tier 4’9 D XI l< 1479
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DAI R 241*
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Neben den für Publikationen dc* IX-ut*chcn Archäologischen Instituto gültigen Sigeln (—ArchflelqgMKhe Bibliographie Beilage Μ Jahrbuch des Deutschen \rchaohig ischcn Institute«) werden hier die folgenden Sigel verwendet:
\ \Muslst
* Istanbul \rkeolo|i Müzelcri Ϊ ilhgi
Dlk.iimann. Studien => Ι)η· hmann, IrAV, SttttÜCtl mi Archi
\nnual i»f rhe Archaeological Museum «/ Istanbul)
trkiur Konstantinopel· *m t. u 6,|h n.Chr. Boilen-Baden 1916
MPHOR
«= Annual re de Plnstirut de Philologie et
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= Dumbarton Oaks Paper*
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= Ayawtya Muzcsi Yilltgi
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= Analecta Bollandiana
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= Ars Orientalis
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» Byzantinodavica
Egli. >:nan
-= Ec;li. E-, Sinan Der Baumcsncr ivorum
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— Bclgrlcrlc Turk Tarih Dergin
*chrr Glanzzeit Zünch-Srungart 19*4
Byz
= Brzamion
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= En/vklopadic dc* I*lam I-IV 191;- 19U
ByzForsch
• Byzanuni>chc Forschungen
EI
« Encyclopedic dc l’Llam Nouvellc 1 Js
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= Byzantinische Zeitschrift
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CahArch
— Cahiers archcologiquc*
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= Cezar, Μ . Osmanh devrindr Istanbul ya- pilarinda tahnbat yapan yanginlar ve tabu atctler In: Turk San'an Tarihi \ra*nmu vc Incclemeieri. 1 1964) 52? 414
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= Gjrpus Inscriptionum Latinarum
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=» Ener. S., Lei u*!li*c> byzannne*· d*ISMk
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= Patriarch Konstantin*), Constant in tade iri description dc Cplc incicnnc et moderne.
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composer par un Philologue et Archcolo gur. C'ple 1*46
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» Evis F. S . Ltinbul. Petit Guide a iraveo ks monument* by/anrim. ct turev Ltanbul
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- Dic I ragtnente der griechischen Hixon ker (Jäi ort)
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- DiCangf. Cm Di Frf^xi·, Constantino
1 ORClIItl IMFH
= 1 <1R< HHIIMFR. Pli < 1 RZYi.O\A>Kl. |.,
polis Christiana *cu descriptio urbi* Constant mapohtanac qualis exstitit sub impe ratoribus Christianis ex varus scripturilius contexta et adornata lihn qitaiuor Pari*
SlRZYGOUskl
Die byzantinischen \\ a**rThcha!rcr von Konstantinopel. Betrage zur Baukuiw und zur Topographie s«»n k’pd. Hs/anti mschc Baudenkmäler II Wien 1*91
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bjues: D:< Bailer Konstantinopel· und ihre bidlung 111 <lri Baugischichrc (Ar Im 1 ten d. KunMliisf. Iiut Univ. AA icn 1 2),
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Hmimik Pi K«.si4ii. 1 vox, Geschieht 1
des Osmanischen Ruthes, großcntliiih ms Insim ungenutzten 11 mdscliiifieii und Archiven. Bd 1 X, Pisi 1S27 1M1
Μ ΛΧΙ.Ο
I hi uur, >culpiurc>
= Graiimi, A.. hculpturcs By/antine* dr i i« ist am in« »ple. IA r λ«· sirtlr (Bibi Arch, er llisi. de ΙΊη*ιΙ ι.ιης. ιΓΑηΊι d'lstanliul. 17). Pans ΐι/ις
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Ilei/ Husam l’fendi b Hart Isma'il Ay %.ins.ir.iyi. fl idik.ii ul ( uvami' lladikat al
anu1). Druck 2 Ihle Kt.inhul 12H1 II
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Ä H ammir, |.\ , Gmsiarii itu »polis und der B«»*p«*rus. onlich und gi schicht lieh he schrieben. 1 u II. Pcsi Jl.irik:lx*n 1S22
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ΒΥΖΑΝΤΙΟΝ
MADTGIsCIIICIIH
1. STADTGESCI11CI ITE
a) ΒΥΖΑΝΤΙΟΝ
Obwohl im Bereich des heurigen Großstadt raumes frühgrschicht liehe Siedlungsspurcn aus dem Ii. 3./A. ·. Jtsd. sowohl auf der europäischen wie auf der asiatischen Seite des Bosporus beobachtet wurden und eine gewisse Kontinuität dieser sicher nur dörflichen Be Siedlung anzunchmen ist. beginnt die Geschichte der Stadt erst mit der Gründung von Byzantion - auch wenn eine alte örtliche Legende von einer älteren Siedlung am oberen Ende des Goldenen Mornes be richtet. \n dem wichtigen Wasserweg zum Pontus wird um 660/6 <8 die neue Siedlung durch Bürger von Megara und wohl auch Siedler aus anderen griechischen Städten-angeblich unter Leitung des sagenhaften Heros Eponymos Byzas und auf einen Orakelspruch von Delphi hin - auf der heutigen Serailspitzc angelegt nur wenige Jahre nach der Gründung von Kakhedon durch Kolonisten aus dem dorischen Me* gara. Die Form der frühen Stadt und ihre Größe sind unbekannt; eine Befestigung, die später erheblich verstärkt wird, muß schon früh vorhanden gewesen sein, da dir Stadt sieh sowohl ständig gegen ihre thrakischcn Nachbarn wie auch gegen Feinde zu verteidigen hatte, die aus Kleinasien oder von See kamen; die Akropolis besaß spater eine eigene Befestigung. Mittelalterliche Quellen erlauben nur eine un gefährc Lokalisierung einzelner Heiligtümer - Tem pel des Apollon, der Artemis und der Aphrodite auf der Akropolis im heutigen Scrailgebicl, ein Tempel des Poseidon und der Bezirk der Athena Ekbasia an der N Spitze der Halbinsel am Ufer und weiter westlich im Hafen gebiet ein Temen» »s der Γη ΙΑνηαίύωρ^ζ sowie dicht dabei ein Heiligtum der Demeter (Malophoros) und der Kore. Außerhalb der Stadt am Goldenen Horn liegen der wohl schon 512 durch die Perser zerstörte Tempel der Hera und der 340 abgerissene Tempel des Pluto; am Xerolophos soll ein altes Apollo Heiligtum gelegen haben und im (iebiet des späteren Forum Ainastrianuin ein Bezirk des Helios und tier Selene. Mehrere Buchten nordwestlich der Λ kn »polis bilden die später zuin Teil ummauerten bzw. von Molen umschlossenen und mit
Ketten abgesperrten Häfen: Zentren und Quellen des Wohlstandes Byzantions, das im ö./j.Jh. zu einer reichen I landelsstadt wird. Freilich ist die günstige Lage der Stadt am Bosporus zugleich auch Anlaß für zahlreiche kriegerische Verwicklungen: 51 2 gerät Byzantion beim Skyihenzug des Dareios I. unter persische Herrschaft, wird 478 von Pausanias erobert und tritt nach dessen Vertreibung dem 1. Attischen Scebund bei, in dem cs um Μ. j.Jhs. eine der reichsten Städte mit einem Jahresbeitrag von 15 Talenten ist; gegen E. 5.JI1S. beginnt hier eine eigene Münzprägung. Im Pdoponncsischcn Krieg steht die Stadt seit ihrem Abfall von Athen 411 abwechselnd unter spartanischer und athenischer Gewalt - offenbar nicht ohne Rückwirkungen auf die inneren Verhältnisse in der Stadt. Obwohl Byzantion als Mitglied des 2. Attischen Seehundes (ab 378) einen guten Anteil am Bosporuszoll erhält, beteiligt es sich seit 564 an mehreren gegen \thcn gerichteten Unternehmungen mit dem deutlichen Bemühen, die wirtschaft liehe Position und damit die Unabhängigkeit zu bewahren (364 Beziehungen zu F.pameinondas; 357-355 Teilnahme am Bundesgenossenkrieg). Die Erweiterung des Landbesitzes der Stadt durch die Besetzung von Kalchedon und den Sympoliticx ertrag mit Sclymbria. auf der anderen Seite die Expansion Makedoniens in Thrakien fuhren die beiden ungleichen Mächte näher aneinander, doch nach einem kurzen Bündnis kommt cs zur Auseinandersetzung mit Philipp 11. von Makedonien, der 340/ 339 die gut befestigte Stadt belagert. Obwohl Philipp mit neuzeitlichen Belage rungsmasch inen angreift und zur Versorgung seiner Armee die erste uns bekannte Verbindung über das Goldene Hom errichten läßt, muß er die Belagerung im Frühjahr 339 nach einem letzten (dank des legendären Eingreifens der Artemis Phosphoros mißglückten) Angriff abbrechen. Byzantion und sein Umland haben schwer gelitten: doch konnte die Stadt ihre Unabhängigkeit bewahren und erreicht dank ihres Landbesitzes und des einträglichen Thunfischfnngs, vor allem aber infolge der Kontrolle* des für die Ägäis lebenswichtigen Getreidehandels bald wieder eine bedeutende, im Bereich des Pontus führende Stellung, die sic auch trotz ständiger Reibe-
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»Y/1KIIOX
Abb. i l.agtplanOz/r «ler Sinh Hvzanrion und ihrer in <1·« Antike Μ ι i
rcicn mit den thrakischen Nachbarn während der Dia* dochenkämpfe und der Bedrohung durch verschiedene (»alatcrstamme seit 278 sowie angesichts hoher Tribut*zahlungcn an die Galater halten kann; auch einen Angriff Antiochos’ II. um 260 kann Byzantion -unterstützt von seinen Nachbarn und König Ptolc- maios II, Philadelpho* - abwehren. Bis nach Dcrkoz und Rhcgion dehnt sich der I.andlx'sitz der Stadt in 'fhrakicn; an der klcinaaiatischen Küste Ixisitzt sic mit dem Gebiet um das heutige Yalova Teil· Bithyniern», mit dessen König Nikomedes sic gute Hexte hangen pflegt. In Schwierigkeiten gerat Byzantion freilich, als man wegen der Galatcrtribute erneut einen Sundzoll zu erheben trachtet und deswegen 220/219 Rhodos und dessen Bundesgenosse Prusias I. die Stadt angreifen. Wenige Jahre später durch Philipp V. von Makedonien bedroht stellt steh Byzantion entgegen seiner früheren Haltung auf die Seite Roms und verbleibt hier auch in der Folgezeit: ah 146 als civitas foederata förmlich mit Rom verbunden steht die Stadl auch im Seeräuberkrieg sowie in den mithridatischen Kriegen auf Roms Seite und ist ab 74 Teil der Provinz Bithynicn. Erst unter Vespasian (69 79) verliert die Stadl bei den roincrfcitidlichcn Krawallen in den ()st
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ΒΥΖΑΝΤΙΟΝ
SFADTCi! SCII1CI1 ΓΙ
Provinzen ihre bisherige Sonderstellung und wird dem römischen Statthalter steuerpflichtig unterstellt.
Neue Heiligtümer (z.B. für Ptolemaios 11. sowie fiir Saripis und Isis), dazu wesentliche Teile des profanen Baubestandes der etwa 70 ha großen Stadt müssen in diesen Jahrhunderten wirtschaftlicher Blüte entstanden sein, ohne daß Einzelheiten über Daten, Form und l^ge der Bauten bekannt sind - in Nähe des Hafens wird das Stadion vermutet: am steilen Osthang der Akropolis liegen das Theater und das Kvrqyior. im westlichen Stadtgebiet das Strategie>n und im Süden das Thrakion - die beiden Hauptplätze der Stadt. Die am Ufer des Goldenen Homs und auf dem Höhenrücken verlaufenden Hauptzu- fahrtsst raßen sind zugleich Leitlinien für die Nekropolen, die im W bis in das Gebiet von Bcyazir Camii reichen; unter Hadrian (117-1 38) soll eine Wasserleitung angelegt worden sein, die sicher auch die städtischen Thermen versorgte, von denen nur das in der Nahe des Strategion gelegene, *Αχιλ/.ενς genannte Bid namentlich bekannt ist.
Dörfer und einzelne Heiligtümer säumen beiderseits das Goldene Horn und auch am Bosporus liegen in den Talmulden zahlreiche kleine Orte bis hin zu den Heiligtümern des Zeus Urios und der Kybule am N- F.nde der Meerenge, wo später eine bis ins Mittelalter hinein bedeutende Sperrfestung errichtet wird.
Den wohl schwersten Eingriff in die Entwicklung des antiken Byzantion bringt der nach der Ermordung des Commodus nusbrechendc Thronstreit zwischen Pescennius Niger und Septimius Severus (193- 211): ab 193 wird die stark befestigte Stadt durch Truppen des Septimius Severus belagert und muß sich nach 2^2 Jahren im Winter 195/196 infolge Hun gersnot ergeben. Nach Zerstörung der Mauern und wichtiger Bauten wird sie auf Befehl des Kaisers als κώμη an das benachbarte Pennthos gegeben, das auch noch nach Diokletians Neuordnung Hauptstadt der Provinz Europe bleibt; schon im Sommer 197 aller läßt Septimius Severus - vielleicht auf Bitten Caracalla’s hin - mit dem Wiederaufbau der nun zeitweilig Antonia (Antonima) genannten Stadt beginnen, der er in einem südlich der Stadt gelegenen Er- weiterungsgcbict neben einer großen, an das alte Tc- trasnxm anschließenden Sau lenst raße die Zeuxippos Thermen und das Hippodrom stiftet. Darüber hinaus 18
werden die Mauern der Altstadt sowie der dortige Apollo Tempel und das (wohl am S-IIang der Akropolis) beim Aphrodite-Tempel gelegene Theater wiederhergestellt. Die Arbeiten in dem nun auf etwa 100-110 ha gewachsenen Stadtgebiet werden unter Caracalla (211-217) weitergefuhrt, doch bleiben Hippodrom und Zeuxippos-Thermen später unvollendet liegen - ein Zeichen für die nur mehr geringe Bedeutung dereinst blühenden Handelsstadt. Die 258-269 die ganze Ägäis heimsuchenden Goten und Heruler passieren mehrfach auch Byzantion; doch ist die Stadt durch ihre nach 197 und 258/9 wicderhcrgestcllten Befestigungen offenbar ausreichend geschützt, während sie m den Kämpfen des 4.JI1S. zwischen Maximinus und Licinius (512) sowie zwischen Licinius und Konstantin (324) bei mehreren Belagerungen stärker in Mitleidenschaft gezogen wird, so daß Konstantin 324 die Wiederherstellung der Befestigungen anordnet und der Stadt im gleichen Jahr zur Erinnerung an seine Siege den Namen Κωνσταντινούπολή gibt.
Aus dieser Zeit auch stammen die ersten sicheren Nachrichten über die christliche Gemeinde Byzantions: 306/7-314 ist Metrophanes Bischof, obwohl dic I .egende über das Wirken der Apostel Lukas und Andreas in der Stadt zu berichten weiß und in den Außenbezirken schon im z.Jh. Kirchen bestanden haben sollen.
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b) KONSTANTINUPOLIS
Mit dem Na mens wechsel und der Wiederherstellung der Stadtmauern Byzantions beginnt 524 die Geschichte Konstantinopels- vielleicht kurz unterbro chcn durch undeutliche Plane für eine neue Hauptstadt bei Ilion. Differenzen zwischen Konstant in und der heidnischen Oberschicht Roms 326 mögen die in Details noch unklare Entwicklung der Jahre 324- 328 zugunsten der Stadt am Bosporus befördert ha bun. die 328 endgültig zum neuen Regierungssitz bestimmt und entsprechend großzügig ausgehaut wird. Die Grenzen des nun auf ca. 6 qkm erweiterten Stadtgebietes markiert der Kaiser selbst mit seinem Gefolge nach altem Ritus; die alten Tempel der Stadt bleiben - wenn auch ohne Einkünfte erhalten. Für die nun beginnende intensive Bautätigkeit werden Baumaterialien und Bauleute von allen Seiten heran- gcbracht.
Obwohl aus dem stark veränderten heutigen Sradt- plan keine Schlüsse auf den konstant mischen Gründungsplan gezogen werden können, ist zu vermuten, daß die Anlage der Stadt nach einem vorher konzipierten Schema erfolgt, das freilich nicht das im römischen Städtebau der Kaiserzcir häufige Rasremerz zeigt, sondern zwischen den fächerförmig auseinan- der laufen den Hauptstraßen und einigen größeren Querachsen offenbar freiere Bebauung zu ließ. Die durch die hügelige Landschaft gegebenen Vorteile werden tur die Heraushebung wichtiger Bauwerke genutzt wie die Lage der Aposrdkirchc und der großen Fora zeigt. Neben dem Bau der großen Hauptstraßen -der beiden Uferstraßen und der in Stadtmitte sich gabelnden Mese sowie der beiden HauprpLitzc (Augusreion und Forum Constantini), neben der Anlage des neuen Maucrruiges. des Großen Palastes sowie dem Bau der Bischofs kirchc Hagia Eirene und der Tempel der Rbca und der Tyche werden die schon von Septimius Severus begonnenen Großbauten - Hippodrom und Zcuxipposthermcn - vollendet und darüber hinaus zahlreiche öffentliche Bauten errichtet: Senat, Mi lion. Praetorium, Capitol u.a. Mitglieder der großen Familien Roms werden zur Umsiedlung bewegt und erhalten hier neue Paläste; Zuwandcrer zieht man durch Privilegien (ius italicuni) und - ab 332 - durch Zuteilung von Getreide an, tur dessen Lagerung im alten Hafengcbiet und auch an der S-
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KONSTANTIN UFO LIS
STADTGESCHICHTF
Küste große Magazine angelegt werden. Auf einem Hügel am nördlichen Stadtrand beginnt Konstantin den Bau seines großen, mit der /Xpostelkirche verbundenen Mausoleums.
Der nur in geringen Resten, eher durch literarische Überlieferung auf uns gekommene Formenapparat römischer Stnatsarehitektur charakterisiert die politische Bedeutung des neuen Regierungssitzes; Reliquien sollen ihren kirchlichen Rang betonen, antike Kunst werke - aus allen Teilen des Reiches hcrangeschleppt -die fehlende Tradition ersetzen: eine Kombination, dir über ein Jahrtausend lang die sich immer wieder an dieser Vergangenheit orientierende geistige und künstlerische Entwicklung dieser Stadt prägen wird. Am 11.5.55c wird die in vielen Einzelheiten nach dem Vorbild Roms gebildete Stadt festlich eingc- weiht, die bald als „Nea Roma“ der alten Hauptstadt den Rang streitig machen wird. Zahlreiche Probleme erwachsen freilich noch aus dem Aufbau der staatlichen und kirchlichen Instanzen der neuen Residenz, die anfangs unter einem Proconsul, ab 559 unter einem praefectus urbi steht, und deren Bischofssitz erst in langwierigen Auseinandersetzungen mit den alten Patriarchaten die ihm durch das Konzil 581 zugesicherte Stellung gewinnt.
Die intensive Bautätigkeit Konstantins setzen sein Sohn Constantius 11. - in geringerem Umfang auch dessen Nachfolger - mit der Fertigstellung der Mauern, mit der ersten Hagia Sophia und der schon von Konstantin begonnenen Apostelkirchc fort; 545 beginnt Constantius die großen (erst E. 4-Jhs. fertig- gestellten^ Konstantinianai-Therrnen im SO der Apo- Melkirche sowie den benachbarten gleichnamigen Palast. Auch die Wasserversorgung der Stadt wird durch Anlage einer Fernleitung und mehrerer großer Zisternen ausgebaut und findet in dem 368-573 durch Valens erbauten großen Aquädukt ihren monumentalen, das Stadtbild bis heute beherrschenden Abschluß. Vor den Stadtmauern säumen Nekropolen die Ausfallstraßen; ini Umland der Stadt liegen einzelne große Land guter höherer Würdenträger, in deren Bereich gegen 580 die ersten beiden Klöster sou'ic meh rcrc kleine Kirchen entstehen.
Konstantin und sein Nachfolger haben den Umfang der neuen Stadt abgcsteckt und ihre Gliederung bestimmt, jedoch nur den zentralen Bereich gebaut. First gegen E. 4./Λ. j.Jh. erhalten auch die wohl schon im ursprünglichen Plan vorgesehenen Plätze entlang der Hauptachse der Stadt ihre bauliche Gestalt als große Hallcnplätze: Forum Tauri (ca. 380-593), Forum Bovis und zuletzt (ca. 402-421) das Forum Arcadii auf dem Xerolophos. Hier wie bei den im Stadtgebiet verteilten großen Palais für /Xngchörigc des Kaiserhauses (Pal. Flaccillianum und Pal. Placidianum, dazu dic Domus Marinae, Arcadiae und Placidiae Augustae) sind angesichts des hügligen Geländes umfangreiche Terrassierungen nötig — heute die einzigen Reste dieser Bauten.
Eine der entscheidendsten und Umfang und Bild der Stadt bis heute bestimmenden Maßnahmen des j.Jhs. alter ist der Bau eines neuen Befestigungsringes durch den Pracfekten Anthemius in den ersten Jahren Theodosius* II. (408-450) - veranlaßt durch die Notwendigkeit, das bereits dichtbesiedelte Stadtgebiet zu erweitern, das nun von bisher 6 auf ca. 14 qkm wächst. Das erweiterte Stadtareal ist - wie die um 424/430 verfaßte Notitia Urbis zeigt - in 14 regiones (ρεγεώτες, κλίματά) aufgeteilt, innerhalb derer als kleinere Verwaltungscinheiten 322 vici (γειτονίαι) liegen, die den Namen benachbarter größerer Besitzungen tragen. Für die Organisation der Bevölkerung spielen neben den Gilden die durch Farben gekennzeichneten „Zirkusparteien“ (όημοι, populi) eine wichtige, weit über ihre Wirksamkeit im Zirkus hin- ausgehende Rolle als politische, seltener auch militärische Organisationen bestimmter sozialer Gruppen, deren Bindung an bestimmte Qua nie re der Stadt freilich noch umstritten ist.
Die Form der Wohnhäuser und ihre städtebauliche Anordnung innerhalb der Quartiere sind noch unbekannt, doch muß im inneren Stadtbereich mit $ ^>ge- schossiger Bebauung gerechnet werden, deren zunehmende Konzentration zu strengerer Regelung von Bauformen und höhen sowie der Haus abstande zwingt (GidTheod XV 1, 58-59; Gidjust VIII 10). Diese Gesetzgebung ordnet jedoch nicht nur die Wohnbedingungen im Zentrum sowie die (offenbar noch nichi ausreichende) Wasserversorgung, sondern sie strebt vor dem Hintergrund imperialer Repräscn- tations Vorstellungen bewußt eine hohe ästhetische Qualität des Stadtbildes an - durch Anlage weiterer großer Säulcnst raßen, durch Aufstellung von Statuen und Denkmälern auf Straßen und Plätzen sowie durch den Schmuck öffentlicher und kirchlicher Bauten mit
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Mosaiken und Skulpturen (CodThcod XV i. at. 44 41», 50)' Zeugnisse der künstlerischen I .cistungen dir srr Zen sind dn wenigen mich vorhandenen Kesic von Kirchen I anzclsiuckc aus der grolkti Zahl der im gesamten Stadtgebiet errichteten Bauten, die teils von den Kaisern oder Angehörigen der Dynastie ge baut werden (wie die zweite I l.igi.i Sophia, dir Kn then der Theotokos (.h.ilkopraici.i und der Ί heoiri kos 11< idrgrtri.1, der Illi. Polyenklos, Markos, I .III reniios u.a.), virlf.uh abet «lucii Stillungen lioherei Staatsbeamter sind; die Lage dieser Kirchen richtet sich offenbar mehr nach dem jeweiligen Grundbesitz, als nach städtebaulichen Überlegungen.
I hiabhangig von dein geistlichen Zentrum. dem tu ben der Hagia Sophia residierenden Patriarchal, wird in der uIm-i der \\ rehatan Zisterne· aiiziisctzciidrn Ba silica ικΊηίι der berms seil 41 · bestehende 11 Biblia flic k eine lhinc isii.it gegründet, die 421 ins C apitol uhrrsirdrh und dank des damit verbundenen Zu Stroms bedeutender (iclehrtrr dir Stadt mm auch zu einem der Schwerpunkte des Ixuegtcii geistigen l e liens der Zeit macht in dem freilich zunächst die rhei»logischen Sliringkeiivn noch die Hauptrolle 'piv Irn. Obwohl wegen der regen Beteiligung von Mon chrn «ul den durch diese Diskussionen erregten Kämpfen die Klostri durch Gesetze «Qo/jpa aus den
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KONSTA N n.NI FOLK
STADTGI-SCUlCHrF
Städten in „loca deserta“ verwiesen wurden, nimmt die Zahl der innerhalb der Mauern liegenden Meister im t.Jh. erheblich zu - vor allem in den ohnehin nur dünnbesiedelten Zonen im SW und im Lykos- Tal: 448 sind bei der Absetzung des Eutychcs 25 Klöster durch ihre Äbte vertreten, 518 sind cs bereits mehr als 53 und 18 Jahre später 73. wobei es wegen häufiger Namens wechsel schwierig ist, einzelne Klöster in ihrer Entwicklung zu verfolgen. In den westlichen Gebieten setzt man auch — ohne Einzelheiten zu kennen - die I-agcr der in der Hauptstadt stehenden gotischen Truppen und die Wohngebiete ihrer Familien an, wobei wohl auch einzelne Türme der I jtndmauer für Gamisonszwccke genutzt werden. Wenngleich die Rolle Konstantinopels als Residenz und Hauptstadt stets im Vordergrund stand, darf seine Bedeutung als Winschaftszentrum nicht unterschätzt werden; die Versorgung der rasch wachsenden Bevölkerung erfordert große Hafen- und Speicherbauten, die teils im alten Hafenareal am Goldenen Hom angelegt werden, teils an der S-Küstc in der Umgebung des neugebauten Elcutherioshafcns. an dem mir den horrea Alexandrina und dem horreum Theodosiacum wichtige Stapelplätzc für das hauptsächlich aus Ägypten kommende Getreide entstehen. Staatliche Fabriken im Μanganenviertel und in den Zeuxipposthermen sowie ausgedehnte Handwurker- quartiere nördlich der Mese mit Ladenreihen hier und am J/uxw; Έμ/tozo? beliefern sowohl die städtische Bevölkerung wie den Fernhandel.
Aufstieg und Ausbau der Stadt vollziehen sich freilich nicht so glatt - fast alle zehn Jahre suchen Erdbeben oder große Brande* die Stadt heim: 407, 417, 433, ♦J7*» 447, 448*, 450, 465·, 475 \ 477. 491 \ tu*, $25, 526, 532*, 542. Eines dieser Großfeuer - 532 beim Nika-Aufstand von den Aufständischen gelegt - ist für den wohl „bauwütigsten“ der oströmischen Kaiser, für Justinian 1. der aktuelle Anlaß, den weitgehend zerstörten Mittelpunkt der Stadt zwischen Ire- nenkirche, Palast und Konstanrinsforum gründlich zu erneuern: Teile des Palastes und der Zeuxipposthermen sowie die Ircnenkirchc samt dem benachbarten Sampson-Spital werden neugebaut - vor allem aber die Hagia Sophia mit dem davorlicgcnden Augu- steion, in dem der Kaiser auf einer bereits von Theodosius I. errichteten Säule sein Reiterstandbild aufstel- len läßt. Auch in der Stadt und in ihrer Umgebung
entstehen auf Initiative Justinians zahlreiche bedeutende Kirchen und Klöster -■ darunter die Kirchcn- gnippe Peter und Paul, Sergios und Bakchos im ehemaligen Hormisdaspalais sowie die neue Apostclkir- chc mit einem zweiten Mausoleum.
Im thrakischen und in geringerem Maße auch im asiatischen Umland sowie am Bosporus waren außer zahlreichen Klöstern schon im f.Jh. einzelne größere Villen entstanden und auch Justinian läßt an der asiatischen Küste in Hieria ein weiteres großes Sommerpa- lais errichten - doch bewahrt dieses Umland mit Ausnahme des jenseits des Goldenen Horn liegenden Sy- kai und des weiter nördlich gelegenen Vorortes Hagios Mamas trotz loser Bindung an Konstantinopel durchaus seine Selbständigkeit — im Gegensatz zur osmanischen Zeit und zur Gegenwart, in der alle diese Gebiete unmittelbar zur Stadt gehören. Daß Justinian nicht an einer uferlosen Vergrößerung der Stadt in diese Raume hinein gelegen war, zeigen seine drastischen Maßnahmen gegen Landflucht und gegen unkontrollierten Zuzug; die nun auf 0,6-1 Million gestiegene Einwohnerzahl der Stadt macht die Grenzen deutlich, die in der Lebensmittelversorgung, in der sozialen Betreuung, aber auch in der politischen Ixnkbarkeit und der Verwaltung für eine solche Großstadt bestehen...
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Der Zerfall des unter Justinian noch einmal geeinten Reichs und der Verlust weiter Teile des Rcichsgcbie les 1111 7.Jh., dazu eine tiefgreifende Erschöpfung der wirtschaft liehen Mittel überschatten die weitert Entwicklung der Hauptstadt, die seit 545 immer wieder durch Pestcpidcmien heimgcsucht wird, unter Erdbeben und Branden leidet, seit A. 7-Jhs. aber auch unmittelbar bedroht wird: 605 und 615 stoßen persische Scharen bis Chalkedon vor, 626 wird die Stadl durch ein starkes avarisch-slawischcs Iker angegriffen, 663 fauchen arabische Streifscharen vor Chalkedon auf und 674-678 belagern die Araber die Stadt von See und Land; A. 8.Jh. schließlich greifen die Bulgaren an. ”16/718 abermals mit starken Kräften die Araber und 815 erneut die Bulgaren: daß in solcher Zen die Mauern und die Hafenbefestigungen darunter die 717 erstmals erwähnte Sperrkette im Goldenen Hom - eine entscheidende Rolle spielen und sich die Herrscher besonders intensiv ihrem Ausbau widmen, ist klar. Die einst blühenden und für die Versorgung der Stadt wichtigen Dörfer und Vorstädte liegen in Trümmern; auch die Bevölkerung in der Stadt geht-zumal nach einer erneuten schweren Pcstcpidc- mie 746/7 - besorgniserregend zurück. Zugleich mit diesen von außen drohenden Gefahren erlebt die Stadt heftige innere Auseinandersetzungen in den von -’(» 845 währenden ikonoklasrischen Streitigkeiten, die das Aussehen der Kirchen und Klöster, aber auch vieler städtischer Bereiche durch Zerstörung der alten Bilder ganz wesentlich verändern.
Das Bild Konstantinopels in dem Zeitraum zwischen 7.-1 c.Jh. ist schwer zu fassen, da nur wenige Bauten dieser Zeit erhalten sind. Die Novellen τι und 11; Leos VI. lassen vermuren, daß die nach einem Tiefpunkt im B.Jh. wieder steigende Bevölkerungszahl eine dichtere Bebauung des Stadtgebietes bewirkt, da gegen E. 9-Jhs. einige altere Bauxorschnften erneuert werden; auch die Wiederherstellung der 626 zerstörten Wasserleitungen durch Konstantin \ 766 deuret auf eine solche Wiederbelebung hin. I mtang- rcicbc Bautätigkeit ist für das gegen \\ hin erweiterte Große Palais überliefert; Romanos 1. laßt spater noch das B<»nus-Pahis sowie zusammen mir dem Myrv- laionkloster d.is dortige Palais errichten und einige Kirchen wicdcrherstcllcn; ebenso wie auch sein Nachfolger Konstantin VII. stiftet er mehrere Xenodochia in der Stadt.
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KONSTANTINE POlJx
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Während des Ikonoklasmus hatten vor allem die zahlreichen Klöster gelitten: 766 verlieren sic Teile ihres Besitzes und werden von Konstantin V. zum Teil sogar aufgelöst, gewinnen aber im 9.JI1. rasch wieder ihre alte Bedeutung als Zentren geistlicher und sozialer Arbeit zurück. Klöster finden sich jetzt in allen Teilen der Stadt, konzentrieren sich aber an den traditionellen Schwerpunkten im NW (Petra) und SW (Psamathia), wo in Nähe des alten Richtplatzes \ Koiaic: bzw. τα Πελάγιου} das später bekannte An- dreaskloster liegt, im Küstengebiet das E. 8./?\. 9-Jh. besonders bedeutende Prodromosklostcr των Στουδίου^ dem auch noch weitere Häuser in der engeren und weiteren Umgebung der Stadt unterstehen. Einige Klöster sind als Grundbesitzer in der Provinz wie in der Stadt von solcher Bedeutung, daß 964 Nikephoros 11. Phokas und 996 Basileios II. scharfe Gesetze gegen die Häufung solchen Besitzes erlassen und zugleich die Anlage neuer Klöster untersagen - ohne daß freilich diese Regelungen von langer Dauer sind.
Mit dem durch die Synode von 845 proklamierten Ende des Bilderstreites und der Konsolidierung der Reichsgrenzen in der 2. II. 9.Jhs. beginnt unter den Makedoncnkaisern eine Blütezeit, an der auch die Hauptstadt teilhat: viele Kirchen erhalten nach 843 neuen Bildschmuck, 25 Kirchen werden durch Basileios I. (867—886) wicdcrhergestclk und acht neugebaut — darunter 877-881 die für den künftigen Kirchenbau richtungsweisende Nea im Großen Palast; im Magnaurapalast wird 863 die Universität neugegründet.
Die Rechtskodifikation Leo’s VI. und die Zentralisierung des Beamtenapparares sind für Konstantinopel als Verwaltungszentrum des Reiches von gleicher Bedeutung wie die Regelung des wirtschaftlichen Lebens durch das ’Επαρχιηον βιβλίον Leo’s VI., das bis in Details die Lebensmittelversorgung und die Handwerkertätigkeiten in der Stadt regelt. Zentrum dieser Aktivitäten wird mit dem Unbrauchbarwerden der Häfen an der S-Küste das Gebiet zwischen Goldenem Horn und Mese, wobei auch die einst eher repräsentativen großen Plätze mehr und mehr für Han- dclszwecke genutzt werden; diese Handwerkerbe- zirkc dienen wohl im allgemeinen nicht als Wohngebiete. Träger des wirtschaftlichen und teilweise auch des politischen Ixbens der Stadt sind die zahlreichen
Gilden, die sich an den auf das Aussterben der Make- donendynastie folgenden Auseinandersetzungen zwischen dem in den Provinzen verwurzelten Militäradel und der hauptstädtischen Beamtenaristokratie in der 2.H. 11.Jhs. intensiv beteiligen.
Mit der in diesen Kämpfen durch Alcxios I. an die Spitze gekommenen Komncncndynastie setzen tiefgreifende Veränderungen ein: der Neubau des Blache rnenpalastes am N-Rand der Stadt mit der darauffolgenden Neubefestigung dieses Gebietes leitet den allmählichen Bedeutungsschwund des bisherigen Zentrums und den Verfall des alten Palastes ein; mit dem Neubau des Pantokratorklosters an einem städtebaulich markanten Punkt im Herzen der Stadt verliert die Apostelkirche ihre Rolle als Grabkirche der Kaiser.
Weitere, auf längere Sicht hin entscheidende Veränderungen ergeben sich aus dem Zustrom neuer Bevölkerungsgruppen — neben normannischen Söldnern vor allem italienischer Kaufleute, während etwa gleichzeitig infolge der seldschukischen Invasion im Gsten der Zuzug von Armeniern in die Stadt aufhört. Kaufleute aus Amalfi und Venedig tauchten schon im lo.jh. in der Stadt auf; bei der liberaleren Wirtschaftspolitik der Komnencn erhalten sie und die Pisaner gegen E. 11./A. ia.Jh. feste Niederlassungen, die sie dank geschicktem Einsatz ihrer Seemacht bald erheblich ausbaucn können. So sitzen im iz.Jh. im Hafen- gebict zwischen Drungarios- und Perama-Tor im W die Venezianer in einer eigenen Kolonie mit Kirchen, Lager- und Wohnhäusern; ihnen folgen nach O hin die Amalfitaner und die Pisaner, und 1155 erhalten auch die Genuesen in Nähe des Neorion-Hafens bei den Κοπάοια eine Straße und eine Scala; russische Kaufleute sitzen in der Mamas-Vorstadt, dem heutigen Be§ikta§ und die Juden westlich von Galata jenseits des Goldenen Hornes. Besucher schätzen die Zahl der Μ. iz.Jhs. in Konstantinopel lebenden Ausländer auf rund 60000 Köpfe — eine für die Wirtschaft der Stadt entscheidende, zugleich aber auch für die innere Sicherheit der Stadt wichtige Gruppe, deren Rivalitäten untereinander und deren Kämpfe mir der wenig lateinerfreundlichen griechischen Bevölkerung die Folgezeit beherrschen. Nachdem Manuel 1. bereits 1171 fast 10000 Venezianer festgesetzt hatte, vertreibt 1182 ein blutiger Aufstand der Griechen die Lateiner auf einige Jahre hin fast ganz.
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Der Zusammenbruch des Reiches unter den Angcloi fuhrt angesichts dieser Spannungen und der Expansionsbestrebungen der italienischen Seemächte dazu, daß das zum 4. Kreuzzug auszichcndc fleer zunächst gegen Konstantinopel zieht, nach Belagerung von Galata und Zerstörung der Sperrkette 1203 ein erstes Mal die Stadt besetzt und sie 1204 nochmals erobert - beide Male mit gewaltigen Zerstörungen durch FB- chenbrande in den dichtbesiedelten Nord und < Urge bieten der Stadt, im Kaiserpalast und an der Mesc. 1204 wird die Stadt den Eroberern darüber hinaus noch 3 Tage zur Plünderung frcigcgchen; viele I 111 wohncr kommen dabei um oder flüchten in Vororte oder in das byzantinisch bleibende Kleinasien.
Nach Teilung der gewaltigen Beute und des zusam mrngcnifftcn Landbesitzes wird die zerstörte und entvölkerte Stadt Sitz des lateinischen Kaisers Baudoum und eines aus Venedig kommenden lateinischen Patriarchen, die in die Residenzen ihrer griechischen Amts Vorgänger cinziehcn. Cher 30 Kirchen und Kloster werden von fränkischen Klerikern oder Kapiteln übernommen nicht ohne stete Kotnpctcnzsrrcitig keilen zwischen den beiden lateinischen Parteien; zahlreiche weitere Kloster gehen zugrunde« ebenso durch die starken Bcvtilkerungsverhistc der Stadt verursacht wie durch die religiösen Differenzen.
(>bwohl die Stadl Residenz des lateinischen Kaisers ist. wird ihre Ausplünderung weitgehend infolge
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STADTGFMIIIICHTI·:
blinker Fiiunznor der Kaiser - fortgesetzt: Bronze- Statuen werden eiiigrschmolzcn, Marmorbild werke aller Art und Reliquien in die heimatlichen Kirchen entfuhrt; selbst Bleidächer der Kirchen werden - obwohl Johannes Hl. Varatzes eine hohe Ablösung zu ihrem Schutz zahlt - abgerissen und das Holzwcrk aus Klöstern und Palais verheizt... Da die Lateiner auch die von ihnen genutzten Bauten nicht reparieren können, verfallt die Stadt in diesem halben Jahrhundert lateinischer Herrschaft rasch; zunehmende Schwierigkeiten in der Versorgung der Einwohner und ein spürbarer Niedergang von Handel und Wirtschaft kennzeichnen die letzten Jahre der I^iteincr- herrschaft.
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Nachdem Michael VIII. Pnlaiologos seit seinem Sieg bei Pelagonia systematisch die Umgebung Konstantinopels besetzt und im Herbst 1260 auch kurzzeitig Galata Förmlich belagert hatte, gelingt cs ihm im Sommer 1261. die fast unverteidigte Stadt überraschend zurückzucrobcrn. Die Lateincrquarticre am Goldenen Horn werden niedergebrannt, der Kaiser und die lateinische Bevölkerung fliehen, und am 15*8* zieht Michael feierlich durch das Goldene Tor in die wicdergcwonnenc Hauptstadt ein. In der Folgczxil ist der Kaiser damit beschäftigt, zunächst die Mauern, dann Paläste, Kirchen und Klöster reparieren zu lassen, dir Regierung in die Stadt zurückzuführen und vor allem die fist leert Stadt wieder zu bevölkern; für seine neue Flotte läßt er den Kontoskalionhafcn ausbaucn. Als Denkmal dieser Aufbautätigkeit läßt Michael eine Säule mit seinem Standbild vor der Apo- stclkirchc aufstellcn — cm Zeichen der die Formen der großen Vergangenheit bemühenden Rcstaurie- rungsphase.
Nach den ersten Sicherungs- und Wicdcraufbauarbei- ren folgt gegen E. 13./Λ. M-Jh. eine „Welle“ von Klosterstiftungcn durch zugehörige des Kaiserhauses sowie durch Adclsfamilicn, bei der zahlreiche ältere Klöster erneuert und dem veränderten Zeitstil angepaßt werden zu malerisch-bewegten, mit ihren Kuppeln im Stadtbild wirksamen Baugruppen.
Der Zusammenbruch der Lateinerherrschaft bedeutete auch ein Ende für die meisten älteren fränkischen Kolonien in der Stadt - allein Genua und Pisa werden im Vertrag von Nymphaion 1261 neue Konzessionen zugestanden» 1265 auch Venedig, doch sollen sich die Λατίνοι nun nördlich des Goldenen Homs ansiedeln. Erst nach erneuten Spannungen errichten sich die Genuesen ab 1267 im ehemaligen Sykai (Galata) ihre neue, systematisch auf einem Rasterschema geplante Stadt Pera, die sie nach einem venezianischen Überfall 1296 um 1510/15 nicht ganz vertragsgemäß auch befestigen. Venedig kann ab 1285 sein altes Siedlungsgebiet wieder besetzen, und die Pisaner bleiben beim Ncoriontor. Gründlich verändert hat sich freilich die Rolle, die scit A. i4.Jhs. die italienischen Kaufleute als nun unbestrittene Herren des Schwarz- mccrhandcls für die Lebensmittelversorgung der Stadt spielen, und gründlich verschieben sich auch die aus den wirtschaftlichen Aktivitäten kommenden Einkünfte: gegenüber jährlichen Zolleinnahmen von rund 30000 Hypcrpera in Byzanz erlösen die Genuesen um Μ. 14.JI1. in Pera rund 200000.
Die stete Verkleinerung des Reichsgebietes und fünf blutige Bürgerkriege zwischen 1321-57. schwere Erdbeben (1344) und Pest (1347/8) sind dir Begleitumstände, unter denen das letzte Jahrhundert byzantinischer Herrschaft in der Stadt beginnt, die nur mehr der weit überdimensionierte Kem eines Kleinstaates ist, der weder militärisch noch wirtschaftlich die auf eine glanzvolle Vergangenheit hickschaucndcn An-
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Spruche dieser Stadt und ihrer Gesellschaft erfüllen kann.
Das alte Stadtzentrum um Sophien kirchc. Hippodrom und Kaiserpalast ist seit langem vernachlässigt und großenteils zerfallen; die Reparatur der 1546 ein- gestürzten Kuppel der Hagia Sophia ist nur mehr mit fremdem Geld und in jahrelanger Arbeit zu bewältigen. Auch die großen Säulenstraßen sind in den Branden und Erdbeben des 12.—14.Jhs. weitgehend zusammen gestürzt — statt der Säulen säumen nun Bäume die Wege in der Stadt, und viele der Amtsge bäude im alten Stadtzentrum sind - wie 1354 Ibn Batuta berichtet - nur mehr Holzkonstruktioncn. Aufgelöst zu einer allein n^xh durch die Stadtmauern zu einer Einheit zusammengefaßten losen Gruppierung von „Dörfern“ - so Reisende aus dem x« Jh* — bietet Konstantinopel nur mehr jm Bereich der Cfcrzonen des Goldenen Horns das Bild einer städtischen Siedlung. Eingebettet in Felder. Olivenhaine und Weinberge liegen im Stadtgebiet verstreut die größeren Klosterkomplexe, die mit ihren Reliquien schätzen noch immer Ziel zahlreicher Pilger sind: unter den um 1440/ic noch intakten 18 Klostern sind das Srudioskloster und das der Theotokos //fw/MZrrrov tm W. das weitläufige Prodromoskfoster Λ’ r/7 //Ζτοα im Ν und im Zentrum das Pantokra torklosicr. dazu am S-Hang der \kropolis das Man ganenkloster und das der Theotokos τής9Οό^ητυιαζ die wichtigsten Anlagen.
KONSTANTIN VPOLIS
STADTGEM HIC Hit.
Über die Wohnformen dieser Phase bestehen nur undeutliche Vorstellungen; große Teile des Stadtgebietes mit Wirtschaft sein rich rung en, Häfen und Ackerland waren seit langem als Schenkungen in Klostcrbc- sitz; andere Teile sind Eigentum der Krone oder adliger Familien, die wie die freilich etwas ältere Beschreibung des Palastes des llieodor Metochitcs zeigt) durchaus großzügig angelegte Häuser besitzen - daneben aber auch Wirtschaftsanlagen. Speicher u.a. Der größere Teil der auf toooo-*^ ooo Kopfe geschätzten Bevölkerung lebt wohl in bescheidenen Holzhäusern und in notdürftig hergcnchteten Ruinen.
Gegen 1 . 14.JI1S. wird der Druck des rasch expandierenden Ösmanenreiches immer starker - Androni- kos IV. und Manuel II. sind dem Osmanensultan tributpflichtig . das 1591 aus Spolien zerfallener Kirchen gegen den befürchteten Angriff Bevazits I. errichtete Kascellion am Goldenen Tor muß auf Anordnung des Sultans wieder zerstört werden, während Beyazit selbst um 1395/4 am Bosporus die Sperrfcstung Gü- zelce hisar Anadolu hisan) anlegt. Beyazits Niederlage gegen Timur bei Ankara 1405 verschafft dem fast nur mehr das Stadtgebiet umfassenden Byzanz eine kurze Gnadenfrist - doch schon 141a liegen die Türken wieder vor der Stadt. Innerer Zwist im osmanischen Lager zwingt zum Abbruch der Belagerung, doch ist dieser erneute Angriff nun Signal, die verfallenen Befestigungen der Stadt herzurichten - eine sch were Last für die durch eine erneute Pestepidemic 145 t reduzierte Bevölkerung. Trotz der von der Bevölkerung mißbilligten Kirchenunion 1439 und trotz vieler Hilferufe bleibt die Stadt in dem nun beginnenden Schlußkampf auf ihre eigenen geringen Kräfte angewiesen: 14u übernimmt der junge Mehmed II. das Sultanat und beginnt - nachdem er zunächst die Dörfer in der Umgebung der Stadt zerstören ließ — 1452 mit dem Bau der zweiten Sperrfcstung Rumeli hisan. 1453 zieht er mit einem riesigen Heer vor die von kaum 9000 Mann verteidigte Stadt, die nach intensiver Beschießung durch die starke türkische Artillerie und nach zusätzlichen Angriffen vom Goldenen Hom aus am 29.5.1453 beim Gcneralsturm fallt; das Romanostor sowie die Mauer bis zum Charisiostor werden dabei fast völlig zerstört. Drei Tage lang wird die Stadl geplündert; die Einwohner werden - soweit sie nicht flüchten konnten - mit Ausnahme der Juden
von Balat und der Genuesen von Pera nach Bursa, Edirne und anderen (Irren deportiert. Am t.6. nimmt der Sultan nach seinem feierlichen Einzug die Hagia Sophia als Hauptmoschce der neuen Hauptstadt in Besitz.
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c) 1ST \NBI L
Mil Jem Einzug Mehmeds II. Fatih, des Eroberers, beginn! der dritte Abschnitt in der Geschichte der nun osmanischen Stadt, die weiterhin ihren bisherigen arabischen Namen Kostantiniya tragt, daneben aber auch schon Istaniu i oder im tB.Jh. häufig Islämbol genannt wird. Hauptsorge des Sultans ist neben der Reparatur der Mauern zur Sicherung gegen befurch tetr fränkische \ng ritte die Wieder Besiedlung der Stadt und ihrer Umgebung. Xus Kleinasien. Serbien. Makedonien. Moresi und von den ägäischen Inseln fuhrt der Sultan in den folgenden Jahren von seinen Feldzügen Zwangsumsiedlcr und K ricgsgefangvrie (sog. aoi’nywi7fJfC=sürgün) in großer Zahl heran, deren Herkunftsorte sich noch heute in einzelnen Orts- und Quanicmamen spiegeln (\ksarai, Kara man. Kefcli, r\kseki u.a.). da sic in geschlossenen eth nischcn Gruppen angcsicdelt werden. Griechen und Juden sitzen vor allem im nördlichen Stadtgebiet, erstere auch in Psamathia. wo sie einige noch beste hendc Kirchen erhalten; ab 1459 dürfen auch die vertriebenen früheren Einwohner zurückkchrcn. Viele der neuen Bewohner flüchten allerdings wieder oder gehen bei den großen Pestepidemien der Jahre 1455. 1466/7. 1472 und 1491 zugrunde, doch steigt gegen 1480 die Einwohnerzahl auf ca. 61 000-8 5000 Köpfe, von denen ca. 58% Türken, 23% Griechen und 19% Franken, Armenier und Juden sind. Dieses bunte Völkergemisch untersteht einem Stadrvogi (Suba$i). der für die Einhaltung der zahlreichen neuen Verwal tungs Vorschriften des Sultans sorgt; daneben haben sich aber samt einem Teil der früheren Beamtenschaft auch viele ältere Regeln und Bräuche erhalten. Weite Flachen des eroberten Stadtgebietes fallen als Stif tungs besitz an die zur Moschee utngcwandcltc Ajaso fya Camii; viele kleinere Kirchen und Kl<>ster werden zu Moscheen umgebaut weitere kleine Moscheen entstehen in den neuen türkischen Siedlungsgebieten; zu besonderer Bedeutung ent wickelt sich das während der Belagerung 1455 entdeckte Grab des Abü Eyubal-Ansari in dem ehemaligen Vorort Kostnidion (—»S. jo8). An dein bis 1451 wohl noch belebten l’o- rum Tauri im Zentrum der Stadt läßt sich der Er- olxrrcr ab 1457 ein von hohen Mauern umschlossenes Palais (Eski Sarny) errichten. das trotz zahlreicher Zerstörungen bis A. zo.Jh. Teile des Hofes behcr
bergt; unmittelbar südlich davon liegt im später sog. Sirmakc$ ham dir kaiserliche Münzstätte (Darphänc)· und weiter gegen W hin werden südlich der alten Hauptstraße I ntvrkiinfre fiir die aktive Janitscharcn- tnippe und deren Rekruten (Acctnoglati. angelegt. Das östlich von Palast und Taurusforum gelegene alte Wirtschaftszentrum beiderseits des ehemaligen Μάκρος *Ιζμβολ<Κ (jetzt l zun Qirji genannt Ik wahrt auch unter der m ucn Herrschaft seine Funkt io neu; hier wird 1411-61 der große Bedescan gebaut, um den herum sich der zweifellos noch recht einfache Basar mit dem ersten großen Han dem Kurk^uler h.int entwickelt. Auch die Wasserversorgung der Stadt wird bald nach 1411 erneuert: Mehmed Fatih läßt die Halkah Leitung insiandsctzcn, die durch Zweigst range die größeren Moscheckomplexc. d.is Palais sowie Bader und Brunnen versorgt. D.is bedeutendste Bauwerk des neuen Herrschers ist der am Platz der abgerissenen Xpostelkirchc zwischen 1461 7 errichtete Komplex der Fatih Catnu mir 8 großen und 8 kleinen Mudresen sowie einer Reihe* weiterer Stiftungsbauten. Auch dir \ ezirc müssen sich im Aufbau der neuen Residenz beteiligen: aus eigenen Mitteln stiften Mahmud p.i$a und Murad paja Mn schccn mit zugehörigen Mcdrcscn und Badern Bauwerke. die bald Zentren neuer Stadtquarticrc werden. I'.rst verhältnismäßig spät beginnen um 1461/7. m einem bisher durch (Jhvcnhninc und einzelne alte Kirchen und Kloster besetzten Gebiet die Bauarbciten fiir ein neues Palais (Yeni Saray. heute Topkapi Sa ra\i), das der Sultan durch eine starke* Mauer vom übrigen Stadtgebiet abt rennen und befestigen läßt Beim Innenausbau dieses Palais sind auch einige italk tusche Künstler tätig, die durch \ cmiitflung der in Pera ansässigen italienischen Kaufleute in die neue Residenz kommen, Dank ihrer vorsichtigen I lahung wahrend der Belagerung 1411 harten die Genuesen Peras Leben. Besitz und viele ihrer alten Privikgien vom Sultan in einem Freibrief bestätigt erhalten; sir sollen allerdings ihre Bctcsugungen teilweise schiel fcn. Trotz des Vertrages \erberen sie um 147$ du* ehemalige Klosterkirche S. Domenico sowie in den folgenden Jahren noch einige kleinert* Kirchen, die zu Moscheen uingcwundcli werden: die Stadl umfaBt I4HH/9 H12 Hauser fränkischer und armenischer Fa nulten. ( ’bwohl die Beziehungen zu ischcn den C >sma- nen und den italienischen Seestädten zeitweilig ge
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ISTANBUL
STADTCiF.SCHICim
spannt sind, Achten beide Panner sorgfältig auf das Weiterbestchcn do wichtigen Stützpunktes.
Die l’msicdliingspolitik des Eroberers setzen auch sein Nachfolger Bcvazit 11. (1481-1112) sowie Selim I. weiter fort. Das Stadtzentrum zwischen Eski Saray und Basar erhalt durch Beyazits Stiftungskomplex einen neuen Schwerpunkt; die gesamte Stadt leidet aber schwer unter dem starken Erdbeben von 1109» bei dem neben zahlreichen Bauwerken vor allem die Mauern zu großen Teilen zerstört werden.
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Als Folge der Eroberung Syriens und Ägyptens durch Selim I. f 1512 20) wird Konstantinopel Sitz des Kalifats und damit Metropole der ganzen islamischen Welt; mit seiner Beute führt Schm auch Handwerker und Künstler aus Kairo an den Bosporus, deren Wirken sich hier bald in Form und Ausstattung der neuen Bauten zeigt. Noch beherrschen freilich die alten Kir- 50
chun kuppe In das Stadtbild — durch einen Erlaß des Sultans 1518 werden aber zahlreiche noch bestehende Kirchen (vor allem Wölbbauten) zu Moscheen umge- wandelt. Städtebaulich wichtigste Maßnahme der kurzen Herrschaft Selims ist die Anlage einer neuen Flottenbasis (Ί ersann) ab 1514 in einer tiefen Bucht des Goldenen Homs westlich von Pera, die den Galceren- h.ifun (Kadirga limani) an der S-Küstc, den alten Kontos kalionhafen, ersetzt. Damit und mit dem schon Mehmed II. zugeschriebenen Bau des Tophanc östlich Pern sowie mit der Ansiedlung der in beiden Werkstätten tätigen Handwerker erhält das Gebier nördlich des Halig zusätzlich zu seinen alten Wirtschaftsfunktionen weitere bedeutende Aufgaben, die seitdem das Wachstum der Stadt stärker in nördliche Richtung lenken.
Beute aus den Eroberungsfeldzügen des Λ. lö.Jhs. und steigende Staatseinnahmen aus dem unaufhörlich wachsenden Reich erlauben Sultan Süleyman I. (1520-66) den /Xusbau der Stadt in einem Maßstab und mit einem künstlerischen Aufwand, der unter seinen Vorgängern noch nicht vorstellbar war. Süleyman und seine Vezirc wetteifern förmlich im Bau großer Moschee komplexe, die in städtebaulich wichtigen Lagen unter deutlicher Berücksichtigung ihres Einflusses auf die Stadtsilhouette errichtet werden durch einen der bedeutendsten Baumeister, die das i6.Jh. kennt: Sinan. In kurzer Zeit entstehen nacheinander die Sultan Selim Camii, 1543-48 die $ahzadc Camii und 1550-57 die Sülcymaniye Camii als kaiserliche Stiftungen; daneben sind auch Gattin und Tochter des Herrschers als Bauherrinnen von Bedeutung: 1139 stiftet bereits die Haseki Hürrcm Sultan die große Gruppe um die Haseki Camii und seit 1547 folgen zwei Komplexe der Mihrimah. Daneben stehen zahlreiche von dun Vuziren und anderen hohen Beamten des Hofes gestiftete Moscheen, die nicht nur als Sakralbauten von Bedeutung sind, sondern vielmehr als Zentren einer umfassenden sozialen und geistigen Betreuung der Bevölkerung, zumal mit den meisten dieser Moscheen Imarcts (Armenküchen) verbunden sind, die einen erheblichen Ί eil der Bevölkerung versorgen.
Diese intensive Bautätigkeit dauert auch unter Süleymans Nachfolgern Schm II. (1566-74) um! Murad IIL (1574-95) noch an, kommt aber gegen E. i6.Jh. infolge zunehmender finanzieller Schwierigkeiten all-
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mahheh zum Erliegen: die 1597 1111 ehemaligen Ju denquartier begonnene Yeni Valide Camn bleibt jah relang unfertig liegen. Allein in der großen Baugruppe des Sultans Ahmet I. am Hippodrom wird 1609-17 noch einmal der imperiale Maßstab des 16.Jhs. bei einer überaus reichen Innenausstattung des Baues erreicht.
Obwohl seit Süleyman der Ausbau der Stadt durch zahlreiche Großbauten so außerordentlich gefordert wird und nun eine große Zahl neuer, größerer Kup pcln und Minarets die Silhouette der Stadt völlig vor änderten, bleilien für das Stnißenbild die bescheidenen ein bis zweigeschossigen Holzhäuser an engen, winkligen und ungcpflasicnen (fassen bestimmend, wie Stad tan sich ten und zahlreiche Reiseberichte des 16. Jhs. zeigen; einzig die der alten Λ/Ζσ/j folgende Straße von Topkapi Sarayi Ayasofya Camn zum Edirnekapi ist etwas liesser ausgebaut, da sic den festlichen Ein und Auszügen der Sultane dient. Freilich folgten noch viele andere Straßen dem Verlauf ehemaliger kmboloi, doc h wurden und werden sie nicht sehen überbaut und dadurch abgvknicki und verengt zumal Wagen kaum benutzt werden und Fußgänger und Tragtiere die Straßen beherrschen; für Wohlige biete ist die Anlage von Sackgassen gewiß auch schon im i6.Jh. charakteristisch. Die anfänglich offene Bebauung verdichtet sich bei stark zunehmender Bevul kerung im 16. |h. immer mehr allem im W halten sich noch bis ins 19.JI1. hinein große offene Garten?» ncn. Die infolge dieser Verdichtung seit Μ 16.Jhs zunehmende Zahl großer Stadtbrandc fuhrt in der 2.11. 17.JI1. mehrfach zu I'.t lassen, nach denen Neu bauten in Stein errichtet werden sollen, doch hlvibt selbst dann noch der Holzbau vorherrschend, der auch bis ins 17./1S.JI1 das Erscheinungsbild der rci chervn Palais prägt: selbst der Suh.inspalas! im bis zum großen Brand von 1665 weitgehend in Holz errichtet.
Diese Paläste liegen in der Umgebung der beiden Sultanspalais am Hippodrom und von dort bi* zur spateren B.ibiäh (der Hohen Pforte) sowie südöstlich vom Eski Sara\; hier ist auch der Sitz, der eindeutig auf Sultan und Großwzir ausgcricbtcten Verwaltung lies Kelches und der Stadt, die erst in der 2.11. i^.Jhs. nut dem B.ibiäli einen offiziellen \nitssitz des (»roß vezirs erhalt.
Zwischen diesen beiden Bezirken lag schon sen alters her die Basar und I landwerkcrzone - unter den Os manen freilich reduziert auf die Versorgung der Stadt. Auch die übrigen Funktionen städtischen I cIjciis und die einzelnen Be% olkerungsgruppcn Iww .ihren im \vc »entliehen ihre im |.V. if.Jhs. fixierten Orte allcr-
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ISTANBUL
SrADlV.ESCHlCHTE
HASKfiV
«■Z«UiCS
LANGA
veoMotf
1 Bader
A Ayavitva hamanu
H ^..ird.ikli liamami
( Qnili hanumi
1) Gcdikpa$;i hamami
Γ. Mahmut pa&a hamami
I Tahtakalc hamami
2 Burgen
■\ Yedikulc
i ll.indet
A Balk apart ham
B ΕΙςι hunt
ί lul.ita Hcdcxtani und Rustrmp iya ham
I) Ka pal i Car$i
I- KitrkQikr ham
I- Shrike} ham G Tophane
4 Kirchen
A Hag Demetrios Kananu
B Hag Georgi«*· Kxparisstu (. Hag Johanne·· rn Trulla D Hag Mena« I* Saint Benoit I San NicoVi C> Sarnie Mane de C*plc H Sulu MaiuMir I *| lient«ikiis Mmhlunissa K 'i lKimikns Famnuk.insios
zu Mischern uingru.iiiilclif ehemalige Kirchen
a Ac rm aga
|< z\tik Mustaia pa>a ( amu c \r.ip Tanin (d \r>l.mhanc) c Ar asotya Camii f Balaban aga nisc g Budrurn (Jinn Ii I Jekapi mac.
1 E»ki Imarct Camii k Fenari I si Camii I Gül Camii m Imrahor Camii n Kalemlei Hane Tamil ·> Kame ('amii p Kihxc Camii
<| Knea MuMala pa^a Camii r Ku^uk \va&ot\a Camu % >ancaktar me.
r Sinan pa$a mac. u §cvh Mur ar Mac v §cyh Sulevman ruse n Toklu dede him* x Zeyrrk killte Camii « Μ cd ri se n
A Ges her Sull an Medr.
B Rustem paja Medr
C Semi/ Mi paja Medr.
I) Suhan Sehin Medr
6 Moscheen
A A«ik pa^a Tamil
B \nk Ah p.i>a (Limn (Ccmlteilita^)
C Arik Ah p.i>a Camu (Zineirlikuw)
D Alik Ibrahim paja ('emu
P. A/ ipkapi Camu
I Halal ( amii
<» H ili paj i Taunt
H Beyazit Camii I Burmali nw J Davut pa^a Camii K Defterdar Camii I. Dragman Camu Μ Fatih Camu X Findikh Camii O Firuz aga Camii I’ 1 laci Evhad Camu Q I iadim Ibrahim paja Camu R Haseki Camii S Ishak pa$a Camii T I dede Camu I' I*»kcndcrpa>a Tamil V Iva» Efendi Camii V ΚιΙις Ah pa$a Camii \ Mahmut pa?a Camu A Mehmet aga Camii Z Mesth pa>a Camii a Mihrimah C-amii h Murat paja Camu c Ni>.mei Mehmet pan I amu d Piyalc pa^a Camu e Rustem pa^a Camu t Rum Mehmet pa»a l amu g Sinan page Tamil h Snkollu Mehmet pa>a Camu i Siileimaniyc Tamil k Sultan Selim Camu I ^ah/aJc Camu m Tmiurtat m«e. n T««pkapi ( amn η Yavaxa Sahm mac.
p A a« uz 11 Sinan msc
7 Palastc
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Η IIk ahiiu pa »a Saran
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dings untersagen neue Verordnungen den Christen das W ohnen in der Nahe von Moscheen (1565 und 1572) sowie in F.yub (1581); auch werden ihnen mehr und mehr Kirchen abgenommen - darunter auch solche, die ihnen anfangs zugesagt worden waren. Trotz des Wachstums der Bevölkerung auf ca. 400000 <^oooo Kopfe rum h<o, bleibt die ethnische Glied? rung konstant*. 58% Türken stehen 42*<» Griechen, Juden, Armenier und Franken gegenüber, die in den ihnen einst zugewicscncn Bezirken verblichen: die Armenier hei Sulu Μ anast ir und bei Kumkapi. die Griechen in den L'fcrzonvn am Goldenen Horn um Phanar herum bis Balat sowie im Süden in Psnmathia und die Juden in Balat, beim (Zifi.it kapi (Judeiitor; heute etwa Yem Camn) und icnsciis des Η;ιΙΐς in Ga
Lua und Haskin. Diese drei Gruppen sind vor allein als Handwerker und Kaufleute tur da> Wirtschattsk ben der Stadt von erheblicher Bedeutung.
Von diesem Erscheinungsbild Stambuls setzt sich deutlich das Stadtbild Peras uh, das trotz teilweiser Schleifung der Mauern 14’>/4 noch immer gut bete stigt ist und dessen gerade, aber enge und steile (»a> sen aus genuesischer Tradition heraus hohe Stcinbau- ten säumen. Neben den im alten Zentrum ansässigen italienischen 1 ernkautlcutcn sitzen hier seit M./2.H i6.Jh> die an die Pforte entsandten Vertreter europat scher Machte dazu am Rand der Altstadt in mauer umschlossenen Bezirken die seit dem 11./14 Jh hier beheimateten lateinischen < hdeit Dominikaner. Franziskaner uswΛ Der Abbruch der alten I lauptkir
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ehe San Michele um is so und der Bau eines großen Banes an ihrer Stelle bezeugen das zunehmende Eindringen türkischer Bewohner» die bisher westlich vor der Stadt vißcn. Das enorme Wachstum der Gesamt: smdt fuhr auch hier zur Verdichtung und Ausweitung: neben dem Arsenal entstehen weitere dortahn liehe Siedlungen: K.isimpap und weiter w-estlich 1 las koy.
(htlich von Pera wachst um das alte Tophanc eine kleine Vorstadt» auf die xum Bosporus hin lindildi und Hcyiktas folgen. Auch am Berghang nördlich Pera entwickelt sich in dem später Bcyoglu genannten Gebiet eine offene Gartenvorstadt» die „Vigne11. in der schon unter Bcyaxn II. die Rigcnschule Galaiasa- rsyi an gesiedelt wurde und in der sich seit Μ. i6.Jhs. der französische Gesandte und der venezianische Baiki» bald danach auch reiche Kaufleute und andere Diplomaten niederlasscn. Selbst einige türkische Würdenträger leben hier - so seit etwa 1125 der Vezir Ayas pa$a und Alvise Gritti; im ehemaligen Gritti- Palais wohl läßt Sultan Murad Ill. 1177 ein Obscn*a- toriuni einrichten.
Das dritte, dem Amtsbereich des Kaimakam von Istanbul unterstellte Siedlungsgebiet ist die kleine Vorstadt Eyüb— als Nekropole bis in die (zcgenwart beliebt: als viertes folgt da» jenseits der Meerenge gelegene Üsküdar. das bis zum i6.Jh. noch ein kleines Pähnlorf für dir Bosponisübrn|ucrung war und erst 1111 16.JI1. mit den Mosehrchautcn der Mihrimah. der Nur Ranu und des VMfl $cmsi Ahmet paja sowie
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mil der Anlage eines Sultanspa lais städtischen Charak rcr erhalt.
Oberhalb (Xkudars, alxr auch vor den Stambiilcr Stadtmauern ziehen sirli ausgedehnte Friedhöfe nm das Stadtgebiet herum w:< die VC'· ihn gebiete nach einzelnen Volks oder Kcligioiisgt tippen gegliedert und vielfach mit älteren Vorstadtischcn Sakralbcrei chen verbunden so in l'.yiip oder im Bereich der Fege* Kirche in Babkli.
\||.(,ιι>η^ΛΛ»Μ'ζΜι«9<Η·Ι4·Λ Pi Hir.i I glues grrc<|ues de C’ple en i6cz. I <> 4 ■ '* · /ivJl 4* ‘ ■ I ( )hi tun mmi R, Κ’ρ· I unter Suleiman dem Cir»»l*n nomiiivri im Jahre 1119 durch Mddnnr I «»nchs ius l lrn* hmg Μ urteilen 190z; A ISpauoh»» u»< Ki mi ' 'tlfu
Α"Λ»/λο’*ς ward r·'» 15 1 *rd ,f» ·Ι A/t'/d. zN 19 4 11H m<;G (.iHiiii. Zur T..p. »graphic K'pck im i6Jh < JrirnialArchl* 1 (19« l/>2) · 1 6’ · T Pki ,J K‘ StlK,ICn
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FINDE IM TOPKAPI SAKAYI
Schon 184-· waren nn 2. 1 leides Topkapi Satavi meh rcrc große. aus Apostclkirchc und Hippodrom si.im mende Einzdstücke (Porphyrsarkophage; Porphy rius Basis > zutage gekommen: weitere großformatige Bang heder fanden sich 1959 hei Ausschachiungsarbci ten in der S< > licke dieses Hofes sowie 1 </12/6t und 1969 bei anschließenden Grabungen. Dabei handelte cs sich um 2 Sau len schäfte. Marmors nitin aus dem Hippodrom, einen roten Marmorsarkuphag sowie ein großes korinthisches Kapitell mit offenbar zügeln »n gern dekoriertem Schaft μ ück (2. II. 5. |h.); (Abb. 12) dazu ein korinthisches Pfcilcrkapiiull, große Quadern und cm zweites Exemplar einer Porphyrins-Basis Q; 1969 fand sich ein weiterer Sarkophag (des Kaisers l leraklios @?). Offenbar wurden alle diese Stücke l<im Bau des Palais 211 möglicher weiterer Verwendung hierher verschleppt. sind dann aber nie benutzt wor den. Topographische Hinweise sind von den Einzrl stucken nicht zu erwarten. zumal die bei den Grabungen l’csigcsiclhcn Mauerzuge spaicivr byzantinischer Zeil keinen Zusammenhang mit den BauglicJern zeigten.
I'.hirmiii, MimVUi 2 i 1 Mvmiuhkv, Bvz 11
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ANONYMI. ΒΑΓΤΙ'.Ν
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SUBS! REKTIONEN
Bl I DI R GOTENSXULE
Nachdem der ehemals zum Topkapi Sa ray t gehörige Garten durch .Sultan Mehmet V. (1908 18) der Stadl geschenkt worden war. unternahm die Sradtvcrwal tung 1913 im gesamten Gebiet Bauarbeiter, um den Park Öffentlich zugänglich zu machen; dabei kam neben einer bisher unbekannten Zisterne (Zist. G 6/1) am Hang unterhalb der sog. Goren sink (-*) das
Untergeschoß einer Baugruppe sowie zahlreicher b.inzelbauglieder zutage, deren Deutung trotz früherer Zuschreibungsvcrsuchc © @ bisher nicht gelungen ist.
K. Wulzingi r. Jdl 28(1913) 39α 39t; NN. El) 17 (1914) 70-71; E. L-nc.i r. Grabungen an der Scraispitzc von K’pel. ΛΛ 1916. 1 48; Ebi rsolt. Mon 92 ®. R. Janin, El) 33 (l934) 333 ®; S· uni nun. Byzanz 90 9’ ί ®· Mambovry, Byz 11 (1936) 233 236.
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ANONYMI liΜ 11 \
„BOT \ΝΙ·1ATI’S 1>\l MS"
Die recht umfangreichen Subslriiktmncn nil Acunus luk Sokagi unter verschiedenen Nuiuen und Zu Schreibungen (als Boianciatcs Palais φ, ids Cheme de Jesus (?) u.-a.) bekannt sind bisher nodi mehl un ΙΧί.ιιΙ untersucht worden, waren uber zweifellos led einer recht bedeutenden Anlage jedodi nidit des Boianciatcs Palais ®. Dci Bau diente in neuerer Zeit als Gefängnis und später als I inupi ninaga/m; Verschüttung ca ι tu hoch.
I «·κι um imi η Sni/Y<4>\\ski N<» 24. B Paum. Ruinen cm« s hx/.itu uns« hm Biiucs .ins «hm \ |li , Mudd )is« hl s kuisu ms (Inh 2 (t8«jf) n .’J , I in Biyiii, I Ί1.1Ι111.11 imi hv/aiitiiic. Suppi. (Puris ι«ρ ο <» Is Wi i /iNr.i n, |dl Jit (iqi ») 176 iS··; |. Pa pa no is >1 ms. ( R V Justi i«pi. 111 I |<I (Ϊ), \l. S« Hl III , \ \ ι«μ»), VI ' . Is V ι/si II, k.ipili Hsin dim iNo. StiiNiiniH. Ih/.m/ <;i 92 ®; I Mimhihry. Bvz 11 (>«/)<·) J«|N Μ win·>1 hv, Isi hull x\ t i7).
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In ikni sen fahren militärisch genutzten und daher ui/iigariidi« lift) (»chil l siidwcmIii'Ii ties Im ill K«»$k
• \hh 611)winden zwischen 1921 19U 11η Zuxam in· nh.in? mu dm lian/osisili< 11 \11xgn1lmr1gm 1111 1 iiij.iikii (Juaiiii r umi.mgrcu he Rvsic । irivs suhs •<’kn»cn Nischenhaui · inn wcsili« h v 01 gelagerter I lull· rund Portikus sown mu einigen kleineren seitlich uis< hhrIivndcn Ncl»< nrainni n aulgcdccki, in dessen A ntrum sich zwei iiIm icinaiidcrlicgciidc Piscinen vine alten achinkige mid run marmorne Sechseck Pisc ina Q fande n. I liter dun Bau wurden Putida meme eines ihnlic h orientierten, μ den Ιι nicht pol\g<> nah η B.iucs Im*oIj.k hnt.
I)i< Deutung des Baues als Teil des hcrnliiiiicn Klo stets «k r Theotokos ΎΜΐ/ymr 6) gründet sich un diein aut dir l.agi der Ruine in einer Zone, 111 «lei das Kl«»stcr Lil sachlich /11 suchen ist Q ®; als Bestätigung wird (gegen @| die Nachricht über einen 1111 Kl«»sici vorhandenen Brunnen (ni/y/J; Preger 223) geweitet, w«» Blinde geheilt wurden ® und den inan wolil mehr überzeugend nm dieser \nläge identih
✓ nun will. Da in dein fraglichen Gebiet der regio 1 dici giolii Palais (palatium Placidianuni. doinus Man n.ir und doinus Phicidiac) lagen, ist cs nach der Baiitorni und tcchnik der trcigelegten Ruine durch aus niogh« li, daß der Bau ursprünglich /u einem die sei Palais geh«'»iie. Vielleicht ist er spater (d<»ch bleibl das reine Spekulation!) bei Gründung des Klosters Q durch Michael III. (842 8(»Ό in den Klosterbereich ubcrrioininvii wurden u «»raus 11.1 . auch die \ ergro Ik rung der Piscina zu erklären wäre.
ANONYMI HAI II \
ΛΗ». it Phn do Gebiete* nurdluh »Io (mlli.iiir llastauoi (zur ] age vgl. Abb. tin) mil A - Nisi-|ii*nriinilluu mil h.ilhrun»lir Purtiku* (ιηαη Zivgclbaii. außen Meri, inn mit Ziegddi.reh*« Imif >, H Rote eines t(»nncnubcrwi)ll>tvii Raumes und ( M»g l(.igia'<iiM Sainic Mark* Hixligntia rmr ilfnihar durih die «piicre NS-Mauer überbaute i«miunul»cru.dbfr Kammer (InmnmalJ a.«jcx tJSm). Xi>a»UlLir aus der Zeit »Irr Sultane Selim III und Mahmut II lammen de Marmor·itclcn mit langen Previfi^eliriTtcn (si»g. I ahana abide»· von 1790/1201 II un»l M»g. Hanna abnlcsi von ιϋι 1/1220II). (xbehanc; Zisterne Je» i.&. Ih», »piter ab Pulvermagazin benutzt Μ 1:1000
C. Diehl, CRACInscr 1922, 198 207; CRACliuci 1923. 241-248;BCH 46 (1922) $42-545: BCH 47 (>9M) H4-$47; ΛΛ 1929, >2) 326; KAtrzscji, Kupitcllstudicii 167 168, Schnei nr r, Byxanx 90®; R. DhWIQK» - B. Μαμβοιήυ, Ix Quartier des Manganes et la premiere region dc C’pie.
(RccliPrangcn Ί urquic 2) Paris <919. 81-111®+ R. Janin, HO 39 (1940) 2)6-241; l\ DÖVOKK - Λ.Μ. SCHNUDIR, Byzaru (WbsForschBcr $) Bern 1952. 275: 1*λήί , Guide No. $; J. Chkistern, UtMiit 15/14 (19^/64) 111; Janin, Geographie 199-207®
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AMISYMI ΗΑΓΙΚ.Ν
Xhh so \nstrht ikftiin ιΐτ, abgcrr'cnrii B.iuroic (vgl \!·Ιι κι).
\l»li 2i \iiMch»dr*s<ie lr<nin'urnii*s ν·>η ΚΙιλΙιτι über dtn ll«4 Je* X In !r» dt ■< \ alitk Ham hinwcc ι/ur I «u·· \l»b i »
BAURESTE BEI FUAD PA§A TÜR BI· SI
I'm 1875
werden in Nähe der Tür Ix· umfangreiche Reste von großen Wölbbautcn freigekgt und abgerissen, die teils ah Reste der Practorialpniefektur φ, teils als Elemente der Anastasia Kirche bezeichnet wurden, da sic zu den unter der Sokolhi Mehmet pa$a Camn beobachteten byzantinischen Bauresten zu gehören schienen ®.
I'ASPATKS 565-J6M ®; MflKIHMANN. |·.3<|ΙΙΙ55Γ 69. ($ iit); A. Mohuimans, Justinian und der Nika Aulsi.md K’pcl 189X, ij-17 ©; MittlgDtMhl.xkursKMisclub in K'p. k Heft 4; S< HNhim H. Byzanz jz
TI RM IM V M IDI HA\
Der bereits auf alten Stadtansichrcn eingetragene Turm (Abb. %q). den P. Gyllius ..turrim excelsam extra claustrum mulierum... quadratam llvrencnem etiam nunc \ulgo appellatam“ (Topogr. Ill 6) nennt, stammt wohl aus mitrelhyzantinischer Zeit ©. Im 2. V. 17.JI1. wird anstelle des hier hegenden Palais desCcrrah Mehmt 1 pa^a als Stiftung der Kösem Mah peyker Sultan (f 1651/1061 !l) der Valide Han errichtet; dabei wohl Aushau des Kuppel raumes im ober sieri Turmgeschoß.
S< uni im K. Mauern u. Tore «6 89 φ; ΛΛ 1944/4«, 77;
1.. Guide No. ad. Isi Ans 6 (1961)
INPMMI ΜΑΓΤ1Ν
··'»'■ I«. ι · ι. . \| »«Li. all· T’l Realm .kr *!(■
MOSAIK HI.I VII ΛΥΙ.Τ C.l.BÄLDE
Bn \ cibreitcrung der StraHe südlich des Vilayet-Ver Wädtungsgcluudcs wurden 191· unter einer ca. 41m hohi 11. nach N dutch hohe Tcrra»scnmaucrn ahge stutzten Verschüttung eine grolkre Mosaikflächc »«.»- wir Teile einer wohl au» i.ll./M i.Jh. summenden Saal-(Hof-?) \nhgc irc*igclvgi. die durch eine 1- 1,5 m breite Mauer (einer ZÄMcrnc?) überbaut wurden war. l ine im S und \\ umlaufende Portikus ist durch eine nur fragmentarisch erhaltene SaulenMcIlung lAchsin.ill .1,96 ms. 10’> von einer mittleren Hache ahgctcill, deren Breite sich nach Kesten einer Rund silieilx von rd. H in 0 zu ra. 9.4111 rekonstruieren lallt; östlich und westlich dieser Rund sehe ihe liegen Mosaiken nur unterschiedlichem geometrischem Dekor. I .inige 111 der Nahe gefundene Gebälkstückr. dir zeitlich den Mosaiken entsprechen, gehörten wohl rur SaulenMcIlung 0. D.i» Mosaik wurde 1966 abgenom men und wie du- Gcbalktcilc ins Museum verbracht
R I>i vi man. Istanbul X ihict Konagi k uvtondaki nuuavi kiel, \rkitcki au# (i960) at iS, AAMuskt 9 (1910) 1» 11.
i AtoNitiM, Hw 29/40 11919/60) 460-461, R XI liiRMlsoN* G R I I IUS0.N. The mosaics in lionr ·< the Vilairl Building in Istanbul. \AMuslu n/14 (1966 ai6- 2IS0. N l-iRioi. AXMusIm 11/16(1969) 194 191
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Mill 2 I \lrc Knuit'hf Jo luuu· nullt truhr trh.ilnncri Him .
SOG. „PORTICUS CARIENNE“
Dicht östlich des Ayvansaray Kuyu sokagi lag senkrecht zur Goldenen Horn-Mauer ein dreischiffiger Bau von 29,0 x 18.3 m Außenmaß mit einem cji. 6,1 in breiten Mittel- und je 4,5 m breiten Seitenschiffen.
Der Bau ist als Teil der von Kaiser Maiirikios (582- 602) im Quartier TA Katjurvav errichteten Baugruppe (Kirche, Altersheim und Embolos) gedeutet worden ©, auch als 'feil des komncnisclicn Blache men plastes ® und zuletzt als Glied eines Wohnbaues der ältesten Tochter Theophilos, 'Ihekla ®.
Der in neuerer Zeir als Kohlenlager genutzte Bau ist vor 1950 abgerissen worden ®.
Mordtmann» Esquisse 39 (SN): .Μιμ.ινοκν, Walls ui, 196©; Λ. IIhm nhi.ro. BZ 19(1910)670: J B. Ρλγμμμμι
Les palais et les cgliso des Blavhcrncs. Athen 1928. Hi nH®; A.M. SeiiNi-iiMR. Oricns 4 («911) 97 9*’· , - DiRisirRKiN. Fatih ve Istanbul Dcrß 1 (>9B) llo®; Janin. CB >67.
47
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BÄDER
Aus der großen Zahl dem Namen nach bekannter öffentlicher Bäder in K’pcl sind nur wenige mit cim gcr Wahrscheinlichkeit zu lokalisieren φ; im Bau bestand ist aber keines «□ faßbar, daß eine Vorstellung über Räume und Funktionen zu gewinnen wäre doch werden sich diese Anlagen nicht wesentlich von den aus Rom. Ägypten und N Afrika bekannten unti ken Bädern unterschieden halten, die steh bis ins 6./ "*Jh. hinein nur wenig veränderten. Auch die lateinischen Kolonien des la.Jhs in K’pcl besaßen ihre eigenen Bader, wahrend über Bader in der Stadt des i; -K.Jhs. nichts mehr bekannt ist.
Grabungen in den Zeuxippos-Thermen (—·) erbrach ten nur Reste der Substruktionvn: Teile der Konsian- rinianai Thermen wurden zwischen Valensaqundukt und Burniali Minare Msc. 1955/56 fircigdegt, später aber wieder ziigcschiittct.
Neben den δημόσια |Äotnrri<i| gab es in der Stadt zwei kl los zahlreiche Privatbäder )j»rwi
oder ίΐρΐ/ΙΐΙτα), die zu Palais oder größeren Wohnhiu svrn gehörten ®, auch das Krankenhaus des Panto kratorkh»sters besaß ein Bad
I .III.KSIII.I, Moll 96, MJ. (Il DIoN, ’ÄTr/wz/f’ic "C r,t wt wtfaiia foiVQtL Mcsaionikji Gnmniftta 2 <1934) ir j Λ.Κ. Oklanimk, 'ΐη/ιπκτονιχ// \fhcn
1918®; P Koi KOI I.KS, 7'a /jfjtrttjfi χατύ τους Μν*!ΐ?τΐ9·υνς Zyhw; EI'.HS 11 (1955) 192 258®; Jams, CB 216-224 G). II.J. .Ma<;<h lias. Bathhouse, Inn. Tavern... EI'BS 0 (1971) 233-252.
Bad hinter Archaol. Museum: N. Firatij, AnSt 24 (>9“4/ Μ·
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HAlJlii
M»b ib GtuiHiinx* eine* kleinen Pnvatludr« (link** und dr» nrhrn Kelmdcrluiir < anui Ικι^ν k-gUil IVypdih HuJc» ^kt<ιι**ιliMtlitit *|«u*ir CbrrtMüHkiK^ XI i. hv
BAD bei KALENDERHANE CAMII
Neben dem wohl 368-373 errichteten Valensaquädukt (-*) wird etwa E.4./A. j.Jh. ziemlich genau rechtwinklig zum Aquädukt eine mittelgroße Thcrmcnan- läge errichtet O, bestehend aus drei Räumen: Raum A - kombiniert aus einem rechteckigen Zugangsteil und einem Rundraum mit 2 seitlich angesetzten Badenischen; Raum B, von A aus zugänglich, war wohl ein Caldarium oder Sudatorium und enthalt bei einem 0 von 3,75 m in zwei etwas kleineren Nischen eben falls Badebecken. Neben dieser in sich geschlossenen Raumgruppc liegt westlich der Raum C, von einem größeren, nur teilweise frcigclegten Raum D aus zugänglich. Raum C ist wieder eine Kombination aus rechteckigem Zugangsteil und Rundraum (0 < m), jedoch ohne Badebecken, während in D in der runden S-Wand eine solche Nische vorhanden ist. Die freiliegenden Teile sind in gutem Ziegehnaucrwcrk errichtet mit Resten von Hypokaustcn und Wasserleitun gen.
Die — vielleicht als Doppclbad zu deutende — Anlage scheint schon gegen Μ. 6.Jh. mindestens zum Teil aufgegeben worden zu sein.
C.L. Striker. - Y.D. Kl ban, Work at Kalenderhinr Camn in Istanbul. 3rd and 4th Prvl. Report. DOP 25 (i<pi) 2S4~ *55 ®.
PRIVATBAD
Das nicht näher lokalisierte (nur in Skizzen im Nachlaß von E. Mamboury überlieferte) kleine Bad ist das einzige bisher bekannte Beispiel für eines der zahlreichen in der Stadt zu vermutenden Privatbäder, das ähnlich wie das Bad bei Kalenderhane Camii aus einem runden Heißbaderaum von ca. 1,6 m Innendurchmesser mit halbrundem Badebecken sowie einem Vnrraum besteht. Der Bau war aus Ziegeln (27x 27x cm) errichtet und verputzt.
49
ΡΛΠΙ K
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Zia xippostin rmhn
Λ\/λτγ*.· gr: Ζηφ.νπος; rd δημόσιοι· λουτρό? ZrrSi.miw. Tcrpauroor Tor Zerftzrzroti; hit: Sew rioti.
K.1./A. j.Jh.
Nach Zerstörung von Byzantion 196 wird das Bud zusammen mit Tctrastoon und Hippodrom als Stiftung des Kaisers Septimius Severus am Platz von Heiligtümern des Herakles und des Zeus Hippios neugebaut (ChronPasch 494 B; Malalas 321 B; Preger 15, 156, 168); geringe Reste des Baues sind hei Grabungen beobachtet worden.
4-/5-Jh.
Fertigstellung des Bades durch Konstantin um 330 und Einweihung zugleich mit der Stadt (ChronPasch S29B). Zahlreiche antike Statuen schmücken den Bau, zu dem gegen die Mesc hin Geschäftsräume und Läden gehören, deren Pacht tur die Bauunterhaltung verwendet werden soll (CodTheod XV 1, $2).
Gegen E. 5 .Jhs. dienen Teile des Bades (die Heizkcl- 1er?) zur Unterbringung von Gefangenen; bei mehreren Bränden des Gebietes wird der Bau beschädigt, doch offenbar jeweils wiedcrhcrgcstellt.
552
Nach Brandzerstörung im Nika-Aufstand (Kcdrcn I 647 B) unter Justinian Reparatur des Bades und der benachbarten Hallenbauten (Prokop, DeAed 1 10,3).
E. 7./8.Jh.
wird das Bad, in dem A. 8.Jh. eine Stele des Kaisers Phi lippi kos (711-713) angebracht wird (Preger 71), noch genutzt (Theoph 383 Boor), scheint aber wenig später zu verfallen. Teile des Bades dienen vom 8.Jh. bis in die Paläologcnzcit als Gefängnis; dabei wird gelegentlich sein Name mit dem des Nachbarbaucs vertauscht f Z ευ ξ ίππος rd νυν Νούμερα; Suidas).
Seit E. 8.Jh. sind im Bereich des Bades kaiserliche Seidenwerkstätten tätig, doch besteht im Zeuxippos- Gcbiet noch bis ins ij.Jh. ein Bad (wobei freilich unklar ist, ob dieses Bad Räume der alten Anlage weiterbenutzt).
Μ. i 1000 ιtchwanr: tkaurrilc eh» 6 Jhs aut ibcfcn Γ jndjfrmicn; schraffiert: •pSWOt 1 rgjnzunr.cn. V \ — ut mutuer Verlauf «kr Μ > Außcrmaucrdc» Hip padrnnie (»ur I agr vgl Abb. 165)
E. 12./M. ij.Jh.
Im Zcuxippos-Quarticr liegt seit i.H. z.Jh. das Kloster του Έγ όρου (NikChon 461 B). dessen Bau und dessen Geschichte aber nicht näher bekannt sind ®; in der Paläologcnzcit dienen Teile des Bades bereits als Schuttplatz ©.
Während P. Taftir 1437 noch em Bad in Nähe des Hippodrom kennt, berichtet P. Gyllius Μ. is.Jhs. „nunc nulla Zcuxippo vestigia restant“. Das Gelände wird spater mit Wohnhäusern überbaut ©
ao.Jh.
Aufräumungsarbcitcn vor der Sultan Ahmed Mcdrcse stoßen 191$ auf Reste großer Wölbräume; \usgra bungen 1927/28 bringen nur geringe Mauer resre des 6.Jhs., erlauben aber dank des Fundes zweier Statucn- basen EKA BH; V1/2ZAV7A772’) eine sichere Lokalisierung der Thcmicnanlage ©
S. Casson - D.T. Rici G.F. Hidson. Prcl. Report upon ihc excavations carried out in the Hippodrome of C’ple in 1927. London 19x8; Second Report upon the excavations carried our in and near the Hippodrom of C’ple in 1928. London 1929©; Mam hoi ry Wiegand. Kaiserpalastc 4b 47; 1*.. Μ Αδικοι RY. Λ \ 1934. 12 s j: Byz 11 (1936) 2^3 274; C. Picard, RA 34 (1949) 8b 87; C. Mango. The Brazen House, Kopenhagen 1959. 37-42. 18C» 188; Janin, CB 222 224; R. Gru.i and. Les Nouinera. REB 19 (l0i) 401-418: Ιχ» Thermes de Zeuxippv. JÖBG 11 (1966) 261 271; Janin, Get »graphic 131-132 ®.
11
IM \K\I \lv\l I I N
El’DOXIA-SXUU!
Die Zahl der in der Literatur überlieferten, teils frei stehenden, teils in Verbindung nut anderen Monumenten errichteten Dcnknialsaulcn ist kaum zu über sehen: in ihrer Mehrzahl stammen sie aus dem 4.- 6.Jh. und finden sich in fast allen Gebieten der Stadl (Prcger s.v. κίότες). Die wichtigsten. z.T. mit Reliefs geschmückten Säulen standen auf den großen Platzen und waren durch ihre Stellung in Platzmilte so eng mit deren Gesamtkonzept verbunden. daß sic dort behandelt werden (-*.\ugustcion. Forum Arcadii. Forum Constantini. Forum ’Fhcudosii). Neben Statuen trugen derartige Säulen gelegentlich Kreuze; seltener werden auch Monuincnie mir 2 bzw. 4 Säulen erwähnt. Die wohl letzte dieser Säulen mit einer Bron- zestaluc des Erzengels Michael läßt Kaiser Michael VIII. Palaiologos (1259 82; nach Rückgewinnung der Stadt vor der Apostelkirchc (-*) aufs teilen.
F W. Ungi r, Über die vier Kolossal-Saukrn in K’pcl. Rcpcr t<»r f. Kunsiwiss 2 (1K79) 109-157; C. Gi.ki.itt, Antike Denknialsaulcn in K’pel. Der Baumeister 7 (19^9/ 82 «4. 106-icH. 109 112; Janin, CB 75 86.
. \η*ι· It (tn Hjm· tier I udoxia Säule tn ihirt hcut>grii XuKlcHunje ιπι .
EI DOXI \ SÄl LE
405
wird für die Kaiserin Ludoxia, Gattin des Arkadius, durch den praef. urbis Simplicius im Umkreis des Augustcion (-·♦) bzw. vor dem Senat (Sozom VIII 20,!) in dein Pittakia genannten Gebiet eine Ehren saulc aus Porphyr errichtet, deren Basis eine lateini sehe (CIL Hf 756) und eine griechische Inschrift (CIG IV 8614) trägt; auf der Säule wird ein silbernes Standbild der Kaiserin aufgcstellt (MarcConi 67). Bei Aufstellung der Säule veranstaltete Festlichkeiten erregen scharfe Kritik des Johannes Chrysostomos, der bald darauf verbannt wird.
J-V. J.jh.
wird im gleichen Gebiet Pitukia eine· Säule für den Kaiser Leo L (457 474) durch seine Schwester Euphemia errichtet (Prcger 166).
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Dl SkMAl.SAI IJ.s
cim xsÄrt i
19-/20. J h.
Bei Ausschachtungsarlwitcn fur den geplanten I 'ni versitatsnrubau 1847 südlich der Sophicnkirchc wird in ca. 3 m Tiefe die auf dem alien Plattcnpflaster sir hendc Basis der Säule gefunden: sie wird im Museum und später im Garten des \vaxofya Müzesi aufgestellt.
CI FkICK. \\ 1817. 89 90: SkByz I 4(»2; KONSTANTINS. — 17·; 1*1971? <u εΛιίπσοιτς. K’pcl 1866. 578 382: Unger in*. Mordtm ann. Esquisse 64: J. Goriu ali>, I ji statue de l’lm pe rar nee Eudoxic. EC) 9 (1906/07) 274 276; Siiiniidir. Byzanz 80; Kou.wrrz. Plastik 69: C. Manch». λ JA 55 J9Si) 65; G. Βεγλττι, I.a colonna roclidc istonata. Rom i960· 287-288: J anin. CB 76 77: Γ. Spec k. Eudoxia Säule und Pittakia. Hell 22 (1969) 450-455; Da«.icon. 262.
GOTENSÄULE
Die sog- Gotensäule nördlich des Topkapi Sarayi in der Nähe von nicht sicher identifizierbaren byzami nischen Resten im Park stehend läßt sich trotz ihrer Inschrift nicht mit Sicherheit zeitlich einordnen; .in geblich soll darauf eine Statue des Bezas gestanden haben (NikephGreg I 50s B).
Das auf zweistufigem Unterbau stehende, offenbar später überarbeitete Piedestal trägt die häufig falsch überlieferte Inschrift (CIL III 753)
FORTUNAE REDUCI OB DEVICTOS GOTHOS sowie auf einer anderen Seite
IC XC NIKA zwischen Kreuzarmen.
Darauf erhebt sich die auf einem Basisblock mit Plinthe stehende, ca. 15 m hohe Marmorsäule, die von einem korinthischen Kapitell gekrönt ist. Anfänglich den Kaisern Theodosius 1. oder II. ziigcschricbcn, danach wegen der Inschrift dem Kaiser Claudius II. Gothicus (268 270), muß man die Säule auf Grund der Buchstabenformen wohl eher in die Zeit Konstan tins I. oder Konstantios setzen.
Ρ.Λ. Dehiiem - A.D. Mordtmann, DcnkschrAkadWicn 13 (1864) 72 73; Mordtmann. Esquisse 50; Gukijtt 17; Schneider, Byxanx 81: Schneider, Mauern ti. Ton* 95; Mamboi'ry, Ist.Tour. 267; Eyh.i., Guide No. i;C. Manco, AJA 55 (1951) 62; Janin, CB 85 86; FAV. Deichmann, BZ 64 (1971) $12.
Allii II Amulii ihr Gt’iLiiwiil«·
DINS XI U.S Al I IN
Μ ARC.I WSS\l 1.1.
\uw« .· kizi.1^1. Kiz direk
1 m 'I Ιθ/4'2
wird <li< ca. 17 111 hohe Sauk* durch den Siadipr.ifck leu Ί .ifi.uiu: zu l .liu n des Kaisers M.ircian .|V 417) errichtet, wie du Lisi vollständig vrh:dtciu Inschrift
(.IL III 7)8; nngihl:
PRINCIPIS IIANC STATU\M MAK( ΙΛΝΙ CI.RNI TORlhMQUl·.
PR Μ.! I (JIS VfiVn QIOD TATI ANUS OPUS
I .tn/clhritcn fiber Bedeutung und Verbindung dei Sauk mit andere n liauliclieii Anlagen (Platz.?) sand mehl bekannt; alle Teilt sind ziemlich stark lx‘sch;i digt Die monolithe Granitsäuk steht auf einem all seit* rdirfirnen PxckMfll, das auf drei Selten em Cliri srusmonogramni itu Runds*bild trägt, wahrend auf der vit ricti (Nord /Seite zwei z.T. shirk zerstörte Vir tonen einen S< bild hallen. über de in am nlxrcn K ind des Sockels dir vivwiligt Inschrift ursprünglich inn Brrin/eliuchsfaljeti eingelassen war. Das durch Biand stark IcMliadigie korinlhisclie Kapitell trägt einen auf den Liken durch Adletfigitieit g(m I111111« kleit
Block sowie einen wohl für eine Statur lx*stimnm*n B.isisblock.
1540
liegiiini mit einer kurzen Bemerkung hei P. Gy Hins die seitdem mehl abrciBcndc Behandlung tier nun nn Janitsc harvnquarlirr gelegenen Sauk* in Reiscbe richten ©; 1679 publiziert Spoil eine erste. 1766 I la chat eine zweite Zen billing des nun Kiz dirck genann ten Monumente.
A. xo.Jh.
Nadi einem Qii:inierbrand 1908 sicht die bisher in eitlem Garten verborgene Säule frei; 1913 werden in der Umgebung zahlreiche Säulen und Kapitelle gefunden. Benn Wiederaufbau des Quartiers wird die Sank* Mittelpunkt eines Platzes.
Sai/inuirg <4 0; Γνι.ι κ 1B7; Mohimmann. I'squitsc Μ. 71. I.NINMII I, Mission I 4; (?. Gl HIHI, \tlllki D« nkin.il sjiilm ui C’prl. Der lUiiriicisici 7 (11/09) n> luH.Ciii 1.111 Tj; K. Ι)μηηκκ. Spatannkc Kais«ipuiiats. Berlin 19H. aa.i: S< iini nu n. Ihz.ui/ Μ« H4. K ti i/si it. Kapitell Miidicn 47 49; kmi.wirz, Plastik <«9 -<» ®; I ΜuifcH ar. Iha ü (19t i). 141. ( McNtaa. AJA 11 0910 (·>· Erhi. (hiidc Nn. n<. Janin. ( Η N4 Ki. |. Kasuia. Skulpiurcn nm Adk rOgutvii .. cDiss. Miimhcn igM) Mi
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HAIEN
\bl·. ;(· Klick über die I !.tk lunbgni nn iniuknn Goldenen llmn gegen I' in |h.. im \ ordergrund der Turm der \r.ip Camii: im Hintergrund link> J.4 ViIchiuiiil· Camii und der \ akn* \qu.idukt, recht? r.igt d.i> P.uiujki.uurkb«sur mich deutlich JU' der klemteiligcn Umbauung heraus.
Bauten für Handel und Gewerbe sowie Lagerhäuser aus byzantinischer Zeit sind nicht erhalten — von ein /einen nicht sicher identifizierbaren Sübstrukhonen u.ä. (-»Balkapan hani) abgesehen. Zwar liegen für einzelne Phasen der Stadtgeschichte Linzeklatcn vor so sind aus dem 5.JI1. die z.T. staatlichen Einrichtungen für die Lebensmittelversorgung der Stadt dtorrea, pistrina und gradus, macella, nymphea) in ihrer Verteilung auf die 14 regiones des Stadtgebietes überliefert; aus dem E. y.Jhs. ist die Lage einiger Gewerbe an den großen Plätzen und im Bereich zwischen Μ esc und Goldenem Horn bekannt, ebenso wie einzelne (Irtsbczeichnungen oder verstreute Notizen in historischen Werken auf bestimmte Gewerbsansiedlung hindeuten \gl. Janin, CB 94-99). t’ber Bauformen und -typen ist aber nichts bekannt. Allein die 1 läfen der Stadt sind in ihrer I .age, zum Teil auch in ihrer baulichen Form faßbar; während in neuerer Zeit das (seit mindestens 717 durch eine Kette verschließbare) Goldene Horn in seinem gesamten Ausmaß als I lafen dient, kannten \ntike und Mittelalter eine Vielzahl kleinerer, teilweise durch Molen gesicherter oder durch Mauern abgegrvnzter Hafen an den beiden l’ferfronten der Stadt, wobei die älteren und wirtschaftlich bedeutenderen Häfen am l ter des Goldenen Hornes lagen. In der Reihenfolge \on Ost nach West sind «lies:
ΓΚ«»ΜΊ||1Η| \Ν| HUIS
PROSPHORI \Nl S II \Ι IX ί Portus prosforiann.s, παλαιόν νκώοιαν)
Der in der Antike als χΛΕΜτός λιμήν ImvckIiik tr I l.i fen war durch Molen und darauf stehenden Mauern gesichert DioC.iss LXXIV io), Webet ein starker Turm der Eugenios Ί urin die Einfahrt schilt/u . der Platz des Hafens in der 5. regio ist nach dem ursprünglich bei Yahkapi scharf entspringenden Mauerhuf ( »Sccinauer) eindeutig im (Jsticil des heu tigen Bahnhofsgebielcs. d.h südlich des Sep Ιςίίνι Ko^ku zu suchen. Noch im t. Jh einer dei wichtigen Srapclplätze der Stadl (in «Irr 5. regio, d.h. in seinei Nahe hegen vier von «len sechs in der Not 111.1 genuini ten Horrea;, wird das alhnahhch verschlammte Bel. ken schon um dir Jahr tau send wende m< hi mehl ils Haien genutzt. all« in d<-r ιαναταίϊμάζ vor drin I ugr njf»s Ί or (auch /hiuJaz/J) dient ihm h in pal.iolo gtscher Zeit al·. \nl< g« plalz tur «h« Kaiser h« 1 iliivi
I .ihn s-.fi den BLidiiincn /ur Sophien kudu \.n h • wnd das Gehiri in di< I iiirn.iu« rung des neu
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Dieser «iMliili vorn l'i.i'.ph-ni.ini.s Hafen in einet /wriieii. erneut etiupringimlcn Buehl in dei i. regln prk-pim Halen ist rlM iil iH' '»hon seil der \niikc in Beiiul-.ei isi in ‘lem heute B.ihseLipi gciuniiten
NEOmON
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(icbici östlich dvr Yeni Camii zwischen den Zollhal len und der Abdülhamit Med rest zu suchen.
1./6.Jh.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Hafens, mil dem zweifellos einige der in der j. regio liegenden Lager Häuser verbunden sind, geht u.a. auch aus der ivLuiv großen Zahl der hier entstehenden Blinde hervor: 455 zerstört ein Großfeuer die Lagerhäuser (Chron
t«
Pasch $82 B); 465 werden 8 regiones in Mitlcidcn schall gezogen, und 159 brennen abermals die Lager hä user ab (M aLilas 490 f.B).
7.JI1.
Auch bei diesem I taten führten Verunreinigungen der Uferzone über mehrere Jahrhunderte hin zur Ver schlammung, so daß Kaiser Lconiios (69$ C98) den Hafen reinigen lassen muß fl'hcoph 570 Boor).
XI OKK»x/sK\LM
haken
io./i i.Jh.
Ein weiteres Zeichen für diu Bedeutung dieses I lafuns innerhalb des Stadtgebietes ist, daß seit dem to.Jh. in den südlich und westlich an dun Hafen anschlicßcn den Quartieren fränkische (vielleicht auch jüdische) Kaufleute Niedcrlassungsrcchte erhalten - zunächst die Amalfitaner und Venezianer weiter westlich vom Hafen, seit E. n.Jhs. die Pisaner in dem dicht west lieh des Hafens liegenden Gebiet, seit 115$ schließlich die Genuesen in einer südlich und östlich vom I Lifun liegenden Zone. Das ehemals genuesische Wohngebiet wird etwa im i7.Jh. von den Juden übernommen, die bis in jüngere Zeit hier sitzen, so daß die frühere Πόρτα Νεωρίου nun in türkischen Quellen Qfutkapi heißt. Nachdem in der Palaologenzeit die genuesische Kolonie Pera einen großen Teil des Purnhandels zu sich hatte herüberziehen können, deren wirtschaft liehe Macht nach 14$) aber allmählich nachlicß, über nimmt der alte Ncorionliafen in neuerer Zeit wieder einen Teil des Ecrnhandels der Stadt.
M11.1 ix<»i x. Walls 220-222; S< hni.idi r, Mauern 11. lore 81-83: Jasix. CB 256: \ Οι μ >xd\u di lo/fior//*irroe
26 (1964) 19; 196. D J \< (»m, B\ z ; - 196-? 1 GS 1 - <
AN LEGI PLÄTZE
AM GOLDENEN HORN (σχα/ju. iskulc):
Alle weiter westlich vom Ncorion liegenden Hafen darunter ein weiteres €£πτίίσκαΛθΐ· 0 , die in verschiedenen Quellen genannt werden, waren wohl nur einfache Anlegestellen mit hölzernen Siegen und Ik* scheidunstum \usb.iu mit Ausnahme eines kleinen, in die Mauern einbczogenen Hafens südlich des Bla- chernunqunrticrs im sog. Kvnegion. in den durch drei Bögen in der Seemaucr auch Schiffe hinemfahren konnten - vermutlich eher eine An Schifishaus, \on dem Μ. 16. Jhs. noch geringe Reste erhalten waren ®, während der Hafen als Garten genutzt wurde.
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TlÄl I.N
BI 7 KOI.EON-HAH· Ni
Trotz des einfachen Ausbaues der gesamten Uferzonc wurde hier wie in den in Form und Aussehen ähnlichen Anlagen im gegenüberliegenden Galarn wahrend des gesamten Mittelalters bis ins 19.JI1. hinein nahezu der ganze zur Versorgung der Stadl erforderliche Handelsverkehr abgewickclt (Abb. 39).
Millingen. Walls 198: A.M. Schneider. Onens 4 (1951) 8990®! SdiNimiR. Mauern u. Tore 67; G. Prinzinc. - P. Sn CK. Stud. 2. Frühgeschichte K'pcls (MiscclIByzMo n.u* 14: München 1975) 191 198 0L
Die auf der S-Seite der Stadt liegenden 1 laten gehören durchweg erst in die Zett nach der konstantinischcn \eugrundung; sie sind alle großzügig angelegt worden. haben sich aber infolge der Wind- und Stromver- hälmissc am Marmarameer nicht bewährt und konnten nur zum Teil und nur mit erheblichem Aufwand in Betrieb gehalten werden. Neben den mindestens ; größeren geschlossenen Häfen (Eleurherioshafen, Heptaskalon und Kontos ka hon) gab cs aber auch an diesem Kustcnstreifen eine Reihe kleinerer Anlegeplätze, die den verschiedensten Zwecken dienten - so der auch als λιμην τής Χρυσής (Dukas 285 B) bezeichnete Anlegeplatz bei Mcrmerkulu und eine von den Kaisern bei ihren Besuchen im Studioskloster -*) benutzte Anlegestelle vor dem heutigen Narli kapi. Eine Zwischenform zwischen diesen einfachen Anlegern und den 3 großen Hafen ist der am weitesten östlich beim heutigen Quladi kapi liegende
Wichtigstes Bauteil des vermutlich durch eine Mole geschützten Hafens waren lange, parallel zu den Seemauern (und damit zu den Fronten des Scepalastcs) laufende Kaianlagen unterschiedlicher Breite (zwischen Landungstreppe und Pharos bis zu 6 m breit), die wohl im Zusammenhang mit den verschiedenen Ausbaustufen des Palastes (-♦) ausgebaut wurden; Reste der Kais sowie der Mole waren noch bis vor wenigen Jahren sichtbar (2). Im Osten des Hafens erhebt sich der massive Unterbau des alten, in seinem heurigen Bauzustand freilich erst spätbyzantinischcn nder fruhosmanischen 1 .euchtturmes, der vielleicht einen älteren Befestigungsturm der Palastmauer des Nikephoros II. Phokas ersetzt (—► Paläste).
Der Hafen hat gewiß im alltäglichen Leben des kaiserlichen Palastes und des Hofes, seltener im offiziellen Zeremoniell eine wichtige Rolle gespielt ®; Nachrichten über seinen Bauzustand oder über bauliche Veränderungen liegen jedoch bis ins 14.JI1. hinein nicht vor. Mit dem Verfall des kaiserlichen Palastes seit Μ. 14.Jhs. hört auch die regelmäßige Nutzung des 1422 als portulus imperatoris (Buondelmonti) bezeichneten Hafens auf, der nun - ohne regelmäßigen Unterhalt - rasch versandet.
Millingen, Walls 269-279©; Mambolky-Wiegand. Kaiserpaläste i 6®; Schneider, Byzanz 27-29; R. Guilland, BSI 10 (1949) 16-27; BSJ ii (1910) 181-206®: Janin. CB 234. /sucht turn: Schneider, Byzanz 8 -12, 27-29.
BI KOI.EON HAFEN
Obwohl die Bezeichnung ßukolcon-Hafen (d κατά Tar Μονκολεωτα λιμήν, ό του Παλατιού νεωριον ίν Huvüo/JjtVTi) erst im ιο./ii.Jh. üblich wird, muß seine Nutzung als kaiserlicher l^andcplatz ins 5./6Jh. zurückgehen, wobei freilich nicht sicher ist, ob der genaue Platz über Jahrhunderte hin bcibchahcn wurde. Seinen Namen hat der Hafen von der berühm ten Statue eines einen Stier angreifenden Löwen, die sich bis ins 16.JF1. hinein auf zwei Säulen am Ufer erhob, über deren Herkunft aber in den bisher vorliegenden Quellen ebensowenig zu finden ist wie über ihren Verbleib ©.
E L E U ΊΉ E RI OS-HAFEN
Der am Ostrand der 12. regio liegende befestigte Hafen (portus Theodosiacus, λιμηυ του Ελευθερίου: υ προς /W-ci/xn κοντοσκέλίον ?), der seit Jahrhunderten zugeschiiiiet unter dem Namen lainga Bost am als Gartenland dient, ist im 4-Jh. angelegt worden, wobei nach den Quellen mehl sicher zu entscheiden ist, ob sein Ausbau auf Konstantin (Preger 184. 248) oder nicht eher auf llicodosius 1. (379-395) zurückgeh 1 (CodTheod XV, 1. 25), während dessen Regierung Erdaushub vom Forum Tauri zum Hafen gebracht wurde. Seinen Namen hat der Hafen nach dem benachbarten Quartier τα ’Ελευθερίου. dem Besitz
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I 1 ΜΠΊΙΙ HIOS-ΙΙΛΙ l-Nl/l 11 I’I ASh AI HIN
HA I I S
eines Patriziers, dessen Statue. .iiisgcslallei mil Korb und Schaufel, tin ILtfcngebici stand (Preger Zur Umgebung ties I Lifcngebirics gehoricn die in der 9. regio liegende Horrea Alexandrina und die Horrea Theodosiana (Not 237); vermutlich war der Hafen ursprünglich für den Umschlag des aus Ägypten im portierten Getreides bestimmt. Die topographische Hntwicklung des I lafcngebietcs isi angesichts der we tilgen und zudem einander widersprechenden Quellen kaum zu fassen, obwohl die verschiedenen Maucrziige (der nördliche, turmbewehrte und der südliche. Ycni Mahalk* cinschlicBcndc, heute jcd«>ch zerstörte Zug) darauf hindeuten. daß das große. durch l'mschwcm niung aus dem Lykostal gefährdete Hafenbecken ir gendwann einmal verkleinert wurde.
E. i2.Jh.
Das Gebiet des Hafens erhält neben seinem noch üb liehen alten Namen von einem hier errichteten Palast des Androni kos I. Komnenos f 11H 3 85) den noch heute bestehenden Namen τα Ιϊλάγγα (NikChon 170 B).
1203
wird das Gebiet um den Hafen durch den bei der fränkischen Besetzung angelegten Stadtbrand vurwü stet (NikChon 753 B).
z.H. ij.Jh.
Daß cs sich bei dem von Michael VIII. Pa la io logos betriebenen Ausbau des προς Βλάγκη κοντυακάλων um den alten Elcuthcrios-Hafcn handelt (Pachyni 1365 f.B), scheint fraglich, sondern wird eher für den östlich liegenden Kontoskalion-Hafen gelten. In dieser Zeit alicr werden im Quartier Vlanga in einem abgeschlossenen Gebiet Juden angcsiedclt - hauptsächlich Gerber, die bis 14s 3 hier bleiben Q.
Um 1400
wird das Gebiet Πλάγκα bereits als Gartenland bezeichnet ®.
»759/60
wird das äußere Hafcngcbiet, das Gelände der heutigen Ycni Mahallc, mit dem Erdaushub von der Bau stelle der Laleli Camii (1739-63) aufgefüllt; der Bau
Herr der Moschee, Sultan Mustafa III. (1757 73J läßt das so gewonnene Gelände -.m Griechen und Armenier zum Bau von Hausern verkaufen, die auch einen 111 diesem Gebiet liegenden, ursprünglich freisichtn den Turm der Scernauvr (als Belisarius Turm oder Papazkulcsi bezeichnet) als Backerei nutzen Q.
1871
werden große Teile der ehemaligen Hafvnbcfcstigung beim Bau der Eisenbahn abgerissen. Die topograph i sehen Verhältnisse des gesamten Gebietes sind seit dem Bau der Uferst raße und dem Durc hbruc h des Atatürk Bulvan grundlegend verändert worden.
P.I.. iMDJipjiAN, Geographic dcsqiiairc panics du Monde.. Venedig 1X04, 104 igG®; Mohdtmann. l-.squiss« 5H Gc Mimsf is. W.dls 29G $οοφ? R. J^nin, Bvz so (1910) 7, 79; R. GuillAMD, B\z 25 i9rV 2 06 209; Janin. CB 225 227; l). Jac.oby. B\z ^7 (1967) 19-. 196©.
Hl PTASK AMON
Der heute nicht mehr sichtbare Hafen ist nur aus den literarischen Quellen sowie den Geländeverhältnissen in den zwischen Yenikapi und dem armenischen Patriarchat gelegenen Gebiet zu rekonstruieren, zumal die 1819 frcigclcgteii großen Quadermauern völlig verschwunden sind 0; seine Lage wird etwa durch den Turm 57 der Sccrnaucr und den Platz der zerstörten Tülhent^i Hüsamettin Mescidi fixiert, wo sich im Gelände noch heute eine leichte Senke ab zeichnet und der einzige mögliche Platz für einen Halen /wischen Lang» und Kadirgahmam ist. Wie bei den anderen Hafen der S Küste sind .inch hier oft wechselnde Namen l rsachc mancher l nklarhei ten: man muß wohl die für den Heptaskalon Hafen überlieferten Daren mit denen des alteren Kaisanos- I lafvns zusammenfnssen. der seit dem 7.Jh. nicht mehr erwähnt wird @. Daraus ergäbe sich folgende I 'm Wicklung, bei der freilich unklar bleibt, wann der Hafen angelegt wurde.
6./7.Jh.
j 5 3 erstmals und 561 anläßlich eines Brandes im Gebiet zwischen dem Hafen und dem Bus abermals erwähnt (Thcoph 2 μ Boor), spielt der Kaisarios Hafen (At/o/r Tw Κιυσαρίαύ) nur einmal als Stützpunkt
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ΙΙΛΙΊ-Ν
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(Irr Kriegsflotte im Jahre 674 eine Rolle, als Konsum tin IV. Pogonatus (668 685) hier in den Kämpfen gegen die arabische Flotte mit Fcuerschlcudern ausgrrii stete Schiffe stationiert (Thcoph ui Boor: η9 τψ ΠροχλησίαΗφ τώζ Aunn^j/otJ).
14-Jh.
wird mehrfach em Hafen im Quartier I kpusk.il· >n genannt, einem Quartier der Stadt, das erst im to.Jh. in der Literatur auftnucht: hier läßt Johannes VI. Kantakuzenos 1 348 Schiffe bauen sowie 1 u 1 den Ha fcn reinigen Kantakuz III 72, 74, 16$, 212 B). 1354 besetzt in der \uscmandersctziing nut ihm Johan tu * V. Palaiologos (1441 91) nut einem Schiff nachts Jin Hafen (Kantakuz III 284 B).
Dci Hafen verschwindet nach der türkischen lirobe rung wilkommen. 1819 werden nach einem Brand 1111 Gebiet der Tülbent^i Hüsamcttin Mc*cidi Reste «ler inneren Hafenmaucm?) entdeckt ©. die 111 meh icren I agen aus großen Mannorquadern von 5 Ellen Lange in Bogenform aufgesetzt waren. Reste der ehe maligen Mok sind auf alleren Karten verzeichnet, durch den Bau der Eisenbahn 1870/71 und der l'fcr- siralk* ab 1949 jedoch völlig verschüttet worden.
Ki»sn 1 n i io*, /ö'inrrurnri·*,· * —ι·ρ; «*·«», m »ii ιλ<ϊα<*·ίπ;
44< 444 0: Mnaisij.s. Walls 501 jhQ; R (>i 111 vm>. Lex pon> dc B'zancc Mir la Propontidi. Baz 25 (1914· 2;« z;S. Jvsis. CB 227 250, 299. Studien z. bnihge- Nchichic K’pcls MisccllB\zM«»n.ic 14: H/-; : V litnxo i.ii 'M 64. (i. Priszing P Spick 196 19K.
k< iXTOSK \LION
I bei Lage und Geschichte des Hafcngchictcs, das unter immer wieder wechselnden Namen in den Qucl len .iidtaucht, Ix-stehen in di r topographischen I .itera tur z.thlri« he einander widersprechende Ansichten, die auf der Basis der bisher bekannten I nterlagcn noch nicht mit Sicherheit zu vereinigen sind; nach literarischen Quellen, alten Planen und Stadtansichten sowie aitshilirliihen Lokalstudivn scheint die I nt Wicklung dieses Malens etwa in tier folgenden Weise abgelaufcn zu sein:
4 lh.
In einer sich nn Gdändcprofil noch heute deutlich 62
al »zeichnen« len Bucht um Westende des durch das Hippodrom ül »erbaute 11 früheren Tales, die durch die konstant mische Stndtcrwciicrung bereits als Anlegestelle (Preger 257) in das Stadtgebiet cinbczogcn wird, laßt Kaiser Juhan (461 563) wahrend seines kurzen Aufenthaltes in K’pcl 362 einen Hafen ausbauen und an dessen 1 .andseite eine große, Sigma förmige Halle (dir porticus semirotunda der Notitia) erbauen (Zos 140B); diesen Hafen erwähnt dic Notitia als den portus novus der dritten regio. 465 wird das Gebiet am H:ifen bei einem großen Stadtbnmd noch miterfaßt und teilweise zerstört (Euagrius II13; ChronPasch 594B; Thcoph 112 Boor; Zonaras ΙΠ124Β).
6.JI1.
Nachdem bereits Anastasius I. [491 518) den Hafen 409 durch Ausbaggern und Anlage einer Mole Suidas s.v. Anastasios: MarcCom 97) hatte herrichten lassen und unter Justinian (?) ein Teil des zuvor im Neonon (—>) ansässigen Handels hierher verlagert worden war (Prcger 188), wird er - vielleicht als Folge des s6i das Hafenareal heimsuchendcn Brandes (Thcoph 235 Boor) unter Justinus II. (vöt-s-rS) unter Leitung des Prapositus Narscs und des Proto vestiarios Troilos gegen 575 m großem Maßstab ausgebaut (Kedren I685B): das Hafenbecken wird ausgebaggert und auch die Hafenfläche vergrößert (Prcger 184, 230). In dem nun meist nach Sophia, der Gattin des Kaisers benannten I lafen (d 9Jniwariaio* λιμην τής Σόγιας: ό λιιπ]ΐ9 τώι·Σαη ίων) werden vier Statuen (des Justinus. der Sophia und ihrer Tochter Arabia sowie des Narscs; 1 ro Gniinin 134) aufgcstclh. Gegen E. 6. Jhs. vvird der I Elfen offenbar auch als Kriegshafen genutzt (Thcoph ;68 Boor).
2. A . 9.Jh.
wird nach einer bei Du Onge © überlieferten Inschrift. die in der Nahe der Porta Leonis (=Qitladi kapi) gefunden wurde, von Kaiser Theophilos (829 842) ein Arsenal (μ?γαλήνατηι· Λύσην άλη) errichtet, das nur bei diesem Hafen gelegen haben kann.
9/1 i.Jh.
Der offenbar in den folgenden Jahrhunderten ständig 1111 Betrieb befindliche, vermutlich auch weiterhin dutch Brande .88(A in Mitleidenschaft gezogene Hafen erhalt seit dem n.Jh. neben seinen beiden alten
M’SWskAI n »X
Namen ’/ουΧυηχυ’ Ζίμ/μ b/u λιμ^ν τής Σ·ηί·ι~ auch dic Bezeichnung ÄmmocmdUttW wie u.a. dic wechselnden Schreibweisen der Ρηπ.» Preu’vr 229. 25$) zeigen.
z.H. 15./A. i4.|h.
Nicht eindeutig mit diesem Hafen SU verbinden sind die Nachricht über den Ausbau des .*τρ>Γ 1ΰ Ifh'rwt K'trxoaxfiio* Pachym I561B mr einer Quader mauer und Sperrkette durch Mich u l VIII. Palaiolo- gos 12B/ 82 sowie eine ebenfalls nicht ganz klare Notiz einer Patna-Hs. Piegerajc - wonach Androni kos 11. (1282 1:28 den Hafen habe vertiefen und mn eisernen Toren verschließen lassen* Für diese Verbm dung spricht, daß der Kontoskalion-Hafen der einzige an der S-Küstc ist, der bis E. it-Jhs. benutzt wird. <’b die für den Hepta«kalon-Hafen —* überlieferten Daten für eine Nutzung unter Johanne* VI. eher ί den Kontoskalion-Hafen gelten vgl. s '1 -
142-
Auch die in einem Enkomion auf Johannes V1J1. 142^-48 enthaltene Nachricht über von ihm an geordnete Reinigungsarbeiten im Kontoskalion wird auf diesen Hafen zu beziehen sein, der in der Kombination x» Hafen und Arsenal Buonddmonri bis zur türkischen Eroberung in Gebrauch ist.
1462/866 H
werden an dem nun Kadirga hmam genannten Hafen auf Befehl des Sultans Mehmet 11 Fatih Befestigungv- türme ausgebaut; mit der Verstärkung der türkischen Flotte seit Beginn des i6.Jhs. und der XnLge der Tersam im Goldenen Hom ' 1 s 1 s beginn: jedoch offenbar der Verfall dieses alten Hafen«, in dem P. Gyliius um 1540 die Frauen ihre W asche waschen sicht. Auf den ältesten Stadtansichten wird die Hafen- anlagc als eine Kombination aus einem maucrum- schlossencn Arsenalbezirk und dem eigentlichen H fenBecken dargesteilt, wie auch schon aus einer Beschreibung des 6.Jh«. MarcCom 9’ sowie der bei Du Gange zu schließen ist (Abb. 4c); dabei ist da« Arsenal wohl in dem Hachen Gelände westlich der Sokollu Mehmet pap Camii bis hin zur alten Hafenmauer bei Kumkapi zu suchen, wahrend da« durch eine Mole geschützte Hafenbecken durch den noch im i9*Jh. sichtbaren l-auf der Mauer klar gekenn zeichnet ist.
η uis
Es ui anzunehmen, da/ iuch das spätere \nmalge- Bjut ursprünglich einmal ein Hafenbecken war. d eh sind über dessen \usdchn-ngcr. n-r \trm-?-n^r: moirxh. jedenfalls ist d:e aztr.r. kjr‘rr ci-rj- stclltc Trennung von KantoskaÜbn und S<iphcnbafen auf Grund dir Geländeverhältnisse kaum .··■<*
zuerhaken.
ΐβ./20-Jh.
Beim Bau der Nuiuusmanh« Canns ab 1-48 wird der dort anfallende Erdausbub zum Teil im abeo Ha- fengebiut abgelagert ®.
Hafen- wie \r«cnal-Zonu sind seit langem teils über bau:, in den niedrigeren Teilen gärtnerisch genutzt.
IX I Π 11 116®: Momdtmixx. Isquim <<. Millis· »v Wall» ™
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6;
HIPPODROM
HIPPODROM
Ι-.2./Λ. j.Jh.
Beim Wicderaufbau des nach zweieinhalbjähriger Bc lagerung durch das Heer des Kaisers Septimius Se vertut (195 211) im Winter 195/196 zerstörten Byzan tion stiftet der Kaiser der Stadt neben zahlreichen anderen Bauten ein Hippodrom. Der mit den Statuen dcrDioskuren geschmückte Bau wird in einem zuvor als Garren genutzten, in einem Tal auslaufenden Gelände außerhalb des antiken Byzantion errichtet (ChronPasch 49s B: Malalas 292; Kcdren I442 B; Zos 97 B; Preger ij6f.), bleibt aber nach dem Tode des Kaisers unvollendet liegen.
2.V. 4 Jh.
Im Zusammenhang mit der Ncugnindung der Stadt wird das llippr»droni von Konstantin (324 557) nach dem Vorbild des Circus Maximus in Rom (Chroii Pasch 528B) erweitert und fcrtiggcstellt (Preger 145); der 420 440 m lange und 117-125 m breite Bau wird im SW durch die Sphendone abgeschlossen, deren Siizstufcn samt einem oberen Säulenautbau auf einer großen Substruktion aufliegen, die durch 25 im Halbkreis ungeordnete und einzeln überwölbte Kammern den starken Gcländcabfall des ehemaligen Tales ausgleichen soll. Zwei einander nicht parallel-laufende Stufenbauten mit oberem, z.T. zweigeschossigem Säulenumgang und mit Sitzreihen fiir rund <0000 Zuschauer beiderseits einer ca. 80 m breiten Arena verlaufen in SW NO Richtung bis zur Mese, wo ein mehrgeschossiger Turban die Anlage abschlicßt: hier liegt im Erdgeschoß das/Mfyycnoi* mit 10 oder 12 carceres bzw. frugal, im Obergeschoß sind vermutlich die Raume der Zirkusparteien. die dgwirdgua unterge- b richt. Weitere Zugänge zum Hippodrom und zu den Sitzreihen hegen auf den langen Seitenfronten
im W die/VrxiKi ΙΙιΙρτα und das I jtusos-Tor, im O je ein Tor zum Kathisma-Palast (ΛΛ·π>.Ύ«ιρτ<ι) und zum großen Palais. Etwa in der Mine der SO Seite
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III Ι·ΙΌΙ JHO‘f
gegenüber dem etsi später errichteten ihcudosiatii sehen Obelisk und der Schlaiigcnsäulc liegt etwa auf dem Niveau der Arena das sog. Otd/iu (wohl eine offene Säulenhalle) und darüber abgctrcnnl \on den Sitzreihen und vermutlich durch reichere Architektur betont das Kathisma rin nach dem Vorhilde Korns angelegter und durch Tine und eine grölte Treppen anlagc (μιχτπχός κοχλίας) mil den übrigen Teilen des großen Palastes verbundener Bau ©. vor dem das κάγκελλυν. die Tribüne des Kaisers und seines Gefolges liegt (ChronPasch <aXB). In der Mine der Arena verlauft eine niedrige Mauer (xprp/;; ευριπος). auf der zahlreiche Denkmäler und Statuen aufgcstcllt werden (Preger iftyf.). Das Hippodrom dient seil dem 4-Jh. nicht nur als Platz fiir Wagen rennen. Ticrhctzcn und mimische Aufführungen, sondern ist einer der wichtigsten Schauplätze des politischen Lebens der Stadt und des Reiches, zugleich auch Platz spektakula rer Hinrichtungen - von Ereignissen. bei denen die vier Zirkusparteien der Blauen und Weißen, der Ro ten und Grünen ihre Rolle spielen; durch das Aufzie hen des βήλον auf dem Turm der Nordfront wird das Volk ins Hippodrom gerufen.
39°
Schon unter Konstantin und nach ihm unter Julian waren Vorbereitungen zur Aufstellung eines monoli then Obelisken getroffen worden; erst unter Theodo sius I. (379-395) aber wird als Monument seines Triumphes über Maximus und Victor (exi metis tyrannis) durch den praef. urbis Proculus in 52 Tagen auf der Spina des Hippodrom das größere Oberteil eines aus Karnak stammenden Obelisken Thuimosis* 111. aufgestelh - gewiß nach Stadt römischem Vorbild ®. In der Mittelachse der Arena ruhen auf einem 7,05 x7,10 m großen zweistufigen Unterbau zwei unterschiedlich große, allseits relicficne Marrn· »r- hlockc, auf denen sich — auf vier Kupferklötzen aufliegend der 19.6 m hohe ()lxrlisk erhebt. Die offenbar erst nach der Aufstellung des < >belisken gearbeiteten Reliefs des oberen Blocks zeigen Theodosius I. und seine Familie mit dem Hofstaat, der untere Block trägt neben der griechischen und lateinischen In Schrift Reliefs» die die Aufstellung des Obelisken und Spiele im Hippodrom /.eigen. Auf der NO- Scnc wird vor dem Relief später eine bronzene Brunnenschale angebracht.
407
laßt Arcadius (595 408) die wohl durch den Brand des Vorjahres zerstörten Sitze des Hippcxlronis wieder Herrichten (ChronPasch 569 B).
L.5./A. 6.Jh.
werden bei Volksuufständcn unter Anastasius I. (491 518) die baulichen Anlagen des Hippodroms mehrfach in Mitleidenschaft gezogen (so 491. 497/8 und 507; ChronPasch 608 B), wobei die offenbar noch hol zerrten Sitzreihen verbrannt werden und 507 auch die tragenden Gewölbe einsturzen (MarcCom 97). Im Laufe der i.H. 6.Jhs. werden die Porphyrins Denkmäler auf der Spina aufgestelh @.
532
laßt Justinian I. durch die ihm iretigcbliebcncn Ί rup pen die im Hippodrom versammelten nhangcr des Hy patios nicdcrmctzcln; nach der Niederwerfung des Aufstandes werden die durch die großen Brände im Hippodrom und in seiner Umgebung verursachten Schäden rasch beseitigt; das Kathisma Palais und Teile des zerstörten Stufenbaues werden erneuen und für einige Jahre die Spiele unterbrochen.
6. 9.JI1.
Nach iTdlubcnschaden (557?) müssen an Jen Gewölben der Sphendone die < HTnungen zugesetzt und die Gewölbe durch Hilfskonstruktionen unterstützt werden; die so entstehenden geschlossenen Kammern werden als Zisternen genutzt . ψνγοί1 κινατεοην. Pre ger 137) und an eine der großen \\ asserknungen angcschlosscn. 869 lallt bei einem Erdbeben der große bronzene Ptnicnzapfen von der Spitze des Obelisken herab und zerbricht (PG 5 5.5 $oB); vtclkichi im 9. Jh. wird die aus Delphi stammende, vorher .in anderer Stelle (bei Hagia Sophia?) stehende Schlangcnsauk auf der Spina aufgestelh ®.
lo./n.Jh.
stürzen bei einem starken Sturm Teile der Sitzanlagen ein fnieophCoin 431 B); etwa in dieser Zeit läßt auch Konstantin VII. Porphyrogennctos (915 919) an dem vielleicht schon E. 4 JI1. errichteten gemauerten Obelisk vergoldete Bronzcplatten anbringen, wie die an der ()-Scitv der Basis erhaltene Inschrift zeigt.
61
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IllPPOhHOM
Abb. 44 Grundriß der Sphcndimc und der Itcnachtaricii Zisterne Fl/ι. die nru/ciilichc t'lierbauun^ do Gebietes ist nut incudc-utc! Μ 1.10c;
Im n./i2.Jh. befinden sich Teile des obersten Gerichtshofes im Bereich des Hippodrom.
1 z.Jh.
Obwohl die frühere Begeisterung des Volkes für Wagenrennen allmählich abnimmt» scheinen sie auch in der Komncncnzcit noch häufiger stattzufinden: 1112 beantragen auch die in der Stadt ansässigen pisani- schen Kaufleute eigene Tribünenplätze» die 1160/70 zu einem Streitobjekt zwischen den Pisanern und Genuesen werden. Daneben ist die Arena auch Schau* platz anderer Vorführungen - zur Zeit Manuels I. (1143 beispielsweise ein Araber das Hippo¬
drom im Fluge durchqueren (NikChon i,6f.B). Nicht zuletzt infolge der häufigen Erdbeben scheint das Hippodrom jedoch schon etwas baufällig zu sein; bei einem lYcrderenncn zur Zeit des Andre »nikos 1.
Komnenos (1185—85) stürzen Balusrradenteile der Kathisma-Tribünc ab und toten 6 Zuschauer aus dem Volk (NikChon 375 B).
1203/04
beschädigt der große, durch die fränkischen Eroberer gelegte Stadtbrand auch das Hippodrom, wobei große Teile der westlichen Tribünen zerstört werden. Mit der I .atcinerherrschaft ist das Ende der traditionellen Institution „Hippodrom” gekommen: statt Wagenrennen werden hier nun Turniere abgehalten. Nach dem Bericht des Robert dc Clari sind noch 30-40 marmorne Sitzstufen erhalten; die von Theodosius II. aus Chios herbcigebruchte. den Turm der Nordfassade krönende Quadriga jedoch wird auf Anordnung des Dogen Enrico Dandolo nach Venedig entfuhrt und dort über dem Portal von San Marco
67
HIPPODROM
1Μ» \n«Khr »ic* S<*ckdN«MX* iintcf dt in Obdrk von Smlcn
\bb 46 \nsicln civs Sockclhloclt» von Xtirdvn (li. NO, rv Sate
.lutgcstellr: eine große Zahl anderer Bronzestatuen darunter eine des Herakles, eine den Romulus und
Remus säugende W ölfin, Sphingen und zahlreiche andere Bilder (NikChon 8t8ff. B) - werden einge- sclunolzen und zu Geld verarbeitet.
E. ij./it.Jh.
.Selten dient das Hippodrom in pa biologischer Zeit noch für Volks Versammlungen (1296: Pachym IIztöf.B): gelegentlich - vor allem unter Androni- kos 111. (1328-41) - wird es noch Tur Turniere benutzt, ton denen auch später noch Clavijo (1403) und Buondclmonti (1420) berichten. Diese Nutzung zwingt jedoch zu einigen baulichen Veränderungen, wobei das alte Armatorion. die Plattform über den carceres, als Tribüne für die Damen des Hofes ausgebaut wird. Einst zum Bau gehörige Teile gehen ver lorcn: in den ersten zwei Jahrzehnten des is.Jhs. vermindert sich die Zahl der Säulen in der Sphendone von 37 auf 24; einige Säulen der Sphendone tragen noch Inschriften bzw. sind bemalt. Die Rennbahn- lange wird von den Besuchern übereinstimmend mit rund 370 m Uingc angegeben, die Breitenangaben schwanken zwischen 68 180m; besondere Erwähnung finden überall die noch auf der Spina stehenden Monumente und Statuenbasen.
E. 15./Λ. i6.Jh.
Nach der türkischen Eroberung der Stadt dient das Hippodrom, in dem die Säulcnstellungcn der Sphendone und die marmornen Sitzstufen noch zum Teil vorhanden sind, lange als Steinbruch für Neubauten; einzelne Bauglicdcr (z.B. Porphyrius-Basis) werden auch zur Baustelle des Topkapi Sarayi verschleppt (-»S. 39). Die alte, in der 2.H. ij.Jhs. mit Bäumen bestandene Arena wird schon bald für Rciterspiele, später auch für große Festlichkeiten genutzt, die auch in den am Rande der Arena entstehenden neuen Palästen, vor allem in dem um 1520/21 ausgebauten Ibrahim pa$a sarayi (->) stattfmden. Zum Schmuck dieses Palais laßt 1526 Ibrahim pa§a drei in Budapest erbeutete Säulen mit Statuen aufstellen, die allerdings nach seinem Sturz 15 56 wieder verschwinden. Ebenso werden um 1555 die 1540/45 von P. Gy Ilios noch beobachteten 7 auf der Krepis stehenden Säulen sowie die 17 Sphendonc-Säulen für den Neubau der Süley- maniye ab transportiert.
1M./2.H. 16.JI1.
läßt sich der Vezir Güzel Ahmet paja vom Hofarchitekten Sinan am SO-Rand des Hippodrom ein Palais errichten, das aber schon 1609 zum Bau der Sultan /\hmct Camii wieder abgerissen wird; etwa gegenüber wird 15 51/959 H am Platz des ehemaligen, 1516 angelegten Namazgah die kleine Ügler Mcscidi errichtet. Ansichten des Hippodroms aus dieser Zeit sind in mehreren Handschriften (so dem um 15 88 fertigge- stclltcn Hüner-Näme) enthalten
I7./18.Jh.
Auffüllung des Aimcvdan durch den Erdaushub vom Bau der Sultan Ahmet Camii 1609-10. Auf dem Platz
68
$50
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4QX)
\hb. 4- Schratt urd Grundnil lumen, einer im Zu*animcnhin^ mit tk-n («rjliunum im Atuiodt«^ Paint umrmrimnicnrn Snndapc diifthckr rw<tllichrn Hipp· drum
St iikr hm
vrau, rechts oben die nördlich dn HippKlrnm ceriautr;idr Stn ic mit Zugang n'.H I iu«i*pJjst \I i'ioc nach Vu-Mafi Mamhoun
spielen sich im weiteren Verlauf des 17. Jhs. zahlreiche, oft blutige Ereignisse ab: Hinrichtungen und Aufstände der Janitscharcn und Sipahi (z.B. 1648 —► GORV474ff.), ebenso aber Reiterspiele und Volksfeste. An der auf dem Platz stehenden großen Platane werden Körper und Köpfe hingerichteter Staatsbeamter und Verbrecher aufgehängt (GOR V 640ff.).
1700/1112 H fallen die bis dahin noch vorhandenen Sch langen köpfe von der nun Burma sütun (gedrehte Säule) genannten Schlangcnsaule herunter — nach dem Bericht des Chronisten Findikhh Mehmet Silahdär angeblich ohne erkennbare Ursache ®. die hohle Säule wird lange Zeit nach einem örtlichen Aberglauben von der Bevölkerung mit kleinen Steinen aufgefüllt.
19.Z20.Jh.
Ab M. 19.JI1S. beginnen archäologische Untersuchungen ® und Sicherungs-Arbeiten zunächst an den Mo numenten des Hippodrom: so ist 1845 R. Ixpsius am Obelisk tätig; 1848 taucht bei Arbeiten Fossatis ein Schlangcnkopffragmcnt wieder auf; 18 5 < 56 Ausgrabung der Schlangenlinie durch einen französischen Ingenieur und danach durch C.T. Newton; 1895 96 Restaurierung des gemauerten Obelisken. 1908 beginnt A. ΊBiers die Vermessung der sichtbaren Bau res te des Hippodrom; 1918 untersuchen T. Wiegand und E. Mamboury im Zusammenhang mit den Arbeiten im Palais (-*) nach dem großen Ishak pa$a-Fcuer 1912 auch das Hippodrom; 1927-28 setzen S. Casson und D.T. Rice u.a. die Untersuchungen nut Grabungen an verschiedenen Stellen ©fort; der ursprüngliche Boden der Arena hegt ca. 5 111 unter dem jetzigen Niveau.
1900 wird etwa an der Stelle der carceres die von Kaiser Wilhelm II. gestiftete Aiman finest' errichtet.
DC II i. 1 mzSkBvz I 221-258; Λ. Rambaid, De Byzantino Hippodromo et Circensibus Factionibus. Piris 18’0; Unc.hr, Quellen 2K6 526; P. Li ras (cd. S. Re in.ich). Voyage archenlogiquc en Grccc et en Asie Mineure. Paris 1888, m 11 j; E.A. GROSVhNOR, The Hippodrome of Cplc and its still existing monuments. London 1889; Iorchhki- Mi.R Strzygowski it»; T. WiI'.gand, Jdl 23 (1908) i-iι;
69
IIIPI’ItDROM
'.bl· 4> Wicht »Io Hipp·kL··*in und Miner Ltn^ebung gegen I·. n.|h ,nach <>. l*.i:i\ιιιιί. Dc hulls nn<usibus Venedig 1600). der Jut einer Terrasse ir \ iTiicrcrund «tchcndr Kirchen Ku ι-t tnogl ithcruciM dir It- Mi ctImuic Nca Kirtlu p)
A I B Wac I. The Base of the Obelisk of Theodosius. JHS 29 1909. 60-69; A. Thiers. CRAcInscr 1913, 58-59; V. Gardi-haiaen. Hippodrom und Velum in K’pcl. BNJ 5 1922· 342-510; S. Casson D.T. Ri< i - Λ.Η.Μ. Jones - GT. Hudson. Preliminary Report upon the excavations carried nut in die Hippodrome of Constantinople m 1927. London 1928. S. Casson D.T. Rice, Second report upon the excavations carried out in and near the Hippodrome of Constantinople in 1928. London 1929, 1 21 ©; S. Casson, I xs fouillcs de PHippodromc dc C’plc* Gaz. def Beaux-Arts VI 3 (1930) 213 242; V. Cottas, Lc theatre a Byzancc. Pans 1931, 3 31; Mamjmh ry-AVu gand, Kaiserpaläste 39 4-; Ιί. Μαμηπγηυ, AA 1934, 49-62; A. V<x,i, L’Hippo- dromc dc C’plc. Byz 10 (195 5) 471-488; A Pk.anku., La Inge tmpC rule dc ΙΊ hppodromc dc By/ance. . Byz 11 (1936) 383-390; E. Mamboiky, Byz 11 (1936) 237-260, 271 272; Sciinmdir, Byzanz 82, R Gun.i and, The Hippodromi at. Byzantium*. The Velon. Speculum 23 (■«»&) 676 682; C. Man(.tj, L’curipc de I’hippodromc de (’’plc. RHB 7 (1949) 1In 193 4* P. Lemi ki.i , REB 8 (1930) 233; IL Mam- βοιήυ, Nouvel les fondles archcologicjucs siir I’cinplaecnicnt dc I'Hippodromc·. TTOK Bell 107 (1930) 24 28, R. Gi 11- 1 tsi), Vfz/'π« 7ut»i roü EHBS
20(1930; 53 33; (. ManQO. Li Dnppion* elude liist<>ni|iic ct tfjpographiquc. RI.B 8 (1931) >32 161; IL Mamhoury, By/ 21 (1951) 45 5-459; Mamhoi'my. 1st Tour 362 370; R. Di yi'han, AAMusht 5 (1951) 23 38; AXMusIst h (1933)
21 27, 74 80; Ry ice, Guide No. 36, J. Theodorides, Les animaux des jeux dc I’Hippodromc et les menageries imperiales a C’pie. BSI 19 (1938) 75- 84; C. Mango, The Brazen House..., Kopenhagen 1959, pass.; K. Mamoni/O μιγάλοζ '/.χτύόϋαμυς τι/c /ί'.ττίζ2<τ·ς Athen 1965*. R Gliixand. Iu udes de topographic de C’pie Byzantine (BerlByzArb 57) Berlin 1969, I >69-393 (Lc Velon (1948!; Laiade nord, h tour .111 cpiadrigc, le vestii i re des factions ,193i|; La premiere Pone. lc Dihippion. Pcglisc de $1. Jran-le-Theolo gien du Dihippion (1930]; Les demes 11951|, Les factions 119551; I/arene, I’cpinr, I’Euripc |«937]: Lc Palais du Ka thisma |i v«7|; L’cscalier prive cn colimagon. It menu re du Salon d’l >r a l’cscalier... 1195 a|; I .es portes dc ΓHippodrome 119351; La dispantion des Courses 119sA]): Janin, CB 183* 194: R. Gt’iLLANi). l-tudcs sur I'llippodrome de Bvzance: 1 2) Apropos du... Livre des Ceremonies; Les courses a Byz.incc. BSI 23 (1962) 205-250; BS1 23 (1964) 234-215;
3) Rote de 1’Etnpcreur... pendant les courses. Les spccra- tcurs. BSI 26 (1963) i 11:4 3) Les courses dc l’Hippc» drome. BSI 26 (1963) 12 19: BSI 27 (1966) 26 4c; b 8) Les spectacles dr ΓHippodrome. BSI 27 (1966) 289 307; BSI 28 (1967) 262-277; BSI 29 (it/i8> 24-35; 9) I cs factions an Xe sicclc... BSI 30 (1969) 1 17; 10) La dcchcancc et la mine dr ΓΙlippodronw BSI 30 (1969) 209 219; 11) Les diniviisloiis de ΓΙ lippodr0111c. BSI 31 (iQ^o) 1 11; R Gfll land, I xs hippodromes dc Bizancc. I Ί lippod tome ilc Sc vtnc:... rt de Consianiiii Ic Grand. BSI 31 (197c) 18« 188;
Abb. 49 Ansicht des Hippodrom und des Arslanhane (li. oben, vgl S St) um imG. Ausschnitt aus einer Stadtansicht des X'asüh a! M.itracji Lntv Bibi. Istanbul T 5964,10! Sb/9a).
G. Weiss, JÖB 22 (1973) 119; A. Cameron, Porphyrius the Charioteer. Oxford 1973, pass.; Dagron, pass. O-
Obelisken:
B. Paluka, BZ 5 (1896) 158; J.H. Breasted, AZ 39 (1901/ 02) ; ASAE 4 (1903) 9; A.J.B. Wace, JHS 29 (>909)
60-69; H. Harbeck, Jdl 25 (1910) 28-32; Guklitt, 14; J.V. Karabacek, SBWicn 1913; C. Hülsen, BNJ i (1921) 453; F.P. Johnson, AJA 28 (1924) 258—262; H.P. L’Orange, Zum Alter der Postament reliefs des Theodosius-Obelisken in K’pel. Likeness and icon. Selected studies... (Odense 1973) 206-209; G. Brüns, Der Obelisk und seine Basis auf dem Hippodrom zu K’pel (IstForsch 7) Istanbul 1935(2) + T.G. Allen, AJA 41 (1937) 157 + E. Weigand, ByzZ 37 (1937) 452-458 + J. Kollwitz, Gnomon (1937) 425-427; E. Mamboury, Byz 11 (1936) 231—232; G. Rodenwaldt, Jdl 55 (1940) 32-39; Kollwitz, Plastik 115-121; Eyice, Guide No. 36; A.W. Byvangk, Dc Obelisk van C’plc. Amsterdam i960; Graiiar, Sculptures 26-28; H. Wri.de, Zur Errichtung des 'fhcodosiusobeliskcn m Istanbul. IstMitt 16 (1966) 178-198; E. Iversen, Obelisks in Exile If: The obelisks of Istanbul and England. Copenhagen 1972, 9-33.
Schlangensäule:
O. Frick, Ausgrabung der Schlangcnsäulc auf dem Hippodrom zu C’pel. Berichte über VcrhandlgAkadWiss Berlin 1856, 162-181, 286-287; <). Frick, Das Platacische Weihgeschenk zu K’pcl. Jb. f. Class Philologie - Suppi. Bd. III (1859) 487-512; P. A. Dfthier - A.D. Mordtmann, Epigraphik von Byzantion und C’pohs. DenkschrWicn 13 (1864) 1-48; C.T. Newton, Travels and Discoveries in the Levant. London 1865, I 44, II 25-27; F. Bourgüelot, MemSocAF 28 (1865) 20-47; F.W. Uncer, NGWG 1876, 397-401; E. Fabricius, Jdl 1 (1886) 176-191; H. Swoboda. Archäologisch-epigraphische Beiträge II, Wien 1897, 130- 150; C. Li iimann-Haupt, Klio 17 (1922) 59-66; F. Stud- nigzka, Leipziger Winckclmannsblatt 1928; K. Kluge, Jdl 44 (1929) 3, 27-28; Schneider, Byzanz 82; P. Devambfz, Grands bronzes du Musee de Stamboul. Paris 1937, 9-12, pl. II; IstAns 6 (1963) 3144; Janin, CB 191—192; V.L. Menage, The Serpent Column in Ottoman Sources. AnSt 14 (1964) 169-173; W. Gauer, Weihgeschenke aus den Perserkriegen. IstMitt-Beiheft 2, (1968) 77-96; A.M. Mansel, Istanbul’daki „Burmah sutun“. Bell 34 (1970) 189-209®. Porphyr tos- Basis:
Uenzen, Bollettino dcll’Ist (1847) 122; A. Dumont, RA 18 (1868) 255—256; A.D. Mordtmann, AM 5 (1880) 295- 308; J. Ebersolt, RA IV 18 (1911) 76-85; A.M. Wood- ward— A.J.B. Wace, in W.S. George, Ilie Church of Saint Eirene at C’plc. London (1913) 79-84; A.M. Woodward, BSA 17 (1910/11) 88-92; A.A. Vasiliev, The Monument of Porphyrius in the Hippodrome at C’plc. DOP 4 (194S) 29 49; A. Cameron, Porphyrius the Charioteer. Oxford «973, pass.®.
7«
KIKClfEN
AI iL> jo l.igepbn tier ab 1941 ίιηχΗι-μίπι Kiichmgruppr Μ 1 κχχχ I ntcn kirchr A, ilrmchiffigr BjmIiIu mi! Narthex. Midlich vorgvlagcttcm Nrbmraum vtwir Mjrrvrinn (?, Grc. lunge M’cchilT qm, Breite R.4 m, I.ange S’whifi if .4 m. Bmte 4.* Mitte reell!» Kirche B nut drciMhitTigcm Haupfrium. Ικ-hkr^cn* ingr*rtzu-n >'«chiffcfi miuk im N >n*dilii-Ucinkr Zi •terne fCit* lange MSchift um. Breite .μm, Breite N-SVhitf 4.6 m. s V-cliitr 4.1 in; Bau vrnnutlidi iibrrwolirtj. Mint* link* Kirrbt. (. (llll gem lUupiraum. Narr he* un«l I cimarihcx μ »wie 1111 S arwhltdlrndrn Neben räumt η /(·«. I nipr Μ'm luff 114 m. Breiir 44 in. b'^hiffe L.uigr 94 m. Breite i.j in, Water im N*«kn liegende Sulmruktumm (Ziatcvnc I·. und antchlieifcmli* I uriibnunrc) «inet mihi naher unrmuihl wnrilrn.
7*
ANONYM (BEYAZIT-GEBIET)
/Vr/wr.* Die Patronate der 4 Kirchen sind inschriftlich nicht überliefert; Untersuchungen liegen noch nicht vor.
Nördlich der alten Hauptstraße liegen in dem leicht nach W abfallenden Gelände Gräber des z.Jhs. n.Chr.
Ca. i.H. 6.Jh.
Bau der dreischiffigen Basilika A mit dreiteiliger, nur im Fundament erhaltener Ostpartie und schmalem, ungegliedertem Narthex; beiderseits liegen offene Heife, deren südlicher mit einem kleinen quadratischen Zentralbau (Martyrion?) verbunden zu sein schien, während unter dem nördlichen Hof eine zwei- schiffige Zisterne lag. Gegen das nach O zum Theo- dosiusfbrum hin ansteigende Gelände bildet eine mit Nischen versehene Stützmauer einen schmalen Hof hinter der Kirche.
In nicht näher fixierbarem zeitlichem Abstand werden die kleinere dreischiffige Kirche C sowie auf etwa 1,5 m höherem Niveau die funfschiffige Kirche B errichtet, letztere vielleicht noch etwas später als C und unter Eingriff in die Bausubstanz von die Kirche B ist wie Λ durch eine Stützmauer mit Nischcngliede- rung vom ansteigenden Hang abgesetzt. Eine vierte, offenbar spätere Kirche (Kreuzkuppelbau?) mit dreiteiliger Apsis Hegt weiter nördlich (Abb. $ 1-13).
i9./zo.Jh.
Bau des großen Zeynep Kamil Konak — Besitz der ägyptischen Prinzessin Zcyncb hanim und ihres Gatten (des zeitweiligen Großvezirs) Kamil pa$a gegen Μ. 19.JI1.
Abbruch des Konak nach Brandzerstörung 1942 und ab 1943 Ausschachtungsarbeiten sowie Bau des neuen Fakultätsgebäudes der Philosophischen Fakultät der Universität Istanbul (Arch. E. Onat; S.H. Eklem); 1971/72 wird weiter nördlich an der Vczneciler Cadd. eine vierte Kirche freigelegt (vgl. rVbb. $ 1).
Kirchti:
A.iM. SciiNi.iDi.K. ΑΛ 1944/45. 75: AJA 51 (194Ό >97: A. Ogan, TTOK Bell 79 (>94S) 11 16; K. Mamboi ry. Bys 21 (1951) 415-457; N. Firatij, Dcwuvcrte de mm cglisvs byzantinc*« a Istanbul. CahArch 5 (1911) 163-1 Μ; P. I.EMi Ki.i.. REB 10 (1912) 195: A.M. Schnhiwr, BZ 45 (1952) 222 223; Mathfws, l-arh Churches 67-
KofwA:;
S.H. Ei di m, Türk evi plan nplcri. Istanbul 1911. 196-197.
ΛΝ» ii Uxcphii dr| Wlfu tirigdcgicn ,Κι.ιι, kuPPd?) Kirche \ .llu„ det 0*1 lieh «Uvon hegenden Knxueu Muui jMM McJu-m
Μ. 1 ί l»X*A
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\l»l» ix GiMtniaivnchi der Rc*ic der Kirche \ w<m Süden tur ilitcm \b bruch.
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K1R( ΙΙΙ.Χ
Aljb 14 Amicta dr» kleinen Apwlrnhsuet A (*gl Abb 11) wehrend drr Gr« bung 1957.
ANONYM (ΤΟΡΚΛΡΙ SARAY1)
M./a.H. 5-Jh.
Bau einer kleinen d rasch iffi gen Basilika mit polygo naler Apsis, Narthex unci /X tn um im Bereich der sog. Akropolis; nach dem nur teilweise rekonstruierbaren Grundriß ist der Bau etwa in z. II 5. Jh © © oder Μ. 5-Jli. O zu datieren. Wie Maueranschlüsse am Atrium und neben der Apsis zeigen, war er in einen größeren Komplex eingebunden; vielleicht sind daraus auch die unsymmetrische Lage des Atriums und dic N Portikus des Narthex zu erklären. Eine Ver Bindung mit dein von Justin II. ($65 578) gestifteten Kloster der 1111. Petros und Paulos εν τφ ΛοφανητοηφεΙψ ® ist unsicher.
Ca. 10./1 i.Jh.
Ausbau der Kirche; dabei Verwendung farbig glasier ter Terrakottaplaltcn.
2.11. t5.Jh.
Nach der Eroberung der Stadt scheint die Kirche zerstört und zeitweilig durch eine Moschee ersetzt worden zu sein ©. Nach Anlage des Topkapi SarayL in dessen zweitem Hof der Bau nun liegt, wird er vermutlich mit fortschreitendem Ausbau abgerissen.
zo.Jh.
Ausgrabung durch A.Ogan und H.Th. Bossen 1957, die aber später wieder völlig zugcfullt wird.
Kirchr:
E. Mamdoiky, Byz 15 (1958) 505-506; A.M. Schhkidliu A A 1959 179-182©; A. Ogan. Les fouillcs dc Topkapi Sarayi. Bcllctcn 4 (1940) 517551®; I LT. Bossi rt. Istanbul Akropolündc Ünivcrsite hafriyarlan. t'niv. Konferanslan 125 (Istanbul 1959/4°) MotT.; E. Mamboiry. Byt 21 (1911) 426 427: E.S. Etiin<.hacsi jm. Byzantine Tiles from the Ba silica in the Topkapu Saray. Oh Arch 7 (1914) 79 8t; Ms thews. Early Churches 55 <9® 4- V. Pi-sciiiow, Journal SocArdiitccniml Hist 55 (19^41 Bi.
SHtsti&e httHtif (vgl. S. 59):
N. Pirati.i, AAMuslst 10 (1962) 11I; N. ΙΊηαγμ - A.N. Rollas. AAMuslst 11/12 (1964) 105· 199-206.
74
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\ci \i mi.scidi
XuMr; gr: i/wroxo; TtVF ΧαάίΦΤφΟτβίώ?; C/coTozoc irTo7;Xttxxo.-waTftoir; hn: Sancta Maria de Cinctura de Zona;; lurk: Xccm Aga msc.; I lay rett in aga hi sc.; Lala Hayrettin msc.
Μ. sjh.
Nördlich der Basilika ί—*; und ca. loom westlich der Hagia Sophia wird im Quartier der Kupferhandwerker eine Marienkirche errichtet am Platz oder in Nähe einer alteren Synagoge 'Preger 227); vermut lieh wird sic von Pulcheria (59t/ 45 3Λ Schwester Fhcodosius* II. und Gattin Markians ^450 457) be gönnen 'Krdren I602B); der erste Bau wird durch den Großhrand 476 (Kedren IGiGB) zerstört und von Serina ^484;, der Carrin Ixo’sl. erneuert. Die in Zicgclmaucrwcrk als dreischiffige I imporcnbasilika mit polygonaler Apsis, westlich vorgelagertem Nar thex und Atrium angelegte Kirche erhfi.lt ihren beton deren Rang durch den hier zu nicht sicher lixierbarcr Zeit deponierten Gürtel Marias.
Nach 532
dient dir Kirche wahrend des Neubaues der Irenen- und Sophienkirt he als Patriarchatskirchc; vermutlich Μ. 6.Jh. bei einem hrdbeben beschädigt, wird der Bau von Justinus II. ($6$ 578; repariert (Preger 265; Theoph 248 Boor); in dieser Zeit wird auch die mit der Marienkirche verbundene Kirche des Apostels Jakob errichtet, dessen Reliquien zusammen mit dem Soros auflxrwahrt werden.
3.V. 9.Jh
Kaiser Basikios I. (867 886) läßt die Kirche aus bauen, wobei sie zu besserer Belichtung beiderseits αΐ/Μό/ς (ThcophGont 559B) kaum eine Kuppel? erhält.
1 linter der Kirche - mit ihr durch eine Tur verbunden hegt eine Schule Dida^kaleton) ■ als rr/oA/j Ttnv ηχολίΐ τΓμ !bio^rvnv> 0..1 Ix/cich net.
IL I2.JI1.
Nach dem Bericht eines englischen Pilgers sind hier 4 Kirchen vereinigt: Marienkirche, ( hristuskirihe
Μ I XI \C.A Xll'.SCim
Kll<< III X
’Αντιφονφήζ um! beim Atrium vine Kirche der Η11.Jacobus und Zacharias (das Oktogon? © ©).
ij./uJh.
In der Lateinerzeit hat die von Franken übernom mene Kirche ein eigenes Kapitel, dessen Angehörige aber nicht sehr sorgfältig mit dem Besitz der Kirche umgehen, an dem sich fränkische Herren bereichern: Reliquien der Kirchen tauchen im 13. und 14.JI1. in Mitteleuropa auf.
Gegen E. 13./A. 14.JI). wird die Kirche vermutlich restauriert; im Oktogon sind Reste von Fresken dieser Zeit (Szenen aus dem Leben Christi) erhalten ©.
Obwohl die russischen Pilger des 14./15.JI1S. die Marienkirche nicht erwähnen, sondern nur die nut ihr verbundene Christuskirche ’/Ιντυροτι/τι/ς, muß sic zu Beginn des tf.Jhs. noch bestanden haben (MM II386: tvofjiu rötv
1484/889 I I
wird die inzwischen wohl zerstörte Kirche durch den Arpa Emini Lala Hayrettin zur Moschee umgewnn- dch ; dabei werden die \psis und Teile der nördlichen Außenmauer z.T. in veränderter Form in den Neubau einbez« »gen ®; auch \ussiauungssiückc (wir cm 1886 in das \rch.10h »gische Museum gekommener Taufstein) werden genutzt.
18./19. |h.
Wohl nach Schäden bei dem S1.1dtbr.1nd 1 5/1168 H wird die Moschee (nach Baumschrift durch den Vczir Mehmed Said pa$a) restauriert. 1785/1200 I I erneute Brandzerstörung: vermutlich wird der Bau aber auch durch dicGroßbrände hei den Janit.scharenaiifständen 1808 und 1826 in Mitleidenschaft gezogen.
1814/1230 II wird von dem Ba? Cuhndar Seyyit Ömer aga neben der Moschee ein Brunnen gestiftet.
zo.Jh.
Bei Bauarbeiten werden 1912 in der Nahe byzantinische Werkstücke (Säulen und Gebälk des Narthex sowie andere Baugheder) sowie Gcwölbcrcstc gefunden ® ®.
1963 65 finden in der Kirche und dein benachbarten Zentralbau Grabungen (N. Fimth; W. Klciß) stau.
77
KIRCHEN
ACEM Afi A MESCID1
Abb iS l.agcplan um Kirche (whwan?: wmi eingebauter Mi»m1ux schraffiert) und < »krugnnlniu (A) miwit Anschluß an da* Baugefuge der Basilica (B?) ubei dem Yerrbatan Sarayt Μ i.iooo, die ungefähre Ausdehnung «Irr Kirche im gr*tridi«-lt angegeben Mit einiger Sicherheit hegen die Brcitcimufic des Lmhenraunic* I«m ® S'tchrfhbrcite Stvlobatbtvite 1,1 m ■ M*schiri*brcit«. 17,2 m. wa*. «ine Getarnt breite innen von ;i.om (·ιοο byz. b'uß) ergibt In der ic.iGm breiten Apis liegt in der Aehac einr kleine, un Grundriß kreuzförmige Krypta (Gcsamthrcite 1,11m) nut Tunnengeuuiben, in die von Omch eine >tcik Treppe (0,6ni breit) mit 11 Mulen hinabfähnc; die Apsis irr völlig au* Ziegeln (v8 x tfx 4cm) gemauert und war mit Marm«»rplatten verkleidet Der Okiogiiiiliaai (l .ichiniaß d< * Zentral 1.111 mm 7,1 m, Miticlpfrilcr 2.tm, weul. Vor rau in M.6, x 5,7t ni) tat in wechselnden Ziegel und VC crksteinschichirn rrnrhict und war nm /legclnmncn (der Oktngr»nraum mit einer KiniMrmnc; überwölbt Im (lki«>g«»nraum und dein Vurrauni Reste von pahlologiüchen l rt*ken (! Märtyrer /u Pferde; Tod des Zacharias0)
DC IV 2,9; P. Βατπιοϊ, BAmFr 18K8, 167 170; Mordt- mann, Esquisse 4; Eiiersolt, Egliscs 256; Μ. Jegie, L’c- glisc de Chalkopraria et le ruhe de la Ccinture dc la Sie. Viergv a Cplc. EO 16 (1913) 508-312; Mendel 111 420 (Nr. 1177); Lblrsolt, Sanci. 54 61; F. Schrader, Konstantinopel. Vergangenheit u. Gegenwart. Tübingen 1917, tot ©; D. Lathoid. I.c Sanciuaircde la Vierge aux Chai ko prana, EO 23 (1924) 36 61; P. Pezaiid, EO 23 (1924) 61-63; S.G. Mercati, KcncIPoniAcxArch 12 (1936) 144 150; R. Janin, REB 2 (1944) 159 160; Schneider, Byzanz 56; E. MamBoi RY, Byz 11 (1956) 254-255; Mamboi ry, IstTour 292®; Eyk.k, Guide No. 13; S. Ε.υκ.ε, Rcchcrchct d’Ar cheologic Byzantine. EtOr 14 (19s3) 71 IF.; IstAiu 1 (1958) 178 180; J. Lafontaine, Byz 29/50 (1959/ίχ)) 566 368; W. Kuuss, Neue Befunde zur Chalk«»pratenkirchc in Istanbul.
IstMitt 15 (1965) 149-167®; r\ktcn 1Κ0Λ 1961 (1969) 387- 594; C. Mango, Notes on Byzantine Μ cm um eno 11: Frescoes in the Octagon of St. Man Chalkopraicia. DOP 21/24 (!969/7o) 369 372®; W. K1.F.I&, Grabungen im Bereich der Chalkopratcnkirche in Istanbul 1963. IstMitt 16 (1966) 217 240; Janin, Geographic 237-242; Mathews. Early Churches 28-33.
Kirchen Christos \ntiphonitis tend JaM:
DC IV 5,9; S.G. Mi rcati. Rend Pont Ace Arch 12 (1936) 144 130; Janin, Geographic 506 $07*253 253.
Mu tehee:
Hadikat I 149 (GOR IX No. 310; Ozli8); Tani$ik, (Je$ inclei I 136 (Nr. 246); Ayverdi. Fatih devri 11 (Nr. 2).
78
AK AP < AMU
KIRCHKN
ARAP CAMII
Nanra: hit: S. Paolo; ah A. 14.JI1. S. Paolo c S. Domenico; türk: Arap Camii
Nach am On erhaltenen M auerwerks rüsten und einer nicht eindeutigen literarischen Überlieferung bestand an der Stelle des heutigen Baues bereits in frühbyzantinischer Zeit eine Kirche (Hagia Eirene?). Die auch in neuerer Literatur noch erwähnte Moscheegrün dung anläßlich der Belagerung K’pels durch Maslama (717-18/97 H) ist sicher eine Legende.
i.H. ij.Jh.
Vermutlich während der Lateinerherrschaft wird eine Kirche St. Paul erbaut.
A. 14-Jh.
wird anstelle oder neben St. Paul der Konvent der seit etwa 1233 in K’pcl ansässigen Dominikaner errichtet, die 1307 durch Kaiser Androni kos II. nach Pera verwiesen werden, wo sie bereits 1299 einen Konvent besaßen. Häufige Erwähnungen des Klo stets in Urkunden sowie eine 1523 beginnende Reihe von Grabsteinen lassen ein Baudatum um 132$ vermuren; die dreischiffige Kirche entspricht in Grund und Aufriß italienischen Bettelordenskirchen, ist aber in lokaler Bautechnik (Ziegel- und Klcinquader- schichten) errichtet; Details sind teils byzantinisch (Gesimse), teils gotisch (Fenster, Portal und Turm). Möglicherweise lag neben dem NC)-Seitenschiff noch eine Reihe von Kapellen, die genuesischen Familien als Grabkapcllcn dienten (genannt werden eine Marien- und eine Nikolauskapellc). Teile der Kirche sind im Osten des heutigen Baues erhalten geblieben.
iJ.Jh.
Papst Gregor XII. genehmigt 1407 Ablaß u.a. für Beiträge zur Bauunterhaltung.
Trotz dem zwischen Mehmet 11. und Genua abgeschlossenen Kapitulation*vertrag wird die Mesa Do mcnico genannte Kirche um 1475/78 in eine Moschee umgewandelt; die Mönche sind schon 1476 nach S. Pietro übergcsicdch. Bei der Umwandlung geringfügige bauliche Veränderungen. Gegen E. 15.JI1. wird die Moschee den seit 1492 aus .Spanien vertriebenen Moslim zur Verfügung gestellt und erhält so wohl den Namen Arap Camii.
Μ 1 1000, dir östliche Rjndhrlnuung de* Vorh<<rs ist m |ung%»rf /iit neu grluui uitnlcn
K..tl-hni f li.*» An-.. Jr. Uhr. IW* «"> ■«' -
luiidrn Tuinic»
ARAP CAMII
KIRCHEN
17./1 H.Jh.
Bauarhcitcn unter Sultan Mehmet III. (1595-1603) an der Moschee; gegen E. 17-Jhs. werden in Nahe der Moschee liegende Wohnhäuser abgerissen» um Störungen zu vermeiden.
Nach Brandzerstörung bei dem Großfeuer 1731 folgt '734 35/1147 II c’nc umfassende Erneuerung durch Saliha Sultan» die Mutter Mahmuts I. (1730-54), wo- hei wohl viele gotische Elemente durch osmanische Bauglieder (Fenster, Portale) ersetzt werden; zugleich Bau des Brunnens im Hof.
19.Z20.Jh.
Nach abermaligen Brandschäden wird der Bau 1807- 08/1222 II durch die Tochter Mahmuts II., Adile Sultan, gründlich repariert; weitere Arbeiten am Bau folgen 1854/55.
Gründliche Erneuerung des Baues unter Ixitung des Giridli Hasan be\ 1913-19 mit Fund zahlreicher im Boden eingebauter mittelalterlicher Grabsteine (i.H. 14.-M. I5.jh.) und byzantinischer Schrankenplattcn; Reduzierung der Bauhöhe des Gesamtbaucs sowie Veränderungen im Inneren.
Paspates 220, 271-272; GuRLirr 41-42; Celal Essad, Eski Galata. K’pcl 1911/1329II. 46-51; F.W. Hasluck. The mosques cif the Arabs in C’ple. BSA 22 (1916/18) 157-174: J.Ebirsolt, Miss. Arch. 48 44: BAntFr. 1922, 326-328; R Ι.οενγ.κτζ, Les etablissements dominicains dc Pc rat’’p le. EG 34 (1935) 332-349; E. Dai.leggio dv Alessio Eg 25 (1926) 25-27; L’crablisscmcnt dominicam dc Pen (Galata). El) 35 (1936) 85 86; Le pictrc scpolcrali di Arab Giami. Genova 1942; A.M. S< hni-idi r, M.l. Nomidis. Ga Lira. Topograph.-archäolog. Plan. Istanbul 1944. 25. 28: B. Palazzo, Arap Djami ou Eglisc Saint-Paul ä Galata. Istanbul-Gahna 1946, 4- S. Eyice, Tarih Dcrg. 1 μ949) 212-219; Eyice. Guide No. 157; S. Eyice. 1st Ans < 119*9) 93<· 947-
Moubtf:
Hadi KAT II 30 (GOR 1\ No. 636; Öz II 5); Μ. Canard, J Asiat. 208 (1926)» 94 95; Stiftungsurklinden IX. 77; Sei in uder Nomidis, Galata. Istanbul >944. 28; S. Eyice, TSTAl 1 (1963) <8 39.
80
MIsLIS HAM
Mk< III s
\RS1.AN HANI;
Λί/Wi: gr: Χριστός τή*Λπζχ//<; Λ Zr ryj Χαλχί] την 2Λ·»τί}οο- ι*<^ίς; tiirk: \rslanhanc
io.JIi.
Ain Platze einer kleinen K.ijxlk der ι. 11. lo.Jhs. (Pre ger 2X2) laßt Kaiser Johannes I. Tziiniskes (969 976) in Nahe des Cha Ike Tores 971 einen reiehansgesi.ille ten Neubau als Zeichen seines Sieges idx r die Russen und als Grabbau errichten (l.eol)i:ic 128I. B; Krdreii IL|tjß). u.a. mit Material aus dein abgerissenen Pa lasrhail Tun o/xoiw/i/ov; hier wird er 976 bcigcsetzl (IxoDiac 178B; Prcger 285).
Der zweigeschossige Kup|x*lb;iu mit auf zwei Seiten abstützenden I la II »kuppeln und e iner im (>b< rgesrhoß vorgrlcgtcii „Terrasse“ spielt infolge seiner Lage noch lange eine wichtige Rolle.
17./1H.JI1.
Die in Nahe des seit B. 1 5 Jh. hier ungcsicdrhcii i'rlx· hanc (Artilkricarscnal) liegende Kirche ist offenbar verlassen; wie die |o||.um< sktrehe am Dihippion wird sic jetzt als Th rhaus । Xrsl.inhaiir 1 genutzt. 11η I nivr ges< hoß sind wilde Tiere iirih rgvbi.H In. das < >bc rgi schoß, dessen l'enstei zug« mauert sind, dient als \.ik Lehane, d.h. als Wohnsitz der 1111 Palais In s« h.iftigieu Maler. In beiden Geschossen sind Reste det alten Mosaiken (ζ.Ί. nm Inschriften) erhalten ©· i”|i/ 11 V| H wild der Bau von einem im Gebiet um dir /\va Sofya wütenden I euer Ixiroflen G< )R \ III 14k
19./20.JI1.
Nach Brandzcrstorung des (>bcrgcsvh<»sm*s 1X02) wird die Kir<hetiriiini 1X04 abgerissen; Nciihaiitcn werden mehrfach durch Brand zerstört und 1X4^/·!^ baut hier Gaspare I''oss.it 1 dir neue ( nneiMt.ii.
(». Ινίι|ιιι|ιλν, (■cugr.ipliic des qiuiir parties Ju uhhkIc- Vcnisc iXc.|. II 1. ι.ρ:( ΝΗνι,ο. Kl B N (1910) 119 161. (. Mango, The Bij/cii Hmisr. Λ Studv «»1 ihr Vrsiihiilc ul ihr Imperial Palace, kupriiliagrii 1919. <49 S
Etui. Sui ΓακΙκί»logic de IVditHe du ..\r%lnihiüc" cl dr rm irons ΛΛΜικΙμι ii/ij (1964) η Μ1 U<*©J Ιινιν, Ctcogi.iphi«- tty ho; Μαν<4> a.'j.
A HK MIISIAI'A PA>A t.AMH
KIKCHIN
ΑΊ IK Ml S I \I \ PA^A CAMII
•Vew*·’ türk: KocaMustafapap Camii; Atik Mustafa pap Camii; Hazrct i Cabir Camn. Der ursprungli« h« gnechiuhc Name ist unbekannt; früh« r falseΙιΙκ I. al·. Kirche der 1111. Petrus und Markus l*zci«hn< t
Ml
< tfiihuhtr:
Der rund r · j · rn osilu h d< r Bl.«< he men kin he gc lexeme Bau cine cmfachi Krcn/knppclkircht v»»n ca. ipn Bnih und r,i m l ange mu t pi»hg<»nal I'cschlosscfii n Apsiden im weder genau datierbar (ca. ii /1 i.Jh.) nneh kiBt er sich sicher mit einer der im
Λ Vik MlS1AFA PA$A CAMII
KIRC.IH N
Blacbcmcngcbict erwähnten Kirchen verbinden. Die Identifizierung mit der im j.V. 5.Jhs. errichteten Kir ehe der Illi Petrus und Markus ist nicht mehr 7.11 halten; die Verbindung mit der um M. 9.JI1. von der ältesten Tochter Thekla des Kaisers Theophilos (829-842) gestifteten und 1059 von Isaak Komnenos ausgebauten Kirche der III. Thekla rw ΙΙιιλατίην rcur Βλαχερνων (Skylitzes II647 B; Zou a ras III672 B; Anna Komncna 1129 Ixib) ©ist angesichts der benachbarten Tokhi dedc msc. noch umstritten.
A. 16.JI1.
Umwandlung der Kirche in Moschee durch den Großvezir Beyazits II.. Koca Mustafa pa$a (fit 12), der einige Jahre zuvor auch die Kirche I lag. Andreas Knieti zur Moschee umgewandelt hatte. Zu der
Stiftung gehörte vielleicht ein bis E. 19.JI1. ca. 150 m südlich der Moschee liegendes Bad. 1692/1104 11 wird gegenüber der Moschee von §atir Hasan aga ein Brunnen gestiftet.
\I1I1. <»| I -if«pl in «Irr Mutclicc 1111J dc«. gcgcfiul»r»lirg· rnlrn Hrurncnluu ·» . «.••ule rifirt Teil··* «k't Srriiwiicr * \ Μ » ι·μχι (Mrlwjilürn — ψϋ«1 Xfthju lui jii die kirrhe—scliw-ir/
i8./i9>Jh.
Brandschäden bei dem Großbrand von Balat 1729/ 1142 I I und anschliclknd Reparatur. Erneute Schäden bei dem Erdbeben 1894; nach Reparaturarbeiten ab 1906 wieder genutzt.
zo.Jh.
Restaurierung der Moschee um 1922, wobei ein hier stehendes Taufbecken zum Museum abtransportivrt wird. In der Moschee (S-Apsis) befindet sich ein dem Prophetengenossen Cabirb. Abdallah-ül-Ensari zuge sch riebenes Grab; in jüngerer Zeit an der S-Seite zutage gekommene Fresken teste sind nexh unpubliziurt.
Hadikat 1 167 (GOR IX No. uo; Oz I 91-92); Pi'n.m κ 28 29; Efii nsoi.i, Mission 22; Millingen, Churches 191 >91 ; GtmuTT37; Einjcsoi.r. Eglisc» 151 136; J.B. Pafado lOf ijtis. ix· palais cf les cgliscs de» Blflchcrnes. Allien 192H. 162-165; Ehf.rsolt. M»n. 162 165; Sciini iiji h. Byzanz 15. A.S. Önvfm, Ihm ve Sanat baknnindan ...nodar. Istanbul 1948« + A.M. SciiNEinKK, Der Ishm 29 (1910) 504:
S» hnf.iüi μ. Mauern u. Tore 70; A.M. Sgiini im h. Oriens 4(1951) io) ®; A.S. Onvi m. hianbul'da Sa I lülic kabirlcn. htanbui 1955.21 21; Eyi< 1. Guide No. 94; S. Ern l. Im Ans 5 (i960) 1288 1297; Λ. KiiA H iiaimian, I<c» bapiistcrrs pei ieochrettciis. Parts 1962, 77. Eyk i·. Eglisc» 262 265; Janin. Geographie 402.
\hh I r« mt .ihm« bt «lei MumIhi· ni*t der m iurhi*d»rr Zi-h .m^clnvkn
\ iirhalk
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KUH Η! X
AYA >ΟΡΎΑ
AYA SOFYA (CAMII)
Aww/.* gr: erst spacer
Συγια. Αγία Σοφία τον ihf»v: το μνγα τίμ^ζ τηζ T(>f Λνυ 0; türk: \yasofya Camii: \yaso- fya-i Krbir cami’ ι jcnti.
i .H. 4Jh. ©
wird Jie Kirche als Αί/γαΛη 9 Εκκλησία südlich der älteren Irenen-) Kirche und mit dieser in einem TemeniKs hegend (Socrat. HistEccl 116) errichtet - \ Jleicht schon von Konstantin in \uftrag gegeben
Kcdrcn I498B . unter Konstantin« II. fer-
tiggcsrellt und ;c*c durch den arianischen Bischof Eu- dovi s Verlieh geweiht ChronPasch <44 B . Schon : i U”d der Bau durch cm I rdbeben beschädigt: wc ic** Schaden sollen während des Konzils 581 durch Brandstiftung vor \rianrm verursacht worden >€in \\ ahrind die wohl durch den bestehenden Stad:- phn bedingte Orientierung dieser Kirche der ihrer \ chfolger entspricht, fehlen Daten über Form und
< des Baues - mit \usnahme der einen Lang- aausbiu charakterisierenden Bezeichnung dpu/ttxd; Prcger “4, -la Der Bischotspalast schein: schon r dieser Zeit an der sperrten Stelle im SW der Kirche •u he een.
\hb ■- Hj.’Ixdcr drr \ · rtullr der thr«idiMJini*chcn Kirche Gu-
bu- dASwiiicr Gc*irr* I ckb!*>ck dr» Pr»«p\ii»n
t.Jh.
5t dic K rche Schauplatz der 424 um Johannes Chry- v. s’ »m· < entstandenen Unruhen: kurzzeitig durch V' nchc besetzt wird sie bei den anschließenden Stra- r.· imptlr. /u^jiwncn mit dem anschließenden Pa- rurchenpalais und dem Senat durch
::nen Brand zerstört Zosunus 28c B: Socrat. Hist Led VI i|. ChronPasch 56SB: I.c<»n Gramm 105 B).
L-Vchr schon unter \rkadius begonnen, wird der ^bau 41 < nicr The »dosius Π. 408-4$o fertigge- i’clk und durch den Patriarchen \tticus geweiht Chr »nPasch -zB. Kedren H89B - eine fünfschif- fige Basilika mir Sauk-niorhallc zu der das an der (> Eckr stehende Skeuophvlakion und vermutlich n· <h weitert im Bereich der Kirche stehende kleinere Bauten gehören unter ihnen der nordwestlich des Skcuophybkion gelegene, nur mir seinem Untergeschoß erhaltene Rundbau ®. das nahe der \\ Ecke des heutigen Baues zu suchende Kloster der (>Iym pias, vielleicht auch schon die östlich der Kirche he
\r»b - RiA r<z^cr:k \ne:ch: J.· ί’Γ·.·Γ^Ι·»η c.r ΗιμΙκχ
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KIW« III .
ΑΜ1.Λ9 (itvanii jiHK'hf ck-T Irinenkirrhc urnl iln Stphic-nkirclu imi UiMrn. /vimHui bilden IUhhii Mini div I .mi tkr '^’ΐ-Ιπι.ΐι. · dn K .ρ|» π dr< 1-4; tmdiii-ii-n linini /u erkennen iZuMjnd ι·>< Ml
gendc, in späten Quellen Konstantin zu geschriebene Kapelle des Hl. Nikolaus τα /ίασιζίόου.
53*—537
wird die Kirche nach ihrer Zerstörung im Nika-Auf stand im Januar 532 (ChronPasch 621 B) auf Bctreilxn des Kaisers Justinian 1. (527-565) nach Entwürfen und unter Leitung der Architekten Anthennos von Tralles und Isidoros von Milet am gleichen Platz neu errichtet. Der Zcrstörungsschutt des Vorgängcrbiiues wird sorgfältig einphniert; noch stehende Bauteile werden abgebaut und offenbar - angesichts ihres vielfach guten Erhaltungszustandes systema tisch „bei gesetzt** (5). Die als eine Kombination von Langhaus und Zentralbau konzipierte Kirche geht in ihren au Beren Abmessungen nur wenig über dir theodosimii sehe Basilika hinaus; vier gewaltige, bis auf den Fels geführte Pfeiler tragen die Kuppel, die nach NW und
SO durch Halbkuppeln, an den Langscitcn nur durch breite Schi Id bogen ahgestützt wird. Zweigeschossige Seitenschiffe sowie em Narthex mit vorgelcgtem Lxn- narthex und darübvrliegvnder Galerie schlieilen aut drei Seiten den mittleren Kuppclraum ein; an den Ecken hegen mehrere Treppenhäuser, an der S I cke ein spater als Heiliger Brunnen (ri;·/»» 9^V) zeichnet er und nut dem Kaiscrpalast durch eine Porti kus verbundener Bezirk sowie an der S\X-I cke das Baptisterium. Ob sich unter der Kirche die in zahlreichen Legenden sowie in Reiseberichten (Grclot) er wähnten g roden Zisternen befinden, ist fraglich; he kaum sind einzelne h'laschenzistemcn im Inneren Jes Baues sowie ein 45,1 m langer, zweischiffig überwölb ter Raum unter dem Narthex, der nm einem Wasser IciiungssvMvm in Verbindung steht. Das westlich vorgelagerte Atrium ist heute nur mehr in geringen Resten erhalten, 111 seiner Lage und Ausdehnung
fh
KIUCHI X
AYA SOFYA
\bb - Blick hi* dci Sud Vorhiilk in den Xarilicx. uber dvr Tur /uin XjhIux du (i< «ruMr.iitivi /wixchcn der. Kaisern K<>iw.imin und I us! mim \|«».uk aux mi iM 2 II 10 Ih )
Abb -ι Blick ion Süden in den X.irthex mit der Kaisertürc in Bildmitte·, uber dei Meh cm \iddKkuticnc* \lu*nk nut dem thronenden (Ήτι*:α> bctinJci mt dem cm K.iiwt .BimIckx 1 oder Leo \ 1 - kniet
durch Sondagen aber ausreichend gesichert; hier stehl in dem 47,6 X 32,5 m großen, auf drei Seiten von Pfei lern und Säulen umstellten Hof der Kantharos. Das Baumaterial stammt — außer örtlich gewonnenem Werkstein- und Ztegelmaterial sowie prokonnesi schem Marmor - aus \ iclcn 'feilen des Reiches (u.a. Säulen vom Zeustempel Kyzikos, aus Ägypten und Thessalien). Der Neubau ist 533/4 schon bis zum i. Geschoß gediehen; dank intensiven \rbeitseinsat- zes und kaum begrenzter Mittel wird er in der kurzen Zeit von 5 Jahren und 10 Monaten fertig und am 27.12.537 im Beisein des Kaisers durch den Patriarchen Menas geweiht (Prokop, \cd I 1,20 78; Malalas 479B; Theoph Z17 Boor). Mit der Kirche werden auch die im W und SW anschließenden Bauten Patriarchat, Baptisterium und Augusteion ncugebaui.
5.V. 6. |h.
Im Frühsommer 558 stürzt - nach einem das Unglück auslösenden Erdbeben im Dezember t S7 — die Kuppel der Kirche ein, da sic zu flach gewölbt war und ihre L niet Konstruktion sich im Zusammenwirken mehrerer Ursachen (zu hohe Bodenpressung, Verformung tier Kuppelpfciler und zu große Kuppelschubkräfte'' erheblich verformt hatte. Bei dem unter Leitung des jüngeren Isidoros sofort begonnenen \\ iederautbau wird die Trag Konstrukt um verstärkt und die Kuppel als Rtppcnkuppel über Pcndetuifs bei einem Durchmesser von ;2,t ;m um ;o Fuß (ca. 6 - m) hoher eingewölbt. \uch diese \rbeitcn werden durch kaiserliches Drangen so beschleunigt, daß am 24.12.565 die Ncuweihe statt finden kann (ChronPasch bS-B; Malalas 495 B; Vgath 29$ arB: Theoph 238 Boor),
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Abb. 72 Blick von Süden durch die lange West-(.«Miene ulxn dem Nuihcv in der im Bereich der dreigliedrigen Arkaden der Piat/ der Kaiserin war fZustand um (pro).
bei der Paulos Silentiarios sein berühmtes, die Kirche ausführlich beschreibendes Gedicht vortragt.
Wie weit unter Justin II. (565-578) der Mosaikdekor durch Szenen aus dem Neuen Testament ergänzt wird (Thcoph 24 2 Boor; K cd ren I680B), ist nicht sicher fcstzustellen; in einem Nebenraum des SW-Treppen- hauses haben sich geringe Mosaikreslc wohl aus dieser Zeit erhalten.
Λ. 7-Jh.
läßt der Patriarch Thomas I. (607 610) im Anschluß an die S-licke der Kirche an der SO-Seite des Augu steion den nach ihm benannten Tri k linos Thomaftes errichten — ein mehrgeschossiges, mit der Kirche durch Gange verbundenes Gebäude in massiver Wölbkonstruktion (NikcphKall. II ist Keel XVII14).
8.JI1.
( )bwohl das große Erdbeben 740 die l>cn ach barte Innen kirchc schwer trifft, bleibt dir Sophicnkirchc of fenbar verschont. Während des Bildersturms werden durch den Patriarchen Niketas 768 mehrere Mosaikikonen sowie andere Bilder m der Kirche beseitigt, übermalt oder stellenweise durch Kreuze ersetzt; sehr umfangreich kann allerdings der figürliche Bild- schmuck der Kirche noch nicht gewesen sein ®. 790 brennt der benachbarte 'l*homa|tes mit der Pa triarchatsbibliothek ab (Zonaras III292 B; Thcoph 467 Boor; Kedren II 25) um! wird danach wiederher gestellt.
M./2.II. 9.Jh.
beginnen unter Michael HI. (842 867) nach dem 843 proklamierten Ende des Bilderstreits die Arbeiten an der Neuausstattung der Kirche, unterbrochen und wohl auch verzögert durch einen großen Brand 859, so daß erst gegen Ende der Regierung des Kaisers (867) das große Apsismosaik der Theotokos fertigge- stcllt wird. Für den gesamten Bildschmuck muß ein zusammenhängendes Bildprogramm - ähnlich dem der Nea Kirche im Palais - bestanden haben, das auch später kaum verändert wird - von einzelnen Repara tu ren und Ergänzungen abgesehen ®. Unter B.isi- leios I. (867-886) werden diese \rbuiten intensiv fort gesetzt - erneut unterbrochen durch umfangreiche Reparaturarbeiten am Bau, die durch die Schäden des schweren Erdbebens von 869 verursacht wurden (u.a. Risse am westlichen Kuppclbogen: TheophCont 3 22 B; Zonaras III4 J4f. B). In diese Zeit gehören vielleicht auch die vier vor der Front des Exonarthex im Atrium errichteten Strebepfeiler.
E. 9./A. lo.Jh.
/\uch unter Ijeo VI. (886-912) und Alexander (912- 915) wird die Ausschmückung der Kirche mit Mosai ken noch fortgesetzt. Die Zuschreibung des Mosaiks über dem Kaiserportal an Basilcios oder Leo ist noch unentschieden ®; sicher ist dagegen die Datierung des Alexanderporiraits und seiner Umgehung in der Nordeinpore in den A. 10.Jhs. In dieser Zen (912) werden die wohl in Nähe des Atriums liegenden Kurzen laden (Κηρηυλάρια) samt Teilen des zwischen Atrium um! Aiigusteion liegenden Patriarchenpalais durch ein Feuer zerstört (TheophCont 377 B).
87
KIRCHIX
AYA SOFYA
i. ·,·ιγ·<τ i’if λ ·*·ι·» . Mir < •••in nr Jli lK!ikr-cit* dir \p*i> jii^i-sct/Tin Mutzpiiikrn μ »wie nut dem itm is4»/izf.5 11 .m^iktuTcr. kleinen Ά .nnhjL·- ic \M’ "*
E. to.Jh.
werden wiederum durch das schwere Erdbeben des Jahres 989 Q und den Einsturz des westlichen Kuppel bog cns und eines Teiles der Kuppel verursacht umfängliche Reparaturarbeiten notwendig: Erneuerung und Verstärkung von 15 Kuppclnppun, Neubau der W eshalb!: uppd und des nun verstärkten VC Bo gens sowie Ersatz des Bildschmucks dieser Bauteile. Diese Arbeiten werden auf Anordnung des Kaisers Basile ins II. (976 1025) in 5 6 Jahren durch den armenischen Baumeister Trdat ausgeführt; die seit dem Erdbclxn geschlossene Kirche wird 994 wieder eröffnet.
t.H. ii.Jh.
wird unter Romanos III. (1028 54) die Innenausstattung der Kirche ergänzt: Kapitelle werden mit Gold und Silber geschmückt (Kedren II49713) und an der S Wand der Wcstempore wird ein (wenig spater auf
88
Veranlassung seiner Gattin Zoe allerdings unbearbeitetes) Mosaik angebracht.
3.V. ii.Jh.
laßt der Patriarch Johannes Xiphilinos (1064 -75) die Innendekoration der Kirche ergänzen, das Bema reicher ausstatten und einige beschädigte Mosaiken erneuern (PC» 110, 1327 D).
Um 1122
wird an der S-Wand der \X’-I?.m|>ore rin zweites Mosaik mit Ilerrschcrdarstellungen angebracht: Johannes II. Komnenos mit seiner Gattin Irene und ihrem Sohn Alexius.
1166
tagt unter Vorsitz des Kaisers Manuel 1. Komnenos (1145 80) in der Sophicnkirchc ein Konzil, dessen Beschlüsse auf vier großen, .1111 Eingang aufgestclhen
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iMarmorplattcn fesrgchalten werden; diese Platten wurden 1167 aus der Kirche entfernt und in der Turbe Sulun Suleyman’s verbaut (-♦).
i.H./M. ujh.
Nachdem bei dein Großfeuer 1203 Teile des Thoma- |tcs zerstört wurden und die Kirche selbst gefährdet war vNikChon 752BL wird sie bei der Eroberung der Stadt durch die Kreuzfahrer 1204 gründlich geplündert und dient nun dem lateinischen Kult: 1204 wird hier Graf Balduin von Eiandern zum Kaiser gekrönt; ab 1205 ist sie Sitz der lateinischen Patriarchen und des (trotz päpstlicher Proteste) fast ausschließlich venezianischen Klerus. Der Bau wird of fenbar im Inneren dem lateinischen Zeremoniell angepaßt (Tmbau des Altars); vielleicht aus dieser Zeit stammt der auf älteren Ansichten sichtbare kleine
Turin über zwei Strebepfeilern im Atrium. Auch dir 1203 besebadigren Bauten in der Nachbarschaft wer den wohl bald wiederhergestdh.
2.11. ij.Jh.
wird nach Rückgewinnung der Hauptstadt 1261 die Hagia Sophia unter Leitung des Patriarchen \rscnio< wieder für den orthodoxen Kult her gerichtet*, als Bauleiter wird ein Mönch Rucha erwähnt Pacht m inzf.B). der \ltar. Ambo und Solea erneuern laßt. Durch kaiserlichen Erlaß von 1268/’! Regest. 19^5/ 1956) werden der Kirche die umliegenden Bauten, das Augusteion mit dem Milion-Bogen ah Eigentum gegeben - zugleich mit der Rückgabe ihrer Landbcsit- zungen im Reich. Zu nicht näher bestimmbarer Zeit wird auf der W-Empore das große Dcesis-Mosaik angebracht ®.
Ahb. -4 Gcwr.tjnMcht der vor nut den SukinMüric-n ir.l in Λ- rechten Bildku.Jr .km Hiwk: Hurrim *alur. ILrrurn
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laßt Andronikus II. (1282 1928) zur Sicherung tics Baues an beiden Langscitcii große Stützpfeiler errich- ten (rrwpo/i/frK: NikephGreg I275B), deren Bau aus dem Erbe seiner verstorbenen Gattin Irene bezahlt wird.
Μ. 14. Jh.
Nachdem die heftigen Erdbeben des Jahres ιμ; be trits erhebliche Risse im Bau verursacht hatten, stör zen am 19.5.1546 etwa ein Drittel der Haupt kuppel, der östliche Bogen sowie Teile der östlichen Halb kuppel ein. Reparaturen der östlichen Gewölbe wer den mit allgemeiner Unterstützung sofort unternommen; die Hauptkuppcl aber wird erst gegen Ende 1555 durch Kaiser Johannes VI. Kantakuzenos (1547—54) wiedcrhergestcllt. nachdem durch Stiftun gen des Großfürsten von Moskau (NikephGreg IIIi99t.B) und eine allgemeine Steuer die notigen Mittel zusammengebracht waren (NikephGreg III201 f. B). Die Reparaturen beschranken sich aller dings - wie die heute noch sichtbare Beule im N( ) Pendenrif zeigt - auf das unbedingt Notwendige; als Baumeister sind der Stratopedarch Astras und der Italiener Giovanni Peraita tätig. Noch unter Johannes VI., vor allem aber unter Johannes V. Palaiologos werden der Mosaikdekor des Ostbogens, das Panto kratormosaik der Hauptkuppel (NikephGreg III 25 5 f. Bj und die Cherubim (Seraphim?) in den Pen dentifs ausgefuhrt; in dieser Zeit wird auch ein neuer Ambo errichtet.
i.H. rj.Jh.
Nach dem Bericht des Clavijo (1405; ist die Kirche rings von Gebäuden umgeben, die jedoch großenteils beschädigt und nur notdürftig repariert sind.
< Abb. 71 (.ageplan drr K<««mtcn Hauirrupfw* mil Jrn Bautnlrvt Jo rachvars/. »»u»feUltrtt»<hcfi Mut/ptfciIrrn ffcvrusM hraifiert » und turkiM hen Λπ jr ! I Käufer» '«rhr^Tierf/. mar un/ujtannlifiM* Kaum« «inJ
durdnebrdfiert, mehr tnrhr hrMchmdr. aber tn ihren» Nmanri IrMlitgrnJr Bautok mbJ puiJniw» Μ. i s iwa
A— BafKiMcnuni· ab ιόι· Tuftar Je« Sultan« Munati I. da/u aparrr de« Sui tana ibrabim; H**Turbr Je« Suban« Mehmet III (ibo·); Türke de» Suiten« Selim IL Of H/T7)i D^Tlfbe de· Suttern Murad III. ίΐρ/4Ι· ®■ Wbredcler Turbr.F — MurebbMbMTiG* mndem·· Verwalt unfpueinuflrjl »HiMinthrh <Ι?1·Χ
>455
I nmittelhar nach der Erstürmung der Stadt am 29.5.1455 wird die Kirche von Sultan Mehrnct II. (1421 Hi) durch cm hier abgchaltencs Gebet für den islamischen Kuli übernommen und zur Hauptmo s« hcc der Stadt umgewanddt; die alte Ausstattung und die Bilder werden entfernt «/der zum Teil durch Putz oder Kalkschlammc überdeckt; nelicn der Mo schcc wird eine Medresr errichtet. Als \X a<|f erhalt die Moschee im Laufe der folgenden Jahre das Gebiet des spateren Topkapi sarayi sowie einen großen Teil der in der Stadt erhaltenen Häuser, dazu später noch zahlreiche andere Besitzungen (Läden, Teil« des Ka pah Qar$i und andere Bazare: I rkunden von 1520/ 926 H und 1547/954 H).
E. 15./A. i6.Jh.
I .inige Zeit nach der Umwandlung (vor 14X1 erhält der Bau ein kleines, über dem alten Treppenturm an der SW Ecke stehendes Minaret. I nter Beyazit II.
1481 1512) soll ein zweites Minarer diagonal gegenüber an der \( )-Eckc errichtet worden sein, von denen bei dem Erdbeben 1509 eines zerstört wird, hei dem auch der die alten Mosaiken bedeckende Putz z.T. wieder abfallt. Gegen Μ. i6.Jhs. gibt es jedenfalls zwei einander diagonal an der ί) and VC -Ecke gegen übe Wiegende Minarets.
z.H. i6.Jh.
laßt Sultan Selim II. (1566 74 scit 1575/9S1 H durch den Hofarchircktcn Sinan gründliche Reparaturen der Moschee unternehmen, wobei zunächst im Juni is^t ein staatliches Speichergebaude und zahlreiche Wohn hauser abgerissen werden, die sich zw ischen den l¥ei lern des Baues und offenbar auch in den Ruinen des Patriarchenpalais cirigenistet hatten; für einen I m kreis von 55 ar>in (ca. 24 in; wird cm Bauverb«>r erlas sen. Die älteren Minarets läßt der Sultan abrcißcn und durch Neubauten ersetzen, dazu die 1 517 erbau ten Stützpfeiler neu verkleiden. Diese Arbeiten wer den auch unter Sulhm Murad III. (1574 95) fortgesetzt und d.ibcl zwei weitere Minarets sowie der gol de ne Halbmond auf der Kuppel errichtet; auch Teile der Innenausstattung werden erneuert und ergänzt (u.a Marmorvasen aus Pergamon und marmorne Ix seemporcn). 1575 werden die vor der S-Ecke der Kir ihc hegenden Teile iles Patnarchcn|>alais abgerissen.
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urn Platz fur die bis Μ76-77/984 H von Sinan fertig- gesicllte Türbe Selims 11. zu schaffen (in der später noch 4; weitere Gräber fur Mitglieder der I lerrschcr Familie angelegt werden). Vine weitere sechseckige Türbe wird 1594/1003 H durch den I lofarchitektcn Davud aga für Sultan «Murad III. erbaut, in der neben ihm Safiye Sultan, die Mutter seines Nachfolgers, sowie zahlreiche Prinzen und Prinzessinnen Ix? stattet sind. Auch in der Moschee und der angrenzenden, kurz zuvor beschädigten Medrcsc werden 1594 97/1003—1005 II kleinere Bauarbeiien vorgenommen ©.
i.H. I7-Jh.
dauern diese kleineren Reparaturen an Bleidächern, Türen und an der Innenausstattung © noch an (1607- 09/1016-1017 H);dazu wird für den Nachfolger Murads 111.» Mehmet III. (1595-1603), auf Betreiben seines Sohnes Ahmet l. durch den Architekten Dalg^ Ahmet aga eine weitere achteckige Türbe errichtet» die 1608/1017 H fertig ist; außer dem Sultan liegen hier die Valide und zahlreiche Prinzen. Für Sultan Mustafa 1. (1617-18) wird das ehemalige Baptisterium als Türbe ausgebaut; hier werden später auch noch Sultan Ibrahim (1640-48) sowie zahlreiche andere Mitglieder der Sultansfamilie beigesetzt. Unter Sultan Ibrahim wird der Sebil (81) an der S licke der Bezirksmauer errichtet (vgl. dazu z\bb. 601).
Sultan Murad IV. (1623—40) läßt den Innenraum mit Koranversen von der I land des Kalligraphen Bi^ak- gizade Mustafa Qelebi sowie mit den von Tcknecizäde Ibrahim Efendi geschriebenen Namen der ersten Kalifen ausschmücken und ein neues Kürsü aus Marmor errichten.
A. iS.Jh.
wird unter Sultan Ahmet III. (1703 30) 1729 durch den Ba$mimar Mehmet aga ein neuer Sitzplatz für den Sultan (Mahfil-i Hümayun) eingebaut; zuvor schon wurde 1717 der Innenputz erneuert, wobei ein großer Teil der bisher sichtbaren alten Mosaiken überputzt oder übermalt wird. Dadurch ist zweifellos manches Mosaik gerettet worden» denn Bedienstete der Moschee pflegten in großer Menge Steinchen aus offenliegendcn Mosaiken herauszuschlagen und an Besucher zu verkaufen» die diesen wundertätige Kräfte zuschrieben.
Μ. I8.J11.
finden unter der Regierung des Sultans Mahmut I. (1730-54) umfangreiche Bauarbeiten im gesamten Moschecbereich statt : 1738 w’crden im S Teil der ehemaligen Kirche eine Bibliothek eingebaut und 1742 l'nihauarbciien am alten Skeuophylakion vorgenom men; 1739 stiftet der Sultan den Brunnen im Vorhof (§adirvan) und 1743/1155 11 wird an der nördlichen Bezirksgrenze ein Imarct errichtet (GOR VIII 36; die Inschriften stammen vom Kizlaragasi Be$ir aga); im äußeren Vorhof werden 1742 eine Schule und ein Brunnen erbaut.
I . 18./Λ. 19.1h.
Die Erdbeben 1754/« 167 II und 1766/1179 H verursachen geringe Schaden am Bau (GOR VIII171, 290); weitere Schäden entstehen bei einem Erdbeben 1802/ 1217 II sowie durch Vernachlässigung der schadhaften Bausubstanz. 1809/1224 II werden kleinere Reparaturen durchgeführt, ebenso 1846. 1834/35 studieren ('.h. Texicr und N. Efimov den Bau.
1847-49
wird der Bau angesichts der nicht mehr übersehbaren Schäden und Risse gegen den Widerstand der islamischen Geistlichkeit auf Anordnung des Sultans Ab- dülmecir 1. (1839 61) mit Geldern aus dem Nachlaß des $eyhülislam Mckkizädc Mustafa Asim Efendi durch die Schweizer Architekten Gaspare und Giuseppe Fossati gründlich restauriert: Sicherung von 12 Säulen der Galerie, Ausfüllung von Rissen in den Kuppeln, Reparaturen an Strebepfeilern. Zugleich wird die Innenausstattung ergänzt und renov iert und dabei ein großer Teil der alten Mosaiken frcigelegt sowie anschließend neu überputzr und übermalt; das große Kuppelmosaik des Pantokrator wird durch eine Schriftscheibe von der Hand des Kalligraphen Kazas ker Mustafa Izzet Efendi überdeckt. Auch die Außcn- anlage wird verändert. Am Eingang entsteht ein Vh renhaux (Muvakkithanc); das SO-Minarct wird autge höht und so auf die Höhe der anderen Minarets gebracht. Nach Abschluß der Arbeiten wird der Bau am 13.7.1849 durch den Sultan und den Hof feierlich wiedereingeweiht. Im Zusammenhang mit diesen Ar Ixriten unternimmt W. Salzcnberg erste genauere Bau aufnahmen.
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KIRCHEN
AYA SOFYA
E. 19-Jh.
werden noch stehende Reste des Atrium abgerissen (nach 1873); das Erdbeben vom 10.7.1894 betrifft den Bau kaum, doch werden bei den anschließenden Reparaturen offenbar einige Mosaiken beseitigt (3)·
zo.Jh.
Mit den Untersuchungen durch E. Antomades (1904) und einer Aufnahme durch H. Prost 1905/07 setzt die Phase systematischer archäologischer Erfassung des Baues ein. 1906 wird die Bibliothek restauriert; Planungen tur weitere Restaurierungsarbeiten ab 1910/12 könnten infolge der Kriege (Balkan- und Weltkrieg) nicht realisiert werden.
19t2 beginnt das Byzantine Institute <>f America nach Genehmigung durch die türkische Regierung (1931) in jährlichen Kampagnen mit der Freilegung und Konservierung der Mosaiken - zunächst im heutigen Eingangsraum und im Narthex, später auch auf den Galerien und im Hauptraum. 1934 wird die Moschee durch einen Erlaß des Staatspräsidenten Kemal Atatürk dem islamischen Kult entzogen und 1955 zum Museum umgewandclt, wodurch Rcstauricrungs- und Forschungsuntemehmcn entscheidend gefördert werden. 1935 bringen erste systematische Grabungen vor derNW-Front im ehemaligen Atrium bedeutende Reste der theodosianischcn Kirche zutage ®; im gleichen Jahr wird die bis 1924 genutzte Medresc abgebrochen. In der Folgezeit werden neben den laufenden Restaurierungen sowie den Untersuchungen im Inneren weitere kleinere Grabungen unternommen: 1939 Freilegung der Fundamente eines kleinen Apsidenbaues unter dem Wächterhaus ©; 1943 Reinigungsarbeiten im ehemaligen Baptisterium und Fund des Baptistcriumsbeckcns sowie großer Ölgeßße; 1946 Grabung im sog. Ilorologion (AMY 4/1962), die i960 fortgesetzt wird; 1960/61 Grabung im Gewölbe unter Narthex (AMY 5/1961); 1963 Sondagen im Muscumsgartcn westlich der Kirche (AMY 5/ 1963; AMY 6/1965).
IX. Ill 2, r 87; Hammer, ( uß I 335 575 ;Sk Byz I 464 517; (». Fossati, Aya Sophia, Constantinople, as recently restored by order of fl.Μ. the Sultan Abdul Medjid. London 1852; W. Saijsenberc., Altchrtstliche Bauckiikmalr von Constan
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ΛΥΛ SOFYA
KIR( III.N
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91
ΜΗΙΊΙΙ χ
AYA χΟΡΎΑ
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Al K Al’l-KlÄC Hl
MKf III N
AYKAP1 KIRCHE
Zwischen dem Ayakapi und dem inschriftlich 1582/ 990 H datierten Ayakapi (Havuzlu) hainami liegt dicht hinter der Sccmauer em kleiner Wölbbau mit kreuzförmigem Apsidenraum und westlich anschlie (lenden Vorraurnen, die heute als Keller eines dar überstehenden Wohnhauses nur noch teil weise erhallen sind. Der ini ty.Jh. als Holzlager /11111 Bad gehörige Bau kann nach seiner Mauericchnik aus dein it./ i a.Jh. stammen und mag nach seiner ()ricnlii-riing
Teil einer Kirche (Parekklesioiv' gewesen sein 0. Neben der von Mordimann vorgesehlagenen Br Zeichnung 'Λγί'ΐ" hn'Aiarij π· tm llrrnttp waren auch Verbindungen mit den Kirchen M;.·« ΊΙ^αζ A no Ih'Tttivi oiler dem Euergetes Kloster möglich. Der Apsidenrauin ist heute in die dortigen Holzlager cm gebaut.
MnHimiiNN. Psquissc ’m; SiiiNi-iniu, Ih/aiv <1 H ©· Mauern 11. Torr Ist Ans 1 (>960) H79 K»i. Janin. Cicographir 117 u#. m«) 110.
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HÄ LA HA "s AGA MfSC.IIM
MR< 1ILN
BALABAN AGA MKSCIDI
Ca. $./6.Jh.
Ι'.πκ lining des Rundbaues mit rechteckiger Apsis und wahrscheinlich kuppelübcrdcckung; im Inneren 6 rechteckige Nischen. Hrn.slcranigc Öffnungen im Bruchstein! undaineni deuten daraufhin, daß auch der erste Bau einen krypta artigen Unterbau besaß; Ober hau in Werkstein mit Zicgrldurchschuß mit 11.2 m Außcndurchmcsscr. ΙΊκτ Nutzung und Zusch ter bung des Baues bestehen unterschiedliche Xiisichtcn (Bibliotheksbau Grahkapcllc @).
Gi. 15.JI1.
I'jnbau eines lechieckigen. durch eine Hache Kuppel ülMnlccktcn Cirabrnunics (2,9x1.17111). der 111 der Paläologcnzcit als Mausoleum ©genutzt wurde; Re sie der Ausmalung waren 1910 noch sichtbar.
BAI ΑΜΛΝ AGA Ml SCIDI
K1R< III
\bh -9 \n*id’i der Mntclir«: 111 1 II 19 Jh il’aspatcd
z.H. 15-Jh.
Umwandlung in Moschee durch eine 1483/888 11 datierte Stiftung des Sckbanba$i Balaban aga b. Abdullah; dabei wohl Einbruch eines neuen Einganges an der NW-Seitc, nachdem der alte Zugang durch ein Minaret verbaut wurde.
i6./t8.Jh.
Bei den Stadtbränden des 17./18.JI15.. die das benachbarte Janitscharcnquarticr (Eski Odalnr) mehrfach zerstören (1660, 1693, 1718, 1782), wird sicher auch die Balaban aga nisc. betroffen; die danach notwendigen Reparaturen sind wohl Ursache für weitere Veränderungen am alten Baubcstand.
20.Jh.
Der durch den Brand 1911 stark beschädigte Bau wird 1930 nach kurzer Untersuchung durch die Mu- scumsvcrwaltung abgerissen, da er in einer geplanten Straßern rasse liegt; einige \rchitekturieile werden im Museum deponiert.
Uadikat I 6z (GOR IX No. 9z; Öz I p); Paspates 383 386; Eiii.rsolt, Rapport 13: Mili ingln. Churches 263- 267; Gi KLi n 42; Μ. ScHHDh. \A 1910. 443: Akif Mi hi (Mansfx). ΛΑ 1934, >98 -°7; \rip Μι·ητ. The excavation of the Balaban agha Mesdjidi in Istanbul. ArtBull 15 (19H' 210-229©+ E* W’iigand. BZ |X (193·) 549; Ι·Ηΐ κ>οι.τ. Mon 143; A.M Manm u Balaban \ga mesridi hafritati. Türk TanhArkhmogrDerg 3 («90) 49 7G Senxi-iniR. Byzanz 33-33®; I·· Mamroiry. Byz 11 (1916) zft- 268; Atverdi, l-atih devn 12; Janin. Geographie1 168; \.K. Orlanimis, Λ/οηΐ'ΤΤ^πίιΐχι) «£ΐχιτ«πΌΓυο;. Athen 191S, 109- 110©; S. K.yki. Ist Ana 4 (i960) 194b 1949; Son devir Bizanz mimärisi. Istanbul 196«· t7-tU; Ckzar. Vanginlar 537 365; Barkan Ayviriu. IsiVak 133-134; Ayverdi.
OMFD III 32>.
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klKCIIl \
ST. BF.Nflit
ill * in»4munMi··»» Λ-ι .nil cituni Imlitn l nu I’ul. hi /ir^vl»lin*li*tliuiMn.i\arwfk cnuhuuit .Irci'diitfigcn kiuhi nut Jet im VC even vnrgrlAgencn Lu v un \ .»fh.il.» .kicn χι.ι·ιΐι ·ιικΙ Kipiul'.i um Jie Η\/αιιιίιιμ he Spulirn >in»l \n d-ι* mu ami I .jmgstunnr uluru ultac südliche Scircntctuff >«.uu 4ti .b* h>»h<-tr XI«nJ*»hnt uhluikn nr < kt.-n Lhiin KuppJi i.inu ,»n. »kun *udlichci in miim hi bvranunuchc Kirchen erinnernden I «»rm vielleicht Rcm einer Juui» picchtMiγιτ kirr hc ijj ·!>*«! «>prung dei Kirrhc ctpiln mcIi au* »Irr in den Itihnrn ibt-n'- von dem damaligen englnKhcn GctandtMefafakaphn Di C.^el i· putui ΙιιίΙημι ulu-i ik-ib kiulunpmii
• ii liMi iiiiin Iki it <uiiii";iiu tii*/ Αΐ»·ι··- I irp ιΓ Xl.im «i Ι·ν.ιιι«ιιηι p.itii* n««*iri - Benedicti hot · tni»n.i*:criü lundjmi
tbit XI till W XII du XII XI |Λ ipi · K iti«i · J d mi r.«pt XI X ·
Saint BENOIT
ΛMonasterium Sanctae Mariae Misericordiae Ordinis S. Benedicti; Sta. Maria dclla Cisterna
i s Jh.
Das unter dem Dnppelp.nioii.il S. Virginis Mariae et Beati Benedicti stehende, mit Bciiediktiiicrmiinchcn aus (icnii.i Ix-setzte Kloster wird 1427 in dem nciihcfe- iiigten Siihurhmin östlich Peras bei einer noch Μ. Ki.Jh. sichtbaren Zisicrnr xvohl in einer alteren griechischen Kirche errichtet. Die Zisterne (deren rd. χοο Säulen angeblich von den (ienuesen exportiert wurden: Gylhus IV 11) soll als Garten gedient haben und wird Grumi für die noch heule erkennbare Ter rassicrung des I langgclandcs und den rechtwinkligen Grundriß der Anlage sein. Die kleine kuppelüber deckte Kirche besitzt Emporen. Atrium und Turm und war mit Mosaiken geziert; die bescheidenen Klosterbautcn sind eng mit der Kirche verbunden.
1449 gehl das Kloster an die Congregatio Cass mensis: um 1460/01 werden die kostbaren Ausstattungsstücke aus Furcht vor einer türkischen Besetzung Peras zusammen nut anderen Kirchenschatzcn über Chios nach Genua gesandt ©.
16./17JK
Nach langem Sttcil innerhalb der fränkischen Kolonie drohen die Türken, die Kirche in eine Moschee fiir die aus Spanien vertriebenen Moshm umzuwandehi.
100
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KlRCnilS
doch kann sie 1540 mit türkischer Erlaubnis als Cha pelle Royale .1 l'usage dc I'Ambassadeur dc France tur den christlichen Kull bewahrt werden. Nach weiterem Streit betreuen ab k8; Jesuiten das Kloster, dessen Kirche dank französischer und venezianischer Stiftungen renoviert wird. Pcstcpidcinicn und Kon fcssionssireitigkcitcn füllen die Chronik der Kirche bis 1660, in dem sie bei dem großen Brand von Pera als einzige lateinische Kirche verschont bleibt, das Kloster jedoch beschädigt und geplündert wird.
E. 17-/1 S.Jh.
Nachdem die alte Kirche 1686 infolge Unachtsamkeit durch Feuer beschädigt wurde, wird sic dank der Bemühungen des französischen Botschafters und der Patres 1687 wiederhergcstelk und trotz entgegenstehender türkischer Gesetze mit Gewölben und Blci- dach abgedeckt. Dieser Bau wird 1696 bei dem großen Stadtbrand beschädigt, doch schon 1697 dank einer Stiftung der Kaufleute von .Marseille erneuert, so daß sie - jetzt die schönste und größte Kirche in Pera-von der fränkischen Oberschicht und ausländischen Botschaftern als Grabkirche bevorzugt wird, wie zahlreiche Grabsteine zeigen. Zum Kloster gehört ferner ein der französischen Gemeinde dienendes I kapital. 1731 wird die Kirche abermals bei einem Stadtbrand betroffen und 1732 mit Hilfe des französischen Botschafters wicderhergestcllt.
E. iS./iQ.Jh.
Nach Auflösung des Jesuitenordens 1773 durch Papst Clemens IV. gehen 1780 Kirche und Kloster an die Lazaritten über, die ab 1783 den Dienst übernehmen; gegen E. i8.Jh. wird in der Kirche eine Kapelle Ste. Anne eingerichtet. Nach Schwierigkeiten in den Jahren der französischen Revolution 1804 eröffnen die Lazaristen hier eine Schule und bauen diese und das Kloster in der Folge erheblich aus; 1840 wird die Schule nach Bcbek verlegt.
Nach abermaligen Brandschäden 1865 wird das Klo ster 1871 repariert und die Kirche dabei im Inneren völlig umgcstalrct; mir dem Turm und im Grundriß bleiben alxrr ältere Elemente erhalten. 1867 werden beim Wiede raufbau des Klosters mit dem Neubau der,,Maison de la Providence44 ein Waisenhaus, Spital und andere Sozialeinrichtungen vorgesehen; im Klo ster wird ein Seminar eingerichtet 0.
\hl» Koj Ansicht dc.« Turmo und do \\ Teile« der Kirche vor der Rc*i> rierung gegen t 19.,lh
DC IV (1, 14; Μ. Belin, Histoire dc l'cglisc latinc dc C’plc Paris 1872, ,8 57, 104 101: L.T. Bi i.grano, Documenti riguardanti la Colonia Genovese di Pera. Bologna 1888®: Μ.Λ. Bi lin. liistoirc dc l.i Latimte de C’ple. Pans 1S84. 252 £70.429 436 ®. I.. ui Beylih. I/Habitation byzantinc (Suppi.). Paris 1903:Giruπ 42. F. Dali.i.ggio n’ \ilssio. Relatione dello stato della Christianity di Pera c Cpoli. K’pcl 191s, 61-63; E(> 21 (ϊ9*Θ 5- H! F° 5' (’9u) 203; T. Bikii-.li, II Palazzo dcgli Ambasciatori di Venezia a Cpoli et le sue an liehe Mcinorie. Bologna 1912, 241: E. Dallfg· gio ο’Λι.ι ssio, Le Monastcre dc Samte Marie dc la Miseri* corde de la Citcrnc dc Pera ou dc Saint Benoit. EO 33 (1934) 19 94: A.M. Sciinkidir M.l. Nomidis. Gal.ua. Topographisch-archäologischer Plan. Istanbul 1944. 22 23; Ευκ ι, Guiik No. 162a; Janin, Geographic 586.
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A .A’/; gr: lhi/Λτιιι: rö /ίλα/Φ^άγι
11αναγι·ι; Βξηιτύηοζ lurk: Avia Vla-
licrna Kiliscsi, Bl.ichsnrau; Efläk K onagi Kiliscsi.
i <>■/1 |b.
Dk zur hauptstädtischen Residenz der Wall ichti-l Ιο- Todaren rü.v ΙΓ,Λγ,.,ν} gehörige Kirche
■s» ' t«’ 97 nach Vertreibung des Parnan hals aus der amtnakariMoskirchc kurzzeitig Silz des Patriarchates und t ,9J (lr, vlni.r gr<(Ikn Svn(K|.. Bcj <kin (;r< ({ brand ,i.4O u-lrd tll< Klldn.
w'c das lx.nachb.irtc, dem Jerusalemer Patriarchen ge hongt Metochion^-. ly^ Ίγ K'rchen m Balat und Phanar
18./20. |h.
\ cnnutlich wird dic Anlage audi 1729/1142 II durch das GroBfcucr in Balat betrofien, bei dem 15 Kirchen 11 icderb rennen.
Dir ab 1 ’(>9 als Mctochion dem Klusicr Mcgaspilainn gehörige Kirche (MM Vaoß» 211) liegt auf der S-Seite des zwischen Balat, und l ener hinab!uhrenden Tales auf einer Hangterrasse; neben dem einfachen Langhausbau mit seitlich vorgelagertem hölzernem Nar thex stehl ein kleiner eiserner Glockeiiturni aus Ii. i9.Jh.
Hammi k, CuB I .niiSkBvzl M.l. th-nnw. .Vnonmi Τνϋ Πατηΐιίηχικοί· aixurxtii top nun\ K’pcl 18X4, bo 72: A. Ri \11.1lcctn Bi/.uirino Russic.1. Petersburg 1S91. ic8: Ch Dios'. I'.kkl 140; \ Ραγιιμηόι ios Ki k ami i s Λ'<ι<μ τής /ν’.7«·λπ··ς xftru fu t v>i η*" 1604. Λ7:Φ— iX (1904)118 14A: SciiNiuu k. Byzanz at h): Si hni ini r. Miucm u. Tore 74 (N0.4); IsiAns i (i960) mi km: N. Jorga, Byzancc .iprds Byz.iiKc. Bukarest 19712, 149 MO.
HOOHI XI ( Will
KIM III \
BODRI M CAMII
Auwf«.* gr: 3/or// rnf ,Ι/ιχν At uut»; >J rnO /Λ(σΜ/ω< */’«ιμ«<ιιμ·Ρ ro»r·/; t«i .UtW^umi·, türk: Bodrum Cw inn, selten Mesih p.i^.i C.
X. io.|h. (vor 922)
Obwohl das Kloster Hach einer Notiz der Patna Ix reus uni .XI, H.Jh. bestehen soll (Picgcr itH), xvird cs tatsächlich erst unter Kaiser Romanos I. I.ekapcnos (919944) in einem ehemaligen Palais (-*) als l'raiicnklosicr gestiftet (TheuphCont 402, 47<B; Svtn Mag B; I ronGramm ur» B . Bereits um 920 wird liebendem auf einem alteren Rundbau stehenden Pa last eine zweigeschossige Kirche als Grabbau errich let. wo921 Romanos' Gaum Theodora bestallet wird (ThcophCont 402 B); wenig spater laßt der Kaiser drei Sarkophage aus dem Mamas Kloster Inerlu-ihnn gen (ThcophConi 40t B); seine Sohin Christophorus (932) und Constantin (946) sowie er selbst (94S1 wer den hier bcigescizt (Kedreii II 12$ B).
Dir· Zweigeschossigkeil ergibt sich aus dem XX iinscli, die Kirche auf dem hoch liegenden Niveau der Palast lerrasse zu errichten; auf dem in Quader und Ziegel mauerwerk aufgeführten Untergeschoß mil X’orraum und drcischitfigcm I lauplraum erhebt sich übet einei umlaufenden Terrasse der Ziegclobcrbau mit Nar thex. d re fach iffigern, kuppclülwrdccktcm llauptraum und dreiteiligem Bema, Der klcmieilig gegliederte Ktrchenraiim war mit farbigen Marmoren und bemal ten Ί crrakotiafricsen sowie mil Mosaiken ausgestat ter.
Im 10. und 11.Jh. werden mehrfach weibliche Ange hörige der Kaiscrfamtlic im Kloster umergcbracht SvmMag 757B; Glykas (»04B).
ijjh.
Wohl bei dem Großfeuer im August 1203 wird die Kirche mit dem Gebiet zwischen Mcsc und Eleitlhe noshafen zerstört (NikChon 731 f.B).
Gegen l·.. i|.Jhs. werden Kirche und Kloster wieder hcrgcrirhtct» wie die Sch ich ten lieh inde zeigen Qi
Abh. Bl CatumiriH und »μ Imin (itureh <Im XIiIIi «k ι IΙ·ιι|ι«Κιι|*|μ1 · miwm mnir 11 grMihlirli Ahm Mull .m ah n Kii|ii|li4ii ι|Ί.ΐ|ι imi|i I | Snikrr'l Μ i:ioo.
HODRUM CAMII
«4 Jh·
Nachdem das Untergeschoß bisher nicht für sakrale Aufgaben oder Bestattungen benutzt worden war®, wird im M.Jh. der Boden cingcebnct und mit Ziegeln belegt; an der <) und .S Wand wurden bescheidene (italxr angebaut und in der Ruchreckapsis erhalt diu Wand breskenschniuuk (Theotokos llodcgutria mit Stifterin Q).
Die Tür 1315 erwähnte Nutzung als Männerkloster (MM 115) wird bezweifelt ©.
l·.. 15. Jh.
wird die Kirche des wohl bis zur Eroberung bestehenden Klosters durch den Großvezir Ali Mesih pa$a (t 1501/907 11) in eine Moschee utngewandclt: sic cr- 104
IIOBRCM CAMII
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hält dabei wohl ihren neuen Namen, doch bleibt der alte Name noch bis Μ. iß.Jhs. bekannt und wird von P. Gyllius überliefert (Top IIIX).
1784
w erden am N- Peil des Baues Reparaturen ausgciühit, nachdem er bei einem der Stadtbrande (wohl 1782/ 1196 11) beschädigt w urde.
1911
Brand des Gebietes um die Moschee und Zerstörung des Baues, der seitdem nicht mehr genutzt wird; D.T. Rice und Th. Macridv unternehmen 1950 hier erste Grabungen, denen 196s Untersuchungen durch C.L. Striker ©sowie Grabungen R. Naumanns ® folgen, parallel dazu Re staune rungs arbeiten durch dic I vkal· Verwaltung, die noch im Gange sind.
\bb. S4 \n«k*ht dir kirclu- «l^cn um 19««
BODRVM C1AM1B
KIRCHFN
MESIHPA$A SOK.
; ~ S JC « Ϊ MM” β 10 30 30 Λ 90 ®M
\ > > l^epl»n Js» Rundhiuc, mit Zisicrmncmh.u, dem l'nierge»choe Jcr Kitehe B-nwie dem beute nicht mehr bestehenden) kleineren Rundbau Λ
link' J*i Obergnclmll der Kirche und der tctansrruier*) Oberbau dc* Palastes reclusi. Bauteile des t.lhs. achwan; Bauteile des icsjhs eng-scbrnmett, «□feere Rsuteilc «eit «cbrKfkn -Μ. i tooo.
Abb. ··» Blick *u* dem Kirchenrium in die Apeb wahrend des Beginns der > Rouuncrung*irbciten.
Abb.fi Blick nach Osten in das Untergeschoß der Kirche: in der Nische die 196» frvtgclegten Reste später eingebauter Grablegen.
DC IV 8» 56; Hadikat I 55 (GOR IX No. 75; Öz 1 36); PäSFATES 554556; l'ORCHHT IMFR SrRZ.TGOWSK! 58-59; Ricunk 251-255; Ebfrsolt, Miss. 26-52; Millingen Churches 196-200; Gurlitt 56; Ebersolt, Egliscs 159- 146; K. Wi iviNGiR, Jdl 28 (1915) 586 588; J. Goiiwalii, Osminldoyd K’pcl 25.5.1915); Wulff 455-456; K. Wvl- zinc.i.r, Byzantinische Baudenkmäler zu K’pcl. Hannover 1925,98-110; D.T. Ri< f, Antiquity 4 («950) 419-420; Μ. Schede (D.T. Rice), AA 1950. 452 442; N. Brunov, BZ 52(1952; $0-62; D.T. Rice, Byz H (1955) 151-174; Ebfr- MH.T, Mon 57; J. KoLLwirz, RQu 42 (1954) <41 M6; Kautzm ii, Kapitclhtudicn 51; S< iinlidi r, Byzanz 64-65;
E. Mamboiry, Byz 11 (1936) 268-269: Eyice, Guide No. 57: Krautheimer 261-265; R· Naumann, Der antike Rundbau beim My rekiion und der Palast Romanor I. Leka penos. IstMitt 16(1966) 199 216®: AAMuslst 15/14 (1966) 64 67; 155-159; C.L. Striker, Bodrum Camimde yeni bir arasiirma ve Mvrehion problcmi. AAMuslst 15/14 (1966) 71-75, 210-215 φ; R.Naumann, \nSt 17 (196”) 3°“5B R- Janin, REB 26 (1968^ 178 184. Janin, Geographie 551- 554; II. St iiafer, IstMitt Beiheft 7 (Tübingen 19”3)a8©: C.L. Striki r, The Myreküon (Bodrum Camn) in Istanbul. Princeton ca. 1977 ®.
106
Ill\t i l\ IMlliiU
BiX.DAN SARAYI
KIRCIII N
B<>GI)\N SAK \\ I
Ca. iq.Jh.
Der kleine, in NS-Richtung orientierte und in Ziegel- durchschuß-Mauerwerk errichtete Bau enthalt im Untergeschoß einen lonncnübcrwölbien, mit einfacher Apsis abschließenden Raum, im Obergeschoß einen ähnlichen, jedoch mit einer Pendent ifkuppel über Gurrbögen überdeckten Raum mit außen polygonaler, nischengcschmuckter Apsis; seitliche An- schlußmauern zeigen, daß die Kapelle feil einer größeren Anlage war. Der nur grob in paläologischr Zeit datierte Bau kann (als Grabkapellc?) 'feil des bedeutenden Prodromosklosiers Pr T/J I Irina gewesen sein Ol
i6./i7.Jh.
Die jetzt .VrxoZr/r< TO0 linyöurauuayi ge¬
nannte Kapelle geht mit einem großen Landstück in den Besitz der Moldau Hospodaren über, die hier ihre hauptstädtische Residenz errichten.
im i7.Jh. wird das von einer hohen Mauer umgebene und damit gegen die häufigen Stadlbrände geschützte Bogdan Sarayi durch den Sultan an fremde Gesandt schäften vermietet - so 1654 bzw. 165-7/58 an die schwedischen Gesandten P. Strasburg bzw. C. Ra- lamb ®.
i8./zo.Jh.
Nach C Hergang in den Besitz des rUhosklostcrs Hag. Panteleimon in der 2.1I. iS.Jhs. wird das Gebiet 1784 durch Brand zerstört und seitdem nur mehr als Gartenland genutzt.
Im 19.JI1. verfallt die Kapelle allmählich und steht heute als Ruine mitten in einem Gecekondu-Quartier.
Paspafes 560-361; C.C. Cgrtis - M.A. Walker, Broken bits of Byzantium (K’pcl 1891?) 60-63; A. Mordtmann, A7//'2-P.ir.incma 19(1891) 1 9; Mordtmxnn. Esquisse ff· 76; f-111 Ksoi.t, Rapport 13; Mn 1 ingen, Churches 280-28’; N Bri Nov, BZ 26 (1926) «58 559; Eui Rsoi.r. M011 2?, 146; R. Janin, EO 31 (1952) 416 No. t; S( KNI im k. Byzanz 56; R Janin, BO 51 (1936) 331-332; l·. MamikH'RY, Bvz ii (1936) 240; F. Bahin<.ir, Academia Romana Menionik sect, isturice II! 18, mcm. 2 (Bukarest 1936) i7;C.J. Hilte- uhandt's Dreifache Schwedische Ge>andisch.iftsrcisc (cd. I*. Baringi k) Leiden 1937. 229 (No 125,1) ®;Msmboi ry, IstTour 285 28.3; S. Iyui. Son devri Bizans nnmarisi. Istanbul 1963, 32 34; J *nin, Geographie 3’1,421 429Q; N. J<iR(.A, Btzancr apte» Byzancc. Bukarest 1971% 14L
loM
MM III \
\bb. 90 Ansicht ikr in ilk SctnuuiT nn Marm-jramccr cingrkmuti. inn /i<.f J'-rr-ininur reich ιΙι4«·πι·ιΐι*τι iUr du jrspufi:»l · hi Ausbildung
Jcr i4Tenb.it \p.iit r /iigcsrt/ten gr.ilkn Bugrnöihiung bi nicht* bekannt
CHRISTOS PHILANTHROPOS
Nawe: gr: (nicht ohne Zweifel und mit Unklarheiten in der genauen Form) jl/or;/ τον 2ωη'ρος Χρίστον τον Φιλάνθρωπον.
A. 14-Jh. (ea. i 308)
W iederherstellung eines älteren, namentlich unbekannten Klosters durch eine Stiftung der Irene Choumnos (f um 1360; Witwe des Sohnes Androni- kos’ II., Johannes®), die das Kloster zu ei ncrm der Mittelpunkte geistigen Lebens der Stadt macht. Die Anlage ist wohl ein Doppelkloster mit einer Kirche; vorn Baubestand sind nur Substruktionen und die l’nter- gcschoßtront (der Kirche?) erhalten.
Als Festpunkt der Lokalisierung dient das im 14. und ij.Jh. von vielen Pilgern besuchte'«/lyimr/Pl Tor 27οτ//ρος unter dem F.. iG.Jhs. erbauten Incili k<»>kü.
iQ./zo.Jh.
Bis zum griechischen Aufstand 1821 begingen hier die Griechen K’pcls das Fest Mariae Himmelfahrt. 1922/23 nähere Untersuchung von Unterbau und Fassade ®.
Hammi.r, CuB I 236;SkBv/ I 1H1; Paspatks 104; Χ.Λ. Siui.Rmts, JJeni της iv K'tMu Μονής τοΟ 2λ·»τ»/ί»υς roö
Φίλο·ί>/Μ0ποπ. ' Exx/.ifl. ΆληϋΐΐΗ. I- (189") 2*4 ff.; IM (1898) 4 ff.; Miuixc.i x, Walls 252 2π ®· Uikliii 9c 91; K. Wi'L/iXGi R, Byzantinische Baudmkmiikr zu K’pcl Hannover 192$, 5-28; V Lai-rex r. Unc pnnccssc bxzantinc .111 doitre. 1-0 29 (1950) 29 60 ©: 11.1*.. m 1. Mn>i< o. Γ<όι sur Kahne Dpmi au debut du Xik siede BZ 52 19?:.. 16-48; S( 11x1 H)hR. Byzanz "4 -6; R. Diai A.xc.t 1. I Μ am uol hy, Le qu.iri’cr des Mangancs et l.i premiere region de C’plc. Paris 1939.49 68@. R.Janix. Les dvux mon.isrcrr.« du Christ Philanthrope l.tBxz 4 i!946) 111-162: Mam- uorRY. IstTour 339 <40. 453 456; I’-tu t. Guide Xo. i. J. Vl Ri’l u x, Niccph«»re Choumnos. Homme d'etat Paris 1959) -K’ff-» 6?ff.; J VM*. Geographie <2*» <29.
Abb 91 Gruiiilritt der BauanUgr ^cr •*«»i*^en «"·' »lrr
im q |h cnictieru*fi SceiiMUKt M»wie Jrn Γ uniiamenirr. tier Mo*fcun.uii (schraffiert), links Teile Je« M tngutirtiklusfi-rs vgl \hh »**·) v 1 ■
IOC)
DEMETRIOS KAN ANU
KIRCH» N
Hagios DI MI.TRIOS K \NANL'
\ w· .· ".-I//or b//ojTo/o; Ft 2 τ/ζι Ξηζο.τ/ίοται·;1/. l</iijo/*,; θ Κατάβηζ iKuvtivoi) (vielleicht Bezug zu dem kurzzeitig residierenden Nikolaos /νητί/ίος NikChon 744 fr.?)-
M-Jh. (1334;
wird du- Kirche im Zusammenhang mit ihrer Übergabe an einen Stifter erstmals erwähnt (MM I568); sic soll von Georgios Pcpagomenos wiederhergcrich- tet werden. Die Kirche liegt in einem durch einen Mauervorsprung gebildeten Winkel dicht an der See- maucr am Goldenen Hom.
E- i6./i7.Jh.
gehen Kirche und das zugehörige. hoch verschuldete Kloster iv/7 in den Besitz des Patriarchen von Alexandria, Melctios Pigas, über, wobei die schadhafte Kirche vielleicht repariert wird. 1640 wird das Kloster wohl bei dem großen Brand von Balat mit bet roßen.
i.H iS.Jh.
Nach Zerstörung der alten, noch mit Mosaiken geschmückten Kuppclkirchc durch Erdbeben (1719?) und wohl auch durch den großen Balat-Brand 1729 wird 1730 dank einer Gemeindcsammlung der heute noch bestehende dreischiffigc Langhausbau mit Holzsäulen und -tonne errichtet.
19./20.J11.
Während der beiden Welt kriege anderweitig genutzt, wird die Kirche nach ihrer Freigabe 1946/’’ restauriert und seitdem wieder genutzt.
ΙΙλ μ mir. CuB I 4s 5 4*6; Konstantios. Στ/; *0119111 ui K’pcl 1S66. 441; Milling) n. Walls 19” 198;
Gi oion, Ikon 18 ; Pvr tiuuvi'ios Ki r ami i s. Λαοί τήζ K'ndAowi x«r<< rö i\o< moi 1604. ΚΙ'ΦΣ (1904) m. 144 u V. hxix. BO 3| (1914) 339; S(MMimi r. Bwanz 47 (No. 47); St HNFioi k. Manem u. Torr 7o-^i; A.M. S< hm mi r. ( kirn* 4 UW) 94; Im Ans < (i960) 1*63-1564: Janin. Geographic 90 91; N. Jokua. Bvzancc aprrs By- zance. Bukarest 19712· Biff.
f IQ
pl XII IRION SARMAjlR
klRLIILX
Hagic.N DI· Ml.TRIOS S \RM \$IK
X mu: Et; τη Σανμιισίκι αγιν; I/#///Jtohc vielleicht identisch mir der 1604 erwähnten Kirche —'V.o//d/jvidnr äytt>; 1>//ο’τοιος Ql
ι-Jh
wird die Kirche als Pfarrei des Gebietes Sarmasik genannt, doch ist ihre Vorgeschichte unklar ©.
il.Jh.
< >b die Kirche durch die Brande der Jahre 1729 und i"»82 betroffen wird, ist nicht fcstzustelkn, doch soll der beschädigte Bau 1854 in seiner heutigen Form erneuert worden sein ®. Den einfachen dreischilFigeii I.anghausbau nut Holzsaulcn und Holztonnc umschließt eine hohe Xlauer. m der ein Totenmahl relict des a.Jhs. v.Chr. und ein byzantinisches Relict eingelassen sind, Weitere Grabfunde (mehrere kreuzförmige Grabsteine) werden 189^ gemacht ®.
A. 20.Jh.
wird die 1905 gegossene (.»locke in einem eisernen Gestell neben der Kirche aufgehangt ©. Die Kirche ist noch in Betrieb.
bklh /l 149; Gi in o\. Henri -9®; A.I’wuxhvl ι_ρ* Kira- Ml l'N. -V«i«H ri/2 7<’πολο··ς Mild rd moa »ü 16^4. Κ7· Φ— 2K («904) I 14 Φ. Sl UM IDIR, Bi/.in? 4^ (No. 49);
hlÄHN I 11960) n6< KC14®.
1 I I
KIRCIII N
Hagia I IR Ϊ \ I·’
.Vjwt.'gr: / παληια hur^amf ' Αχχ/.^σΖα: >, * \γία /fimjrij i* rra/.wi.
\n einem \\ Hang im südlichen Stadtgebiet des antiken Byzantion besteht - wohl innerhalb oder über älterer XX ohnbebauung schon seit längerer Zeit eine kleine Kirche, in der 357 Paulos Confessor zum Bischt 4 \on K’pcl geweiht und die von Konstantin um Μ. 4-Jh. vergrößert wird Socrat, Ilistlxcl 11 16). deren Form aber unbekannt ist. Als „ecclesia antiqua“ ist sie bis zum Bau der benachbarten Hagia Sophia Hauptkirchc der Stadt und Bischofssitz; nach deren I crtigstclluiig 360 liegen beide Kirchen sann dem I piskopdon im gleichen Peribolos und werden von den gleichen Klerikern besorgt.
E. 4.Jh.
soll die Kirche Schauplatz des ersten ökumenischen Konzils gewesen sein; sic spielt auch in den folgenden Jahren neben der Hagia Sophia als bedeutendste Kir ehe der Stadt eine wichtige Rolle.
wird die Kirche beim Nika-.Aufstand samt ihrer Umgebung durch Brand zerstört und danach wohl in wesentlich vergrößerter Form durch Justinian wieder aufgebaut (Prokop, Aed wobei das den Entwurf der Sophienkirchc kennzeichnende Prinzip einer Kombination von dreischiffigem Langhaus mit kup- pclubcrdvckiem Zentralteil variiert auch hier ange- wundet wird; westlich vor dem Bau liegen zweigeschossiger Narthex und das wohl eine im XX’ der Kirche laufende Straße berücksichtigende ebenfalls zweigeschossige Xtnum. Reste dieses Baues sind — freilich noch nicht eindeutig identifizierbar —im kombinierten Quader-, Durchschuß- und Ziegelmauerwerk des heutigen Baues erhalten.
Zusammen mit der Kirche werden Teile des im S anschließenden, erst teilweise freigelegrcn mehrgeschossigen Baues nut Innenhof errichtet - nach® vielleicht das Sampson .Spital (?).
2.11. 6.JI1.
Schon 565 (564?) werden Atrium und Narthex der Kirche erneut Opfer eines Brandes, der das zwischen
1 12
1 IKI Μ
KIRCHEN
\bb. 9· i.a^tphn der liagia Eirene sowie des südlich anschließenden B;iukt>mplcxes und (punktiert) der Serail maner Μ 1:100c.
Sophien und Jrcncnkirchc liegende Sampsonspital sowie Häuser des Rufusvierteis zerstört (Thcoph 240 Boor; Kedren J691B). Der Bau wirtl aber offenbar bald wiederhergestellt, da 588 in der Kirche ein Konzil stattfindet.
740
wird die Kirche bei dem gleichen Erdbeben schwer Ixischädigt, das auch große Teile der Stadtmauern zerstört (Thcoph 412 Boor; Kedren I801B). Der Wiederaufbau Konstantins V. (741-775) umfaßt nahezu den gesamten Oberbau oberhalb der Empore, die Apsis sowie die gesamte Innenausstattung, von der Reste von Fresken und des Apsismosaiks erhalten sind. Auch der südlich der Kirche gelegene Bau wird in dieser Zeit durch den Bau zweier Zisternen und andere Umbauten verändert©.
11;
< Jbwohl Ιλιΐνιι uber haul·« he Veränderung« π det Kir (In u.ihrtnd des Muivhltvrs unlit vorhc/cii, zeigt der Be stand, <Ι.ιΓ> cui/ι Ine VC’irdcrht rsiclhings und Sic huungs.idx iteri nun mummen wurden was an grsichts der Zahl von hrdheben, die den Narhharbnu trafen, ve rständlich im. Ausbauarbeiten jus !·., ιι./Λ. 12 Jh sind deuilir h in «lern nn S der Kin he liegenden Bauteile. /u erkennen Ziigcluwiiri werk und em /eine I resken,. I her das Schn ks.d der Kirche in der I aicnier/rii im nichts bekannt; das licna« hharic Sampson Spital gilt Λ. H.Jh. als eines der lösten I iirnpas. X.uh Rückgewinnung K’pels gehl die Kir <hc um 1268/71 (Reg 1956; in den Besitz der So pintnl.irclif ului, hu Bau südlich der Kirche auch Aiisb.nis|xirci| aus der Pakml« igcn/nt φ.
*·”· H.Jh.
uurd die Kirche zuna< hsi ikkIi durch nn llofdienst I.engt (Jirishn genutzt in das seil 1464 nn Bau bdindlichc Topkupi Sarayi emlxvogcn. Beim weite icn Ausbau des Palais werden die Bauteile zwischen .Sophien und Ircncnkirchc im Inneren a 11 (gefüllt und in ihren oberen leiten abgerissen; das Gelände wird cmpl.micrt und die Kirche als Arsenal (Ις Ccbchane) bergen« htet. Zu unbekannter Zeit werden die die Iniporc n tragenden Säulen aus dem Bau entfernt und durch kleinere Säulen mil unicrgelegten Blöcken ersetzt.
1 726/1119 11
wird der Bau unter Ahmed III. (170; <o) als Dar itl- eslaha (Zeughaus) ausgcbaiii.
19. Jh.
Nach einer um 1800 datierten Renovierung wird der Bau unter Suh.111 Mxlulnin it I. (1X19 Gi) auf Betret ben des Ariillc ricgcncrals l’rthi \hmet pa$.< als Mu scum cingent hlei und dabei wir Inschriften zeigen unlcr teilweiser Veränderung des B.iulK'st.mdes abermals renoviert; aus der seil 1869 Muzc i Hu
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\hb. too BIkL von Nonfat in die uK*i dem Xaithcx liegende Gskrie. du *xl·. mit κ drei liuiadbfcgcn zurr \inum und mint Ihuprnum (rgl. ΛΙ1Ι1 «j7? «Λγιγι Der im Bild link* sichibarc, j’lscit* durch Vorlagen trfMark'i- Zicgdptcikr i*t noch cm Teil do |u*tinijn?'chcn Baues, uahrend die X den nach Süden hm folgci'adrn Plcikr samt der Schikluand und Jen »uslicgciulrn ί'ι.ιιΊτιι n miuk- Ji« »l 1 Galerie ulK.rdt.ckc.ndvn Krcu7era:evuölhc zur icderaa*l>auplu-.c
nach "4w gehören.
mäyün genannten Institution wird 1875 die Antikenabteilung ausgeglicdcrt, in den Qnih Kö$kü verlagert und hier 1880 eröffnet; 1916/17 werden auch die Porphyrsarkophagc von hier ins Antiken museum geschafft. Das Vi’affenmu>eum bleibt bis ins 20. Jh. hinein in der Trcnenkirchc.
zo.Jh.
1927 wird die im SO der Kirche liegende große Zisterne (Zist G 7/$) entdeckt und gereinigt; 1939 wird die ganze Kirche dem Ayasofya Müzesi ungegliedert. 1945-60 finden Grabungen südlich der Kirche bis zur Scrailmaucr hin sowie im Mittelschiff start; 1973/ 74 werden Sicherungsarbeitcn und Grabungen an den N und O-Außenseiten unternommen.
IX'. IV 7, 20; Salzenberg i i 5 115 ; Sk Bvz I 153-155; Paspa LES 5)6 338; Pulgiiek 43; D. Beljajev, VV 1 (1B94) 769-79»; VV 2 (1*95) 177-1*3·. Richter 4-7; W.S. George· The Church of Saint Eirene ai G>n*tanuiic»plc. With an historical notice by Λ. van Milling! n ... London 1911: Girlitt 17-1K; Millingen. Churches *4-101: H.blksolt. I.gliscs jj 72; Mon 47, ir-ι, Wi 1.1· 1· 3*3; I'dviim. M<><- quecs 138 139; Kai’tzsi h. Kapitcllstudien i"6: S< ilnii der, Byzanz 60-61; Μ. Ramazanoglc. Suntiren ve Avaso- fyalnr manzumesi. Istanbul 1946 + A.M. S«hnjidlr. B7 45 (,952) 210-221; R. Janin, RI B 8 1910) 199 202: C, Mango, AJA 55 (1951) 60; E. Mamh<hry. Byz 21 (19111 438 439; Μ. Ramaz vnogli.SBN 8 (1913* 132-235; I’.yk i. Guide No. 6; E. Dirim π kin. L’Eglise Ste-lrenc Coisi Ra WIHLI 2 (1916) 4I-4C J. 1 AhQ.NlAlNl, By/ Xj/jO
364 365; A. Ogan, Im Ans ; (1960) 1 ;6; 1 *69:17. Dirim n kin. I xs tbuillcs takes en 1946 194’ er en 1918 1964? vnttc Stc-Sophic ct Stu Irene .1 Istanbul. CahArch 13 ^1962) mills©: S. Tansi’g. AMY 4 (1962) 66-C»^; P. Großmann. Zum Atrium der Jrunenkirche in Istanbul. IstMitt i< (1965) 186-207; Krautiii imi r 180-181 4- l:.\X. Deichmann, BZ 65 (1972) si 15. 118 -119; Janin. Geographie 103 io6; C. Siri hi . Die westliche Eingangsseite der Kirchen von K’pcl in justinianischer Zeit (Schriften x. Ckistcsguseh. östl. Hu ropa 6) Wiesbaden 1973, 106 117: Mango 154 H7: Γ. Puchi.ow, AnSt 24 (1971) <1; Die Irenenkirche in Istanbul. Untersuchungen zur Architektur (IstMitt* Beiheft 18) Tübingen 1977.
117
I SI ΚΛΡΙ MhM'IlH
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Η.ιΛ i·.· Jui ur-q.»u .ln-p‘i*i\» » Mt. I du hum luttigiti Kudu l< recht« c!k au* Itawucmcn mit Zrcydhandcm
d ak.i .n .i.i-d uri αγ»γ^·ιπι^ I t*nu«i c». udrru· >iidu ind Ιλ. in »k·· tudhcΙ ι·ι \pxis um i$te n«»ch .sichtbaren I roken in du k«whc r 1 r . v» Mn?· . . i·· »kr \ \\ jiu! Ilu*i> ΙΙ,ρ.ιτ.«·*· %n.d In ».· .uh hu ,ιπΛη
1 Μ. K \PI Ml SCIDI
Vw. gr: unbekannt; türk: 1 sekapi msc.; Isakapi niM ; Man.istir msc.; seltener Ibrahim pa$:i msc.
I · h /Λ. mJH®.
Bau der Kirche, von der S \\ and. Teile der St) \psis und ties Biina sowie de r N \X .ind erhalten blieben; du Datierung scheint durch Vergleiche der B.mtcch nik mit I ethivc ( und K.inye ( . gesichert. I ine Iden nt"ik.iri(>n der Kirche nut dem Kloster ror '/πιπτου ist bisher nicht akzeptiert worden0l
i $09
soll das in der Nähe liegende, .ds 4cil der Konstan- tinsin.iuer geltende Is.1k.1p1 durch I rdbeben zerstört worden sein 0. wohl die einstige //rX>t rtw
® oder r<»r Δητορπϊου.
Zwischen i<$i 15G0
Die l rnw«indhing in eine Moschee erfolgt durch den Vezir I l.idnn Ibrahim ρ.ι<α tt 1562/t). der auch un die Ibrahim pa$a C (-♦) stiftete; der Neubau der mit der Kirche eng veibundencn Medresc wird Sinan zu gesell rieben® 0.
1 ot
I M K %rt \tl ΜΊΙ11
17./1M. Jh.
Nach teilweiser ErdMwizenctoning 1(148 Repamur; 1741/1154 II \nluu eine» Brunnens (Nr. 16K) durch \hinet aga
19./20.JI1.
Teilweise Zerstörung des Komplexes 1894 durch Erdbeben: in den Xpsidcn des senilem niclii mehr genutzten Baues erhaltene Reste puläologischcr \\andnulcreien sind heute verschwunden.
Ηλιηκλτ I 2o; (GOR. IX No.455: Oz I 100 s.v. Munisiir WC.): Pascatis 561 uh ©tΜιμι>γμαχν.Ι·.μ|ιιι.*»ι 77: Mu lingi N. Walls 11© T. Pwi gi R. BZ 19 (191c) 4η Mi hau r Ziya, Istanbul vc Bnga/ιςι. Istanbul iqh (191I 44; Μ Alpatov N. Brcnov. l’ne nou veile eglisc dc ΓνρίΗμιι des Palcologues .1 C’plc. EO 24 (1921) 1 14: R Janin, EO 51 (190) 02; S< iini idi r, Byzanz v Egli, Sm.m 128 (Nr. 26)®;Taxisik. (Jcjinclcr 1 166 (No. 168}®; 1 -yi< u Guide No. ι 44; S. Eyh l. Son dcvn hi/.uis niiiii.insi. |>ι.πι hui 1965.29 u: H. Hallens leuen. IsiMin 15/14. 1965/64. 16b Anin. icz; Eyice, Egliscs 512 515: Janin. Geograph« ’<5-256; Ayvekdi, OMIT) 111 425; V. ΊΊιπιχιμ.ιr. Siu dien zur Frühgeschichte K’pels (MiscBvzMon.ic 14; Mnn eben 19-4) 54-58: S.Y. Öitki n. Isa Kapi Mescidi und Medrcsesi in Istanbul. Diss. Bonn 19’4®
Kim ms
IO£ Ligiphn der Haugnippe mm KjrdM ichwwe und Vk.finc 1 -direfitrr ί dida nsrlivh vinr* in nun nr /un !κ|*«·ιη\ιιγπ strjR’inlnrd brinh' Μ 1 1000. Dic '«rnlur durrh GmnJ-ru«k-eicnzcn Udmgiv Grundriß hnune /citu in der Mlvuilrn Verbindung v..n ehemaliger Kirche und Dcr>h.iiK uiur-ciiN und in der freien 1 :iiuh klung der ti zur Srtftung gc hörenden Zellen hucrvi eine völlig .-igmstrmligc \4rur1tr ,!r% hpi, Medre»e. der nur m der \n der I m/r rlrmenn· Vrruan.lr^Wf Z1 jcn StJnJjriltnrnicn egl S je MF ι Iwmizi und ein /riehen fiir die \.ιπιΐι.η- Lihipkc.i gcr-idc dieser IkiUAulgJY i\i.
\hh ict Blick von Xoido-un m Jtn lieg der Akdroc mit kisfcii der S hIujuJ die K ulv im linken llildnml
I 19
ESKI I MARET CAMII
KIR< Hl x
Abb. 104 An*icht der Mo*d*cr von Sud'aMrn im Zu μ and \ter der Re* vtnurirrurig; im Vordergrund rarhn Revte der ehemaligen Hangterri* vie rung.
ESKI IMARET CAMII
XaMe: gr: \hrit τον Χρίστον τον llnnmarw türk: Eski Inuret Camii, Kilise C.
4. V. n.Jh. (vor 1087; MM VI 52)
wird da*» Kloster auf einer Hü gel nase ea. 400 500 m östlich der Apostelkirchc von Anna Dalasscna, der Mutter des Kaisers Alexios I. Konmenos (1081 1118) als I raucnklostcr gegründet, in das sie sich uni iioo zurückzicht (Zonaras IV245 Leipzig; Glykas 620}}). VCie bei anderen größeren Bauten wird das nach NU abfallende Gelände durch (teils: als Zisternen genutzte) Substruktionen terrassiert; auch die Kirche selbst steht auf einem dreischiffigen, dem Oberbau entsprechenden tonnenüberwölbten Unterbau. Die als (sicher nicht funfschiffigc; Krcuzkuppelkirchc rnil dreiteiliger Ostpanic in teilweise ornamentiertem Zicgelinauvr- werk errichtete Kirche besitzt einen inneren, zweige schossigen Narthex, der beiderseits ursprünglich kleine Kuppclaufbautcn trug, dazu einen - vielleicht später angebauten — Exonarthex.
E. 12.JI1.
dient das Kloster mehrfach als Verbannungsort: 11S1 wird der Patriarch Theodosios Boradiotes (1178-85) kurzzeitig hierhergeschickt (NikChon 515B). 1185 derSebastos Andronikos Lapardas (NikChon ;6i B).
Nachdem das Kloster während der Belagerung 1204 dem Kaiser Alexios Murtzuphlos als Hauptquartier und Beobachtungsplatz diente (NikChon 755 B) ist cs ah 1206 (?) im Besitz des venezianischen Benedikti- nerkonvenrs S. Giorgio Maggiore, dessen Abt Paul 1222 Reliquien von hier in sein Kloster überfuhren läßt.
Nach 1261 ist das Kloster wieder in griechischen Händen und spielt in den folgenden Jahren in der Kir-
120
KIK< Jfl-N
I SKI IMAKI.I ('Will
ehenpolitik eine gewisse Rolle (Pachyni 1;
Ill SO*. B) 0; offenbar besitzt das Kloster eine große Bibliothek.
Nach 14$ 4
dient das wohl bis zur Eroberung bestehende Kloster zeitweilig als Inuret tür den seit 146; in der Nahe ncuentstchenden Stiftungskomplex des Sultans Mehmet II. Fatih; später wird die Kirche in eine Moschee umgcwandelt.
i.H. iS.Jh.
wird die Moschee ausgvbaui; der $cyhühslam Ishak Efendizade Ahmeti Efendi (f 1739/11 $2 H) stiftet den Mimbar ®.
20. Jh.
Der am Rande des großen Brandgebietes von 191S liegende Bau ist beschädigt; dichte Besiedlung des Gebietes fuhrt aber zu starken Veränderungen der in der Umgebung noch vorhandenen Baurcste des Klosters. In neuester Zeit Restaurierung des Außenbaues» bei der „Renovierungen“ von 195 s teilweise wieder beseitigt werden.
\bb 101 IInnige Ansicht do IUiio Xckn Jem Pitler »kr lungerrk MnJ im Bmkn Rc«r omi alleren llangsiärzmaun (Λ \ m KM» Λ) λ* ilkuilKli
\W». 106 I agcphit »Irr dirnuligrii Kirshr und ih* r Bäumte in der l mge l»unt;: »ib eine ca. 110m urnci Hhllidi m Kidiiung »le* lUngMui mw» \ \ vrthul'aulr Z-iMcmcn Vuflriimaucr \bh r»i. Zirf. Dl»' rfsntd· mm chrniihgcii kliMUrlw/itk g» li»rtr. Lulr ndi h« der JkIhhi lKftuuung ilr» Ciehrtck nu hi frM*iclkn.
121
I ITUIMIA
l- .UPIIEMIA KIRCHE.
Λ f/w«· ;*.!}·. /ύ\ι//ιΑι If nJi'/xWw/Hi«.· ’/ίχχλ^πα ι/]ς ΙΙανη^ημηυ.
Cl. 116 418
Bau eines Palastes durch den A. 5.Jhs. am Hofe ein fhißrvichcn Praepositus sacri cubiculi Antiochos westlich vom Hippodrom, von dem eine halbrunde Sau Import ikus mit 4 anschließenden. unterschiedlich großen Zentralbauten erhallen blieb; Zuschreibung und Datierung sind durch die gefundene Stifterin schrill und Ziegclstcmprl weitgehend gesichert © ®. Der Palast wird ’zusammen nm dem übrigen Vermögen nach dem Sturz des Eunuchen (um 448/459) in kaiserlichen Besitz übernommen (Malalas 361 B; Theoph 96 Boor) und von verschiedenen Kuratoren verwaltet.
i.ll. 6,|h.
wohl unter |usnn I. (41S 428) t mwandhing des I laiipisaalcs in eine Kirche (der III. Euphemia?). während der Palast den «JxAu /»oo/zixuf (dotnus div 1 n i< ) zugehörig weiterhin unter kaiserlichen Curatores sieht und verschiedenartigen Nutzungen dient. Im Saal I mbau eines Svnlhronon mit Tcmplon in der nach ( Kien gerichteten Nische.
IK IV 1.2 . kiiflMJIItlliias 70 H··; PAM’M'S 4 1 ·Ι · 1 1
i.|1IN27 JK.I «>K< IIIS* IUI I« SlH/V.OU SM ·«-» ’ N«*· 44 · 11,1 II u .-PI, laii KM.il. Missinn H m. Gruner 49 4'»· iimjn. (hiirchi* tu nv Hiikmhi, 1-gliM-s in Willi |X.| V Brι NOV. RI <· 59 (!·>-·<·) ■ ·* ’9’· RNJ 9 |·Μ /p) "9 >49. I· K01 lUirz. RQ .p (>94l) -471 Μ HM IUI ic, Bv/jh/M. T Jmsin. KI’.B .· (194*1) >7) 1 ,h· I.THi < mid· Nm. mi . IShi.i ic. KerrsicH Ni..· 174. Krai ι III IMI K 2b) 2<·4· I Yl« ·. hgllMS 27(1 ,·Μ ·. |λΝΙΝ. (»CMglil pine $ 14 ) 11 Γΐ); Μ A’sia» 2) $ Hb
Uuhhff
Haiiuai I H (GOB IX Ni m; Öb I uO)). Vakiilar Um.
Mudiiihigu, 1 411I1 Vakl'iyrU-ri Ankara 1948. lul *||. >47
Ayvihhi, ΗιιΙι <1· vii 14 (No. 19); Arvi um. ΟΜΓΟ
III H7
\ Jh
I berluhrung der Reliquien der III. Euphemia von ( halkedon nach K'pcl wegen ihrer Gefährdung durch die Pe rser ((»14 und (·2(> pers. Vorstöße bis (lialkc don). Deponierung im Xlt.irraum oder in der in der \chsc liegenden Nische (so cv tl. nach der Transhi non \nhau der 2 acht und 2 zwölfeckigen Mauso Icen. «Irren eines über Teile des benachbarten, zu die mt Zeit ’zrrMoiten 1 .ausos Palastes hinubergreiti.
2.11. «Jh.
Profanierung der Kirche und Schandung des Cirabcs 76(1 unter Konstantin \ Kopronymos; die Reliquien werden z..T. nach Lemnos in Sicherheit gebracht. Dir Kirch«* wird zeitweilig als WalTrnarscnal und Stall genut’zt CHieoph 4491'· Bo«u).
7»^»/797 Rückführung der Reliquien unter Irene (7971 8<u) und Rrslaurieiung der Kirche wohl durch eine
122
H rill ΜΙΑ
KIR« ΙΠ\
Ergänzung des Templon und Xeu Ausmalung der Kirche (Theoph a.O.; Kedrcn Ilzof. B). Vermutlich gehört seit dieser Zeil die Kirche zum Metropoliten sitz Chalkcdon; sicher nachgcwiuscn ist diese Unterstellung seit dem späten n.Jh.
Μ. lo.Jh.
läßt Romanos II. (959 965) seine Schwestern 961 im Λnti'xrhos-Palast einschliclkn; der Bau gehört also noch weiterhin zum kaiserlichen I>>mani*al besitz (TheophCont 471 B; Kedrcn II 44} B), wird aber in der Folgezeit nicht mehr als Palais erwähnt.
A. ij.Jh.
im Zusammenhang mit Brand 1203 im Gebiet der Mete wohl auch Schaden in der Euphemia Kirche;
in etwa dieser Zeit Einbau einer Grabm<chv nu äuik ren Korridor ©.
Um 1280/90
Restaurierung um! Neu-Ausmalung des Baues jnn den heute noch z.T. erhaltenen Fresken): die Kirche ist als Grabstätte und Pilgcrziel beliebt, \v ic aus den in dieser Zeit eingebauten Vrkosolgrabem sowie Tilge rbcrichtcn ersichtlich ist O·
1590
Unterstellung der Kirche unter das Patriarchal nachdem seit c:l 1 ho Chalkcdon in türkischen I landen. In dieser Zeit sollen bereits der Kirche gehörige Gärten in der Umgebung liegen.
εγρηεμια
KhK Ι«| de« rwncbcn -Moe und >hppodr<«i-\uedw'and Legenden, mit dem Ιλιμι* und dem \ntich heb·ulen Gebiete* Μ
Ilm drr> rur Mrx <CTicbtc»cn I^den ίι-j) die. I undamcnic det Lau*··« Pda«e* nui 1-jngang«p*»rtiku« \. Rund*··! B und Inklimutn <■ 'C * x«ii . diTMMrr der Ln*t«xh'*pdi«? mi derm den llaupttaai cingtbautcn l*.uphcmia Kirr he. taute den «pater Angebeteten \Uu*» 4ecti. Im VMm die rOO·
den PaiMm awd Arn Hrpp«dr<<m terhuiende >»raßc. ba D eine «pitc ZiMcntc.
’ " ' · . ■>· *4 ** »c-i 41 * - I) 4/ .4. · * r 11 r” V . · -1 - - Ml 4 · ’■» r‘*< 1 bei I eiuind un^ -r Kite he in
i e» ··*. »rr ■ rjii^ct MnfhfiMw«) und der Ahsr mit »ukngcfrafcnem Kuppcl/ib>mum cingchmit. «he durch «ne rriehdcGmcnc Xh»»nkcn**nd mit <1 r-rt i/cn IRB* den KuppeTnutn «brerrenn« waten In der V*Apdt «unie emc Ture cingcbt«ichcti und «fwilcr Wieder termAuerth hwr landen «uch » oner Wkebieic rr»· ornament «nein Velum und feucilt durch Onumenturerten ergencinander flbgetCHt die m *uei Ke graven angeordneten I tr*ke· ■· U Sarorr am lern liehen und Marvnum der HL I uphrmsa au« dem U. ii jbt. tgl \bb. ιιοχ
’ i rm xii \
κικίΐηχ
Η. μ ./Λ. i6.|h.
Nach zeitweiliger Verödung des Gebietes cniMchen itn liebtet nördlich des Hippodrom gröbere Palais bauten, unici ihnen das ab 1422 von Ibrahim pa$:i (-*S 49·) bewohnte grobe Serail, durch das l’rik des Xntiochospal.iMcs ulvibaut und die Reste der Kirche zerstört werden. Die Reliquien »lei I uphemt.i befanden sieh wohl schon seil der Eroberung im Pa trt.irch.it (Pa in ma k .1 r ts 1 os).
1-48
Aufschüttung von Ι**ιιικΙ.ιηκΊΠ.ιιΐ8ΐιιιΙ> der Niir 1 Os nunixe Camii auf dem Gelände der inzwischen /er störten Kirche; Spolicn aus der Kirche werden offen bar bei Village des Grabes des Server Dede (| i-»6<i) in der Nahe verwendet.
19,/xo.Jh.
ΐ berbauung des Geländes mit kleinen Wohnhäusern und dem I lauptgctängiiis. das 19V) wegen Baufällig keil abgerissen wird, wobei die ersten Bau und Male rcircstc der Kirche zutage kommen. \b 1942 werden Ausgrabungen durch A.M. Schneider und R. Nau mann unternommen, die R. Dux uran 19V 42 im Zu sammenhang mit dem Neubau des Justizgebäudes (Adliyr Sarayi) fortsetzt; seit 1957 Konserx icrungs.tr beiten des Byzantine Institute in der Kirche.
DC IV 7,12; ΚηιιιΐΗ 118; I.hirsoli. bauet. 88 89: R. Janin, EO <1 (1952) 270-274; Λ.M. b· iini-idih, Λ \ 1941. 294-418; Grabung im Bereich des 1'uphrniia Marn rums zu K’pcl. ΛΛ 1941. 25$ 289. BZ 42 (1941/49) i·*# i8<: Cf.nnadios, On/>Of5öf/ii 17(1942) 141 145. 19) 19s, 21b 219. R. Nai mann. Pul** 19(1944) 21 x 214; R Janin, RIB 8 (1950) 198 199, E. Μ AMI« TRY. BVZ 21 (19s l) 441 4 4 4. 446 457; R. Di Yi ran. First report on excavations on ihr site of ihr new Palace of Justier at Istanbul. VAMuslsi S (19H) *1 4#*. Second report... AAMuslst 6 (1944) 74 fio ®; l.YU 1, Guide No. 45; J. Lai-oniaini . Bxz 29/jo (1949/ 6o) 472 J7j; J- Lavin. ArtBull 44 (1962) 18 20; J. Ciiki stern. IstMitt 14/14(1964/64) iu8 in; N. Doi.inay R Nm mann, AAMuslsl 11/12 (1964) 19 22, 146 140: R. I' NiN. REB 2j (i<X»5) 2)2 257; R. Naumann II Bi i.iim., Die l.uphcmia Kirche am Hippodrom zu Istanbul und line Fmkcri (biForxch 25). Bvrlin π/·/»® 4- A. Ghxiiar. (äh Arch 17(1967) 2fi 2)4®; II. Bi i.riN<>. Akim IKCA 19(14 (■969) 557; Janin, Geographi< hu 124; Mahiiavs. Early Churches 61 67; Man(.o 89 94.
XI I · XX· i *|' i* iii’i I 1. ί· 1 il *I·· 11 I-*.ihi'i 1 .et <1 |iii X’i ·· • l||·! |l| Ulllll«
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«j (>ι ιΐ'Γ. ·ι ·ηιΐ |<h« λ mt ιΐκ \|*snlriitri»iit «nu ιι .ml ilii mi: Ι·»·£ΐ imi« " >p innli 11 I is< lie n gc^licil« f it ''ml XiiBriiuunii il< \
/tfvjt I » Die < \ iiAtii’htilci.inj- lur Um< Vrrltfmluiir /«i ihr innen .in dic \\ ml .invest r/un tuxlunhilikndcn I'tcikrn, sondern tni-pnchr den übcf kni l'm »I Ii tu·’ n «I I \·»ι j»'U \ n rc«i*iliu f< i» C.» h.'i λ·»ΙΙκ ii und d iimr drr erw is j|tt ich \\ indglirdcmng der Sud Km lit Zu» I h uilut kulnmg der ( Krtrnni • V.l’ i »
I I \.\Ri ISA CAMII
.Vi/Äf: .· gr: Man} του Ahiri/ τη; ύτιτραγίαζ
f-Jrwktuv του /Β/ϊ'ίς; turk: Pensiri ls:i Camii; Kilise C.
9G7
Weihe der von dem Drungarios der Molle, dem Patrizier Konstantin Lips, gestifteten Kirche der Theoto- kos in Anwesenheit des Kaisers Leo VI. (886 912) innerhalb des zugehörigen, irn l.ykosial (im sog. Μι οΦ/Φιγγάρη;; gelegenen Klosters (Kedren II266 B ; zur Stiftung gehörte noch ein Xenon (Pager 289). hingegen alteren Theorien O® wird die mit fünfteiliger < Kl panic frucht 5 Schiffen) ausgestat U le Kreuzknppdkirchi an dieser Stelle in einem Zuge neu errichtet; Ix 1 ihrem Bau werden Grabsteine eines wohl arn <)rr gelegenen kriedhofs der römischen Kai serzeit sowie ältere Baugliuder (6. |h.) wicdcrvcrwcn det. Bemerkenswert sind die* iilicr den I a krau inen auf dem Dach errichteten, wohl ülx rkuppellen K.i|xl len. die über einen seitlich angeliaiircn Trcpjienturm zu erreichen waren ®.
Wieweit das Kloster bis zur Laicinerzeit und darüber hinaus bestand, hißt sich bisher nicht festste! len; jedenfalls erfolgt
I.. 1 5.JI1. (zwischen 1282 1305)
Stiftung der .ds Kuppelkirche mit dreiseitigem, überwölbtem Umgang und dreiteiligem Bema entwickelten S Kirche und eines zugehörigen Nonnen- Klosters durch die Kaiserin Theodora (j-ijot; Gattin Michaels VIII. Paluiologos) als («rabkirche für ihre Ta mibe und Weihe der Kirche an Johannes Prodromos (Pachym II 378 B); in der Kirche Aufbewahrung der Reliquien der 111. Irene und Bestattung der Kaiserin und einer ihrer Töchter (Anna?). Der Neubau wird unter Aufgabe des südlichen P.irckklcsion an den alte reu Bau angebaut; ob die Vermutung, er sei tiber Zistcrnctigcwölbrn errichtet ®. zuintft. wurde bisher nicht nachgcprüft.
Das Kloster heherhergt nach dem Typikon (S) 50 Nonnen und ist mit einem Hospital nut is Betten verbunden.
1
1 Γ.ΧΑΚΙ ISA CAMII
KIHfJII \
Bestattung zahlreicher \tigch«.»riger der Palaiologcn Familie in den Kirchen: 1106 Konstantin; 1424 Irene (Kantakuz I191B); t;t· Kaiser Andronikos II. (Pa chym Π421Β). Gegen Μ. 14.Jhs. z\nbau eines auf 2 Seiten umlaufenden E\< »narthex bzw. Parekklrsiun mit weiteren Grabnischcn.
i.H. it.Jh.
erfolgen weitere Bestattungen in der Kirche (1407 \nna, 1. Gattin Johannes'1 VIII. Pakt 10 logos) und werden vermutlich auch nach 1455 fortgesetzt.
E. it.Jh. (ca. 1460/80)
Umwandlung der S-Kirche in Moschee durch eine Stiftung des Kadiasker von Rumeli, Aläcddin Ali b. Yusuf Fenari (f 1497-8/905 H), Enkel des Molla Semseddin Fenari; dabei werden cm Minaret auf der SO-Eckc des Exonarthcx und ein Mihrab in der S- Kirche errichtet.
1633/1043 H
Starke Brandschäden und Reparatur der Kirchen- gruppe 1656 durch den Großvczir Bayram pa$a; die bisherige Mescit wird zur Cami erhoben, die N-Kir- che wird als Tekke genutzt.
Bei den Ausbauarbeiten werden die Marmorsäulen der N-Kirche durch Bögen ersetzt, die Kuppeln erneuert und die noch vorhandene (wohl übertünchte) Innendekoration entfernt (Teile davon unter dem um 0,8 m aufgehöhten Fußboden gefunden).
AU». 11 j der B»uyriippc im ahrn Stralknnct/, da* n.«h dem
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Aid». 114 Anwrhi der *im!Iw hm ΝιΙκπ^μ* dc» Sudkndic (l· t j.|h 1 mn rochon Zirgrldckfir; link* Anwt/ dc» Hlcndh*v< n CkAkM d» 1 ·«* md th ' EercLklr*i«Mi.
127
|J SAKI ISA CAMII
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Ju·.. H.„, „s„,inir| wi |hi it
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ni>ig 1918 wird Ju Moschee nicht nicht genutzt: i<M’j wiul die Rinne Jun h i’h Macridx untersucht (|ud uiiicrsicht sen 11)4-del \ crw.ihung des V.tsofx.i Miizcsi. d.is kleinen Rcst.iunc-rungen durchfuhrt. In JungMci Zi n μ di r B.iu \\ icdc?r als Moschee herge- nchiui wordrii.
12*
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FENARI ISA CAMII
KIR*-··· s
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\hlj i*.! \usoL-liniii 4U»; drm l*1ingrl»irt I 6 Je* SUiltpUne« Μ 1*^300, pi'ti-ichdi du alit .S;r44>rrJkhrung
DC 1\ 2,26; Konstant in las ioi;SkBv I 3^6-3”?; Salzfn- m R<. 115 119© + Taf. 54 J1; Paspates 322-523: Pclghfr 26, Mokdim ix\, Esquisse ?i "»i; Forchhi imfr-Strzy- cowski 114 V©, Richter 229« I’.iu rsoli, Rapport 11-12: Miu.ingkn, Churches 122 137: Gurlitt 34: Ebfrsolt. I glides 211 225; II. Di li.hayi, Deux Typica Bvzantins de lepnquc des Palcologucs (MemAcR«»vale Beige Cl.i.*se des Leems 11 11) Brussel 1921. 106-136. 17t i86®;N.Br< xo\. I hi Dcnkm.il tier Hutbaukuiist von K’pel. Belvedere 11/12 (1926) 2i7-2|G; REC 39(1926) 4 12©; EO 20 (19*7) ιοί 27R; Μ. Si iii.iji . \A 1929. 14« 444. |. Koi tvirz. RQ 42 (1954) 241; I ihrmii.i. Mon 16(1 16-·: Schneider. By zanz 61 62; I . Mamimh ry. Bvz 11 (1916) 263 265; Kai rzs< 11, Kapiirllstudicii 170; Janin. I O <8 (1939) 136- 13K; Mamiiockv^ IstTour 292 294: C. Mango, AJA
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I I S VRl Is I CAMII
KIRc.lll N
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gr.Mlrn Spannh'iiCH. J r K’«‘IC »:r K pp 1 fr .3
Γΐ9*ι) 6c; Eyici. Guide No 116; S Ιυκί. \n.idohi Araftirnwl.iri 1 (1959) 224-127:J. I .μονγλιμ . Bvz 29/40 (19'9/60) '6$ 566; F Dihimit.ki.x, Reui.nns of Mimics in the Church 1/ the Monastery of Lips. AMY 2 (i960) 44 46, A.ILS. Mi.gaw. D(>P 17 (1965) 49435*; X. Grabar, Sculprun-% Byzantines de C’plc. Pans 1963. 100 ixx; S. Ευίγ.ι, Son devir Bizans numaiisi. ktanhul ι·)ί»ι, 11-16. fi 32 pis*.; T. Macridy, ’Hie Monastery of Lips and the Burials of the Palae« »logi. IX >P iK (1964) 244 177©: \.H S. Mi (»aw, The original form of the Theotokos Church nt Constantine Lips. DOP iN (1964) 27H 29H®; C. Man«.d
L.J.W. Hawkins, Addirinnil Neues, ’ihe Monastery of Lips (Penari Isa Camii) at Istanbul. D<)P id (1964) 299 411: N Bri miv. J( >B(· 16(1967) 140 217; Kkm iiiiimih 261 *64. 297 29S; Eyu I. F.ghses 269 272. 40G 40»; Λ.Ν Po rm. \ \ ’H ,n.)(»S' 192 194; PkG ; (iqbS' 224. Ιλχϊν.
Cicographir 407 Μ txoo 194 zc;. :bj x6(»
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ΛΑ 1929. U* U4. \miquity 4 (195^ 41S 4K’. II \ 11..). 14)41 U 27.O.I95I, B\1 II -.1946' zCm xbc.
Λ Gi< in sr. Sculptures 10c nb. H. Bi 1 nx«.. Munch I.duh Bildkiuist 24 (19'’-) 6' IA’_
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IliiuKii I ir (GOR IX No. 429: ('hr I 114); Stittungsui kmidrii 77 4 XII.
UI
FETHI YF CAMII
Mill m luprplin «fer chctrobgeii Kiichc und «fei in <fer I gngclMing fcMwIlfaren Ütcfrn Beu inl«': Kirche ifcrru/whrafficn: Hau da li.JH nach Mango Hiwkim: «chraflfen: Baaitnle ife* «4 Jh<-; ui-ιίϊ: turkiwfic Anhauimj; A und B* (irtc «fer Zi«tcrncn 1) |/i und 1) 'wgi. Abb k6ij. ί MaurrrcMr; b-Banguut/ mauer nut Weikrvnrlagcn Μ. Ciooo.
FETHIYH CAMII
.Vdwr.· χτ.Μονή τής θ&πόνου τής Παμμακάριστου (ab ca. 1294); türk: Fethiye Camii.
Ca. A. iz.Jh.
Neubau der Kirche in der Komnenenzeit durch einen .'m einer verlorenen Inschrift überlieferten) Johannes Komncnos und seine Gattin Anna Dukaina; die bis hedge Zuschreibung an den Kuropa lates Johannes Komnenos (j*io67) ist fraglich ©. Die unter dem Bau liegende, mit der Komnenenkircbc aber nicht eindeutig verbundene Zisterne kann Rest eines älteren Baues (Krypta?) sein, der durch die neue Kirche überbaut und ihr als Zisterne angepaßt wurde. Die Kirche selbst wird als Umgangskirche mit etwa quadratischem Kuppel raum, dreiseitig angebauten tonnengewölbten Umgängen und vorgelagertem Narthex rekonstruiert ©.
E. tj.Jh.
Nach Rückschlägen in der Entwicklung des Klosters während der Laterne rhcrrschaft wird zwischen 1290-
ιμ
1305 die Außendekoration der Kirche erneuert durch (in geringen Rusten erhaltene) Fresken, die wohl durch eine Vorhalle oder leichte Dächer geschützt werden. Diese Arbeiten werden vermutlich durch den neuen Stifter des Klosters, den späteren Prutostrator Michael Glabas Tarchanuiotes veranlaßt; Abt ist der Mönch Kosmas, der 1294 als Johannes XII. zum Patriarchen gewählt wird (Pachym 11183ff.B).
i.H. i4.Jh.
Weiterer Ausbau: um 1310/15 wird nach dem Tode des Glabas durch seine Witwe Maria Dukaena Bra- nauna ein reichdekoriertes Parekklcsion als Grabkirche an der S-Seite der Kirche angebaut; im 2.V. 14.JI1. werden der Exonarthex sowie die nördlichen und südlichen Hallen (mit Grabgewölbe in der NW - Ecke) um den älteren Bau herumgelegt ®, die ebenfalls reichen Bildschmuck (Kaiserporträte und Apostel) erhalten, wie in Reisebeschrcibungcn (Gerlach, Schweiggcr) überliefert ist.
Um 1454/56
Das nach der türkischen Eroberung weiterhin durch Nonnen besetzte Kloster wird vom Patriarchen Gen-
11 l im b camii
MIU III S
Abb ill (fC-amtaniMht iki H3>i£!iip|H' mu Sutfaotrn mit 11'nk juii ΙΙ.ι*.ιι» and ki^iiiip^v' k*m ik* lliuijuppi i«t .1 * Μ r» I« ‘dm« * I« Kirciir mit der γκ-Ιη n-i’u-nihn llaupikuppd. in Htrrr S Seite Ι·ΐι·ι du«· mit divi kleiner kuppeln iibt idivktc Ibrekk i>inn m ; . I. ··«.«· i vt kn. I ι I
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nndios II, Scholari«»s als Patriarchatssitz ausgcwahlt, da der Aufenthalt in der durch türkische Nachbarn und den Bauzustand gefährdeten Apostelkirchc nie hl mehr tragliar ist; dahei ist wohl die durch hohe Ter- rassen gesicherte Lage des Klosters wichtig. Die Non nen werden in das benachbarte kleine Kloster Ttrv h τφ Τηηύλλω (-♦) tinigesicdelr.
Während der Nutzung ah Patriarchal wird das Kloster erheblich erweitert: Zellen, Refektorium und Küche mit Backerei werden angebaut, die Umfassungsmauer wird verstärkt und die Kirchcnaiissiatiung er ganzt. In dieser Zeil werden auch dir Gebeine des Kaisers Alrxios I. Koniiu'lios aus der zur Moschee umgcwandchcn Paniokraiorkirchc sowie Reliquien der Ill.S.iloinc, l-.uphcnu.i und des Johannes (*hr\so Stornos hierher überführt. Die Kirche dient weiterhin als Grabkirche des Adels.
I·. iG.Jh. (I·. hHt/M. is«8)
wird das Kloster geräumt und durch Sultan Mu r.id III. (1174-91) zur Moschee uiiigrw.indcli. die in l'.rmncrung an die hroberung Georgien« und Äser beidschans hethiyv Camii genannt wird. Die mit feil weiser Zerstörung des Mosaiksebmucks verbundenen Umbauten fuhrt wohl der derzeitige liotbauniristcr Dalgiv Ahmet ς-avu^ ans Die gcgenuk rlicgende,
MR< Ίΐι.χ
FETHI YE CAMII
vi »m Gnilivuzir Koest Simm pa§si gestiftete Mcdrcsc (etwa am < )rt der heutigen Schule) wird Sinan zuge- schruhen (?). Pawn gleichzeitig werden in dem nun türkisch gewordenen Quartier auch weitere Kirchen umgcwnndclt hzw. aufgelöst (Prodromos h τφ Τηηύλλφ, Prodromos fv rfi
Bauliche Veränderungen: Anbau eines Minarets ne- ben dum erneuerten Hauptportal, Abbruch der O- Apsidun und Neubau eines Kuppelbaues für den Mih r.ib sowie l-.rsatz der vier Kuppel Säulen durch Βό- gen.
it. |h.
Bei dem Stadtbrand 1640/1051 II, der bei Balatkapi ausbricht, wird auch Fethiye Camii zerstört, anschließend aber wohl wieder hergerichtet ®.
19.Z20.Jh.
1845/46 Restaurierung des Baues unter Sultan Abdül- mecit (1859-61); dabei wohl Beseitigung einer westlich vorgelagerten (offenen?) Vorhalle. Weitere Restaurierungen seir 1938, nach denen in jüngster Zeit das Parekklesion und der S-Unigang der Museums Verwaltung unterstellt werden, wahrend der Haupt- bau weiterhin als Moschee dient, l’m 1940 wird die verschüttete Zisterne D 3/2 zur Verwendung als Luftschutzkeller frcigclcgt, nach Kriegsende aber wieder zugeschüttet; 1947 wird auch die Zisterne unter der Kirche gereinigt.
DC IV 2,50; Sk Byz I <75 576; Paspates 298 toi; Pil- <au. k 41; Gi dhin» A’nowxii 55-63: Richter 2so; Lampros. ΛΥύς τΕλληνομνήμων i (1894) 280 281; 2 (1895) 236; Ge- muN. Ikon 208; Ρ.ηι rsoit, Mission ;G 4c: Χ.Λ. Sidiki- di s, ΚΕΦΣ Paranema 20/22 (1892) 19-52; 29 (190-) 26«- 275: Gt KLiri 34 36; Millingen. Churches 1 ;8 163; Em r solt, Egliscs 225- 247: Wrt.FF 476: Erersolt. Mon *8. PI. 1-; Edhem. Mosquecs 142; Schneider. Byzanz 66-6^; Kautzsch. Kapiicllstudiun zco: \.M. Sc uni iihr. \rbeiten an der Pammakaristoskirchu (Fethiye Camii). Λ Λ 1959. 188 196; Λ Ogan. Aya Maria Pamnukaristos. Fethne (amu. Bclluten 14 (1949) 271 ;cK®: C. Mango, \JA
60 61; Fyk i . Guide No. 90: P. \. U.\m r\\ooi\ IX Ψ 9/10 (>95t/^s) 29® ·99: §· ^kai.in. l’arih Berg 13 (1918) -4®;
Abb 114 I inhliik m «In* unici der Kirche lk*gcn«ic Zmcrnc %>tn Roten
H4
Ι·Ί·ΓΙΙΙΥ1 CAMII
KlKf.iii s
Abb. ut CirJinunMcht »Irr kirilic vim Nor.fcn nur dir rolu.iM i««I Hi·.II. , r ,·<ι-ΚΑnm I ι«·ηι Ji- · >ti!li<hrn I ι· ,ί .·« I. K ιρ· ■ m ( tier lljupr kuppel wurde Imi der I mu .ii'dluii;-. /m \Ι··μΙμί* rrticl irt
S. Eyice, Anadolu Ara$cirm t (1959) 227-234; J I wix- TAiNE, Byz 29/30 (1959/60) 555-356; P.A. 1’niii.rwimid L.J. Majlwski. DOP 14 (i960) 215-219; L. Akin, AMY 4 (1962) 58 59; S. ItYici·., Son «levir Bizans mimansi; Ist.in- bul'da Pahiologoslar devn anulari. Istanbul 1965, 17 25; II. Hall ens leben, Untersuchungen zur Baugcschichrc der ehemaligen Pammakarisroskircbe. der heutigen Fethiye camii in Istanbul. IstMitt 15/14 (1963/64) 128 195; A U.S. Mir,aw. DOP 17 (1965) 567 571; G Mango B.J.W. Hawkins, Report on field work in Istanbul and Cyprus 1962 1965. DOP 18 (1964) 519 33 3 Θ; I’Yicr, Egliscs 508 310; N. Brunov, JÖBG 16 (1967) 249; PKG ; (1968) 231; Janin, Geographic 208 215; P. Sciiri ini r. Eine unbe kannte Beschreibung der Pamm.ikari«t<iskirelic (Fethiye Ca mil) und weitere Texte zur Topographie K’pcls. DOP 25 (1971; 219-241; II Bi i.TiNG, MunchJahrbBild Kunst 25 (1972) Ί& 100; Mango 266 269.
Z/r/rrwM.·
FoRf:iiiir.iMi.R-SiRZY(.owsKi 75 No. 15; K Wpi^ingi r. Jdl 28 (1915) 374 376.
Mou brr:
Hadikat I 157 (GOR IX No. 527; Öz I 60); Λ Rfi ik. ffieri onbirinci aurda htanhul hayati. hianbul 1951. 13 fNo.27); Akalin. Tarih Derg 13 (1958) 74®; Cezar. Yanginlat 336®.
\bb r 1ΙΛ (iruuditßdcr diMtr »Irr kn»bcliigcndrn ZiMcnw (*i«id»piuA»irri »Li rrkuiiMiuirrtr I HmtIuii »k* 11 |h* " Μ ι um·
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ί.Ι ίψί.Πη (MANG,)
KIRCHIN
Hagios Gl.ORGIOS MANGANAI
Neitt: Mor η του'Αγίου Γ/ωαγίηυ τ for Μαγγάνων; Μονή Μαγγάνων μάφτυροζ Πωογίου; lat: Saint Georges de h Mange
M. ii.Jh.
wird das Kloster im Manganeri-Quarticr mit großem Aufwand als Stiftung des Kaisers Konstantin IX. Mo nnmachos 1042 55) zusammen mit den zugehörigen \X inschaftscinnchningen, einer Bibliothek und einem spater offenbar bedeutenden Hospital in der Nähe eines Palastes errichtet, den der Kaiser zuvor seiner Mätresse Sklcrina im Kvnegion Quartier gebaut hatte Kedrcn IlfcBf.B; MichAtt 47L. 71 B; Zonaras IV' Leipzig 178, 181; zum Spital Qj.
Dk Aufsicht über das Kloster, das vom Kaiser sein lypikon sowie erhebliche Stiftungen erhält, üben des *(•11 Minister Jx*khudcs und später Michael Kcrulla rios aus
iXr Stifter wird 1055 nach seinem Tod in der Kloster kirchc Ixigcsctzt; in einer Ixnachbaricn Kapelle wird ••pater auch ehe Sklcrina bestattet, deren Grabstätte wahrend der fränkischen Besetzung der Comte IJu gucs de St. pul übernimmt.
116
ij.Jh.
Während der lutteincrhurrschaft wird das Kloster (ab 1207?) von lateinischen Klerikern übernommen und ist einer der Stützpunkte des französischen Klerus 111 der Stadt; 1244 wird cs dem Schutz des Papstes Innocenz IW unterstellt.
Nach Rückkehr in griechischen Besitz ist das an zweiter Stelle der K’plcr Klöster stehende Kloster Schauplatz wichtiger Ereignisse (1279 Konferenz Kaiser Michaels mit Patriarch Johannes XI. Bekkos; 1327 wird der Patriarch Isaias hier eingesperrt und 15S4 zieht sich Johannes VI. Kantakiizcnos hierher zurück). Seit A. 14. U1. Ixsiizt das Kloster außer seiner großen Bibliothek auch bedeutende Reliquien und ist damit wichtiges Pilgcrziel; die Gcorgskirchc ist (nach der Beschreibung des Clavijo 140;) reich mit Mannorin krustation und Mosaiken ausgeschmückl: vor ihrem Eingang liegt ein ktippeluberwolbter achteckiger Brunnen. Du aus mehreren Gebäuden bestehende Klosicninlage umschließt auch Garten.
Reparaturen im Kloster durch Johanne* X ill. Palato logos (1425 4K).
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KIRCHEN
GEORGIOS PATRI KHANE
Nach 1453
wird das Kloster von Derwischen übernommen (Dukas 518B). später aber in den Bereich des neuen Sa- räy-i Amire ein bezogen, wobei cs vermutlich als Steinbruch fiir Neubauten im Bereich von Topkapi Sarayi (-») dient. Das Gebiet wird spater als Garten, z.T. auch als Spiel- und Reitplatz, genutzt.
19./20.JI1.
Beim Bau der Eisenbahn werden 1871 große Teile der Subsiruktioncn des Klosters beseitigt, die Paspa tes kurz beschreibt.
Grabungen der französischen Bcsaizungstruppc 1921/ 22 unter der fachlichen Leitung von E. Mamboury und R. Dcnungcl, bei denen die als Zisternen ausge- hauten. außerordentlich massiven Fundamente mehrerer. nicht eindeutig rekonstruierbarer Gebäude frei- gclegt und untersucht werden®.
Ahl» iit Ansidn der Pitriarckitskirihc \<m < Xicn.
Hagios GEORGIOS - PATRIKHANE
Nd w?»:* Αγιος Γεώργιος εις το Αιπλοφανάριον; "Αγ. Γεώργιος του //ατρκίρχου; 'Άγ. Μεγαλομάρτυρας Γεώργιος ο Τροπαιόφορος ο εν τώ Διπλοφαναρίω.
IVg,45;SkI^z I 596; Paspates 105-107; Righter M11.1 in’Gen. Walls 251-255; Eui.rmjj.t, Saner. 1H 116; C. Diiifi., CRacJ.Nscr 1922, 199-207; CRAclnscr >923. 241-248; R. Janin, EC) 35 (1934) >6« 178; Schnm- Ul Byzanz 59; I Mamhoiry. Byz. 11 (1936) 246 247; R· DtMA.NCij-L I . Mamhoury, Le quartier des Mangana rl -4 premiere Region dr Constantinople. Paris 1939, 19 37® + R. Jakin, EO 59 (1940) 236'241; R. Janin. RI B 2 (1944 172 174; S.G. Μι κ< άτι. Un lesi.inicnt inedit cn favour de Sami Georges des Mangancs. REB 6 (1948) 56- 47; I.YKi, Guide No. 5; Konstantin v. Ircnopnlis, Ο&είε&ι 56 (i0i) 45-47; I’nc.u Bftfeca 2G8 269; Ja- Nl\ Geographie 70 76ί Μ· I· Kyriakis, Byz 44 (1974) 5°4 J°7 0; Mango 229-231.
Nach Vertreibung des Patriarchen aus dem aken Amtssitz, aus Aposrelkirche und der Kirche der Theotokos της Παμμακάριστου dient von 1588 die im Phanar- Viertel gelegene Thcotokoskirchc ΙΙίίραμυΟίας (Theotokos Palana; später Blach sarayi-*) als seine Residenz, während der neue Amtssitz ausgebaut wird. 1600 übersiedelt Patriarch Mat- thaios II. (1595-1602?) in das Petrion Kastell, einen schon lange (angeblich seit 1453: Gyllius IV2) befestigten Bezirk, wo ein ehemaliges Nonnenkloster als neue Residenz dient; hierher werden die im Patriar- chatsbesitz verbliebenen Reliquien überfuhrt ®.
I7-Jh.
Timotheos II. (1612-20) laßt 1614 eine neue Kirche errichten, nach Reiseberichten einen kleinen mehr-
UR
Ol ORi.lox Γ VI RIKU XM
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schilfigen I .anghausbau. da den Christen K’pcls Neu bauten mit Kuppeln oder Blvidachcrn verboten sind Kirche und Patriarchat werden 169S durch Kallini kos 11. (1694 !"C2> erweitert und umgebaui.
is.jh.
Nach Brand/crsiorung des ganzen Patriarchats i-»2c werden Kirche und Wohnbauten nut Hille der grie duschen Balkantürsten durch Jeremias III. μ-10 26) wiedcrlurgesielli: ©oder rui brennen Patriar
chenhaus und Bibliothek erneut nicdci und werden repar im ©
1797 wird ein neues Patri.irchenpalais errichtet und ι·’9» die Kirche im Inneren umgcsialtci; ihre \ orhallc ist reich ausgcm.ih ©
19./ac. J h.
Nachdem 1811 bei l’nruhen infolge des griechischen Aufwandes der Patriarch Ciivgor X. am Tor dc* Pa tnarchats aulgchangt und die Kirche geplündert vor den w ar. \v nd iS ;*· die Küche 111 ihrer heutigen I omi wiedc rhergrstellt.
Nach Br.ind.-cixoriing 1941 und da* Patriarrliatsgc baut le völlig neu gebaut.
HC IV S.104. II t\i\n r. C11B l 44* 4ve;Sklb I u·: <’4 M.J. Gimox, Λο.»ιι\··ΐ rw fin
nun· K’pcl 1SS4VX I kld ui. X Ibru'oroi 10* K rvmi 1 * A.i.n’ rtfc Λ’.τηαγ··»* χ··π<ί r·· 1 nut ιιό|. ΚίΦ- at ui i;z. S* ιιχι mi r. Ih an. 41 Ml Xomiui*.
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twAt’r/; iXr /ru ehischr Xame hinge Zeit als 3/nn} τΓμ άγίη: HstAmiki; i\ rrf; bfmxgdTOu: festste- htncl ist m jüngster Zeit in I rage gestelli worden; statt dessen wird eine \ c rbindung mit dem Kloster τοΰ ζΥρ/στυΓ η,£5 />7rr/i?TGvftirdcnklrar gehalten©; turk. Gul Camii.
Im Bereich der Kirche liegende Gräber uSSi teilweise frcigclcgt®) zeigen, daß die bei Unkapan fest gestellte kaiserzvitliche Nekropole wohl bis hierher reichte.
E. ii./i.H. 12.Jh.
Im Xnschhiß an eine nicht naher datterbare Bauanlagc (io./ \. i i.Jh.?)t von der sich geringe Subsiniktions-
140
<;ϋι. camii
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reste östlich des heutigen Baues erhallen haben, wird über einer hoch herausragenden, massiv mit Zicgclge- wölbcn errichteten Plattform eine Krcuzkuppclkirchc mit seitlichen Emporen und 5 \psiden erbaut; Bau glieder. die eine nähere Datierung erlauben, fehlen bisher. Die roh belassenen Wölbräume des I nter baues wurden sicher nicht als Grablege oder tur andere sakrale \ufgabcn benutzt, sondern dienten als l ager o.a. profanen Zwecken. Dieser Baubefund spricht gegen dic scit E. 16.Jh. übliche Bezeichnung der Kirche als Theodosiakirche. Eine .Stütze für diese Datierung geben auch die kräftig gegliederten Passaden der Scitcnapsidcn (vgl. Abb. 1;;), die denen der Pantokratorkirchc entsprechen und wohl nicht (entgegen @) einem spateren Ausbau angeboren; dagegen scheint das Mauerwerk der Mittclapsis teilweise spater erneuert worden zu sein.
2.H. tf.Jh.
wird nach der Eroberung der Stadt die — vielleicht schon schadhafte? — Kirche als Schiffsarscnal benutzt -eher wohl das daruntcrlicgcndc Gewölbe; in unmit telbarcr Nähe der Kirche wird als Stiftung des Sey hülis- lam Molla Husrev Mehmet Efendi (11480/885 H) die Molla Haci Hüsrev Mescidi (heute Kiiguk Mustafa pa?a msc.) errichtet, der A. 16. Jhs. der benachbarte Kü^ük Mustafa pa§a Hamami folgt ©.
Wenig später (1490/89$ II) wird die Kirche zur Moschee umgew-andelt, wie Stiftungsakten © zeigen, obwohl nach Hadikat die Umwandlung erst unter Selim II. ft566- 74) erfolgt sein soll; vielleicht bezieht sich diese Nachricht auf den Bau eines Minarets in dieser Zeit. Um 1575/78 wird der Bau durch St. Gerlach erstmals beschrieben und mit der Theodosiakir- che identifiziert.
Vnb 1;.- Linblirk in den νοίΙκΗιη Qucrx-ing dc* l im rgr*ch·»**».* Sud
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t ; rechts und links ab/w« igrnd der in NW S< »-Riditunp, virl.iuicndr I l.iupt gan>* Beide Qurrgangc *ni*l tonnrnnbe rwnlbt; dir Schnittpunkte 11111 drin Haupfgan^ uhrrderken KhiMcrgrwollir auf C iiirilwigcn Λιι allen Maurin dir I ntcrgcschf Jlgangc ft neben dein W<*<li*r| von Zirgel und (liudrrM hichtcn die „Verdeckte Schicht" ’f»<hnik /11 lirolKidiirn.
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Nach l%rdbcl»cnzcrM<>ruiigcii wird dic Moschee unter Murai IV. (1622-40) gründlich erneuert; wieweit die im Bau erkennbaren türkischen Ergänzungen dieser «nlcr der vorhergehenden Bauphase angehören» laßt sich nicht sagen. Erneuert wurden jedenfalls die Kuppel sann Pcndcntifs und Gurtbögen, fast die ganze W-Ficke cinschl. der SW- und NW-Tonncngewölbc sowie das Minaret; der Bau erhält also in seinen oberen Teilen cm von der ehemaligen Kirche deutlich abweichendes Aussehen. In dem massiven Pfeiler südlich der Hauptapsis liegt eine kleine Kammer, erreichbar über eine Wendeltreppe, über der eine Inschrift steht „Mcrkcd'i havariiin ashab i Fsä aleihi üs-seläm“; hier befindet sich das Grab des Gül baba, eines Ixjkal- hciligcn©.
1782 brennt die Umgebung der Gül Camii nieder; über Schäden an der Moschee ist nichts bekannt.
19-/20. Jh.
Erst aus dem ty.Jh. stammt eine Legende, wonach der letzte Paläologenkaiser bei der Kirche bestattet liege. Unter Sultan Mahmut II. (1808 39) wird der Bau gründlich restauriert ©.
HadikatI 186 (GOR IX No. 395; Öz 1 62©); Hammer, CuB I 382-583; Konstantinias 19-20; Richter 234; Paspati s 320-322; Gedeon, F-Fcort 130 133 ®; R. Pargöire, L’fc- glise Ste. Theodosie, EO 9 (1906) 161 165; Ebersolt, Mission 23 25; Gt'Ki.in 41; Millingen, Churches 164-182; Ebi rμ»lt, Fglises 113-127; O. Wulff, Die Koimesiskirchc in Nicaa und ihre Mosaiken. Straßburg 1913, 123-128; Wulff 432 453; N. Brunov, REG 59 (1926) 19-21; F.W. FIaslik.k, Christianity and Islam under the Sultans, Oxford 1929, II 40; N. Brunov, Die Gül-Djami von K’pcl. BZ 30 (1930) j 54 560; R. Janin, Les cgliscs Saintc-Euphemic ä C’plc. EO 31 (1952) 279-281; Erersolt, Monuments 54, 162, PI. 14a; Schneider, Byzanz 78; R. Janin EO 36 (1937) 36-38; F.W. Di ichmann, Versuch einer Darstellung der Grundrißtypcn des Kirchen bauen... (Dias. Halle 1937) 61; Μ.II. Bayri, Istanbul folkloru. Istanbul 1947, 14z; S< hnii der, Mauern 11. Tore 76©; Εγι* 1. Guide No. 82: S. Eyich, Son bizans devri π ii mir im. Istanbul 1961. 39 Eg Ilses
259 262; Janin, Geographic 143-141; Barkan-Ayvf.rdi, Ist Vak 3, 269 ®; II. Schafs.r, Die Gul Camii in Istanbul. Em Beitrag zur müiclhvzantin. Kirchrnarcliitcktur K’pcls. (IsiMitt Beiheft 7) Tübingen 1973 Φ; Mango 238.
HIKAMI AIIMKI Ι·Λ$Α CAMII
Mill ULM
HIRXMl \IIMI-T l*AJ> \ Ml.SCIDI
\<<*» ί Ι;’/Ί h'xn‘i-1^ n> j/if Τρ<ιύλ).ο>; Mavi[
ι<κΊΙυχΛιχ'ψοι irii/lfiiU»; unk' Hirami Ahmet pa$a iih’sckIi, Ahmet l’aja nise.
Du (·< < hi< hie des Klosters vor <ler türkischen l'.r obcrting 14;) isi imlrckannt, obwohl die heule noch bestehende kleine Krcuzkiippelkirchi init dreiteili gem Bema und vorgelcglcni Narthex ihrem Grundriß nach ins ix.Jh. gehört.
z.II. t$.Jh.
wird das Kloster erstmals in Schrifupicllen erwähnt, als der Patriarch Gennadtos II. Schohnos die zuvor nn Kloster Wronixot» r//s //«t/i/i«txnyi<n<m(spater Ι·Υ·ι1ιί\χ· Camii -♦) lebenden Nonnen in das offenbar schon einige Zeit bestehende Kloster του //ροΛρόμου fi> r<5 '/gotUArii übersiedeln laßt, um das Painmakari sioskloster in den Jahren 1414/56 als Patriarchat aus- zubauen (Phrantzes 107 B).
>44
Μ IV III X
HIKAMI AHMAT PAJA CAMII
klRCWhN
t -rbluk <n du w PcrJcnrrt« nikrck m iw R rrrnknncrruk- iu.n juMtHühru K..ppd ’1,'h llwvr 'V“·»*
E. i6.Jh.
wird - vielleicht gleichzeitig mit dem benachbarten Pammakaristoskloster (i 587/88) — auch diese Kirche durch den früheren Janitscharcnaga Hirami Ahmet pa$n (t1)*/*) zur Moschee umgewandelt; das kleine Kloster (monasteriolum; M. Crusius Q) war zu dieser Zeit noch von griechischen Nonnen besetzt.
19./20JI1.
Nachdem der Bau in neuerer Zeit weitgehend verfallen war, wird er seit 1961 gründlich restauriert und dient heute wieder als Moschee.
\bh ιρ I ijjrphn des· Blues Μ riooo Κι-Me enw /ugcln »riger Kh*tct taurr konrnen bi «hur in der Imgcbune noch nicht bcotachtci uerden
DC IV 4,10; Hadikät 1 58 (GOR IX No. Öz 1 20); Paspates 505-504; Ebeksolt, Rapport 14; Gurutt 4°5 Millingen, Churches 201-206; Wiiff 485; Schnhideb» Byzanz Go; Gi-.nnadios ^ArahatzogluVCM^0^0^^1 14 (*957) 15-15; R. Janin. EO 57 (1958^ 540 <41: Eyick. Guide N<>. 89; Krai’thhmi k 265; Ι’.υκί , Eglises 295*296; Janin, Geographic 441-442 ©
IXIK \IIOK r will
kIHf 111 S
\bb. I 4gq«Un Jet clicnvaligrri kiu'hr mu ihrrrn Jur»h *m* Ickki uIhiImuivii Xtitum '"uh mil tier *iiilli«h iki Kinlx l!i*y>eiuk-n /lurrm* .Urcn lhuptr«um Λ /uganglivh i«r, uahirnd B mu uruiig^nghrli blich Μ ι ι iKivkik Jr? 5.1h·» xhvnr/. hrammixhc \nbjurm kicuoiHtf’ in m «wnunMchcr Zrrt crrichtcrr Bjuliilr »chniltiert I Bezirk »Irr ititki-rl ·ιπhiH|i*%cn Knclir Hau k*m»Utilfm» und HcOu.
IMRAHOR CAMII
AJwr; gr: 1/on) Tor Ιίρηόρόπην nr τοΓς Στυνύιον; Mnri] rmr ΛτουόΖηι?; türk: Inirahor Camii; Emir Ahir C: Emir Ahur C.
Nach Suidas (cd. Adler III 1955, 458) liegt am Platze des späteren Klosters eine ITnrrkirche.
46;
Fertigstellung und Weihe einer Kirche Johannes des Täufers in dem von dem Patricius Studios gestifteten und mit Akoimeten (aus einem am Bosporus gelegenen Kloster) besetzten Kloster, das er in einem ihm gehörenden Gelände nahe der Porta Aurea zwischen Hauptstraße und Mccresufcr errichten läßt (Thcoph 113 Boor; Kedren I611 B; AnthPal I4); der Bau begann etwa 4)3/454 d.h. vor seinem Konsulatsjahr.
Die dreischiffige Emporenbasilika (Μ’schiffs breite 12,7 m; S’schiffsbrcitc je 4,6 m; Schiffs lange 25,35 m) besitzt eine polygonale Apsis (Brette 8,3 in) rnit Synthronon und kleiner kreuzförmiger Krypta sowie einen dreiteiligen Narthex mit 1 + 54-1 (Wlhungcn zum Atrium hin, tins - ursprünglich von Portiken umgeben — heute bis auf die ursprünglich viertürige
N Wand zerstört ist. \uf der S-Scitc der Kirche liegt in abweichender Orientierung - eine tunfschiffigc Zisterne mit einem quadratischen Anbau im O wohl dem Unterbau einer Nebenka|x*llc evtl, die zum Kloster gehörige Kapelle der Theotokos?).
627
wird der Patrikios Bonus im Kloster beige setzt (ChrcmPasch 726 f.B).
7<M
Obwohl während der ikonok last ischcn Verfolgungen unter Konstantin \ . (741 755) die Mönche Jes Klo stets verjagt werden, bleibt das Kloster bestehen. das beim 7. ökumenischen Konzil in Nikai.i -»iH durch seinen Abt Sabhas vertreten ist.
i.V. 9.JI1.
Unter seinem bedeutenden Abi Theodor Sind lies (798 826) erringt das bis dahin wenig hervortretende Kloster eine wichtige Stellung. die sich in einem ra sehen Anwachsen der Zahl der Mönche (bis 700) zeigt. Theodors Aktivität - neben seinem Eingreifen in die kirchenpolitischen Auseinandersetzungen sei tier Zeit auch unter Michael I. (811 HiO Einwirken
«47
IMK AIIOR CAMII
• I*
!MRAHOR CAMII
MAI IHS
auf die Aveltlivhc Politik fuhrt luunimcn mu seinem weisen Regiment und straffer Organisation im Inm icn zu einer Blute do Kk’Mcrs. die aber 818 durch Theodors Verbannung durch I.en V. unterbrochen wird, zumal auch v leie seiner Anhänger flüchten oder hingcnchtct werden. I nter Theodor erhalt die Kirche eine neue Bild Dekoration mit einem umfangreichen Heiligenzyklus 0. Zum Kloster gehören in dieser Zeit eine Schule sowie em Xenodocheion: cs ist von nun an tur Eingcre Zeit bedeutend auch als Hcrstel lungsort von Handschriften und Ikonen. 844 wird Theodor von Pnnkipo. wo er 826 gestorben war. in sein Kloster überführt und hier beigesetzr: die Spannungen zwischen dem Kloster und dem Patriarchat dauern noch bis Μ. Q.Jhs. an.
Im 10. Jh.
erhält das Kloster zu den ohnehin in seinem Besitz befindlichen Reliquien das Haupt des Täufers, das auch vom Kaiserhaus durch feierliche Züge zum Kloster verehrt wird, die durch das nahegelegene Tor der Seemauer zur Kirche führen.
tc<9
zieht sich Kaiser Isaak I. Komnenos {10s- 59) nach seiner Abdankung ins Studioskloster zurück, dessen Kirche er verschönern läßt: auch Michael Vil. Dukas geht 10'8 in dieses Kloster. Vielleicht ist der reich mit Marmorintarsien geschmückte Fußboden ein Relikt dieser Ausbauphasc (Kedren 116tcB ©?
1204--1261
verlassen die Mönche wahrend der fränkischen Besetzung das in dieser Zeit verfallende und eines. Teiles
Anh 119 140 Innanraum (k-t kinhr rihrn Blick in slic Apv» mit Jem m -i f—ni r^jT Zeit rinerluatm I m*rrrK*nd. unten Blirk nach Vwteti tut die cbcrtfaU« in f«Mnam«chrv Zot ru^r*rt/tc WatiJ rui»chcn Linghau« um! Galene ulter dem Xirtbr·»; cli Baten Jrr cmM hier «leben Jen Siu len mim! n«h ir «itu
Abb κι Wr»tc de« ehemaligen Irmrfidrknr« an der WrstwtnJ dr« Mittel «Oufr
Abb 141/14« Dir «lurch dir ru*M«rhrn Grabungen trru’ilayti Z.u^irv zu der *«w der Afm« am l'emp1«tn hr^rtwim knpi Dir «rrh^ndifr Itipp.
*1.1« m breit; tuhr nech BcMcn in einen lonncnuhtrikikiin kreu/tornu^rn Raum tvfl A A 1949, 1011
I«·
IMRAHOR CAMII
ηίωιτγ Reliquien beraubte Kl·»ster, in liessen Umge bune nun Schaf weiden entstehen (NikcphC ireg 119c Bi.
1295
werden Kloster und Kirche \on Konstantin Palaiolo- i'os, einem Bruder des Kaisers Vndromkos II. reno lert die Kircht erhält ein neues Dach, das ganze
Kloster wird durch eine starke Mauer eingefaßt (Ni kvphi »reg 119 B . Zugleich werden neue Mönche für das Kloster gewonnen, das dank seines Reliquien btMtzes vitllx suchtet Wallfahrisplnrz fremder Pilger bleibt und im 14.Jh. den V orrang vor allen Klöstern der Stadt (MM II 22) hat.
L. 15./Λ. 16.JI1.
Nach der linkischen Eroberung der Stadt wird das Kloster wohl geschlossen und dient zu Beginn des i6.Jhs. als Stnnbruch fiir den Bau eines Kö§ks im Topkapi Sarayi ©; etwa gleichzeitig wird die Kirche durch den hnnilior (()bcrsr.illmvistcr) des Sultans Buv.iZit II. Uvas hey b. Abdullah in eine Moschee um
gewandelt. Zu der ihrem Unterhalt dienenden Stiftung gehört neben mehreren Läden ein Doppelbad in der Ulanka (Länga) Mahalle (-»Abb.287). Reste der alten Innenausstattung mit Malereien bzw. Mosaiken sind nodi im 16.JI1. sichtbar (St. Gerlach).
1782/1196 II
w ird die Moschee bei dem großen Brand von Psama- thia zerstört und 1820/1256 II wieder hergerichtet ®. wobei freilich die Säulcnstcllungen der Emporen durch I lolzsttttzcn ersetzt werden.
I9./20.JI1.
Erneute Beschädigung der Moschee durch das Erdbeben 1894.
Erste Untersuchungen und Vusgnibungen seitens des russischen Archäolog. Instituts durch B. V Panöenko 1908/09 mit Freilegung der Knpu und Fund von Kalksicinreliefs des G.Jhs., die wohl schon im Μ'alter als Grabdcckcl genutzt wurden. 1920 wird die Moschee durch Feuer endgültig zerstört und nicht wieder repariert; um 1925 wird auch der zum Stift ungsgui
Ito
IMR A I·" IM · AMII
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IMRAIIOR CAMII
hlKCHKX
Jer Moschee gehörende Hamam m l.anga abgerissen. Baurc-Mr in l ingebung der Kirche verschwinden in neuerer Zen umu Wohnbauten.
J ·· B/I ; io: S \i./i sui rg 46 41: Paspa- 4 ;< lJ‘iGHihi· Η: I »ik( iiiu.iMi K-Sn«7YG(»wski No. 11. Gi di os. f Icon. 15 K 161: Ldersoi.1. Mission * r . Gi nun n-Ut Milungfs.Churches jt-6i; T. Μ v Munn, L LBS 9 1952) 416-429; LhiRMui. h.ghsrs 3—18; ,,r· · 9. 44; I diu μ, Mosquees 133 134; H. Di । ahayc. fou un-Stoudiu». AnBoll $2 (1954) 64 6$: S< list ini r, ./m/ 6 t I Mamboi-ry, Byz jj (1916) 253-234; R. i/S|IS’ θ '7 ^93·) 3 >9 |2t; K. BiTi f.1., Λ Λ 1939» 201 · aupUfMji), (-ah Arch 5 '1948) γζ 75 ί 1·νι<:ι·, Guide ~ | lkA<’ KLG 19(1962) 55Κ 481; Krai iiiiiMiR
* ·1ΐ(>ι»<ιι io\, n jflgi rn /A///.lo;7«K/7-
I ί’/Ι.σΤΙκ·,,<η’ τ/,ς MoFfc τή, Στυΐ'Λώ". \1hr11 1967*. • 9 |,/.ψΓ’<^1Κ 2^ι·4<ο «ο; Mathäws. Early Churche·
ι. -r. * Ml 1 c Prcm*r huin.iiimu hv/aniin. Paris
'97». UJ UK. Masgu6i 66.
kan/Mii. Kapnellsrudicn 49 <i. 131. 135. 167: Deich- ma.ss, Studien 69 72: A.Il.S. Megaw. DOP 17 (196^ ;?9®; P. Sri.cK. Actes 12. CongrlntEtByz 111 (Beograd 19<M 333-344 O; J. Kr ami k. Skulpturen mit Adlerkapitcl- Icn an Bauten des 5.Jhs. n.Chr. in K’pd (Diss. Munchen 1965). Köln 196S. <6 S5; PKG 3 (1968) 216: J. Kramir, JOB 22 (1973) 244 ^49·
('/ra/rw^ λ ad F*ndt:
B. Pamschixko, IR \1K 14 (1909) 136 152: 1RA1K t< (1911) 250-257; IR \IK 16(1912) ι ;si);MiNrt i No.668 670. 715-722. 1209; Koi ι wir/. Plastik 1’4 1-5: ILS. 1’τ- riNGiiArsi n. Cali \rcli 7 (1914) 79 88; J. Bicravith. The /\n of C’ple. London 1961. 26 2-\
Afojchft:
Hadikät 1 196 (GOR IX No. 413; 0/ I 101); Z. Orgcn. Ilassa 1111n1.1rl.1r. \rkiuki 9 (Istanbul 19*9) 8®; H.J. Kiss 1 iNi*. ZDMG ict/Nl·’ 28 (1953) 25”®; Harran Ayvfrdi. Ist Vak 375 576.
ΚΛΙ I ΧΟΪ ΚΗ ANK < Will
KIM III N
KALENDERHANE CAMII
Xaart: gr: früher mit der Kirche θ^οτοκος /r τοΓς \ιακ·»νίσσηζ Ο gleichgcsctzt, später nut der .l/or#} τοϋ Χριστοί· *Aχατπληπτ^υ ®; türk: Kalender- hanc; Kalenderhane Camii.
Da der Bau und seine Umgehung seit 1966 einer gründlichen Untersuchung und Restaurierung unterzogen werden, deren Ergebnisse nur m Vorbcnchten vorhegen, sind viele Prägen noch ungeklärt; auch die Zeitstcllung der 195$ abgebrochenen Baurcste südlich der Kirche und ihre Zuordnung zu einer der B.iuphascn muß zunächst ottenbkiben.
I . q./A. 5.JI1.
Neben dem $68 errichteten Aquädukt des \ alens (—·) wird eine aus mehreren Rundraunun bestehende mit tclgroße Thermcnaiilagc erbaut, von der Teile durch Grabung bekannt wurden (-»S. 48t).
Gl Μ. 6.1h.
Unter partieller Zerstörung des Bades wird iicIkti dem Aquädukt em aus Quadern und Ziegeln lutgc
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K A LEN »EKIIA Si F. CAMII
KIRCHKN
\lib. ite GcMtul.in'kht der Kiikiukrhanc Camii und do südlich vorgrla* grnrri (vehicle*· U|«i> von Suduoten wahrend de* \bhnich* einer unter dem \ordteil der früheren Medresc gelegenen Zisterne, deren Zirgrlmaucm und bauten beseitigt wurden.
\bb. in l.agcplaii tier ül*er alleren Hauten crtiditetrn Kirche (»eh war 7 I Luipilunpliati des I . u.lli*.. Kclnaüiril nitere Sritrnkapcllcn: punk um Verandtruiigm omiuium het Zen) sowie dci benachbarten Medtoe iwhrat tim) Μ 1:1000
Π4
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Kbb. κχ CeMn’.Unsichi der Kjkndcrhant· Cirai: :uch tier \uhctiu·»! »uiua. '\: <»": ·. »:·>·.□’.*
führtet ..Apsidenbau“ nur bisher unbekannter Zweckbestimmung errichtet (2).
E. 6.-12.Jh.
Zwischen dem E. 6./A. 8.Jh entsteht neben dem Apsidenbau ein erster, in seinen westlichen Teilen noch nicht faßbarer Kirchenbau (sog. „Presentation church“ nach einem in der späteren Apsis verbauten Mosaik (2)), der - vielleicht noch vor Beginn des Ikonoklasmus - umgebaut wird und dem die heute noch bestehende Apsis samt Bema zugehören.
\n diese \psis werden im Laufe des 10.-12. Jhs. die beiden südlichen Seitenkapellen Franziskus-Kapelle and Μ elismos-Kapelle) nacheinander angebaut. Von dem dieser Bauphase zugehörigen Kirchenraum konnten bisher keine Reste nachgcwicscn werden, da möglicherweise der Bau des späten 12. Jhs. daraufsteht
Ca. 1180/] zoo
Bau der heute noch in großen Teilen bestehenden Hauptkirchc als Kreuz kuppclkirclie mit noch nicht naher definierten beiderseitigen Räumen sowie zwei- geschossigem Narthex: die Kuppel erhebt sich über Pendentifs und einer durch 16 Pfeiler gebildeten Fen- sterzone. in der Malereircste erhalten blieben Die Ruine des Bades w ird teilweise überbaut.
i204-1261
dient die Kirche dem lateinischen Kult (zeitweilig Franziskaner ; etwa 1250/60 wird die südliche Seitenkapelle mit einem Freskenzyklus aus dem 1 .eben des III. Franziskus von Assisi ausgemalt: weitere Fresken müssen im südlichen „Seitenschiff" vorhanden gewesen sein @.
Nach 1261
Restituierung an den griechischen Kult und weitge hende Neuausmalung bet gleichzeitigen geringtügi gen 1 'mbauten (2).
t.V. 15.Π1.
Umwandlung von Kloster und Kirche in eine Μ«» schcc mit einer I lerherge (Imaret) für Derwische und
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KIRI III \
KALI NIlLfUIAXP CA.M1I
1,1 ir h >uhan Mehmet II. (1451 81). Ih r Sul Ii 'T'n mehrere rhrakischc Dorici sowie Bailer m k und (lahu.i; sic untersteht dem Sultan seihst. De t Snftung werden voni Arpa Emini Mustafa Efendi noch Mcktcb und Medrese zugdiigl.
Μ- 18.JI1.
wird die Moschee renoviert und erhall 1747/1160 II eine n neuen Mihnib, Munhar und Mahftl aus einer Sriiuing <k-s 1746/115^11 verstorbenen Ktzlaragast ILki Bc$ir aga, der in drn letzten Jahren seines Lehens eine grofk' Zahl von Stiftungen errichtete.
19/20. Jh.
Renovierung der Moschee 1855 sowie tun 1880/90.
1 <6
i ac idtm 19^8 das Minaret durch Blitzschlag zerstört uml i<;5 dir benachbarte Medrese abgerissen wurde, verändert sich die Umgebung des Baues auch in den folgenden Jahren wesentlich durch den Neubau eines grollen Studentenheimes sowie ab 1955 durch untcrir disc he Anlagen am Platz der Medrese; dabei werden bei den \usschachtungsarbeitcn umfangreiche M a ner reste sowie Bauglieder (Säulen, Taufbecken) b\zantinischer Gebäude beseitigt, die schon 194c Iki Herrichtung dieser Gewölbe zu Luftschutzkellern Ireigelcgt worden waren.
Die Moschee seit 1966 .sorgfältig durch eine For- schungsgruppc unter C.L. Striker und D. Kuban untersucht wird z.Z. restauriert.
K u ι χιυκιι VXJ < Will
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ΚΑΙ.Ι.Νΐη ΚΠΑΝΙ ( AMII
Pkspahsui V- Ρ Μιίιιλιανν. K.ihndcr Khane Dschn missi /u K’jkI eine hv/aiiiinischc Kirche. Zcitwhi Bild Kunst 2i ιΗΧ6) 49 51; Μπηιπμλνν, Esquisse 70©; I.. I mmiiiii.ii, Nous on the- Church now called the Mosijuv of tht Kak-nders ai Const.iniinnpk* \rch.it*«»logia 5' (1897) 441 41M . I HI HSOI i, Mission |H 22; (il'HI.I IT 1« pjj Mil hm.is, Churches 183 190; Ehirsoi.i, Egliscs 91-110; \X 111-1 4K9 390; Ν'. Bkl n'ijv, REG 19 11926) 7 12; N. Bki μiv. BZ 52 (1932)54 49; J. K«n 1 wirz, RQu 42 (1944) 2;j 2U . I hirsoi j, Mon $1 56, iGj. |. |,\i ki.ni, P.O 44 ^95O 227; I < Μ. Zwei Suitungsurklinden des Sultans Meh tin t II I'atih IstMiti 4) Istanbul 191$; Si iini ιηι k, Byron? 11; Kai ι/ · 11, Kapitclktudicn $7 59; A.M. Si iini 1111 n. G(»\ 2’ί (1939) 493 px>. Ι·.υι< i . (.Hilde No. 71, I.. Akin. \M^ 3 ' h/h 64 65; Krai 1111 imi h 205 207; Ιίνιι ι·, l*.gli
KM
so 265 2<>S; C.I.. SiRiKi u Y.D. Kcuan, Work at K.den dcrh.incC.iniu in Isianhul. 1. Prelim. Report. DOP 21 (1967) 267 ivi; 2. Prelim. Rep., DOP 22 ζκχγβ’) i8i 19K
I 4. Prvl. Rep., DOP 23 (1971) m 2'8®; D. Ki ban
( I.. SiiiiKiH. Istanbul K.dciidvrh.inv Camiindc \.iptl*in ;ir;i$tirmn vc k.1/1 ktsa not. \ \Muslst 11/14 289 29°·
PKG 4 (i9(»8) 224, J Anin. Geographic 504 506; D. Ki han
C.I.. Stkiki k, \n:itolStud 20 (1970) 12 44; R. Janin.
REB 28 (1970) 271; S. Ditrinni. Bv/Eorsch 4 (1972) (»I 66; Mango 24b.
Mnjkhve :
ΙΙλίΜΚΑί I itu». Κ» (GOR l\ No. 44G; Öz I 79-80); Stif luiigsiirkiiudcn \ΊΙ; λγνικοι, I'atih drvri 17; Μ. Ekdo gan, VakDerg 6 (196$) uh; \yvi rim. CiMED 111 428
K<«IU l AMU
klKf HI S
K \RIYL CAMU
Ar.wr gr*. .l/on} το»* Λλκγτο·’ Τ/}ς .Υ»όρ»ί’; uber die Bedeutung und Herkunft des 1 pitheton τ//ς Xf'wtc bestehen heute noch unterschiedliche \nsichieii ©. Von, τξ; Xl'mu~ του ’/l/ruo»jTov; türk: Kartvi (Limit; Ah p:«$a Kenisc Camii.
Du Frühgeschichte des Klosters ist infolge vieler Widerspruche in den Quellen noch unklar; der Platz ist aber nach den mit ihm vcrknupfti η I .egenden über die Bestattung des Märtyrers Baby las und seiner Gefährten an dieser Stelle schon seit Λ. 4.JI1. von Beden tung. Nebeneinander stehen Berichte a) über die Gründung eines Klosters mit mehreren Kirchen durch Theodor feinen historisch bisher nicht bclcgba ren Onkel der Kaiserin Theodor») mit Hilfe Justinians in einem dein Illustrius Charistiis gehorejen Ί er rain am nordwestlichen Stadtrand um vr>. b die nachweisbare Existenz eines Michael Klosters η τοΐζ Xuijuri'tv im \. 6. |hs. 0 sowie c) eine Xotiz ■ Pregrr 273) uIkt die Gründung durch Crispus, den durch llcrakhus (610 641) hierher verbannten Schwieger xohn des Phokas. Da unter tier heutigen Kirche Bau reste des 6. Jhs. vorhanden sind ® und da Charisu»* in diesem Gebiet in Nahe des nach ihm benannten Ions Land besaß, ist denkbar, daß das vielleicht von Theodor gegründete und spater zerstörte) Kloster des 6.|hs. von Crispus ιιη \. 7.1h. erneuert wird.
Im K.Jh.
dient das Kloster als Verbannungsort und Bcst.it· tungsplatz (u.a. Patriarch Germanos 74^). Während des Bildemreits scheint das Kloster anfangs nicht
119
KAKIYF CAMII
..ι ι - K dx ι I linTtnrurbi-*n GrjhMaTru· Jcs Irgrrulinn Pruphctcngcr.osscn P.bi Sa’id il-Hudri
übermäßig unter Eingriffen des Kaisers Konstan tin V. -41-775) zu leiden, da sein \bi Simeon 78·’ beim Konzil von Xikaia vertreten ist; spater flüchten die Mönche zeitweilig aus dem Kloster, das offenbar beschädigt wird (3).
Μ. 9.Jh.
erlebt das als Stützpunkt syrischer Mönche angesehene Kloster nach dem Ende des Ikonoklasmus unter dem 815 aus Palästina gekommenen Abt Michael Syn- kellos (814 «46) eine Blütezeit; cs wird ausgebaut und umfaßt nun neben der alten Hauptkirche j weitere Kapellen - die des Hl. Anthimos mit den Babylas- Rdiquicn, eine Kapelle des Hl. Ignatios Öw/idpo,- sowie eine Kapelle der 40 Märtyrer mit den Reliquien des Patriarchen Germanos und der Hl. Theophano.
I.. 11. Jh.
Stiftet Maria Dukaina (Schwiegermutter des Kaisers Alexins I. Krmmenos; an einer bisher offenbar nicht durch eine Kirche besetzten Stelle des Klostergebictes
eine neue Kirche (NikcphGreg I458CB), die zwischen 1077/1081 über Baurcstcn des 6.Jhs. (vgl. Abb. 161, 162) errichtet wird und unter der heutigen Kirche noch stellenweise erhalten isr (B); io3i wird hier der Patriarch Kosmas beigesetzt (Syn CP ;66).
A. iz.Jh.
läßt Isaak Komncnos, der jüngere Bruder des Kaisers Johannes II. (1118-1143) diese Kirche umbauen - vermutlich nach teilweiser (Erdbeben-?) Zerstörung; dabei werden Teile der Außenwände bcibehalten. Kuppel und Ostteile aber grundlegend verändert und auf der S Seite wohl ein Parekk lesion angebaut. Der Neubau ist zum Teil nut Mosaiken geschmückt: das für Isaak vorbereitete Grab wird jedoch um nto/ta aus der Kirche entfernt und in das von ihm in Thrakien neugebaute Kloster der Theotokos Kosmoso- leira überführt.
13.Jh.
Während der I atcinerzcit scheint das Kloster einige
160
ΚΙΚΠΙ ί ΛΧΙΙΙ
KIRCHEN
Kiner Reliquien verloren zu haben. (kgen E. ii.Jh. leben die Patriarchen Johannes XI. Bekkos (1275 Hz) und \thanasius I. (12H9 93; 1503-09) zeitweilig im Kloster terminlich wegen seiner Nähe zur kaiserlichen Residenz im Blacherncnpalasr (-*); letzterer laßt durch den Kaiser \ndronikos II. in der Nähe des Klosters eine Muhle errichten. Hier lebt zeitweilig auch Maximos Planudcs (fca. 1305) - tätig in der Bibliothek des Klosters. Im Laufe des späteren ij.Jhs. verfallt das Kloster; die Kuppel stürzt cm.
A. i4.Jh.
wird das heruntergekommene Kloster jetzt .\b»vit ror Χριστοί* rijz Χώρας genannt zwischen 1316 1320/21 durch den in der Nähe ansässigen nachmaligen Groß-Logothctcn Theodor Metochites (1270- 133z) gründlich erneuert; er gilt als neuer πτήτωρ und laßt die zweite komncmschc Kirche durch inneren und äußeren Narthex, Parckklcsion und einen zweigeschossigen N-Flügel erweitern, die Kuppel wiederhersteilen und das Innere der Kirche mit farbi gern Marmorplattcnbclag, mit Reliefs, Mosaiken und Malereien völlig neu ausgestaltcn. Das offenbar schon bei Errichtung der neuen Bauteile geplante, deutlich aufeinander und auf die baulichen Elemente abgestimmte Bildprogramm umfaßt in den Haupträumen Zyklen aus dem Γ-cbcn Mariae sowie Leben und Taten Christi mit dem (von Metochites auch schriftlich fixierten) Ziel, Christus und Maria m gleichem Maik* zu ehren. Im Parekklesion - der Grabkapelle des Klosters — sind hauptsächlich mit der Auferstehung gekoppelte Themen dargcstcllt - dazu eine Reihe von Heiligenfiguren sowie die mit den 4 Arkosolgräbem verbundenen Bilder. Bei der Neuausstattung der Kirche werden einzelne Spolicn unbekannter Herkunft („falsche“ Türflügel des 6.Jhs.)f z.T. Spolicn aus dem Bau des 1 i.Jhs. weiterverwendet (4 vielleicht aus dem zentralen Kuppel raum der 11. Jh.-Kirche stammende Engelkapitelle Q). Zum Kloster gehören noch mehrere ebenfalls erneuerte und im Inneren neu ausgestat tete Gebäude (Trapcza/Rcfektorium, Spital u.a.), deren Lage und Form jedoch unbekannt sind. 1 3 30 zieht sich Theodor Metochites nach Sturz und Verbannung (1328) unter dem Namen Thcoleptos als Mönch in das von ihm reich mir Landbesitz ausgcstattetc Kloster zurück, in dem auch seine bedeutende Bibliothek untergebrachr war; 1332 wird er liier bestattet.
Abb. 1«» Zwei der ncilcicht au* der K.-rdw dr» 11 Jhs. nmnenJen lingcl- Kapiidlc w der I ckc /vi*chcr. I \nn.irih<-\ u*.nl l’tfckkle*!«f!
Abb iuj I jgipun ikr Kirche n»n der Turbc «Ιν* I bi x 'iJ i! lludri und der HangMijt/nuurr \ \ Μ. ι
161
KIK< HI X
KAKIYF CAMII
A. 16.JI1.
wird das 145 < gründlich geplünderte* Kloster durch den Großvezir Beyazit’s II.. Iladim (Arik) Ali pnya H) *n eUH‘ Moschee iimgcwandch; dabei werden dir Mosaiken zum Teil zerstört, zum Teil übermalt.
1668/1079 II
wird der der Moschee gegenüberliegende Brunnen (ζ. 86) durch Mustafa aga gestiftet.
i8 .Jh.
Nach Stiftung von Inuret und Schule durch den Kizlarngasi Bc$iraga ,n ’Ή. iS.Jhs.
wird 1’66 der Bau wohl nach I’rdbebenschäden i-Si? gründlich restauriert; vielleicht gehört die heurige Holzkuppel zu diesem Aushau (?).
19 .M0.Jh.
Nach erster Reinigung der Mosaiken 1876 unternimmt das russische .Archäologische Institut unter I Schmit 19-4 c6 Rustaurigrungsarbeiten am Bau; 1929 restauriert die Et kni-Verwaltung 'Feile des
Baues, wobei ein neues Mosaik zum Vorschein kommt. 1948 werden - nachdem der nicht mehr als Moschee genutzte Bau dem Ayasofya Müzesi unterstellt wurde - durch das „Byzantine Institute“ unter Th. Whittemore systematische Reinigung*- und Kon- scrvicrungsarbcitcn begonnen und unter Ixitung von Paul A. I ndrrwood sowie später li.J.W. Hawkins bis 1959 fongesetzt.
DC IV 15,5; Konstantinias 102-105; Sk Byz I 566-568; Sai zi nhi.iu· 56; Paska ns 326 552; Pllghek 31-40; FoiU.Hlll l.MI R - S*l RZYGO WS KI 107 (No. 35); M.J. GeDMJM, Ä7i</'2.-P;iraricma 24 (1896) 19 25; Richter 195-197; F.J. Schmu, Kakhne-dzhaini (IRA1K 11) Sofia-München 1906® 4- BZ 16 (1907) 734-739; A. Rüdell, Die Kahne Dsclunnssi in Constantinopei. Ein Kleinod byzantinischer Kunst. Berlin 1908; Millingen, Churches 288-351; Wulff 473 4^6; Μ. Schede, AA 1929. 343; Gennadijs Arabad- jogi.ou, Μελέτη περί ονομασίας της Μονής τής Χώοας. Istanbul 193°: Η.Ε. del Medico, Essay sur Kahne Djami au debut du XIIc sieclc. BZ 32 (1932) 16-48; H.E. del Medico, La Koimesis dc Kahric Djanii (cssai dc dauuon) RA Vl/i Ί933) 58 92; Edhem, Mosquees 140-141; Eier- soli·, Mon 51, 161, Pl. 12; Schneider, Byzanz 57-58; C Wi sdee, Planudca. BZ 40 (1940) 406 445; C. Manco, AJA H (1951) 61; Eyice, Guide No.99; J. Lafontaine, Bjz
162
k \ΚΠ> i 8*111
K1R< lll.S
\hh ii«i ite Dcuiünscliun det Ostfront nut Rimcii vine* \ ofr.itnxrluuc*
-- '2 irc.uicii v «II ck·» 6 _lh*
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Anss tat:
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ÄfecrArr.*
Hadikat I it9 (GOR IX No 134: O/ I 84 It); Μ. Ziya. Kariyc Camii jerifi. Istanbul (i«l?8) ι<·6 II; Z. Okgvn. Hftssa mimnrlari. Arkiickt 9 (Istanbul 1919) 7.
KIRCiUy
KAMM ΑόΑ Μ ESC! DI
KASIM AÖA ΜΙ-SCIDI
Nam: türk: Kasim aga nisc.; Kasim !>cy msc.
Die: im heutigen Bau erhaltenen byzantinischen Reste gehören zu mehreren Bauphasen; mit einiger Wahr- schcmhchkcit waren Mu Teile einer Klostcranlagc, deren Hauptkirche vielleicht ehe Odalar Camii (-») war, für die keine eindeutige Zuschreibung vorliegt.
1506/912 11
wurden obwohl das Quartier noch weitgehend christlich besiedelt ist - byzantinische Bau reste durch eine Stiftung des Sekbanba^i (?) Kasim liey b. Abdullah zu einer Moschee ausgebaut, wobei Vorhalle, Mihrabwand und Minaret neu gebaut werden. Zum l'nterhalt erhalt die Moschee Läden und Landbesitz in der Lmgebung - darunter auch die benachbarte ZiMerne C. 3/2 (Ipek Bodrum -*)©.
i9./io.Jh.
Dur kleine Bau - durch das Erdbeben von 1894 und einen Brand 1919 ® schwer beschädigt - verfallt allmählich und wird in neuester Zeit für Wohnzwecke genutzt; seine Restaurierung ist im Gange.
Htm-
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1 I dnl' Κ4 ,ΒΙ ,,,ΓΜ‘,A Μ 1 ,,Λ; hVM“,,,lrtclir ΚϊΜν ΑΜι ιΜ (AnMW%thtf Λη UlilMhntiHüi 1 iimbnunn«-R
ρ,ι.,κ«« "r’· '·"1 **
Hadikat I i6o (GOR IX No. 119; Öz l 8$); Χ.Λ. Sideri dis ΚΙ-ΦΣ 29 (1901) 256; E. Mamboiry, EO 19 (1920) 69-75; P Schazmann, \A 19U, 119; E. MäMHOIRY. Byz i ■ (>956) 280-281; SciiNi-mi jt, ByMQ* JO, fij; J anin, Geographie* 1 559; l‘.Yiri, Guide No. 102; Barkan Ayvbrdi, Ist Vak 406 408 Q; Λν\ ιηπι,ΟΜΙ’Ί) 111 441 -412; S. Eyice. Istanbul'un ortadan kalkan hazi tarihi cserkri. l-'arih Derg 17 (197O «*7 >78 ®.
164
K II*· III S
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AM» i < .t'«·» i »r ·μ h» Λ» \IomImhuiiu *·γΛ» K· ·· .ι ι ·ι ΐ’ι» ί· ι·,
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KIRI IUX
KI-EI LI MESCIDI
Ober den ursprünglichen Namen und damit die Geschichte de» Baues, über seine frühere Form und Funktion besteht noch keine Einigkeit; Zuschreibungen an verschiedene Kloster (Actius, Johannes h Ty} HiTnti. Manuel, Nikolaos) haben sich bisher nicht erhärten lassen.
i-T<
wird der damals wohl dreischiffige Bau mir im N hegender Apsis den aus Kaffa (Feodosia) nach Istanbul umgesiedelten \rmeniern und Lateinern übergeben. denen man das derzeit unbewohnte Stadtgebiet zuweist. dessen spätere Bezeichnung Kefe Mahallcsi an die Herkunft seiner Bewohner erinnert.
Du durch 4 katholische Familien unterhaltene und durch Dominikaner betreute Kirche St. Nikolaus ist unterteilt und besitzt getrennte Altare für Armenier und Franken; sie steht in engen Beziehungen zu der benachbarten Marienkirche (-* Odalar Camii). mit der zusammen sie auch a.H. 16.Jh. von Domenico Hierosolymitani» als ..San Nicolo hospito antico“ erwähnt wird Q.
Ca. 1629 16; 1
wird die Kirche zur Moschee umgcwandelt. nachdem im Stadtviertel Streitigkeiten entstanden waren; die Armenier erhalten dank der Bemühungen des Risda- kes von Kharpert auf Anordnung des Receb pa$a als Ersatz eine ehemals griechische Kirche in Baku (Taxiarches-Surp Hrichdagabed) ©.
Ahl· ibb I Ä£cpUn der ehemaligen Küthe (?) mH den tutknehen Anbauten Μ 1: ipuu. Win dein einst «Ire«*« hiriigrn Hau t>i nut mehr da« xa.eix -.rot» gfi’llc Mittrhditf erhalten, da* trüber durch t» Arkaden (imW und - Arkaden urn (.)) mtt Seiten*chitkii verbunden wie. *»*n «lenen da« wotbehe td. a.Tim hrril und u(im lang im. «la* »**ilnhc t»< nur am «k-m MaueramaU
»el \hh ibu' ni et**hhellen Otr am Hau verwendeten /-regel la**en eine Datierung in da« fjic.lh ab nWMfhch erscheinen.
κι i i i ι mi M'im
III ^
\hh ifte GcsuntAnMcht <k* Bauo ni:> ik-ni an der I cke rrkrnnb.vcv \n*4f «Irr Irm iutnJ r»i«rs nu*u mehr rsi*»uf»r*ti π «isdchcn Stittnvhm . «In einstigen \tk;tdcfi simi z T zugCKttt. > T als I cnMrr rtlialicn
11»"»
KEFELI MESC1DI
I..i.i’Ltk if. den Inr.w-iirwni d<r Μ -chtt %«m suhn /»«und un lutf .π. I Ιιηι’ι'.τη nd du \p*isnisihi
2O.Jh.
In der heute einschiffigen, von W her Ixtretharen Moichee erinnern nur mehr Resrc des W-Seircnschif f« und Maucransatze im O an die ursprüngliche has, likalc f orm ®.
Hadikvi I iS6'G()R IX n(, .
i6h
>«94. 116: A. Ρλι«.μιϊ<ι, EO y Uyü6) ;ci-;ot; A.D. Mokdtman’x·, Bosporus (Organ dutch. \urfugsvercin) XT * U906) 26 50; Gi’Kiin <R; Mili.imjiΝ’. Churches iu 264: !·. Daliiggio d’Alissio. EO 2< (1924) 4,6 4<t; R. Janjn, l-.o 31 (1912) 4IO 4I2. Janin. I O 14 («9'0 4D9. Siiini im h, Byzanz 40, 66: R. Janin. EO ia (1916) Ο B; A.M. Sciimidih. b/ p (194i) 66 6- ©; B. Pa· J a,H*icniics cglisrs di«iiiiiiK'.iiiu*s .1 St.iinlnnil.
1 ,u Diaini n KlIcIi Mrsdjidi l>unbul 1951: Hyii'k. iui< No, io*; |\ (»ho\>m\nn. Broh.ichtungcii .in Jcr Kelt 1 Mtsiid m Eianlnil. IsiMin 16 (1966) 241 249 φ; I anin, <-<<T,r.iphu ,2 1. ιΐφ
KII IM ι 5X111
Kilo III N
Kll.lSl·. CAMII
Mmw.· gr: Ohne Halleiv Begründung bisher nach (i\Ilius ais ιληιπηι· mr AWwin
h Tou.irAoi·; nach <0 >m< h gegen neuem Beweise © ais ·Ι)·Ηΐς r*t Kuti/lniwtiiMa lirzcicli
net: turk: Kilisc ; Mulla Gurnni C.; Vehi Kilisc C.
Alien· Baurcstc (nach Zicgclsiempcln aus M. t.Jhs.) nn Bereich der Kirchenfundamcnte @ lassen sich his her nicht naher deuten.
Ca. 10. 11. |h.
\nl VT-Hang des sog. 4. Hügels wird dir Klfdu als vicrsauliger Krciizkuppclb.tu mit 5 Xpsulcn, vorgeh gertem Narthex und vicllcidit schon jetzt .in der S Seile angvbautvr Scitcnkapvlle errichtet. Dri zweige schossige Anbau am N linde des Narthex ist vermut lieh spater. Ob die ca. 75 111 südlich der Kirche in ehemaligem Etbrikgcländc liegenden Zisternen und Substniktioncn sowie die im N\X der Kirche gelegene Zisterne E 5/7 (—* Abb. ;oy) zum einstigen Baukoin- plex (Kloster?) gehörten, ist unklar.
Ca. i.H. 14.JI1.
wird ein über die gesamte Breite des Baues reichender Exonarthcx angebaut, von dessen 5 Kuppeln zwei noch Teile ihres Mosaikdekors (Theotokos; Propheten und Könige) besitzen; etwa zu gleicher Zeit wird auch auf der S-Scite der Kirche die mit dein Kuppel* raum durch eine dreiteilige Bogenslcllung verbun dcnc Portikus angebant, deren S Wand durch Blend arkaden gegliedert ist. Auch der im Inneren etwa quadratische Annexbau im S vermutlich Untergeschoß eines Glockcnrurmex 0 muß dieser Ausbau phase zu gerechnet werden.
z.H. 15.JI1.
Umwandlung der Kirche in eine Moschee durch den $cyhuhsläm Molla Gürani $vmsuddin Ahmed Efendi (ΊΊ48Η/895 II), wobei die Apsis und vielleicht auch schon das Portal verändert und das Minaret an der SO-Eckc angefügt werden.
Abb I7J Detail der WcMwand dn F.umatiliei «Stothciw); Mwmld dir Kapitelle Wir die Srfiratikcnpiaileii miuI S|miIu*ii Neu hl die durth daa MirimirΙ«!ι·ιιΐ· Zwrigt-tcΙιο·«ι^hen det laa*wida*.
\bl* ι·.· (ιΓ'.,ιΐιιΐ «iiMtlii lief K list ( nun · η Sud’*· »r»n
1(»9
KllJSF. CAMII
k!R<’H».N
\l>h i7< l .jpepl in di r Kirche (nhwjrz) und der «pncrcn \nhiutcn schril· lien, (urkrsiln* Xnluunn punktiert Μ. ι iocc In der SuJ^stnkt· dr» Bezirke sind ischriit rrt Rette ln/:in:iu!«>L-hcn(?) Mauerwerk* «uchrhir.
ι.II. 19.JI1.
wird der Bau - vielleicht bei dem Brand von 1835 — beschädigt. Bei der um 1848 erfolgenden Reparatur werden das alte Parekklesion abgebrochen und andere Veränderungen am Bau (Ersatz der 4 Säulen durch Heiler?; Veränderung des Portals?; Beseitigung von Mosaiken) vorgenommen; danach weitere Nutzung als Moschee.
zo.Jh.
19^7 werden bei Rcstauricrungsarbciieii dir Mosaiken der S Kuppel des Exonarthex gereinigt; 1972/73 Re novierungsarbciieii nn hinrnraum der Moschee; bei /Vusschachtungsarbeitcn ca. 75 m südlich der Kirche werden nichierc byzantinische Zisternen freigelegt und z.T. abgebrochen.
170
Kills! CAMII
DC IV 6,ioo; Hadikat I 187 (GOR IX No. 398; ö» I ^9;; Konstantinias 106; Gailiiaral'ij, Monuments a m iens et modernes, Pans 1850, pl. II. Salzenberg 116+pl. 34-3 5; Paspates 314-316; Pui.ghi a 22-24; T. Mihlmann. Die angebliche Kirche der Theotokos. MittDtschl'.xkursions dub in C’pel i (1888) 8-17©; Hrersolt, Mission $2-34; Gijrlitt 32-33; Millingen, Churches 243 252; Eulkmili, Egliscs 149 167; Wi lef 483; N. Bri-nov, REC· 39 (1926) 12 f9i BNJ 9 (1934/32) 139 144; J- Koltun/, HQu 42 (’954j 247-248; Ebersole, Moti J7, 163, Pl. 15; R. Janin, 54 (1955) 6>i KArrrzM.ii, Kapitells! udicn 60; .Sr hnej der, Byzanz 77-78; E. Mamboury, By« 13 (1938) 307-308; A.M. Schneider, ΛΑ 1939, 187-188; Λ Erdogan, Jcyh
Vcfa. Hayati vc eserk n. Istanbul 1941; A. Ogan. Istanbul Kiliselrn vc inozaiklcr. Guzel Ssnathir Derg 5 (1944) 103 Uji E. MAMROURY(By/2i (19) |)427 42 g EtTout 331
Η3Ϊ Eyi< i*. Guide No.70; C. Mango. DOP 13 (1939) 23t; S I yk i.. Son devir bizaiw mimansi. Istanbul 1963, 47-30; P. Vi iRTii, By/ 34 (1964) 121 123 0; C. Mango, Constanti- nopolitanaB: Kilise.Camu. Jdl 80(1965) 323 330; II. Hal- LLNbia-Hi n, Zu Annexbauten der Kihsc Qnui in Istanbul IstMitt 13 (i«X>5) 208 217 KrΑγγιιιιμικ 263-264; Eyice, Egliacs 280-285; 11. Haluksli.ri n, Kimstchronik Ι9 (ι«Χ·6) 309 st i; PKG 3 (1968) 230-231; Janin, Gcogra phie 148, 153—154; Mango 271 273.
171
KIRCHI.X
KOGA MUSTAFA PA>A CAMII
KOGA MUSTAFA PAS \ CAMII
X./w* · gr: .l/'/w) Tur άγί< r 'Artyf.nv ir τή Kww.
*Pato; rzw. türk: Koca Mustafa paya Camn; Sunbül Efendi C.; Kizlar keniscsi O-
Im weiteren Umkreis des späteren Klosters sind Reste einer Nekropole des 5.Jhs. zutage gekommen O; die Frühgeschichte des Klosters selbst aber ist noch recht unklar. Es ist sehr wohl möglich» daß an dieser Stelle das A. 6.Jhs. bestehende Männerklostur ror αγίαν Αιτίαν ηλιαίαν τί}; ταε .ΣατυΐίρνΗ’ον lag.
flenn dic Konstanrinsmauer (-») (in deren Verlauf dieses Tor lag; verlief nur ca. 600 650 m östlich des heutigen Baues. Dieses Kloster mußte dann aber später in cm Nonnenkloster mit dem Beinamen ή Καάπς umgvwandelt worden sein, das erstmals 792 urkundlich erwähnt wird nachdem aber bereits 766 ein Märtyrer des Bildersire its. der aus Kreta stammende III. Andreas in einem y.aiaiz genannten Bezirk bugra ben worden war (Sui CP 152); dic Patronale wären dann später vertauscht worden.
2.1 L 9. |h.
wird eine in der Nähe der Mokioskirchc gelegene und dem Apostel Andreas geweihte Kirche durch Kaiser Basileios I. (867-886) zusammen mir jener wiudurhergcstellt (Kedren 1239B; ThcophCont 32dl· B); das kann sehr wohl die Kirche des älteren Klosters gewesen sein, über das aus der Folgezeit bis M. 13.JI1. keine Nachrichten mehr vorliegen.
4.V. tj.Jh. (um 1284)
läßt die Prinzessin Theodora (j· 1500), Nichte des Kai sers Michael VI11. und Gattin des Protovestiarios Johannes Raul, das Kloster, das in dieser Zeit als Mittelpunkt des gelehrten Lebens der Stadt gilt, wiederher stellen und zieht sich hierher zurück (Pacht m II145B). wo sie auch den Leichnam des Patriarchen Arsenios beisutzun laßt (Pachym II SU’. B) und später selbst bestattet wird.
Diu von Theodora erneuerte Kirche ist ein Kuppelbau 11111 drei Apsiden, dessen zentraler Kuppe kaum auf drei Seiten von tonncnübcrwölbtcn Umgängen
umschlossen isr; im \X ist ein mit 3 kleineren Kuppeln überdeckter Narthex vorgclcgt. Einzelne Bauglieder (Kapitelle und Säulen) stammen aus dem b/6.Jh. Von den Klosrerbautcn sind außer einer dicht südöstlich der Kirche gelegenen Zisterne und einzelnen, z.T. wicdcrvcrwendcten Architckturfragmenien keine Reste erhalten.
A. it.Jh.
hegen in der l mgebung des Klosters mehrere Wem garten (MM II507); das Gebiet scheint also weitge hend entvölkert zu sein.
E. tj.Jh.
wird das vielleicht noch nach 1453 bestehende, in alteren türkischen Quellen als Kizlar Krniscsi bezeichnete Kloster durch den damaligen Kapiciba^i (und späteren Großvezir) Koen Mustafa paja (f 1112/ 918 II) aufgelöst und die Kirche nach den erhaltenen Bauinschnften 1486 91/891 896 II in eine Moschee umgewandelt; bei dem offenbar über mehrere Jahre dauernden l’mbau ® wird die \nlagc für den sich in dieser Zeit in Istanbul mcdcrlasscndcn ll.ihcti Orden unter dem §c\h (,'clebi Efendi als Kloster her- gerichtet und wohl auch die Srifrenurbe erbaut.
A. 16. Jh.
entstehen zwischen Sultan Selim 1 (1512 20) und dem Nachfolger und Schwiegersohn des Q’lcbi Efendi, dem $cyh Sümbiil Sinan cd-din Efendi Strci tigkeiren, als Teile des Klosters für Neubauten im Topknpi sara\i abgerissen werden sollen; 1529 ;o/ 936 11 wird Sumlnil Sinan Efendi in einer lurbc gc gen u Ixt dem Moschccingang beigesetzt, in seiner Nähe auch seine Gattin Safiye h.iuin. Durch ihn wir die sagenhaften Qflc sullanlar sind nut dem Komplex zahlreiche Vnlkslcgcndcn und brauche verbunden; auf dem Enedhtif hinter der Moschee ruhen zahlreiche I lalvcti-Schcirhs.
i.H. 17.JI1.
wird der Komplex durch eine Stiftung des Det tenia rs
17t
KOC Λ MUSTAFA PA$A CAMII
KIRCHEN
AM» I «gcpljfi «In grain rm |
«In Ίκύιι-π; Raurncn »In fruhrrm kli.Mir nl * *i (mIiwuit; spairrr Veränderungen Itrruyichrnfficrt). mit den i.T. invuganglichcr
S’-reddm ljinili; ( οΙ1ΙΜ. C‘kk<' lm N,,nk« mwh· mn den Tuihrn Λ: §cyh Ra/i (Yild» ΙΧιιΗι) au» K. ifJh.; B $eyh
<H>it«Uiirl<-n ludx kr (.im Suiunijj.. (f ... . . <ik ‘ uni?,n',n Cl1 «••n 1* tendi (»6 Η): h: Tiirlv »k» Ri/i oafl; F: Summ Jct IcgcnJinrn
KUC' II).
hkmckcizidc Ahmed pay, (fl6I«/1o27 H) erheblich <™.ert Medrese, Torbay, Z.wiyc, Mvktcb andere Bauten werden errichtet.
iH.Jh. d"" “·«“
(t.7.7/,'' " mba’1 G,"dli Nuh UTen.li ) une Medrese erbaut; im Hof stiftet
«74 der Kizlanigasi Hact Be?ir aga 1737/11$© H einen Brunnen in Form einer Säule. Bei dem F.rdbcbcn von 1766/1179 II wird die Kuppel der Moschee teilweise zerstört und 1768-69/11K1 II wiederhergestellt.
19JI1.
laßt Sultan Mahmut II. (1808 $9) die schadhafte Vorhalle der Moschee 1834 ji/tiso II wicderherMellcn;
K<M A Ml >1 Al A I’A^A CAMII
Mitt m ·
und dene· Apis; die bt!«fcn Oirlich .hi lUuptkiippd μ<1ιι1μιπι IliiU.kiippi In gdutam rndw n.m ur*|m.cg !»<>·<*■ K’rc,lefü*- 1>ι in- Vordergrund) brxint.cn it 9c und reichen Ins iri Ή^ι<- ,, )|.
weitere Reparaturen werden 1847 4K/12G4 11 im Ik* reich der Stiftung auf Veranlassung von Sultan Ah dulrnccit (1859 61 j ausgeführt, darunter der Bau einer neuen Ringmauer. Im Hof werden zwei weitere Brun nenhauser (scbil) errichtet, darunter eines i8m/ 1271 H durch den Großvezir Rifat pn§a, ein zweites zu nicht bekannter Zeit durch Hari limine Hamm, Schwester des Karasi Mutassarif Behcet pap.
20. Jh.
werden in den schadhaften Stifiungsbautcn des Kon; plcxcs weitere Restauricrungsarbcitcn diirchgctuhn. in neuerer Zeil (19H) JWfh .111 der Moschee; 1946 hier iM-ahsirhiigtc Grabungen sind nicht zustandege kommen. \us «irr nicht mehr genutzten Medresv wird um ΜΗθ/u cm dort verbautes byzantinisches Portal ins Arrha'»logische Museum verbracht (Abb. 182).
171
KOGA MUSTAFA l’A$A CAMII
KIRCH» N
\bl· iS’ I-irr.ihnunck<6 1h>,i · mn reichem BhnJck« hier iUK-h in *>circm alten Pi.n/ in der Medre*·, heute im Garten Jr» \rch.iniogi*chen Mu«euins (Im \r 44«s
Kirche:
ΓΧ. I\ vt. Ht/1 335 334. Ραμάn_s 51 S—320; Pri.Gin-r
. Gfumin, Henrt 178, 196. Ricimit 243 244;
Mobötmann, l.squisM: S. Krc.i AS, BZ 16 (1907) (92 ,j 1 I R».hsoi 1. Miss. 14 i«; J. Pvkgoiki, C’ple. Sami Kndre dc Krist«. I <) i; (191α) 84 87; Gthuit 40; Mil- s. Churches r/» 121; Wcli'P 390; S. Lammuis, λ/»/ 13 (1916) 414 418; 1 m RM11.T, Fghscs
■” >7; \Xrr11 390 491. R. Janin, l.cs Cou vents secondai res dr Kam;iihi:i, I ( » 52 (1935) 326 331; lün hmh.i. M011 4'>» >55« S* jinfidir, B\/,tnz 32; l·. Mamiioi hy, Byz 11 (*95^J 2I2; Kaiizm 11, Kapi t eilst iidiiti 133, 179, 200; C. \X > sui 1, Phtnudca. BZ40 (1940) 426: S. livit.1., Rcmaupivs sur deux ane. t-ghscs d’lsianbul. Actet G. Omgi'inlhrBy/ Piri' 194H I 'Paris 195'9 184 190; S. I'.yk 1 ,//r.7ΐ_Νί)·^/κι 9. \iiliv. //·-,. Xi’whij. i <1955) 184 195; P.YK 1, Guide
No. 159; S. I.yict, Un iv|x· architectural peu connu... Ana- doiu \ra^tirni.ikin 1 (1959) 223 234: Son devir Bizans mi mansi Istanbul 1963. 5 10; M.J. Mn.i ing, A |A 69 (196s) Ϊ49©: 1 G Bgbscs 502 106; Janin, Geographie 28-32.
Afuu/fte:
Hadikat I 162 (G()R IX No. 345: Öz 1 92); Giriitt 40: FAX . Hasli c k. (?hrisii:mit\ and Islam under the Sultans. Oxford 1929« ·7 18; Τλνι$ικ, Q^mclcr I ιη6: X Kosi- ijgi.i’, TTOK Bell itt (1953) ii 17: II.J. Kisming, \us der (k-M hivhie des Chalvctijie Ordens. ZDMG 103/NI· 28 (1953) 231 2R1 ®. S. hit ι. Istanbul'da Koca Mustafa pa?.i Camii vc onun osmanli iiirk inimarisindcki ven Tarih Derg 5 Owl) 10 <82; l-’viti. Guide N0.139: Barkan Ay- VIRIM. IstVtik 166 369.
ΚΟφϋΚ AY 1 SOFYA ΓΛΜ11
MHC.IIIN
\bh ih (irMminncht der πηΜίμνη Kudu- \mi Sudrn mil Rolen det Venin nr im Xoidci^vund Zii^jnd ιψ’··»'
ΚϋςϋΚ ΛΥ.\ SOI YA CAMII
Xawt»: gr: .l/tm} rc‘ir Λγ/tor ///toot? καί Harkov ran· \·1ποστό/.ίυΐ'. Σΐ'ργ/ον καί /Ιάκχου μαρτύρων: Mow] rar Μ.Ύοστπζο»’ //ίτραυ πζ/ζσ/οι· τού //αλατιού; Muri] τώζ 'Ορμίσκου: Λ/ow] τ/ύι· αγίων Σέργιου καί /Ιάκχου τά ,ΟρμίιτΛον; türk: Kugük Aya Sofya Ginni; Hüseyin aga C.
Im \X' der regio I liegt im Grenzgebiet zur regio 111 das Hormisdas-Palais. das seinen Namen nach dem um 524 geflüchteten Sassanidenprinzen hat. den Kon stantin an seinem Hof aufnimmt (Zosimus 94 B) und wohl hier unterhringt.
i.H. 6.Jh.
In dem ihm als Residenz dienenden Hormisdas Palais läßt der Neffe des regierenden Kaisers Justin I. (tiH
$27), der spätere Kaiser Justinian I. (geh. I;l. Petrus Sabbatiusl in den Jahren st 8/519 eine den \postdn Petrus und Paulus geweihte Kirche mit dem Grundriß einer Basilika errichten (Prokop. Λ cd I4J?. für die er 519 \om Papst Hormisdas Reliquien der Titelheih gen aus Rum erbittet ©©.
Nach Justinians Regierungsantritt 54- wird das Palais in den Großen Palast cinbczogcn und zwischen tu und t|6 wohl unmittelbar nördlich der kurz zuvor erbauten Basilika ein den IIII. Sergius und Bakchos geweihter Zentralbau errichtet, bei dem ein achtsein ges Stiitznischcnsysicm mit darübcrlicgendcr Kuppel in einen nicht ganz rechtwinkligen, viereckigen Mauerring eingesetzt ist; auf 5 Seiten umschlieikn überwölbte liniporcngcsehosse den oktogonalen Kuppelraum und sind durch Türen mit seitlich anschließenden Bauteilen verbunden. Beide Kirchen sind durch eine gcmcinsanu* X'orhidle verbunden
177
Κϋςϋ'Κ AYA SOFYA CAMII
hIKl III S.
Prokop. \ed 14.1-8) und besitzen cm gemeinsames \triuni. Abt Paul vertritt das inzwischen hier eingerichtete Kloster auf dem Konzil <;6.
Bei den Monophysiten Verfolgungen 556/" wird im Hormisd.is Palast ein Nionophysitcnklosrer eingerichtet PO iS.GocfE). in dem zahlreiche Verfolgte Zull lieht und die Unterstützung der Kaiserin Theodora finden mr allem Monophysiten aus den östlichen Reichstcilen.
'4$ werden nach dem Tode der Theodora die Klo- stcrinsassen in das Haus des Urbicius verlegt; wenig später (t s 1 führt der \ ersuch der Polizei, den hierher geflüchteten Papst Vigilius aus der Kirche zu holen, zu Unruhen (Thcoph 22$ Boor).
9./1 ujh.
Das Kloster ist wahrend des Bildcrstreits unter seinem \bt und spateren Patriarchen Johannes Moro eharstanos eines der Zentren der bildertemJhchcn Bewegung (Kedrcn II144 B).
Die Wicdcihvistellung Jes Bildschmucks beginnt im t.Dr. 9. |hs.; die schon \on DuCangc erw ähnte Über-
ι- Hm*. 4.11 ι Ο-»·!·γϊ ks rKtmhcrc Κιγγη
ι*- X ·,1 \iiltcn«A!-.d drr k rrhe nu: ‘r··!/ <b u-irkrr I 1 it · ili'.’kth rrUnnlMtin \ cundcTuncrii ilrt alien \\ nt.!
'S \Μ· ιΉ iSi·V «ι .km Vnrh>4 mt »Iit \X 1 ultimi ■!« ·. Hum mu
i«f \ 1' II· 4*ψ«Ι*4ΐι·εη luntirih^tii \ «»ilijilk
S ΜΊ. ι·< (»r 4Π«μι··ι<Ιιι ili·. SiHtiiii^'k'impk·« ν··η KKiMin nm •Im 1916 rrn» n»f»r. Mrurii m<i! ii·· pki^m πκμιί»un /tum ■m \ >rri|ir-iitrl
r T7.1t
Abb ill LagcpUi* άη Sofc—fifciimyiii io de* Kbpik IUm.mii ij* me der
-·" Midm ■ pl r*r..:;:c-tr k.r Μ | k *.^r.
MgahMitt tchnAm. moi Qardakii Ιμμμμβ wgl S p6 ·. umen die iui ‘crxhcdmca Baup^Kr ‘Ummende Scerruucr - Μ i-iooe.
Abb 1*9 Innenansicht vun VC e*tcn mit Blick tn die Haupeap*»*· e®J Am: beiden benachbarten Kone hen; die lanbctricdi jeende Form Her ohne
? c unmittelbar aus dem Achteck ent wickelten Kuppel mat ihrer abytenende* ten P«)Ug>eialf>>Tm t«c deutlich xu sehen
tragung des Klosters an die Päpste« die aus einem IBg datierten Brief des Papstes Johannes VIII. an Ba- siieios I. erschlossen wurde, ist nicht sicher zu belegen. In der Polgczeit wird das Kloster nur noch selten erwähnt; 1075 ist es Verbannungsort des serbischen Aufruhrers Konstantin Bodinos (Kedrcn II718 B).
iz./i $.Jh.
Über eine Verschleppung von Bauteilen aus dem Kloster wahrend der I.ateinerzeit ist nichts bekannt; dank der hier liegenden Reliquien ist es im 14./1 s.Jh. eines der Pilgcrzielc in K'pcl und besteht wohl bis MM·
180
κι ι t κ η i '<»1 \ \ < win
I IP* III s
κΰςϋκ AYA SOFYA CAMI!
Ί h i j l*r x I iki ik% I «.m · i ·. Ιιΐηψ.ιΐψ> n.*di ( ·'·’«.n m ik-n 11 iiiptt.rini unJ .iut ille XpM* (Abb 192 blickt in GfgtTfxbi.ing durch
•n ...’Ich · τ*·νιν >ti»( I · ι»ιι·» Du I is»i.· d« i ciumivui M jniinrpliiKiB crkludung und Jo MntaikJrkurs durch dm Pul* veränderte /oamrren nut
<r *·ι·Κ·ΐ, ·.»>· t'ft lu <l»K<r,i mi riuu >11 lb.li . t >nnvir lki*r und phti'ht den R.u.inc:ndruck im H.111 entscheidend. Das 11 tar dem Erdgeschoß ■ r./ 11:4 .riii.-nn (dtiiir’uii' ·Ι«·ιηι u<i Viluitav Im· und K «him.Ige ms ir.igr fine l.mgi Inschrift, von der allerdings die ersten 12 RucHlabcn «o*k cm lid i*l* ti/ivi fiLli 1 iiit <Κΐ'··ιιΐ·ι·ι*ι .in l »tau'i «thull Mini mu Hti^tn uta imoUh
A. 16.Ih. (zwischen 1506-151;)
wird das Kloster durch den Babüssrindu agasi des Suhans Bryazit I!.. ΚιιςιιΙ*: Huseyin aga b. Abdiilhny fca. moj zur Moschee umgrwandvh und die Kirche dabei unigebaut (Vorhalle, Innendekor); vor der Kir ehe wird eine Zawiya und neben ihr die Snfier-Ί urbc errichtet. Etwa zugleich entsteht wenig nördlich der Cirdakh Hamann (1503 4/909 II; -»Abb. 372) als Doppelbad: zum Stift ungsgut gehören ferner umfangreiche Besitzungen in Istanbul, Galata, Edirne und Iznik ®.
Μ. 18 Jh.
werden durch den (friilivczir ILici Ahrnct pa>a 1740 Kestauncrungsaibcitcn an der Moschee unternoin men, die den Bau und seine Iniicn.iusst.ilrung erneut verändern; dal κι wird aurh der $adirvan gebaui. Das
Minaret wird dein Großvezir Kcisc-Bähir Mustafa pa$a zugcschricben, da aus dem Jahr 1762/17(1 H Kostenanschläge für Bauarbeiten vorliegcn®; wohl Reparaturen nach dem Brand von 1758/1172 H.
19./20.JI1
Stärkere Eingriflc in die Substanz des z.T. verfallenen Stiftungskomplexes bringt 1870/71 der Bahnbau; weitere Schäden entstehen E. 19./Λ 20.Jh.. da wahrend der Balkankricgc hier Flüchtlinge untergebracht werden.
1940 wird d.is schadhafte Minaret bis auf einen Stumpf abgerissen und 1956 erneuert; etwa gleichzeitig wird auch die Moschee restauriert, In jüngster Zeit wird auch die Zawiya renoviert und tur Wohnzwecke her- gericliiel. Eine gründliche baugcschichiliche Unterau chung der Kirche steht noch aus.
18z
Milk ΛΥΑ JiOI YA CAMII
KIRI III N
Abb 191 Hink durch der. »iidltchcn (Ihcrgochol* l'mpanp nach Gjrrn; der Utrcar.g wr in Erd und Obcrcctchoß dusch vies in die Außenecker cm^ «cizre Haibrundni^chcn dem inneren OttfagfMi angepaße 3 gl Abb. ly. ι·<:
\hb iyi Blick durch der südlicher I r j£c*cK· > I'meanc nach Ue«?cn τ
»!rm deutlich Mchfbären .Λcr-inkcn*· der >a 1 en τ .icir neuer. 1-· -rr'·»»
eckiger. Tonpbttix hergerteIlten ^c^cru^er Mamur ..»tun-pjci H **r*»
DC IV 6.83; Salzenblrc 41-41; >kB>/1 261 268, Paspa- tls 152-534; Pülcher 11 iS: Richter 191-192, 512-515; Gedeon, Henri 118-119: A.E. Hi-ndi kson, The Builder 9c '1906 4-8; 1 bi kmjlt, Mission 10-15; Girlitt 18-20: Millingen, Churches 62 8; 0; Ebersolt, Egliscs 21-51. Wvlee 5”i i"4; Edu·μ, Mosquecs 134 15c N.A. Bees. BXJ 13 (1956/^ 10: S< HNi.il)! R. Byzanz γι , \X’.R. Za LoziECKY, Am V. CongrlntStudBiz II (1940) 412 455, Ci Downey, Classical Philology 42 (1948) 44 45: P. Under wood. CahArch 5 (1948; 64 74; F. Babingi k. BZ 44 {195 1) 20 Anmerk.4; R. Guilland, l.c Palais d’Hnrmisdas. BSI 12 (1951) 210-237; F.yice, Guide Nn 59; Di li ιιμλνν. Stu dien, passim; C. Delvoye, in: Honimages a I xron I Icrrnvann (Cnllljnnmus 44; Brüssel i960) 265-176; P. Ssnpaoii Μ, La chiesa dei SS. Sergio c Bacco. Ri\ dell’IsiN.izArcheiil e Srona dell’Arte 19 (1961) 116-180; W. Dynes. Marsya* 11 (1962/64) 1-9; Kra« tiii im er, 161-171; C. Mango. Jdl 80 (1965) 517; O. Feld. IstMitt 18 (1968) 264 269. PKG 5 (’968) 219; Janin, Geographie 411 -454; Mathi ws. Early Churches 4z 11; C. Mango, 'Hic Church of Sainis Sergius
.tnd Bacchus .11 C’pie and the alleged tradition ot octagonal palatine churches. J BOG 21 1972) 1S9 19;©, C. Stri ri. Die westliche F.ingangsscite der Kirchen von K*pt :n iusti manischer Zeit. Wiesbaden 19-;. “t. 1 <5-114. R Kmrr- Hi iMi.R. JÖB 25 (19^4) 251-255; Mango 101-ic-; C. Mingo, ΊΉν Church ot Sts. Sergius and Bacchus .gain. BZ 68 (1975) s8t 592.
fasibriffr* ■
\. D1.11111K, SB Wien (ι8<8) 164 1^%; II S^aisaon, Monograms of the capitals of St. Sergius at C’pie BZ 4 (1895)106 icS; Minlh.lNo.-»ahiS.G MiRt Aii.SullaTri dizione manosentta dell’ iscruionc nel fregin... RcndPont Acc 5 (1925) 197 205; Km rzscH, Kapircllstudien 1-2, 186, 188; C. Mango. \J \ it (<9ti) <9 60.
SUsebtf:
IIsdikat 1 188 (GOR IX No. 599; Oz | qt); Z. Orgi x. Hass.ι tfumariir. Arkitekt 9 (Istanbul 1959) < 9®; S. F-Yirt. TSTAl ι (1965) to; Barkan \yvirdi. IstVak ib i8®
lit
KIRCHEN
iu- Blivk j ί· ·ίπ· II ii.pmum » ..ih ÄeKnii! ·μι Vittlux um Hji«i
»bh itjt Gruridn/i und Nhmr mu dir ν··η irt*:! »Ικιηιι Rr*icn
Μ AN ASTIR MEsCIIM
MANASTIR MESCIDJ
Nant: türk: Manastir msc.; Mustafa ς»νυ$ msc.; Ku raball msc.
Die kleine, bisher als Einraumbau mit vorgelagertem Narthex bekannte Kirche hat nach neueren Bcobach Gingen Q einen komplizierteren Grundriß - dreischif* figer (vielleicht kuppclübvrdccktcr) flauptraum mit dreigliedrigem Bema und im W vor gelegt cm, über wölbtem Narthex, dazu im S angebaut eine kleine Ncbenkapclle mit dreiseitig anschließenden offenen Portiken.
Weder über die Datierung noch über die Verbindung mit einem durch Quellen bekannten Bau Ixstchen bisher eindeutige Ansichten; Zicgcltechnik und Grundrißform stehen einer Datierung in das (spätere; i i.Jh. nicht entgegen. Die Lage der kleinen Kirche in der westlichen Rand zone der Stadt läßt eine Verbindung zu einem Bau in der weiteren Umgebung des Romanos Tores und im Quartier tu ViXF/frjpt? vermuten, doch geht keine der bislang vorgcschlagc- nen Zuschreibungen über Vermutungen hinaus.
2.II. i5.Jh.
wird der Bau noch unter Sultan Mehmet II. Fatih durch Mustafa £avu$ zur Moschee umgcwandelt.
Μ. zo.Jh.
unternimmt bei dem rigoros die alten Zustände verändernden Durchbruch der Millet Caddesi
A. Pasadaios in der Umgebung der nicht mehr genutzten Moschee Sondagen; heute steht der Bau isoliert im Autobus Depot der Stadt.
Hadikat I 20$ (GOR IX No. 439; Öz I 100): Paspates 176-377; Ebirsolt, Rapport 13; Millingen, Churches 262 264; ΙίιπκΜΜ i. Μοπ m; Kautzsch, Kapitvlhiudicn 191; Schneider, Byzanz 62; Janin, Geographie1 <4$, 359; Arvi kdi. Faüli devri 18 (No. 83); S. Ρ.γκτ. Eitih ve Imn- bul Derg 2 (1914) 139-168; I’.yk i., Guide No. 126: J. I s κόνταινε. Byz 29/30 (ι·>^9/<*ο) 369 37o; S. P.ykt, Son de vir Bixins niimarm. Istanbul 1963, 26 28; A. Pasaduos. 9 Eni Λϊό βυζαντινών μνημείων τζ„· Κ’.’ΐόλοός ίΐχ^όστσ* όνό/^ιτυ^, (BihlAih Arch I let $t) Athen i9<H, 16 101, 101 108 ©; linet, Egliics 311.
184
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Aii", Du· heutige Kirche Tlywi*; .ΙΛ/πι· war zuvor den Illi. Menas und Polykarp, seil Λ. i”.Jh. dem Ill.Poltkarp allem geweiht, in dessen Namen eine I rmnerung an einen alleren, den Märtyrern Karpos und l’.ipvlcis geweihten Bau verborgen sein mag.
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Nach unsicherer Überlieferung der Patri« (Prcger 245) soll die Kaiserin Helena ein den Märtyrern Karpos und Papvlos geweihtes Kloster errichte! haben, das in seiner Form der Grabcskirchc ähnelte. Den Unterbau dieser - sicher nicht von I Iclrn.i gestifteten Kirche scheint A.M. Schneider Q mit guten Gründen in einem Gewölbebau des 4./5.JI1S. in der Samatya Caddesi erkannt zu haben, der um steilen S( > Hang des Xerolophos liegt und aus einem Kuppel raum von ca. 12 1110, ronncngcwölbteni Umgang und im () ansetzender Apsis besieht; vom Oberbau ist nichts bekannt.
Ca. io./i2.Jh.
existiert ein Fraucnkloster mit einem Martyrion der Hll. Karpos und Papylos in Nähe der 'EfariavaL
■ 7./i8.Jh.
Eine Kirche des Hl. Polykarpos mit darunterliegcn dem Hagiasma des Hl. Menas wird 1604 erwähnt. 1782/1196 11 wird die Kuppclkirche des Ill. Polykarp beim Brand von Psamathia zerstört.
!9./2O.Jh.
Nach Genehmigung durch Sultan Mahmut II. wird 1833 aus Mitteln einer Gemeindcsammlung eine neue Kirche errichtet, die nun dem Hl. Menas allein ge weiht ist; 1878/9 werden hier 4 Grabsteine gefunden. Die Kirche wird 1955 beschädigt und danach wieder- hcrgestcllt.
\bl· i<j>j iiiMchi lies KompU-xes mit Jim unter ikr Linear. Ίrepp,
pikgincn Zugani: zum Martyrum.
IX IV 6, 18; Hammi k. CuB I 461; NN. ΚΕΦΣ i 5 (1880) 170. Richter 154; Gfofon. Ekkl 72 74, 141; Λ. Papaimi RDVLOS Kl.RAMEL’%, ΚΕΦΣ 28 (1904) 120-129, l.|2 145. A.M. SciiHEiDkR, ΑΛ 1954, 41G 419; Schnbidih, Byzanz 1-4 4- R. Janin, BO 58 (1939) «45-146 t A.M. S< iim i
BZ 41 (1941) ^71 Ο. Λκαιιαηζιχ’.ϊ r, Σημ^σις ηηιι τινων i9 Κ'πύλίΜ ναών... htanhul 1917; L’yigi·., Guide No. 140; IttAn« 5 (>96°) ■577 7s; Kraiithhimkr 51 + F.W. Deichmann, BZ 65 (1972) ioj, 455; Janin, Gcugra phie 279. 407.
\|ih 20c Rck«in*Tfukfmi’ ik·' lit <k> Mjitui"n\ Aichm mj
. Kurnapp, put Blick av« dem Kuppde»nn in den liefern, in th·: IV*pf%n·r iloiumcrcnik-n \p>t' Raum
187
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Bi'Mit h ili s BiM'hids I' I Km.udiis Ι«·2 und Bcm hu I hung del Kirche. 111 <l< 1 die die Kuppel u.igciidcn Säulen lehleii. wahrend einige .indere B.iiilcik* sl.uk h.ml.i1lig Mild ζ·ί).
X.nh Sticnigkcilen in diesem (Ju.iriiet win! dir Kit die i(»<(» endgültig geschlossen (1) mid ι<·-ιο in eme ΜιιμΙκί iinigiu.indi h. als den 11 Siitici iki Großer /11 Keiiiaiikc^ Kaia .Muslala pa&a (f ι<Μ·Ι IB g< n.inm wild; ihicn Niiinrn cihali sie von den m dci
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Nachba rschaft gelegenen J anit sch.trenunt erk tinfien (Odahr).
zo. Jh.
Nachdem dic Moschee bei deni Brand des Quartiers Salmatomruk am 2.7.1919 zerstört wurde, bleibt sic längere Zeit als Ruine liegen. 1955 wird sic durch P. Schazmann untersucht 0; dabei Auffindung von Fresken (in der Krypta eine thronende Madonna mit Engeln; in der Unterkirche 2 DccsisdaStellungen sowie der Hl. Merkurios und Prophetenfiguren; in der Oberkirche Szenen aus dein Marienlebcn), deren Existenz allerdings schon Paspates mitgcicilt hatte.
Der Bau ist heute unter Wohnbauten der Jahre 1950/ 60 völlig verschwunden.
Hadikat I 40 (GOR IX No. 44); Öz I 112); Paspates 565-364; Forchhelmer-Strzygowski Ϊ09 No. 36; Μ. Bl UN. Histoire de la l.atinitc de C’ple. Park 1894, 112. 119: M.I. Gedeon, * Εηητηλύγιοτ /Γ’.Ύολ/του πηοπκννητοΰ. K’pel 1904,16; A. Pargotrh, EO 9 (1906) 506-308; A.D. Mordt- mann. K’pcl zur Zeit Suleimans des Großen ...Bosporus Mittig. Doch. Ausflugs Vereins) 1 (1906) 29 30; M.I. Gideon, Έκκλης. 9Αλήθεια 52 (1912) no; E. Mamdoury Rumes hyzantines autour d’Odatar-Djamissi a Stambul. E() 19 (1920) 69-73; E. Dalleggio d’Alessio, EO 25 (1924) 458 Nr. 16; N. Brunov, Dic Odalar-Djami von K’pel. BZ 26 (1926) 552-372; M. Alpatov. Die Fresken der Odalar- Djami in K’pcl. BZ 26 (1926) 373-379; G. Hofmann, Or- Christ 52 (1935) 62-63; P- Schazmann, AA 1935, 512- 519©; Schneider, Byzanz 62-63 ί F.. Mamboury, Byz 11 (1956) 279-281; V. Laurent, EO 35 (1936) 107-111; EO 35 (*930 224-225 ©; A.M. Schneider, OrChnst 54 (>937) 118-122; R. Janin, EO 58 (1939) 140-142; P. Schazmann, Atti 5. GmgrlntStudBiz (Rom 1936) II (1940) 372-586; .A.M. Schneider, BZ 41 (1941) 66-67; R· Janin, RF.B 8 (195°) 203-204; B. Palazzo, Deux ancienncs egliscs domi- nicaines ä Sramboul. Odalar Djami et Kefeli Mesdjidi. Istanbul 1951 @ + R. Janin, REB 9 (1951) 285 286; Eyice, Guide No. 102; S. Eyice, Son de vir Bizans niiniärisi. Istan bul 1965, 58-59; Egliscs 297-298; Janin, Geographie 188 ®, 454 S. Eyice, Tarih Derg 27 (1975)169 172.
Abb *02 Dar·rcllung det I lagt«* Merkunoa auf «mein der «lurch die tpaicrcn Umbauten tätlich ab^r arbeiteten Pt« ihr drt I 'ntcrkirrlic
Abb sea a I.ageplan «irr (Mahir Catiiir k»vic der I>cnach1*anen Kaum aga Mtc und der dicht dabei behenden ZiMrrnc < 1/1 (Ipek luNirumu) Μ. 1:10c».
189
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\bl* set I k*r .*iii ιιΙ«·ι «·»% («ιιΙ·.ιιΐι;\ι:ι·*.ιηιΙι lui Siuvlunc mil tlni ki-irn Jcr Polycuki·»* Kirdir v urn cla« tun breiten l’umhnu-ntcn bcgrcnztr Mittcl«chtf. rn.|il* Ju hridrii 1 urJIidmi Snic pm lm*< uritl ini I liir.cfgnmil Ji* \irnim run «km kleinen \p*i«knbiu (νμ! \hli. 20t)
Hagios POI.YEL KTOS
\.jwf ly/fK ΙΙηλίΉ'κτη: ar/J/aA/r τών ’ ΙπυστυΖίΟΐ·.
ι.II G.Jh.
Die linkdin Valent imans 111.. Anicia Juliana (ca. 46$ 527/81 © läßt in den Jahren 524- 527 an der vom horum lauri zur Xpostclkirche führenden Hauptstraße (-»Mere) in der Nahe ihres l’amilicnbcsirzes in dem Konstantinianai (auch Theodosianai) genann ten (kbict eine große Kirche erbauen, die dem Hl. Polvcukto» geweiht wird (Prcger 157; \nthP:il I io). Dir Kirche wird in einem schon zuvor bebauten Gebiet an dem leicht nach SW abfallenden Hang nördlich (?) der Μ cm errichtet, lirhahen blieben ne heil zahlreichen Fragmenten des Baudekors nur die sehr starken und liefen Fundamente und Teile der überwölbten Substriiklioiirn, die jedoch keine sichere Rekonstruktion des Olwrbaucs erlauben. Die Gesamt- ankigc Ircstchi aus dem ca. 26 x 52 m großen Atrium im W mit hoherlicgcndcr Portikus und einem kleinen Apsidenbau (Baptisterium. Martyrium?) auf der N- Scile sowie dem außen ca. 52X58111 messenden llauptbau, dessen ober eine breite Freitreppe zugänglicher Narthex ca. 5 m ülxrrdcm Atrium Niveau liegt;
190
der Hauptraum wird durch zwei ca. 7 m breite Fundamente (für einen nischcngcgliedcrtcn Oberbau) in ; Schifte geteilt, deren mittleres mit einer Kuppel überdeckt gewesen sein kann. Ein mit einem unterirdischen OW’ Gang verbundenes ovales Fundament in der Kirchenachse deutet auf einen Ambo hin. Die Innenausstattung der Kirche muß sowohl nach den literarischen Zeugnissen wie nach den Funden außerordentlich reich gewesen sein - darunter vielfarbige Marmorbcläge auf Boden und Wanden, Stetnin t.irsien sowie Mosaiken; von besonderer Qualität und kunstgeschichtlicher Bedeutung sind die aus prokon- 11 es 1 schein Marmor gearbeiteten und durchweg reich skulpierten und rcliefiericii Baugheder (Pfeiler. Kapitelle, Friese) ®@@.
7-/H. Jl«·
Einige der bislang zugänglichen überwölbten Sub struktionen werden im 7.JI1. mit Schuir autgetullt; während des Bildersturms werden Teile des figürlichen Rcliefdekors der Kirche zerstört.
E. io. M. 12.JI1.
Bis zur 2.II. 10.Jhs. wird die Kirche noch genutzt, gegen E. 10./A. 11. Jhs. jedoch teilweise zerstört. wie Schuttlagen in Atrium und Narthex Substruktioiicn
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zeigen (vielleicht bei dem großen Erdbeben von 1010. das auch die Kuppeln der benachbarten Kirchen "Aytot Πάντως und Τεσσαράκοντα Μάρτυρες πλησίον Tor Χίΐλκοΰ Ίϊτραπΰλου zerstört |Kedrcii I14t6 BR). Sch dem frühen iz.Jh. werden das Atrium ausgeraubi, der nördlich davon liegende Bau zu einer Zisterne ausgebaut und das Atrium selbst als Friedhof genutzt
ij.Jh.
In der 1 jitcinerzeit wird die inzwischen wohl aufgege bene Kirche gründlich ausgeplündert; einzelne Bati- glieder der Kirche gelangen nach Venedig und wer den dort in S. Marco verbaut (u.a. die sog. Pilastri Acritani). andere Bauteile werden in K’pcl selbst wieder verwendet. Die Reliquien des Heiligen befin den sich im 14.JI1. nach russischen Pilgcrbcrichicn in einer Seitenkapcllc der Apostclkirchc.
2.11. 15.Jh.
Nach der Eroberung wird nordwestlich der Kirchen ruinc an der alten Hauptstraße 1474-75/879 H die kleine Mimar ('stad Ayas Mcscidi errichtet; etwas spciter folgen 14H9/894 II die über tier Kirchen rinne erbaute Karagoz Mcscidi sowie gegen H. 15.Jhs. (ca. 1495/4) etwas östlich davon m dein offenbar schon wieder dicht besiedelten Gebiet der Ibrahim pay:i Hn- tnaini. der Eigentum der vom Großvczir Qindarli Ibrahim pa^.i (1450 99) am Ezun Qr*i errichteten Stiftung (-») ist. Bei beiden Bauwerken vor allein in den Fundamenten des Bades wird bv/.mimisches Spolicnmaicnal benutzt, das aus dem Kirchrnhau zu stammen scheint.
I9./20.JI1.
Nachdem alle im Bereich der ehemaligen Kirche er richteten Bauten darunter zahlreiche Wohnhäuser mit tiefen Kellern — im Laufe der Zeit mehrfach (u.a durch Brande) zerstört und wirdcrhcrgcsiclll worden waren, werden 194; bei Anlage des \iaturk Bulv.in der Ibrahim pa$a Hamann und dir ruinöse Kar.igoz Mcscidi abgerissen; 19VS folgt auch die Mimar \v.is Mcscidi. Bei B.Klarheiten 1111 Gebiet von Sara^lunc war schon 1912 ein interessantes Kapitell gefunden worden; bet den Straßcnbauarlwitcn 19(10 werden weitere. zum Teil reichdekorierte Bauglirdrr entdeckt. darunter eines mit einem Insc hr ififnigmcnt Daraufhin wird das Gebiet tier Kirche 1964 68 durch R.M. Harrison und N. Ftratli in mehreren Kampa guru durch Grabungen unict sucht; dabei kommen neben zahlreichen Fragmenten der \usst.itlung wesentliche Teile der Fundamente der Polycuktos Kirche zutage. die im Zusammenhang mit Gartcn.ml.igen zugänglich gemacht werden.
191
POLY EL* KTO*
Λ hl». tu) PUndrr durch dic Gf»hunyui 19&4 6| irai)»ilt prut SulMrukiifindtaiiirfl »Irr Kirclw (nach Iltffiumj Μ. 1:1000.
Pnhtnktns- Kinhc:
Mindi.l 111 466 467 (No. 1242); J. Lafontaine, Byz 29/30 (1919/60) fi8 560. 186: F. Dirimiekin, AMY 2 (1960) 42 41; C. Mango - 1. Skvcenko. Remains of the Church of St. Poly e 11 k tos .it Constantinople. DOP π (1961) 243- 247©; R Janin, REB 21 (1963) 260-262; Grabar. Sculp turc $9 6$; Μ.J. Mi u.ink, AJA 69 (1965) 149; R.M. Harrison N. Firatli, Excavations at Sara^hane in Istanbul. I. Prelim. Report. DOP 19 (1965) 230-236; 2. u. 3. Prei. Report. DOP 20 (1966) 222 218 ®; 4. Prcl. Report, DOP 21 (1967) 272 2-»S ®; 5. Pre·!. Report, DOP 22 (196Ä) 195- 216 ©; R.M. Hahhison N. Firatli, TurkArkDerg u . 19(14) 108 ι if; AAMuslst 11/14(1966} 128 134; TurkArkDerg 16/I (1967) 81 8«; TurkArkDerg 16/II (1967) 99-101; AAMuslst 11/16 (1969) 147-168; TurkArkDerg 18/II (1969) 191 198; R.Μ. H aRKisoN. Akten 7. 1KCA Trier 1961 (1969)141-149; Μ Melling, AJA74(i9?o) 178; R. Krautheimer, BZ 6f (1972) 447; R.M. Harrison, A Constanti- nopoliran Capital... DOP 27 (1975) 297 ;oo; Janin, Geographic 401 407; Mingo 97-1 co.
:
ΙΙλοικατ 1 i66 (GOR IX No.348; Öz I Sx) Barkan- \y- vi rih, IstVak 233-235.
Jf/aw I MJ Abe.:
Hadikat I 118 (GOR IX No. 243; Öz I 119); F. \yanogi r. VakDerg4 (1958) 202, VakDerg 8 (19(19) IUkk in Av Verdi, IstVak 210-211.
Ibrubt* /Mjti Hattwit:
GlCck, Bader 141 142; 159. 172; F. Takschner P. Witter, Der Islam 18 (1929) 109; Barkan Ayverim, IstVak 82 84.
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PI R Kl YL’ MLSCIDI
\hwh: Weder die Zuschreibung an das Laurentios- k lotter © noch die Verbindung mit der Kirche *//nafrx; ©sind zu beweisen; türk: Pannak kapi inse.; Purkuyu (Perkuyu) nisc.; Kandilli güzcl msc.
Gu loom nordöstlich der §cyh Murad msc. Ltg am Hang ein nur mehr durch Paspates überlieferter kleiner Bau ein offenbar nn Erdgeschoß quadratischen im Obergeschoß oktogonaler Kuppelbau, der viel leicht (ähnlich wie §eyh Süleyman Μ sc., als Grabbau o.ä. zum Laurentioskloster gehörte.
Zu unbekannter Zen wird der Hau durch den Kätib Hüsrev Halil in eine Mosel hx umgcwandclt.
i9./2O.Jh.
Die gegen Ii. 19.JI1. noch Ixnuizic und 1810 von Mahmm p:i$a resiaurieric Moschee ® brennt 191# ab; Reste sind schon um 191J nicht mehr sichtbar; das Gebiet ist heute neu überbaut.
IIadikat I 65 (GOK IX N'o. 100; Dz I m®), Ρμιάγ** 582; Μολογμλνμ, 42®; Μ Ziya, Ltanbul
ve Bogazici Istanbul 191 λ 0h Anm ; S< uni ιηι k. Hw^dz 7c; M i- Nomidis, Charte archrohigiquc et 1«>pographiquc (Istanbul iqjM)®; Janin, Geographie 159 140.
195
• de* kieir.cn ol.tu#<4*- hei \ I .ind einer Sank- \l
; ztr Sage vg| Ahh. 221
SANCAKTAR MESCIDl
ΝίΜΝ; Saficaktar msc.; Sancaktar Hayrettin msc.
Das kleine Oktogon mit kreuzförmigem Innenraum und Apsis im Gebiet von Psamathia ist nach seiner B.iutcchnik wohl erst in palaologischer Zeit ri<.Jh ©) errichtet worden, doch lassen Unterschiede in der Bautechnik zwischen ( )krogon und Apsis deren frühere /Anlage als möglich erscheinen; Ansauspuren an der S- und NW-Scite deuten darauf hin. daß du ()ktogon mit anderen Bauteilen in Verbindung stand. Die Zuschreibung an das seit A. 9-Jhs. bestehende Gastrin Kloster ® dem das Oktogon als Grabbau gedient haben könnte, ist von der Lage her möglich: hier waren die Gattin Michaels III., Theodora und Mitglieder ihrer Familie bestattet.
2.11. IJ.Jh.
I mwandlung des Baues in eine Moschee durch den Sancaktnr Hayrettin Efendi; die Urkunde über die Stiftung ist nicht erhalten.
Der bei dem Erdbeben 1894 teilweise zerstörte Bau bleibt lange als Ruine liegen und wird 1973/74 wieder* hergcsrcllt.
H.wikai* I 125 (GOR IX No. 254: Öz 1 119); Pupato 354-557; Euehsoi.t, Rapport 14: Millingen, Churches 268 271 ®; Ebersolt. Egliscs 2^9; R. Janin. EO p (1935) 33z 337; Schneider. Byzanz 70-71: Mambovry. htTour 285; Ayvf.rdi, Fatih devri 20 (Nr. 106); Eyice, Guide No. 155; Janin CB 553-354 ®; $· Son devir Birin? inimäriM. Istanbul 1963. 57; A. Pasadatos,Έλι ckv- flu*tivrtPfT>v /irq/it-iinv τι/ς ti)’R»»<rror otOimro,'.
(BiblAthArchl let 3f) Athen 19(0, f f f i Janin. Geographie 67-68®; Barkan Avvirdi. Im Vak 379; Ayvfrdi. OMIT) 111 492.
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\hh in ku.him·hl de* I 'kt*· £onv von \oidur*mi mit den m beuten liken *»hituivn Miuctan uhhi^cn. Ju einen h*rr Ht«vt/ciukn XebcnMIim '«uniiun I i">cn
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Λ.-λ . ni. unbekannt. da die allere Zuschreibung J/’ii/y Krftüz Wu«Z//tcQnichi zu halten ist; türk: Sckbanbasi Ibrahim aga msc.
Ca. 1i./iz.Jh.
Vielleicht als Ersatz eines alteren Baues (von dein einzelne Spohen am Xaubau stammen konnten;, wird ca. loc m nördlich des Valens- \cjuadukis in der Mute der zum Goldenen Horn laufenden Senke eine kleine Kirche errichtet, deren lundamcntmauerwerk auf ci-
iq6
nen kreuzförmigen Grundriß (ähnlich Johannes cn Trullo —> lladim Ahmet pa$a msc.) deutet. Gräber im Inneren der Kirche sowie Reste einer umliegenden zugehörigen Bebauung fehlen, so daß es sich bei dem Bau nicht um eine Klosterkirche handeln kann JJ.
E. is.Jh.
wird die Kirche durch den hier bestatteten Sckbanba;i Ibrahim aga (11496/902 H) zur Moschee umgewan dult; gemäß der Stiftungsurkunde ® erhält sie Besitz bei Kirk^mc und beim Azcblcr Hamann.
2.H. 16.JI1.
werden möglicherweise bei dem unter Süleyman I. (1$ 20-66) durch Sinan betriebenen Ausbau der Kirk^c^nie-Wasserleitung und des zugehörigen Bran tun aus der Kirche stammende Reliefplattcn wieder verwendet (@, dagegen ®).
1838/1254 II
laßt die Sultanin Pertcvnihal. Mutter des späteren Sui tans Abdulaziz, den kleinen Bau restaurieren, der möglicherweise durch das Großfeuer von 171S/ 1 Ho II beschädigt worden war.
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fwbt uhrnji »·< tlcni Abbruch
to.Jh.
Nachdem die Moschee lx·rriis 191X durch Brand /er Mori worden war, wird sic brim Bau des Atatiiik Bulvan 1941 abgerissen; bei tier Neubebauung des (•(-birtrs ·9η/)4 untersucht S. Hy irr erneut dir Reste ties Baues 0.
Die einst an der Kirk (Jennie vorhandene Relieiplattc kommt ins Ayasofya Miizcsr, das Gebiet tsi heute mit Wobnbloc ks ιιΐκ-ιΐκιιιΐ.
ΙΙλιηκμ I i.-G (COR IX No O/ I HO); I'isoih 17»; M.irdimann. Imjuku ί, Guinn 4«. I .»*«···. I.glisc» 46>; S· iiniikii’. »'/«·' *· ®. '· I.u ki xi, I <> ι* ί·υυι) *'/' A M· s< ,,NI ,l’1 K·,,A 41 ("*4'’iM ft6’ Avvirih. lutih devn ;■ (N.. nJ. S. I ϊκι. S<klunlu»i ll.nihiin 4ga inweidi »« ΜιηΙ*«Γιιη lanhi i.r lukkimh bn ιι<>·. l-jnli 'C l.tanbul Heg a (iqu) B9 i'»7®; J· I-»Kimm*·. By* »>/\· ] »°* '
I m.)·., \MY » (Ί·Κ.Ι) <·»<’). I»*"*. CiK.g<4|*hi.· W4 Ul'. Baku» mi. l*V*k "X· ‘»7©: An· «<·'. ‘ »Μ« ·’1,1 49» 4·Χ·
• 97
WHAM FMa MFACIDI
KIKCIII'N
SINAN PA$A MHSCIDI
Nawt: Sinan pa$a msc.; Kizil msc.; der griechische Name ist unbekannt, die früher vorgcschlagenen Zuschreibungen 'Αγία Ίουλιανή rv τψ Πέτρου (?) oder Μονή του Προδρόμου ίν τι} Πέτρα ® ® sind nicht zu halten; eher die Verbindung mil dem Kloster τοϋ Χρίστον του Ευεργέτου ®.
Am Hang zwischen Debbag Yunus Msc. und Ay kapi wenig südlich vom Petrion liegender Unterbau eines Pa re kk lesion oder einer Grabkapclle aus ziegcl- durdischossencm Quadermauerwerk, dessen polygonale Apis mit reichen Zicgclomamcntcn hervorgehoben ist . Seinen Details nach gehört der Bau in die Paläologenzrit (t.H. 14.JI1.), ist aber sonst nicht näher cinzuordncn.
Μ. i6Jh.
Umwandlung zur Moschee durch den Bruder des
198
Großvezirs Rüstem paja. den Kapudan pa$j Sinan pa§a (j· 15 5 3/961 H), der auch die gleichnamige Moschee in Be§ikta$ stiftete (->).
ao.Jh.
Dichtere Umbauung und der Anbau einer kleinen Fabrik an der N-Front des Baues erlauben keine nähere Untersuchung des ohnehin zugeschütteten und als Gartenterrasse genutzten Baues; dicht nordöstlich der Apsis kommt 1972 ein ca. 4.5 x5,5 m großer unterirdischer Gewölberaum zum Vorschein (Untergeschoß eines Wohnhauses?), der aber mit der Kapelle nicht Zusammenhängen scheint.
Hadikat 1 127 (GOR IX No.264; Öz 1 122); Pispats 584-585®; Mordtmann. Escpiisse 74©; Miiaixgux, Walls zu; Gedeon, Heart 52, 202 ® 4- Janin. Geographie1 455; J. Parooire. F.O 9 (1906) 228-252; Schneider. Bv zanz 72 ®; Schneider, Manern 11. Tore 75; J anin, Geographie1 560; S. Fyice. Son devir Bizans mimärtsi. Istanbul 1965, 40-41. passim.
KlllCIII.N
I99
KTHCHI'N
SULU MANASTIR
Nmh: gr: J/on) τίμ &r or ήχου τι/ς /hgiflMnrw, türk: Sulu Manatur; armen: Surp Kevork.
Die in einem Nehenh.ni der derzeitigen Kirche noch heute sprudelnde starke Quelle scheint - da kaum mit (erdbebenbedingter?) Verlagerung zu rechnen ist -identisch mit einer bereits E. j.Jh. in der Stephan« >s- ktrehe fr reue vorhandenen Quelle zu
sein; damit ergäbe sich ein topographischer Fixpunkt für diese Kirche, das ihr benachbarte Hdenianai-Palais ©sowie das etwas nördlich gelegene Kloster rwr . MjifiTfiv.
ii. Jh.
In Nahe dieser älteren Bauten gründet 1031 Kaiser Romane».* 111. \r gyros 1028-14) das gr°ßc. mit reichem Grundbesitz .lusgcstattete Kloster der Theotokos //rnr//ÄLiro»· auf einem in Nähe der See mauer im SW des Stadtgebietes gelegenen I lüget, in dem der Kaiser 1&34 auch bestattet wird - ebenso wie später Nikephoros III. Botaniates (1078 81), der das Kloster um ic8o weiter ausbauen läßt.
ij.Jh.
Das während der Latemerzcit anfänglich in gricchi sehen Händen verbliebene Kloster kommt später in die Hände venezianischer Benediktiner; nach 1261 wird cs wohl von Michael VIII. Palaiologos (1261- 82) restauriert, dessen Mosaikbild (mit seiner Gattin Theodora und seinem »Sohn Konstantin) bis pHz sichtbar ist.
ij.Jh.
Zerstörungen in der Kirche 1402 durch Blitzschlag und Feuer; der 1405 von Clavijo beschriebene Zentralbau mit einem Vorhof und Scitcnräumcn lür die kaiserlichen Graber ist reich mit Bildern geschmückt; zum Kloster gehören ferner ein großes Refektorium. Wohnraumc für die Mönche sowie Gärten und Wein· berge.
Nachdem das Kloster bereits im T4.JI1. als Rückzugsort weltlicher und kirchlicher Würdenträger diente, halt sich 1422 Kaiser Manuel II. Palaiologos (1391- 1425) wahrend einer Epidemie und während der Belagerung der Stadt durch Sultan Murad itn Kloster WU: MANAMI*
auf fDukas 184B). Das nach 1433 noch in griechischen Händen befindliche Kloster wird nach Ansied hing von Armeniern 1458/862 H in diesem Gebiet durch Erlaß des Sultans Mehmet II. zu einem noch umstrittenen Zeitpunkt zwischen 1461 und 14S0 dem Oberhaupt der Armenier übergeben und dient bis 1645/44 ids Sitz des armenischen Patriarchen; in dieser Zeit Ausbau der Anlage mit mehreren Kirchen.
iK.Jh.
Nach Erneuerung der Kirchengruppe 1722 unter Lo- tung des armenischen Baumeisters Meld on wird tie 1782 bei dein großen Stadtbrand zerstört und 1804 w 1 cde ra u fgeba u t.
1866-87
als Stiftung von Michael Hagopi an (1831-1904) Neubau der Kirche, wobei nur mehr die älteren Subtraktionen sowie Reste der Brunnenanlagc erhalten bleiben ; beiderseits der Kirche werden zwei große Schulen errichtet.
DC IV 2.36; G. Indjidjian, Geographie des quatre parties du Monde. Venisc 1804. 130-132; Consrannniade 116-118; Shlhz 1 300-302; Paspates 379« 400-401; Pvlgher 42; Kondakov 141; Richter 234 236; Ebersolt, Eglis« % (No. 8); S.G. Mercatt, Rend Pont Acc Arch 3 (1923) 191; G. SoTiRiou, in: Rccucil d*Etudes dedices ä La metnnirt du N.P. Kondakov. Prag 1926, 125-138; Schneider, Byzanz 70; R. Janin, Ιλ monasterc de la Theotocos Ptnblcp tos ä C’plc. BullScctllistAcadRoumainc z6 (1945J192-201; Fyk i . Guide No. 141; F. Babtncf.r, Ein Bcsirzstrcit um Sulu Manastir unter Mehmed II. (1473). Charisteria Onenta lia (Festschrift Rypka; Prag 1956) 29-37; P. Wirth, Bv Forsch (Polychordia I; Amsterdam 19661 395"30! S. Brock, Λ medieval Armenian pilgnms description ofC’plc. RI \rm NSer 4 (1967) 81-99: H. Berber ian, Materialien zur Geschichte der Armenierin K’pcl. Wien 1965.112-140; J. Beckwith, The Art of C’plc. London 1968, 115-119; II. Berberian, Le Monasidre hyzantin de Pcnblcptos dir Soulnu Manastir, siege du l’atriarcat Armenien de Cplc REArm NSer 5 (1968) 145-149; Janin, Geographie 218- 222; V. Tiftixoclu, Die Hclcnianai... Studien z. Fnihge schichte K’pels (MisccllByzMonac 14; München 19-5) 49- «3®
\bl» 110 Grwnrtafuicti« von Sulu Manartir mit det 1«π·»κηιηΙ«£Τ. > viifi Süden (um 1970).
Abh 11 1 Auwchnil« au* »1c11 PUmgrbiricn ß R Jink» und ( l de* >uJtplancv D
Μ I ? ftt* ■<· dem der Macke CicUndcahfall in diocm (*cho druthdi nnl
200
SCI Γ MANASTIR
KIRCHEN
ΙΟΙ
KIKCH! \
V'.Yli MUK AD MEM.I DI
\hh G< in uicdi» ikr Krcuskupptlkm11 \ i</.|h iltupatc*.
Abb. 225 1> Uli der AuHcnwaisd des sudltchcn Kren zur nies
§1Λ II MURAD MESCID1
Λ’/wr; §eyh Murad msc.; Kilisc Camii.
(’her die Geschichte sowie über Einzelheiten der Bauform der wohl aus dem 9.-12.JI1. stammenden Krvuzkuppclkirche laßt sich nach den gegenwärtigen Kenntnissen wenig sagen. Da l·.. icj.Jh. im Bereich der Kirche Baughuder des $./6.Jhs. (Windblattkapi- tellc) gefunden wurden kann die Gesamt anlagc älter sein; vielleicht gehörte die ca. 50 m südlich gele gene Zisterne D 4/2 dazu? Die Kirche wird ohne zureichende Gründe mit den in diesem Gebiet anzu-
■ /enden Kirchen ' Ηα·ιί*ι; oder "Αγιος
JaroZj-rio; Λ* ταΖς 1 Ιι^λ/y οιατοϊς identifiziert ®. Die Umwandlung der ehemaligen Kirche zur Mo sehet· erfolgt zu unbekannter Zeit; ein Stiftergrab sowie eine zugehörige Mahalle existieren nicht.
19.Z20.Jh.
Bei der Zerstörung des Gebietes zwischen Cibalikapi und l.tfih Camii 1853/1249 II durch einen Großbrand scheint auch die .Moschee zugrunde gegangen zu sein, da sie bereits um Μ. 19. Jhs. Ruine ist. Die Reste der Kreuzkuppelkirchc werden abgerissen, als 1880 an ihrer Stelle eine Rufäi Tekke (Yeni Tekke) errichtet wird, in der gegen E. 19.Jhs. noch einzelne Archi tekturfragmente herumhegen O ®,
Die durch den Stadtbrand von 1918 noch weiter zerstörten byzantinischen Reste waren 1935 ganz, die Tekke teilweise verschwunden; seit den 30er Jahren ist das gesamte Gebiet neu überbaut worden.
Hadikat I 132 (GOR IX No. 277; U)z I 142); A. Paspa m, I .’univers Revue Orientale 6 (1875) 342; Paspates 582- 585; Mokdtmanm, Esquisse 42; C.G. Curtis - M.A. Wal- K! k, Broken Bits of Byzantium (K’pcl 1891?) II 51-56; Ι..Λ. Grosvenor, Constantinople II (London 1895) 470®; Millingen, Walls 27, 212; Mehmet Ziya, Istanbul ve Bo- ga/ΐςι (Istanbul 1917) 365 Anm. 2; J. Papadopoulos, L’E- glise dc Saint Inurent et les Pulchenanai. SBN 2 (1927) 6o 65; S< Hsi'iDi k. Byzanz 71; S. F.yice, Kaybolan bir tarihi cser, §cyh Murad Mcscidi- Tarih Derg 17 No. 22 (1967) in 130®; Janin, Geographie 139-140, 300 304®.
§EYH SÜLEYMAN MESCIDI
Dur bisher nicht näher untersuchte kleine Bau - zusammen mit einer Zisterne (D 5/5) ca. 120 in südwestlich der Pantokratorkirche gelegen gehörte wohl als Grabbau zum Klosterbczirk. Über quadratischem Unterbau mit acht um cm zentrales Oktogon an- geordneten Nischen erhebt sich ein quadratischer Olurb.iu mit Pendent ifkuppel; der Unterbau besteht aus Quadern, der Oberbau aus Zicgelniauerwcrk.
202
2.H. I 5-Jh.
wird der kleine Bau durch §eyh Süleyman Halite (t 149^896 H) in eine Mescid umgcwandult; diu Stif tungsurkundc fehlt.
j.V. i8.Jh.
wird der Bau nach einer Brandzersnirung (wohl 1756) durch Kazgan Hasan aga renoviert.
Hadikat 1 iji (GOR IX No. 275; ()? I 142); Pasfates 552 J54. Ebeksolt. Rapport 13 14; Guiclitt 42.9;: Mu. lingen, Churches 25; Eii-rsolt, F.gliscs 50; F. S< hkadi.h. Osman. Lloyd 17.7.1918; Schneider, Byzanz 71. N. Fi RATL1 F. YOcei.» Sonic unknown byzantinc cisterns of Istanbul. TTOK Bell 120 (1952) $ 4; Evict, («nick* Nr. 80; S. Eyic.f, Etudes Orient. (InsiFranglst) 14 (>9θ) 80; J. Lafontaine, Byz 29/50 (1959/^0) 570; Eyick, Fgliscs 295- 294J Barkan-Ayvi rdi, 1st Vak 242 247; Ayvtriji, ΟΜΙΊ) Hl 501.
GcMnwxKvht Ji> Sinchcr.luuo .u*. .1
204
THEOTOKOS Ml'CULTOHS%A
KIRCHEN’
Y 2D 30 40 % 60 Μ
Xhh isü I 4£trpLin ?cf K rcK h«i·«/■ und ki innerhalb di> Slatimingv* 'pjiinn \iKng«.'luuilr *.;it4ftiiri Μ. iri.xzj
\hli \nsdit Λγ ·ίΙι·Ι .i» KnihLiuulknuand ulk! der Koppel \uti Su J
THEOTOKOS MUCHLIOTISSA
Na/ftm: gr: Θεοτόκος 1 Ιαναγιώτιπαα; Μον·Λ Θεοτόκου τής ΙΙαναγιωτίΦΐ^; Θεοτόκος τ<οτ Μάγον- λίιην; θνητόκοζ τον Μοοχλίον; Παναγία Μαυγλίώ- τζσσπ; lürk: Kanh Kilisc.
In dem steil zum Goldenen Horn hin abfallenden, zeitweilig als Begräbnisplatz dienenden φ Hang gelande nördlich der Aspar-Zis ferne (-♦) bestehen seit dem 7-Jh. das von der Tochter des Kaisers Maurikos (582-602), Sopatra und der Eustolia gegründete Erauenklostcr τής άγιας Ενατο/.ίας sowie in seiner Nähe (Syn CP 205) das seit mindestens A. ii.Jhs. existierende Männerklostcrfrt/C ύπεραρ/ας Θεοτόκου I rror Παναγίου — durch den Higoumenos dieser Zeit eng verbunden mit dem Lavra-Kloster im Athos
i?Jh.
Die Klöster verschwinden während der Lateincr- ze.it.
\m Platze des alten Klosters τώτ Παναγίου gründet 1261 ein Dukas und Schwiegervater des Georgios Akropolites @ ein Kloster τής Θεοτόκου τής Παναγαοτίαα^ς in bescheidenem Umfang und mit einfachen Bauten; erst 1266 werden Klausurgebäude und Kirche vergrößert und besser ausgestattet - so mit Malereien eines Modestos. In diese Zeit gehört vermutlich der Kernbau der heutigen Kirche mit 4 um einen zentralen Kuppelraum liegenden Konchen.
E. 1 3-Jh. (nach 1281)
soll das Panagiotissa-K löstet von .Maria Palaiologinx einer natürlichen Tochter Michaels Vlll. und Witwe des Mongolenchans Abaqa (1265-82) erworben und ausgebaut worden sein (MM 1312ft'.). Sie lebt im Kloster und wird ihm Stiftungen hinterlassen haben; jetzt erhält das Kloster den Ik'inamen dforjAi- ώτισαα. Unter Marias Erben scheint das Kloster bald zu verkommen, so daß Streit zwischen ihnen und den Nonnen ausbricht (MM hu).
1462
Nach unsicherer Überlieferung bei Hypselantes soll das Kloster von Mehmet II. Eatih dem Architekten Christodoulos iibergclwn worden sein, der als Baumeister der Eatih Camii (-») gilt.
204
THEOTOKOS Ml CHLIOTISxA
KIUCHI \
In der Folgezeit dient der kleine B.iu als Pfarrkirche: er wird bei den zahlreichen Branden in diesem Gebiet (1635.164°. >7*9) zweifellos mehrfach beschädigt um! erhalt bei jeweils nötigen Reparaturen die heutige, durch mehrfache Erweiterungen bedingte Form, die noch nicht näher untersucht wurde. E. it.Jh. kann Demetrios Cantemir einen Versuch des Vezirs Ali Köprulü zur Umwandlung in eine Moschee vereiteln.
19-/zc.Jh.
Zu der Kirche gehört seit A. i^.Jh. eine kleine Schule; 1892 Bau eines kleinen Glockcnturms. Λ. 20.Jhs. wird die Vicrkonchenkirche restauriert; 1955 beschädigt, wird der Bau danach wiede rhvrgcMclIt.
DCIV 1,104; Hammsr, CiiB 4M;SrBr*l 177 178. Hypsi lantes 12; Paspaiis 388 589; Pui.giiir 40-41: Gl.lMON,
Heon 208-209©: I kkl <8. V P^padorh ιο< KiR* mi re. ΚΕΦΣ 21 U9*4* H4- Giklii i· Mhiikgin. Churches 274-279; N Bri mh, BNJ 6 (1927/28 »14, J-B Ραρ%Π»ιρ<>ΓΙ.ο$. ΌρΛιόαίίπ - (1952 259 -41 · 1 M-RmU i, Mon 41. Mgr. Dorotheos. 9 19^4 201-211:
Sc livi im r. B\z.inz 67 68. 41 (Nr. 7): F- Doigi-r. SB München 1956. Xr.o. 3-. R Janin. EO j· (1959)
S B Kore.» 4s. Byzantina Metabyzantina Iz 11949' 61 'M· S< uni IDI R, Mauern u Tore “»4 (No 6 ; I.Yiit. Guide Ni). 84; S. Eric 1. Son devri ßizans mimansi. Istanbul 1961, 42 46. piss . l-glises ob 31’: D I P011 mis The Doukai (London 1968s 83®: Janin. Geographie 118 119.
381-386; P l.LMI RH V. Goi moi ■ N Svoronos. Actes de Lavra I (Paris 197c) 28 30®.
(hdion. Ileon 209; S. Bmtini, In inedito mowucu. .. \rti i. CongrlntSrudBi/ (Rom 1916 · Π *1 *6. Son·ruh· iloaxj. \AwuY 'Alhirvtr 11 (I9<6) Sl'N 6 (1940) Μ ®
TOKI.I’ DEDE Mi-SClD I
KIKCIII x
TOKLI' DI DL Ml SC1D1
\rfwr.· turk: Toklu deck· msc.; der ursprüngliche Xamedes Baues ist unbekannt, da die frühere Gleichsetzung mit dir in der Komncncnzcir erbauten The klakirchc ro» Ha),nriur tw Z/za// oröir nicht zu halten scheint.
Ga. M./2.II n.j^
Du heute nur mehr mit Resten der S-Wand erhaltene Kirche ist nach ihrer Bsutcchntk in die Kornncnenzcii /u setzen ©; cs ist eine einschiffige K tippe Ikirche mir Xarthex und Bema von 14,2x6,7m AtiBcnmaB.
14 Jh.
Die Kirche wird unter geringer Veränderung des
Baubestandes neu ausgemalt; unter den da rges teilten Heiligen konnten identifiziert werden die Hll. Llcuthcrios, \bcrkios. Polykarp, Spyridon, Prokopios und Nikctas ©.
E. n./A. i6.Jh.
soll die Kirche von dein als Aufseher am (trab des Ebü $eybet ul Hiiilri tätigen Toklu Ibrahim Dcdc in eine Moschee umgewandch worden sein.
19./20.JI1.
Der Bau wird 1929 von seinem Besitzer bis auf geringe Reste der \psis und der S Mauer zerstört; die Fresken seit 1890 bekannt kommen danach wieder zum Vorschein; eine detaillierte Mitnahme des Baues folgt erst 1914
zg6
IOKI l IM IM MKSGI1M
Kin* m s
\bb zu \n«:chr der nach 1919 noch Mrhrngcblidvncti >udu .md der un*iι gen Kirche mit dem An «atz der dm Xltarrium überdeckenden T**nneriu-id bung auf der die Geburt Chnsti dargc*tcilt uar , unter dem GcMm<-pr*4d vnfl link« nach rechts in Medaillon«, die Illi Hcuthcrios. \ Berk κιχ Pohkaipn«- in rechteckigem Rahmen), darunter «teilend Demciri·»« In der \i«ch<. «iKn ‘trhend nut auKgchrcnetcn Armen Hagim Spvndun. darunter zuei zum H eil zenenrre Bilder bärtiger Mutiger.
Ha di KAT I 143 (GOR IX No. 300; Öz I 146); Paspates 357-360; Gemurr 36; Millingin, Churches 207-211®: Ebf.rsolt, Eglises 259 (No. 2); Μ. Schldj., Λ Λ 1930» 445: Schneider, Byzanz 15-16©, 78; B> Mamhoiry, Byz 11 ^1936) 265 266; R. Janin, EO 38 (1939) 143 144; Schnei der, Mauern u. Tore 70 (No. 3); Schneider, Oriens 4 (1951) 106-107; Eyice. Guide No. 95; S. Eyi< 1, Son devir Bizans mimirisi. Istanbul 1963, 58; Janin, Geographie 141; A. Pasadaios, 71οχ. 1969 (1970) 80-124® 4- P.W.
Deichmann, BZ 64 (1971) 226; Ayvi.rdi, OMFD III 508.
Abb. ijx Grundnilund I JfiRwhnm drrKirrliefKt krMiuriiknofi nath PaM dai<M) - Μ. 1 :aoo.
207
TOK LV DEDE NESCI DI
kirciii-n
Abb i f ) CfCMmtan*ich< der ein«», grn Kirche in tier ι.Η. 19 |h (Ρ·ψζ lc»).
Abb. zxj Lagcplan «irr ‘1 nklu dede mucidi innerhalb der 10g. Hera- klnis-Mzucr (rgl. Abb vm) M. 1 1000.
\bb. i;, Ansicht dc» lUu/uman- dc* ig'5; inzuochcn sind auch dwM Rette verschwunden Juni ιφ’Λ-.
Ritbic Seife
\bb ne Go.imiiiuMcht der IVui gruppe der Zeirrk KiIimp <*.111111 v«<i Sndi«M
2OH
/»Λ Η» K ΜΙ 1*1 ■ t\ill
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\ . w«« gr \h»ut r*·«" Αομ.τ·»·’ r·»* rink Zryick KiIim < Zc\rck(
I II 12. |h. fawiM Inn 111* *4J 0
Stiftung <fc> Kluwer* dutch dic K.iimtiii hern ’tiiM;CMttin<ks KiiM ts Ii.Imihi.s II
fKinnanios icH. NlkChott M«H Xn .km »·« -k<
Xpmielkttcln zum Gokkn.n H.mi ahW.kn.kn Hang wit.I in einer Junk Si.nzmaiiern un.l l.uiswi’ K tunten. Jk- Sti.li ulxn.igin.k-n I ag. .« J«™ I’’""· ki.n.>r g. u.ihi. kiivh. errxliut Jie heutig.· > Kll eh., em. zum I. J «K W.tll’NihMmkmxK·« «ehende Ktviutk.>nxl,,,rrlK ,l,vl
XpsiJen ..nJ zweigee.hi>«tgein. Ix hk rxits mu Vk<. „.Ikti amge>i.meiem .X-nihex: .·«. Je. reichen η „.n.usMainmg .kr Km he lialx-n »eh nur Reste Jw
’ ..H»
ZI.YKEK KlUSE CAMI!
KIM III X
\bb iO GcMOKun-xht der Oiurironx nut links der \p<i* dir alleren Sudkirchc. dir \p*i* der X«»rdktrdK ruht* und Jxrui-ciur In \p-.- rJ Λι beiden Kappeln der den*. F.wngcl Miclurl geweihten Grihkirtlir Dm· auch in \L*b sicHkitc Bet«’:un^ der ’»udsircl e kommt in der D:rrcr* ·*η cruni der Kuppein und Ap»idcn klar ζυ;ι; \usJruck, chcn*n zeig: sic *uch nn Gründ'· . m der Lage de- l-x<inarrhrx und einer rwcitcti Kuppel %·-.| der >üdki«ch iß!. Abb. 2J7>.
opus-scctile-Fußbudcns @ und der Ikonostasis, der marmornen Wandverkleidung und der farbigen Glasfenster © erhalten. Der Ausbau des Klosters geht nach dem Tode der Irene unter Johannes II. rasch weiter: Nördlich der Pantokrator-Kirche und mit dieser durch einen durchlaufenden Narthex verbunden wird in geringem Abstand eine nur wenig kleinere, der Theotokos ’/ίλ/ουσα geweihte Kirche fast gleichen Typs errichtet und 1136 zwischen beiden Kirchen ein mit zwei Kuppeln überwölbtes Mausoleum erbaut — als Grab luge der Dynastie dem Erzengel Michael geweiht. Vielleicht schon in dieser Zen wird vor dem Narthex der S-Kirche ein Exonarthcx ange- baur, der mit einer im W anschließenden nicht näher bekannten Hof (?)-Anlagc verbunden ist; dabei wird über dem Mittelteil des Pantokrator-Narrhex die ursprünglich durchlaufende Empore unterbrochen und zur Belichtung des Raumes eine Kuppel errichtet. Als Baumeister der Kirchengruppe gilt Nikephoros
„ÄwZf/p/* O. - Zugleich mit den Kirchen werden in einem ca. 23c x 250 m großen Gebiet teils westlich der Kirche, teils am Hang fast durchweg auf massigen, als Zisternen ausgebauten Substruktio- nen die übrigen zum Kloster gehörigen und im Typikon von 1136 aufgezahlten Bauten errichtet: Wohnungen für ca. 80 Mönche, ein Xcnodocheion. ein in fünf Abteilungen gegliedertes Hospital mit $0 Betten und einer ungegliederten Medizinschule. Apotheke sowie Ambulatorium, ein Altersheim sowie die zugehörigen Wirtschaftsanlagen und Wasch- und Ba- deanlagcn; möglicherweise gehört dazu auch der westlich des heutigen Komplexes liegende $eyh Sü leyman Mescidi (-►) genannte ältere Mausoleumbau. Das Leben im Kloster und der Betrieb in den ihm angvschlossenen Fürsorgccmrichtungen wird durch das Typikon genau geregelt; das mit reichem Besitz ausgcsi.uiete Kloster erhält erhebliche Rechte und weitgehende Λ uu uiomic.
211
Z! YR! K KILIS! CAMII
MIU III X
\Ι·Ι· , IM.iiI nι*ι<hr Jr» \p*i* Jn SuJkirchv , \.m O*t<n.
k'"'"r «Ί·Ί·'«η
' ';u“"g d"Grai" ·'■■' hi. i>.„m,i,., “ "'•""™l·' Ι··νΠ..Γ !
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wohl n-.nlluh de. < ·..»ι .. ( M,w,e ,,,s
i.lI./M. u.Jh.
Bei di*i fränkischen I'.nibcriing 1204 wird das Kloster gcpluiuk’ii und ist danach Silz des venezianischen Klerus, gegen l'.ndc der I ,aleiner/eit auch kurzzeitig des Kaisers (NikephGreg I85B). Hier wird neben anderen Reliquien aus K’pcler Kirchen die berühmte. 1206 von \ ene/iaiu rn aus der Hagia Sophia entführte Ikone der Theotokos I lodcgctria aufbewahrt. die Michael \ III. Palaologos bei seinem Einzug in die Stadt am ivS.iato im Triumph \or sich hertragen laßt (Paehxin I160B). Wie wen bei der Rückeroberung
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KIK« III >·
div in det Stadt weilenden Genuesen aus Rache .in den \ cnccuncm Teile des Pantokrator Klosters zer Morten, ist nicht zu beurteilen. d.is Kloster isr jeden tills kurz nach 1261 wieder in Benutzung.
i.ll ii.lh.
In palaologischer Zen diente das Kloster als Grablcgc auch für \ngehorigc des Paläologenhauscs und spielt darüber hinaus in der Kirchcnpolitik des it |hs. eine gewisse Rolle.
is.Jh.
wird nach dem ball der Stadt ia<; das Kloster ge schlossen, obwohl der neue Patriarch Gcnn.idios II. aus ihm hervorging. Als Stiftung des Sultan* Mehmed II wird hier eine Mcdresr eingerichtet, deren erstet Milderns der Zcyrek Molla Mehmet Efendi ist. nach drin bei der bald folgenden Umwandlung dir Kirchengruppe zur Moschee diese ihren Namen erhalt. dabei wird nach l'crtigstcllung der Medrcscn bei I .itih Camii die Mcdresc geschlossen. Bei der I mwandlung wird die Kirchenausstattung teils zerschlagen. teils weite! benutzt ®.
Nachdem noch i*;9/.|o die Granit- bzw. Porphyrsäu- len der Kirche von Pococke vermerkt wurden, werden sh* gegen E. iS./ \. 19.Jhs. herausgenomnwn und in der N Kirche durch quadratische Pfeiler, in der S Kliehe durch ^gemauerte?) Bündelpfeiler ersetzt: ebenso werden Teile der Marmorverkleidung der W ände und auch der noch bis ms iS.Jh. sichtbare Mo*aikschnnick beseitigt. Ob das möglicherweise böigen des Großfeuers waren. das 1756 in diesem Gebiet wütete und den Bau wohl in Mitleidenschaft zog. ist noch nicht nachweisbar.
Μ. ao.Jh.
wird bei der \nlage des Vtatürk- Bulvan die tuschen geschmückte Eront der großen Zisterne im X frvige legt; in der Kirche werden durch die Evkav Vcrwal tung Sichcrungsarbeiien unternommen. 19t; wird m der S Kirche der (z.T. schon früher bekannte) reiche Opus sectile Eußbodcii völlig aufgedeckt und danach konserviert: in dieser Zeil wird auch ein vor der Kirche stehender Sarkophag (angeblich der Stifterin Irene) in das Avisofyn Mii/esi gebracht 1966/67 werden am Bau Reparat ui arbeiten durvhgetuhrt.
*14
.*1 ΥΚΓ.Κ kll IM C VMtl
KIRl.lll.N
A’/n-Af.·
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Kiosfrratt/u^ und \pifah
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Mil lOV
MILION
Awwr.· Μίλιοτ; πλακωτόν τον Μιλίου
ί.Η. 4,Jh.
Wie in Rom das von Augustus errichtete Milliarium Aureum - in capite Fori Romani stehend und die Entfernungen zu den Städten des Reiches angehend - ein zentraler Punkt der Stadt war, so wird in der neugegründeten Hauptstadt vor einem Tor der sog. Byzas-Mauer (Prcger 141) an einem Knick der Haupt Straße (am Beginn der eigentlichen Μέση) das Milion errichtet - ein wohl über kuppe lies Tetrapylon (καμόΐΗΐ, yoruwxüi, δφίζ)9 das mit dem östlich an- schließendcn Augusttion in engem Zusammenhang steht. Den Bau krönen Statuen der Tyche sowie Konstantins und Helenas mit dem Kreuz dazwischen, dazu schmücken ihn Reiterstandbilder des Trajan, Hadrian und Theodosius II. sowie ein Viergespann des Helios (Prcger 58. 166, 206).
b/6.Jh.
Der Schmuck des Milion, das eine wichtige Station im Zeremoniell des Kaiserhofes ist, wird ständig ergänzt: Justinian 1. laßt hier eine Sonnenuhr anbringen (Theoph 216 Boor); unter Justin II. (565-578) werden Statuen seiner Gattin Sophia sowie seiner Tochter Arabia und seiner Nichte Helena aufgestellt.
i.H. 8.Jh.
lassen die Kaiser Phiiippikos Bardanes (711-718) und Anastasios 11. (713-715) das Gewölbe mit Bildern der Konzile ausschmiickcn, die allerdings durch den bilderfeindlichen Kaiser Konstantin V. (741-775) wieder entfernt und durch Szenen aus dem Hippodrom ersetzt werden.
Abb. 24$ (iraburgsbcfundc der Milu*n-Sündig cd 196*1/6! (nach ΙΊγμΙιΕγ- gd) Μ i:ioc. Im Schnitt bedeuten a) neuere Wasserleitung* rohre; b-c I ullsducht mit ulicrcni Abschluß durch SicinplittcnptUjtcr; d) Schicht out grober Keramik; c, Ziegel Bruch Schicht, i) Stcintchutt-Schicht; g.5chicht mit PtiiMcr; i. moderner lulkchutr. Der Kana! gehört wohl rum Wa^crki- tungwMcni de* 6 Ihs der Mc*c und bat .111 seinem östlichen linde im Ran oben Abzweigungen m nördliche und südliche Richtung Hippodrom hr» (halkopratenvirrirl). der Knick scheint dem hier an/uectrcndcn Knick der Meie zu cntsprrcliei;.
n./iz.Jh.
Dank seiner 1-age spielt das Milion bei Straßenkämpfen mehrfach eine wichtige Rolle: E. n.Jh. bei den Kämpfen zwischen Nikephoros 111. Botanciates (1078 81) und Alexios 1. Komnenos; 1182 bei ähnlichen Kämpfen zwischen den kaiserlichen Truppen und den lauten der Kaiserin Maria von Antiochia (NikChon 305 ff. B), da man von hier das Augusteion beherrscht.
216
%Μ· a<> Hkdi Mi Λ» m *ι· «nrhfi nrhra drm S«wwi lirjtmali IliHwund Xi«thr «μ im herih
MILIOS
1M> 14- RcliiMMruirmt l-«i.'rpUn 4r* Μ<1ι·*ι mrh Mange·0
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Abk
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mii.ion
Ii. H./15.JI1.
Auf kaiserliche Anordnung geht 1268/71 (Regest 1955-1956) nut dem Augusteion auch das Milion in den Besitz der Hagia Sophia über.
Cher das linde des Monuments ist nichts bekannt; gegen E. 15.Jhs. steht es offenbar noch © und ist vielleicht erst mit dem Ausbau der Wasserleitungen und dem Bau des benachbarten Sutcrazi-Pfeilers endgültig verschwunden (?).
2o.Jh.
Nach bisher nur theoretischen Studien finden sich 196-768 nach Abbruch der hier stehenden Wohnhäuser bei Sondagen geringe Reste des Monuments: Fun damentmauerwerk und ein Marmorptcilcr mit Ba ·< - die allerdings keine Rekonstruktion erlauben; ein Stück eines Kanals scheint den hier anzusetzenden Knick der Mese anzudeuren ®.
DC I 24, 2; Mordtmann. Esquisse 5-5. 118; Srifxungsur- kunden 25©; E. Mambocry. Byz 11 1936) 2’5 2-4; P. Waltz, Byz 15 193·) LH. Kosyali, Istanbul
saraylan I Istanbul 1942 10-11; A. Grabar. L’iconocksmc by/annn. Dossier archeologique. Paris 1957, 48-59, 155- 159; R. Gl ill and. Le Milion. Hell 16 (1958/59 91—94. C Mango, The Brazen House. A Study c.f the vestibule or the Imperial Palace of C’pk. Kopenhagen 1959. pass.. Janin. CB 103-104; X Firatli - T. Ergil, Divanyoiu „Milion” Modaji. AXMirdst 15/16 1969; 199-212®; R. Glilland. Etudes tie Topographic de C’plc Byzantine ΒΒΛ Berlin 1969. I 42, 231-232. 11 28-31; R. Jams. RLB 26 i9"*o) 2-2; Dacron 56-37. 390.
Khh r»? hr ür* dlrf \M «h f «rhe inhch ken Zufn Mi1u*n
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218
M-KKOPf Η ! χ
Antike Gräberfelder:
Reste der frühesten bisher bekannten Bestattungen fanden sich bei Ausschachtungsarbeiten des Justizpalastes nördlich des Hippodrom mit einer Lutrophorc des j.Jhs. v.Chr. Die frühen Nekropolen der Stadl liegen entlang der thrakischen Straße - beginnend von Hagia Sophia nach W hin; die Funde verdichten sich im Raum zwischen (/anbcrlita; — Sülcymaniyc - Laleh Camii und vor allem im Gebiet von Bevazit Camii. Neben C/:mlx:rlita$ lieferte das Gebiet um Beyazft die meisten Funde, die vor al 1cm bei den Erweiterungsbauten der Universität 1944-52 zutage kamen. Hier gefundene Stelen und Sarkophage stam men aus der Zeit zwischen dem 4.Jh. v.Chr. und dem j.Jh. n.Chr. und liegen trotz der großen zeit liehen Distanz nicht in getrennten Schichten, sondern in durchaus gemischter Fundlagc, z.T. unmittelbar auf dem gewachsenen Boden. Die Stärke dieser Schicht schwankt zwischen 0,3 1 111.
Die Bestattungsformen wechseln im gleichen Gebiet, wie sich bei den Aussch.ichtungsarbeitcn des Straßen tunnels am Beyazn meydani 1961/62 zeigte, wo nebeneinander einfache nut Steinplatten abgcdcckte Graber, Pithosbcstartungen und Sarkophage mit In Schriften gefunden wurden, daneben auch Grüber aus ncbencinandcrgcs teilten Dachziegeln sowie roh-bear- bcitcie Sarkophage eines „Istanbul Typus“, die als Familiengräber dienten und gelegentlich Inschriften tragen. Dieser Sarkophag-Typus tauchte an vielen Fundstellen auf; die Sarkophage werden vielfach in römischer Zeit wicdcrvcrwcndct (N.F.).
219
XI Μ<οι·οΐ 1 ν
,·: I
Sjkit.iMfH -ftithby^mtwscbr Ntkro^drn :
Wahrend die antiken Gräberfelder beiderseits der i lira k ischcn Stralk bis Aksaray und auf der anderen Seite bis etwa Fatih reichten, verlagern sich mit der Siadterwciturung Konstantins auch die Nekropolen weiter nach W in die heutigen Gebiete Esekapi Koca Mustafa ρ:ι$α — fehremeni — Fatih. Daß aber auch die .liieren Nekropolen noch writerbcnutzr wurden, /eigen Kunde spät anti kur llxpogäcn bei C^ember- lita$ und Bey azit (—* Abb. 252). 1964 wurden bei Bauarbeiten südlich des Areals des Eorum Constantini Reste zweier Hypogäen gefunden; auch bei Buyazit fanden sich zwischen dem Hauptgebäude der Universität und Süleymaniyu 1948/50 mehrere Hypogäen. Dabei han dclt es sich um einfache, überwölbte Rechteckbauten mit Türen oder auch mit Einstieglöchern in den Gewölben, die aus dem 4-/5.Jh. stammen. Verdichtungen von Bestattungen zeigen sich in den Gebieten vor der Konstanunsmauer - südlich der Milkt Cadd. und bei §ehremini und vor allem bei Koca Mustafa pa$a: hier wurden einfache Hypogäen sowie zwei große Marmorsarkophagc des t.Jhs. gefunden, von dunen einer das XP-Monogramm trägt ; vielleicht gehört auch ein 1971 in einem aus Kalksteinen errichteten Grab gefundener Bleisarkophag zu dieser Nekropole. Weiter im NO ist ein in Nähe der Mokios- Zisternc gefundenes Hypogäum mit Freskoausma- lung und einem Sarkophag (mit marmor-imitiercnder Bemalung O eines der wichtigen Beispiele des ß.Jhs. Dieses Grab wie auch der 1935 im Lykostal bei San guzel gefundene Prinzensarkophag (i.H. 4.JI1. ©) und die in der Studioskirche wiederverwendeten Grabplatten (die wohl aus einer benachbarten Nekropole st immten) sowie Kalksrcinreliefs aus dem Gebiet von Ahimermer zeigen die \usdchnung der Nekropolen dieser Zeit.
Bei dum 1972 an der Gabelung von Vatan- und Milkt Ciddusi bei Murat pa$a Camii gefundenen zweigeschossigen frühbyzantinischen Hypogäum mit Funden grober Keramik des 6.Jhs. ist nicht sicher zu beurteilen, ob es mit einer Kirche verbunden oder Teil einer hier hegenden Nekropole war (-* Abb. 214); die Entfernung zu der bei feliremini gelegenen Nekropole ist nicht sehr groß (N.F.).
Neben diesen 1111 \\ des Stadtgebietes konzentrierten Nekropolen scheinen im 6.Jh. aber auch Bestattungen
220
XI KROI'OI I N
\bb it ι (irundtrM mid Sduuili vmi (ir.ibb.mi« n mi Xi.idir« hm n.iib I n ull.ι Μ ι ’· <>l>«n (»rnudiil· «I« -«» Mm u p«. (‘.min ιχιΙιιιηΚίΗΠ lhp«»g,ium* \gl \bb .·% । . ilium <»iimdiis « uml Xdiniii «k% ( n.ibb.mcr ι ι । |h ni >rht« mini iiuui· \<rpn’/t< /ki’tlbau nut Bvmiilnng »ip r.· πμ.ιιι«Ι·ι·« I mbvn ml Zv <·ΐι·.«ιι nl»«i »I« m I in^.mg. ki«n/ itu I · ι in r »cv *»lb< mid yur B· Λ ivi.»l · · ”
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-».«.ΙοπλΙη Alumne. Im \r..,n,l ../·"· ■■ Γ../.η.Κ^·^,.πι>..Β·*π«:η--94.π« ütfumlen 19U he. Au^hth-
V.i’u.1 I ά 11 I* f IK’ »tu r.i ..n z. ·>"■' C.r.Tr n.n l.-divr - jhnUhUk / T. vinUthtrcn Siuckrn .iu> ierMlhioictwr
.in dm Hangen nördlich des Goldenen Horne* üblich gewesen zu *cin, w ii I inzekünde im Gebiet zwischen Bcvoglu und T.ik'im ( \. zo.Jh. in Nahe der chernah gen russischen Botschaft im \smah mcscidi sok ®) sowie literarische Überlieferung zeigen ®.
S/>..·.·»/· \tirof>o/tn:
l.rsr unter Ixo VI. iH86 912) bringt die Novelle 53 eine Lockerung des bisherigen, durch CodThcod IV 1*7.6 nochmals erneuerten Verbotes mncrstädli scher Bestattung, dem allem das Kaiserhaus nicht unterworfen war. Von nun ab wird wohl mit häufiger Bestattung in Kirchen und Klöstern oder in deren unmittelbarer Umgebung und so mit einet stärkeren räumlichen Verteilung von Grabern zu rechnen sein
Μ \X\).
P. Di mu r,A7i*/*X 7 (1H75) 257; M.l. Gi di .on, w
Zo/m zu« ζζοά/iMi K’pcl 1893 ; Gl 111 nN, Ikon 79-80, 133, zg· 2'9. T. Wiigam», Inschriften aus der Levante. XM 33 (’J0·) Hr· ·48®; R· Logik, <)|h 16 (1913) 225; J. LhiitMjj.r T. Mmridy, Μ omi inen is funera ires dr C’plc. BCII 46 (1922) 556 595; |. Gottwaiji, Alte Friedhöfe in und urn Gahta ’lurk Post (2.11.1933); \.M Si nsi rm h. Grabinubrihtn aus K'pd. BZ 36 (1936) >97 A 98. Ik/anz 94 9J fXn 17. *1 21)®; I·.. Μ Am MN AT. Bvz 11 (1916) 2J1 1J5.171 273, A..Μ S< um ihi i«, Goiviigrnhstrinc jus k’pd. Germania 21 (1957) 173 177; A.M. Sc um idi k, Wii lage n du .1 idiby/.jririmsdiiii Coemet men? (irClinst 36 (1941) 22J®; I.. .Μ a μ nor KY. Ixs necropok·* de Byznncc. TT( >K
Bell -9 11948) 2-» 30: Cumhuriyet (20.6 1948); N. Firatli, WMuslst 4 (1910) 60 61; AJA 54 (1950) 63; E. Mam hoi by, Byz 21 (1951) 430-434. 444-445; A.M. Mansi l, \n.idolu i (1931) 48 49· N Firatli, Bclkten 16 (1952 it: \ AMuslst 5 (1932) 60-^3; E. Maricq, Les sarcophagus imperiaux de C’plc. Byz 22 (1952) 370 371; E. Dyggve, LViriginc del Ciimtcro entro la cinta della Geta 8. Con grlntSiudBiz II Rom 1953) 137-141; N. Firatli, Bvzan non Xckn »polii vc son buluntular. 5 TürkTanhKungt (An Lara 195.) 194 199; A.M. Manhl, Heiklen 21 (19s’) 39t- 427; Z. Ta jI.ikliogll . Byzantion nckropoPune ait iki mc- zar std’i. Belkten 22 (1958) 241-249; N. Firatli, AAMus Im S 191 si 74; Istinbul'da yem bulun.111 iki Bizans mczar kabnrtmasi Türk \rkDrrg 9 II (1919) 46-54; J- Lafo.x- lAixi· DoMMixi , Byz 19/30 (1959/60) 376 377; N Firatll Deux nouveaux reliefs funrraircs d’lsranhul... CahArch 11 (19(10) 73 92: \n aniicpie sarcophagus hd used by the By- z.intincs. AMY 2 (i9«»o) 51 5 5: N Firatli. Three Byzantine fiinvr.il finds in Istanbul. \ \Muslsr id (1962) 116-119; F. Dirimti kin, L n hypogec dans le jardin du ..du Vizir” *au nord de S.iinte Sophie. \A.Muslst 10 (1962) 109-11«: Grabar. Sculpture 13 42; X. Firatli, Les steles funcraircs de Byzance Greet» Romaine. Xvee Pedit ion ci I’indcx coni meme ties sicks par I . Robert (BAHInst Frankist 15) Pans i«X»4 4- GCi^irmont, BCII 9& (1967)451 468 4- G.Daix. BCII 91 (1967) 480 482; N. Firatli. \\Mus 1st 11/iz (1964) 207 209; \ X Ron is. \AMuslst ti/12 (19&4) 164 166; C. Μ\ν«·*> E. Hiwkins, DOP iS (i9<»4) 311 n<; N. Fik aii i. htanbuPun Yunan vr Roma nxvar stellen. Bel kicn 29 (19(15) 265 528; N. Firs 111, Notes sur quclqucs lup«»gt es p.ik«H*hrettens <k < *pk RQu Suppl to (Tortulae; Freiburg 196t») 131 1 ( . Μ Λ newly discovered
bvzaiiiiiw iinpcii.il sarcophagus. \ \Mus 1st 13/16 (1969) V>8 309.
Z22
Hl AC HI RXI V I’ Μ AST
PA I. AS 11.
\hb. Reste der Tcrrassenstiiizm-.iuern ini Bereich des Bl.ichcrin-np.il.us vgl dazu \l»b uj) l-ckc der don östlich ><nh Salim l'ckke/1 lan^erli hamami eingetragenen Mauer; zu sonstigen BaurcMen vgl .meh \bh vf
BLACHER N E N-P A LAS T
Nami: gr: Ta εν Βλαχέρναις παλάτια (ανάκτορα) βασίλεια; τα εν Βλαγέρναις Βασιλείαν Ηαλάτιαν; τα εν Βλαχερναις (ρρουοιον.
f.Jh.
Bereits in der Notitia wird in der 14. regio ein Palais erwähnt, dessen Lage und Funktion freilich bis heute unbekannt sind; jedenfalls entstehen kurz nach dem Bau der Thcotokoskirchc των Βλαγερνών in Μ.
5.Jhs. in Nähe dieser Kirche mehrere kaiserliche Wohnbauten, in denen sich die Herrscher während ihrer Besuche in der Marienkirche aufhalten konnten.
Nach dem Leo I. ^457-474) zu geschriebenen Το/ζζ/νος τής 'Αγίας Σ’οροΰ, der unmittelbar neben der Kirche erbaut wird, folgen weiter südlich der etwas hoher gelegene und durch eine Wendeltreppe mit dem ersten Triklinos verbundene Δανουβιος und der von /Xnastasios I. (491 518; errichtete Triklinos Anastasiakos mit dem Danubios durch eine Portikus verbunden; ein vierter, 'Ωκεανός genannter Bau ist nicht näher zu lokalisieren. Die gesamte, bis zur alten Stadtmauer reichende Palastanhigc wird bis in die Komnenen-Zeit hinein gewiß nicht ohne I Imbauten und Veränderungen - benutzt; ob sic bei der Brandzerstörung der Kirche 1069 (1070?) beschädigt wird, ist nicht überliefert (Zonaras IV 21c Leipzig: Attal 158B), aber nicht unwahrscheinlich, da bald danach der komnenische Neubau beginnt.
2. H. 1 i.Jh.
beginnt .Alcxios I. Komnenos (1081-1118) mit dem \usbau des Palastes, dessen Άλεξιακας βασιλικός Τρίκλινος (Pachym II89, 188 B) auf ihn zurückgeht; in dem Neubau wird gegen Ende 1094 eine große Synode abgehaltcn, hier empfangt der Kaiser wohl auch im Winter 1096/97 die fränkischen Fürsten des ersten Kreuzzuges.
Μ. iz.Jh.
setzt Alexios* Enkel Manuel 1. (1143-80) den Ausbau des Palais fort mit dem nach ihm benannten Triklinos sowie mit dem für seine Gattin Irene (Bertha v. Sulzbach) errichteten Hypcrhypsela [ νπιρνγ^λοι Λαμοι (NikChon 720B); rvv/fi.u/- Λόμος, δς ΙΙολντιμος λεγεται; NikChon ;siB|; fur diese Neubauten laßt der Kaiser auch einzelne Bauglieder aus den alten Kaiserpalästen heranschaffen und im übrigen tiir eine reiche, von allen Besuchern (Benj. v.Tudcla, Odo v.Dcuil) gerühmte Innenausstattung mit Marmor, Mosaiken und Malereien sorgen.
22;
PALASTI
blacjiihnen-palast
Durch dic Anlage des sog. Anemas Gefängnisses - Unterbau eines neuen Palast teilen - wird die Terras scnanlage nach W hin erweitert; in engstem Zusammenhang mit dem Ausbau des Palais steht auch die Erweiterung der Befestigungen durch die sog. Bla- chernenmauer (—*), die in einigem Abstand nördlich der Palastbauten errichtet wird; auch gegen die Stadt hin ist das Palaisgebiet wohl durch Mauern gesichert. 1186/87 läßt sich ls.uk 11. Angelos (1185-95) vor der Front des sog. A ne mas-Gefängnisses — z.T. unter Verwendung von Spolicn einen großen Wohnturm (Turm B 14) errichten (NikChon $8of.B), der später noch erweitert wird (-»Abb. 347, 512).
i.H. ij.Jh.
Der bei der Eroberung 1204 durch den Grafen Heinrich von Flandern besetzte und geplünderte Palast fallt gemäß Teilungsvertrag an den künftigen Kaiser an Balduin von Flandern, der jedoch im Bukoleon (-») residiert; erst Balduin 11. (1228-61) zieht in den Bkichcrnvnpalast. der aber wahrend der Latcincrzcit offenbar erheblich verkommt (Pachym I144, 161B; NikephGreg I87B).
2.H. ij.Jh.
Unmittelbar nach der Rückgewinnung der Hauptstadt läßt Michael VIII. Palaiologos (1259-82) in den Jahren 1261-71 den Palast gründlich renovieren. Danach scheint der Kaiser hauptsächlich in diesem Palast gelebt zu haben, den er 1281/82 durch Wandgemälde ausschmücken laßt, die seinen Sieg bei Berat verherr liehen (Pachym 15i6f.B). Auch sein Sohn und Nach folger Andronikos 11. residiert fast ausschließlich im Klachernenpalast, wo auch 1285 eine große Synode abgehalten wird; unter den späteren Paläologen verlagern sich selbst die offiziellen Staatsakte - Krönung und Vorstellung des Kaisers sowie Empfänge fremder Gesandter - hierher, so daß das Palais immer öfter Mittelpunkt politischer Ereignisse ist und 1354 trotz Sicherung durch katalanische Söldner von den Truppen Johannes V. erobert wird (Kantakuz lll29of. El). Die demnach durch Befestigungen gesicherte umfangreiche Palastanlagc (Kantakuz II611 B) muß in dieser Zeit das gesamte Plateau eingenommen haben, das durch teilweise heute noch sichtbare, bis zu 12 m hohe Stützmauern gebildet wird; erhalten sind jedoch nur unzusammenhängende Reste von Su bst ru können, die 224
kein Bild der Anlage gehen. Beschreibungen lassen auf mehrgeschossige Bauten schließen.
ij./iö.Jh.
Obwohl das Palais noch A. ij.Jh. - u.a. auch zum Empfang fremder Gesandter — benutzt wird, setzt sein allmählicher Niedergang ein; nach Brandzerstörung der benachbarten Theo 10kos-Kirche 1434 bcobach tete Pcro Tafur bei seinem Besuch 1437/^ einen dem allgemeinen Verfall der Stadt gleichenden Zusund des Palais, das nach der Eroberung 1453 ja auch gar nicht mehr als Wohnsitz in Frage zu kommen schien. Damit beginnt nun der endgültige Ruin: Reisende des 16.Jhs. kennen die Anlage bereits nicht mehr. Am Nordrand der alten Palast-Terrasse entsteht A. 16.Jhs. eine Nak^ibcndi-Tckkc mit einer kleinen Moschee; 1581/990 H folgt weiter westlich der Komplex der heutigen Ivaz Efendi Camii (-»).
Im X7.Jh.
wird im ehemaligen Palaisgebiet bei Egrikapi zum zweiten Mal ein großer Diamant aus ehemals kaiserlichem Besitz gefunden (GOR VI362E).
2O.|h.
1925 werden hei Anlage der Dcrvi$zade Caddesi (A im Plan 347) Mauer- und Gewölbeteile abgerissen und dabei ein Marmorintarsien-Fußboden zerstört ©; »957/58 werden durch F. Dirimtckin einige dererhal- Substruktioncn aus Ziegelmauerwerk freigelegt®.
DC II 5, 7; Hammik, CuB I 204-208; Paspates 83-99; ΚΕΦΣ 4 (1871) 169-178; G. Schlumberger. Les ilcs des Princes, 1c palais et l’cglisc des Blachcmes. Paris 1884; E. Ohi-riiummi r, RI. Ill (1897) 554-556 (s.v. Bk1chcm.11); Millingen, Walls 128-163; J.B. Papadopoulos. -4i Βλαχέρκιι. K’pcl 1920; CRAcInscr (192s) 341-1420; J.B. Pa pa DOKit’los, Les Palais ct les cgliscs des Blachcmes Athen 1928; E. Mamboury, Byz 11 (1936) 251; B. Meyer- Plath - A.M. Schneider. Die Land mauer voa K’pcl 11 (Berlin 1943) 100 102,114 117. 122-123; A.M. Schneider. Die Blacherncn. Griens 4 (1951) 97 101; Mambocry, bi Tour 441-446; F. Dirimti-kin, 14. Minnka. Fatih ve Istanbul 1 (1953) 193-222: R. Gi’ii.i.and. La disparitüm des Courses. Mi-langes Oct. et Μ. Mcrlicr. Athen 195t» 1-17: Eyice, Guide No. 96; F. Dirimhkin, Le* fouilles dans la region des Blachcnics... TürkArkDcrg 9 II (1959) 18 310: J* I ΛΡΟΝΤΛίΝΐ, Byz 29/10 μ919/60) 182; Janin, CB 125 128; S. Miranda, Ixs PaLu> des Fmpcrcun Byzantin*. Mexico 1965, 129 142. P. Gautier, l-e synode des Blacher ncs (fm 1094)· Rl'B *9 («9^0 2I5 2g4·
Ul'M* ΙΟΜ-ΡΑΙ.Λ*!
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\l>h Λ·· Κ·ιΙ»«4*·»ηΙ *·»· * und «In X«ir««ni «ir* Ι’ιΙ,κι«» um ·ι : ΙιίΙ m Hit !«·ι·ι.· >. ·»· μ ι m. | .π I >π -, ι \ I
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B^«t irrluut Rr«ir ikr mm ikt I iinrtmi «kn Pdil.it« «crljul«nikh <i«lrrk. K >·· lilu« L« iJnGn it
Bl· KO LEON-PA LAST
rVrfWrfl.· gr: rri It αλάτια inrHi)t7.nÄi<irTo; (sen 9.JI1. nach einer hier am L’fer stehenden Stier laiwcn Gruppe); lat: Buccoleonis majus palatium
Ein erstes Palais nn Bereich der spateren Seepalastc wird Theodosius II. (408 410) xugcsch rieben (Prcger 2f6), dessen Kamen, l-agc und Form |cd«»ch unbekannt sind®. Da im Grhiei nordwestlich dieses Pala sres im r Jli. noch Privathauscr und vielleicht mich eines der in der regio I vorhandenen gn liieren domus liegen und erst Theodosius 409 weitere PrivatLxiutcn in jenem Bereich untersagt, darf man annchnicn. d.iß cs sich hei jenem ersten Palais uni einen isolierten, die LNenituatirin nutzenden Bau handelt. Ob man jenes erste Palais m spateren Ausbaujdiascn bis xur alteren Scemaurr hin erweiterte und somit die ältesten l'fcilcr des heute erhaltenen Humen komplexes (-♦Abb. 258) Teile des er weiten en Theodosius Palastes wurden, ist auf Grund der vorhandenen Reste
mehr zu klaren. Zu vermuten ist aber. daß das einst isolierte alte Palais clwnso Uk. der weiter im \\ lk geilt lr llormisd-is Palast ( · in das »randig erweiterte große Palais cinbczogvn wurde.
j.V. 10. |h.
\uf archäologisch und historisch rmigcrnulfcn ge>i chertrn Boden luhrt erst die Bautätigkeit di^ Nike photos 11. Phokas 0Χ>; »!<»·>’. der (wohl 9<>^ «11 Gebiet westlich des Gtol*cn Palastes nut einer starken Mauer und mit Türmen befestigen LiBr (ThcophGmt 447 B: laroDiac <».|B). w«»lwi auch benachbarte Bur gerh.»user abgerissen werden (Kcdrcil 11M19I. B>. Der in spatvRii Quelle n oft genannte Turm Arrr^sdriW (NikChon 411 B) in Nähe der Skvla und des gedeckten Hippodrom ist vermutlich k'i diesem \u*hau am nördlichsten Punkt des Mjlk »rings (d.h. etwa im Gc biet der Nakilbend Zisterne) errichtet worden ©; ne benderi Befestigungen laßt der Kaiser auch Magaxmc und VrrM.rgiiiigscmrkhmiigrn aidcgen (Kedren IIpoll). Reste dim·! Mauer sowie dc* unnutulbar
22t
PALÄSTE
MAUER
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B(; KOLEON-PALAST
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BAUTEN LPHASE B· ,Zllbn.A
... i (unterird.) — «^^AUSBAUPHASE
2.SEEMAUER ΖΣΖ SPÄJ€ AUSBAUTEN (DÄT-i)
ÄLT. TEILE PALASTOBERBAU SJSS BAUTEILE OSMAN. ZEfr
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mit j Pf ι * rcPPiriUIIItrJ’a,J J· Β~ΜίΐικπτΜ (KI«int|U.i< <im.iucrurrk nm Zhgelighithirn sowie Philcr); ( -\m h crrlulicncr < >bcrhau Jex östlichen Seepahstes Abb ( \CTv *1™ CUO xrestin νχ . / Ί ,·2Ρ^· -u«>l<πι«||μ·|ι<· Kcm< i|ct \V Teile des Scv|mUis; hier liegt eines der Tore det .dioirn Scenuucr fvgL
|6z); heute versehwiindcnctiirk iMrhe Haiirrsir. 1 '
2*6
Ill KOI! αχ PALAST
PALAVT!
\bb. 2<9 Blick vcm Xiiukn Ijuduritc) auf die noch »Ichviidrii licui-lhr ilr* nsthclien Teiles def SecpalaM« Dir mir - imcr-chictllichen. υτκη·ΙΚτ l-mstcm zur Servern· gerichtete hass.idc wat heidcrsrit* durch Bogenfenster mn |c zuri eingestellten Siukn Han kirr un.l wird al· t*ir c-inrm enülcrrn Ha.m-
kumplcx erkürt. Die »ecsemgen Gcu’nlhpfeiler »tchrn ιιΐκτ der «pdtcr ιτ r> In * hier vnrgeblcndcnm Sccnvucr. wahrend die uiurrer. Pinkt am der alten Mauer de» r Jh* *) auflicgcn । \ cl den Schnitt \l>b t6i).
neben der Eisenbahn trassc liegenden Tores sind erhalten; ob einzelne Teile des heutigen Secpalastcs in diese Ausbauphasc gehören, ist noch nicht sicher zu beurteilen.
Vor der Seefront des Palastes liegt der gleichnamige, für kaiserliche Zwecke genutzte 1 lafen (-*).
i.H. ij.Jh.
ist nach der lateinischen Eroberung und gründlicher Plünderung das Palais zusammen mit dem Großen Palast und neben dem Blacherncnpalais Residenz der lateinischen Kaiser; die im Großen Palast liegende Νέα wird unter dem Namen St. Michael im Bukolcon zu einer dem Papst direkt unterstellten Palasrkirche mit eigenem Kapitel.
14.Z19.Jh.
Wieder Große Palast wird auch das Bukolcon Palais unter den Paläologen aufgegeben. Nach 1455 wird das Gebiet zu einem Wohnquartiur, dessen Mittel punkt die 1554/961 H von dem Kizlar agasi Mahmut
... . . . . Lei »Irr ini wotlwlirii teil der X-cpjlj*»«
\H» il-ο /riilmunv ( mu* »» krr »ur ·
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«Irriini· KtAchinui kun >cci4'M»k
227
ΒΓ Ki »LEON-PALAST
PALAM I
V,|, ff.i Vriiii In •'.tf'iiH Jit ·>μΙιlib ΗiL-πιΜιΙ».·<- n^d Λ-υ» Hau der r.rut-'i Γΐ»τ*ιηιΓιι·
aga erbauten Aga Camii wird, die über einer alten dreiteiligen Zisterne steht ©.
Die beim Palais am T‘fer stehende Statuengruppe wird 15)2 bei einem Erdbeben verdreht und muß im Laufe des i6.Jhs. verschwunden sein ®.
Die Überbauung des ehemaligen Palast arrak sowie mehrere Großbrindc (1489; 1741?; 1758; 1808?; zu letzt 1912) zerstören die Reste des Palais fast völlig; allem in unmittelbarer Nahe der Seemauer bleiben einige Bauteile stehen und werden vielfach besteh rieben und gezeichnet (Gyllius; Choiscul-Goufficr um 1784). Weitere Schaden verursacht der Fisenbahnbau ah 1K70. bei dem u.a. die durch Löwenfiguren gezierte Sccfassadc verschwindet ©.
xo.Jh.
Xach weiteren Schaden Im dem Grnßbrand 1912 beginnen 1912 Sicherung« und Frcilcgungsarbciten unter Leitung von R. Mcsguich, die in den folgenden Jahren T. Wiegand und K.Wulzingcr fortsetzen ®; das Pa last gebiet wird aber trotz eines Iwsiclicndcn Verbotes ncubcsicdclt. Erst in jüngster Zeit sind nach dem Bau der Uferstraße seit 1956 die in die Ruinen eingebauten Hütten beseitigt worden; eine systematische Restaurierung steht aber noch aus.
DC 11 4. 6; I. Labarte, Le Palais imperial de C’plc... Pari# 1861. 91; C.G. Ci KTis M.A. Walker, Restes de la Reine des Villes |K’pcl 18911; Paspates 115-119; Ta ßvZarrim ürdxr><j<i... \ihcn 1885. 501-505; Mordtmann. E&quiav 12 54: I . (>si Rin mmer, RI*. III (1897) 99**; Millingfn. Walls 2’8 zH-f©. J. Em.Ksoi T. Rapport pl. XIII« 15; A. Ζανοίγτϊ, \utour des inurs de C’plc I: Tdiadadi Gipou Pans 1911, pass.; Gtri.iit 6 12; Rapport general de b Sociric des \nns de Siam ho ul. K’pcl 1912 15; T. Wiegand. \A 1914, 101-10$; R. Mesgi'Kti. L’n palais de Byzance, la maisnn de Justinicn. CRAclnscr 1914. 444 4t 1; Wulff 401-406; Mamiuk RY Wiegand. Kaiscrpalästc i 25 0; Schneider. Byzanz 27-29; E Μλμηογκυ. Byi 11 (19161 25$, 245 246; Kautzsch, Kapi teilst udicn 175. 180: R Janin. RHB 2 (1944) 151 159; R. CiciLLAND, La plage au Boukolcon. BSI 10(1949) 16 27: Les Palais du Buukolcon. BSI 11 *1950) 61 71 ©. Le ρ·>π pjlatin du Boukideon. BSI 11 (1910) 187 206; l.c palais d’Honnisdas. BSI 12 (1951) 210 257; L'.issnssinat de Niccphorr Phokas. BSI 15 (1912) 101 156, Μ am norm . IsiTour 492 494: Ευκί. Guide No 58; R. Gi 111 and, |(>BG 4 ti9$0 Μ 8i©;J. Luo\- lAiNi-, Byz 29/50 (1919/60) 181; Janin. CB ιοι, i2o*-i2i.
22K
ijKCMM λ PAUAsT
PM ÄSH
GROSSEK PALAST
Dir Kaiscrpahste - em von einer Befestigung uni schkutfcncs. kaum übersehbares Agglomerat von Hauten. Höfen utut Gärten, über Jahrhunderte hm ergänzt, umgrbitut und zerstört - werden noch lange eines der schwierigsten topographiMrlicn Probleme der Stadt bleiben, zumal (wie freilich auch sonst in der Stadt häufig) nur selten eine Konkordanz zwischen den mageren erhaltenen Resten und der reichen, vielfach interpretierten Überlieferung hcrzusrcllcn ist. Schwierigkeiten ergehen sich zum rinrn daraus, daß nur die für die einstigen Ra uniformen oft wenig aussa- genden Substruktiuneti erhalten gcbliclwn sind, zum anderen aus dem jahrhundertelangen, nicht immer in den Quellen faßbaren Wechsel in der Nutzung und Ausstattung der einzelnen Teile des Palastes. Bei den bisherigen Versuchen. Beschreibungen in Pläne um zusetzen, sind die möglichen Analogien zu anderen k.iiscrzeitlichen und »pätantikcn Palästen nicht ausrei chend berücksichtigt worden; eine in der Gliederung der einzelnen Baugruppen zwar noch zweifelhafte, im Gcsamteindruck aber etwa zutreffende Rekonstruk non gibt auf der Basis der Guilhnd'schcn Studien jetzt Miranda Q.
4/tJb.
Bei der Ncugründung der Stadt wird von Konstantin 1. (jsj 337) in einem wohl schon durch einzelne* Villen bebauten Gelände südlich der Altstadt ein aus zahlreichen Einzclclcmcntcn kombinierter Palastkom plet errichtet, der seiner Fläche nach etwa den sradr- römischcn Kaiscrpalästcn auf dem Palatin (Domus Augustana und Domus Tdxrrianii) entspricht. Die durch Konstantin in ihren Grund/ugcn fixierte, im 4,/t.Jh. erweiterte Anlage besteht aus mehreren hin- tcrcinandcrlicgcndcn Baugruppen (Prcger I44f.) — im O Magnaura und Chalke, dahinter nach SW anschließend die Qtiarncre tk*r kaiserlichen Leibgarden, dir Höfe der Scholae und der Excubitcn sowie der Triklinos der Kandidaten nut einer Christ uskirdiv (« /fijpioC). Im W schließen sich dic Repräsentation* und Wohnraume dc« Kaisers und seines Hofes an mit einem zentralen, später nut Kaiscrsiarucn ge schmückten großen Hof (Tribunal, Delphi x); hier hegen nebeneinander mehrere große Saalbautcn: Knmtstonum, Augusteus mit Λοοσή und (»in» podiiui sowie de r über gewölbtem Unterbau errichtete Triklinos τώρ ?#* dxxwfXfrw*. Diese jewcik von Neben raumen umgebenen Sale stellen zum Teil in direkter Verbindung nut den südlich dahmterbegen den, ebenfalls um einen Inncnlirtf angeordneten Wr ihn räumen des Daphne Palastes, rin den nach «lern Vorbild Roms gegen das Hippodrom hm der Ka thismaPalast mit der zur Rennbahn gerichteten Kai ■erlöge ansch ließt (ChrnnPasch tzlB); in den wegen dc« hügligen Geländes ziemlich umfangreichen Suh struktinnen sind Wirtxchd'tsanhgcn untcrgcbrachi. Nicht sicher ist, wie weit der große, ab gedecktes Hippodrom (*/χΜ*)ρι»/«κ mu.τιίστό’) bezeichnete Bezirk im \V des Palastes bereits in diese Zeit gehört; später konzentrieren sich in diesem zwischen dem großen Hippodrom und den abgeschlossenen Palasr- tcilcn gelegenen Bereich vielfältige Punktionen (rar dekaserne,Gcrichtsplaiz. Pr1x.1innnh.1hn mit zugehörigen Ställen und Remisen).
i.H. f.Jh.
werden unter Theodosius II. QcH 410) das sog. Bu- knleon-Patais (-·) und da« erste Tzykanisterion angelegt beides Bauten, die u unlieb des alten Patau liegen, jedoch mehr in engeren funktionalen und räumlichen Zusammcnhängcii mit dem eigentlichen Palatu sichen. Privaihauren tm Palastgebict werden 409 untersagt (CodThcod XV1. 47 und Codjust XI 77.1). ebenso der Betrieb der westlich vom Palais Gebiet bis zum Sophien-Holen gelegenen Kalkofen (GxlThcod XIV 6,<). Durch Theodosius' Schwester Pulcheria wird 428/9 tm Anschluß an das konsrantint- sche Daphne Palais cme kleine, dem Märtyrer Stephan geweihte, später durch Kapellen (zlj'ia 7o«ic. Μοτόχος ir Idy iy/) und Baptisterium erweiterte Kir ehe errichtet, die künftig Kronungskirchc und - reich mit Reliquien ausgestattet bis zum B in der Pharos- kirchc Hauptkirche des Pal.or cs ist (Thcoph Rbf. Boor).
Μ. i.Jh.
wird unter Maikunos (450· 40) das bisherige Pabst gebiet dun'h die von ihm gebauten Galerien
) nach VC' erweitert (ThcophCtmr |>i, IM B). woIm-i dort stehende Privatbauten .ibgcrisscn werden.
219
PM VII
GROSSER PALAST
•l.’i y.j lutlulddi' P.il.rigi bn 11 * i»ph mu dm 'spurm di - Gi<d'kuvt χ·»ιι n;u niliis di< Su iilm iuii *-··\νκ* die ll.igi.i Sophu obvn), link’* oben t.i H.ppudioib mu drrii ul»t ι di r Spin ndoi ι und <·κ|1ιι L \um Hippodrom iib.iuicn Srili unpM.ompk .x des Sultans Ahmet, dessen Moschee und dir südlich .JiKu-i jrlctint l.uk n* ir.dk Ar.isi.i ok.ipi m \hb u κ huge Irlk des Pd.i le ubcrluuim
i.Dr 6.Jh.
Da bei mehreren Aufständen unter Anastasios I. (491 51K; sowie vor allem beim Nika Aufstand 552 durch gröbere Brände Teile des Palastes zerstört wurden, konzentriert sich die Bautätigkeit im A. 6.Jhs. zu nächst auf die Wiederherstellung zerstörter Teile so auf den Wiederaufbau der (.halke nach 498 durch Aetherius (Kedren 1565 B) und abermals unter Justi nian I. <527 565) um 540 (Prokop, De aed I 10, 12- 15); dieser laßt nach 5 $2 auch die zerstörten Quartiere der Garde bis zum 'Tribunal sowie ’Teile des inneren Palastes aiisbauen. Durch zweigesc hossige, zwisc hen (’halke, Magnaura und Sophienkirche verlaufende Portiken wird der Palast jetzt direkt nut den kaiser liehen Räumen im Obergeschoß der Hagia Sophia \ erblinden.
I .iwa in dieser Zeil könnte der unter den Mosaikbo den im heutigen Mozaik Müzcsi liegende Zugang zu einer Tcrrasscnanlage paved wax” im Bereich der späteren großen \psidenhallc errichtet worden sein einzelne Bauteile der alleren \nlagen sind als
I ntcrkonsti uktion jener Halle weitet verwendet worden, doch ergeben die Reste keine \ <»rstellung von der Torrn der früheren Bauten (?) (a).
2.II. 6.Jh.
verschiebt sich unter Jusimus II. (s6s <78) der Sc hwerpunkt der Gesamtanlagc wciier nach Westen.
2 vj
(.Rll%stll PALAM
FALÄATt
da der Kaiserda» große, kuppclübcrdccktc Oktogon des Chrysotnklinos ausbauen läßt (IxoGranim ιμβ), das in Nachfolge des Daphne -Palastes nun zum Mittelpunkt der kaiserlichen Wuhngcmächer wird; Tibrnos I. (578-$82) setzt den Innenausbau fort flxoGramm 137B) und läßt Teile des Palais um· bauen. In der 2. II. G.Jhs. entsteht hier auch in einen) schon seit dem 5-Jh. überbauten und wohl bereits im 6Jh. zum Palast gehörenden Gebiet nach Tcilab- bruch der alteren Bebauung und lünplanicrung des Gelände* auf einer so gebildeten Terrasse eine große Baugruppe, deren zentraler Pcristylhof mit mosaikgr schmückten Portiken und dem axial anschließenden großen Apsidensaal durch Ausgrabungen (?) φ In-
Rannt geworden sind, ohne dull freilich diese Baugruppe bisher sicher nut namentlich bekannten Palast teilen identifiziert werden konnte. Die später mehrfach veränderte Anlage steht in der Tradition romi scher Paläste; von den seitlich an die beiden Ifaupt- räunic anschließenden kleineren Raumkombinationcn sind in einzelnen Sondagen jedoch nur geringe Reste freigckgt wurden, die keine Rückschlüsse auf d is gesamte architektonische Konzept erlauben.
E. 6./A. 7.Jh.
werden unter den Kaisern Maurikios (182-602) und Phokas (602-610) nur kleinere Bauarbciicii unternommen - konzentriert auf den Magnaura-Bereich,
211
Abb. 165 Lagcphtn dM gcssmccn Pabstgcbictes Μ. 1:5000 mit l-imr.igung der in diesem Bereich beobachteten Öaurertc (SubstruktinttW * · pgleKCS Oberbaues schwarz) sowie mit dem Versuch, die literarisch iibviliefenvn R.iuingruppen des Palastes /u luk.ihsuirn yweU schralhert \tisdehining im 4-Jh.; die Buclistalicn Λ G entsprechen der Gliederung Ιμί Mambuury Wiegand; i’langiundlagc ist du K.H.iMci.uiliv.iiuiH von in Μ· 1
(,ΚΙΚΜΚ PALAM'
PALAVI!
in dem beide Kaiser ihre Statuen aufstellen lassen und Phokas ein W.ilfcnmagazin errichtet (Kecken I709B): Maurikios wird darüber hinaus noch eine halbrunde Bananhge (Terrasse. Portikus?) in Verbindung mit der Magnaura zugeschrieben (Theoph 274 Boor).
E. 7.Jh.
fuhrt zu Beginn seiner später so turbulenten Regie- rungszcit Justinian II. (68s—695; 705--711) die unter Justin II. begonnene Erweiterung des Palastkomplexes nach W weiter, wobei zunächst ältere Häuser - etwa im SW der Sultan Ahmet Camii gelegen - abgc rissen werden, darunter auch die kleine Kirche der Theotokos του ΛΛ/τοο-τολιτον, für die der Kaiser im Petrion einen Ersatzbau errichten laßt (Theoph 368 Boor). Ak Ergänzung des mittlerweile schon über 100 Jahre alten Chrysotriklinos und seiner Wohngc- rnächer werden zwei große Saal- bzw. Galericbautcn - der Lausiakos (Prcger 257) und der nach dem Bauherren benannte Justinianos errichtet, die durch den 2xrZa genannten Torbau mit einem Außentor des Palais verbunden sind; darüber hinaus wird am Platz der abgerissenen Kirche ein Bereich fur die ..Blauen’4 (φιάλη και βάθρα του όήμου τών ΰενέτων) mu Hof und Brunncnanlage errichtet und zugleich das derart erweiterte Palastgebict durch neue Befestigungen (ηεριτΕίχΙαματα) gesichert (Theoph 367 Boor).
Μ. 8.Jh. (vor 768)
muß im SW-Palastbereich durch Konstantin V. Kop ronymos (741-775) eine Marienkirche errichtet worden sein, in der 768 sein Sohn Leo mit Irene getraut wird (Theoph 444 Boor); die tin 9.JI1. erneuerte Kirche ist auf der Pharos-Terrasse in Nähe des Chrysotriklinos zu suchen.
2. V. 9.Jh.
Nachdem die Entfernung des Christusbildcs von der Chalke 718 durch Leo III. die Zeit des Bildersturmes cingcleitct hatte, scheinen im weiteren 8.Jh. die Bauarbcitcn im Palast zu ruhen; erst unter Theophilos (829-842) werden zwischen dem Daphne-Palais und dem Komplex um den Chrysotriklinos herum mehrere kleinere Bauteile angelegt - 840 die zweigeschos sige Baugruppe mit Sigma und Trikonchos sowie die weiter im <) zu suchenden Wohnraunic
Μαργαρίτης, Καρίανάς, Μουσικός, Καμιλας sowie der *Ζ£ρα>ς; zugleich sorgt der Kaiser für den Mosaikdekor des Lausiakos und des Justinianos (Theoph- Cont 147B).
Μ. 9.Jh.
läßt Michael 111. (842 867) in Nahe des Chrysotrikli- nos und in unmittelbarer Nachbarschaft des auf einer Terrasse stehenden Leuchtfeuers (6 Φάρος) anstelle einer älteren Kirche eine kleine Kuppelkirche der Theotokos Tor Φάρου errichten, die - 864 geweiht ® - einen Teil der Funktionen der im Daphne Palast gelegenen Stcphanskirche übernimmt und in der Folgezeit reich mit Reliquien ausgestattet wird. Darüber hinaus wird in seiner Zeit der Chrysotriklinos neu mit Heiligenbildern aus geschmückt (AnthPal 1106). eine neue Badeanlage im Palastgebict durch Thcokti- stos gebaut (TheophCont 815 f.B) und schließlich im alten Μagnaura-Palast die lUniversität neu cingcnch rct.
z.H. 9.JI1.
Unter Basilcios 1. (86- 886) wird neben der Erweiterung des Wohnbereichs (Neubau des Pentnkubikulum und des Kainurgion) der Umfang des Palastes erneut vergrößert; um 876 beginnt im Gebiet des alten Tzy- kanistcrion der Bau einer großen Marienkirche, der 881 geweihten iVnz. sowie zweier dnnclwnliegendcr Kapellen (Attos und I lag- Elias) und anderer zu dieser Kirchengruppe gehöriger Raume (ταμπόν und οικονομπον), wobei einzelne ältere Bauten ausgeraubt werden (TheophCont 325-331 B). *n Bereich werden die beiden Phialen der „Grünen“ und „Blauen“ aufgestellt, während dir bisher für die beiden Parteien vorgesehenen Höfe durch eine Kapelle bzw. ein neues Bad überbaut werden (TheophCont 336B). Als Ersatz für das nun durch die Nea genutzte alte Tzykanisterion kauft der Kaiser östlich des Pala stes liegendes Gelände an und laßt hier einen neuen Poloplatz sowie große und offenbar aufwendig ange legte Pferdestalle errichten (TheophCont 328B). Fernerwird die baufällige Chalke renoviert und zu einem Gcrichlsgebäude ausgebaut (Kedrcn II204B), in des sen Gew« »Iben auch Gefangene cingespcrrt werden; Gerichtssitzungen finden nun auch im Magnmira-Ba- last und im Hippodrom statt. Unter Leo VI. (886 912) wird neben kleineren Ausbauarbeiten die bei der
2U
C.KOSHER PALAST
Abb. 164 Ariucht Jet gr·» Ben Ramprniurmc» Kl der mm Irren PalaMbaugruppc B (vgl. Abb. 264 und 26$) um 1U4.
\bk 264 I agepUn %kr iiuiilnrn VahiMlwiigiuplH* B
Μ, ι icmhj (I uiuLuikpI'· puiiklicri, Oberbau u-hwaiz; heutige Str«tfrti gcMiichchh
*54
Pharoskirche gelegene Kirche des Hag. Demetrio* neugebaut.
i.H. lo.Jh.
läßt Konstantin VH. Porphyrogcnctos (913-959; im ΚίιμύΛζ eine Bibliothek cinrichtun i'ThcophCont 145 B) sowie den gesamten älteren Baubestand des Palastes gründlich renovieren, darunter vor allem den Triklinos των Iff άκκ'»υβίτων (TheophCont 449 Bj, den großen Bankettsaal des konstantinischcn Palastes. In der Folgezeit scheint die Bautätigkeit mit Aus nähme des Ausbaues des Bukoleonpalais »; durch Nikephoros II. Phokas (968 969)- weitgehend zu ru hen.
la.Jh.
Obwohl Alcxios J. Komncnos (1081 11 iK; mit de m Ausbau des Blachcrnenpalais (-*) beginnt, den sein Enkel Manuel I. fort setzt, bleibt der alte Palast ofTi zicllc Kajserresidenz, in der große Staatsempfangc startfinden (1161 Sultan Κιΐις Arslan; 1170 Arnaury von Jerusalem); daher werden einzelne altere Bauten
durch Manuell. 11.45 8o, hcrgcrichter (Kinnan riB . darunter der aus dem spaten fh. stammende I .ausiakos, der nun .lAirwv^Z/v^- ro/zZ/ro- und'•pater wegen seines orientalischen anmuten den Dekor auch J/w/owrdc oder dhw; heißt.
Teile des weitläufigen Pahstgebicto dienen freilich nach den Grabungsbefunden ® schon gegen l .
12.JI1S. als Schuttplatzi; m den Substruktionen in Nahe der Porta Karen sind Werkstätten von Goldar- bettern untergebracht. Isaak II. \ngelos (itHs 95J laßt sogar trotz einzelner Reparaturen NikChon jBgB Teile des Palastes systematisch für den von ihm betriebenen Neubau der Kirche Hag. Michael Zr τώ ’/h’drr/jo ausplündern; dabei werden die berühmten Tore der Chalke dorthin verschleppt (Nik Chon 582B).
i.H. tj-Jh.
Der ohnehin schon recht baufällige Palasi unter Alcxio* 111. \ngelos stiirzt der Boden der kaiserlichen (icinachrr ein (NikChon 7°}B) ■ wird 1204 durch dic I.cute des Grafen von Montferral erobert und
(,R(hxFI PM
PALWTF
Cwp’ardtr:. Wahrend der Latemerzcit dien: div Pha- ' ·*>.:*chu * Cars.’.'a Imperialis: Teile dr* Palastes < nd auch neben »km Blachcmcnpahis in Benutzung.
xr\ :i Mzchac! VIII Palaiologos nach
Rückgewinnung der Stadt bi* zur Wiederhetstellung les Bhehemenpubsces zunächst das nhe Palais, das iber cnem mehr and mehr an Bedeutung
reihert und verfallt: I . ts.Jh. wird der iiSg bereits ^hief*:<hfcnd. Triklin»»? Justinians II. bei einem >-.rn- ^rsuirt Pachxm II u< B .
u. it Jh.
Die späteren Pabiologm-Kaiser besuchen das alte Pa- lais to u>v ι ^ιλ·ιτι>»ν nur noch selten: seine Sub ·-.·· men dienen als Gefingpis. Besucher der Stadt schildern das Palais mit seinen tur Pilger zugänglichen Kirchen als eine riesige Baunu<*c. einer miucrum· 1 b sscntn >udt ähnlich und mit zahlreichen Statuen ee>chmuckr. Buondelmonti 142.7 erwähnt vor allem die Nl i und den aufragenden Pharos.
Xach der türkischen I n*bcrung entsteht hier ein W «hngebiet mit mehreren kleinen Moscheen Ak- bmk msc.. Cankurtaran msc.. Ishak pa>.i camii (-»). Kanlimsc..\albant nv>c. .-· \bh. ;< S';beider Xcubc- bauung werden einzelne noch stehende Bauteile wei-
:erbenu:zt. andere zur Gewinnung von Bajmaccnal abgerissen. 149c oder 14S9? wird bei einem starken Gewitter die im Palaisgebiet liegende, als Pulvermagazin genutzte Gungnrmez kilisesi vom Blitz getroffen. deren I xplosion uber See Hauser und wohl auch Rcsu Jo Palais .n der Umgebung zerstöre.
16. i’ Jh.
Xachd%.:v. ir. i6.Jh. in Jem südlich von: Ar meydan :cg<nd^n Gebiet etwa dem Daphne- und Kadusma- Palais sowie dem gedeckten Hippodrom entsprechend einzelne grolJere Serails entstanden waren und s eh tm .ihrigen Gebiet die Wohnbebauung verdichtet hatte, laß: Sultan Ahme: 1. tec;-1* um ιλ x . ge dieser Palais aufkaufen und hier iücq-i ' den von ihm gestifteten Komplex der Sultan Ahmet Camii (-♦) errichten.
19/^c.Jh.
Xach nihrhundertclangcr Ausplünderung und dichter Überbauung beginnt in der t H. tu.Jhs. eme zunächst die literarischen Quellen nutzende I:ftorschung des Palastes Paspates. 1 ’bereit’: nach dem Großbrand 1912 nur weitgehender Zerstörung der \X ohnbauten sind erste archäologische Untersuchungen φ möglich. auf die 19U ;· und iq< · <4 zwei gmlJerc Gra
(.ROSSI K PALAST
palAvte
bungsunternehmungen 0 @ folgen. Da das Gebiet trotz eines Bauverbotes 1954 allmählich wieder über baut wird, sind seither mit \usnähme einzelner Bau- stellenbeohachtungen keine weiteren archäologischen Ergebnisse erzielt worden.
SkByzI iSS 222; J, Labarte, Lc palais Imperial dc C’plc ct scs abords. Paris 1861; Diuron, Le palais imperial dc C’plc. Annales Arch 21 (1861) 261 276, 309-328; II. Mon- Tucci, McmAcInscr 1877; CL Hertzberg, Byzantinische Kaiserpaläste. Sybcls IlistorZcicschr 2. Ser 11 (1884) 451- 462: A.G. Paspates, 7α βυζαντινά άνάκτρυα και τα rrrni αστών ίδηνματα. Athen 188 t (=The great Palace of C’plc. London 1893): D. Bjeijaev, Byzantina I. Zapiski Imp Rus ArhcolObiöcstva 5 (Petersburg 1892); .A. Heisi nihrg, Nikolaos Mesarites. Die Palastrevolution des Johannes Kom- nenos. Wurzburg 1907, 25-26, 54-63: Richter 253-371 4- Prcger. BZ 10 (1898) 198-201; Χ.Λ. Sideridfs, ΚΕΦΣ 31 (1909) 107-112; J. Erersolt, lx Grand Pal.iis dc C’plc ct lc Livre des Ceremonies. Paris 1910; A. Zanotti. \utour des murs dc C’plc. Paris 1911; E. Dalleggio d’Alissio, CRAclnscr 1912, 505-308: J.B. Bury. The Great Palace. BZ 21 (1912) 210-225 4- J.B. Bury, The Classical Review 25 (1911) 175-177; J- F.bersolt, CRAclnscr 1915, 31-59; T. Wiegand. AA 1914.101-106; J.B. Bury. Museon 3. scr 1 (1915) 106-115; J- Eber so i.T, Mission archcologiquc dc C’plc (II: Recherche* dans les mines du Grand Palais). Paris 1921, 28-37; Ebersolt, Sanct 17-30; E. Mamboury - T. Wiegand, Die Kaiserpaläsrc von K’pcl zwischen Hippodrom und Marmarameer. Berlin 1934© + E. Witgaxd, BZ 36 (1936) 166; A. Vogt, Ix livre des Ceremonies (Coll ByzBude), Commentaire I, Pans 1935; Kautzsch, Kapitell- studicn 155. 206; K. Mijatf.v, IBAI io (1936) 156-144; Schneider, Byzanz 84; E. Mamboury, Byz 11 (1936) 281- 283; A. Vogt, EO 35 (1936) 436 441; A. Piganiol, Byz ii (1936) 383-390; II. Leclerqc, DACL 13, 1(1937) 510- 585; G. Brett, Antiquity n (1937) 356-359; A. Vogt, L’Hippodrome „convert“. EO 37 (1938) 23-35; R Janin. EO 38 (1939) 128-131, 386-387; G. Martiny, Die Ausgrabungen im byzantinischen Kaiscrpalast. SK 11 (1940) 201 203; A. V’ogt, Notes dc topographic byzantinc. EO 39 (1940) 78 90; G. Brett - G. Martiny R. Stevenson, The Great Palace of the Byzantine Emperors. Oxford 1947®; R. Guilland. EEBS 18 (1948) 153-172; L’Augu- stcus. REB 6 (1948) 167180; R. Guilland, Ix Delphax. A1PHOS 10 (1950) 293-306; Lc palais d’i iortnisdas. BSI 12 (1951) 210-237; C. Mango, Lc Diippion. fan de histori- que ct topographique. REB 8 (195 t) 152-161; Autour du Grand Palais dc C’plc. CahArch 5 (1951) 179 186; E. Mamboury, Byz zr (1951) 425; F. Dölger - Λ.M. Schnbidek, Byzanz (WissForschBcr 5) Bern 1952, 265; R. Gun.land. L’assassinar de Niccphorc II. Phokas. BSI 13 (1952) 101- 136; Janin, Geographic1 96, 241-245, 375 378, 489-490; R. Guilland, lx Consistoirc. Hell 14 (1955) 106-122; F.yice, Guide No. 38; R. Guilland, I xs quarum mi Ina ires.
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2<7
PAI AMI
Ι.ΑΙ SOS-PALAS1
LAUSOS PALAST
Λ’/λτγ.' Tu οιχος; . lutwtor
Ci. A. bjh.
In Jeni spitzen, nach W ansteigenden Gcländczwik- kel, der ini N durch div Mcrsr, nach (> durch dic parallel zum Hippodrom verlaufende Straße und nach S durch das Xntiocht» Gelände (-·) begrenzt wurde, errichtet sich der praepositus sacri cubiculi Lausos (Prcger t-c'i wohl gleichzeitig mit seinem Neben buhkr \ntiochos einen glanzenden Palast, der sich tn I age und Abmessungen nach der bereits bestehenden Ladcnfront entlang der S-Scitc der Mcsc richten muß.
In diesem Palais befinden sich zahlreiche Meister werke antiker Plastik (Athena von Lindos; Aphrodite von Knido< des Praxiteles; Hera von Samos des Lysippus: Zeus des Phidias u.a.: Kedren I616B). H:iupt- rcik Jes Baues sind drei auf einer leicht nach S gebogenen \chsc hintereinander angeordnete Raume: die halbkreisförmige Eingangsportikus, ein · wohl kuppd- überdcckter Xischenrundbau 0 22 m; mit achsial hegenden Türen sowie durch einen bi apsidalcn \orraem angeschlossen - ein langgestreckter \psi dcnsaal 12.4x52.sm,, der in einer 2. \usbaustufe durch je 5 \psidcn erweitert und in einer 3. Bauphase nach dem Einsetten zusätzlicher Wandpfeiler über wölbt wird: in seinem Grundriß entspricht dieser Saal dem großen Triklinos im Kaiserpalast (~»y Die Mauern der beiden Hauptraume sind aus Quadern mit funfschichtigen Ziegdbandem errichtet, die Apsiden der 2. Bauphasc aus Zicgclmaucrwcrk mit Qua- dcreinlagen. Nördlich und südlich der Hauptachse hegende Nebenraume mit dem Apsidensaal durch Puren verbunden; sind nur z.T. freigelegt, ζ.Ί. durch spatere I berbauung zerstört worden.
5-/6. Jh.
Oer mehrfach lx.1 Branden des zentralen Stadtgebietes btttoflenc Palast (40: Kedren I610B; 476: Kedren J616B, ZomiM IllijiB; 498: ChronPasch 608 B;
512: Victor Tunncnsis, ChronMin II 195= PL 5I, 95 iB; ijz: Thcoph 184 Boor; wird 476 gründlich zerstört, wobei die Kunstsammlung zugrunde geht. Danach scheint der vielleicht teilweise wiederhergt stellte Bau als Xenodochi on und für Wohnzwecke benutzt worden zu sein (Kedren I564B;.
Λ. 7.Jh.
betrifft abermals ein Brandunglück das Gebiet des Palais (603: ChronPasch 69$ B); vielleicht wird dabei der große Rundbau zerstört, dessen mindestens teil weiser Abbruch für die etwa in dieser Zeit erfolgende Errichtung des NO-Martyrions der benachbarten Eu- phemiakirche vorauszusetzen ist (-*S. uzff.J.
Zu unbestimmter Zeit werden nach Abbau aller hochwertigen Bauglieder die Reste dieses Rundbaus sowie die unteren Teile des Apsidcnsaalcs durch den Einbau starker Ziegel mauern zu Zisternen umgewandelt: diesem Zweck dienen sie noch in neuester Zeit (bis ca. ig.Jh.).
Μ. zojh.
Nachdem bereits 1952 im Zusammenhang mit dem Neubau des Adliye Sarayi der südliche Teil des Palais frei gelegt und wenig später die südliche Straßenfront des Divanyolu abgerissen worden war, werden 1965 Straßenbauarbeiten und in ihrem Gefolge Ausgrabungen im Gebiet des Palais unternommen.
Palais:
Sx ByzI 439; Morimmanx. Esquisse 6” (No. 119): E. Mam- boi RY. Bw 21 (1951) 45S 459; J. Lafontaine Byz 29/50 (19(9/60) >72-5-3: R. Gt π 1 axd. Etudes rar b topographic dc C’plc byzantme: Iat palais dc Lausus. Hell 17 (1962) 91 ι 4; CB 579: N. Π01.1 sw - R. hhnum, AA- MusIm. 11/12 <19<M ’5r’ Mo; R· Naimnnn. Vorbcncht über di«. Xu'.grabunrcn zwischen Mcm.· und ληιι«Η·»*-Ρ< tast 1964 in Istanbul. tatMi« ■< 196" u«: R J«··.
RI B 2i 2J2-2J7; R Ka*i'ini imi H. Die Dccacnncj cubit* in K’pcl. RQu Supplcmcnthctt to (Tonulac, Μ bürg Κ/Λ 19» '99: J '· 1 4 '4l,‘ i ’4,’s,do· · 'nO quitcs AfrK· < («99«) «9» io7·
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MVRI.I.AK >N PALAST
Μ. 2.11. 5.JI1.
wird .hi dem zwischen Porum Theodosii (-·) und Bus (—») gelegenen. Icidii nach \X alrfallcndcn Hang ca. ajo m nördlich des klcuthcrioshafcns eine palais* artige Baiianl.igc errichtet, von der sich allein der t,8 in hohe Unterbau eines großen Nischenrundbaues mit 29,6111=100* innerem und 41,8 m äußerem Durchmesser erhalten hat - im N und S durch Portale nut anschließenden Saulcnslcllungen zugänglich. Der aus Quadern nut Ziegelschichten errichtete, einst kuppcliiberdcckic Rundbau ist sicher Teil einer grillieren Bauanlage (Thermae Anastasianae oder domus \rc.idiac?), zu der wohl auch der weiter südlich, aber uif ca. 2 m tieferem Niveau liegende Zentralbau gehörte (den Rice ii;;o fcstsielllc), der aber mehl in achsialer Beziehung zum Rundbau steht.
\. 10.Jh.
Die Nachricht, daß Kaiser Romanos I. Lekapenos ^919 94 t) das ΜsrelaionkInster vor 925 fr τψ οΐχω <tiw rue ffcnr/λΑυ^ begründete (ThcophCont 4C2B . ist der einzige Hinweis darauf, daß das über den Resten des Rundbaues freigelegte Bauwerk einst Wohn sitz des Romanos war — vielleicht noch vor seinem Griff zur Krone?
Dur ahe Rundbau bietei für die neue Nutzung mch- κ k Vorteile: I lochlage des Palais und damit besserer l berbhek, gesteigerte architektonische Wirkung des Baues sowie die Möglichkeit eigener Wasserversor gung. da der \ltbau durch ein dem Palaisgrundriß angepaßtes Sxsicni von Säulen und Mauerziigen zu einer durch Gewölbe überdeckten Zisterne unigebaut w ird, dabei werden hauptsächlich Spolien verwendet Di r nun in groben Umrissen erkennbare Palaisgrund riß zeigt einen Haupt raum mit zwei Hügel \nbau len. zwischen denen eine Sa ulenport ikus ergänzt wer den dart Weitere. z.T. auf tieferem Niveau liegende Bauteile schließen an den llauptb.iu an. sind aber neuzeitlich ulu rbaut.
Diehl südöstlich des Palais erhebt sich die zweige schossige Kirche (Bodrum Camii -*). deren Un terge schot’» durch einen ^später /«gesetzten) Gang mit der Zisterne verbunden ist: 1111 Obergeschoß sind Kirche und Palais durch eine hochhegciuk Unigangsplait form miteinander verbunden.
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PALAS 11
\hb r"i lioJHiitjnMvhi ikf Xi»rdin»iu ik* iruhbx/aiiliiUMrhcn Ruiulluuo mn X«kJii nut Art im il. Hi /ugr«U/titi Ihnui mt <kt:t \ JLith: .ihidu! u it; I'nm l.^ttMiKpahi'· ci nr lulltrumlc Pnrtiku\ Lag·
lo.Jh.
Nachdem das gesamte Gebiet um die Bodrum (Limn 1911 mcdcrgcbranni war, wird dic Moschee aufgegeben; erste Untersuchungen fuhrt K. Wulzinger durch; 1950/31 graben D.T. Rice und Th. Macridy im Gebiet von Bodrum Camii und 1961/66 legi R. Naumann die beiden Zugänge sowie 'feile der Zi sterne frei.
!*l>l<< IIIII 1XI1K SlK/Yl-OWSkl ft 19 h ^ll/,s
okr. Byzantinische Baudenkmäler zu K pel llannoxcr 1921, 9« 110; R. Νλι mann. Der antike Rundbau beim My rvlaion und der Pah« Romano· l- Ixkapcnos. ImMiu 16 (1966) 199 216; R Nu'mann. AnSt 17 (196?) ίο-ii: R. Janin. IU .B aft (190t) 1H1 ·Μ·
241
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MYRI.LAIOX PALAST
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PALATIUM COM UN IS
Na/Kfn: Palarium Com unis: Han Franchini: Hamdi pa$a Hani.
E. b/mJH.
Wohl zusammen mit Anlage der neuen Stadt Pera oder wenig spater wird ein Palazzo Comun.ilc ernch rcT.der iji < abb rennt und ι $16 neugebaut wird, (brr Lage und Form des Altbaues ist meins bekannt, doch wird man ihn im alteren Stadtgebiet suchen müssen, d.h. weiter südlich in Nähe der Platea (lamea). Der viergeschossige, am Hang gelegene Neubau enthält im Erdgeschoß drei Wölb rau me, im i. und 2. (> berge schoß größere Räume- und ist in der juch in Pera üblichen Ziegcldurchschußicchnik errichtet.
Gegen I . 14 Ihs. wird die Fassade des Palais mit einem Gemälde des Hl. Georg geschmückt.
19./20.II1.
Nachdem dei Palast bereits 111 dei i.H. 19.JI1. im Inneren erheblich umgestaltci worden war. werden im weiteren Verlauf des 19.jhs. Wohnungen und Werkstätten in den alten Sälen eingerichtet, wobei die im Erdgeschoß liegenden I iden Innentreppen .-u den Obergeschoß Raumen erhalten.
M. m 1 11 x ay. l.Timcr* Revue Cbiciit.de 11 -.C’ple ιί"ψ 106 ie?; L.T. Bi lc;hano. l)t*cuinrnn riguaidanti la Colo nia Gciiovesc «h Pera. Bologna isss. m (No. iO. ibz. I.. i»i Bi Yin. Ι.Ί l.ibnaiion |SupplJ Pans G re
noble 1905. K 1«». \ Μ. S< iini idi k Μ I Nomidis. Ga lata Topogr. anhaolog Plan. Istanbul ι«μ·|· 1*yici. (Llaia vr kulcfi. Isr.inbul iqfr*). <*.
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TEKFURSARAYI
An der Stelle eines scharfen Mauerknicks am Nord ende der alten theodosianischen Stadtmauer wird zwischen dieser und der in mittelbyzantinischer Zeit Q durch einen starken Rcchtcckturm (T 97; verstärkten Vormauer in nicht näher feststellbarer Zeit (io.Jh/*) ein quer über den Zwinger gelagerter Bau errichtet, dessen im Inneren durch vier IVcilervorlagen gegbe dertc Südwand sich im heutigen Baubestand erhalten hat. Wieweit auch andere Teile des Baues - über dessen (zwischen Μ. 10.-14.Jh. schwankende; Dane- rung die Diskussion noch keineswegs abgeschlossen ist - aus dieser ersten Bauphasc stammen, läßt sich ohne eine eingehende Bauuntersuchung nicht beurteilen: Unterschiede in der Mauertechnik des Erdgc schosses und des Obergeschosses sowie die Differenz zwischen der dreiteiligen Innengliederung des Raumes und der vierteiligen Gliederung der Südwand sprechen für zwei Ausbaustufen, deren zweite eindeutig paläologisch ist.
z.H. ij.Jh.
wird in paläologischcr Zeit - möglicherweise im Zusammenhang mit dem Ausbau des Blachemenpalais 1261/71 (?) (-*) das Palais grundlegend erneuert. Der dreigeschossige Bau wendet sich mit einer reich durch Zicgelintarsien geschmückten Fassade zu dem langen schmalen Hof, auf den sich das Erdgeschoß mir vier Bögen auf Doppelsäulen bzw. einem massiven Pfeiler öffnet; die ()bergcschoßwand wird durch zwei Reihen von je 6 Fenstern mit dazwischenliegenden farbigen Bogenzwickcln gegliedert. Auch der an der Westwand des Hofes liegende Wohnbau wird ausgebaut, wie cm noch im i9-Jh. in einem Fensterbogen erhaltenes Wappen zeigte ©. 1528 wird der kurzzeitig von /Vndronikos III. als Quartier genutzte Bau also/χος τον I Ιυ^^ογεννηταυ (Kantakuz 150s B) bezeichnet; er spielt auch bei den Auseinandersetzungen zwischen Johannes VI. Kantakuzcnos und Johannes V. im November i)54 erneut eine Rolle (Kantakuz III290B) und mag in der Spätzeit des Reiches überhaupt als kaiserliche Residenz gedient haben, wie die Buondel- monti-Ansicht von ca. 1420 mit der Bezeichnung ..Palatium Iin|K’raioris“ nahclegt.
244
ii κιι κ suim
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\lv» f'. /um 11· 4 gifichlrtr Sdi.i«tl i*\.i.k *k* I'il il nm Ji i 4«* ikt kt/«it* |»«l n4iiy,i*ckcn \iiJu.ip Iu*. >i.iiiriiii>k i' iciil.l Ihk. 'ilu.r Ur*k.»r%H|*lDu lxiH.Bi.mJ i**·. । /u·ii.ncii \l iinmiI»mini* ιπι I iJg« .. 1··.|· uuul. n 111«h I rc-il*Sii.i, .1 i-1 * hu.i i. ,ur·
z.H. isJiG.Jh.
Im Bereich des Palastes werden indische 1 .muhen .ms dem Gebiet um Saloniki nngcsicdvh; das nn 16.JI1 bereits teilweise zerstörte Palais sowie eint n.ihvlie gende ehemalige Zisterne dienen zeitweilig zur I tiler- Bringung der Menagerie ties Sultans. In den Keisebc richten wird der Bau seit dem 17.JI1. immer öfter unter dem Namen Tekfur saravi ausführlich behau dclt.
Λ. iH.Jh.
Inillofdcs Palais wird 1719/11 Μ Heine .ml Initiative des Großw/ns D.im.id Ibr.ihim pa$i gegründete l'.iyence Fabrik eingerichtet, die von Meistern aus Ni kaia betrieben werden soll; tur diese Fabrik legt der Basnnman Mehmed aga i-2i/iu;ll W’crksun- r.iumc. einen Brennofen und ein Muhlw erk an @ k?1· Fliesen dieser Werkstatt werden am Brunnen \h metis 111. verwendet, doch geht die Fabrik bald wieder ein.
Vielleicht sind cs R.iunic dieser Fabrik, in denen sich spater eine (il.1sw.1rvnf.1bnk cinnehiet, nach der die iK 's/i a«!o II durch \dilsah K.ithn in der Nahe gestil letc $i^vhanc nivscidi ihren Namen hat (s. \bb. ua)·
ΡΛΙ Ahl 1
ΊΊ ΚΙ ΓΚ SARAYI
\bb 2."* Innenweite dvr westlichen I In·mauer mit »hm Gcwollu invii/tii civs überdeckten \\ chrg mgcj sowie dem p:t Eie »h »gischen Aufbau fvgl. \bb 2^9
\hb 2-s Rue kielte dc> l’.tliMvs nut dem kleinen l-.rker und Resten der ubvr dem I cl pk tlvr im < >bcrgcu’h«»ß umkiutciukn Ct.ileric
19./20. Jh.
Bei einem Brand der hier gelegenen Judenhauser 1864 werden wichtige Teile des Palais, seine Innenausstat tung mit ihren Marmorbaugliedcrn sowie der auskragende Balkon an der SO licke stark beschädigt. Im nördlichen Teil des Palasthofes ist weiterhin die Glasfabrik tätig, durch deren Abfall der Hof stark aufgehöht wird. Nach Verlagerung der Glasfabrik wird 1955 der Schutt durch die Verwaltung des Ayasofya Müzesi beseitigt und das alte Hofniveau freigclegt.
SkByz! 362 564; Sai zi.nbi rg 1 24-128 ( + Tf. <7 j8);C.G. Ct'ivris- Μ.Λ. Walker, Broken bits of Byzantium (1891) No.66 67®; Millingen, Walls 109-114; Gurlitt 7 10; Wulff 502 503; K.M. Swoboda, Komische und romani sehe Paläste. Wien 1924, 164, 218, K. WntyiNGi 11, Byzanli nischc Baudenkmäler zu K’pcl. Hannover 1925, 64 89 | N. Brunov, Kritische Berichte 1928/29, 132 145. I). La ihoid. KO 24 (1925) 51-'; J.B. Papadopoulos, Les palais ct les eglises des Blachcrncs. Athen 1928, 1^2; A. Rffik. Uteri onikinci asirda Istanbul havatt (1100 i2oo). Istanbul 1930, No.90; Darulfunun lidcbiyat FakMeem 8 1932 No. 4(5), S< uni idi r. Byzanz 8s; Kaitzsch. Kapitcllstu- dien 207: Istanbul Muzcleri. Guide to the Museum of Topkapi Saray. Istanbul 1936, 72 75; B. Μίλι r--Pi.\nt - A.M. S< UNi'iDi.R, I .andmauer 11 95 too, 105—108©; \.M. Schneider, Oriens 4 (1951) toi; I . Μ \mboury. Bxz 21 (1951) 455-454, V. Dikimti kin, l’ouillcs entreprises dans la panic septentrionale de Tekfursarayi. \ \ Mus Ist 5 yiqs2' 44 45; TTOK Bell 125 J952) 25 29; Γ Dirim η ms. 14. Mintika. I'.itih vc Istanbul 1 (1955) 195-222; 1 iici. Guide No. 98; J. Lai osi \i\i . Byt 29/10 (1959/60) »81 382; Μ. Iüidogan. Lale devri b.i^mitnari Kayscri’li Mehmet •iga. Istanbul 1962. 24(4): | inin. t’B 129-uo; C. Mango, ('oust.ititinopoltt.ma III. |dl So ,196s) 350 13t»; Kh\i nirl- sn r 509; PKG 3 (1968) 23 t: Ο. 1Ί i d, IstMitt 19/20 ,1969/ 7°) 359 367.
I»KIIK \AK m
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\h*» 21ο Blick \<»n *udwv* avi drfl Turm 9- und den .'.hirtit iu*ri unk 1, . I·,
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AUGUSTEI OS
AUGUSTE1ON
«Ίιψονστπνν; ό τόπος .Iryou- στ/ωτος
E. 2./A. }.Jh.
wird ein vor den S-Mauern von Byzantion gelegener, wohl wirtschaftlichen Zwecken dienender Platz (dyo.wxrö)r; Prcger 158) mit einer ehernen Statue des Helios Zeuxippos (Ίίλιννχ ChronPasch 494C B; Malalas 291 B) heim Wiederaufbau der Stadl durch Septimius Severus (195-211) als Hallcnplatz (Τετρόστωοι·; μ^/στι/ d/σρα τβτράστωης; Zosim 9-» B) ausgebaut. Der Umfang dieses Platzes ist nicht sicher festzulcgen.
4-Jh.
Bei dem Ausbau der Stadt durch Konstantin I. wird der alte Platz autgeteik: in seinem höhergclegencn westlichen Bereich werden die Tempel der Tychc und der Rhea errichtet; der östliche Teil wird als Augu- steion abgetrennt, wo der Kaiser auf einer Porphyrsäule eine Statue seiner Mutter 1 lelena aufstcllcn läßt (Malalas 321 B) © Östlich des Platzes liegt der Senat - rin basilika-artiger Bau mit einem durch Statuen geschmückten Vorhof (ChronPasch 528Γ. B); auf der S-Scitc begrenzt die Mcse (7\y/a) den Platz,während die Abgrenzung im N vor dem Bau der Sophicnkir- che völlig unklar bleibt.
Theodosius I. (579 59s) laßt 590 auf dem Platz eine Säule aufstellcn, die eine silberne Statue des Kaisers tragt (MarcCom 62).
i.Jh.
Bei dem Aufstand 404 brennt zusammen mit der ersten Sophirnkirchc auch der am Augustcion liegende Senat ab und w ird zu unbekannter Zeit wiederherge- slcllt.
Unter Ixol. (457-474) wird das Augustcion durch den Stadtprafcktcn Theodosius (459) weiter ausgebaut (ChronPasch 593 B); möglicherweise werden jetzt die den Platz umgebenden Kolonnaden errichtet.
i.H. 6.Jh.
Nach Brandzcrsiörung der baulichen Anlagen des Platzes beim Nika-Aufstand 552 läßt Justinian 1. z.T. igeschossige Hallcnhaurcn an dem „Agora“ genann ten Platz errichten und den Platz selbst mit Platten 24h
pflastern (Prokop» Λ cd I 2, 1—12); auch das bcnach- barte Senatsgebäude wird renoviert (Prokop, Acd I 10, 5* 9)· In den Ilallenhof führen von S und W Tore {Πύλη τον IHvaav und Πύλη τού Μελετίου). Bei diesem Ausbau läßt der Kaiser als Ersatz für die von Theodosius aufgcstclhc Säule im westlichen Teil des Platzes auf einem sicbcnstufigen Unterbau aus Ziegeln und Marmor eine neue, ca. 55 m hohe Säule errichten, die seit 543/4 sein Reiterstandbild in etwa 3~4fachcr I .ebensgrolk* trägt (Malalas 482 B; Thcoph 224 Boor; Kedren I656B; Zonaras ΙΠ137Β; Prcger 159).
7-Jb.
entsteht an der SO-Seite des Platzes der θωμαΗης (-►), ein mehrgeschossiges Amtsgebäude des Patriarchen, das bis ins i6.Jh. hinein den Platz auf der SO- Seirc begrenzt.
Damit wird der ursprünglich selbständige Platz immer mehr zu einem für kirchliches und kaiserliches Zeremoniell bestimmten Vorhof der Sophicnkirchc - was sich auch in seiner Bezeichnung als προαΰζιοτ, αυλή o.ä. ausdrückt; von dem Hof aus steigt der Weg zur Kirche hin an. Mittelpunkt bleibt noch immer die Säule mit der Rciterstatue» deren Federbusch 840 herabfallt (LconGramm 227B; TheophCont 8c8B; SymMag 27$ B).
Wohl im 1 i.Jh. wird im W des Platzes als Teil des Patriarchenpalais eine Kapelle des Hl. Alexios errichtet; im 12.JI1. zerstören kaiserliche Truppen bei Kämpfen mit den Anhängern des Caesar Johannes Komncnos (1182) die Tore des Augustcion.
Bei der Eroberung 1204 wird auch das Augustcion durch die Franken geplündert, die die Bronzebe- schlagc der Justinianssäule abreißen (NikephGrcg lz75f. B). Nach der Rückeroberung geht der Platz um 1268/71 in den Besitz der Hagia Sophia über (Regest. 1959-1956).
14-Jh.
Nachdem die Reiterstat uc Justinians bei einem Sturm 1516 beschädigt worden war, ordnet Kaiser Androni- kos 11. (1282 1528) Sichcrungs und Restaurierung* arbeiten an (NikcphGrcg Ii7$f. B). Der Platz wird auch in der Spätzeit des Reiches noch bei groficn Festlichkeiten als Vorplatz der Sophienkirchc gr-
ΑΓίϊΙ’ΝΤίΙΟΝ
PLAIZAM.AGl S
nutzt; er ist allerdings offenbar teilweise überbaut; eine Beschreibung enthalt die "Δχιρροσίς του -•IrjMiMTHfiPoc des Parhymervs (NikephGreg II 1217-1220 B). Beginn des 15. Jhs. scheint die Λ π läge jedoch schon recht baufällig zu sein. Ute Statue gilt häutig als die Konstantins und wird auch oft als \ugusteion bezeichnet.
;.V. 15.JI1.
Nach der Eroberung der Stadl wird an der Justinians- saule der angebliche Kopf des letzten Kaisers ausgc stellt (Dukas 500B); bald danach wird dir Statue her abgestürzt.
i.H. iG.Jh.
Etwa gegen 1110/25 (Gyllius 1117) wird die Säule umgeworfen und gegen 1540 an ihrer Stelle ein Was scrvertcilcr erbaut; die ins Topksipi Sarayi verbrachte Statue wird in derselben Zeit cingcschniolzen. \11ch von der Umbauung des Platzes existieren nur mehr 7 Säulen (Gyllius II17). Die letzten Reste verseh win den wohl 157$ bei den Abbrucharbeiten vor dem Neubau der Türbe Selims II.
.-lagw/r/Mr .*
DC I 24. 1; J. Edersolt, Ix Grand Palais de C’ple et le Livre des Ceremonies. Pans 1910, 14; A. IIlisi.niii rg, Nikolaos Mesa rites, Die Palastrevolution des J0I1. Komm nos (Programm Alt. Gymnas; Wurzburg 1907) 21 24. 5-»·- 62; E. Μαμβογκυ, AA 1934* 49“$*» Ε. Mamiioury, Byz 11 (1936) *3°· *37· *5*-*53ί Byz ij (1938) 3c6"3°7J ^· Vogt, Encore „Melete**. Byz 15 (193Η) 194-196; P. Waltz, Melete, Byz 13 (1938) 183-192; R. Guilland, l/Augu stcon. EEBS 18 (1948) 161- 165; C. Mango, The Brazen House. A Study of the Vestibule of the Imperial Palace (ArkKunsthistMcddDanVidSclsk 4, 4/19s 9). Kopenhagen *9? 9» 4 *“47 5 Janin, CB 39-62; F. Dirlmtlkin, Augusv.iinn ve Milion. AMY 8 (1969) 13 48; Dagron, 138-139. 374©.
jHiiinMWatdr :
Constan tin ia de 73; F. Unger, Rep. f. Kunstwiss 2 (1879) 131 137; Morotmann, Esquisse 64 66; (). Wolff, BZ 7 G898) 318 319; G. Jacohs, Cyriacus von Ancona und Me- hemmed II. BZ 30 (1930) 197 202; R. Rodi nwAi ur, AA 193·· 331 334· G. Downey, Justinian as Achilles. TrA- PhAss 71 (1940) 68 77; KoLLWirz, Plastik 12 15; M.P. Charlesworth, JRS 33 (1943) io; G. Downey, ArtBull 34 (1952) 235· 236; Μ. IzzLiHMN, JournAsiat 246/4 (1958) 455ff ; P.W. Lehmann, Theodosius or Justinian? A Reruns since drawing of a Byzantine Rider. ArtBull 4· (<959) 59 17; 4 C, Mama ArtBull 41 (1959) Hi 336; G. Bi« aiti, !«a Colonna coclide i son ata. Rom i960, 90 94; Janin, CB 74*76.
_\1·Ι> ·>< ι \11skht «1er Scr.ulni.iwcf, ikr S-iji! n nkirth«· mit <k» lu.ririun«'·iule MfUirdc· hm?r tie* II SchrrW iNurnltrrg 14*10
nur ikt Ilir^rtillirii» tint* (nuiiivrt. <|.ι» «i</ im then Pub^un-jl ^r»ak-n Sclndcri inridilili- IX-t Iful/schniH i\l du kirr «kr frühen SrMl».>n«irhfrfu i«t dvr «Ii« fuM■nnnssjtilc π·η·Ιι in mui i|j»»»c*’dlr *’inl
Mill IMJ ΖονΙιιΐ'.ιπιζ ihr Kfitiisiiiuc <k’ |ι·.«ηιιι.ιη m einer Ihntkchrii Λ·*
K.ll’.f I m\ Bililififhtk BuJipt*· Μ* s 1·»Ι uoj
*49
1 OKf'M AKCADII
ιί.αγζανι.α<;ι·:ν
FOR UM ARCADII
Namt·: gr: φόφοζ *Λοχαόίον; φοοος β^Λόωηακος; αχορά’/ίρκαό/ου; lat: forum Arcadii; forum Theodo siacum t.lL 5. Jh.
hi dein Xerolophos genannten Gebiet am westlichen Stadtrand (vielleicht bei einem älteren Apollo Teme- nos [Prcger i6o|) beginnt Arkadius (395 408; wohl im Zusammenhang mit der Niederwerfung des Gai- nas-Aufstandes um 400/402 © mit der /Aufstellung einer marmornen Ehrcnsäulc (Theoph 77 Boor; Kc- drun I567B); unter Theodosius II. (408 430) wird die eine Statue des Arkadius tragende, rclicficrte Säule fcrtiggestellt und 421 cingcwciht T’hronPasch 579B; MarcCom 75). Danach folgt der Ausbau des dem Forum Tauri ähnlichen Platzes mit Hallen und Excdrcn, der durch zahlreiche Statuen (Artemis, Theodo- sius IL, Valenti man 111., Markian u.a.) geschmückt wird (Kedrcn I567B; Prcger 180, 207).
6./8.Jh.
Nach Erdbebenschäden 54z am Standbild des Arkadius wird es 5 50 samt der Säule abermals durch Blitzschlag (Theoph 222, 226 Boor) beschädigt; bei dem Erdbeben 740 stürzt die Statue vollends ab (Theoph 412 Boor).
ij./iijh.
Aus dem Mittelalter liegen außer einer Notiz aus der Latcincrzctt, daß auf der Säule em Einsiedler lebe, keine Nachrichten vor; erst Reisende des frühen 15.Jhs. fC.\ ria< us v. Ancona, Buondelmonti) berichten Näheres über die „Columna hisloriata“.
16.JI1
Nach der türkischen Eroberung linden auf dem nun teilweise mit Holzhäusern und Eaden überbauten, Avret pazari genannten PI.uz die für Frauen Ih stimm ten sonntaglii lien Markte stall. Die nur mehr aut drei Seiten freistehende Säule (Dikihta§) wird nach l'rdbt* Inn und Brandschaden im spaten 16.JI1. durch I isvn
\l»li /9| An··» Itl 1I1 i \|< 11I111 Sinh tuilSiiilui I in * trh r liltiriin Zci«h
niilip tk·^ p.iti li IF )|ι ihr S iiiitnbini’ K ·!· ( 1 iii'iin 11 ■ (Bild Nit |*in»)
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H.AlZANI.AGI.S
AM. «Μ AuMchmn «m drn Ι*Ι>Ι,^βΙ€Ι1 f 7/r sllc. Slilt|ip|ano Μ. mil drr \r< im Zrntrui.i; \.ilul.Mumkiv nfo AuWrhnu·*
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•i’ HhrUm \n«»t/<kA Siulcn^hilir .rd i.*/» r. Spuren »I·· eirai|pii kr
I OKI Μ \K< UHI
ΙΊ ΑΙ/ΑΜ A*.IN
tinge gesichert; sie wird trotz des Whkrsiandrs drr I’mwohnrr von zahlreichen Reisenden (P. Gvllnis, G. Satidvs.il Drmschwam. Μ Lorich) beschneiten und mehrfach gezeichnet (ö. l’rotz starker Schaden im oliercn Teil ist sie noch luslugbar.
1B./19. |h
Da die in einem Wohngebiet liegende- Säule hei inch rrrvn Sr.idtbranden (165;· 166. A stark Ικ-sch.idigt wor den war wird der Schaft wegen B.iufilligkcit und Gefährdung der umliegenden I lauser 1715 abgitra gen: das Sieinmaicnal soll z.l. für andere Bauten verwendet, die Reliefs ins Serail verbrac ht worden sein ®. doch will I). \inaloft' noch 189.1 l’ragincntc am Ort gefunden haben ®.
Kurz vor dem Abbruch publiziert I Menest rier 1 702 in Paris erstmals genaue Zeichnungen des Relief schmucks der Saule ®.
Μοκπγχιχνν, l-squissc 77 ;S» iini ii»i k. Byzanz 79; (» Mn. Ltr. Ix Forum d’Arcadms. l.i denomination. les si.uues. Memorial I.. Pein (Arche >rChrct 1; Bukarest 19481 ,6i :6<; R Giillanü. I'tudes sur l.i Topographie di C’plc Byzantine: Les trois places (forum) de Thendose I. le Grand. JÖBG 8 (1959) 19 65; Janin, C B 71 72
Sank:
Fnnciscus Mcnctrcjus. Columna ’llicodosmna quam \ulgo histonatam vocant ah Arcadio Imperatore Coiisiantinopoli erecta in honorem Theodosii 1 unioris a Gentik Bclhno dcli ncata (Paris 1702)®; Constaniiniadc 72 73: I W. I n«.ik. Repert. f. Kunstwiss 2 (1879) 121 151; Ii. Μι’.νγζ, l.-.t eo lonne rhcodoMcnnc a Cplc... RI.G 1 (18X8) 318 32$: A. Mrr.iiAF.Lis, Drei Skizzcnblatirr von M Lnrch. Jdl 7 (1892) 91 92. J. Stkzymjwski, Die Saule des Arcadius |dl 8 ίι&93; 230-249; A. Gt iikoy, l.a colonne d’ Xrcadius a C’plc d’aprcs un dessin medii. MonPiot 2 (1895) 99 129®; T. Rf.lnv.h, RLG 9 <1896; -’S 82; C. Giri.ii i. \11t1kr Denkmal sauien in C’pel. Der Baumeister 7 (1909) 5 j 56; Mi niji.i. II, Nr. 660, 1515, 1516; Whli-i· 16H 169; li.fl. Ιήιλιιιιι i.i>. Notes on a vcllurn Album... Archacologin 72 (1921/22) 87 104; J KoLLWirz. Berichte 6. IntArchKongr (Berlin 1940) <94 Kollwiiz. Plastik 17 62®; G.G. Gioiioi 1. Ij Colonna di Arcidio a Comtandnopoli (McmV< An Ii. I <-tt. c Belle Arti di Napoli i) Neapel 1952; G. Bic ai ii, l.a eo lonna Coclidc istoriata... Rom 1960, 151 264; Isi Ans 4 (i960) 1556 1557; D. Stif.rnos. Ix quartier du Xerolo pho» a Cplc... BBS 19 (10t) i?'» 179; (jzar, Yangiiil.il
Janin, CB 82 84; Y. Curisri, ClilAccb /1
(1971) |l 42; H.D. Amhu.asyan, Ί anhllrrg 17 (iff)) 61 «4©-
Mib .·»·. Uwluil» s.hHI Iir Sm. » We-fif* ii< < imr Stpu/i nni.r*: 4U· dc» /m .»n iv Ή Ju Ziulmi « h \l»»el»i··! ikr (.< *μι·Ιι« Iu»» Λ l ιΐΜ»Ι··Ιιΐπ B·4*«liimr l)i* *d I ι /ιυ·Ι ''rninaL
I()Rl M BOVIS
\iiWt gr: ό tiytioii; lat: I orum Bo\i>.
Der vielleicht schon in drr konstantinischeii Planung im Zuge der Mesc vorgesehene Platz ist im heutigen Stadtplan nur sehr allgemein nn Gebiet von \ksarav zu fixieren. Der wie die anderen Platze wohl erst nn 4. Jh. ausgebaute Bus soll schon unter Juhan <61 565) als I linriiliiuiigsst.utt von ('linsten gedient ha ben (Prcger 1H0): 562 wird der von Hallen und Werk slaitcti umgebene Platz durch einen Brand zerstört (Kedren I679B). Bekannt w ird der Bus durch einen hier stehenden ehernen < Men nut Stierkopf aus Prrga 111»»n (Kedren ls66B), in dem man \ erbrecher ver brennt zuletzt noch 610 den Leichnam des Phokas; danarli laBt llci.ikleios den < >fen cinschinelzen (Pre ger ιΗο).
FORUM UOVIs
\ 1 jK' Aufschnitt aus Jen I’langcbictcn I) 61) - Jes· Si ach planes Μ i.toco. in iktn da* Forum Bovis zu lokalisieren ist. ohne daß aber bisher Bodctuundc Hinweise auf \usdchnung und Form gegeben hatten. 1 ur du· I age kommt am ehesten Jet westliche Teil des Planausschnittes südlich hzw. südöstlich Marat paja (.amu in Frage, wo einzelne Reste gefunden wurden
8./9.JH.
Auch während des Bildersturms dient der Bus wieder als Hinrichtungsort (Synax 152t*., 829,1; ,m · 9-Jh. läßt der Eunuch Nikeras hierein Bad erbauen (Prcger 269).
19.Z20.Jh.
Nachdem das für den Bus in Frage kommende Gebiet bei den großen Stadtbränden des 19.JI1S. nicht betroffen wurde, bringt erst die Anlage der neuen Ausfallstraßen (Millet Caddesi und Vatan Caddesi) seit 1956 schwerwiegende Veränderungen: 1956 werden südlich der I mfassungsniaucr der Murat pa$a Camii (—►) zwei ca. 3 in auscinanderlicgcnde Pfeiler (eines
Triumphbogens?) von ca. 5x4 m Grundfläche und rd. 2 m Höhe abgerissen Q: im übrigen Gebiet kommen bei Erdarbeiten einzelne Bauglieder zurage. Bei den Bau- und Ausschachtungsarbeiten der neuen Straßenuntcr- und -Überführungen 1968—"·! südöstlich der Valide Pertevniyal Camii sind jedoch keine zum Forum gehörigen Baureste beobachtet worden.
I'ngi r 176: Mordtmann, Esquisse 110 112, m: E. Obfr- ΗΓΜΜΙ K, Kl·' III IC-2. \ogi, I e I π re Jes Cere monies. Cotnmentaire l (CollByzannne: Paris kkö 89; SciiNi iDi r. Bv/uv So, 95: MdI j (tyjo) S. Eyicv. An.idolu « (1951) 7? ··; R- Janin. REB i< (1951) 8t-s-; REB 21 (1965) J. I.unxi oxi. Byz 29/30 31919/60^ 474 .1 usin. CB (»9 -i.
2(4
HUtl’M ΓΟΝΜ ΑΝΓΙΝΙ
PLA IZANLACIN
FORUM CONSTANTINI
Mrwr.'gr: Φοοος; adoNmdc //AiixuiTuv;
Λίρης tor αγίαν Κωνσταντίνου-, lat: Forum Constantini.
In hellenistischer und römischer Zeit dient das Gebiet als Nekropole. deren teils auf dem gewachsenen Boden (ca. 4 ra unter dem heutigen Niveau) stehende Gräber offenbar die älteste Nutzung des Bereichs sind ©.
Zwischen 325/350
Nach z\ufschüttung von ca. 1,5 ni Höhe und Einplanierung der einstigen Nekropole wird vor dem die große severische Säulcnstraße abschließenden Torbau bei der Neugründung der Stadt durch Konstantin ein Forum angelegt (Zosim 96 B), dessen Rundform die Form des Ozcans darstellcn soll (Preger 218) und das eine bedeutende Rolle im Leben der Stadt sowie im kaiserlichen Zeremoniell spielt ®. Den mit großen Platten gepflasterten Platz ( Πλακωτόν) schließen an den beiderseitigen Einmündungen der durch das Forum führenden Hauptstraße (Λ/Ζσι/-*) Torbauten mit reichem Statuenschmuck ab. An dem mit antiken Monumenten geschmückten Platz liegen neben einem zweiten Senatsgebäude Läden und später auch mehrere Kirchen.
In der Mitte des runden Platzes wird 328 diu (nach der Patria [Preger 257] aus Rom hcrbcigebrachte) aus 9 Porphyrtrommeln bestehende Konstantinssäulc (ca. 50 m hoch) errichtet, die sich auf einem rechteckigen Stufenbau mit 5 Stufen sowie mit einem dem Kaiser geweihten Sanktuar erhebt; auf der als Symbol in der Geschichte K’pcls wichtigen Säule steht ein vergoldetes (?) Standbild des Kaisers in der Gestalt des Helios — um deren Herkunft sich zahlreiche, einander widersprechende Ixgenden ranken ® Unter Statue und Säule sollen nach im einzelnen unterschiedlichen Überlieferungen heidnische und christliche Reliquien (Kreuzessplittcr, das aus Rom hcrbeigebrachtc Palladium, Heiligenreliquien u.a.) eingebaut worden sein; der wohl durch Schranken umschlossene Stufen bau mit dem Sanktuar dient bei festlichen Aufzügen als Station (De Cacr 164^, 609f. B); am Fuß der Säule werden Heiligenbilder aufgehängt.
5./6.JI1.
Bereits 418 wird die Säule, nachdem aus einer unteren Trommel ein Stück hcrausbrach, durch Eisenringe gesichert (ChronPasch 573B). Infolge seiner zentralen Lage wird das Forum mehrfach bei Stadtbränden betroffen - so 465 (ChronPasch 595B. Malalas 572B), 475 (Kedrcn I616B), 497/498 (ChronPasch 608 B, Malalas 394 B), 509 (MarcCorn 97), 512, 532, 582 (Theoph 252 Boor) und 603 (ChronPasch 695 B); dabei werden 532 die Portiken des Forum teilweise zerstört.
Auch dic Attribute der Statue (Σφαίρα und Lanze) stürzen 480 bzw. 542 herunter (Theoph 126, 222 Boor).
«j./io.Jh.
Zu Beginn der Regierung Basilcios’ I. (867-886) wird in einer der Portiken des Forums eine kleine Marienkirche (Θεοτόκος του Φόρου) eingebaut, die bei kaiserlichen Triumphzügen eine Rolle spielt. In Nähe dieser Kirche entsteht um 931 ein Brand (Kedren 11 313 B), der die Hallen bis zu den sog. Ψυγά zerstört. I2.Jh.
Bei einem Unwerter stürzen 1105 — nachdem bereits bei Erdbeben 542 und 869 Einzelteile hcruntergcfaJlcn waren - die Statue Konstantins und 3 Säulcntrom- mcln von der Säule herab, wobei zahlreiche Leute erschlagen werden (MichGlykas 617, 694B).
Manuel l. Komnenos (1145-80) läßt die Säule wieder- herstcllcn, ein neues korinthisches Kapitell aufsetzen und eine Inschrift anbringen ®. Statt der Kaiserstatue trägt die Säule nun ein Kreuz.
i.H. i3.Jh.
plündern die Franken nach der Eroberung 1204 auch das Forum und schleppen eine große Bronzestatuc der Hera fort (NikChon 856B).
i6.Jh.
Zu unbestimmter Zeit wird die 1515/921 II durch Brand beschädigte Säule durch umgelegte eiserne Reifen gesichert (daher ihr türkischer Name Qrmbcrlita^), von dunen Reisende schon um Μ. i6.Jhs. berichten: in türkischen Quellen heißt die Säule auch Dikilita$. Das Gebiet des Forum ist jetzt als Tavuk pazari (I lüh- nennarkt) mit vielen llolzbudcn überbaut. 1587 wer den bei einem Großfeuer im Gebiet des ehemaligen Forum drei in der Nähe liegende Hane sowie 1000 (3000?) Häuser zerstört.
pi,.Μ/vu u:in
FORUM CONSTANTIN!
n./tS.Jh.
Da die Sauk bei mehreren Stadtbränden (1652, 1660) und wohl auch dem Erdbeben 1648 stark gelitten har, läßt Sultan Mustafa II. (1695-1-705) den Fuß der Saule 1-01 durch einen Werksteinsockel bis zu einer Höhe von 10,9 m sichern (f).
Abermalige Brandschäden an der wieder rundum eingebauten Säule im Juli 1—79/119; H.
i9./ao.|h.
Nach Restaurierung der Säule 1909 werden offenbar zwischen 191S 25 Raubgräben von einem benachbarten Haus aus unter die Säule vorgetrieben, wie sich bei der archäologischen Untersuchung des Säulensok- kels durch C. Vett und E. Mamboury 1929/30 zeigte; dabei Sondagen auf O-, S- und W-Seite des Sockels, die 2.55 m unter dem heutigen Straßenniveau den Plattenbelag des Forum und darunter Reste der antiken Nekropole erbringen, dazu Teile der durch Mese und Forum führenden türkischen Wasserleitung ©.
Foritm:
DC I 24.5 -.1; T. Reinac h. REG 9 1896) 86-91; Μ. Schede C. Vett AA 1929, 540-542; Schneider. Byzanz 85; R-J.H. Jenkins, The bronze Athena ar Bvzantium. JHS 6~ 194') 51-55: G. Downey. ArtBull 54 (19*2 255-256; E. Mamboury. Acres 6. CongrlntEtByz Paris 1951) II
246 Q; Ix forum dr Constantin, la chapelle de St.Constantio et les mystcrcs dc la Colonne Brulce. Pepragmena 9. Coo- grlntBtz 'Athen 1955) I 275-280©; T. Klauser, RAC III (1957) 550-551 ®; Janin, CB 62-64; N. Firatli, AAMusIst 11/12 (1964) 207-208O; J anin, Geographie 296; N. Oiko- nomidi.s, DOP 26 (197z) 545-34-7; Dagro.n 98-102®.
Stink und Htliosstatut:
Constantiniade 68-70; A. Dethifr, ΚΕΦΣ 4 (1871, 22-29; FAX’. Unger, Rcp. f. Kunstwiss 2 (1879) ιο9-1 *·ϊ A. Michaelis, Jdl 7 (1892) 89-91; P. Bjelajev, VV 2 Ί894 1-22; T. Reinach, REG 9 (1896) 71—74; O. Wulff, BZ 7 (1898) 518-519; T. Preger, Konstantin-Helios. Hennes 56 (1901) 46-—469; C. Gurlitt, Antike Denkmalsäulen x K’pel. Baumeister - Ί909; 82-84, 106-108; Gurlitt tj; D.ielal Essad. Constantinople. Dc Byzance ä Stamboul Paris 1909) 138®; Baedeker 169; L. Brehier, Constantin et la fondation de Constantinople. RcvHist 119 (1915) 241- 2-2: Ebersolt. Sanct *71-74; D- Lathoud, La consecration et la dedicace de C’plc. EO 25 1924 298-514; Μ. Schede, A A 1929. 540-541; E. Dalleggio D’Alessio, Fouilles et decouvertes I. EO 29 (1950) 559-541: R. Delbrück, Antike Porphyrwerke (Stud. z. SpätantKunstgesch 6 , Berlin-Leipzig 19381 140—145; E. Mamboury. Byz 11 (1936; 252, 266- 26"; Kollwitz, Plastik 9—10; F.yice, Guide No 44; J. Karat annopoulos, Konstantin d. Gr. und der Kaiserk uk. Historia t (19’6) 541-5t-; G. Becatti, La Colonna coclide istoriata. Rom 196c. 84-88; Janin. CB —Geographie 296; C. Mango. Jdl 8c (1965) 526-515; Dagron 56-59,
\bb. :»< xhnwt durch die Konsunur.'xiulc und ihren
Socke! m NS Rxhtune vgt Abb. 5*1 mir Höhcatage
Jo Forutr und d« Divanvoiu nur l\rgc:bni>*cTi £- ~ -——*
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ΙΌΗΓΜ I III OIIOSSI/tAI'RI
FOR <’Μ THKODOSIl/TAURI
\ gr: <» Φόρος Hruöt nr fun
ό χαλονια νος Ταΰφος', αγορά τοϋ Ταόρου^ lat: Forum Theodosii; forum Tauri, wolwi dic I Icrkunft dic scs Namens (<»1> nach einem pracf. praei., nach dem Standbild eines Stieres oder nach der Funktion des Platzes als Viehmarkt) unklar ist.
F. 4.JI1.
Das liebtet des spateren Forum ist Mittelpunkt tier hellenistischen und römischen Nekropolen der Stadl _|.|h. v.l'hr. t.lh. n.l’hr.). die sich beiderseits der seit altershcr hici cntlangfuhrendcn Hauptstraße (Via Fgnatta) entlang ziehen. I nlci Konstantin wird das lieblet in die Stadt einbezogen und vielleicht bereits letzt di< Lagt ties Platzes fixiert; in einem Γ/Ιλ<»·ΐ7Τς/ΐ' genannten Areal im weiteren Bereich des späteren Forum läßt Konstantin :'ta)/rria errichten - wohl Rasthäuser fiir Staatsbcdicnstclc (Preger 176, 216). Nachdem unter Valens mit dem Bau des großen Nvmphaum 47^/573 Vorarbeiten für den Ausbau des Platzes geleistet wurden, beginnt die eigentliche Bautätigkeit erst unter Theodosius I. (579 J95;, wobei offenbar die vom Kaiser auch sonst be tonten Rückbe zöge auf Trajan eine gewisse Rolle für die Gestalt des Platzes gespielt haben: Mit der Basilica Theodo siana (einem ca. 28x80 111 großen, dreischiffigen Bau |Kcdrcn !6ioB|, der noch nicht eindeutig lokalisicr- bar ist), mit zwei „ rb/’/A/c “ mit den Standbildern der beiden Kaisersöhne, mit der Reiterstatue Theodo sius’ und schließlich seiner Fhrcnsäule erhalt das Forum Theodosii ähnliche 1 demente wie das Forum Trajani in Rom 0); darüber hinaus sind hier wie in
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FORUM THEODOSSl/TAL’Rf
VI AT/ AXI AGßN
Rom l orum und Capitolium benachbart. Die aus jenen Bezügen resultierende Burrn des Platzes ist noch unbekannt; seine Größe muß — obwohl sie vielfach überschätzt wurde beachtlich gewesen sein. Bei An läge des Eorum werden überflüssige Erdmassen zum Eleutherioshafcn abtransportiert (Prcger 184, 248) und zur Horizontierung des hügeligen Geländes um¬
fangreiche Substruktionsbauten an der S-Seite des Platzes errichtet.
Die mit einem Bandrelief der Barbarensiege des Kaisers und mit seiner Statue geschmückte, durch eine innere Wendeltreppe zugängliche Säule ist seit 386 im Bau © — vielleicht im Zusammenhang mit dem Triumph im Oktober 386 (Kedren I566B; Thcoph
\hh 29s Beider Fictcrlcgung dc-χ Platzes vor der Bcya/it Camn 1958 gefundener Architrav block (ca 4.4 in lang) möglicherweise /ur Basilica Theodosiana gehörig (r).
Abb 294 Lage-plan von Baurestcn aus dem Bereich des l'orum Tann < Bunde de*r lihn 194h 61 bei Ausbau des Bcyazn Mcydani und Ί tcfcrlegung der < ’rduC-addesi, Dokumentation meist nur unter Zeitdruck und ohne Dctailnics wng).
Aj Sockel des Theodosius Bogens ( · Abb 297).
B Mit dem Bogen \ durch drei parallele .Stylob.it/ugc verbundene lunda mente unc> zweiseitigen I lallenhaucs nut westlich abknickendcr (auf den Bey 4/1’ Hamann zulaufendcr) Säulen bzw. Pfcikrreilie ("/wischen 1944-74 beoh achtet j.
Baurcstc des 4J6.|h*. tim einet Zisterne (beobachtet um 194S/49 von I*.. Mamhourv;.
D) Baurcstc des Kämmt rsystnns der südlichen Tcir.issiviung des I oruiin <1948/5^
von L. Mamboury und biratli beobachtet)* ca. 2,1 in breite BrucliMeinpfcilcr mit Zicgrldurclnrhuß von 4 Sc hieb ich trugen Zicgchiinnen von 2,4 2.) tu Spannweite; in ca. 6 111 Abstand nördlich drr Kiuiuncrnordwand verlaufen cm Stylobat sowie cm Kanal, der nm ihn Kanalsilischiiittcn hei Λ und k m gleicher Ihiclii liegt (-»Byz 21 |i9fi| 44 4 L).
L> Baurcstc (1944 von E. Mamlioiiry tu Baugrube beobachtet) des wold hu» der Mesc kommenden Kaiwlsystums mit 4 pnrallelcn überwölbten Kanah n von je 1,6 rn Breite sowie mH einer vrriiuiiht h /11m südlichen Terrnssicrungs 9
systems do l'orums gehörigen Zisterne mit nördlich da vorliegendem Stylobat, der offenbar die ( lucht des bet 1) vorhandenen Stylobats aufmmnit.
I·') Bei Bauarheiten 1947 in Kanalisationxgraben frcigclegtc Baurcstc mit ; parallelen M.irrnorpfeilcrn und nn NO anschließenden Ziegelmaucm, in deren Bereich eine starke Braudachicht (nach Mun/fund wohl von lac;' hegt G) Ziegclba urestc (1957 abgcriiumi).
II) Bauteile von Ziegelhauu-n (mittel /spat by/.), die vielleicht eine in SO \\\ Richtung laufende Gasse begrenzten; in gleicher I lucht hegen d»c Zisterne l sowie die weiter im \\ folgenden B.iuiestc.
1) Reste einer 194 7/.Ί treigelcgicn und zerstörten kleinen Zisterne (?. mittel- spathyz 1 aus gut verfugtem Zicgelmancrwcik. das mir an der \\\ -Seite sicht- bar war; sonst lediglich unklare Reste von Ziegel mauer werk an der durch Bulldozer planierten Oberfläche erkennbar (punktiert). I ine weitere, in glci eher (Orientierung liegende Zisterne land sich 4h m nordwestlich dieses Baues vor der Beta/ii Mcdresc. Nördlich der Zisterne I wurde bei den Bauarbeircn ii)47 der (damals 4 m unter dem bisherigen Plat, niveau hegende) gewachsene Bodern erreicht; hier fanden sich keine Reste aus bv/antinischer Zeit mehr.
K) I undsicllc ( mv» 61) mit zahlicichcn Sa ulen fragment en. einer ganzen Säule (I 1,48111; HD «0,41m) und niehicren einfachen Säulenbascn sowie mit einem kmiiitluschcn Kapitell und euu-m Kämpfcrblock in I 01 men der a. II.
4.Jin.
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70 Boor). Dir l-.iiiwcihung des Porum erfolgt erst 39) (ChronPasch 565 B); 111 seinem Bereich werden Standbilder I ladrians, des Kaisers (394 Rciterstatuc mit einer in der AnthPal XVI 6$ überlieferten In schi ift) uml seiner Sohne Arkadius und Honorius auf gestellt, letztere östlich und westlich der Säule „t'.nnihi· m»v ... /</ ;’άλο»Γ wijw τ/το»/Λ//ποη'*’ (Prcger 170, 17<»). Spater folgen noch weitere Statuen.
S..|h.
407 entstehen bei einem P.rdbrben (ChronPasch 570B) Schäden an Bauten des Porum und in der bc nachbarten Kacnupolis sowie im Capitol; ebenso bei dem großen P.rdbcbcn 447 (MarcCom 82; Theoph 126 Boor), bei dem die neuen Stadtmauern sowie Teile des Horum einstürzen.
4<»S bei großem Stadtbrand Zerstörung der thcodosia nisthen Basilika (Kedrcn I6iof. B; Zonaras 111 124Γ. B) und anschließende Wiederherstellung; 48c stürzt bei einem 1 rd lieben die silberne Statue Theo ilosius’ I herab (MarcCom 92).
6. J li.
Kaiser \nastasius 1.(491 518) läßt 506 statt der Theodosius Statue sein eigenes Bild aut der Säule autstel· len, das \ ielleicht schon $ 12 bei einer Rev olle entfernt wild «Theoph 149 Boor; Malalas 400t. B; MarcCom 98); stürzt bet einem neuen Ivrdbcbcn auch die Statue des \rkadius von ihrem Bogen herab (Theoph 2t 1 Boor).
histin II. 578) laßt eine beim lauros gelegene Thcrmcnanlagc vv icilcrhcrstcllcn und 569/370 unter dem Namen Δ<μ/ lurm erneut in Betrieb setzen (Theoph 244 Boor).
. .·> B! < mi .|h i Hulu Bi, ilvs tniiikun ίΜιΐιΙιμ,ιιψν. mil , m« i
uiii.l.ii s.iuli i 1>ι·ι Zu iiiul a.iLkikI ik i | << ill vtmi· i«jAb
10./13. |h.
Nachdem wohl schon im frühen Mittelalter Teile des stit dem 8. |h. (Prcger 2641 als \ ichmarkt dienenden Horums überbaut worden waren (was einzelne Bau rcstc .mdeuten; vgl. \bb. 294), wild kurz nach der lateinischen I robciung dei Stadt der letzte Kaiser Alexios \ . Murtzuphlos \01 allem \ olk von der Säule hcrabgcsiürzi (Ntkt lu»n 804 B); bald danach w ird auch das noth aul seinem vierseitigen Marmorautbau stehende Reiterstandbild des Theodosius von den Franken licrabgewoiien und eingeschmolzcn (Nik ('hon N.|Hf.B); die eherne Rciteii'igUr wird von den
I-ORI'M I inonoSSl/l'Al’HI
I'LATZANl.AGEN
Abi» 19M Ansicht (noch Rekonsiriikiion R. Naumann) mid («lundrill des I hcodmimbogcns nut Grund der Ικί den Strafit-iiLiiiailxrircn 1917/fH sown* Ixn Nachgrabungen 1969 gemachten Beobachtungen Μ. 1:100 (A in Abb 294). Die Rekonstruktion ties Miitchrilrs des Bogens ist gesichert : den mittleren Durchgang flankierten zwei re< htr< kigc B.iscn, .ml drum jeweils vier Säulen mit as fart i gem Dekor fund /uni Teii imi den von oben umlasscn den I landen) standen Du aus piokunncsischetn Marmor gearbeiteten B.iuglu· det ties < Ihctli.mes (An hiir.nc, Archivoltrn und gebogene, rclirficrn K.i»ct tciipl.ittcn ilcs Bogens, tirlulktcile dr\ AI»schhiBgcsnn*vs 1 liegen / Zt noch m der I ingclmiig d« i B.rm. Du heulen seidulicn Duichg.uigc waren weniger lid al% dir mittlere und sind vielleicht eher ohne die in der obigen Zeichnung .ingcgrlHuirii bvtdsciiigvii SMiilenpaaic zu rekonstruieren.
l-ORl'M ΠΙΙ iMMlSM/τΑΙ ΜΙ
1*1 Μ/AM AI.I \
griechischen Zeitgenossen als Bellerophon ant clem Pegasus oder Josua bezeichnet (NikChon H17LB); einzelne Reliefs der Saule werden in dieser Zeit von abergläubischen Griechen zerstört ®. Aul der Ihco dosiussaulc soll zu dieser Zeil ein b.insicdlci leben.
ι i.Jh.
Rcisebcschivihungen der i.H. 15. Jhs. (Cyriacus v. Ancona. Buondchnonti) erwähnen die offenbar kaum beschädigte Saule mit ihren Reliefs, die vermut lieh zu einem Teil in einer im Louvre .itifbc wahrt en Zeichnung des spateren 15.Jhs. erhalten sind ®. Nach der Eroberung 1 |H wird das Forum teilweise durch das (im heutigen Univcrsitatsgcbict gelegene) Palais (l'ski S.aravi) überbaut, das Suhan Mehmet II. Fatih ab i|$| en teilten laßt: hier steht nach dem Bericht von G» Μ. \tigiolcllo (1477) auch die Säule. Andere Teile des bot um sind dic ht mit Baumen bestanden, die Mehmet II. von Baulustigcn abholzcn laßt, da hier gelegentlich I bcrtnlle statlfandcn.
i.H. 16.Jh.
Sultan Bcyazif II. (1481 151 2) läßt im einstigen Fo rumsgebiet 1501 06 die zu seinem Stiftung»komplex gehörige Moschee sowie ein hnaret und eine Mcdrcsc errichten, denen nach seinem Tode noch das Bad folgt, in dessen Fundamente zahlreiche Bruchstücke der Thcodosiussäulc verbaut werden; die Säule war im November 1517 bei einem Orkan uiiigcstürzt (<i<)R 11 s27, 670) und wird nun völlig abgetragen.
P. Gyllius sicht noch eine ganze Zisterne mit ihren Säulen auf dem Platz vor dem Eski Saray und bcriclt tet über den Abbau von Säulen aus einem am S Rande des Forum gelegenen großen Bau, der bereits unter Mehmed II. als Steinbruch diente und nun für den Bau der $ahzadc Camii weitergenutzt wird. Der weiterhin offene Platz zwischen Moschee und Mcdrcsc bleibt dank der Nachbarschaft des Großen Basars in den folgenden Jahrhunderten einer der Mittelpunkte städtischen Lebens.
19./20. Jh.
Bei Ausschachtungsarbeiten für den Sc ras ke rat Neu bau werden Fundamente und Kapitelle* sowie ein In μ :h riftfragment beobachtet ®.
Seit 1927 finden sich lx*i Straßenbauarbeiten zur Verbreiterung der Ordu (’addesi einzelne Fragmente der 1517 zerstörten Säule; 1927/28 kommen bei Abbruch- .1 (beiten und anschließenden Ausgrabungen im Sim kv$ Haut ( -») Teile des Fundaments und des Ober banes eines dreiteiligen Triumphbogens zutage; wei irre Bauteile werden 1957/58 beim Abbruch des N- b’liigcls des Han und bei ’ricferlcgung der Ordu Lad desi gefunden, z.T. aber auch durch Baumaschinen abg.eraunit (-+Abb. 295). Reste der Substruktionen auf der S Seile des Platzes werden bei Neubauten ebenfalls beseitigt: nur in Nabe der Sckbanba^i Yakup aga MlC* sind z.Z. noch geringe Reste vorhanden.
1X2 I 24.7; P.A. Di iiiicK, Nouvcllcs dcc<>uvertes archcolo- gi«|ucs l.iitcs ä (?plc. (2'plc 1867, 14-22; ΚΕΦΣ 5 (1867) 62-t»7®; Mokoimann, Esquisse 69 70; J. Ebirmm i. Mis sinn Arclicologiquc. Pans 1921,67 68; Λ. St<m ki.i, Spatro mische und byzantinische Zünfte (Klio Beih. 9, Ixipzig • 911) .μ, 50. 80, 100; Μ. Scm oi., ΛΛ 1929, 530-558; S. CANON D.T. R|< 1·., Second report upon the excavations earned out in and near the Hippodrome of C’plc m 192« (London 1929) 36 40; E. Mamhoiky. Byz 9 (1956) 260- 261; Sc iiNEiiM a. Byzanz 17- 22, 85; Kautzsch, Kapitcllstu dien 42 44; I Döi.gi μ. BZ 58 (19»8) 460 461; N. Firatli, \ \Muslst 4 (1950) 61; I·.. Mamboury, Byz 21 (1951) 4JJ H7. 44} 444: P· Vkkzonk. II Tctrapilo Aureo. MonAnt 45 (1956) 125 204: R. Di YtniAN, AAMuslst 8 11918) 1,- 28, 71 75; R. Gi’ii.i.and, Les trois places (forum) dc Theodosi leGrand. JBÖG 8 (1959) st 59: J. I.ai-oniaini. Bvz 29/v 11919/60) 170 172*. R. Janin. REB it (1961) 257 260: Janin, CB 64 68.
Situk:
FAX’. Unc.i r, Rep. f. Kunstwiss. 2 (1879) 118 121; T. Ri i- nacii. REG 9(1896) 74-78; O. XX’i ii i··, BZ 7 (1898) 519- 520; (’. Guri.ht. \ntike Dcnkinalsaulcn in K’pcl. Baumeister 7 (1909) 109 112B; Μι·.Νηι*ι. Ill No. 1515 1516; S (asson D.T. Ru ι.. Second report... (London 1929) $7 -60: Μ. Scmi)i.. AA 1929, 558; E. Mamboury. Bvz ii (1916) 2$ 5 256; Kot.l.wiiz, Plastik 4 i6(t); A.M. Si iini lot R. ΛΛ 1944, 77 78; E. Mamboury, Bvz 21 (1951) 411 417, 441 444, 446; S. Eyh ι. Neue Fragmente der l'hcodosiussaulc. IstMtii 8 (1958) 144 147; G. Bn Ain. La Colonn.i cochde istoriata. Rom i960, 84 1 to® 4- T. Kraus. BZ tl (1962) 120 121; Janin, CB 81 82; A. 1.11*1*01 n, RF Suppl. ΧΙΠ (197.1)9°· 9°»·
Zistrrnen I nrmfttbff th h:
Ii. Mamboury, Byz 11 (1956) 216 257; A. Pasadaios.
liemr A.K. Orlandos (Athen 196t) I tx-r t92; |;t Ai ai.i ri, AMY 6 (1961) 67-71; N. Fira n t. A AMuslst 15/14 (1966) 227 228,
Ι'Ι.Λ I ΖΛΝ>.Α<·>
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PHILADELPHION
Vermutlich bereit! in koiistantinischcr Zeit entsteht an einen) Πρατϊίχισμα genannten Ort mit einem älteren Torbau (Πόρτα Κάρου) em ptatzartiger Bezirk, der spater PhiLuIclphion heißt: hier gabeh sich - wohl nicht weit westlich des Forum Tauri - die Mese in ihre beiden Zuge, die zur Apostelkrichc bzw. zur Porta Aurea fuhren. Der Name Φιλα^έλγινν soll nach spater Überlieferung (Prcger 66 f., 1776) an das Treffen der Söhne Konstantins nach dem Texte des Vaters (337) erinnern; vermutlich aber sind die hier an Säulen angebrachten Statuengruppen aus Porphyr der Anlaß für den Namen. Neben den Säulen mit den bisher sog. Tetrarchengruppen (deren Datierung und Deutung noch nicht fesrstcht) schmücken eine von Konstantin errichtete Säule mit einem vergoldeten Kreuz (Pregcr 56, 178) sowie anderen Statuen den Bezirk, der eine der Stationen kaiserlicher Festzüge zwischen Forum Tauri und dem Quartier t<1 'Ολυβρίου bzw. dem Amastrianon ist. sich aber noch nicht mit Sicherheit lokalisieren läßt ©.
Über die weitere Geschichte des im 8.JI1. noch mit seinem alten Schmuck bestehenden Bezirks liegen nur sehr spärliche Nachrichten vor; während der Latein nerzeit werden die beiden Statuengruppen nach Venedig verschleppt und hier an der Außeneckc des nach 1251 neugebauten Tesoro von S. Marco verbaut, nachdem man zuvor die hinteren Säulcntcile abgc schlagen hatte.
i9./zo.Jh.
Nachdem trotz früher Hinweise auf K’pel © lange Akkon (Ptolemais/St.Jean d’Acrc) als Herkunftsort der sog. Tetrarchengruppen gegolten halte deutete erst in jüngster Zeit P. Verzone eine Verbindung mit dem Philadelphion an ©. die 1965/66 durch einen Fund R. Naumann’s und Beobachtungen N. Firath’s bestätigt wird obwohl der Fundort (Schutt vor dem Rundbau neben Bodrum Camii) die Frage nach der I~age des Philadelphion eher erschwert.
< Abb. )oi „Trfrarchcnuruppc'’an der Aullriieckr dc* Tcwin· vcm San Matv·· in Venedig, deren llcrkunh atra K'pcl durch <lru I und eine* lirudiMticket eine· der Schuhe gesichert hi, obwohl die Wrfk'UtUraitc nach v«»r unentschieden bleibt (Ägypten«*;.
Abb. JCUi RcknnatrukncrfHvcrsucli I*. Vrr/one) der iif»priiiiglii.hrri Aul •tcllung
DC 11 i<». ÜNMB 17, 176: SkByz. 1 579,426; Mordv- mann, IvaquiMc 61-61» 70: Mamroury» JstTour 71; R. Janin, Du Forum Bovis nu Forum Tauri. Kl B 15 (1955) 98 lot ©; Janin, CB 410.
rrtrurciunjfrnppr :
Γί.Λ. Cicogna, I due gruppi di portldusull'angnl«» del return della Basilica di S. Marco in Venezia. Venezia |»44®: J· Strzygowski, Die Porphyrgruppcn von S. Marco in Vene dig. Klio 2 (1902) 105-124; E. Mi« hon, Deux colonncs dc porphyre nrnecs de busies au Music du Louvre. Melanges Boissier (Paris 190;) 371 if.; H. Pi irce - R. Tyler, L’Art Hyz.iniin I (Paris 1952) pl. 2-3; R Di lb rück, Antike Porpln rwerke (StudspataniKunstgcsch 6) Berlin-Leipzig 1952, 84 91, 94 96®: ILP. L’Orangr, Studien zur Geschichte des spatantiken Portraits. Oslo 1933. 35ff.; L. Bri- hii r, La Sculpture ct les Ans Mineurs Byzantins. Paris 1936, 59-60 -h pl. II: G. LoRi Nzt m. Saint-Marc. Venezia 1957: P. Verzoni, 1 due gruppi in porfido di S. Marco :n Venezia cd il Philadelphion Ji ConMantinopoli. Palladiu 1 (1958) 8 -14®; Μ. Cagiano de Azevedo, I cosidetri Tc- tr.irchi di Venezia. Commentari 3/4 (196z) 160-181; A. Ra- tioN \, I Tct rarchi dei gruppi portirci di S. Marco in Venezia. Caltagironc 196;; R. Naimann. IstMitt 16 (19(16. 209- 211®; Μ. Caglianu de Azevedo. Nota sui „Tctrarchi“ di Venezia. Rend Pont Acc 39 (1966/6-«) 155 159.
267
Μ K ASSEN
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STRASSEN
\. 4 Jh.
Bei der Ncuanlage der Stadt durch Konstantin werden vier angelegt (Preger 148): zwei Säulen¬
hallen säumen die Mese (—>), wahrend die beiden anderen Hallen dir nördliche I ferst raße (uhu Tzykani steril>n über Manganen und Eugenios Viertel zum Gebier um die \ntoniiiskirchc== L’nkapan) bzw. die südliche l1 ferst raße (vom Daphne-Palais über das (Je liier des Sophicnhafvns zum Rhabdos-Viertel = Psn- matia) jeweils nur einseitig begleiten.
I .H. 5Jh.
Dir mil der rhrodosiarnschen Siiidterwciicrung neu entstehenden Straffen folgen wohl in der Mehrzahl den von den Toren der Konsiantinsinauer ausgehende 11 Landstraßen; sie werden offenbar nicht mehr so großzügig uusgebaut wie die inncrstädtischen Sira ßcn.
412 wird eine vor den I lonorius-Thcrmen gelegene Porticus auf enteignetem Boden errichtet, dessen Besitzer durch Gelände im Bereich „basilicae vetustae“ entschädigt werden soll (CodTheod X\ 1.49): hierbei wird ehe Bedeutung der Säulenhallen fiir das Erscheinungsbild der Stadt besonders betont. Ähnliches läßt sich .meh aus anderen Gesetzen (CodThend \\ 1,4s; Codjust VIII 11,20) erkennen, die neben dem Ecuerschutz die Pflege des Stadtbildes als wichtige behördliche Aufgabe betonen.
In der um 447/450 datierten Notitia werden 54 Portiken nufgezahh, die mehrheitlich in den östlichen Si ad t regione η (II V, VIII, X) liegen, doch ist diese Zahl niehi gleichbedeutend mit der Zahl der Säulen straffen, da u.l . der Begriff” porncus (wie rn/kUoc) nur tur eine Straßenseite gilt und darüber hinaus einzelne Stralfenzügc 111 den verschiedenen Regionen alwinials gezahlt werden.
26K
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MISI
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V 4.JI1.
Die Μ esc. dem Verlaut der .then ihrakischcn I .and strain· (der Verlängerung der Via I gnaiia) folgende Il.iuptstral'c dci Si.idi. war in ilium östlichen led (<u 2Λ·?»|θοΐ' «· r«>»u: /«»Min ·><» IM bereits bei dem «lurch Septimius Severn* und ( uacalla b«-inebenen W'irdcr aufbau B\/amions im \. ; Ih. jusgcbaui worden. Bei Neuanlage der Si.idi durch KoiiM.intui I. wird MC uber Jas neue Porum Constantini hinaus verlängert und gabelt sich ani Philadelphum in einen zum Xcrolophc's I xakionitm führenden Zug und einen /weiten Zug. der die \postclkirche nm det Stadl verbindet. I in/elne \bsclmiire dieses langen Sir.ilkn zuges tragen eigene Namen *«« heißen der östliche Teil zwischen der Chalkc und dem Konstant inst« »rum Ί\για und deren S Halle Λια,^ιτιχά roi
(Caer <o6B): die N-Halle zwischen Milion und boruni im auch als röir άηγ rien* ( hnm
Pasch 625 B bekannt.
Die zum Teil zweigeschossigen Säulenhallen sind mit Statuen geschmückt (Malalas > -1 B): ihre Rückseiten bilden Kammern, in denen Laden und Werkstätten untergebraehr sind.
A. <Jh.
Bei der rhcodosianischen Stadtcrweiicrung werden die zwei Züge der Mese bis zu den beiden 'Poren Porta Aurea —Charsios Tor) weiiergcfuhrl. Die Zerstörung von Teilen der Mese bei dem Großfeuer 406 (ChronPasch 569B) ist offenbar Anlaß für ver
AWi »c.4 Itlirk v«m»i Miturri »Irr I «ru/ 4^·' « Win ulnf «bc (ir.il*utii! »ni IuiaM ni|f fp.,, tw ikir |r >·»< r. I ««li u »Irr μμΙΙκΙιγιι IMIkiin-ilir ·1< ι \lr*r wn Vr*?drr^n»n<i
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2(H)
STRASS! N
MEM-
schärfte gesetzliche Regelungen det Bauaufsicht (Cod Them! XV 1.45), wonach hölzerne Einbauten und Holzt neppen in Portiken untersagt werden.
z.H. 5./1.H. 6.Jh.
Trotz der Sichcrhcitsbestininiungen des CodThcod werden die östlichen Teile der Mesc zwischen Hippodrom und Porum Constantini durch zahlreiche Brande dieser Zeit betroffen und teilweise zerstört - so 47$. 491. 513. $52 O: über Art und Umfang der jeweiligen Wiederherstellung ist nichts Näheres bekannt.
7./10.JI1.
6c: wird die Mesc erneut durch Brand beschädigt (ChronPasch 695 B ©).
Tin nächstes Brandunglück in dem westlich vom konstantinsforum liegenden Lauf ist für 931 überliefert (Kedrcn II315 B; TheophCont 420 B).
i;.Jh.
Nach der fränkischen Besetzung der Stadt 1203 brennt samt einem großen Teil des zentralen Stadtgebietes die Mese nieder (NikChon 7$2f.B); das bedeutete wohl das Ende der einst großstädtischen Hallen- straßc.
it./i8.Jh.
In türkischer Zeit behält die Straße infolge ihrer zentralen Lage ihre Bedeutung als Hauptachse und dient somit auch den feierlichen Einzügen der .Sultane, doch werden außerdem Stiftungskomplcx des Großvezirs \rik Ali pa$a (1496/9^). dem Simkc$ hnm und Teilen der Beyazit-Stiftung (hoo-i·») zunächst keine wichtigen Bauten an dieser Straße errichtet. Erst seit E. i6.Jhs. entstehen hier als Stiftung von Veziren einzelne Grabknmplexc. darunter in dem zwischen \t- meydan und Beyazit-Platz gelegenen Teil die Baugruppen des Koca Sinan pa$a (1195;-*). des Köprülü Mehmet pn$a (1661 zusammen mit dem Vezirham), des Kara Mustafa pa$ji (1683} und des Qorlulu Ali pa$a (1708): weiter westlich an dem nach Eatih Camii führenden Zug entstehen die Baugruppen des Kuiucu Murat pap (1606; -») und des Seyyit Hasan pap (1745;, des Dam ad Ibrahim pap (1720), des Am cazide Hüseyin pap (1700) sowie des l'evziillah Efendi (1700). Die großen Brande jener Jahrhunderte
werden (im Gegensatz zur byzantinischen Zeit) durch den Verlauf der Straße nicht beeinflußt und bleiben daher hier außer Betracht.
2 . II. iQ./zo.Jh.
Die Zunahme des innerstädtischen Verkehrs und die Anlage einer Pferdebahn (ab 1913/14 elektrische Trambahn) zwingen zur Erweiterung der Straßen trasse, wobei um 1880 einzelne ältere Bauten ίΕΙςί han. Atik Ali pap Külliye, Qcmbcrlita; hamami iraj abgerissen bzw. stark verändert werden.
Die seit 1918 geplante und später in einzelnen Abschnitten ausgeführte Kanalisation sowie Ausschachtungen für Neubauten erlauben vereinzelte, jedoch nie sorgfältig publizierte Einblicke in den ca. 2-3 m unter dem heutigen Straßenniveau liegenden Baube- stand der Mesc. Beim Lausospalast ® wurden ca. 5 m tiefe, teils unterkellerte Kammern der S-Hallc beobachtet, die sich mit breiten» durch Schwellen abgesetzten Öffnungen gegen die Halle richten und stellenweise durch Türen verschlossen waren (Drehspuren); die Boden der Kammern waren mit Ziegeln oder Marmorplatten belegt. Unterschiedliche Mauerwerksformen deuten auf mehrere, nicht näher datier- barc Ausbiiuphasen - bedingt durch die zahlreichen Brände. In Straßenmitte verlaufen in ca. 4 m Tiefe zwei gemauerte Kanäle (1.5-1.6 m breit; i.8-2,om hoch mit Ziegehonnen). die an vielen Stellen registriert wurden; darüber liegen mehrere Frischu’asser- Icitungcn aus Tonrohren sowie eine aus durchbohrten Marmorblöcken zusammengefügte Druck-Wasserleitung (-»Abb. 305).
I.. Ohi-rhummer, Egnatia via. RE V (190s) 1991-1992: Biliajek. Byzantina 111 (190·)) 4- BZ 18 (1909) 208: A. Stöckli.. Spa tr< »mische und byzantinische Zünfte (Klio Beih. 9). Leipzig 1911. 71-73. Ιοβί I·· Mamboiry. Γη nou- vel element pour la topographic de (’antique Byzsnev. ΛΑ 1934,49 62; 1 . Mam wiry. Byz 11 (1936) 253; S< iinlider, Byzanz 84; BZ41 (1941) 584 ;86©; R Mahr. Byzantion
K’pohs Istanbul 1 me genetische Stadtgcographic Wien 1943, 68 69; P. K«u*koi Lis, .li Mat χαΐ oJ ^l0bJka r<?»r /hOiiTi it’ll· .Ύί*/.Γ»’»ζ. 1 T.BS 18 i«M’h 1 2*·: A Μ. S< ηχι·.ι· di r. Straßen und Quartiere K’peb. MdI 3 <19*0) 68 ^9; R. Gltlland, \utoiir du Livre des Ceremonies de Cx»n$ran rin Porph.: lai Mesc <»u Regia \ctcs 6. CongrlntEcByz II («91») 171 182; C. Mango. The Brazen House. \ Study... Kopenhagen 1919. ^4 84. 184 189, N. Firatli. AAMuslsi 11/12 (1964) 209 210; Janin. CB 88. 390; R Nai mann. IstMitt 11 (19M) 14* U1®
2YO
WA.Vil KVERSORGI'NC.
WASSER V ERSORGUNG
Schon in der Antike muß die Wasserversorgung der auf einem Fvlsrückcn gelegenen Stadt schwierig gewesen sein, <l.i weder Bäche noch stärkere Quellen vorhanden waren und man allein auf Zisternen und hier und da zutage tretende* kleine Quellen (z.B. in Nahe der Thcotokoskirche T//C '(ΝίηγιμρΛις) angewiesen blieb. So wird bereits in der Kaiscrzcit (ι ι 5/ 114?) eine Hadrian zu geschriebene Wasserleitung erbaut« die das Wasser wohl aus Gebieten westlich der spateren Stadt hcranfiihrte und die spater mehrfach ausgebaut wird: 419/441 läßt Theodosius II. die Lei tung für die Versorgung des Kaiserpalais reservieren; unter Justinian wird sic $28 repariert und an eine größere Zisterne angcschlosscn; auch im Mittelalter scheint sic noch benutzt worden zu sein.
Die Erhebung der Stadt zur Residenz und das mit dem Ausbau zur Großstadt verbundene rasche Bevöl- kerungswachstum im 4./5.JI1. zwingen bald zur Vor besserung und Erweiterung des Versorgungsnetzes - zunächst durch die im 5.V. 4.Jhs. unter Valens angelegte Leitung, deren Einzugsgebiet das nord westlich der Stadt gelegene Hügelland ist. Trotz dieser neuen Leitung muß bereits 582 (CodThcod XV 2,5) ein Erlaß den Wasserverbrauch cinschranken; etwa in dieser Zeit wird wohl - wie die Verschärfung der Baupflichten (CodThcod XV 1.25) 584 zeigt durch Theodosius 1. eine weitere, sicher auch mit Kunstbauten ausgestattete Leitung (Aquaeductus Theodosiacus) angelegt (CodThcod VI 4, 29-50), die das Waldgebiet nördlich der Stadt erschließt. Wie schon durch Theodosius 596, so wird auch durch Markian 451 verfügt, Rcpräscntationsgclder hoher Beamter für die Reparatur von Wasserleitungen zu verwenden (Codjust XII 5,2). Die in diesem Gebiet gelegenen, Justinian zugeschriebenen Bauten stammen jedoch erst aus türkischer Zeil (—»S. 514).
Eine Hern Wasserleitung, die die Stadt mit Wasser aus „Bulgarien** versorgt haben soll und demnach über 100 km (20 Tagesreisen) lang gewesen sein muß, ist aus der Literatur bekannt (Preger 4, 17 und 149); ob aber Reste eines Aquäduktes, die um 191 z in Nähe der kleinen Stadt Vize (Bizyc) gefunden wurden, da zugehören, ist ohne nähere Erforschung des thraki- schcn Umlandes der Stadt nicht zu sagen ©.
Zusätzlich zu diesen Wasserleitungen werden seit dem j.Jh. Zisternen verschiedener An angelegt große offene Wasserbehälter mit seitlich durch feste Mauern umgebenen Flächen von 21000--25 000 qm (-»Actios Zist., -» Λ spar Zist.) sowie zahllose* überdeckte Wasserbehälter unterschiedlichster Größe. Diese als Sub strukrionen unter öffentlichen und privaten Bauten liegenden Zisternen dienen ebenso der Wasserversorgung wie der Nivellierung des hügeligen Geländes und der Bildung herausragender Terrassen nicht zuletzt aber sollen sic die darauf stehenden Bauten gegen Erd bebens tößc sichern, indem die zahlreichen freistehenden Säulen (sog. Pendelsiiiizcn) unter den homogenen Gewölbeplattformen solche Stöße teils abfangen, teils Ausgleichen. Neben den beiden erhaltenen großen Zisternen Binbirdirck (-») und Yerebatan Sarayi (-») sind heute - gegenüber den 55 von Förch heimer-Strzygowski aufgenommenen und weiteren 24 nur in der Literatur erwähnten Zisternen 71 Zister neu im Stadtgebiet bekannt - abgesehen von den gelegentlich auch als Zisternen genutzten, nicht aber als solchen ausgebauten größeren Substruktionen. Nach dem durch die Belagerungen im 7./8.|h. groik Teile des Versorgungsnetzes zerstört worden waren, läßt Konstantin V. Kopronymos (741-775) ab 758 das Netz mit erheblichem \ufwand instand setzen (Theoph 440 Boor). Im Mittelalter werden nur kurz erwähnt die Reparaturen des Leitungsnetzes unter Romanos 111. (1028 ^4) (Kvdren II <04B), die Arbeiten Manuels I. Komnenos (114; So), der die verschmutzten Leitungen reinigen läßt und bei dem Orte Petra einen Sammellxhälter errichten läßt (Kinnamos 275 B) sowie die Reparaturarbeitcn unter Androni- kos 1. Komnenos (1183 8t) an einer unterirdischen, in das Blachcrncnquarticr führenden Leitung (Nik Chon 428 B). Im 15.JI1. scheinen dir Leitungen all mählich zu verfallen und werden erst wieder unter türkischer Herrschaft instand gesetzt: Mehmet II. beginnt sofort mit Reparaturen am Halkah Netz (-»S. 514); in der Folgezeit werden dieses Netz crwci tert und andere groik· Netze neu angelegt (-»S. 514E). Auch die grolkn offenen Zisternen waren im Mittclal ter kaum mehr funktionsfähig, doch reicht die groik* Zahl bestehender gedeckter Zisternen für die verein
271
gene Bc\olkerungszahl «»ttenbar aus; unter ncucrnch- reten grofk-ren Bauten werden aber auch noch in der K’omncnrn und Palaologcnzcit hantig Zisternen ange legt.
Klikiuw, ( pk· et k Bos p hon· de Th race pend.ini les annces 1H12, 1K15 et 1814 et pendant Tanner 182(1 Pans 1828; P. |·ί>κ< um i\[| n, [)it .jhvre Wasserversorgung von K’pcl Zcitschr \ DI 55 (1891) 868 875,898 901: P. I .»r< 11 m iMt.H |. SiK/Y«.nwsKi. Die In /.mtintsclivn \\ ässe rlx h.d ,cl um K(*riM:innn<»pcl Bx/..uiiinDcnkmakr II). Wien pass . S. Im, Uh \cquaeducis <4 C’pk Journal HIB) Loiidon. \<iv. 1928); K.O. Dalmyx. Der Valens \quadukf 111 K’pcl Mn Beitragen von P Wiiiik (Ist lorstli 5) Bamberg 1954©; Μ am Mit ry, IstTour 194 -208. I. Bxz 29/jo (1959/6Q) jf j 584, F. Dirimii
m\. \<lduction de Trau .» B\/.iucc dans l.i region duc Bulga n« CahArch 1 (1959,· 217 245; J.L. ΊΊ-υι, The gram •upply cf the Byt. Empire JjO 1025. D< )P 15 11959) 102 1 <. 1. Iyxix. ( B 19K 215; I Dirimii κιχ. 1.15kk kak. 11,1 4«|urduc bxzaniin 60 km um Μ d< Istanbul. Byzl ursch t (1968, 117 119,
Zisierncn. .MiiteilgDtschl .xkurxionsdub 1 (189; 48-56; | i»rc 11111 i\n k SiKZYc.uwski. pass ; B. Pxii ka, Eine unbe kannte byzantinische Zisterne. BZ 4 (1895 594-602: k Wi LzisGi H. Jdl 28 (1915) 370-595: Bizantinischc Bau- dcnkmaler zu K’pcl. Hannover 192t. 90-110; Si itxFiDtR, B\z.inz 86 ιλ ; I’. MamSOC'&y, Bvz 11 (1936) 256-25-: l-i n<>uvellc citrnu bx/anrinc dc Tchtftc Serail 1 Istanbul . Biz 11 (1936) 16- 190; R. I vxix. Etüde dc lopugraphtv Inzanti ne: Les cncrncs d'Aetius, d’Aspar et Je Bonus. RI B 1 (194;) K< 115.1.. MxMnot Rv. Bvz 21 (1951 44': X Firm ii I Vkii. Some unknown byzanrinc cisterns << Istanbul. TTOK Bell 12c (1912) 2; 26; J. 1 afomatxf· Byi 29/; 1959/60) >75-574; E. \iyciri. \n unknovT.
Byzantine cistern in Istanbul. \MY 4 196z) 60 6«; S. Ci- RY» . Les citernrs Je C’pie Msitec« en 14c;. \ctcs iz Con grlntl tByz III Bcogt.id 19C4 2- ;o: \ Pysypaios, .\·ωι·ττψΗ9»ν \ K Orlandos I ( \thcn 196*) 18- 192: F \im iki. \.M> G (190$) 6- -4; X Fikyhi. \\Muslst 15/14 (196t») 227 228. I Yt» 11, IstanbuTda Bizans sarnie- Ian. \rkitckt 52t (Istanbul ino-t 16 *0: \rkttrkt 196-) 62 (»6; T. I Hi.ii, \ hx amine cistern near Istanbul. Ar chaeologY 27 (1974) 42 4-.
Z/.l/f fflffi
I D kt i'p5s. Hu,! ιιίκιιΛιιΐιιμ Hvjtrttrmr MxAv< Κί ΦΣ I araticma 20/12 (1892) 47 55, B. Paiiky, Ih/annnisclu
w ASM M\ I MM 11(4,1 ,
VAI.FXS XQI'ADIKT
X. gr: .-I; ·«»*}·«< mr Γ^ατί»·; μίγ·ι* αγι·ιγά· rui* Οπίλη τ·^; turk; Bozdog.in kcmcri.
;.V. 4Jh.
wird unter der Regierung des \ .ilcns (564 wohl ih ;68 Kedrcn 1544 B) mit dem Bau eines Aquaduk res begonnen, der das zwischen \po$idkirchr und Capitol hegende Ial in einer Gesamtlänge von 971 in und mit einer maximalen Bauhohe von ca. 28 29 m = m Scehöhr) und i'1/.,, Gciallr überspannt θ. Nach einzelnen, allerdings mehl zuverlässigen Quel len sollen die Quadern der nach dem Prokopios \itf stand geschleiften .Stadtmauern von (’halkcdoii (466) Ix'im Bau wteden rrwendet worden sein (Kedrcn I542B; Zonaras 1I1H< B> wahrscheinlich sind sie für den Bau der benachbarten K<»nsianiinianaiihcr men benutzt worden ΆιηιιιΜ.ΐπ XXXI 1.4; Social. Histlxd IV 8; ®).
Der teils cm , teils zweigeschossig« Xquädiikt ist 1111 einzelnen nicht sehr sorgfältig gebaut nut lohet Qua
der und Mauerrwerknee hmk und Uhsm.ilkn. Jit zwischen S.24 1,1 sdiw inkcn Der Bau wird etwa mit der I inwcihung des durch di π Prar
lectus urbis K le.it chos errichteten großen \\111 phäums (Socr.11. Ihstl cd l\ Si abgeschlossen um den sein, das am I orum l'hcodosn (-») hegt
6.JI1.
Nachdem unter Justinian I crhcbhclk Schwicngkci len in der W’asserv ersorgung der btadi jufgctrctcn waren, der Kaiser sich aber nicht um die Rep natuicn der Xquadiiktc gckummeti habe (Prokop, \nekdota jh. 2;). wird unici Justinus II. (Uh is-8)dci vermin lieh durch I rilbebc n beschädigte Xquadukt i'b repa riert fl'hcoph 248 Boor).
7./8.Jh.
Bi 1 der Belagerung durch die \sarcii <«2<» wird die Wass« izutuhi unterbrochen um!ein led des hin/ugs netzes zerstört, Reparaiurcn erfolgen risi nach I rok kcn/cit ab 7vS auf \noidming des Kaisers Konst.in lin V. (741 77tk der mit einem riesigen \ufgclx»r
274
W’ ASSI RVFRSORCl NG
V A LI NS-AQU X DÜ KT
« i uc Md a> Jc d> Je
Abb. Goarrii-insichs des Aquäduktes vom Dach de« neuen Beleihte S.i- ravi aus, darumer SchemapLin mir Angabe der Bogen/.nhiung nach Dahnann).
\bb jo«; Ausschnitt aus den Plangebictcn D s/6 und E 5/6 des Sudtplanes > Μ 1 :tooo mit dem Verlauf des Valens-Aquäduktes (links oben Fatih-Camii).
von Arbeitern aus allen Teilen der Ägäis und aus Kleinasien das gesamte Zuleitungssystem unter der Leitung eines Patrikios wieder instand setzen läßt (Theoph 440 Boor).
i.H. n.Jh.
wird der Aquädukt selbst 1019 unter Basileios II. (976-102$) repariert (Kedren II477B); Romanos II. Argyros (1028 -34) läßt das Zuleitungsnetz (τοΰς των νόάτων f/λκουζ) insgesamt instand setzen (Kedren JI504B).
ij.Jh.
Nach dem Bericht des Clavijo scheint 1405 die über den Valensaquädukt führende Leitung noch Wasser zu führen. Nach der Eroberung 1453 wird schon durch Mehmet II. das gesamte Versorgungsnetz neu ausgebaut (-*8.514): die Leitung dient danach vor allem zur Versorgung des Eski Sarayi und des Top kapi Sarayi.
16.Jh.
Neben Erweiterungen des Erschließungsnetzes (—>S. 514) durch die Sultane Beyzatt 11. und Süleyman stehen Reparaturen am Aquädukt — wohl durch Erdbebenschäden von 1509 (GOR Π349) veranlaßt; für 1536 sind solche Arbeiten überliefert (GOR 111209), weitere Arbeiten (darunter die große Schräge zwischen den Bögen 47—51 0 scheinen erst nach der Μ. 16. Jhs. ausgeführt zu werden. Ob ein Zusammenhang zwischen dieser Schräge und der dadurch möglichen Fernsicht auf die $ahzade Camii besteht, ist unsicher 0, aber nicht unwahrscheinlich.
E. 17./A. 18.JI1.
werden unter Sultan Mustafa II. (1695 -1703) nach der erhaltenen Bauinschrift (1696/9-*) fünf Bogenachsen (41-45) im mittleren Teil des Aquäduktes in ihrer alten Form erneuert 0 und unter seinem Nachfolger Ahmed 111. (1703- 30) das sog. Ilalkah-Nctz (-*) wieder instand gesetzt.
274
WASSERVHR SORGT NG
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DC 1 2$, 2;SkBy/1 $$6—558: FoRC 11III.IM1 R S I RZYGOWbKl 18-20; I·,.L. Grosvenor, Constantinople. London 189$, 5$8ff.@; Gcri.itt 15-14; K.O. D\i man, Der Valens- \qu:i dukt tn Konstantinopel. Mn Beitragen von P. \\ 11 n κ (Isr- Forsch 5) Bamberg 1955©. Mamhogry, IstTour 205· 205; F.yice. Guide No. 111; Janin, CB 199 200, R.M. Harrison. AAMuslst 15/14 (1966) 219: G Prinzing - P. Spi.ck. Studien 7. Frühgeschichte K’pcls (MisccllByzMonac 14: München 1975) 179-180, 201©.
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AI-.TIOS Z1STLRNL
-Vtfwe«;gr: »} ζηστ/'ον/ζ ror Άι-τίου- türk: i.ukur bostan; Karagümrük stad.omu.
A. j.Jh.
Obwohl der Bau der Zisterne nach späten Quellen (Preger 716) in die Zeit des Valens (364 378) datiert wird, scheint die dem ehemaligen pracf. urbis Actius Θ zugeschricbene Anlage richtiger 411 anzusetzen zu sein (MarcCom 75).
Die <a. 300 m vom Charsios Tor (Edirne leapt) ent h.rnt» offene Zisterne ^244x^5 rn= 20740 epn; l*as sungsvermögen hei einer Wandhöhe von ca. 13 15 in rd. 0,25 o,} Mill, cbm) erhält ihr Wasser wohl aus der benachbarten, zum Valeni-Aquädukt führenden Wasserleitung; ihre Lage scheint der Flucht der von der Apostclkirchc zum Tor führenden Hauptstraße zu entsprc< hcn.
lö./zo.Jh.
Die bereits im 16.JI1. nicht mehr genutzte Zisterne dient lange als (»arten und in neuerer Zeit als Sportplatz; seit 1962 ist sic als Stadion ausgebaut. Sie ist lange als Bonus- oder als Aspar-Zisterne bezeichnet worden; erst in neuester Zeit hat man sich über ihren ursprünglichen Namen einigen können Q.
Hammer, CuB 1 fj8; Forchheimer Sikzyi.owsm 48 49. 154 158; Χ.Λ. Sll)l HIIUS, .1« fr Κ .ΊιιλίΙ XO¥TTÖ»|tt| Tot’
I/ ti'ih· mit Toö */l»F.*r«i(»<ij xui s/ ηι'ηιξ ftovot, Κ/ιΦ£ 29 11907) 249 2®4· usi nn η. B\/anz |o; R. Janin, Les citerius d'Aciius, d' \spar ci de Bonus. HEB 1 (1943) It 11 $ 0; Mamhoikv, Ist Tour 252; Eyici·, Guide No. toi; Janin» CB 204 20$.
* -rfi
\bl». (.’bcrblick über den Sultan Selim (, ukurb<iMnn von Norden nur «li-r l.itili C:imii im I hnrergrund im Gc-gcriM·/ zu der anderen großen 7.i terne i*r diese *chi»n lange als (>.irtcnl:in<l nut zugehöriger klriru r \\ uhn^icdhinu genutzt
AS PAR-ZISTER NE
Xamen: gr: 9 λεγο/ιεν>/ VAσπάρος (κιν<πΰη»ι);μεγίστη κινστίρνη; η τοΰ Άσπαρος κινστίρνη; türk: Sultan Selim C^ukurbostam.
459
wird auf Betreiben des Patrikios Aspar und seiner Söhne unter dem Konsulat des Ricimer und des Patri ¬ kios die in Nähe der Konstantins-Mauer gelegene große Zisterne begonnen (MarcCom 87; ChronPasch 595 By, die f 52 m im Geviert mißt, von ca. 10 um hohen Mauern in Ziegeldurchschußtechnik (5,2 m stark; umschlossen ist und bei einer Botlcnfinche von 23 too qm ein Fassungsvermögen von rd. 0,23- 0,25 Mill, cbm hat.
i6./2O.Jh.
Die Zisterne ist bereits im i6.Jh. lange trocken, da unter Süleyman I. hier eine kleine Moschee errichtet wird ©; sic wird noch heute als Garten mit einer kleinen Siedlung genutzt.
Auch bei dieser Zisterne ist ihr ehemaliger Name seit langem strittig (Zisterne des Bonus, des .Arkadius, des Petrion) und erst in neuerer Zeit (2) @ mit einiger Wahrscheinlichkeit fixiert worden.
Hauikat I 77 (IIammik GOR IX N<>. 142; Öz 1 4<'·0: IIammi-.k, CuB 1 559; Foiu hiii imi r-SiKZYGowsKi 46 4”; S< HNi nu η, Bv/anz <0 31 ®; <». Virx ujsky, Florius \1d.1 hur Aspar. Suilosit'orschg. 6 (1941) 38-73; R. Janin, REB i (1944) 8s 115 Mamboury, IstTour 252; Eyici·:, Guide No. 86; Janin, CB 204.
279
\VAS*4 *<\ I KMHCI.IM.
I nihili ι .ι, .In /1 it im I Inti >11 < 11 r« I ι·«ρ· η I 19. II«
I»INHIRI>!flEK.Z1ST|1|<M
BINBIRDI REK ZISTERNE
Num· : Binbirdirek; Pazlipaya bodrum.
Dic zwischen I .ausopalast und Porum Gmetantinj dicht südlich der Μ esc liegende, 64 x56,4 m groife Zisterne mit ihren 224 (16x 14) zweiteiligen Säulen (Fassungsvermögen ca. 40000 cbm) soll unter K*>n stantin von einem aus Rom stammenden Philoxcm« (Prcger 147I.) erbaut worden sein; die im Bau beobachteten Zicgclstcmpcl gehören allerdings erst der Μ.
5.Jhs., z.T. dem 6. Jh. an Q. Der Bau ragt /"wie die Ihm hliegenden Ecnstcr zeigen) mit dem Oberteil aus dem Boden und trägt ein offenbar größeres Gebäude, liessen Identifizierung bisher noch nicht gelang®.
\|ι|» |l? Ililirfl III .11 hl ill f /Ml III! (Ki l.«»l|sl|lll lliill Mill I. \\ ul/lllp I / ; die ihilir il·· .HI* .* X.l'lkll HUI Zu IM lu HU lll.l g< lnldrh'ii Sllll/f II lull.I μ, I Mill ι ih< 4. mh Βι ι -.ι ι i|m 4 .mil K.ipii( II r.i ii.Xm.u.i ·ίιι< h* life KiiiiiiIhiIh his /IIIII Si hl III I ill I < Μ unllll II Illi I I Mill I .1. I I. III ΙΊ I*(.|I I III lit I /· II llllllllV nid di· /ui ι Inn d( ii (11 u nlh< μ hi im Lieu/ mid ipn 1 pvspiiitnh 11 II· d/.nil 1 1
/II I 1 l’JII/l ii
15./20. Jh.
Die trocken liegende Zisterne wird in Reiseberichten seit dem späten 15.JI1. erwähnt; sie dient schon im 16. Jh. Seidenspinnern als Arbeitsstätte (Lubcnau), später auch Seilern.
Μ. 17. Jh. fallt das Gebiet um die Zisterne an den Vczir Eazli pa§a (G( )R V 598), der sich über der Zisterne ein Palais errichten läßt @.
Nachdem die Zisterne im A. 19.JI1S. wieder als Werkstatt von Seidenspinnern verpachtet war, wird sic seit \. 20. Jhs. zur Lagerhalle eines lokalen Marktes und untersteht in neuerer Zett der Μuscunisverwaltung. Die SW licke der Zisterne ist bei Anlage des darüber- stehenden I lauscs z.T. vermauert worden. Eine weitere, dicht dancbcnlicgende Zisterne mit 32 Säulen (Zist I' 7/3) ist nicht mehr zugänglich.
IIammik, CuB I 555 55<>; (onst.innmadc <>4; Skm/ I 262 263; l'oiu mu imi i< SiKz.YGowski 56 57: I'a.Raiu r, BZ 4 (1H91) 128; l)|t lai I ssai», C’pk dc Bvzancc .1 St.unboul. Paris 1909, 142 145©; K. WucziNia«, BZ 22 (1913) 460; Bvz.1ntin1.schc Baudenkmäler zu K’pcl. Hannover 1925. 9° 9H; St iiNi.ini.it, Bvzanz H6; Μλμηοπηυ, 1st Tour 256©; Ι·.νι< 1, (itikle No. 52; Janin, CB 207 208®.
.’IMI ΗΧΕ C </2
WASSER VER SORGI N(,
\bb. ;iK Einblick in dic heute fast völlig vcnchuttctc ZiMcmi (. ;.'2. in der ciiu' grolle Zahl von Kapitellen vcrsclncdcn-ier Art meist «./G.|h.i verwendet uurdc. tetK auch al* Basen der verschieden langen Säulen
ZISTERNE C 3/2
''Ipek Bodrum; Cin Ali Kö§kü)
In der funfschiffigen Zisterne von 17,2 x29,0 m Grundfläche tragen 4 Reihen von je 7 Säulen 1 .ängs- und Quergurte mit Ziegelkappen; Datierung und Zu ¬ schreibung der (wohl zu einem Klosterkomplex gehörigen; Zisterne sind noch nicht möglich.
19.Z20.Jh.
Nachdem der Bau möglicherweise zeitweilig als Unterbau eines Palais diente (daher vielleicht seine bei Andreossy überlieferte Bezeichnung (μη Ali
Kö$kü?) wird er in 2. II. 19-Jh. von armenischen Spinnern genutzt und nach dem Brand des Salmatom- ruk-Quartiers 1919 verlassen. In neuerer Zeit ist die Zisterne mit Müll und Schutt fast völlig aufgetülh worden und nur mehr im nördlichen Teil zugänglich.
Com γε Andreossy, C’plc ct lc Bosphorc dc Thrace pendant les nnnces 1812, 1813 ct 1814 ct pendant Pannee 1826. Paris 1828, 454; 1’oRcnni iMi r Strzygowski 6$ (No. 10); Χ.Λ. Sim rides, ΚΒΦ£ w O907) «'θ’ s· Κγ,°· TftrihDerg 27 (197?) ‘7f’ >78.
281
ZISTERNEN D 6/i + d6/$
\\ ASSI KV I l<s<’><<·' XG
» *·<» : Π ·· ι ι·»'»·.· Jt f am h jK .»\U · jmii hc/tit hnttcn. hcnu
(· , ·< · · K »r » Μ *:h.i pj>j Mondi. \n*'ih· irr 7 i-u^d um
ZISTERNEN D6/r + D6/j
In der dreisehiffigen Zisterne D 6/t (12,2 m breit und bei trapezförmigem Grundriß im Mitte! 23,6 m lang) tragen z Reihen von je 5 Säulen Zicgcltonnen mit Stich kappen.
Eine Datierung und Zuschreibung der Zisternengruppe an bestimmte byzantinische Bauten ist trotz mancher Versuche © nicht möglich; auch die Nachbarschaft zur Markians-Säule f—*) erlaubt keine Aussagen.
2.11. t7.Jh.
wird über der Zisterne (Mahzen-i Kebir; eine kleine Moschee als Stiftung des Vali von Bagdad, Kambur Mustafa pa$a (f 1666/1076 H), errichtet (Yayla msc. bzw. Kambur Mustafa pa§a msc.), neben der ein älterer Friedhof hegt.
20.Jh.
Nach Zerstörung der Moschee durch den großen Stadtbrand am 15.6.1918 bleibt der Bau unbenutzt liegen und verfallt völlig, während die Zisterne noch in jüngster Zeit begehbar ist.
I *,r '•colcn /.‘tfitKll 1> > I ..lid i ) '> I \| II
I <’H< Hilt IMI R SrMtYGOWSKt ’M (Nf. 8ς \r lo St HM UH R. Bv/.ΙΠΖ HS .O + P . Mb (No. 24); $. I-Yhi Kt.uihurd.i Yayla < .nnilcn. TarihDerg 7 (19)4) tt-»90- S I yi< 1. l'.uihDcrg jb im’-
YhKI HAI AS SAH AY!
WASMJ4V! RSORGI’s<>
Abb. pi Aimchniti jus den Plaiigcbicccn I 7 und 1* K funicn) des Sudiphncs Μ 1 5*>rz> uni Lage der ZiMcrnr Binbirdircfc; die t rcbiun Zittern? dm t
außerhalb der rechten ob· rm f·.« k« dee PLncs (vgj. Abb. 497)*
YEREBATAN SARAYI
Namen: gr: ΐίασιλικη στοά; Ηασιλήης στοά; Ιίασι- λικη κινστ^νη; lat: Basilica, cistema basilica; türk: Ycrcbatan sarayi.
Über dic (zweifellos vorhandene) Bebauung des Cie bietes in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten ist nichts bekannt; das mitunter hier vermutete Tetra stoon wird wohl etwas weiter südöstlich zu suchen sein.
E. 4./Ä. j.Jh.
wird zu nicht sicher bestimmbarer Zeit φ die ί Iahen anlage der Basilica errichtet, mit einem offenen inne ren Säulcnhof und anliegenden Kammern sowie Sau lenhallen an den Außenfronten. In unmittelbarer Nähe liegen auch die etwas ältere Bibliothek ''Gründung 357 ®) sowie auf der S Seite zwischen Basilica und Mesc das ()ktogon (Prcger 226); «he Baugrupp«, beherbergt bis 425 die dann in das Capitol verlegte Universität. Ein Erlaß von «140 untersagt das Aufhängen von Bildern und the Anlage von Verkaufsständen in der Basilica (Codjutt \ 111 11,21), doch finden sich später Buchhändler in der Basilica.
476
Bei einem Großfeuer werden Basilica und Bibliothek zerstört (Kedrcn I616B; Zonaras III 130t. B); die Basilica wird schon bald danach wohl durch Illus (Mui ler, FG11 IV618; Kedrcn I645B; Theoph 176 Boor) ■ wiedcrhcrgcstclh, während «ler Wiederaufbau der Bibliothek nicht sicher dauert werden kann ®.
285
YEREBATAN SARAYI
v\ \s>l R\ I RsORGl *sO
Xach Brand/erstorung von Basilica und Oktogon beim Vika \ufstand s<2 laßt der pracf. ui bis Longi nu> bis etwa M* Malalas 4S2 B) die I lallenbauten und das llofptlastcr \i icderherstcllcn; etwa gleichzeitig laßt Justinian I. die große Zisterne (t x (»4,6 11B unter dem Hof anlegen (Prokop, Dc aed 111.10-15). Justin 11. s'8) laßt die bis bei der Basilica
stehende Sonnenuhr wieder aufstellen . \nthPal IX - te.Jh.
D c int B 1J werken reich geschmückte Basilica Prefer - f- ’"if bleibt Sitz der Universität, die nach ':<r Sch .c 'ung durch Phokas (602 Oie aut Betreibendes Patriarchen Sergios 610 wtedereröttnet wird: sie dient offenbar auch für Gerichtssitzungen Just
Die Nachricht einer 72.(1 von Leo ΙΠ. angeordneten Brandzcrstörung des < Iktogon wird heute zu Recht bezweifelt; freilich endet wahrend des Jkonoklasmus die Tätigkeit der I mversitiit an dieser Stelle (2). Die Basilica scheint spater als Handwerkerquartier gedient zu haben Preger 500
Reisende des Spätmittelalters und der Neuzeit kennen die Zisterne, über der bereits im i6.Jh. viele kleine \\ ohnhäuser standen. Die Gewölbedecke bricht zwar an einzelnen Stellen von Zeit zu Zeit ein und wird geflickt; auch werden 1723/1155 H acht Pfeiler repariert (S). \hnlichc Schaden bestehen noch im i</.Jh. In neuerer Zeit werden an einzelnen Stellen Sicherungsarbeiten durchgeführt; 1940 wird der bisher der Stadtverwaltung unterstehende Bau der Museumsver- waltung übergeben und spater für Besucher herge- richtct. 1934 finden sich nördlich der Zisterne Reste der Basilika
υικ» ηλι sKH m
W \>SI Κ\ΙΜΜΙΙΚ.Ι \C.
Abb. si? I agcplan der Zisterne und dir in ihrer N.uhl»u*chat'i liegenden Baure^c Μ. i ioco. Die Zisterne wird bei einem Innennuß von ι <n x 64.6 m von Zicgclnuucrn mit angc schrägten licken umschlosMrn und i*t nur Ztcgelgc wölben auf Gurten über 1 r Reihen von je Mui/tfi [— <46 Vmleni ulxrdccki. Im 5k even i*r ein Areal umi f 6/2 Gcwolbcfrldt-rn durch eine Bruchstein mauer Bbgetperrt; «xfenbar im hier da« Zhtc-rncngc-vulbc smil einem darüber liegenden Bau cinjrcsitifitf. Im Osten sind N Säulen durch Pfeiler ummantelt Die InrerknJumnirn und trotz Mrhcmbarc-r Rc-geilnftigkcir de* Plducx nicht eletch: in den ersten acht (von >\\ an gezahlt) Schiften messen mc i -i m.
Ml den 4 »»Milchen Schuten i.tc tu. der \\.uidil'siard det I nJreihcr iv »ici .l.Bu in liviuknmiiic W .111J)
DCH 3-4(150-152), II 13; SkByzI 455-458; P. Forchiii 1- Mer - J. Strzygowski, Die byzannn. Wasserbehälter von Konstantinopel (ByzDcnkm II) Wien 1893, 177-180; Ii Unger in: E. Mamboiry - T. Wn gand. Die Kaiscrpa Liste von Konstantinopel. Berlin 1934» 54-71. Schniidir, By zanz 23-26®; E. Mambopry, Byz n (1936) 274 ©; Και.ύζμ.η, Kapirellsrudicn 62-65, Ή» 195 5 ^’· Downey, AJA 41 (1937) 194-211; C. Wi sun 1., Die erste Kaiser liehe Bibliothek in K’pcl. Zcntralblart f. Bibliothekswesen 59(1942) 193 209; Μ. Izzeddin, Acics 6. Con grim EtByz II (Paris 1951; 195 196; Λ.Μ. Sc 11x1 unit, BZ 45 (1952) 86; R. GUBUMBj Melanges d’Histoirv Littcraire cl dc Bi
bliographk offerts 5 Jean Bonncror. Pans 19^4, 9’ i^-. C. Mango, The Brazen House (ArkicolKunsthisiMcdd- DanVidSebk 4,4. Kopenhagen 1910) 4« <■: W- Ku iss. IstMitt 15 (1965) 166 167: Μ· EWXÄW I bowman Kavsen’h Mehmed aga butihul 1962. 27@; Janin, CB 157 162:208 209; P. Liaii rus I e premier hunianisinc byzamm (BiLdövz-Emdc» 6: Paris 1971) 61 68, X9 I’ Spick. Die kaiserliche I’nivcrsitat von K’pel (BvzArchiv 4) München 197Ι» ®· P· X V 1 |1S’Notv> slir
rcmpl iccmcni de Γ ΜιακαλΗοι·. Bvz 44
(1974) 91·
iSi
LANDMAI FR
WITlRBAfTI X
UΛ .: Kd.,normen* Anveh. der L.ndm.ucr au·. dem Zwmger heraus ,,,.ι Bl.ck auf die Türme P und 46 mit dem an vielen Stellen der Mauer let,««baren U«h..| .ler Türmt.,rmn: »wischen Turm . ih wechseln Rechteck und Pok gnnfc.rmen regelmißig: von Turm iW, sind (mit Ausnahme d» Mhvm Mp. nur RcchicO türme gebaut worden. Zw.stl.cn .ten Türmen 4·. «M *«’· kbr<' Stht"w «kcnnen> ™h™d wciter n,’rdllrh *>’- W*d“W
U . r.ar Rcch.u Ouirnt tolgcn mit Ausnahme de. Ed.rnck.pt und des l.ckturme V. sLd. \hb. WQh be. denen uteder Polygonformen au.tre.cn.
LAX DM \L LR (Ηε.οόοπιακος τείχος)
A. j.Jh.
wird unter der Leitung des praef. pract. Anthemius angesichts des raschen Wachsens der Stadt im 4-Jh. sowie zunehmender Gefährdung des Reichsgebietes mit dem Bau einer neuen, ca. 1,5 km westlich der I onstantinischen Mauer liegenden Stadtbefestigung begonnen, die vom Marmara-Mecr bis zu der schon bestehenden Befestigung des Vorortes Blachernai (dicht nördlich des heutigen Tekfur Sarayi —►) führt (Socrat. Histl.ee! VJ1 1). Die wohl schon vor 412 begonnenen Arbeiten ©an der 5,7 km langen, durch </» polygonale und rechteckige 'Hinne verstärkten Mauer schreiten rasch voran — wenngleich nicht in der von spateren Chronisten überlieferten Zeit von (>'· lagen (s). 415 ist das Rhesiontor bereits teilweise fertig ©; 413 wird auch schon über die Nutzung der Türme durch die ehemaligen Grundbesitzer und
2 86
über deren Instandhaltungspflichten verfügt (Cod Thcod XX’ 1,51). 422 dienen die Türme zur Unterbringung von Truppen (CodTheod VII 8,15); zu dieser Zeit also sind die Mauern jedenfalls fertig.
Der neue Befestigungsgürtcl besteht bei einer Ge- samrbreite von 27-5 5 m aus einer 4,8 m dicken und 11 m hohen Hauptmauer (μέγα τείχος) mit 96 Türmen in Abständen von 70-75 in, einer ca. 14,5 m davor verlaufenden 8 m hohen um! ebenfalls durch Türme befestigten Vormauer (προτείχιομα, εζω bzw. μικρόν τείχος) sowie einem (vermutlich nut an gefährdeten Stellen) in den anstehenden Boden bzw. I'cls eingehauencn Graben (der heute bestehende 18 m breite, beiderseits von Mauern gefaßte (iraben ist erst spater vielleicht um 1000? angelegt worden). Mauern und I ürmc tier ersten Bauphase sind sorgfältig und sicher unter Berücksichtigung der Farbwirkung aus Klcir)€]uadcrmaucrwcrk nut fünfschichtigen Ziegelbändcrn errichtet; von den auf den W ehrgang
*2« >·.ηΙΠπ·Λι ilr-. luir.irG: suit rinci l¥«»iu im Ι·τ·1ρι*<Πι·ιϊ. uuf tier ζαι-thcn 1 jtt und Mauer onechaufcn 1 r»uiip* lau. eine \om < ·!<?«·. seh«»3 aut dir Ί arnipbufunn fuhirmlt· \\ cndrkfrppc aut IX timrrcn Iriw dc* lurrro i4?L-niur an» dem \ < Jh.. üben cin/elnc Reparaturen
Uib «aii Schema do Betc*ntfi>ngm«fi'im >n schrn* ul<n und Grundriß mit du -ich über eine Goainthetur v.«r. eri μ im rrMirrkcndm Ι·ιΙχι ti*i Hauptmauer flink«! Zvir.jtcr \umuu<** Vnr.’uinjicr Hru«*«in<«nr.iucf («rahm mir Traver-enmaurrn) de* bad \u*luaju»ianilt*
der Hauptmauer führenden Treppenanlagcn sind heute noch i6in unregelmäßigen Abständen erhalten. Die Türme der Hauptmauer binden nicht in die Mauern ein und sind - vom Wehrgang aus zugänglich — nur in den ( Jbergeschossen zur Verteidigung herge richtet; die im Grundriß ebenfalls rechteckigen und halbrunden Vormauertürme stehen jeweils (gegen über den Hauptmauertürmen versetzt) vor der Mitte der Hauptkurtinen; die Vormauer selbst ist als Kiisc- mattenmauer mit Quertonnen und verhältnismäßig dünner Frontwand (0,5-1,15 m) errichtet.
In der Hauptmauer finden sich neben zahlreichen /Xusfallpfortcn an Turmflanken vier kleinere und sieben größere, jeweils mit Vorroren in der Vormauer kombinierte Tore, unter denen das bedeutendste die scit 145H in Ycdikulc eingebaute Porta Aurea (-·) ist; die anderen sechs Haupttorv - jeweils beiderseits durch Türme gesichert unil mit großen Treppenanh gen kombiniert sowie kleineren Toren in der Vormauer entsprechend - sind von Süden her (Abb. 530 U<): X ylokerk os-Tor = Beigrat kapi; Pege- Tor=Sihvri kapi; Rhcsium (Polyandrion)-Tor = Veni Mevlcvihanc kapi; Romanos -Tor = Topkapi; Pemp ton Tor=(Örülii kapi); Charsius Tor=F.dirnc kapi, letzteres mit einer Kapelle des Hag. Georgios und unter diesen Toren das bedeutendste (DcCrr 41p B).
447
werden im Winter bei mehreren starken l-rdbcbcn große Teile der Mauern (ChronPasch und <7
287
WI1IKHM 11 \
LAN DM AVER
Blu I. imi Sutli-ii ml «Iu mi μιιΙΙιιΙηίι M.iiicizug liegenden I num n> i«, ,\nn trellis ii.ieli links zählend) (vgl \bh «?;) mit \ ornuucr und (>'.dx'l />i-iuid uni I>>|6|
der 96 'Turme beschädigt; angesichts der Bedrohung durch die I hinnen werden mil Beteiligung der Stadt Bevölkerung unter Leitung des praet. praet. Constan tinus ihr Schaden in rund 60 'Ligen behoben (Marc Com 82; Zon.ms III 106B; CIL III7J4 u.a. ©)· |(i werden geringfügige Veränderungen an den To reu ausgetuhrt.
Μ. 6.JI1.
Durch I rdbeben werden S5 । Teile der Mauern beim Goldenen Horn und 557 des noidluh anschließenden
Μ ii« rlauls bis /1.1111 Rhcsiiim Tot sowie große Teile di r du 11 Konstantins Mauer (Malalas 488 B; Thcoph .·.·/ I .*(1 Boo> beschädigt und wohl in den Jahren auf Initiative d< s Kaisers Justin II. (5G5 $78' und di 1 Sophia durch den Spathai 10s Narscs wieder hi igcsiclh
6z6
wird die Stadt durch die Avaren und deren Hilfstrup pen belagert; kurz zuvor waren durch Magister Bo nos die Mauern instand gesetzt und stellenweise durcl vorgclegtc Palisaden verstärkt worden. Der Angril erfolgt unter Hinsatz zahlreicher Belagcrungsniaschi neu und türme zwischen Polyandrion- und Pempton Tor (ChronPasch 719B), kann aber - ebenso wie dc \ngnfTim Blacherncn Gebiet - abgewiesen Werder 2.II. 7./A. S.Jh.
Mehrere kleinere arabische Vorstöße gegen K'pc (668/9:674 680) hatten bereits Justinian II. (685-69) zu einzelnen Reparaturen veranlaßt; die \ orbereitur gen al W alid’s I. zu einem neuen b'eldzug -1; notige \nastasios 11. (71 < 711) zu intensiverem \usbau dc Mauern, vor allem zur \ vrstärkung der \rtillcrte i
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B3
LANDMAVER
Abb. 441 AuUchnht bik den t'laiii'cbiiieii \ 9/10 und 11 9/10 de* Stadipljuie* Μ. 1 ifooo nut dem SudiMt Zipfel des Stadtgebietes.
Wl IIHl'M ll \
74Ο
Abermalige Erdbcbcnschadcn an tier Mauer und 50 tbrtige Wiederherstellung durch I.cun III. (717 740). tur die er eine besondere Steuer erhebt (ΊΊινορΙι 412 Boor; Zon.1r.1s III2(»4B; Kedren I801B); die durch Inschriften bezeugten Arbeiten dauern auch unter Konstantin V. noch an.
9jh.
Die Belagerung der Stadt durch den Usurpator Thomas 821 8z; scheint an den Mauern keine Spuren hinterlassen zu haben; dagegen stürzt bei einem Erd beben am I limmelfahrtstag 866 ein großer Teil der Mauer am Exokiunion offenbar ein Snick der K<»n stanrinsmauer ein (Kedren II173B).
E. 10./1.H. 11.Jh.
werden die Mauern durch eine ganze Reihe stärkerer Erdbebenheimgesucht (9S6/87; 1010: 1032: 1036/37; 1041:1063 ?) und wohl weitgehend repariert (Inschriften Basilcios'II. und Konstantins VIII; Zonaras III679B; Kedren II4S6, too, 515, 5 18, 5$213).
2. H. iz.Jh.
Manuell. Komnenos (1143 $°) sorgt neben dem Neubau der Blache rnen-Mauer (->) auch für Reparatur der seit längerer Zeit vernachlässigten l.andmauur (Kinnamos 274B). 1189 laßt Isaak Angelos das Xylo kerkos-Tor zumautrn (NikChon 528B), während Alexios Ill. (1195-1203) die Wiederherstellung des Charsios-Ί ores (Edirne kapi) veranlaßt.
z.H. 13.JK
Unmittelbar nach Rückgewinnung der Stadt 1261 läßt Michael VIII. Palaiologos (1259-82) die Mauern auf höhen, d.h. die Zinnen erneuern; wahrend des dro henden Angriffs Karl’s von Anjou werden die Türme zur Lagerung von Getreide Vorräten genutzt (Pachym I364B). Unter Andronikos II. (1282-1328) folgen offenbar gründlichere Reparaturen (NikephGreg H75B)·
AM«. )O Heurige Amirli* emtx cnwpra bendm < >1«ri£cwli«i|tr4uinr* mH den Schertrnni«chen und rkm Aficals de» Turiiieng|CW0ll«»
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M. u.Jh.
werden die Mauern im Oktober 1:4; einem durch I rdbeben beschädigt. jedoch bald danach wiederher ccstelh iNikephGreg llmjs u. -miB): da bei erhall auch dic Grabt ntiom mannshohe Zinnen. Schon i ;s., /ersinn ein 1 rdbelu n abennals Teile eiet Mauern, du loh.miK*' \ . Palaiologos u ;ai 911 reparieren laßt XikcphGrcg 111 221, ’λ;Β .
• II. n.|h.
’ ’bwohldu kui/v Belagerung durch Suhan Murad II.
• Ut u· die drohende Gefahr gezeigt hatte, muß man steh jedoch angesichts der geringen Mittel /11 ii.hIim aul handwerklich nicht sehr sorgfältige \us Ih*m rung d<i Vormauer ist 11 1427) IIIU| Reinigung ‘les verschlammten Grabens beschranken. Inschriften •Io Kaisers Johannes VIII. 11421 |S und der Haube •und zagen aber, daß bis /um Bclagcningsbeginn 1 H ; an <k 1 gesaimen Mauer gearbeitet wird zulet/t mit raschen I In klingen durch Grabplaiicn.
NO
wird die Stadi im \pnl durch das Heer des Sultans \h Ι·ΐ'·κ II. ςι |s i so eingeschlosscn und die Land* main 1 an ah reichen Stellen nut Kanonen beschossen. von den Belagerten aber vielfach wieder geflickt: cm Turm des Romanos Tores wird völlig zerstört. \m z«i. i. erfolgt der Gencralsturm. der mit dem Bindungen der I nrkcii in die zwischen Romanos- und (haisios I01 gelegte Bresche zum ball der Stadt fuhrt.
Hie gesamte Mauei wird sofort nach der l’roberung •uif \nordnung des Sultans gründlich repariert: 14,8 wird am S J ude der Mauer hinter der Porta \urea (-■») die Zitadelle \cdtkule ( ♦) gebaut. Als Zolltore Pur Warciieinfuhren sind allein Topkapi und l dune kapt erlaubt.
I iheblichv Maucrlauf
I •dbeben/erstörungen im gesamten ' "”»/*> 11 11 mit dem l ansturz von 49 l\ir
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men (Mar. Sanuto, Durii 9, <65 ff.) zwingen zu uni tangrricheu Bauarbeiten, bei denen neben Truppen ca. 800c F nona rbei ler aus dem Reichsgebiet unter Leitung des Janitscharenaga Yunus aga eingesetzt werden, die die Schaden bis zum Herbst ttto beheben. Als Baumeister sind genannt Mimarha^i Ali b. Abdullah. Minur Bali und Mahmud
Cadd.v Uferstraße u.a.) werden an den Durchbruchs- stcllvn sowie am Topkapi und Edirne kapi Siehe riingsarbeiicn unternommen; gleichzeitig aber werden einige Teile des Grabens mit Bauschutt aufgcfüllt.
l’.Jh.
Die offenbar lange vernachlässigten Mauern werden 16H/1C44 H durch den Kavmakam von Stambul. Baxram pa§a. repariert und zum Einzug des Sultans Murad IV. weiß getüncht; 164t (?) und i(h6 läßt Großvezir Bo\nu egn Mehmet pa$a angesichts eines gefürchteten Flottenangriffs der Venezianer weitere Reparaturen Ausfuhren (G0R \ 6< 4).
18.-w.Jh.
Nachdem durch Erdbeben 1690 und Π19 abermals größere Teile der Mauern darunter 1690 auch das Topkapi (GOR VI5 56) - zerstört wurden, läßt Groß vezir Daniäd Ibrahim pa$a 1'22 24/1154 H um fangreicherr Reparaturen an der Landmaucr und an den Seemauem Ausfuhren; die Leitung hat der Direktor der kaiserlichen Küche Halil Efendi.
Neben den durch die Erdbeben 1754· und 1894 verursachten erneuten Einstürzen von Teilen der Mauern verursachen vor allem der kontinuierliche Steinraub durch die in der Nahe wohnende Bevölkerung sowie die völlige Vernachlässigung durch die Administration schwere Schäden am Baubcstand trotz gelegentlicher Reparaturen (1*96/9“’ ® sowie E. 19.Jhs.). Um i8o beginnt erstmals systematischer Abbruch zur Gewinnung von Baumaterial, der nur dank ausländischer Intervention nach einiger Zeit wieder beendet wird ©; auch dem Bahnbau (18^0 -7;) fallen Teile der Mauer zum Opfer. 1886 wird das bisher zu gemauerte Xylokerkos Tor wieder geöffnet und seitdem Belg rat kapi genannt.
Seit 1910 diskutierte Plane zum Abbruch der Mauer und zum Einebnen der Gräben sowie zur Anlage einer großen Ringstraße nach europäischem Vorbild können dank des Eingreifens türkischer und auswärtiger Archäologen glücklicherweise zu Fall gebracht werden.
Erst im Zusammenhang mir dem Durchbruch der großen Ausfallstraßen seit 1916 (Miller Caddcsi, Vatan
J. Dau away. \n Account of the \\ all.« of Cplc. \rducul» gia 14 (1805) 251 241; Hammir. CuB 67 m. Pam’Aih.
r<M>« /FOfTuirii· ru/rii· K'.vJ.n·»:. ΚΚΦΣ2 1 864/611
171 22c. DB/iS-ι. ;-6 Q. Uni,ι r. Quellen 2. "* 214. Pa* patia ι 8c Dr. \. Mordtmann, \rchOrLat 1 (1881)69"* 7öj; C.r. Car aihia'Dory G. \. Di μι γκιADb*. Plan ar- cheologiquc des muniillrs dc C’pie du cörc dc la terre Istanbul 1SS1: B. Lfwis, The Archaeological Journal 19 (1M82) 118-129: S. \rki ari hi s. Parartcma 16 11884 5- 1 ; \. \ an Mu ι ingfn. Bvzantinv Constantinople. the V\ alb of the cm and adjoining historical sites- London 1899. I. PaRC.OIRF. 1R \IK 9 (I9C4 261 27-. 281-191 : T. PRFGFR, BZ 14 (1901) 2’2 280; BZ 19 UQIC 4AO 461: A. Hfisfn rfrg. BZ 19 (1910) 670; B Granville Bakik. The Walls nt Constantinople. London 1910; \\. Bintxhlwiisi he. Die türkischen Namen dvr Tore von K’pel. BZ 2: J914/19 408; J. Ραγadoiwl«, Les citcrnes a ciel ouvert et Ie fosse des niurailles ^Recherche.« Bvz 1919); S.G. Mercati. Iscri- zionc sulla porta ΑΤιοσιοι* di C’poli conservata tn un codicc Xmbrreiano. Bcssarione 14(1920' 201-205: B Put. \SA- icnc ; (1921' 210; K Lehm.ann-H.artt.frfn. BNJ 5 (1922 11; 114, 560-561: S.G. Mercati. Bessannne 2c« J922 xiq; H. Ln tzmann, Die 1 andmauervon K’pcl Vorbcricht uber die Aufnahme 1928. \bhBcrhn 2 1929k FuF < .1929 169- i7o; T. von Lt pkf. Die Landmaucr von K’pcl. Atlantis, Heft 11 (195c) ι»95-’^4: A.M. Schneider B. Meifr. SBBcrlm 19::. 1157-1172: Sihnhdir. Btzanz 80-M; IM. Schneider, Vntiquitv 11 (195’ 461 468: F. Kri sc hen. Die Landmaucr von Konstantinopel I. Zcichneri sehe Wiederherstellung .Berlin 1918’: K.M. Schneider. BZ ;8 1958' 4^9; MISN . M.I Nomidis) Auong τώι τπχώι· τζ~ Ηπταιΐ')ΐ*ιχζς («alata 1998; \.M.
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291
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PORTA AUREA
A’./wr; Äntwu //lUar, Aovw/n ΙΙνλη (ΙΙόρτα); Porta Aurea.
A. VJh.
Im Zusammenhang mil der unter dem noch minder jährigen Theodosius 11. durch den Pracf. Praet. An themios unternommenen Neuhcfestigung der Hauptstadt (um 41z) wird im Bereich der Einführung der Via Egnatia in das erweiterte Stadtgebiet ein Tor errichtet, das an einer durch ihre Höhenlage beson ders betonten Stelle liegt und in den folgenden Jahrhunderten das Haupttor der Stadt, vor allem das Triumphtor für feierliche Einzüge der Kaiser ist. Das insgesamt 66 m breite Tor besteht aus 2. an der Fcldscite aus guten Marmorquadern errichteten Türmen (ca. 17 X 18,5 m Grundfläche), die vor die Flucht der Mauer vorspringen und drei verschieden breite Durchgänge flankieren; auch diese Durchgänge sind innen und außen aus glattgearbciteten Marmorqua- dem, die Bögen in sauberer Keilstciniügung aufge setzt; alle Teile mit Bruchsteinfundamenten auf dem gewachsenen Felsbodcn G). Der Hof zwischen den Türmen ist mit Marmorplatten belegt, wobei in der Mine eine Bahn aus regelmäßig bearbeiteten Rechteckquadern zum Vortor läuft, das - in nicht sicher rekonstruierbarer Form - in die Vormauer eingebunden ist. Die durch eingestellte Pfeiler und Stürze ge rahmten Durchgänge erhalten wohl 425 nach dem Sieg über Johannes Primikcrios vergoldete Türflügel (Malalas 560B). die dem Tor seinen Namen geben: auf dem Tor stehen u.a. Statuen des Theodosius, der Nike und ein Elefantcngespann. Das für den kaiserlichen Einzug bestimmte Mitteltor blieb normalerweise geschlossen; auf dem über dem Torsturz gewölbten Entlastungsbogcn werden wohl ebenfalls 425 in Metallbuchstaben Inschriften angebracht: HA EC LOCA THEODOSIUS DECORAT POST FATA TYRANNI (Ostseitc) und: AUREA SAECLA GERIT QUI PORTAM CONSTRUIT AURO (Westseite). Einige auf dic Torwände gemalte Acclamatio- nen mögen aus der Frühzeit des Tores stammen ©.
674/67$
ist das Tor bei der Belagerung der Stadt durch die Araber Ziel schwerer Angriffe (Theoph j^Boor).
740
Bei I .rdbeben stürzt die auf dem Mittelbau des Tores stehende Statue des Theodosius herab (Theoph 412 Boor).
866
verursacht ein F.rdlx*ben den Absturz einer auf dem Tor stehenden bronzenen Nike-Statue (Kedrcn ΪΙ173Β).
1205
wird kurz vor der Belagerung durch das Kreuzfahrer- heer das Vortor ausgebaut (NikChon 754 B); bei den Kämpfen im April 1204 wird es beschädigt.
Μ./2.II. i4.Jh.
Während der Bürgerkriege in M./i. H. iq.Jhs. spick das zu einer kleinen Zitadelle ausgebaute Tor eine wichtige Rolle: Johannes VI. Kantakuzenos (1547 54) läßt das sog. i/uoiirnur verstärken (Kantakuz 111 291 293 B). d.h. die Oberteile der Türme Herrichten; Johannes V. Palaiologos (1541-91) baut das Tur 1389/90 zu einem πολΐχνιον aus. wobei Bauteile aus zerstörten Kirchen (u.a. Mokioskloster und Allerhei- ligenkirchc) benutzt werden. Dabei wird auch das Vortor verstärkt und erhält eine neue Fassade mit seitlich angebrachten Reliefpl.itlen mit mythologischen Szenen (u.a. Taten des Herkules. Venus und Adonis. Sturz des Phaeton) aus dem i./z.Jh. n.Chr. Durch das Eingreifen des Sultan Beiazit I. 1390 wer den die Arbeiten unterbrochen; das sog. Kastellion muß teilweise wieder abgerissen werden (Dukas 4Ή erhalten bleiben die \utbauren auf dem S-Turm sowie der große Treppenturm dahinter.
1457/58
wird das Goldene Tor in die von Sukan Mehmet 11. Fatih neuerbaute Festung Yedikule (-♦) einbezogen; seine drei Durchgänge werden zugesetzt und die Brücke vor dem Tor abgerissen.
i6./i7.Jh.
Von den E. 14.JI1S. am Vortor angebrachten Relief- platten sind bis etwa 1620 noch 12 Stücke vorhanden; danach gehen sie rasch verloren, nachdem em Versuch des englischen Botschafters Sir Th. Roe (1621- 28) scheiterte, einige der Platten zu erwerben ®.
297
PORTA AÜRF.A
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\i>l> Jniicniruni ·Ιι (loklcimi Γ<'ΐ<-\ mu ilcn vcim liioinicn Xusli.iuph.isin vj»I Abb <KX) c rru hiiti.il \ cim irkimgen: link·· der in palä« »logischer Zeit hinter dem Stidiurrn ,ιιιι;ι Ιι gu· I icpprutuiin, m <l< i Miru dir in iniiidby/:iniinisrher bzv. osmanischer Zeit zu gesetzten Durchgänge der südliche Durcheare u um tn juui’sic r /m uinlir gcoltnc' wunkni, tTihis iiii piiiipcml ilk RikLm ii<· des inmllii hi n Γ«nrnniirs.
IK94
entstehen bei dem großen L'.rdbcbcn starke Schäden «n den ( Hortet len der Tortünnc; zahlreiche Quader stürzen ab.
*9*7/« 9B
Grabungen durch British Academy und Macridy bey ■in Innenhof und am Vortor 0; dabei werden zahlrei (ht I ragmente der Rclicf'plaiteii geborgen. 1953: Untersuchung durch B. Meyer Plath und A.M. S< hiicider mit genauer Bauaiiliiahnic ®.
«9580*.
I < .tauri» rungsarbcilcn und Sicherung der Turmkro nen.
J. Sm,n C. Win i i k> Voyage <le I’llallc... I .a Haye 1 ■ । 5 . · < Brz I 521 3 29; |, s ι Hzveowskt, I )as ( loldvne Thor
in Konstantinopel. |dl 8 (>895) 1-39; RQu 7 (>893) 1-3: Mhiin'gi.n, Walls 39-73©; I’’.. Weigano, Neue Untersuchungen über das Goldene Tor in K’pel. AM 39 (<9>4 ι 64, U.l· Li.iim ανν-ΙΙαιί»γ, \us und um K’pcl 1: \ otn Goldenen lor. Klio 15 (1918) 434 439: R. Paribeni, Porta Aurea. Historia 2 (1928) 539 549: II. Lietzmann. Die Landinauer von K’pcl. Vorbericht über die \ufhahme 1918. AbhBc ilin 2 (1919); ‘I’. M \< ridy bey S. CASSON» I’.xcaxa lions ar the Golden Gate, Constantinople. Archaeologia Si ! <931) (>3 84 ©; 11 I'.iiiii μ. Ycdikulc I lisan. Istanbul 1932: Kaiozsi ii, Kapiiellstudien 44 46; B. Miyi R. Das goldene lor in K’pel. Mnemostnon I’ll. Wiegand (München iqtS'1 8’ 98; B Miyir Pi vni \.M. Soimipik, Die Land mauer von Konstantinopel II (Denkm \ nt Arch 8) Berlin *94 3 (·')■. ( X Day 11 s, | he data ol the Golden (Lite at Istanbul. IRS m (19441 »4 ; (\ Mingo. BZ 4« (1932) «Sa 3S4;
I’· S« nwi.iNi i ιι ι it, I c mut icrtcstte de I’anctcnne C’ple et xa Porte »loree. BcHvicn u> (i»h·’' 2<ί 2·»ι: Hyici·, (iuide No. ι |,|; j. Kkami K< Skulpturen nut \dlertigurcn an Bau ten »les v |hs. 11.( hr. in K’pel. (Diss. München 1963), Koln • 9<·8. 7 31.
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299
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ßLACH E RNENMAU E R
A. 4.Jh.
Das bereits in der Antike selbständige und auch in konstantinischer Zeit noch weit vor der neugegründeten Stadt liegende Siedlungsgebiet Blachernai besitzt bereits im A. 4-Jh. einen eigenen Befestigungsring, dessen Verlauf mit Ausnahme kurzer Stücke im Hof des Tekfur-Sarayi, bei Mumhane sowie im sog. \ne- mas-Gcfangnis und vielleicht bei Hag. Demetrios o Κανάβηζ (—>) nur ungefähr aus den Gcländcfonncn zu erschließen ist. Die mit Halbrundbastionen \'er- stärktc Mauer mit gedecktem unterem und offenem oberen V( ehrgang ist wie die spätere Landmauer aus ziegcldurchschossencm Quaderwerk mit opus tncer- tum-Iüllung errichtet; Lage und Namen der Tore dieser Mauer sind noch umstritten.
i.H. 5Jh.
An die alte Blachcrncnbrfcstigung schließen Λ. f.Jhs. etwa im Gebiet des Tekfur Sarayi die thcodosianischc
Landmauer und wohl ab 459 die Goldene Horn Mauer an; vielleicht im Zusammenhang damit wird das sog. Pteron als Ufersperrwerk im Anschluß an die N-I.ckc der alteren Blachernenmauer errichtet eine beiderseits mit Scharten versehene Zungen- mauer, die an ihrem N-Ende in Ufemähe vermutlich in einem Turm endete ©.
A. 7.JI1.
Bei der Belagerung durch die \varcn 626 spielen sich gerade im Gebiet des Pteron besonders heftige Kämpfe ab, da die Belagerer hier einen Durchbruch versuchen; in den folgenden Jahren laßt Heraklius (610-641) im Anschluß an das Pteron zum Schutz der Theotokos Kirche eine neue, ca. 450-100 m lange, mit (etwa 1;) Rcchtecktürmcn verstärkte Mauer errichten (ChronPasch -26 B\ die η ο π >Tf//<)„* τ«)ΐ· /Μα^ίρΐ'ΐΰΐ' genannt wird (Theoph ri Boor; \hh. 552). Die nur mehr in geringen Resten erhalte ne Mauer war über einem unteren massiven Sockel als Kasemattenmauer errichtet vgl. \bb. 214).
«01
BI.AC.HER.XENMAUER
Abb. Μ·» A>is«chrntr au· .Irn I'Ung. l.i. t« n ( i/< tiiul O t/i dtt Si4iliphms Μ. ι mil «Irni mV. BlMhrttictii|<i.uit< ι
$02
\bh. i|* Rote <Ι<· S?k«»l.iu*ki?·lx m der Mhhi Je* I «·> \i«i%mk* tin Run Jr 4. mu nut \n*3i.x ii einer \\ riiikliupju *t»uiv emt l««nnt uulu iu ·» bi* Kammer wunkn tirieekgt iZu'Uinl
\bh ζ ι·· litintucix .lc·» iuIhtcii III a hcrtic’iii·?«* >nu »cir’ith r rki-nub ircn \ ns.it.χη .w% giulWrm H>ux*n* und nrn 'pun ciii^rsrtή-i. «lurch Jen ! iicdhiir η·γμ hutuieii inneren Rahnur
i.H. 9.Jh.
Nach dem bulgarischen Angriff S ι; läßt 1 .co \ (Sn S’o) vor dum Pturon ein großes Vorwerk errichten, das wohl eine alte, ursprünglich vor der Mauer hu gundu Nikolaus Kirche mitcnibuziuht. Diu \rhuiiun werden unter Michael II ^Xao 829) forigusutzi, dur vielleicht mir Rücksicht auf diu schon geplanten
Turme das Vorwerk nach S erweitert. Dur Haupt ausbau des spater /Ayt//fizmr των ///.up-nnoi» ge nannten Werks erfolgt jedoch unter Theophilos (819 842) mit dem Bau dur drei mächtigen Polygonal Turme Bij 18 sowie mit dur Zusutziing und \ufho hung der Pturon Mauer und dur dahintur liegenden Treppe; in einem dieser als Gefängnis genutzten Turme (Dukas 4s B 0) ist das wirkliche \ncmasgu langnit zu suchen / · Ahl·, a 47). Vielleicht gleichzeitig wird eine vom j.Turm der Hurakliiis Mauer bis zum Ufer laufende Sperrmauer mit dum Xxlopoila (JMUfeflfm; ÄwUwj πύλη) genannten Tor cni< Inet,
das freilich erst im 14.iM.lh. namentlich genannt wird
I2..|h.
Ini Zusammenhang nut dem Ausbau des Blachcmen pal-astcs unter den Komnenen Kaisern, zu dem auch dir als \nem.is Getangms bezeichneten Substruktio neu gehören (s. 'bb. *·»$)· «erden unter Manuel 1. Komnenos ^114; Se^ auch die das Palast Gebiet si chcmden Befestigungen neu gebaut (NikChon ree. 719B); an die Mauer des lekfur Saran anschließend wird ca. 100 120 m westlich des alleren Mauerlauts eine durch innere Bogenstelliingcn verstärkte Mauer errichtet, die drei Tore (Gvrolimuc und Kaligaria Tor) enthalt und durch il starke, ziemlich dichtste- lunde Turme gesichert wird, bin ueiteivr Turm (B 14) wird 1 iSb/87 von Isaak \ngclos am nördlichen baidc der Bladierncn Mauer vor dem sog. Anenus Gclangms aus Spolicu gebaut ^Nik( hon tKoB).
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tie; greifen die Franken bei X\l« »porta .111. zerstören mittels Rammbock cm Stuck der Mauer und dringen auch hier in die Stadt ein.
Μ. ii.Jh
In pala«d« »gische r Zeit wird die Blachcrnen Mauer nm geringfügig ausgehaut u.a. wird zu nicht benimm barer Zeit nelvn dein Turm «les Isaak Angel·» ein \nbau errichtet. 1441 laßt Johannes VIII. Palaiologos 14-* 4$) un Zuge der allgemeinen Reparat urarl leiten auch an der Blachemen Mauer Zinnen und Turme reparieren.
Die durch die Beschießung 14^ 5 vor allem in Nahe des Isaak \ngek»-Turmes und heim nördlichen Xi bento r Kaligaria Tor?» verursachten Schaden wer den in den folgenden Jahren beseitigt.
tp./io.Jh.
\bbruch der Sperrmauer und der X·!» »porta 1X68.
Pvsp^ri.s i- 41. M«»kdiΜ\n'n. I vquis%v ;H. Mii li.\gi\. Walls ne i”8; \.P Smiksox. (> vrenuni ρ«»ι··Ι« nija K'pols’km Ksilopor:\. IR AIK 2 1922 119 144. \ Μ S icsi mi r B Miyir. SBBcrlin 52 195;. nt" 11’2. B Mi Yi R-PLvrn \ Μ Sc ιιχι ιυι κ. Die Landiiuuer von K'pd DenkmAntArch 8 Berlin 19.15. ior. 125©; \.M s» HMiDi r. Die Blachernen. Oriens 4 1951 8'· 96©. Γ DiaiMThKis. 14 Mmt.ika Blachcrnac,. 1’btDcrg 1 1915 195-222, Jxmn. CB 286 ;S. I yi< 1. RQuSuppl Heft 5 Tnrtuhc, Freiburg 1966; 110-119.
‘ »b 4· I .aprplan «ir „Anmia· (•rtunictu·'<*·*'mit I mm 11 14, d« * l’tcr-ui • Ix' Xnrut?« uh Ίι r m <lu* en (««Ι»··’» Ι«···ΪιμΙ·ιι icti Siib'iii· ti·»
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U»h ,o Bluk v>n Xouk-n .ml die ><-g llerjklius M.iuei (links) sown· «kn Ict/tvn Turin (11 jo) tier Blaciwrncnniaucr (vgl. Ahl». 2«4).
MAUER AM 1IAL1C
439
ordnet Theodosius II. (408-450) den Bau der sccseiti gen Befestigungen an (ChronPasch 585 B); die Ausführung erfolgt unter dem pracf. praet. Cyrus Panopo- lites, wobei die neue Mauer wohl beiderseits an bestehende Befestigungen anschhcßt-im Sctwa im Gebiet des Petrion an die konstantinischen Befestigungen ChronPasch 494 B); im N an die ältere Befestigung des Vorortes Blachernai (Malalas 561 B; Thcoph 96 Boor).
τ/S.Jh.
Unter llcraklius (610 641) wird nach den durch die Avarcn Belagerung 626 angerichteten Schäden das vor der älteren Mauer hegende Siedlungsgebiet mit der Theotokos-Kirche durch einen neuen Mauerzug mit rechteckigen Türmen gesichert (ChronPasch 726 B).
I ntcr Tibcrios II. (698 705), vor allem aber unter Xnastasios II. (71 j 715) werden angesichts der Gefahr eines arabischen Angriffs die Mauern ausgebes seri (Thcoph 5K4, 396 Boor: Prcger 20). Aus dieser Zeit stammt auch die erste Nachricht über die vom Eugenios Turm zu einem in Galata stehenden Turm gespannte Kette, die den Hafen 717/718 gegen die Araber sperren soll (Thcoph 396 Boor).
r. IT. 9.Jh.
wird unter Theophilos (829-842) eine gründliche Instandsetzung vorgenommen, die sich nach Turminschriften bis in die Zeit der Mit-Regentschaft Michaels III. (ab 858) hinzicht (Kedren 11107B: Pregcr 208E; ThcophCont 94 B).
1203 und 1204
greifen die Pranken beide Male die Stadt vom Goldenen Horn her an; 1205 dringen sic mit Hilfe von Enterbrücken in der Nähe des Petrion über die Mauer in die brennende Stadt ein. 1204 läßt Alexios V. Murt- zuphlos die Mauern und Türme durch Holzaufbauten gegen die Enterbrücken sichern (NikChon *749 B\ doch gelingt bei dem Sturm am 12.4. abermals die Eroberung mehrerer Türme von den Schiffen aus. '('eile der Mauer werden unter lateinischer Herrschaft repariert (MM 11123t*.).
1261
werden nach Rückgewinnung der Stadt die Mauern durch Michael VIII. (1259 82) wiedcrhergestclh und erhöht (Pacliym 1186, 364 B). Offenbar beginnt in
50H
«I IIKH 'I' H
dieser Zeir eine intensivere Nutzung des durch Ver landung allmählich breiter gewordenen I 'ferst reifens vor den Mauern.
Μ. t4.Jh.
Bei den Auseinandersetzungen des Kaisers Johan nes V I. Kantakuzenos 1347 54; rmr den Genuesen von Pera laßt der Kaiser nach einem Angriff der Genuesen 1348 die Befestigungen am Goldenen Horn instand setz n und einen Graben flavor ausheben Kantakuz IVaiaf.Bjjan diesen Ausbau erinnert eine kk ne Reliefplatte am Turm neben Cibali kapi. Bei den anschließenden Kämpfen 1351 verbrennen die Genuesen die vor der Mauer liegenden Hauser (Ni kephGreg II B).
«453
wird die Mauer bei dem türkischen Angriff im Gebiet des Kyncgion durch eine vor Hasköy am Goldenen
I lorn aufgebaute Batterie beschossen und beschädigt; auch die Mauern des I’etrion werden von türkischen Schiffen angegriffen.
«7-Jh.
Nach mehreren < )rts wechseln zieht 1600 das Patriar chat in ein ehemaliges, im sog. Petrion gelegenes Kloster um dieses I’etrion ist ein gegen die Hangseite und gegen das Goldene Horn hin befestig tes Kastell von ca. 150 m Lange und rd. So m größter Breite, dessen Pruhgcsc hichte unklar ist (nach einzelnen Quellen 1453 ausgebaut, vielleicht aber alter φ). Dank dieser neuen Punktion des Gebietes werden in der Folgezeit die beiden Mauerzüge zur Sicherung und zum P’eucrsi hufz des Patriarchates gut instand gehalten. Die Gesamtlänge der Goldenen Horn Mauer wird bei I vhva ( elebi (ca. 1660/80) mit f»5ooadim (■ km> angegeben; auf dieser Streike liegen derzeit 14 offene 'Tore.
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tR./iQ.Jh.
Nachdem die Mauern unter dem Kavmakam Bavram
vorhandenen I mine /wi%« hen n und 1 72 U1.1· I« I l7 I 1 z Ί mine der I IcialJm .inaner
pa$a wohl nur oberflächlich überholt und gcweil’.l worden waren, erfolgt 1722 24/11)4 <7 II rl,,r grumllkhe Ausbesserung. nachdem die Manem duo li eine Reihe von Erdbeben (1574. «7'9) bcscha
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digt worden waren (-> I .andmaucr). 1766/11 Ko H wird d< r 'IUrin bei Ztndankapl icpaficri, 17^/0 97 II neben anderen Toren das Bah^ekapi lh< aul del
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It. Studien /·" ί<»ρ··κ"Ι’'"( t/i-i. hnis det I >’"■ · ll// '
Karre des Mnliendlshanc 1847 noch fast vollständig
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cing* ·rajM n< n M.iu< ru verschwinden im Lauft det 19. Jh·. bi·. auf geringe Rette ©, di«’ jedoch meist durch Ι>'Ί»Ι< r .eits angebaute Hansel verstellt lind.
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Eisenbahn iK 71 abgerissen.
Die Gesamtlänge der ca. 2 5 m starken Man« 1 ' ” Topkapi bis Xyl» »porta betragt < a. 5.4 km; die der Tore schwankte zwischen >·> (·)· (li< < < ·
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\bb. Blick von Osten nit ik-n vol Githidikapi licgi-ndvn ΙΊιπη,ι. den »og R<-lis.iriu*turin der Six· mauer (Zustand u:n 1H90): der I urm war schon lange vor \nlagi der heute hier verhütenden Lltrstraße vciMzhwundeii. Ri-ihts kuguk \yasotya C.unii nm der Bahnlinie.
SEEMAUER AM MARMARA-MEER
Die Seemaucr an der S-Kuste der Stadt hat /.wischen Serailspitze und Mermcrkulc (dem Anschluß an die Landmaucr) eine Länge von 8,5 km, wozu weitere 1,1 km innere Hafenmauer zwischen Ycni kapi und Davut pa$a im Gebiet des ehemaligen Eleutherii>s- Hafcns zu rechnen sind. /\uf dieser Strecke liegen heute 36 Tore und Pforten sowie 103 Turme und Bastionen, die allerdings nur noch teilweise erhalten sind. Zahllose Reparaturen - meist durch Erdbcbcn- zerstörung oder Sturmflutschäden bedingt - geben ein buntes Bild unterschiedlichster Maucrtcchnikcn, doch ist die Mauer wegen des durch das Meer gegebenen natürlichen Schutzes in fortifikalorischer I linsiehl wie in ihrer Bauuntcrhaltung immer vernachlässigt worden.
459
ordnet Theodosius II. (408—450) — vielleicht unter dem Eindruck der Vanda Icn-Raubzüge zur See - nach Fertigstellung der Landmauer den Bau der Seebefestigungen an, der durch den praef. urbis und praef. praet. Cyrus Panopolitcs betrieben wird (Marc- Com 80); der Umfang dieser Arbeiten (Preger 150: von τά 'Ράβδον bis zum Goldenen Tor) liegt jedoch nicht fest, da Lage und Ausdehnung der konstantini- schen Seebefestigungen nicht sicher überliefert sind.
Bei dem schweren Erdbeben 447 werden Teile der neuen Mauern beschädigt und anschließend durch den pracf. praet. Konstantinos repariert, wie eine Inschrift am heute nicht mehr erhaltenen Ycni kapi zeigte 0. ()b auch die Secmaucr bei den Erdbeben 5 57/558 beschädigt wird, ist nicht überliefert, jedoch nicht unwahrscheinlich.
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E. 7·/A. 8. Jh.
werden unter Tiberios 11. und vor allem durch Anastasius II. (71J—71s) angesichts drohender arabischer Angriffe die Seebefestigungen stark ausgebaut (Theoph 384 Boor). Bei der Belagerung der Stadt durch Flotte und Heer der \raber unter Maslamah von Herbst 717 bis \ugust 718 zeigt sich der Nutzen dieser Verstärkung, die am Bukoleon-Palast (—►) hinter später vorgeblendeten Fronten noch sichtbar ist ® (5): bei diesem Ausbau werden vielfach Spolien verwendet — wie an dem kleinen Tor beim Bukolcon- hafen sichtbar (-»Abb. 562).
764
wird die Seemauer zwischen Akra und Manganenvicr- tel durch Eisgang teilweise zerstört (Theoph 434 Boor).
2.V. 9.Jh.
Nach der Belagerung der Stadt durch den Usurpator Thomas 821—823 wird unter Michael II. (820-829), besonders aber unter seinem Sohn Theophilos (829- 842) angesichts weiterhin drohender Gefahr arabischer Angriffe wohl ab 825 der 8,5 km lange Mauergürtel am Marmara-Meer stark ausgebaut. Dabei werden im ösdichen Teil zwischen Akra und Bukoleon- Palais mehrere neue Türme errichtet, wie Inschriftbänder an den Fronten der Türme 4—7, 16 und 19 zeigen; die Arbeiten werden offenbar - nach einer bis E. 19.JI1. beim Incili Köjkü vorhandenen Inschrift - auch unter Michael III. <842-867) noch fortgesetzt.
E. 9-/A. to.Jh.
werden gemäß einer Inschrift am östlichen Eckturm des äußeren Kontoskalion-Hafens (Turm 44) unter Leo VI. 886-912; Teile der Mauern repariert (T). Ausbauarbeiten an der Mauer erfolgen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Bukolcon-Palais (-►) unter Nikephoros II. Phokas (963-969), der dabei ältere Bauten abreißen läßt (Kedren II370B); außerdem läßt er in Tarsus erbeutete Torflügel im Barbara-Tor (Topkapi) einbauen (Kedren II363 B).
Abb. 5 5 Μ Aimchmct MN den Plangebicren I 7/Μ und G 7/Λ Jm Stadlpiano Μ. 1:5000 mit der Seemauer fdie Numerierung der Turme folgt P. Dirimtckin, Fcrihdcn once Marmara tu ria η).
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Neubau des durch dic Brandung zerstörten Tur* nies 26 bei z\hirkapi durch Basilcios II. (976-1025); unter seiner Regierung werden auch weitere Teile der Mauer repariert @.
Μ. iz.Jh.
z\ls Gegenstück zu dem auf der kleinen Insel vor Chrysopolis (heute Kizkulesi —>) errichteten Turm (~Αοκλη) läßt Manuell. Komncnos (1143-80; den Manganenturm in der Absicht erbauen, hier eine - offenbar nie ausgetuhrte - Bosporus-Sperrkette anzubringen NikChon 268 B . Darüber hinaus läßt er die Mauern ausbessern, wie eine Inschrift von 1165/4 am Turm 95 bei Narh kapi zeigt Kinnamos 2-4 B.
z.H. 15./A. 14. Jh.
Nach Rückgewinnung der Stadt 1261 läßt Michael VIII. (1259-82) angesichts der von Karl von Anjou drohenden Gefahr den gesamten Befestigungsring ausbauen und dabei vor allem die Seemauem erheblich verstärken Pachym Ii86f. B: Nikeph Gffig 112 5 B : Pläne zur Anlage einer Vormauer scheinen nicht ausgeführt zu werden Pachym I364B .
Auch unter Andronikos Π. Palaiologos 1282-1528 werden die Bauarbeiten an der Seefront fortgesetzt, wie sein an einem Turm des Kontos kalion-Hafens angebrachtes Wappenschild zeigt ®, doch werden schon bald danach bei einem Unwetter 1332 große Teile der Mauer schwer beschädigt. Weitere Schäden verursachen die großen Erdbeben von 154;. 1544 und tj$4 NikephGreg I462, IIIzzzB : in der Zwischenzeit läßt 1551 Johannes VI. Kantakuzenos
1347-34 die Seemauem gegen die genuesische Flotte in Verteidigungszustand bringen Kantakuz IIIzizf.B .
i t.Jh.
Nachdem die Mauern bereits zu A. μ.Jhs. im Gebiet von Langa ausgebcssert worden waren, laßt Johannes VIM. Palaiologos 1421-48) im Zusammenhang mit dem Ausbau des Kontoskalion-Hafens auch in diesem Bereich die Seemauem wiederher«teilen ® ~ wohl unter dem Eindruck der seit 1422 zunehmenden Gefahr. Auch vor dem Angriff Mehmeds 11. werden Teile der Seemauem instand gesetzt, wobei sich hier wie an der I-andtront höhere Würdenträger des Rei-
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i.u \riMcht do \hirlupi u»n dei ><vviic LXi* lot wurde ι-:· 1114 H unici I eiuin^ do ehe fn»hgrn Kuchciidifrkt«n< II4I1I \ en rest.uniert
Abb %6i Ansicht des jhe ren Tore* der Ser mauer /uneben UtbdiUpi und der erolicn Treppe de» ßu koiooopfl 9ΛΗ t fcd Äbb Μ®) noch der nur teil •*eixr crhiltrncn Vcr*in*chritf uohl dem Au*Imu dir Mauer durch Kanitantm I wniwßiten; di< l<*ter seifs dc* TomM Spolier« pKiiriMnncli< r /en ermh (efe K'crstdrkung i*r Ι>βΙ·ι ι ni< h· ruher diniere
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xblj. \η· ichict tier Sccmaucr \<»i dein M.ingzni nvicrti I. oben die S«-es« iiv mu «Ινιη Γιιπη 16 miwic dem I mcrb.ui «les \r.ip kojku. unten Jre
duret uber .'oltm I'tciliTvorlugcn versrarkh Inncnironi /«ιμΊιγπ den Ίιιιιιιι n 6 und 1 fvgl. Abb hui).
chcs an der Finanzierung der Arlxritcn beteiligen: Lu kas Notaras und der Despot von Serbien Georg Bran kovi£(]448) lassen nach Inschriften Teile der Kurtine bzw. einen Turm Herrichten
I nter Mehmet II. wird 1462/866 II beim Ausbau des Galeeren I lafens fKadtrgaliniant) die dortige Mauer durch I ürnie verstärkt.
I7-Jh.
Der Kaymakam Bayram pa^a läßt 1655/1045 II anliiß 516
lieh des festlichen Linzugs «Murad’s 1\ . die inzsvi sehen mehrfach durch l’rdbcbcn (1509. 1574. beschädigten Befestigungen herrichten und erhebt dabei von den \nwohnern zusätzliche Steuern.
Nach der venezianischen broberung von lenedos unii Lemnos werden zur \bwchr eines befürchteten venezianischen \ngritls 1656/1066 II auf Befehl des Großvezirs Boynu egri Mehmet pa$a alle vor der Secmauer liegenden I l.'iuscr abgerissen und die Mauern geweißt (GOR V 654).
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1H./19. III.
I ni* ι iltin < ·ι<>1 »X< /11 Dam.itl llnalnm p.i>;i xxt itlt n ι ·· .·ς/ιιν| <G II in zwei \ I >'.« 1111111 <ι i the See in.mt in zwra hdi 'l all ko’^ku und N;iiIi l..i|*l .uc.gt I'.inl, il.iiiintt i untci I .t illing des Μ iniailt.isi Mclilucl ■ij'.i <l.i·. < ail.idi kapi sowie wie die Baninst In ill d d I I /dpi das Mill I .I|I| d), l 77G/1 |<p< I I folgen P< I ».11.11 ni.n I■< ili η I»< 1 Is. 11111 kapi si »wit i /X 1 1 9 · I I .mi Ball»,« k.ipi und .m<l< irn Toirn ('·). 1H1G wt nlcii •nit Mioiduuiig des Sultans Mahmiul II. die aus Mar 'ii<>ii|ii.id< m <ίιι< liti ten Ίιιιιιιν ties lopkapi abgeris ’•in. uni air. ilnrin Material suilhth davon din Met n·' ι I <··,.! 11 < ιικίιΐνη /11 können (1); wejiere, ιιΙηί <lei
■· < in.iui ι (iikIiIiIi Soniiiieiliair.ei bcslaiitlcn st hon ■<ii «irin 1G.JI1. 1 »Topkapi Saiavi).
Bd Bediohung dvr Stadl 1X07 «lurch eine englische I I» ■·h m ιηΐκ ιι werden Icilc tlri Svdii.iiici uniet I ci limp di . Iian/osr-a hen < »eneials St hasliant aiisp.cb.nil. I )< i B.111 th ι I iscnbahnhnit iX71 luluι an vielen Siel k n/uni ΛΙιΙιπη h slcheiitlei Maiivizugc so bd Ί'ορ
t ιΚ
kapi, < ail.ith kapi. bei Kumkapi, 't cni kapi und IXivut pajpi iskclcsi; diese Abbruche werden auch A. lO.Jh. (um i<;r») bei del Milage des zweiten (ilciscs noth t<»iti»cs«-izt; i<)i;/i| wild Sainaiv.i k.ipi zerstört ■· ·
z<».|h.
Im Ziis.immcnhang mit den art hatilogist hen \rbcitcn in dt 11 Kaisrip.ilasfcn (191X/2U) und im M.uig.incn <|ii.iinct (19.· ·/.’;> u culcn auch I cilc dci Scvm.ni« m untcisiichi und einzelne Hcsi.itnitrungs.iibdifU tliiichgt'luhi( \b i»)vi wiitl eine neue I tersftalk’ von Snket i bis Mcimciknie angelegt, the / Γ. vot der allen Svem.mei vcikmlt; tlabci weiden einzelne Icilc «lei Μ.mein ibgciisst n. wahrend the noiwcntligcn \ullullungcii last uluiall «len MaucrtuK \cischuttcii; damn gehl zw.11 dci inspiunglit he I iiulrurk der Mam in veilorcn aiitlerrrsi its ain't werden die Maiicni gegen weitert \iisw.ist'hungcn durch Sturm Hüten gesichelt und stellenweise im Hinblick aut nun moght he lomistiM he Nutzung rc.st.mricrt.
\bl>. th- SiiducM b.iuk· der Sccmaucr Ih'I Mctmcrkulc mit Resten chut alten I lalcniiutlc vidlcnlil tics < lirysis litten'.'. Der lurjwl'mMp I tr:r· be·’ h im unteren Teil au* Mttnimwpohen kinnelictti Pfeiler in .lein nach unten verbreiterten Sockel, darüber ginnt Quadern nm zahlreichen DubcH.icI ern . de < Iberbau t<t aus Kleinqiiaderwcrk nui dreilagigen /tcgelbjmktn errichtet
Hammer. CuB I 67 100, 115-120, G. Curtis - S. Aristar chi s, ΚΕΦΣ -Parartema 16 (1895) 51; Mordtmann. I*’s- quissc $0-60; Millingen, Walls 178 195, 248 267®; A. Zanotti, Autour des murs de C’plc. Paris 1911; T. I’ri-gi r, BZ 2i («912) 461 471. T. Wiegand, AM 56 (1911) 29' · ΑΛ 1914, 104©; W. Bi Νΐ.ΜΊΐΐΑνΐΊΜ.111··, BZ 2j (1914/19) 408; K. Wulzingi r, Byzantinische Baudenkmäler zu K’pcl. Hannover 1925; S Lampros, Hu).>uu).oyiia και I[ίλοτιοννηπιακά III. Athen 1926, 298®; H. Mamboury - T. Wit.Gand, Die Kaiscrpaliisie von K’pcl. Berlin 1954. 1-21®; II. von Schönebeck, ΛΛ 1956, 36 52; Η. Mamboury, Byz 11 (1936) 2)2 2)8; R. Demangel- I·.. Mamboury, BCH 60 (19)6) 208 21); R. Demangee — I*.. Mam
HOURY, Lc quartier tics Mangancs ci la premiere region de C’plc. Paris 1959; C. Manco, AJA h (191») Μ n©; | ‘Dirim n kin, l-etiliden once Marmara surlari Jstl'cthi Dern\ 10) Istanbul 195;. Μ I'.kdogan. TarihDerg te (1954) 170-172©; D.T· Rid (cd.), Ihe (ireat Palace of the Byzantine I'mperors. Second Report. I dinburgh 1918. II G. Bi» K. Bclisar und die Mauern von Kpcl. Die Welt d. Slawen j (i960; Festgabe Ii. Kiachmieder) 251 2v): Ja NIN, CB 294-100; P. St HRHNI R. Studien XU dell /W*‘ (xr{(MiscBvzMon.icb;Munchcn ·9<·^ *'·»: I J- C<‘>NsrANT|..u>s. Kyr<« Ι>..η..Ρ.Ιή«. rcl'u.Kler < (*·. CUBS u (.97·) K' 4<m: I’· S.-...U .nh<. ΙΧΊ -·< I·" 241 248.
WEHRHAFTEN
Μ Abi MAI ER GAI.ATA
STADTMAUER GAI.ATA
i.H. ijjh.
Die seit der Antike bestehende Vorstadt Συκαί hatte schon unter Konstantin eine Befestigung erhalten (NikephKall, HistEcd 8,6), die Justinian 528 erneuern ließ.
Bei Ansiedlung der Genuesen in einem zunächst nicht genau fixierten Areal der Vorstadt 1267 befiehlt Michael VIII. Palaiologos, die von ihm selbst im Herbst 1260 belagerten Befestigungen abzureißen (Pachym 1163, 168 B; mit Ausnahme des wohl aus dem E. 6. Jhs. stammenden Λ'αστΖλζ«οχ των Γαλάτου Thcoph 596 Boor; Prcger 265), des seit A. 8.Jhs.
die Hafensperrkette tragenden Turmes.
A. 14 Jh.
()bwohl die Befestigung der ab 1303 in ihrer Ausdehnung vertraglich fixierten Genuesenstadt durch ein Abkommen von 1304 untersagt ist, beginnen die Genuesen (nach den schlechten Erfahrungen bei dem venezianischen Angriff 1296) mit dem Bau von Befestigungstürmen und danach einer Mauer, die aber nach einem Stadtbrand 1315 auf der Secseitc teilweise erneuert werden muß, nachdem bereits 1306 die Genuesen ihr Siedlungsareal durch Landankäufc eigenmächtig erweitert hatten (Pachym Π489Β). Die aus Hausteinen errichtete Mauer ist innen durch bogen überwölbte Pfcilervorlagen und außen durch rechtek- kige Türme in regelmäßigen Abständen von 40 60 m verstärkt; vor der Mauer verläuft wohl schon in der Frühzeit ein Graben, der später ca. 15 m breit ist. Der Verlauf dieser Mauer ist nur im W und S sicher faßbar; im N ist ein bis E. 19-jh. noch bestehendes kleines Kastell neben dem spater sog. Yanikkapi ein ziger Festpunkt, falls nicht auch die 1 .age des Palatium Comunis an der Voyvoda Cadd. als Markpunkt angesehen werden muß ^womit sich die bisherige Lo kalisicrung freilich verändern würde).
Μ. i4.Jh.
nutzen die Genuesen die Abwesenheit des Kaisers Johannes VI. Kantakuzcnos (1347 34; zu einer crn< u ten Erweiterung ihres Territoriums, errichten 1348 49 auf der Hugelnasc nördlich der Stadt den dicken Galara 'Christus-/Turm (Turri· Sancte Crucis; JMepdäoff //«fo/OQ und die seitlich an die alte Bcfcsti gung anschließenden Mauern, die durch rechteckige und halbrunde Türme verstärkt werden; am An schlußpunki etwa in Mitte der älteren Nordmauer liegt ein kastellartigcr, stärkerer Turm. Tore und Türme der Mauer werden vielfach mit Reliefs, Wap- pentafeln und Inschriften (Plan Abb. 368 Nr. 1: 1335; Nr. 2: 1548) geschmückt.
Nach den Erfolgen Genuas in den Kämpfen mit Johannes VI. 1348 49 und 1351 wird in dem diesen Streit abschließenden Vertrag 1352 eine neue Erweiterung ausgchandelt, durch die das L’fcrgcbiet östlich der Stadl bis zum alten Galata-Kastel) an Pera fällt.
E. i4.Jh.
wird ein weiteres Gebiet nördlich der Altstadt durch einen Mauerzug mit Türmen umschlossen, der mit einer halbrunden Vormauer beim Galata-Turm an die ältere Mauer anschließt (Turminschrift Plan Nr. 3: 1387;; zugleich werden Teile der älteren Mauer repa riert (1390 91) sowie offenbar infolge der Bcdro hung durch Beyaz.it I. - der Graben erweitert und Geschütze beschafft (2).
Wenig spater (nach Turminschrift Plan Nr.4: 1397) wird ein weiterer Streifen westlich der Stadt im Gebiet des späteren Azapkapi ummauert, dessen Ausbau sich aber bis 1435 htnzieht vermutlich infolge der 1599 beginnenden Belagerung und Beschießung der Stadt durch Bevazif I. 4
A. ij.Jh.
wird ein Östlich <ler Stadt gelegenes, von Griechen und Armeniern schon dichter besiedeltes Gebiet von <a. y.'. m L&nge und rd. 250 m Breite durch einen
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weiteren Bcfestigungsring mu det Altstadt verbun den. n.»« h Ihm litificn (Plan Nr. 4 8j dauer I dicSCf Ausbau von 1404 1447 und wird offenbar bei tier Ik lagerung K’pels 1421 noch beschleunigt. Nach «In
• m Ausbau umschließen die Mauern tin Areal von (7 ha. Zwischen 1430 und 1452 werden aut h die ähe t« n Außenmauern danl dc 1 Aktivität des Podesta Bald. Marntto durch Türme verstärkt und stellen- wciu .mfr. h«»hi. dabei auch 1446 der (»alata Turm.
<45(/Ή7 Η
Nachdem die Signoria von (»entia scit 144« zum Aus bau «I« t |k l< llgnngi II, zilglcic ft ;i|>< ·, auch Zll voTSK h ttger Haltung gegenüber den Türken gcmahni hatte, hall« 11 su h die Einwohner von Pera bei den Kämpfen •nn K’pcl geschickt zurüc I ; noch dem Pall der Stadt wird /.wischen Mehmet II. und dem Magisti.u von P« ta ( in Abkommen getroffen, m dem neben I rcihci ten für genuesischen Besitz und ftr die Kirchen such •l< 1 Bestand der Befestigungen garantiert wird; trotz dem werden Teile der Mauer und des Galata Turms •OWii dlS Hak nkasicll zcrstori und die Gräben z.']’. zug« ·.« hiitici 6).
A. 16.Jh.
Mürz.·, bei dem gro3w, Erdbeben ·,..·, neben
<,all"a Turm groik· Teile der Ikf.Mi,.,,,ein. wer
den aber in den folgenden Jahren durch ansässige 1 aniilicn repariert (?). J555 kann der Bai Io Pietro Zen dank dieser Befestigungen die Stadt bei einem mchrtil· gigen JaiutM liarcnanlstand verteidigen.
i7./rH.Jb.
Da die alten Mauern ihren Sinn verloren, werden sic an vielen Stellen, vor allem an der Sccscite durch /ahlreicbe Werkstätten und Häuser verbaut; die Tore werden aber noc h bis ins 19.Jh. abends verschlossen. 1794/1208 H wird der Aufbau des (»alata Turmes durc h l'euci za rstört und bald wicdcrhcrgcstdlt als Pcttcrwac blurni.
19./20.JI1.
Nac h abermaliger Brandzerstörung des Turmes 1851 wird er mit geringen Veränderungen repariert. Auf \norclnung des neuen (irtsvorstandes Server l'.fendi wird 1864 der größte Teil der Mauern abgerissen, uni Stralkncrwcitcrungcn durchzuführen; nur einige der Wappen und Inschrifttafcln kommen dabei ins Xntikcnmiisi uni. Die Abbrucharbeiten werden stel
Icnweise noch bis E. 19.Jh. fortgesetzt; der Galata- tmtn wnd abet trotz schwerer Sturmschäden 1875 in erneut veränderter Form wiedcrhcrgcstellt. Bet den
R( stamicrungsarlicitcn 1964 67 wird jedoch die durch Abbildungen überlieferte alte Form wiederher- ges teilt.
M, m I.m'nav, Notice sur le vicux (i.ilata. Univcrs: Revue
Orientale n (’874/75) at 50, ιοί 116, 170-178. 225-2U; M. m I.m'nay, ΚΕΦΣ 11 (ι«7») i6o l6i; L.T. Bi ic.manci. Documenti riguardanti la Colonia Genovese di Pera (»cnua 1 HKX(?); ). Go*r iw o n. Dir Stadtmauern von (».data. ΒοφΟ rus: c )rgan «I. dutch. Ausllugsvricins Albert. NI·’ 4 (K’pcl •907)» DjßbAJL Fssaii, Eski Galata vc bin.il.in. K’pcl 1911/ 1529 II. 54 ioj; El1 I (1911) 911: J. (»oi iWAi.n, (’ne in· scripiion laiinc .1 (ialata dc 1418. EO 14 (1921) 270 2"2. I'.. Dai.i.i (.«.10 11Ά1 assuo, Une nouvclk· inscription gcnoisc «Icioiivcnc .1 (»alata. P.O 27 (19.·«) 168 174; I . Rossi, U Ι.ιρκΙι gciiovcsi dcllc mui.i di Gal.ifa. AitiS»x4.ig Stona Pallia 56 ((»cnua 1928); |. Sai vac.i i. Notes sur la colc'nic gcnoisc <lc I‘era. Sv n.i tj (i«m»1 - μ 171; A.M. Sciini ini μ
M.l. Nomiius, (ialai.i. Topograph, auh.iolog. Plan. Isian I’lll I944, I I Η Ο; I·., I) 4| ι ι (,<;|O 1»' \l ι ssio, RPH 4(194(1) Sil 248; I.II. Konvoi, TTOK Bell 119 (1911) 12 1|£ I'.yh ι·.. Guide No. if,ι; |c. |)\| 111.c.io d'Aiismo, REB 19 (i«)(>i) )S0> 127; K. Anaimh., Arkitcki 417 (1964) Mo-159: liX (1961) 18 24; S. P.vh ι, Galata and its tower. Istanbul ι ‘X’9·
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ΑΙιΙι st- Mau* ι ιιΐκΙ Citalirn ·Ιγι Nurdlioiii nili ihm Itilaia Itum um ιΗ}<ι
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HADI Η
BÄDER
15.Jh. (1451-81)
Schon bald nach der türkischen Eroberung werden etwa gleichmäßig auf das derzeit bewohnte Stadtgebiet verteilt - zahlreiche neue Bader gebaut, die in der Mehrzahl Besitz oder ’feil von Stiftungskomple- xen (Külliyc) sind; als solche Teile* werden sic hier bei den jeweiligen Moscheen mitlx-bandclt. Unter den 26 aus der Eatih-Zeit stammenden Bauten sollen nach Evliya zwei auf ältere Bäder zurückgehen (Azebler II.; Tahtäb II.); bekannt sind folgende Bader (-»Abb. 571): Akbtyik II.®; Accmi oglanlar II. ®;
Aksaray (Murat pa§a) El.* (3); Alaca H. ®: A/ebler II. ®: Balat kaptst (Tahta minare?) H. ®. Bostan 11. ©; (Anii Mahallcsi 11. ©; Qnvujbajt (Osman Efendi) 11. (,'ukur II.* ®; Davud pa§a 11. ®; Davud pa§a iskclesi II. @; Direktive (Yejildirek) H. ®; Eski veni 11. ®; Gcdik paja II. ®; Ishak pa§a II.*®; Kadiaskvr IL; Kule (Yedikule) 11. ®; Kü^ük 11. ®; Mahmud paja 11. (1466; Rum Mehmet pa§a II. ®; Sirt (Örücüler) II. Sinan paja (Hoca pa§a) 11. 0; Jjcngül H. 0; Tahtakalc II. Tophane kapisi 11. @; Yddtz II. ®.
HÄUER
E. 15./A. 16. |h.
Auch unter den folgenden Herrschern (Beyazil II., Selim Π., Süleyman I.) werden weiterhin zahlreiche Bäder gebaut, darunter (datierbar und lokalisicrbar) die folgenden /Xnlagen: Merdivcnli H. (ca. 1480/84; ©); Kü^ük Mustafa paja II. ®; Ibrahim paja Qfte H. (ca. 1495; @); Irgatlar (Karaman) H. ®; Eski Ali pa§a H. (ca. 1496; ©); Üsküplü (Bostan) II. ®; Qirdakh H. (1503·,®); Imrahor (Langa) I I. ®; Yahu- dikapi 11.®; Koca Mustafa pa§a II.* (vor 1512; ®); Sultan H. ®; Havuzlu 11.®; Nijanca H. ®; Dülgcr- zade Mahallesi Qftc (=Ktzta§i?) II. (1516; ®); Beyazit H.* (1517; ®); Vefä Qftc H. ©; Müftü Ali H. (ca. 1520; ®).
Nachdem bereits 1527 auf Befehl des Sultans Süleyman einige Bäder abgerissen worden waren, da die Wasserversorgung der Stadt nicht ausreichte, wird durch den Bau der Kirk ^ejmc-Leitung dieser Mangel offenbar behoben, so daß während der Sinan-Zeit abermals zahlreiche neue Bäder gebaut werden, von denen allein 52 in Sinans Werk Verzeichnis genannt sind. Aus
hadern. Unter den bei Evliya genannten Bädern sind folgende Bauten noch zu lokalisieren: Sofular II.
I lancerli H. ®; Kadirga Limam H.®; Zincirli kuyu (Zincirh kapi) II. ®; Dragman II. ®; Kü^ük aga II.®.
i8.|h.
Die Zahl von Bäder-Neubauten geht stark zurück; datierbar ist allein Cagaloglu H. (1741; ®).
Vermutlich sind der Mangel an Wasser und Brennholz die Ursache für diesen Rückgang, wie sich auch aus einem Sultanscrlaß von 1768/1182 H ersehen läßt, in dem der Bau neuer Bäder überhaupt untersagt wird 0.
icj./zo.Jh.
Bevölkerungsverschiebungen und Veränderungen in der Lebensweise sind neben den Großbränden die Ursache für den Verfall zahlreicher Bäder; derzeit sind im alten Stadtbereich innerhalb der Mauern noch 91 Bäder vorhanden bzw. ihrer I .age nach lokalisierbar, von denen nur mehr ein Teil in Betrieb ist.
M./2.H. i6.Jh.
stammen folgende Bäder: Qnili H. (vor 1546; ©); Dökmekciler H.* (ca. 1550/57; ©); Ibrahim pa§a II. (15 51; @); Sinan pa§a H. - Bejiktag (um 1555; ©); Ayasofya (Haseki Hürrem) H. (1556; ®); Piyale paga H.* (um 1575; @); Mihrimah H.* @; Eski Valide H. - Üsküdar (ca. 1573/83; ®); Ayakapi H. (1582; @); K1I19 Ali paga H.* (1583; ®); Haci Evhad H.* (1585; ®); Mehmet aga H.* (1586; ®); Molla Qclcbi (Findikh) H.* (ca. 1587;®); undatiert sind folgende Sinan-Bauten: Haseki H. im Judenviertcl ®; Kapia- gasi (Aga) H. ®; Mufti Hamid (Maacuncu) H. ©; Nijanci H. ®; Mcrkezefcndi H. ©; Koca Mustafa pa§a H. in Yenibahge ©; Sangüzel H. ®; Muezzin- zäde Ali pa§a H. 0; Haydarhane I I. ®.
Aus E. i6./i7.Jh.
stammen folgende Bäder: Ccrrah paja H.* (1594/98;
@); Tatli su ilc act Η. θ. (/cmberlitaj II. (1660/70;
Kizlar agasi 11. (1669/70;®); Arabacilar (Yata- gan) H. (ca. 1674/85;®).
In der 2. H. ty.Jh. bestehen nach dem Bericht Evliya’s im gesamten Stadtgebiet 150 größere sowie rund 150 kleinere Bäder, dazu eine erhebliche Zahl von Privat- Gi-Ück, Bäder pass.: \. Refik, Hicri onikinci asirda Istanbul hayati. Istanbul 1930, No. 261 (2); Fatih Mehmet II. Vakfiyeleri. Ankara 1958, 213; A.S. Ü.xvek, Istanbul vcdinci tepe hamamlan’na dair bazi notlar. VakDerg 2 (1942) 245—251; K.A. Aru, Türk llamamlan Etüdü (IstTeknik OnivMimFak) Stanbul 1949: N. Köseoclu, Istanbul ha- mamlart. TTOK-Bell 128 (1952) 3-8; Barkan-Ayvf.rui, IstVak pass.; S. Eyice, TarihDcrg 27 (1971) 145-167; Ayveriu, OMFD IV 590-611.
321
( \KDAKII ΗΑΜΛΜΙ
II UM κ
\bh Ri'ti ik* ^λκΙλΚΙι hanunn um ι«ι*.·<>: rrcho drr Munrur ( .inickun, lir.kx em led Jcr (>br rgdilcnxx and des l ruuenbadcs; im Vordergrund dic kupr*te Ji-' ciL'crnhihcn Bidciraku*
C \RDAKIJ II \M \M1
.Wimt: (ardakli Ham.; Kii^iik \yasof\a (,'ifte Ham.
1503-04/909 H
wird das Doppelbad als 'feil einer bei l mwandlung der Kü^ük \yasof\a Camii durch den Kapiagasi Kü (juk Hüseyin aga errichteten Stiftung erbaut, wie die über dem Tor angebrachte Inschrift angibt φ; die beiden Teile sind parallel ungeordnet, im Grundriß aber verschieden (—»Abb. 1K8).
K. iG.Jh. (i?75/985 1·)
wird das Bad durch den I lassa iniinan < hncr b. Veli repariert.
326
20. jh.
Nach teilweisem \bbnich 194s dienen die noch stehenden Bauteile bis heute als \\ erkstatten.
(»ia i k, Bader u·.· »ob, Μ \xnmi κϊ \\ nc.vxn, Kai
serpalästc 2.1; Z. Orgi’n, 1 lassa Miinarlari. \rkitekt ») (Istanbul 1939) 9<D; I vu 1, Guide No.40; Ist \ns ■» μφίΌ oto 17t 1; Baksan \y\ikih, 1st Vak tu.
ς ΙΜΙ.Ι Π ΛΜ ΛΜΙ
qiNJLI HAMAMI
Namen: Qnili Hamami; Barbaros Hayrettin pa$a H.
2. V. t6.Jh.
Bau des Doppclbades durch Sinan im Auftrage des Kapudanpa^a Barbaros Hayrüddin Hizir pa§a ff 1546/ 953 H; meinem Wohngebiet zwischen Sara^hane und Zeyrck; der große Bau besteht aus zwei gleichartigen Teilen mit übcrkuppcltcm Camekän und kreuzförmigem Baderaum und ist reich ausgestartet.
i7./i8.Jh.
Das Bad wird wohl bei Stadtbränden des i7./i8.Jhs. (1660,1693, 1718J betroffen, sicher aber 1782/1196 H; anschließend wird der Bau bis zu einem abermaligen Brandschaden 1833/1249 H als Werkstatt genutzt Q.
19./2G.Jh.
Nachdem das Bad bis ca. 1850 Ruine war, wird es von einem neuen Besitzer wiedrrhergestellt und ist seitdem bis heute voll in Betrieb φ.
Glück, Bäder 80-82, 158; 1 H Konyali. Istanbul Bcledive Meern 191 (1941)4; lict.i, Sinan 154 (No. 30); Κλίγι. Guide No. 76; Ist Ans 7 (196t) 40*4 4O,9®·
HÄIH R
(•.ΕΠΙΚΡΑΝΑ HAMAMi
M«l> (’Inrhliik iilxr Jen Cieilik pjja h.iinann von Westen Abb »76 I agcplan det Bades Μ. 1:1000. zur Lage im Stadtplin igl
\l>l> ;n.
GEDIKPA$A HAMAMI
z.ll. 15 .Jh. (1474/879 11 ·")
wirtl das große Doppel bad durch den Großvezir Gc- dik Ahmet pa$a (j· 1482/887 II) erbaut vielleicht als Stiftungsgut seines in Afyon Karahisar 1472 errichte ten Moscheekomplcxes (Ϊ). Das ans parallclliegenden, jedoch nicht gleich großen Teilen bestehende Bad liegt ca. 250 m nördlich des alten Galccrciihafens und war wohl tiir die Seeleute Ix'Stinnnt.
lä./lO.Jh.
Das Gebiet um das Bad wird seit 1515 häufig von Bränden heimgesucht (15BX; 1652; 1655; 1660); 172s/ >>17 II wird das Bad beschädigt und vielleicht auch bei den Branden 1752 und 1X65 betroffen (2). Das Bad ist heute noc h in Betrieb.
Glück, Bftder 100 tot; Awt i<m. Fatih devri 4X6 <xx, Ci KAK, Y.iiigmlar yif »7$®; Ayvim»i, OMFD IV, ]qo G01 h).
42X
ΙΙΛΜΚΙ IlVM AMI
HAbl.K
HASEKI HÜRREM ΗΛΜΛΜΙ
Name: Ayasofya Ihm.; Haseki Hürrcm Sultan Ham.
1556/963 11
wird gegenüber der Ayasofya Camii als Stiftung der Gattin Süleymans 1. (1520-66), Haseki Hürrcm Sultan, durch den Hofarchitekten Sinan ein Doppelbad errichtet, das sich durch die Längskopplung der beiden Badeabteilungen (statt der üblichen Parallelan- ordnung) von allen bisher bestehenden Bädern unterscheidet. Die Datierung ist durch die Bauinschrift gegeben.
17./18.Jh.
Van Evliya als das Bad der §eyh’s (Scheichs) bezeichnet, ist der Bau allein schon durch seine Lage besonders bevorzugt. 1741/1154 H zerstört ein Brand das Gebiet um das Bad und das benachbarte Arslanhane.
2O.Jh.
Nachdem das als Benzinlager genutzte Bad bei dem Sradtbrand 1912 leicht beschädigt worden war, soll es 1915 zunächst abgerissen werden, wird aber 1916/ 17 wicderhcrgestellt; allerdings steht der Bau jetzt
völlig frei in dem später als Anlage hergerichteten Gebiet.
Die Restaurierungsarbeiten werden 1957/S fortgesetzt mit der Absicht, das Bad zum Museum auszubauen, sind aber noch nicht abgeschlossen.
Rapport General dc la Socictc des Amis dc Stamboul 191t/ 1329 H, 5 6; Glück, Bader 85 90, 151; IA 44-45; Ist Ans 3,1477-1480; Egli, Sinan 112 113; Eyice, Guide No. 10; Cezar, Yangtnlar 557.
329
ΙΙΛΡΙ Η
MAHMUT
ΜΙ ι ιν·4ιιιΙ.ιιιί< hi vim \..t.|vi Mi h . im I linii'i urmiil Miii.hi i mi·)
Kuppt In ikr < amu
Mil· .Si I .uh pI.tn tk'* licuit η·κΙι I'VMclumien Mjriricrl).iJc' M niaoo, /ui l..igc im M-iiiiphii v gl \hb .|ö$.
MAHMUT PA$A II \M AMI
1466 (f/tiii II
wird ein Doppelbad als Jeil der Stillung des Großvc zirs Mahmud pa$a 4 Jahre nach dem Bau der Moschee ca. iccm weiter nördlich in einem allen Handels und 1 landwcrksquanier errichtet, wie du zierlich aus gearbeitete Inschrift täfel am stalaktiiengest hniückten Hauptportal angibt.
16./1 8. Jh.
Wie der benachbarte Basar so wird auch das Bail mehrfach durch die in diesem Gebiet häufigen Groß feuer betroffen, doch ist das Ausmaß ihr Schäden im einzelnen nicht bekannt (1652; 1660: 1680; 1688; 1707; 1718; 1755; 1767); stärkere Schaden 17$$/ 1168 II φ.
Hj./io.Jh.
Das Bad wird wohl auch Λ. Kj.Jhs. nochmals von Quartierbranden betroffen (1818/1 25 j II), wie die -alte
Umpire \ussiattung ties Sogukluk zeigt ©. Nachdem das Wauenbad einige Zeit als Ruine gelegen hatte, wird es 1878/1295 II abgerissen und an seiner Stelle der ‘ \bud Wendi Hani erbaut; das 1954 restaurierte Männerbad ist noch in Betrieb.
(iiitk, Bader 15®, 109 114, 162, \>vikim, batih devri t«4 jlj; livn 1, Guide No. 26; (Ίμκ, λ tngjiil.tr h<’
Baukin hoi. Isi\ak 42; Λννι κηι, OMFD B (n »2 <106.
Λ iO
1
\bb. ,Μι Bhrk a it die k Jpptl ck* Came kan \'»n \onkri; ini vgl. \bh rd)·
I hnrcrt’rund hi > ik·· narr* । ( .t-iii; PLn <!v Bj-.Io *.;r \l
TAHTAKALE HAMAM I
Xame: Hamam-ι Taht’el-Kal‘c; Tahtakale Ham.
2.H. 15.Jh.
wird das Doppelbad in dem Handwerker- und Ge- schafrsquarricr am Goldenen Horn errichtet ; es gehört als Stifrungsgut zum Vakf der Fatih Camii und ist eines der größten Bidet der Stach, im Grundriß des Männerbades ähnlich dem Mahmut pa$a hainamt (Camckän hier 16,7 m, dort 16,2j m im Geviert).
16./20. |h.
Vermutlich wird das Bad schon bei den Quartierbrän- den des 17.Jhs. 1660, 168X1, sicher aber i^a6/ii;S H betroffen und dabei teilweise zerstört ©.
(regen I-.. ly.Jh. bereits nicht mehr als Bad benutzt, dient der Bau seitdem als Lagerhaus und heute nach l'jnbau von Betondecken als Werkstatt.
Glück, Kader 106 109, 169; Ayvi.rim, Fatih devri «89. Sciineidi-k, Mauern u. Tore SS; O.I.. Barkan. Ikibät FakiiltcsiMecm 2j (1963) jo6: <a zar. angmbr tti©; A' vi-.RUi, OMI-'I) IV 609 610.
Ahb $·ι Gcnattwadtf ter tL-rp Sudwettco iba den hier m des Botport» mündendes Göksu hmweg; die äußere RmgmAue? lerichwwsr' öe± >u- ocs xi Jh. ·’ASiracsdcr; Holzhimm.
BÜRGEN
Neben dem seit altersher zur Sicherung der Bosporus- durchfahn genutzten Turm auf der Fclsinsel vor Cskudar -»Kizkulesi) waren bereits in palaologischer Zeit zwei Burgen weit vor der Stadt an der N-Ein- fahrt des Bosporus angelegt worden - das oberhalb Anadolukavak liegende Yoros kalesi mit einem starken Innenwerk sowie eine heute verschwundene Burg bei Rumelikavak; beide kamen Μ. 14.Jhs. in gronfsisrhe und wohl Μ. ij.Jhs. in türkische Hände.
Auch die beiden türkischen Bosporus bürgen waren solche Sperrtestungen, die aber dank ihrer Lage und mit den jetzt üblichen Pulverkanonen die Durchfährt völlig abriegeln konnten; zugleich waren sie Stützpunkte für die Belagerungsheere.
Die Zitadelle Yedikule, die nach 14s 5 rasch reparierte alte Landmaucr und die anfangs stark ausgebaure Befestigung des neuen Serails (-»Topkapi Saran) sollten die eben eroberte Stadt gegen odenbar von Mehmet II. befürchtete fränkische Angriffe sichern.
ANADOLL HISARI
Nmh: Anadolu hisan; Güzelce (güzel) Hisan; Ak^c hisar.
E. i4-Jh.
wird während des Angriffs des Sultans Beyazit I. (13I9-140J) auf K'pel eine Sperrfcstung auf einer durch das Flußtal des Göksu (Aretas) gegen S hin gut gesicherten Felsnase errichtet; das genaue Baudatum ist nicht überliefert und schwankt zwischen 1590- 91/793 H — 1394-91/797 H. Diese Anlage umfaßt sicher den Donjon mit dem durch 4 Halbrundtürmc und eine Rechteckbastion verstärkten inneren Mauerring und entspricht *O den derzeit üblichen Typen von Beiagcrungsburgen.
■mom
ANA ΠΟΙΑ’ HISARI
Abb. 4S5 Lagcplan der Burg mu dem Kembau au* dem E. 14.1h*. xhw at2 . der itfetfl Rinjouraer <chratt:er? ami don benachbarten Gebers platz Namazgäh - M. i :tooc.
HP
läßt Sultan Mehmed II. während der Anlage von Ru- meli hisan eine äußere, mit Halbrundbastionen ausgebaute Ringmauer mit Einrichtungen zur Aufstellung von Kanonen dicht über der Wasseroberfläche bauen, so daß nun die beiden Burgen die Bosporusdurchfahrt völlig beherrschen; sie erhalten ständige Garnisonen, die auch in den folgenden Jahrhunderten hier verbleiben, obwohl sie nach dem Niedergang des italienischen Schwarzmeerhandels kaum noch eine Funktion haben.
19.Z20.Jh.
Nachdem der A. 19-Jh. noch guterhaltene Bau nach dem Abbruch der Turmhelme ca. t8;c rasch verfiel, wird er 1928/29 restauriert, wobei auch die im äußeren Hof errichteten Holzhäuser beseitigt und die großen Geschützscharten vermauert werden: bei Anlage der über die neue Brücke durch die Außenburg führenden Straße werden Teile der äußeren Ringmauer *
abgerissen. Die alte Moschee der Fatih-Zeit wird 1885 auf Anordnung des Sultans Abdülhamit II. j86~- 1909) erneuert.
E. 16./17.JI1.
Die bereits gegen E. i6.Jhs. verfallende Burg wird Mittelpunkt einer kleinen Siedlung, in der um 1647 der Großvezir Salih paja ein Yab errichtet (GOR ¥436); 1684/1096 H wird durch den Hofbaumcister Hasan aga die Holzbrückc über den Fluß erneuert. Aus dem i7.Jh. stammt wohl auch der südlich vor der Burg liegende Bctplatz (Namazgah) mit Mihrab und Mimbar.
Hadikat II 162 (GOR IX No.848: Öz II O: S. Toy. The Castles of the Bosporus. Archaeologia So (1950) 215-228: 11. HöGG. Türkenburgen an Bosporus und Hellespont. Dresden 1952, 9-10: Z. Orgln. Hassa Minurlan. Arkitekt 9 (Istanbul 1959); A. Gabriel. Chateaux tu res du Bosphore (MeinlnstFran^Archlst 6) Paris 1945. 9-28: Evict, Guide No. 196; S. Toy. A history of fortification. London 1955. 86.
533
KIZ KULESI
BIRGEN
\hb. i>q \nsicht ties Turmes gegen I. 19 Jh von Northisicn
KIZ KULESI
Name: gr: “Αοκλα (Arcula); türk: Kiz kulesi.
Zahlreiche Legenden (Hero und Leander) knüpfen sich an den seit altersher sichtbaren, strategisch wichtigen Fels — vielleicht Platz einer nach seinem Seesieg bei Kyzikos 410 von Alkibiades zur Kontrolle der Bosporusdurchfahrt angelegten Zollstation (Xenoph. Hell. I 1,22).
Μ. I 2.Jh.
Unter Manuel 1. Komnenos wird auf der Insel ein fester Turm als Träger einer Bosporus-Sperrkette errichtet, die auf europäischer Seite an einem Turm im Mangancncjuarticr befestigt werden soll (NikChon 269 B).
ζ.Η. 15./Λ. i6.Jh.
Der während der Belagerung 1455 von Gabr. Trevisano besetzte Turm wird von Mehmet II. als Wachturm ausgebaut, 1509 aber durch Erdbeben beschädigt; Reste davon sind in Fundamenten erhalten Q.
3)4
i8.Jh.
Nach Brandschäden am Holzaufbau des nun auch als Leuchtturm genutzten Turmes 1721 werden 1731 und 1734 Ringmauer und Turmaufbau repariert; 1763 läßt Großvezir Damad Ibrahim pa$a den Bau in Stein erneuern.
19.Z20.Jh.
Neben den bisherigen Zwecken dient Kiz kulesi ab 1829 auch als Quarantäncstation; 1832 gründliche Restaurierung auf Befehl Sultans Mahmut II.
1945 erneute Restaurierung durch die Hafenverwaltung.
Sk Byz I! 242—244; R. Janik, EO 21 (1922) 349; F. Dirim- tekin, Eminonü I lalkevi Tarih ve Müze ne;riyatindan No.; (Istanbul 1945) 16-17; J.H. Konyali, Eski Istanbul’dan Kiz kulesi. Yedigün (Istanbul 4.2.1943); Schneider, Mauern u. Tore 95; Mamboiry, 1st Tour 534-335; Eyice, Guide No. 189; Cezar, Yangintar 58t 0; Janin, CB 491; Ayverdi, OMFD IV 617-624.
Kl’MI I I IIISARI
RI R(.l X.
\bb :m Gesamtansicht tier Festung von SüJostvn mit Jen*, ältesten. \i»n p.i?.i m i erbauten 1 .nn c
erbaute Turn; Λ. unten Turm B von Halil pas a
RUMEL1 HISXRl
Xante: Rumeli hisan; Bogazkesen; Kal’a-i Bogazkesen; Yeni Hisar; gr: Λαιμοκοπία; Πασκεσέν.
Μ. i5.Jh.
Wenige Monate nach seiner Thronbesteigung läßt Sultan Mehmet II. (1451-81) im Herbst 1451 zur Vorbereitung seines Angriffs auf K’pcl unter Leitung des Zaganos pa§a mit dem Bau des ersten Turmes der Spcrrfcstung an einer der engsten Stellen der Meerenge (τό των Άσωμάτων στενόν; Phrantzcs Ζ)}Β) beginnen; nach seiner Bauinschrift ist er im Pcbruar 1452/856 H fertig und dient zur Sicherung des hier lagernden Materials und der weiteren Arbeiten: Diese werden im März mit einem erheblichen Arbeiteraufgebot (ca. jooo Mann) unter Leitung des Großvczirs Halil paja fortgesetzt, wobei auch Material aus zerstörten Bauten und Ruinen aus der Umgebung wiederverwendet wird (u.a. wohl aus dem Kloster des Hl. Michael t'v τω Άνάπλφ; Dukas 241t". B).
Bei der dem Sultan zu geschriebenen Planung der Burg (Kritobul. ed. Riggs 19t;) werden die Gelände bedingungen vorzüglich ausgenutzt: Zwei starke Rundtürme ^0 25.S bzw. 26.- m) auf den Hohen der Landseite und 2 Pohgonalturmc in Ufernahe sind durch bastionsbewehrte Kurtinen so miteinander \e· bunden. daß im Grundriß ein unregelmäßiges Poh gon von ca. 250 m I änge und c.i. 120 m größter Breite entsteht, dem im O vor dem in Mitte der O Krönt gelegenen Sector eine unregelmäßig pohgonak Vorburg vorgelagert ist, hinter deren dicht über dem W asser liegenden Scharten Kanonen aufgcstcllt wer den, durch die bereits im September 1412 ein \cnezia- nisches Schiff versenkt wird ^Dukas 24SL B\ Zwei weitere Tore an der N Spitze und in der \\ Kurtine vermitteln den Zugang von der Landscitc; m der O und S Mauer liegen kleinere Pforten.
Die unter aktiver Beteiligung der \ czire Zaganos pa$a und Saruca pa$a sowie des Großvczirs Halil pa$a errichtete Burg (Dukas 242 B) ist nach rund 4 Mona ten Bauzeit im Herbst 1452/816 I! fertig und erhalt
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lil HOI.N
\hb s.*·’ Blick Mun XnrJtunii nach Süden iihct die Burg /nst.mJ uni Kito)
eine Besatzung von 400 Mann unter dem Burghaupt- mann Firuz aga (Dukas 242 B), fur die im Inneren der Burg Holzhäuser und ein Bad ©angelegt werden, dazu eine Moschee, die von der Stiftung der Avasofva Camii unterhalten wird.
16./18. Jh.
An der Burg, deren N-Turm seit dem 16. Jh. als Gefängnis genutzt wird, werden im Lauf der Zeit zahlreiche kleinere und größere Reparaturen ausgeführt (2); gegen E. 16.Jhs. entsteht in der Nähe ein Der- wischklostcr des Durmu§ dede; im Laufe des 17./ i8.Jhs. werden südlich und nördlich der Burg am Bosporusufer Wohnhäuser errichtet.
19.Z20.Jh.
Die nicht mehr militärisch genutzte Burg verfallt allmählich; gegen 1850 verschwinden die einst bleige- deckten spitzen Dächer der großen Türme.
Linke Seite:
Abb. Grundriß «Irr I cMung mH ilrn mist im Inneren stehenden I lautern und «Irr Mrjuhcv, die zuletzt durch eine Stiftung des Snli.ins Mahmut I g«?gcn Μ, iM.|h. autg« b.ini wurde. I niri drin kleinen Rcchlcckturiu der Wclfront fließt tri «ler Ί .ihrnkc ein kleiner Bach unterirdisch «lurch die Burg hindurch Μ 1:1000,
Eine intensivere Restaurierung wird nach kleineren Arbeiten 1918 erst in neuerer Zeit in \ngriff genommen, nachdem 1940/41 die vorder Burg verlaufende Uferstraße angelegt wurde; 1953/55 wird nach \b- bruch der tm Inneren noch stehenden 1 lolzhäuser die gesamte Anlage gründlich hcrgerichtet.
J. Pargoiri., Anaplv et Sosthcne. IRAIK 5 J898). 60-9’: F. Ta esc ήν er - P. Wtrn k, Der Islam 18 (1929) 104 ict: S. Toy, The Castles of the Bosporus, \rchaeologia So (19; 0 215—228; 11. Högg, Türkenburgen an Bosporus und Hellespont. Dresden 1932, 10-17; \. Garrifi.. Chateaux lures du Bosphore (MemlnstFran^Archlst 6, Paris 194;) 29 “5; E.H. Ayvirdi. Bogazkesen kasn. ΊΤΟΚ Bell 1 ;6 (19c;' 19 20; E.H. Ayvi rdi, Rumeli lli<an ve Istanbul· da ilk <Ismail Kttabesi. Fatih ve Istanbul 1 <195 0 65 (>S; II. Dag 1TKIN. Rumeli hisan’nin askeri ehemmiveti. Fatih ve Istan bul 1 (195;) 117—137. 177 191; \y\irdi, Fatih devri 415 422; S. Toy, \ history of fortification. London 1955, 86 Su; F. Βλiungi r, Fin vcncdischer Lagepl.in der Feste Riimeli Hißary. Der Burgwart 51 (1956) 1-5; M. \kyoi. ΓΙΌΚ Bell 197 (1958) 24—25; \ II. Bi’rki, VakDerg 4 11958) 2·* 28; M. Frdogan, I.ale devri ba§mimart Kavscrili Mehmed aga. Istanbul 1962, 21 59 ©; II. Dagtemn, Rumeli hisan bqgc’sindc yapttgim kazi. 6. lurk Tarih Kongr. \nk.ira 1967) 529 542, Barkan \yvirdi, IstVak Ayvirdi, OMFD IV (»26 662.
λ I ΙΗΚΓ1 I
III Κί,ΙΛ
Bauten in Vc.likiik· itaMell.. Jvlk Sene lorn) und I miielumr zu .lui liirm.n '«ä xl,b J'|S<' t’-llius .Ie- \e.i ik<-cn C.irnn nn /.win
Mauer lag,; < >= Mojchee.
YEDIKULE
Xanten: türk: Ycdtkule; Ycdikulc Hisan; Ycnihisan; H azine; Kale-i 1 lümayum; gr.: Φυλακή τοϋ Γοϋλου; Έτυτα ΓονλιάΛ&ζ\ frz: Chateau des Sept-Tours.
Schon im I lochmittclaltcr wurde das Haupttor der Landmaucr, das Goldene Tor (\avaria //νλζ/; -♦Porta Aurea) stärker befestigt; 1590 versuchte Jo-
Linke Scnr:
\h!> Lagcpbn »Irr Zitadelle Ycdihilc mit ckm (luldcncn Im und dvt •hrfrfln’ijm·· h< n I ufidm:iu< r Mdiwar/), den p.il.i<»l<»giM hc 11 des
Tore· eng krrii/Mhnfficrt) und «km π'ΠμιιιμΙιγιι Ausbau <kicii/M-hi.iltirtn. Turm Λ Barutkult-M. B I Alf (Zifidiin) kulrsr. < ki/ht kuliM. Tuim « = Küpik kulc, Turm 9 lla/ικ kuku; luiinio i vbi h.im kiik-i. Ί uim 11 Pa*>tirina kule*i Μ. 1:1
hanncs \ . PaLiiologos angesichts .ikutcr BcJiohung der Stadt hier aus Spolicn umliegender Bauten /\xei starke Türme zu errichten, mußte sie aber n.uh I tn- greifen des Sultans Bcvazat 1. 't tldtnm wieder abtra gen lassen (Dukas ^qB'.
\uf Anordnung des Sultans Mehmed 11. wird das alte Goldene Tor zugesetzt und durch eine im Stadtin neren gelegene fünfeckige Befestigung . u limr . delle (lokale; zugleich Schatzhaus, Archiv und Staats getangnis) ausgebaut (Dukas ;?9f.ß': dabei werden die beiden Tortürme sowie' die' beiderseits anschlie ßenden offenbar teilweise' zerstörten Stadtmauerturme· mitbenutzt. Vorder Mauerinncnfront werden 3 starke
HI RGFX
YEDIKI’ij.
Rundiurrnc* errichtet, die <lur< li ini Knick geführte, <in Starke Kurilin n mit dreieckigen bzw. halbrun den Zwis< henbastioncn verbunden werden; alle 'I urnie sind mil gestuften spitzen Kc gcldai hern nbgc deckt. Der Torturin liegt in der NO Front; das alte Vorror der Porta Aurea wird nach Abbruch der Buh ke zu einem Nebentor, Im Inneren der Burg werden Wohnungen der Besät zung sowie eine I leine cinriiumigc Moschee mit Vor halle ctricliti t, die mit dem VC atp der Avasof\a Camii verbunden ist.
Zahlreiche Gesandte fremder Staaten haben hier zeit wellig cnisitzen müssen (so u.a. der deutsche (Je sandte Malve zzi (155« 5 J): der französische Botschaf ’< 1 Jean de l.allayc (1648); the russischen Gesandten (iraf Tolstoi (1710) und ObreskofF (176K) und der französische Resident Ruffin (1798 1801). Hine aus führliche Beschreibung des Lebens der Gefangenen gibt 1664 J. Auer (1 l.ukinich. \uer Janos Ferdinand poszonyi neines polgarnak hettoronyi fogsagäban irt naplöja 1664. Budapest 1925),
15. 17.Jh.
Schon kurz nach ihrer Fertigstellung werden die Türme der Burg als Gefängnisse für türkische und ausländische Würdenträger genutzt (u.a. 146; Hin nchiung des letzten Großkomncncn D.t\ td und seiner Sohne in Yedikule; 1474 Großvezir Mahmut paja: 1587 Scheich des Yemen; 1597 Hinrichtung des Großvczirs I l.tsan pa$a; 1622 I linrichtung des Sultans Osman II.; 1660 Hinrichtung und Bestattung des Deh llüscvin pa$a hei der Moschee (GOR \ ls4rtA· 1714 Hinrichtung des Fürsten der Wallachei Branco- \.mu),
\ IpIKl I I
III HI.I S
i8jh.
Rvparaturarbeitcn an Jen Tünnen 1700; tier Inncnhof ist wie ans alten \nsiehtcn bekannt dutch ein dichtes \ gglomcr.it von Hausern unterschiedlicher GröBc überbaut Q. Nach Zerstörung eines alten Tur mes bei dein Erdbeben 17$4/1167 II folgt 1755/ iibS II Neubau des Achteckturmvs an der N\X licke. !-<»<’ werden bei dem nächsten groben Erdbeben ; Türme beschädigt.
Bei einem sich von Unkapan bis Aksann und Vcdi knie ausdehnenden Sladtbrand 1782 wird auch die Burg betroffen; einige der hier cingespcrrten Getan geticn kommen dabei um.
i9jh.
Nachdem bereits 1813/1228 II die Moschee repariert wurde, folgt 1838/1245 11 das alle Vortor der Porta \urea; in dieser Zeit wird Ycdikulc als Pulvermagazin genutzt.
Ab 1878 untersteht die Burg dem Unterrichts Mini stcrium, nachdem schon seit 1869 hier eine Mädchen schule eingerichtet war; ab 1895 ist die Burg der Muscumsdircktion unterstellt.
20. Jh.
Die kleine Moschee wird um 190s zerstört; seit Μ. 20.JI1. allmähliche Restaurierung der ganzen \nlage (1945/46 der Moschee: 1959!!. der Porta Aurea, später auch der Türme und Kurtinen).
Hadikai 1 222 (GOR IX No. 478; Öz I 59): Sk Byz. I 310518; Paspatis 78; Millingen, Walls 50, 59-73: Gt h litt 47-48; T. Macridy S. Casson, Archaeol<»gia 81 (1931) 63 67; II. Edhem, Ycdikulc Ihsan. Istanbul 1932;
1 Bi Hin.i:, II Palazzo degli /Xmbasciatori di Venezia. Bolo gn.i 1932, 260 (fig. 125)©; II. Höc;<;, Türkenburgen an Bos porus und Hellespont. Dresden 1932, 19 20; J. G01 iwald, Inschriftliches aus den Sieben Tünnen..Türk Post 31.8.193 3; B. MlYi H Pi,a ui A.M. S< iini idi r, I. and mauer II (Berlin 1943) 42-57; A. Gaiiioi'l, Chateaux Tures du Bosphorc. Paris 1943, 85 114; S. Toy, The Castle of Ycdi Couli. Journ BntArchAss 3. scr. 14 (1951) 261; Λ.Μ. Sciinpidi.r, Oriens $ (1952) 199 200; Ayvirdi, P’.uili devri 423-425; Er ich, Guide No. 144; R. Di yi ran, TTOK Bell 208/209 (1959) 21-23 ;S. En< i , Ycdikulc Hisan ve avlusundaki Bntih nies cidi, AAMuslst 10 (1962) 80-85, 147 15*®·
\hl» D).a Blit k \«>11 Smlcii nlu 1 «Ii \ niuvik tlri Ι*··ηι Vitei hi! «Irn i-t 1 inciirrlrn luim 11. den wtrtti d< 1 «l.ixur 1111 (»i.thni .ihpi h ihtm H \ 1« h in.ttkii kulesi
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^‘ÄfcULTAN
VEZIR ISM.
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HALKAPAN HANI
HANDEL
HANDEL - GB\X BRBB
Die regionale Verteilung von Handel und Gewerben ist auch in türkischer Zeit noch durch die vor 1453 bestehenden Verhältnisse geprägt; Basar und Handwerker bleiben in der alten Gewerbezonc zwischen Mese und den Häfen am Hali^. Neue Standorte ergeben sich in der Nachbarschaft der militärischen Institutionen: in Nähe der Janitscharcnkascrncn lassen sich um Saraghanc solche Gewerbe nieder, die die Truppen ausrüsten. /\uch mit dem Tophane (—>) und seit 1514 mit der Werft (Tersana) entstehen beiderseits Pera neue Gewerbeschwerpunkte, die in erster Linie militärischen Aufgaben dienen. Der (staatlich kontrollierten) Lebensmittelversorgung dienen neben den meist am ΗζΙΐς gelegenen Magazinen (kapan, ambar) zahlreiche kleinere, auf die Wohngebiete verteilte Märkte in einfachsten baulichen Formen.
Massive oder repräsentative Bauwerke werden zunächst nur in begrenzter Zahl für den Handel mit wertvollen Gütern errichtet; erst häufigere Brandschäden und die seit 1696 verschärften Bauordnungen führen zum vermehrten Bau großer Stein-Hane.
Abb. J94 Blick vom Minarer der Rüstem pa>a Girnii auf den in Nähe der Seen raue r gelegenen Balkapan ham Zustand um 195 t).
BALKAPAN HANI
Mauerwerksbefunde der mit Ziegelgcwülben überdeckten Keller des Baues machen seine Anlage in byzantinischer Zeit wahrscheinlich; er liegt im 12./ ij.Jh. im Gebiet der venezianischen Niederlassung, doch ist seine Nutzung als Sitz des venezianischen Bailo φ unwahrscheinlich.
ij./zo.Jh.
Wie viele noch nutzbare Bauten der Stadt wird der Han 1453 der Ayasofya Camii als Stiftungsgut überge¬
ben®; er wird im i y.Jh. von ägyptischen Kaufleuten genutzt (Evliya 1176). Der Han wird mehrfach bei Stadtbränden betroffen - so 1688/1099 H und 1807/ izzz H, besitzt aber trotz einiger Umbauten seine alte Bausubstanz noch und wird heute noch voll genutzt.
Mehmed Ziya, Istanbul ve Bogazici. Istanbul 1920, 547®; Osman Nuri, Mccelle-i umur-i bclediye 1 (Istanbul 1922) 802ff.®; T. Beutele, II Palazzo degli rXmbasciatori di Venezia a C'poli... Bologna 1932, 24-27; Schneider, Byzanz 91; Mauern u. Tore 88 (No.6); Mambovry, IstTour 359- 360; Janin, CB 248; Barkan Ayvi rdi, IstVak 136.
343
HAND» I
M-P Η ASI
\bh. six Rs Me sic* I Ri turn in cnici Zeichnung von iS-ο »'urus Walker).
ELQI HANI
NaimΕίςι Hani; Tatarenchan.
i s 10/916 H
wird der Han durch den Großvezir lladim Alf pa$a gegenüber der schon vor einigen Jahren von ihm gestifteten Moschee als zweigeschossige Hofanlage anstelle seines zuvor hier liegenden Palais errichtet und der Moschee als Vakf übergeben; unter dem Bau sind stellenweise noch ältere überwölbte Kammern (wohl von den Läden des Forum Constantini?) vorhanden ©. Schon bald dient der außen in Quadern, innen aus Ziegeln aufgetuhrre Bau als Unterkunft der kaiserlichen Botschaften und ihrer Gefolge (15 50 Niklas Juri^ic; 1555 62 O.G. v.Busbec; 1573—78 David Ungnad; 1578-80 J.v. Sinizendorfl u.a.) und wird auch durch das große Feuer 1587 nicht beschädigt, obwohl die Bleidächer schmelzen. Ausführliche Beschreibungen bei Dernschwam, Lubenau, Gerlach und anderen Botschaftsangchörigen.
•7-Jh.
Nach Übersiedlung der kaiserlichen Botschaft nach Pera im Winter 164$ dient der Han nur mehr der Unterbringung von Gesandtschaften tributpflichtiger
544
Länder (Moldau, Walachei u.a.; GOR V591); 1648 wird er bei Unruhen der Igoglan besetzt (GOR V470), 1656 auch von aufrührerischen Sipahi (GOR VI14); inzwischen wird er 1652/1062 H durch ein in der Nähe entstandenes Großfeuer beschädigt © und 1660/1070 H abermals durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen ©.
2.H. 19. |h.
Nachdem der Bau im sog. Hoca pa§a-Brand 1865 erhebliche Schäden erlitten hat, wird er 1885 abgerissen; an seiner Stelle entsteht später nach mehreren nicht ausgeführten Planungen ein neuzeitlicher Geschäftshauskomplex.
Hammir, CuBI 597: C.G. Curtis - Μ, \. \\ \i kir. Broken bits of Byzantium 11 28; (ίι κι.ιττ 50; ΙΊ I 9°9ί Babingtr (eel.), Ilans Dernschwam’s Tagebuch einer Reise nach K’pcl und Kleinasien (1555/55). München Leipzig 1925, 5?-40©; T. Βικπ-.i.i·, II Palazzo degli \mbasciatori di Venezia a C’poli. Bologna 1952, 529 550; Cizar, Yanginlar 556 518(5); S. linen, ΕΙφι Hani. TarihDrrg 24 (1970) 95-150.
KAI· Al l
IIAXIHJ
Bildkantr und link* daneben dem Gevlhir BrilvM.ni
KAPA LI <;AR§I
Name: Kapah Qtr$i; Büyuk Qirji.
5.V. 15.Jh.
In Nähe des Eski Sarayi wird in dem schon sen alters her f iandclszwecken dienenden Gebiet (nahe dem /\r topolcion) im Winter 1455/56 mit dem Bau des Bede- sran (Bezzazistan-t cedtd) auf Anordnung des Sultans Mehmet II. begonnen (Kriiobul. ed. Rigss 104!’.). Der Bau istim Winter 1460 61/865 11 fertig (Dukas 540B) und gehört mit anderen Teilen des Basars zum Slit tungsgut der Ayasotya Camii. Trotz häufiger Brände scheint der heutige Baubestand des Ccvähir Bcdestan weitgehend aus dieser Zeit zu st immen, obwohl we gen eines über dem Osttor (Kuxumcul.tr kapisi vor handenen Adlcrrclicfs unterschiedliche \nsichtcn he sichen. Im Inneren des Bcdestan besitzen die einzelne« Kaufleute hölzerne Gerüste sowie massiv gc wölbte Räume (dolap) in den Außenwänden, die sPa ter auch als „Miel Safes“ genutzt werden. Der nur für hochwertige Güter bestimmte Bcdestan ist täglich
MS
IIANDII.
KAPALI ί.ΛΗ.ν,ι
Abb. »9·’ Klirr. \<>n Süilrn mit «liv kuppeln de*· (x'haiir BcdcMan. ·λ<<Ικ·ι auch dir uber il< n acht gmlicn I'lcilcrn errichteten kleineren kupfxrln erkennbar * nd
1,1 4 io So 30 To 7; MM
■.’»·, *9* fanjte uod Qumchnttt durch den Cevahtr*Bcde«MMi Μ ι i·.·.·.
heutige Sandal-) Bedestan errichtet, wie aus Reiseberichten (Cattcrino Zen) hervorgeht - möglicherweise im Zusammenhang mir tier von P. Gyllius überlieferten Neuordnung des zentralen Bazargebietes nach einem erneuten Brand tm Jahre 1548. P. Gy llius nennt ihn Bedestanus Novus und erwähnt zwischen diesen Bauten und der Beyazit Camii Reste byzantinischer Kirchen sowie einer größeren Zisterne.
158M/996 II sollen beide Bedestane durch Brand beschädigt worden sein (Ä).
nur einige Stunden geöffnet; in seiner Umgebung wird durch Sultanscrlaß auch der Sklavenhandel an gefiedelt, der bereits in byzantinischer Zeit in Nähe des spateren Esir pazart zu lokalisieren ist.
t6.Jh.
Nachdem bereits ι515/921 I I ein erster Brand das Ba sargebiet heirnsuchte, wird unter Süleyman I. uni 1545/50 in Nahe des alten Bedestan ein zweiter (tier
546
I7*jh.
Infolge zunehmender Verdichtung der Innenstadtbebauung steigt die Zahl der Brande in diesem Jahrhun- <k ri sowohl tm Stadtgebiet wie auch im Basar erheb
Abb 199 I ggeptaft dm KapabCmH imddtr uvihjiiuIIm· betuch her reu ihn £ luuhn Μ 1:0 fim t *h«i ichh Hin li rin 14 4*' <u m breiter Nrrtftn •1«· Κ.4|μΙι Hu n* hi* ähgi>|>cirtcn ImoIlIIcii alurch kleine* Heil· h</1 nImer, neuen Ihuu lr MhtaAirn, uiwuggngluhr Hnridir krcu/xhiul fieri;
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KAPALf
V*h ·; Blicli \'»n Sc r«kcr Ik az r 1 unn uiwr dj· Bartrpcbrei rr ?! der Nur I( Hrmtniye Cimii links im Hintergrund; davor nach rechn der ^ir.rhl*Bedeuwi ifid >kf ixtihir IfcdtfUn.
lieh, wobei anzunehmen ist, daß im .Anschluß an diese Brande die betroffenen feile des Basars jeweils wiederhcrgcstcllt werden, ohne daß darüber im ein zelnen Nachrichten vorliegen:
1618/10x7 H Zerstörung Bit pazari; 1645/1055 11 Brandschäden im Basar θ; 1652/1062 H und 1658 bricht Feuer im Bcdestan aus und zerstört 'feile des Basars φ; auch 1660/1070 H wird der Basar bei dem großen Stadtbrand stark beschädigt 0.
1687 und 1688 brennen 'feile des L'zun ctr|i nieder (*)', 1695/1106 H und 1701/1113 II zerstören beim Eski Bcdestan ausgebrochene Brande große Teile des Basars 0; etwa aus dieser Zeit stammt auch die ausführliche Beschreibung Evliya Qilcbis.
i8 .Jh.
Bei Reparaturen nach den letzten Branden werden <730'31/1143 11 durch den Großvezir Damad Ibrahim pa$a einzelne 'feilt 'Sandal Bedestan?; ® neu gebaut; offenbar wird seif Λ. 18 Jhs. der uni die Bede stanc herum liegende 'feil »les Basars gemäß den seit 1696/1*07 H geltenden Bauvorschriften zur Verliesse rung des Brandschutzes überwölbt 1738/1151 H stiftet der Ki/.lar agasi Bc$ir aga das am Mercan kapi liegende Brunnenhaus.
Trotz dieser .Sicherheitsmaßnahmen brennen auch m der 2. II. 18.Jhs. weitere Teile des Basargebietes nieder: i75c/,,/j3 Ii wird offenbar nur der nördliche feil von Mercan kapi bis zum Bit pazari betroffen; 1791 brennen die westlich L’zun ςβημ liegenden 'feile zwischen Kebcci han und Bit pazan nieder ®. Auch bei dem I·, rd beben 1766/11 8g H entstehen Schaden im Basargebiet; im folgenden Jahr unter Leitung ds I lassa ba> miman Ahmet W iederherstellung ®
i9 ./zo.Jh.
Bei dem großen Erdbeben 1894/1310 11 werden abermals große feile des Basargcbictcs zerstört und unter Leitung des Ministers für öffentliche Arbeiten, Mahmud Celaleddm pa$a, bis 1898 zum größten Teil wiederhcrgcstcllt. Der bis dahin überdeckte Bit pazan im W wird dabei zu einer offenen Straße (Quhrcilar Cad.); das alte Tor hier sowie spater auch das Kürkfu- Icr kapi (2) verschwinden.
34k
IIAMiI i
k ΛΙ'ΛΙ 1 V*M?I
\I4i 401 Blick \«»m Italuti Ium ni»* 1 «Iu vcmIii hi-ιι Ini« i«»ri ka|wli /hui Srr.nki ilunn, i|i« iihir «In I iili-fiLm *i'U liman *u«r.«ir 1. ***>jit«r j?· mil ikn zeitlich λιμΙλ h«1i 11 I ichiulbiMiigvii mimI m1*· »'·*■· «»»«n
1914 geht der Sandal Bedestan (2119m*) in städtischen Besitz über und wird nach kurzer Restaurierung 1915 als Vcrsteigerungslokal benutzt; 1927 er halten die einzelnen Teile des Basargehictes und die Straßen feste Bezeichnungen (-»Abb. 399).
Nachdem durch Brande 1943 und 1954 abermals Teile des Kapali C^ar^i zerstört und diese Bezirke danach wiederhergestellt worden waren, umfaßt heute der überdeckte, durch 18 Tore abschließbare Teil der gesamten Basarzone 30,7 ha mit ca. 3000 Läden in 61 Straßen, die beiden Bedestane (Eski bzw. Alik Bc destan/Cevähir Bedcstan/Ις Bedestan; Sandal Bede stan, Kügük oder Cedit bzw. Yeni Bedestan), dazu liegen in diesem geschlossenen Bereich (von Kapali f^arji aus zugänglich) 13 Hane (in denen teilweise früher kleine Moscheen bestanden;: Bodrum h., 1 L'itib Emin h., Kügük und Büyük Kcbeci h., Aslarci li., C/ikurh., Pcrdahcilar h., Zincirli h., Hahcikirh., Va rakgl h., Rabia h„ Baltaci h., Sorguggu h.; zahlreiche weitere Hane liegen in unmittelbarer Nachbarschaft (-♦Abb, 405).
I Iammi.H, C.iiß I 5 H3 591 ; G Wniii, Häusliches Leben und Sitten der Türki n. 2 vol Berlin 1M44/4L I M7ft' und II 1 326; (iikiin 4K 49; A. Riiik. Hirn unikmci asird.i Istanbul haynn. Istanbul 193c, No. 53®; I. K< mbah.m.ii.ak, Istanbul scbillcn. Istanbul 1938, 36 37; 1‘aiih Mehmet II. Vakifhin. Ankara 1938, 209; Z Ομ,ιχ Iltssa rnimarl.m Arkiickt 9 (Istanbul 1939, 41©, T. <>/, (Selim ill un sir-katibi tanifindan luruluti ruznamc) Tanh Vcsikahir < \n kant 1944) >>; □. I.KcdSi, hIAns ill (1943; 36c |iu©; A.S. Ünvi i<. I nihin oglu Iknczid'm su volu hantusi. istan hui 1945« P 54i I*- Ti kini h. I'h< CJrc.it Bazar nf Istanbul. TTOK Bell 92 (194«;; 9®; Μ imnui ky, IsiTour 2i< 21·; ΛYVFKi>i. Laiih devri 39» 409; (1. ()/in>. lurk <.it>il.iri Istanbul 1933. 2# 47; L'yk i.t Guide Nu. 29, R Msntras Istanbul dans la secunde inoitic du XVIIt siede BihlAnh ei Hist. Insfl'rari^Ar«h d'lscinbul 12) Paris i*)f»2. 463 467; Cr-ΖΛΚ, Yanginlar 33(1, 340 34s. 358. 3M®. Is· Mi* 6 (1963) 42K» 3298; Janis, CB 415; \yvi kdi. <).MI D l\ $17 ’”ίι· II D. Andkf.asyam, TarihDerg 27 1973)64 69©.
Hrdntufi:
Hammi h, CiiB I 586 388: Ο. 1 iu.in, hl \ns II (1944) 44* 442; IsiAns 5 (ιι/ιΐ) 2341 1363; \v\i Rm. Ο.ΜΙΊ) IV 437 471.
U9
n ixni I.
κΙ'ΗΚςύ HANI
Abb 4 : Hhik \<>m l)j>.h do X jlidc bant nach Sudo-ten juI den dicigcschostigcn Binuk X ’em Ilin (iMh/64 teniggotcllt' und den links daiichcnlicgen.ini Kurkcu ham nui dahinter autragender Kuppel de* Xlahmul pa$a hamami sowie dem Minaret der Mahmut pa>a ('amu.
KÜRK^Ü HANI
Xanten: Kürkgü Hani; Mahmud pa§a ham (k.irbansa- ray); Kur^unlu ham.
5.V. i$.|h.
wird - wohl in Zusammenhang mit Anlage des Stir tungskomplexes des Großvezirs Mahmut pa§a (—* Mahmut pa§a C. S. 45; ff.) - der spater als Stiftung? besitz genannte große Han 0 am Hang nördlich der Moschee in der nach der benachbarten llact ΚϋςυΚ Mescidi benannten Mahalle errichtet eine zweige schossige \nlage mit zwei Höfen. Der etwa quadrati sehe größere erste Hof (Innenmaße 41,2x41,1 4<>,o m) entspricht in borm und \bmessungcn ziem·
\l»h i i Hink vmn i. itA»h Süden m den Midhchen
450
KURKOV MAX'!
HAN UI I
lieh genau der nur wenig älteren Fidan hani in Bursa (Hof 42 x 46 m) 0; der nördliche I lof ist vielleicht älteren Straßenzügen folgend? schiefwinklig und so zerstört, daß eine Beurteilung des früheren Baubestandes unmöglich ist; offenbar gab cs im Gegensatz zu dem normalen Kammersystem des 1. Hofes hier im Erdgeschoß größere Räume. Im i.Hof hegt — schräg zu den Hofwänden - über einem tur Geschäftsräume genutzten Erdgeschoß eine kleine Moschee, als deren Stifter ein Haci Kügük gilt.
t6.-19.Jh.
Der Han wird bei den häufigen Bränden der Basarzone © zweifellos mehrfach mitbetroffen (so wohl 16s2 1062 H. 1660/10*^0 H, 16S0. 16S8/1099 H, 1-26/ 1159 H und 1755/1168 H). anschließend aber wohl immer wieder hergestellt.
2C.Jh.
Nachdem um 1900 nur geringe Schäden (eingestürzte Gewölbe^ im 2. Hof bestanden 0. werden in den folgenden Jahrzehnten hier mehrere Neubauten errichtet; im i.Hof sind nur geringe Veränderungen zu beobachten.
\bb 404 1 igcplan ch> Hano nach A} verdi) Μ. 1:190c.
Han: Gcruit 52 + Taf. 15a®; Xyvihiji. Fatih devri 393 395: Eyice, Guide No. 25: Ci/.ar, Yanginl.it 540,
342, 3J2, 360(3); Harkan-Ayvi riji, IstVak 42 Ayvi rim. OMFD IV 580-589 Motchtt: Haihkai I 181 (GOR IX No. 386, Öz I 96;; Ayvi :ri>i, < >MI I) III 445.
IIAXLM I.
RÜSTEM PA$A HAN!
\hb. \n*ichi von Per 4 GJita 2 <1 16. |h.) mit der Az.ipkapi Canui am linken Bildrand. links neben der etwa in Bildmitte deutlich sichtbaren Kirche San Michele- dem Platz do heutigen ILinc«, da* Yagkap.m kapi — Porta Comcgo = Wechiknor). weiter rechts das Karakoy kapi Porta Santa Chiara ?i und am rechten Bildrand das Galata-KaMcll. Die ältere, von Karakov zum Galaraturm führende Mauer mir ihren Tünnen ist gut erkennbar
RÜSTEM PA§A HANI
Name: Rüstem pa$a hani; Kur§unlu hani.
M./z.H. i6.|h.
wird am Platz der aus dem 15. Jh. stammenden genuesischen Kirche San Michele nach ihrem Abbruch <Gyllius IV 11) der große Han errichtet, der nach der Überlieferung als Stiftung des Großvezirs Rüstem pa>a ffi 561/96« II) und als Bau Sinans gilt. Der zweigeschossige langgestreckte Bau ist um einen Innenhof von 8,25 x 47 m mit zentrallicgcnder Treppe angelegt. W enig spater wird wohl der 1585/995II als Stiftungsgut der Ayasofya Camii erstmals erwähnte Bedestan dicht westlich des Han errichtet; der aut
3 Seiten von Läden umgebene Bau ist mit 9 Kuppeln überwölbt.
19.Z20.Jh.
Beide Bauten sind - mit geringen Veränderungen - noch voll in Gebrauch.
V. Laurent, (Les chreticns sous ks sultans) EO 28 (1929' 404: Schneider Nomidis, (ial.ua xv, i6; Mamboury, Ist Tour 560-561; Eyiue. Guide No. 159; F. Babinger. Drei Stadtansichten von K’pcl, Galat a (Pera) und Skonti aus dein Ende des i6._lhs. DcnkschrAkWien 77 (1959; t.Abhdlg.) 5 21®: IstAns J (1961) 2561 2562; Cezar, Yangml.it 142; I vnin, Geographie 589-190; Goodwin Ayvi rim, OMFD IV 577-579-
RtSThXI PAsA 11 AXI
tlMKSf HAM
HANOI I
\M> .s'X.i Aii'KI·· del Ι9<(· λΙιι;ιΊιγ·ιι) incn Str.ilicntmn> lies Slinl.<> haul mil dein Schil linkt Bildkuiile; um κ/if)
SJMKE§ HANI
2.H. 15Jh.-17.Jh.
Der Bau wird in Nähe des Eski Sarayi angeblich am Platz eines sog. Klosters (Evliya) durch Mehmet 11. errichtet und dient als Münzstätte (Darphäiu 1 Amirc), zu der auch eine kleine Moschee gehört. Bei .Stadtbränden 1645/1055 H und 1660/1070 II Schaden.
A. i8.Jh
laßt die Ba$kadtn Emctullah Bann, I laseki des Sultans Ahmet 111., nach einer Brandzerstörung (wohl 1683?) ab 1707/1119 fl durch den Ba^mimar Mehmed aga den Han und den gegen die Straße liegenden Sebil neu errichten ®; die Münze wird in das im Topkapt sara;, 1 1726 neuerbaute Darphäne überführt. Beim Neubau w< rden offenbar schon Reste des unter dem Han liegenden Monuments entdeckt Im Winter 1740 (GOR Vfli29; zerstört wieder ein Brand das Gebiet zwischen Bcyazil (.ainii und Ilan.
19./20. Jh.
Nach erneuten Brandschäden 1826/1241 II und Reparatur des Baues 1867 wird um 1913 der I Ian verlassen: 1926 wegen Baufälligkeit geschlossen wird er weiter genutzt. 1920 findet sich bei Bauarbeiten ein Säulen fragment ties sog. Theodosiusbogcns(—»S. 262t.); 1928 werden 2 Sockel frctgelegt @. Beim Ausbau der Ordu Caddvsi werden 1956 die N-Hügel des Han abgerissen; der S Hügel wird ab 1973 restauriert.
Hadhcai I i.’t, 14 I n (GOR IX N0.252; Öz I 122): Μ. Si.ui oi, ΛΛ 1929, E. Mamiioi ky. B\z ii (1916) 260 261, Si.iiNi.im K, Byzanz. ; |. Kt muara« ii ah. Istan Iml schiller. Istanbul 191S. 29 30; Μ. I ηιμιΓ.λν, TarthDerg 5/6 (1951/52) 100 101 ©; 1‘yii 1, Guide No. <4; II.Y. Jji MSI VAitoGi.11, ΤΊΌΚ Bell 169 (1956) 4 4; Μ. Lkhogyn, Lale devri ba^niiinari K.iscri’li Mehmed \g.i. Istanbul 1962, 14©; Ci zah, Ya11giul.11 136. 170; Μ I rixh.an, VakDerg 6(1969 123; S.II. H im μ I·. Amman. Rtilow I (GQael Sanallai Akiid.) Istanbul 19GK, 16 21®; Sozi n 122 121.
154
Abb l.agcplan von 'Icilcti iks Stiffungskomplr xrs dc* SulWMW 0<}’f !
m 11 Medrc«? und Bad), dc Sirnkcf ham (bier nut dem < dietg«'M l|M^ <’,l,,l<^ |
rißy und de* er« um 1749/47 erljautrn Hasan |MfO IUUH mil <l< m !
angegebenen ursprünglichen .Straf kn verlauf Μ ι:ι<κχ>.
m
iiAsni i
TOPHAM
TOPHANE
Naree: Tophane-i A mi re.
1$./16. |h.
Nach Evliya (Jelebi (II 54 ff.) soll die Geschützgicßcrci durch Mehmet 11. Fatih östlich von Pera in Nähe eines Klosters gegründet und unter seinem Sohn Beyazit 11. erweitert worden sein: Sultan Süleyman habe die alten Bauten abreißen und durch einen Neubau ersetzen lassen, der in einem Abstand von ίσο Schritten vom Meer in einem ummauerten Bezirk stehe, zu dem auch noch weitere Gebäude für die Lafettenzimmerei sowie für die Former gehören; vor diesem Bezirk werden im 16.Jh. erbeutete Kanonen zur Schau gestellt. In der Nähe der vor allem für die Flotte tätigen Werkstätten liegen Kasernen der Top^ular. und um die Gießerei herum entwickelt sich eine selbständige, dem Kadi von Galata unterstellte Vorstadt mit ethnisch stark gemischter Bevölkerung; I5"8—8; wird in der Nähe der vom Kapudan pa$a Κιΐις \li paja gestiftete große Moscheekomplex errichtet
i .H. i8.Jh.
Nachdem bei einem Brand 1720/1132 H das Gebiet um die benachbarte Cihangir Camii sowie die Moschee selbst zerstört worden waren, wird im Zusammenhang mit Bauarbeiten im Tophanc 1724/1136 II hier ein großes Becken für Fcuerlöschwasser angelegt, weitere Becken folgen 1732/1145 II nach dem Ausbau der Taksim-Leitung zugleich mit dem Bau des Brunnens unterhalb der Gießerei durch Mahmud I. Q.
2 .H. i8.Jh.
Nachdem bereits 1742/1155 II einige Werkstätten repariert wurden folgi ab etwa 1776 im Zusammenhang mit der Reform der türkischen Artillerie unter Sultan Abdülhamit I. (1773-89) ein gründlicher Ausbau der Werkstätten, der Übungsplätze und der Quartiere des Topgu-Korps ©, den nach einer Unterbrechung 1785-93 auch Selim III. fortsetzt. Dabei werden ab 1793 zahlreiche Grundstücke in der Umgebung des alten Tophane aufgekauft und die dort stehenden Häuser abgerissen; 1794/1208 H werden am Ufer Kasernen errichtet und zwischen diesen und der Gießerei ein großer Übungsplatz angelegt. Die Gießerei selbst wird mit Maschinen aus England und Frankreich modernisiert.
19.Z20.Jh.
Obwohl der gesamte Bezirk um das Tophane mit Magazinen und Werkstätten zum Schutz gegen Brände durch hohe Mauern gesichert ist, wird er bei einem Großbrand 1804/1219 H samt den Kasernen und dem umliegenden Quartier beschädigt, ebenso die Gießerei bei dem Brand 1823/1238 H die .Anlage wird danach sofort erneuert und beim Wiederaufbau die benachbarte Nüsretiye Camii errichtet. Gegen A. 2o.Jhs. werden zunächst die Kasernen, seit 1956 im Zusammenhang mit dem Ausbau der Necatibey Caddesi auch die vor dem Tophane liegenden Terrassen beseitigt ; der Ausbau des Tophane zu einem Militär-Museum isr noch nicht abgeschlossen.
Λ. Ru iK, Hicri onikinci asirda Istanbul hayati. Istanbul 1930, No. 188(2); Z. Orgun, Tophane <^e$mesi. Arkitekt 9 (*9i9) 228-231 0; Cezar, Yanginlar 551, 366-370 Q; R. Mantran, Istanbul dans la secondc moitic du XVIIe siede (Paris 1964) 398-402; S.J. Shaw, Der Islam 40 (1963) 135- 158(3); Μ. Erdogan, VakDcrg 6 (1963) 131; Ayverdi. ΟΜΙΌ I\ 662; Sozi n 294—295.
Rechte Seite:
Abb« 41· Amel·! dei Gduete* von Tophane und Cihangir /u Λ. r«; Jh. nm der ΚιΙις AU pBpl ( anui (Hnka), dem l»»ph.inc und den nach recht* anschließenden Artillerie· Kasernen l.mc altere Ansicht des Tophane auf Ahh. 10, ein modernes l.nflhikl auf Al»l> Ul
Ahl· 411 Blick au flcm Vorhof der kdie Ah pa>a < irnii aui die .SudoMfroni de* Tophane
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ΜI DRI SEN HKMEK^I AHMET PA$A MEDRRst
. · »lrj,(ltr.f-i>Tii .h r Mcclu-I run dim Schl I 6 un Vordergrund
1 KMEKQI AHMET PAJjA MEDRESE
A. i7.Jh. (1611 ?
wird die Medresc mit der östlich anschließenden Türbe durch den reichen Deftcrdar Ekmck^izadc \h- met pa$a (f 1618/1028 H) in Nähe der alteren Moll» Husrcv Camn (1460 61/865 H) errichtet — vielleicht anstelle eines alteren Baues, da der an der Straßenecke bereits 1565/975 11 von I lüsrev Kethüda erbaute Scbil kaum allein stand. Der Stifter, der zahlreiche Bauten in Edirne und Ercgh errichtet hatte (GOR IX 510), ist in der Türbe neben dem Dershane der Meihc.se beigesetzt. Das Großfeuer 1660/1070 H scheint den Bau nur geringfügig betroffen zu haben.
zo.Jh.
Nach längerer Verwahrlosung wird der Bau nach einem ersten Ansatz 1965 erst 1966 68 durch die Ev- kaf-Verwaltung völlig wicdcrhvrgcstellt und als Studentenwohnheim hergenchtet.
I. Κι.ΜΗΛίΐΑ'.η.ΛΗ, Istanbul schillert. Istanbul 1958, 7 (No.6);C. Baysi'n, Türkiyat Mectn 10 (195$) 545; Ist Ans I (1951)40$ 406; Ii. Yücel, Ekmck^izadc Ahmet pa§a me dresesi. Arkiickf jji (1968) fji 154; Nayik 175 175.
UM
■\hl>. 41 ■ I agcpl.m der Mcdrcsc und der gcgciiulicrlicgcnden .Moll· Husrev Mcvd411r.1l M>c gcMihct 1460'61 von dem Seyhulislam .Molb Hu«rev Md
incil I iindi I«. I crarncrz) iowie de» 1V99 errichteten Brunnens C- * Μ 1:1 .·- ..
GASiZANl-l'R AGA Ml-PRI'S!
MI.ORKSIN
GAZANFER AÖA MEDRESE
E. i6.Jh.
Zwischen Kirkgejme und Valensaquädukt laßt der Kapiagasi Gazanfer aga (f 1605/1011 II) wohl durch den Hofarchitekten Davud aga einen aus Medrese, Türbcund Scbil bestehenden Komplex errichten, des sen Stiftungsurkunde 1595-96/1004 II ausgestellt ist; das genaue Baudatum ist nicht bekannt.
17.-20. Jh.
Der mehrfach durch Stadtbrände (1655, 1660 und 1718 [?)) betroffene Bau muß mehrfach repariert wor den sein; der Friedhof neben der Türbe wird noch E. 18./A. uj.Jh. benutzt.
Die ziemlich vernachlässigte Baugruppe wird, nach dem sie bei Anlage des Atatürk Bulvari 1942 eine städtebaulich wichtige Position erhielt, 1945/44 reno viert und 1945 als Museum eingerichtet.
I. Kumhahacilar, Istanbul scbillcri. Istanbul 191K, 15; 1.11 Konyai.i, Bclccliyc Mectn 192 (1941) ; A.M. S< ιινι·.ιι»ι.κ,
AA 1944, 76; I. Baykal, ΊΊ'ΟΚ Bell 154 (1955) 9: Μ. Erdogan,Türkiyat Mccm iz (1955) iHH 195, Eyk 1, Guide No. 75 ί E.H. Αννικπι, Gazcnl'cr aga inanzuincsi. IsiEnsl Dcrg 5 (1957) 85 96·
\|»h |i 1 (icsinii.inxirht der Mvdrcsc von .Süden :111t dem dciivii|u.iduk: .MbH. 41t I .;igt plan der \lrdrt sc nördlich dvs \qu.u!ukrc-'■••u ic dc f nördlich davon nn I Int dvr I lus.ini hev \|>c gelegenen Turin des viin'u'lih Hend:
’ {· 1616/1 jzs 111 Μ 1 100c
AS9
M«b 41C Bliti Pier «kn Ι·ηΙμιι ili · ί i ti J. p.t .1 ( ηιϊη irn V*.r.|< fur I/ailt Jl< \kih< · ·/·ιτ I n»c \ yl \lih
GEVHI.R SI Ι.ΤΛΝ MI.DRI-.SL
soll die Medrese durch eme 'luchter Selims II. und (i.Hiin des Piyale pa>a gestiftet worden sein ©, dem nach also von Haccc Gevher Muluk (1544 ?j, die in zweiter Ehe mit Mehmet pafft verheiratet war. Viel leicht handelt cs sich bei dieser Medrese um einen Bau Sinans, m dessen Werkliste eine für Hect lljti'm an unbekanntem ()rt errichtete Medrese aulgcliihn ist Der Bau ist in der üblichen Form mit achsial «60
angeordnetem Dersh.me und Innenhof angelegt, von tier Straße aber durch einen offenen Vorhof mit gr,v liem Portal und Trcppen.mlagc abgesetzt (Abb«
20.JI1.
Die derzeit durch Werkstätten besetzte Medrese ist baufällig.
('< Ή IX 60 (No. \ II. \i nt itsost. Structure of the
Otloiruin Dviiasiv Oxford i«n6. 1 al »i. la.11. Sinan u* (No.
MH A six αχ ΓΑ$Α MKDRJKB
Ml DKI.sl.X
.\bb.4l“ Übersicht uber den Stifrungskomplex dcF K«h.i Lilian p.ij.l ion \l<h 41M I .uti-phn <lt> Sufiungskomplexe* am Dii.ιπ·.<· a Μ. · z-r Südwester, mir Scbil und ‘lurbc im Vordergrund, dahinter die Mcdrc't Lag.· tin Madrvchiet \gl. \hb «·ι.
KOCA SINAN PA§A MEDRESJ
1595/1002 H
werden Mcdrcsc, Türbe und Scbil nördlich des Divanyolu in Nahe des Zugangs zum großen Basar als Stiftung des Großvczirs Koca Sinan pa$a ^1596/ 1004 H) durch den Hofbaumeister David aga erbaut, wie die Sebil-Inschrift zeigt.
i7./i8.Jh.
Trotz vermutlicher Schäden bei den großen Stadtbränden des 17-Jhs. wird die Anlage jeweils wieder repariert; in ihrer Nähe stiften die Großvczirc Kara Mustafa pa§a 'f 1685/1095 H) und (/»rlulu Ali pa«?n ft 17* ’/f 123 H) ähnliche Baugruppen.
Λ. Ri i iK. Türk inimarlari. Istanbul ig;6, 26; I. Kt mh\ra < Ι1.ΛΗ, Istanbul schillert. Istanbul 1918. 11; l\ n -56; N. l’oiioY, Istanbul’da gomulii pa^alar. Istanbul 1947, at 22;
Ι·.γκ 1, Guitle No. 47·
19.Z20.jh.
Nach teilweiser Zerstörung im sog. f loca pa$a-Brand 1865 wird der Bau wiederhcrgcstcllt; die Mcdrcsc wird 1973/74 teilweise renoviert.
κι ΎΙ Cl Ml RAT PA>A MLÜU>4
ΜI.DIU si X
Abb. 419 Bhrk in die Vtvnccilcr C.uldcM (uni rechts irn Vordergrund (zur I jl>c vgl Abb. $ 1).
19*5) nut tier Kuyucu Mur.ii
p.ij.u Medrese links und der heute nicht mehr existierenden Cunici \h Msc.
KUYUCU MURAT PA§A MEDRESE
1606/1015 11
wird die Medrese in Nahe der alten Jan it scharen kaser- nen an einer Straßenecke als Stiftung des Großvczirs des Sultans Ahmet I., Kuyucu Murat pa§a (fi6n/ 1020II), errichtet - eine tm Grundriß dreieckige Anlage, an deren beiden binden im () ein Sebil und im W die Stiftertürbe angesetzt sind, wahrend an der langen Straßenfront Läden liegen. 1634/1044 11 wird der Vezir Abaza Mehmet pa$a ebenfalls in der Türbe beigesetzt ®.
20. J h.
Nach Brandzerstörung 1911 liegt die Medrese seit der Erweiterung der Universität in den 40er Jahren tm Universitätsgebict und wird in einzelnen Bauabschnitten wiedcrhergestellt und teilweise fiir Universitätszwecke genutzt.
1782/1196 11
wird der Bau samt dem umliegenden Quartier und den Janitscharenkaserncn durch einen Stadtbrand zerstört ®, anschließend aber wiedcrhergestellt.
I. Kumharac n.AH, Istanbul schiller. Istanbul 19,$ Poroy, Istanbul’d« gömülü pa$alar. Istanbul 1947 27-28, J4©; Ευκ I. Guide No. 59; Cezak, Yanginhr «>4(2); s 269-271; Nayih 170 173.
M f ANCt Ml JIMI Γ IHA Ml ORI SI
MI-DRl.SI-N
\hb 41c Blick auf die Mcdrcsenruiiu- von Süden (Zustand n><«p nut Jet langen I n»m «les südlichen /clkmlugcls. Ι·ι·Λ» tn «let Ga*s< ·!< · Zugang tn I Ja* nördlich do Einganges liegende Dcrshanc
NI$ANCI MEHMET BEY MEDRESE
Μ. i6.Jh.
Die in einem Randgebiet der Stadt, südlich der Mo kioszisterne, Alti mermer — dem damals weitgehend griechisch besiedelten Eximarmara - durch den zweimaligen Nijanct und früheren Ba? Defterdar ligri Abdi-zadc Mehmet bey (f 1566/974 I I) gestiftete Me drese ist ein Bau Sinans 0 - bestehend aus zwei I. förmig angeordneten Zcllenflügeln und dem seitlich angefügten überkuppelten Dcrshanc.
t9./zo.Jh.
Der durch den Großbrand von 1918 zerstörte Bau liegt noch heute als Ruine in einem Gccckondu Quar ticrund ist rundum durch primitive Hütten eingebaut.
GOR ix 76 (No. J18), 148 (No. 45); E.gi.i, Sinan 129 (No. 52)©.
\bl» K«·* 1 \usM-hniTi .uh Jm Pljncchtcicn B · i " ik> 'M.idrp i.n - XI 1 ujc»' mil der \kdu *>c im /cmnun
Ml ORI St X
KOST«, ΡΛ,Λ MEDKjg,
Kbck *··η >ud«»<un uber ·!··. Μι.ΐη··ι ii.d ihnen Li^i ι ΙπιηγΊ'« ». tm I Imu« <·«*·»'·· 1 v 1
Ri s IT Μ ΡΛ?Α MUMU SI-
Abb 422 Blick durch den Innenhof nach \ordoM<n .int da·. Dir^hanc
MI l)l<I si-S
Abi». 12; SudoM \ulknfrnnt mit den: llauptp'»rul
RÜSTEM PA§A MEDRESE
1550/957 H
wird nach der Bauinschrift die Medrese im Auftrag des Großvczirs Rüstem pa$a durch Sinan errichtet in einem Gebiet, das zwischen der Basarzone und einem durch große Paläste überbauten Quartier liegt. Die in ihrem Grundriß einmalige Medrese har einen achteckigen innenhof, ist im Äußeren aber als quadra tischer Baublock angelegt, aus dem allein das auf der NO-Front liegende Dershane heraustritt.
i7./zo.Jh.
Die häufigen Brande der Basarzonc bet reffen die Medrese offenbar nur selten: 1708/1120 II brennt die Umgebung nieder.
Der kaum veränderte Bau dient derzeit als Studenten Wohnheim.
GOR IX 68 (No. 229); ΙΛ 94 95; Egli, Sinan iif i'f’i Eyice, Guide No. 24; Cizar, Yanginlar 546; (>. Asi.anm'A, Turkish Art and Architecture. London 1971, 227; Sözen 220-22$.
\bl> U4 I .lecplan Μ ri»«
Sl*.MfZ Al l PA^A MF.DRfSf
Ml.DKI si S
\bh ij< I beiMchs uber die Mcdrcsi' von Siid-AvMcii; die heme zur Straße cek-gene I nuit nut dem IXrrsh.inc war ursprünglich die Rückseite Der eigentliche
i ineat.*! licet aut'det Xtinhenc und rt um nach «leni Durchbruch «kt I cvzi p.isa (jublest hietlici verlegt worden
SEMIZ ALI PA$A MEDRESE
Namr: Semiz Ali pa§a medr.; Zincirli kuyu medr.
3.V. i6.Jh.
Dic als Stiftung des Großvezirs Semiz Aii pa$a (i 565/ 972 H) durch Sinan erbaute Medrese liegt im Gebiet Zincirlikuyu südlich der von Fatih Camii zürn Edirnc· kapi führenden Hauptstraße; der Grundriß (—»Abb. 433) zeigt die übliche Hofanlagc mit achsial hegendem Dershane.
i R./zo.Jh.
Der Bau wird wohl bei dem großen Balat-Ecuer \~j2Λ)[ ti42 II rnitbetroffen Q).
Der Durchbruch der L’evzi ptffl Caddesi zu Λ. 20.JI1. und die Verbreiterung der Straße um 19)6/8 bringen dem nun als Sanitätsstation genutzten Bau eine völ 366
lige Umorientierung; statt bisher von N wird der 1 lof nun von S her durch zwei neben dem Dershane liegende Türen erschlossen.
GOR IX 148 (No.48); Egli, Sinan 128 (No. 16); Cezar, Yangmlar 553 3 S4 G).
S UI /ΓΛ N S E LI Μ M E D R ES E
Ntiwen: Sultan Selim Medrese; I lahcilar medr.: Halt cilar kö$kü medr.
Μ. i6.Jh.
Am Platz eines Gartenpavillons (Ilalicilar kö$kü) Q an dem Sultan Selim I. bei seinem Regierungsantritt die Huldigung seiner hohen Beamten empfing, läßt sein Sohn Süleyman I. zur Erinnerung eine Medrese
Sl’LFAN Μ I IM MLOKI-sl
Ml UKI SEN
Abb. 426 hbOFfiwcttfmnt dvr McdflBtt n-ich ihrer Rewwnmjrung run VTe*Mni \bh l-’ l-tccphn tier .\f<.*4nr*c in»i den c«.*»ridn· r an^ege sr»ii 4 τη >ir> Ikr./ugcn Μ ι icoo
durch Sinan errichten, die Gartenland der Umgebung als Vakf erhalt. Durch den Bau eines Minaret wird 1562/970 II das bisherige Dershane der Mcdrcsc zur Moschee uingcwandclt.
19.Z20.Jh.
Nach Zerstörung der benachbarten Janitscharen-Ka semen (yeni odalar) 1826 werden in der Umgebung Weber angesiedek.
Der durch den Brand 1918 zerstörte Bau bleibt lange als Ruine liegen; 1942 sturzi das Minaret em. Beim Ausbau der Vatan Caddesi wird seil 1958 die Mcdrcsc restauriert und dient seit 1969 als Museum.
Hakxkat I iij (GOR IX N«> 255. 14G Ni». 26; Dz I hi); CftKEin, Taf. izl;P. Sehr Am k. k’pcl. Vergangenheit und Gegenwart. Tübingen 1917,44 46®; litiiJ, Sinan 116. 12R (No. 5); I-.yi« 1.. CtuKir N<». 117. B* Yi « 1.1.. Arkiickt (Istanbul 1970) iji 155; Sozijm 222 224.
167
MOM7I IkklS
Über die vor 14$ in Istanbul vorhandenen Moscheen liegen zwar seif dem A. 8.Jhs. Nachrichten vor, doch sind weder ihre Lage noch ihre form genau bekannt (NikChon 73 3 B). Nach der Eroberung werden zu nächst die in Bursa und Edirne entwickelten Bautypen auch in Istanbul weitergebaut (selbst die altere Horm des mehrschiffigen Kuppelbaues in Art der I In Camii tritt vereinzelt auf), doch bilden sich in den groben Sultansmoschi.cn des E. 15./Λ. 16.Jhs. bald neue Maßstäbe heraus und damit im i6.Jh. auch neue Typen bei denen zweifellos die in der Stadt vorhandenen byzantinischen Baudenkmäler allen voran die Hagia Sophia - beispielgebend gewirkt haben. Seit M. 16.Jhs. müssen sich aber auch italienische Anregungen ausgewirkt haben, die bei den großen Stiftungen in einer gewissen Rcgelhaftigkeit der Gesamtkonzeption sichtbar werden. Auf der Basis dieser verschiedenartigen Traditionen entstehen unter der synthetisierenden Kraft des jungen osmanischen Reiches und mit den großen Mitteln, die dieses Reich zur Verfügung stellen kann, differenzierte Bautypen unterschiedlichster Dimension - große Sultansmo- scheen ebenso wie die kleineren, von Hofbeamten und Veziren gestifteten Moscheekomplexc bis hinab zu den einfachen Bethäusern in den Wohnquarticren der Stadt.
Diese als Külliyc bezeichneten Stiftungskomplexe bestehen aus der auch architektonisch ins Zentrum gestellten Moschee sowie je nach der mit der Stiftung verbundenen Absicht (Schulzcntrum; Grabbau; Quartiermittelpunkt o.ä.), je nach Stand und Vermögen des Stifters aus mehreren funktional und architektonisch miteinander verbundenen Gebäuden: Koranschule (medrese) und Kindcrschule (sibyan mektebi), Stiftergrab (türbe), Brunnen (sebil oder ge§me) sowie Bauten für soziale Zwecke: Armenküche (imaret), Hospitälern (darüjjifa, timarhanc, bimarhane), Herberge (tabhane) und dem Bad (hamam) sowie gelegentlich auch einer Bibliothek (kütüphane). In der /Xusbildung dieser Baukomplexe wirkt zweifellos eine im mediterranen Raum im islamischen wie im christlichen Bereich verbreitete Tradition fort, dem Sakralbau (Kirche, Kloster, Moschee) auch soziale Aufgaben zuzuweisen und ihn so zum echten Zentrum einzelner Stadtregionen oder quartiere zu machen. In einzelnen Fällen sind Moscheen auch mit Handels oder Wirtschaftscinrichtungen baulich kombiniert, die neben den übrigen, in den jeweiligen Stiftung»urkunden (Vlkfiyc) genannten Besitzungen der Stiftung die wirtschaftliche Basis der gesamten Külliyc bilden; aus diesem Ponds wird auch der bauliche Unterhalt (durchschnittlich 10% des Gesamteinkommen» φ) bestritten. Die bauliche Zuordnung kann so erfolgen, daß Han oder Arasta in der Nachbarschaft der Bau* gruppe liegen; die Moschee kann aber auch über einem für Werkstätten, Läden u.a. bestimmten Unter* geschoß errichtet werden.
Die Art der baulichen Verbindung aller dieser zu einer Külliyc gehörigen Elemente ist sehr unterschiedlich und gibt bei vor allem seit dem i6.Jh. oft wechselnden Kombinationen außerordentlich reizvolle räumliche Gruppierungen, räumliche Bilder einer übergreifenden geistigen Ordnung.
Moscheen vor der hrobernng:
F.W. I-Iaslcc.k, The mosques of the rXrabs. BSA 22 (1916/ 157-174; X.A. No.mikos, 7’ύ ποώτο τΖαμ'ι τής EEBS ι (1924) *99-209; Μ. Canard, Les expeditions des Arabes contrc C’ple. JournrXs 208 (1926) 61-121; R.S. Ata- bini.n, I.es Tures a Istanbul avant 1453 et I'emplaccmcnt dc luurs mosquees. TTOK-Bcil 62 (1947) yoff.
Z//r KiiHiye:
O.I.. Barkan, Les fondations pieuscs commc methode dc pcuplemcnt ct de colonisation. VakDerg 2 (1942; 59-65; Ö.L. Barkan, 1 märet sitelerinin kuruluj vc i$leyi$ tarzuu äit ara$tirmalan. IktisatFak. Mecmuasi 23 (Istanbul 1962/63 239 296©; M. Katoglv, XIII. Yüzyil Anadolu Türk Mi- marisindc „Külliyc". Belleten 31 (1967) 335-344; S. Ögel, Die osmanischen Baukomplexe. Anatolica 1 (1967) 118-123; F. Xkozan, Türk Külliycleri. X’akDcrg 8 (1969) 303-308: J.M. Rogers, Kunst des Orients VI 2 (1969) 179-180; E* Esin, The genesis of the Turkish Mosque and Madras» complex. Annali IstOricntNapoli 32 (NS 22/1972) 151-18v
zf// Moscheen allgem.:
F. Adu r. Die Moscheen zu K’pcl. DrschBauzcitg 8 (1874) 65-99; A. Gabriel. I.es mosquees dc C’ple. Syria 7 (1926) 553-4*9; Edhi Μ, Mosquees: l'. X’ogt-Göknil, Türkische Moscheen. Zürich 1953; S.K. Yetkin, The evolution ΰί architectural form in Turkish Mosques. Studlsl 11 (1959' 73-91; 1.'architecture Turque en Turquic. Paris 1962; S. Eyice, Hk Osmanh dexrinin dim iytimai bir müessesesi: Zäviyeler ve Zaviyeli-Camiler. Jkto.u l-ak Mecmuasi <3 (Istanbul 1962/64) 1-80; D. Kuban, Les mosquees ä coupolc .1 base hexagonale. Beiträge z. Kunstgesch Asiens. In memoriam E. Diez (Istanbul 1964) 49 68; A. Kvran, The Mosque in Early Ottoman Architecture, l’niv. of Chicago 1968 + J.M. Rix.irs, Kunst des Orients VI j (1969) 177-184; Gixidwin pass; Sözen pass.
368
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Afik p.i^.i msc.; selten Hüseyin ngu msc.
I’·· i$. |li. (vor 1491)
win! am I Ling notdlu li det I .nth < amii in tier btshc ri Ken S.iri Salnk Mah.die dun li einen Naclilalircn des Dichters \>ikp.i>.i, den I )< t vi^ \liinei I-lendi \?ikpa >a/adc cine Moschee nut Ί urbe errichtet, gcgcniilu i der wenig später der Zcv nive S< Iu 1« li Sex vid \ davet eine weitere liirbe erbaut. In dem kleinen Inedhot soll eine focht er Bcvi/hsII., S0the I .itnn.i Suhan llauin liegen, die dem Kloster 1101/907 H grölkre Besii/ungen slHietc Q. Zuin Stitningsgut der Mo schce gehört ferner em Doppelhad in der hen.1chb.11 ten Üskiiplü inahalle.
1 . 11 ZÄX
Bei mehreren Giolil»rinden i’Sj/ibX'H
bechidigt. «J die Mo«ch« H. durch d«
B ihiis-.i.ul'· 4g.iM Hu-·'"' ··«■' der n> der
MOSCHEEN
A>IK PA^A MF.SClb!
Abb.
nördlich an die Vorhalle angebauren feinst überwölb ten, Türbe 1785/1198 fl beigesetzt wird.
i9./zo.Jh.
Erneute Brandzerstörung von Moschee und Turben 1918, wobei in der Umgebung byzantinische Baureste sichtbar wurden, die Einige mit der in diesem Gebiet zu lokalisierenden Laurentioskirchc tv τάϊς / /'ί·:λχ> οιαναΐ': identifizieren. In neuerer Zeit
Restaurierung der Baugruppe.
11 adikAr I 155 ((>< lit IX No. 518; ()z I 24); I·. Si.iikadi k, Osman. Lloyd 17.7.1918; I·. Bahingi k, MO(» 2 (1926) JlG 519; J· Ραραιμιιόιπχλ, SBN 2 (1927) 59 63; Μ. Sghi.oi., ΛΑ 1950, 444; Ταηι|ικ, Qeftndcr 1 14 (No. 13); IstAns 2 (1959) 1148 1151; (λ.ζλκ, Yaiiginlar 46409; II.J. KiMLtNG, Der Islam 49 Ö964; 177 17K; Janin, (>c<>gr.iphi< 4'z> 304; Bahkan AyvbhOI, IstVak 275 27H©.
170
veziR HAM
; CEMBERLlTA§ »gl*»
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MEDRESE
.. [ J ~j —I® * “ ® “ 70 ’° X.WH
Abb. „ L.g.pl.n *, n.Kh I^L. T«* to S.d.u„g»b.mPl.«(> to IW»» *» P»· «-> HtobtolM» '«.rh.„ «tafan B.„ Μ
>7-Jh.); A=überwölbte I4dcn, B=Kcllergcwölbe, D = Wasserschloß. — Μ· 1 · ιοο°·
ATIK ALI PA§A CAMII
Namen: Atik Ali pa$a C.; Hadim Ali pa$a C.; seltener Sedefcilcr C.; Eski AJi pa$a C.; Dikilita? C.; Vczirhane C.; Sandikcilar C.
1496-97/902 II
Im Bereich des ehemaligen Forum Constantini (-») wird unmittelbar an der Hauptstraße durch den nachmaligen Großvezir des Sultans Bcyazit II., Hadim Ali pa$a (-[1511/91714) in Nähe seines Palais ein Stiftungskomplex errichtet, der aus Moschee, Medrese, Imaret, Tckkc, Türbe und Brunnen besteht. Außer dieser Baugruppe stiftete Ali pa$a in Istanbul auch die gleichnamige Moschee in Karagümrük (-+) und ließ die Kirche des Chora-Klosters (-♦) zur Moschee umwandcln; die 1509-10/915 H verfaßte Stiftungsurkunde zählt neben dem südlich der späteren Mcsih pa§a Camii (-») gelegenen Eski Ali pa$a hamami umfangreiche Besitzungen in Istanbul, Galata und m Ru- meli auf Q,
Den qucrrechteckigcn Innenraum der Moschee überdecken eine Hauptkuppcl sowie beiderseits je zwei kleinere Kuppeln; im Osten ist er durch einen rechteckigen Anbau mit Halbkuppelüberdcckung erweitert; im W ist eine fünfteilige offene Vorhalle vorge- legt, deren Säulen nach P. Gyllius (UI4) vom einstigen Konstantinsforum stammen. Auch in der Medrese, die in ihrem Grundriß mit mittig gelegenem Dershane den einfachen Grundtypus zeigt, sind in den I lofhallen Spolicn wiederverwendet worden.
i6.Jh.
Gegenüber der Moschee wird 1510-11/916 H als thr Stiftungsbesitz durch Hadim z\li pa§a der Ι-Ίςΐ ham (—►) errichtet - in den folgenden Jahren Wohnsitz
171
\Ι· HI I X
ΑΠΚ A LI PA^A CAMI
i
ΑΓΙΚ Alt Ι’Λ^Α CAMII
MOW III IN
\l»h 4U AiimiIu «U ι Mi· nhcr mu drill iMtluli gelten Imairt in rmrin Hui/ Mchniii »k« Mtkhior I mu In «•»η Μ’A. Kctrnlmri «i»m hr ιιμΙιΙμιιγπ I I«· Ihiiii am
der kaiserlichen Botschafter; von hier aus zeichnet 1576 Μ. Lorichs die Moschee @. Der Friedhof hinter der Moschee dient seit A. i6.Jhs. als Begräbnisstätte fiir zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten. 1587 wer den bei einem Großfeuer 5 Hane und zahlreiche Laden in der Umgebung, vielleicht auch das Imäret, zerstört; die Bluidacher der Moschee schmelzen dalxu.
Μ. i7.Jh.
wird die bei dem Erdbeben 1648/1058 II sowie hei den Bränden von 1655/1045 II und 1652/1062 II beschädigte Moschee restauriert ® und dabei vielleicht der Innenraum verändert ®.
17)4/1168 II
Stiftung eines Brunnens nm Haupt tor der Moschee durch Großvexir llckimoglu Ali pa$:t.
2. ff. 19-/20. Jh.
Nachdem der sog. floc.i pap Groß brand 1865 das Gebiet um die Moschee und wohl auch die Stiftungs- bauten heimsuchte, werden Ικίιιι Ausbau des Divan
Yolu um 1880 der ΕΙςΐ harn abgerissen sowie etwa gleichzeitig dir Frontmauern der Medrese zurückge seizr. Nach Beschädigung durch das Erdbeben von 1894 wird dir Moschee 1896/1514 II restauriert, viel leicht erhält die Türbe dabei ihre heutige Form. \uch in neuerer Zeit wird nach \bbruch der Reste des Imarct und einer weiteren Restaurierung der Moschee 1957/;8 der neben der Moschee liegende Friedhof durch Zunicksctzcn der Front m.iucr erneut verkleinert (1957) sowie das Gebiet um die Koiisian unssäulc Ircigclegt und planiert.
JIadikat I 149 ((»OK IX N0.312: Öz 24 21); Mdh/ I Hl; GL'ioarr 64: W.V.D. Shinin, Vier Bride aus der Türkei von O.Gh. von Busheck. I dangen 1926, iu@: (1um 11 1.. Mosquees 567; Ι'ηιιι μ. Mosquees 49 61: IA 7 «j· F.J. ΛυλνοΓ.Μ'. VakDerg 2 (1942) 4Oul Μαμπογκυ. 1st ’lour 491: Λγνι iu»it Fatih dev η 108 111; Enn. Guide N0.46; hiAns ι (i960) 1281 1286; Ozar. Yanginlar 444 M6. 981®; S. Frui. TSTAI ■ (1961) 44; S F.rnt. \tik Ah «.unii'niu Turk mimari tarihindcki yen. TarihDcrg 19 (1964) 99 114®; Bahkan Xyvirim. IstVtfk 67-72®.
MOSCHEEN
Ατικ ali PA^A camii
Abb. 4»* I agepbn der \tik \li pa>* Camii in Zincirlikuiu mu Jen benachbarten Baugruppen dvr Haul! Rikiin Efendi Medtrsc ;Bau urn list) u»d Jet Setnir \!i pas* Mcdrcsc igl S ;66) Μ 1:1000.
ATIK AU PA§A CAMII
Namen: Arik Ali pa$a Camii; Karagümrük C.; Vasat Ali pa$a C.; Zincirli Kuyu C.
I'. ts./A. i6Jh.
Bau der Moschee zu bisher nicht sicher bekannter Zeit zusammen mit einer Tckke durch den Großvezir des Sultans Bcyazit II., Hadtm Ali pa§a (fisu), der auch die bei (^cmbcrlita^ gelegene Moschee stiftete und die Kirche des Choraklosters in eine Moschee (Kariyc C.) umwandelte; die Moschee zeigt eine auf (> Kuppelfelder reduzierte Form des älteren ,,Ulu Cami-Typus“ mit dreiteiliger Vorhalle und außen angesetzten Strebepfeilern. Ob das hinter der Moschee gelegene (heute nicht mehr existierende) Bad zur Stiftung gehörte, ist unklar.
tS.Jh.
Nach Beschädigung durch das Erdbeben 1776 wild der Bau durch den Baumeister Ismail Halite wiederhcrgcstcllt ; dabei wohl Einbau neuer Türen und Fenster sowie Neubau des Minarets.
1959fr.
Restaurierung der Moschee im Zusammenhang mit dem Ausbau der Straße; dabei Wiederaufbau der Vorhalle (die im 19. Jh. aus Hotz bestand und zerstört war).
Hxdikat I 119 (GOR IX No. 25$; Öz 159); Gesurr bi; Gahrii-l, Mosquees 184 i8t; Edhem, Mosquccs 62 bi; l\ 125; Ayvi rdi, Fatih devri 24, 215; Eyick Guide No.tot; R. Anhiggi r, Z.V. Togan’a arm.1g.1n (.Istanbul 19s 5) 10b 414: IstAiis 4 (i960) 1286; S. Erter, TSTAI i (1965) 69; IltRKAN \v\iriu, IstVak <»- •■’2, 400-402; Goodwin 5-. 166.
574
ΑΓΙΚ A 1.1 ΡΑ£Λ CAMII
A I IK IBRAHIM I’A^A CAMII
MIK IBRAHIM I’ \ < \M 11
\ul Ibi.diini pa^a (Ληιιι; Ihr.iliiin ('.
I 15-Jh.
lalit zu nicht 1492/H9K 11
genau iHSliininbarcr Zen (nach B.vliva Iwgonncn; dvr spaten Gnillvvzir Beyaztts II , (/andarlt Ibrahim p.ij.t U4'e >49‘>\ die Moschee als Teil einer aus Moschee, Medrese, Mcktcb und Bniniun Ih-sivIklukn Stillung dicht östlich von l zim im B.is.irgehict cinchtcn, deren 149; 94; No«; II \('ilal‘uci Stiltungsbtict neben zahlreichen anderen Bcsiizungen auch das in det Mimar \vas Ma hallcsi gelegene lbrahinipa$a cifichainanu autlührt 0.
VTIK IBRAHIM PA$A CAMII
!7./2o.Jh.
Der vermutlich schon im 17./t 8.Jh. (1660, 1688, 1718, evtl. 1726 ©) mehrfach bei Stadtbränden und auch im Kj.Jh. (wohl bei dem in diesem Gebiet besonders folgenreichen Erdbeben 1894) wieder beschädigte Bau wird erst in jüngster Zeit in leicht veränderter Form wiedcrhergestellt; die zur Stiftung gehörigen Bauten (Bad und Medrese) sind verschwunden (vgl. Abb. 39;).
M(»>< m ι s
Hadikat I 26 (GOR IX No.6; Oz I 75); F. Ταιμηχίκ - P. WiTThK, Der Islam 18 (1929) 109; Sriixi idi k. Mauern u. Tore 89 (No. 21); S. Eyic.i, TSTAI 1 (1963) 41 42. Ozar, Yangmlar 337 543®; Barkan Atvfrdi» htVak 82-84®; LIL. UzcN<rAR$iLi, Qmd:irli vezir ailcsi. \nkara 1974« 105
\ZAPK \PI ( ΛΜΙΙ
Wiwtn Xzapkupi (lamii; Sokollu Muhmui pa^.i (1.
1577/985 11
Bau einer Moschee 1111 \11ftragc des 1579/987 II er mordeten (iroBvczirs Sukolin Me hmet p.1^.1 durch St nan unmittelbar vor dem westlichen I Liiiptior von (».data Porta S. \ntonio, Azapkapi) am I ter des Go| denen Hurns und gugciuibct dum Zugang zu der seit 1514 bestehenden Schiffswerft (Ί ersann).
Det tast quadratische Bau mit dreiseitig umlaiilundun Ltnpurrn und über dum Achteck entwic ki her Kuppel ist zum Ausgle ic h des abschüssige n Geländes uber vine ui Suikelgrsc h>»l> errichtet und durch eine* eben tails zweigeschossige, geschlossene Vorhalle Zugang lieh.
178
^/ΑΓΚ\Ι·1< *ΜΙΙ
MOUJIMs
1792/1145 Η
Bau eines Brunnen unci vines Scbiihane ah Stiftung der Saliha Sultan. Mutter des Sultans Mahmud I . in Nahe der Moschee im Zusammenhang mit dem \us bau der Taksim Leitung durch Ahmed III. und Mahmud I. (->).
Hwimi II 37 GOR IX No. 6p: Öl 11 . Gmun
ft|; (mbrih. Motqufel 0,1 ; I.mil Μ. MM-qULK 14. IA II la.StHsiiDiH X.IMIDI*. u. 1-. \.X . Tamirkr
1knr.1l cdilrn abidekr \rkitckt 1 11944 -» *· 1 <:u· 5irun 98 101: 1 viel. Guide N<>- in. ■*«<’· T<1 M 1 ,r/,;
7*; Goodwih <·? -H": sV»n sei 20t
icj./zo.Jh.
Nach Beschädigung durch den Brand 1807/1222 II wird die Moschee restauriert; Ixri dem I rdbelxn von 1894 wird die Moschee starker betroffen und bleibt zunächst ah Ruine liegen. Im Zusammenhang nut dem Bau der Xraturk Brücke 1917 42 gründliche Rcstaunc'rung und Wieder mix: triebnahnu der Mo scher; 1998 wird auch das Minaret in alten Porrnen wiedcrhergestellt.
λ/ ΆΙ-Κ 4ΡΓ ,
\·ι »μ ill !
ΜΙ Λ I (, \\|j|
MOS( III J \
Abb. 442 UbcrMcht \<»n SiidwcMcn uber den Stihung^komplex und den di ncbvnlicgcndcn. aus der Zen Fatihs stammenden O<man I kndi 1 l.im.im.
BALAT CAMII
Namen: Balat Camii; Ferruh Kethüda C.
1562/970 H
Fertigstellung eines aus Moschee, Mahkeme, Zaviye und Brunnen bestehenden Stiftungskomplexcs, den Sinan im Auftrage des Ferruh aga Kethüda, des Kaya des Großvezirs Semiz Ali pa$a, errichtet. An der Aussenmauer des durch achtsäulige Vorhalle und rechteckige /\psis erweiterten Rechteckbaues befanden sich Darstellungen schwieriger Stationen des Pilgerweges nach Mekka und Medina.
19.Z20.Jh.
Nach Zerstörung von Zaviye und Mcdrcsc 1H76 verfallt im A. zo.Jh. auch die Moschee, von der 1947 nur noch die Außenwände stehen; die ab 1953 betriebene Reparatur erfolgt erst in den 60er Jahren.
Ηαπικαγ I (GOR IX No.76; (>/. 1 31-32); Konyai.i, Sinan 86; Schnf.iof.k, Mauern 11. Tore 71; Egi.i, Sinan 124; Eyich, Guide No.92; IstAris 4 (i960) 1965 1967.
\bb 44; I 4gcpl.n1 der Moschee und des Kido. oti ersieht lieh neue B.v.i teilt
•ichratheri. cheiiM» dir ιιη/ιΐιΜΠglichen Teile de* I rauenhadi* Μ. i-u·—
BAI 1 PAM < *M||
BAI I PA$A CAMII
BALI PA§A CAMII
Atara; Bih pa$a G; Huma Sultan C.
i <04/910 H
Fertigstellung des Baues zum Gedenken an den Vczir Beyazits 11.. Bali pa$a (f 1495/900 Μ) durch seine Gattin Huma Hitun (Enkelin Bevazits II.), die auch mit Bill pa$a zusammen in der einst zur Stiftung gehörigen Türbe bestattet sein soll. Trotz der am Bau vorhandenen Inschrift bestehen Unklarheiten in der Überlieferung, da die Moschee im Werk verzeichn is (Tczkcret-ül-bünyan des Mustafa Sä’i) Sinans aufgc notnmen ist; möglicherweise ist der Bau von Sinan repariert oder anderweitig ausgebaut worden?
19.Z20.Jh.
Schäden bei Erdbeben 1894: Einsturz von Teilen der Vorhalle, der Kuppel und der Mihrabwand; weitere Schäden bei Großfeucr 1918.
Nach durchgreifender Restaurierung 1935 am Inncn- und Außenbau (Neubau der Kuppel in Stahlbeton) werden 1958 weitere Restaurierungsarbeiten ausge- fuhrt und ab 1974 die Vorhallenkuppcln erneuert.
üi r s
Hadi icat I 6j (GOR IX No. 99; (’>/. I >z); Gaukii.i., Mosquees 387; Emit Mt M'rtqucc» 67; ΙΛ 17 19; Konyali, Sinan 42; Eoi.r, Sinan 124; I'.yk.i , Guide Nn. 118; S. I .rit 1., TSTAf 1 (1963) $6; IstAns 4 (i960) 2048 2051 (E.H. Ay- vr.RDt); Goodwin 174 175.
\l()s< Illi x
ηη \/ιι camii
MOM III I \
Abb. 44» GcsimtariMcht der Beyazit Camii v<»n WvMvn Zum.uuI uni i<fo
BEYAZIT CAMII
Xamtn: Sultan Bayazit Camii; Beyazit C.
Das anfangs zur Nekropole Byzantion’s gehörige Gebiet (wie Funde von 5 Sarkophagen im Imaret zeigen ®), liegt später im Bereich des Forum Theodosii (—>).
A. i6.Jh.
Nach der über dem Portal erhaltenen Inschrift i$oo- 06/906-911 H Bau der Moschee, die zu einer umfangreichen, durch Besitz in Istanbul, Bursa, Edirne und Saloniki getragenen Stiftung des Sultans Beyazit II.
1481-1512) gehört - bestehend aus der Moschee nur 2 Türbcn in einem unregelmäßig umschlossenen Bezirk sowie aus Medrese, Imaret und Bad.
Beim Bau der in unmittelbarer Nachbarschaft des Eski Sarayi gelegenen, im S in dessen Garten eingreifenden Moschee sind zweifellos byzantinische Bauten aus dem weiteren Bereich des ehemaligen Thcodo- sius-Forums beseitigt und Spolicn aus anderen Bauten benutzt worden (angeblich aus der Kirche der Theotokos της Πηγής Q); die auf dem Forum stehende große Säule wird jedenfalls nach ihrem Einsturz 1117 in Bruchstücken in den Fundamenten des Bades \ erbaut.
Der Platz selbst bleibt z.T. erhalten und dient lange Zeit als Raum für öffentliche Lustbarkeiten (Tierbändiger, Zauberer. Gaukler). Beim Bau der Moschee wird zugleich eine neue \X asscrleitung zu ihrer Versorgung angelegt. Die als Typus in der Baugeschichte wichtige Moschee besteht aus mehreren deutlich voneinander abgesetzten Raumgruppen: offener -ach- siger Vorhof mit §adirvan. Hauptraum (zentrale Kup pel. nach O und \\” durch Halbkuppcln abgestutzt, auf N- und S Seite von vierkuppligen niedrigeren Räumen flankiert) sowie beiderseits weit vorspringen- den Flügeln (für die Tabhane) mit den Minarets. Der langandauernde Streit um die Person des Baumei stets (Haircddin oder Kemal, seit @ auch Yakub §ah b. Sultan §ah) ist trotz guter \rgumente fur Yakub §ah noch nicht entschieden; freilich sind die Namen
ΠΕΥΑΖΙΤ CAMII
MOSCHEEN
KARAI I CAR§I
$ ·Γ· & ίδ t « so ro äV ' ϋοΜ
· 44 J j | an des Stifmngskmnpk xcs mil gestrichelt angegviK-neti älteren Bcbauuiigsgreiizcn Μ. 1:1000. Ini Norden die heute stark umgebaute ΓΤ'.“"t, im Zc,,,r"m ,l,c «’«·' "n Süden angebauten Bibln.ihek. im Carlen hmter de· Mmehee d.e Tu.lx„ Jcs
_ w< n ··· U ι |,Mn *1 *’,,Uk t'R lutbc ((.) des 1K|7 vcrsiorhcncn GroOveaitf Ke>ll paj.l und seiner Stihne; an del Si> incilzc des Bezirk «Irr ΜηγΙ . ik -μ- die zur Stiftung gehörende Mcktrb. In dem heme vim Buchhändlern hoct/im dreieckigen Areal östlich
ΜM salkn l»s Μ. „.Jh. <he als IwMmdets vornehm geltenden Siegelselmenler (hakak). Zur Uff son Medrese mid Bad vgl. \bh. ogi wl 409).
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BEYAZIT CAMI!
Μ<>Μ Ul f X
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zahlreicher Handwerker CD bekannt geworden u.a. werden auch Janitscharcn und Geschützgießer eingesetzt). Die Inschriften stammen von dem bekannten Schönschreiber §eyh Hamidullah Efendi.
1506-08/91 2-91 3 ! ί folgt der ebenfalls zum Ted durch lanitscharen ausgefuhrte Bau der Medrese unter \uf sicht des Solakoglu Ali; Baumeister ist hier Yakub §ah, unterstützt von zwei Kalfa; daran anschließend wird die Mcktcb erbaut.
Bei dem großen Erdbeben 1509/915 H wird die Kuppel der Moschee beschädigt.
Erst nach 1517 erfolgt der Bau des Bades als Doppel- hamam unter Verwendung zahlreicher Fragmente der 151- cingestürzten Theodosius-Säule.
i-’.Jh.
Die häufigen Stadtbrände des 17-Jhs. beschädigen den zentral gelegenen Komplex mehrfach: 1645/1055 H brennen Medrese und Bad ab; 1660 und 1685 werden jeweils die Minarets zerstört GOR VI379).
18. |h.
Auch im i8.|h. wird der Komplex mehrfach betroffen: 1-14 Brand des Bades und Reparatur: 1-46 Blitzschäden am Minaret: 1-^54/1167 H Kuppelreparatur o,; j-66 Erdbebenschäden an der Hauptkuppel und 1-6-/1 1 “2 II Reparatur sowie Anbau einer Bibliothek am SW Flügel durch den §eyhülislam Veliyüddin Efendi. 1-9-/1 212 II werden nach Inschrift umfangreiche Rcnovierungsarbeiten an der Moschee (Außenmauern des Hofs: Minarets) sowie am Muvakkithane ausgeführt — offenbar z.T. als Folge der Erdbebenschäden von 1766.
19. |h.
Erneute Restaurierung der Moschee 18^0/128- H sowie nach vorbereitenden Arbeiten des Ohanes Kalfa 1880/81 Ausbau des inzwischen schadhaften Imaret
\I1I1 412 Mrailcntnmt de* Buh* vor I frier heurig dci < >rdu C jJ dc*i \hh. 41« Hink über den lU'kfrakr um Norden vgl \bb 4-0 ·
MJi 411 Hink dutch dir Ordn Cuddoi \«»n Werten mit Jet durch klcin<
Il.ui*ri wrluiucn I nmi dc* H.idc* Jink*. Zusund um 1911).
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ΒΙΎΑΖΙΙ CAMII
MOSCHI·*! X
i’ Cm uni in i< I « d<! MmmIki \ uh ^iid< ii init «k η Ί ui hi n dc* > Rr^n ρ.ι>.ι iiml .h*. Siiluiiis B< \ .r. n. < Zum .nui lift)
und des früheren Kervansarav (Misafirhanc i \skcri) zu einer zentralen Bibliothek des Maai if Nczärcn.
M. 20. |h.
Nachdem um 1947 die Blcidcckung der .Moschee re paricri und 1949 die Mcdrcsc zu einem Museum aus gi haul worden war, beginn! 19.P-/41 mil dem Ab bruch der wesih.h der Moschee gelegenen Altham en diclangdaiicriKle ümgcsl.diiingdcs Bevazii Mcyd.mi, bei der in den folgenden Jahren die gesamte ältere Randi« b.nning .les Platzes verseh windel.
•94 5 54 wird «las ehemalige Imarei gründlich rcsiau riert. I '.iwa in der gleichen Zeit werden auch die hinter der Moschee gelegene akupplige Mcktcb sowie Teile der Moschee (Minaret 1955/54) renoviert. Ab 1956 nnmm man die Ausbauarbeiten im Bereich des Plattes weder auf, der zum Teil lielcrgclcgi und völlig inngc ·"”<’· wird; 1972 beginn! «lie Renovierung «les Bades
11 \niK \ 1 I 14 (I I \mmi r G( )R I \ 48: ()/ I 4; 44’·; Constan- lim.ule 144. 144®. Sk Ih I 421 422: Gcri.iti 64 6r: \ Ri i ik, llicri otiiktnci asirda Istanbul hay.iti. Istanbul 194^· Ni. 2i(>©; Ci \iirii 1., Mosquecs 472 474. 499: Hniu μ. Mos- quees 64 (>(»; l\ 21 24; Ii. Μ xmhoury, Bvz 21 j9<t •1470; I'.yhi. Guide No. 50 $4; Μ. Gökhan, Batczit l'munii Kutiiplianesi. Istanbul 194t». R.M. Mi ric. Bcva/td (‘.iinn inimari. \nkara l niv.llahit.ii PakA ilhk 2 (19*'' < 76®; R.M. Miri«;, I .’architecte de la Mosqure Baya/it d'l stanbul. ('omm. 1. IntCongrTurk \rt (, \nkara 1949' \nkara 19<»i, 262 264; Ist \ns 4 1960) 2229 224t; S. I 1h l.
TS Γ \ I 1 (19(14) jo μ; I' k\R\n\s\x, Istanbul Sultan Selim (‘.nun hakkmda. Sanat l'.ttihi \ ill. ^19(14/(0' 12»' 14*; (ioonwiN t(>8 1 ·,|; (» \si.anai’\. lutkish \rt and \rchi lecture. I .ondon 19Ί. 214 214; Sozi.N 64 <»”.
Zrtw Htid: 11 immi k, (it Ή II (no; (ίι tu r, Bader (19. 142; S ('\ss«'N
I) T Rtii, Second report upon the escavations «arrteil mu m and near the I lippodrotne. I ondon 1929. <7t Μ S· m nt, \\ 192*1, 41<> 44S.
m ’»Mali xo-xcidi
mom.hi ι ·.,
Abb. 45“ Blick von Westen auf die Burmali Mcscidi und auf >ah/adv Camii, ihren Namen hai die Moschee von dem au< Ziegeln spirahg autgemaucncn Minaret (dessen Oberteil bei der Restaurierung erneuen wurde).
BURMALI MESC1DI
Namen: Burmali Minare msc.; Emin Nurettin ()sman msc.
Μ. i6.Jh.
Bau der Moschee durch den ehemaligen Kadi von Ägypten, Nurettin Osman Efendi (j· 15 54/961 11) als einfacher Rechteckbau mit viersäuliger Vorhalle und spiralförmig dekoriertem Ziegelminaret.
i9./’o.Jh.
Zerstörung der Moschee bei Großteuer am
23.7.1911.
Restaurierung des stark vernachlässigten, zeitweilig als Werkstatt genutzten Baues 1960/62 im Zusammenhang mit dem \usbau des Platzes zwischen Ikk- diye sarayi und Aquädukt.
17-/18.Jh.
In dem zur Moschee gehörigen kleinen Friedhof sind der Stifter und später noch zahlreiche andere höhere Beamte bestattet worden (u.a. 1759/1175 II der Def- terdar Halimi Mustafa pa$a). Bei den großen Stadtbränden des 17.Z18.Jhs. (1660?) wird die Moschee zweifellos mehrfach betroffen und 1782/1196 II zerstört ©, danach aber wieder hcrgcriclitct.
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Tiirkiyat Meem ,)«· i Hu No. M. UΖΛ».
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GI ΚΗΛΗ ΡΑ$Α CAMII
MOSCHI l S
Abb 4^8 Lage-plan do Stiftung*komplexes do Cer- rah Mehmet pasa und der gegenüberliegenden Gevhcr Sultnn-Medrcsc Μ 1:1003.
\l»b. 419 Blick von Westen .nil die Stifwrtutbe und ikn Brunnen ((, . 41).
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ι I RRA11 PA>A ( AMI!
MOSCHI Γ\
CERRAH PA§ \ CAMII
1595/1002 H
wird nach der Bauinschrift über der Tür und am Brunnen die zu einer Stiftung des späteren Großvezirs Cerrah Mehmet pa$a f 1601/1012 11) gehörige Moschee fertiggestellt, die er zusammen mit seiner Türbc, einem Brunnen und dem erst 1 $98 beendeten Doppel- bad 0 gegenüber der wenig älteren Gevhcr Sultan Medrese (—») an der nach \\” führenden Hauptstraße errichten läßt. Die am Hang gelegene Moschee mit ihrer über dem Sechseck entwickelten Kuppel, dreiseitigen Emporen und siebenteiliger Vorhalle gehört bereits in die Zeit des Sinan Nachfolgers Davud aga.
17 ./18.Jh.
1605/1012 II wird der Stifter in der Türbc bestattet. Bei dem großen Stadtbrand 1660/1070 H werden die Moschee und ihre Umgebung betroffen G()R VI 85). ebenso bei dem großen Cibali-Feuer 1782/1196 II.
19.Z20.Jh.
Die bei dem Erdbeben 1894 beschädigte Moschee wird nur teilweise wiederaufgebaut; das benachbarte Bad wird 1908/10 bis auf geringe Reste abgerissen, die noch um 1935 sichtbar sind. Restauricrungsarbei- ten in der Moschee 1958 60.
Hadikai I 7i ''GOR IX No. 120; Öz I 59); SkByz I 291 296; Gurlitt 84; Gabriel, Mosquecs 595; I.oiiim, Mos quccs 116; IA 26; Tani^ik, Q.*$mclcr I 50 (No.45); N. Poroy, Istanbul’da gömülü pa^alar (Ist. 1947; 25; I yk.i, Guide No. 151; Μ. Erdogan, Mimar Davud aganin hayati. TurkiyatMccm 12 Ü955) 189; A. Ogan, TTOK Bell 102 •9551 Ioi IstAns 7 (1965) 5504-3506; Cizar, Yanginl.ir 540541, 565; D. Kuban, Bcitr. z. KunstgochAsiens. In memoriam I·,. Diez ^Istanbul 1965) 41 ; Goodwin 557; So ZEN 2JO.
Had:
Glück, Bäder 172; S. ( nvi.k, Cerrah Mehmet pa>a hamarni hakkinda. Istanbul 1954: A.S. ('nvi k, Cerrah pa^a hamarni. IstBclcdMecm Mai 1954! VakDerp. 8 (1942) 248®; N. K«> sboglu, Istanbul Hamamlari. TT< >K Bell 128 (1952) j.
\lih. Hl.«· a bt Vt.luc
CIRUAH PA>A CAMII
594
*·'\ ι I |< , *M||
MOM HI I
\hb .|6| I .jgepbn Stiiningskiiinplrxrs des I) i\in Μ । i<
\hh |6 | B\z infni 1«t hr* kjpiit II 6. |h it <ki Me drew
DAVUT PA§A CAMII
1485/890 11
wird nach der Bauinschrift an der Moschee der aus Moschee, Türbe, Brunnen um! Mcdrcsc sowie (heute nicht mehr existierend) linarct und Mektcb beste hendc Bezirk durch den Großvezir Davut pa$a er richtet, der nach seinem Tode 1498/904 11 liier bcstat tet wird; der Bau scheint seil 1485/888 II im Gang zu sein φ. Zu dem sehr umfangreichen Stiftungsgut gehören 2 Bäder ein Doppclbad am Okmeydan und der Kü^ük oder Davut pa>a hatnami bei der gleichnamigen Iskelc am Marmarameer sowie zahlreiche Besitzungen im Reichsgebiet (5).
Die Moschee ist ein lünkuppclbau nm einer in 5/8 Schluß vorspringenden Apsis; auf beiden Seiten sind zweikupphge Nebenräume (Tabhanc) und an der Ein gangsscite eine mit 5 Kuppeln überdec kte Vorhalle sowie an der SW Belte ein Minaret angebant. In der dreiflügeligen Mcdrcsc mit achsial ungeordnetem Dershane sind im Hol mehrere bvzantinischc Kapi teile wiederverwcndcl worden.
18 .Jh.
Nachdem der Moschcckomplcx bereits hei dem Stadt brand 1718/1150 II beschädigt worden war, wird er bei dem Erdbeben 1766/1180 II starker betroffen; anschließend Wiederherstellung unter Leitung des I lassa ba$> rnimari Mehmet l'.ihir durch den 1 lassa miman \bdiillah ®.
2.11. 19./10.JI1.
Abermalige Schäden bei den Erdbeben von 1855/ 1271 II sowie 1894 (Einsturz der Vorhallcngewolbe: Baurisse) werden nur z.T. beseitigt; durchgreifende Reparaturen am Bau und an der \ orhallc beginnen 1945; dabei kommen an einzelnen Stellen im Inneren Reste von alten aufgcmaltcn Inschriften zutage φ.
ΙΙαιηκαί I i<>4 (GOR IX Xo. J04; (V I 44 4«); (,>i ri 111 61; (ΪΛ11Η111, M<»<|nrcs <<·<> l'nm μ, Mom|ihvs <$: Z. ( hu. in. I lassa iuiiil.td.in. \rkiiekt 9 1 Im anhuI 1919) 4(J); IA 41 fj; Ayvi hi»i, laiili devri 114 124; lud, Guide N«>. 1 η . Ci z \k, \ .uiginl.u 44’, Birk v\ \r\i hi»i, IstVak 141 447<A; \1 \ i IUU. < tMI'D III 42 - it’VA
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DAVI I ΡΛΗ< U||I
MOSCHI I
l»w IT PAJ»A C AMIl
MOSCIII J X
\bb. 46s Inncnraum der Miudicc von Xordui't inn den ικ-t* .111 mi/enden Μικμιηι- Pendennis und der null Stidnst .nissprineenden .. Xp'is”
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MOM III IX
m.l I I.KIlAK CAMII
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MOM III f
DIFTFRDAR CAMII
Xd*en: Defterdar C.; F.bülfadil C.
is53/96» H
Nach der (heute nicht mehr am Ort erhaltenen) Bauinschrift wird die Moschee im Auftrage ties Def- terdar F.bu’l-Fadil Mehmet b. Idrisi Bitlisi (t> 5 5 3/ 961 H?) errichtet: Baumeister ist Sinan.
1732/1145 H
Bau einer (^e§me an der Straße durch einen unbekannten Stifter (sog. Defter linini (Jejmesi).
i9./ao.Jh.
Nach Zerstörung durch einen Brand 1912 werden die Reste der Moschee 1916 abgerissen, da für eine Wiederherstellung an dieser Stelle kein Bedarf besteht. Die zahlreichen bei der Moschee liegenden Gräber werden in den Friedhof der Κιΐις Ali pa$a C.. die Bauinschrift ins Islamische Museum überfuhrt.
i’i Gesamtansicht der Moschee von Korden
Abb. 4-2 Rekonstruktion de< Lage-plane« und dc« Moscht-vgrundrivscs nach alten Kausterpläncn Μ. 1:100c.
ΗαΡΙΚΛΊ II 6j <(»< )R IX No. 666; ()z II 19); F.J. Α.ΥΛΝΟ GiJ·. VakDcrg 2 '1942; 400; Ί ani^ik. t/^mclcr II 100-101; H.B. Kvsim, Halil I.dhtm llatira Kitabi II (Ankara 1948) 112-113; Egli, Sinan 124 (No. 56).
599
DRAÖMAN CAMI!
MOS» III I X
DRAGMAN CAMII
Ndmcn: D ragman Yunus C.; Tcrcuman Yunus C.
1541/94« II
Stiftung einer Moschee durch den Renegaten Yunus aga (f 1541 als Kundschafter in Venedig); der unter der Leitung von Sinan errichtete Bau wird durch Yunus’ Bruder Mustafa fertiggestellt und erhält ein Chronogramm des unter Süleyman I. berühmten Mufti Lbussuul l'.fendi.
1689/1101 II Bau der Medrese.
i «./20. Jh.
Brandzerstörung 1729/1142 11 und anschließend Reparatur der Moschee auf Anordnung des Sultans Ahmed III. mit erheblichen Veränderungen des alten Baubestandes φ.
Die Anlage ist z.Z. in Nutzung, aber stark vernachlässigt.
IIadikai I 11; (GOR IX N<>. 226; ()ζ I 49); Hammer (>()R IX 160 (Nr. 221); Egli. Sinan 124; Cezar, Yangmlar Ϊ54 ©·
\|.|, ri Bhil Jill du dmdi um mid. im \··ι!μΙΙ· Μ·ΙΙιχ \ cruiiMalttic \\ ι .IM lh ild Hill 4 III« 111 ll II III · H« h’U H ’ k |-t Id I. Il lilu l.h < <IVH Mo'dlW
Mill ri \1iMih1 dll I». II I. hh.il h II M.Ji.m· % on (Kuh ι/ur luge *gi M.I. 17η).
\IJj 471 C n‘.iiiiiuln j i'lii til*· r d» n Stili imp· Ι.··ΐιΐ]»Ι· > d· i V.ilid» \m B.mu ν··ιι Sinlui·· mu »Itu h« mt ιιιΐηΐι·· milii.»ιim Ικ i \m |Π . 1 11
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401
ΜΟΜΊΙΙ I x
ESKI VALIDE CAMII
;-·· Blick v.»n Ostin auf die Rückfront der .Moschee und den Xordilügel des I Inllcnhofo mjwic auf den östlich der .Moschee liegenden Friedhof
l.SKI VALIDI·: CAMII
Xanten: Eski Valide Camii; Atik Valide C.; Valide i-
Atiq C.; < )rta Valide C.
Zwischen 1577 1585
Bau einer Stiftung der Valide Nur Bänu (j-i$8?/ 991 H), Mutter des Sultans Mural 111. und (ratlin Sc lims 11., mit Moschee, Medrese (Dani Hindis), Mcktep, Imaret, Darülkurra (datiert 1577 φ), Spital (l)arü^ >ifa^ sowie Doppelbad und einem großen Ilan. Die im Viertel I Optant auf den I lohen oberhalb Usküdar errichtete und geschickt dem Hang angepaßte Anlage scheint schon ab 1570/978 II geplant zu sein φ; ihr Entwurf wird Sinan (f 1588/996 H) •zugesc hrichcn. Die nach Inschrift 1585/991 II feriiggesicllic, im Grundriß qucrrccht eckige Moschee wird von einer auf einem see h see leigen Siüizen.syslvrn errichteten I lauptl.npp< I und je 2 bciderseils angeordnelcn Mei m r< n Kuppeln überdeckt; mit zwei olTenen Vorhallen oltnei ·,ι< sich Z|| dem allseits mil offenen I lallen um gebenen Hof, aus dem in der Achse eine 'Kreppe nach NW zu einer dreiflügeligen Medrese mit achsial liegendem Dershane hinabfuhrt. Die übrigen Bauten der außerordentlich großen Külliye liegen östlich und westlich an den Hängen; die Moschee verfugt über reichen Stifiungsbesitz, darunter mehrere große Bäder in K’pcl.
17.JI1.
Erweiterung der Moschee durch \nbautcn des Vnkf- Verwalters Pir Ali an beiden linden der N Eront.
wobei beiderseits je em Joch der äulJercn Vorhalle zugesetzt wird.
18.JI1.
Einbau eines neuen I limk.ii mahtih ^Suh.msempore) in die Moschee sowie unter Osman III. (t'O o) weise neue Ausmalung (perspektivische Raumerwci- lerungen).
19./20. |h.
Restaurierung der Moschee in i.H. 20. |h., nachdem
I Aki V Μ 11)1 CAMII
Mi) CHI I
M»h 477 I agcpUn do /«i^in^hchen Teilet do Mit’ung«kornplc*r* mu Mmchcc, Medroe, Sp· ul (H) und Mekfeb Μ. 1:1000. Die Mcdrr%c liCK’l '4Oll der I mir X \\· urn cm (»och«ill Meter, un/ugitigluhc Teile uhraitfcrv
schon im 19-Jh. einzelne Reparaturen vorgenommen worden waren, groik- Teile der Anlage aber nach 1918 schwere Schäden zeigten. Das bis in das 20. Jh. hinein genutzte Spital ist ebenfalls in neuester Zeit restauriert worden und dient jetzt als Studentenheim; die südwestlich der Moschee am Hang gelege nen Teile flmarct, Han, Darülkurra) werden als Militärgc- fangnis genutzt und sind daher nicht zugänglich.
Ηαοικλτ II ιβι (GOR IX No. 74910111 *9h GimWTr
SJ. GAWUIV, Mosquees EöHBM, M«»squees t.σ u:; A R..IK, i>n ahmt, as.rda Istanbul hayat. Istanbul .9» . 21®; JA H jj; Egli, Sinan toj 107; I '·< ·. Guide No. 1R6; I·. Bahinc.ir. Denkst hr ΛΙΛΧ u n 77 (·9<9) '3· · Kuban Eski Valid«· c «nm Mimarlik h San.it i t«2>t
,g «]; U» π..Μ|..ί·« » coepote * I..« hewg.male. Billr. z. KunMgr.. h.Viens. I« mcin..n«m B. D»(ώ·
«iGcoow»··· 19' ®I«A» »»(·»?«) «·°-
5505; s< IZI .N 2 I O.
40}
Bhcs ri.;<h d.r· Jvr >udw\>icckt liitxvndi l<n ,n dc:i \· ♦!· *>t
\bb 3*. Iniunh«?!* liihI l)crxh.inc dc- I lo^pn.ilx Bin \bb
Bhc« \«>n \ *rd\\i^iin ubc diu Mudrot i j: dt-n mr dc*’ II.cil’ i r*'<. zi’Ukr. \ordvc“! I lui;cl tic* gmiivn I I:illcnh<iiv-
I A1III CAMII
MOSCHEEN
I Λ Til I ( A Mil APOSTELKIRCHE)
a.V./M. 4Jh.
Auf einem in den westlichen Randbezirken der Stadt liegenden Hügel (dem Platz der heutigen Fatih Camii; - angeblich am Platz eines alten Zwolfgotterheilig- tums (NikephKall PG 146, 220) - plant Konstantin die Apostelkirche als seine und seiner Dynastie Grabkirche ιEuseb. Vita Const, PG 20, 1209-1212; Socrat. HistEccl I40: Thcoph 25 Boor; Prcger 139^, 280,. Form und Baugeschichte der in einem Säulcnhof stehenden und von zahlreichen Gebäuden umgebenen ersten Kirche sind noch nicht geklärt: aus der bisherigen intensiven Diskussion ergibt sich: Nach der Bestattung des Kaisers 337 in einer von ihm erbauten Kirche folgt unter Constantius II. gegen Μ. 4.Jhs. ein Umbau, nachdem Reliquien der Apostel Timotheus (556; und Andreas und Lukas '35-. unter dem Altar (?) (ChronPasch 542 B: Philostorgius, HistEc- cles III 2; PG 65, 480-483, beigesetzt wurden. 559 wird der Leichnam Konstantins aus der angeblich einsturzgefährdeten, vielleicht durch das Erdbeben 358 beschädigten, bisherigen Grabstätte in die ebenfalls von ihm errichtete Kirche des Hl. Akakios > v τώΊΕητασκάΖω überfuhrt. Die im Detail unklare Aus- A &
bauphase des 3. V. 4.Jhs. wird durch eine Weihe der Kirche 37c ChronPasch 559 B. abgeschlossen.
M./2.H. 6.Jh.
Justinian I. (527-565) läßt die baufällige konstantini- sche Kirche abreißen und einen lose mit dem alten 'als Zentralbau geschilderten; Mausoleum verbundenen Neubau in Kreuzform mit 5 Kuppeln, vorgelagertem Narthex und Atrium errichten, der 550 geweiht wird (Prokop, Aed I4, 9-23,; nördlich neben der mit rings umlaufenden Emporen ausgestatteten Kirche liegt ein zweiter kreuzförmiger Grabbau, den Justinian für sich selbst errichtet und der in der Folgezeit zusammen mit dem alten Mausoleum sowie 2 im Bereich der Kirche liegenden στοαί bis A. 11.Jhs. als Grabstätte der Kaiser dient. Die Kirche selbst ist Heiligen- und Patriarehengräbern Vorbehalten (u.a. das des 438 hierher überführten Johannes Chrysostomos und das im 9-Jh. eingerichtete Grab Grc- gors von Nazianz;; ihre endgültige Ausstattung erhält sie erst unter Justin II. (565-578) (Thcoph 242 Boor).
9-/toJh.
Die Kirche - Schauplatz zahlreicher kirchlicher Veranstaltungen und 81 3 eines Aufstandes gegen den Bilderdienst - wird (vielleicht nach Schäden bei dem Erdbeben 869?; unter Basileios I. '867-886; gründlich restauriert 'ThcophCont 323 B;, wobei möglicherweise die Kuppeln verändert 0 und Baugliedcr aus dem Kirchenbcreich für den Neubau der Palast- kirche Λ’Ζα entnommen werden ''Prcger 288;; bald darauf läßt Leo VL (886-912, unmittelbar östlich 'mixta cum templo; zum Gedenken an seine Gattin Theophano (^89$) eine späterden *Αγίοΐ Πάκίζ geweihte Kirche bauen Prcger 281: NikcphGrcg I202B), während Konstantin VII. '913-959, in der Apostelkirche selbst eine Kapelle der Hl. Theophano stiftet Prcger 282, 288,.
Wenig später errichtet Romanos I. Lekapenos '920- 944, im gleichen Bezirk das mit beiden Kirchen durch Gänge und Höfe verbundene Bonos-Palais το //αζάτιοι· τον Βύνον. De caer I < 5zft.B, als Sommerresidenz Kedren II345 B : das Palais träge seinen Namen nach der großen benachbarten, jedoch noch nicht lokalisierten Bonos-Zisterne. Eine ausführliche Beschreibung der Kirche gibt um 940 Konstantinos Rhodios.
A. i’.Jh.
stürzt bei dem Erdbeben icic die Kuppel der Allcr- hciligcnkirchc em und wird anschließend durch Basileios Π. (976 1025 wiederhergestellt: Schäden an der Apostelkirche sind nicht überliefert Kedren 1I4<6B . In dieser Zeit endet mit der Bestattung Konstantins VIII. 1C28 die Nutzung der Apostelkirche als Grabkirchc.
E. i2.Jh.
Alexios III. (1195-1203) läßt <197 zur Geldbeschaffung Kaisergräber in der Kirche plündern NikChon 65 2 B . Höfe und Hallenanlagcn bei der Kirche werden derzeit für den Lehrbetrieb σνλλπγο: einer höheren. unter dem Protektorat des Patriarchen stehen den Schule benutzt. I ine gute Beschreibung der Kirche uni 120C gibt die Ekphrasis des Nikolaos Mesari- tcs.
i.H. tj.Jh.
Bei der lateinischen I roberung 1204 wird die Kirche
405
I Λ ΓΙΙΙ CAMII
MOS( III I X
Γ 1 1,1 uni «η-η In ki Μ· »μ lice i on Xmdur\ii n inn l< n iimh \ι t n ι·ι l.< nJ .ι·ι· Ji i <·ι·.ιγιι Jkiupt 11«nli st.iniinvmlrn B.iutvikn i\<nh«i| und WrMU-ind ■ Mi'-iliiti «I11 Koppi II>.m u ut«k 1 »(it 71 1 in«in 11
geplündert, wobei zahlreiche tier hier aulbewahrten Reliquien verschwinden (NikChon S55I. B); danach übernimmt offenbar ein französisches Kapitel den Komplex, der weiterhin als Grabstätte genutzt wird.
I·.. ij./M-Jh-
Nach der Rückgewinnung der Stadl läßt Mi chad VIII, Palaiologos (1259 vorder Kirche eine Säule mit einer Bronzesiatue des III. Michael erridi ten, der er als neuer Stadtgründer ein Stadlrnodell clarbringi (NikephGrcg IioiB). Die Säule und die benachbarte Alkrhriligenkirche werden bei einem I rdbeben 1296 stark beschädigt, doch laßt Androni kos II. die Säule wieder aufsirllen (deren Statuen von Pilgern oft als Gabriel und Konstantin gedeutet wer den); die Allcrheiligenkirche bleibt aber wohl als Rume hegen, da sie 1)91 für den Ausbau des Gokle neu lores (-♦) als Steinbruch genutzt wird (l)ukas 47 B).
‘45 3 56
Nach tier türkischen l'roberung wird der Komplex uni die \p<•stelkirche «lern Patriarchen als neuer Amtssitz zugewicscn; die Kirche selbst ist schon recht baufällig und hegt so ungünstig, daß der Patriarch ‘456 in das Kloster der Theotokos Τΐ/> //«////i/x/mArrm» übersiedelt.
5-V. 15.JI1.
Nach /Xbbruch der schadhaften Kirche 1462 laßt Sui tun Mchinei II. Patih (14s i Sil 1465 70/867 875 H auf einem ca. 11 ha großen Gelände aut der Kuppe iles 1 lügels einen großzügig geplanten Stiftungskom plex errichten, in dessen Mittelachse die Moschee und dic Turben des Sultans und seiner Gattin Gülbehar I lalün liegen; wahrem! der Bauzeit dienen ältere Kirchen in der I mgebung (Pantokrator· und Pantepop- les-Kirche) als Medrese und Imaret der Stiftung. Dct annähernd symmetrisch angelegte Bezirk wird seitlich 406
I Mill CAMI!
MOSCHE! S
durch je a Reihen von je 4 Medresen gefaßt; im N liegen an der Bczirksmauer eine Bibliothek und eine Schule, im S schließen ein Spital (Ditüffifil) sowie ein Tabhane mit einem Imaret und einem einfachen tonnenüberwölbten Karawanserail den Bezirk gegen den südöstlich anschließenden ITcrdcmarkt (At pa zanj und gegen den Satrlerbasar (Saraqhanc; ab; ein Bad liegt etwas entfernt östlich der Baugruppe. Architekt der zum Teil mit SpoJicn errichteten Moschee ist Sinan-i atik (ein Freigelassener also, evtl. Christodoulos?), der in der nicht weit entfernten Kumrulu mcscidi 1471 beigesetzt wurde.
Die ursprüngliche Form der Moschee läßt sich aus Stadtansichten und Beschreibungen des i6./i7.Jhs. weitgehend rekonstruieren (2), ist in Details aber noch umstritten. Die jeweils 4 zum Moscheehof gerichteten Medresen der inneren Reihe zeigen in ihrem Grundriß den üblichen Hoftypus mit achsial gelegenem Ders- hane: ihre hervorragende Stellung im geistigen Leben des Reiches zeigt sich in der Berufung besonders bedeutender Lehrer an diese Schulen (u.a. Molla Aläcd- din ‘Ali Ku$cu 71474; Molla Efdalzädc Hamidcddin Celeb: f 1503 u.a.;.
16./17 Jh.
Der Stiftungskomplex wird durch die Katastrophen des i6./i7-Jhs. mehrmals getroffen: bei dem Erdbeben 1509/915 H entstehen Schäden an Säulen und Kuppeln der Moschee; mehrere Kuppeln in den Medresen und im Imaret stürzen ein und werden 1511/ 91- H unter Leitung des Mimarba§i ‘Ali wiederherge- stellt ©. Die Stadtbrände 1653 und 1660 verwüsten das Gebiet um die Moschee, wobei 1635 auch ein Minaret zerstört wird. Bei dem Erdbeben 169c/ not H wird der Komplex durch den Einsturz mehrerer Kuppeln stärker getroffen (GOR VI555ft;; bei dem Großfeucr 1693/1104 H wird offenbar nur der benachbarte At pazan verwüstet.
18 Jh.
Bei dem Stadtbrand 1718/1130 H wird der Bezirk der Fatih Camii erneut betroffen: Schäden am Imaret. 1741-42/1154-55 H werden durch Sultan Mahmud I. (1730-54) eine Bibliothek und 1741 durch seinen Vc- zir Ahmed pa$a zwei Brunnen ((’. 170+171; hinter der Moschee errichtet. Nach Schäden beim Erdbeben 1754/1167 H verursacht das große Erdbeben im April
1766/1179 H den Einsturz der Minarets, der Haupt- kuppcl und anderer Kuppeln der Moschee sowie Schäden an den Medresen und an der Türbe des Stifters. Der Wiederaufbau unter der (ibcrlcitung von Ibrahim Sä nm Efendi und der Bauleitung durch Mehmet Tahir aga beginnt Mitte 1767; dabei werden Grundriß und Gestalt der Moschee stark verändert, die Hofanlagc, die Unterteile der Minarets und des Hauptportals aber in ihrer alten Form in den Neubau einbezogen. Nach 46 Monaten Bauzeit sind die Arbeiten 1771/1185 H abgeschlossen 0. Das bei dem Erd beben ebenfalls zerstörte Bad '(.ukur hamami; wird nicht wiedcrhergestellt und verfällt allmählich; dagegen läßt Sultan Selim III. das Muvakkithanc i~r/j 1214 II wiede rh erstellen.
'9-Jh·
An der S-Grcnze des Bezirks wird 181--18/1233 H eine Türbe mit vorgelagertem Sebil für die Mutter Sultans Mahmud II., Nak^-i dil Sultan, errichtet und dabei die Hofanlagc um die Moschee erweitert.
1838 1254 H läßt Mahmud II. im N-Teil der Hofanlagc eine Polizeistation errichten: 1865/1282 H wird die Türbe Mehmets II. renoviert und 1897 Gazi ()ί- man pa$a in einer neu gebauten Türbe hinter der Moschee beigesetzt.
Gegen E. ij.Jh. zwingt die beim Straßenbahn bau notwendige Straßenverbreiterung zum Abbruch der äußeren Mcdrcscnrcihe der S-Scitc: etwa in dieser Zeit verschwinden auch - trotz einem Wiederaufbauversuch 1824/1239 H 3 _ die letzten Reste des seit langem schadhaften Därü^ita: Teile des zuvor schon zu einer Medrese umgewandeltcn Tabhane werden zu einer Militärschule ausgebaut. Das Erdbeben \<>n 1894 verursacht leichte Schäden an den .Minarets.
20. Jh.
Bei Kanalisationsarbciten 1912 finden sich in Nähe der Moschee Mauerrcstc und zahlreiche byzantinische Baugliedcr. Nachdem der gesamte Komplex durch den Großbrand 1918 stark betroffen worden war. verschwinden bei der 1928 beginnenden Neuordnung des gesamten Quartiers auch die im N gelegenen Me dresen der äußeren Reihe sowie andere einst zum Stiftungsbesitz gehörige Bauten Karaman ha- mami).
■407
MOSCHEEN
FATIH CAMH
40ft
I ATI II CAMII
mosgheex
Ahh. 48s Ausschnitt au·· den Plangcbictcn D 4/I) j des Stadcpluncs M. 1:5000 mit dem l atih-Komples \nschlufi nach Norden in Ahb ;ιι,
Im übrigen werden an allen Teilen des Komplexes laufend Restaurierungen unternommen, wahrend derer 1949 neben der Moschee byzantinische Mauerreste freigclcgt werden und 1953 im Innenhof Bauglicder des 6.Jhs. (s) zutage kommen.
ApoitelKircbt:
DC IV 5,1; Paspates 398; Gedeon, Χηονικά 52; O. Wulff, BZ 7 (1898) 316-331; Gedeon, Hcort 119-120; F. Wieland, Mensa und Confessio. Studien über den Altar... II (Leipzig München 1906/12) 86 87; A. Helsi-nri kg, Grabeskirchc und Apostelkirche II: Die Apostclkirche. Leipzig 1908 4- J. Stkzygowski, BZ 18 (1909) 282-283; Gurlitt 29-31; R. I'Lggek, Die Begräbnisstätte ties Kaisers Konstantin. Ojh 16 (1913) 212 230; P. Fran« iii di’(Ava lieki, J funerali ed il Scpolcro di Constantino Magno. Mel. d’archcol. ct d’histoirc (ikole FrangRomc) 36 (1916/17) 206-261; N. Bf.es, Kunstgcschichtlichc Untersuchungen... Mosaikschmuck der Apostelkirche. Repert. IKtinslwiss 39
1917) 97-11-. l au rsoi.t, Sanct ;i -4:. N. Malickij, Byz 3 (1926) 123—131; H. Koethe. Das Konstantins-Mausoleum und verwandte Denkmäler. Jdl 48 (1933 183-20;: H. Christ, Rivista ArchCrist 12 (1953) 506; Λ. Grabar. Martyrium. Recherches sur le eulte des reliques... I (Paris 194c* 227-234; Schm im r, Byzanz 32 53; R. Jams. RF.B 2 (1944) 160-162; S. Rcstratiades. Onit<»0<>5/<1 za .1947) 20-24, 90-92. 130-133; G. Dowmy, The Builder of the Original Church of the Apostles at C’ple. DOP 6 1931 53-82; F. Malkin, AnBoll 70 (1952) 349-350; J. Vogt. Der Frbaucr der \postelkirche in K’pel. BcitrSchwcitzer (Stuttgart 1934) 572 377; Hermes 81 J93;) 111 11-: F. Vtttinghoff, RhM NF 96 (.1933) 310 373 ; FAX*. Di ten mann A. Tschira, Jdl -»2 (1957) 8'1 io; G. Dowmy. Nikolaos Mesarites, Description of the Church of the Holy z\postlcs at C’ple. Transactions \merican PhilSoc., NS 47 (1957) part 6; C. Nordi nfai.k, Gazette Beaux Xrts 62 (1963) 12 34: R. Kravthi-imi-r, A note on Justinian’s Church of the I loly \postlrs in C’ple. Melanges F.. Tisscrant II (Studi e testi 232; Citta del Witicano 1964) 263-270©; K. Kraithi imi it, Zu Konstantins \postelkirche in K’pel.
409
I A I 1H (.AMI!
ΜίΗ' ΙΠ I
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I ■ Μ S< HNI Illi H < .( 1 \ 2 4 11>.|2 II” I 2 < 4 W I UN, Klio j6 1944) 21 < 2t·». (1 Dounm. Ihe Totnbs ··· the B’.z.mtin· |.πι|Μ rot·, h tht ( Imrth <»t ihi Holy \posilc* in C’ple JIlS ·η/ '919 1 ’ ii. (· B’ivis’i. I.c tombc ilcgli hilf« r lion <Γ< η |< nn dei accoli IV. \ C VI CorsiRavenm • 9'·.·. 111 172, I’ (ihiihson. The Tomb* jiui nhiis <Ί the Βιζ.ιππιη l*ni|H*ror% (jj7 i< 42». DOP tS (1962 1 6|
• '» III Γ Will
mom hi i n
\l'l· Blick .nil «lie kanidriiiz· Mcilrcsen (Xt (· und ■’ in \l»b |Si).
Ausstattung und Funde:
NN, AJA 17 (1915) 132 + BZ 22 (191 3) 636; N. Fir \ 111. AAMuslst 4 (1950) (>i; S. Evict, CahArch 8 (1956) 65 74(5).
Sonstige Bauten:
A.M. Schneider. z\A 1939. 196; G. Downey, The ('hutch of All Saints (Church of St. Theophano) near the Church of the Holy Apostles at C’pie. DOP 9/10 (1955/56) 301 305: Janin, Geographie 245, 389-390.
Moschet:
Hadikat I 8 (GOR IX No. 2; Öz I 56 59);SkByz 1 388 400; Gt'RLirr 57; Gahriel, Mosquecs 382 383; Μ. Agao GLU, Die Gestalt des alten Mehmediye in K’pel und ihr Baumeister. Belvedere 46 (Wien 1927); Μ. Agaogi.i. The Fatih Mosque at C’pie. ArtBull 12 (1930) 179“‘95 + OI.Z 1927, 549-531; Μ. Riefstaiil, ArtBull 12 (193°) 311-318; K. VC11 zinger, Die Apostelkirche und die Mchmcdijc zu K’pcl. Byz 7 (1932) 7-39; F.diikm, Mosquecs 47-54 ί 1.0/, Zwei Stiftungsurkunden des Sultans Mchtncd II. Fatih (1st Mitt 4) Istanbul 1935; II. Kurdian, The builders oi the Fatih mosque: Christodulos or Sinan. JournRoyal AsiatSoc 1957, 109-113; A.S. (Inver, Fatih Kulliycsinc ait diger mil- httn bir vesika. VakDerg 1 (1938) 39 IO H.B. Ki'Ntek - A.S. Oi.gen, Fatih Camii. VakDerg 1 (1938) 9' 101·
Camii vc Bizans sarmci. Istanbul 1939; IA (5 (8; A.S. n- vi a, Fatihin oglu Bayczid’in su yolu haritasj. Istanbul 19·!'» 15-18; A.S. Ünvi r, Fatih Kiilliwsi vc /.imam'Him hayaii. Istanbul 1946; A.S. (Invih, F’atih Kiilliycsi (.ami· (*47‘· 1765) Istanbul 1953 (Tege l.abYaytnl 5); 1.11. Kona Al l. I a tih’in mimarlanndnn azadh Sinan (Sittan 1 Alik). Vakfly 1 ”· cscrlcri, hayaii, mczan. Istanbul 1953» Ayvirdi, 1 -‘tth * t % 1 ·
125 171; F. Bahingi r. Mchtncd der Eroberer und seine Zeit. München 1953. 512 31S: R. \niu.gc.i R. Bcilr. z. fru hosman. Baugcschichic III. Zum Problem der .then Fatih Moschee. Z.V. Toga η \rmagam. Istanbul 195;; R. \niik. gi r. Eski Fatih Canii’i mesclcsi. Tarih Derg 6 (1954' 145 160; F..H. Ayvi roi. Yinc Fatih Camii. Tarih Berg 7 (1954 toy 116: Eyice, Guide No. 110; R.M. Merk., \nkara Univ. Ilähiyat Fak. Yilhk 2 (1917) <5 Μ F.Rnot.AN, Son ineck-meiere göre· Fatih Camii'nin yeniden insist niese lest. VakDerg 5 (1962) 161 192®: F'.ll. \y\i tun. llk Fatih Camii hakkmda veni bir vesika. \ akDcrg 6 (1962) 03 68: S. Εύκ i. TST\I ι (1963) 39 4o;Ö.L. Barican,Fatih Camii ve Imarct tcsislcrinin 1489 90 villann i aii muhasebe blanyo Ian. Isilhiivlktis.it FakDerg 23 (1962/65) 297 541; T. Öz. Istanbul Fatih Külliyesi. Frctz Israel " <1964' 88 90: Goon win 121 ui; F'.ll. \wi Rin, OMF’D 111 35b 406(2): Sözin 68-70, 287.
Nehen^hdiidt ( Parüffifa. Medresen. Turben):
C. Ti xii R. Ix bain de Mahomet Π. a C’plc compare aux ihcrmcs des Bvzamins. RcvGenArchil I ravaux Publics 16 (1858) 25 -31; A. Stirn vi (Ünvi r). Fatih Darii^ifasi. Istanbul 1932: A.S. ÜNVBR, Istanbulun zahl indan sonra I’urklcrdc (ϊΐ,Ι,ΐ tsHmiile bir IxrkiS. VakOerg ' U9<S) '■ ·> i ·Μ· G"1' mi n. Fatih Medrcsclcri. Istanbul 1942; I’ani$ik. (,r,snwlcr I No ι ” 1. »1: O. Frgin. b'atih’in imareti vakftvcsi. Istan I I1015 · S liYK i. Dcmirciler ve Fatih Daru??itasi mescid Icri T-iriii IXrg > ,lS: '■'· ‘''"'Nrn «.
0)217 255; A.S. Onvi r. Fatih ash.inesi tcvzi’name-si. \n^k 111 I9SS* ·*' * ’ Bvtnircilcr vc Fatih Darii$$ita incs-
culcn hakkinda vctii luzi notlar. Tarih Derg o (i9<4) ‘75- 1H6.
41’
I IXDIKL1 CAMII
MOM HI I X
I ISlU Kl I C KM»
Mo·.« m i s
FINDlkl.I CAMII .Galata'
,\ 1'tndikh Cantu: Molla Celebi i .
Liste dutch Biand beschädigt: im folgenden Iaht brennt »las Bad abettnals niedei <Λ
ι So S’ ι:»Ί II wird xot »lei Mosche»· em Sebil durch den Giolke.u k»u ι Yusut pa>a gestiftet
i.H. tb.lh.
Zu nicht sichet überlieferter . en ^isSo. is(’> Μ'· Stiftung Jet Moschee ».huch Jett k.uh toil Istanbul Molla Mehmet Vustili l'tcndi .j" h»i»’ 99® durch den I lofarchitckten Sinan; mm Stittungskom plcx gehören auch das benachbarte Bad und em» Schule 0. Vor der heute ttcisfehenden Moschee hegt eine Vorhalle mit t kuppeln: die I lauptkuppcl ist über einem sechseckigen Stuf/ensi stem mit je · suit /enden llalbkuppeln an den Seiten entwickelt, im SO springt ein ebenfalls halbkuppehibeulet kt» ’ utht eckiger Mihrabanbau vor.
«•Jh.
erhalt det hintei drt Moschee gelegt tu l HC huf durch Huscvmpa$a/äde blliae Mehmed I hU‘l* eine neue Vmfassungsmauer. WCfdctl
Moschee und Bad sowie mehretc ben.uhbatu l k i| ·
in. i»'.,|h.
Dutch Brande in den l.ihreu iS.·; i--;S II und isi-i Meiden Mo>»h»e im»l Bad eineut bes»ha»hgt um» »la nach wiederhetgestellt
IW W.lMeuen.ngJ»· l «c><· «'-■ ">'s ;A'
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FIRfZ AGA CAMII
MOMΊΙΙIX
FIRUZ AÖA CAMII
1491/896 I I
wird gemäß der Bauinschrift die Moschee als Stiftung des Schatzmeisters (Haznedarba^i) des Sultans Beyazit II., Firuz aga (fi 512-13/918 H), errichtet - möglicherweise am Platz einer einst hier stehenden Kirche des III. Johannes iv τψ Ίπποδφόμφ. Zur Stiftung gehören ferner die Türbc des Erbauers, eine Schule und ein Sebil, die allerdings auf der anderen Straßenseite liegen; dazu umfaßt die reich ausgcstattetc Stiftung Bauten in Havza und Se- mendria ©.
1631/1041 II
An der Straße vor der Moschee Bau eines Sebil durch den Kapiagasi Mehmed aga.
19.Z20.Jh.
Bei den Kämpfen gegen aufständische Janitscharen 1808/1223 II werden Türbc und Schule zerstört und andere zur Stiftung gehörige Bauten beschädigt (2).
Nach Abbruch der alten Häuser in der Umgebung ab 1958 und nach den im Zusammenhang mit dem Neubau des Adlive Saran unternommenen Ausgra- ■ · c>
bungen steht die Moschee heute isoliert.
Hadikaf I in ^GOR IX No. 522: Öz I 60-61 : Gabriel Μ isquees 370; Edhem, Mocquees <9; I. Klmbaracilar. Istanbul sebilleri. Istanbul 1958. 21: 1A 40-41: J.H. Ko- NY\n. Istanbul saraylan. Istanbul 1942. 201-222^: Eyicf. Guide No. 54: S. Eyige, TSTAI 1 196s’ 4?: Barkan—Ay- afrdi, IstVak 2J-2S©.
\bb \n*nht der l’inir l irrui n*ch \bbrucb dv 'ujiechcn Rmdbe Kauung »Io Div am »»Iu
\hb 4S9 I agvpUn mu gotncbchrn alten StoilcnUulen und den bn kAnait- «atiomarbcircfi tx'ibjKhrvtcn kanak*r d«' M 1 tcw
414
II U'l 1 A Ilin CAMII
MOSGIII I N
\hb 40^ GcMintanMchi del Mo *<bec von Wvstcn μι in 1969); div XutuiUwindc sind UK bei vielen anderen einhichercii Sin.in Buiicn in einem icgclnulhgcn \\<vh*d \<»n KalkMemquadcr und icgelsvlnth ten einehtc!
HAGI EVH \D CAMII
Namen: I laci Evhad C.; Hacivat C.
19./20. |h.
Restaurierung der Tckke iS$o. Oie Moschee wird nach Brand 1920 lange nicht genutzt und erst 1945 restauriert.
’ 5 75 76/9M I1
Nach Stiftungsinechrifi Bau der Moschee durch Sinan im Auftrage des Kasap I laci l.vhad cd din, der neben der Moschee eine Tekkc und ein Bad ca. 300 m nördlich von Ycdikulc stiftel - in einem in unmittelbarer Nähe der städtischen Schlachthöfc gelegenen Gebiet Θ.
IIadikat I 85 (GOR IX No. io; Öz 1 (»4); 1 πιιιμ. Mos quccs 60, 97 99; Kona ai.i. Sinan 89; VS. I'NV1 R. \ akDcrg 2 (1942) 248; \.M. S» UNI IIH R. Ycdikulc. Oriens 5 («95-^ 1990. 205; 1·<·ι i, Sin.in 127: Ι·’νη ι, Guide No. 14t; S. Ιίνη ι. TSTAI ι (19M) to: Gooowin 279.
HADIM IBHAHIM ΡΑ^Α CAM!]
111 I
\Ι·Ι· ( »ά.πιιι,ιιι ίι lit ih ι Μ·»μΙμ·ι· ν»·π Westen mit dir hinftc iligcn V»»r
l- dli, .brin I >» rui fSi il ikliiriiiiiM hin. Γ»·Η i| mit rtithtm MjLikriten r luimrl ι mn der < ir»l i« hi «t n I k'han tilling du rindttin I fr»ntCfl .dnr
ι»; · I .ii»· j»Ι-m il<i Χ|ι·μΙικ und des vi ιΙκΊι In rviihlurti n Silnn L»pi /m I ιι»» ri AI »I» ; 11 Μ ι * >*»'
II ADI Μ I BK \ II IM I’ \$A CAMII
Namen: Hadim Ibrahim pa$a Camii: Ibrahim pa^a C.; Silivri Kapi ( .
11s 1/95 κ 11
l'erligsti Hung vines Moschvekomplcxcs mit Moschee. Meduse, Türbe und Bad als Stiftung des Vc/irs I l.idun Ibrahim pa>a (f 1562/970 11) in Nähe des nach dem Erdbeben 1509 gründlich reparierten Silivri kapi an der '/in Marienkirche 79^ ///j’i/C (Bahkh kilisc' führenden, damals wi< htigen \nsfallstralk’. Der cmla ehe Kuppelbau mit fünfteiliger Vorhalle und einer dreiscitig.vn offenen Vorhalle wird von Sinan erbaut: seine Datierung ist durch die Bauinschrift gesichert. Der Stiller ist in dci offenen l'iirbe neben der Mo schec bestattet: die Stiltungsurkunde stammt von ISG0/9GH II und bezieht steh auf diese Moschee sowie auf die* anderen Stiftungen des Ibrahim pa>a, die l**se
kapi msc. und medrese (—>), eine Mckteb in deren Nähe, eine weitere Mckteb in Nähe des Davud pa$a Imarcti sowie einen Brunnen außerhalb Ycnikapi CD.
i8./2o.Jh.
1765 Rcnovicrungsarbcitcn an der Moschee und Erneuerung des Minaret (evtl, nach lirdbcbcnschädcn von 1648?).
1912/13 wird die Kuppeleindeckung erneuert und die Moschee im Inneren restauriert.
IIadikai I 29 (GOR IX No. 10; O/ I 's'. Gtmiii $. Rapport General dc la Socicte ties \niis tie Sl.iinboul 191 V H29 II; Gahkiii, Mosqnecs <89; lünu μ. Mosquces 'S; Λ. linuoGAN, VakDcig 1 (1918) 29 11 <0: 1 4’ 4-· No
NYAi I, Sinan 92; i «-·· ·. Sinan (»S 69; I a ici , Guide No. 1 <8; GoOltXVIN j.||.
417
HAFIZ AHMET PAJjA CAMII
MOSCHI· IN
HAFIZ AHMET PA§A CAMII
Xamen: Hafiz pa^a Camii; Hflfiziyc C.; Haftz Ahrnet pa$a C.
1595/1004 H
Bau der Moschee in der Kü^ük Karaman mahalle nahe Fatih Camii als 'Feil einer aus der Moschee, aus Medrese, Darülkura und Sebil bestehenden Stiftung des Sadaret Kaymakami Haftz Ahme» pafg i',Z2 H; eine an den Tod des Stifters geknüpfte Legende bei Evhya I i, 169). Erst 1609/1018 H wird die VC asserversorgung der Moschee geregelt <9.
Eine zur Stiftung gehörige gute Bibliothek erwähnt iC-’z/'j Antoine Galland.
2G.Jh.
Nach Zerstörung bei dem Stadt brand 1918 bleibt der Bau unbenutzt als Ruine in einem nach neuen Flucht linten angelegten Wohngebiet liegen.
Hamkat 1 |7 st (COR IX Bo. ()/ I 66); A. Rum, B ' r; Gnb.rino astrda Istanbul hayati. Istanbul 19p, }4 ' >· I· KuMBABACtLA*, Istanbul sebillcri. Istanbul 1958, 2t, N. Robot, Istanbul’da g</mulu pa^alar, Istanbul 1947, ·. i, Erica, Guide No^tou; I*. Ατανο/',μ/, VakDcrg » '«Άλ »JJ
418
• KI k IMU
M<K< HI I N
B -c ·.- . . Hi-ό' lr ·' ics nicr < >···γ ~ ’ icr M· ~ rc<? '· ” ! *· H ’ ·<- '. b . · .· · χ - · W
H \SI KI CAM 11
\amtn: Hascki Camii; Haseki Hürrcm C.
2.V. i6.Jh.
In einem Gebier m Nahe des einstigen \rkadiuM*« irum uber dessen frühere Nutzung bisher nichts bekannt geworden ist, wird durch die Haseki des Sui tans Suleyman, Hurrcm Sultan (ft 972/980 II) in der Nachbarschaft des Avret pazari 'Weiber markt) eine größere Baugruppe gestiftet, bestehend aus der 1 t <9/ 945 H fertiggestcllten Moschee und einem locker zu sammenhangenden Komplex nut Mcdrcsc, Mektc ? und Brunnen. Imaret sowie Oarujjifa 1150 9580 - \ls Architekt der Stiftung gilt (nicht ohne W ider •«pruch 0 der spatere l lotbaumeister Sinan.
i.H. i’.Jh. i8..lh.
I nter Sultan Mimed I. wire! ibi^/icai H die Moschee durch Hasan bey um einen zweiten gleich gro ßen Kuppelraum \crgrolxTt
Wenig später wird um 1654/1044 H durch den Ku mak.im und späteren Großvezir Bayram pefa f r6j8 1048 II) unmittelbar östlich neben det Moschee eine
am
IlAsf Kl ( ΛΜΙΙ
aus Medrese, Tekke, Türbe und Sibil bestehende Baugruppe errichtet; diese wird ebenso wie die Um gebung der Haseki Camii bei dem groben Sladlbrand 1660 beschädigt (2). Weitere Schäden entstellen bei den Stadtbränden der Jahre 1695/1105 II, vermutlich auch 1727/1140 II, 1755/1169 II und 1782/1196 II, wie Baure» hnungen der Jahre 1762 und 1770 zeigen
19./20.JI1.
Nachdem 1884 <hc Kranl-.ciibctrcuuiig in ein anderes Gebäude verlagert und dort ab 1892 ein neues Kran krnhaiis errichtet wird (Haseki haslancsi), verliert das alte, 1894 dun h |*.rdbeb< 11 beschädigte I )arü^iia seine
Punktion; cs wird 1910 15 gründlich restauriert, 1918 aber samt den umliegenden Gebäuden durch den Sladlbrand \ om 15.6.1918 erneut beschädigt. Auch die Moschee wird durch das lirdbcben 1894 beschädigt.
Die Mosche»· und »las Imaret dienen noch bis in die neuere Zeit hinein ihren ursprünglichen \ufgabcn, ebenso nach einer durchgreifenden Restaurierung (um 19·Ι°Λ°) das Daru^ifa, das als Sanitätsstation herge richici wird; die Medrese ist teilweise beschädigt. Sämtliche Bauten weiden 1971/72 im Hinblick auf beabsichtigte touristische Nutzung restauriert.
MOSCIII |,\
II \>l KI CAMII
|'Λ IllIK nil'll dl t \|llll(* f \'*ll Slid.i II fl V ihn (ni Jt I R( %l IIIIK 1(1(1).
\l»l> ·|·|«/ ΙιιπγιιΙη4 »I* I Hf «Icilii tim ilrn ΙηίιΙγιι, di< /uri I l.ilii· ri di ll.iiir». c i m liln Itrnd« n, ui ·|»ι iiiir.li« Ii «»llin« π I |{.ιιιιικίι
42l
Η Ax I kl CAMII
XIOsi’HI I N
Nurclfront des Irnarci mu den hier liegenden Kuchen rau men. .iur deren Kuppeln sich ähnlich wie bei den Kuchenbiutrn des Topkapi Sarayi dicke SchornMvinc erheben
Λ1 weher:
Hadikai I ιοί (GOR IX No. 197; Öz 1 68); Sk Byz I 292; Guki iii 69; Gabkii.i , Mosquees J70; I'.Dhi.m, Mosquics 73 74; Heu.1. Sinan 5861 Q; Erice, Guide No. 1 28 ; CSZAR, Yangtnlar 337 341, 392®; Goodwin, 204-206; A. ICülUN, Belleten 3« (i97J) J47 J4g; N. Taskihan, llasekmin kitabi. Istanbul Haseki kulliycsi. Istanbul 1972 ®; Sozi N 168.
Darüwfa:
A.S. ί’n vi ii. 400 yildrunüinüdolayistyla Haseki Hastahanesi 1st!’ιιίνΊΊρ Tarihi linst 16) Istanbul 1939: B.N. Jjehsuva-
KOGt.r, Istanbul'da 500 yillik saghk havatimtz (IstFethi DernNc^r 21) Istanbul 1933, 67-70; A. T» rziogi u. Mittelalterliche islamische Krankenhäuser (Diss. TL’ Berlin) Berlin 1968, 234 236; G. Gi ni-^t \ 1 η. Haseki Darü$$ifä. Sanat Tarihi Ytlhgi r (»972/73) tot 117.
422
rinn PV' < AMtt
WO* HF.» ·.
ISHAK PA§A CAMII
Um 1485/888 H
Stiftung eines aus einer kleinen Moschee und einem Bad sowie 4 Läden bestehenden Komplexes dich: r der wenige Jahre zuvor fertiggestellten Befestigung mauer des Topkapi Sarayi (—an der vom Cebehane zum Ahirkapi hinabfuhrenden Straße durch den zweimaligen Großvezir Ishak Pa§a (1469-72: .2*. *-
I»./2O.Jh.
Nach Inschrift Renovierung der .Moschee 1731-32/ 1144 H durch den Bagdadh Yahya aga. Erneute Renovierung'evtl, nach Brandschäden von i8c8?j 1811/ 1226 H durch die 3, Kadin des Sultans Selim III.
Nach Schäden bei Stadtbrand 1912 wird das Bad als Militärmagazin genutzt. Die Moschceruine wird 1951 restauriert und erhält 1973 eine neue Umfassungsmauer; das Bad ist heute noch Ruine.
Moubtt'
Hadikat I 26 '(»OR IX No. ί; Öz I 77); Wiegand-.Μam- MMJRY, Kaiserpalavc jj; K. Βιγγεε. Is r.Mitt 5 (Istanbul 1942^ 159-160; Ayv» pdi. Fatih devn 172; V. Tamer, Ishak pay a’nm vakfiycleri vc vakiflan. VakDcrg 4 (>958) 107-1141 Barkaf^-Ayverdi, IstVak j-A; Ayveroi, OMFD III 4*1 4*7·
R ingnuuer Srr»ih I V ·'
ISKELF CAMII
MOM Hl I X
Abb. io) l.igeplan der heule noch bestehenden Bauten der Stiftung der Mihn mah Sultan in ( Skudar Μ.
ι:1000.
Rechte Seite unten:
Abb. 505 Inneahix' der Medrese und Dcrshanc von Südwesten.
Abb. <ob 1 I.iupcponal der Medrese und alter. von zwei Turben flankierter Zugangs- weg von Süd westen.
ISKELE CAMII
Xamen: Iskelc Camii; Mihrimah Sultan C.
i54«/954 H
Bau einer Moschee als Stiftung der Tochter Süleymans, Mihrimah Sultan, in Nähe der Landcstellc von Üsküdar samt zugehörigen Stiftungsbauten (Medrese, Imarct und Mektep) durch den Architekten Sinan. Die von einer Kuppel mit dreiseitig angesetzten Stützgewölben gekrönte Moschee erhebt sich auf einer deutlich aus dem flachen Ufergeländc herausragenden Terrasse; besonders auffallend ist das weit ausladende Vordach, das auch den achsial vor der Moschee stehenden §adirvan mitübcrdeckt. Medrese und Mektep zeigen die üblichen Formen.
i.H. i6.Jh.
Hinter der Moschee werden Gräber für Verwandte des Rüstem pa§a, des Gatten der Mihrimah angelegt (u.a. Sinan pa$a f15S3/961 H).
E. i7./i8.Jh.
Bau eines Brunnens vor der Terrassen-Stützmauer 1680/109’ H. Bei einem Brand in der Umgebung werden 1722/1154 H neben Teilen des Basargebietes der benachbarte Kü$ük hamam sowie das Tabhane des Stiftungskomplexcs zerstört 0; t-rzS/t 141 H wird das große Brunnenhaus auf dem Platz vor der Moschee als Stiftung des Sultans Ahmed 111. durch den Ba$mi- mar Mehmed aga erbaut 0.
424
4-Σ<
MOM HI I X
IsKELE CAMII
Abb Klick aut die dm t dure I Halhkupprin jbgrvttMy i« llauprl ippfl drr hkelr fjmu v<< SudoM, in* Himer gründ l>dmahab et < mbM Mont tat Rata·.
1954 60
Re r.iurivrungsmaßruhiiicn im Zusammenhang mil Aushau des Platzes vor der Moschee; Erneuerung der Dächer von Minarets und Vorhallen.
IIaiukai II 18b (GOR IX Χα’ΐι; O H 47); Giri irr Ho; (iMiHii 1. Mosquees $8». I must. Mosquees ’< ’b. I\ 68 70, X19; Tani|tk,Qeymelcr II 1*4· |Koht*i 1. Sinan 167; l <.ti. Sinan <»<· (»8. I'nti, Guide Na 1-9 u. »βο: Μ. I RDOCAN. I di devri haj miniari K.n senil Mehmed aga Istanbul 196a. 90; Ci Z AR, Vanginlar <toQ; Gooowin. aia 214; Sozin i-?o 171
isKbxin r pa$a camii
MW HI I s
ISKENDER P\$A CAMII
Xa/iffft: Iskender pa$a C.; Terkim C.
A. i6.|h. (itot?)
wird die Moschee in Nähe der Janitscharen Kasernen (Yeni Odalar) als Stiftung des Vezirs und derzeitigen Vali von Bosnien, Iskender pa$a (f 1106/912 11) errichtet; ihre Stiftungsurkunde ist ein Jahr zuvor (i<01/911 Hä ausgestellt.
Der einfache Kuppelbau mit dreiteiliger kuppelüber decktet Vorhalle und massigem Minaret ist z.T. unter Verwendung von Spolicn ^Säulen und Kapitelle der Vorhalle) erbaut.
iS.Jh.
Der bei dem Erdbeben rw/tro H beschädigte Bau wird — wie eine über der Tür erhaltene Inschrift zeigt - noch im gleichen Jahr repariert; aus dieser /eit stammt offenbar der Oberbau des Minaret.
19.Z20.Jh.
Die 1887/1 ;oi H restaurierte und durch den Stadt brand 1918 abermals zerstörte Moschee wird erst um 1951/57 wiederhergcstcllt; innerhalb der modernen <-6geschossigen Bebauung geht die architektonische Wirkung des auch in seinem äußeren Umfang veränderten Komplexes völlig verloren.
Hadikat I 69 (GOR IX No. 111; Ο. I 146): Emu μ. Mos quecs 69 70; ΙΛ $0-12: I YK i. Guide No. 11 1; Sozi x. 21S.
Abb |oS Hlick von NufdwrMrfi ml dir bcutr 111 einem völlig tim ulvtb.m ten W «ihngclun grlegriic Μ mehr*
Abb. 509 \u**rhniu au* den l’langr binm II 1 (oben) und 11 h dr% Sudipl.i nrs Μ 1:1000 (oh ΛιιμΙιΙιιΙΙ in Abb. 4*1, irrht* an Abb *«··>)
4*7
M<»S< HI I.X
1VAZ J Fl ND1 CAMII
\l»b < ι ·. (h'mrit.inic bi derIvaz I nmli Mum licev<»n XoriluiMni uin κι*.'
42K
ι\ t/ ι ι ι xni c win
M<»S< III..1.x
IV \Z II· END I CAMII
Xant»: Ayvaz Efendi ('.; Ivaz Efendi (’.
Vor 1586
Stiftung eines aus Moschee, Medrese, Mcktep und (Je^me bestehenden Komplexes durch den aus Alanva stammenden Kadiaskcr Mana\ Avuz Efendi (j· i $86/ 994 11): die Einkuppclmoschec wird gelegentlich Sinan zugeschrieben, obwohl sie in den Listen des Mu stafa Sa’i nicht erwähnt wird. Der von einer dreiseitigen offenen Vorhalle umgebene Hau liegt aut einer durch Substruktioncn des alten Blachcrnenpalasics gebildeten Terrasse.
iS.Jh.
Es scheint, daß der Bau von einem der Brande des
Gebietes betroffen wird ^1729. i'Sa), da die beiden unüblich auf den Außcncckcn der \\ Eroni liegenden *
Hingänge der Moschee Spuren eines etwa Γ. iS. \. 19. Jhs. zu datierenden Umbaues zeigen.
19-/20. Jh.
Nachdem bereits im 19. Jh. die Vorhalle abgerissen wurde, verschwinden um 1940/50 auch die llolzvor- bauten vor den Portalen.
Die wohl beim Erdbeben 1894 beschädigte Moschee wird in neuerer Zeit teilweise renoviert ^Reparatur des Minarer u.a.) und hegt heute in einem modern ummauerten Bezirk.
\!>Κ. <11 XnMthi ckr XhiM'hcc um iuu nm *kn ihcn IXmi.il \ «·ι 1'niur.
H $nik $ r I 14" (G()R IX No. 50$; ( V 1 : (Kman. I.loyd
10.6.1918; Μ. Ziya, Istanbul vc Bogaziyi 11 127; \.M. Schneider. Oriens 4 (1951) no; Ι’.νκ ι. Guide No. 97: S. Ιύκ r, TSTAI 1 (196$) $8; Goodwin 259-261.
Xblk < u I .agrpbn der Mhu.ir/. unJ <!■ *· OIuiImiic* ·!<·* iiMB/H*
von baik Xngdo* rrhemen Tiiimrx B 14 K11 »·<*· hrilli* fO. 1··1 \ »br l'trpi* /utn Alienus Grtjngni* M 1 i<
l· II.Hr AM PA^A CAMII
MOSCHI! X
Abb 5H Blick auf ria* Topha· n< Quartier wahrend der Straßen bauarlx B'η J95H/19 mif der Κιΐις Ah pa>a Camn und dem Bad (linkt) sowie den Ί ophanr f rechts unten;.
KIL1Q ALI PAJjA CAMII
.Namen: ΚιΙΐς Ali pa§a Camii; Tophanc C.
157« 83/986 991 II
läßt der Kapudanpa^a ΚιΙις Ali pa$a (fi 587/995 H) zwischen dein ()-Tor von Galata und dem älteren Iophanc (—»Abb. 410) in Ufernähe durch den llofar- chitckten Sinan einen Stiftungskomplex mit Moschee, Scbil, Medrese, Türbe und Bad errichten, der gegenüber vom Topkapisarayi (-♦) eine offenbar besonders bevorzugte I .age hat. Die in Grundriß und Aufbau das System der Ayasofya C. wiederholende Moschee ist nach der Bauinschrift 1580/98H II fertig, doch «lauern die Arbeiten in der Kiilhye noch länger: 1583 4?o
besucht Sultan Selim 11. nach einem Bericht des venezianischen Bailo P. Contarini die neue Moschee (Rclaz III 3, 224); das Bad ist derzeit im Bau (5).
17./18.JI1.
In dem volkreichen Quartier um die Moschee herum wird 1636/1046 11 ein (heute nicht mehr vorhandener) Scbil durch den Vczir Mustafa pa$a errichtet; 1^32/ 1145 II laßt Sultan Mahmud I. die im Gebiet nördlich der Moschee liegenden Buden und I äden abreißen und unter Leitung des Gümrük cmini \hmcd aga rin rcichdckoriertcs Brunnenhaus errichten, das ebenso wie die Brunnenhäuser bei \zapkapi und in lündikh sein Wasser von der gleichzeitig ausgebauten Taksim Leitung erhält @.
Kltt< Ml Κμ CKXIIl
MOm hi i x
IU I A'·' ·>!’ .X»' do K«l\
\h fea* mm An MumcIkm »μ» Z«mw·, xoitxb >Uv>n ,U> lUd vix) 'kk*kA Ae McAoc. «μ Garte* k«M ta MokIm* Ac &Mtaturbc Μ l X I AX).
19.Z20.Jh.
Nachdem wohl schon im i^Jh., danach wieder A. 2O-Jh. Restaurierungen des Innenraumes erfolgten, wie aus den 1911/1551 H datierten Inschriften des Bursali Tevfik zu schließen ist, werden 195I/59 auch am Äußeren der Moschee Sicherungsarbeiten vorge nommen. Die Umgebung der Külliye ist durch die Straßenerweitcrung 1957/(9 stark verändert worden.
Mvji.btt:
Hvpikm 11 sS IN No. (»64 : Öz 11 59-40': Oriental. Seminar Kiel. l "deutsche l bersrtzungen türk. I rkunden 4 (Kiel 1920^ Nr. 14O. <"Ό: Gcriitt 8<: Uabrifi, Mo·· quees «76 ;-S: Koium. Mosquecs 107-110; l. Kvmmaku'I- LAR, Istanbul schillert. Istanbul 191S, S 9; 1^ <4 *'· SvHXhUHR Nomiois. (.»alata ;t. s6. 40; Kosyah, Sinan 15*; l'c.ii. Sman lot-ior; livicr. (.»uide No. it»i. 100: S. Hyu i. TS TAI i (196C i?t Goonwix aSS: So tx ϊο< ao8.
Had:
(in Ck, Bader 160. i-n: K. Kiingimrih, Türkische Bader.
Stuttgart 19*7. <’(·
HnatHf»:
Orgvn. Tophane ceimcsi. Arkitvkt q (Istanbul 1919) • ;8 ;ii <s>. TvNijik. (.csmelcr II tot <No.·>9>: (.»oopwin «·?. >74 >71.
kfl ir AM PA>A CAMli
MOM 111 I N.
' i< \ι.·ΐι I ■ > n il» t k In \Ιι ρ.ι> ι ( .mm v mi \\ < st in ,οΙηίι mid ι <>n \otdosti n tunu n l nn Vordergrund die I oph.me (.vfine von fii
1 V I
M XllMI 1 PAJA CAMII
Mom 111 I s
Xbl» ii' Blivk übet <la* wcMlirhi '*·.·«!»>'< bit t tmi Μ iliimii ρ.ι>·ι I mini mi /»iitruiii. mi I Imii ι>.·ιιιιι·Ι <lii Ικικη mh»I a ■ Sopli-.til m
MAHMUT PA$A CAMII 1462 -65/H67 11
Am Platz einer namentlich nicht sicher bekannten Kirche O mitten in dem wohl auch 711 dieser Zeit noch dicht besiedelten I landwcrkcr-Quarticr (-»Abb. 395) läßt der aus griechisch-serbischem Adel (Angeloi) stammende (»roßvezir Mahmut p;i$a eine
Moschee errichten. Im Zusammenhang nm det Sui lung werden wenig spater ein Bad (i.!<»(»/<» · dit Türbe (147* 74/«7« H) und eine Medrese (1 pa γ/ «77 II) sowie Schule, Imaret. Brunnen und mogh cherwcise auch der benachbarte Kurkculer harn er baut ©; die genaue Lage x<m Imaret und Mvku- ist unbckaimt. Ja die gesamte l mgrbung didit neuen (icschaltshauscrti überbaut ist.
MAHMUT PAJA CAMII
MOM 111 1.IS
Abb 51M Lagcphn des Siifiiingsktimplcxcs mi! Moschee und ΙϊιιΙμ· (scliwat/). die Lagt der einstigen Mcdri-sr ist sriir.illiiri angcdrutri Μ ι*. ιοοο. An
der N (ιπη/t des Bezirks liegen du. Brunnen (r. 26G ίιΚιΗ/ιιψι H vul1 M:diinii! II grsiiftri) und 14 (I mchrill en von 1605 und 1621).
Die Moschee ähnelt im Grundriß den Moscheen der Sultane Murat I. (ab 1365 erbaut) und Beyazit I. (erbaut 1390/793 II) in Bursa; auf 3 Seiten des zweikup pcligcn Hauptraumes liegen - seitlich durch (ränge abgetrennt mehrteilige überkuppchr Raumfolgen, die als Dcrwischuntcrkünftc (Tabbane) dienen; im W ist eine fünfteilige offene Vorhalle vorgelegt.
Die unmittelbar hinter der Moschee liegende Türbc ein über! iippeltes Oktogon ist (ähnlich Vorbil dern in Bursa) mit farbigen bliesen dekoriert; hier wird der 1474/879 H ermordete Stifter bet gesetzt. Die ursprünglich zur Stiftung gehörige Medrese und die da vorliegenden Läden sind weitgehend zerstört; die umfangreichen Besitz in Istanbul und andernorts auf- zählcndc Stiltiingsiirkiinde ist 1473/878 II aufgcstcllt.
I7./1X.J11.
Schäden in der Moschee und in ihrer Umgebung im Mahmud pa$a C’ar^i bei zahlreichen Stadtbränden (1652/1062 11, 1660/1070 II [GOR VI 83), i68o, 16X8/109911, 1726/1139 II @).
1755- 56/1169 11 wird die vielleicht durch den Brand 1755/1168 II beschädigte Moschee auf Anordnung des Sultans Osman 111. zusammen mit Medrese und Kütüphanc restauriert; nach Schäden durch das Erd beben 1766/1179 11 folgt 1785/1199 11 eine abermalige Renovierung.
19./20.JI1.
Nachdem die Moschee Ικ-i einem Brand 1827/1258 I I abermals beschädigt wurde, wird sic 1828 29/1244 II
454
Most III I \
\W> <i.· Hh» % jui .1. , u »»hl \ »·> Hi >utk \.t uiJ.-ti.- \.·ιΙ·ι’. ».»ι·Χ.·ι.Ι \ ·■· > » .· ... ····'»1 ·
»let. im IlinirtgninJ ΰι«· Ν»ιι ι O»rw.uv»»·. aisui .ui.l bUucti 1« .!.»> Kitk'in.i ring«·:»».»π»·ιι I >». u.|<
gründlich erneuert, wobei wohl die ursprünglichen Vorhallcnsäulen durch die häßlichen Steinpfeiler er setzt werden. Wenig spater ^iS»y/iasi II' wird aut" Betreiben des Sultans Mahmut II. cine l mpore (hün kär mahtili) eingebaut, die bei neueren Restaurie mngsarbeiten wieder entfernt wird.
Zu Beginn des 20. Jhs. \bbruch der Mcdrcsc Jus auf ehemaliges Dershanv und 19tü/q.·? abermalige Rc novicrung der Moschee* sowie i<)<; des Bades (-♦); 1964 »t werden bei Bauarbeiten in der l mgebung an mehreren Stellen Reste byzantinischer Bauten be obachtet, die icdoch keine topographischen Hinweise geben Zisterne 1 (»/2 wohl aus dem G. lh sow ic Reste eines Stvlob.it·» und (.»ranitsaulcn und darunter schwarzgefirnißte antike Keramik 0).
Mes.-K.
|lwn»u 1 on Λ .’OK IX X»'-kS. 1' cS »»”■. > * H'
s sS; Const intim ule ι»’·κ I · Juor.MiKi. Pa·» Mauso leum des Μ ihmut Pascha in K Deutsche Bauleitung tSSS μ».ι. Giri m ”-· \ Κ»ηκ. H·’1· ‘'««ktiu*i asinla Istanbul ha/iti Istanbul ο«»'. X»‘.2i*. Gumm. Mesqmcs us «Μ. l-niUM. Mosquecs .μ» G· I' 1 P" '* l‘,,k
Sanati. Istanbul oMu. Istanbul »la
Mahmud pa?a tu.bes«. Güzel Sanatlar Meern <’ »»‘U*’' U* mS. \\viimi. banh dexn iS. >'4 ιί·. «'“’· Gl,uk X». ·» \S. I s\iu. Mahmud pij 1 Xakitlan a» Iklen. \ak
Derg /oh*'»« n.:Cu-x«. Y-mgmla. ;«». t.p. U-» »4«. ·<· ι<’»Ό: IGkkcs· \ym tun. I't\.ik 4- 4·' v »'·-’**·’ 198)®; S. l-ri’·. bthwt FakMecm aj (Istanbul 1·”·-' I S»’ 14X).
I >!·!</, tn Jrr l
N. I in till. \ \M«<lsi «· >» 1'“,ηΛ
MOSCHI IX
MEHMET AGA CAMII
\bb ii/-zi Stiftung skompk-x <k·« Xlchtnct aga oben GesamtnnMcht vein XXc-ten. unten I.ageplan XI ι·toco
MEHMET AÖA CAMII
1585/993 H
Stiftung eines aus Moschee, Türbe und Bad bestehenden Komplexes im Stadtgebiet Qirjamba durch den Darüssaade agast Mehmet aga (f 1590/999 H); der irrtümlich Sinan zugeschriebene Bau ist ein Früh werk des inschriftlich genannten Nachfolgers Davud aga Q.
Unmittelbar hinter der Moschee liegt die Stiftertürbc. Das zur Stiftung gehörige große Doppelbad xvird *586/994 H errichtet, die Stiftungsurkunde für diese Moschee sowie zahlreiche andere Stiftungen des Mehmet aga in Istanbul und seinen Vororten ist 1590/ 999 H ausgefertigt.
1 S./io.Jh.
Zu unbestimmter Zeit wird die Moschee durch Feuer beschädigt und die äußere Vorhalle zerstört; bei Wiederherstellung werden die Säulen der Vorhalle durch Eisenringe gesichert. Rcnovierungsarbeiten an der Moschee 1958.
HxiukatI 197 (GOR IX No. 4x0; ö* l *tH' ,ot)» ^»abrii.u Mosquees J71 ; Emu xi. Mosquees it· ”-· Μ.
Ekdogan, Mimar Davud aga hayati vi eserlcr. lürki- yat Meern 12 (1955) 1S7 i880; Evu'K. Guide No. 106; Goodwin 257, 291, jjf.
4^6
V>b <·: Ansicht tier Moacbct ν·® We·*.·
XII H XII 1 \ < Will
Ml >JH PA>A CAMII
M< i'· Hl I N
Abb fit Gcumtamicht der Moih ptp Cirril IM Nord ..· >nr. rru» dcrr kleinen «her kuppe I ten I .in jr>ngib«u und der if.ytn H'/m*uer m
'/η!» tyr jf.fi
MOSCHI i n
MJ sill CAMII
Μ ESIH PA§A CAMII
Xamen: Mesih pa$a C.; Eski Ali pa$a C.; Mesih .Mehmed pa$a C.
1585-86/994 11
nach Inschrift Fertigstellung tier zu einer Stiftung des Großvezirs Hadim Mesih Mehmed paja (ft 5 89/ 997 H; gehörigen Moschee, the weiter Q$nic, Türbe und einen kleinen Friedhof umfaßt; die Moschee soll am (>rt einer älteren Hasan pa$a camii liegen, die in der Karagümrük msc. einen Nachfolger erhält. Da der Bau nicht mehr in der Liste der Sinan-Bauten auftaucht, wird er seinem Amtsnachfolger Davud aga zugeschneben Q.
Die an einem ziemlich steilen 1 lang gelegene Baugruppe enthalt im I ntcrgeschoß 8 Läden sowie einen Brunnen; der eigenwillig ausgestaltete Vorhof ist durch offene Pfcilerstellungcn mit der Moschee ver
4 >9
UI IH l*A>A t.AMII
MOSI IIIIS
Π · r. ' ■I» : I»h ;·· .j.J·' '<ii iilin ιι,Η Ίι· <|.ι·< I I'.r n ι i, ·ι:,·ι I · 11··« ·ill ■ Ini·!· n H I < |-'r f t:i ·■
Lunden, vor der eine nut fünf Kuppeln überdeckte Vorhalle liegt; die Hauptkuppel der Moschee seit lieh durch je drei Kuppeln über Emporen abgestützt ist über dem Achteck entwickelt.
Ky./lO.Jh.
Reparatur des unterhalb der Moschee liegenden Brun
,x,7/i2Ji Η auf Veranlassung < im r Tochter Musta&’s III., Bey han Sultan (f 1824/1240 H). Nachdem die Moschee bei dem Erdbeben 1894 si nk bttchädigt worden war, bleibt sie außer Betrieb und wird 1956/59 sowie >955/57 wledethergestellt
II ·ι»ιι a ι I 19.’ GOR IX No.409; Öz I 1-4 . Gvzun •j; Guumi, Mosijuti-·. 590 591; l.mn μ, Mihkjucc* in 114. IA 66 68; Ί AMJftZ, ί/ ·,»«< l< r I 54 |]ΐ i >l< Z, Guide No. 122; Μ. I .himx.is, Mimst I).»vut aga* mn hayan·. Tür kivatM« < m I / ' 19·. ·, |MM 189Q; S. | u< 1. T.STAI 1 1965 >1; S« Ba 1 i n, < r.rn.inli t .iniik rinde sivtcrm Anadulu Sa n.di ara^tirrn. 1 (196t) »fo; GoooWlN tT ?~i. ||6 JJ7 S‘l/.l n 210 211.
440
XIIHKIM KH CAMII
MOM.HF.t \
Abb. *29 Get&mtansicbr der Moschee und ihres Vorhofes von Korden
MIHRIMAH CAMII
Xanten: Mihnmah Camii; Edirnekapi C.
an den Ecken durch kräftige Polygonalpfeiler verstärkte, reich befensterte Kuppel betont hoch auf - beiderseits durch je ; Kuppeln über den Empörer.
j.V, i6.Jh. nach 1556;
Zu unbestimmter Zeit (zwischen 1556-1560 ©j wird wohl am Platz einer früheren Kirche ( TAyiOg Aoxr/co; ror Συκεώτου? (Dj als Stiftung der 15“8 verstorbenen Tochter des Sultans Suleyman, Mihri- mah, in beherrschender Lage innerhalb des Edirnekapi durch Sinan ein Baukomplex errichtet, der aus Moschee, Medrese, Mektep, Brunnen und dem benachbarten Doppelbad besteht ( -»Abb. 5 50). Auf einer zur Straße hin durch überwölbte Läden erhöhten Terrasse liegen — um einen gemeinsamen Hof herum angeordnet - Medrese und Moschee; am Bau verwendete Spohen sollen aus der Johanneskirche des Heb domon stammen (2). Zusätzlich zu der durch llügel- und Terrassensituation gegebenen Hochl.ige ragt die
gestützt.
Zum Stiftungskomplex gehören der hinter der Moschee liegende Friedhof mit der einst überwölbten Turbe des Damad Ahmed pa$a fif’ 988 H und anderen Gräbern sowie das 1565/9'; H errichtete
Doppelbad südlich der Külliye.
18. Jh.
Mehrfache l-.rdbcbenschäden: 1'19 an Moschee und Medrese; 1766/11'9 H stürzen Minarer und Kuppel der Moschee ein und werden auf \nwctsung von Sultan Mustafa Ill. ςΐ75?-';) erneuert.
19-/20. Jh.
Nach abermaligen Erdbebenschäden .1894 Einsturz des Minaret und mehrerer \ orhallenkuppeln) Repara-
44»
MIHRIMAH CAMII
MOM III I N
tur und ly, / gründliche Restaurierung des gcsanilcn Komplexe·,, wobei dir «he Innenausslallung der Mo wchcc erheblich verändert wird. Bei der m n< um ι /.»n erfolgten Straßcfierwcitcrufig werden die im Untergeschoß liegenden Laden z.T. abgerissen und diechemalige Mektep zerstört; der Abbruc h auc h der klcinirihgen Behauung der Umgebung verändert den Ccsainteindruck der Mom hccanlage Mark.
IIadika i* I 24 ((»(>R IX 50 No. 1; < >z I 49 so); ('.οπΜ,ιηιι niadr 1 }6(2); SkByz Ijp; Mdkihm iss, l*s<|uissc 22: C»rn 1.IT1 74; (>i,(k.k, Bader ί. (mhhiii, Mosqucc». <HH, I'.ihii μ, M<>s<|urr.% RH K<;;ScHNBtDl R. Ihzanz 40 (N«». 4)©; ΙΛ 70 72©; N. l’nuoY, Isiunbul'd.i gönnilu payalar. Isi.inbul *947. l6; KoNYMi, Sinan ifo; I’C.11. Sinan 61 6»; Ι’.γκ ι·, Guide Ν<·. ιυο; ΙμΛπ.υ I (lysR) 44° (··▼· Λιιμι ι» paya Tur beti); S. Ι'λη i., TSTAI । (1969) 71: Jamin, (icographic 77 7K: (»OoitWIN 2|2 Ui; SoZIN IH4 iSf.
44»
Ml KAT PAJA CAMII
MOM Hl TN
\bb. 55, XtiMthi tii-r hcuti iiolxrt Mi-hirndcn MumIici von SudvvcMcn mu du nv-inn ik-zirksmauci mi \ onlcrurund
Ml RAT PA $ A CAMU
1471 78/876 882 11
Gemäß dem Chronogrunm 1471-72/876 J I (nach Ha dikat 1465) wird die im Quartier Aksarav von dem \ ezir und Günstling des Sultans Mehmet II, dem aus dem Paläologenhausc stammenden Hass Murat pa$a t *47^/878 11) gestiftete Moschee fertiggeslellt (—»Abb. 287). Zu der Stiftung gehören eine Medrese. ein Imaret und das benachbarte Doppelbad (Aksaray ςιίΐν hamami), die (außer der Medrese) zugleich mit der Moschee errichtet werden; der Stift ungsbrief ist 1475/877 II ausgefertigt ©. Die Moschee entspricht in ihrer „dreischifVigcn“ \nl.tge mit zweikuppligem Hauptraum und funfachsiger Vorhalle den Vorgängerbauten in Bursa und lülirne.
444
MIRAI l’AJA CAMII
mcim.hi |..n
Mil· ,«·! I r*m».»nMchi tier Μ<···<1><<.
Die Medrese wird erst 1477 7«/K*2 11 dl,rth den Bru der des Stifters, den späteren Großvezir Meith pip fertiggestellt, der nach seinem 'lode 1501/907 11 ·» der Murat pap C. bestallet wird Q. Das Bad unter scheidet sich vom üblichen c;ifie I lamam Typus, da hier zwar die kreuzförmigen 11araret Räume ne beneinander liegen, die beiden A itsk leide räume je doch wohl aus Rücksicht auf das verfügbare Baug<
ISnde auf enlgcgcngcsclzlen Sd.cn ungeordnet sind.
Der Brunnen vor tier Mose luv wild A· ■•’..Π’· dem Ivi der Moschee Ix'staiivicn Kara Dasuil pa, (j-tiit/tojaH) gedftet ®· B«i Α" "“«***" Bund und NaUirknmstrophvn des ιτ./ι!ί·1',:'
IB
MURAT PA$A CAMII
Abb. 05 Lagcplan des Stiftungskninplexes Μ. ι: ιοοο; die heute nicht mehr vorhandenen Bauten sowie c ·> 1 ’ ergänzt; vgl. auch den I.agcplan Ahh. 287.
den mit dem dichtbesiedelten Gebiet von Aksaray die Moschee und das Bad mehrfach betroffen: 1640 wird die Moschee bei einem mehrtägigen Unwetter durch Blitzschlag beschädigt 1660/1070 II und 1693/1104 H brennt bei Großbränden fast das ganze /Xksaray-Viertcl nieder.
19.Z20.Jh.
Der Friedhof der Moschee dient noch bis ins ly.Jh. für weitere Bestattungen das Bad ist bereits Λ. zo.Jh. außer Betrieb.
In jüngster Zeit ist der gesamte Komplex stark verän dert worden: um 1955 wird die Mcdrcsc abgerissen und 1946 die Moschee restauriert; 1957/58 wird das Gräbcrgcbict um die Moschee beim Ausbau der Mil let- und Vatan-Caddcssi erheblich verkleinert sowie das benachbarte Bad abgerissen, in dessen Bauschutt sich wicdcrvcrwcndcte byzantinische Ziegel fanden.
Hadikat 1 204 (GOR IX N0.455; Öz I 108); SkByz I 284-285; Gurlitt 65; Gabriel, Mosquecs 56s; Edhim, Mosquecs 55 56; ΙΛ 73-74©; F.J. \\ wogi.u. VakDerg 2 (1942) 4©; N. Poroy, Istanbul'da göiuülu pa^ilar. Istanbul 1947, 29 50; Mamboury, Ist Tour 400; \yvi-rdi. Fatih devri 190 194; Eyiul, Guide No. 129; Cezar, Yangtnlar j)6; Barkan Ayvirdi, Ist Vak 507-510: Goodwin 114— 115; Ayvhrdi, OMFD III 466 474©.
Had:
<·ι.ϋι K, Biulcr 94 96, 151; A.S. (Inver, VakDerg 2 (1942) 249» Ayvi rdi, Fatih devri 14 (No. 245) 194.
446
Mosr HI IN
NI,sA\CI Ml UMI 1 Ι·Αζ»Α < AMU
NI§ANCI MEHMET PA§A CAMII
Namen: Ni^anct pa$a Camii: Ni$anci Mehmet pa$a C.; Cedit Ni^anci C.
1584-88/992 997 11
Bau der Moschee im Quartier Keskindede gegenüber dem gleichnamigen Friedhof als Teil einer Stiftung des Vczirs und Ni^anciba^i Boy all Mehmet pa$a rfi 595~96/1004 H), zu der eine Türbe, Qc$me und wohl auch weitere Bauten in der Nachbarschaft gehören.
Obwohl die Moschee gelegentlich auf Listen der Sinan-Bauten erscheint, ist sie wohl ein Werk seines Nachfolgers Davut aga, führt allerdings im Grundriß (Kuppel über 8 im Innenraumc]uadrat angelegten VC'andpfeilern; die von Sinan begonnene Entwicklung weiter. Zur Moschee gehört rin an seiner N-licke durch eine Straße schräg begrenzter Vorhof.
44-
HI ANCI MEHMET PA?A camii
\bl» 54H Blick villi \X cm« 11 ul»« r ihn Vorhof ml di< Mom Im , die ΑΙΐΜΐιΐ/ιιιιμ. dei 11mpikuppd dm eh H miglcnh gr«»lk I l.ilhkuppc In spiegelt in Jer D.uh «mu die (irundni'ilosung nm * grol'crcn X« 1»< nr.iumcn b/w dun 111 <kn Ihiupi.ithsrn mid divurkigcii Xisilicn in di-η Di.igon.tlcn widri
XI^AXCI Ml HM» I t’A>A 4 AMU
Mlhi III I N
'kr I jj.lki I imillL
In der neben der Moschee an der Stralle gelegenen Türbc wird ttyt/iooall der Bauherr beigc-et/t 1648/lotH H folgt der Sohn des Stifters, Melnned Nutki. Kadi von Eyüb.
Wiederhcrstcllungsarbeiten iS;* ιαί H " 1 ’ schrill. »9sS Abermals Restaurierung des Baues. <k nun m einem reinen W ohngebie. hegt.
(fowohl von den großen St.idlbrandcn selten beirot t. n. liegt die Moechee A. iS.Jhe. zweimal in der Rand Zone größerer Brande (17M, Π*?/11*2 H). Nach In Schrift am Bau Renovierung der Anlage 1767/1180 b wohl nach I rdbebcnsi baden des Jahres 1766/ ! !79 11) durch ijukrullah Efendi, einem Nachkommen des Stifters.
11\niK\ 1 I -»1l
Guide N<». ><·'·”. Μ·
Mitnar Dam« aga’nm
havati... luiknatMoin j lIU,|erindc... sistenu. \tu ,. ς HUI r, (ismaidi 1 ainiitruuu
oxlsl iu: CoonwiN n’
Jolu Sanati arastmn. 1
449
MOSCH Ι· IX
PIYALE PA JA CAMII
ΗΥ/\|,η ρλ§Α camii
Xdmtn: Piytle paja Camii; Temne (
«57j/9«l II
v,va «•“•gianngcn «viis Piyalc ρφ (t« 578/985 II)
m rtasimpaip' ;
<·'■>·· Mcdrcsc. eine Haken Tekke Vine Mekteb sowie die Türbe des
cm Doppelbad,
iso
Gebäude ist nichts bekannt. Die Bauten der Stiftung hegen am Rande des neben Arsenal und Werften entstandenen Vorortes Kästmpaja am l-'nde des Kozlu- dere, in dem ein später zugeschütteter Kanal einen Anschluß an das Goldene I lorn vermittelte.
Die innen <o,$ x 19,7 m grolk·. durch 6 Kuppeln überdeckte Moschee entspricht im Inneren dem alten l lucami-Typus; außen sind auf ; Seiten teilweise überwölbte Vorhallen. auf der Rückseite t» starke Stre- bcpleilcr angebaut: die Inschriften im Innenraum stammen von t.rrkez l lasan Kfcndi. In dem Fricdlmf
Mostm ι \
n ill ΙΆ>Λ VUtlt
hinter der Moschee liegt die achteckige, von einer offenen Vorhalle umgebene Srifrcrtürbc; hier sind ne ben Piyale paya auch bis ins 19. Jh. hinein andere ’ >rtl ziere der Flotte bestattet.
it/./zo.Jh.
Renovierung der Moschee 1S90; die zur Stiftung gv hörigen und in der Nachbar.«-haft gelegenen Bautm sind zu Beginn des za.Jhs. bereits verschwunden, wird der Mihrab der Moschee restauriert.
llAUJkAi II 25 <;< »R IX < )/II 54 . ι · ' Cinos*»
son. (jitist.miiiK»plc London »89« II («irihi " Rapport (iciierd dc ΐι Socierc des \niis dc Siamhoul 1911 1429 II; Gabriel, Mosquees jSt 586; l-.mti μ, Mosquees 94 97; G. Martint, Die Piysle pap Moschee. Anbl ; 1936 iu »71. ΙΛ 82 85. I-.VI« I. Guide So. 2 4. R An IIM.I.II' ZA Togan's .innagan; Istanbul 1911 ’«4;
< »UM Dorn 116; S. Eri< t-. TSTAI 1 1965) 17; Gfxjnwm 276 279. V. Munk μ Bi k«.. Kunst d (»rtciifs 8 (19’21 19. S· »ζι·.Ν 195.
4ί I
I ΓΆ$Α < SM,ι
At. '4. E . < - «.
\ι ...
Hl Ml Μ \ I Will
MOSCHEEN
RÜSTEM PAJA CAMII
vgl. \bb 405).
RÜSTEM PA§A CAMII
j.V. i6.Jh. (ca. 1555/1561?)
Mitten im Handwerker- und Geschäftsviertel am Ha- Ιίς, an der Kreuzung der alten Uferstraße mit dem L zun Qr$i (= Μακοός "Εμβολυς) läßt der Großvezir Rüstem pa$a anstelle einer älteren Mescid durch Sinan eine Moschee errichten, deren Stiftungsbrief im Todesjahr des Stifters j 561/968 H ausgestellt sein soll; ein genaues Baudatum steht nicht fest. Die in Nähe des älteren Tahtakale ha manu (2.JI. 15. Jh.—►) in dichter Bebauung liegende Moschee ist über einem durch Werkstätten und Läden genutzten, gewölbten Sockelgeschoß errichtet und über vier Treppen zugänglich, die in den Vorhof mit zwei offenen Vorhallen fuhren; den Hauptraum der Moschee überdeckt eine über dem Achteck entwickelte Kuppel, die beiderseits durch je zwei Halbkuppeln und die Emporengewölbe
4$4
Kl Ml Μ va$a camii
MOM.Ill I Ν
\Μ>. «4” Blick run Westen »lurch den Innmr.uiir. .tut die Milu.ilnc.ind und ui du «Kuck» mu dm; \n>.itz det <» k-u li ■ -rti.t n ih·, - ' ,·
und farblichen Abstimmung geplante I lic-mdckor.uion matin div-cn K nun zu titivi dei ueluiigcii'-tcn Sthuptunecii «k- u> II»·.
abgestützt ist. Wohl zugleich mit der Moschee werden die benachbarten Hane (Büyük (^ukur Ham) erbaut; ob die seit E. ii.Jh. venezianische Kirche St. Akindy- nos τοίί Kvh'itOQ früher an dieser Stelle lag 0, ist nicht nachprüfbar.
i7./i8.Jh.
Bei den großen Stadtbranden des 17./18.JI1S., die vor allem das Basargcbict oft hcimsuchcn, wird auch die Moschee mehrfach betroffen: 1660/1070 H starke Schaden am Bau selbst; 1688/1099 11 Schäden in der Umgebung; 1726/1138 II wird der benachbarte ’Iah takale Hamami teilweise zerstört.
Hadikat Im (GOR IX No. 229. Öz 11t» 11“ . Moroi· mann. I squisse 46©; Grill ui 81; Gi.i cs. Bader 1.6 icq; G iBit.111., Mosquees 189 390; Edhem, Mosquees 89 9°· I X 91—9.1: S( uni ιηι ιι. Mauern u. Tore 88. VS 1.1 gi n. Ru stein Pa$a heyeti. Mitn.irhk 9 ^1912 21 2S; I gi 1. Sinan 81 86; Ευβί , Guide No. 65: Gi ro Dorn i i 1-114; Ci zik. Vanginlar 557 Μ. Buir, \rkiteki 29s (19’*)' '°·
Arkitekt 296 (1919) 117 120; Ist \ns 6 '2?9
(s v. Biniik l'ukur Hani): Gooiamn 210 212: X. Mi-.ini < Kl Bi-rg. Kunst d. Orients 8 (19’2' 4S <1. So.’l \ 17K 181.
μι Μ MEHMED ΡΛ^Α CAMU
MOsClll IX
RI M MEHMED ΡΑ§Α CAMII
1471-72/876 11
Auf einer I lügclnasc oberhalb des antiken Hafens von Chrysopolis (Üsküdar) wird die Moschee als Teil einer aus Moschee, Türbc, Imaret, Medrese und Bad bestehenden Stiftung des Rum Mehmed pa§a errichtet, der 1466-69 Großvezir des Sultans Mehmed II. ist; die Külliyc gehört somit zu den frühesten Anlagen der Stadt.
Die nach dem derzeit üblichen _L-Typus mit seitlichen Tabhanes und vorgelagerter fünfteiliger Vorhalle errichtete Moschee ist unter Benutzung byzantinischer Spolicn erbaut - evtl, durch einen griechischen Baumeister (? ©); der Stifter hegt in der Türbc hinter der Moschee.
1702/1114 II
Bau einer östlich des Moscheebcrcichs (sog. Ismail aga <^c$mesi).
Abb I der lieiitc runli Ιμ·μ· In inlvri Kauft π des Slifiiitig%k>»iiipli
u's Μ I HM/ Dir 1111 Norden ariMchvridril H.iiircslr Mild UH hi M< In r /u deuten (Imaret?); dir M<»m her gehört /11 dem von b Γ.νικ wog. *lipuw 'I'r Ziviy« (.nm mit weil lieh aiigcwci/trn sell^t.iiidigrn llaiinuiiihrnrn
Rt Μ MEHMED ΓΑ>Λ « \MII
mom’.hf.es
I9./2O.Jh.
Die im 19-Jh. ziemlich vernachlässigte Moschee, deren Vorhalle teilweise verbaut war, wird A. zo.Jh. renoviert. Nach Einsturz der Vorhalle 1950 wird die Moschee ab 1955 erneut restauriert; die \ orhallenge- wölbc werden 1959 erneuert.
Vom Bad sind unterhalb der Moschee noch geringe Reste vorhanden: die Medrese. die im t'.Jh. bereits schadhaft war, ist verschwunden.
Hxlmkm II 19? (GOR IX No.714; öi II 0); Eorbm Mosquecs K. 0 17» IA 90-91; Tynijik. <\>meler ll *91; \yverdi. Fatih devri 219 I yui. Guide N‘o.iSz:
Goodwin. 114 “’©· Μ'’ *i'>. OMFD 111 4S; 49^·
SINAN FA JA CAMII
SINAN PA§A CAMII (BF.§JKTA$)
Nii mtn: Sinan pa§a Camii: Bcjiktaj ('.
1555-56/963 II
Nach der am Bau erhaltenen Inschrift Fertigstellung der noch vor 1553 geplanten Moschee, die der I lofar chitekt Sinan im \ orort Bcjiktaj für den Bruder des Großvezirs Rustem paja, den Kapudanpaja Sinan p.i$a 3/961 H) als breit gelagerten Bau mit zen tralcr, über dem Sechseck entwickelter Kuppel und beiderseits anschließenden Kuppel raumen sowie in den Gcsamtraum cinbezogencr fünfteiliger Vorhalle entwarf. Möglicherweise sorgt der Bruder für die erst nach dem Tode des Stifters erfolgende Fertigstellung der Anlage, zu der auch ein Bad sowie die mit dem Moscheebau gekoppelte Medrese gehören. Südlich der Baugruppe liegen die ältere Türbe des Kapudan- pa§a Barbaros Hayreddin pa?a (11548/953 II) sowie die von ihm gestiftete Hayrettin Iskcle Mcscidi samt Mcdrcsc.
Veränderung des Baues durch Zusetzen der Vorhalle zu unbestimmter Zeit (vielleicht bei den für 1749 überlieferten Bauarbeiten; GOR VIU 108).
i9./zo.Jh.
Nach Erneuerung der Inncnausmalung im 19.JI1. Restauricrungsarbeitcn mit geringfügigen Vcrändc rungen am N-Eingang um 1936/37; 1972 74 folgen weitere Restauricrungsarbeitcn im Hof und den Räu men der ehemaligen Mcdrcsc.
Hadikat 11 90 (GOR IX No.701; Oz II 11-12); ΙΊηιιμ, Mosquecs 82-83; IA 95-96; Vogt-Göknii., Türkische Moscheen. Zürich 1953, 66-67; R Anheggi.h, Bcitr z. frühosmanischen Baugeschichte (Istanbul 1955) 17; Egi.i, Sinan 70, 133 (No. 16); Evict·, Guide No. 178; R. Aniiig- GER (Z.V. Togan’a armagan; Istanbul 1950/55) 315-325; D. Kt ban, Be^iktaj’da Sinan pa§a Camii. Mimarhk vc Sanat 3 (1961) II2--II5; GoODWIN 244, 248; SÖZEN 173-174.
Abb. Lagcplan d* Stifuing*k*>rnpk<c·. Μ ι:du Μπ·.γΙη·< ml spricht im Grundriß weir^rhrnd der ί ς percidi (..mu in l.dirric (145H 17).
IIH.N
\l>l» 51.’ Blick durch dnt htm rih’il .iul dir rnii' urn! uih ndt ·*ΙΙ· ι n ll'/l'ull dir iLilmilc illif < nd< Imhc rr IIrtdii 1 vit lit it In «die tjr - \ orh.ill· und «1»« llnjit kuppel
159
SOKOLIJ* Ml.IIMET PAJiA CAMII
ΜΟΜΊΙΙ X
ι I *■<*.nui.iiisk In tin in tiiKiii ιγιιιΙκ Ιι Mill null Smlwcsi .il>f.illi ιΐιΐι η 11 mi; i;<lci*iihii Sukolin Mclmii't |'Λ> ι I imn von \\c*lcn.
Xbb. <<< Lageplan do Stiftungikomplcxcs nut Moschee und «risflieh-benachbarter *Iökt Χί ι:ιτς*. hei \ \ \ mehrere τς Gvuolhcbiuscn argc*»ch:
der Nachbarschaft zum Gakcrenhafen wohl ehemals XX er k Μ at ten Yon Schi Stau irujrern? /ut I age \gl. Xhb ;ai.
SOKOLLU MEHMET PA$A CAMII
Xame: Sokollu Mehmet pa§a C.; §ehit Mehmet pa$a C.; Mehmet pa$a C.
1571/979 H
wird der aus Moschee und Medrese sowie einer unmittelbar danebcnlicgenden Tekke bestehende, im Auftrag des Großvezirs Sokollu Mehmet pa$a ff 1 $79/ 987 H; und seiner Gemahlin Esmahan Sultan (2.Tochter des Sultans Selim II.; f 1585/993 H) errichtete Stiftungskomplex mit dem Abschluß des Mo schcebaucs fcrtiggestellt; der Entwurf stammt vom Hofarchitekten Sinan. Zwischen dem am Hippodrom gelegenen Palais des Großvezirs und dem Galeercnha- fen (Kadirga liman i; erhebt sich die Moschee an dem verhältnismäßig steilen Hang über den Resten einer noch nicht identifizierten byzantinischen Kirche bei Paspatcs fälschlich als Hagia Anastasia bezeichnet . von der im 19.JI1. noch Gewölbercste sichtbar waren und von der einzelne, in der Moschee wiederverwendete Spolicn zu stammen scheinen O· die Medrese ist über einem hohen Substruktionsgeschoß um den Moschcchof herum angelegt.
Wahrend Sokollu Mehmet pa$a in seiner Türbc in Eyüp (—») und seine Gattin in der Türbc ihres Vaters bei Ayasofya C. (—►) bestattet werden, liegen die Nachkommen ihres Sohnes Ibrahim h.in samt zahlreichen Scheichs der benachbarten Tekke auf dem Friedhof hinter der Moschee ®.
Zu unbestimmter Zeit wird an der N-Scite der Moschee ein I. förmiger Betraum angebaut; ebenso an der W-Front der Medrese ein großes Brunnenhaus (i7Jh.?).
461
Mils* m IN
iq./lO.Jh.
I tnruerung der l'enstei der Moschee 1881 ».Link einer Suhung des Cevdet pa^a (1822-90 0; >9>4 Rcstaiirie iungs.ilbi iten an der M»>s» hee und an »len d.H unterliegt nJen Gewölben
SOKOEl.U MEHMET PA$A CAMII
km he:
l’vspAii s 04 J7i; Mokijimann, Bsquissr 56; A. Mohdi mann. i(·. Milllg. DimIi. I xkursionsklubs Heft 4 (1X98);
Janin, Geographie 22 25.
Alo.tehee:
IIaoikai I 195 (GOR IX No.410; Öz I 101 102); 1 \ G nos vi N»»ii, Constantinople (Boston 1(9$) II 419(2); GüB 1111 82 81; l'.m iisoi i, Sanci 91; Gahkim , Mosquees 594 595; l'.inii Μ, Mosquees 90 94; I\ 100 105; S<iisiiimk, Byzanz jl $2; F.J. Ayanogi.i’, VakDcrg 2 (1942) 405®; Ιΰίΐ.ι, Sinan 94 9t·; I’.yk ι., Guide No.41; ()i io Dokn 114, D. Kuban, Beitr. z. KunttgeschAsicns -Mem. E.Dies) Istanbul 1965, J9 -40; D. Kt'iiAN, ArsOr 7 (196B) 19 39Q: Giuhavin 271 2tG; \. Mi ink KE—Bi in., Kunst d. Orients 8^1912)48 Sozis 184 195.
\Ι·Ι· ». I<l<.k ul·, ι .In Mo'ilu. nii.l iliiin \ ι·ι1κ>ι mu Jeni ub.-ikuppt'lti'n si.lui ui imi Ν··ι.Ι.*η
W < HI I ·
V»l· \’.m Bin k κ mi \··ι·Ι·»·Ii n ml »in Bi/irl in nn ι ·!· ι lill« und d» n n nh· 11 ·ΐ|»|η Ικ n Im und 11 mpfL m ».ah ml dr Μ «I ··»
Μ.». Blut 4hI »l;i Jnr iutif »l»f Μ» du μ »»w·· ||( ihn ObrrteMl ck* l"p|” ·ιΙ*ΐ·Ι’ <Ι « nd· ll'iii·" Kupp«!, «ii'f iW· di· \·ιΐμ4ημ· /mn I )γι·Ιι »n» In y,· ιι dlr /.wjfipr ·Ι· · I f hjl»· η III« I /·· f ΙΠ· ι 11* <niidi I
irlrvUIrti I «"ΐπψ grfnliri
MOM III I \
SI Ϊ ID Μ \\n I C Will
I her Vorgiingcrbautcn auf dem sog. ,. Hügel ist we nig bekannt. I cilc des Baugeländes gehörten zum I ski Saraiι und werden nach dessen Brand 1140/ 946 11 und dem teilweisen I inzug ries I brems in das I opkapi Sarayi . ♦> abgetrennt; der hart am Steilab tall dis $. Hügels liegende Bauplatz wird durch zu sat/hche Ierrassierung erweitert.
'5 5' 5 7/957 964 H
Bau des gesamte 11 Komplexes als Stiftung des Sultans Suleyman I Kanuni (1520 66) durch den llofarchi u l.ten Sinan als neues, den h'atih Komplex ergänzen d< s g< isdie hes und mcdizmisi lies Zentrum neben der Moschee irn Mittelpunkt gehören dazu । Mcdresen (livvd, Sam, Salis unel Habt Medr.), eine Sc hule (Sih 461
van nicktchi\ j 1S aus D.n-ü^ita und Tip Medrese bestehende medizinische Zentrum sowie Imaret. ’lab· ham. Bail um] Daridhadts sowie schließlich die für hen des Stifters und der I taseki I I (irrem in dem abge schlosscncn bnedhof hinter der Moschee.
Nach I \h\a st.inmicn die ungeheuren Geldmittel vca. 760000 Dukaten),l" den Bau aus der Beute det held zuge gegen Rhod‘,s· Malta und Belgrad. Das Material für den Bau st.n”nu (n«»<-’h Gvllius und lezkirvt ul human) aus de·” gesamten Reichsgebiet: die vier llaupisaulcn we’J‘” <<<’·'< ·”'« Mexandria und Baalbek sowie ν«’,η \“g»«steion *) und Hippodrom
•benso . ahlreiehe klein, re Säulen so anlransporticri.1
. %> ..joispolien <fk das übrige Sicinmute
wie larbigc Ma·” 1 . .
,·> aus wvstklcmasi.itisehen Brüchen.
nal stammt z. 1' . . . r ,
pt neben Sinan dessen Mitaibeitcr \ls B.mmciMci ..... / 10 .
gclcbi luniaci yseit 1 μ4/960 H’ m eiim baba Μ·
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ΜΊ IΛ λΗΝΠ I ( ΛΜΙΙ
St’LEYMAMYE CAMII
MOM Hl-.hX
\bb ('C'.niit.iiiMdii del B.iugruppv urn \nidni. nn Vordergrund die «lurch kräftige Pfeiler :ibgcstütztt* H ingl.iw uk des Tabhanc
Nachfolge von Huseyin (,'elcbi als Bind limini, d.h. Bauleiter tätig, daneben werden als Aufseher Sinan bey und als Bauschreiber I lalil genannt; am Bau ar beiten freie Handwerker (5 5°·») aus vielen Reichster len, darunter zahlreiche Griechen und Armenier, daneben lanitscharcnrekruten (Acemoglan; ca. 40%) als I lilfsarbeiter sowie nur wenige Sklaven (5%) (j).
Dank intensiver Auswertung der Baurechnungen (von 1555/963 II ab erhalten) ist der Bauablauf bis in Details hinein bekannt ®.
Durch den starken Geiändeabfall bedingte Eunda mentarbeiten und Substruktioncn mit zahlreichen
Kammern verursachen in tier Anfangszeit die vom Sultan mißbilligten Verzögerungen im Baufortschritt, doc h erreicht Sinan gerade durch diese Terrassierung die ausgezeichnete Einfügung des gesamten auf Fern sicht hin entworfenen Komplexes in «las Stadtbild. Die Moschee ähnelt in ihrem „drcischiffigcn“ (»rund riß mit Stütz i lalbkuppeln im (> und W’ der Sophien I.ikIic, unters« heidci sich aber im inneren und außc r« n Aufbau durch ihre ausgew« «genere Massen und Raumgliederung. Die Räume im Obergeschoß «ler Moschee dienen bis ins iQ.Jh. als sichere Autbewah- rungsplätzc des Besitzes von Reisenden, aber auch der Schätze der Großen des Reiches (Evhya).
Zum Unterhalt der riesigen Stiftung dienen u.a. die Einkünfte von Chios, Kos und Rhodos und anderer Besitzungen in vielen Reichsteilen, dazu Einnahmen aus der Vermietung der zahlreichen, in den Untergeschossen der Mcdresen eingebauten Läden und W erk Stätten. Mn der Verwaltung der Stiftung sind - unter Aufsicht des jeweiligen Großvezirs — rund 500 1 cute beschäftigt (Ev liva).
2.11. t6.Jh.
Nach «lern Lode der I lascki Hürrem Sultan wird 15 5S/965 11 tm Garten hinter der Moschee ihre Türbe errichtet; «lic schon seit 1553/54 geplante l'urbc Jes Stifters folgt erst 15<«6 (»-'/*)-’4 H nach dem Lode Sü Ivy mans als Bau Sinans. Wie schon beim Mosehvebau wird Material aus bvzantinischen Gebäuden hcrangc schafft (u.a. Marmorcpi.ulein der Hagia Euphemia in Uhalkedon; große* Marrn«»rplatten aus der Hagia So
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MOSC III I *
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phia mit einem Synodalbcschluß von 1166 0); den Bau betreibt Süleymans Sohn Selim II.
Zusammen mit einem Scbil errichte! Sinan 15X7/ 995 II dicht nördlich der Moschee sein eigenes Grab
2.H. 17. Jh.
Bei dem großen Stadlbrand im Juli 1660/1070 II, der große ’Icilc des Gebiet· unterhalb der Sulcvmaniyc zerstört, schmelzen die Blcidai her der Minarets, eitii gc Bauten am Rande des Komplexes werden M.nk bcschadigl @ und danach wiedcrhergestellt
In der Slilicitürbe werden dic Sullane Süleyman II (16H7 91 ) und \hinci II (1691 9$ )beigvsct/t
j.V, iH.Jh.
1 752 vi I Erneuerung des Kutuplunc durch (irolbczir Kose Balm Musi ila paja; hei dem schwelen I rdbe b< n t /66 emsirlun Schallen am Hau ©. Ι77*/η86Η
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MOsC'HI I X
ΜΊ.ΕΥΜΑΝ1ΥΕ CAMII
ii M ree r > .. . Tot/ licti' J«.r entsprechenden Kons-ruktionsprm/tp der Hauptkuppel mit achsial an'ci/cndcn Halbkuppclc
a it τ. . .'.?·υηιΙ«ι M.is'cntilicdcrdng erreicht
Mil·· <6$ Turbedar »«Lim in <lcr S< ι Aiifictinijucr <h i-mdlioidx/irks
\Ι»Ι· ν·ι> Blick von .SiiJomcii .uii Sutuiiurl'c und Ilauptkuppcl
46«
MOSGIH Ι.Ν
Μ ι.ιλμλμυι. camii
Abb. ,6- Blick auf «Icti Platz zurclien \l«»*chci· unii Mctlrtscn Gritppi sog Ttrvaki i,af,isi;, irn Vordergrund dic. Hc’ip (χ.)πιε fr. t’:, cr baut 1792)
wird durch Hafiz Abdürrahman cine Sonnenuhr im Moschcchof angebracht.
i9.Jh.
Bei dem Janitscharcnaufstand im Herbst 1808 werden bei der Beschießung des Aga kapisi vom Goldenen Horn aus die Minarets beschädigt.
Um 1840/45 hört nach /Anlage neuer Krankenhäuser die Tätigkeit in den zur Stiftung gehörenden Spitälern und der Medizinschulc auf; 1852 soll das Bimarhane restauriert werden.
Bei Ncuausmalung des Innenraumes 1869/1286 H werden die Schriftfcldcr von Sersikkegen Abdülfettah Efendi gemalt.
2O.Jh.
Umwandlung des ehemaligen Imarct in ein Evkaf- Muscum 1913 durch den ^eyülislam Urgüpki Mustafa Hayn Efendi; bei einem Brand in dem während des Krieges 1914—18 für militärische Zweck genutzten Vorhof werden einige Säulen beschädigt. 1933 werden das Grab Sinans und der Scbil mit geringen Veränderungen renoviert.
1939 69 Renovierung der Moschee und eines Teiles der Stiftungsbauten, dabei Beseitigung der Ausma lung des 19.Jhs. und teilweise Freilegung der allen Malerei.
HADiKa r I 16 (Gl )R IX 49, No. 6; Oz I 131-155); H ammer, Guß I 405 4I3;SkByz1 543-548; Hammer, GOR Hl 541- 351; Girlitt 69-74; Λ.Ε. Henderson, The Mosque of Sultan Suleiman at C’plc. The Builder 104 (London 1913) 10-11, G Abriel, Mosquecs 374—576; Edhi μ. Mosquees 85- 84; ΙΛ 109-112; Kohy.au, Sinan, m-122; A.S. L’lgen. Suleymamyc hcycti. Mesleki ve Teknik Ogretmi I (1955) 10-12; Egli, Sinan 52-55, 77-85; Eyici, Guide No.6-; K.E. KÜRKtyüoGLi', Süleymaniyc Vakfiyesi. Ankara 1962; Ci-zar, Yanginlar 357-541, 590®, S. Eyici , TSTA! 1 (1965) 50-51, C. l/'Li’AN, Istanbul Suleymamyc Camii Kna- besi. Kanuni Armagam. Ankara 1970, 291 299; Goodwin 215-240; (). Barkan, VakDerg 9 (1971) 109-161; I). Barkan, Sulcymaniye Camii vc imarcti injaati (1550-155") I. (Türk Tarih KurYayinlScr VI 10), Ankara 1972©; Sözen 175-17«·
. \bsstattnng:
Otto Dorn 109-111; F Dirimtekin, Imparator Manuel Cominos’un topladigi 1166 Synode karalanm havi mcrmer levhalar. AMY 4 (1962) 10 15, 45 46; C. M ango, The Conciliar Edict of 1166. DOP 17 (1963) 515-520©; \ Meinecki. Berg, Kunst d. Orients 8 (1972) 56-54.
Alfdrtstn und X'tbtntiflhiiidi:
A.S, I nvi'R, Sülcymaniye Külliyesindc Dani^üä. Tip me- drescsi vc Darul’akakirc dair VakDerg 2 (1942) 195-207; A.S. I ’nvi R. Türk Tip Tarihi \r$ivi 19/20 (1942); G. O7- de$, Türk Qirjilari. Istanbul 1954. 56, 55; KI. Gcrkan, Sülevmaniyc Darü$$ifasi. Istanbul 1966. \. ΊΊ hzioglc, Mittelalterliche islamische Krankenhäuser... (Diss. TV Berlin) Berlin 1968, 236 245.
469
SULTAN AHMET CAMII
MOSCHEEN
\bb. f6H Gesamtansicht der Moschee von Norden, nn Vordergrund die Reste des zum 1.ausos Palast gehörigen großen Rundbaues (vgl. Abb. 265 und S. <28).
SULTAN AHMET CAMII
Name: Sultan Ahmed Camii; Ahmediye; Ycni Cami.
Am Platz der Moschee — ursprünglich ein Teil des Gebietes des großen Kaiserpalastes (->) und des Hip podroms und im t j.Jh. noch weitgehend verödet waren im i6.Jh. mehrere Palais höherer Würdenträger entstanden, von denen Sultan Ahmet I. fünf aufkauft (Evliya), darunter das des Großvczirs Mu rads III., Scmiz Ahmet pa?a (GOR IV 119) und des Sokollu Mehmet pa§a.
1609 1617/1018 1026 II
Nach Ankauf und Herrichtung des Geländes beginnen im Oktober 1609/1018 II die Ausschachtungsarbeiten; der Aushub wird teilweise zur Auffüllung des tieferliegenden Hippodrom Geländes benutzt ®. Im
Februar 1610 findet die feierliche Grundsteinlegung statt, obwohl sich ein Teil der Geistlichen unter dem §eyhülislam Hoca Sa’düddinzade Mehmet Qrlebi Efendi gegen die Baupläne empörte.
Die Bauarbeiten werden mit großem Einsatz an Arbeitskräften aus dem ganzen Reich betrieben; die Bauakten sind größtenteils im Archiv des Topkapt Sarayi erhalten.
Die gesamte Stiftung besteht aus der Moschee - in Weiterentwicklung der Sultansmoschcen vom Hotar- chitektcn Scdefkär Mehmed aga mit zentraler, vierseitig durch Halbkuppcln gestützter Kuppel entworfen und als einzige der Sultansmoscheen mit 6 Minarets ausgestattet , aus dem seitlich an die Moschee angebauten Sultanskiosk, aus Medrese, Türbe und Sebil sowie Sibvan Mcktcbi östlich der Moschee, aus Da- rü$$ifa, Timarhanc und Imarctbauten über der Sphen- donc des Hippodroms und schließlich aus dem süd-
470
MOSCHEEN
lice, MrdrcNc, .SiiliniuiΙκ· und Mckteb
Ahl» 0’9
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MEDRESE
60 Μ
MEKTEB
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SULTAN AHMET CAMII
MOSCHEEN
Blick auf die Mosche e von Oaten mit den 1912 durch Biand /ciMonni omIicIwii C.cwöIIhii des \r.wta, einer zweireihigen I .idenstraöc mit -t» Kammern.
lieh unterhalb des Gesamtkomplexes gelegenen Markt im Arasta sokagi mit einem weiteren Scbilhanc sowie einem Bad.
Das besondere Interesse des Sultans an seiner Stiftung, darüber hinaus aber auch seine und des Baumeisters Erfahrung in handwerklicher Kunstfertigkeit haben eine besonders reiche Dctailausstattung der Moschee mit bliesen, farbigen (ilasfenstern, Holzarbciten usw. bewirkt; der große Bedarf an Fliesen
(21043 Stück) fuhrt zeitweilig zu einem Verbot ihres Verkaufs an Privatleute und des Exports (1613/ 1022 II). Nach der feierlichen Schlußsteinlegung in Anwesenheit des Hofstaates und ausländischer Gesandter 1616 wird am 9.6.1617/1026 11 die (bis Μ. i7-Jh. Yeni Cami genannte) Moschee im Beisein des Sultans und des Großvezirs Halil pa$a eingeweiht; die meisten Bauten der Küllive sind ebenfalls fertig außer Medrese, Imaret, Türbc und äußerer Hofmauer
472
MOxCIILI X
\bh <-i Vorhof der Minchi-c nut ijidirvan und \ orhallc det Moechis Zu-tand erect· I lb.
(Evliya I, 114), die vorn Bruder und Nachfolger /\h- mets, dem Sultan Mustafa 1. fertiggestelk werden.
Bestattung des 1617/1026 II verstorbenen Sultans in der erst 1620 fertiggestclken Türbe; zwei Jahre später werden auch sein Sohn Osman II. (1618-22) und zwanzig Jahre später ein zweiter Sohn — Murat IV. (1622-40)- in der Türbe beigesetzt. Auch die einflußreiche Gattin rXhmcts I., die 1652 ermordete Valide Köscm Mähpeykcr wird hier bestattet; ihr folgen noch zahlreiche weitere Angehörige der Pamilie.
18.Z19.Jh.
Dank seiner exponierten Lage wird der Komplex kaum von den zahlreichen Stadtbränden des 17./ 18.Jhs. betroffen; im i8.Jh. wird das Muvakknhane neben der Türbe errichtet.
Renovierung der Innenausstattung 1857.
zo.Jh.
Mehrfache Reparaturen in der Moschee und im gesamten komplex, darunter 1955 Ausbau der Medrese zum Archiv mit Reparatur der Dächer und Einbau eines Glasdachs über dem Hof. 195 t Restaurierung des NO-Minarets.
C. Comiuas nr Carbognano. Descnzione topogratica dello stato presente di Consrnntinopoli. Bassano 1-94. 5-0; Ha- ijikat I 18 (GOR IX 49 X’0.7; Öz I 121-129'. >k Bv I 225-225; Gt'Ri.irr 86; Gabriel, Mosquees ;Sc. \. Rihk, Darülfiinun I debtyat EakMccm 8 11952) No 4. 1 nm μ, Mosquees 116 118; 1. Ki mbaracilar, Istanbul scbilleri. Istanbul 1918, 1 ■» 19; T. Öz. Sultan \hmed Camii. VakDerg 1 (1958) 25-28; I \ 105-105. T. Öz. Sultan \htnet Camii’nin tczyini hususiyctlcri. VakDerg 2 ,luqa· 209-212; T. Öz. Mimar Mehmet aga ve Risale-i mimarhe. Istanbul 1944. Mambocry. Ist Tour 406-408. Eyicf.. Guide No. p; Otto- Dorn 119-120; O. \slanapa. Anatolia 5 (1958 18-20; S. Eyu e, TST \l 1 (1965) 55-54; O. Aksoy, Osmanlt dein Istanbul sibv.in mektcpleri... Istanbul 1968. 6’-68. Goodwin 542-549; V. Mi inecke-Bi rg, Kunst d Orients 8 (1972) 58-54; Sözen 251-255. 26?; Z. Nayir, Osmanli mi marliginda Sultan \hmct külliycst ve sonrasi μ <109-1690). Diss. Tekn. Üniv. Ist. 1975, 55-155.
4^5
Si'l l AN AIIMI Γ CAMII
MOM III·»'N
i*» Ih , uni« n urn 1940; aus vici v» gcituIs t Stellung xvitJ
*' 1 < Ί Kink vmii Minuti tin isuh.i nil Sult in Miiihi <411111
Ί" ·Η·»ηΙ. t.lt 11. κ·Ι·, Ii. ι Μ (list ||.·.|Η Z||)O J.uilhll
171
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I'm* HEEX
47*
MOSCHI I N
SI.'LTAN SI.LIM CAMII
SULTAN SELIM CAMII
Name: Sultan Selim C.; Sclimiye; Yavuz Sultan Selim C.
i.V. i6.Jh.
Die Geschichte des sog. 5. Hügels der Stadt und die Vorgeschichte der hier auf einer großen Terrasse errichteten Moschee sind noch ungeklärt; nach der Bauinschrift geht der Bau auf Sultan Selim I. selbst zurück, nach anderen Quellen (Evliya; GOR ΙΙΪ6) hat erst sein Sohn Süleyman I. bei der Transferierung des Leichnams den Bau an dieser im Stadtbild bedeutsamen Stelle neben der großen A spar i?)-Zistcrnc (—*) angeordnet (-*Abb. 515).
Die gesamte Stiftung umfaßt die 1522/929 II fertigge- stellte Moschee — einen Bau mit quadratischem, kuppelüberwölbtem Betsaal, beiderseits angesetzten, im Grundriß kreuzförmig entwickelten Tabhane’s und vorgelegtcm großem Hallenhof - sowie die Medrese, Imaret, Mekteb und die erst später errichteten Tür- ben; ein in einer Quelle erwähntes Bad und ein Han O sind ihrer Lage nach nicht bekannt. Beim Bau der Moschee werden Bauarbeiter aus Ägvpten und Persien eingesetzt, die Selim von seinen Feldzügen (1514-17) nach Istanbul in i (geführt hatte; nach einigen Quellen soll der dabei nach Istanbul gekommene Atem Ali (Esir Ali, fist’?) der Baumeister der Moschee sein (?).
Neben der 1523 errichteten Türbe des Sultans läßt Süleyman später die seiner Mutter Hafsa Sultan
SI'I 1 AN \l I IM ( \M1I
MOM III.L%
Mib 57^· l.tfgvplrtii di" limili M,uk< Sihi/iii.iihtii iirns«lil<i< inrn Suiliifi>» kmiiplcu". nut tin Mum hr« , ilrn Juilx-n St-Inn· < Λ), dvr ll.d .« Sulun Hl.
477
MOSCHEEN
St LI AN SELIM CAMII
Abb. J77 Bhik aut ehe Moschee von XOnloslen nut der Türbc der ^ehzadelct am linken Bihlraiul.
(f 15 54/940 JI), die sog. Hätuniye Türbc, sowie durch Sinan die Schzadcler-Türbc für seine 3 Söhne (Murad, »Mahmud, Abdullah) errichten.
i7./i8.Jh.
I nter Sultan Ibrahim (1640-48) Einbau des llünkär mahfili (1958 abgerissen); wieweit die Moschee bei den Stadtbränden 1655/1043 II, 1640/105011, ifiil 1151 II und 1729/1142 II, die das umliegende Quartier heimsuchcn, mit betroffen wird, ist nicht klar.
i9 .Jh.
Bau einer Türbc für Sultan Abdülmccit (1859 61) hinter der Moschee 1861/1277 11; bei dem Erdbeben 1894 Schaden an der Moschee und Einsturz der I lat ü- niye Türbc.
20 . Jh.
I.ntcr $eyhülislam Ürgüplü Mustafa Hayn Efendi <1914 16) Abbruch des der Moschee gcgcnübcrlic genden Imaret und Neubau der Darülhiläfc Medrese (heute Mädchenschule) durch den Architekten Kemalettin; bei dem großen Stadtbrand 1918 wird die Mckteb beschädigt.
Die Moschee wird 1938 - mit Abbruch einzelner Einrichtungsteile — sowie 1962 restauriert.
Hadikat I 14 (GOR IX 49; (3ζ I 129 hi); Gvrliti 66 + 1*1.100; Gauhiel, Mosquces 168 570; Emu μ, Mosquccs 72-75; IA 106 109, 114 115; \.M. St hni im R. Mauern u. Tore 76; licii.i. Sinan 50, ho; Eybi, Guide No. 85; B. Ünsal, Turkish Islamic \rehitcctiire... London 1919, 96; S. E.yk.i·., TSTA1 1 (19(H) 41; Cezar, Yanginlar 555— 556, 549, 552, 579; I*. Karaiiamn, Istanbul Sultan Selim Camii liakkiiula. S.m'at Tarihi \ ill (1964/61) 185-187Q;
Goodwin 1N4 1N7®; So/.i-.n 60 61.
47K
JAH/AIM CAMII
Μ«>s< III | \
\I»K t-S GcsamuiiMcht Jrr !jjIv.i.I< C.imii uw (Run. .1111 linken B1I.I1 tn<l .In Imlu Ihulmn p.ij.A Wattig .In nn V.rglcnli ,u ..pat mu Sin.m
klctntciligc Gliederung det \uB<nu.in<k der Mo-ehe.
$ \HZADE CAMII 1545-48/950-95? II
Nach dem Tode seines Licblingssohncs Mehmet 11545) läßt Sultan Suleyman 1545/950 11 zunächst cine Türbe und ab 1544/951 11 eine Moschee nördlich der allen Hauptstraße in Nähe der Eski Odalar (der alten Janitscharcnkascrnen) unter Leitung von Sinan er richten. Die als echter Zentralbau mit vier die Haupt kuppel stützenden I lalbkup|x*ln errichtete Moschee liegt in der Mitte eines weiträumigen, aut der SW- Scite durch eine alte Straße, im N durch die Medrese sowie ein Tabhanc begrenzten Bezirkes. Die zum Bau verwendeten Säulen stammen z.T. aus einer am S Rand des Porum Tauri (-») liegenden Ruine (nach Gyllius BI 7: Xenodochium seu potius templum)*, die Moschee ist 1548/95 5 11 fertig, die Mcdrcsc bereits »547/954 H.
i.H. 16.JI1.
Bau einer im Inneren reich mit bliesen dekorierten Türbe 1560 61/96S 11 für den (»mlk czir Rustem paja (f 1561) sowie eines Sebilhanc: weitere Türben für den §ehzadc Mahmut (Sohn Mehmets lll.\ die Toch ter Murats III Hatice Sultan sowie für batma Sultan werden gegen Ii. 16. Jhs. errichtet.
i.H. 17.JI1.
werden mehrere Grabbauten im Bezirk südlich der Moschee errichtet: 1605/1012 II eine lurbe für den 1601 verstorbenen Großvezir D.im.id Ibrahim pa^a durch den Baumeister \hmet aga unter Bauleitung des Seter Qivii$; um ko 1/1020 II eine weitere lürbc für den zeitweiligen Kaimakam und λ czir Destari Mustafa pa$.i (fi6ii\
Nachdem der komplex bei einem (sonst nicht \cr zeichneten) Brand 1615/1022 H beschädigt winde, weisen Graffiti in der Moschee auf 1025 H aus
Γ"
>ΑΙΙΖΑΙ»Ι·. CAMII
MOSCH EI .N
Milt fry BInl int ·Ιη N«<rd<iM I rr.ni ikt Mu-ulti-i mit ·Ιι·ι zum I |·>ι i>en< liutm Sntt nit-ilk und <ki Jaruhvi .mlragemk'n I iniicru.iiul »k> I l.iupiuumc--.
il.irul« r /uim.Iu n »kt I < 1. kuppeln ·Ιι<· Mui.· ·ιΐ>·ιι·ιΚιι··ιι «kr uonlhtImi I Ι:ιΙΙιΙ.ιιρ|χΊ,
geführte Reparaturen hin; aus dieser Zeit stammt wohl auch der §adtrvan im Hof. Weitere Reparaturen an den Dächern durch den 1 lassa miniari Hüseyin hahfe b. Mehmed sind in Bauakten für 1650/1060 II
tS.Jh.
Auch im tS.Jh. wird der Komplex erneut von Stadt branden betroffen: 1718/1130 II und 1 γΚ.'/ι ι</> 11 werden Teile der Baugruppe, 17Hz vor allem die Mi narcts zerstört <©.
ΙΙαιμκλγ I i$ (GOR IX No.49; GOR III 260-262; Öz I 157 14i);5k Ih/.I 5X6 588; Gt'iu.t 11 68; Rapport General de la S01 iete des \111is de Statnboul 1915/1129 11; Garrii 1, Mosquees 578 579; I nm Μ, Mosquees 76 78; Z. Orc.I n, I lassa miiir.irhin. /Xrkitekt 9 (Istanbul 1959)©; IA 115-114; A S. I 1 r.i N, .^elizadc canui ve hexen. M inurit k 5/6 (195X) 15-16; I.i.i.i, Sinan 49, 65 66; ()ιιο Dorn 65, 92, 126, 148; I vu 1, GuitIc No. -5 ; S. I yi< i, TS'1 \l 1 (1965) 49; (a/au, Yanginlar 547, 364 565©; Goodwin 208 211; V. Μι ινιλ.κι. Bi rg, Kunst d. < Irients 8 11972) 40; Sozi \ 168 170.
19./20. Jh.
Nach Reparatur der Turben 1*712/15 wird 1916 der Rusicmpa^a sebili abgerissen; in neuerer Zeil Rcstau rtcrungsarbeiicn an Moschee und Medrese.
Kn Im b< m
AI·!· yh. I .ιμιρίιιι lit s Yi|i/.hlt Rnmplrv* und du hcii.11 hh.ii iui Piuniah Μ »Midi Μ i loitei I111 < >.iin n limiei «li 1 \|o>dn« Ji» I <nl»< rt Jcm Miliinn ( \), ili· Kirilin ρ.ι>.ι iH). Ji* \tlv i»h \| ihmui <Λ Jr*· Jjcihuh^lani BiiM.ni/.idi Mihimi I Inidi <| 119R; l>) miwh do llii.ihnn pi^.i d ). drr du uMlnhdri Xhinlii« inp ndi MidtCM'Miluti.
4K0
frAHZADE CAMII
VEFA LISESI
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\bb Οι C.oaintanMihi <kr Medroe\<·η Süden \«1 ila/u \bh ; Λ ini Z.iM.in«l v..r ckr Ri-taurnrur.i
\l<b. RurkwifK.1 «I«· Talthanc.
sIAIM PA$A CAMII
ΜΟΜΊΙ1 I N
Mill nh| i K * ami «η II hl ι I Irim II Is Illini t im < >Mi n
.SIMM I’AJjA ( AM 11
.\<i/ne: Jsvmsi Ahmet pa$a (..; Ku^konnia'z (’.
(,t ft hhhlt :
1580/9KK 11
Bau tier aus Moschee, 1‘iiibe und I ).n ulhudls beste lienclrn Shilling des Ve/.ns Jjenisi Ahmet pa^.i (j· 15 Ko/ 98K H) aus <let I'.unihc Islendivan>ghi duich Sinan. Der kleine Komplex hegt in in ii I icll >.ι ι am I lei in Nahe des z/L aillgchllllcn .inliken Halens VOR I sku d.11 , du Sliltcrturbc IS! ani dei X Seile an die Mom het .mgcbaut, wahrend die zwei I’higcl del Medrese einen vorder Mose hee hege nclen I lol ubgrenzen.
\l<l> I d.iii ilvs Kι·ιιι|»Ι« \ι ·, mu Mu*.« her litui ιιΐρι h.uiic i I’uilic μ» νκιι· Μι ihrs« Μ ι * n»»
20. Jh.
Nach huigjahiigci Vernachlässigung und l'.inslur*/ VOA Mm.m t mid AiiBeiimauvni i9«H/.|o Resiaiirie ruug <|rs Bezirks; das Darulhadis wird mil geringen Verandermigru 1954 zm Bibliothek uusp.eb.iut.
IIaihmi II t,H (G(IR IX No.7n; (»z II (.2 <h); Rmi. Mirat h; |.|hum. MoM|lltVs w lo6. R nj p. ■ 'anoc.ij. \akDng · ti.H,.\ |tlJ 4O<; p.qW< Sinan 101: ;'···. (.mile No lfi; s. |..vm, TSTAI 1 (itfj) „ -·· 'J11· ^‘'msipa^.i Kullixesi, Aikit<*ki |«6 (i960) i|7
’fcuGnomviNatu ί8<: Söz1N 20, ao7.
1 1X11 Η ΓΛ$ MESi'IlM
μομγ.ημ-ν
TIM I R TA$ Ml SCI DI
\./w< .· Timurtaj msc.; Dcmirta§ msc.; Haci Timurta$ msc.
2.H. n.Jh.
In dem bereits in dieser Zeit dichtbesiedelten I land- werkcr- und Gcschäftsx'icrtel hinter dem etwa gleichzeitigen Tahtakale hamamt (—>) läßt der Handwerksmeister Timurta$ aga eine Moschee mit einem einfachen Betsaal im (Obergeschoß über einem für 2 Laden nutzbaren überwölbten Erdgeschoß errichten; der Stiftungsbrief ist 1467/872 11 ausgefertigt.
16./20. Jh.
Bei den häufigen Bränden des Gebietes wird die Moschee ebenso wie das benachbarte Bad und die Rüstem pa$a Camii mehrfach beschädigt (1660; 1688; 1-26), aber wohl jeweils wiedcrhergestellt.
Die Moschee wird heute noch genutzt.
Xbb Xn<ich: der klonen Mo’-chce von XX exteri
Abb. <»- Mgeplan der Moechcc fgevtricheh angegeben die Aufteilung des T.rdicc4ch<Asc<i neben dem 'I abtakalc hamanu Μ. nicoc.
Ηαοϊκατ I 70 (GOR IX No. 116; öa I 47); S< iini iiji.h, Mauern u. Tore 88; S. Eyicb, Turkiyai Mccm 10 (19$$) 255; Ay Verdi, Fatih devri zoo; I.yigi, Guide No.66; S. Eyice, TSTA1 t (196$) 44 45; Bahkan Ayvi hoi, IstVak 100-J02; Ayverdi, <)MFD III 415 416.
485
TOPKAPI CAMII
\bb «*> Gesamtansicht der Moschee nut der vorgelagerten Medrese von Westen
■'M, .S, Büek von W.M.n ,|UI ||„t (lllll Vf(|lw|)(. (
det t Mecke Mamntcn erst .ins neuerer Zen.
4»0
ΓΟΙ’ΚΑΐη <’ΛΜΙ1
MOSCH! |.\
Abb- 590 l.agcpl.in des Suüungskompkxcs des Kara Ahmet p.ija (gestrichelt die alleren Straßciifluchteii) Μ. 1.1000.
TOPKAPI CAMII
Name: Topkapi Camii; Kara Ahmed pa$a C.; Gazi Ahmed pa?a C.; Ahmed pa§a C.
Μ. i6.Jh.
Innerhalb des Topkapi wird als Stiftung des 1555/ 962 II hingerichteten Großvezirs Kara Ahmet paja ein Moscheekomplex in einem Gebiet errichtet, in dem um die Kirche des Hl. Romanos herum zahlreiche Kirchen und Klöster bestanden, aus denen Spo- licn für den Neubau stammen. Der Bau des aus Moschee, Mcdrcsc, Türbe, Mektcb und Brunnen bestehenden Komplexes wird vor der I linrichtung des Stifters durch Sinan begonnen und binnen 7 Jahren fer- tiggcstcllt. Moschee und Mcdrcsc umschließen einen weiträumigen Innenhof; die Schule und die um 1559 fcrtiggcstclltc Türbe liegen dicht westlich der Mo schcc an der Straße. Die Moschee gehört zu <Ien frühen Beispielen der über einem Sechseck errichteten Kuppelbauten und zeigt (wohl nicht einem späteren
Anbau zuzuschreibende ©) Unklarheiten der Raumbildung.
1696
Renovierung durch Aydinbegzäde Hasan aga.
19./20.JI1.
Nach Einsturz der Kuppel bei dem Erdbeben von 1894 erfolgt 1896/1514 H Renovierung mit geringen Veränderungen. 1946 wird die alte Mektcb als Jugendheim eingerichtet: die Umgebung wird seit 195s durch Abbrüche und stärkere l berbauung erheblich verändert.
IIadikat I 141 (GOR IX No. 299:0z 146 14'): Gvrihi 8;; Gaiirii i., Mosquecs 39;; I nm μ. Mosquecs So 82: Yai.tkaya. Kara Ahmed pa$a Vaklncsi. VakDerg a 31942) 83—168; A.S. Bi.gi-.n, Topkapi’da \hinct pa$a hcvcti. \ ak Dcrg 1 (>942) 169 ·7·; 1, Sinan ί "4: l'.rut, tonde
No. 124; Isi Ans 1 (19$ 8) 4 51 414; S. Eyici. Γ8Τ\Ι ι (1963) 11; D. Kuran. I.es mosquecs a coupolc ."1 base hexa gonalc. Beiir. z. Kunsigcsch \sicns. In memoriam I·. Diez (Istanbul 1963) 49 68 (i); Goon win 244 248, 41?; So/in 177 ι Ko.
4^7
YAVA>9A §AIHN CAMII
MOM'H· **·^
U>l>. 591 (>e>.iniijnMchi *!<-» Moschee v<hi W esten (/ur l..igi \gl \hh .jo;)
ΥΛ\Ά§ςΛ 3ΛΙΙΙΝ CAMII
Μ. 15. Jh. (vor 1466)
Bau durch den Schiffskapitän Yava^a ijahin Mehmed pa$a <-f· 1465/870 !I) am unteren Bilde der alten Haupt · und (ieschafissiralk· Uzun (,':ir$i; die Moschee ist ein einfacher quadratischer Kuppelbau mit Minaret und zweiteiliger Vorhalle, neben dem der Stifter bestattet liegt.
20. Jh.
Nach Zerstörung beim Brand Jes Μ ercan-Viertels 1911 \\ iedcrherstellung des Baues 1950/12 mit geringen Änderungen.
11 \ms \ r I ’ ’ j (G( )R 1 \ No. 484: 0/ I 112): Schxi tm-'R. Mauern u. Tore SS; Xvvirim, Fatih devri 213-214: Bar k'n \vvt tun. Ist\ak 91 92; \yvi i<m, ιΛΙΙ'Ί") UI
M2.
488
ϊAVI Z FR MS IS Ml m'IIH
MOM .HI ES
YAVUZ I R SIX AX MESC1D1
V. ·»<«.· Yavuz Et Sinan msc.; Sagncilar msc.; Mcs- cid-i Sinan beg.
2. H. ii. Jh. 1484/889 H)
wird im Quartier Unkapan dicht hinter der Seemauer durch einen Offizier Mir-i alcm der Armee. Yavuz Er Sinan, eine kleine Moschee gestiftet, deren S.22 x S.24 m großer Innenraum durch eine Kuppel über Faltwcrk-Pendentifs überdeckt ist. Eine zwei- kupplige Vorhalle liegt vor dem Bau. der mehreren etwa gleichzeitigen Moscheen bis in Details gleicht Ishak pasa msc.: Üc mihrabli msc.: Yavasca Sahin msc. .
2.H. i- Jh.
ist Evliya Celebi Verwalter der Moschee, als deren Stifter er einen seinen seiner Vorfahren nenn: die Moschee wird zweifellos mehrfach von Stadtbranden betroffen 166c ; 1-18 .
19. zo.Jh.
Der neben der Moschee liegende Brunnen C. 515 wird 1882/1299 H repariert, nach Erdbeben schaden 1894 auch die Moschee 1905 © . 1918 wird der Bau durch das Großfeuer betroffen und bleibt lange als Ruine liegen. Beim Bau des Atatürk Bulvan verlegt man 194; das früher neben dem Unkapan kapi liegende Grab des Horoz dede © neben das Stiftergrab. Beim Ausbau der Uferstraße wird 1959/60 die Μ - schee restauriert und seitdem wieder voll genutzt.
Hadikat J i 5 s GOR IX No. 282: Öz I ιιβφ); F. Schrader, K’pcl. Vergangenheit und Gegenwart. Tübingen 191“. 85®; I.H. Konyaei, Belcdiyc Mccm 198 1942 5-7; Taxi- Qcjmelcrl 292: M.H. Biyri, Istanbul folkloru. Istanbul 194-. 142; Schneider, Mauern u. Tore 78; Ayvi rdi, Fatih devri 20, 195; Barkax-Ayverdi. IstVak 184-185: \y verdi. OMFD HI 554—556-
Abb. 191 Anucbf der heute an einer breiten Durch Bruch wiße gelegenen Morchee '"° Audurven. in dem kleinen Garten hinter der Mischer hegen drr Stdrcr und der ehenftih in die latih-/<it grh»*igc Hart* dole.
.Kbb. 59* Au*%chrun drin Phngebiri I 4 d<t S'adiplinc* Μ 1 «·....
489
MOm 111 I X
ZAI MAIiMI I PA>A ( AMU
ZAL ΜΑΗΜΓΤ PAfA CAMII
MOSCHEEN
Abb. Lagcphn der Baugruppe <lw Zal Mahmut pa,a μ,wie «Irr bcnachlarien Tiirlx-n des N.ikka, Hawn pa,a if «6χ,/ιΟ,χ 11, und <l«r ijnb Sultan |i»o,/ui7 H) - Μ. ι: 1000.
ZAL MAHMUT PA§A CAMII
j.V. t6.Jh.
Stifter der mit Medrese und Türbe verbundenen Moschee südlich der Eyüp Camii ist der Bcylerbcy von Anatolien, nachmaliger Vezir Zal Mahmut pa§a 't 1580/988 H), der zu bisher nic ht genau fixierbarer Zeit /nach 1551; wohl um 1570/80) den von anderen Moscheen durch seine hochgczogcncn Sei ten wände deutlich unterschiedenen Bau von Sinan (vielleicht nur von Leuten seines Amtes) errichten läßt. Zum Komplex gehört die die Hanglagc geschickt nutzende Medrese, deren oberer Hof zugleich den Vorhof der Moschee bildet; ihr unterer L förmiger Flügel bildet einen Rahmen für die davorliegende Türbe des Stifters. Unterschiede in der Bautechnik lassen eine· län gcre Bauzeit vermuten, Unregelmäßigkeiten in der Plananlage deuten auf Schwierigkeiten hin, die* sich durch die das Baugelände beiderseits begrenzenden Straßenzüge ergaben.
18 .Jh.
Einige Unregelmäßigkeiten scheinen Folgen des durch das Erdbeben von 1766 veranlaßten Wieder aufbaus zu sein, ebenso das neue Minarcl.
19 .Z20.Jh.
Um die Wende 18.Z19.Jh. wird die benachbarte Grab anlagc der §ah Sultan, einer Schwester Selims 111., errichtet (Stiftungsbrief 1802).
Wiederherstellung des Minarets nach dem Erdbeben 1894 in veränderter Form; in jüngerer Zeit Restaurierung der Anlagc und Ausbau der Mcdrcsc zum Stu dentenheim.
ΙΙλιηκλι I (GOR IX No.jil« Öe I 1J7); Gäbiukl, Mosquecs )88 389; F.diii μ, Mosquecs 79 80; Egli, Sinan 75-77; STICK. Guide No. 151; Goodwin 257 258; Sozi.n 20) 207, 217.
491
PAI.ÄSI I
lllRAIlIM ΡΑ?Α SARAYI
'·!»!> ι</> Grundrisse des Ibrahim pa^a Sarayi: unten «las atil I loht dis Ximcvd.in liegende S<κ-kclgcschoß. oben das (lIwgcschoB (abgerissene Feile ergänzt Μ ι; ιός».
IBRAHIM PA$A SARAYI
Natur: Ibrahim pa$a sarayi; Al Meydan Sarayi.
Nachdem das Hippodrom im if.Jh. verödet war, wird es im iG.Jh. zum Schauplatz größerer Fette und entwickelt sich zu einem bevorzugten Wohngebiet der Großen des Reiches.
Λ. tG.Jh.
Ein hier unter Ausnutzung der noch sichtbaren Sub- sirukfionen des Hippodrom errichtetes Gebäude schenkt Sultan Süleyman bald nach seinem Regie rungsanti itt (1522) seinem Günstling Ibrahim (seit IUI Großvezir); der Bau wird hergerichtet. \ iclleicht auch erweitert und ist wohl Schauplatz der I Icirat des Ibrahim pa$a mit Hatice Sultan, der Schwester
ΙΒΚΛΙΙΙΜ ΡΛ$Λ \ΛΚΛΥΙ
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PALÄVI1
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PALÄSTE
IBRAHIM PA$A SARAYt
des Sultans im Mai 1524. Das Palais ist „more Italico φ“ aus Stein errichtet und um 4 Arkadenhöfe herum angelegt; zwei lange Rampen fuhren im Inneren in den 2. und 3. Hof; den S Abschluß des 2. Hofes bildet ein großer Saalbau (Divanhanc) mit hölzernen Innenstützen und hölzernen Außengalericn bzw. Erkern.
ι) 24/9; 1 11 wird das Palais bei einem Janitscharcnauf- stand geplündert. 1526/933 11 läßt Ibrahim pa§a 3 aus Ungarn mitgebrachte Statuen (Herkules, Diana und Apollo) auf Säulen vor dem Palast im Hippodrom aufstellen, wie die Darstellungen des Bcschneidungs- festes 1530 im „Hünernäme“ zeigen.
15 56/942 H fällt der Palast nach der Hinrichtung Ibra him papa’s (t 555/942 H) an den Sultan und dient nun zur Unterbringung der Acemioglan; die vor dem Palais stehenden drei Statuen werden wieder entfernt.
verlagert; in den Kellcrgewölbcn werden Tiere der Menagerie des Sultans gehalten Q.
19.Z20.Jh.
Nach Beschädigung bei den Unruhen 1808/1223 H wird der Bau unter Sultan Mahmut II. ca. 1830/32 repariert; im 19-Jh. dient er zur Unterbringung unterschiedlicher Dienststellen der Staatsverwaltung.
1939 Abbruch von Teilen des Palais (4. Hof) bei Neubau des Adliye Sarayi; ab 1965 gründliche Restaurierung des Baues, der als Museum genutzt werden soll; dabei werden einige im Haupthof eingebaute Holzhäuser sowie später eingezogene Mauern abgebrochen.
Μ. 2.H. i6.Jh.
Der im i6.Jh. zeitweilig als Archiv genutzte Bau dient den Sultanen weiterhin als Aussichtsplatz bei großen Festaufzügen auf dem z\t Mcydani (i 539 Beschneidung §ehzäde Beyazit; 1550 Aufzug des Bruders des Schah von Persien; 1582 Beschneidungsfeier des Prinzen Mehmet^; bei den hierfür notwendigen Umbauten ist auch Sinan beteiligt. Ab 1585 Nutzung des Palais durch den späteren Großvezir Dämäd Ibrahim pa§a, der 1582 Ay$c Sultan, eine Tochter Murad’s III. geheiratet hatte; nach seinem Tode 1602 wird durch die zweite Heirat Ay^c’s sein Amtsnachfolger Ycmi^i Hasan pa$a Hausherr, der das Palais 1603/1012 H her- richtcn läßt (2).
Die wechselnde Nutzung des Baues durch einige mit den Sultanen verschwägerte Vezire führt zu gelegentlichen kleineren Umbauten und Reparaturen (2); besondere Innenausbauten erfolgen 1647 für die Gattin Sultans Ibrahim, Telli Hüma$ah ZG( )R V430).
2 .H. 17.JhJ18.Jh.
Schaden am Palais bei dem großen Stadtbrand im Juli 1660; 1675/1086 H werden hier zwei Medresen für die Acemioglan eingerichtet. In den folgenden Jahren wird der Bau immer mehr entwertet: 1699 dient er zur Unterbringung einer großen polnischen Gesandtschaft; im i8.Jh. wird er gar als Stall genutzt.
1755 Schäden bei dem großen Stadtbrand; das ausgebrannte Deftcrhane beim Bab-i Ali wird nun hierher
T. WiBGAND, Jdl 23 (1908) 6-7; Preliminary Report upon rhe excavations London 1928, 2-3; S. Q ΠΝΤΛφ, Sa ra y vc Kervansaraylanmiz arasinda lbr.ihimp.tja Sa rav 1 Istanbul 1939; Z. < )ro( Ibrähimpaja Sarayi. Istanbul 1939: Hassa mimarlari. Arkitckt 9 Istanbul 1939) 5—9; A.M. St BMI mr R. Das Scrai des Ibrahim Pascha am \t Mcidan Ml K’pcl. RESEE 18 (1941) 131 1 36©; I.H. Kom μ 1. iManbul sarav Ian I. Istanbul 1942; I Mamboi ry, Bvz 21 1911 413 416: I.<.11, Sin.m 112 \r. 1); Eyki. (»uitk \·· μ (»in»i»wis 19t 198; N. Atasoy, Ibrahim pa>a Saran 'Isti nl dFak- Yavinl 17211 Istanbul 1912®; The documentary value Ottoman Miniatures. Melanges Manscl II Ankara 1974) 749 70 ; Sozi n 234
494
ΓΟΙ'ΚΑΙΊ SARAYI
ΓΑΙ-ΑΜΙ
\bb. $99 Fernblick uber Kar.ik<h und den ll.tten hinweg .nit'J.u 'lopkapi S.ir.ui .gegen 1 19 fli).
TOPKAPl SARAYI
Xawe: Saniy-i Ccdid-i Amire; Saray-i Cedid; Kal’a-i Ccdid; Topkapt Sarayi.
Die Geschichte des SarayBezirks vor dem 15. Jh. deckt sich weitgehend mit der Geschichte der Stadl Byzantion (-♦), deren Umfang den des Serails nur im S spürbar überschritt. Da im Serailbercich nur verein zelt systematische Ausgrabungen (1938 Kirche im 2. Hof —♦ S. 74) vorgenommen wurden und Funde meist bei Ausschachtungsarbeiicn zutage kamen (Ein- zelfunde in der S-Eckc des 2. Hofes, -*S. 39; Bauan- lagc mit Palais |?J und Doppelbad hinter dem Museum; Anlage neben der Irenenkirche |—»|), lassen sich noch keine begründeten Aussagen über Siedlungsschichten und -Strukturen in diesem Altstadtbv reich machen. In frühbyzantinischer Zeit ist das Ge biet wohl noch altstadtmäßig dicht besiedelt, wo meh rerc, meist nur durch die literarische Überlieferung bekannte Kirchen (u.a. Hag. Eirene und Hag. Menas) und Klöster (Theotokos' Οδηγητρίας·. Lazarus) lie gen. Bereits im 6.Jh. wird im NW-Bereich ties jetzt als Akropolis bezeichneten Gebietes ein Waisenhaus mit der Kirche der IUI. Petci und l’.iul angelegt
(Theoph 1 244 Boor), dem Alexius I. Komnenos (1081-1118) bei einer Erweiterung wohl weite Teile der Altstadt überlaßt. Daneben entstehen im Akropolis Gebiet im Mittelalter weitere Kirchen (Hag. Barbara) sowie im Bereich der Uferzone im N das Kloster des Hl. Demetrios των lΙαλαιυλόγων (das möglicherweise mit der Kirche Hag. Demetrios τής Άκρυττύλεως identisch ist?) sowie ein kleines Kelly* drion des 1 lag. Nikolaos und am O Hang das Kloster des 1 lag. Georgios των Μαγγάνων.
3 .V. is.Jh.
Ein Teil der im \kropolis-Gcbiet liegenden Bauten sowie der hier bestehenden Gärten wird beseitigt, als Sultan Mehmet II. Fatih einige Jahre nach dem Bau des ersten Palais (Eski Saray) hier zwischen 146s und 1470 den Bau des neueren größeren Palastes beginnt. Ebenso unsicher wie das genaue Datum des Baubeginns Q theses Palastes ist bisher noch seine gesamte Baugeschichte, da Teile des Palais heute noch unzugänglich sind und bei den meisten Bauten spate rer Dekor eine eingehende baugcschichtliehe l nter suchung nicht erlaubt.
Gegen die Stadt hin wird tast das gesamte Gebiet «les antiken Byzantion durch eine feste Mauer (Sur 1
49 t
ΙΟΡΚ API S%K ΑΎΙ
PM ÄS 11
Abb 600 l.uftlnld ck«. G< buret urn Jt*pkapi .Sarayi (1917^ nut den jni Ott hung '··r plct'cnni Mlinar
lupi m h<fhu) und dem /urn «dfernli ( h<ri Ρ·«4 4ΐη·/ί ιMijff f! GulL.«^ p^; m HiJdfflrttt owfa fata) dem Behn hr/sg· Irtft V<I|| Slf|cCCJ
\hb Goi Phngcbicti G 1 G G G -» ik> Si.idtpl.incs Μ. 1 ·· ZuMand 19621 nut dem genimen Sirailgchjcr
Sultäni) abgeschlossen, die teilweise aus Spolicn errichtet 0 und durch 28 Türme verstärkt nur durch drei größere Tore (Demir kapi. B:ib ι llü niayim, < itluk kapi; sowie drei Pforten den Zugang zu dem etwa 70 ha großen Palastgcbict erlaubt; der beiderseits an die Sccmaucrn anschließende Mauerring muß um 1478/79 fertig gewesen sein, wie aus der 885 H datierten Inschrift an dem als llaupttor besonders reich ausgebildeten Hal» 1 11 ü infix ün zu schließen ist. Auch die Sccseite wird durch /Xusbcsse rung und Verstärkung der alten Sccmauern (—♦) und ihrer ’l ore gesichert, wobei nahe dein alten Tore an der Spitze der Halbinsel in dem damals not h Hagios Dimitri genannte n Gebiet eine Batterie errichtet wird, die dem Palast seinen heutigen Namen Topkapi Saravi gibt; nach dem Bericht von F.. Chishull sollen hier noch 1699 lG*ste einer ehemaligen griechischen Kirche (Hag. Demetrios?) sichtbar gewesen sein (5).
Zugleich mit dem Mauerring werden die für die neue I lofh.dtung notwendigen Gebäude angelegt, deren Gesamtanordnung trotz oft einschneidender Veränderungen einzelner Bauteile in der Folgezeit bcibehaltcn wird: Im S des Bezirkes liegen westlich und vor allem östlich des llaupttorcs am Hang umfangreiche Wirt- schaftskomplexc mit Stallungen, Lagerhäusern und platzen, dazu vor allem im \\ große Garten. In dem durch weitere Turme und Mauern gesicherten Zentrum werden etwa zwischen 1470 14'X auf einem ca. 7,8 ha großen Areal um 2 geschlossene I löte herum die Representations und \\ ohnräumc des Sultans und seines Gefolges sowie die zugehörige Pagcnschule errichtet, wobei aut der \\ Seite einige altere Substruk- t innen und Zisternen wcitcrgenutzt werden, während man aut der () Seite die offcnb.11 nicht ausreichenden Flächen der beulen Hole durch weiter nach O vorgeschobene Stützmauern vergrößert. Auf der sogescluf-
PAI AMI
IOPKAPI SAR AY!
fenen Terrasse liegen der langgestreckte, den zweiten 1 lof im()flankierende Küchentrakt und an ihrem linde der zweigeschossige Fatih kö$kü (dal. 1468/875 II), dessen massiv überwölbtes Untergeschoß (Bodrum hazine) später als Schatzkammer dient. An der W- Seite des 2. Hofes liegen der Kubbealti genannte Versammlungsraum (Diwan) der Vezire sowie ein massiv gewölbtes Schatzhaus (Ις hazine) und dahinter wohl auch schon zur Zeit Fatihs private Wohnraume des Sultans - diese freilich noch nicht in tier Ausdehnung und mit den Funktionen des später hier liegenden Harems. Im drillen Hof liegen dicht hinter dem B;ib üs-Sa’äde der Thronsaal (Arz. odasi) sowie die für den Hofstaat bestimmte Agalar Camii. Auch außer halb des geschlossenen Palastbezirks finden sich wohl mit Gartenanlagen verbunden einzelne Bau ten, darunter am W I lang der bereits 1472 7^/877 11 fertiggestelltc (jnili kö^k.derm seinem reichen Fliesendekor östliche l.inflüsse verrät; im N erhebt sich im Gartcngcbict ein massiver Turm (Hekimba^i odasi). Garicnartig ist auch der sog. erste I lot’ z.wi '■dien Bäb 1 llümayiin und (>r(a kapi ausgvsialici, in dem zwischen Bäumen zahme und wilde Tiere
\hl» (n>· Ironiaiisirhl des Qfiih Ki^kü: vor dir durch einen mittleren luan • >cglu denen und reich nur mrkis weil? blauen Γ.ivcncvmos.uk geschmückten Im nt.issadc des Pavillons stehl eine oticnb.ii erst später errichtete zierliche XI iriiior^auleiilroiit ursprurighi h vielleicht eine leichte I lol/.irchitcktur Vor dein Knjk u.11 cm wenn (diener Platz Im das ( irid Spiel
\bb. (i'H C irundiiH des ( Hirrgcschosscs des Q111I1 Ki>»ku XI. 1:100c.
498
lOPKAI’l SARAYI
PALASj I
Abb 6c4 Bhck in die Nordeeku dc> 5- Hüte* mu dur vor der Has exh und dur lhrk.i i Saaduc hegenden Saulcntront wnhl Bauteile de< i6 Ihs.
gehalten werden (GOR III 104). Die Wasserversorgung der gesamten Anlage wird durch Anschluß an die alte Haikali-Wasserleitung (—►) sichcrgestellt.
Funde verschiedenartigster großer Werkstücke byzantinischer Zeit im 1. Hof seit t 847 lassen vermuten, daß bei der Anlage des Palastes Bauglicdcr aus der Stadt (vielleicht zur Wiederverwendung) hier gesammelt werden.
E. 15./A. tö.Jh.
Nach dem Tode Mehmeds II. 1481 läßt sein Nachfolger Bcyazit II. zahlreiche Bilder und Ausstattungsstücke aus dem Palais entfernen bei dem schweren Erdbeben 1509/915 II werden außer dem Mauerring auch einzelne Bauten im Palast beschädigt, die der Sultan sofort reparieren läßt, während er selbst nach Edirne übersiedelt (GOR II 349E). Aus der kurzen Rcgicrungszeit Selims I. (1512-20) sind überliefert der
Bau eines 1518 durch den Defterdar Abdesseläm gestifteten Mermer kö$kü (GOR II551) sowie die Anlage des durch den Großvezir Hadim Sinan pa$a errichteten Yah kö§kü nördlich außerhalb des Mauerrings; vermutlich läßt Selim aber auch mit Spohen aus Ägypten ausgestattete Räume fiir die Unterbringung des Hl. Mantels und der anderen Reliquien herrichten, die er 1517 nach seinem Sieg über den Mam- lukcnsultan Tumanbay erwarb — wohl an derselben Stelle wie im heutigen Bau, wo mindestens der Unterbau noch aus der Fatihzcit stammt Q); Hirka-i Saa- dct).
M./2.II. 16.JI1.
Die aus der Zeit Sultans Süleyman I. (1520- 66) vorliegenden, sehr zerstreuten Bauberichte sind noch nicht systematisch zusammcngcstellt worden. Nach dem durch eine Inschrift des Isa b. Mehmed in das Jahr
499
PAl ÄSTt
TOPKAPI SARAYI
1524/951 H datierten Ausbau des Bäb-üs-Seläm (Orta kapi . bei dem vielleicht auch die heutige Turmfassade erbaut wird, folgen um 15 26/·’ der Neubau des \u- dienzraums der Vczire (Kubbealn?) sowie der Hazine. Die umfangreichsten Arbeiten scheint die Brandzerstörung des Eski Saray 1540/946 H zu verursachen: Teile des kaiserlichen Harem - vor allem die Haseki Hürrern Sultan und ihr Gefolge werden jetzt im Neuen Palais (in offenbar hölzernen Neubauten untergebracht.
Deutlicher ist die Überlieferung über die Bautätigkeit des Sultans Selim II. (1566-74), der in der Mitte des 5. Hofes einen am Platz der späteren Bibliothek \h- mets Ul. gelegenen und daher nicht mehr erhaltenen) Pavillon (Havuzlu ko^k) inmitten eines kleinen Teiches an legen läßt, ferner wird durch ihn im ()-Eliigel des 3. Hofes unter offenbar nur geringfügiger V eränderung älterer Bausubstanz ein tur die hier liegende Pagcnschule bestimmtes Bad (Kusur I lamam: G( >R 111 616) eingebaut, in dem er selbst nach einem Sturz i$~4 stirbt. Im gleichen Jahr 982 H wird der alte Küchenbau am 2. Hof durch einen Brand zerstört .GOR 111615 fA der auch auf andere, wohl aus Holz errichtete Teile des Palastes übergreift. Unter Murad III. 15 “4-95 . einem der bedeutendsten Bauherrn des Topkapi Sarayi, werden die beschädigten Bauten wiederhergestellt, wobei den z.T. erneuerten Haremsraumen von nun an eine immer höhere Bedeutung zukommt; auch die am 2. Hof gelegenen Küchenbauten werden von Sinan in ihrer heutigen, nut zehn großen Kuppeln überdeckten Form wiederherge- stellt, wobei offenbar ältere Reste weiterverwendet werden Q. Neben diesen Reparaturarbeiten beginnt unter Murad III. auch eine intensivere Nutzung der weitläufigen Parklandschaft des Saravburnu: 1 <90-91 998 999 11 wird durch den I lofarchitckten Davud aga auf der Scemauer am Marmarameer als Stiftung des Großvezirs Koca Sinan pa$a der Incili (Sinanpaja) kö$ku mit dem dav erliegenden Brunnen erbaut © und vielleicht im gleichen Jahr der t<»8 tur Selim I.
ΙΟΙ’Κ API S \l< \YI
PALÄSTE
erbaute Kö?k beim Yahkapi als Stiftung des Kapu danpa^a durch den Architekten Dalgi^ z\hmet (r'avu§ erneuert (GOR IV 187).
Gegen E. 16./A. 17.Jhs. wird neben dem Saalbau Murads am N-Ende des Haremtraktes als selbständiger Bau der bisher sog. „Kafes“, cm reichdekorierter Kuppelbau errichtet, in dessen Nähe (wohl im Obergeschoß) etwa zu gleicher Zeit auch die als „Kafes“, d.h. als Prinzengemächer genutzten Räume eingerichtet werden.
i.H. 17.JI1.
Die Bautätigkeit der Sultane dieser Zeit ist infolge ihrer oft schwierigen finanziellen und politischen Lage zunächst zu gering: Ahmet 1. (1603-17) läßt 1616/1025 H auf der S-Seite des ersten Hofes etwa gegenüber der Irencnkirche die große Hofbäckerei (Has firm) anlegen sowie Teile des Harems ausbauen. Neue Aktivität zeigt sich erst gegen Ende der Herrschaft Murads IV. (1622—40), der nach seinen militärischen Erfolgen im Osten am Platz eines nördlich vor dem dritten Hof gelegenen größeren Teiches 1655/ 1045 H den Revan kö$kü sowie 1638/1048 H den größeren und reicher ausgestatteten Bagdad kö$kü errichten läßt. In unmittelbarer Nachbarschaft folgen unter seinem Bruder Ibrahim (1640-48) 1640/1050 H die Anlage des kleinen Iftariye-Pavillons sowie 1641/ 1051 H der Ausbau eines älteren Kö$k zum Sünnet odasi, wodurch dieses nördlich des dritten Hofs liegende ehemalige Gartengebiet endgültig in den Wohnbereich einbezogen wird. Sultan Ibrahim laßt auch durch den Architekten Kasim aga 1642/1052 H den am Hali^ gelegenen Sepet^ilcr kö§kü erweitern, der von den durch ihn im Untergeschoß des Baues angesiedelten Korbflechtern seinen Namen erhält.
1665/1076 H
brennen große Teile des bis dahin weitgehend aus Holz gebauten Haremstraktes bis hin zur Kubbealti und zum Bäb-üs-Sa’ädc bei einem durch Brandstiftung entstandenen Feuer nieder; die zerstörten Bauteile werden anfänglich wieder in Holz, danach aber durchweg in Stein erneuert (GOR VI193 f.) und reich ausgestattet, obwohl der derzeitige Sultan Mehmet IV. (1648 87; seine Residenz durchaus nicht schätzt und meist in Edirne residiert. Wesentliche Teile des heutigen, eng ineinander verschachtelten
Abb 607 (irundnssc des l’ntcr-(links) und Normalgcscho^t' cR' Pavillon> des Sultans Murad III . schwarz—ältere Bauteile. krcuzschriifTicn^ Haupt au ‘ bau 1 j78, schraffiert = Aushau um i6oc/ ?). punktiert — Bauteile von 166·». Μ. 1:1000 cm Beispiel für die enge Verflechtung der Bauphascn im Bereich do I larcmstrakccs (siehe Abb. 6c7)
Harcmkomplexes stammen demnach - wie auch ihre Inschriften zeigen - aus dieser von 1666-68 dauernden Wiederaufbauphasc.
i.H. i8.Jh.
Obwohl seit dem als Tulpenzeit bezeichneten 1. Jahr- hundertdrittcl die neuen am Goldenen Horn und am Bosporus gelegenen Paläste als Wohnsitze der Herrscherfamilie eine wichtigere Rolle spielen und teilweise auch in der Folgezeit behalten, ist die Bautätigkeit auch im Topkapi Sarayi in dieser Zeit nicht gering; neben Reparaturen an vielen Bauten (D werden 1704/1116 H der kleine Sofa (Mustafa pa$a) köjku und der benachbarte für die Tulpenfcste dieser Zeit genützte Lale bah^esi sowie ab 1700/1121 H ein weiterer Pavillon beim Topkapi (die Kernzelle des späteren sog. Sommerharems) errichtet; dazu werden im Harem für Ahmet III. (1705-50) reich ausgestartetc Wohnräume ausgebaut. 1719/1152 H folgen die im dritten Hof gelegene Bibliothek, die den Havuzlu kö§k aus der Zeit Selims 11. ersetzt, sowie der Ausbau des den dritten Hof im O begrenzenden Scferli kogu$u und schließlich 1726-27/1159 II der Neubau des Darphane im äußeren Hof neben der Irenenkir- che, in den die bisher im Simkc$ hane (-*) betriebene Münze umsicdelt.
Auch unter den Sultanen Mahmut l. (1750-54'' und Osman 1Π. (1754-57) wird neben dem barocken Innenausbau älterer Räume und einzelnen Reparaturen vor allem in den äußeren Palastbereichen gebaut: Der Kizlaragasi Be^iraga (gest. 1746) stiftet im Hof neben dem Has ahir eine kleine Moschee. Mahmut 1. laßt 1746 die Räume für die heiligen Reliquien (Hirka-1 Saädet Daircsi) ausbauen und 17t 5 wird an der See-
l’Al.ÄSIl·.
TOPKAP1 SARAYI
mauer an» Marmarameer der heule noch stehende Lcuchtturm errichtet. Weiler nördlich wird ab 1733 bis 1749/1162 II der kleine Pavillon beim Topkapi zu einem eigenen stark europäisch beeinflußten, prächtigen Palaisbczirk ausgebaut; europäische For men zeigt auch der von < )sman 111. gebaute weit über die Sersiilmauer vorkragende Pavillon westlich des I larcmskomplcxes, mit dem er nur durch einen zierlichen Gang verbunden ist (§).
2.II. 18.Jh.
Unter Mustafa III. (1757 73) und Abdülhamit 1. (1773-89) laßt die Bautätigkeit spürbar nach; neben Reparaturen der Mauern 1760/1174 II und des Bäb-i Hümayün 1765/1179 II werden der 2. Hof und seine beiden 'Fore in ihrer heutigen zierlich-reichen Form ausgebaut (Orta kapi 1758-59/1172 H; Bab-üs-Sa’ade 1774/1188 11). Auch unter Sultan Selim III. (1789- 1807) wird — trotz großzügiger Planungen durch A.I. Meiling für einen neuen Palast - nur der Mermer (Yeni) Kö$kü im sog. Sommerharem samt dem daran anschließenden Garten in französischem Stil neugebaut; wichtige Verschiebungen ergeben sich allerdings im alten Haremstrakt durch die Anlage neuer, zum Sultans-Sclämlik gehöriger Raume in ehemals dem Harem vorbehaltenem Gebiet, d.h. mit einer unter diesem Reform-Sultan durchaus verständlichen Verwischung alter Grenzen und Formen. Als Wohnsitz des Sultans spielt freilich der Ciragan-Palast eine bedeutendere Rolle.
\. 19.JI1.
Nachdem das Serail 1807/08 bei der Absetzung Selims III. und seiner Ermordung im Harem Schauplatz heftiger Kampfe geworden war, kehrt unter Mahmut 11. (1808 29) zunächst wieder Ruhe ein, doch wird unter seiner Regierung im Bereich des Palais mit \usnahme des charakteristischen Aufbaus auf dem Turm bei der Kubbealn 1825/1241 II und der kleinen Sofali Camii aut'der nördlichen Terrasse des Ücimcii Ycr (1809) wenig neugebaut, da der Sultan
\hh 6<iM IMuk v«»n dci Γ« 11 iss· i|cs ι<·<Μ tihaiiun Bigd.id k«»jku 4Ul dir im il<! SiiniKi ml.i 1 licvi'iidc iMkn« S uih'iih.ilU m»ui< ml die Kuppeln der II11I t 1 Sink 1 Kanin·
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Γ<)Ι·ΚΑΙ·| SARAYI
Ι'ΑΙ.ΑΜΙ·
selten im alten Palast residiert, sondern in den neuen Palästen in Be?ikta$ und Bcvletbcv. Trotzdem werden ständig Rcnovicruiigsarbeiicn durchgclühn so Re paraturen iles \la\ kö?kü und der Kubbcahi 1819/20, \\ ledcrlierstellungsarlwiten nach den Brandzcrstö rungen von 1826 im äußeren Bereich und im 1. Hof sowie Reparatur des Incili kö?kü 1828/1244 Η ι·0 und der Münze 1852/1248 11; in dieser Zeit wird auch das alte Topkapi abgerissen (1817). Im Zusammen hang mit den im Reich durehgefuhrtcti Reformen w ml auch im inneren I .eben des Palastes vieles gründ legend verändert: wichtig isi dabei für die weitere Umwicklung des äußeren Palastgcbietvs die unter Mahmuts Regierung beginnende Nutzung des einst dem Cerid Spiel und W aßcnübringen dienenden Gc bietcs um den Gülhane kö^kii für die neu aufgeslelhcn regulären Truppen. Weitere Neuerungen so die I ntternung der früher vor dem Orta kapi stehenden I xvkutionsstcinc (seng i ibretlcr) 1859 sind böigen det durch \hdulmccii I. fortgesetzten Reformen.
M. 19.JI1.
Obwohl mit L'eriigstcllung des neuen Palastes in Dol ιη.ιΐι.ιΐιςν i8$ t die offizielle Residenz der Sultane dort hin verlegt wird, laßt Sultan Abdülmccit 1. (18 59 61) noch wahrend ties Baues des neuen Palastes den ganz nach t'ranz.osischcm Vorbild gestalteten Meciiliye ko$ku errichten, der zwei auf der nördlichen Terrasse gelegene ältere Pavillons (Uadir ko^ku und l \uncü yer ko^kii) ersetzt, deren bundamente noch existieren (4): auch nach dem Brandungltick des |ahres 1856 laßt er die dabei zerstörten Teile (Atz odasi, Pagen schule und Quartier der \kagalan) wicderhcrsiellen sowie die Sofah Camii 1858/1265 II erneuern, da der Palast trotz des Neubaues von Dolm.ibali^c noch im rner bewohnt wird.
2.11. 19./ \. 20.JI1.
Der Verfall der kaum noch genutzten P.il.istbauicn geht weiter: 1861 wird der X ah kö^kü abgerissen: 1865/1279Π brennen der sog. Sommerharem am Topkapi und 1866 67/1285 II das neben dem Bäh 1 llümävun gelegene bin.inziniiüsiciiitm samt dem OlxTgeschoß des alten I l.iupttores nieder; 1868 wird di 1 bei der Kubbealti im zweiten Hof gelegene Tclhis ko>ku abgerissen und 1H70/72 schließlich grellen die I iscnbiihnbauaibetten mit Anlage des Bahnhofs tief 50a
in den Baubcstaiid des äußeren Palastbereichs ein. 1891 wird am Platz älterer Pavillon« und Vcrwal- lungsbauten gegenüber von dem be reits seit 1875 als Museum genutzten Qinili kö$kü das neue Antikcnmu scum auf Betreiben von lidhcm pa^izäde Hamdi Bey errichtet und 1899 1908 in 2 Bauabschnitten crwei tert. Weitere Veränderungen bringen die Auflösung des Harems nach der jungtürkischcn Revolution 1908 sowie die ( bcrgabc des Gülhane Parks 1915 durch Sultan Mehmet V. an die Stadtverwaltung mit dem anschließenden /Xusb.iu zum öffentlichen Park.
20. Jh.
Nachdem mit dem l'julc der Sultaiishcrrschaft 1922 der Palast bereich an die türkische Republik überge gangen war, wird er 1924 zu einem Museum umge wandelt und von da an stufenweise unter erheblichem \ufwand restauriert; neben diesen heute noch nicht abgeschlossenen Arbeiten sind im 2. Hof nach ersten I'unden byzantinischer Werkstücke 1847 seit 1957 einzelne Ausgrabungen (vgl. S. J9I.) unternommen worden.
ΙΙλμμι η, CuB I 220 52i;SkByz1 145 185; li. Λι.ΐιΐκιι, Le rclazioni ilcgli ambasciaiori Veneti al senatu... Ser.Ill 5 (ΙΊοινηζ 18ιι) 116 120; Mna ingi n, Walls ι; 14 (N«»ie r)Q: \nm κηλιιμλν iji κιr. Topkapi Sar.n 1 Itu- tu.iyiin. Ί'ΟΙίΜ 5 i2 (Istanbul 1910/11); Giiu.irr 95 9b: I (iuiii 111. Der Scr.11 in Κ'|κ·| Beiträge z. Kcnntn. J. (irivnis 12 (1915) it 6»; K. Jacobs, Untersuchungen zur Gcschichlc der Bibliothek ini Serai. I leulclberg 1919: V Ri ι IK, llicri ontkinci asirda Istanbul h.ivalt (1100 1200) Istanbul 1950. No. 185, 206, 219, 252; I·'.. Mamboury, Die Moschee Mrluueils des I'.robercrs und die neue Bibliothek 1111 Serail... Die Denkmalpflege it (l9tt) l61 tl»7: B Mil 11 it. Beiond the Sublime Pone, The Grand Seraglio of Stambiil. New Haven 1911(5): Halil l*.mu μ, Topkapi Sa ravi. Istanbul 1951 = l.e Palais de Topkapu. \ teiix Serail. Istanbul 1911; \ Ri 1 ικ, Mimai Dai ui. Darullunun I'de lm.it I'.ikMecni 7 (1952) 1 16: Di issm vxx, I'orschungen und Ι·ΐιηιΙι· ml Serai. Berlin I cipzig 19m (T. Öz). Guide to the Museum of Topkapu Sarav. Istanbul 1916; N.M. Pi Nza r, I In· I larem. \n '\ccount nt the institution ...I on don 1956; B. Mu 11 ii. I he Palace School »»t Moh mimed the Compicror. Cambridge 1941. \.U. Βικκνι. Topkapi Sarayinila Ilas ahir. (>uzel sanatI.11 <» (1941) 118 151: Z. Orgun. Qmli kövk. Xrkitcki 11/12(1941/42)252 259:11.B. Kunii 11. Kuahelerimiz. VakDcrg .· 51942) 455 455; T. Öz, r.irih Vcsikalaiι 4 (1944) 5“ A<; I H 1’zoni;mi>ii t. Osmanli dcvlctinin Sarav le^kil.ili. \nk.ua 1945; Z. Okgun, Kuh liealu ve yapilan mcrasmi. Güzel san.ul.11 (» (1949); T. Öz,
tOI'K \PI S \R AY1
1
Bäh us sdAin (Ort 4 kapi)
2
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<
Bib ü% &t'ädc
$ Xkagalai kapisO
4
\r oJ.im biiipüiigsraum
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Faith ko>ku
6
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(Tara*suJ kulesi)
\galar Cunii
l\ Ihzineu
S<h.u / k.immer
0
R.ihr Ha/inesi
ια
Has ahir Itnrahor ndasi / Stallanlagen
11
Kubbc.ilti / Bctatungs- raum der Vezire
12
1 lirk.i i S&idct / Autbcu ahrungsraum tier Rclitpiien
ι ;
Platz des ll.ivu/hi ki»$k (heute Biblhxhck Ahmet* 111.)
Μ
ältere Teile der
Sünnrt inlasi
1«
Kaschk Murads III.
(vgl. Abb. 607)
ifr
Unterbaut en des
Üeuncü yen ko^ku
C
Moscheen im Palais Gebiet
PALÄSTE
Abb 6,ι Kcktmuruktton der alteren BauheMande des Topfapi Strati null B-H. Ayvcrdi (OMI Ο IV «(ΙΕ) Μ. tu«* rclmarz B.utedc der Huh Zeit, kreuzachrafficrt—Bautehr «les ,6 Jhs.. punktiert Bauteile au* A. 17-Jh*.; spatere Bauteile ohne Innenzcicltnung hier .Werteren |«l..ch die verschiedenen lasher publizierten Plane; auch im Bauliesiand der l’atih Zett leiden noch einige jüngst Icsigcstcliic BvtcMigiingMiirnic!)
50$
VALÄSTH TOPKAPI SARAYI
\bb. bi; Der i. Hot’Je*· bcr-iils in «Icr z II 18 Jh. nn Hintergrund das Ort.i kipi (buch von Anton Ign Meiling |it6; 18;i|)
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\bh 614/611 I unhildvr dr% Mtdigchictts (um iqbii mit der I.Jgi dvr Imdcn l’jilasigrhivie dvr lurkiMlun bultanc rvchis die Spit r «1er llAlbuurl nut <kni 'Hipkapi Siravi. links ijjs Sudi Zentrum nut «lein hvurc durch dic Unix ersit.ii gt nin/ti n Gebiet dr* I ski Sar.iv hi «lern viiim xon hohen Mauern unu*chlo*>cnen (filiirf (vgl ΛΙ»!« * und 19) lebte .unii 11.1t Ιι drin B.111 des nrnrn l\il;iis rin gn>llt*v I ri I «les Holes und del H.«t<*m, **«ii «km i” lh dienic djs 1 ski
nur mehr j|\ Vl«»hniuig de* ll.ircrns vrrsioilic nci Suh.nu und verfiel m« lirl.it h diiuh Hr.iiuk Iu mir.« *n«hi (u.·1 mM**. i^si) allnuhlkh. 1828 «lurch bulr,m Mdirriud II aiilgrli»m wurde lirer di^ bvr.iskcr.il univrgchr.11 In» <h% den heut« noch vtnluiidcnen \viiluu In . og; i«p.r ging «i.i> Gehret λπ
du I HivcrMiat uber
ΙΪ ΚΒΙ X
M'kftift Xusschnni aus dem PhugcInd I 5 up <les Sta» Il planes Μ. 1:5000 mil dem
I ncdhohbcividi uni div ι.μΝ viiuhtvie. nach \bbuieh ι 79K bis 1K00 nrugebaute Eyup (jimi.
I :ig< plan dr·* Si adf teile Ι'Λ up (।:5000) mit den gröberen GtahlMutrn
ι Ilm I .yyi'il» il Iwisari
(Bau 1453)
1 Mustafa aga
+ J4$6/S6gI1
5 1 loc:i Sium pap 4 ΙΙπηςχτΙι Sultan
4- 1495/900
5 PiiLik Mustafa pap
1135/94° H
6 $cyh Abdurrahman Efendi
1557/944 H
7 Ayaz Mehmet pap
♦ 11*9/94'* H
H Semiz Ah pap
4- 1565/9^2 H
•j Mehmet Pertev pap -·
•f 1172/9*0 H
10 Mehmet bbussuud Efendi
4 1574/9*1 Μ
11 Sukolin Mehmed pup
4 H79/9B7H
12 l.ala Mustafa pap
■4 15I0/9H- H
11 Zal Mahmud pap -»
4 15*0/9!« H
ι.| 1 eridim Ahmed pap
4 1585/991 H
15 (Infer pap
4 1^86/995 fl
16 Mirrniran Mehmet aga
4 15 «9/997 H
17 Abdülkadir §cyhi l.fcndi
4 1594/100« H
(in 6)
iH Ferhat pap -♦
4 1595/1004 Ji
19 Siyavu; pap
4 i6oi/ici 1 11
20 l.ala Mehmet pap
4 1606/1015 II
21 Sokollu Ibrahim pap
4 1621/10«! H
22 \bdurrahmnn ag.t
ca. 1648
2; §air 1 nn.it Zülxryde H.inini
E. iR. lh.
Mihnph Sultan Türbesi
(Bau 1T92 56, 1207 10 II1
^ahsuhan Türboi
(Bau A. i9.Jh.)
Hbu'd-Durda Ί urbcsi
(Reparatur i«;</i251 H
Kixra llüsrcv Mehmed pap
4 l«54/l«TI H
Mehmed \li pap
4 1869/1285 n
I hnvi pap
4 lS-l/128« H
I tvini/.idc Mimed Es’ad F.f.
4 18*9/1306 H
\dile Sultan
4 1899/1316 H
Kaplan 1 lasan 1 lusnu p.15.1
4 1901/-
Suhan Mehmed V. Repd
4 1918 ι ;;6 H
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Ahh Λι·^ (<i.ilihr/!i». <b Ι*(ΐΙι.ιΐ p.i^i mu «leih 1·ιΐ!·.ι·ι und du μ·< li/rluu·«1 ΐμ< η lurbc. in den .«»rgt.dnp .πΐχ K.dkstviii errichteten Bau sind :u: Purtal.
Vurl dl· und Im ii ι /.ddrmli' Marrttnrhauglii der cnipi'd/i In dmi kleinen I rndlnd / ihlrrn In Bit.illnnc dis 19 |hs
II. RH AT PA$A TÜRBESI
1 HS REV ΡΑ$Λ ΤΓ RBI· SI
1595/1004 11
wird für den ini persischen P'cklzug erfolgreichen Pa scha und zeitweiligen Grol'vczir l'crhai paya in Eyüb die reichdckoriertc Tnrbc errichtet.
N. Poiuiy, Ιμ;ιιιΙηιΓ<|,ι gümlHÜ payalxr. Istanbul 19.17. ?·>·, P. Ayanogi.i;, I'crliat pa>.*i vc gizli knlan vakill.iri. Vakl)< -rg 7 (Ί968) 14$ 14K; Sözen 2G4.
z.V. 16. Jh.
\n deni gegen Yenihah^c (das frühere L\ kostal) hin leicht abfallenden I lang laßt sich südlich der kurz •zuvor feriiggestcllten Bali pa$a Camii und in Nahe eines benachbarten kleinen Marktes (Husrex pa$a ^ar^tsi) der aus Bosnien stammende zweite \ eztr des Sultans Sülcxman, Deli llüsrcx paja (tx54$/9Sx durch Sinan eine l’urbc errichten, neben der er auch eine Schule und einen Brunnen gestiftet haben soll (Sinan hatte zuvor schon eine 1x41 46 angelegte Mo schec in Mcppofiit I lusrex paja erbaut ©);die Türbe
eines der l;rüh\vcrke Sinans ist in der üblichen Bonn als kuppclubcrdecktct \chtcckbau mit Rund ptcilcni an den licken angelegt.
x 10
teilweise restaurier.. Schule und Brunnen bestehen schon seit längerer Zei. nicht mehr
l7./2C.Jh.
Die Tiirbe ist zweifellos schon durch die Stadtbrändc des i7./t8.Jhs. (1655, 1660?, 17x8) in Mitleidenschaft gezogen und gelegentlich reparier· worden» wohl gegen E. 17./Λ. iS.Jhs. entsteht neben ihr eine Rifti- Tckkc.
Die Baugruppe wird zuletzt durch den Großbrand 191I beschädigt; die Türke wird in neuester Zeit
Hsihsii I'M. "* .Μ-,.γ-s-,· C;'s ft««.*»
,'7 "'Γ,,'.κ -H.M "ns E.H Ayvi.kih. Huirev ps?» turw ·■
ΤΪ · RHEN
\l’b (n-uni in-iiclu der Grabstattc des Minur Sin.ni und dc· an der Spitze do dreieckigen Gründetuckes gelegenen Schil <\r.-K: cgi \hh 161),
MIMAR SINAN TÜRBES1
Xante: Mimar Sinan Türbesi.
2. V. i6.Jh.
An einer Straßcngabelung dicht nördlich des Mauer rings der Sülcymaniye Camn i—errichtet Sinan neben einem Sebil, den er 1587/995 II auf Anordnung Murads III. '1566 74; zum Gedenken an Sultan Süleyman baut, sein eigenes Grabmal (T)- ein auf sechs I feilem errichteter Wölbbau in einem mauerum schlossenen kleinen Bezirk, dem Aga kapisi (Sitz des Janitsc harenaga; gegenüber. I lier wird er nach seinem lode 1588/996 11 bestattet.
20. |h.
Nachdem noch 1922 der \rchitekt r\li Talat Bey in dem Bezirk sein Grab findet, wird der kleine, in der Zwischenzeit verfallene Bezirk durch den Architekten Vasfi ligeli 1935/34 gründlich restauriert: aus dieser Zeit stammt die heutige Bezirksmaucr.
HadikatI 19; A. Ri i iK, Mimar Sinan. Istanbul 1951, it; I.diu μ, Mosquccs 84 88; I. Kl'MHAitu 11 \k. Istanbul schiller. Istanbul 1958,62 6;; 1.11. kox> μ 1, Mimar Koca Sinan. Istanbul 19.18, 119 izG; I 1.11. Sinan 42 41, Ι’Ύκί , Guide No.68; \ Bna.i, Mimar Sinan hakkmda arajtinnalar 11. Sanat Tarihi \ ill t (1972/75) 141 162®.
S12
ι (Ίαη .
\bb 6ζζ Blick von Osten auf die Türbe. deren heutige Form sich durch d.i^ I chlcn der Kuppel erheblich vom cinMiecr. Biu unterscheidet
PERTEV PA$A TÜRBES1
Name: Pertev pa§a Türbesi.
In Nahe der Eytib Camii läßt sich der 2. Vezir Pertev Mehmet pa$a (ft 572/980 H) durch Sinan eine Türbe erbauen, die sich in ihrer einfachen, einem Wohnbau ähnlichen Form klar vom sonst üblichen Typus unterscheidet. Neben Pertev pa§a werden weitere Mitglieder seiner Familie bis A. ij.Jhs. hier bestattet.
zo.Jh.
Cm 1927 Einsturz der Holzkuppel über den Haupträumen und in neuerer Zeit Restaurierung.
Λ. Erdogan, Pertev paja’mn hayati vc cserlcri. VakDerg 2 (1942) 2JJ 240; A.S. Üi-Gi-N, Pertev Mehmet paj.i’nm cserlcri. VakDerg 2 (1942) 241-245; Ecu, Sinan 5; 54·
Abb 625 Srrul*» nfroi.» <l< * ( »mBImiii·*· des l’< n»*v p.r,..i.
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Nachdem das im ausgebaute und seitdem
mehrfach reparierte Wasservcrsorgungssysrcm im Laufe des Mittelalters fast völlig verfallen war und die Bewohner der Stadt ihren Bedarf im wesentlichen aus Zisternen und Grundwasserbrunnen hatten dek- ken müssen, laßt Sultan Mehmet 11. bald nach der Eroberung 1453 umfangreiche Bauarbeiten in dem zum Valens-Aquädukt führenden alten Wasserlci- tungsnetz ausfuhren — in der sog. 1 lalkah-Wasserleitung, die das Wasser aus dem westlich der Stach gelegenen Hügelland in die Stadt fuhrt. Diese auch die Anlage neuer Stollen umfassenden Ausbauarbeiten sowie gründliche Reparaturen nach dem schweren Erdbeben 150c; werden unter den Sultanen Beyaztt II. (1481-1512) und Süleyman (1520-66) bis in die 2. II. 16.Jhs. hinein fortgesetzt, um die in dieser Zeit neu entstehenden Stiftungskomplcxc (Beyaztt Camii, $ah- zade Camii, Süleymamyc Camii ) mit Wasser versorgen zu können. Dieser sich einschließlich inzwischen notwendiger Reparaturen (1509) über ein Jahrhundert hinziehendc Ausbau sowie die geologisch-morphologische Struktur des Einzugsgebietes lassen ein vidgliedriges, aus 16 Einzelleitungen bestehendes Auffangnetz entstehen, dessen Leitungen erst ca. 4 km vor der Stadtmauer in einem Strang zusammengefaßt werden, der im Stadt inneren über den Valens- Aquädukt lauft; das Netz ist schon 1584 erstmals kartiert worden©. Die Zahl der Kunstbauten in diesem Netz ist nicht sehr groß; neben dem Valens-Aquädukt gibt cs den zweifellos noch aus byzantinischer Zeit (758?) stammenden, teilweise zweigeschossigen Maz- luni kemeri mit 11 Bogen und 104 m Länge, den ebenfalls aus 11 Bögen bestehenden 'I ck kemer (evtl, von Sinan?), den achtbogigcn Ali paja kemeri (Qftc kemeri) sowie einige niedrigere Bogenkonstruktioncn aus türkischer Zeit. Im 17.Jh. wird das Halkalt Netz noch durch eine weitere, 1672 für die Köprülü-Stif- tungen errichtete Leitung ergänzt, die etwas westlich des für die Sülcvmaniye Camii angelegten Stranges das Gebiet um das frühere Dorf Kara /\hmcth (Kara- matli) erschließt. Umfangreiche Reparaturen werden 170H/1 120 II durch den Großvczir C'orhdu Ali pa§a (1 706 10) unlcrnonimcn®; dic I .cistung ties gesamten I lalkali Netzes wird auf etwa 6000 m'/Tag geschätzt.
Angesichts des raschen Wachstums der Stadt läßt Sultan Süleyman L trotz gegenteiligen Rats des Großve- zirs Rüstem pa§a mit erheblichen Kosten und unter Einsatz, von Truppen und auswärtigen Arbeitskräften zwischen 1554/961 II und 1565/972 H-durch seinen Architekten Sinan®—ein neues Versorgungsnetz anlegen, das bereits 1559 teilweise in Benutzung ist; mit Hilfe dieser Leitung - der sog. Kirk £c$mc-Lcitung soll Wasser aus dem schon früher (wohl unter Theodosius 1.) erschlossenen Gebiet nördlich der Stadt herangeschafft werden. Dabei werden offenbar Reste älterer Aquädukte wiederverwendet (Egri Kemer ®;, mehrere andere große Aquädukte werden nach Entwürfen von Sinan völlig neu errichtet, wobei ein Unwetter während der Bauzeit (1565) drei Aquädukte (Maglova kemeri, Uzun kemer und Kovuk kemer) stark beschädigt; Neubauten Sinans sind der Bend kemeri, der Uzun kemer, der (früher als Justiniansa- quädukt bezeichnete) Maglova kemeri und der Gü- zelce keiner bei Cebeciköyü. Dieses wohl längste und am reichsten mit Kunstbauten ausgestattete Netz hat sein Einzugsgebiet in den Seitentälern der beiden kleinen, ins Goldene Horn mündenden Flüsse Ali bey suyu und Kagithane suyu in der weiteren Umgebung der Dörfer Kemcrburgaz (des antiken Pyrgos) und Beigrat (Petra). Die Leistungsfähigkeit dieses in der Folgezeit immer wieder reparierten Netzes (E. 16.Jh., zwischen 1683 1703 0) wird in den folgenden Jahrhunderten durch die Anlage eines Sammelbehälters bet Kemerburgaz durch Sultan Osman II. (1618 22) sowic durch den Bau mehrerer großer Sammelbehälter mit Staumauern (Bend) noch erheblich gesteigert: 1722 werden unter Ahmet III. (1703 ;o) 7 neue Staubehäher in den Tälern des sog. Belgrader Waldes erbaut; 1766 folgt nach Erdbebenschäden an den älteren Staudämmen der Ayvad-Bend unter Mustafa III. (1757 74). Damit stellt die Kirk ^csmc-Lei- tung mit einer Leistung von ca. 12600 m'/Tag über mehrere Jahrhunderte die Versorgung des größeren Teiles der Stadt sicher infolge ihrer Höhenlage (+ 55 m NN) allerdings nur der tiefergelegenen Bereiche.
Die Betreuung und Verwaltung dieser als \\ aqf (religiöse Stiftung) angelegten Leitungen wird durch die entsprechenden Stift 11 ngsbriefe geregelt; in den Fäl-
$ 14
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Abb. 624 S r« n · ► i//c «irr drei Haupt \\ jssrrlciiung*nri7c im \\t iin da* in mchrcirn Phasen durch ihik Mungc ci^citriu ll.dkdt V ,dui\hlaurm^k Linien m. Punkten;, in d<f Mn»i »l«c kirk <,c^n>c I uinn^ γΜτι< hpiinktiuli I nuc) und rechn dir ab citnhuu 1 aksjm Leitung punkturu 1 ιηιςη
“BAHQEKÖY KEMERI
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(ixTAN MAHMUT KEMERI
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\bl*. Dir zur Kirl (,λ^πη* Leitung gehörige Mnglova lumen '·ηι dem ιΗ.|Ιι. νκΐΐ.κΐι als | um nn.irr Λψι.πΙιιΚι bezeichnet j \»»n Xorden Der in der \.ilu von Kcniethurg.!/ hegende Xquadukt gehf'irt zu den von Sinan lur elit e I utung eint bit ten Kunstbauten.
len, in denen bestehende Leitungsführungen durch neue, zu einem anderen Stiftungskomplex führende Strängt (katmaj erweitert werden, bestehen vertragliche Regelungen über die jeweils zustehenden Wassermengen. Seit Μ. i6.Jhs. treten neben den Stif- tungsvcrwaltcrn auch Beamte auf, die für ein (meist in Sultansbesitz befindliches) Netz zuständig sind (Suyolu näziri); daneben bestehl für die technische Betreuung die Korporation der suyolculari (Evliya Il 230fr.}, der vor allem Albaner angeboren.
Unter Sultan Mahmut I. (1750-54) wird ab 1730/1144 II in Abschnitten noch ein weiteres, ca. 25 km langes Leitungssystem angelegt, die sog. Taksim· Leitung, die von dem ebenfalls wen nördlich der Stadt gelegenen Gebiet und Bahgcköy aus Wasser in die nördlich des Goldenen I lorus und am Bosporus liegenden Stadtteile Kasimpa^a, Galata, Beyo- glu, Itndikb und Be^ikta> führt. Die in vier Abschnitten bis 1H39/1255 11 errichtete Anlagc besteht (ähnlich wie die anderen Leitungen) aus einem System von 3 Staubchältern (Valide bcndi 1750/1163 II, Topuzlu bcndi 1750/1163 II; Valide bcndi 1796/1211 II und Sultan Mahmut bcndi 1839/1255 II), aus 2 großen Aquädukten (Bah^cköy kemeri; Sultan keinen
1732 53/1145 II) sowie zahlreichen im Lcitungsver- lauf liegenden Sammelbehältern, Überlauf- und Ent- lüftungspfeilern (sutcrazi), Brunnen und dem großen, 1732/1145 II errichteten Verteiler auf dem heutigen Taksim Meydani.
Im 19. II1. erweisen sich Teile der alten Wasserleitungen als schadhaft und auch die alte ()rganisation reicht nicht mehr aus und wird im Rahmen der Reformen unter Sultan Mahmut IL in dem 1836/37 neu geschaffenen Su Nczärcti unter der Aufsicht des livkäf Nczä- rcti zusammengefaßt. Weiteres Wachstum der Stadt und akuter Wassermangel in den neuen Stadtteilen zwingen 1855/60 zu Überlegungen, auch weiter ent lernt liegende Bereiche für die Versorgung zu er schließen; dabei wird ab 1X74/1291 II von einer Pri vatgescllscbaft ein Xnscblußnn den ca. 40 km entfernt liegenden Ί erkoz See geplant und gebaut. Im Zusam menhang damit wird in den neuen nördlichen Stadtteilen ein nach europäischem Muster angelegtes Lei tungsnetz installiert. Wahrend die Betreuung der al ten Wasserleitungen schon 1921 einer der Stadtvcr waltung angegliedcrtcn Behörde übertragen wird, gehl die Tcrkoz Leitung erst 19; $ durch Kauf in stad tischen Besitz über.
WASSER VERSORG!’NG
Abb 626 Bück von Süden auf den zum Halkeli-Ncu gehörigen .Ma'zul MazJuntj Kemeri. der bei ca. 104 m Länge 1: Bogen mit einer max. Hohe ve.
18,1 m über dem Talbuden hat: der au* »auber gearbeiteten Kaik«tcinquadcrn errichtete Aquädukt gehört zu der. ältesten Bauwerken die«c« Netzes.
Hammer, CuB I 5-0-578; Anonym, Die Versorgung der Stadt K’pel mit Wasser. Deutsche Bauzeitung 18 (1853) 36-66; Forchheimer-Strzygowski 1-34; Glklitt 15-14; A. Refik, Onuncu asr-i hicride Istanbul hayan. Istanbul 1914/1533 H; G. Ara, Istanbul Evkaf Sulan. Sihhiyc mecm 16 'Istanbul 1922, 98—135; S. Nazim, Istanbul $ eh rem a neune evkäfdan devr olunan sular. Istanbul 1922/1541 Η, H Glück, Türkische Brunnen m K’pcl. JbAsiatKunst 1 1924; 26-30; S. Toy, The Aquaeducts of C’ple. Journal RIBA Nov. 1928 'London,; A. Refik, Hicri onbirinci as 1 rda Istanbul hayau. Istanbul 1951, Nr. 47, 67, 94—95; A. Refik, Hicri onikinci asirda Istanbul hayati. Istanbul 1930, Nr. 106, 116, 179, 261; K.O. Dalman, Der Valens-Aquädukt in Konstantinopel. Mit Beiträgen von P. Wittek. (IstForsch 3) Bamberg 1933 Q; A. Refik, Edebiyat FakültMecm 8 (1932), Nr. i, 2, 4, 6, 10; 1. Kcmbaracilar, Istanbul sebilleri. Istanbul 1938; Z. Orgun, Tophane ^e$mesi. Arkitekt 9 ^Istanbul 1939, 228-231; A. Erdogan, Cskudar suyollan hantasi. Türk TarihArkEtnDerg 4 '’1940;; J.H. Tani^ik, Istanbul Cxjmeleri: I Istanbul ciheti G943), Π Bcyoglu ve Cskudar ciherleri. Istanbul 1943 45; A.S. Cnver, Fauhin oglu Bayc- zid’in $u yolu haritasi. Istanbul 1945. S. Nirven, Istanbul sulan. Istanbul 1946; A. Ogan, Le* Fontaines d’lstanbul. TTOK-BcH 68 ^1947; 1 -19; R. Anhegger, Eyyubi’nin me- nakib-i Sultan Süleyman’L Tarih Derg 1 (1949) 119-144(2); Mambocry, IstTour 194 -208, 574-579; Μ. Erdogan, Tarih Derg 5/6 G951/523 98 99(3); S.N. Nirven, Istanbul’da Fatih II. Sultan Mchmcd devri Türk su medeniyeti. Istanbul 1953; Eyice, Guide No. 198; S.N. Nirven, Taksim Su mak
semi. Arkitekt 24 'Istanbul 1955) 181-185; N. Yüngcl, Taksim suyu tcsislen. Istanbul 1957; P. Wittek. Zu einigen frühosmanischen Urkunden (IV) WZKM 56 (196c; 267- 284; R Mantran, Istanbul dans la seconde moitie du XVIIesiccle Paris 1962, 166-168; A Bilgen, Mimar Sinan hakkmda ara^tirmalar. Mimarhk 5 1969 19-26®; H. Generi, Vakif sulan ve su vakiflan. VakDerg 9 19-1 6—-—9: Ayverdi, OMFD IV 611-617: C. Orhonlc, The institution of the „suyolcu“ in the With century. Actes 1. Congr- IntEtBalk et SF.Europ III (1969) 673-676 ®.
Von den oben in ihrer Entwicklung behandelten Wasserleitungen zweigen, sobald die Leitungen bewohnte Gebiete erreichen, zahlreiche kleine Stränge ab, die die seit dem 16.Jh. in verschiedenen Redaktionen erhaltenen \X asserleirungskartcn sorgfältig verzeichneten. /\n diese durch die „suyolcular" (s) überwachten und instandgehaltenen Strange waren neben den großen Moscheen und den Bädern zahlreiche Brunnen angeschlossen, von denen heute noch über 400 im alten Stadt bereich erhalten sind - viele davon freilich heute nicht mehr genutzt und daher allmählichem Verfall preisgegeben.
Die ältesten erhaltenen Brunnen der Stadt stammen aus dem I·.. 15 .Jh. (vgl. die folgende Liste), die Mehr-
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zahl ist 1111 iK.|h., cine große Zahl .meh ini Laufe des 19.JI1S. errichtet worden: ihre Verteilung auf die Stadtgebiete ist bisher noch nicht näher um ersucht worden, mag aber wohl in Relation zur Bcvölke rutigsdichte tier Quartiere und zu ihrem sozialen Ni veau stehen. I )ie bauliche I orm der Brunnen ist ziem lieh gleichartig allem der Dekor wird im tX. |h. reicher: cs entstehen breite Schaufassaden mit zier lichcm Rchcfschniuck und langen Inschriften, die im Stadtbild eine wichtige Rolle gespielt haben.
Line bauliche Sonderform sind die Brunnenhäuser (sebilhanc), die meist irn Zusammenhang mit grüße ren Bauten errichtet wurden: ihre Zahl hegt bei ca. X| (nach kumbaractlar, dem auch die Numerierung in den Plänen Μ. 1:5000 folgt). Die bedeutendsten unter den sebilhanc sind die in der 1.11. 18. |h. gcstil teten Brunnen vor dem Bäb-t I liinmtin, vor der Is kelc Camii in I kküdar, in Tophane und Im Azapkapt.
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\bb 6<c Xnsuhf <ks nn Quartier
S 10
WASS IRV I RSOR GI .
Abb. 6% ι Sc hem apian nm Angabe dci im Lexikon benutzten Planausschnittc des Siadiplancs Μ. 1:5000 nicht ahgcbildete Stadtberciche punktiert', die Zahlen in Klammern -ind die Seitenzahlen. au! der der jeweilige Planausschnitt erscheint
S 20
REGISTER
Das Register ist in eindeutiger alphabetischer Reihenfolge angelegt, wobei die im Türkischen bestellenden Unterschiede in der Folge von t/i und g/g sowie von ä, u und ü nicht berücksichtigt wurden: i und g werden also in der Abfolge wie ι und g behandelt, ä. ö und ü stehen jeweils wie ac, oe und ue. Dagegen folgen (/. und S jeweils getrennt hinter C und S.
An Abkürzungen wurden nur die folgenden verwendet: Ef.= Efendi; Ham.= I latnam; Medr. = Medrese; Mckr. = Mcktcp; Msc. = Mescit. Die hinter den Namen des Baues folgende Buchstabcii-Zahlcnkotnbination gibt dessen Ort in der Kartenbcilagc an, sonstige Zahlen seine Erwähnung im Text oder auf Planen; kursive Zahlen verweisen auf ausführlichere Behandlung des jeweiligen Monumentes.
Eine Wiederholung der vorderen Namcnstcilc wird durch gekennzeichnet.
Abbas aga Msc. (C 6/$)
Abdi gelebt Msc. —* Cihngirler Msc.
Xbdülhalim Ef Medr. (D 4/24) 409
Abdülhamid Medr. und Türbe (F 6/;) 58, 34*
Abdülkadir Gaylani Tekkcsi (B 7/1 j) Abdüllatif Msc. —» Tuti Lauf Msc.
Abdürrahman Medr. (D 4/24) 409 z\bdürrahman Ef.Mekt. (D 5/5) 409 Abud Efendi Hani 330
Accm aga Msc. (=Theotokos Chalkopra- teia; G 7/10) 21, 76-7#, 252, 28$, 497
Acemioglanlar Hain.+ Msc. (E 6/15) 258, ? *4
Achilleus-Bad 18; Diabatika 269
Acimusluk Ham.+Msc. (F 6/17) 542
Adile Sultan Türbcsi 508
Adil^ah kadin Msc. (C 2/11) 245, 502
Adliye Nczarcti 81, 256
Adliye Sarayi 125, 238, 414, 494 Aetios-Kloster 166
Aetios-Zisterne (C 3/22) 21, 25, 27, 271,
Aga Camn (F 8/12) 226. 228, 513
Aga Cayn Msc. (B 8/17)
Aga^kakan Msc. (B 8/16)
Aga Ham. (B 8/3) 201, 525
Agakapisi 469, 512
Agakapisi Msc. (E 5/18) 275
Agora Tctrastoos 248
Ahaveyn Msc. (C 5/11) 383
Ahi (Jxlebi Camii (F 5/5) 342
Ahirkapi 32, jijff., 423
Ahirkapi Msc. (G 8/t) 515
Ahizade Msc. (D 4/28) 409
Ahmediyc -♦ Sultan Ahmed Camii, -> Orta Camii
Ahmed aga Msc. Haci Kü^ük Msc.
Ahmed Qivuj Msc. (C 4/3)
Ahmed Qclebi Msc. -» Ayakapi Msc.
Ahmed pa^a Msc. —* Hirami Ahmet paja
Msc.; -» Topkapi Camii
/Xhmcd Kethüda Msc. (D 7/20) 25 1
Ahmed pa^a Türbcsi -♦ Mihrimah Sultan Camii/-*Türben
Ahrida Synagoge joz
Akarca Msc. -♦ Öksüzce Hatip Msc.
Akar^c^me Msc. Emin Sinan Msc.
Akbiyik Ham.+ Msc. (G 8/2) 236, 313, 324
Aktjc Hisan —· Anadolu Hisan
Akra (=Bosporios akra) 17, 21, 313
Akropolis 74, 495
Aksaray 29, 32, 219^, 25 3 f., 341, 444fr.
Aksaray Camn Valide Pertevnival Camii
Aksaray Ciftehamaini (D 7/5) 254, 524, 444 f.
Akseki 29
Akseki Kemalettin Msc. (C 4/24)
Akjemsertin Msc. (C 4/25)
Alaca Ham. (F 6/7) 324, 342
Alaca Msc. (F 6/7) 342; (F 4/27) 321
Alaca Tekkcsi (B 1/6)
Aläettin Msc. + Tekkest (D 6/9) 427
Alay kö^kü (G 6/16) 497, 504
Alembey Msc. -* Igeiler Msc.
Ah aga Mekt. (B 5/10)
Alt Baba Türbcsi Vezirhani
Ah Cavuj Msc. (C 4/1) 167, 436
Ah Fakih Msc. (B 8/14)
Ah Hoca Msc. (F 4/2) 321
Ali paja Kcmcri 5 i4f.
Ah pa^a Kenise Camii -♦ Kariyc Camii
Ah paja Medr. (C 4/14)
Ah paja Yakup aga Msc. (E 6/22) 258
Aiman Q$mesi 69
Akay Msc. (C 4/21)
Aki bogaca (Ahmet paja) Msc. (D 4/13) 409
Akimcrmcr (= Eximarmara) 32, 219ft’., ;6;
Akunizäde Msc. -♦ Cama^irci Msc.
Amastrianon 16, 267
Amcazäde Hüseyin pa§a Medr. + Msc.
(D 6/5) 270, 27 5
Anadolu Hisan 28, //2-yyy
Anadolu Kavak 332
Analipsis-Kirchc (B 9/1)
Anastasia-Kirche Hagia Anastasia Andreasklostcr -» Koca Mustafa paja Camii
Anemas-Gcfängnis (C 1/14) 224, 301 ff., 304 f.
Ankaravl Medr. (D 6/16) 275
Anonyme byzantinische Baureste: Bad Ιηί Archiiol. Museum jo
sog. irenenturm (F 6/10) 4Jt 342
Kirchenbauten 72
Nischenbau (G 7/5) 42 44, 497
Substruktinnen in Acimusluk sok.
(F 6/iz) 41, 342
Substruktioncn bei Goicnsäule (G 6/3) 4tl· 497
/Xntiochos-Palast Euphemia-Kirche
Apostelkirche (vgl. Fatih Camn) i9f., ztf- 24ft, 29, 39, 52, 120, 133, 158, 191. 267, 269, 40j 406, 409f.
Aquaeductus Thcodosiacus 271; Valentis —* Valensaquadukt
Arabacilar Ham. (C 2/7) 302, 325
Arabacilar Msc. (E 5/4) 275
Ara bl ar Hani 275
Arap Camii (F 4/22) 27, 32, 56, 79-^0, 321
Arapkapisi Msc. (B 9/9)
Arap Köfku (Balikhane; G 7/2) 316, 497
Arasta Car^i 472 ft'.
Archäologisches Museum (G 6/17) 44, to,
77, 99’ !14» »Π, Π?, 154. S04
Argyropratcia 25z
Arkadianai 21
Arkadius-Forum; Säule Forum
Arcadii
Arkla (Arcula) 25. 27, s8
Armatorion -* Hippodrom
Armenische Kirchen:
Christuskirche (F 4/s)
Surp Agop (Hagop) (B τ/9)
Surp 1 larutiun (E 8/6)
Surp Hrichdagabed (C 2/2)
Surp Kevork = Sulu Manasnr
Surp Krikor (G 4/;)
Surp Nigogos (B 4/s)
Surp Ohanes (F 7/53; B 9/15)
Surp Tadcos Partorimios (D 8/t)
Katholisch .innen. Kirche 201
Protestantisch armen. Kirche (E 7/13) ^8
Patriarchatskirchc (E 8/5) 317
Arpact Hayrettin Ef. Msc. (C 1/7) 508
Arpacilar Msc. (F $/2) 542
Arpa Emmi Msc. (B s/t)
Arpa Emint Mustafa Ef. Mekt. (F. 6/10)
*75
$21
KJCIM I R
Arslanhene n. u. 7«. *'· '29
Artopolrimt 14'
Vmali Mm.'. (b 7/-0) 2!i'
Vpar-Zisterne -l/<*) 21> *'· 27« 2O4· •Ί. -"ΐ,
Vtnrci Ihm u-. '49
Ksmk' lläiuti Tiirbesi (D 4/') ’9' \$cib.i$i Mm:. (B i/t) \sjtk p.1^.1 (lamii (!) 4/4) u. «9«. ,‘fio f"
5,9
Vir EfJl.ini + Kiitiipli.ine (Γ6/4) m2
Atatürk Brücke (Köprü) (I·. 4) 579
V.iturk Bulvan 61. 191, 19-, 214, "9»
4S9
VtAullah bt- Mckt. (11 (vio) 27'
\nf IT Kütiiphanc (E (/28) 275 \tik \li Pa^i Camii (F 7/11)+ Mcdr.
iF ^/12) 157, -7o, 28;, /"ί
\tik Ah Pa$a Camii (Zmcirlikuvu) (C 4/11) u, »7/- rr
\rik Ibrahim pa?a Camii (F 6/7) 32, 59’
\tik Mustafa pa$a Canui (C 1/1) 27. U, A»-/;. ;02
\nk Valide Camii — Eski Valide
Camii
Xtmcydan —* Hippodrom
Umeydan Sarayi -♦ Ibrahim pa?a Sarayi \tpazan 276. 407. 409
Xtpazari Canui —* Manisali Mehmet pa$a Camii
Xugustcion 19, 21 f.. S2, 86f, 216, 24X-249 Xus Ef. Camii -* Ivaz Ef. Camii
Xvci Mehmct Msc. Egrikapi Msc.
\vrct pazan 250, 419
\vrei t»M= Arkadius-Saulc -* Forum Arcadii
\ya... —* Hagia..
\yakapi (E 3/1) 32, 97, 198, 309
\yakapi Ham. (D 5/1) 97, 198, 309» 325
■\yakapi-Kirchc p/, 198, 309
Xyakapi Msc. (E 3/1) 309
Xyakkuqunlu Mcdr. -* Fatih Camii
Ayasofya Camii)=llagia Sophia (G 7/6) aofF., 27f., 29, 32, 32, 65, 76, 81, 84 y6. 1 I2t , 212, 216, 230, 252, 248Γ., 430, 43 5, 466. 497
Ayasofya (Camii)- .Stiftungsgut 557» 340, 545» 345» 552
Ayasofya Ham -♦ Haseki Hürrcm Sultan I lam.
Ayasofya Müzesi 52, 117, 128, 162, 197, 214, 246
Aya 1 hcrapon Ayazmasi 497
Aya \ laherna Kiliscsi —» Blachsarnyi Ayazma « >rtr):
Christos Sotcros 109, 497
Hagia Anna in Hieoiokos Muchhotissa —*
Hagia Paraskevi in Panagia Ihin^crli
I lagia Paraskevi 309
Hagia Zoni (Tirnia Zoni) 302
Hagios Antonios in Surp I Inchclagahcd —»
Hagios B.isileios im Leo-Vorwerk
Hagios Charalampos 309 l,nc' llrl l>alr’;ir dial
Hagios Georgios m Panagia P.lpis -»
Hagios Johannes Prodromos in Kyria Uranc'm -*
Hagios Menas in Ilag.Menas —in Mc- tochion Hag Taphu in Panagia
Balinu -*
I Ligios Nikctas 302
Hagios Nikolaos in Hag. Taxüirchcs ->
Hagios Slraii in 1 lag Tsixiarchcs
Hagios Theodoros in Hag Theodoros —»
Hagios Therapon 497
Ayazma (Jc^mesi 275
Xyazmakapisi Msc. (E 5/2)
Aydinoglu Tckkcsi Msc. (G 6/13) 497 \\10s... Hagios...
Aynah Celine Msc —► Dibck Msc.
Aynahkavak Msc. (=Aynali Ccjme Msc.;
C 6/12) 1 30
Aynulhayat Msc. (F 8/7) 2S5· 317
Ayjc Kadin I lam. (E 6/1) 275
\yvad Bcndi 514 t.
\yvansaiii\ + Ayvnnsaraykapi (C 1/2) 302
Avvansarax Msc. (C 1.2) 302
\yvaz Ef. Camii -* Ivaz Ef. Camii \zapkapi ;2of.
A/apkapi Cnrnii (I 4/29) 32, 54, 321, 352, ,’7.V 7^
Azapkapi Schill 321,430
\zcblcr Ham. (E 4/14) 196, 324, 489;
Msc. —* Elvan Cclcbi Msc.
Baba Cafcr 311, 342
Baba Hasan (Alcmi) Msc. (I) 6/18)
Baba Haydar Msc. (B 1/3) so«
Bäb 1 Ah 51, 497; . Msc. -* Nalh Msc.
Bab-ι Eetva 465
Bäb-i llumaviin (Ci 7/$) 32, 496f., 502, 504
Bäder (byzanlin.) 42Γ., 4X 153, 254;
(türk.) {24 in
Bah^di I lain 275
Balujckapi 32, $7, 311» dH, 342
Bah^cköy Kemeri 5 15L
Bahnhof (Sirkcci) 497, 504
Bakkalzadc Msc. (C 4/5)
Baklah Msc. (I) 7/16) 254
Balaban aga Msc. (E 6/14) 21, 32, 25«
Bala Süleyman aga Camii -|- Bal:i Tckkcsi (A 7/1) 291
Balai 32L, 83, 102, 1 io, 166
Baku (l'crrnh Kvthuda) Camii (I) 2/1) 32.
302, /4T/; . Ham. -* Osman Ef.llnm.
Balat iskvlcsi Msc. ( = A'usuf Sücniiitin Msc.; I) 2/3)
Balat ksipisi (I) 2/3) 134. 302;. I Iain.
524
Bal^tk Tckkcsi Msc. 50K
Balikhiinekapisi (Ci 7/16; 497
Bj1iI.Ii 34; - Kilisc ( ~'Hicoiokos Pigisj 416
Balikpazari kapisi (Galata) 320C
Bahkpazan Tckkcsi M%c. (l· 5/4) 34*
B:ili pa?a (lamii (C 5/3) 32. ft)
Balkapan Hani +· Msc. H j/X; 32, 56,
H2f., 454
Ballaci Ham 342. 347. 349
Barbara-Tor (=Topkapi) 513
Barbaros Hayrettin paja Ham. 327.-.
Tiirbcsi 45 Xf.
Basar Kapali Car^i
Basilica (vgl. Yercbatan Sarayi) 21, 76, 2'2. 2*;#.
Basilica Theodosiana 258. 260; . Vetusta 268
Basihdu Quartier 232
Ba^ci Mahmut Msc. (C 7/3) 251
Ba^kadm i 'mctullah Msc. Simke^hane Msc.
Ba^kur^unlu Mcdr -♦ Fatih Camii Ba^makcizadc Msc. -» Salih pa?a Msc. Bayram Cclcbi Msc. (D 7/24) 517 Bayram paja Tckkesi Msc. (C 7/12) 25 1, i’yf-
Bcbck 101, 5 15
Bedestan -+ Cevähir Bedestan=Grosser B.; -» Sandal Bedestan; -► Galata Bedestan
Bcdrcttin Camii (F 3/7) 321
Behram Qivuj Msc. (E 8/7) 517
Behruz aga Msc. —· Gdabaji Camii
Bekarbcy Tckkcsi 251
Bekir aga Tckkesi 275
Bekir pa$a Mckt. (D 7/9) 254
Bekir pa*a Msc. (C 7/8), -► Davutpaja is- kclesi Msc.
Beklag Ef Msc. (F 4/9) 321
Bclediye Sarayi 273, 391
Bdgrat kapi (A 8/4) 32, 291, 295
BdisanoS’Turm (Turm ; 5 -Scemauer) 61, 22 3, }12f.
Bcnhzädc Mcdr. (D 4/29) 409
Bcrcketzade Msc. (I? 4/15) 521
Be^ik^izädc Msc. (C 7/9) 2$ 1
Bc^iku^ 24, 32, 34, 198, 439, 504
Be$ikt:is Camii y;.? 4^9
Bc^irag.i Medr.-FMsc. (F 6/54)
Bcvazid aga Msc. (B 3/3)
Bcya/id Camii (E 7/1) 18, 32. 39, 219t’.
238, 264f., 3|f\ 154» 1^4 >><’·
Bc\a/id Hain. (E 7/5) 2tS, a(M, 264L, 55 5 .
Bcyjzid-i Ccdid Msc. ^C 8 \) 231: .
(Π 4/5) 321
Bcvazid Kulcsi J 6/21) 23S, 264L, 349
Bcya/id Mcdr. (E 7/t)
Hw Msc. Sikihi Mehmet bc\ Msc.
Beyccgiz Msc. (D 1 i<>) 309
BevlerlKry 304
522
KM JS1I K
Bevoglu j», 54. 219. 22 2, 1 16
Bc/irg.inha^i Mm (B m/h)
Be/mi.ilcnι \ ali<lc Sulhm Mw. It ./(,) BcZ/azlsUli * BcdcM.III Bc//.i/m Ms< · Mcvidiveiih Μ ι Bi^ak^i ( \lautm) Mm. I 1/12) i9< Binhirilnek ZiMeitu* I ?/.·' ·ι 242,271.
•••C·. 2»4
Billicc Mm. (( 1/2) 1(1·’
Bitpazari 448; . Gal.it.i; G 4)
Bixikli Unsres Msc ί 1\\
Bladicrncn (Blachci nai; ( 1 < 2)17.21.
25. 27, 5 7. #2. 271. 2H6. 4Ο1ΑΓ., 508
BLicheriicn Kirche · I he«»lokt»\ Bl.i« lier ιιόι 1
Blacherncncruiuer 224. 244. 294, p/ / 4θ8,429
BlachcrncnpalaM (( 1) 24. 2$. 47, 161, 244 f., 2 44. 429
Blachernent>>r 304 tf.
Blach Sarayi 1) 4/17) HK. 409
Bodruin ( amn (D 7/12) 21. 27. 42,
/ / /07. 240. 244, 267
Botlrum Hani 264. 449 (+Bodruin Hain .Msc.)
Bodrum .Msc. ♦ Sofia ΚίιιιΙι Msc.
Bogazkcscn -+ Rumelihisari
Bogdan Sarayi 10K
Boghca I lam (I 4/28) 421
Bonos-Palais 24, 405; . Zisterne 27X1., 404
Bostan (lamii (I) 1hl) 254
Bostanci (baji) Ali Msc. (I 7/47) 2X4. 417
Bostanci kapi 497
BoMancilar Tabhanesi Msc. (G 6/6) 497
Bostan I lam (P. 4/6) 424
Bosran iskelesi $o8f.
Bostan kapisi (1) 7/25) 3 > 7
Boi anciatcs-Palais Gog.) 41
Boyaci kapi Patih Camii
Bosdogan Kcmcri -♦ Valens Aquadul.i Bozkun Irani 342 Brachiolum 21. 24, 27 Bucaklragi Msc. (B 10/4) 292 Buyuk Bend 515
Buyuk (.ar 1 · Kapall Caryl
Biiyiik Corap^i ham 442
Buyuk Cukur ham 444k
Buyuk Kovacilar Ham. H.6/3) 275
Buyük Rule kapi ((«alata) 421
Buyuk Yem liant (I 6/22) 5 7» CD» 4 5θ
Buyuk Yildiz ham 275
Buhara Tckkesi Msc. H' 7/5^ *^5» 461 Bukoltron Hafen (P H) 58, άο» 225. 414 Bukolcon Palais 21. 25, 27» 229,
232, 245. yff.
Bulgarische Kircht H) 3/19J 3°9 Burmah (Minare) Msc. (p. 6/5) 42» 48. 275.
W, 4»ι
Bursa Tckkcsi Msc. · Arp^rllnr M e.
Bus -♦ Porum Bovis
Byzantion 16 ff., 19» 51, 64
Gi|t ι .ig ι (b usui l akih) Ms< ' ί .··« ι aga ham 442 < .iki ( el« bi Mm. · Tin I 11 ( alci ( < I* l»i <
Msc.; · Tak yen Msc.
Caler pus.» MkIi I TurheM 508 ( .der SiiImsi Msc. 'D </* l) <°9 < .igalitglu I lam. I (»/44) 42 5 . 442 (.iiniti Ah M l. (B6/i6) 74. 25M. }6a ( 4incil.il Msc. 1) 7/1) 254 ( ami Mah.ilh- 1 I Lun. 42 I (lanha/iw Msc. ((. 7/17) *51; . Hi 7/16) < anled.i Kudin Msc (( 1/4) Canlcda Saliha 11.nun Sehili 275 ( .1nkuri.1r.1n Msc. rG 7/20) 256, 514; .
I*. ΐ/·8| 275
( apilol 19, 2 I, 258C. 274. 2*4 (.ebcclb.i I Msc. (I) 4/10) 409 (•c-bchanr 81, 124 (.edit \i}.iih ι (.ainii · Nr,.:inci Mclinid pasa (.ainii
(.t-riuhpasa Camii (.7/1(9 251. 560.
i9^ i94
(.c-rtahpa .i Ihm.« 7/16)251, 525, 592II ( evghir Bvdrsian (I· 6/2?) 29, 442, /yx i Cevn Kalla Mckl. (l· 7/17) 414 (.ex ri I sia Μ ι » K ipi.mp.is.i Msc ( c/ayirli \himi puya Camii (G 6/10) 497 (λ·/γι Kaolin pasa/ Msc. 508; . H 7/4)
4 μ
Chalke Tor 81, 229!’., 242h., 269
Chalkcdon (=-Kali hcdoiij 16,25, 122 I., 274
Chalkopraicia 21, 252
(.harrio- lor — l-.diriu-k.ipi, . Quartier 21, 159!
(Jirisius Kirchen·
Armen Kirche (l· 1/5) 421 Akaiuluptos · Kulundurlianr Aniiphonitis —> Ac cm aga Msc. Bosranioii ((। |/.|, 521 Chalke ’ Arslanhuiic i.hora Kanye (jimii l.ucrgulcs 25, 97, 1 jo Kyrios 229 Panicpopics -» hski Im.irci Caimi Paniokraror ♦ Zeyruk Kihse (.ainii Philanthropos (G 6/19) 25. 27, / ?f, 137, 197
Chryscia Pyle » Poria Aurva
Chrysopolis (vgl. ί skiidar) 17, 21, 25. 18 (.lirysoinklinos · (»roßer Palast Cik.ilikiipi ♦ Cili.ihk.ipi Msc. (I l/s) U. 41. 202, 409ff.
( ibali Mm. » Sivnkoz Msc.
(jharigir ( ainii 446
Columna Historiahi -* Porum Arcadii / -♦ Porum Tauri
Crimean Memorial Church I 4/2) 421 Cuma Tckkcsi HI 4/1) 29«-»
ί achte ι Msc. Hi 7/11)
Cakir agaMsc.(I) 7/9)254; . (( 2/17) K’2
(,lakir aga Mm . ♦ Mcidivcnli Μm .; ♦ I kiiplu Μ·.< » Mercinick Msc.
( ilk make liar Mu · Sakae,«-.me· 1 Msc.
< .iinayin 1 Mm . (I) 6/15) 271
( .mill 1 lam 442
(.ardakh I lam. H 8/9^ 52, iMo, l8|v 188,
HI,
(.arsa 11 lira 456
(.a ncyir ( > man aga Turin 1 ^(. *,/*> ' * <
Calaite me Mo | 7/15) 44/
Catladil api ♦ ( uladil .ipi Mm. I 8/15) u.
6o, 412 f., 418
( iviislraj Hain. » (Isrnan U.llarn
(.avii Msc. (B 6/9;; . 147/11)464; ·
1) 5/20) 409
Cas u /.ide Μ < . ((. k/6) 24 1
(.ayirh Medr. (I) 1/77 194,409 Cclelii Alaciiin M c * Maia M‘<.
Cclehi .Mehmed aga Ham. H)6/iO) 271·
427
(.embcrliia^ Η* 7/11) »I orurn Constantini Cemberlita^ Ham. (I· 7/11) 217, 270, 2M4.
421
(.ene/adc Trkke 1 (1> 1/4^ 409
Ccragci Tckkcsi <l) 4/19)
Cifn Kc-mcr 514
(.ifickur^unlu Medr. -♦ I aiih Camii i.itic Suhanlar -* K<xa Mum ala p.« i (.arnn Cifllik Kernen 515
( ilutkapi 54, 5«;
( ikink^i Msc. · B 9/8,
( ilekcilcr Msc. Sogancilar Msc
( ilingirlcr Mm . (B m/6, 201
(.mar (Davud Ικ·\ Msc. HI 8/i) 201
Cmarlife>mu Msc C 1/11) 502
Cinih Ham. P 1/25) 42, 271. 421. .
I Innι 442
Cinih Ko>Lu ((1 6/i7) ii7, 1<M
i.i plak Msc. I. i/u
(.iragan Palais 1 .2
Cirakyi (Cir:igi, Msc. (I) 1/18, 4 9
(rir^ir Msc. (D 1/11) 274,
( ivizadu Msc. 1. 4/22 271. 427; .
(B 4/9); -♦ (..ixusz.’idc Msc.
(.«»ban \li Dede 511
(ob.m ( aviifc Msc. (I 7/1" 248
(fUnih Le der I lain. ( 1/6) 408
( orapyi Hani (Buvuk4- Kuctik 442 Corlulu Ah pa^i Camii (I ·», 10) 270, 442.
461
( uhacibr I l.mi f Msc. I 6/28) 442, 447
< iikurliosian · Action Zisterne; ♦ \spar Zisterne; ♦ Mokios Zisterne
( iikuihosiaii Msc. I) 4/41) 409
( ukui\r^iiie 244; . Ham. I 6/15)248» Msc. -■· Sanr.invcrcn Msc.
Cukur Ham. 424, jo?; . Ham I <;<»·
N-. Moir. (< VO+r
Dal ( a mu · \k*eki Mm.
Dal 111.11 os Kloster 2ov
D.ihab.m Mm. I 7/16) 248
<23
REGISTER
Damat Ibrahim pa?n (Dariilhadis) Medr. f Mac. <B</i«) aj·» *<J. »7<>» 275. 4*’
Damar Mehmed Et’. Medr. (I) 4/8) 195, 409
Darül mesnevi Msc. -» Mesnevihanc Camii
Daphne·Palast -» Großer Palast 229. 232, 216, 268
Darphane (G 6/18) 29, 115, 354, 497» 5°'
Darphane kapi 497
Darülhiläfe Medr. 478
Darulkura -♦ Fatih Camii
Darü;$ifa Msc. (D 5/6) 27$, 409
Davut aga Msc. (B 1/7)
Davut paja 312;-.- Camii (C 7/20) 52, 251, i9J i<T·. -·- Ham. (C8/1) 25 t, 324
Davut pa?a Iskdesi Ham. 324, 393; -.- Msc. (D 8/2) 251, 317
Davut pa;«a kapisi (D 8/2) 251, 517
Davehatun Camii + Türbcsi (F 6/20+25)
542: Msc. (G 6/5) 497
Dcbbag Haci Piri Msc. ♦ Ilaci Piri Msc.
Debbaghane Tekkesi 508
Dcbbag Yunus Msc. (D 5/5) 198, 309
Dcbbagzadc Msc. -* Altay Msc.; -.-
(B 7/8) 365
Dcbbagzadc Medr. (D 4/32) 309
Defterdar 52; Camii (G 5/1) 32, 521, 99x~i99\ ~~ Camn (C 1/5) 508
Defterdar Ibrahim Ef.Mcdr.+Msc.
(C 5/20) 167
Defterdar Iskdesi 508
Defterdarzade Yahya Ef. Msc. -» Yahya Ef. Msc.
Defter Emini Cejmesi 599
Detterhane 494
Degirmen kapi (G 6/7) 497
Degirmen Msc. -♦ San Nasuh Msc.
Ddlalba^i Msc. -* Münadi Msc.
Demirdler Msc. 508
Demirhan Msc. (E j/y) 275
Demirkapi 32, 496f.; Msc. -» Dayeha- run Msc. (G 6/3)
Dcmirtaj Msc. -» Timurtaj Msc.
Dcnizaptal Msc. (B 6/1)
Deruni Mehmet Ef. Türbcsi 258
Dervij Ali Msc. (C 3/21) 167
Deuteron 21, 23
Devcoglu Msc. -» Hoca Hamza Msc.
Dibck Msc. (C 5/4) 583; -·- (Dibekh) Msc.
fE 7/11) 258
Didaskalcion —· Acem aga Msc.
Dihippion 232
Dikilita^ —» Hippodrom, —* Forum Arcadii; -» Forum Constantini
Dikilita·; Camii —» Atik Ali paja Camii; — Msc. - Molla Fenari Msc.
Dioskurcn-Statuen 64
Dircklcrarasi dükkanlar 2 5 8 Dircklice Ham -* Yc^ildirek Ham. Difci Zeki Camii -» Ali Hoca Msc.
Diväm Ali Camn —* Gcdik paja Msc.
5 24
Divanyohi (vgl. Mese) 124, 258, 257, 270, 283, 361, 37J. 4'4
Divoglu Msc. —♦ Hoca llamza Msc.
Dizdariye Msc. (I·' 7/3') *0
Dökmckcilcr Ham. (vgl. Süleymaniye Ca mii) 525, 465
D<>11 nabahye-Palais 426, 504
Domus Arcadiae 20, 240; —Marinae 20, 42; —Placidiac Augustae 20, 42
Dragman (Yunus) Camii (C 3/18) 52, 167, 700; Ham (C 3/16) 167, 323
Drungarios-Tor 24
Diilbent^i Hosarncttin Msc. —» Tul- bent^i...
Diilgerzade Mahall. Qftc Ham. (=Kizta?
Ham.) 325
Dülgerzadc (Dülgcroglu) Msc. (D 5/19) 275, 427
Duharuye Msc. (B 8/10) 201
Durmu$ Dede Tekkesi 337
Ebülfadil Camn -·» Defterdar Camii Ebulfazil Mahmud Ef.Medr. (D 6/14) 273 Ebu’l Vefa 32; .-Türbcsi (E 3/27) 275 Ebu ijeybet-ül Hudri-Grab 302 Ebu-Zcri Gafian Hazr. + Msc. 302 Ecclesia z\ntiqua -+ Hagia Eirene Edirnckapi (C 3/9) 21, 25, 28, 32, 269, 278, 287, 290, 293f., 366, 44if.
Edirnckapi Camii -* Mihrimah Camu
Efdalzade (I lamidettin) Medr. + Msc.
(C4/6)
Efdalzade Scbili (D 5/4) 409
Egrikapt 52, 502; ((ialata) 321
Egrikapi Msc. (C 2/8) 302
F.gri Kerner 5 Mf.
Egri Minare Msc. (C 6/4) 130; —. * Haci
Hasanzade Msc.
Ekmekq Ahmed paja Medr. (E 6/2) 27$,
Ekserci Msc. (D 3/8) 309
Elaia 21, 23, 27
Είςι Ham 32, 270, 285, 371, 373
Elebichu-Quartier 184
Eleuthcrios-I lafen 21, 58, 60f., 103, 240, 260, 312
Elcutherios-Palais 60
Elhac Osman aga Türbcsi 313
Elhac Süleyman Ef. Mekt. (D 6/11) 275
Elvan Caelebi Msc. (E 4/13) 489
Elvan Msc. (F 6/1)
Emin Bey Msc. -» Dibeklj Msc.
Emin Nurettin Osman Msc. -» Burmali (Minare) Msc.
Eminönü (iskdesi) 57, 342
Emin Sinan Msc. (F 7/34) 283
Emir-Ahir Camii -* Imralior Camii
Emir Buhari Tekkesi Msc. (D 5/5) 409;
(E 4/8) 489
Emir Buhari Tekkesi (C 1/17) 302, 304
Emir Medr. (E 6/8) 273; Msc. (F 6/2)
Enoria Chalkoprateion 77; Hag. Romann 27
Ephoros-Kloster 31
Episkopcion 84
I-.rdebil Tckkcsi Msc. (G 7/7) 497 Ercgli Camii -» ijchremini Camii Esckapi Msc. (C 8/8) 27, 32, 201,
4i6f.
Esirpazan 283, 346; Msc. 283
Eski Ali paja Camii -» Mesih paja Camii /
Atik Ali Paja Camii
Eski Ali Pa$a Ham. 325, 371
Eski imaret Camii (D 4/10) 23, 27, 52, 120-121, 195, 406, 409
Eski Nijanci Camii -♦ Tcvkii Cafcr (Caelebi) Msc.;-.- Medr. 363
Eski Odalar 99, 362, 479
Eski Saray 29fr., 32, 34, 39, 264, 273, 545, 354, 585, 4<>4, 495, 500. Jot-J»/
Eski Valide Camii, Ham.+Mcdr. 325, 401-404
Eski Yagkapan Msc. (F 4/20) 321
Eski Yeni Ham. 324
Esma Sultan Qc^mesi+Namazgähi 285,
5’7
Etmckyemez Msc. (F 4/24) 321
Etmeydani 52; Camn -» Ona Camii Etvemcz Msc. —» Bevazid-i Cedid Msc. Etycmcz Tckkcsi Msc. (C 8/9) 251 Eudoxia-Säule 21, J2-J) Euergetes-Kirche -* Christus Euergetes Eugenios- Quartier 21, 268; —Tor 37;
-.-Turm 25, 57, 308
Euphemia-Kirche (F 7/19) 21, 27, 122-12J, 232, 23S, 283, 493
Euphemia-Säule 52
Evliya Hani 542; -.- Msc. (rV 6/3) 291 Exakionion 21, 23, 269, 293 Eximar mar a 363
Eyub 53, 34, 508, 310
Eyub Sultan Camn 491, 508ff.
Ezat Ef. Kütuphane (F 7/2) 542
Fabriken 31, 245, 356t.
Fatih Camii (D 5/6) 29, 32, 35, 202, 204,
214, 270, 272, 275, 331, 40J-4H, 418 Fatih Camii (/\ 10/1) 292, 338, J4of. Fatma Hatun Msc. (B 4/5) 290 Fatma Sultan Msc. (F6/35) 342 Fazil Ahmetpa^a Msc. -* Vezirhani Msc. Fazh pa§a Bodrumu 280; —.- Sarayi 285;
Sarayi Msc. -* Fuat paja Camii Fenari Isa Camii (C 6/2) 25, 27, 52.
126-1fl
Fenarizade Msc. -* ('.ualycjmc Msc. Fenavt Msc. -♦ Molla Fcnavt Msc.
F’ener 32, 35, 102, 219
Fenerkapisi Msc. 509
1 erhat Bey Msc. -* Musalla Msc. Ferruh Kethüda Camii -» Balat Camii Fcthiyc Camii (D 3/22) 25, 27, 32,
1 f2 1 η, 144, 167, 309. 406
R Ei,I STI.R
I vthi Vdebi Msc. -■» Otak^ilar Msc.
Fetva F.mini Msc. --» Karagdmruk Msc.
Feyziyc Camii -» Kiiyiik Ef. ('.itnn, .
Mckt. a8t
Fcvzullah Ft Mcdr. (Π s/λ t) 270. 27$,
4*7
FincanciUr Ham 242
Ftndikh <2. 24. $ 16; . Camii 22,
412-41;·. . H.im. 225. 411
Fmdikzadc Tckkcsi (I 6/19)
Firuz aga Camii (I 7/18) 12. 122. 283, y/y;
. Msc. (D 6/1) 275
Forum Amasirianum \masirianon
Forum Arcadii aof., 25. 52. 2jo -2f). 419
Forum Bovis (=Bus) 20t., 25, 27. 240,
-’i»'-- J 4
Forum Constantini 19. 2if., 52. 220, arΓ-2Γ7. 269t'., 280, 244. J7’
Forum Tauri -» Forum Theodosii Forum Theodosii 20t., 25. 27. 29, 22, 60, 240, 220. 2ff-20J. 267, 27?. ?54,’·> 3®1*·.
479
Forum Theodosiacum ♦ Forum Arcadii
Friedhöfe -» Nekropolen (antik + byzantinisch) (türkischer Zeit) 55, 173
Fuat pa>a Camii+Türbesi (F 7/26) 28;
Galata 24»!, ;zf., 26,60,155, 520 516
Galata Bedcstam (F4/«9) 52· 52’· 55*. 3’5
Galata Kulesi (F 4/14) 243.
Galatasarayi 54
Galeerenhafen -» Kadirga limam
Gastna-Klostcr 25, 194
Gazanfer aga Mcdr. (D 5/15) 275» J79
Gaa Ahmet pa$a Camii -» Topkapi Camii Gedtkpa?a Ham. (F 7/25) 32, 285, 324, 328; Msc. (F 7/25) 2is5
Gephvrakt 321
Gevhcr Sultan Mcdr. (C 7/15) 32. 25 ’> i6°'
392 f.,
Göksu 332 t.
Goldenes Tor - Porta Aurea
Gotensäuic (G 6/4) 21. 40, 1i> 497
Großer Palast (G 7/’7i F «/>) '9· 21· 2’f ’
i7, 177, *25. ^9-2)7. *3«» 27>, PO, 497
Gül Baba 142
Gülbahar Sultan Türbesi Fatih Camii Gül Camii (E 3/3) 25. 32· 3°9
Gülhane Kö?kü 304; Park 40, 49» ·.
Güljeni Tckkcsi Msc. (B s/R) Gülyirin Hatun Türbesi 5°« Gümrükönü Msc. 342 Gümu^baba Ickkesi H.8/3) 251 Güngörmcz. Kiliscsi 236,
Kagni Msc.
Güzdcc Hisari - Anadoluhisari
Güzdcc Kernen 51 Gyrolimnc-Tor 303
H in Besir aga Camii (I* 6/34); . Mcdr.
(B 1/2)
Haci Davut Msc. -♦ Ayazinakapi Msc.
Hari Evhnt Camii (/\ 9/2) 32, 292, y/j, .
I lam. (Λ 9/2) 292,
Haci Ferhat Msc. 4 Mckt. (D 4/6) 193
Haci ll.imzn Msc. (A K/i) 291
Haci Hasanzadc (Mehmet Ef.) Msc.
(1) 5/1) 409
Haci llusrev .Msc. ((’ 1/9) 302
Haci ilyts Msc. (C 5/10) 383: (B 10/2)
292; * Yatagan Camii
Haci Kadin Msc. (E 5/9); Ham. (I·. 5/9)
27S
Haci Kadm Msc. 4-Ham (B 8/114-12) 201
Haci ΚιϊςιιΚ Msc. (I- 6/i 1) 342, 35°
Haci Mimi (Lclebi Msc. (I? 3/1)
I laci Piri .Mckt 4 Msc. (A 8/1 4 2) 291
Haci Timur Msc. (B 7/1) 563
Haci Timurt'.i^ Msc. —» Tnmirrn^ Msc.
Hacivat Gimii —> Haci Lvhai Camii
Hadim Ali p:i$a Camii -♦ Alik Ali pa>a Garni i
1 ladim Hasan paja Msc. (I; 6/52) 342 Hadim Ibrahim paja Camii (A 7/5) 52. 291.
y/6 //’ 1 liifen:
Bukoleonhafen
Flcuthcrioshafcn 6<’ ιίι
Hcptaskalonhaten ιίι 62
Kadirgalimani 6 i
Kaisarioshaten 61
Kontoskalionhafcn 62-6}
Ncorionhafcn J7-J9 Prosphorianushafcn ; ’ Skalai (iskele) jj>-6o Sophicnhafen 62
Theodosiacu sport us-* Eleuthenoshafcn llafiz Ahmet pa^a (llanziyc) Camii
(D 4/26) 409. 4'*
Hagia Anastasia 45, 461
I lagia Barbara 495
Ilagia Eirene (G 7/4) *9· 2,1 ’ 2 · 44’ ’’ 84f., 87. ”2 "7' 25*. +53’ 49’’ 49
Hagia Eirene (Galata) -» Arap (^mn Hagia Euphemia -* Euphemia-Kirche Hagia Eustolia 204
I lagia Juliane nn Petrion 97 Hagia Kyriaki (E8/1) 5'7 Ilagiasma -* Ayazma...
H„„S..|AU - Λ>·. S-Λ» (<:»"")
Thekla 83. 2θ6ίΓ1
I lag«
-» Gul Camii
1 lagia ’Tlicodona
I l-ioia Theophano 4°5
I lagioi l’imics 191. *97. 401 *’ A
l ug W«“*
pa$a Camii
Kü^i'k At’asotya
I lagioi * Camii
- ((Irnhanotroph.) 74. 495
I- Bukdios -* Küyuk »
Hagioi Sergios 4 Bakclios bei Aetios-Zi- sternc 1R8
Hagioi Tcssarakontcs Martyres 160, 191
I lagini Thendoroi (D 7/1 3) 254
Hagios Akakios (I Icptaskalon) 405
Hagios Akindyno> (Kcratu) 455
Hagios Alexius 248
Hagios Andreas (en Krisci) · Koca Mustafa pa^a Camii
Hagios Anthimos 160
Hagios Demetrios K.manu (C 2/1) 27, 52, /ro. 301 f.
Hagios Demetrios Sarma^ik <C 3/11) ///,
290
Hagios Demetrios (Palaiologön) 495
Ihgios Elias (Pctrion/Aykapi) 97; . Palais) 233
Hagios Georgios (Diplophanaron) -♦ Ha gios Georgios Pairikhane
Hagios Georgios (Kyparissiu/Sancaktar:
B 8/4) 25, 27, 32, 201
11 agios Georgios (Manganai, (i 6/19) 25,
27, ij6 r 495, 497
Hagios (reorgios Patrikhanc fD 5/6)
U9. 3θ9
Hagios Georgios (Potira; D 3/24) 167, 309
1 lagios Georgios (Sykcoiu) 441;
(C 3/8) 287, 290
Hagios Ignatius Theophoros 160
Hagios isaias 202
Hagios Jacobos -♦ Accm aga Msc
Hagios Johannes (Dihippion) 81. 4«4.-~
(I iebdomon) 441
Hagios Johannes (Sinainkos; Π 2/4):
(G 4/4) ’2I
Hagios Konstantinos (B 9/10) 147. 54’
Hagios Laurentios 21, 193. iO2· ’"°
Hagios Lazaros 49s
Hagios Mamas (=Be?ikt»i) aif.. :4t- ’°’
Hagio« Manuel 166
Hagios Markos 21
Hagios Menas (B 8/7) *1. 52·
201
Hagio# Michael (Anaplus) 155
(Charisiu) 159
Hagios Mokios 172. 29
Hagios Nikolaos (B 4/4) 290"·
(B 9/a):
(E ?/a) 509
I lagios Nikolaos (Basilidu) S<; · 1«·
d,)1Oiί.,-
1 lagios Nikolaos kKellydrio.C 495; · (Galata: (· 4/"’) i2‘
Hagios 1’olycuktos (D 6/12, at. 19 ’
Hagios Polykarpos - lUg«<* *knas
Hamos Romanos 48·’
1 lagios Stqihanos (AurehanaB too: · (Palais) zt 1 ,
1 lagios Taxiarches (< W 0
Hakim Cdcbi Msc J”*
Hahn Hasan M>c. (F 7/u)
Halicilar Hani 142· 349
Hacegi Msc. (13 4/2·) 4tJ,J Haci Bayram Kaftani Msc.
(D 7/7) *5'
solya (^mii
REGISTER
llalinl.ii* Kö^kü Mrdr. ι <o, {M/,; . Msc. · Mulla $cTct Msc.
I lalil Ef Medr. (8 u/i j) 191: . (C4/9) llalilne Medr. (I) t/11) 271 Halil p.i?a \hc. (1) 1/2i) 427 llalkali W .i»erlriiuiig 29, 271. 274» 514II- ILiloiut/ion asX
ll.iindipa^i Hani 24;
Hamid I i.Mcdr. I Msr. 4X9
1 lam/a pa^a Mm 28ς
Η.ιηςι*ιΙΐ Ham. (C 1/1;) 302,
Hand ll.itun .Msc. —> Tarak^ilar Msc.
I lan I ranchini 24 ;
llara^i Hani >42
llaraw (Muhittin) Msc. (D ,/2) 40«;
ΙΕιπιςρ Karamchmct Bey Msc. (I· 4/7) 4S9
Hasan aga Medr. (D 6/2;) 254
I I.IS.111 aga Keinen 51 <
Hasan Halile Msc. (D 5/23)
Hasan Hüseyin Msc. -♦ Mcydancik Msc.
Hasan Hüseyin 'Türbesi 302
Hasan pa^a Hani (E 7/9) 25«. 355;
Kö^kü 497; —.— Msc. 459
Haseki Boston Ham. (C 7/10) 251
Haseki Darü^ila (C 7/2)
Haseki Ham. (F 5/11) 325, 542; Hasta- ncsi 240
Haseki llurrem (Sultan) Hain. (G 7/15) 52, 89, 52 t, 429, 497
Haseki Sultan Camii (C 7/11) 50, 32. z« 1.
419-422
I las Finn 497, toi
Hasibi Mustafa aga Mekt. 542
Hasirci Msc. (A 6/2) 291
llasköy 52, 34, 155* 510
Has Odabap Msc. -» Odaba5i Msc.
Hastalar kapi = Odunkapi 497
Hatip Emin Hani 549
Hanp Muslihittin Msc _ Cukurbostan
Msc.
Hatice Sultan Camii - Sultan Camn; Adiljah Kndm Msc.
Hatice Usta Msc. (E 6/19) 258
Hartat Rakim Medr. + Türbesi (C4/12) i7J
H«tuniye.Msc.(C8/lo)2ot; . Türbe, 477f.
Havuzlu Ham. (E 7/18)258, 3x5; _
Ayakapi Ham.
Havuzlu Msc. (E7/,9)2{8
Haydar aga Msc. (C 7/2 3) 2J1
Haydar Baba Msc. - ß;tba Havdar Msc
Haydarhanc Ham. (E4/io) .93^2,.
Msc. (I) 6/j i) 275 ll»>d.r|x,!a Xkdr. + .Mse. il·,/,,) ,„
>>r""n Iritdog (BqHt·,) 4., ^"•il-.vr»k«i6/M)
Hazncdar Ham 442 Hazret-i Cahir Camii -
Gamii Allk Ml|<tj|-(| p;i^a
•«‘kimlrav f)mer Ef. Medr. (C 6/14) Hekim (..deb. Mm. · llakm. (,dd.i Mm .
llckimoghi Ali p.1^1 ( .unii 4 Küiüpluint·
I Türbe (C 7/22)
I Irluiikinai 21. 187; . I’.ihus 200
I Idvacibaba Türbcsi 258
I Idvacilui^i (Iskender ug;i) Msc. (I1 8/5) 283. 461
Hcpiii Ci 11 kides —* Ycdikulc
I Irpiaskalon (-1 hifcn) 58, 6ujf.
I Icraklms Mauer (( 1) 208, 501, <?//.> pi
llirria 22
llicuon (=Gvniiii) 21, 25
I limmctzndr Tckkcsi Msc. (G 6/23); —.—-* Defterdar Ibrahim IT. Msc.
I iindilcr Tckkcsi Msc. (D 6/24) 254 Hippodrom (F 7/29) 17 ff., 21, 25, 27. 31, 39* Si, 62, ^/-7/, 124!;. 219, 229fr, 252I., 236, 238, 249, 269, 283, 461, 470, 492 ff.
Hirami Ahmet pajn Msc. (D 3/23) 32. i;;f., 14^ 146' 167, 309
Hnami /Mimet p.i^a Msc. (C 2/5) 302 Hirka-i §crif Canui (C 4/23) Htyyanini-Hassa Msc. -> Tcrzilcr KArha- ncsi Msc.
Ilizir Bey Msc. —* Ilaci Kadin Msc.
Hizir Qivuj Msc. -» Qivu? Msc.
I loca Ah XKc. (C 2/8) 502 ; -- (1· 4/1) J2*
Hoca Ferhat Msc. Asmah Msc.
Hoca (jiynsüddm Msc. —* Alehmed paja Msc
Hoca Haiti \ttar Msc. -♦ Arabacilar Msc.; “· ♦ Ycnibaltee Msc.
Hoca llamza Msc. (F. 5/14)
I loca llamza (Siyavu^ paja) Medr.
(E 5/1 j) 46$
Hoca Hayrettin Msc (C4/33) 290;-. ♦
Bodrum Msc. (Sofia Katib Msc.)
Hoca Kasim Gunani Msc. Mcvdancik Msc.
Hoca Kasim Msc. (F 6/1«) ;.|Λ
Hoca paja Camii4-Ham. (F 6/1 3) 324, J4, Hoca Piri Msc. (F 7/8) 542
Hoca Rusum Msc. (F 7/14) >s?
I loca Sinan Msc. -» Samanveren Msc.
Hoca (Jveys Msc. (Ct/,) 383; Hoca pa$a Camii
Hoca/adc Musiata Ef. Msc. Haccgi Msc.
Honorius 'Thermen 268
Horhor Harn. (1) 6/23) 25 4
Hormisdas Palais 22, ,77.22,; . Quar tier zi, 232
I loroz Dede 489
Horrea:
11. Alexandrina 22, 6,
H. Theodosiana 61
II. I hcodosiacuin 22
Ho¥kadem Msc. (D6/17)
Hubbi llaiun Tiirbcsi ,08 Hubyar Ms«·. (C 7/z,) ,,, Hiidayu Cmm (μ | μ
I iüma Sultan f.amii -» Bali pa¥a Camii lliirrcm Givuy Msc. ^.4/31) 290 Husam Hey Msc. (D j/14) 27,, 3,9 Htiscym aga Msc. (P 7/7) 44z; . Camii
-·» Ku^iik Ayasofya Camii Huseyiniye Medr. (I) 4/15) 409 llusrcv (xlcbi Ms<·. -» Bczirganl>a>i Msc. Iltisrcv Kethüda Sebili 35M lliisrev pa¥a J'ürbcsi ((. φ;) 383, fu fbnimeddas Msc. -» Salih paya Msc. Ibrahiin pa¥a Camii (E 7/22); -·* Atik
ibralum pa¥a Camii / Hadim Jl>rahini pa¥a Camii
Ibrahim pa¥a Ham. (D6/13) 191, 275, 325 J7^; Medr. —» Damat Ibrahim pasa Medr.
Ibrahim pa¥a Mekt. (C 7/13) 2,1;
(F 6/12) 342
Ibrahim paja Msc. Esekapi Msc. / -» Manastir Msc.
Ibrahim pasa Sarayi (F 7/27) 32, 68, 124, 2K3. 492 494
Igciler Msc. (D 7/2) 254 Ilyas Bey Camn — Imrahor Camii Imam Ali Ef. Türbcsi (F6/16J 542;-.- Msc. -» Nalh Msc.
Imam Ham Msc (E 6/25) 2,8
Imrahor Ah Mekt. 497
Imrahor Camii (Studios-Kloster; B 9/11) 21, 241., 27, 52, 147-1 j2, 292
Imrahor Ham. (D 7/14) 254, 325 Imrahor Ilyas Camn (B 9/12) 292 Inadiye Dedc + Msc. (B 6/,) Incili Ko¥kü (Ci 7/1) 42, 109, 313, 497.
500, 504
Ipek Bodrum (Zisterne C 5/2) (C 5/1;) 167, 189, 2X1
Irenenkirche -» Hagia Eirene Irenenturm (sog.; F 6/10) yr, ,9, 542. -76 Irgatlar Harn. Karaman Ham.
Isakapi Msc. Esekapi Msc.
Ishak pa?a Camii + Ham. (G 7/14) 32. 256, ;-·ί· y·?». 489,497
Iskcle Camn (Ösküdar) 30, 32, ^24 426 Iskender pa?a Camii (D 5/22) 32. 42 Mekt. (F 8/1) 313
Ismail aga Msc. — OruSgazi Msc. / — Ismail Ef. (4111111
Ismail Ef. Camii + Medr. (D 3/26) 167, 309 Isinei Ef. Tekkesi (D 5/12) 309 Baz Ef. ( amii (C i/io) 224.
42X 429 lyine Bey Msc. 254 l/zei Mehmed pa?a Msc. (F ,/4) 342 laiuisch irenk isenicn ♦ Eski Odalar / Veni (hlakir
Itiliamis I laten ♦ Konioskalion .Iusun1.1n.1i vgl. Svkai. Galata 21 lusiimans SäuleMigusteion; . Aqua «lukt · Maglov.a Kernen
Justi/palasi ♦ \dlivc Sarayi
526
HKG I STI R
Kabnkulak Msc. (C 4/27); . Tckkc
(C 4/2«)
K.ib.ix.ik.d Medr. (<! 7/18) 214, 497; .
Mm . (G 7/19) 497
Kadern Tckkesi (C 8/4) 231
K.idi.iskcr Abdurrahman I'l. Msc. (('(>/22)
K.idi.iskcr Ham. 124
Kadiasket Mustafa Medr. (1) 4/44) 109
Kadi 4 c^nie · Ka.li ( cjmcsi Msc. (D 4/12) 409
Kadihant Msc. (I t/i) 142
Kadin I’f. Tiirbcsi -» Sultan Selim ('amu
Kadirga I imam (I 81 30, <2. 61. 6f, <i6f., 128, 461
Kadirgalimani Ham (F 7/36) 28;, ;i7, 121
Kadirga Mcydani 28;; -. X.imazg.ihi —»
Esina Sultan Xamazgälu
Kadi Saadi (Tckkcsi) Msc. (C ,/i)
Kadri Tckkcsi ((' 5/24) 290
Kacnupolis 262
Kagm Msc. (F 8/2) 281, 51;
Kahriye Camii = Kanye Camii
Kaisarios-I iafcn —» I leptaskahan
Kaiserpalast —» Großer Palast
Kalagru-Tor (A 7/2) 291
Kal*a-1 Bogazkcscn -» Rumelihisari
Kal'a-i Ccdid -» Topkapi Sarayi
KaTa-i Hümayün -» Ycdikulc
Kalchcdon —» Chalkcdon
Kalcndcrhanc Camii (E 6/11) 25, 12, 48L,
27$
Kaligana-Tor 505 ft
Kamhur Mustafa pa^a Msc. (D 6/3) 282.
427
Kandilt Güzel Msc. —» Purkuyu Msc.
Kanlt Firm Msc. —» Ahi Cclcbi Camu Kanh Kilisc -» Theotokos Muchliotissa Kantarcilar Msc. -» Sari Timur Msc. Kanuni imam Beklag Ef. Hazrcti 502 Kapall (’ary (F 6/26-27) 29. 52. 264. 3 3°.
342, ',4r~i49
Kapiagasi Ham. —» Aga Ham., . Msc.
-» Ahirkapi Msc.; . -» Aga Camii Κβριιςι Ham. (G 4/2) 521
K apt an Hasan Hüsnu I iirhcsi $08
Kaptan Hasan pasa Canui (1) 4/9) 193 Kaptan Ibrahim paya (Kapudan Ibrahim pasa) Camii ■ Mckt. iE 6/20) 258
Kaptan paja Msc. 508
Kara Aga$ Msc. (A 6/1) 291
Kara Ahmet pa^a Camii -♦ Topkapi (.amu
Karababa Tckkcsi 283
Karabas Ms«. (D 3/4) > 39· W ~-~ ^4/30)290
Karaba>'Tckkcsi Msc. (G j/j) 321 Karagoz (.ainii (I) 6/1 z) 19· I·» 27$·
Msc. fit 7/6)
Karagumrük (C 4) »7· . · ^mn - Atik Ali paya Camii
Karagitmruk Mcdr.T Msc. (C 4/’3)
Kara line« Hasan Msc. (»9/3) Kara Kapi -* < hhik Kapt
Karaki I Insvyin (Jclchi Msc. (G 6/12) 497
Kfrnköy |«π ; . Ga mi i (F 4/K} Jiι ;
I Lun. (I 4/6) ui; Κ&ρι μι, 2 K.ir.iin.ui 29. 32; . I Lun (D 5/4) 3*1, 407· 409
Kara Mehmet Bev Camu 489
Kara Muliinui p.i^a Msc. (D 7/10) 254
Kara Mustafa p.rju Medr. | Msc. (I 7/24)
268, 270, 28p 561
Kara Mustafa pa$a Msc. 342
Karanlik Bend 515
Karanlik Msc. (E 4/5) 193
Karanohut Msc. (C 6/8)
K.irci Süleyman Msc. —» Kirazb Msc.
Kanye Camii ((. ;/6) 25, 27, 32, /79 76;, ;7i, >74
Karpos und Papvlos-Martyrion 11 agios Munas
Kasapba^i (Kasap Halil) Msc. (C 7/6) 2, !
Knsap Demirhan Msc. -» Demirhan Msc.
Kasap Ilyas Msc (C 8/2) 251
Kasim aga Msc. ((’ i/15) //ί./ //ij, 167, 189
Kasim Cavu^ Msc. \gaca\iri Msc.
Kasim pa^.1 32. VI» 45θ» 5 ■ Msc·
-♦ Cczri Kasiinpa>a Msc.
Kasim pa^a Tiirhcsi (D 6/20) 254
Kastcllion (Porta \11rca) 297. (Galata) 25, 27, ^8, ;oS, ;2off., j52
Kastoria-Synagogc
Ka^ik^i Baba 130; . Ham 342
K.uhisma Pakus (vgl. Hippodrom I Groller Palast) 641.. 229. 232. 236
Katip Cclubi Turbcsi 275
Katip Kasim Msc. I' 7/2$) 517
Katip Murad Msc. —♦ I Lisirci Msc.
Katip Muslihittm Msc. (B 7/18) 365; .
Yazici Msc.; . -* Tathkuyu Msc.
Katip Sinan Mckt. 4-Msc. (I* 7/31) *®5
Katip Sinan Msc. —♦ Mcrdivunh Msc. / Daltaban Msc.
Kätip Sumsüddtn Msc. -* Cankunaran Msc.
Kaiircibani Msc. —> Aynulh.iyat Msc
Kazganci Msc. I . 8/4) H7
Kazgani Sadi Msc. (D 6/25)
Kazliic^me Msc. Htiih Camii (Ycdikulc) Kazaskcr... -♦ Kadiaskcr ..
Kcbcci llani+Kubccihani Msc. (I; 6/16)
342» >4«L
Κυςνο Hayrettin Msc. -» S.mkiyedim M>c.
Kus’ccdcr Ham. (< 4/u) 290
Kc^eci Piri Msc. (G 4/16)
Kqfccilur odasi Msc. - I Inca Hayrettin Msc.
Kcfcli Msc. ((' ι/H) O. »g >λλ 11,8
Kefe M;ih:illcsi 29, 166
KclÄm Tckkcsi (B 6/10)
Kc11v.il pnyi Msc. (I) 6/zo) 214
Kcnuni Ahmet aga Msc. (I) t/i) 2$4 KcmiinkQ Must ala pay’ Medr.-I-Msc.
(I· 7/9) 3·μ < · Msc. - < »dalar ( amu
Kcinaiikc> payi Camii (l‘ d/?> '2I
K< |M-kcilcr Msc. (D </8) 273, 409
Kcpcnekvi Ah Mst. (D 3/9) 273, 409
Kcpenck^i Sinan Medr. fr Msc. fl* 5/1$;
Kcskindedc I riedhol 447; . Mm·. -» |<.f- dalzadc Msc.
Ku inukay.i Msc. f( 3/4)
Kitenciler Msc Alsea Msc.
Kcfhuda Kadin Mm. -» Canteda kadin Msc.
Kcyci Κιςι) llatun Msc. ((. 7/14^ 251
Kibnsi Alidulhih I f. Mcdff. 'I) 4/20) 409
Kilcci Msc. -♦ Karaki Hüseyin Cclcln .Msc.
ΚιΙις Ali pava Camii + Medr. + I km
(G4/1) W, JU, 352, jj6£f vj9, w 4j2
Kilisc Gamii (Ιί j/jq) 25, 27, 52, 16^
*75
Kilisc Gamii -> l.ski Imaret Canui/Pcnari Isa Camii/Scyh Murad Msc./Zeyrck Kilisc Camii
Kiln Ham 542
Kiraz Hani (F 5/6) 342, 454
Kira/li Bund $!$;-. Msc. (E6/9) 275
ΚίΓος Kapi 521
Kircmitqba^i Msc. -» K1z.1l Minarc Msc.
Kiremit^i Süleyman Msc. —* Kizil Msc.
Kirk^cjmc (C 2/4) 302; - (D t) 196, 275, 359; --- Leitung 514fr
Kirmasti Medr I 6/3)271. Msc.
(D 4/21) 409
Kiynukci Hüseyin Ef. Türbcsi B 1/14) Kizbck^dcr Kapi= Darphanckapi
(\gl. Topkapi Sarayi)
Klzdirek — Marcians-Säule
Ktzilay Hani 342
Ktzil Msc. (C 3/17) >67; -·- 308: -·- -* Sinan p-.t$a Msc
Kizil Minare Msc D6/19)
Kizilta> Msc. (1 7/6) 238
Kizktdcst 32, 38. 514. 332, b'4
Kizlaragasi Ham. (D 7/12) 254. 123; - Medr. (F7/14) 2»3
Kizta? -♦ Marcians-Säule; . Ham.
(0 6/4) 273,427
Koca \hmct pa?a Mckt. (C 7/26 231 Koca llusrcs Msc. - Bczirganbafi Msc.
Koca Mustata paja Camii (B 8/9 24t, z-\
;2. 83, 7 Wf’’ 201
Koca Mustafa paja ( ainii -» \nk Mustata paja Camii
Koca Must ata pa?ft H«m. zoi, 123
Koca Sinan paj.i Medr. I· ’’/to) 2'.’. 28.,
Köprülü Mehmed payi Medr. ♦ Msc. · Ku tuphane (F ~/zi) 270. 28;
Kogan Msc. - Baklah Msc.
Kogacd.it Msc. -» KOVACI Ms.
Konstantinimai Quartier 21. at. ’90= · Thermen 20. 48, *7*
Konstantinsnwucr zot.. n6. *'2· ?t's· * 286, 318
Konstantins Saule - Formn ( «nstanum
S 27
REGISTER
Kontosk.ilion-1laten (1*. 8/8) ιι, 23, 27, 1°·
38, 6oiY.« 6·· d/, 229. 268. 313I.
K op.in.ι 27
Korucu Mehmed Msc. -♦ \y\ .ins.ir.iv Msc.
koruk Msc. (B 6/7)
koruk Tckkrsl Msc. (C6/16)
kosk.i Mcdr. (E 7/4) -3s
kosmidton (vgl. Eyup) 2i. 25. 29
ken aci Dede Medr. + Msc. (I) 4/33) *09
kovaci Msc. (D 7/13) 234
kovuk kemeri 314L
k renides 17
Krisis 23. 172
kuburbcli Msc. (I) 3/7) *09
kuQik aga Ham. (Ci 6/11) 323, 497
ki^’uk \yasofya Camii (F 8/10) 2if., 27,
32, ;i2t’., 526
kueük \\asofya Ham. -* Qirdakh Ham.
Kueük Qirapfi Ham 342
kii^uk Efendi Camii (B K/13) 291
ku^uk Ham. (B 7/2) 324, 563; . (Üskü-
dar) 424
ΚύςίΑ Karaman Mahallesi 418
Kueük Kovacilar Ham. (E $/24) ^75
Kueük kule KapiM (Galata) 521
küeuk Mustafa pa$a Ham. ( E 4/1) 140ft, 309,52s: . Msc. (D 4/1) 141 f., 309
Küeükpazan Ham. (E 5/10) 27s
kueük Yuni Hani 542
kurkcü Msc. (C 2/1 s) 502; Msc.
(B s/4)
kürkeüba^i Msc. (D 7/21) 251; Msc.
B 9/m) -92
Kürk^ü Hani (F 6/21) 29, 32, 342, yfo-pz. 433; Kapi (Galata) 321
Kürkyüler Kapi 348
Kul Camii (D s/17) 409
kule I lam. (B 10/1) 292, 324; Msc. —* Fatih Camii (Ycdikulc)
Kumkapi 55, 65, 318; .- Msc. 317
Kumrulu Ham 342; Msc. (D 4/39)
Kum*al Kapisi 317
kurabah Msc -» Manastir Msc.
Kur^unlu Ham -» Riisrempa^a Ham / kurk^ii Hani
Kurjunlu Kapi 320L; Msc. Yayla .Msc.
Kurt Kemeri 515
Kuruhalik Ham. 283, 461
Kufadsh Ibrahim Ι .Ι.Ί tkkesi (D 7/19) 254 ku|konma/ Camii (Oskiidar) kuyucu Murad pa>a Mcdr. (E 6/16) 73, 258, 265, 270,
Kuyumcular Kapisi 345
Kynegion j8f., 136. 310
Kyna ton I ran<>n fC 3/7) 167
I .ala Hayrerrin Msc. —♦ Accm aga Msc Laidi Camii (E 7/5) 61, 254 l.andmaucr 2of., 244, jtt jo? f-arigiifI)7/2G>25tI7f 32. 6!. 63, no,
■5*. 3M
12«
Langa Hani. Imrahor Ham.
I .align Yenikapi Msc. (D K/23) S Π
LatiMis Palast (F 7/19) 21, 122, 124, 232, j ft ? 269I., iHo, 283, 470
I .eandcrturin -» Kizkulesi
Lcblubici I lam 342;-.- Msc. -♦ Ahizadc Msc.
Leo Vorwerk (C l/l 5) 3Olti.
Lcuchitiirin -> Pharos
Lcylck yuvasi Msc -· Haci Piri Msc. Lipski osier -* Fenari Isa Camii Logusa Hatun Türbesi (F 3/8) 321 Lokmacidede Tckkcsi Msc. (D 4/33) 509 Luth pa^a Msc. (C6/21) l.ykos-Tnl 17, 22, 61, 294, 510
Maacuncu 32; I lam. 325; Mac.
(B 6/4)
Maglova Kemeri 314fr., 516 Magnaura-Palast 21, 24, 229ft, 2 32t’ Mahmut aga Msc. -» Kuburbcli Msc. Mahmut Nedim paja Turhesi (Γ 7/5)
34*
Mahmut pa^a Canui (F 6/50) 29, 32, 550, 342, 350, 4)j
Mahmut paja I lam. (F 6/29) 32, 324, 342, 550; Ham -> kurkeii Ham
Makaseilar Msc. —* lloca Piri Msc. Makros Embolos 22, 29
Malaiyah Ismail Tckkcsi (G 7/7) 497
Maki Msc (B 9/7)
Mamas-Vorstadt —» Hagios Mamas Manastir Msc. (B 5/11) f#4 -/»V» Msc.
—> Esckapi Msc.
Manganun (Quartier) 21, 2$, 27, 42, 136, 268, 313, 316, 318, 334
Mangancn-Klostcr —* 1 lagios Georgios Mangan.; Palais (G 6/19) f
Manga nun-Turm 514, 534
Manisah Mehmed pa$a Camii (D s/17) 27s. 409
Markians-Saulc (D 6/4) 21, ry ;r, 275, 2«2, 427
Maslak M.ihzcni sis
Mazlurn kemer 3141’., $17
Mccidiyc Camii —» Yc^il Kircmitli Msc. Megale Ekklcsia —* Aya Sofya (Camii) Mugalos Pyrgos (hilata Kulcsi Mehmed aga (.anni l· I lain. (C 3/19) 32, i<>7, 309, 325, 416 4Γ
Mehmed aga Msc. Üskubiyc Msc.
Mehmed pa$a Msc. (I’ t/19) 275; vgl. auch Sokollu Mehmet pa$a Gimii / Mesih Mehmet pa^a Carnii
Mehmed Sakir Ef.Msc. —· Sankiycdun Msc.
Mehicrli.inu --· Ibrahim pa$a Sarayi Mclek llaiun Msc. karaaga^* Msc. Menagerien 245 (vgl Arslanhanc) Meruan aga Msc. (F 6/24) 342 Mcrcan kapisi 348 (vgl. kapali Car^i) Merciιnek Msc. (D 7/13) 254
Mcrdivenli Harn. (E 7/20) 258; Him. (E6/17)
Mrrdivriili Msc. (C4/17); Msc. (F 6/8) 342; Msc. -> Karabi^ Msc.
Mcrdosiiiigaris 126
aMerkcz Ef. Ham. 325
Mermer Kö^kü (G 6/1) 318, 497, 499, 502
Mermer Kulc (A 10/3) 60, 292, 3i8f.
Mcrzifoni Kara Mustafa paja Mcdr. -» Kara Mustafa pa7a Mcdr.
Mesa Domenico Arap (.amii
Mcse 19, 2if., 25, 51, 51, 103, I2jf., 190, 232, 23H, 253, 256, 207f., 2^-270, 280, 2«3> »45
Mesih (Mehmet) paja Camii (C 4)21) }z, 57«. 4^ 44°
Mesih paja Msc. Bodrum Camii;
Msc. -* Karagumrük Msc.
Mcsncvihanc Msc. (D 3/14) 309
Mcfdi Msc. (B 7/15)
Metochion (tu Hagiu Taphu; D 5/16) 102
Mevlevihane (Galata; F 3/3) 321
Mevlevihanekapi 32, 287, 291
Mcydancik Msc. 542, 365; —Msc. —» Molla Husrev Camii
Meydancik Kasim Gunani Msc. (C 5/2) 365
Midikariu-Kloster 212
Mihnmah Sultan Camii (C 3/10) 50, 52,
*9°. 52S 44^443
Mihnmah (Sultan) Camii -♦ Iskelc Camii
Mihri;ah Hatun Tckkesi (B 8/15)
Mihnjah Sultan Ima ret 1 308; Msc.
Hacikadm Msc.
Mihnmah Sultan Türbesi (F 5/10) 343;
508
Milion 19, 21, 2i6-2iX* 252, 269
Millet Caddesi 184, 220, 254, 295, 446
Mimar Accm (Ali) Msc. (B 6/15)
Mimar aga Msc. (E 6/5) 275
Mimar Ayas Msc. Sara^haneba^i Msc.
Mimar Ayas Mahallesi 376
Mimar Hayreddin Msc. (F 7/2;) 283
Mimar Ilyas Msc. Dcnizaptal Msc.
Mimar Sinan Msc.4-Mckt. (C s/12) 385
Mimar Sinan Türbesi 273, 46t. Π2
Mimar Üstad Ayas Msc. — Sawhancba^i Msc.
Minki Ali Ef. Mcdr. (D 4/-*) 4°9
Mirahor Msc. -* imrahor Msc.
Misir Qir^i (F s/10) 342
Misirli kaniil pa$a konagi 72, 2<S Mismarci Msc. —* Fkserci Msc.
Mokios Zisterne (C 7/7) 2 23, 2^, 220, 363;-.· kirchc Hagios Mokios
Molla Afki Msc. (C 2/1;) 102
Molla ^Telubi Camii 4· Ham. -♦ Findikh Q- inii + l lam.
Molla Penan Msc. 281: . Msc. -♦ (^atil- ^c?me Msc.
Molla Fcnnvi Msc. (< (»18)
Ml iilVll Η
Mull.i liiii.mi ( amu <4 η/ι (), Msc. ■· kdisc I'amii
M0II.1 H.ui ΙΙιιμγκ Mm » Kn^iik Mu siala p.»p Mm:
Mnll.i Hiisir\ Mm J Λ/7) ι n, uN; Mm · Si»k»lrfi Mm
Μ»«Ik Koul Mm »ι ι Μ i »II4 Xrvi l »11111 J <·/ι) 1 <·' Mum. hern ;λ» /«/ Muchliuiissa · I hc»«n»k«»* Mu· hlmiissj MllltU Ml 11 Jill lit· . Mm |l)|/lO
109
MutuJi M<.(Bfi/0
Muiuir Sidun Tui hvM · I ,ιιιΐι ί ·ηιιιι MirtnUiii ( ανuji ·Μμ. · < *»>··· Mm Mu/e ι I lumas mi · \i«lia.»h»giMhrs Mu
scum
Mn»//111/.ule Mi pa^a Hum. ui ΜηΙυκΙκΓΐ Mm (I) 7/21) Π7 Muliiifini I I.IIII.II1II Mm ■ kesmekJU
Mm
Miihsim I hi mi Msc. » Ibrahim p.i>a 4 .1 inn 11 7/22)
MiiliMHuglti Ham <4.·
Mulitcsib iskciidri Msc. · kabakul-ik
Mm
Miunliaiir 402. . k.ipi 0of.
Murad \billa kiiliiphaiirM I Mm'. I) l/jf) 167.
Mund |M -ι ί an u I Μ» Jr. (I> 7/5) ».·,
’’°. iq. /// //«
Mus.ill.1 Mm I 7/24) -Ή Mu diliiiddm Mm · Varbisar Mm. Miisnr.i aga Mrdi I h/iij Mu tala Bri Mm (I) 427
Miim.iIj ( jxiik Mm. · Manasin Mm·,; .
I urbcsi f Λ M/.· 1 291
MuMjI.i I I. Midi. il'. 7/24) 214
Mustafa pa>a Trkkrst ((. 2/9 I ill 2/1) p».· Myrrlamu klostrr · Ibidium I .111111,
Pabst ii. 2«. j?a .·/* j/j
\.ll>1 f c|l III Μ ι · M1III.II ,ιρ,ι Mm Xj» lllxnd Msc . < l· K/i 1 j/. |G, 4 1 4 , . /j
Mrmr /.ist. I K/l , I N/i 1) b7| iiy Xul k.r h.iiir · Ai I.111I1.11K
Xakka· I l.i in pjya IiiiImsI pp, ρ,χ Vik J»< nd Isiiud 1.1. Ί rkkrsi K 1/2 0 ,ψί X,»ι hill Sultan I ihIitm · I arili 4.mm Xckji Tekkrsi (( 6/6) XjIImiiI Μ « · kil/gjlii ι Μ · , Xjlbifll
Melt. J. x/aj 117
X.1I111I MrlilH·! |>n|i 1ιι|1μ* | (| j/7y .|H7 Xalh Μ··< I 6/16) h/
Xarlikapt fll, to. |iH
Na/Ιι Mdinuit 11 Mm · lMirnl.11 ί jinn «. i/m
Xa/ml ’Itkkfsi (Mm j JI 4/7)
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1'ki.i Bid (iiilaia) »nil·. <d . i*B , ι··«·Ι ι 241. <2··ΙΙ. m*
U«J
REGISTER
i’crania Tor 241., «7
Pcrdahcilar Ham »·»■». ’49
Pcriblquo» Kirche -+ Sulu Manastir Perkuvu Msc. -* Purkuru Msc.
Pcrjcrtibc Pazari I lam J· 4/1·») tn
Pcrtc* p.i>i Turbcsi <08, su
Pcttcvnoal Valide Camii -» Valide Pcricv- nival ( ainii
|>e$tctn.ilcilar Ham (D t/ι;) 27s
Pent* Champ* des Morts (I 1) 521
Petra 25. 25, 27
Petri Kapi 309
Pctrion (D j/6) «>, 2J» »7, J*, ”*· ,l'S’ ioSff.
Pcyk Dede Msc (B 7/1)
Phan.ir l ener
Pharos 60, 226. 2tt, 236
Philadelphion 21, 25, 258, 269
Philoxeno* Zisterne -* Binbirdirek-Zi-
sterne
Phoros -* I'orum Constantini
Pilasrri \cntani (sog.) 191 L
Piri Mehmed pa$a Medr. (E 5/7) 210, 275;
Msc. -♦ Terlikqlcr Msc.
Ρίπηςςϊ Sinan aga) Msc. (D4/42) 409 Pittakia 52, 232
Pit ale pa$a Camii 32, Ham
Plakoton — Forum Constantini / Milion Platea (Lonca) 24;
Platcia 2$, 27
Porphyrios-Basis 39, 6sf., 71
Porra Aurea (A 10/2) 21, 2$ f.» 28, 147.
267, 269. 292. 294, 297-joo, ;i2, 339, 406
Porta Karea 2.35; . Karu 267; Leonis ( ithidikapi: - Neoriu -♦ Neonon-
Tor
Porta San Antonio (= Azapkapt) 34, }2of., 378
Porticus Carienne «/-; . Semirotunda 62 Praetorium 19, 4$
Pr« »dromi >s-K irchcn
in Petra 27, 108, 134, 166
tu Studiu —♦ Imrahor Camii
m 1 rullo —♦ Hirami /\hmct pa^a Camii Prosphorianus-Hafen jj/l Psamathia ( = Samatya. B 8) 21, 24^ 27, 29, 3 3· 150. 187, 194, 219. 268, 318 Psimathia-Tor 2if 201, 318 Psycha 25s
Pteron fC 1) 20, 30 t ff. 304
Pukhcnanai Quartier 2i
Ful-\ a>an Synagoge 302 Purkuvu M*c. (O 4/2} Pyle... - Tore
Quadriga -* Hippodrom
Rabia Hani 347, 349
Ragip pa$a Kütüphane+ Mckt. + Msc.
(R7/7) 258
Ramazan Ef. Msc. - Be/.irganbajt Msc. Rccat Mehtncd Ef. Mekt. + Sclrili (Ii 6/4)
Regia 269 .
Rchabuki llaiun Sebili + Tiirbcsi (k $/28)
*75
Rcsrni (Mahmut) Msc. (D 4/22) 4°9
Rc>it pa$a Tiirbcsi —» Beyazit Camu 25®»
386, 390
Rcvam Cclebi Msc. (I·· 3/26) 275
Rhabdos-Quartier 26«, 312
Rhesion-Tor (= Mcvlcvihanckapi) 21. 25, 286 ft’
Romanos-Tor ( = Uopkapi) 21, 2$. 184·
287, 290, 294
Rustem pa$a Camii (l· 5/6) 32, 342.
Rüstern pasa Ilam 11-4/18) 32, 321,
Rustem pa*:i Medr. (1'6/19) 32, 342, Mckt. J JJ
Rüstem paja Scbih 480; —Tiirbcsi -♦ ^.ahzadc Camii
Ruhi Suhan Camii —» Zeyncb Sultan Camii
Rtimcli Ihsan 28, 335,
Ruinch Kavak 352
Rum Mehmet paja Camii (Üsküdar) 32, 416 4J7\ -·- ,Iam· 5-4
Sabuncu Ilam 258, 342
Sa^li \bdiilkadir 1 f. Msc. 508
S;x'li Emir Nurettin Tekkesi Msc. -* \y- dmoglu Tekkesi Msc.
Sattcti pa$a Tckkcsi Msc. (I 6/t4) Sagncilar Msc. -♦ Yavuz Er Sinan Msc. Sahhat’Süleyman Ef. Msc. -♦ Acimusluk Msc.
Saint Benoit (1 4/4) 27. 52, / o-/o/t 321
Sami Gcorgcs-dcda-Mange —* Hagios Georgios Mangan.
Saintc Maric-de-C’plc -♦ Odalar Camii
Saka Cxfincsi Msc. (1 6/22) 542
Saliha Suhan Scbili (Gakna) 579
Salih pa$a Msc. (E 4/9) 489
Sahpazari 52
Sah Tckkcsi (C 2/10) 302; . - (C 4/29)
Salkimsögüt Msc. Avdinoglti Tckkcsi Msc.
Salmatomruk 189,281;-.- Msc.-* Me\- dancik Msc.
Samanvcrcn Msc. (F 6/9) 342; -- Msc.
(E s/16)
Saniatya -♦ Psamathin
Sampson-Spital 22, 44, il2, 116
Sancta Maria de Cinctura —* \ccni aua Msc.
Sancta Maria della Cisterna (Sancta Maria MiKcncordiac..) -* Saint Benoit
Sancaktar Havrcddin Msc. (B l/a) 32, 994 I9h 201
Sandal Bedcstan (vgl. Kapall (Liqi; F6/17) H2, 141 547, 449
Sandiksilar Camii -* Atik Ali paja Camii San Domenico 29, 79 f·
Sankiycdim Msc. 275, 409; -» Qlingirlcr Msc.
Sankt Georg Η 511
Sankt Michael ini Bukolcon 227
Sankt Nikolaus -» Kcfcli Msc.
San Michele (Galata) 27, 5i.
San Nicolo hospito Kcfcli Msc.
San Pado e San Domenico -» Arap f^amii San Pietro (l? 4/15) 79. 5*«
Sara^ Dogan Msc. (B 6/2)
Sara^hanc 191, 527, $45. 4°7
Sara^hancba^t Msc. (D 6/2) 19if., 275
Sara^'banc Msc. (D $/iB) 27$
Saray Ilam. (C 6/11) $8$
Saray-i Ämirc -» Topkapi Sarayi Saras-I Ccdid —» Topkapi Sarayi Saray 19 Msc. -» Tibbiyc Msc.
Saraykapi 497
San Beyazit Msc. (E 5/20) 275
Sariguzcl Ham. (D 5/24) 525; Msc.
(C 5/5) 219, 385
Sari Musa Msc. (C 6/7)
Sari Nasuh Msc. (C 5/6)
San Saltik Mahallesi 369
San Timur Msc. (E 1/12)
Sarma^ik in; Msc. -» Kc^eci Pi ri Msc.
Sarni^li Hani 258
Schlangcnsäulc (vgl. Hippodrom) 65 ft., 69, 71
Sebzchane katibi Msc. -» l.okmacidcde Tekkesi Msc.
Sedetlfilcr Camii -» z\tik Ali pa^a Camii Sccnuucr (Gold. Horn) 19, 21, 8$, 11c, 198, ioJt μι
Secmauer (Marmarameer) 19, 21, 109, 137, 149, 177ft*., ico, 22$fF., J12-319
Sccpaliiste -♦ Bukolcon-Palast Scfcr Qivuj Msc. —* Qtvuj Msc. Sckbanbafi Abdurrahman Tiirbcsi (F. 3/1)
309
Sckbanbafi Hiisrev aga Msc. (E 5/2$) 27t
Sckbanbafi (Ibrahim aga) Msc. (D 1/1;) 21. 196-19-, 275
Sckbanba^i Msc. (D $/13) 275; Msc. -» Ayakapi Msc.
Sckbanba^i Yakup aga Msc. (E ^/9) 218t*., 264f., 355
Sclaniko-Synagogc 302
Svicuk Hatun Camii -» Abbas aga Msc. Seliiniye -» Suhan Selim Canui Selvili Msc. -· Servili Msc.
Scniiz \h Paja Medr. (C 4,15) ta. $74 Senat 19. 52, j48. 2n
Sepctfiler Ko^kii (G t/i) jy, <11. 49'. tot Seraskcr Kulesi · Beyazit Kulcsi Sergios und Bakchos Kirche -· Ku^iik
Ayasofya Camii Server Dede Servi(li) Msc. (1· 6/jt) »42
5 50
ΚΗ.ΚΠ-Κ
6ex ci ion a Zeuxippos-Thermen Scyyitbcy Msc. (C <»/ix) i xo Scyyit Hasan Msc. -» ('anktin.ir.in Msc Scyyit Hasan pap Mcdr. 4 Sehili
2$X, 205, 270
Scyyit Mehmet pap Türbesi (|· (»/<) < Scyyii Ömer Msc. (B ■?/<)
Scyyit Vilayet If. Ttirbesi 0>4/χ) U).t 169 t*.
Silahi Mehmed Bey Msc. 491, $oS
Silahtar Mehmed Ff. Mckt. (F 7/33) jg^ Silivri Kapisi < \ 7/4) <2. 291, 416t;; - _
Camii ■·» ILidim Ibrahim pap Camii Simity'izadc Medr. (D 4/27) 409 Simkefhane Mw. + Simkc? Ham (E 7/10) 29. xa, nSf.. 261. 264, 270. Hy-n;.
<01
Simkcf Msc. (B 5/15) 291; Msc. (C 3/7) Sinan aga Msc. (D 4/8) 195, 409; Msc
285
Sinan pap Camii (Be;ikta0 32, Ham. 525
Sinan pap Ham. lloca pap Ham.
Sinan pap Köjkü -* Incili Köjkü;
Mcdr. —* Koca Sinan pap Mcdr.
Sinan pap Msc. (D 5/3) 27, 32, 19g 509
Sinekli (Kätip Muslihiddin) Msc. (D 7/1«) 254
Sirkeci (F x/F 6) 57, 318, 342, 496C
Sirkeci Tckkcsi Msc. (D 3/2) 309 Sirmake? Hani -» Simkcj Ham Sirr (Örücüler) Ham. (F 6/25) 324, 342 Sitti Hatun Msc. (B 7/14)
Sivasi Tckkesi (B 1/11); Msc. (D 4/30) 309
Sivrikoz Msc. (E 4/2) 309, 511 Skeuophylakion -» Aya Sofya (Camii) Skyla 225, 233
Softa Kätip Msc. (E 5/11)
Sofular Ham. (D 6/8) 32$, 427; Msc.
508; Msc. (D 6/8) 427
Sogan aga Msc. (E 7/15) 25«
Sogancilar Msc. 342
Sogukce^me Kapi 497
Sogukkuyu Mcdr. (G 7/8) 497; Msc.
—* Piri Mehmed pa$a Mcdr.
Sokollu Mehmet paja Camii + Mcdr.
Ί· t/6) 32, 63, 283, 315. 460-464
Sokollu Mehmet pa^a Camii — Azapkapi Camii
Sokollu Mehmet pa^a Μ edr. + Türbesi 5o8f.
Solakba;i Msc. (E7/i2) 258
Sophiai-Quartier 21
Sophien-Hafen —» Kontoskalion-I lafen
Sorgu^^u Hani 549
Sormagir Msc. Dcbbagzadc .Msc. Sphendone -♦ Hippodrom
Sphorakiu-Quarticr 21
Stadion 17
Stama Hippodrom
Straiegton 16If., 21,2$
Studtoskloster · Imoilim < .imii
Stilrxin.iniyr Cainti (H 5/17) 30. l·’· 34. >6.
68, 27$. Hi, 364, 464 469. jfX. J14
Süleyman I him 2R3
Suleyman Suba^i Msc. (Unkapan Msc.;
E4/16); . Msc. —♦ Kirazli Msc.
Siinbiil Ef. Camii Koca Mustafa pap Camii
Siinbiil Hani 542
Siinnt Esir Ah Msc. -♦ Mimar Accm (Ah)
Msc.; Tckkcsi 291
Sultan Abdul-Hamit Medr. 4-Türbesi
(F 6/0 342
Sultan Abdül Mccit Camii -► Tibbiyc Msc.; Türbesi -» Sultan Selim Camii
Sultan Ahmet Camii, Mcdr. + Türbesi
(F 7/28; F 8/4) 31, 68, 236, 283, 470-474
Sultan AY met Qqpncsi (G 7/5) 497;-.-
Ce^mcsi (Cskudar) 424 h
Sultan Ahmet Mcdr. 51, 470-474
Sultan Bcyazit Camii —» Beya/it Camii
Sultan Camii (D 7/11) 254; Camii
(C 1/4) 302
Sultan llam. (F 6/5) 525, 342; Kemeri t »4. 5 *6
Sultan Mahmut Bcndi + Keinen 514, 516
Sultan Mahmut Türbesi (F 7/13) 285
Sultan Mehmed V. Repd Türbesi 508
Sultan Odalar Hani 342
Sultan Selim Camii (D 3/9) 50, 32, 509,
471 47^
Sultan Selim Qukurbostan —> Aspar-Zi- sterne
Sultan Selim Mcdr. (C 6/9) 32, 130,
j66-j6y
Sulukule (B 3/2) 290
Sulu Manastir (B s/$) 2$, 27, 55, joo-20j
Sun’ullah Ef.Turbesi (D $/14) 275, 359
Surp Agop (I lagop) (B 7/9) 363
Surp Haruuun (E 8/6) 317
Surp Hrichdagabcd (C 2/2) 166, 302
Surp Kevork Sulu Manastir
Surp Krikor Luzavon^ (Gregor der Er- leuchrcr; G 4/3) 321
Surp Nigogos (B 4/$) 290
Surp Ohanes (F 7/35) 283; (B 9/15)
Surp Tadcos Partorimios (D 8/1) 317
Sykai (vgl. Galata/Pera) 2if., 26, 320
Sykidcs 17
Synagogen:
Ahrida 302
Cana 302
kdirnelilcr (Schneidet -/Tcrzilcr-Sina-
ROßu)
Istipol (neben Kasioria) 302
Kastoria 302
Kcncsct Israel Sinagonn 321
Neve Salnm Sinagonn 321
Pul Ynpn 302
Sclaniko 302
.Sahsuvar halyan Sinagonu 321
Yaiiibol 302
Yiiksckkaldirnn Efkenazi Sinagonu 321 Zlilfaris Muscvi Sinagonu 321
Sahhoban Odalar Msc. (I) 5/12) 275
Sali ι I Iulian Türbesi ((.6/10) 130
Sahkulc ( ainn (h 3/4) 321
ijah ü Gcda Msc. fl) 7/22) 251, 517
§ah Sultan Camii (C 8/7) 251, . Türbesi 491. 508
Sahsuvar Msc. (l· 3/5) 321
Sahzadc Camii (E 6/6) 50, 32, 264, 272,
*74f·. J91. 179
$amd:ini I lasan aga Msc. -» Malci Msc. ijehsafa Hatun Camii (E 5/8) 273 ijehil Ali paya Kütüphancsi 273
Schii Mehmet paja Camii -» Sokollu Mehmet paja Camii
Schrcmini 2196?.; (.amii (B 3/12^
Sehsuvar (Bey) Msc. (F R/8) 317
Sehzadc Camii -♦ Jjahzade Camii Schzadder Ί urbesi -· Sultan Selim Camii $ehzadc Mahmut Türbesi+§ehzadc Mehmet Türbesi —» Sahzadc Camii
Sckcrci Ham (D 3/4) 409
Semi Molla Msc. Ahmet Kcthuda Msc.
Scmscnin Ef.Tekkesi (C 4/26)
Semsettin Habib FT. Msc. -» Dulgerzadc Msc.
Semsettin Molla Gürani Camii -» Molla Gürani Camii
Semsi Ahmet paja Camii (Cskudar) 32, 34,
4X4
Scngül Ham. (F 6/34) 324
Serbctdar Tckkcsi (C 6/17)
Jjcyh Abdülvcdut Camii -» Sultan Camii
J^cyh Ahmet Buhari Tckkcsi Msc. E ir Buhari Tckkesi Msc.
Seyh Davud (Ham) Msc. 542
Scyh Ekmclcttin Tckkcsi Msc. (D 6/7) 427
Seyh Emir llusamcttin Msc. -» Himmet zadc Tckkcsi ΜSC.
Seyh Ferhat Msc. -* Musalla Msc.
Seyh (iavzizaile Tckkcsi (B 6/14)
.Seyh I lalim Tckkesi 489
Seyh Mehmet Geysudari Msc -* Sirkeci Tckkcsi Msc.
§cyh Muhittin Kocavi Msc. -* Karanltk Msc.
$cyh Murad Msc. (D4/16) 52. 192h, 202 J0;;-. Msc. -» Mesncvihanc Msc.
§cyh Murad Tckkesi4-Türbesi (B 1/9) tjeyh Xurcddin-i Ccrrahi Tckkesi Msc.
(C 4/4)
Seyh Resmi Mahmut Msc. Rcsmi Msc. $cyh Salim Tckkcsi ((' 1/1;) 302
Seyh Sülennan Msc. (1) t/io) 32, 2fjt 211.
Seyh Γ.ιΙΰ Tckkcsi (C 7/5) 231 $cvhtilharcm Msc. ((' 7/24) 251 Seyluilishtin Dcrgähi (B 7/2) 163; .
Medr. ((' 4/7); . Tckkcsi (B t/i) 308
5 0
REGISTER
Jycyh Veia Medr. (E 5/27) -75
.Sita Ham. (Γ 8/0 285, |i<
Jyirimend (Jjirmürd) (,‘avu^ Msc. (< 7/1)
$i$eci I Iain H*
Sischane Msc. -> Adil^h Kadin Msc.
^i$h-.me (F 0 Ui
Tabhane M>c. -* Fatih Camii Tabhanc Tahtr aga Tckkcsi Msc. (D 4/$) 193 Tahtab 1 lam. $24
Tahtakale Ilam. (F 5/7) U. h'* W* 454· 4<>‘
Tahtaininare Msc. (C 4/19): “·“
Msc. 4-1 lam. (D 5/18) 509; - Msc. -* Ahbasaga Msc.
Taksim-I.cirung ;s6, ;79, 4*0, 515 f.; —
Meydani 219, 222, s 16
Takycci Msc. (B 6/16) 291; Msc.
(C 1/8)
Takycci \hmct Cclebi Msc. -» Mqtcii Msc.
Tiirakqlar Msc. (F 6/2;) ^42
Tarsus Msc. (Λ 6/4) 291
Ta^ham 254
Tatlikuyu Msc. (B 5/5); Msc. (E 7/14) 2<S
Tathsuile aci Ham. (F 7/16) 28;, 525
Tauros —♦ Forum Theodosii
Tavaji Msc. (E 8/5) 317
Tavjanraj Msc. 2$8
Tavuk pazan 25$
Tcqvidi Karabaj Turbesi so8
Tekfur Sarayi C 2/12) 27» 2/4 277, 286, ^cif., J05
Tck Kcmer 514!’., s 18
lekkc Msc -7 Hoca Kasim Gunani
Msc.
Tempel.
-Aphrodite 16 ff.
Apollon 16 ff., 250
Artemis 16
Athena Ekbasia i6f.
Demeter 16
Ge Ancsidora 16
Helios 16
Hera i6f.
Herakles 51
Isis 18
Kore 16
Kybclc 18
Pluto i6f.
Poseidon i6f.
Ptolemaios II. ijf.
Rhca 19, 248
Sarapis 18
Tychc 19, 248
/.cus I liP|,ios , t. . Urins l8 TercGman Yunus Camii Dragman Ca- ... n,"!; · Μι-<,Γ·/(· 5/18^167. 400 I crkim Msc. ♦ Iskender paja Camii Icrkoz (-Leitung) 17, fiö Terlikfiler .Msc. 342
B»
Termine(F 5/9) 3°. 52· 1^· 58,63, 321, 343. 37K
Tcrsanv Camii -> Piyalc pa?a Camii
Tcrzilcr Karhancsi Msc. (Ci 6/15) 497
Tctrnsiooii ijf·. 1K 24^» a8j
Tcvckkül Msc. (D 7/6)
Tevfik Et. Medr. (C 4/20)
Tcvkii Cafer Msc. (D φ ;) 3°9 Tczgahcilar Msc. llüsani Bey Msc. Tezvcren Dedc 283
Theater 18, 21
Theodosia Kirche -* Gül Caniii Thcodo<i;inai = Konstant iman-ai Theodosius Bogen, . Forum, Säule:
—* Forum Theodosii
Theotokos
Blacliernon (C 1/12) 21. 82, 223f., 301 f., 508
Chalkopratcia —► Acem aga Msc. Diakonissis -* Kalcnderhance Camii l/Jcusa 211
Gorgoepikoos — > Panagia G...
Hodigirrias 21, 27, 42, 271, 495
Kaphatiam (G 4/6) 321
Kellaraias 188 Libos Fcnari Isa Camii Muchliotissa (D 5/15) 27, 32, 309
Meiropolitu 233
Palatin -> Blach Sarayi
Pammakaristos —* Fethiyc Camii
Panagiotissa —♦ Theotokos Muchliotissa
Panachrantos 137
Paramythias Blach Saravi
Pcribleptu -► Sulu Mannstir
Pharu 233
Phoru 255
Pigis 38s, 416
Ί hermae Anastasianac 240 rhomaites 21, 86ff., 96, 248 Thrakion 18
Tibbiye (-1 llarbiye Mektebi) Msc. -* Ye- fil Kiremitli Msc.
Timuna? Msc. (I· 5/7) 52, 342, 48s
Tiryaki Car^isi 465, 469
Toklu Dedc Msc. (C 1/16) 25, 27, 32, 85.
206 302
Tophane ((. 3/2) 30, 32, 34. 36, 521, 343, fJ7, 430
Tophane Camii -* ΚιΙις Ali paja Camii; ~~ Lejmcsi (G 3/5) 32 1, 43ΟΙΪ.
Tophane Kapi 321
I opkapi (U 4/6) 21, 25, 28. 32, 287fr., 2«;4f·. 487
Topkapi (Sceniaucr) 32, 311, 318, 304
Topkapi Camii (B 5/2) 3,, 2yot-ti ^X6
Toplttpi Sarayi (G 6/8) 29, 3! ,9f., ,,,
68. 74. «5, 112. 114, 138, no, 173.249. '73. 318, 35 1, 423. 430. 464, tl,A
Topoi 2 1, 25
Topia^i Mahallesi (Üskiidar) 401, 402 Topnzhi Bemli $151.
Tore:
Ahirkapi -♦ /\yazmakapi (B 5/2) Aykapi — Ayakapi (I·. 3/1) 32» 97. >98, 3°9
Ayvansaray kapi (C 1/2) 302
Bib-ι llümäyun -♦
Bah^ekapi —»
Balat kapi -»
Balikhane kapi (G 7/16) 497
Bahkpazan kapi
Barbara-Tor 313
Bnsilike Pyle 57
Bdgrat kapi -» Blacherncntor 303 ft’.
Bostanci kapi 497 (=Demirkapi) Bost an kapi (D 7/25) 317
Charsios-Tor —* Edirnekapi Chryse Pyle -» Porta Aurea Cibalikapi—♦ (^atladikapi -»
Cifutkapi -*
Davutpasa kapi -»
Demirkapi 32, 496f.
Dcgirmenkapi 497
Drungarios-Tor 24
Edirnekapi
Egrikapi 32, 502
Eugemos-Tor 57
Eenerkapi 509
Goldenes Tor -* Porta .Aurea
Kalagru-Tor (A 7/2) 291
Kumkapi 33, 63, 318
Kumsal kapi 317
Langa Yenikapi 32, 61, 312, 317
Mevlevihanekapi -♦
Narhkapi 58. 60, 318
Odunkapi -»
Ogrunkapi
Pcge-Tor -» Silivrikapi Pempton-Tor —»
Pcrama-Tor 24t.. 27
Pctrikapi 309
Polyandrion-Tor -» Mevlevihanekapi Porta Aurea -»
Porta Karea 235; —Karu 267 Psatnathia-Tor 21, 201. 318 Rhcsium-Tor —* Mevlevihanekapi Romanos-Tor —♦ Topkapi Samatya kapisi 21, 20t. 518 Saraykapi 497 Sihv rikapi —» Soguk\-efmckapi 497 Topkapi -*
Tüfenklranckapi
Vnkapan kapi
\ ahudtkapi=Qtuikapi
Vahkbfkü kapi 497
cdikulekapi -»
X cm Camii kapi \vlokerkos Tor -» Belgratkapi Xyloporta —»
KI-.GIS I I K
Zin dan kapi —♦ Tufcnkhane Msc. 4S9 ΊϊιΙΙκηΐςι Husamcttm Msc. (E 7/26) (»it. I uibcn: Abiliilhatnit I AIhIüIihvcu · Sul tan...
Abdulkadir Jjevhi Id 10X Abdulvediid * Yflvedud Alxhirrahmaii aga <09, toX Abddrrahman 1 Sami .197 \dilr Sultan 108
\li Babu 142
Vmca/adc Hüscvm pap ♦ Amcazade Hus.p.Mcdr.
\rna\ut Ahmet pap Damat Alimri pap 441 f.
Asudc Hatun (D 4/5) 19t
A^ikpa^azadc Ahmet Ef. (D 4/t) <69!· Avetbap Mehmed Bey toa Ayaz Mehmet pap so* Baba Cafcr 411, 142
Bah pap Bali pap Camii Barbaros Ilayreikim pap 45HI. Bayram pap 419C Bosr.inzadc Mehmet Ef. 481 Boyali Mehmet pup — Nipnci Mehmet pap Camii
Cafcr pap juX
Ccndcri Muhyiddin 27$
Cerrah Mehmet pap -·* Cerrah Mehmet pa§n Camii
(ppugir Osman aga (C 5/2) ;X* fjftc Sultanlar -» Koca Mustafa pap Gi- mii
Qirlulu All pap J61
Damat Ahmet pap -* Arnavut Ahmet pa>.7
Damat ibrahim pap 479fr.
Davut pap -> Davut pap Camii Daye Hatun (E 6/23) 542 Dcruni Mehmet Ef. 25«
Dim art Mustafa pap 479
Ebi’d-Dürda 50X
Ebu Eyüp -al Ensafi 29, 50X
Ebu’l Vefa (E 5/27) 275
Ebu Sa’td-ul Hudri t6r
Ebu $eybct-ül Hudri 502, 504
Ebu Zeri Gaffan J02
Ekmck^izadc /Miniet pap * Ekmck^i Ahmet pap Mcdr.
Elhac < Isnian aga ί1*
Esmahan Sultan 461
I arma Sultan 479
Eerhat pap $oH. $ 10 f cridun Ahmet pap $oK Puaf pap (F 7/26) 11} (M/anfer aga - Ga'anfcr Φ Mcdr· Gazi (Aman pa>a 4°7 Güllxhar Sulun -» l'atih Camii Giilyirin lla»un $08 iMim All paw · Alik Ali pa»a Camii Hadim Ibrahim pap * Hadim Ibrahim pap Camii
I l.i|s.i Sultan 476!.
I lanycrli Sultan 508
11 .isuu Hüseyin 402
I lasau id Ensi (G 6/11) .197
Haseki Hürrcm Sultan -♦ Sulcynianiyc Camii
Halier Sultan ·> ^ahzadc Giinii
Hanai Kakim Ef. (C4/12) 474
I I ,u 11 niyc — I balsa Sultan
I Ickiiiioglu Ah pap (<’ 7/22) 164
I Iclvacibabn 2tX
I I oca Sinan pap 50X llubbi Hatun 50R
I Inma Hatun -♦ Bali pap (amii
Hüseyin aga (Kü^ük) 1X2: . ^69!.
Iliisrcv pap ((.5/9) jM. 511
Ibrahim pap (Damai) 479ΙΓ.
Imam Ali Ef. (I4 G/iG) $42
Kaplan I l.tsnn I hisiui pap 50H
Kara Mimet pap » Topkapi ( amii
Kara Must.da pap 2X1, 4G1
Kasim pap (I) 6/20) 254
Kat ip (yClebi 275
Keinanke? Mustafa pap (I 7/9) W2 Keskin Dede 447Γ.
ΚιΙις Ah pap · ΚιΙις Ali pap C.amii
Koca Iliisrcv pa^t 50K
Koca Musinfa Rep pap (E 7/1) 2$x.
j86, <90
Koca Ragip Mc hinri pap (E 7/7) 11®
Koca Sinan pap (I 7/10) E’i
Kfiprulii Mehmet pap (F 7/21) 270. 18i
Koyun Baba 321
Kuyucu Murat pa>a 1I .G/16) 46z
Lala Mehmet pasa 50R
Lala Musinfa pap 50X l.ogusa Hatun (b t/X) $21 Mahmut Nedim pap (I 7/5) Μ2 Nlahmul pasa · Mahmut pap (.amii Mehmet ag.i Mehmet aga Camii Mehmet Ah pap 50«
Mehmet Idmssimd El. 508
Mehmet-ι Ensari to2
Mehmet Pertev pap sol. SO
Mesih Mehmet pap -* Mesih Mrhinci pap (’amii
Mihriph Suhan (I 5/10) H2*. · 5°#*.
Mimar Ayas (D G/2) 275
Mlinar Sinan 465 If.» 5 »2
Mirmiran Mehmet aga 50H
Munire Suhan batih (.amii
Mustafa aga 50K
Mustafa (.avu^ (A x/z) 29I
Mustafa Pa?a 0" Turi« ijahsulian)
Nakka> Hasan |»«W IV·. 1°K
Nak&idil Sultan 407. 4θ9
Nahm Mehmet Dede (auch Nahnci Mimi Dede) (E 4/7) 4«9
(hner pap 50X
Pahik Musiala pap 5<*»
Pertev pap 5oX· '1 J
Pl vale pap 45°!^·
ICigip pap ♦ K<m:i Ragip Mdimci pap Rchaliula Hatun (E 5/28) 275
Rtza pap 174
Rustem pap 479I.
Safi ye Sultan 174 b.
Sckhanhasi Alxluiraliiium aga (I. |/i;
509
Seljuk llatuii 5X6
Semiz Ah pap 50X
Scyyit McliniK pap (F 6/v) $42
Scyyit Viliiyei (D .|/l) A69I.
Siyavuy pap 50X
Sokollu ibraliim pap 50X
Sokollu Mehmet pap 4G1. $oXf.
Siimbul Sinane<ldm Ef. (B X/9) t?|ff
Suhan Alxlulhamii (I 6/)) 142
Suhan Abdulino 11 H) 4/9) 47M
Suhan Ahmet I. 471II. —· Suhan Ahmet (.amii
Sultan Beyaztt 11. (E 7/1) |if.
Suhan Ibrahim 90. 9;
Sultan Mahmut II. (I* 7/1 9 2X1
Sultan Mehmet II. I aiih (D t/G) 1^9
Suhan Mehmet III. 90, 9^, 497
Suhan Mehmet V. Repd 50X
Suhan Murad III. 90, 91, 497
Suhan Mustafa I. 90, 9;. 497
Suhan Selim I. (I) 5/9) 47Gff.
Suhan Selim 11. 90t. 249. 497
Suhan Süleyman (I 5/17) 464fr.
Suii’ullah I f. (I) 5/14J 27t.
yiah I llub.m C 6/10) 130
Sah Sultan 491, 50R
Sah/adcler Ί urbe (Schmier) 477f.
Sahzadc Mahmut 479IT·
Sahzadc Mehmet 479H.
S.ur I nnat Zulnydc Hanim $oR
Seyh Abthirrahman Ei. toX
Sevh Minui Buhari (1 1/^1 1*9
Jpyh Murad (B 1/9)
Seyh Nureddin 11. 174
Sevh Razi (Yihhz I f.) 174
Sinnend (Jjirmitrd) i^ivuj (< 7/1»
Ι σςνκΙί Karab.iv toX
Turhan Vahde Suhan (I t/n) 142
Cryiimzadv Ahmet Esad 1.1. to* Yaildc Suhan (D7/v)2$4
Yävrdüd (C 1/4) VO2
Yihhz Dede (I G/υ νμ
Yunus Bab;· <11
Zal Mahiiuii p;«W IV. 'oS
ZemWIli Ali Et (E ι/6) *·°» Π1
ZeviK-p buh·»" 7H· ‘‘r
Turhan ΙΙλκτ b·1·’·"1 ( am" "* >vm V ‘‘
Iide Camii
Ί urban \ aluk* Türbesi il t/i 0 VP lurnsbanu-u Cruris · C.alaia KulvM Tuii Xbdüllaiif Mcdr. (D t/0 4«;
Tuti I ,.iu( Ms<· ((
Tzykam'icii”·’ at. **«>···. nx··.
I K
REGISTER
ί\·Β«ϊ Medr. I Msc. ((· , 's)
I\lci (,'cjmcM I Msc. 68, 284
l\ Mihraph Msc. (E $/,) 489
I mmugulsum Msc. -* ( j\ uyade Msc.
Cmmiihan I latun Msc. -* I laci I liisrcv Msc.
I skuhiye Msc. (F 7/1) 28$, <42
I -kiid.tr 27, <2, <4, 36, 402. 424L, 456
I skuplu Ham. 32$; , Mahallesi 369;-.-
Msc. (I 4/4) 489
l.'knika Mahallesi —♦ l.anga
L'ncu llatiz Medr. (11 s/7) 409
I'nixersitat/byzantinisch 24. 283t'.; . /tür¬
kisch 52. 72, Si, 236, 362
l'nkapan 219. 268, 341, 489; Camii
(E 4/16) 489
L’zuncaova Msc. -♦ Kätip Muslihittin Msc.
L'zun Q,ril (vgl- Kapali Q»r$i) 29, 191.
342, 348 f., 376, 454. 488
l'zun Keiner 5146
l'zun Sucaa Msc. 283
l'zun Yusuf Msc. (B 6/1i)
\'alens*Aquädukt (D 5/15) 20t'., 48t'., 56, 153t', 196, 271, 2-.V, 359, 591. 514*'-
Valide Bcndi 31 if.;-.- Camii -» Bezmiä- lem Valide Sultan Camn
Valide Hani (F 6/10) 45, 542, 376t.+\ ah- dehani Msc. (F 6/10)
Valide-i Atik Camii —» Eski Valide Camii
Valide Medr. (F 4/10) 321
Valide Pertcvniyal Camii (D 7/3) 254
Väni Tckkcsi (Dcrgähi) Msc. (B 7/7)
λ arak^i Hani 347, 349
Vasat \li pa$a Camii -» Atik Ali paja Camii
Vatan Caddcsi 220, 254, 295, 367, 446
Vefa Camii (E 5/27) 275; 1 lam. 325,
Kilise C amn -» Kilise Camii
Vclcdi Karaba} Msc. (Λ 6/5) 291
Vcliyüddin Ef. Kiitüphancsi —» Bcyazn Camii
Vczir Hani (F7/12) 270, 342, 371; Camii -» Atik Ali pa*>a Camii
Vczneciler Caddcsi 72 f., 362
Vlachsaray= Blach Sarayi
Vlanga= l.anga
Voynok Sücaa (Vuynnk Sucag) M-se.
(E 5/21) 275
Voyvoda Caddcsi 520; . Kapi jzof.
Vuk da Kapi 497
Wasserleitungen 18, 20, 25, 29, 270, 379
Wasserversorgung (byzanrin.) 27/ zfy; .
(türk.) j/γ
Xvroloplius 16, lot,, 1J, 27, 1^7« Mof.,
269
Xylokcrkoi-Tor 21, 287, 295» *95
Xylopona jozi-, 305« 311
\ agci I lain (l7 5/1) 342
Yag Ham 342
Yagkapan Kapi 320I.. 352
Vnhiidi kapi =Cit in kapi
Yaliudikapi Ham. 323
Yahya Ef.Msc. (B 7/12) 363
Yahya Guzd Msc. (Ii 5/22) 275
Yahya Te\fik Ef.Mcdr. (D 4/41) 409
Yakup aga Msc. (D 6/21) 254; -· Msc. —* Sckbanba$i Yakup aga Msc.
Yakupzadc Msc. (B6/.2)
Yaldizh Hani 342
A'alt Ham. (C 1/3) 302;-.- Kapi 57, 501
Yah Ko;kü (G 5/2) 318, 49711*, joi, 504;
■ Kapi 497, 501
Yamali Ham (G 5/4) 321
Yambol Synagoge 502
Yanikkapi 32α
A arhisar Msc. (D 4/14) 409
A'atagan Camii (C 2/7) 302; Ham. -* Arabacilar Hani.
A’ava^ca Mehmet aga Msc. —* Nazmi Tekkesi Msc.
Yavajca Sahin Msc. (F 5/12) 32, 342, yO/l·
Yävcdut Türbcsi (C 1/4) 302
A’avuz Er Sinan Msc. (E 4/17) 52, 489
Yavuz Mehmet aga Msc. (C 7/19) 251
Yavuz Selim Camii —♦ Sultan Selim Camn
A’ayla Msc. (11 6/13); ■ .- Msc. —* Kambur Mustafa paja Msc.
Yaz.ici Msc. (D 3/21) 167, 309; —Msc.
0' 4/5) 52«
A'cdikule (Λ 10/1) 32, 287, 292, 294, 297C, 532» H9 i4>\ · Msc. -+ Fatih Camn
A'cdikule Kapisi 292, 338
A'elkenci Hani 321
A emi». 1 laut 342
Yenibahgc 324^, 511; . Msc. (B 4/2) 290
Ycni (Lamii (F 4/11) 321, . Camii —» Sultan Ahmet Cjimn/A'eni Valide Camn
Ycni Ham. (D 4/11) 409; 1 lam.
(F 4/30) 321
Ycni Han 342
Ycni Hisan —» Rumclthisari/Y'cdikule
Ycnikapi ((ialata) 320E;-.- (Gold. Horn)
309, -.-(Marmarameer) 32, 6i, 312, 317
Ycni Ko^ku -♦ Topkapi Sarayi
Ycni Mahallc6i; Msc. —» llaci liüs rev Msc./Sehsuvar (Bey) Msc.
Ycni Mevlcvihanekapi -» Mcvlcxihane Kapisi
Ycni Odalar 367, 427
Ycni Saray —» Topkapi Sarayi
Yeni Tekkc 202
Yeni Valide Camii (F 5/5) 3», 31» 5*» 54*
Ycni Yildlz. Ham. -» Ylldiz Ham.
Ycrahi Camii (F 4/7) 321
Ycrebatan Msc. —· Üskübiye Msc.
Yercbatan Sarayi (Zisterne; G 7/11) 21, 76,
78, 232, 271, 2X} 2tf, 497
Yc^ildirck Hain. (I 4/26) 321, 324
Yc?il Kircmnli Msc. (G 6/z) 497
Yildiz Dede Türliesi (I· 6/3) 342
Yildiz Ham. (F 6/3) 324, 342
Yogurtcuoglu Medr. (E slztj) 2?5
Yoku^ba}! Msc. Bayram Qclcbi Msc.
Yolcuzade Msc. (F 4/23) 321
Yoros Kalcsi 332
A’unus Baba Türbcsi 321
A'unus F.f. Tekkesi 231, 317
Yusuf Fakih Msc. -* Cafer Aga Msc.
A'usuf pa§a Mekt. (D 7/7) 251
Yusuf Sücauttin Msc. —* Balat Jskclesi Msc.
Zal Mahmut pa*a Camii 490-49/, 508
Zekeriya Ef. Medr. (D 4/33) 509
Zcmbilh Ali Ef. Mekt.+Türbesi (B 3/6)
210, 275; —.- Msc -» Mütrü Ali Msc.
Zeugma 21, 23
Zcuxippos-Thermen (G 7/12) 17ft, 2if., 23, 48, ;r, 248
Zeynep Kamil Konagi -* Misirh Kamil Konagi
Zeynep Sultan Camn 4-Mekt. (G -/9) 78, 497
Zeyrek Kilise Camii (E 3/6) 24L, 27, 52, 48, 56, 133, 202. 209-21 r, 273, 406
Zeyrek Medr. (E 5/7) 210, 275
Zeytuniyc Msc. (B 9/4)
Zihgirci Msc. (B 7/4)
Zthftar Hani 342
Zincirli Hani 347. 349
Zincirhkuyu 366;-.- Cam?i -* Atik Ali pajp Camn
Zmcirlikuyu (Kapi) Ham. (C4/10) 52s,
374; Medr. 366
Zindan Kapisi 32, 310t’., 342
Zisternen
B 9/1: 147, ι s 1; C 2/2 (fpek Btnirumu;
C 3/1;): 164, 167, 189. 2X2; C
(C 3/14): 167; 1) 3/2: >32. 1<4. «09:
D j/j; 122, 309; D4/· 1,04/30); D 4/2
(D 4/1): 202; D </1: 210; 11 4/2: 121;
11 5/3: 20211 6/1: 282; D fc/3: 282;
E 3/2: aio, 213; E t/6: 210; E 5/7: 169;
1'6/2: auf·; b'6/4: 377: F7/3: 280.
-’S 3; I’ 8, ι: 6->, 22s; G 6/1 (G 6/9) 40;
G t»/t: 10, 271; G 7/$.- 90. na. ii?. 49-..
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