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35. 829-D/0
Maschinentyp:
Fertigungsnummer:
ORIGINAL PFAUTER
WÄLZFRÄSMASCHINE
Abnahme - Bedingungen für 11 u • Wälzfräsmaschine RS OOS mit StMilergenauigkeit Hr, 112 > TO Blatt 1
Fertigungs-Nr.: 21 1 8»1 Tesch & 13o mm Empfänger: ftajjkoiBiori, i Bockau
Messung 1 Bild Meß- zeuge zulässige Abweichß. gemessen Abweichg. 1 Meßanleitung
1 Ebenheit der LkdSpUKnflÖd'ie ä& Tisches. £ , } II I IH I4= /? —a < ikflineal b“ t” Endmaße J..U 1Sd-M 6 \ " / ~ / Lineal h.b"über zwei gleich langen Endmaßen,fanauf der Aufspgnnfläche des Tisches. Abstand zwischen Eneal und | Tlsdifläche durch Zwischenschit' j ben von Endmaßen festste den. j Die AufspannflädK des Tisches darf nur hohl sein.
2 Parallelität \ derAufsparm- fläche des Tisches zur J-1 Werkstück- scklitteitfiih- rung. Sjy b —Cl tfeßlineal b" H Endmaße Feixtaster -20/(kt auf int • • Lineal,,,b“über zwei gleich Ian Endmassen,,a“ auf derAufspa^4 fläche des Tisches. Feintaster an\ das Lineal eingestellt. Werkstückschliiten über Betfldnge verschieben, dabei Anzeige des Feintasters ablesen.
3 Otimlauf cter fatspannficiche des Tisches. <=: HZ5P*- fc feihtaster 10/iw 5 Feintaster an der Aufspannfläche des Tisches eingestellt fbei d H5mm). Bei sich langsam drehendem Tiscl'i Anzeige des Feintasters ablesen.
4 3^ Bundlauf des A/_ WärKstück- cfcrnes. Jb * • / r ♦ h-H Fieintaster A S/nn B 10/t/n B e Fein taster am l/nrfang des Merk- stückdornes angesieht. Bei sich langsam drehendem Tisch Anzeige des Feintasters ablesen. Messung,,A" nahe am Kegel.
—Th 5 ih farallditätdes :* Werkstück- < 0 dzmts tt* zur Werkzeug] 111 sc/ttittenfüh- 1—t rung. .» / v'T'V \ > V +AEHW5> -L— — ta-' b f -J 100 \-*~ u Feintaster A F S/OH B TO/ini B 8 Feintaster am WerkzeugschiiF^ Taststift am Umfang des IferE- stückdornes angestelit. Werk- stüdidorn in Mittelstellung des Rundlauffehlers gedreht. Werkzeugschlitten heraut# ?.vd dabei Anzeige des Feintasters y ablesen.
Fortsetzung Blatt 2 j
-
Blatt 2
\leitunQ
Fehler
peuge
des Rundtauffehlers gedreix.
Anzeige des Feintasters a;-:,.
i
f
.a und mit angestellter Gegen
Ö,CO§wrn spitze adiesen.
Parallelität
der (^egenstän-,
derführurtq !
zar Ständer- >
führana.
. a .;
+QOO&rim
Fantasier'
Feintaster am Umfang |
A Adfspanndcrnes unmitt ;r t
+o, vor dem liegen lager ang^.:^.
Aufspanndorn in MittplsL lie g '
rechten cfes.
Werkstück- ;
Aufspanndcrnes
tt!itd&tyib£de$\
8
’Rundlauf der
Werkzeug- •
Aafsr>annMrne.
A bnahme - B i dl- igan ge n
Wäizfrj.sma's^. nine FrSCD
mit donaergenauigkeit.
I
- t
i
Feiritaster
' qooßmtä
AFtsjxjnf/Jcf.'}^
F/gerbchrüng.
I
Anzeige des Feint.
lager ablesen.
ru f
Feintaster am Umfang des
Asifspanndorties angestcllt.
9
eilten des
Oßöfrmm.
0,005mm
Werkzeugspirxtel Anzeige des
otoo8 Feintasters ablesen. Mess ano
VA"nahe am Fegel.
A A
0,005
Feinlaster
Feintaster am Umfana des
Aufspanndornes unmif : ;y \
vor dem Qegetilager a>'?-:' ;
Aufspanndorn in frfilid / . >
des kundiauffehlersged.rc ,1. i
/i Feintaster am Werkzeug -
schlitten, Taststifi an Ch e
1 / vr/C
*®»©©® (^egenhalterführungangestt
der
Werkzeugschlitten hierauf'
B fahren, dabei Anzeige des
\ ß,OO»l ©rOöS ^^ uütesen.
@ A b nähme -B edingungen für Wälzfräsmaschine RS OH S mit SoHdergenauigkeit / P -» <7 / 11 w # Blatt 3
Messung Bild Meß- zeuge zulässige Abweichg. gemessene Ab&eidig. Meöanleitung
10 Axialrate der Y&fkzeugspinctel. f- I I I I Lp ftj r Feintaster mit ebener Keßfläcte Stahlkugd 6flm { 4 / Kuflel in Zentrierung des rräser dome&Feiritaster in Achs- richtung an die Kugel angestellt. Werkzeugspindel unter axialer Belastung (leichtes Aridrücken in beiden ^i&itungen/drehent dabei Anzeige des Feintasters ab- lesen.
11 Parallelität des Fräser- dorn es zur Werkzeug- schlift&rfük- rung. L Ä i iW p l 1 <[S IP "r Li -H 100 H- LJl Feintaster t 8flffl +5 Feintaster am Umfang des Fräserdornes anosstdit.Frä- serdorn in Mittelstellung des Tlunälauffehlsrs gedreht. Vierkzeugschlitten heraufkihren dabei Anzeige des Feintasters Gelesen.
12 Versetzung der Achse des dreh- baren FräsXopfiis gegen den Kerk- stückdorn (Umschlag des Fräskopfes.) Tkzi} Jllt Up iif 1 Feintaster 35/wt Jo Feintaster am Fräskopf. Taststifiam Umfang des Herk- stückdornos antestellt. Wsrk - stückdorn in Mittelstellung des Hunctlauffehiers gedreht. Werkstückschlitten hin- und herschieben und äröätaus - cdilag des Fsiniasiers al lesen. Fräskopf um 180°schwenken. Messung wiederholen.
£3 / Axialruhe dgr senkrechten Spindplfürden Axialwrschab. ä Jpf / J—-——1^. Feintaster mit ebener Meßfläche Stehlkugd <3Jltlf 3 Kugel in Zentrierung der Vorschubspindel. Fein faster in Achsrichtung an Kugel ange- stellt. Vorschubspindel unter axialer Belastung drehen (am vtechselradbolzen.ud‘‘‘r.ad-i ein- ander in beiden Richtungen), dabei Anzeige des feintasMrs ablesen.
Fortsetzung Blatt
Abnahme - Bedingungen für
Wälzfräsmaschine RS 00 S
Mit Sondergenauigkeit
Blatt 4-
Messung Bild
' Meß- zulässige gemessene
\ zeuge Abweichung AbweickJ
Meßahleitung
Pf aut er- Einzeltei- techtdauf;
frb&isgenauig-
keit der Maschine:
bei Links- und,
Rechtslauf des
an der Teilung
von verzahnten
Proberädern.
Teilungs- lungsfehier. ft= 5.5
meQgerät fuz 4.oDas Proberad ist mit Hilfe eöTes
teilungs- Fr ^^ßtirnradwälzfräsers im kHadiül'
ibnr&m sprung. 'Verfahren mit einer Schnecken-
ihobtraä^HEFmbniidauf^^^ zu Ersehen.
Zs Hb ‘e ' fta beiden festen Anschläge
rr,-? Smit ^f(,rnen~ f . 3»o \des Meßgerätes sind entweder
ü04l5mt » 16.o P mitgefrästen Zahngnmd
ä^lZßmm pt jj/ül । oder an einem
JBL-“ e«« mit der Verzahnung laufendem
hebernd Z Einzdtei- Rechtsiauf:-Zentrierrand dazu stell en.
z. ßg lungsfehlertf^ ?»7
\d0~-T/Z ETeilüngs-
djt-FF/j’ , Sprung:
fehler:
/> Gemessen werden die Ab-
e weichungen sämtlicher Tei-
i- L 4. ’
Uriri dery'Z.
15
Genauigkeit der
Senkrechtver-
schiebung des
Werkzeug -
schlittens,
cjesamtfehler-
messuno((Ge-
winde und
Getriebe) in
beiden Vor-
schub rieh -
fangen.
fantasier
Endmaße
Vorschubwechselräder i
aufgeweckt. Endmaße auf 'Geeigne-
ter, in Tischmitte aufgesetzter Un-
terlage angespr^ngt .reintaster.
am Fräs hopf, Täststift
obere oben ändert EndmaßenanccBz
Flanke Anzeige des Fcintasiers ablesen.
WerKzeugsdiiitten durch Drehen
a
±15/un '
b
je 2mm
am Teilwechselradbolzengd"
( 60 ttmdr. gleich 1mm Ver-
schiebung) verschieben. Zuvor
Endmaße den gewählten Ab-
\standen entsprechend weg-
untere nehmen.
Arnsige des Fein tasters ablesen.
Flanke
a
♦ 9
üfleitiling
/bt/faTMuiS
Messung a:
über 100 mm Schliitenver-
schiebung.
Messung b:
oben,in der Mitte und unten
über je JO mm Verschiebung
(gleich eine Gewindesteigung)
von 1mm zu 1mm.
Fortsetzung Blatt 5
Zu verwenden sind: Meßlineal 150 mm lang; f
Endmaße Genauigkeit (oderiß'Fp^^ \
Feintaster 1000 1 und 1
Stahlkugel gesehen
Datum
t/ame (ausgeschrieben)
Beat h am
Ersetzt durch
Abnahme -Bedingungen für 'itialfräsico/ f
an Wälzfräsmaschine ftf og s
mit Sondergenaigkcit
!
• " ”
n
Blatt F
Fert igungo-Nr. Fisch <515» mm Empfänger: stawkoXsport» Hooka«
zulässige 'äem^sak
Bild
Messung
fbweic
Meß-
ZCUG
Axialruheda
Spindel für
äenTcmgen-
tillvorschub.
4jjm
5/um
fänicister
5/MH
3/w
fantasier
Prü
8/i»t
Jt 'IßDmm
fanlleiität
ter Lc/ger-ur.
A
♦ 5
A
+ 5/aii
fantasier
mit
ebener
tieSflache
kattkugel
mulde zur
Priwenfüh-
rung des
Tängential-
scMittens.
Meßleitung
Fernlaster am freien Ende des
Fräserdomes an
Rundlauf
der Fräser-
dorne
2
Parallelität
der Tangen-
fialschUtten-
Verschiebung
zum Fräs-
spndelksgsl.
• •- -* • -j—
_— -FJT“ _
‘einigster
8 pm 1
/ 4 ) A
j- B/üt Ü ffQmm ♦ 8
B 3
B/rm
je füßmm
gesfait.
Bei sich langsam drehenden
Fräser dorn Anzeige
des Fein tasters ablesen.
fantasier am Umfang des Frä - i
jerd&Hes amiestatt. Fräser-1
dom in AffttelstdliFia des Eund-\
lauf Fehlers gedierit
'
Tangaittalsdilitten über gesaute •
Länge verschieben,dabei Anzeige \
des Feintasters ablesen.
Axialruhe
der Werk-
zeugspindel.
sä
n 1' !
n
1
-----------------------------------c
Kugel in Kcmerssnkung des Frä - i
serdomes.FeintastermAchs- |
richtung an die Bügel angcsteltt.
Frässpuvtel unter axialer Bela -
üuMj(iei'htes Andrücken in beiden
rticiitungeridrei’}en,dQbei An-
zeige des F&ntascers aUesen.
4
Fluchten des
Fnässpindel-
kegele mit
dcrGeg&la-
gerbohrung.
fantasier
mit
ebener
Keffläcte.
fählkugd
23-if ’!
z±.^ J
(Leitung
Z * yy /
Zu ven , enden sind: Feintaster 1000-1 und
Stahlkugel 4 tr>.
Gemessen-.
Gesehen:
Bearbdldam 26-6 7F üfz
Ersatz für
Feintaster am Umfang des Frä -
serdomes angestettt, Fräser-
dorn in Mittelstellung des Kund-
lauffehlers oedreht.
Anzeige des f^intasters ohne
und mit angestelltem Gegen-
lager ablesü).
Kugel in kömersenk/mg der Ibr-
schubsfiindel. Fantasier in Achs-
richtung an die Kugel an gestellt.
Vorschuhspindel nacheinander
in beide Richtungen drehen,
dabei Anzeige des Fesntasters
ablesen.
Feiniaster an Lagernnuldß
angestellt.
Xangentiatschlitten verschieberi,
dabei Anzeige des Feintasters
ablesen.
Datum:
>.11.75
Marne (ausgeschrieben):
~£«x« Gna'MdM--------
Ersetzt durch
Hermann Pf au ter, Vlätzfräsmaschinenfabrik, Ludwigsburg/ Württ.
AN UNSERE KUNDEN
Die Technische Dokumentation für alle Pfauter-Maschinen besteht
aus den 2 separaten Druckschriften BETRIEBSANLEITUNG
und ELEKTROUNTERLAGEN.
Diese Betriebsanleitung soll alle Informationen geben, die für
eine vorteilhafte Bedienung Ihrer Pfauter-Wälzfräsmaschine er-
forderlich sind. Sie gehört in die Hand des Mitarbeiters, der an
der Maschine arbeitet.
Bevor die Maschine in Betrieb genommen wird, sollte der für sie
verantwortliche Mitarbeiter diese Betriebsanleitung aufmerksam
durchlesen und sich mit allen Einzelheiten gründlich vertraut
machen.
Das Bestimmen von Wechselrädern, die nicht in den Tabellen der
Betriebsanleitung enthalten sind, wird durch die PFAUTER-
WFfyrSETR XPERT ARET.T,EN erleichtert. Dieses Buch kann über den
Verlag F. Becher, D 71^0 Ludwigsburg, Am Zuckerberg 22 bezogen
werden.
Das Handbuch PFAUTER-WÄLZFRÄSEN gibt Aufschluß über alle
Fragen, die beim Arbeiten mit Pfauter-Maschinen auftreten
(z.Zt. vergriffen, Neuauflage in Vorbereitung). Außerdem
stehen Ihnen die Ingenieure unseres Pfauter-Beratungsdienstes
jederzeit für Auskünfte in allen Verzahnfragen zur Verfügung.
Der Inhalt dieser Betriebsanleitung ist mit großer Sorgfalt
bearbeitet worden. Wir können Jedoch keine Haftung übernehmen
für Schäden, die sich aus eventuellen irrtümlichen Angaben ergeben.
Um Ihnen das Verständnis Ihrer Pfauter-Wälzfräsmaschine zu
erleichtern, werden hier verschiedene, zum Teil vertrauliche
konstruktive Einzelheiten wiedergegeben. Diese sind nur für die
Benutzer der Maschine bestimmt und dürfen weder vervielfältigt,
noch dritten Personen zugänglich gemacht werden.
Die Betriebsanleltung wird Ihnen helfen, Ihre Verzahnaufgaben
vorteilhaft zu lösen. Wir sind sicher, daß die neue Pfauter-
Wälzfräsmaschine Ihre Erwartungen voll erfüllen wird.
HERMANN PFAUTER
RSOO* 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 2^ 820-D/O
Inhaltsverzeichnis
A
Kunden
1
n
s
r e
n
u
e
I
b
e t
2
n
o
i
h
M
n
a
c
e
s
Hinweise
Wichtige
Aufsetzen der Schwungscheibe
Fundamentplan
Transport
Aufstellen
Reinigen
Technische Daten
Arbeitsbereich
Kleinste Zähnezahlen
y
Baugruppen der Maschine
Antrieb der Maschine
Teilgetriebe
Spänetransport
Wahlschalter
Elektromotoren
Meldeleuchten
iebnahme der
Seite
2.00-1
2.00-5
2.01-1
2.02-1
2.02-1
2.02-1
2. 12-1
2.21-1
2.21-1
5.00-2
4.10-2
4.10-2
4.10-2
4.10-2
5-01-1
5.02-1
5.05-1
’ 5.06-1
5.05-1
5.04-1
2.05-1
2.11-1
5.07-1
5.08-1
Sicherheitseinrichtungen
Druckknöpfe
Endschalter
5.09-1
5.10-1
5-12-1
5.15-1
4.10-2
Anschließen ans elektrische Netz
Einlaufen der Maschine
Bes chreibung
der Maschine
Vorschub, Eilgang, Handverstellung der Schlitten
Frästiefen-Einstellung
Schwenken des Fräskopfes
Differentialgetriebe
Aufspannen von Fräser und Werkstück
Fräse rkühlung
Schmierung
Elektrik .
p
cv
OJ
s
O)
o>
LU
o
E
0
Maschinenübersicht
Einstellen
- Axialvorschub
- Radialvorschub
- Radial-AxialVorschub
- Frästiefe
Bestimmen
- Teil-Wechselräder
Hinweise
- Einspannen
4. Einrichten der Maschine
Seite
4.10-1
4.21-1
4.22-1
4.24-1
4.25-1
4.42-1
4.51-1
4.81-1
des Fraserdoroes
des Fräsers
Anbringen eines Spritzschutzes
4.81-2
4.82-1
4.51-1
4.52-1
4.41-1
4.25
4.25-1
4.25-2
4.25-5
4.41-2
4.42-1
- Programme
- Schnittgeschwindigkeit
- Vorschübe
- Tangentialvorschub
- Fräskopf-Schwenkwinkel
- Differential-Wechselräder
- Geeignete Vorschubart
- Vorschubgröße . . .
- Axialer Fräser-Einlaufweg
- Axialer Fräser-Auslaufweg
- Fräszeit
- Einspannen
Kontrolle
OJ
cu
to
der aufgesteckten Wechselräder
4.91-1
*) Nur bei Maschinen mit Tangential-Fräskopf (Sondereinrlchtung)
+) Nur bei Maschinen mit Radial-Axialfräseinrichtung
(Sondereinrichtung)
RS 00: 22 875... . Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ t 25.17O-D/O
1.04-26
RS 00: 25 6J5... Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ 52.811+-D/0
RSOO: 22 875... . Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. M # 24.822-DA
a s c h i n e
Schmierung
Elektrik
Mechanik
Tabellen
Konstanten
Abkürzungen
Wartung der M
8.25-1
9.1>1
9.01-1
9.11-1
9.12-1
9.51-1
9-91-1
8.02-1
8.02-5
Druckschrift
8.51-1
8.52-1
Seite
8.01-1
Allgemeine Schmierrichtlinien
Schmierplan ..............
Erklärungen zum Schmierplan
Schmier- und Kühlmittel-Empfehlungen
Wartung von Drehstrom-Motoren
Einstellen des Lagerspiels
- Teilgetriebe . . ,
- Frässplndel-Lager
Teil-Wechselräder
Primzahlräder . .
Vorschubwechselräder-Tabellen
Wechs elrad-Sätze
Zahnweiten-Tafel
I
1. Fertigungs-Nummer
MD
OJ
• •
o
o
2
Die Angaben dieser Betriebsanleitung gelten nur für die
Maschine, deren Fertigungsnuromer auf dem Titelblatt einge-
stempelt ist.
Bitte geben Sie bei allen Rückfragen die zur Maschine gehörende
Fertigungsnummer an.
Bezieht sich Ihre Rückfrage auf ein bestimmtes Blatt der Be-
triebsanleitung, so geben Sie bitte die Seitennummer (unten in
der Mitte) an.
2. Vor Inbetriebnahme der Maschine
Nehmen Sie die Maschine bitte nicht in Betrieb ehe Sie
- diese Betriebsanleitung sorgfältig durchgelesen haben,
- die Maschine nach dem Schmierplan (Seite 8.02-1) ein-
wandfrei durchgeschmiert haben,
- sich vergewissert haben, daß die Maschine Raumtemperatur
angenommen hat,
- festgestellt haben, daß die Maschine richtig angeschlossen
ist (Seite 2.05-1 ), und
- die Seite 2.21-1 (Kleinste Werkstück-Zähnezahlen -
Größte Fräser-Drehzahlen) ganz besonders
beachtet haben!
o
Aufsetzen
der Schwungscheibe
Di e Schwungscheibe
kiste mitgeliefert
der Maschine wird in der Zubehör-
Beim Fräsen soll sie aber auf jeden Fall aufgesetzt
werden, und zwar
\ ;
< auf die Fräserspindel-Vorgelegewelle, wenn dies
der Fräskopf-Schwenkwinkel zuläßt.
• auf die Stehwelle, wenn dies der Fräskopf-Schwenk-
winkel nicht zuläßt.
Zur Aufnahme der Schwungscheibe sind die Enden der Vor-
gelegewelle und der Stehwelle kegelig ausgebildet. Das
freie Ende wird mit einer Schutzhülse abgedeckt. (Vor dem
Aufsetzen der Schwungscheibe abnehmen).
Diese Schutzhülse sitzt also wahlweise auf der Vorge-
legewelle oder Stehwelle.
Transport
1. Transport
Bedenken Sie bitte beim Transport, daß Sie mit einer
Präzisionsmaschine umgehen, die entsprechend behandelt
sein will.
Hängen Sie die Maschine nur so auf, wie es die oben-
stehende Skizze zeigt:
Stange S durch das vorgesehene Loch im Bett -MB- schieben.
Haken H an der dafür vorgesehenen Öffnung am Ständer -ST-
anbringen. Hanfseile und nicht Ketten oder Stahltrossen
zum Transport verwenden. Vermeiden Sie durch Zwischen-
legen von Polstern eine direkte Berührung zwischen Sei-
len und Maschine; dadurch bewahren Sie die neue Maschine
vor häßlichen Schrammen.
7 7
Maschinenübersicht
siehe Seite b.10-2
VO
GJ
GJ
o
Anschließen der Maschine
Klemmenreihe
K o n t r o
cd
der
- Bei
s
'm
3
Anschluß
eise
GJ
Gl
Der Klemmenkasten -1210- sitzt auf der Bedienseite der Maschine
(siehe obige Skizze).
Zum Anschluß der Maschine muß der Deckel am Schaltkasten abge-
nommen werden.
Die 5 Phasen des Nezkabels werden an die Klemmen R, S, T ange-
schlossen. Der Nulleiter wird mit der Klemme Kp verbunden
(nach Vorschrift des zuständigen Elektrizitätswerkes).
- Wahlschalter -01a01- auf RECHTSLAUF stellen.
- Hauptschalter -OOaOI- auf I stellen.
- Druckknopf —Olbl1— drücken.
- Vom Fräserdom-Gegenlager -72U- aus, Drehrichtung der Frässpindel
feststellen. Sie muß sich in Richtung des Pfeiles drehen, auf den
Wahlschalter -01a01- zeigt.
falscher Drehrichtung müssen 2 Anschlüsse vertauscht werden
Hin
Das
Stromlaufbild befindet sich in der Betriebsanleitung (im Anh.
Maschinenübersicht siehe Seite k.10-2
Technische Daten
1. Arbeitsbereich
1 .1 Größter zu fräsender Modul................. mm 3,5
1 .2 Geradverzahnungen
a) Größter Werkstückdurchmesser
ohne Gegenhalter.............................. . mm 200
mit Gegenhalter ................................... mm 208
b) Größter Frässchlittenweg ......................... mm 160
1 Kleinste zu fräsende Zähnezahl:
mit Differential................................................... 12
ohne Differential............................"... . . 8
2 . Abmessungen
2.1 Durchmesser des Werkstücktisches............ mm 150
2.2 Durchmesser der Tischbohrung ............... mm 55
2.3 Durchmesser des Werkstückdomes.............. mm 18 +)
2 .U Größter einspannbarer Fräser
a) Durchmesser...................................... mm 88
b) Länge............................................. mm 80
2.5 Durchmesser der Fräserdome (Normalausführung) ... mm 22, 27
2.6 Größter Achsabstand zwischen Fräser
und Werkstück....................................... mm 160
2.7 Mitnahmekegel für Fräserdome.............Morsekegel 3
2.8 Größte Fräserverschiebung
a) Normal-Fräskopf.................................... mm U0
b) Shifting-Fräskopf *)............................... mm 60
3. Drehzahlen und Vorschübe
3.1 Fräserdrehzahlen..............................U/min 1k0; 1 80; 22k
280; 355; 450
3.2 Axialvorschub.................................mm/WU 0,25...3,00
3.3 Radialvorschub*)..............................mm/WU 0,1 5.. .0,96
3.U Tangentialvorschub *).........................mm/WU 0,06.. .0,78
U. Elektrische Standardausrüstung
U.1 Spannung ............................................
U.2 Frequenz ............................................
U.3 Anschlußwert der Maschine etwa ......................
v 220/580 +)
Hz 50
kVA 7
5. Raumbedarf und Gewichte
5.1 Gewicht der Maschine ................................. kp
5.2 Raumbedarf der Maschine (mit Ausbaumaßen) . .
a) Länge............................................. mm
b) Breite............................................ mm
c) Höhe............................................. mm
lOkO
1605
1015
1607
+) Normalausführung (bei Sonderausführung siehe AWF-Maschinenkarte)
*) Sonderausführung
OJ
Arbeitsbereich der RS 00
Working Range of the RS 00
•Capacite de travail de la RS 00
(Standard-Fräskopf)
(Standard hob head)
(tSte de fraisage normale)
Werkzeug-Aufnahme
Tool Fixture
Montage de la fraise
Kleinste Zähnezahlen
Größte Fräserdrehzahlen
Während der Einlaufzeit - bei Wälzfräsmaschinen sind das etwa 600 Betriebs-
stunden - sollte eine Maschine nicht auf volle Leistung beansprucht werden.
Vor allem dürfen die einzelnen Getriebe, und hier speziell das Teilgetriebe,
nicht mit den höchsten Drehzahlen laufen.
Um diese Drehzahlen einzuschränken, genügt es nicht, die Fräserdrehzahl
herabzusetzen; vielmehr ist es notwendig, eine Begrenzung für die kleinste
zulässige Werkstückzähnezahl zanin einzuhalten (in Abhängigkeit von der
Fräsergangzahl z-j und vom Verhältnis zg : Z]).
Unsere Tabelle macht es möglich, die kleinste zulässige Werkstückzähnezahl
zanin zu bestimmen und zwar in Abhängigkeit von
- Fräserdrehzahl n-j und von
- Fräsergangzahl z] (Beispiel 1).
Wie Beispiel 2 zeigt, kann man auch die umgekehrte Reihenfolge wählen.
Auf keinen Fall sollte die Zähnezahl (12 * zi mit Differential bzw. 8 • zi
ohne Differential) unterschritten werden. Will man Fräser verwenden, deren
Gangzahl nicht im Diagramm angegeben ist, nimmt man die Werkstückzähnezahl
für eingängige Fräser und multipliziert sie mit der Gangzahl des Fräsers.
Beispiel 1 Beispiel 2
gegeben: gegeben:
nj » 224 U/min; zg = 24; z-\ 3» o.D.
zy - 1; Einlaufzeit Vollbelastung
gesucht: zanin \ gesucht: n1max
gefunden: z^in “ 12 gefunden: n1max 2$° U/min
Kleinste zulässige Werkstückzähnezahl zanin
bei Einlaufzeit Vollbelastung
Fräsergangzahl zy 1 . 2 3 1 2 3
Fräserdrehzahl nj o.D. m.D. o.D. m.D. o.D. m.D. o.D. m.D. o.D. m.D. o.D. m.D
140 8 12 16 24 24 36 8 12 16 24 24 36
180 12 24 56 8 12 16 24 24 56
224 12 24 36 8 12 16 24 24 ^6
280 16 32 48 8 12 16 24 24 36
355\ 20 40 60 12 16 24 32 36 48
450 24 48 72 12 16 24 32 56 48
o.D ohne Differential
m.D. mit Differential
Beschreibung der Maschine
Die große Anzahl der Bedienelemente läßt sich nicht übersicht-
lich in einer Maschinenübersicht darstellen.
Die Maschine wird deshalb wie folgt beschrieben:
RSOO: 22 875... . Hermann PFAUTER Ludwigsburg/WürH. . 24.751-D/O
1.
Baugruppen der Maschine
Sie werden durch Buchstaben abgekürzt,
z.B.: -MB- (Maschinenbett).
Bedienelemente der Maschine
Sie werden gruppenweise beschrieben:
-100- Hauptantrieb der Maschine
-200- Vorschub, Eilgang, Handverstellung der Schlitten
-500- Frästiefen-Einstellung \
-400- Schwenken des Fräskopfes
-500- TeiIgetri ebe
-600- Differentialgetriebe +)
-700- Aufspannung von Fräser und Werkstück
-800- Spänetransport
-900- Fräserkühlung
-1000- Schmierung der Maschine
-1100- Hydraulik
-1200- Elektrik *)
-1500- Sicherheitseinrichtungen
*) Alle elektrischen Schaltgeräte und Motoren der
Maschine (ohne Sondereinrichtungen) werden auf
Seite 4.10-5 aufgeführt.
+) Sonderausrüstung
5. Maschinenübersicht
Das Einrichten der Maschine wird durch die Maschinen-
übersicht (Seiten 4.10-2, -5 und -4) erleichtert.
Sondereinrichtungen
Die Sondereinrichtungen werden im Kapitel 6 beschrieben
(siehe Inhaltsverzeichnis Seiten 1.04-1...).
L
-ES- Schaltgerätekasten (auf der Antriebsseite der Maschine)
-FK- Fräskopf
- FS- Frässchlitt en
(Bewegungen axial zum Werkstück)
- GH3- Oegenhalterschlitten
- GST- Gegenständer*)
-GT- Traverse zum Abstützen des Gegenständers -GST-
-MB- Maschinenbett
-ST- Ständer
-TGS- Tangentialschlitten **)
(Bewegungen tangential zum Werkstück)
-TS- Tischschlitten
(Bewegungen radial zum Werkstück)
-WT- Werkst Hektisch
*) Solange der Axialvorschub läuft, ist die Traverse -GT-
, automatisch mit dem Gegenständer -GST- geklemmt. (Die Stecker
für den zugehörigen Magneten müssen eingesteckt sein).
** ) Nur bei Maschinen mit Tangential-Fräskopf (Sondereinrichtung).
irx
r<\
KO
OJ
co
K
Hauptantrieb
-110- Riementrieb (3-stufig) zum Einstellen der Fraser-prenzaiu.
-111- Untere Riemenscheibe (auf der Welle des Hauptmotors -OlmOI-)
-112- Obere Riemenscheibe
-113- Riemen
-120- Verdeck. Es muß abgenommen werden, wenn der Riemen -113-
auc eine andere Stufe umgesetzt werden soll.
-121- Befestigungsschraube für das Verdeck -120-.
Beim Abnehmen des Verdeckes muß diese Schraube gelöst werden.
-1UO- Mutter und Kontermutter zum Spannen des Riemens -113-.
Der Motor muß zum Umsetzen des Riemens zum Ständer hin
geschwenkt werden (Kontermutter lösen; Motor mit Mutter
-1U0- schwenken).
-150- Schwungscheibe (siehe auch Seite 2.00-3).
©Einstellen der Fräser-Drehzahl siehe Seite U.22-1.
o
Vorschübe, Eilgänge und Schlitter,-Handverstellung
Feed, Rapid Traverses and Manual Displacement of Südes
Avances, deplacements rapides et deplacement d la main des chariots
cv
-201-
-250-
-251-
-252-
-263-
-265-
-266-
-270-
-271-
-291-
-292-
-295-
Vorschübe, Eilgänge und
Schlitten-Handverstellung
Türe vor den Axialvorschubwechselrädern -250- und
den Differentialwechselrädem -650-
Axialvorschubwechselräder a, b, c, d
Handrad zum Verstellen des
Kupplungsschraube zum Ein-
Axialvorschubes
- Schraube -252- angezogen
- Schraube -252- gelöst
Frässchlittens -FS- von Hand
und Ausrücken des
Axialvorschub eingerückt
Axialvorschub ausgerückt
Vierkant zum Verschieben des Fräsers von Hand in
Achsriehtung
Skalenschiene mit Nonius für Fräsereinstellung
Vierkantschraube zum Festklemmen des Frässpindellagers
nach erfolgter Fräsereinstellung
Radialvorschubwechselräder a, b
Handrad zum Verstellen des Tischschlittens -TS- von Hand
Skalenschiene mit Nonius zum Ablesen des Achsabstandes
zwischen Fräserdom und Werkstückdom
Handkurbel zum Heben und Senken des Gegenhalterschlittens
-GHS-. Der Gegenhalterschlitten -GHS- wird durch Heraus-
schwenken der Handkurbel -291- arretiert.
aus dem Arbeitsraum geschwenkt werden, wenn er bis zu
diesem Oberteil gefahren worden ist.
Handrad zum Spannen der Gegenhaiterspitze.
Das Einstellen der Vorschübe wird auf den. Seiten
4.25 bis 4.25-5 beschrieben.
Die elektrischen Schaltgeräte werden auf der Seite
4.10-5 beschrieben.
Frästiefen-Anschlag
Frästiefenanschlag
Schnitt durch die Vcrschicbcschnecke
OJ
ö
o
«:
K
O
•s..
-C
•O
OJ
Frästiefenanschlag
Die Frästiefe wird durch den Anschlag -510- begrenzt
Der Tischschlitten -TS- bleibt stehen, wenn der Anschlag mit der
Spindel gegen das Drucklager gefahren ist. Die Schneckenwelle -521-
dreht sich noch so lange weiter, bis Endschalter -02b52- durch die
Verschiebeschnecke -522- betätigt wird.
Endschalter -02b51- schaltet den Radial-Eilvorlauf ab. Dadurch kann
der Tischschlitten -TS- nie im Eilgang gegen den Anschlag -510-
fahren.
-510-
Fräst ie f enans chl aginutt er
o>
in
CD
5
CE
LU
-511-
-512-
-515-
-521-
-522-
Radialvorschübspindel
Handrad zum Verstellen der Frästiefenanschlagmutter
-510-
Klemnirädchen zum Arretieren des Handrades -512-
Rundskala mit Nonius zum Einstellen der Frästiefe
(1 Teilstrich = 0,05 mm, Eilt Nonius 0,005 mm).
Schneckenwelle
Verschiebeschnecke
-323-
Winkel zur Betätigung des Endschalters -02b52-
Achse für den Winkel -525-
KLemmutter zum Einstellen der Spannkraft von Druck-
feder -526-
Druckfeder
-52U-
-325-
-02b52-
-02A52-
ra
E
Endschalter: Radialvorschub AUS
Anschlag für Endschalter -02b52-
©Einstellen der Frästiefe siehe Seiten U.2U-1
und U.2U-2.
Teilgetriebe
(jfiq/0 RS CO« 2^ 6J5... Hormcnn PFAUYER Ludwigiburg/Württ
Schwenken des Fräskopfes
dhp/O RS 00: 2? 655... Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. 52.857-D/0
-U12-
-U8l- Fräskopf-Getriebe
Skala mit Nonius zum Ablesen des eingestellten
Fräskopf-Schwenkwinkels.
Ablese-Genauigkeit 5«
Muttern (k Stück) zum Befestigen des Fräs-
kopfes -FK-. Eine Mutter ist mit einem Splint
versehen. Sie darf nicht gelost werden
(Sicherung gegen das Herunterschlagen des
Fräskopfes -FK-).
©Einstellen des Fräskopf-Schwenkwinkels
siehe Seite 25-1 .
RS 00: 22 875... ’ Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ W , 2U.7*>0-D/0
Fräser-Drehzahl und Werkstück-Drehzahl stehen durch den
Getriebezug der Maschine in einem festen Verhältnis
(Teilkonstante) •
Dieses Verhältnis kann mit den Teil-Wechselrädern -530-
verändert werden.
Durch Aufstecken der entsprechenden Teil-Wechselräder -53O-
können alle Werkstücke gefräst werden, deren Zähnezahl auf
Seite U.31-1 angegeben wird.
-520- Umschalträder e, f, zw
Durch Aufstecken des Zwischenrades -zw- wird die
Tisch-Drehrichtung eingestellt.
-53O- Teil-Wechselräder a, b, c, d
-531- Wechselrad-Schere
-532- Mutter zum Arretieren der Wechselrad-Schere -531“
© Berechnung der Teil-Wechselräder siehe Seite U.31-1•
©Tabellen der Teilwechselräder siehe Seiten 9.11-1...
O Nachstellen des Teilgetriebes siehe Seiten 8.J1-1
bis 8.31-5
s
Differentialgetriebe
Fräserdrehzahl und Werkstückdrehzahl stehen durch den Getriebezug
der Maschine in einem festen Verhältnis.
Durch das Differentialgetriebe kann der Werkstückdrehzahl (in Bezug
auf die Fräserdrehzahl) eine Zusatzbewegung erteilt werden. Diese
Zusatzbewegung kann durch die Differentialwechselräder -65O- in
Richtung und Größe verändert werden.
Die Zusatzbewegung ist notwendig zum Fräsen
- von Schrägverzahnungen
- im Diagonalverfahren
- im Tangentialverfahren
- von Primzahlrädem
— 6j5O— Differentialwechselräder a, b, c, d, zw
- 651 - Differentialwechselradschere
- 632- Muttern (2 Stück) zum Arretieren der Wechselrad-
schere -65I-.
- 6U1- Hebel zum Ein- und Ausschalten des Differentials.
Wenn das Differential benützt wird
- müssen die Differentialwechselräder -65O- im
erforderlichen Verhältnis aufgesteckt werden,
- muß der Hebel -6M- nach oben geschaltet werden,
- muß das Umschaltrad e so aufgesteckt werden, daß
die Klauen nach außen stehen (sonst wird die
Maschine beschädigt,
- muß Klemmung -64j- gelöst werden.
Wenn das Differential nicht benützt wird
- müssen die Wechselräder a und b außer Eingriff
gebracht werden,
- muß der Hebel -6M- nach unten geschaltet werden,
- muß das Umschaltrad e so aufgesteckt werden, daß
die Klauen nach innen stehen,
- muß die Schneckenwelle durch Klemmung -6U5- arretiert
werden.
-6H2- Schrauben zum Arretieren des Hebels -6M-.
-6U3- Klemmung der Schneckenwelle.
©Berechnung der Differentialwechselräder -63O- siehe
Seite U.32-1.
©Differentialwechselrädertabellen sind in dieser Betriebs-
anleitung nicht enthalten, weil sich die Vielfalt der
praktisch vorkommenden Fälle nicht in einer derartigen
Tabelle zusammenfassen läßt.
Aufspannen des Werkstückes
dih/O ♦ ns 00: 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Wurtt W #
-29J- Handrad zum Spannen der Gegenhalter-Spitze
-751 “ Werkstück-Auf spanndom
-752- Werkstückdorn-Mutter. Mit dieser Mutter wird
der Werkstuc/.dorn -751" dn den Auinaiimekegel
hineingezogen.
Bei Domwechsel muß die Mutter sorgfältig fest
angezogen werden.
CO
OJ
Die Späne werden vom Kuhlöl über die Abflußrinne -810- haupt-
sächlich in die Wasserpfanne -820- und von da in den Spänekasten
-815- gespült.
Die Späne sollten je nach Anfall regelmäßig entfernt werden
(Spänekasten -81 5- nach außen klappen).
- 8l0- Abflußrinne für Späne und Kühlöl
- 815- Klappbarer Spänekasten
- 820- Wasserpfanne
- 8j5O- Deckel
QVon Zeit zu Zeit ist es nötig, die dem Spänekasten -815-
entfallenen Späne aus dem Maschinenbett zu entfernen
(Deckel -8j5O- öffnen).
I
Fräserkühlung
-91 0- Kühldüse (Iraner so einstellen, daß das Kühlöl von oben
auf den Fräser fließt).
-911 - Hahn zum Regulieren der Kühlflüssigkeits-Menge
-912- Kühlmittel-Schlauch
-09m01-
Kühlmittel-Pumpe
-931
Wartungsdeckel des KUhlraumes
0
o
o
2
©Kühlölmenge und Frequenz des Kühlöl-Wechsels werden
im Schmierplan (Seite 8.02-1) angegeben.
©Spritzschutz-Vorrichtungen am Werkstück siehe
Seite U.82-1.
Elektrik
OJ
CO
OJ
1231 1232
ES
Schaltgeratekasten
Maschinenleuchte
© Druckknöpfe, Endschalter, Elektromotoren
Signallampen und Wahlschalter sind auf
Seite U.1O-5 beschrieben.
Schalter zum Ein- und Ausschalten
der Maschinenleuchte
OAnschluß der Maschine an das elektrische
Netz siehe Seite 2.05-1.
O Der Schaltplan befindet sich im Anhang
dieser Betriebsanleitung
1252-
-1251
RS 00: 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ , 24.749-D/0
Bei Notstop wird die gesamte Maschine sofort
abgeschaltet.
- Notstop von Hand: Druckknopf -OOblO- drücken.
- Notstop automatisch: Durch eine Sicherheitseinrichtung.
2. Wieder-Ingangsetzen
der Maschine nach erfolgtem Notstop
2.1 In den HAND-Programmen:
durch Betätigen des entsprechenden EIN-Druckknopfes.
2.2 In den KREISLAUF-Programmen:
- Programm-Wahlschalter -00b01- auf I stellen.
- In die Ausgangsstellung zu bringen sind:
der Tischschlitten -TS- (Druckknopf -02b1J-) und
der Frässchlitten -FS- bezw. der Tangential-
schlitten -TGS- (Druckknopf -O2b15- oder -02bl6-).
- Programm-Wahlschalter -00b01- in die Stellung des
gewünschten Kreislauf-Programmes zurückschalten.
- Neues Programm starten (Druckknopf —Olbll—).
J. Automatische Auslösung
• /
Notstop wird automatisch ausgelöst, wenn einer der
Elektromotoren übermäßig belastet wird.
Nach der Abkühlung des betreffenden Motors kann die
Maschine nach Punkt 2.2 wieder in Betrieb genommen werden.
4. Hinweis
Der Notstop-Druckknopf -00b10- wird nach dem Drücken
gesperrt (die Maschine kann nicht eingeschaltet werden).
Diese Arretierung wird durch Rechtsdrehen des Druckknopfes
wieder gelöst.
RS 00: 22 875... . ™ Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. # 24.75O-D/O
Definition
Das ablaufende Kreislauf-Programm wird unterbrochen,
wenn der Programm-Wahlschalter -OObOl- in Stellung I
zurückgeschaltet, und der entsprechende AUS-Druckknopf
betätigt wird.
- Druckknopf -01b21- wird betätigt:
Fräser- und Werkstück-Drehung AUS
Vorschub AUS.
- Druckknopf -02b21- wird betätigt:
Vorschub AUS aber Präser und Werkstück
drehen sich weiter.
W i
der
2.1
2.2
eder-Ingangsetzen
Maschine nach erfolgtem Kreislauf-Programmstop
In den HAND-Programmen:
durch Betätigen des entsprechenden EIN-
Druckknopfes.
In den KREISLAUF-Programmen:
- In die Ausgangsstellung zu bringen sind:
Tischschlitten -TS- (Druckknopf -02b1^-) und
Frässchlitten -FS- bzw. Tangentialschlitten
-TGS- (Druckknopf -02b15- oder -02b1ö-).
- Programm-Wahlschalter -00b01- in die Stellung
des gewünschten Kreislauf-Programmes zurück-
schalten.
- Kreislauf-Programm starten (Druckknopf -01b11-).'
-Öl •
oj
o
u
co
OJ
3
o>
Ci
LU
o
E
o
1
2
S y n
S t e
Einstellen der Programme
«SÜSSEM
rW/vo
Hand-Kommando
Automatisches Kommando
Abschaltung durch ein automatisches Kommando
Zuschaltung durch ein Hand-Kommando.
Programm-
Wahlschalter
-OObOI-
►Y/v'Ao
b o 1 e
1 1 u n g e n
HAND-PROGRAMME
Die folgenden Programme dienen zum Fräsen von Einzel-
Werkstücken. Jede Bewegung muß von Hand gesteuert werden
I
II
III
Radialfräsen und Einricht-Programm
Axialfräsen oder Tangentialfräsen *
Radial-Axialfräsen oder
Radial-Tangentialfräsen *
KREISLAUF-PROGRAMME
Die folgenden Programme dienen zum Fräsen von mehreren Werk-
stücken. Alle Bewegungen laufen im Kreislauf ab (Folgeschaltung)
Die
IV
V
OJ
o
K
o
.Q
Maschine muß für diese Programme eingerichtet werden
Radialfräsen mit Auswälzen von Hand **
Radial-Axialfräsen mit Auswälzen von Hand **
Radial-Axialfräsen ohne Auswälzen oder
Radial-Tangentialfräsen ohne Auswälzen *
Nur bei Maschinen mit Tangentialfräskcpf
Autom. Auswälzen auf Sonderbestellung
Maschinenübersicht siehe Seite U. 10-2 |
<
Einstellen der Schnittgeschwindigkeit
Adjustment of Cutting Speed
Reglage de la vitesse de coupe
£
E
Schnitcgeschwlnaigkeits-DiagranKi
A
/min
Polumschalter Pole Changing Switch. Inverseur de pöles -01 aOI - Fräser-Drehzahl nj Hob Speed n] Nombre de tours de la fraise
I 140 180 224
H 280 355 450
Keilriemen 7- Belt C.-urrole trap&zoidale -11> c Ex £ Außen utside .terieure t qjjO Mitte Middle Moyenne Innen Inside Interieure
OJ
G)
o>
i
o
E
CM
V
1.
Bestimmen der Fräser-D ix.e h z a h 1
cxj
o
CU
c\j
Die Schnittgeschwindigkeit v hängt ab von dem Fräser-Durch-
messer dj£-] und der Fräser-Drehzahl nq,
Wenn die Schnittgeschwindigkeit und der Fräser-Durchmesser
gewählt sind, läßt sich die zugehörige Fräser-Drehzahl aus
dem Schnittgeschwindigkeitsdiagramm A ablesen. Darin sind
in waagerechter Richtung die Fräser-Durchmesser, in senk-
rechter Richtung die Schnittgeschwindigkeiten aufgetragen.
Im Schnittpunkt des gegebenen Fräser-Durchmessers und der
gewählten Schnittgeschwindigkeit liegt die theoretische
Fräser-Drehzahl. Die einstellbare Fräser-Drehzahl zeigt die
dem
Schnittpunkt zunächstliegende Fräser-Drehzahllinie
2
D e
r Riementrieb
5
tn
5
uu
Bei
der Maschine RS 00 wird die Fräs'er-Drehzahl eingestellt mit
- dem polumschaltbaren Hauptmotor (Polumschalter -01a01-) und
- dem Riementrieb -110-
(Riemenscheiben -1,11- und -112-, Riemen -11J-).
Damit können o verschiedene Fräser-Drehzahlen eingestellt werden
Die angegebenen Werte sind die Kenndrehzahlen,
Beispiel
Gegeben:
Fräser-Durchmesser d^ = 70 mm
Schnittgeschwindigkeit v - 50 ir/min
□
a>
Gesucht:
Lösung:
räser-Drehzahl nq [U/min]
- Schnittgeschwindigkeit v - 50 n/min in
der senkrechten Zahlenreihe suchen.
- Von dort waagerecht
bis zum Schnitt mit
messen d^ = 70 mm.
Dieser Schnittpunkt
nach rechts fahren
dem Fräser-Durch-
gibt die erforder-
liehe Fräser-Drehzahl nq an. Sie ist
für dieses Beispiel nq = 22k U/nrfn.
Die erforderliche Fräser-Drehzahl wird
nach Diagramm B eingestellt wie folgt:
Polumschalter -01a01- auf I schalten
Einstellen:
Maschinenübersicht
öj
Riemen -11J- in der Stellung innen
aufspannen.
k. Bearbeitbarkeit verschiedener
Stähle
Sehr großen Einfluß auf die Wahl der Schnittgeschwindigkeit hat die
Bearbeitbarkeit des zu zerspanenden Werkstoffes. Sie ist in weiten
Grenzen beeinflußbar durch eine entsprechende Wärmebehandlung. Die
unten aufgeführten Prozentzahlen sollen die Unterschiede zwischen
den einzelnen Werkstoffen zeigen.
c
c
o
E
u
a>
X
G
G
E
<U
Werkstoff-Bezeichnung nach Bearbeitbar- keit in %
DIN 17006 DIN 17007 4ISI
9 S 20 o8ok 1112 ü. 1212 100
C 55 0651 105k 55...70
C k5 0721 10k2 50...60
50 Mn 5 5066 1056 55...70
52 Mn 5 0955 1056 55...70
k2 MnV 7 5225 15k0 55...55
55 NiCr 6 5710 5150 50...60
15 NiCr 10 5kl5 50...60
15 NiCr 1k \ 5510 kO...50
50 NiCr 1k 5755 2550 k5...55
15 CrNi 6 5919 5115 50...60
15 Cr 5 7015 5120 60...75
kl Cr k 7055 5iko 50...70
25 CrMo k 7218 kl50 50...70
5k CrMo k 7220 E kl52 H 50...70 .
k2 CrMo k 7225 kiko 55...65
50 CrMo k 7228 kl50 50...60
50 CrV k 8159 6150 k5...60
5. Kontrolle
Beurteilung der eingestellten Schnittgeschwindigkeit nach der
- Beschaffenheit der anfallenden Späne und
- gefrästen Oberfläche am Werkstück
Schnittgesch richtig windigkeit falsch
Beschaffenheit der gefrästen Oberfläche am Werkstück Matte Oberfläche, gleichmäßiges Fräsbild Eine glänzende und glatte Oberfläche kann Folge übermäßigen Drückens durch das Werkzeug sein.
Beschaffenheit der anfallenden Späne Dünne, gekrümmte aber glatte und graue Späne » Dicke, klumpige, nlaue oder strohfarbene Späne (zu hohe Wärmeentwick- lung). Schuppige, narbige Späne (Mikrostruktur der Werk- stück-Randschicht ist gestört).
Einstellen der Vorschübe
250
252
o
Q
MO
260
264
V orschubschema
Axialvorschub
c)
Maschinen mit
bei
Nur
bei
Maschinen mit
Nur
Maschinen mit
bei
Nur
(Sonderausrüstung)
(Sonderausrüstung)
(Sonderausrüstung)
a)
b)
o)
Radial-Axia1-Präse inric htung
Diagonal-Fräseinrichtung
Tangentialfräskopf
2W Diagonal-
-»- Wechselräder
' 'd -260- b)
Tangentialvorschub
0,06...0,78 mm/WU
Tabelle siehe Seite
OJ
co
OJ
270
Wechselräder
270-
Radi alvorschub
0,16...0,96 mm/WU
Tabelle siehe Seite
9.1>2
Kupplungs-
schraube
-252-
0,25...5,0 mm/WU
Tabelle siehe Seite
Axialvorschub-
Wechselräder
d
Kupplungs-
Q-°i schrauben
I -26U-
Einstellen des Axialvorschubes
Axialvorschub
Reiner
mit
- den
Vorschubwechselrädertabellen auf Seite 9-15-1)
©Die Kupplungsschraube -252- muß
schub
o n a 1 v o r
D i a g
gleichzeitig
sa + st
Diagonal-Fräskopf
Maschinen mit
Nur bei
siehe Seite U.2J-5
Ivorschub
Nur bei Maschinen mit
oo
OJ
OJ
(Je nachdem, ob mit oder ohne
gesteckt wird).
nur sa
anschließend s_
X cl
Radial - Axia
©Die Richtung des Axialvorschubes wird
eingestellt mit
- dem Zwischenrad -zw- der Axialvorschubwechselräder
Zwischenrad -zw- auf-
angezogen sein
3
(Sondereinrichtung)
U.25-1
Maschinenübersicht
siehe Seite U.10-2
Größe des Axialvorschubes wird eingestellt
Axialvorschub-Wechselrädern -250- (nach den
Radial-Axialfräseinrichtung
I
CM
MO
1
Reiner Radialvorschub
CM
nur s.
©Die Größe des Radial Vorschubes wird
eingestellt mit
- den Radialvorschub-Wechselrädern -270-
(nach
Seite
der Vorschubwechselräder-Tabelle auf
9-1 >2).
£
CD
cn
CD
'S
©Die R
i c h t u n g des Radialvorschubes
wird eingestellt mit
- dem Zwischenrad -zw- der Radialvorschub-
Wechselräder (Je nachdem mit oder ohne -ZW'
aufgesteckt wird).
LU
und anschließend sa
Radial-Axialvorschub
Beim Radial-Axlalfräsen wird im RadialVorschub
auf Frästiefe getaucht und unmittelbar anschließend
im Axialvorschub weitergefräst.
Maschinenübersicht
siehe Seite U.10-2
1. Axialfräsen
- Werkstück mit dem Fräser ankratzen.
- Frästiefenanschlagmutter -510- gegen das Drucklager fahren
(Handrad bzw. Vierkant -512- nach links drehen bis Widerstand
spürbar wird).
- Skalenscheibe -51U- auf 0 stellen.
- Frästiefenanschlag um den Betrag
hj - 1 mm
vom Drucklager wegfahren (Handrad bzw. Vierkant -512- nach rechts
drehen; Zustellung nach Skalenscheibe -51^-)«
- Werkstück soweit anfräsen, daß die Istzahnweite w^ bestimmt
werden kann.
- Differenz zwischen Istzahnweite w^ und Sollzahnweite worj
berechnen und die erforderliche Restzustellung △ hg nach
Tabelle I bestimmen.
- Handrad bzw. Vierkant -512- um den Betrag△ hg nach rechts
drehen.
- Handrad bzw. Vierkant -512- mit Rändelschraube -515- arretieren.
Tabelle I
Wf-Won △ 1 = 15° *2 °^o = 20° wi~won △ O<. - 15° h2 • ot0 = 20°
0,1 0,1952 0,1462 0,01 0,0195 0,011+6
0,2 0,5864 0,2924 0,02 0,0586 0,0292
0,5 0,5796 0,1+586 0,05 0,0580 0,01+59
o,4 0,7728 0,581+8 0,01+ 0,0775 0,0585
0,5 0,9660 0,7510 0,05 0,0966 0,0751
0,6 1,1591 0,8771 0,06 0,1159 0,0877
0,7 1,5525 1,0255 0,07 0,1552 0,1025
0,8 0,9 1,7587 1,1695 1,5157 0,08 0,09 0,1 51+6 0,1759 0,1170 0,1516
1,0 1,9519 1,1+620 - - -
△ h2 = erforderliche Restzustellung
wi = Istzahnweite
won » Sollzahnweite
oi o = Eingriffswinkel
hg = Frästiefe
Beispiel:
Sollzahnweite beio<o = 20°: won = 1+8,20 mm
Istzahnweite nach dem
Anschnitt: wj = l<8,l+8 mm
wi ” won “ - 1+8,20 = 0,28 mm
Zustellung für 0,2 mm = 0,2921+ mm
Zustellung für 0,08 mm = 0,1170 mm
△ hg « 0,1+094 mm
‘Ss'A hg = 0,1+1 mm
Allgemein Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. 52.822-D/A
2. Radial- und Tangentialfräsen
- Frässchlitten -FS- so einstellen, daß der
Fräser in der Höhe der zukünftigen Schnecke
steht (Abblocken mit Endmaßen).
- Achsabstand zwischen Werkstück und Fräser
einstellen (Abblocken mit Endmaßen).
- In dieser Stellung des Tischschlittens -TS-
Frästiefen-Anschlag gegen das Drucklager
fahren (Handrad bzw. Vierkant -512- nach links drehen
bis Widerstand spürbar wird).
Handrad bzw. Vierkant -512- mit Klemmhebel
bzw. Rändelschraube -515- arretieren.
Maschinenübersicht
siehe Seite U.10-2
Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ V . 9.364-D/B
-1. Normale Genauigkeit
Mit Hilfe der am Fräskopf vorhandenen Gradeinteilung in
Verbindung mit dern Nonius am Frässchlitten erhält man
eine Ablesegenauigkeit von 5* • Z’-’fechonwerte lassen sich
bis auf 2,5zgut schätzen. Diese Einstellgenauigkeit ist
normalerweise ausreichend. Die Einstellgenauigkeit hat
keinen Einfluß auf den Zahnschrägungswinkel.
2. B e s o n'd^e^r^'e. Genauigkeit
(nur beim Fräsen von Schneckenrädern erforderlich)
Bei besonders genauen Fräsarbeiten wird der Fräskopf nach
einer Meßuhr eingestellt. Man markiert auf der. eingespann-
ten Fräserdorn (Fräser nicht aufgespannt) eine Strecke von
z.B. 100 mm. Wird nun diese Strecke vom Maschinentiscn aus
mit einer Meßuhr abgefahren, so darf sich bei waagerecht
stehendem Fräskopf keine Differenz der beiden Anzeigen am
Anfang und Ende der Meßstrecke ergeben. Bei schrägstehendem
Fräskopf dagegen zeigt die Meßuhr eine mehr oder weniger
große Abweichung. Aus der Differenz der abgelesenen Werte
im Anfangs- und Endpunkt, der Meßstrecke kann dann mit "']fe
der Winkelfunktion ( h = a ♦ tar. } der eingestellte Winkel
bestimmt und gegebenenfalls korrigiert werden. Das ist die
genaueste Methode der Schwenk’winl-.el-Einstellung.
CM
r<-\
•—J
MD
OJ
1. Teilwechselräderformel
Differentialgetriebe EINGESCHALTET e a ' c Ct • z] = 52 • Z] f ’ b • d *° z2 ™ z2
Differentialgetriebe AUSGESCHALTET e a » c Ct ♦ zi 16 « zi f * b «. d z2 z2
sind
Hierin
a
b
c
d
e
f
Z1
z2
ct
Zum
1. treibendes Teilwechselrad
1 . getriebense Teilwechselrad
2. treibendes Teilwechselrad
2. getriebenes Teilwechselrad
treibendes Umschaltrad
getriebenes Umschaltrad
Fräsergangzahl
Werkstückzähnezahl
Teilkonstante
Errechnen der Wechselräder wird die rechte Seite der Formel
zerlegt, gekürzt oder erweitert, bis sich brauchbare Zähnezahlen
ergeben.
2. Teilwechselrädertabelle
Aus den Teilwechselrädertabellen lassen sich die Zähnezahlen der
Teilwechselräder für alle Werkstücke mit 8...200 Zähnen ablesen.
Die Zähnezahlen der Teilwechselräder für Werkstücke mit über
200 Zähnen müssen nach der obenstehenden Formel berechnet werden
® Werkstücke mit weniger als 8 Zähnen (Ct => 16) können auf dieser
Maschine nicht gefräst werden. Dabei ist zu beachten, daß mit
ausgeschaltetem Differentialgetriebe Werkstücke nur ab 12 Zähnen
(Ct « 52) gefräst werden können.
Die Anordnung der Teilwechselräder und der Umschalträder erfolgt
nach dem Einrichtschema.
Die Teilwechselrädertabellen sind nur bei Verwendung eingängiger
Wälzfräser gültig. Werden mehrgängige Fräser verwendet, so muß
die Zähnezahl von a, c oder e mit der Gangzahl multipliziert
oder die Zähnezahl von b, d oder f durch Zf dividiert
werden
Teilwechselrädertabellen siehe Seiten 9»11-1
Vorhandene Wechselräder siehe Selten 9.19-1 •
Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 9867-D/A
1. Das Differential
Fräser-Drehzahl und Werkstück-Drehzahl stehen durch den Getriebezug
der Maschine in einem festen Verhältnis (C^ • i^).
Durch das Differentialgetriebe kann der Werkstück-Drehung (in Bezug
auf die Fräser-Drehung) eine Zusatzdrehung erteilt werden. Diese
Zusatzdrehung kann durch die Differential-Wechselräder -63O- in
Größe und Richtung eingestellt werden.
2. Anwendung
Diese Zusatzdrehung zur Werkstück-Drehung ist nötig zum Fräsen von
- Schrägstirnrädern,
- Schneckenrädern im Tangentialverfahren,
- Primzahlrädem (Geradstim-, Schrägstirn- und Schneckenrädern) und
- Gerad- und Schrägstimrädem im Diagonalverfahren.
3. Ermittlung der Wechselräder -630-
3.1 Bestimmen des Übersetzungsverhältnisses i^
• • 21 * C Übersetzungsverhältnis der Differential-Wechselräder id = d
Werkstück und Verfahren Zusammen- setzung von i(j ij errechnet sich nach folgender Formel
Schrägstirnräder ^d ~ ^da 1^ = Cda . sln ßo da n mn • z]
Schneckenräder im Tangentialverfahren ' ^d“^dt i - Cdt 1dt H,
Primzahl-Geradstimräder Primzahl-Schneckenräder im Radialverfahren ^d “ ^dz < , _ CdaJ_A dz S_ • Z-| CL 1
Primzahl-Schrägstirnräder = ^dz - ^da _ cda • * . Cda . sln ßo dz - da sa • zi 1 jt -ft • zi
Primzahl-Schneckenräder im Tangentialverfahren *d =idz ± idt dz i dt sa • z] * 1?^
Geradstimräder im Diagonalverfahren 1d « idt 1 Cdt *dt “-Hf
Schrägstirnräder im Diagonalverfahren id = ida * *dt i. + id+ Cda . -0 + Cflt, da - dt n mn • z] “
Normalmodul
ßQ = Zahnschrägungswinkel auf dem Teilzylinder
Cdä = Axial-Differentialkonstante *
Cj-f. = Tangential-Differentialkonstante *
x « Teilungsdifferenz
Z] - Fräser-Gangzahl
Hi - Steigung des Fräsers
iji - Gesamtverhältnis der Differential-Wechselräder
ida ” Verhältnis der Differential-Wechselräder zum Erreichen der Zahnschräge
idt = Verhältnis der Differential-Wechselräder zum Erreichen der Teil-
zusatzbewegung entsprechend dem Tangentialvorschub
idZ = Verhältnis der Differential-Wechselräder zum Ausgleichen der
Teilungsdifferenz x
* = Wert siehe Seite 9«01—1
J. 2 Berechnung der Wechselräder
Tabellen für Differential-Wechselräder sind in dieser
Betriebsanleitung nicht enthalten, weil sich die
Vielfalt der praktisch vorkommenden Fälle nicht in
einer derartigen Tabelle zusammenfassen läßt.
Die Differential-Wechselräder -6j0- können aber für
jedes Verhältnis schnell und leicht aus den PFAUTER-
Wechselrad-Tabellen abgelesen werden.
Jeder Kunde erhält jeweils mit der ersten Maschine
ein Exemplar dieses Buches zur Verwendung in der
Arbeitsvorbereitung. Weitere Exemplare können bezogen
werden durch den Buchverlag F. Becher, 71U Ludwigsburg,
Am Zuckerberg 22.
' • ' \ ' '
5.5 Aufstecken der Wechselräder
Die Richtung der Zusatzdrehung wird durch Zwischenräder
geregelt. Die Differential-Wechselräder -6j5O- und die
Zwischenräder -zw- werden nach dem Einrichtschema
(Seiten 5.52-1 oder 5*52-1 bis -5) angeordnet.
Beim Diagonalfräsen müssen die Differential-Wechselräder -65O-
nach Seite 7.21-2 aufgesteckt werden.
5.H Wichtige r\ Hinweis
Mit den Differential-Wechselrädern -650- darf man
nicht weiter ins Schnelle übersetzen als
dus/A . Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Wüm. V # 26.449-D/O
1. Vorschubarten
Bezeichnung- des Vorschubes
und Anwendung
Tangential Vorschub
Schneckenräder im Wälzver-
fahren mit Wälzfräser oder
Schlagmesser.
Schnecken im Wälzverfahren
mit Schälrad.
Beim Radial-Tangentialver-
fanren wird im Radialvorschub
geschruppt und im Tangential-
vorschub geschlichtet.
Radialvorschub
Schneckenräder im Wälzver-
fahren mit Wälzfräser oder
Schlagmesser.
Globoidschnecken im Walzver-
fahren mit Schälrad.
Axialvorschub
Stirnräder im Wälzverfahren
mit Wälzfräser und im Teil-
verfahren mit Scheibenfräser.
Schnecken im Wälzverfahren
mit Wälzfräser.
Radial-Axial Vorschub
Eintauchen auf Frästiefe mit
Radialvorschub und unmittel-
bares Weiterfräsen mit Axlal-
vorscrim Gleich- oder Ge-
gen 1 auf-Verfahren.
Anwendung siehe Axialvorschub.
•H
<D
E
Q
t5
<
1. Kleinste Vorschübe
Beim Wälzfräsen hinterläßt Jeder Fräserzahn an den Zahnflanken sogenannte
Flankenmarkierungen, deren Entstehung kinematisch bedingt ist. Im all-
gemeinen verringert sich mit abnehmender Größe des Vorschubes auch die
Große dieser Markierungen, d.h,, die Güte der Verzahnung verbessert sich.
Eine untere Grenze für die Größe des Vorschubes ergibt sich Jedoch dann,
wenn der Fräser nicht mehr genügend Material vorfindet, um einen Span
bilden zu können, eine Erscheinung, die besonders beim Gegenlauffräsen
auftreten kann.
In solchen Fällen leidet die Oberflächengüte der Zahnflanke und der
Fräser wird vorzeitig abgestumpft.
Als Richtlinie für die Praxis haben sich folgende Werte herausgebildet:
Mindestgröße des Schlichtvorschubes
bei mittlerer Größe des Moduls: ca. 1 mm
Mindesgröße des Schlichtvorschubes
bei geringer Größe des Moduls: ca. 1/2 mm
Noch kleinere Vorschübe bringen in der Regel keine weitere Steigerung
der Oberflächengüte.
2. Verwendung mehrgän gl ger Fräser
Bei Verwendung mehrgängiger Fräser ist nur ein Teil der Fräserzähne an
der Ausbildung der Werkstück-Flanken beteiligt. Das Netz der Hüllschnitte
wird dadurch gröber.
Dabei sind zwei völlig verschiedene Fälle zu unterscheiden:
2.1 Werkstück-Zähnezahl Z2 , „ . ,
—^-77-------------- = ——= eine ganze Zahl.
Fraser-Gangzahl z-j
Hierbei bearbeitet derselbe Fräsergang immer wieder dieselben
Zahnlücken.
2.2 Werkstück-Zähnezahl = 22. = ein gemischter Bruch, (z.B. 1 1/3).
Fraser-Gangzahl zj °
Hierbei schneidet nach Jeder Werkstück-Umdrehung der Jeweils nächste
Fräsergang dieselbe Zahnlückenreihe, also z.B.
1. Umdrehung: 1. Fräsergang schneidet Lücke x,
2. Umdrehung: 2. Fräsergang schneidet Lücke x, usw.
Dieser Wechsel von einem Fräsergang zum anderen kann beim Stirnrad-
fräsen nachteilige Folgen haben, denn Jede Ungenauigkeit in der
Gangteilung des Fräsers und in seinem radialen und axialen Lauf
führt zu Flankenmarkierungen am Werkstück. Die Flankenmarkierungen
können eine Größe erreichen, wie bei einem größeren Axialvorschub
(maximal gleich der Größe saist* zl)»
Je nach der verlangten Oberflächengüte ist es deshalb notwendig,
beim Fräsen von Stirnrädern mit mehrgängigen Fräsern einen kleineren
Vorschub zu benützen als beim Fräsen mit eingängigen Fräsern (siehe
Abschnitt p auf Seite L.bl-p). Die Fräszeit wird trotzdem erheblich
verkürzt, weil sich das Werkstück bei gleicher Fräser-Drehzahl
entsprechend schneller dreht.
Tatsächliche Tisch-Drehzahl njLSt = n1gg • z1ist
n1gB ~ Tisch-Drehzahl bei eingängigem Fräser
z •] ist,= Fräser-Gangzahl
2.3 Hinweis
Beim Radialfräsen mehrgängiger Schneckenräder mit Wälzfräser können
dieselben Vorschübe wie bei eingängigen Schneckenrädern verwendet
werden.
Bestimmen der Vorschubgröße
Vorschub richt werte
Modulbereich [mm] Vorfräsen zum Schleifen oder 1. Schnitt sa [mm/WU] Vorfräsen zur, Schaben sa [mm/WU] Fertigfräsen oder 2. Schnitt sa [mm/WU]
0,5 - 1,25 0,8
1,25 - 2,5 1,5 - 2,5 1,4 1,0
2,5 - 4,0 1,8 - 5,0 1,6 1,2
4,0 - 6,0 2,0 - 5,0 1,8 1,4
6,0 - 10,0 2,0 - 5,0 1,8 7 1,6
10 - 12 2,0 - 5,0 2,0 1.6
12 - 16 2,0 - 5,0 2,0 1,8
16 - 20 2,0 - 5,0 2,0 1,8
Die angeführten Wälzvorschübe sind Mittelwerte für eingängige Wälz-
fräser. Durch Versuche läßt sich die richtige Wälzvorschubgröße
am zuverlässigsten ermitteln. Sie ist von der geforderten Oberflächen-
güte der geforderten Genauigkeit der Verzahnung und der Zerspanbarkeit
des Werkstoffes abhängig.
Werkstücke bis ca. Modul 4 werden in der Regel in einem Schnitt ver-
zahnt und ab ca. Modul 6 aufwärts in zwei Schnitten. Beim Arbeiten mit
2-gängigem Fräser sind die Vorschubwerte mit 0,6 - 0,8, bei 3-gängigem
Fräser mit 0,4 - 0,5 zu multiplizieren.
4. Zahnlückenvorsc hu b
Beim Verzahnen von Schrägstirnrädern ist der Vorschubwert, so wie er
an der Maschine eingestellt wird, parallel zur Werkstückachse zu ver-
stehen. Der tatsächliche Vorschub in der Zahnlücke ist sa* = sa/cosß.
Beispiel: Bei einem gewünschten Zahnlückenvorschub von sa* =2,0 mm/WU
ist bei einem Z^hnschräcunRSwlnkcl von ßo = 40° ein Vorschub
von sa = 1,55 mm/WU einzustellen.
i
1. Definitionen
Der Gesamt-Fräsweg la der Axialweg, den der Fräser durchlaufen
muß um eine vollständige Verzahnung zu fräsen. Ersetzt sieh aus
den folgenden Anteilen zusammen: .
dol /0W • Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigtburg/Württ. V , 9872-D/B
1.1 Beim Axialverfahren
- Geradstirnräder: la = üß + Ej + + üa [mm]
- Schrägstirnräder: la = üß + Ep + b2 + Aj + üa [mm]
1.2 Beim Radial-Axialverfahren
- Geradstirnräder: la = üß + E^ + b£ + üa [mm]
- Schrägstimräder: la = üe + E^ + Ei; + b2 + A] + üa [mm]
1.3 Definition der Anteile
üa = Sicherheitsbetrag auf der Fräser-Auslaufseite (üaÄ* 1 mm).
iie =» Sicherheitsbetrag auf der Fräser-Einlaufseite (üg ^1 mm).
A = Fräser-Auslaufweg (Axialweg um den der Fräser bei Fräsende
hinter der Verzahnung stehen muß, damit eine vollständige
Verzahnung entsteht).
Ai = Überdeckung von Fräser und Werkstück beim Fräsen von
Schrägverzahnungen.
E =» Fräser-Einlaufweg (Axialweg um den der Fräser bei Präsbeginn
vor der Verzahnung stehen muß, damit eine vollständige Ver-
zahnung .entsteht). Er setzt sich zusammen aus den Anteilen:
E] = Axialanschnitt beim Fräsen von Geradstimrädem
(nur im'Axialverfahren)
Eg = Axialanschnitt beim Fräsen von Schrägstirnrädern
(nür im Axialverfahren)
E^ = Überdeckung von Fräser und Werkstück beim Fräsen von
Schräg Verzahnungen (E-x = A] ).
Nur im Radial-Axialverfahren.
Ei; = Auswälzanteil
1. A Hinweis
Einlaufweg E und Auslaufweg A des Fräsers sind beim Schlichten
wesentlich kleiner als beim Schruppen.
2. Bestimmen des Gesamt-Fräs weges la
Auf den folgenden Seiten wird
unter Punkt 1.3 angeführten)
die Bestimmung der einzelnen
Anteile beschrieben.
5
b) Bestimmen des Anteils Et nach Diagramm I
(Seite 4.42-11).
i
dom/oW • . Allgemein • W Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ . 98/4-D/A
Bestimmen des Gcsamt-Fräswegc
!> >1
2.2 Fräser-Einlaufweg E2 beim Fräsen von Schrägverzainungen
im reinen Axialfrasen
a). Rechnerische Bestimmung nach der Formel
E2 = “|/[ (dk1 + dk2) * tan~7j + dk1 ] • h
b) Bestimmung nach den Diagrammen II und III
- Fräskopf-Schwenkwinkel rj bestimmen.
- Außen-Durchmesser von Fräser und Werkstück addieren
(dkj + dk2). Aus Diagramm II (Seite 4.42-12) Zwischen-
wert u ablesen.
- Fräser-Außendurchmesser dki und Zwischenwert u addieren
(dk] + u). Aus Diagramm III (Seite 4.42-ljj) Wert des
Anteils E2 ablesen.
) Zeichnerische. Ermittlung nach Diagramm V.(Seite U.h2-15).
Ai und Ej
2.5
und Fräser-Auslaufweg A-|
Verzahnungen
Fräser-Einlaufweg E^
sind gleich groß:
c
o
E
0
bO
E
CD
u
Ai = Ej ‘ 51n7
? tgocn
Bestimmen des Gesamt-Fräsweges
Fräser-Einlaufweg Ej (nur beim Radial-Axialfräsen)
und Fräser-Auslaufweg A-i beim Fräsen von Schräg-
b)
A1
und Fräser-Auslaufweg M
= E^ [mm]
Rechnerische Bestimmung der Anteile A-j und Ej
nach der Formel
Hierin ist h^w die Zahnkopfhöhe
Bestimmen der Anteile A-j und E^
(Seite 4.H2-1U).
[mm]
des Fräsers
nach Diagramm IV
Das Diagramm gilt für m = 1, hj^ = 1,25 • ra
(Bezugsprofil II nach DIN 5972) und cCn = 200,
Winkel Yo ist nicht berücksichtigt worden, da
er vernachlässigbar klein ist.
llormale Frästiefe bei Modul
Bestimmen des axialen Einlaufweges
(Anteil E-j) für Geradverzahnungen
bos/oW . Allgemein • " Hermann PFAUTER ludwigsburg/Württ. ' . 9879-D/B
Zwischenwert, u [nun]
(mit diesem Wert in Diagramm TU gehen' ----------£
Fräsköpf-Schwenkwinkel y (°]
Diagramm III
o
x>
Fräser-Durchmesser d^l + Zwischenwert u [mm]
zu Diagramm V
Bestimmen des axialen Einlaufweges (Anteil Ep)
und des axialen Auslaufweges (Anteil A|)
für Schrägverzahnungen
Zeichnerische Ermittlung des axialen Fräser-Einlaufweges Eg
beim Fräsen von Schrägverzahnungen im reinen Axialverfahren.
1. Fräser in Grund- und Aufriß zeichnen.
2. Auf dem Werkstück-Außendurchmesser Punkt Pi/Pp annehmen
(Punkte der Durchdringungskurve von Fräser und Werkstück).
5. Projektionslinie des Werkstückes durch die Punkte Pl/Pp zeichnen.
Sie schneidet den Aufriß des Fräsers in den Punkten P-y und P4'-
4. Schnitt P-^*P1|.' rechtwinklig neben den Aufriß projizieren.
5. Lage der Punkte P^ und P2 im Schnitt P-’P]/ feststellen:
Über die U5°-Schräge erge'ben sich die beiden Punkte Pi”
und P2” .
6. Die Senkrechten zu Pj’Pi/ durch Pj" und P2" schneiden P^’P^'
in den Punkten P^ und Pg'.
7- Dies sind 2 Punkte der Durchdringungskurve von Fräser und
Werkstück.
8. .Weitere Punkte der Durchdringungskurve suchen.
9- Durchdringungskurve einzeichnen.
10.
Die Tangente an die Durchdringungskurve parallel zu P-JP,”
berührt diese in Punkt P^. ?
11. Diese Tangente schneidet die Senkrechte durch M in Punkt Pg.
<D
E
e
12. Die Strecke PgM gibt die Länge des gesuchten Fräser-Einlauf-
weges E2 an.
Bestimmen der Präszeit
Formeln zur Berechnung der reinen Fräszeit t^
Allgemein • ' Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Wurtt. # 9882-D/A
1. G e 1.1 1.2 rad- und Sch Axi alve rfahren Radial-Axialverfahren l r ä g s t i r n z2 r ä d E + e r b2 + A [mi n ]
th = n1 • zi Z2 . . fh2 sa + J5 + b2 ±A) [min]
ni ’ zi I Iw ✓ sa
2. Schneckenräder 2.1 Radialverfahren " t^ = 2.2 Tangentialverfahren t^ = / 2.5 Radial-Tangentialverfahren t^ = z? • sr • st sr + 1) • [min] + J±) [min] » [min]
n1 n1 • Z1 z2 • • Z1 z2
n1 • Z1
J. S c h n e c k e n \
Beim Schneckenschälen ist die Schnecke anstelle des Fräsers
eingespannt und das Schneidrad anstelle des Werkstückes.
In den folgenden Formeln bedeuten z? = Schneidrad-Zähnezahl
und Zf = Gangzahl der zu fräsenden Schnecke.
J. 1 Tangentialverfahren
5.2 Radial-Tangentialverfahren
tu =-----^2----— [min]
h ni • z] • st
th .-----52- • (Ü2.+-il) (min)
h n] • Z] ^sr st
U. Abkürzungen
Zg = Zähnezahl des Werkstückes
Zf = Gangzahl des Fräsers
n] = Drehzahl des Fräsers [U/min]
E = Fräser-Einlaufweg [mm] *
A = Fräser-Auslaufweg [mm] *
b2 = Fräsbreite [mm]
h2 = Frästiefe [mm]
lt = tangentialer Fräsweg [mm] .
sa = Axialvorschub [mm/WU]
sr =» Radial Vorschub [mm/WU]
St = TangentialVorschub [mm/W]
tft = Fräszeit [min]
* o Siehe Seite U.42-1
1-----------------------------------------------
Hinweise zum Einspannen des Fräserdornes
Allgemein . Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. , 24.0Ö2-D/A
Beim Einspannen des Fräserdomes -721- müssen folgende Hinweise
unbedingt beachtet werden:
1. Fräserdorn -721- mittels Fräserdorn-Schraube -72J- in
die Kegelbohrung der Frässpindel -711- fest einziehen.
Während des Einziehens Fräserdorn -721- am Bund fassen
und in die Richtung verdrehen, die der Drehrichtung
der Fräserdorn-Schraube -725- entgegengesetzt ist.
2. Wenn Fräserdorn -721- festsitzt, Fräserdorn-Sehraube -725-
wieder so weit zurückdrehen, bis sie nicht mehr unter
Zugspannung steht (ohne dabei den Fräserdorn -721- wieder
herauszudrücken).
5. Fräserdorn-Schraube -725- wieder mäßig so viel anziehen,
daß sie den Fräserdorn -721- und sich selbst hält.
* / / 7
\ / /
Erläuterungen zu Punkt 1
Fräserdorn -721- muß entgegen der Anzugsrichtung verdreht
werden, damit sich die Mitnahme-Fläche am Fräserdorn-Bund
nicht in der Frässpindel -711- anlegt. Sonst könnte der
Fräserdorn -721- verkantet werden und das einwandfreie
Einziehen des Kegels in die Kegelbohrung würde hierdurch
verhindert. Dies würde zur Folge haben, daß
a) der Fräserdorn -721- nicht genau zentriert ist,
b) die Haftkraft zwischen Fräserdorn-Kegel und der
Kegelbohrung der Frässpindel -711- zu gering ist,
um den Fräserdorn -721- sicher mitzunehmen. Die
Mitnahme-Flächen am Fräserdorn-Bund dienen nur
zur Sicherung', keinesfalls zur Mitnahme. Fräser-
dorn -721- ist dann richtig eingespannt, wenn beim
Lösen ein leichter metallischer Knall zu hören ist.
Erläuterungen zu den Punkten 2 und 5
Dieses Verfahren ist aus folgendem Grund nötigt
Wird die Fräserdorn-Schraube -725-* nachdem sie den
Fräserdorn -721- in die Kegelbohrung hineingezogen hat,
nicht wieder etwas gelockert, so bleibt sie unter der
Spannung, die zum Hineinziehen des Fräserdornes -721-
nötig war. Weitet sich nun im Laufe der Arbeit durch die
normale Erwärmung der Maschine die Kegelbohrung der
Frässpindel -711-, so zieht die unter Spannung stehende
Fräserdorn-Schraube -725- den Fräserdorn -721- weiter
in den Innenkegel hinein. Nach Erkalten der Frässpindel
-711- sitzt dann der Fräserdorn -721- zu fest (Schrumpfring-
Wirkung), und das lösen ist mit großen Schwierigkeiten verbunden.
Mas ch inenüber s i cht
siehe Seite 5.07-1
Hinweise zum Einspannen des Fräsers
Allgemein Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. W 35.918-D/O
Um eine gleichbleibende Genauigkeit von Flankenoberfläche
und Zahnrichtung zu erhalten, müssen die folgenden Hinweise
beachtet werden:
- Der Bund am Fräserdorn sollte möglichst so lang sein,
daß er bis zum Fräser reicht.
- Wenn ein solcher Dom nicht zur Verfügung steht, soll auf
Jeder Seite des Fräsers nur eine genau passende Buchse mit
parallelen Spannflächen verwendet werden.
- Der Fräser sollte nie mit mehr als 2 Fräserdornhülsen
aufgespannt werden
Wenn diese Hinweise beachtet werden, läßt sich der Fräser leicht
ausrichten und behält auch seine Rundlaufgenauigkeit.
cdw/o ‘ Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwlgsburg/Wörtt * , 9886-D/B
Hinweise zum Soritzschutz
Blecmcezel
Die Standzeit des Wälzfräsers kann durch reichliche
Kühlung wesentlich erhöht werden
Bei bestimmten Aufspannungen kann es vorkommen, daß
das Kühlmittel beim Auftreffen auf den Werkstück-
Tisch verspritzt. Die Kühlmittelzufuhr darf ater
trotzdem nicht gedrosselt werden. Als Abhilfe gegen
das Verspritzen des Kühlmittels muß ein Blechkegel
über die Aufspannung gestülpt werden.
Kontrolle der aufgesteckten Wechselräder
Werkstück und Fräser sind aufgespannt. Druckknopf -01b11-
drücken. Der Hauptmotor läuft: Werkstück und Fräser drehen
sich.
1. Teil-Wechselrädei’
Fräser und Werkstück einander so weit nähern, daß
das Werkstück an seinem Umfang leicht angekratzt
wird. (Im Eilgang nähern: Druckknopf -02blb-. Von Hand
bis zum Ankratzen zustellen: Vierkant -271-).
Verändern sich die Ankratzmarkierungen nach ein paar
Tischumdrehungen nicht, so sind sie zu zählen.
Ergibt sich die gewünschte Werkstück-Zähnezahl, so
sind die Teil-Wechselräder -5^50- richtig aufgesteckt.
2. Differential-Wechselräder
Fräser und Werkstück sind noch in der Ankratzstellung.
Fräser im .Axial-Eilgang um ein ausreichendes Stück
verfahren (Druckknopf -02b15- bzw. -02b1ö-).
Zeigen dann die Markierungen die gewünschte Flanken-
richtung, so sind die Differential-Wechselräder -6^0-
richtig aufgesteckt und das Differentialgetriebe
erteilt die benötigte Zusatzdrehung in der richtigen
Richtung.
Maschinenübersicht
siehe Seite U.10-2
OJ
MD
Die Programme
Die Wahl des Fräsverfahrens richtet sich nach der Art des
Werkstückes und nach sonstigen Fertigungsbedingungen.
Die elektrische Steuerung dieser Maschine erlaubt die Anwendung
von verschiedenen Fräsverfahren. Die verschiedenen Programme
werden mit dem Programm-Wahlschalter -OObOI- eingestellt
(siehe Seite 4.21-1).
Übersicht
Schälen von Schnecken und Fräsen von Schneckenrädern
Verfahren Radial Tangential Tangential- und Radial- Tangential
Beschreibung 5.10-1 5-2Ö-1 5-30-1
Einrichten 5.11-1 5.21-1 5.31-1
Einrichtschema 5.12-1 - 5.32-1
Steuerungs- Ablauf der Programme ohne Kreis- lauf 5.13-1 - 5.33-1
mit Kreis- lauf 5.14-1 - 5.3^-i
Das Fräsen von Schneckenrädern mit Schlagmessern wird auf den Seiten 5-40-1... beschrieben.
Fräsen von Gerad- und Schrägstirnrädern
Verfahren Axial Radial-Axial
Beschreibung 5.50- 1 5.60-1
Einrichten 5.51- 1 5.61-1
Einrichtschema 5.52-1 bis -3 5.52-1 bis -5 .
Steuerungs-Ablauf / der Programme ohne Kreis- lauf 5-53- 1 5.53-1
mit Kreis- lauf und mit Aus- wälzen 5.54- 1 5.54-1
mit Kreis- lauf und ohne Aus- wälzen 5-55- 1 5.55-1
PQ
Q-
i
CO
CO
CO
Das Radialverfahren wird zum Fräsen von Schneckenrädern,
zum Fräsen von Schnecken ohne Auslauf und zum Schälen von
Globoidschnecken angewendet.
1. Fräsen von Schneckenrädern
1.1 Verfahren
Der Fräser steht (in Bezug auf das Werkstück) in
der Höhe der zukünftigen Schneckenachse. Beim
Fräsen wird der Fräser auf Frästiefe zugestellt,
1.2 Anwendung
1.21 Beim Radialvorschub schneidet das Werkzeug
im Anschnitt Flankenteile aus der Schnecken-
rad-Verzahnung weg, die stehen blieben, wenn
sofort in voller Frästiefe gearbeitet würde.
Hierdurch wird das Tragbild etwas eingeengt.
Bei Schnecken-Steigungswinkeln bis zu etwa
8° und nicht zu starker Umfassung ist der Ver-
schnitt vernachlässigbar klein.
1.22 Beim Radialverfahren ist die Anzahl der
Hüllschnitte abhängig von der Anzahl der
Spannuten, der Gangzahl des Fräsers, dem
Eingriffswinkel und dem Werkstück-Durchmesser.
Bei geringer Spannutenzahl des Fräsers und
kleinem Durchmesser des zu verzahnenden
Schneckenrades ist es vorteilhafter, das
Tangential- oder Radial-Tangentialverfahren
anzuwenden.
1_.'5x, Werkzeug
C
o
s
o
tö
1.J1 Form
Der Sehneckenrad-Fräser muß in Form und Ver-
zahnung mit der Schnecke des fertigzustellenden
Getriebes übereinstimmen. Damit man aber die
erforderlichen Getriebespiele erhält, muß die
Zahndicke um das Flankenspiel und der Außen-
Durchmesser um das doppelte Kopfspiel größer
sein als die entsprechenden Schneckenmaße.
(Siehe auch 1.J5J Seite 5« 10-2.) Zum Radial-
fräsen wird ein zylindrischer Fräser ohne
Anspitzung verwendet.
Beim Fräsen in 2 Schnitten soll der Schrupp-
fräser die größere Kopfhöhe und der Schlicht-
fräser die größere Zahndicke haben.
Bild 1
Überstehlänge des Fräsers beim Fräsen eines
Schneckenrades im Radialverfahren
X1
X2
Länge des Eir.gr iffsfeldes
Überstehlänge des Fräsers auf der
Einlaufseite
1.52 länge
Del’ Fräser muß mindestens so lang sein, daß
feld überdeckt (zuzüglich der Länge, die er
Einlaufseite überstehen muß, damit genügend
Zähne vorhanden sind. Siehe Bild 1).
Werkstüak-
er aas Eingriffs-
au'f der Werkstück-
1.55 Durchmesser
Es hatX.sich als nützlich erwiesen, mit Werkzeugen zu arbeiten,
deren Durchmesser etwas größer als der Schnecken-Durchmosser
ist (etwa ). Das Tragbild tritt dadurch von den Schneckenrad-
Kanten etwas zurück. Damit vermindert sieh die Empfindlichkeit
des Getriebes gegen geringe Einbaufehler (Achsveriagerungen)»
Ölkeiles begünstigt
ö
<u
e
OJ
Außerdem wird die
Ausbildung eines
(siehe auch Punkt 1.6)
m Verzahnen von
Schneckenrädern
. Fräsen von Schneckenrädern mit
die mit mehrgängigen
rräser erforderlich,
ird auf
1.4 Folgen der Vergrößerung des Werkzeug-Durchmessers:
- Der Steigungswinkel des Werkzeuges wird kleiner.
- Der Achsabstand zwischen Werkzeug und Werkstück wird größer
Allgemein . Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. W . 989O-D/A
Beim Einrichten der Maschine müssen deshalb die beiden folgenden
Punkte berücksichtigt werden:
1.41 Differenz der Steigungswinkel ausgleichen
Das Werkzeug ist um die Differenz der Steigungswinkel von
Werkzeug und zukünftiger Schnecke zu verschwenken.
a) Bestimmen des Fräskopf-Schwenkwinkels Tj'
>7' - Korrektur des Fräskopf-Schwenk-
y Winkels
Zi = Steigungswinkel des Werkzeuges
= Steigungswinkel der
Schnecke
zukünftigen
b) Schwenkrichtung
Bei rechtsgängigem Fräser ist der Fräskopf
zu schwenken. Bei linksgängigem Fräser ist
nach rechts zu schwenken.
nach links
der Fräskopf
c) Korrektur
Tangens des Korrekturwinkels q’ bestimmen. Fräskopf
nach einer Meßuhr um den erhaltenen Wert verschwenken
(das Schwenken des Fräskopfes wird auf Seite 4.25-1
beschrieben).
1.42 Veränderung des Achsabstandes
Der Achsabstand von Werkzeug und Schneckenrad muß (gegen-
über dem Getriebe-Achsabstand) vergrößert werden.
a
rm!
ros
x«m/
a = rO2 + rm! + x • m
= Achsabstand zwischen Werkzeug und Schneckenrad
= Mittenkreis-Radius des Werkzeuges (ändert sich bei
Jedem Scharfschliff)
= Radius des Schneckenrad-Teilkreises
= Größe einer etwaigen Profilkorrektur
(+ bei Plus-Korrekturen, - bei Minus-Korrekturen)
__
Allgemein . Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. W , 9891-D/A
1.5 Werkzeug einstellen
1.51 Kreuzungswinkel zwischen Fräser und Radachse in der
Maschine muß gleich sein dem Kreuzungswinkel zwischen
Schnecken- und Schneckenradachse *. Er beträgt meist
90°, kann aber auch kleiner sein.
1.52 Fräskopf-Schwenkwinkel ganz besonders genau einstellen
(siehe Seite 4.25-1).
1.55 Der Wälzfräser muß in seiner Achsrichtung so zur Werkstück-
Einlauf seite eingestellt sein, daß beim Vorschub auf
volle liickentiefe die zuerst eindringenden Zähne die
Zahnlücke allmählich vorschneiden.
1.54 Einstellen der Frästiefe siehe Punkt 1.42.
1.6
1.7
Auswälzen der Verzahnung
Damit die Verzahnung am ganzen Umfang vollständig ausge-
wälzt wird, ist nach Erreichen der Frästiefe und Ab-
schaltung des Radialvörschubes mindestens noch eine volle
Werkstück-Umdrehung nötig, bevor die Maschine abgeschaltet
wird.
Verschnitt vermeiden
Werkstück und Fräser müssen im Radial-Eilrücklauf außer
Eingriff gebracht werden, bevor der Hauptmotor abge-
schaltet wird. Sonst würden die Schneckenrad-Flanken
durch das Getriebespiel verletzt, welches beim Auslauf
frei wird.
1.8 Werkstück-Vorbereitung
Die Hohlkehlen an Schneckenrädern sollten vor dem Ver-
zahnen so weit bearbeitet sein, daß der Wälzfräser am
Außen-Durchmessei’ des Schneckenrades keinen Span zu
nehmen braucht.
♦) Seite 5.10-5 berücksichtigen, wenn eine Korrektur
erforderlich ist.
Q
3
3)
3)
Ul
□
E
<u
1.9 Vorschubgröße
Beim Fräsen im Radialverfahren mit einem zylindrischen
Schneckenrad-Wälzfräser können folgende Radialvorschübe
gewählt werden
s—, = 0,05 bis 0,03 mm Je Fräserzahn
Der an
somit
i
srz ~
der Maschine einzustellende Radialvorschub wird
Srz • i
Sv» ~
r Z1
Anzahl der Spannuten des Fräsers pro Windung
Radialvorschub pro Fräserzahn
1.10 Verbesserung der im Radialverfahren gefrästen Zahn-
flanken
Beim Verzahnen von Schneckenrädern mit kleinem Durch-
messer hinterlassen Wälzfräser mit wenigen Spannuten
breite Hüllschnitt-Flächen auf den Zahnflanken des
Werkstückes. In solchen Fällen sollte man nach beendetem
Radialvorschub noch mit dem Tangentialvorschub
schlichten.
Der Tangentialvprschub muß in diesem Falle vorzeitig
zugeschaltet werden. Dazu muß die Maschine mit einer
Sondereinrichtung versehen sein. (Bei Maschinen mit
Einrichtung zur vorzeitigen Zuschaltung des Tangential-
vorschubes siehe Seite 6.j$4-l).
Weg des Tangentialvorschubes
st etwa 1
Axialteilung des Fräsers
Größe
des
Tangentialvorschubes
st +
i
ß
O
E
<D
tc
i
Hn
Hi
(1 +57—
Anzahl der Spannuten des Fräsers pro Windung
Steigung des Fräsers
Spannuten-Steigung
Es gibt dann keine in Achsrichtung zusammenfallende Gruppen
von Schneiden.
/
Die Polygonflächen an den Zahnflanken des Schneckenrades
werden kleiner.
OJ
Ch
00
O
2. Schälen von Globo idschneck en
Dieses Verfahren ist die kinematische Umkehrung des
Wälzfräsverfahrens.
/ )
Das Werkstück (Globoidschnecke) wird im Fräskopf
eingespannt. Das Werkzeug (Schneidrad mit Zätmezahl
= Schneckenrad-Zäbnezahl) wird auf dem Werkstücktisch
aufgespannt.
Nähere Angaben erteilt Ihnen gerne der PFAUTER-
Beratungsdienst.
2.1 Einrichten der Maschine
Siehe Seite 5.11-1 bis -5-
2.2 Ablauf «der Programme
2.21 Radialfräsen ohne Kreislauf
siehe Seite 5.15-1«
c
•H
Q>
E
cu
to
Radialfräsen mit Kreislauf
siehe Seite 5»1U-1.
RS 00: 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. t 24.7Ö2-D/0
5. Einrichten der Maschine
zum Fräsen von Schneckenrädern
J.1 Fräskopf einstellen
- Fräskopf-Schwenkwinkel nach dem Einrichtschema
(Seite 5.12-1) bestimmen.
- Befestigungs-Schrauben -421- (5 Stück) lösen.
- Fräskopf-Schwerikwinkel nach Nonius -4l2-\
einstellen.
- Befestigungs-Schrauben -14-21- wieder anziehen.
/ /
^.2 Schalterstellen
- Programm-Wahlschalter -00b01- auf I stellen.
- Hauptschalter -00a01- auf I stellen. Meldeleuchte
-OOhOl- brennt.
- Schalter -01a0l- nach dem Einrichtschema
(Seite 5«12-1) stellen.
5-3 Fräser ein spann en
- Seiten 4.81-1 und 4.81-2 beachten.
5.4 Wechselräder aufstecken
- Umschalträder -520- und Teil-Wechselräder -550-
bestimmen (Seiten 9-11 -1 • • •) • Die gefundenen
Wechselräder nach dem Einrichtschema (Seite 5-12-1)
aufstecken.
- Differential-Wechselräder -6^0- (a, b, c und.d)
abnehmen und Differential ausschalten (siehe Seite }.06-2).
j5.5 Frästiefe einstellen
- Fräs tiefe nach Seite 4.24-2 einstellen.
- Nach dem Einstellen der Frästiefe, Tischschlitten
-TS- zurückfahren (Druckknopf -02b1^-).
5-6 Werkstück aufspannen
- Werkstück-Aufspanndom mit Gegenhalter -GHA- abstützen
Maschinenübersicht siehe Seite 4.10-2
Vorhandene Wechselräder siehe Seiten 9-19-1-
OJ
M3
Radial-Verfahren
RS 00: 2J 655... Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. J2.82J-D/O
5-7
5.8
5-9
Schnittgeschwindigkeit
einstellen
- Fräser-Drehzahl mit Riementrieb -110- einstellen (siehe
Seite 4.22-1).
- Wendeschalter -01a01- in die vorgeschriebene Stellung
schalten (siehe Seite 4.22-1)
Vorschub einstellen
- Handrädchen -274- lösen.
- RadialVorschub mit den Radialvorschub-Wechselrädern -270- ein-
stellen (siehe Seite 9.13-2).
Fräser auf Höhe des zu fräsenden
Schneckenrades fahren
- Frässchlitten -FS- so einstellen, daß die Fräserachse in der
Hohe der zukünftigen Schneckenachse steht.
- Grobeinstellung im Eilgang nach dem Nullriß am Fräserdorn-
Gegenlager -724- (Druckknopf -02b1 5- bzw. -02b1ö-).
- Feineinstellung durch Abblocken mit Endmaßen (Handrad -25I-).
- Kupplungsschraube -252- lösen.
0Der Frässchlitten -FS- darf nun nicht mehr verschoben werden.
5.10 Werkstück-Zähnezahl kontrollieren
- Tischschlitten -TS- von Hand zustellen (Handrad -271-), bis der
Fräser das Werkstück ankratzt (Grobzustellung mit Eilgang).
- Nach einer Umdrehung des Werkstückes, Zähnezahl kontrollieren.
Hauptmotor abschalten (Druckknopf -01b21-).
7
3.11 Radial-Eilvorlauf begrenzen
- Anschlag -02A^1- so stellen, daß der Radial-Eilvorlauf
abgeschaltet wird, kurz bevor der Fräser das Werkstück ankratzt.
\ •?
5*12 Radial-Eilrücklauf begrenzen
- Tischschlitten -TS- so weit zurückfahren (Druckknopf -02b1^-),
daß das Werkstück bequem aufgespannt werden kann.
- In dieser Stellung des Tischschlittens -TS-, Anschlag -O2A35-
zur Abschaltung des Radial-Eilrücklaufes stellen.
3.13 Programm einstellen
- Radialfräsen ohne Kreislauf:
Programm-Wahlschaltei’ -00b01- auf I lassen.
Bediengriffe und Steuerungs-Ablauf des Programmes
siehe Seite 5*13-1 •
- Radialfräsen im Kreislauf:
Programm-Wahlschalter -OObOI- auf IV stellen.
Bediengriffe und Steuerungs-Ablauf des Programmes siehe
Seite 5.14-1 .
Maschinenübersicht siehe Seite 4.10-2
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VO
o
Q
KO
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5
~cn
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□
E
<9
k. Einrichtschema
für das Einrichten der
Fräser-Gangrichtung
Fräsköpf-Schwenkwinkel
Hauptmotor-
Polwendeschalter
Axialvorschub-
Wechselräder
Differentialgetriebe
a)
cu
OJ
Maschine zum Fräsen von SCSülECKENRÄDERN
Stellung des Fräskopfes
Drehrichtung von Fräser
und Werkstück
Gegenlauf
Kupplungsschraube
Diagonal-V/echselräder
Umschalträder
Teilwechselräder
R ad i alvo rs chub-
Wechselräder
Gleichlauf
RECHTS
77 = 0
a)
0la01 y
250 a i—, r } i—p d oder ai ;.i ‘ Jb Cl-r-J—d
ai ; ; id oder ai ‘ i ‘ r-_^b c i..J„p d
252 GELÖST
260 b)
270 a i' ' <_i-J ; i d
520 eI—1—I—•f
550 at ; 1-fn : >d oder ai. ;..i -j-Jb, cl _ 1 , IH
6?0 AUSGESCHALTET
wenn die Achsen des Schneckentriebes senkrecht zueinander stehen
Sonst muß der Fräser so geschwenkt werden, daß
Schnecke einnimmt.
b) Nur bei Maschinen mit Diagonal-Fräseinrichtung
c) Das Ausschalten des Differentialgetriebes wird
beschrieben.
Mas ch i nenübers icht
siehe Seite k.10-2
er die Lage der zukünftigen
(Sondereinrichtung).
auf der Seite ^.06-2
5.1P_i
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(X
Radial-Verfahren
5.1 Steuerungsablauf des
Radialfräsen ohne Kreislauf
Programmes I
Die Maschine ist nach den Seiten 5.11-1 und -2 eingerichtet worden
Handkommando Autom. Kommando Arbeitsgang
1.Hauptmotor EIN (Druckknopf -01b11-). •• Werkzeug- und Werkstück- Drehung eingeleitet.
2.Radial-Eilvorlauf EIN (Druckknopf -02b1h-). * Tischschlitten -TS- fährt in Anschnittstellung.
•• J.Tischschlitten -TS- betätigt Endschalter -02bJ1-. Radial-Eilvorlauf be- endet. Tischschlitten -TS- ist in Anschnittstellung.
U.Vorschub EIN. (Druckknopf -02b11-). \ / Radialvorschub ein.
- 5.Tischschlitten -TS- fährt gegen festen Anschlag. Endschalter -02bJ2- wird betätigt. Radialvorschub aus. Nach der selbsttätigen Abschaltung des Radialvor- schubes soll das Werkstück mindestens eine weitere volle Umdrehung machen, be- vor der Tischschlitten -TS- im Eilrücklauf vom Fräser weggefahren wird (Auswäl- zen) .
6.Radial-Eilrücklauf EIN (Druckknopf -02b1J-). V . - Tischschlitten -TS- fährt in Ausgangsstellung.
7.Hauptmotor AUS (Druckknopf -01b21-). - 'Werkzeug- und Werkstück- Drehung beendet.
z' / 8.Tischschlitten -TS- betätigt Endschalter -O2bJ5-. Radial-Eilrücklauf aus. Tischschlitten -TS- bleibt in Ausgangsstellung stehen.
Maschinenübersicht
siehe Seite U.10-2
RS 00: 25 6J5... ” Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ j52.770-D/0
5.2 Steuerungs Radialfräsen im Krei Die Maschine ist nac Radial-Verfahren
-Ab slauf h den lauf des Programmes IV mit Auswälzen Seiten 1-1 und -2 eingerichtet worden.
Handkommando Autom. Kommando Arbeitsgang
1 . PROGRAMM-START *) (Druckknopf -01 bl1-). ' Werkzeug- und Werkstück- Drehung eingeleitet. Tischschlitten -TS- fälirt in Anschnitt-Stellung.
2. Tischschlitten -TS- betätigt Endschalter -02bj$1-. Radial-Eilvorlauf be- endet. Radial-Vorschub ein.
Tischschlitten -T3- fährt gegen festen Anschlag. Endschalter -O2b3>2- wird betätigt. Radial-Vorschub aus Nach der selbsttätigen Ausschaltung des Vor- schubes läuft der Haupt- motor weiter. Dadurch ist ein beliebig langes . Auswälzen der Verzahnung möglich (mindestens eine volle Umdrehung).
* ä. Potentiometer -55rO1- gibt Impuls Tischschlitten -TS- fährt in Ausgangs- stellung.
* 5. Tischschlitten -TS- gibt Endschalter -02b J1- frei. Werkzeug- und Werkstück- Drehung beendet.
6. Tischschlitten -TS- betätigt Endschal- ter -O2ÖJ5-. Radial-Eilrücklauf aus. Tischschlitten -TS- steht in Ausgangs- stellung
*) Start ist nur möglich, wenn der Tischschlitten -TS- in Ausgangs- stellung steht (Endschalter -02b^5- muß gedrückt sein).
V । Maschinenübersicht siehe Seite U.10-2
Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. , 10.017-D/B
Das Axialverfahren wird zum Fräsen von Gerad- und Schrägstirn-
rädern angewendet.
1. Fräsen von Gerad-Stirnrädern
1.1 Verfahren
Der Fräser steht auf Frästiefe in der axialen Anschnitt-
stellung (siehe Seite U.U2-1) und wird parallel zur
Werkstückachse verschoben.
1.2 Hinweise
Wird der Fräser im Ausschnitt nicht um den Mindest-
Auslaufweg (siehe Seite U.h-2-1) über das Ende der Ver-
zahnung hinausgeschoben, so muß das Ende der Verzahnung
ausgewälzt werden: Das Werkstück muß nach Abschalten
des Axialvorschubes noch mindestens 1 volle Umdrehung
ausführen.
2. Fräsen von Schräg-Stirnrädern
Der Fräser steht auf Frästiefe in der axialen Anschnitt-
stellung (siehe Seite h-.U2-l) und wird parallel zur Werk-
stückachse verschoben.
Durch das Differentialgetriebe wird der Werkstück-Drehzahl
(in Bezug auf die Fräser-Drehzahl) eine Zusatzdrehung
erteilt. Durch diese Zusatzdrehung bekommen die Werkstück-
Zähne eine Schräge. Der Winkel und die Richtung der Zahn-
schräge werden mit den Differential-Wechselrädern -6^0-
eingestellt (siehe Seite 4.J2-1).
OJ
\o
Axial-Verfahren
Einrichten der
zum Fräsen von Stirnrädern.
o
Alle Angaben gelten für Gleichlauf.
Daten für Gegenlauf in Klammem -[]-.
w
CO
OJ
5.1 Fräskopf einstellen
- Fräskopf-Schwenkwinkel nach dem Einrichtschema
(Seite 5«52-1...) bestimmen.
- Befestigungs-Schrauben -421- (5 Stück) lösen.
- Schwenkwinkel nach Nonius -412- einstellen.
- Befestigungs-Schrauben -421- wieder anziehen.
c
c
<0
E
Q
5.2 Schalter stellen
- Programm-Wahlschalter -OObOl- auf II stellen.
- Hauptschalter -00a01- auf I stellen. Meldeleuchte
-00h01- brennt.
- Schalter -01a01- nach dem Einrichtschema
(Seite 5.52-1.^..) einstellen.
5.5 Fräser einspannen
- Seiten 4.81-1 und 4.81-2 beachten.
5.4 Wechselräder aufstecken
- Umschalträder -520- und Teil-Wechselräder -550“
nach den Tell-Wechselräder-Tabellen (Seiten 9.11-1...)
bestimmen. Die Wechselräder nach dem Einrichtschema
(Seite 5«52-1...) aufstecken.
- Wenn erforderlich (Schrägstirnräder oder Diagonalfräsen)
Differential-Wechselräder -650- nach Seite 4.52-1 be-
stimmen. Tabellen für Differential-Wechselräder sind
dieser Betriebsanleitung nicht beigefügt, weil sich die
Vielfalt der praktisch vorkommenden Fälle nicht in der-
artigen Tabellen zusammenfassen laßt.
Differential-Wechselräder -650- nach dem Einrichtschema
(Seite 5.52-2 oder -5) aufstecken und Differential ein-
schalten (siehe Seite J.06-2).
Wenn ohne Differential gearbeitet wird: Differential-
Wechselräder -65O- (a, b, c und d) abnehmen und Diffe-
rential ausschalten (siehe Seite 5.06-2).
Maschlncnübersicht siehe Seite 4.10-2
Vorhandene Wechselräder siehe Seite 9.19-1
RS 00: 25 635... Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. 52.825-D/0
3.5 Werkstück aufspannen
- Werkstück-Auf spanndom mit Gegenhalter -GHA- abstützen.
5.6 Schnittgeschwindigkeit einstellen
- Fräser-Drehzahl mit dem Riementrieb -110- einstellen
(siehe Seite U.22-1).
- Wendeschalter -01aOI- in die vorgeschriebene Stellung
schalten (siehe Seite h-,22—1).
- Axialvorschub mit den Axialvorschub-Weehselrädem -250-
einstellen (siehe Seite 9.15-1) (Radialvorschub siehe
Seite 9-15-2 -größten Vorschub wählen).
5-8 Fräser ungefähr auf Mitte der
Radbreite fahren
- Frässchlitten -FS- im Eilgang auf- bzw. abfahren
(Druckknopf -02b!6- bzw. -02b15-).
5.9 Werkstück-Zähnezahl kontrollieren
- Werkstück im Eilgang dem Fräser nähern (Druckknopf -02b1k-).
- Werkstück von Hand zustellen (mit Handrad -271-) bis der
Fräser das Werkstück ankratzt.
- Nach 1 Umdrehung des Werkstückes, Zähnezahl kontrollieren.
X
J.10 Frästiefe einstellen
- In dieser Stellung des Tischschlittens -TS-, Frästiefe
nach Seite U.24-1 einstellen.
- Nach dem Einstellen der Frästiefe, Hauptmotor abschalten
(Druckknopf -01b21-).
5.11 Radial-Eilv erlauf begrenzen
- Anschlag -02A51- so stellen, daß der Radial-Eilvorlauf
kurz vor Erreichen der Frästiefe abgeschaltet wird.
Abschaltung kontrollieren.
Maschinenübersicht
siehe Seite ä.10-2
5.12
Anschläge stellen
1
a) Axialvorschub begrenzen:
- Der Fräser steht in der Ankratz-Stellung.
- Tischschlitten -TS- von Hand zurückfahren (Handrad -271-
wn genau 1 Umdrehung nach rechts dreien).
- Frässchlittcn -FS- im Eilgang nach oben [unten] fahren
(Druckknopf -O2b16- [-02b 15-]), bis der Fräser gut außerhalb
der Verzahung steht.
- Tischschlitten -TS- von Hand in die Ankratz-Stellung vor-
fahren (Handrad -271 - um genau k Umdrehung, nach links drehen),
- Frässchlitten -FS- nach unten [obön] fahren (Druckknopf
-02b1 5- [-02bl6]), bis der Fräser am Werkstück ankratzt.
- Frässchlitten -FS- um 1 mm nach oben [unten] zurückfahren
(Druckknopf -02b1ö- [-O2bl5-]).
- In dieser Stellung des Frässchlittens -FS-: Anschlag -02A33-
[-O2A5J1-] zur Abschaltung des Axi al vor sc hübe s stellen.
b) Axial-Eilrücklauf begrenzen:
- Tischschlitten -TS- im Eilgang etwas zurückfahren (Druckknopf
-02b1>).
- Frässchlitten -FS- so weit nach unten [oben] fahren
(Druckknopf -02b1 5-' [-02bl6-]), bis der Fräser gut außerhalb
der Verzahnung steht (der Fräser darf nicht am Werkstück
anstoßen, wenn der Tischschiitton -TS- auf Frästiefe gefahren
wird).
- Tischschlitten -TS- auf Frästiefe fahren (Druckknopf -02b1k-
drücken bis zur automatischen Abschaltung des Radial-Eilvorlaufes,
dann Druckknopf -02b1T- drücken).
- Frässchlitten -FS- so weit nach oben [unten] fahren (Druckknopf
-02bl6- [-02bl5-]), bis der Fräser am Werkstück ankratzt.
- Frässchlitten -FS- um 1 mm nach unten [oben] zurückfahren
(Druckknopf. -02b 15- [-02b16-]).
- In dieser Stellung des Frässchlittens -FS-: Anschlag -02A3V
[-02A33- ] zur Abschaltung des Axial-Eilrücklaufes stellen.
o) Radlal-Eilrücklauf-begrenzen:
- Tischschlitten -TS- so weit im Eilgang zurückfahren (Druckknopf
-02b13-), daß das Werkstück bequem gewechselt werden kann.
- In dieser Stellung des Tischschlittens -TS-: Anschlag -02A35-
zur Abschaltung des Radlal-Eilrücklaufes stellen.
3.13 Einstellen des Programmes
- Axialfräsen ohne Kreislauf:
Programm-Wahlschalter -00b01- auf II stehen lassen.
Bediengriffe und Steuerungs-Ablauf des Programmes siehe
Seite 5-53-1.
- Axialfräsen im Kreislauf mit Auswälzen:
Programm-Wahlschalter -OObOI- auf V stellen.
Bediengriffe und Steuerungsablauf des Programmes
siehe Seite 5«5^-1•
- Axialfräsen im Kreislauf ohne Auswälzen:
Programm-Wahlschalter -00b01- auf VI stellen.
Bediengriffe und Steuerungsablauf dos Programmes
siehe Seite 5*55-1 .
| Maschinenübersicht siehe Seite U.10-2
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GJ
CM
für das Einri eilten der
Fräskopf-Schwenkwinkel
Gleichlauf
Axialvorschub-
Gegenlauf
Kupplungsschraube
Diagonal-Wechselräder
Unschalträder
Differe
Fräser-.langrichtun;
Radialvorschub-
Wechselräder
Stellung des Fräskopfes
Drehrichtung von Fräser
und Werkstück
Axial-Verfahren und
Radial -A x i a 1 -Verfahre n
01a01
ar .
610
AUSGESCHALTET
1.1 Ein i’ i c h t s c h e
E aup tmo tc r-Polwendes cl lal t e r
Teilwechselräder
252
270
520
LINES
ac
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oder
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ANGEZOGuN
TIRNRADEG
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250 - al ; i:—1 : ’j d oder al Lj b c l l.„'rJd
ai ; i.;,j.4j-rid oder a! : ‘ ib CC^Dd
25'2 ANGEZOGEN
260 a)
270 al ; l... ;.J'7'Jd
520 ei ; । ,;jf
530 a i '; ' i d oder ac.;-i-^b ci ; i ; id
610 AUSGESCHALTET
Nur'bei Maschinen mit Diagonal-Fräseinrichtung (Sondereinrichtuhg).
Das Diagonalfräsen wird auf den Seiten ?•20 bis 7-22—1 beschrieben.
T>ir bei Maschinen mit Radial-Axial
Das' Ausschalter, des Differentialgetriebes wird auf der
beschrieben.
Naschinenübersicht
siehe Seite 5.10-2
inrichtung)
Axi al -v erfahren und
Radial-Axial-Verfahren
dib/O • R3 00; 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. # 24.779-D/O
4.2 Einrichtschema
Bein Diagonalfräsen müssen die Differential-Wechselräder -ö>0- nach Seite
7.20-4 bestimmt und nach Seite 7-21-1 angeoronet vrerden.
e) Nur bei Maschinen mit Radial-Axial-Fräseinrichtung (Sondereinrichtung).
Maschinenübersicut siehe Seite 4.10-2
U.5 Einrichtschema
dic/O ♦ pp, 00 ' 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. 9 24.780-D/0
Maschine zum Fräsen eines SCHRÄG-STIRNRAI)ES
für das Einrichten der
c)
Seite 7.20-^ bestimmt und nach Seite 7.21-1 aufgesteckt werden.
Nur bei Maschinen mit Radial-Axial-Fräseinrichtung (Sondereinrichtung)
iaschinenübersicht siehe Seite ^.10-2
OJ
Axial-Verfahren und .
Radial-Axial-Verfahren
8
5.1 Steuerungs-Ablauf des Programmes III
Radial-Axialfräsen ohne Kreislauf:
Der Radial-Eilvorlauf wird kurz vor Erreichen der
Frästiefe abgeschaltet und mit Radialvorschub auf
Frästiefe gefahren (siehe Seite 9.15-2 - grö3ten
Vorschub wählen).
Die Maschine ist nach den Seiten 5.51-1 bis ein-
gerichtet worden.
Radial-Axialfräsen ohne Kreislauf.
Der Radial-Eilvorlauf wird abgeschaltet, kurz bevor der
Fräser das Werkstück ankratzt.
Die Maschine ist nach den Seiten 5-61-1 bis -5 eingerichtet worden.
Alle Angaben gelten für Gleichlauf.
Daten für Gegenlauf in Klammern -[]-.
Handkommando Autcm. Kommando Arbeitsgang
1. Hauptmotor EIN (Druckknopf -01b11-). Werkzeug- und Werkstück- Drehung eingeleitet.
2. Radial-Eilvorlauf EIN (Druckknopf - 02b 14-). Tischschlitten -TS fährt in Anschnitt- Stellung
5- Tischschlitten -TS- betätigt Endschal- ter -02b31-, Radial-Eilvorlauf aus.
4. Vorschub EIN (Druckknopf -02b11-). Radialvorschub ein.
5. Tischschlitten -TS- fährt gegen festen Anschlag. Endschal- ter -02bJ2- wird betätigt. Radialvorschub aus, Axialvorschub ein
6. Frässchlitten -FS- betätigt Endschalter -O2b45-. Axialvorschub aus.
?• Radlal-Eilrücklauf EIN (Druckknopf -02b15-)- Tischschlitten -TS- fährt in Ausgangs- stellung
Ö. Tischschlitten -TS- betätigt Endschal- ter -O2b?5- • Tischschlitten -TS- steht in Ausgangs- stellung.
9. Hauptmotor AUS (Druckknopf -01b21-). Werkzeug- und Werkstück- Drehung beendet.
10. Axial-Eilgang AB- WÄRTS (Druckknopf -02bl5-) [AUFWÄRTS (Druckknopf -02bl6-)] EIN. Frässchlitten -FS- fährt in Ausgangs-Stellung
11 . Frässchlitten -FS- betätigt Endschalter -02b}4- [-O2bj5>]. Frässchlitten -FS- steht in Ausgangs- stellung
Maschinenübersicht siehe Seite 4.10-2
trx
n,
Axial-Verfahren und
Rad ial-Ax ial-Verfobren
5.2 Steuerungs-Ablauf des Programmes V
Axialfräsen im Kreislauf mit Auswälzen:
Der Radial-Eilvorlauf wird kurz vor Erreichen der Frästiefe
abgeschaltet.
Die Maschine ist nach den Seiten 5-51-1 bis -3 eingerichtet worden
o
o
<n
Radial-Axialfräsen im Kreislauf mit Auswälzen:
Der Radial-Eilvorlauf wird abgeschaltet, kurz bevor der Fräser
das Werkstück ankratzt.
Die Maschine ist nach denSeiten 5.61-1 bis 5 eingerichtet worden.
Alle Angaben gelten für Gleichlauf.
Daten für Gegenlauf in Klammern -[]-<
Handkommando Autom. Kommando Arbeitsgang
1. PROGRAMM- START *) (Druckknopf -01 b11 -). f Werkzeug- und Werkstück- Drehung eingeleitet. Radial-Eilvorlauf ein.
•4 2. Tischschlitten -TS- betatigt Endschalter -02b51-. Radial-Eilvorlauf aus. RadialVorschub ein.
m» 5- Tischschlitten -TS- fährt gegen festen Anschlag. Endschalter -02bJ2~ wird betätigt. Radialvorschub aus. Axialvorschub ein
OM U. Frässchlitten -FS- betätigt Endschal- ter -02b45-. AxialVorschub aus. Nach der selbsttätigen Ausschaltung des Axial- vorschubes läuft der Hauptmotor weiter. Da- durch können nicht durchgehende Verzahnungen ausgewälzt werden. Wenn Auswälzen nicht gewünscht wird, Wahlschalter -OübO1- auf VI stellen. (Siehe Seite 6.55-1).
w» 5- Potentiometer -551’01- gibt Impuls Radial-Eilrüeklauf ein.
6. Tischschlitten -TS- gibt Endschalter -O2b51- frei. Werkzeug- und Werkstück- Drehung beendet. Axial-Eilrücklauf ein.
/ w 7. Frässchlitten -FS- betätigt Endschalter -02b5U- f-02b53-] - Axial-Eilrücklauf aus. Frässchlitten -FS- steht in Ausgangs-Stellung.
y 8. Tischschlitten -TS- betätigt Endschalter -02b55-. Radial-Eilrüeklauf aus. Tischschlitten -TS- steht in Ausgangs-Stellung.
Start nurmöglich, wenn Tischschlitten -TS- in der Ausgangsstellung
steht (Endschalter -O2bJ5-.muß gedrückt sein).
RS 00: 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 24.783-D/a
5-5 Steuerungs-Ablauf des Programmes V/
Axialfräsen im Kreislauf ohne Auswälzen:
Der Radial-Eilvorlauf wird kurz vor Erreichen der Frästiefe
abgeschaltet.
Die Maschine ist nach den Seiten 5-51-1 bis -J eingerichtet worden.
Radial-Axialfräsen im Kreislauf ohne Auswälzen:
Der Radial-Eilvorlauf wird abgeschaltet, kurz bevor der
Fräser das Werkstück ankratzt.
Die Maschine ist nach den Seiten 5-61-1 bis -3 eingerichtet worden.
Alle Angaben gelten für Gleichlauf.
Daten für Gegenlauf in Klammern -[]-.
Handkommando Aut om. Kommando Arbeitsgang
1. PROGRAMM-START *) (Druckknopf -01b11-). / / Werkzeug- und Werkstück- Drehung eingeleitet. Radial-Eilvorlauf ein.
- 2.Tischschlitten -TS- betätigt Endschalter -02b>1-. Radial-Eilvorlauf aus. Radialvorschub ein.
- 3»Tischschlitten -TS- fährt gegen festen Anschlag. Endschalter -O2bj52- wird betätigt. Radialvorschub aus. Axialvorschub ein.
- 4.Fräs s chli tt en -FS - betätigt Endschalter -02b45-. Axialvorschub aus. Radial-Eilrücklauf ein.
- 5.Tischschlitten -TS- gibt Endschalter -02b?1- frei. Werkzeug- und Werkstück- Drehung beendet. Axial-Eilrücklauf ein.
- 6.Frässchlitten -FS- betätigt Endschalter -02b54- (-02Ö53-]. Axial-Eilrücklauf aus. Frässchlitten -FS- steht in Ausgangs-Stellung.
- 7.Tischschlitten -TS- betätigt Endschalter -02b35-. Radial-Eilrücklauf aus. Tischschlitten -TS- steht in Ausgangs-Stellung.
*) Start nur möglich, wenn Tischschlitten -TS- in der Ausgangs-
stellung steht (Endschalter -02bJ5- muß gedrückt sein).
'•., ”? ..
Maschinenübersicht
siehe Seite 4.10-2
Das
und
Radial-Axdalverfehren wird zum Fräsen von Gerad-
Schrägstirnrädem angewendet.
Allgemein • W Hermcnn PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 10.C24-D/A
1
2
5
ff)
Verfahren
Dieses Verfahren ist eine Kombination des Radial-
und Axialverfahrens. Der Fräser wird erst im
Radialvorschub auf Frästiefe gefahren und an-
schließend im Axialvorschub Verschoben.
Beim Radialanschnitt muß der Fräser so stehen
daß die
gefräst
V o r t
Verzahnung auch an ihrem Anfang fertig-
wird
eile
Der axiale Anschnittweg wird gegenüber dem reinen
Axialfräsen erheblich verkürzt. Dadurch wird die
Verzahnlänge größer (mehr Werkstücke pro Auf-
spannung oder längere Werkstücke).
Hinweis
Steht der Fräser im Anschnitt nicht um den
Mindest-Einlaufweg vor der Verzahnung, so muß der
Anfang der Verzahnung ausgewälzt werden: Das Werk-
stück muß nach Erreichen der Frästiefe erst noch
1 volle Umdrehung machen, ehe der Axialvorschub
eingeschaltet wird.
Stehtj der Fräser im Ausschnitt nicht um den
Mlndest-Auslaufweg hinter der Verzahnung, so muß
das Ende der Verzahnung ausgewälzt werden: Das
Werkstück muß nach Durchfahren des Axialweges noch
1 volle Umdrehung ausführen.
RS 00: 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ.
4. Einrichten der Maschine
zum Fräsen von Stirnrädern
Alle Angaben gelten für Gleichlauf.
Daten für Gegenlauf in Klammem
4.1 Fräskopf einstellen
- Fräskopf-Schwenkwinkel nach dem Einrichtschema
(Seite 5. 52-1...) bestimmen.
- Befestigungs-Schrauben -421- (3 stück) lösen.
- Fräskopf-Schwenkwinkel nach Nonius -412-
einstellen.
- Befestigungs-Schrauben -421- wieder anziehen.
4.2 Schalter stellen
- Programm-Wahlschalter -OObOl- auf I stellen.
- Hauptschalter -OOaOl- auf I stellen. Meldeleuchte
-00h01- brennt.
- Schalter -OlaOl- nach dem Einrichtschema
(Seite 5- 52-1...) einstellen.
4.3 Fräser einspannen
- Seiten 4.81-1 und 4.81-2 beachten.
4.4 Wechselräder aufstecken
- Umschalträder -520- und Teil-Wechselräder — 5j5O— nach
den Teil-Wechselräder-Tabellen (Seiten 9.11—1...) bestimmen.
Die gefundenen Wechselräder nach dem Einrichtschema
(Seite 5»52-1...) aufstecken.
- Wenn erforderlich (Schrägstimräder oder Diagonalfräsen)
Differential-Wechselräder -630- nach Seite 4.32-1 bestimmen.
Tabellen für Differential-Wechselräder sind dieser
Betriebsanleitung nicht beigefügt, weil sich die Vielfalt
der praktisch vorkommenden Fälle nicht in derartigen
Tabellen zusammenfassen läßt.
Differential-Wechselräder -630- nach dem Einrichtschema
(Seite 5.52-2 oder -5) aufstecken und Differential
einsehalten (siehe Seite 3.06-2).
Wenn ohne Differential gearbeitet wird, Differential-
Wechselräder -630- (a, b, c und d) abnehmen und Differential
ausschalten (siehe Seite 3.06-2).
Maschinenübersicht siehe Seite 4.10-2
Vorhandene Wechselräder siehe Seiten 2.19-1...
RS 00: 22 875... . w Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 24.785-D/O
4.5 WerkstUck auf spannen
- Werkstück-Auf spanndom mit Gegenhalter -GHA- abstützen.
4.6 Schnittgeschwindigkeit einstellen
- Fräser-Drehzahl mit dem Riementrieb -110- einstellen
(siehe Seite 4.22-1).
- Wendeschalter -O1aO1- in die vorgeschriebene Stellung
schalten (siehe Seite 4.22-1).
4.7 Vorschübe einstellen
- Axialvorschub mit den Axialvorschub-Wechselrädem -250- ein-
stellen (siehe Seite 9-U-1)-
- Radialvorschub mit den Radialvorschub-Wechselrädern -270-
einstellen (siehe Seite 9«l?-2).
\
4.8 Fräser ungefähr auf Mitte der
Radbreite fahren
- Frässchlitten -FS- im Eilgang auf- bzw. abfahren
(Druckknopf -02bl6- bzw. -O2bl5~).
4.9
Werks tüc k - Zähne zahl
kontrollieren
- Werkstück im Eilgang dem Fräser nähern (Druckknopf -02b!4-).
- Werkstück von Hand zustellen (Vierkant -271-) bis der Fräser
das Werkstück ankratzt.
- Nach 1 Umdrehung des Werkstückes, Zähnezahl kontrollieren.
4.10 Frästiefe einstellen
- In dieser Stellung des Tischschlittens -TS-,
Frästiefe nach Seite 4.24-1 einstellen.
- Nach dem Einstellen der Frästiefe, Hauptmotor
abschälten (Druckknopf -0lb21-).
4.11 Radial-Eilvorlauf begrenzen
Anschlag -02AJ1- so stellen, daß dei’ Radial-Eilvorlauf
abgeschaltet wird, kurz bevor der Fräser das Werkstück
ankratzt. Abschaltung kontrollieren.
Mas c hin enübers i cht
siehe Seite 4.10-2
Radlal-Axial-Verfahren
RS 00: 25 655... Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. ~2 82P-P/O
4.12 A n s c h 1‘ä g e stellen
a) AxialVorschub begrenzen:
- Der Fräser steht in der Ankratz-Stellung.
- Tischschlitten -TS- von Hand zurückfahren (Handrad -271-
um genau 1 Umdrehung nach rechts drehen).
- Frässchlitten -FS- im Eilgang nach oben [unten] fahren
(Druckknopf -02bl6- [-O2b15-])> bis der Fräser gut außerhalb
dei’ Verzahnung steht.
- Tischschlitten -TS- von Hand in die Ankrat2-Stellung vor-
fahren (Handrad -271- um genau 1 Umdrehung nach links drehen).
- Frässchlitten -FS- nach unten [oben] fahren (Druckknopf
-02b 1 5- [-02bl6-]), bis der Fräser am Werkstück ankratzt.
- Frässchlitten -FS- um 1 mm nach oben [unten] zurückfahren
(Druckknopf -02b16- [-02b15- ]).
- In dieser Stellung des Frässchlittens -F3-: Anschlag -02A55-
[-02Ap4-] zur Abschaltung des Axialvorschubes stellen.
b) Axial-Eilrücklauf begrenzen:
- Tischschlitten -TS- von Hand zurückfahren (Handrad -271-
um genau 1 Umdrehung nach rechts drehen).
- Frässchlitten -FS- im Eilgang nach unten [oben] fahren
(Druckknopf -C2b15- [-02bl6-]), bis dex1 Fräser gut
außerhalb der Verzahnung steht.
- Tischschlitten -TS- von Hand in die Ankratz-Stellung
vorfahren (Handrad -271- um genau 1 Umdrehung nach links
drehen).
- Frässchlitten -FS- nach oben [unten] fahren (Druckknopf
-02bl6- [-02b1$-])j bis der Fräser am Werkstück ankratzt.
- Frässchlitten -FS- um 1 mm nach unten [oben] zurückfahren
(Druckknopf -02b1 5- [-02b 16-]).
- In dieser Stellung des Frässchlittens -FS-: Anschlag — O2/Vj5h—
[-O2A55-] zur Abschaltung des Axial-Eilrücklaufes stellen.
c) Radial-Eilrücklauf begrenzen:
- Tischschlitten -TS- so weit im Eilgang zurückfahren (Druckknopf
-02b1>), daß das Werkstück bequem gewechselt werden kann.
- In dieser Stellung des Tischschlittens -TS-: Anschlag -O2A55-
zur Abschaltung des Radial-Eilrücklaufes stellen.
4.13 Einstellen der Programme
- Radial-Axialfräsen ohne Kreislauf:
Programm-Wahlschalter -00b01- auf III stellen.
Bediengriffe und Steuerungs-Ablauf des Programmes
siehe Seite 5-55-1.
- Radial-Axialfräsen im Kreislauf mit Auswälzen:
Wahlschalter -5 5^01 - auf 1 stellen.
Programm-Wahlschalter -00b01- auf V stellen.
Bediengriffe und Steuerungs-Ablauf des Programmes
siehe Seite 5-54-1 ♦
- Radial-Axialfräsen im Kreislauf ohne Auswälzen:
Programm-Wahlschalter -00b01- auf VI stellen
Bediengriffe und Steuerungs-Ablauf des Programmes
siehe Seite 5-55-1.
Maschinenübersicht siehe Seite 4.10-2
RS 00: 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 2^.787-0/0
1. Fräsen von Primzahl rädern
Die Tabellen für Teil-Wechselräder geben keine Räder für
höhere Primzähnezahlen an. Diese Räder lassen sieh nicht einsetzen,
weil das erforderliche Teil-Wechselrad d dieselbe Zähnezahl wie
das Werkstück haben müßte.
Solch große Räder sind aber im normalen Wechselradsatz nicht
enthalten, denn sie könnten wegen ihrer Größe nicht aufgesteckt
werden. Zur Herstellung von Rädern mit höheren Primzähnezahlen gibt
es zwei Möglichkeiten.
1.1 Verwendung eines speziellen Teil-Wechselrad-Satzes
Darin sind alle erforderlichen Teil-Wechselräder d mit einer
Zähnezahl gleich der des zu fräsenden Primzahlrades. Um die
Räder trotz großer Zähnezahl aufstecken zu können, müssen sie
einen kleineren Modul als die normalen Teil-V.’echselräder haben.
Mit dieser Methode kann jedes Primzahlrad bis 199 Zähne gefräst
werden.
1.2 Verwendung des Differential-Getriebes
Beim Fräsen von Primzahlrädern mit dem normalen Rädersatz
lassen sich aufsteckbare Teil-y.'echselräder finden, wenn man
die Primzahl um einen’beliebigen Zusatz??ert x verändert. Dieser
sollte möglichst ein echter Bruch sein (z.B. 1/20).
Die durch Zuzählen (Abziehen) des Zusatzwertes x errechneten
Teil-Wechselräder verursachen eine Abweichung von der richtigen
Teilbewegung des Tisches, die durch eine Gegenbewegung des
Differentials ausgeglichen werden muß.
Beira Fräsen ist zu beachten:
a) Vorschub während des Fräsens nicht abschalten, weil sonst
die Ausgleichsbewegung des Differentials aufhört und das
Werkstück verschnitten wird. Nach Durchfräsen der Verzahnung
die Maschine insgesamt abschalten.
b) Ein Axial-Eilrücklauf des Fräsers in der Verzahnung
(zum 2. Schnitt) ist nicht möglich. Die Ausgleichsbewegung
des Differentials gilt nur für einen bestimmten Axial-
vorschub pro Werkstück-Umdrehung.
\ /
c) Man kann nicht radial-axial fräsen, sondern nur axial, weil
während des Radial-Vorschubes das Differential nicht arbeitet
und damit die notwendige Zusatzbewegung zur Werkstücktisch-
drehung nicht zur Verfügung steht.Die Berechnungsart, die
Anordnung der Zwischenräder und die zugehörigen Beispiele
sind in dem PFAUTER-Informationsblatt TlU ausführlich be-
handelt.
1-5 Arten von Primzahlrädern
Beim Fräsen von Primzahlrädern muß unterschieden werden zwischen
- Primzahl-Geradstirnrädern
- Primzahl-Schrägstirnrädern
- Primzahl-Schneckenrädern
©Hinweise zum Fräsen der verschiedenen Prirnzahlräder befinden
sich auf den beiden nächsten Seiten.
RS 00 : 22 875-•- • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. 788-D/O
>
2. Bestimmen der Teil - Wechselräder
* I • / )
Zum Fräsen von Primzahlrädern mit Hilfe des Differentials
müssen die Teil-Wechselräder in allen Fällen nach folgender
Formel bestimmt werden:
e a • c _ ct • zj
f b • d Z2 + x
Erklärung der Formelzeichen siehe Seite 9.01-1.
5- Fräsen von Prim zahl -
Geradst irnrädern
Beim Fräsen von Primzahl-Geradstirnrädern muß das Differential-
getriebe nur die Zusatzbewegung für den x-Wert ausgleichen.
Formel zur Berechnung der Differential-Wechselräder
a « c ^da • x
b ’ d sa • z-|
In dieser Tabelle zur Herstellung von Primzahl-Geradstirnrädern
(Seite 9-12-1) sind für Jedes Primzahlrad die Größe für den
Zusatzwert, sowie die Umschalt-, Teil- und Differential-
Wechselräder angegeben. Diese Tabelle gilt aber nur für Primzahl-
Geradstirnräder mit Zähnezahlen zwischen 101 und 199 (bei einem
konstanten Axialvorschub sa = 1,0 mm/V/U).
o\
O>
5
CX
U.
sen von Primzahl-Schrägstirn-
Beim Fräsen von Primzahl-Schrägstirnrädern sind
- die Zusatzbewegung für Zahnschräge und
- die Zusatzbewegung durch den x-Wert
zusammenzuzählen oder abzuziehen. Aus dem Ergebnis sind die
Differential-Wechselräder zu berechnen.
Formel
a » c _ C^a • x + Cda , sinflo
Die Richtigkeit der Berechnung ergibt sich aus der Kontrolle der
Zähnezahl und der Zahnschräge durch Ankratzen des Fräsers am Werk-
stück (siehe dazu auch PFAUTER-Informationsblatt Tlk).
F r ä
&
5
r ä d
e r n
b • d
Z1 " « ßn * Z1
Fräsen von Primzahl-Schneckenrädern
□
E
Beim Fräsen von Primzalil-Schneckenrädei’n sind
- die Zusatzbewegung zum Ausgleich des Tangentialweges und
- die Zusatzbewegung durch den x-Wert
zusammenzuzählen oder abzuziehen. Aus dem Ergebnis sind die Diffe-
rential-Wechselräder zu berechnen.
Formel
a • c = Cda • * Cat
b » d sa • z-j ~ H-j
Die Richtigkeit der Berechnung ergibt sich aus der Kontrolle der
(siehe dazu auch PFAUTER-Informationsblatt Tl4).
CO
OJ
OJ
Auswälzeinrichtung
:□
CD
□
x>
ul
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§
□
Ul
'r-
3
1. Allgemeines
Die Einrichtung dient zum Auswälzen der Verzahnung in den Pro-
grammen:
IV Radialfräsen mit Kreislauf
V Radial-Axial-Fräsen mit Kreislauf
Zu Programm IV
Wenn in diesem Programm Fräser- und Werkstückdrehung unmittelbar
nach dem Erreichen der Frästiefe (Abschaltung des Radialvorschu-
bes) stillgesetzt werden, so bleibt der Fußkreis spiralig und
die Zähne werden ungleich dick. Diese Unvollkommenheit der Ver-
zahnung wächst mit der Größe des Radialvorschubes pro Werkstück-
umdrehung. Um eine vollkommene Ausbildung der Verzahnung auf dem
ganzen Umfang zu erreichen (besonders beim Fertigfräsen), muß das
Werkstück nach Abschaltung des Radialvorschubes noch mehrere Aus-
wälzumdrehungen machen, bis keine Späne mehr fallen. Erst dann
darf der Hauptmotor stillgesetzt und dadurch der Schnitt beendet
werden.
Zu Programm V
Belm Fräsen von nicht durchgehenden Verzalmungen im Radial-Axial-
verfahren dürfen Fräser- urh\ Werkstückumdrehung nicht unmittelbar
nach der selbstätigen Abschaltung des Axialvorschubes stillgesetzt
werden, weil sonst der Verzahnuhgsauslauf schraubenförmig wird.
Diese Abweichung ist abhängig von der Größe des Axialvorschubes pro
Werkstückumdrehung.. Um eine gleichmäßige Länge der Verzahnung zu
erreichen, muß das Werkstück - sinngemäß zum Radialfräsen - noch
mehrere Auswälzumdrehungen machen, bevor der Radial-Eilrüeklauf
eingeschaltet wird. \
'X>
CJ
o
o
CO
2. Beschreibung der Einrichtung
Diese Forderungen der Auswälzbarkeit sind mit der Auswälzeinrichtung
zu erfüllen. Sie besteht aus einem einstellbaren Potentiometer an der
Hauptbedientafel (siehe Seite 6-35-2), das nach Ablauf der Auswälzum-
drehungen Fräser- und Werkstückdrehung automatisch abschaltet. .
3« Best im men der Auswälzzeit
Die Auswälzzeit wird bestimmt von
- Fräserdrehzahl (n-j ),
- Fräsergangzahl (z-\ ),
- Werkstückzähnezahl (zg) und der
- Anzahl der geforderten Auswälzumdrehungen des Werkstückes
nach der Vorschubabschaltung.
Die Anzahl der Auswälzumdrehungen wird bestimmt durch die erforder-
liche Gleichmäßigkeit der Verzahnung und muß durch Erfahrung festge-
stellt werden.
etg/o " RS 00: 25655... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. | 52.772-D/0
Auswälzeinrichtung
U. Einstellen der Auswälzzelt
Mit Hilfs folgender Formel läßt sich die Auswälzzeit leicht bestimmen:
Hierin
sind:
z2 • WU • 60
iT| =» Fräser-Drehzahl [U/min]
ta « Auswälzzeit [sec]
WU - Erforderliche Werlcstüokumdrehungen (1 ]
z-| = Fräs er-Gangzahl [1 ]
z2 = Werkstück-Zähnezahl [1 ]
Die berechnete Auswälzzeit wird mit Potentiometer -55^0^- eingestellt
(Einstellbereich: 1 bis 100 sec.).
B e i s p i e 1
Gegeben: / / Gesucht: n> WU Z1 z2 ta n xr =s 180 U/min 5 2 ICO
100 •' 5 60 » 50 sec
180 • 2
Dieser Wert wird am Potentiometer -55^1“
0 Die Auswälzeinrichtung ist nur im
eingestellt.
KREISLAUF-Programm wirksam.
RS 00: 25655... " Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ 52.85O-D/O
2122
Ealbautciratische schrittweise
Fraserversehiebung (Sh1ft ing)
2121
2111
2112
2113
B e d i
enelemente
Fräs e vd orn- Gege nl age r
-2111-
Frässpindc-l-Luger
o
□
-J-*
O
-2112-
-2121-
2122:
21h51
Hebel zum Klemr.cn des Frässpindel-Lagers
Handkurbel zum schrittweisen Verschieben des Wälz-
fräsers von Hand (siehe Seite 7.10-2 Punkt 5.2)
Spindel zur Schnellverstellung der Frässpindel.
Die Schnellverstellung der Frässpindel wird auf
Seite 7.10-2 unter Punkt 5>5 beschrieben.
Zählwerk zum Einstellen der Anzahl von Arbeits-
Kreisläufen zwischen 2 Fräserverschiebungen
(Abbildving und Beschreibung siehe Seite 7.10-V)
RS 00: 25 655... Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ.
Halbautomatische schrittweise
Fräserverschiebung (Shlfting)
Verschiebebetrag
5.2
5-5
nstellen
5.1
Zählwerk -21h?1-
E i
Die Anzahl der zu fräsenden Werkstücke zwischen 2 Fräser-
verschiebungen ist nach Abschnitt 5.6 festgelegt und am
Zählwerk -21hJ1- einzustellen.
(Abbildung und Beschreibung siehe Seite 7.10-^)
Der Verschiebebetrag ist nach Seite 7.10-5 festzustellen
und mit Handkurbel -2121- auszuführen.
- Hebel -2115- lösen.
- Handkurbel -2121- um die erforderliche Anzahl von Um-
drehungen nach rechts drehen.
- Hebel -2115- anziehen.
- Handkurbel -2121- herausziehen und wieder auf Nullriß
am Gehäuse steilen.
Schnellverstellüng der Frässpindel
Hebel -2115- lösen.
Spindel -2122- nach links drehen bis die Schnecke der
Handkurbel -2121- außer Eingriff kommt.
- Handkurbel -2121- um 1/4 Umdrehung drehen
(Schnecke bleibt außer Eingriff).
- Spindel -2122- nach rechts drehen, bis die Frässpindel
in der gewünschten Stellung steht.
- Handkurbel -2121- drehen, bis die Schnecke wieder in
Eingriff kommt.
CXl
CM
Verscniebe-Richtung
OJ
Halbautomatische schrittweise
Fräserverschiebung (Shifting)
Die fast unbelasteten Zähne sollen zuerst schlichten
und dann in die belastete Zone wandern. Der Fräser
soll also möglichst entgegen der Werkstück-Einlauf-
richtung verschoben werden.
u>
<n
o>
3
a
Ul
5-5
5.6
Verschiebebetrag
1 volle Umdrehung der Kurbel -2121- entspricht 0,2 mm
Fräserverschiebung. 1 Teilstrich entspricht 0,01?
Fräs erverschiebung
Anzahl der Werkstück-Aufspannungen zwischen
2 Fräserverschiebungen
o
ra
E
<5
5-H
Die Anzahl der WerkstÜck-AufSpannungen zwischen 2 Fräser-
verschiebungen ist nach den folgenden Gesichtspunkten zu
bestimmen:
5.61 Häufigkeit des Scharfschliffes
Bel Serienfertigung wird in der Regel die Zahl der
Fräser-Scharfschliffe pro Schicht festgelegt, z.B.
auf 1 Scharfschliff pro Schicht.
Cd
irx
KA
VO
5.62 Schnittbedingungen
Die Schnittbedingungen (Schnittgeschwindigkeit und
Vorschub) sind so zu bestimmen, daß die Bedingung
5,6 damit erfüllbar ist.
Halbautomatische schrittweise
Fräserverschiebung (Shifting)
Das Zählwerk -21hJ1- zahlt rückwärts (von dem eingestellten
Wert bis 0000).
CQ
Es dient zum Einstellen der Anzahl von Werkstücken, die
zwischen 2 Shiftschritten gefräst werden sollen (siehe
Seite 7*10-3 Punkt 5.6).
Bed ienelemente
-2171- Schutzklappe
-2172- Einstellrändel
-2175- Ablesewerk
-217^ Wahlschalter mit den Stellungen
| = Betriebsstellung
— = Das Zählwerk ist gegen Aufnahme
von Impulsen verriegelt.
6.2 Einstellen des Zählwerkes
- Schalter -217^- drücken und auf «=» stellen.
- Schutzklappe -2171- nach links öffnen.
- Vorgeschriebenen Wert mit den Einstellrändeln
-2172- einstellen.
- Schutzklappe -2171- schließen.
- Schalter -217U- drücken und auf J stellen.
- Während des Fräsens darf das Zählwerk -21hJ1-
nie auf 0000 stehen. Es ist bei Nichtgebrauch
auf 0001 zu stellen.
6.3 Rückstellung auf 0000
- Schalter -217^- bis zum Anschlag drücken und wieder
loslassen.
© Wichtiger Hinweis
Während der Rückstellung und während der Vorwahl muß
Schalter -217^+- in Stellung stehen. (Es darf kein
Zählimpuls eintreffen. Sonst wird das Zählwerk be-
schädigt .)
Allgemeine Schmierrichtlinien
Sachgemäße Schmierung mit bestgeeigneten Schmierstoffen ist eine
Voraussetzung für höchste Leistungen und für die Erhaltung der
Qualität unserer Maschinen. Sie vermeidet Betriebsstörungen und
deren Folgen. In diesem Sinne verdienen die folgenden Hinweise
Beachtung.
1. Vor Inbetriebnahme der Maschine
1.1 Vor Inbetriebnahme muß die Maschine sorgfältig nach der
Schmieranweisung (Seite 8.02-1) durchgeschmiert werden.
1.2 Ist die Maschine längere Zeit unbenutzt geblieben,
(z.B. Übersee-Transport), so muß die gesamte Schmierung
der Maschine im Leerlauf überprüft werden. Nötigenfalls
ist verharztes Öl aus allen Schmierstellen und Leitungen
restlos zu entfernen.
2. Schmierung
Für die Schmierung der Maschine gilt die Schmieranweisung
(Seite 8.02-1), Darüber hinaus empfiehlt es sich, folgende
Punkte zu beachten:
2.1 Schmierstellen nach Schmieranweisung schmieren.
Ölstand der Umlauf- und Tauchschmierung täglich an den
Ölschaugläsern kontrollieren.
2.2 Einfüll- und Ablaßverschlüsse nicht länger als notwendig
offen lassen und stets sauberhalten.
2.J Zum Reinigen von Ölräumen und Sehmierstellen nur nicht-
fasernde Putztücher, keine Putzwolle, kein Petroleum und
kein Benzol verwenden.
2.U Beim Austausch von Wälzlagern diese nur bis zu 1/5 des
freien Raumes mit Fett füllen. Zuviel Fett erhöht die
Lagertemperatur und kann zu Schäden führen.
2.5 Die Ölfüllung aller Tauch- und UmlaufSysteme erstmalig
nach 200...JOO Betriebsstunden wechseln und (nach Punkt 5)
spülen.
\ / .
5. Spülen
z
Nach dem, Ablassen des Altoles in betriebswarmem Zustand vrerden
die Systeme mit einem dünnflüssigen Spindelöl-Raffinat (Visko-
sität etwa 2°E/20°C) 10...20 min. im Leerlauf durchgespült.
Das Spülöl soll dabei eine Temperatur von erhalten.
Petroleum wird wegen Korrosionsgefahr nicht empfohlen. Benzol
und alle naphtenbasischen Öle auf keinen Fall zu Spülungen
verwenden. Sonst können die Gummidichtungen beschädigt werden.
Nach dem Entfernen des Spülöles muß das Filter gereinigt
werden (siehe Druckschrift im Anhang dieser Betriebsanleitung).
Nun werden die Behälter wieder mit Schmieröl aufgefüilt.
Fernere Ölwechsel nach der Schmieranweisung sollten ebenfalls
mit Zwischenspülungen vorgenommen werden.
o
o
CO
Halbautomatische schrittweise
Fräserverschiebung (Shifting)
00
OJ
CJ
o
schlitten -TS- wieder in der Aus-
Es
Vorteile
Anwendungsgebiete
Der Fräser kann schrittweise verschoben werden, wenn er
länger ist als die erforderliche Mindest-Fräserbreite.
Bild 1:
Prinzipskizze
bedeuten jedesmal:
Aocialvorschub sa
(hier Gleichlauf gewählt) .
Die schrittweise Verschiebung (Shifting) gestattet eine
gleichmäßige Verteilung des Verschleißes auf die ganze
nutzbare Fräserlänge und bringt dadurch eine wesentliche
Erhöhung der Fräser-Standzeit.
Prinzipskizze (Bild 1) zeig
2 hintereinander folgende
Arbeits-Kreisläufe H) un<
gangsstellung des abgelaufenen A
beits-Kreislaufes stehen.
Nach einer einstellbaren Anzahl
Prinz!
von Arbeits-Kreisläufen wird der
Wälzfräser in Richtung seiner Achse
um einen bestimmten Betrag verscho-
ben. Die Verschiebung erfolgt, nach-
dem Frässchlitten -FS- und Tlsch-
Axial-Eilrücklauf
(Fräser geht in Ausgangsstellung
des ablaufenden Arbeits-Kreis-
laufes).
Verschiebeschritt ss
wird nach einer bestimmten Anzahl
von Arbeits-Kreisläufen von Hand
ausgeführt
(siehe die folgenden Seiten).
Wartung von Drehstrom-Motoren
Die Wartung der Motoren hat 2 Aufgaben zu erfüllens
- Reinigung des Gehäuses, insbesondere der Kiihlluftwege.
- Reinigung und Schmierung der Lager.
@ Vorsicht
Allgemein • W Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ . 10.671-D/A
Vor Beginn der Wartungsarbeiten müssen die Stromsicherungen
herausgenommen werden. Der Wartungsmonteur muß sich davon
überzeugen, daß der Motor stromlos ist.
1. Reinigen des Gehäuses
Zu reinigen sind vor allem die Kühlluftwege, d.h., die Zwi-
schenräume insbesondere am Fuß der Kühlrippen.
Staubansatz und Schmutz werden zweckmäßigerweise mit einem
Blasebalg entfernt.
Die Ansammlung von Staub und sonstigen Rückständen verhindert
den freien Durchgang der Kühlluft und begünstigt eine über-
mäßige Erwärmung.
2. Reinigen der Lager
Die Lager sind zunächst mit Waschbenzin gründlich zu reinigen
und zum Schutz gegen Rostbildung mit erwärmtem Spindelöl
(etwa UO...5O0 C) einzuölen.
Vor dem Ölen ist das Berühren der Lager mit den Fingern zu
vermeiden.
5. Schmieren der Lager
Die Wälzlager sind ab Werk betriebsfertig geschmiert, d.h., das
Wälzlagerfett soll den Raum zwischen den Lagerungen nur zu
1/5 ausfüllen. Diese Vorschrift ist auch beim späteren Schmieren
einzuhalten. Eine stärkere Füllung kann den Lauf der Kugeln
beeinträchtigen. Dies hat zur Folge, daß sich die Lagertemperatur
und das Laufgeräusch übermäßig erhöhen,
Elektromotoren sind im allgemeinen bis -20° C betriebsbereit.
Bei noch tieferen Temperaturen erstarrt das Schmiermittel und
der Anlauf wird verhindert.
Zum Neuschmieren ist nur hochwertiges Fett zu verwenden, z.B.
Elmo-Wälzlagerfett oder Wälzlagerfett Type 100 nach DIN 51825,
möglichst mit Tropfpunkt 190°C.
Beim Schmieren ist auf größte Sauberkeit zu achten. Am besten
verwendet man dabei eine Fett-Tube oder eine Spachtel aus einem
nicht fasernden und nicht kratzenden Material.
H. Häufigkeit der Lagerschmierung
Bei Einschichtbetrieb (ca. 8 Stunden täglich) und normaler
Raumtemperatur ergeben sich folgende Schmierzeiten:
Für 2-polige Motoren: 1...2 Jahre
für U- und mehrpolige Motoren 2. ..3 1/2 Jahre
(1500 U/min und weniger):
Gegenhalter
Neben der genauen Verzahnung des Teilgetriebes ist auch die exakte La-
gerung sowie der spielarrce Eingriff von Teilschnecke und Teilschnecken-
rad von größter Bedeutung für ein genaues Arbeiten der Maschine.
Weil ein Abnutzen der Verzahnung sich nicht vollkommen vermeiden läßt,
wurde das Teilgetriebe mit einer Sonderverzahnung versehen, die eine
einwandfreie Spielkorrektur ohne nennenswerten Aufwand ermöglicht. Es ist
aber im eigenen Interesse darauf zu achten, daß diese Korrektur nur von
wirklichen Fachkräften und mit größter Sorgfalt unter Berücksichtigung
folgender Richtlinien durchgeführt wird.
A) Das richtige Teilgetriebespiel:
Axiales Lagerspiel der Teilschnecke:
L = nahezu spielfrei bis max.,0.003 mm
+ Flankenspiel (Getriebe-Eingriff)
F = min. 0,04mm______bis max. 0,05 M
- Teilgetriebespiel:
T = min. 0,04 mm bis max. 0,055 mm
Diese Werte sind bei der neuen Maschine eingehalten.
B) Messen des Teilgetriebespiels (T):
1. Meßanschlag auf dem Weikstücktisch befestigen.
2. Meßgestänge am Frässchlitten befestigen und Meßuhr-Taststift auf
Radius 103,5 mm rechtwinklig am Meßanechlag anstellen.
5. Flacheisen von etwa 600 mm Länge auf Werkstücktisch befestigen.
Werkstücktisch mit mäßiger Kraft hin und her bewegen. Ausschlag
der Meßuhr ablesen.
Meßwert = Teilgetriebespiel (T).
4. Vier solcher Messungen vornehmen. Zwischen den Messungen Werkstück-
tisch jeweils um 90° weiterdrehen.
5. Ist der kleinste der vier gemessenen Werte größer als 0,053 mm,
Fehlerquelle feststellen. (Siehe Abschnitt C).
o
nd
o
Las Teilbetriebe
- Richtiges Spiel - Messung - Korrektur -
CCV/0 • RS 00 . Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 7O38-D/O
1
2
5
4
5
6
7
Aufbau nach Abschnitt B belassen.
Teilgetriebeölbad ablassen (siehe Seite 8.02-1).
Rahmen (2) mit Schauglas (2a) abnehmen.
Meßuhr (Pupitast) an Prüfbund (p) der Teil-
schnecke (1) ansetzen. Taststift parallel zur Teil-
schneckenachse.
Werkstücktisch gemäß Abschnitt B hin und her
bewegen.
Anschlag der Meßuhr an Prüfbund ablesen.
Meßwert = Axiales Lagerspiel L.
Flankerispiel F (Getriebe-Eingriff) ergibt sich
durch Abziehen des Meßwertes L von Meßwert
T (Abschnitt B).
Das> heißt:
Flankenspiel F= Teilgetriebespiel T minus
Axiales Lagerspiel L: F * T-L.
Ensprechend den Meßergebnissen muß nun die
Korrektur erfolgen. (Siehe Abschnitt D).
o
o
tn
Teilbetriebe
- Richtiges Spiel - Messung - Korrektur -
i_____________________________________________
I1) Korrektur des Teilgetriebespieles (T);
a) Axiales Lagerspiel der Teilschnecke (L):
1. Klemmschraube -J- an Stellmutter -4- lösen.
2. Stellmutter -4- anziehen (Rechtsgewinde).
5« Klemmschraube -}- wieder festziehen.
4. Lagerspiel-Kontrolle nach Abschnitt C,
Abs. 4 bis 6.
b) Flankenspiel (Getriebe-Eingriff) (F) :
1. Schrauben -6- (4 Stück) lösen und zwei-
teiligen Abstimmring -5- herausnehmen.
'2. Abstimmring -5- um Korrektur-Betrag "A"
abschleifen, der sich wie folgt errechnet:
A = 25 • (F minus 0,04);
wobei
A = Abzuschleifender Betrag in mm
F = Gemessenes Flankenspiel in mm
(Abschnitt 0, Abs. 7)
Abstimmring -5- wieder einsetzen und
Schrauben -6- fest anziehen.
4.Teilgetriebespiel überprüfen gemäß
Abschnitt B.
-Richtiges Spiel
Korrektur-
Messung
E) Laufkontrolle des Teilgetriebes
Nach erfolgter Spielkorrektur darf das Teilgetriebe nicht
zu stramm laufen.
1. Teilwechselradschere ausschwenken
2. Durch Drehen von Hand am Teilwechselrad "d" das
Teilgetriebe um eine volle Tischumdrehung durch-
drehen.
J. Zu engen Lauf an irgendeiner Stelle durch Spiel-
vergrößerung innerhalb der zulässigen Werte be-
seitigen.
4. Hat die Laufkontrolle ein befriedigendes Ergebnis
gebracht, wird Rahmen (2) mit Schauglas (2a)
wieder angeschraubt. Darauf achten, daß Teil-
getriebeölbad wieder aufgefüllt wird (siehe
Schmieranweisung). Ölstand wird dann durch den
Anse uß an die Umlaufschmierung gehalten
Einstellen des Frässpindellagerspieles
(Normalfräskopf)
1. Allgemeines
RSOOt t Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. * 19»O25-D/O
Die Lager werden im Herstellwerk mit kleinstem Spiel eingestellt.
Die Nachstellung der Axial- und Radiallager ist im Bedarfsfall
mit größter Sorgfalt durchzuführen.
Anhand der folgenden Beschreibung und obiger Abbildung kann die
Nachstellung des Lagerspieles von geeigneten Fachkräften vor-
genommen werden.
*
2. Axialspiel
2.1 Zulässiges Spiel
Wird die Frässpindel hin- und herbewegt, so soll das mit der Meß-
uhr gemessene Spiel zwischen 0,002 mm und 0,005 mm liegen.
2.2 Nachstellen des Axialspieles
- Schraube-^1- lösen
- Mutter -2- so lange nach rechts drehen, bis das zulässige Spiel
erreicht ist.
- Mutter -2- mit Schraube -1- wieder festklemmen.
3. Radialspiel
3.1 Zulässiges Spiel
Die Spindel soll saugend drehbar sein. Nach einer Laufzeit von
ungefähr einer Stunde darf sie nicht mehr als handwarm sein,
(ca. 500 C).
3.2 Nachstellen des Radialspieles ,
- Deckel -3- abnehmen.
- Mutter -4- lösen.
- Mutter -5- etwas nach rechts drehen (bis das zulässige Spiel
erreicht ist).
- Mutter -4- wieder anziehen.
4. Nach dem Einstellen '
des Lagerspieles muß sich die Frässpindel von Hand leicht durchdre-
hen lassen. Beim nachfolgenden Lauf muß die Lagertemperatur über-
wacht werden.
• • RS 00:23 545... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ • . J1.6j8-D/0 • Cd ti> D2 . •. ’ .• ' /• . . ' \ • _• ' : : Tabelle der ?4aschinenkonstanten
J. For- mel- zeichen ‘Harne der •Konstanten • . • - . ’ . ' Wert ’ • ' Einheit ‘ \ • Wechsel radforme s. Anm.
< Teil-’‘' konstante Differential EIN -AUS | 16 I .- I I 32 '1 U • ; OJ « • N • Oj M • C'j t: vo r; ,J CM C ,O> II II II II <i> c> 1°^ O -Ü j C TJ 1 m X2 ' .o 11 . ; 11 • +> +j •’1 1 - 1 » 1 t 0 i 1 i 7 1 i i / J T
Csa .Axial- - Vorschub-. Konstante . 3 ‘ mm/WU. 1 1 " ! -lt?C 1 C -J i • • 1 ff 1 11 1 w | »H ' L -
>sr Radial- Vorschub- Konst ante ... 0,3-84 mm/l’/U 1 . w rt .. 11 O' tu ' C Q °l 11 k.'ll'fl t?u. • a'
cst ' Tangential- Vorschub- Konstante^ 'V irx «j niir</VU. H« 'n 11 0' io .. 1 . I • • (l 0 . 11 II iitt □5 b)
"da Axial-' Differen- tialkon-. stante V-; 18 • • \. ••• - mm/WU ; . 1 . CL i . 3> - II II VI U j P ~ .1 » 'Ö (5. c ö’-71 1 . 15'n r. tL | N • • 1« ! ” •? ’ 1 - i • -
i ' \ Midi |y - 5,7295780 mm/WU. ’ • •» •• ' ' ‘ • >
: c’dt Tangential- Differen- . tialkon- stante / K. / mm/WU & er ßj p. 0 ii .< ff rol. m 31 Hf b? u. c)
• - ’/ Z-’A • . •• .. a ; Nur bei Maschinen iriif Radial-Axial-Fräseinrichtüng 'Sonderausrüstung,'. b' .Kur bei Maschinen .mit Tangenti al-Fräskopf ''Sonderausrüstung'1. c.l .Bei Faschinen mit Diagonal-Fräseiririchtung Sonderausrüstung?. Nur gültig,- wenn die Diagonal-Weehselräider -260— im .Verhältnis a;d - 24;56-aufgesteckt'sind. Die Abkürzungen werden auf-den Seiten 9-91-1 bis -4 erklärt.
c
o
CO
Teil-’-'.'echselrädertabelle für
Werkstück-Zähnezahlen von. 8... 100
u—-------------------------—------------
z2 a 8 c d EIN e *— AUS e 3 । ! f
- 1 -
* — - - — -
- 1 -
1
8 80 20 j 72 30 30
9 hO 60 80 1 30 30 30
10 80 ho 60 75 30 30
11 80 20 36 99 30 50
12 SO hO 60 hO 20 30 30
15 1h 40 80 „65J72 53 1 70 hO hO ^o_ 20 30 30 O O t<3 l<>
1 ho 75 72 I 36 ho 20 30 30
i 1 16 30 60 8c hO 1+0 20 30 30
17 70 6> 72 *5 hO 20 30 30
18 80 70 90 hO 20 no_ 30
i? 214 76 | 80 30 hO 20 7Q\ 30
20 72 70 90 ho 20 3° 70
1 1 Iro rolrc 20 72 2h _70 | 80 60 69 1 72 30 J9 hO ~40 40 20' 20 20 50_ 30 ololö’
1 2h ho _ 53 60 hC 20 >0 30
i 25 2h 75 80 hO hO 20 30 30
i 26 ho 59 65 1+0 20 30 30
27 20 75 80 hO 20 30 50
i 28 1*0 60 70 hO 20 30 50
29~1 36 87 | 80 60 hO 20 30 30
50 uo 60 75 hO 20 30 30
31 21» 62 ISo 60 >+o 20 30 30
1 32 1+0 60 80 hO 20 30 30
33 80 60 | 36 99 hO 20 30 30
1+0 70 85 hC 20 30 30
35 21+ 70 | 80 60 hO 20 30 30
36 1+0 65 ''' 90 1+0 20 30 >0
37 2h 7h I 80 60 hO 20 30 ”5C
38 1+0 65 95 hO 20 30 30
59 21+ 781 80 60 hO 20 30 30
< ho 36. 70 90 hO 20 30 30
1 41 42 21» j 82 | 80 3?J 70 2ü~T86T80| 60 8h 60 40 40 1+0 20 20_ 20 30 30 30 30
j Uh 36 67 99 hO 20 30 30
1+5 21+/ 90 | 80 60 hO 20 30
i 1+fK 21+ 67 69 1+c 20 30 | 30
» J+7_ _2hJ _9118o. _60_ 1+0 20 30 30
-,48 Oh > < 0 72 hö 20 30 30
/U9 2h «Jl 60 70 hO 20 30 ^0
50 2h 70 75 hO 2-0 30 30
22 a b e d .-Eil e I *n f — AUS *
51. hO 85 60 90 hO 20 30 30
52 2h 70 78 40 20 .30 30
53 36' 53 1+0 90 ho 20 30 30
5h |_9° 80 72 ho 20 >0 30
55 2h 90 72 hO 20 30 30
56 30 70 60 °0 40 20 30 30
57 24 95 70 63 hO 20 30 30
58 2h 70 87 40 20 5^ 30
59 20 59 60 .75 40 20 50 30
60 36 oO hO pc- 40 20 30 ;o
61 20 61 60 75 40 20 30 3°
62 2h 62 hO 60 hO 20- do 30
63 20/ 63 60 7? 40 20 30 30
"6h 30 6C ho 80 40 20 30 30
65 78 60 hO 20 30 S'
66 60 90 36 99 hO 20 30 30
t ' J-Xj . 6L 60 ’7q 40 20 30 30
68 30 60 40 85 hO 20.’ 30 30
69 2h 60 40 69 40 20 30 50
70 2h 70 hO 60 40 20 30 30
71 2h 60 hO 71 40 20 30 30
72 1 30 <60 hO ?0 ho 20 30 30
73 2h 60 hO 73 40 20 30 30
74 £4 60 hO 7++ hO 20 30 1 ?o
•?s 2h 60 hO hO 20 •x 30
76 30 60 40 95 40 , 20 30 30
tj 40 70 __3*6 99 40 20 30 Y+
78 hO 65 30 90 40 20 30
79 2h 60 hO 79 hO 20 V 30
80 ’ö 60 ’6 90 hO 30 ?0
81 Je 99 80 90 40 20 30 30
82 hO 60 24 82 ho 20 30 30
83 2h 60 hö 83 40 20 30 30
8h 30 70 1+0 90 40 20 i3c
85 2h 60 40~l 85 hO 20 30 30
86 40 60 2h 86 40 20 30 30
8? ?h 60 hO Py hO 20 30
80 hO 80 yQ 40 20 30 30
89 £1; 60 hö 89 1+C 20 30 30
90 hO 60 2h 90 40 20 30 30
m ; 2h 70 40 78 40 l20 30 30
92 30 69 36 1 90 40 20 i 30 30
93 2h 62 40 90 hO 20 30 50
9h hO 60 2h 9h hö 20 30 30
95 hO 60 24 95 40 ^0 30 30
96 30 72 3p 90 hö 20 30 30
97 UÖ 60 ?k 97 40 20 30 30
98 24 65 30 70 hO 20 30 30
99 40 90 9? 40 50
100 2h 60 36 90 40 20 30 30
Unschalträder -520-
e = treibendes Uraschaltrad
f = getriebenes Umschaltrad
zw = Zwischenrad zum Umkehren der Tisch-Drehrichtung
Teil-Wechselräder -530-
a =1. treibendes Teil-Wechselrad
b = 1. getriebenes Teil-Wechselrad
c =2. treibendes Teil-Wechselrad
d =2. getriebenes Teil-Wechselrad
Z2 ~ Werkstück-Zähnezahl
H i ri'M.. e 1 s e
Wenn anstatt der Teil-Wechselräder b und c ein Zwischenrad
aufgesteckt werden muß, so erscheint in den Spalten b und c
nur die ZWischenrad-Zähnezahl.
V
*) Kni = Differentialgetriebe eingeschaltet.
AUS = Differentialgetriebe ausgeschaltet.
_<b
CD
O 1 1 _•».
OJ
M3
'n
o
Teil-Wechselräderb&belle für
VIerkstüek-Zäimezahlen von 102...200
o
i
OJ
v-
MO
-a
O
o
C/j
K
z 2 a c d - EI e N *- f ~ AU e S *-] f z2 a b c d -EIN e * f - AU e s *- f
* «. — - - — - — — — — -
102 40 85 50 90 40 20 50 50 152 20 60 30 95 J-0 20 30 30
153 20 i 85 4o 90 40 j 20 30 30
84 L0i
10h 20 60 50 65 40 20 50 50 154 24 Jo 99 20 30 30
105 24 65 50 75 40 20 50 50 1 55 20 I 62 24 75 40 20 30 50
106 24 53 50 90 4o 20 50 156 30 65 20 90 40 20 30 30
^777 nr * — - - - - — - — — — —
108 24 72 40 90 4o 20 50 50 153 24 ! 60 20 79 40 20 50 30
- 159 24 .53 60 20 90 h0 20 30 JO
HO 24 60 56 £9 4o 20 50 50 160 20 24 80 40 20 30 30
111 20 74 40 75 40 20 .50 JO 161 20 69 70 40 20 39 30
162 4o 40 30
j i i 1 - 1 1 I i 1 1 • i I i 1 i 112 50 70 24 72 40 20 5'9 50 22 99_ 90 20 50
- -
114 40 90 30 95 40 20 50 30 ! 64 20 82 56 90 40 20 30 50
115 24 69 30 75 40 20 50 50 165 2’4 75 30 99 40 20 30 30
n6 20 60 56 87 4o 20 .30 166 20 oc 36 90 ho 20 >0 30
117 40 65 20 90 40 20 50 50
118 50 59 24 90 40 20 50 50 168 30 70 20 90 40 20 30 30
119 40 70 20 85 40 20 50 50 Ö> 'Lj 20 65 24 78 40 20 30 30
120 56 60 20 90 40 20 50 50 T70 20 85 56 90 40 20 30
121 - 171 22 95 99 40 2C 30 30
122 24 61 50 90 40 20 30 50 172 20 60 24 86 40 20 30 50
12? 24 82 40 90 40 20 50 50
124 24 62 50 90 40 20 50 50 174 20 60 24 87 40 20 30 >0
125 24 75 56 ! 90 40 20 50 30 175 20 70 24 75 40 po 50 50
12o 24 65 50 90 4o 20 50 50 176 3*> 80 40 QQ 50 30 20 40
- - - - • 1?7 24 59 20 90 40 20 30 30
128 .50 60 20 80 40 20 50 30 178 20 60 24 89 40 20 30 30
12? 24 86 40 90 40 20 50 30 - — - - — -
150 24 65 50 90 40 20 50 50 180 20 60 24 90 40 20 30 30
152 40 60 56 99 50 50 20 40 182 24 70 20 78 40 20 30 30
155 20 70 40 95 40 20 50 50 185 24 61 22 99 40 20 30 30
15U 24 67 50 90" 40 20 50 30 184 20 !69 24 80 40 20 30 30
155 20 75 40 90 40' 20 50 30 20 1 74 24 75 40 20 50 50
156 50 60 20 85 40 20 50 30 i 86 20 62 24 90 40 20 30 50
i87 24 ' 85 30 99 40 20 30 30
158 24 60 20 40 20 50 J0 188 20 I 60 24 94 40 20 ,50 >0
189 24 ! 63 22 99 40 20 •30 30
1h0 24 60 20 70 40 20 50 30 190 20 ' 60 24 95 40 20 30 30
1Ü1 20 75_ 40 .94 4o 20 50 30 — — — - — — -
1 42 24 60 20 71 40 20 50 50 192 20 ! 80 30 90 40 20 30 30
14> _50\ 24 99 40 20 r50 30 - — 1 _ — — — —
1 44 50 60 20 90 40 20 50 194 20 i 60 24 97 40 20 L50 30
14 5 50 7? 24 87 40 20 50 .50 • 45 20 • 5 i.’ *♦ 78 40 20 : 30 50
146 24 60 20 75 40 20 50 30 196 20 70 24 84 40 20 30 30
1 47 20 65 24 70 4o 20 50 30
148 24 60 20 74 40 20 50 50 198 <4 90 4o 99 30 30 20 ho
’ 50 24 60 20 75 40 20 50 50 200 20 75 24 80 40 20 30 30
Tabelle zur Herstellung von Primzahl- •
Geradstirnrädern für die Zähnezahlen 101...199 j
Umschalträder -520-
e = treibendes Umschaltrad
f = getriebenes Umschaltrad
zw = Zwischenrad zum Umkehren der Tisch-Drehrichtung
Teil-Wechselräder -530-
a^ = 1. treibendes Teil-Wechselrad
bfc = 1. getriebenes Teil-Wechselrad
c-t - 2. treibendes Teil-Wechselrad
dt = 2. getriebenes Teil-Wechselrad
/
Differenti al - Wechselräder -oJO-
aj = 1. treibendes Differential-Wechselrad
bd = 1. getriebenes Differential-Wechselrad
Cd = 2. treibendes Differential-Wechselrad
dd = 2. getriebenes Differential-Wechselrad
Hinweise
-=t
Diese Tabelle gilt nur zum Fräsen von Primzahl-Geradstirnrädern im
Axialverfahren (nicht für Radial-Axial- bzw. Diagonalverfahren) bei
einem Axial Vorschub von 1 mm/WU. (Eingestellt mit den Axialvorschub-
Wechselrädern -250-).
Wenn anstatt der Wechselräder b und c ein Zwischenrad aufgesteckt werden
muß, so erscheint in den Spalten b und c nur die Zwischenrad-Zähnezahl.
Das Verfahren zum Fräsen von Primzahlrädern wird auf den Seiten
6.21-1 bis -3 ausführlich beschrieben.
Q
C
U
V)
Tabelle zum Herstellen von
GJ C
1 / ! ad
z2 X at »t ! ct 9t e f bd cd
101 1/9 40 65 56 70 30 30 60 — 30
105 1/5 60 86 40 ^0 30 30 72 30 60 40
107 1/5 50 67 40 60 30 30 72 30 60 40
109 1/3 60 40 82' 30 30 66 22 80 40
115 1/5 36 60 40 85, 30 30 66 22 80 40
127 1/9 36 65 30 ** y 96 30 30 60 30
151 1/9 24 59 36 60 30 30 60 • — 30
137 1/7 24 90 70 80 30 30 72 - - 28
W 1/5 40 72 36 87 3Q 30 72 30 60 40
149 1/9 24 60 36 61 30 JO 60 - - 30
15* 1/9 40 80 56 85 30 30 60 - • 50
157 1/7 24 75 42 6p 30 30 72 - - 28
165 1/8 52 75 40 87 30 30 72 • - 32
167 1/5 24 66 4° /76 30 30 72 30 60 40
175 1/5 24 65 x 4Ö 80 30 30 66 22 80 40
179 1/5 30 80 40 84 30 30 72 30 60 40
181 1A 32 75 3o 87 JO JO 72 24 60 40
191 1A 32 85 40 90 30 30 72 24 60 40
195 1/3 24 60 36 87 30 30 66 22 80 40
197 24 74 40 80 30 30 66 22 80 40
199 24 72 40 83 30 30 72 30 60 40
Formeln e f a » b • < L- -22 1 zg u_a, ± X (1 ) a ♦ c b • d D £da_ £a • X 21 X ;(2) sa ' zi
b
o
d
1. treibendes Wechselrad
1. getriebenes Wechselrad
2. treibendes Wechselrad
2. getriebenes Wechselrad
Axial- vorschub s & [rm/WU] Tangential- Vorschub s^ [mm/WU] Axialv« a Drschub- b Wechseln c . äder -250- d
0,25 0,065 50 75 20 96
0,40 0,1 50 60 20 75
0,6? o;i6 28 50 36 96
1,00 0,26 50 60 50 75
1,27 0,53 50 75 60 96
1,61 0,42 60 30 20 75
2,04 0,52 50 ' — • 75
/2,50). 0,65 50 - • 60
3,oo 0,785 60 36 30 50
O TJ • • e) X> II A-, st . a ' c 0,785 b • d Formeln zum Bestimmen der Axial- vorschub-Wechselräder -25O- für nicht in der Tabelle enthaltene Vorschübe
treibendes Wechselrad
a
d
ZW]
2. Zwischenrad
Werkstückumdrehung
zwg
WU
Vorschubwechselräder-Tabelle
RadialVorschübe
getriebenes Wechselrad
1. Zwischenrad
dmb.'ZI™ HS 00: 22 875... W Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ W 24.815-D/E
Tischdrehung (von oben aus gesehen) - \ '
Radialvorschub sr [mm/WU] Radialvorschub- Wechselräder -270- Zwischenräder ZW] und zwg Zwischenräder zw] und ZW2
• a a ZW] f- z*2 ZW] ZWO
0,15 2k 6o 80 48 36
0,29 48 80 24 60
0,38 / 48 48 8o 36 60
0,51 48 J6 80 24 60
0,77 48 24 80 * 36 60
0,96 60 24 80 - 36 48
' Fr a 0,>8b “ d Formel zum Bestimmen der Radialvorschub- Wechselräder -270- für nicht in der Tabelle enthaltene Vorschübe
/
I
1.
Die verschiedenen Wechselrad-Partien
Die Maschine RS 00 hat folgende Wechselrad-Partien
- Axialvorschub-Wechselräder
RS 00: 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. , 24.816-D/A
2
- Radialvorschub-Wechselräder
- Diagonal-Wechselräder
- Umschalträder
- Teilwechselräder
- Differential-Wechselräder
Zur Normalausrüstung der Maschine gehören
- Wechselradsatz
- Wechselradsatz
- Wechselradsatz
- Wechselradsatz
- Wechselradsatz
- Wechselradsatz
A
B
C
D
E
F
(Axialvorschub-Wechselräder)
(Radialvorschub-Wechselräder)**
(Diagonal-Wechselräder) +
(Umschalträder)
(Teilwechselräder)
(Differential-Wechselräder)♦
Die Wechselradsätze
a) Wechselradsatz A
8 Axialvorschub-Wechselräder, Modul m = 1,25 nm
Zähnezahlen der zugehörigen Wechselräder
20 28 6 50 60 75 96 • - - -
b) Wechsel!» adsatz B
6 Radialvorschub-Wechselräder, Modul tn » 1 m (Sonderausrüstung)
Zähnezahlen der zugehörigen Wechselräder
48
48 j 60
80
c) Wechselradsatz C ♦
8 Diagonal-Wechselräder, Modul m = 2 mm (Sonderausrüstung)
Zähnezahlen der zugehörigen Wechselräder
15 20 24 50 ! 50 56 | 40 45 - | - - -
Nur bei Maschinen
Nur bei Maschinen
ausrüstung).
Nur bei Maschinen
ausrüstung).
mit
mit
mit
Differentialgetriebe (Sonderausrüstung)
Radial-Axial-Fräseinrichtung (Sonder-
Diagonal-Fräseinrichtung (Sonder-
L ---- ----------
d) Wechselradsatz D
5 Umschalträder, Modul m = 2 mm.
RS 00: 22 875» •• • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. t 24.817-D/A
Zähnezahlen der zugehörigen Wechselräder
20 26* 50 50 4o * - - •
*) Nur als Zwischenrad benutzen.
e) Wechselradsatz E
58 Teilwechselräder, Modul m = 1,5 nm
Zähnezahlen der zugehörigen Wechselräder
20 • 22 - { 24 - - - -
50 • - - * 56 * - -
4o - - - - » - • - *
- • - 55 • - • - 59
60 61 62 65 65 66 67 • 69
70 71 72 75 74 75 76 - 78 79
80 • 82 85 84 85 86 87 • 89
90 - 94 95 - 97 • 99
f) W e c h s elr a d s a t z F
61 Differential-Wechselräder, Modul m = 1,25 mm
Zähnezahlen der zugehörigen Wechselräder
20 21 22 25 24 25 26 27 28 29
50 51 52 55 55 56 57 58 59
40 41 42 45 44 45 46 47 48 49
50 51 52 55 54 55 56 57 58 59
60 61 62 65 64 65 66 67 68 69
70 71 72 75 74 75 76 77 78 79
80 — - - • - - - -
I
Zahnweiten-Tafeln
für
Geradstirnräder mit Modul m = 1 mm
mit Bezugsprofil nach DIN 867
ohne Profilverschiebung
ohne Zahnweitenabmaß
£
Formel für die Zähnezahl über die gemessen wird (Näherungsformel):
OJ
□)
1
CK 0
= ** 180°+ 0,5
ac
LU
Formel für die Zahnweite:
E
5
w = m • cos a [(Zj’ - 0,5) • n + z^ - e\i a ]
Werte für ev a und cos a :
20'
v
ß
o
ev 14,5°
ev 15°
ev 20°
cos 14,5°
cos 15°
cos 20°
0,005 545
0,006150
0,014 904
0,968 148
0,965 926
0,939 693
I
Tabelle 1: Eingriffswinkel a - 14,5°
w w W w h W w
12 2 4,6267 44 4 10.8816 76 7 20,1779 108 I 10 29.4743 140 12 35,7291 172 1’5 45.0254
13 2 4,6321 45 4 10.8869 77 7 20.1833 109 10 29.4796 141 13 38.7760 173 15 45.0308
14 2 4.6374 46 4 10.8923 78 7 20.1886 110 10 29.4850 142 13 38,7814 174 15 45,0362
15 2 4.6428 47 4 10,8977 79 7 20,1940 111 10 29.4904 143 13 33.7867 175 15 45,0416
16 2 4,6482 48 5 13.9445 80 7 20,1994 112 10 29,4957 144 13 38,7921 176 16 48,0884
17 2 4,6535 49 5 13.9499 81 7 20,2047 113 10 29,5011 145 13 38,7975 177 16 48.0938
18 2 4,6589 50 5 13.9553 82 7 20.2101 114 10 295065 146 13 38.6028 178 16 48,0992
19 2 4.6643 51 5 13,9607 83 7 20,2155 115 10 295118 147 13 38.8082 179 16 48,1045
20 2 4,6697 52 5 13.9660 84 8 23,2624 116 10 295172 148 13 38.8136 180 16 48,1099
21 2 4,6750 53 5 13,9714 85 8 23.2677 117 11 32.5641 149 13 38,8189 181 16 48,1153
22 2 4,6804 54 5 13.9768 86 8 23.2731 118 11 32.5695 150 13 38,8243 182 16 48.12C6
23 2 4,6858 55 5 13,9821 87 8 23,2765 119 11 32.5748 151 13 38.8297 183 16 48,1260
24 3 7,7327 56 5 13.9875 88 8 23.2839 120 11 32.5802 152 14 41.8766 184 16 48,1314
25 3 7,7380 57 5 13,9929 69 8 23.2892 121 11 32.5856 153 14 41.8819 185 16 48,1368
26 3 7,7434 58 5 13,9982 90 8 23,2946 122 11 32,5909 154 14 41 8873 186 16 48,1421
27 3 7,7488 59 5 14.0036 91 8 23,3000 123 11 325953 155 14 41.8927 187 16 48,1475
28 3 7,7541 60 6 17,0505 92 8 23.3053 124 11 32.6017 156 14 41,8980 188 17 51,1944
29 3 7,7595 61 6 17.0559 93 8 23.3107 125 11 32.6070 157 14 41.9034 189 17 51,1998
30 3 7,7649 62 6 17.0612 94 8 23.3161 126 11 32.6124 158 14 41.9088 190 17 51,2051
31 3 7,7702 63 6 17,0666 95 8 23.3214 127 11 32.6178 159 14" 41.9141 191 17 51,2105
32 3 7,7756 64 6 17,0720 96 9 26,3683 128 11 32.6231 160 14 41.9195 192 17 51,2159
33 3 7,7810 65 6 17,0773 97 9 26,3737 129 12 356700 161 14 41.9249 193 17 51.2212
34 3 7,7864 66 6 17,0827 98 9 26,3791 130 12 35.6754 162 14 41.9302 194 17 51,2266
35 3 7,7917 67 6 17,0881 99 9 263844 131 12 356807 163 14 41.9356 195 17 51,2320
36 4 10.8386 68 6 17.0935 100 9 263898 132 12 356861 164 15 44.9825 196 17 51,2373
37 4 10,8439 69 6 17,0988 101 9 263952 133 12 35.6916 165 15 44.9379 197 17 51.2427
38 4 10,8493 70 6 17,1042 102 9 26,4005 134 12 35.6969 166 15 44.9932 198 17 51.2481
39 4 10,8547 71 6 17.1095 103 9 26,4059 135 12 35,7022 167 15 44.9386 199 18 54,2950
40 4 10,8601 72 7 20,1564 104 9 26.4113 136 12 35,7076 168 15 450040 2CO 18 54,3003
41 4 10,8655 73 7 20,1618 105 9 26,4166 137 12 35,7130 169 15 45.0093
42 4 10,8708 74 7 20.1672 106 10 29,4635 138 12 35,7184 170 15 45.0147
43 4 10,8762 75 7 201725 107 10 29,4689 139 12 35,7237 171 15 45.0201
Tabelle 2: Eingriffswinkel a - 20°
h W w V w * w w h w
10 2 4,5683 44 5 13,9008 78 9 26,1855 112 13 364703 146 17 50,7550 180 20 60.0876
11 2 4,5823 45 5 13,9148 79 9 26,1995 113 13 38.4843 147 17 50,7690 181 21 63.C537
12 2 4,5963 46 6 16,8810 80 9 26,2135 114 13 38.4S83 148 17 50,7830 182 21 63.0677
13 2 4,6103 47 6 16,8950 81 9 26,2275 115 13 38.5123 149 17 50,7970 183 21 63,0817
14 2 4,6243 48 6 16,9090 82 10 29,1937 116 13 38,5263 150 17 50,8110 184 21 63.0957
15 2 4,6383 49 6 16,9230 83 10 29,2077 117 13 38:5403 151 17 50,8250 185 21 63.1097
16 2 4,6523 50 6 16,9370 84 10 29,2217 118 14 41,5064 152 17 50,8390 186 21 63,1237
17 2 4,6663 51 6 16,9510 85 10 29,2357 119 14 41,5205 153 17 50,8530 187 21 63,1377
18 2 4,6803 52 6 16,9650 86 10 29.2497 120 14 41,5344 154 18 53,8192 188 21 63,1517
19 3 7,6464 53 6 16,9790 87 10 29,2637 121 14 41,5484 155 18 53,8332 189 21 63,1657
20 3 7,6604 54 6 16,9930 88 10 29,2777 122 14 41,5625 156 18 53,8472 190 22 66,1319
21 3 7,6744 55 7 19.9591 89 10 29.2917 123 14 41,5765 157 18 53,8612 191 22 66,1459
22 3 7.6884 56 7 19,9732 90 10 29.3057 124 14 41,5905 158 18 53,8752 192 22 66,1599
23 3 7,7025 57 7 19.9872 91 1V 32.2719 125 14 41,6045 159 18 53,8892 193 22 66,1739
24 3 7,7165 58 7 20.0012 92 11 32.2859 126 14 41.6185 160 13 53.9032 194 22 66,1879
25 3 7,7305 59 7 20.0152 93 11 32.2999 127 15 44.5846 161 18 53,9172 195 22 66.2019
26 3 7.7445 60 7 20,0292 94 11 323139 128 15 44.5986 162 18 53,9312 196 22 66.2159
27 3 7,7585 61 7 20.0432 95 11 32,3279 129 15 44.6126 163 19 56,8973 197 22 66.2299
28 4 10,7246 62 7 20.0572 96 11 32,3419 130 15 44,6266 164 19 56,9113 198 22 66.2439
29 4 10,7386 63 7 20,0712 97 11 32,3559 131 15 44.6406 165 19 56,9254 199 23 69,2101
30 4 10,7526 64 8 23,0373 98 11 32.3699 132 15 44 6546 166 19 56,9394 200 23 69.2241
31 4 10,7666 65 8 23,0513 99 11 32.3839 133 15 44.6666 167 19 56,9534 201 23 69,2381
32 4 10,7806 66 8 23,0653 100 12 35.3500 134 15 44.6826 168 19 56,9674 202 23 69.2521
33 4 10.7946 67 8 23,0793 101 12 35,3641 135 15 44,6966 169 19 56,9814 203 23 69.2661
34 4 10.8086 68 8 23.0933 102 12 35.3781 136 16 47,6628 170 19 56,9954 204 23 69.2801
35 4 10,8226 69 8 23,1074 103 12 35,3921 137 16 47.6768 171 19 57,0094 205 23 69.2941
36 4‘ 10,8367 70 8 23,1214 104 12 35,4061 138 16 47.6908 172 20 59,9755 206 23 69.3081
37 5 13,8028 71 8 23,1354 105 12 35,4201 139 16 47.7048 173 20 59,9895 207 23 69,3221
38 5 13,8168 72 8 23,1494 105 12 35.4341 140 16 47.7188 174 20 60.0035 208 24 72,2887
39 5 13,8308 73 9 26,1155 107 12 35.4481 141 16 47,7328 175 20 60,0175 209 24 72,3027
40 5 13,8448 74 9 26,1295 108 12 35.4621 142 16 47.7468 176 20 60,0315 210 24 72,3167
41 5 13,8588 75 < 9 26,1435 109 13 38,4282 143 16 47,7608 177 20 60,0456 211 24 72.3307
42 5 13,8728 76' 9 26.1575 110 13 38.4422 144 16 47,7748 178 2D 60,0596 212 24 72,3447
43 5 13.8868 77 9 26.1715 111 13 38.4563 145 17 50,7410 179 20 60,0736 213 24 72,3587
Abkürzungen
W - Zahnwelte für Modul m - 1 mm
z2 - Werkstückzähnezahl
Zg» - Zähnezahl über die gemessen wird
Beispiel
Gegeben: Werkstückzähnezahl z2 - 10
Eingriffswinkel a » 20°
Modul n • 2,5 ran
Gesucht: Zahnweite W
Lösung: Für Eingriffswinkel a - 20° gilt Tabelle 2.
Bel Werkstücken mit 10 Zähnen muß über
z2’ - 2 Zähne gemessen werden.
Die Zahnwelte für Modul m - 1 ist W • 4,568} mm.
Die Zahnwelte für Modul m - 2,5 ist 2,5 • W - 11,4208 mm.
Hinweis: Eds Verdrehflankensplcl wird nach DIN 3967
mit den Zahnweltenabmaßen berücksichtigt.
Allgemein • _ Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ . R jl*. LU8-D/0
Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 11.725-D/A
a erstes treibendes Wechselrad (Teil-, Differential-, Vorschub- oder Diagonal-Wechselrad)
a [mm] Achsabstand
A [mm] Auslaufweg des Fräsers
b erstes getriebenes Wechselrad (Teil-, Differential-, Vorschub- oder Diagonal-Wechselrad)
b1 [mm] Länge des Wälzfräsers
b2 [mm] Verzahnungsbreite eines Werkstückes
ba [mm] Überstehlänge des Fräsers auf der Auslaufseite
be [mm] Überstehlänge des Fräsers auf der Einlaufseite
bg [mm] Verzahnungslänge aller gemeinsam aufgespannten Werkstücke
bn [mm] Nutzlänge des Fräsers
hy [mm] Verschiebelänge (Tangentialweg)
hvd [mm] Diagonalanteil der Verschiebelänge
hys [mm] Shiftinganteil der Verschiebelänge
btf [mm] Arbeitslänge des Fräsers ' • ' \ - • ' '
c zweites treibendes Wechselrad (Teil-, Differential-, Vorschub- oder Diagonal-Wechselrad)
Cda [mm/WU] Axial-Differential-Konstante
Cdt [mm/WU] Tangential-Differential-Konstante
Cdza [1] Teilungs-Differential-Konstante für das Axialfräsen
Csa [mm/WU] Axialvorschub-Konstante
Csr [mm/WU] Radialvorschub-Konstante
cst [mm/WU] Tangentialvorschub-Kbnstante
Ct [1] Teilkonstante
CP Circular Pitch
d zweites getriebenes Wechselrad (Teil-, Differential- Vorschub- oder Diagonal-Wechselrad)
d<>2 [mm] ' Teilkreis-Durchmesser des Werkstückes
dkl [mm] Außendurchmesser des Wälzfräsers
dk2 [mm] Außendurchmesser des Werkstückes
DP [1/ln] Diametral Pitch
e / treibendes Umschaltrad
e [mm] Eingriffslänge (siehe Seite 5.20-3)
E [mm] Einlaufweg des Fräsers
ES Schaltschrank
ev Evolventenfunktion
Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. , 11.726-D/A
f getriebenes Umschaltrad
FK Fräskopf
FS Frässchlitten
g [mm 1] Eingriffsstrecke
1-Sg 1-gängig
ggT größter gemeinschaftlicher Teiler
GH Gegenhalter für den Werkstückdorn
GHS Gegenhalterschlitten
GST Gegenständer der Maschine
hkw [nun i] Zahnkopfhöhe des Fräsers
h£ [mm i] Frästiefe
H [mm i] Steigung
Hi [mm ] Fräsersteigung
Hg [mm ] Steigung des Werkstückes
HA Hydraulikaggregat
1 Zähnezahl-Verhältnis • '
id Zähnezahl-Verhältnis der Differential-Wechselräder
ida Zähnezahl-Verhältnis der Differential-Wechselräder zum Erreichen-der Zahnschräge des Werkstückes
idt Zähnezahl -Verhältnis der Differential-Wechselräder
zum Erreichen der Teil-Zusatzbewegung (entsprechend, dem Tangentialvorschub)
Zähnezahl-Verhältnis der Differential-Wechselräder zum Ausgleich der Teildifferenz (Teil-Zusatzbewegung)
iH Zähnezahl-Verhältnis der Steigungs-Wechselräder
ig Zähnezahl-Verhältnis der Vorschub-Wechselräder
iga Zähnezahl-Verhältnis der Axialvorschub-Wechselräder
isr Zähnezahl -Verhältnis der Radialvorschub-Wechselräder
ist Zähnezahl-Verhältnis der Diagonal-Wechselräder
Zähnezahl-Verhältnis der Tell-Wechselräder
k Bogenhöhe der Balligkeit
KB Kabelkanal bzw. Kabelschleppeinrichtung
1 [mm]
la [mm]
lr [nm]
lückenweite
Axialweg
Radialweg
Tangentialweg
m [mm] Modul
mn [mm] Normalmodul
ms [mm] Stirnmodul
MB Maschinenbett
MP •Klemme für den Null-Leiter
ni [U/min] Fräser-Drehzahl
n2 [U/min] Werkstück-Drehzahl
Anzahl der Teilungen
Q / . .. / Verhältnis zwischen Teilrad und Teilschnecke
ro2 [mm] Radius des Schneckenrad-Teilkreises
n [mm] Radius des Fräsers
^2 [mm] Radius der Balligkeit am Werkstück
rm1 [mm] Mittenkreis-Radius des Werkzeuges (Schneckenfräsen)
rs [mm] Radius der Balligkeit an der Schablone
R Klemme für die Phase R
RS Reitstock
s [mm] Zahndicke
S Klemme für die Phase S
sa [nin/WU] Axialvorschub
sr [mm/WU] Radialvorsehub ;
st [mm/WU] Tangentialvorschub
su [mm/min] Umfangsvorschub
suz [mm] Vorschub Je Fräserzahn
SDÄ Schwingungsdämpfer
ST / / Ständer der Maschine
T ( Klemme für die Phase T
t [mm] Teilung
ta [mm] Axialteilung
tn [mm] Normalteilung
^h [min] Fräszeit
ts [mm] Stirnteilung
TGS TangentLaischlitten
TK Tellkopf
TS Tischschlitten
Ua [nm] Sicherheitsbetrag auf der Fräser-Auslaufselte
Ue [mm] Sicherheitsbetrag auf der Fräser-Einlaufseite
Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. , 11.728-D/A
V [m/min]
*i [mm]
won [mm]
WU
WT
X [mm]
y [mm]
Z
Z
Abkürzungen
Soll-Zahnweite
•Werkstück-Umdrehungen
Werkstücktisch
Schnittgeschwindigkeit
Ist-Zahnweite
Profilverschiebungsfaktor
Zahnhöhenfaktor
Restbruch (beim Welterteilen)
Zähnezahl
Z1
Z2
Zwischenrad
Fräser-Gangzahl
Werkstück-Zähnezahl
zw
a
ß
$2
0o2
Pressungswinkel
Eingriffswinkel
Normal-Eingriffswinkel
Stirn-Eingriffswinkel
Schrägungswinkel
Schrägungswinkel der Werkstück-Verzahnung
Schrägungswihkel der Werkstück-Verzahnung
im Teilkreis
Fräser-Steigungswinkel
Werkstück-Steigungswinkel
Schwenkwinkel des Fräskopfes
Kegelwinkel (beim Kegelfräsen)
Überdeckungsgrad (Profilüberdeckung)
Winkelgeschwindigkeit
Y2
€
Automatisches Kommando
Handkommando
Abschaltung durch automatisches Kommando
Einschaltung durch Handkommando
Eilgang
Vorschub
O
m
Abkürzungen der elektrischen Schaltgeräte
1. Aufbau der Bezeichnung
00 a 01
। Ordnungszahl des Gerätes *
Art des Gerätes (DIN U0719)
Funktionsgruppen-Nunmer *
2. Bezeichnung der wichtigsten Schaltgeräte
a 00 ... a 19 Lastschalter
b 00 ... b 09 Steuerschalter
b 10 ... b 19 Druckknöpfe EIN
b 20 ... b 29 Druckknöpfe AUS
b ^0 ... b 59 Endschalter
h 00 ... h 29 Meldeleuchten
h 30 ... h h-9 Zählwerke
m 00 ... m 19 Elektromotoren
s 00 ... s 19 Elektrische Kupplungen
Funkt ionsgruppen-Nummern der Normalmaschine
00 Allgemeine Elektrik
01 Hauptantrieb
02 Schlitten-Handverstellung, Vorschübe, Eilgänge
03 Frästiefen-Ansehlag
Oh Schwenken des Fräskopfes
05 Teilgetriebe
06 Differentialgetriebe
07 Aufspannung von Fräser und Werkstück
08 Späneförderer
09 Fräserkühlung
10 Schmierung
11 Hydraulik
12 Elektrik
13 Sicherheitseinrichtungen
* Werksnom
4. Funktionsgruppen-Nummern der
Sondereinrichtungen
Allgemein W Jn" LAUTER Ludwigsburg/Württ. V . 26.452-D/O
21 Shiftingeinrichtung
24 Kegel-Fräseinrichtung
25 Ballig-Fräseinrichtung
26 Primzahl-Fräseinrichtung
27 Sprungschaltung
28 Vorschub-Reduziereinrichtung
29 Hand-Teileinrichtung
50 Automatische Teileinrichtung
51 Zweischnitt-Kreislauf
52 Automatische Steuerung des Vorschubes
Automatische Werkstück-Aufspannung
54 Vorzeitige Zuschaltung des Axialvorschubes
55 Auswälzen der Werkstück-Verzahnung
56 Blockrad-Fräseinrichtung
57 Innen-Fräskopf
58 Finger-Fräskopf
59 Parallel-Fräskopf
41 Kühlmittel-Zentrifuge
42 Wälzstoßeinheit
45 Zweispindelvorsatz
44 Entgrateinrichtung
45 Einrichtung zum Erhöhen der Teilgenauigkeit
46 Auffangen vorgefräster Werkstücke
47 Optische Feineinstellung von Frästiefe und
Frässchlitten-Stellung
48 Gewinde-Fräseinrichtung
49 Hydraulische Abhebevorrichtung
50 Automatische Werkstück-Zuführung
60 Drehfehler-Korrektur
61 Mulden-Fräseinrichtung
62 Hydraulische Tischentlastung
65 Genauigkeitsabschaltung des Axialvorschubes
8972-DEF1/0
Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ
cok /0
RS 00: 22 875
max 90
-» -38
max. 153
42
max.118
min 28
S
O
3
c+
p
A
CD
Mas chi nen-Mi 11 e
Machine center line
A.xe de la machine
Kegel
taper
cÖne
Morse 2
Max. Tangenti al weg => 90
Max. tangential travel = 90
Max. course tangentielle - 90
o
o
Schnitt C-D
Section C-D
Coupe C-D
CD
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. A
Vorschübe, Eilgänge und Schlitten-Handverstellung
Feeds, Rapid Traverses and Manual Displacement of Südes
Avances, deplacements rapides et deplacement ä. la main des chariots
OJ OJ
o
RS 00: 24 789... ’ Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. V . 58.525-D/O • W52 + 62
Vorschübe, Eilgänge und
Schlitten-Handverstellung
- 201- Türe vor den Axialvorschubwechselrädern -250- und
den Differentialwechselrädern -65O-
- 250- Axialvorschubwechselräder a, b, c, d
- 251 - Handrad zum Verstellen des Frässchlittens -FS- von Hand
- 252- Kupplungsschraube zum Ein- und Ausrücken des Axialvor-
schubes
- Schraube -252- angezogen » Axialvorschub eingerückt
- Schraube -252- gelöst - Axialvorschub ausgerückt
-253- Muttern zum Feststellen des Frässchlittens
(nur beim Schneckenradfräsen).
-2Ö0- Diagonalwechselräder a, b, zw *)
-263- Vierkant zum Verschieben des Tangentialschlittens -TGS-
von Hand (die Muttern -266- und -264- müssen gelöst sein).
-264- Kupplungsschrauben zum Ein- und Ausrücken des Tangential-
vorschubes
- Schrauben -264- angezogen - Tangentialvorschub eingerückt
- Schrauben -264- gelöst = Tangentialvorschub ausgerückt
-265- Skala zum Einstellen des Tangentialschlittens -TGS-.
-266- Muttern zum Arretieren des Tangentialschlittens
-267- Muttern zum Feststellen des Skalenringes
-27O- Radialvorschubwechselräder a, b
-271 - Handrad zum Verstellen des Tischschlittens -TS- von Hand
-275- Skalenschiene mit Nonius zum Ablesen des Achsabstandes
zwischen Fräserdom und Werkstückdom.
-291 - Handkurbel zum Heben und Senken des Gegenhalterschlittens -GHS-.
Der Gegenhalterschlitten -GHS- wird durch Herausschwenken der
Handkurbel -291- arretiert.
-292- Gegenhalteroberteil. Der Gegenhalterschlitten -GHS- kann aus
dem Arbeitsraum geschwenkt werden, wenn er bis zu diesem Ober-
teil gefahren worden ist.
-295- Handrad zum Spannen der Gegenhalterspitze
I
©Das Einstellen der Vorschübe wird auf den Seiten
4.25 bis 4.25-5 beschrieben.
©Die elektrischen Schaltgeräte werden auf der
Seite 4.10-5 beschrieben.
*) Nur bei Maschinen mit Diagonalfräseinrichtung
(Sondereinri chtung).
OJ
o
vo
OJ
Oj
5
-711-
Frässpindel
Fräserdorn-Gegenlager
72;
-727-
C'J
Aufspannen des Fräsers
727
723
724
721
-721- Fräserdorn mit Fräserdorn-Ringen
Fräserdom-Schraube (zum Anziehen des
Fräserdornes Seite 4.81-1 beachten).
Mutter zum Arretieren der Frässpindel
OJ
irx
RS 00* 22 875 • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. # 2^ 759-D/O
' I
1. Reiner Tangentialvorschub
nur s.
0 Die Größe des Tangentialvorschubes wird eingestellt mit
- den Axialvorschub-Wechselrädem -250- (nach der
Vorschubwechselräder-Tabelle auf Seite 9*13-1)
- die Diagonal-Wechselräder -260- müssen im Verhältnis
a:b = 2^:36 mit Zwischenrad -zw- aufgesteckt sein. *)
©Die Richtung des Tangential Vorschubes wird einge-
stellt mit
- dem Zwischenrad -zw- der Axialvorschub-Wechselräder -250-
(je nachdem mit oder ohne -zw- aufgesteckt wird).
©Die Kupplungsschraube -252- muß gelöst sein.
©Die Kupplungsschrauben müssen angezogen sein.
\
2. Diagonal-Vorschub <r
st + s gleichzeitig
cL /
Frässchlitten -FS- und Tangentialschlitten -TGS- sind in einem
festen Verhältnis miteinander gekoppelt. Der Fräser wird diagonal
zum Werkstück verschoben.
Der Tangentialvorschub ist hierbei vom eingestellten Axial-
vorschub in Größe und Richtung abhängig.
©Die Grö ß e des Tangential Vorschubes (in Bezug auf
den eingestellten Axialvorschub) wird geregelt mit:
- den Diagonal-Wechselrädem -260- (siehe Seite 7.20-5).
©Die Richtung des Tangential Vorschubes (in Bezug
auf den eingestellten AxialVorschub) wird geregelt mit:
- dem Zwischenrad -zw- der Diagonalwechselräder -260-
(Je nachdem mit oder ohne -zw- aufgesteckt wird).
© Die Kupplungsschraube -252- muß angezogen sein.
©Die Kupplungsschrauben -264- müssen angezogen sein.
©Das Diagonalfräsen wird auf den Seiten 7.20-1 bis 7.21-H
beschrieben.
Maschinenübersicht
siehe Seite U.10-2
*) Nur bei Maschinen mit Diagonal-Fräskopf (Sondereinrichtung)
Allgemein . Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. W , 9899-D/A
Das Tangentialverfahren wird zum Fräsen von Schneckenrädern und zum
Schälen von Zylinderschnecken angewendet.
1. Fräsen von Sc h. neckenrädern
1.1 Verfahren
Das Werkzeug wird auf Frästiefe zugestellt und tangential zum
Werkstück verschoben. Zum Ausgleich dieser Relativbewegung
erteilt das Differentialgetriebe dem Tisch eine (im Teilkreis
des Werkstückes) großen- und richtungsgleiche Zusatzdrehung.
1.2 Anwendung
Der Verlust tragender Flankenteile (wie er beim Radialfräsen
von Schneckenrädern entsteht) ist beim Tangentialverfahren
ausgeschlossen. Ungeachtet der bedeutend längeren Fräszeit
muß dieses Verfahren daher für alle Werkstücke angewendet werden,
die beim Radialverfahren unzulässig großen Flankenverschnitt
erwarten lassen. Das ist der Fall bei Mltten-Steigungswinkeln
der Getriebeschnecke ab etwa 8°.
Das Tangentialverfahren bietet einen weiteren außerordent-
lichen Vorteil: Der Abstand der Hüllschnitte (welche die Zahn-
form bilden) kann durch das Eirxstellen des Tangentialvorschubes
beliebig gewählt werden. So ist es möglich auch mit mehr-
gängigen Schneckenrad-Wälzfräsern eine geforderte Anzahl von
Hüllschnitten zu erreichen. Siehe Punkt 1.10.
1.5 Werkzeug
1.J1 Form
Die Verzahnung des Schneckenrad-Fräsers muß mit der Schnecke
des herzustellenden Getriebes übereinstimmen. Damit man aber
die erforderlichen Getriebespiele erhält, muß die Zahndicke
um das Flankenspiel und der Außen-Durchmesser um das doppelte
Kopfspiel größer sein als die entsprechenden Schneckenmaße.
(Siehe auch 1.J^ auf Seite 5-10-2).
Belm Fräsen in 2 Schnitten soll der Schruppfräser die
größere Kopfhöhe und der Schlichtfräser die größere
Zahndicke haben.
Der Schneckenrad-Fräser zum Tangentialfräsen ist angespitzt
(Kegelwinkel meist zwischen 20° und 26°) und hat nur etwa
1 volle zylindrische Windung, da schon der erste vollausge-
bildete Zahn zur vollkommenen Ausbildung der Verzahnung
genügt. Eine Verlängerung des zylindrischen Fräserteiles
würde nur Nachteile bringen.
Normalerweise werden rechtsgängige Fräser am rechten Ende und
linksgängige Fräser am linken Ende angespitzt (Blickrichtung
auf Zahnbrust).
1.}2 Verminderung der Empfindlichkeit des Getriebes gegen
geringe Einbaufehler siehe Seite 5*10-2 Punkt 1.35.
Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. V . 99OO-D/C
Zum Verzahnen von Schneckenrädern, die mit
mehrgängigen Schnecken Zusammenarbeiten sollen
sind auch mehrgängige Fräser erforderlich.
1.J1+ Das Fräsen von Schneckenrädern mit Schlagmessern
wird auf den Seiten 5A0-1... beschrieben.
1.U Folgen der Vergrößerung des Werkzeug-Durchmessers
(siehe Seite 5*10-5 Punkt 1.U).
• ' / f /
• ! • / f ’/
1.5 Werkzeug einstellen
Siehe Seite 5.10-U Punkte 1.51» 1.52 und 1.5^.
1.6 Bestimmen des Fräsweges 1^
Der gesamte erforderliche Fräsweg lt ist gleich der
Strecke, die das Werkzeug tangential zum Werkstück
zurücklegen muß, um die Verzahnung eines Schnecken-
rades voll auszuschneiden.
Er wird am einfachsten zeichnerisch bestimmt wie
folgt (siehe auch 1.8 auf Seite 5.2O-4-):
Der Fräsweg 1-t beginnt mit dem Eindringen des konischen
Teils in die Außenfläche des Radkörpers. Der Fräsweg 1^.
endet, wenn der erste volle Zahn die Eingriffstrecke
durchfahren hat.
Eingrifsslinie in der Radmitten-Ebene zeichnen und
zum Schnitt mit dem größten Durchmesser des Werk-
stückes bringen. Vom Schnittpunkt aus wird noch 1/2
bis 1 ganze Teilung in Vorschubrichtung hinzugefügt.
Bei mehrgängigen Schneckenrädern und bei Schnecken-
rädern mit großer Umfassung wird der Auslaufweg
größer.
1.7 Verschnitt vermeiden
1.71 Die Maschine darf nicht abgeschaltet werden.
solange der Fräser im
Stückes steht.
/
1.72 Wenn der ganze Fräser
durchfahren hat, wird
Eingriffsfeld des Werk- .
die Eingriffsstrecke
er im Radial-Eilrücklauf
zurückgenommen. Erst nach beendetem Radial-
Eilrüeklauf darf der Fräser im Tangential-
Eilrücklauf zurückgefahren werden.
Kontrolle des Ausschnittes: Einige Werkstück-
Zähne vor dem Abschalten des Tangentialvorschubes
tuschieren.
Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 9901-D/B
1.8 Werkstück-Vorbearbeitung
Siehe Punkt 1.8 auf Seite 5-10-U.
1.91 Richtung
Der Vorschub soll immer entgegen der Tisch-
Drehrichtung laufen.
1.92 Größe
Der Tangentialvorschub soll etwa zwischen
0,6 und 1,0 mm/WU gewählt werden.
1.10 Anzahl der Hüllschnitte
Die Anzahl der Hüllschnitte ist für normale
Sehne c kenradfräs er
x = Anzahl der Hüllschnitte
e = Eingriffslänge pro Fräser-Zahnflanke (e » )
g = Eingriffsstrecke
s-t = Tangentialvorschub Je Werkstück-Umdrehung
Siehe auch Pfauter-Brlef Nr. Ilta Seite 11.
o
G
i
cv
c
o
S
&
a = Achsabstand beim Fräsen
d^ = Außendurchmesser des Werkstückes (größter Durchmesser)
d^] = Außendurchmesser des Fräsers (zylindrischer Teil)
Ükp = Kopfkreis-Durchmesser des Werkstückes
= Mittenkreis-Durchmesser des Fräsers
eEingriffslänge pro Fräserzahnflanke
g =/ Eingriffsstrecke
lt = Tangentialweg (einschließlich Sicherheitsbetrag)
V, = Richtung des TangentialVorschubes
y = 1 ganze Teilung äc-s Fräsers
a = axialer Eingriffswinkel des Fräsers
5.20^
Allgemein . Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 20.89J-D/A
2. Schäleh von Zylinderschnecken
Dieses Verfahren ist die kinematische Umkehrung des
Wälzfräsverfahrens.
Das Werkstück (Schnecke) wird im Fräskopf eingespannt
Das Werkzeug (Schneidrad mit beliebiger, möglichst
großer Zähnezahl) wird auf dem Maschinentisch fest-
gespannt.
Nähere Angaben erhalten Sie Jederzeit durch den PFAUTER-
Beratungsdienst
2.1 Ein
Siehe
2.2 Abi
2.21
richten der
Maschine
Seiten 5-51-1 bis -5
auf
Pro
g r a m m e
Tangentialfräsen ohne
Siehe Seite 5-55-1.
Kreislauf
Tangentialfräsen mit Kreislauf
Siehe Seite 5.5^-1.
2.5 A r b
Siehe
eitsbereich
Seiten 2.12-1 und -2
Tangential-Verfahren
Einrichten.
der
Maschine
zum Fräsen eines Schneckenrades
Bei einer größeren Anzahl von Werkstücken empfiehlt es sich,
die Maschine nach Seite 5-31 "1 einzurichten.
Alle Angaben gelten für Vorschubrichtung AUSWÄRTS
Daten für EIWÄRTS in Klammem -[ ]-.
3-1 Fräskopf einstellen
- Fräskopf-Schwenkwinkel nach dem Einrichtschema
(Seite 5-32-1) bestimmen.
- Befestigungs-Schrauben -E21- (3 Stück) lösen. *
- Fräskopf-Schwenkwinkel nach Nonius -Ul 2-
einsteilen.
- Befestigungs-Schrauben -U21- wieder anziehen.
_______-
5.2 Schalter stellen
- Programm-Wahlschalter -00b01- auf I stellen.
- Hauptschalter -00a01- auf 1 stellen. Meldeleuchte
-00h01- brennt.
- Schalter -01a01- nach dem Einrichtschema
(Seite 5.32-1) einstellen.
5.3 Fräser einspannen
- Seiten U.81-1 und U.81-2 beachten.
3«U Wechselräder aufstecken
Umschalträder -J20- und Teil-Wechselräder -55O- be-
stimmen (Seiten 9-11-1 ...). Die gefundenen Wechsel-
räder nach dem Einrichtschema (Seite 5-32-1 ) aufstecken.
Differential-Wechselräder -63O- nach Seite U.32-1 be-
stimmen.
Tabellen für Differential-Wechselräder sind dieser
Betriebsanleitung nicht beigefügt, weil sich die
Vielfalt der praktisch vorkommenden Fälle nicht
in derartigen Tabellen zusammenfassen läßt.
Differential-Wechselräder -630- nach dem Einricht-
schema (Seite 5»32-1) aufstecken.
Differential einschalten (siehe Seite 3«06-2).
3-5 Werkstücke aufspannen
- Werkstück-Aufspanndorn mit Gegenhalter -GHA- abstützen.
* ) Eine ist mit Splint gesichert und darf nicht gelöst werden.
Maschinenübersicht siehe Seite U.10-2
Vorhandene Wechselräder siehe Seiten 9-19-1•••
CM
vo
Tangentialverfahren
3.6 Schnittgeschwindigkeit einstellen
- Fräserdrehzahl mit Riementrieb -110- einstellen
(siehe Seite ä.22-1).
- Wendeschalter -01a01- in die vorgeschriebene Stellung
schalten (siehe Seite ^.22-1).
3.7 Vorschub einstellen
- Tangentialvorschub mit den Axialvorschübwechselrädem -25O-
einstellen (siehe Seite 9.13-1).
3.8 Fräser auf Höhe des zu fräsenden
Schneckenr ade s--,.„ fahren
Frässchlitten -FS- so einstellen, daß die Fräserachse in Höhe
der zukünftigen Schneckenachse steht.
- Grobeinstellung nach dem Nullriß am Fräserdomgegenlager -72ä-
(Druckknopf -02b1 5- bzw. -02bl6-).
- Feineinstellung durch Abblocken mit Endmaßen (Handrad -2J1-).
- Kupplungsschraube -252- lösen.
- KLemmuttem -253- anziehen.
©Der Frässchlitten -FS- darf nun nicht mehr verschoben werden.
-3.9 Werkstückzähnezahl kontrollieren
- Tischschlitten -TS- von Hand zustellen (Handrad -271-),
bis der Fräser das Werkstück ankratzt.
- Nach einer Umdrehung des Werkstückes, Zähnezahl kontrollieren.
- Hauptmotor abschalten (Druckknopf -01b21-).
8
3.10 Frästiefe einstellen
- Anschläge -O2A38- und -02A39- so weit nach außen schieben,
daß sie während des Fräsens nicht betätigt werden können.
- Tischschlitten -TS- von Hand zurückfahren (Handrad -271-)*
bis der Abstand zwischen Fräser und Werkstück etwa 1 mm beträgt.
- Tangentialschlitten -TGS- so weit in Richtung EINWÄRTS
(Druckknopf -02bl6-) [AUSWÄRTS (Druckknopf -O2b15-)] fahren,
daß der Fräser während der nachfolgenden Zustellung auf Fräs-
tiefe nicht an das Werkstück anstoßen kann.
- Frästiefe nach Seite k.2k-2 einstellen.
© Nach dem Einstellen der Frästiefe darf der Tischschlitten -TS-
nicht mehr verschoben werden.
rogramm einstellen
Tangentialfräsen ohne Kreislauf:
Programmwahlschalter -00b01 - auf II stellen.
Maschinenübersicht
siehe Seite H.10-2
Radial-Tangentialverfahren
Allgemein • W Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. V , 9909-D/A
Das Radial-Tangentialverfahren wird zum Fräsen von
Schneckenrädern und zum Schälen von Zylinderschnecken
angewendet.
1. Fräsen von Schneckenrädern
1.1 Verfahren
Das Radial-Tangentialverfahren ist eine
Kombination des Radial- und Tangential-
verfahrens. Der Fräser wird erst im Radial-
vorschub auf den Achsabstand zwischen
Schneckenrad und Fräser gefahren und an-
schließend tangential durch die Verzahnung
geschoben. Das Werkstück wird also im Radial-
verfahren geschruppt und im Tangential-
verfahren geschlichtet. Dadurch wird die
kürzere Arbeitszeit des Radialverfahrens
mit der genauen Verzahnung des Tangential-
verfahrens gekoppelt. Zusätzlich wird der
tangentiale Einlaufweg ganz erheblich
kürzer. (Siehe Punkt 1.53)»
Mit diesem Verfahren können alle Schnecken-
räder (Steigungswinkel 0 bis 90°) gefräst
werden. Allerdings erfordert das Einrichten
der Maschine mehr Zeit.
1.3
1.52
1.35
1.H
1.5
1.51
1.52
1.53
Werkzeug
Form
Wie Schneckenrad-Fräser beim Tangentialverfahren
(siehe Seite 5.20-1 Punkt 1.31).
Verminderung der Empfindlichkeit des Getriebes
gegen geringe Einbaufehler siehe Seite 5.10-1
Punkt 1.33.
Zum Verzahnen von Schneckenrädern, die mit mehr-
gängigen Schnecken Zusammenarbeiten sollen, sind
auch mehrgängige Fräser erforderlich.
Das Fräsen von Schneckenrädern mit Schlagmessern
wird auf den Seiten 5.HO-1... beschrieben.
Folgen der Vergrößerung des Werkzeug-Durchmessers und
Korrektur derselben siehe Seite 5.10-3 Punkt 1.U.
Werkzeug einstellen
Kreuzungswinkel siehe Seite 5.10-U Punkt 1.51
Fräskopf-Schwenkwinkel ganz besonders genau ein-
stellen (siehe Seite U.25-1).
Der Tangentialschlitten -TGS- muß so eingestellt
werden, daß der zylindrische Teil des Fräsers noch
2 bis 3 mm vor dem Eingriffsfeld steht. Sonst wer-
den die Zahnflanken verschnitten (siehe Seite 5.10-1
Punkt 1.2).
Die Zähne des konischen Fräserteiles müssen hierbei
dünner sein als die Zähne des zylindrischen Fräser-
teiles.
Allgemein • • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 9911-D/A
1.6 Verschnitt vermeiden
1.61 Die Maschine darf nicht angehalten werden,
solange der Tangentialvorschub läuft
(solange der zylindrische Teil des Fräsers
im Eingriffsfeld des Schneckenrades steht).
1.62 Wenn das ganze Werkzeug die Eingriffstrecke
durchfahren hat, wird das Werkzeug im
Radial-Eilrücklauf zurückgenommen. Erst
nach beendetem Radial-Eilrücklauf darf der
Fräser im Tangential-Eilrücklauf zurückge-
fähren.werden.
1.7 Werkstück-Vorbearbeitung
Siehe Seite 5.10-k Punkt 1.8.
1.8 Vorschub
Siehe Seite 5.20-5 Punkte 1.91 und 1.92.
RS 00: 22 875... ’ • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ Q , 24.769-D/O • • 52+62
Tangential-Verfahren und
Radial-Tangential-Verfahren
5^ Einrichten der Maschine
zum Fräsen von Schneckenrädern
Alle Angaben gelten für Vorschubrichtung AUSWÄRTS.
Daten für EINWÄRTS in Klammern
5.1 Fräskopf einstellen
- Fräskopf-Schwenkwinkel nach dem Einrichtschema
(Seite 5.52-1) bestimmen.
- Befestigungs-Schrauben -421- ( 3 Stück) lösen.
- Fräskopf-Schwenkwinkel nach Nonius -412- einstellen.
- Befestigungs-Schrauben -421- wieder anziehen.
5.2 Schalter stellen
- Programm-Wahlschalter -00b01- auf I stellen.
- Hauptschalter -00a01- auf I stellen. Meldeleuchte
-00h01- brennt.
- Schalter -01a01- nach dem Einrichtschema
(Seite 5.52-1) einstellen.
5.5 Fräser einspannen
- Seiten 4.81-1 und 4.81-2 beachten.
5.4 Wechselräder aufstecken
- Umschalträder -520- und Teil-Wechselräder -530- be-
stimmen (Seiten 9.11-1•••)• Die gefundenen Wechsel-
räder nach dem Einrichtschema (Seite 5«52-l) auf-
stecken.
- Differential-Wechselräder -65O- nach Seite 4.52-1
bestimmen. Tabellen für die Differential-Wechselräder
sind dieser Betriebsanleitung nicht beigefügt, weil
sich die Vielfalt der praktisch vorkommenden Fälle
nicht in derartigen Tabellen zusammenfassen läßt.
Differential-Wechselräder -65O- nach dem Einricht-
schema (Seite 5.52-1) aufstecken.
Differential einschalten (siehe Seite 5.06-2).
rästiefe einstellen
Frästiefe nach Seite 4.24-2 einstellen.
/
erkstück aufspannen
Werkstück-Aufspanndorn mit Gegenhalter -GHA- abstützen.
Maschinenübersicht siehe Seite 4.10-2
Vorhandene’Wechselräder siehe Seite 9.19-1...)
OJ
KO
O
o*
I
CM
Ch
•
J.7 Schnittgeschwindigkeit einstellen
- Fräserdrehzahl mit Riementrieb -110- einstellen
(siehe Seite k.22-1).
- Wendeschalter -01 aOI- in die vorgeschriebene Stellung
schalten (siehe Seite U.22-1).
3.8 Vorschub einstellen
- Tangentialvorschub mit den Axialvorschubwechselrädern -250-
einstellen (siehe Seite 9.13-1).
- Radialvorschub mit den Radialvorschubwechselrädern -270- ein-
stellen siehe Seite 9.13-2). Nur notwendig für das Radial-
Tangentialverfahren.
3.9 Fräser auf Höhe des zu fräsenden
Schneckenrades fahren
Frässchlitten -FS- so einstellen, daß die Fräserachse in Höhe
der zukünftigen Schneckenachse steht.
- Grobeinstellung nach dem Nullriß am Fräserdorngegenlager
-72U- (Druckknopf -02b15- bzw. -02b1ö-).
- Feineinstellung durch Abblocken mit Endmaßen (Handrad -251-)»
- Kupplungsschraube -252- lösen.
- KLemmuttern -253- anzieheh.
©Der Frässchlitten -FS- darf nun nicht mehr verschoben werden.
3.10 Werkstückzähnezahl kontrollieren
- Tischschlitten -TS- von Hand zustellen (Handrad -271-)>
bis der Fräser das Werkstück ankratzt.
- Nach einer Umdrehung des Werkstückes, Zähnezahl kontrollieren,
- Hauptmotor abschalten (Druckknopf -01 b21 -).
3.11 Radialeilvorlauf begrenzen
- Tangentialverfahren:
Anschlag -02A31- so stellen, daß der Radialeilvorlauf kurz
vor Erreichen der Frästiefe abgeschaltet wird,
Abschaltung kontrollieren.
- Radial-Tangentialverfahren:
Anschlag -02A31- so stellen, daß der Radialeilvorlauf
abgeschaltet wird., kurz bevor der Fräser das Werkstück
ankratzt. Abschaltung kontrollieren.
Maschinenübersicht
siehe Seite H.10-2
RS 00: 22 875... • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. , 24.771-D/O • 52+62
5.12 Anschläge stellen
a) Radial-Eilrücklauf begrenzen:
- Tischschlitten -TS- im Eilgang so weit zurückfahren
(Druckknopf -O2b1j5-), daß das Werkstück bequem gewechselt
werden kann.
- In dieser Stellung des Tischschlittens -TS-, Anschlag
-O2Aj55- zur Abschaltung des Radial-Eilrücklaufes stellen.
b) Tangentialvorschub begrenzen:
- Tischschlitten -TS- steht in Ausgangs-Stellung
(Endschalter -O2bj55- ist gedrückt).
- Tangentialschlitten -TGS- ganz nach AUSWÄRTS [EINWÄRTS]
fahren (Druckknopf -O2bl5- [-02d16-]).
- Tischschlitten -TS- auf Frästiefe fahren (im Eilgang
bis fast auf Frästiefe: Druckknopf -02bl4-. Restzustellung
von Hand: Handrad -271-).
- Tangentialschlitten -TGS- in Richtung EINWÄRTS [AUSWÄRTS]
fahren (Druckknopf -02bl6- [-02bl5-]) bis zwischen
Fräser und Werkstück noch etwa 1 mm Luft ist.
- In dieser Stellung des Tangentialschlittens -TGS-,
Anschlag -02A59- [-02A58-] zur Abschaltung des
Tangentialvorschubes stellen.
c) Tangential-Eilrücklauf begrenzen:
- Tischschlitten -TS- im Radial-Eilrücklauf zurückfahren
(Druckknopf -O2b1j5-), bis zur automatischen Abschaltung
durch Endschalter -02b35~-
- Tangentialschlitten -TGS- in Richtung EINWÄRTS [AUSWÄRTS]
fahren (Druckknopf -02b1ö- [—O2b15—]) bis der zylindrische
Teil des Fräsers um den tangentialen Einlaufweg E vor dem
Eingriffsfeld steht (siehe Seite 5-50-2, Punkt 1.55).
- In dieser Stellung des Tangentialschlittens -TGS-,
Anschlag -02AJ8- [-02A59-] zur Abschaltung des Tangential-
Eilrücklaufes stellen.
3.15 Programm einstellen
- Radial-Tangentialfräsen ohne Kreislauf:
Programm-Wahlschalter -OObOl- auf II stellen.
Bediengriffe und Steuerungs-Ablauf des Programmes siehe
Seite 5-55-1.
- Tangentialfräsen bzw. Radial-Tangentialfräsen im Kreislauf:
Programm-Wahlschalter -OObOl- auf VI stellen.
Bediengriffe und Steuerungs-Ablauf des Programmes
siehe Seite 5-5^-1«
7
Maschinenübersicht
siehe Seite U.10-2
Tangent1alve rfahren
k. Ei. nrichtschema
Für das Einrichten der
Maschine zum Fräsen von SCIINECKENRÄDERN
Fräsergangriehtung
Fräskopfschwenkwinkel
RS CO: 25 655... Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. ''3.922-D/0
Stellung des Fräskopfes
Drehrichtung von Fräser
und Werkstück
Hauptmotor-Polwendeschalter
Axialvorschub=
wechselräder
Gleichlauf
Gegenlauf
Kupplungs s ehraub e
Kleinmuttern
Diagonalwechselräder
Differential-
Wechselräder
KLemmutter
Kupplungsschraube
Teilwechselräder
KL emmschraube
Radialvorschub-
wechselräder
Umschalträder
d)
LINKS
7 = 0 a)
[/Wl-v
JUji/i ।.
01 aO1 //
250 Q d oder
1—I —I CC± •L i_4_jd
Qt-j-j', . j id oder QL.‘ 1 ,'jb crz^Z^d
"'252 \ GELÖST
255 ANGEZOGEN
260 b)
2öä. ANGEZOGEN
\66 GELÖST
270 a LN-id-"'-'-; d
520 ei ; t-{-n ; 1 f
530 oder aa_; Ub ci j ; id
630 m ; ; ।d oder °u- <; ib. . ci ; 1 ; id
727 e)
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J_i p d oder cu_*r 14j ' ib er ; । ! >d
252 GELÖST
255 ANGEZOGEN
260 b)
26h- ANGEZOGEN
266 GELÖST
270
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520 ec : । , ;f
550 q ; id oder ai,.; ..! !__tb crH ;• id
6p0 ai ; ; Id oder Qi ' 1 ' 1 ' ib ci ; 1 ; id
727 e)
ä) Mur, wenn die Achsen
Sonst muß der Fräser
c)
d)
e)
des Sdineckentriebes senkrecht zueinander stehen.
so geschwenkt werden, daß er die Lage der zukünftigen
Schrlocke einnimmt.
Nur bei Maschinen mit Diagonalfräskopf (Sondereinrichtung)
Nur bei Maschinen mit P.adial-Axialfräseinrichtiir s (Send
Beim Tangentialfräsen von H-nd (Prcgn
wechselräder nicht aufgesteckt werden
en die Radialvorschub-
Das Einschalten des Differentialgetriebes wird auf der Seite J.06-2
beschrieben.
So anzichen, daß sich der Tangentialschlitten gerade noch bewegen läßt.
* . « ' . Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ co.go w RS 00 : 22 875... 2U.77j5-D/O 52+02 Radial-Tangential-Verfahren
5.1 Steuerungs-Ablauf des Programmes III Radial-Tangentialfräsen ohne Kreislauf Alle Angaben gelten für Vorschubrichtung AUSWÄRTS. Daten für EINWÄRTS in Klammern -[]-. Die Maschine ist nach den Seiten 5.251 — 1 bis -J eingerichtet worden.
Handkommando Autom. Kommando Arbeitsgang
1.Hauptmotor EIN (Druckknopf -01b11-). - Werkzeug- und Werkstück- Drehung eingeleitet.
2.Radial-Eilvorlauf EDI (Druckknopf -02bl4-). - / \ 7' Tischschlitten -TS- fährt im Eilgang vor.
- 3-Tischschlitten -TS- betätigt Endschalter -02b}1-. Radial-Eilvorlauf aus.
k.Vorschub EIN (Druckknopf -02b11-). " Radialvorschub ein.
- 5«Tischschlitten -TS- betätigt Endschalter -02b52-. Radialvorschub aus. Tangentialvorschub ein.
- 6.Tängentialschlitten -TGS- betätigt End- schalter -O2b5S-f-O2b39 Tangentialvorschub aus. |
7.Radial-Eilrücklauf EIN (Druckknopf -02b1J-). Tischschlitten -TS- fährt in Ausgangs- stellung.
- 8.Tischschlitten -TS- bctätigt Endschal- ter -02b35 — Tischschlitten -TS- verharrt in Ausgangs- stellung.
9-Hauptmotor AUS (Druckknopf -01b21-). - Werkzeug- und Werkstück- Drehung beendet.
10.Tangential-Eilgang EINWÄRTS (Druckknopf -02bl6-) [AUSWÄRTS (Druckknopf -02b1>-)] EDI. — Tangentialschlitten -TGS- fährt in Ausgangs-Stellung.
' 11. Tangentialschlitten -TGS- betätigt End- schalter -02bj8- [-02b59-]. Tangentialschlitten -TGS- verharrt in Ausgangs-Stellung.
I
/ Maschinenübersicht siehe Seite U.10-2
RS 00: 22 875... • W Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. , 24.774-D/O • ^52+62
5.2 Steuerungs-Ablauf des P
Tangentialfräsen im Kreislauf
Der Radial-Eilvorlauf wird
Frästiefe abgeschaltet.
kurz vor Erreichen
Radial-Tangentialfräsen im Kreislauf:
Der Radial-EiIvorlauf wird
Fräser das Werkstück ankratzt.
abgeschaltet, kurz
r o g r a m m
der
bevor der
Die Maschine ist nach den Seiten 5.J1-1 bis <5 eingerichtet
Alle Angaben gelten für Vorschubrichtung AUSWÄRTS
Daten für EINWÄRTS in Klammern -[]-.
es VI
worden.
Handommando Gütern. Kommando Arbeitsgang
1.PROGRAMM-START *) (Druckknopf -01b11-). \ / • Werkzeug- und Werkstück- Drehung eingeleitet. Radial-Eilvorlauf ein.
- 2.Tischschlitten -TS- betätigt Endschal- ter -02bp1-. Radial-Eilvorlauf aus. Radialvorschub ein.
- J.Tischschlitten -TS- fährt gegen den festen Anschlag. Endschalter -02bJ2- wird betätigt. Radialvorschub aus. Tangentialvorschub ein.
4. Tangent i als chlitten -TGS- betätigt Endschalter -02bj9- [-02b}8-]. Tangentialvorschub aus. Radial-Eilrücklauf ein.
- 5.Tischschlitten -TS- gibt Endschalter -02b}1- frei. Werkzeug- und Werkstück- Drehung beendet. Tangen- tial -Eilrücklauf ein.
- 6.Tischschlitten -TS- betätigt Endschal- ter -02b 55-. Radial-Eilrücklauf aus. Tischschlitten -TS- steht in Ausgangs-Stellung.
7.Tangentialschlitten -TGS- betätigt End- schalter -02U58- [-02b^9-J. Tangential-Eilrücklauf aus. Tangentialschlitten -TGS- steht in Ausgangs- stellung.
*) Start nur möglich, wenn Tischschlitten -TS- und Tangentialschlitten -TGS- in ihren Ausgangs-Stellungen stehen (Endschalter -O2bj55- und -02bJ8- [-02bJ9~] müssen gedrückt sein).
Maschinenübersicht
siehe Seite 4.10-2
Fräsen mit Schlagmessern
1. Verfahren
CO
Hit Schlagmessern kann man Schneckenrad-Verzahnungen nur
im Tangentialverfahren fertigstellen. Für das Vorschruppen
Jedoch genügt meist das Radiaiverfahren. Dabei wird das-
Werkzeug ungefähr auf Maschinenmitte eingestellt. Der
Radialvorschub muß dem Schneckenrad-Werkstoff angepaßt und
möglichst klein gehalten werden. Es ist wichtig, dafür zu sorgen,
daß das Schlagmesser allseitig richtig frei schneidet.
S
'm
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j
ui
Q
c
c
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E
d
<u
E
Q
Je nach Steigung und Teilung der Schnecke ist es vorteil-
haft, mehrere Schlagmesser zu verwenden (siehe Bild obenj.
Durch das radiale Vorfräsen läßt sich der spätere Tangen-
tial-Fräsweg wesentlich abkürzen. Seine Länge ist abhängig
vom Eingriffs- und Steigungswinkel der Schnecke sowie von
der Breite und vom Durchmesser des Schneckenrades. Das
Bild oben zeigt einen Schlagmesserdorn: Messer 1 und 2 sind
Schruppmesser, Messer > arbeitet als Schlichtinesser.
Bei sehr großer Teilung sollen vor dem Tangentialschnitt
die Lücken mit einem Messer der Form 4 im Radialverfahren
vcrgeschnitten werden. Für genaues Arbeiten ist es zweck-
mäßig, den Zahngrund bereits beim radialen Vorfräsen mit
entsprechendem Messer etwa 0,2 mm tiefer auszuspanen als
erforderlich. Beim Fertigschnitt im Tangentialvcrfahrcn
müssen dann nur noch die Schneckenrad-Flanken geschlichtet
werden.
Eräsen mit Schlagmesser
Das Schlagmesser hat genau das Profil und die Abmessung
eines einzelnen Zahnes des Schneckenrad-Wälzfräsers, Die
Zahndicke (so = tn/2) wird im Mittenkreis durch eine
Zahnmeß-Sohieblehre (Bild 5) oder eine feste Lehre (Bild 2)
bei vorgeschriebener Zahnkopf-Höhe geprüft. 2s. muß in einer
Ebene senkrecht zum Zahnverlauf gemessen werden. In der
gleichen Richtung wird die Form des Zahnes geprüft (Bild 1).
C
n-i
CD
E
Schlagmesser-Dorn
0)
b3
Die Länge des Dornes und die Lage des Schlagmessers auf dem
Dorn ist zeichnerisch oder durch Versuch so zu bestimmen,
daß weder das Frass
•Lager noch das Fräsdorn-Gegenlager
während des Tangentialfräsens am Werkstück anstoßen können
Allgemein • W Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ V . 9991-D/A
1. Anwendungsfälle
Beim Fräsen mehrgängiger Schneckenräder mit Schlagmessern
sind 5 Fälle zu unterscheiden.
a) Die Gangzahl zi der zukünftigen Schnecke geht in der
Schneckenrad-Zähnezahl zg auf.
b) Gangzahl z-j und Zähnezahl Z2 haben den größten gemein-
samen Teiler y.
c) Weder Fall a noch Fall b treffen zu.'
2. Anzahl der Schnitte
In den Fällen a und b sind zum Fertigstellen einer Ver-
zahnung mehrere Schnitte erforderlich. Ihre Anzahl deckt
sich im Fall a mit der Schnecken-Gangzahl z-j, im Fall b
mit dem Betrag des größten gemeinschaftlichen Teilers y.
Nach jedem Schnitt ist ein Teilvorgang einzuschalten. Das
Werkstück wird bei stillstehendem Werkzeug um eine Zahn-
teilung weitergedreht, so daß dieses nun die Nachbarlücken
bearbeiten kann.
Im Fall c muß nicht weitergeteilt werden.
3- Vorschub
Im Falle a ist der tatsächliche Vorschub gleich dem an
der Maschine eingestellten Wert.
Im Falle b ist der tatsächliche Vorschub
s = An der Maschine eingestellter Vorschub
z-j = Gangzahl der zukünftigen Schnecke
y = Größter gemeinschaftlicher Teiler von Schnecken-
Gangzahl z-| und Schneckenrad-Zähne zahl Z2
Im Falle c ist der tatsächliche Vorschub
s-j = z-j • s
Allgemein • • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. . 9992-D/A
Der Teil vor'gang
Zwischenring
Zwischenring
Das Weitertellen des Werkstückes geschieht durch
Drehen des Teil-Wechselrades d. Schlagmesser und
Werkstück müssen dabei außer Eingriff sein.
Die Zähnezahlen der Teil-Wechselräder -5J0- müssen
so bestimmt werden, daß die Wechselrad-Schere nicht
gelöst werden muß. Sind die Wechselräder in 1 Ebene
aufgesteckt, so wird das Rad d auf das freie Ende des
Wechselrad-Bolzens nach außen verschoben. Werden die
Wechselräder in 2 Ebenen angeordnet, so muß Rad c größer
als Rad b sein. Dann kann der Zwischenring hinter dem
Rad d herausgenommen werden und Rad d an seine Stelle
geschoben werden.
Wenn Rad d außer Eingriff gebracht worden ist, kann
es um die erforderliche Anzahl Umdrehungen von Hand
weitergedreht werden. Der Werkstück-Tisch dreht sich
dann mit dem zu verzahnenden Schneckenrad genau um
eine Schneckenrad-Teilung. Das Weiterdrehen des
Wechselrades d ist deshalb sehr sorgfältig auszu-
führen. Zu diesem Zweck wird vor dem Weiterdrehen die
gegenseitige Stellung der Räder d und a bzw. d und c
markiert. Wichtig ist, daß das Teil-Wechselrad a nicht
gedreht wird. Die Verzahnung des Werkzeuges hält dann
ihre Stellung zum Werkstück genau ein.
Anordnung der Teil-Wechselräder -5 JO
in 1 Ebene
aufgesteckt
in 2 Ebenen
aufgesteckt
5- Anzahl der Umdrehungen
Allgemein • Hermann PFAUTER Ludwigsburg/Württ. # 9995..D/3
Die Anzahl der Umdrehungen Nd, die das Teil-Wechselrad d beim
Weiterdrehen des Werkstückes um eine Teilung auszuführen hat,
folgt aus der Formel
_ ZT . ZY1------
d ZS ' zv2 ' z2
zt/zS = Verhältnis von Zähnezahl des Teilschneckenrades und
Gangzahl der Teilschnecke
zv1» zv2 ~ Vorgelegeräder (zy1 sitzt auf der Teilschnecken-Welle)
Z2 = Zähnezahl des Werkstückes
Der Wert des Bruches —L2—Üfl. kann aus der Tabelle auf
ZS * zv2
Seite 5.^5-^ abgelesen werden.
Zur Sicherheit ist das Verhältnis an der Maschine zu
prüfen. ZS * zv2
Es ist stets gleich der Umdrehungszahl des Teil-Wechselrades d
für eine ganze Tischumdrehuhg.
Oft wird der Bruch----JE---kJ— keine ganze Zahl ergeben, D. h., das
ZS zv2 ’ z2
Teil-WechseIrad d muß nicht nur volle Umdrehungen, sondern auch noch
eine zusätzliche Teildrehung ausführen. Diese Teildrehung wird in
einer bestimmten Zähnezahl ausgedrückt, um die das Rad d zusätzlich
weiterzudrehen ist.
Teildrehung = Zähnezahl des Teil-Wechselrades d mal dem Restbruch.
Es ist daher notwendig die Zähnezahl des Rades d so zu wählen,
daß sie ein Vielfaches des Restbruch-Nenners ist.
Das Teil-Wechselrad d kann nur um ganze Umdrehungen gedreht werden,
wenn folgender Fall vorliegt:
Bruch mit dem größten gemeinschaftlichen Teiler kürzen. Wenn
z2
der so gekürzte Nenner nicht durch Z] teilbar ist, so muß das
Wechselrad d nur um volle Umdrehungen gedreht werden. Die Anzahl
der Umdrehungen ist gleich dem gekürzten Zähler des obengenannten
Bruches.
6.
B e i s p i
e 1
Maschine:
Werkstück
7-
Werkzeug:
Lösung:
a) Nach de
d)
P 630 mit 1-gängigem Teilgetriebe (Teilkonstante Cj- =16)
Schneckenrad mit 58 Zähnen.
2-gängiger Fräser.
untenstehenden Tabelle wird Konstante
~ zT . zyi_ 8q
wt zs • Zv2 ’ \
Nach Seite 4.31-1 sind die folgenden Umschalträder und
Teilwechselräder aufzustecken:
e_._a _ ^6 . J2
f d " 36 58
Die Wechselräder b und c entfallen, da in 1 Ebene aufgesteckt
werden kann.
Weiterteilen:
Nach dem ersten Schnitt muß das Teilwechselrad d um
C + 80 22
n^ = = -^g- = 1 Umdrehungen weitergedreht werden. Hierzu
ist es vorteilhaft, wenn das Wechselrad d 58 Zähne hat.
Wechselrad d ist nun wie folgt zu drehen:
1 volle Umdrehung und
22 Zähne Teilumdrehung.
Soll d nur um ganze Umdrehungen weitergedreht werden, so
ergeben sich 40 volle Umdrehungen für Wechselrad d
(Seite 5-45-3 Punkt 5 letzter Abschnitt).
Tabelle
,, . J z-, 7-T • Zy1
Konstante C„+ = —*-------—-
zs ♦ zv2
Type 1-gg. Teilgetriebe
2-gg. 4-gg.
P 160 54 27
P 251 70 35
P 400 70 35
P 630 80 4o £
p 900 100 50 • Q
p 1251/1501 144 72 +> f-.
p 1800 150 75 :s
p 2500 200 100
RS 00 69 62. 2 _6g_ 4
Diese Tabelle gilt nur für Maschinen in Normalausführung.
Allgemein Hermann PFAUPEH, 71U Ludwigsburg/Württ. L j58.J52-DR/O
Nummer 0603KQ HGHlle Symbol Cwmboji Erklärung noHCHesze
i ! / / f
I k /
1 ' -00b0> i 1 ©ö 1 2 Am Ende des Kreislaufprogrammts werden die Motoren -10m0U- und -11nO1- automatlsch abgeschaltet. B KOHue UHK^a a.’ieKTpoÄBiirate^H -10 n 04- h -11'm 01- aBTOMara- MeCKH OTKMS'iaiOTCH.
t 1 v V.
i -00b10- 1 i KOTSTOP. ABAPMÜHE2 OCTAHOB.
1 -00b11- I Steuerspannung EIN. BKJIKWBHIIE HanpaxeHHH b uensx ynpaBJieHHfl.
I -00b12- i I a । r START des Kreislaufprogrammes. FiyCK SBioMaTHMecKoro UJiKxa.
I i -00b17- KONIROtlE der Glühbirnen in den Meldeleuchten. KOHTPOJIb HHreti Haxajia CHFHaJiBHHX xaMn.
-00bl8- Programm ’EINRICHTEl’ EIN. BKJIDHEH2E pexn«a "HAJUJKA".
-00b1£- AUTO Programm ’KREISIAUF’ EIN. BKJI0HEHME pexHMa "ABTOI.-LATZHECK’ZÜ UMKJI".
7. \ l
•
1O.OO-1
ERKLÄRUNG DER SYMBOLE ; j nOHCHEHHH K IIPHHflTUM CKMBOJIAM
Nunaer 06o3Ha- MeHne Symbol Chmboji Erklärung HoHCHeHHe \
-0Ch01 4 Maschine steht UNTER SPANfRJNG. Ctbhok nojl H/.nPHJKEHMEM. 1
)' /
-00h02- © NOTSTOP ist ausgelöst worden. CocTOHKHe ABAPHÜHOfl OCTAHOBKH.
-00h0> a I f STARTVWAUSSETZUNGE34 ERFÜLIT. BlfflOJIHEHH yCJIOBHfl DYCKA.
-00110- AUTO Programm ’KHETSIAUF’ ist vorgewählt. YcTaHOBJieH pexn.M "ABTÖMTWHECKHH UMKJI". v K
-00h11- Programm 'EINRICHTEN* ist vorgewählt. YcTaHOBJieH pexH.v. "HAJIAßKA". \
-00hJ1- Einstellen der Anzahl von Werkstücken (Werkstückpaketen), nach denen der Fräser nachgeschliffen werden muß. YcTaHOBKa KOJinnecTBa aaroiOBOK (uhkaob) ho nocüenysoqeS nepero^KH <Jpe3bi.
) ।
I
/ 4 •
;7 X . 1
. / • * . f
I
n
I
Allgemein ' Hermann PFAUTER, 714 Eudwlgoburg/Württ. J8.J54-DR/O
Kummer Oöo3Ha- weHHe Symbol Chmboji Erklärung rioBCHeHtie
1 1 / )
-01 bO> ©o 1 2 Hauptmotorpolumschalter (Fräserdrehzahl 1 = 1500 U/mln; 2 = >000 U/tnln) riepeK.iB'iaTeJib »iHCJia nap nojiacoB r-iassoro .nBxraTejiH (uacioiH BpaqeHHH $pe3n: 1 = 1500 öö/mhh; 2 = 3000 o6/uhh)
-O1bO4- I o 2 Hauptmotorwendeschalter Fräserdrehrichtung: 1 = / t 2 = PesepcHpyaquii nepeK.uo'-iare.u. r.-aBHoro ÄBKrareas HanpaB.ienHe BpaEjeHH« tppeau: 1 = ; 2 =
I -O1bO5- i r ( CÄJ ) 1 2 Anpassen der Vorschubrichtung kn die gegebene Tischdrehrichtung: 1 =r~ , 2 ='-x Cor.iacoBaHke HanpaB^eH^a nonaqu c ycTaHOBaeHHEM HanpasjeHHeM BpameHKß OTOJia: 1 =*~\ ; 2 = O
i \ / \ / \
i -01b11- I i 9 i. HAUFTMOTOH EDJ: Tisch und Fräser drehen sich. BKJIßHEHHE TJIABHOrO ^BKFATEJIH: Ctoji h ipesa Bpaniasoica.
। -01b21- | o HAUPH-IOTOR AUS: Tisch, Fräser und Vorschub bleiben stehen. OTEJIKNEHIIE rJIABHOPO JIBEPATEJIH: Ctoji ipesa h no^aua OCTaHaBJIHBaBTCH .
I
-O1rO1- Hf \ c§> 0/77/n Einstellen der Fräserdrehzahl. YCTaHOBKa VHCJia OÖOpOTOB $pe3M.
•
ERKLÄRUNG DER SYMBOLE
nOflCIiEUHE K npHHJITEM CB?.'BOJIAM
Erklärung
noacneHHe
Tangentlalwahlschalter: 1 = OHNE Diagonalzwischenrad
2 = MIT Diagonalzwischenrad
CoruaoyiORHfi nepeKJisHaie.ib Ta:-:reHHHa.ibHoi! nonan«:
1 = 5E3 npoMexyTOHHOTO Ko.ieca
.iHarcKa.ibTforo rJipeaeponaHBfl
2 = C npoxexyioHHl'M* kojigcom
AzaroHa.ibHoro KjpeaepOBaHHH
Radialrichtungsschalter: 1 = AUS, 2,- RADIAIFRÄSEN
nepeKJDouaTexb HanpasneHiis pa^«a4BHoJt no^a-qn:
1 = OTKJBIHEHO 4
2 = PAjyiAJlbHOE OBE3EPOBAHHE
-02b06-
-02b07-
Axialrichtungsschalter: 0 = AUS, 1 - GIEICHIAUF, 2 = GEGEHIAUF
IleneK.iwwaTe.ib HanpaB.ieHHA oceBOü no^ava:
0 = OTÄJIIO’IEHO
1 = nOlOTBOE «PE3EP0BAHME
2 = BCTPEHHOE 0PE3EPOBAHKE
Tangentialrichtungsschalter: 0 = AUS, 1 = AUSWÄRTS, 2 = EINWÄRTS
ne-neK.nnvaTejib HanoaBJieHBa Ta^eHuzaabHoJ! nonans:
0 = OTKJJKNEHO
1 = HApysy
2 = BHyiPb
-02b11-
VORSCHUB EIN (Radial-, Axial- oder Tangentialvorschub).
| I BKJiavEHHE r.OJIAHH (paABaxbHOÜ, ocesoß bjih TaHreHUHaJibHoJ!)
-02b1>
-02b1U-
Radialeilrücklauf EIN.
BmiDVEHHE öucTporo paazajibHoro oiBo^a.
Radialeilvorlauf EIN.
BKJISHEHJIE CbicTporo panwajibHoro nosBOxa
5
o
Axialcilgang abwärts EIN (-02b0o- auf 1 oder 2).
Tangentialeilgang auswärts EIN (-02b07- auf 1 oder 2).
BKjHOHEHJIE öHCTporo ocesoro nepeweneHHH bhb3
(nepeK.wvaTeJib'-02b06- ycTaHOBJieH b noxoz.eHze "1" bub "2").
BKJlru'IEHHE Cuciporo TaHreHUza^bHoro nepeMeEeHHH Hapyxy
(nepeKjno'iaTejib -02b07- ycraHOBJieH b noJioKenne "1" bjib "2").
Axialcilgang aufwärts EIN (-02b0o- auf 1 oder 2).
Tangentialeilgang einwärts EIN (-O2bO7- auf 1 oder 2).
I BHJIM5HJ53 Csciporo ocesoro nepeweHeHBfl Bsepx
(nepeKJiswaieEb -02b06- ycTaHOB^en b no.noxe:-!ze "1" heb "2").
BKJIKNEHKE ÖHCiporo TaHreHiina.ibHoro nepewemeHHH BiiyTpb
(nepeK.njouaTeEb -02b07- ycraHOBJies b no.iox.eHHe "1" bjib "2").
VORSCHUB AUS (Radial-, Axial- oder Tangentialvorschub).
BEK.UOHEHEE nOÄAHH (pamiajibHofl, oceßoK bjib TaHreHuzajibHoil).
ERKLÄRUNG DER SYKBCLE
HOflCHEHHfi K nPHHflTBLM CEMBOJIAM
Nummer OÖ03«a- ’ieHHe Symbol Chmboji Erklärung IIOHCHeHHe
-O2b7O- Wahlschalter für motorisches Fräskopfsohwenken: 0 = AUS, 1 = FRÄSKDFFSCr&JBIKQJ BuKJiiouaTejib "BuraTejia nosopora ipesepHoft fojiobkh: 0 = OTKJIKWEHO 1 = nOBOPOT OPE3EPHO/1 rOJIOBKH / 1 . /
-02b?U- V1Vv 2/1 1 2 Wahlschalter zum Einstellen der Geschwindigkeit des Radialeilganges: 1 = LANGSAM, 2 = SCHNELL IlepeKjriovaTejiB ckopocth ÖHCTporo pajiHajibHoro nepewemeHHa: 1 = MEflJIEHHO 2 = BHCTPO
-O2b8O- — Wahlschalter zum Einstellen des Radialvorschubbereiches (Stufe 1: 1-25 crr/nln; Stufe 2: 26-50 mn/min). BuÖHpaTe.ib äjih ycTaHOBKH nnanasoHa pajjHaJibHMX no^aM (unanasoH 1: 1-25 mm/mhh; uwanasoH 2: 26-50 mm/mhh). /
-02h02- -02h0> wwv i PJV-Vorschubgetrlebe wird GEREGELT PAEOTAET cepBowoTop OecciyneHHaToro Bapnaropa noßawn. VORSCHUB EIN. BKIHOHEHA nO£AWA.
•
/ j
-02r01- Einstellen des Radialvorschubes. YcTaHOBKa paflnajiBHoS nojiawa.
-02r02- V S\ Einstellen des Axialvorschubes. YcTaHOBKa ocesoJl nojawn.
! -02r07- mm / O CC2220 Einstellen des Tangentialvorschubes. VcTaHOBKa TaHreHUHa.TBHOü no^awH.
K
'S!
1
&
E
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3
3
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a>
r SKUEUN5 nOHCHEHW DER SYI-IBOI£ i K EPHHHTHM CMKBOJJA«
i Nummer OÖoaHa- Memie Symbol Chmboji Erklärung rioBCHeHiie
I ; -0?b17- Gegenhalter fährt ABWÄRTS. Xoa nojmepxMBaiOEiero KpoHnieÄna BHB3.
l -0?bl8- 1 I- Gegenhalter fährt AUFWÄRTS. Xoä nojuepxKBaioinero KpoHmTeBna BBEPX.
i I i
i
1
i t i j / J /
i 1 —
• 1 //. /
1
ERKIÄWIO nOHCHEHMfi DER SYMBOIS K nPXHflTKM CHMBOJIÄM
Nummer 06o3na- nenne Symbol Chmbo-i Erklärung DoHCHeHHe
-09b01- Schalter für die Kühlschmienalttelpumpe; 0 = AUS, I = EIN. BHK.75OHare.ib nacoca oxsasneHHH:
O i 0 = OTKüIBUEHO; 1 = BKJIBMEHO
o CO r<"\ • < /
CO
•
i to •§ 3
\ \ \
1 EFAOTER, 714
§ g »
• / ।
< ) '' /
Allgemein
• ....—
• •
. 10.09-1 .
EF.KIÄRUIC DIR SYI-B3LE
nOHCHEHEH K HPIIHETEM CKMBOJIAM
Nummer 0ßo3Ha- neHHe Symbol Chmboji Erklärung KcHCHSHHe
i -10b11- AUSlßSEH von Sohraierimpulsen (Zen-tralooh.'hlerjng). nOJlA'IA HMny;ii>coB Ha BK^aweHHe (ueHTpa.inaoBaHHoit) cwa3KH.
i 1 ! i ! j
i . -10h01- | I I — Zentralschmierung ist WIRKSAM BETÄTIGT worden. KOHTPOJIb HAflEKHOCTK^PABOyH ijeHTpajmsoBaHHoft CMaSKH.
-10h02- I I Zentralschmierung ist DEFEKT, HEZCIIPABHOE COCTOHHKE ueHTpajiH3CBaHH0Ü CMa3KH.
J I i . - /
i \
I I i
I x- A /
i
/ ''
—*”*7 •
ERKIÄ’UrO Dm SYMBOIE
nOfICHEHHH K nPHHRTKJ,! CMMBOJIAM
Nunner OOosHa- veHHe Sytnbol CHMBOh Erklärung PoacHeHHe
-21b01- 1 2 Wahlschalter für schrittweise Fräscrverschlebung: 0 = AUS, 1 - Vorschleberlchtung AUSWÄRTS, 2 = Verschieberichtung EINWÄRTS riepeKJiKMaTejib HanpaeneHM sarosoro nepe>.:eiseHna (fpean: 0 = OTKJIKHEHO; 1 = nepeiieaeHHe HAPyXY; 2 = nepeuemeHns BHYTPb
-21b11- x b*~ Ha- Fräser wird um 1 Verschiebeschritt verschoben (in Achsrichtung) S>pe3a nepewenaeiCH na BeuMHHy nara (bäojib CBOeä och). 4 / /
I I / /
\ \
-21h01- —i x cq n' "6H - Fräser wird VERSCHOBEN. 4-pe3a nEPEMElilAETCH bäoub CBoeö och.
-21h02-
Fräser in EHDSTELLUNG. Er miß GEWECHSELT werden.
4>pe3a HaxoAHTCH B KPAiÖiEM IIOJIOIKEHIIH. CnrHajiHsaiiHH
o HeoöxoÄHMOCTH HEPETOHKH OPE3H.
t i l i
/—J x U- Einstellen der Anzahl von Werkstücken (Werkstückpaketen), die zwischen
2 Fräserverschiebungen gefräst werden sollen.
-21hJ1- 1 I ; ycraHOBKa Ko^HwecTBa saroioBOK (uhkuob) ^o nocjiexy»aero narosoro nepewemeHHa Opean.
if Einstellen des Fräserverschiebeschrittes.
’ -21hjU- ’ yciaHOBKa Be.iHHHHH nara nepeuemeHHH (ppesti bäojib cBoefl och.
*s'^\
1 ERKLÄRUNG DER SYMBOLE IIOSCHEHBH K nPMHHTKM CBMBOJiAM
Nummer Oßoana- Symbol Chmboji Erklärung IlOHCHSHKe \
i -35bO1- I o 1 Wahlschalter für die Auswälzeinrichtung: 0 = AUS, 1 = Auswälzeinrichtung EIN. Bb:6?ipaTejib KOMn.’ieKicaaHZH 3y6j>eB: 0 = OTKJ1KMEHO; 1 = BKJUOHEHO ycTpoiicTDO hjib KOMn JieKTOBaHKH 3y6beB
I I I /’ /
I 1 1
i •
•
1 1 i
i I -?5rO1- Einstellen der Auswälzzeit. yctaHOBxa opeweHH KOMnjieKioBaHiiH.
1 -Z. J
1
*
7
Seite 2
Seite 5
Seite 6
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Fa
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Schuckertwerko A.G
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:. *« »c*— mcjmw»
' Ausqabs:
Beorbeiiv.:; y c, yy/y
fJsrmannJ^-cjiim, V/Wz/rd.w?s sGhirienfabrik, Ludwigsburg 1 Wär!:
Seite 1
Göbr. Steimel , Bannef/Sieg
Fa. OTA - Apparate C.m.b.H
Q RS 00 “ Ersatzteilliste Seite 1 - 6
Inhaltcvorzeichnia
Anschriften von Lieferanten
2
5
2
Liste
Liste
Liste
für
für
für
Sicuaarringe
mechanische
Kugellager
Anschriften
U3W
Teile
von Lieferanten
Fa. Carl Freudenberg, W&ihhoia/Börgatrasse
Simritwerk
Fa
Carl Huth u. Söhne, Biotigheim/Württ
Hann n. Hummel G.n.b.H, Ludwigsburg/Württ
Fa. Loewe, Werkzeugmaschinen A.G.
Berlin, KW 87, Hutteastrasse 17-20
Fa. Kugelfischcr, Georg Schäfer u. Co
Schweinfurt
Fa. Willy Vogel, 1 Berlin 61, Postfach 260
Die spoz.» Verschleißteile sind am Kopf durch
eine eckige Klammer gekennzeichnet.
%
1
RS 00 - Ersatzteilliste für Simmerringe
)) Rundschnurringe und Öletandsaugen
Stück
Ölßchauglas
•1 " ’
Bett (Gruppe 01)
19
F.Nr.:
Ab Bis
52 Loewe VH*60.05
238 (ab 561.M.)
Fräsechlitton (Gruppe 04)
1
Stück
Simserring
A 50x47x10
17
052-
Tisch (Gruppe 16)
1 Stück Sinuncrring A 52x56x12 B5 ) 17 052-
1 Stück Siraerring AZ 45x60x 7 Fa. 17 911-
1 1 Stück Stück Run d schnurrin g Rundschnürring R R 55-5»2 55-5 sFreuaen- (berg 17 911-
yrä3ach?.itten^prsehub (Gruppe 21):
1
Stück
Stück
Simmerring
ÖlStandsanzeiger
58x50x 7
Sk12
DIH 6505
WH 60.06*
17
052-
Antrieb (Gruppe 5?)
1
Stück
Simmerring
A 45x62x12
B5
17
052-
Fr’iskopf (Gruppe 55)?
Ö
O
x:
o
1
1
1
1
Stück
Stück
Stück
Stück
Stück
Stück
Simerring
Simmerring
Siraerring
Simaerring
Ölstandsanzeiger
28x47x10
50x40x 7
45x60x 7
50x62x10
B2)preuden-17
578-
Bl)
B1V
ei*g
SK 12
SK 22
WH 60.06)
WH«60.06)
18
781-
052-
Ti e c-hGchli 11 e nvorschub
(Gruppe 62)
i-i
Stück
S tück
S tück
8
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a C
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SK 12 WK*60.06
i Aticqcbo:
brsM WWW >w— « * 1 ram—*1
; sarbciioi:
öls tandsanzeiger
S^rmerring
Simmerring
r;
T.-Nr.:
ab 101
ab 566
A 25x57x 7 DIH 6505
A 52x50x12 B5 (Fa.Froudenberg)ab 151
P fauler, Wätzfräsmaschincnfabrik, Ludv/igzhurg/Würft.
ti CO
R
A
A
RS 00 - Ersatzteilliste, noch. Teile
1
r * »< wxtiitM«c>. iar— [atwrwmKMwtMncvtamta
Seite J
Bett - Gruppe 01
Ab
P.-Nr.:
Bis
D
D
Stück Siebfeinfilter 61 200 62 1?1
mit KurzschluSventil (Fe. Mann u. Eur.’mel)
Stück Siobscheibenfilter-Einsatz 61 20p 52^261
Fräsechlitten Gruppe 04,
Stück Sechskantmutter M 12 DIE 934 gehärtet
19 288-
19 288-
17 052-
Schmiorurg Gruppe 06
1 Stück Zahnradpumpe M 205, 2x0,5 1/ain Pa. Vogel
Kühlung-Gruppe 09.
1 Stück Siemens-Tauchpumpe W18/170 Ausführung B
mit Siemens-Motor FR6 J60V 50Ez
22 875-
18 945-
Ti s ch-Gruype 16
1 Stück 1gg» Teilgetriebe, bestehend aus:
1 Stück Schneckenrad 20-16-Z41
1 Stück DupJ.ez-Tcile^-bnecke 20-16-40
17 911-
17 911-
ümachalt- und Teilwoohsc-lrg.dc-r „(C-ruppe 19)
Stück Wechselradbolzen konpl.
bestehend aus:
1 Stück Wechselradbolzen
1 S '. / . . Wechselradhülee
fl . . .s. Wechsölradbüchse
1 Stück Zwischenring
1 Stück Zbeehlußecheibe
1 Stück Sechskantmutter
1 Stück Kegelkerbatift
für ümschaltveehselräder
20-19-100
1,5 W 45.08 )«•
M 1,5 WE45.12)
1,5 W5 44.02 j 17 052-
B 10,5x28 Wlf 42.01 )
MIO DIK 934 e-härtet)
5x28 DIN 147-1 )
a.-'n Pfaufer, Wä'zfrdsmacr.'i^c.nfebril, Li'P^^sb-jrgiX'/ürtl.
RS CO - Ersatzteilliste, mech. Teile Seite 4
X's\.
ÜB!schalt- und Tailwechselräder (Gruppe 19)
1 Stück Zwischenradbolzen kompl. füi bestehend aus: ümschaltvechselräder
/ ' / F.-Nr.:
Ab Bis
1 Stück Zwischanradbolzen 20-19-99
1 Stück Zwischenradhül s e 1,5 WN 45.10 )*
0 Stück Zwischanradbüchse M1,5 WET 45.15)
1 Stück Abschlußecheibe B10, 5x28 WH 42.01 ) 17 052-
1 Stück Sechskantmutter M10/DIN 954 gehärtet)
1 Stück Kcgelkerbatift 5 x 28 DIR 1471 )
1 Stück Wechselradbolzen kompl. für Teilwechselräder /
1 Stück Wechselradbolzen 1,5 W 56.05 )
1 Stück Wochsolradhülse 1,5 W 45-08 )
n Stück Wechselradbüchse K 1,5 WS 45.12) „ 0„_ 1,5 W 44.02 ) ' '
1 Stück Zwischenring
1 S tück Ab s chluS s ch e ib e B10,5x28 VN 42.01 )
1 Stück Sechskantmutter M10 DTK 954 gehärtet)
1 Stück Kegelkerbstift Vorschubantrieb 5x28 DIN 1471 (Gruppe 20)
1 Stück Wechsslradbolsen kompl. für bestehend aus: Vorschabwechselräder
1 Stück Wechselradbolzen 1,25 WN 56.05 )
1 Stück Wecb selradhüls 0 1,25 WN 45-03 )
D Stück Wechselradbuchse H 1,25 VN 45.12)
1 Stück Zwischenring 1,25 VN 44.02 )
1 Stück Abschlußscheibe B 8,1 x 25 WN 42.01 ) 1? 052-
1 Stück Sechskantauttar M 8 DIN 954 gehärtet )
1 S tück Kegel!:.; rb stift 5x26 DIN 1471 )
1 Stück Zwißclienradbolzen kompl. füi bestehend aus: • Vorschubwechselräder
1 Stück Zwi ".radbolzcn 1,25 WN 56.05 )
1 Stück Zvischenradhülse 1,25 VN 45.10 )
0 Stück Zwischenraibüchse M1,25 VN 45*15) 17 052-
1 Stück Abschi v. 3 scheibe B 8,1 x 25 VN 42.01 )
1 Stück Sochskantmutter M 8 DU? 954 gehärtet )
1 Stück Kegelkerbstift 5x26 DIN 1471 ) Antrieb (Gruppe 55)
0 Stück Keilriemen 17x1700 DIN 2215 17 144-
• fbmc/w Ph:!er, Wölzfräsmasshinenfabrik, LudwigsburgIWürft.
Fr ät? köpf (Gruppe 55)
F.-Nr.:
Ab Bis
1 Stück Gegenlagerbuchse 1 Stück Konusbüchse (Frässp.-Lager) 20-35-09 l 20-35-07 17 032- 17 578-
2 Stück Bundmutter M 20x1,5 WN 42.01 17 032-
2 Stück Sechskantmutter" M 10 DIN 954 gehärtet 17 032-
Differential (Grunno 51)
1 Stück Wechselradbolzen kompl. für Differential-Wechselräder
bestehend aus:
1 Stück Wechselradbolzen 1,25 WN* 36.03 )
1 Stück Vechselradhülse 1,25 WH 45-08 )
1 Stück WcchselradbuchsG M 1,25 WN 45-12 )
*1 Stück Zwischenring 1,25 VH 44-02 )
1 Stück Abschlußscheibe B 8,1 x 25 W 42.01 )
1 Stück Sechskantmutter M 8 DIN 954 gehärtet )
1 Stück Kogelkerbstift 3 x 25 DIN 1471 ) \
032-
17
Differentialwechselrädcr
Stück
1
Zwischenradbolzen kompl. für
bestehend aus:
1
1
D
1
1
1
Stück ZwiBchonradbolzen 1,25 WH 56.05 )
Stück Zwischcnradhülse 1,25 \ra 45-10 )
Stück Zwischenradbuchse M 1,25 WIT 45-15 )
Stück Abschluöscheibe B 8,1 x 25 VH 42.01 )
Stück Sechskantumutter M 8 DIN 954 gehärtet )
Stück Kegalkerbotift 3 x 25 DIN 1471
17
032-
** T Nr. » Nmcner fier Tauchfräscinrichtung
*** Q^Jr. » Nummer des TangentialfräskopÄMti
2
2
2
[2
2
2
2
Stück
Stück
Stück
Stück
Stück
Stück
Stück
T i s eh p chli11en vor s chub (Gruppe 62)
Zwischonradbolzen kompl. für Vorschubwechselräder
bestehend aus:
Zvi s ch z nra'dbol z en
Zwischenradhülse
Zwischcnradbuchce
Ab Schlußcehe ibe
S echbkentmut ter
Kegelkcrbstift
1 WN 36.05 )
20/53-62-Z 96 )
M 1 VN 45-15 )
B 8,1 x 22 WN 42.01)
M 8 DIN 954 gehärtet)
3 x 22 DIN 1471 )
T.-Nr.:
Ab
101 .-
Bis
alfräskopf
***
-Nr. :
1 Stück Gegenlagerbüchse 1 Stück Konusbüchse (Frässp.-Lager) ! 1 Stück Bundmutter 4 Stück Sechskantmutter 20-52-39 20-52-38f Mi2xi,5 wir 42.01 H10 DIN 234 gehärtet Ab 101.- 402.- 101.- 101.- Bis
Beorl':ii:i: 7»9.72/j’s j Ausnaho: _32L.
Hermann Pfatiiar, V'lölifräsmaschlnonfabrik, Ludwigsburg! Württ.
RS 00 - Kugellagerliata
Seite 6
Inneres Batt (Gruppe 02):
1 Stück Scheibenrillenlager 5 Stück Scheibenrlllenlager 511O7/C18 DIN 711 51106/013 DIN 711 Al 17 18 •• w n 7 » « . W T- &< KA CO o t- t*.
Frässchlitten ^Gruppe 04):
1 Stück Ringrillcnlagcr 6205/010 DIR 625)
1 Stück Ringechräglager 52O5/C10 Dn 628 k 18 781-
2 Stück Scheibenrillenlager 51108/010 D1N711J
Tisch (Gruppe 16):
2 Stück Scheibenrillenlagor 511O7/C18 DIN 711 1? 911-
Fräsechlittcnvorachub (Gruppe 21);
628
711
1
1
2
1
1
1
1
1
1
Stück Ringschräglager 55O5/C1O DIN i
Stück Scheibenrillonlager 51106/018 DIN
EilÄig (Gruppe 24):
Stück Ringrillenlager 6204/010 DIN ।
Stück Ringschräglager 52O2/C1O DIN i
Antrieb (Gruppe 55) '•
Stück Ringrillonlager 6207 DIR 625
Stück Ringschräglager 5207/C10 DIN s
Fräskopf (Gr / uppe 55):
Stück Ringscbräglager 5205 DIN 628
Stück Ringrillenlager 6206 DIN 625
Stück • Scheibenrilienlager 511 06/C18 DIN 711
Tang^ntl&lfräskopf (Grupps 52)
628
625
628
17 523”
17 052-
17 0J2-
18 781-
17 052-
17 911-
1 Stück Schcibenrillenlager 51107/018 Dir 711
1 Stück Schaibenrillenlagsr 51106/018 DIN 711
1 Stück Scheibenrillenlagex' 51104/018 DIN 711
** Qi-lTr. ;
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402.
402.
584*
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Bearbeitet; 7«9«72/Kh I A(M?a6e; ________i/uJ
Hermann Pfauter, Wälrfräsmaschinenfabrik, Ledwiasburgl Würfl,
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5etrie.bepian RS 00 ä
nWr.
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fojioBKa jijih TaHrenukajibHoro
Radial- .
Tiru
Avsczbe:
* fr, • 9 • Abnahme-Prufoerzcht der elektrischen Anlage r.r, .............. ... . Blatt 1
Hasch, Type . . JV} ,QQ A ... Fert.Nr. .. ?4 ,8.°A ....... AB 5oo84 . Auftr.Nr. o.8^p5p/.
Kunde • Stankoimport atoskati , Hersteller A F & E
' J80 50 . Betriebsspannung Volt Hz HO „ _ . St euer spar.nung ....,; c_~
. ' . „ v . S00_l/81-I-II-SU/lnd,d v)«12.10.75 - Maschine ist nacn Schaltpran / . . .
Motore Type Nummer • Schaltung kW Th, Relais
01 n 01 Hauptr.otor Loher AL 100 L 2 B - 4/2 6966946 380' 2,6 5,2 5,7 (l'otor- ?,4 Vollschutz
09 m 01 Kühlmi ttelmotor Siemens 2 AB 1 522-OXA 55o4- • 220 - 250 380 - 440 0,09 ^52(°,25-o,55)
02 m 01 Axiale ilrangmoto: Siemens • 1LA3o33-4AA 22 E 92o5o5 . 015003 220 - 360 0,75 (1,5-2)
10 in 01 Schmierpumpe W. Vogel DM 6 B I02974097I 220 - 380 0, c6 3,4 o,23(o,18-o,25)
02 n 02 Radialeilgangm. Siemens ILA 3o63-AAB22ZK17 E 92o5o6 0II005 220 - 380 o,18 ^(0,5-0,75)
•
- •
• • •
Liegt schriftliche Garantieverpflichtung der Motoren-Hersteller vor, daß obige Motore für obige Betriebsspannung geeig- net sind ja / nein Original-Motore
1; 5«
2. 6,
5. 7.
4. c«
.Ist die Maschine an der vom Kunden laut ja - ...... / . Stunden Auftrag festgelegten Betriebsspannung nein - Grund: probegelaufen? -
Die Überprüfung der Motore durch Zwischen-
Schaltung eines Amperr.eters und gleicnzei- p; a _ g 5, O,58
tiger Spannungsmessung während des rrooe- 2; 0,26 6,
fräsens wurde durchgeführt und ergao fol- 5, 1,87 7.
gendes Ergebnis (in Amp.) . . 4, o,21 8,
Meß-Spannung .Volt.
Alle Motoren-Leietungsschilder sind an
gut sichtbarer Stelle angebracht? ' ja / rerkr •
Endschalter - Magnete - Kunplungs-
bezeichnungsschilder sind entsure- ’ . ",
chen^ ^zgi^h^ng nach Schalt- - / ' / -ja
plan p,n der kasemne
angebracht ’ • - . . .... . _
V727/1
Ist. das Leistungsschild auf den Elektro-
Schaltkasten nit Angaben über Strcmauf-
nanmc, Frequenz, Betriebs- und Steuer-
Spannung, Fort,-2fr., Schaltplan-Nr, vor-
handen und in Ordnung
Warnungsschild auf den Elektro-Geräte-
Schaltschränkcn (röter Blitz) vorhanden
Bearbeitet: • Ausgabe:
ja /
0 Abnahme-Prüfbericht n Blatt 2
' Bedienungsschilder für elektrische Betätigungs- elemente sind, gemäß Schaltplan ??. in Ordnung. •• . ja / nein
Steuerspulen sind überprüft und tragen folgende Aufschrift: ,. . , A A°.. Volt, ...... £P,, Ez ja / rjeirx
Die elektr. Arbeitskreisläufe sind gemäß zugehöriger Bedienungsanleitung und Schaltplan kontrolliert und in Ordnung, * ja / «S&ö.
Sämtliche Kontaktschrauben der elektr, Einrichtung, unter denen ein Draht untergeklemmt ist, sind nach dem Probelauf-Fräsen vor Ablieferung .der Maschine überprüft und nachgezogen_ • ja / zre±n
Alle metallischen Gehäuseteile, in 7/elchen sich elektr, Geräte befinden, sind mit der Eaupterdungs- scheibe im Schaltkasten mit einer Drahtverbindung geerdet • ja / »hin
An allen elektr. Kontaktteilen ist der Mindest- abstand zum nächstliegenden spannungs- oder nicht spannungsfEhrenden Metallteil mindestens 10 mm ja / rueim
Der Kindest-Querschnitt aller Installationsdrähte ist für Steuerleitungen, nicht unter 1,5 bzw. 2,5 für Motoren-Leitungen nicht unter 2,5 a / nsirc
Alle elel oder VDE- <tr, Geräte besitzen das VDE-Kennzeichen -Kennfaden ja / nein
Sicherungen und Sicherungs-Automaten entsprechen in Type, Leistung und Stückzahl - u 1-8 tückliste l“59»5O, I i-59*.^ü'i (h 1 1 1 1 r-l r-l ♦ • • H*rl
Verdrahtung der Einbautafel, Maschinen-Install, sowie Aufbau aller Schaltgeräte entsprechen dem vom Werk Ludwigsburg angeordneten Schaltplan Schaltulan S00-1/81-I-I Ind fj tn •'ö 1 • H. .
Stellungnahme des Prüfer
Installationsplan: EJ OO-1/158-I-II Ind, e v. 26.lo.72
llaschinenlcüchte 24 Volt * . ‘ e .
Hauptschalter-Verriegelung: 20-T I96O Ind. b
' jnxxrnail'it Handshifting - Grupne 52 und .Auswälzen, • - __ ' . .
' ______________________________ ____________ gez-, Bleimuller (51.1Q.7?)
Stellungnahme der Prüfle.vtun
Prüfleitung .
Freigabe Betr.Leitung ???» ..../ Freigabe Techn.Leitung
Verteiler: 1 x Vertrieb
1 x Prüfung
1 x TK
1 x Elcktro"Abteilung Lußwi£s^urS
1 x Fertigung ...................