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Text
ELB
- Schliff -
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ELB-SCHLIFF
Edmund Lang
Babenhausen-H.
Blatt o
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B E T R I EBSANLEJTT'NG
für
ELB - FLACHSCHLEIFM' SCHTNEN SW 4/5 - 2o
Diese Betriebsanleitung soll dazu dienen, den Empfänger über Aufbau,
Bedienung und Pflege der ELB — Flachschleifraaschine aufzuklären. Die
zur Erläuterung beigefügten Abbildungen, Maß- und Prinzip - Skizzen
sollen das Wesentliche der Konstruktion erkennen lassen, sind aber
nicht für Maßgenauigkeit und unwesentliche Einzelheiten verbindlich.
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Blatt 1
ELB-SCHLIFF
Edmund Lang
Baben ha usen-H.
Transport
Bei Anlieferung der Maschine per Lastwagen oder Waggon ist diese
gründlich auf irgendwelche Transportschäden zu überprüfen. Vor dem
Transport innerhalb des Betriebes ist das Verpackungsmaterial um
und an der Maschine vorsichtig zu entfernen.
Die Schleifmaschinen SW 4/5 und SW 6 werden mittels eines Hanfseiles
an den beiden Aufhängebo1zen, die an der Rückseite des vorderen Stän-
ders angebracht sind, aufgehängt. Um ein Kippen der Maschine nach
hinten zu vermeiden, muß die Säule durch ein kurzes Seil gesichert
sein (Bild 1).
Bei den größeren Maschinen SW lo — SW 2o werden in die Transport—
löcher des vorderen Ständers Transport — Stangen eingeschoben (Bild 2).
Ein Seil wird in die Transport - Stangen eingehängt und ein kürzeres
in die Aufhängeboizen des Rückenständers hinter der Säule. Um eine
günstige Schwerpunktlage zu erreichen, muß der Spindelkasten nach
unten und die Säule bis dicht an den Tisch verschoben werden, so
dass die Maschine möglichst waagerecht hängt.
Empfindliche Lack- und Maschinenstellen sind durch Unterlegen von
Polstern bzw, Holzklötzen vor Beschädigungen durch das Seil zu
schützen.
Bild
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Blatt 2
ELB-SCHLIFF
Edmund Lang
Babenhausen-H.
Aufstellung
Die ELB - Maschine wird normalerweise bei erschütterungsfreiem bzw.
gewachsenem Grund lose an "5 Punkten auf die mitgelieferten Stell-
klötze gestellt. Eine feste Verankerung mit dem Fußboden ist in
diesem Falle nicht erforderlich. In nachstehender Grundriß - Skizze
ist angegeben, wie sich die 3 Punkte "p1* auf der Maschinen - Grund-
fläche verteilen. Beim Ablassen der Maschine am Standort sind die
Stellklötze in die dafür im Maschinenkörper vorgesehenen Enß — Aus-
sparungen einzulassen. Sitzt die Maschine fest auf, so muß diese
mit Hilfe der mitgelieferten Stellschrauben durch entsprechendes
Anziehen derselben in Waage gestellt werden. Die verwendete Wasser-
waage soll eine Genauigkeit von o.o2 mm auf 1 mtr. haben.
Bei starken Fremdschwingungen ist es zweckmäßig, ein isoliertes Fun-
dament für die Maschine zu errichten. In Verbindung mit der FORSTER—
MeßautomatiK und besonders beim Schleifen schwerer Werkstücke bei
hoher Tischgeschwindigkeit lohnt es sich, die Maschine nach vorherigem
Ausrichten zu vergießen.
Von der richtigen Aufstellung der Maschine hängt die Arbeitsleistung
sowie der Genauigkeitsgrad der zu schleifenden Werkstücke in ganz
besonderem Maße ab. Vielfach findet man die Präzisions - Schleifma-
schinen zwischen Fräs—, Hobel— oder Stoß — Maschinen, ohne dass ein
isoliertes Fundament erstellt ist. Mit einer derartigen Maschine
sind natürlich einwandfreie Schleifergebnisse nicht zu erzielen.
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Blatt 2 a
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Edmund Lang
Babenhausen-H.
Bei uer Auswahl des Maschinenplatzes ist noch darauf zu achten, daß
die Rückseite der Maschine mindestens 750 mm freisteht, um evtl, an-
fallende Reparaturen ordnungsgemäß durchführen zu können.
Das elektr. Kabel ist in die dafür vorgesehene Verschraubung im Haupt-
schalter 1 von unten einzuführen ( Bild 2a). Die Maschine ist außer-
dem mit einer rot gekennzeichneten Erdungsschraube 5 versehen. Aus
Sicherheitsgründen ist eine gute Erdung der gesamten Maschine unbedingt-
Vorschrift. An der Lichtsteckdose 2 kann nur die Maschinenleuchte ange-
schlossen werden. Die Kraftsteckdose 3 ist entweder für die Naßschleif-
einrichtung oder für die Staubabsaugung vorgesehen
o
o
Bild 2 a
o
o
1) Hauptschalter
2) Lichtsteckdose
j) Kraftsteckdcse
4) Blindstopfen für evtl. Kabeldurchlaß
5) Erdungsschraube - rot
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* —*
C LD-3VH LI r r Edmund Lang r/ tin mal ar rn
js M ,IU
Blatt 2b
oabennausen-H.
- Q „
D
Fundamentgroße c 3
A
Maß SW 3 SW 4/= SW 6 SW 8 SW lo SW 12 SWB 6 SWB lo sw 15 SW 2o SWB 2t >
A 85o looo 12oo 15oo 182o 25oo 14oo 182o 27oo 47oo 47oo
B 37 o 45o 600 600 600 600 600 600 600 600 98o
C 25o 3oo 360 360 360 36o 48o 48o 48o 48o Ann
D 75o 89o 1100 lloo lloo lloo 153o 153o 153o 153o 22oo
Fundamenttiefe = 5oo — looo mm, je nach Bodenverhältnissen
Maschinen—Platzbedarf 1 1 1 3
c 3
1 1 1 1 £
A .
Maß SW 3 SW 4/5 sw 6 SW 8 sw io SW 12 SWB 6 SWB 1c SW 1! i SW 2o SWB 2o
A lolo 156o 185o 24oo 285o 38oo 2o6o 285o 4260 4Rnn liAnn
A' 133o 2o8o 248o 35oo 394o 51oo 2680 394p 576o 61 000 57oo
B 45o 45o 82o 82o 82o 82o 82 0 82o 82o 82 0 98o
C 44o 55o 42o 42o 42o 42o 600 600 600 600 Soo
D 95o 116o 135o 135o 133o 135o I800 I800 I800 I800 22oo
D' lo9o ] 4oo 16oo 16oo 16oo 16oo 226o 226o 226o 226o 295o
Maße A,B,C,I)
Maschine im Stillstand
Maße A' , D'
Maschine bei größtem Längs- und Querhub
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Blatt J
ELB-SCHLIFF
Edmund Lang
Baben hausen-H.
Inbetriehset p u n g
Vor Inbetriebnahme ist das Transport-Stützholz innerhalb der
Schleifspindel-Säule zu entfernen (siehe Hinweisschild) und
sämtliche Ölstellen, Lagerstellen, Gleit*!ächen und Führungs—
bahnen von dem Rostschutzmittel zu reinigen und die vorgesehenen
h-lappöler für die Spindelkastenführung reichlich mit gutem Öl
zu versehen.
Obwohl schon darauf geachtet wird, dass der im Ständer befindliche
Hydraulik-Ölbehälter im sauberen Zustand das Werk verläßt, ist
es ratsam, vor dem Einfüllen des Hydrauliköles nochmals den Öl-
raum auf Sauberkeit zu überprüfen. Das Einfüllen selbst geschieht
unter Zuhilfenahme eines mitgelieferten Winkeltrichters. An jedem
Maschinenständer ist innen eine Ölmarke angebracht, die den maxi-
malen Ölstand anzeigt. Das Öl muß von Säuren, Wasser, Harzen und
Verunreinigungen frei sein. Es empfiehlt sich, ein Maschinenöl
zu verwenden, das bei einer Temperatur von etwa 5o C eine Vis-
kosität von 4,5 bis 5,o Engler-Grad besitzt.
Aus diesem Grunde ist es zweckmäßig, das Hydrauliköl vom Maschinen-
Herstelier zu beziehen, da dann die Gewähr gegeben ist, dass immer
die richtige und gleiche Öl-Qualität in Anwendung kommt. Für die
einzelnen Maschinen—Typen ist folgende Hydraulik—Olmenge erforder-
lich :
sw 4/5 7o Liter SWB 6 14o Liter
SW 6 loo Liter SWB lo 16o Liter
sw 8 llo Liter SW 15 2oo Liter
SW lo llo Liter SW 2o 25o Liter
SW 12 14o Liter
Da besonders Flachschleifmaschinen
staub einer starken Verunreinigung
dingt notwendig, alle 6 Monate das
durch den anfallenden Schleif—
ausgesetzt sind, ist es unbe—
Hydrauliköl zu wechseln.
Der Schleifspindel—Träger ist mit einer Einfül1—Entlüftungsschraube
(siehe Bild 9a) versehen. Nach Entfernen derselben ist mit Hilfe
eines Trichters das Einfüllen des Petroleums vorzunehmen. Es em-
pfiehlt sich, das Einschütten des Petroleums mit kurzen Unterbrechun-
gen durchzuführen, damit die im Spindelträger befindliche Luft ent-
weichen kann. Bei Nichteinhaltung dieser Vorsichtsmaßnahme besteht
die Gefahr, dass sich das Petroleum gewaltsam einen Weg durch den
vorderen oder hinteren Labyrinth—Abschluss sucht. Es darf nur maximal
bis zum Markenstrich, der sich auf dem Petroleumstand—Glas befindet,
aufgefüllt werden. Ein Überfüllen ergibt wiederum ein Auslaufen des
Petroleums aus den Labyrinthen (siehe nähere Anleitung Schleifspin-
del) .
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Blatt 3*
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Vor Inbetriebnahme ist besonders darauf zu achten, daß beim
elektrischen Anschluß der Maschine die richtige Drehrichtung
der Schleifspindel (Richtungspfeil angegeben) vorhanden ist.
Die Maschine ist werkseitig so installiert, daß die Drehrich-
tungen der einzelnen Antriebsmotore zueinander abgestimmt sind.
Sollte also beim Anschließen der Maschine die Drehriehtung der
Schleifspindel nicht stimmen, so darf innerhalb der Maschinen-
Installation kein Polwechsel vorgenommen werden. In diesem Fal-
le sind nur 2 Phasen des Anschlußkabels am Hauptschalter zu ver-
tauschen (siehe Bild?“).
Beim Prüfen der Drehrichtung des Schleifspindel—Motors muß da-
rauf geachtet werden, daß das Spindelpetroleum bis zur vorgesehe-
nen Marke (siehe Bild 9a) aufgefüllt ist und der Druckknopf "EIN"
nur kurz getippt wird. Bei falscher Drehriehtung ist der Druckknopf
"AUS" sofort wieder zu drücken, da bei längerer Laufzeit der
Schleifspindel in falscher Drehriehtung sich diese infolge Petro-
leum-Mangels festsetzt, denn die eingebauten Speziallager saugen
das Petroleum nur bei richtiger Drehriehtung selbsttätig an,
Achtung I
Vor Inbetriebnahme der Maschine
Abdeckblech abschraub en, Spindel -
kästen durch Handrad anheben und
Stützholz (Transportschutz) entfernen.
Gleit lei sten sorgfältig vom Rostschutz-
fett reinigen. Abstützung an der Kolben
Stange unterhalb des Tisches entfernen.
HINWEISSCHILD
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Edmund Lang
Babenhausen-H.
Blatt 3b
Zum Einrichten der Maschine bzw. zur Maßkontrolle der Werkstücke
kann der Arbeitstisch mittels Handrad 1 (siehe Bild 5) in Längs-
richtung verstellt werden. Dieses Handrad, links an der Frontplatte,
muß bei Bedienung gegen Federdruck in die Zahnstange eingeschoben
werden, Bei automatischer Tischlängsbewegung ist das Handrad außer
Eingriff (unfallsicher).
Es ist zweckmäßig, die Maschine bei Inbetriebnahme mit niedriger
Tischgeschwindigkeit und größtem Längshub arbeiten zu lassen, da-
mit die in den Rohrleitungen evtl, befindliche Luft entweichen
kann. Bilden sich beim Arbeiten im Hydrauliköl Luftblasen (Öl
schäumt), so ist entweder der Olstand zu niedrig, oder in dem Hy-
draulik-System ist eine Undichtigkeit vorhanden. Alle Verschrau-
bungen sind daraufhin auf Dichtheit zu überprüfen bzw. nachzuzie-
hen. Auch ist zu überprüfen, daß sämtliche Ansaug- und Ablaufrohre
unter dem Ölspiegel liegen. (Ölstandsmarke beachten)!
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Blatt 4
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ELEKTRO-SCIIALTTAFFL (HA bis VA II)
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Die Doppelschalttafel i=t im Schaltraum des Rückenständers staub- und
wassergeschützt untergebracht. Durch Öffnen der Schaltraum-Tür sind
beide Tafeln gut zu übersehen und leicht zugänglich. Alle Einhau-
geräte sind übersichtlich an-^eordnet, <so dass jeder Betriebselektriker
an Hand des Schaltplanes und der Erläuterungen zu Bild 4 in der Lage
ist, elektrische Störungen selbst zu erkennen und schnell zu beheben.
0©GO@®0©©Ö®OO©®Ö®
Bild 4: Zweiteilige Schalttafel - HA-Ausführung
1) Hauptschiitz HS für Spindel- u.
Pumpenmotor
2) Sicherungen 1-3 für Spindel- u.
Pumpenmotor
3) Bi—Metallrelais Bil für Spindel-
motor
4) Bi-Metallrelais Bi2 für Pumnen-
raotor
5) Polumschalter (14oo/28oo Upm)
6) Luftschütz S 1 für Quervorschub-
motor vorwärts
7) Luftschutz S 2 für Quervorschub-
motor rückwärts
8) Sicherungen 4»6 für Quervorschub—
inotor, Kühlmittelpumpe od. Staub—
saugmotor
9) Steuerschütz H für autom.
Quervorschub
lo) Steuerschütz R für autom.
Quervorschub
11) Steuerschütz S6 für Quer—
wegendbegrenzung-Senkrecht-
zustellung
12) Steuerschütz S7 für Quer-
wegendbegrenzung-Senkrecht-
zustellung
13) Zeitrelais ZR für intermittie-
renden Querweg
14) Steuer-Transformator
15) Sicherungen SS für Steuer-
spannung - 22o Volt
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Blatt 4a
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ELEKTRO-SCHALTTAFEL (VA I - VA II)
Bild 4a: Zweiteilige Schalttafel VA I - VA II-Ausführung
Für VA I—Ausführung:
8) Sicherungen 4-6 für Senk-
recht—Ei 1gangmotor
16) Luftschütz A für Eilgang-
Motor senkr. aufwärts
17) Luftschütz Al für Eilgang— .
Motor senkr. abwärts
Für VA II—Ausführung;
8) Sicherungen 4-6 für Stell-
getriebemotor
18) Luftschütz S3 für Stellge-
triebemotor
19) Bi-Metallrelais Bi3 für
StelIgetriebemotor
2o) Steuerschütz S4 für autom.
Senkrechtzuste1lung
21) Kommandoschütz S8 für Senkr.
Zustellung — Impulse
22) Zeitrelais ZR2 für Senkrecht-
zustellweg, Ausfeuerzeit —
Rücklauf
23) Wahlschalter für VA II od. FOME
24) Umschaltschütz S5 für VA II
25) Freier Raum für Stellgetriebe-
Gleichstromversorgung
Für Gleichstrom:
i4) Steuertransformator (ohne Elek-
troplatte = sekundär 22o Volt
m. Elektroplatte = sekundär
22o Volt u. llo Volt)
26) Selen-Gleichrichter
27) Sicherungen SG f. Gleichstrom
28) Luftschutz Ml für Elektr.Magn.-
Platte spannen
29) Luftschütz M2 für Elektr.Magn.-
Platte entspannen
3o) Vorwiderstand für Stellgetriebe'
kupplung nur bei VA II od. FOME
31) Klemmleiste für Steuerstrom
32) Klemmleiste für Kraftstrom
od. FOME
Der freie Raum 25 ist für die Gleichstromversorgung für Stellgetriebe
vorgesehen, wenn eine VA II oder FOME—Maschine nicht mit Elektro—Magnet-
platte versehen ist. Ist eine derartige Maschine mit Gleichstrom-Anlage
für Elektro—Magnetplatte installiert, so wird die Stel1getriebekupplung
über die Geräte 14, 26 und 3° mit Gleichstrom versorgt.
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Die Blätter 4 b - 4 d der Bedienungsanleitung
sind für Ihre Matchinentype nicht erforderlich
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Blatt 4e
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Baben hausen-H.
BEDIENUNG SELEMENTE - KUSFÜIIP TNG VA I
Bei Inbetriebnahme der Maschine ist zunächst der Hauptschalter 1
(siehe Bild 2a) an der Rückseite der Maschine einzuschalten. Da-
mit wird die eingebaute Schalttafel unter Strom gesetzt. Die
einzelnen Motore und Funktionen können durch die rechtsseitig am
Vorderständer angebrachte Druckknopftafei wie folgt geschaltet
werden;
Bild 4e Druckknopftäfel SW 6 - SW 2o VA I
a) EIN-Schalter für Spindel- und Pumpenmotor
b) AUS-Schalter für Spindel- und Pumpenmotor
c) Hebelschalter für Quereilgang, vorwärts und rückwärts
d) Wahlschalter für automatischen Quervorschub,
vorwärts und rückwärts, einschl. "STOP” durch Niederdrücken
e) Wahlschalter für kontinuierlichen oder intermittierenden
QueiVorschub
f) Hebelschalter für Senkrecht-Ei 1g*rg des Schloifspindel-
träge rs " AUF - AB ’’
h) Einschalter für Magnet.platte mit Signallampe
i) Ausschalter für Magnetplatte und Umpolen durch starkes
Niederdrücken
j) Stellknopf für Zustellgröße beim intermittierenden
Quervorschub
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Blatt 5
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Edmund Lang
Baben hausen-H.
Bedienung
Wird der Knopf "EIN" an der Druckknopftafel gedrückt, so läuft sofort
der Hydraulik—Pumpenmotor. Der Schloifspindelmotor wird ebenfalls vom
Knopf "EIN" gesteuert, muß aber vorher mittels Polumschalter 5 im
Schaltraum der Maschine (siehe Bild 4) eingeschaltet werden. Mit die-
sem Schalter wird auf Stufe 1 die Spindeldrehzahl von 14oo Upm und auf
Stufe 2 die Spindeldrehzahl von 28oo Upm eingestellt. Von dem Liefer-
werk ist der Schalter absichtlich im verschlossenen Schaltraum unterge-
bracht, um unbefugter Betätigen unmöglich zu machen. (Unfallschutz-
vorschrift)
Durch zügiges Anheben des Einrückhebels 2 bis zum Anschlag wird die
Tischlängsbewegung in Tätigkeit gesetzt. Die Tischgeschwindigkeit ist
stufenlos regelbar, durch Betätigen des Verstellknopfes 3 am Einrück-
hebel. Eine Regulierung der Tischgeschwindigkeit mittels Einrück-
hebel 2 führt zu Unregelmäßigkeifen der Tischbewegung und ist daher
unzulässig. Die Länge des Tischhubes ward durch die verstellbaren
Tischanschläge 4 je nach Länge des zu schleifenden Werkstückes ein-
gestellt. Die Tischlängsbewegung wird durch Abwärtsdrücken des Ein-
rückhebels 2 ausgesclialtet.
Bild 5: Frontplatte
1) Handrad zur Tischhandverstel-
lung
2) Tisch-Ein- und Ausrückhebel
3) Verstellknopf für Tisch-
geschwindigkeit
4) Tischanschläge zur Hubbe-
grenzung
5) Tischumschalthebel
6) Skalenhandrad zur Querver-
stellung
7) Feinstellknopf zur Querver-
stellung
8) Kupplungsknopf für Handquer -
verste1lung
9) Skai enscheibe für Querweg-
einstellung
lo) Abschlußdeckel
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Blatt 6
Querbewe g u n g
Die Querbewegung der Schleifspindelsäule an allen ELB-Maschinen
wird durch Elektro—Motor betätigt. Die Bedienung des Quervorschu—
bes geht aus den Erläuterungen der Druckknopftafeln hervor.
Der Quer-Eilgang ist auch zu schalten, wenn der Tisch sich in Ruhe
befindet, bleibt aber nur in Tätigkeit, solange der dafür vorgesehene
Hebelschalter (c) gedrückt wird. Diese Steuerung des Quertransportes
ist zum Einstellen der Querweganschläge vorgesehen. Es gibt zwei Ar-
ten von Querwegeinstellung:
1) Einstellung an der Frontplatte (siehe Bild 6)
2) Einstellung am Rückenständer (siehe Bild 6a)
Ausführung (1) ist bei allen B-Maschinen üblich und kann für alle üb-
rigen Maschinen-Typen als Sonderzubehör geliefert werden. Sie dient
dazu, die Querwegeinstellung vom Bedienungsplatz des Schleifers aus
ohne Zeitverlust zu ermöglichen. Die Querweganschläge 1 sind so einzu-
stellen, dass bei der Querwegumkehr 1/3 der Schleifscheibenbreite auf
dem zu schleifenden Werkstück verbleibt, um den Schleifdruck möglichst
konstant auf dem Werkstück zu halten. Durch die Endschalter 4 und 5
wird die Umschaltung des Quertransportes automatisch gesteuert. Ist
die Vorwahl einer Querwegrichtung eingeschaltet, so kann nur die ent-
gegengesetzte Richtung geschaltet werden, wenn vorher der STOP-Druck-
knopf (d) betätigt wird. Der automatische Quervorschub, sowie der zum
Einrichten der Maschine erforderliche Quer-Eilgang läuft nur, wenn der
Kupplungsknopf 8 (siehe Bild 5) im Quertransport-Handrad herausgezogen
ist.
Die Vorwahl der Quervorschubart (kontinuierlich oder intermittierend)
geschieht mittels Wahlschalter (e) (siehe Bild 4b - f). Das Vorschleifen
von Werkstücken (Schruppen) wird grundsätzlich mit kontinuierlichem
Quervorschub durchgeführt, d.h. die Querbewegung ist eine von der Tisch-
bewegung unabhängige und konstante Bewegung (1,2 m/min). Regelbar ist
der?kontinuierliehe Quervorschub nicht. Ist das Vorschleifen beendet,
so kann während des Schleifprozesses durch Drehen des Wahlschalters (e)
der Quervorschub auf intermittierend umgeschaltet werden, d.h. nach jedem
Tidchhub erfolgt eine in der Größe einstellbare Querbewegung der Schleif-
scheibe. Die Größe dieses Querweges ist mittels Zeitrelais zwischen
o und ?o mm bei SW 3 und SW 4/5 HA
o und 6o mm bei SW 6 bis SW 2o
pro Hub einstellbar.
Das Zuwachssymbol am Stellknopf (j) (siehe Bild 4b — f) gibt keinen Wert
in Millimeter an, sondern ist auf Zeitwert abgestimmt. Wird der Ein-
stellknopf (j) m die äußerste Stellung nach rechts gedreht, so läuft
der Querschlitten nach Kontaktgabe durch den Arbeitstisch in der vor-
handenen Richtung durch bis zum Erreichen des Größtwertes. Soll der Quer-
vorschub am Handrad oder am Feinstellknopf durch Hand betätigt werden,
so muß der Kupplungsknopf 8 (siehe Bild 5) am Querweg-Handrad hineinge-
drückt werden. Dadurch wird das bei der automatischen Querbewegung ausge-
kuppelte Handrad wieder fixiert und der automatische Quertransport mittels
Kontaktschalter unterbrochen. Alle End— und Kontaktschalter sind zum Schutz
gegen Schleifstaub und Kühlwasser innerhalb der Maschine untergebracht.
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ELB-SCHLIFF
Edmund Lang
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Blatt 6a
D’e Anbringung der einzelnen Schalter für Querwegbegrenzung ist aus
Büd 6a ersichtlich. Alle Druckknönfe und Kontakte sind gegenseitig
derart verriegelt, daß trotz Drückens mehrerer Druckknöpfe ein Kurz-
schluß ausgeschlossen und damit eine Fehlschaltung unmöglich ist
(narrensicher).
Bild 6: Qaerweg — Schaltelemente an der Frontplatte
1)
3)
Verstellbare Querweganschläge
Feste Endanschläge
Schalthebel
5)
Endschalter E6 (Begrenzung
des Querweges)
Endschalter E7 (Begrenzung
des Querweges)
2)
Bild 6a: Querweg - Schaltelemente am Rückenständer
1)
2)
3)
Verstellbare Querweganschläge
Feste Endanschläge
Schaltstifte
4) Endschalter E6 (Begrenzung des
Querweges)
5) Endschalter E7 ("'* )
r.ru
Blatt 7
ELB-SCHLIFF
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Senkrechtbewegung
Die Senkrech Zustellung der Schleifscheibe geschieht mittels Hand-
rad 1 (siehe Bild 9 a.) am Schleif spindelträger. Das Handrad läuft ge-
gen einen Noniusring, dessen O-Strich jeweils einstellbar ist. Um ein
wirtschaftliches und vom Bedienungsmann unabhängiges Arbeiten mit ELB-
Flachschleifmaschinen zu ermöglichen, wurde die Senkrechtzustellung im
lahmen des Sonderzubehöres automatisiert.
Ausführung VA I:
Alle VA I - Maschinen haben für die Auf- und Abwärtsbewegung des Schleif-
spmdelträgers einen elektromechanischen Senkrecht-Eilgang. Geschaltet
wird dieser Eilgang sinngemäß durch Hebelschalter "f” an der Druck-
knopftafel (siehe Bild 4 e - f). Richtungspfeile sind angegeben. In Tä-
tigkeit ist der Senkrechteilgang nur solange der Hebelschalter "f" nach
der einen oder anderen Richtung betätigt wird. Angetrieben wird der
Schleifspindelträger durch einen in 2 Richtungen laufenden Elektro -
Kotor. Bei Abwärtsbewegung zum Werkzeug ist der Hebelschalter rechtzei-
tig vor Erreichen des Werkstückes loszulassen, da der Elektro - Motor
eine entsprechende Auslaufzeit hat, die in Rechnung zu stellen ist. Das
Heranführen der Schleifscheibe an das Werkstück bis zum Anfeuern ist
daher zwec’ mäßig mit Hand durchzuführen. Die Aufwärtsbewegung im Eil-
gang kann solange betätigt werden, bis der Schleifspindelträger gegen
den Endschalter 7 (siehe Bild 9) an der Säule fährt und der Motor da-
durch automatisch abgeschaltet wird. Ein nachträgliches Höherfahren
mittels Handrad ist strengstens untersagt, weil dadurch unweigerlich
der Endschalter 7 abgerissen wird und der Spindelkasten gegen den Säu-
lenkopf fährt, was zu Bruch führen kann.
Ausführung VA II:
Alle VA II - Maschinen haben außer dem Senkrecht-Eilgang und der Hand-
Feinzustellung noch eine autom. Senkrechtzustellung der Schleifscheibe
über ein schleifringloses, elektromagnetisches Stellgecriebe (DBPa)
welches im Säulenkopf untergebracht ist. Die Arbeitsweise einer VA II-
Maschine ist folgende:
Beim Schalten des Hebelschalters ”g" (siehe Bild 4 d) nach oben ist die
autom. Senkrechtzustellung für Einstechschleifen eingeschaltet, d. h.,
nach jedem lischdoppelhub erfolgt eine autom. Schleifscheibenzustellung.
Wird der Hebelschalter ”g” nach unten geschaltet, so arbeitet die Auto-
matik für Flanschleifen, d. hl, bei jeder Querwegumsteuerung erfährt die
Schleifscheibe eine autom. Zustellung. Die Zustellgrößen (Einstech- und
Planschleifen) ist über den Stellknopf "k" in dem Bereich von 0.002 -
0 06 mm pro Impuls stufenlos regelbar. Wenn das Werkstück das an der
Kontaktuhr (Bild 7 a) eingestellte Sollmaß erreicht hat, schaltet die
Automatik auf "Ausfeuern" um. Nach Ablauf der Ausfeuerzeit, die mittels
Stellknopf 6 in den Grenzen 0-12 min. stufenlos regelbar ist, fährt
die Schleifscheibe selbsttätig in Ausgangsstellung zurüc1 und ganze Ma-
schine schaltet ab. Nach neuer Bestückung und in Betrie' ctzung der Ma-
schine über Drückknopf "Ein" kann durch Betätigung des -ebelschalters
"g" die Automatik zur Steuerung eines neuen Schleifprozes >es wieder
eingeschaltet werden.
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Blatt 7 a
ELB-SCHLIFF
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Bild 7 a: Eontaktuhr
1) Meßuhrleiste
2) Uhrenhalter
3) Festklemmschraube für
Uhrenhalter
4) Meßuhr
5) Mikroschalter eingebaut ( nur
bei VA II-Ausführung)
6) Befestigungswinkel
7) Mik roschraube
Um möglichst Arbeits-Ausschuß zu vermeiden, ist es notwendig, daß das
erste Werkstück durch Hand-Feinzustellung auf Soll-Maß geschliffen
wird. Sobald dieses erreicht ist. darf der Spindelträger nicht mehr ver-
ändert werden. Die Mikroschraube 7 wird nunmehr auf Null gestellt und
arretiert. Daraufhin wird der Uhrenhalter 2 an der Meßuhrleiste 1 so-
weit gegen die Mikroschraube 7 verstellt, bis der Mikroschalter 5 an-
springt.
Probes Bei einer nachträglichen Finschaltung der Tischlängsbewegung
darf keine autom. Zustellung mehr erfolgen. Nachdem das Soll-Maß an
der Kontaktuhr eingestellt ist, ist der Schleifspindelträger in Aus-
gangsstellung (Schleifaufmaß) zurückzufahren. Die autom. Schleifschei-
benzustellung wird durch Betätigung des vorgesehenen Hebelschalters
"gH an der Druckknopftäfel gesteuert (siehe Bild 4 f)«
Um den Schleifscheibenabrieb, der beim Schleifen und Abrichten der
Schleifscheibe eintritt, auszugleichen, kann die Mikroschraube 7 an
der "leßuhrleiste um den entsprechenden Betrag nachgestellt werden.
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Blatt 8
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Hydraulik
Die Hydraulik - Anlage und die Zahnradförd«tr - Pumpe sind im Vorder-
ständer eingebaut und werden vom Lieferwerk so eingestellt, daß ein
nachträgliches Einjustieren beim Kunden nicht erforderlich ist. Beide
Aggregate werden im Lieferwerk selbst hergestellt und werden durch
das Hydrauliköl selbsttätig geschmiert, so daß keinerlei zusätzliche
Wartung notwendig ist. Der Pumpenantrieb-Motor ist dierekt mit der
Pumpenwelle gekoppelt, wodurch die früher gebräuchliche, elastische
Gummikupplung, die oftmals Anlass zu Beanstandungen gegeben hat, in
Fortfall gekommen ist.
Zur Regulierung des erforderlichen Öldruckes im gesamten Hydraulik-
System ist an der Förder-Pumpe ein Einstellbares Überdrückventil an-
gebracht. Beim Rechtsdrehen der Stellschraube erhöht sich der Druck
und damit die Geschwindigkeit. Am Hydraulikgehäuse befinden sich die
Drosselschraube 7 zum Einstellen des Tischumschaltstoßes und damit
des Tischüberlaufes ( Bild 8 ).
Bild 8: Hydraulik - Gehäuse
1) Tisch-Ein- und Ausrückhebel,
2) Verstellknopf für Tischge-
schwindigkeit,
3) Umschalthebel
4) Schaltstange
5) Regelschraube für Tischum-
schaltstoß,
6) Ölverteiler für Schmieröl,
7) Rohranschluß - rechte Zylin-
derseite,
8) Rohranschluß - linke Zylin-
derseite,
9) Endschalter E 3 Senkrechtzu-
stellimpuls-Einstechschleifen
10) Endschalter E 5 Querzustell-
impuls Planschleifen
11) Sicherheitsschalter EM für
Elektro-Kagnetplatte
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Baben hausen-H.
Blatt 9
Schleifspindelträger
Der Schleifspindelträger wird in seiner auf- und Abwärtsbewegung
in der Schleifspindelsäule durch geschliffene Führungsleisten ge-
führt und ist durch ein entsprechendes Gegengewicht 5 (siehe Bild
19 ) so ausbalanciert, daß die Senkrechtverstell-Spindel im Schwer-
punkt des Spindelträgers wirksam wird. Die Führungsbahnen sind nicht
an die Zentralölschmierung angeschlossen und müssen täglich durch
die vorgesehenen Klappöler 7 geschmiert werden (siehe Bild 18). Die
im Spindel träger eingebauten Schleifspindel-Lager sind so herge-
stellt und auf dem früfstand so einjustiert, daß ein Nachstellen des
Radialspieles in den ersten Betriebsjähren nicht erforderlich ist.
Die beiden Verstellschrauben 6 für das Radialspiel sind daher vom
Lieferwerk plombiert, so daß ein eigenmächtiges Verstellen durch
Sachunkundige ausgeschlossen ist. Sollte jedoch nach mehrjähriger
Betriebsdauer eine Justage des Radialspieles notwendig sein, so ist
es in jedem Falle ratsam, auch außerhalb der festgelegten Garantie-
frist, vom Lieferwerk einen Fachmann anzufordern.
.Venn sich bei Inbetriebnahme einer Maschine hinsichtlich Oberflächen-
güte keine zufriedenstellenden Ergebnisse zeigen, so ist die Schleif-
scheibe zunächst auf ihren Zustand zu prüfen, bevor der Fehler in der
3 indellagerung gesucht wird. Die SchleifSpindel 8 besteht aus Nit-
riermaterial und ist nach der Nitrierhärtang feinstgeschliffen und
geläppt und wird in zwei maschinell geläppten Speziallagern auf das
Genaueste eingestellt und gelagert.
Der elektromotorisierte antrieb erfolgt direkt durch einen Spezial-
einbau-üotor. Der Rotor 2 dieses Spezialmotors (siehe Bild 19) sitzt
unmittelbar, durch eire geschliffene Klemmhülse gehalten, am hinte-
ren Ende der SchleifSpindel. Dadurch werden jeweils die Störungen
durch zusätzliche Antriebskupplungen usw. von vornherein ausgeschal-
tet.
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Blatt 9 &
ELB-SCHLIFF
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Baben ha usen-H.
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Bild 9 a:
Schleif spind elträgei1 2 3
1) Skalen - Handrad für Senkrechtzustellung
2) Feinst&llknopf für oenkrechtzusteliung
5) Einfüll- und ^ntlüfterschraube
4) Petroleumstandglas
5) Einstellschraube für Achsialspiel
6) Einstellschraube für Radialspiel, plombiert
7) Klappöl er für Senkrecht-Gleitbahnen
3) Schleifspindelkonus
Radialspiel
Die beiden Spezial-Gleitlager tragen nicht in der ganzen Bohrung,
sondern nur in drei achsiallaufenden Stegen. Die zwischen den Ste-
gen liegenden gleich großen Räume, auch Eagertaschen genannt, dienen
während des Spindellaufes zur selbsttätigen Schmierung. Die Hohl -
räume sind so angeordnet, daß durch die Spindelumdrehung ein Unter-
drück entsteht, der das selbsttätige Ansaugen des Schmierpetroleums be-
wirkt. Das Saugrohrchen ist so angeordnet, daß es bei normalen Fetro—
leumstand in das unter der Schleifspindel befindliche Schmierpetrc e-
um hiiieinragt. Das autom. angesaugte Petroleum wird zur Umlaufachmie-
rung benötigt und führt gleichzeitig die überschüssige Lagerwarme kon-
tinuierlich. ab. Der sich um die - chleifSpindel bildende Petroleum-
Film' gleicht das bei der Kontage eingestellte Radialspiel aus, und
fixiert die Schleif spindel wäl r end des Schl fcifpruz.es ses in theoreti-
schem Zentrum de>r beiden eingebauten Spezia?-Lager-
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Edmund Lang
Baben ha usen-H.
Blatt 9 b
£ p h s i als p i e 1
Nach dreimonatiger Betriebsdauer einer Maschine ist es notwendig,
das Achsialsptel der Schleifspindel zu überprüfen und gegebenen-
falls nachzustellen. Bas vom Lieferwerk eingestellte Achsialspiel
beträgt am Spindelkonus, vom Schleifs .'indelträger aus gemessen,
0.01 bis 0,02 mm. Bieses Lagerspiel ist v.‘i edingt erforderlich um
ein Festsetzen der SchleifSpindel durch die zusätzliche Erwärmung
beim Schleifen zu verhindern. Vor allem macht sich dies bemerkbar
beim Arbeiten mit 5000 ü/min.
Bei besonderen Schleifaufgaben, Schleifen gegen Anschlag, Ein-
stechschleifen usw. ist es zweckmäßig, daß Achsialspiel in ange-
messene Grenzen zu verringern. Bas Einstellen dieses Spieles geht
schnell und einfach vor sich. Bie auf der rechten Seite befindli-
che Schraube 5 muß durch Linksdrehung gelöst und die gegenüberlie-
gende durch Rechtsdrehung nachgestellt werden bis der zwischen den
Schrauben liegende Anschlag-Bolzen wieder an der rechten Schraube 5
anliegt (siehe Bild 9 a). Babei ist das Achsialspiel an der Stirnfläche
des Spindelkonus 8 durch Vor- und Rückdrü--’ken der S hleifspindel zu
kontrollieren. Nach erfolgter Lagereinstellung und Überprüfung des
erzielten Achsialspiel es ist eine der beiden Schrauben 5 etwas zu
lösen, damit der Anschlag-Bolzen zwischen diesen beiden Einstell-
schrauben ca. 0.1 mm Luft hat. Wenn beide Schrauben durch zu starkes
Gegenziehen auf den Anschlag-Bolzen wirken, kann der Verstelltlansoh
verdrückt werden und bewirkt eine übermäßige Erwärmung des Lagers.
Einstellvorgang für das Achsiallager ist dabei folgender:
Ber zwischen den Schrauben 5 liegende Anschlag-Bolzen ist in den
Verstellflansch eingeschraubt. Burch Verstellen dieses Bolzens wird
der Verstellflansch (Rechtsgewinde) angeschraubt und damit das Ach.
sialspiel zwis ,-hen Spindelbund und Bronceanlaufring verkleinert.
Sollte im Laufe mehrerer Betriebsjahre durch mehrmaliges Nachstellen
des Achsiaispieles der Anschlag-Bolzen innen gegen die Gußwand stoßen,
so muß die über dem Bolzen liegende kleine Abdeckplatte entfernt wer-
den. Bann ist der Anschlag-Bolzen mittels Schraubenzieher zu lösen und
in das bereits vorgesehene Nachbarloch einzuschrauben. Badurch erhält
man wieder den vollen Nachstellbereich. Beim Aufsetzen der vorher ab-
genommenen Abdeckplatte ist es wichtig, die Abdeckflächen mit Bi^h-
tungsmasse zu versehen, um ein Eindringen von Kühlmittel und Schleif-
staub in die Spindellagerung zu verhindern. Biese Lager-Nachstellung
darf nur während 31illstand der Schleifspindel durchgeführt werden.
Wartung der SchleifSpindel-Lagerung;
Zur Sicherheit der. Schleifspindel-Lagerung gehört, daß nur absolut
sauberes Leuchtpetroleum verwendet und dieses nach den ersten drei
Monaten erneuert wird. Bie unterhalb des Schleifspindelträgers lie-
gende Ablaßschraube wird gelöst und das alte Petroleum restlos abgeAassen.
Nachdem ist es ratsam, den Spindelträger mit ca. 1/2 Liter Petroleum
gut durchzuspülen. Babei dreht man die Spindel einige Umdrehungen in
Brehrichtung mit der Hand weiter« Nach dem Einsetzen der Ablaßschraube
ist der Petroleumraum bis zur rotgekennzeichneten Marke des Petroleum
Standglases 4 (siehe Bild 9 a ) wieder aufzufüllen.
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Blatt 9 c
Es ist dabei zu beachten, daß die Bohrung der Entlüfterschraube 5
nicht verschmiert und verstopft sind, damit die durch das i'etro-
? eum verdrängte Luft auch wirklich entweichen kann. Wenn Petrole-
um bis über die rote *<rke eingefüllt wird, besteht die Gefahr, daß
das Petroleum in die Labyrinth-Ringe gelangt und beim Einschalten
der Schleifspindel herausgeschleudcrt wiflju. Sollte dieser l’ber-
stand durch Unvorsichtigkeit einmal eintreten, so sind die Labyrinth-
Ringe abzuschrauben, gut zu trocknen und wieder sauber einzubauen.
Zs hat sich nämlich gez^i ;t, daß d'§s letroleum immer wieder heraus-
geschleudert wird, sobald einmal die Labyrinth-Ringe mit Petroleum
benetzt sind.
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Die Bl. tter 1u - 14 dar Bedienung jsnleituzv
eini f^r Ihre Ka»chxnencype nicht «ri’vrderlich
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Blatt 15
Aufsetzen und Behandlung der Schleifscheibe
Vor Gebrauch neuer Schleifscheiben sind diese auf einwandfreie Be-
schaffenheit zu untersuchen. Das Beklopfen einer Scheibe mit einem
leichten Holz- oder Kunststoff-Hammer muß einen reinen und klaren
Ton ergeben. Ist dieser unrein, oder klirrend, so hat die Scheibe
Sprünge oder Risse und ist nicht verwendbar. Die Schleifscheiben
sind im Betrieb vor Stoss, Schlag oder Fall zu schützen. Am zweck-
mässigsten werden sie in besonderen Holzregalen stehend aufgewahrt.
Jede Schleifscheibe muß mit der Schleifscheiben - Aufnahme ausge-
wuchtet werden. Bei Inbetriebnahme einer neuen Scheibe sind folgen-
de Vorsichts-Massregeln zu beachten:
1) Scheibe auf Schadhaftigkeit untersuchen,
2) Scheibe auf Scheibenaufnahme aufziehen, dabei be-
achten, daß zwischen Scheibe und Flanschfläche
Gummi- oder Fappscheiben eingelegt werden,
Mittels der angebrachten Auswuchtgewichte Scheibe
auf Auswuchtwaage 015 peinlichst auswuchten,
4) Aufnahme auf Schleifspindel-Kegel mittels Anzug-
schraube aufsezten und festziehen (Linksgewinde),
5) Schleifscheibe mit Diamant bis zum schlagfreien
Lauf abrichten (Wasserzufuhr),
6) Schleifscheibe nochmals lösen und nachwuchten,
7) Scheibe wieder aufsetzen und mit Diamant sauber
abrichten,
Eine zufriedenstellende Oberflächengüte ist nur zu erreichen, wenn
die Schleifscheibe gut ausgewuchtet und absolut rund läuft. Bei häu-
figem Wechsel von Bearbeitung verschiedener Werkstücke und Materiali-
en ist es vorteilhaft, Scheiben verschiedener Härte und Körnung, auf
Aufnahmen aufgezogen, zur Hand zu haben. Die Auswechselung von Schei-
ben -Auf nahmen auf der Schleifspindel geht schnell vor sich und ein
Auswuchten der Schleifscheibe wird hinfällig. Außerdem werden die
Schleifscheiben geschont und die Lebensdauer derselben wesentlich er-
höht, daß es sich lohnt, beim Kauf einer Maschine außer der mitge-
lieferten Scheibenaufnahme noch mehrere mitzubestellen.
Hat eine Schleifscheibe lange Zeit in einer Stellung stillgestanden,
so ist sie vor Benutzung unbedingt neu auszuwuchten. Insbesondere
dann, wenn mit Kühlwasser gearbeitet wird, da beim Stillstand der
Scheibe sich die Kühlflüssigkeit nach unten absetzt und sich dort
ansammelt. Selbst beim momentanen Anlauf der Scheibe wird durch Weg-
schleidern der Flüssigkeit die Unwucht nicht ganz behoben. Also
stets wieder nach längerem Stillstand die Scheibe neu auswuchten.
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Blatt 16
A b richtvorrivhtung
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Die Abrichtvorrichtung zum Abziehen der Schleifscheibe mittels
Diamant gehört zu jeder Flachschleifmaschine und wird vom Lie-
ferwerk auf den Schleifspindel—Kasten montiert, und parallel
zur Tischoberfläche einjustiert. Sollte sich während des Ma-
schinen—Transportes oder durch starke Erschütterungen und Stös-
se die Lage des Abricht—Apparates verändern, so kann durch we-
nige Handgriffe mittels de” Zug- und Druckschrauben der Abricht-
Apparat wieder eingestellt werden. Sofern keine Messuhr mit Hal-
terung zur Verfügung steht, kann folgendermassen vorgegangen wer-
den:
Auf einem plangeschliffenen Werkstück bringt man die Schleif-
scheibe zum Anfeuern. Dabei ist genau ersichtlich, ob diese
vorn oder hinten am Probestück anfeuert. Je nach dem ist die
Abrichtvorrichtung hinten höher oder tiefer zu stellen. Der
Zustellknopf an der Diamant—Pinole ist mit einer Skalierung
versehen, wobei ein Teilstrich = o.ol mm beträgt.
Bild 2o
Abrichtvorrichtung
1) Skai e-n-Handrad für Diamant-Zustellung
2) Handrad für Querverstellung
3) Diamant
4) Stellschraube für Diamant-Pinole
5) Abdeckblech für Anzug— und Druckschraube
6) Sch 1 e i f sehe ibenauf nahm«» m Anzug«chraube Li nkstrew »nde)
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Blatt 16 a
Zur Schonung des Abricht-Diamanten sollte beim Abrichten
der Schleifscheibe immer die niedrige Drehzahl (l'too Upm)
eingeschaltet sein. Dadurch wird die Lebensdauer des Dia-
manten wesentlich erhöht. Durch die jeweilige Geschwindig-
keit, mit der man den Diamanten beim Abrichten über die
Schleifscheibe führt, können verschiedene Ruhigkeits-Grade
des zu schleifenden Werkstückes erzielt werden. Wenn ein
Werkstück eine SchleifZugabe von o.2 mm und grösser hat,
so ist es zweckmässig, die Schleifscheibe grob aufzurauhen,
d.h. man geht mit einer Diamant-Zustellung von o.o2 bis
o.o3 mm schnell über die Schleifscheibe hinweg. Dadurch
wird die Schleifscheibe sehr griffig und hat eine hohe Zer-
spanungsleistung. Soll anschliessend das Werkstück mit der
gleichen Seite fertiggeschliffen werden, so muss, um den
nötigen Feinschliff zu erzielen, die Schleifscheibe nochmals
abgerichtet werden. Bei diesem Fein-Abrichten muss der Dia-
mant bei einer Tiefenzustellung von etwa o.ol mm ganz lang-
sam 3 bis 4 mal über die Schleifscheibe geführt werden. Mit
einer derartigen Seheiben-Oberf1äche ist ein vorzüglicher
Feinschliff zu erzielen.
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Blatt 17
Magnetspann-Platte
Auf die Behandlung der Magnetspann-Platte muß besonderer Wert ge-
legt werden, da viele Fehler hinsichtlich Maßhaltigkeit und Plan-
ebenheit auf mangelhafte Spannplattenbeschaffenheit zurückzuführen
sind. Der Bedienungsmann kann sich daher viel Zeit und Arger er-
sparen, wenn er sich gewissenhaft an folgende Anordnung hält:
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Elektro-Magnet- und Per-
manent-Magnetplatten. Je nach den betrieblichen Verhältnissen und
den Genauigkeits-Anforderungen wird sich der Bedienungsmann für
die eine oder andere Platte entscheiden. Da die Elektro-Magnet-
platte hinsichtlich Spannkraft der ^ermanent-Magnetplatte überle-
gen ist, findet erstere besonders bei kleinen Werkstücken wesent-
lich mehr Verwendung.
Die Fieltro-Magnetplatte darf nur an Gleichstrom angeschlossen
werden. Im Bedarfsfälle wird der Gleichrichter vom Lieferwerk in
den Schaltraum der Maschine sachgemäß eingebaut. Wenn kein beson-
derer Hinweis vom Besteller erfolgt, werden Gleichrichter und
Magnetplatte mit 110 Volt Gleichstrom geliefert. Bei Inbetrieb-
nahme der Maschine wird das Magnetplatten-Kabel in die auf der
rechten, hinteren Seite des Vorderständers sitzenden Steckdose ein-
geführt. Die Magnetplatte wird eingeschaltet indem der obere Druck-
knopf gedrückt wird. Beim Abnehmc-n der Werkstücke wird der untere
Druckknopf betätigt. Sollte danach ein leichtes Abnehmen nicht mög-
lich sein, so muß dieser Druckknopf nochmals durchgedrückt werden.
Ist die Magnetplatte vom Lieferwerk nicht auf dem Maschinentisch
montiert, so muß vor dem -aufsetzen zuerst deren Grundfläche ein-
wandfrei geschliffen werden, um ein Verspannen des Maschinen-
tisches zu verhindern. Wenn dieser Anordnung zuwider gehandelt wird,
und der Tisch verspannt sich, besteht die Gefahr, daß die Tisch-Führungs-
bahnen nachgearbeitet werden müssen, Also äußerster Grundsatz bei In-
betriebnahme einer neuen Magnetspannplatte ist:
" Grundfläche schleifen ! "
Am besten geht man folgendermassen vor:
Die Magnetplatte wird verkehrt herum auf den Tisch gelegt. Auf beiden
Seiten wird ein Spannstück dagegengesetzt ohne den Magnet einzuschal-
ten. Die Schleifscheibe"wird.grob aufgerauht und die Grundfläche der
Magnetplatte mit einer Tischgeschwindigkeit von ca. 15 m/min. ge-
schliffen. Die hierbei erzielte Oberflächengüte darf grob sein. Da-
nach wird der Magnet gedreht, wobei die vorher geschliffene Grund-
fläche leicht mit 01 eingerieben wird. Überschüssiges 01 ist nach-
träglich sauber abzuwischen, damit zwischen Aufspannfläche und Tisch
kein öl vorhanden ist, da sonst Ungenauigkeiten in die Magnet-Spann-
platte kommen.
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mund Lang
Babenhause n-H.
Blatt 17 a
•Beim Aufspannen der Spannplatte auf die Grundfläche ist
darauf zu achten, dass die Spannschrauben gut passen und
nicht drücken. Auch darf die Spannplattr über die fisch-
flache nicht hinausragen, um ein Verziehen derselben durch
die aufgesetzten Spannschrauben zu vermeiden.
Nachdem alle beschriebenen Vorsichtsmassregeln getroffen
sind, kann die Oberfläche der Magnetspannplatie überschlif-
fen werden. Es ist allgemein bekannt, mit welchen Schwierig-
keiten eine absolute Ebenheit einer Magnetspannf 1 äche zu er-
reichen ist. Für einen Erfolg möge folgender Hinweis dienen:
Die Oberfläche wird mit aufgerauhter Schleifscheibe grob vor-
geschliffen. Bei einer Tischgeschwindigkeit von ca. 15 m/rain.
und einem autom. Quervorschub von etwa 20 mm pro Ilub. Es ist
mit reichlicher Wasserzufuhr zu arbeiten, damit beim Schlei-
fen jede übermässige Wärmebildung vermieden wird. Nach dem
Vorschleifen ist mit fein abgezogener Schleifscheibe bei
gleicher Tischgewchwindigkeit die Platte fertigzuschleifen.
Mit dem Quervorschub muss man beim Fertigschleifen auf etwa
5 mm pro Ilub zurückgehen. Um die Magnetplatte in ihre end-
gültige Lage zu bringen, ist sie beim Fertigschleifen einzu-
schalten, damit sie tatsächlich ihre Arbeitslage einnimmt.
Ausserdem ist es zweckmässig, zwischen Vot- und Fertigschlei—
fen eine Schleifpause von mindestens 2-3 Stunden oinzulegen.
Sollte die verwendete Platte trotz aller Verhaltunrs-Mass-
regeln zu keinem befriedigenden Ergebnis führen, so muss
sie gegen eine andere ausgetauscht werden, denn die Erfahrun-
gen haben gelehrt, dass es neben brauchbaren Platten soge-
nannte " lebendige " gibt, die nach jedem Spannen eine andere
Lage einnehmen und damit zum Mass-Schleifen ungeeignet sind.
Die Permanent-Magnetplatte wird ebenso wie die Elektro-Magnet-
platte zuerst von unten geschliffen. Dabei geht man genauso
vor, wie bei der Elektro-Magnetplatte. Das Ein- und Ansschal-
ten dieser Platte erfolgt durch einen Handhebel 2 (siehe Bild 20)
der sich rechts vorn an der Platte befindet. Dieser Hebel kann
während des Schleifens, sofern er hintorlich ist, abgenommen
werden. Ein Umpolen entfällt bei den Permanent-Magneten, da beim
Ausschalten die gespannten Werkstücke sofort losgelassen werden.
Sonst gelten für die Permanent-Magnetplatten die gleichen Schleif-
bedingungen wie bei den Elektro-Magnetplatten,
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Blatt 17 b
Zur Kürzung der Spannzeit^n können beide Flatten-Arten
mit Anschlagleisten versehen werden. Diese müssen beim
Auswechseln der Magnetplatten auf der Maschine immer
wi-ler nachgeschliffen werden, damit sie tatsächlich
zur Tischlängsbewegung genau parallel liegen. Zum Schlei-
fen von Werkstücken mit normaler Aufsnannf1äche können
zum Halten derselben (Wegkippen) Magnetspannblöcke ver-
schiedener Grösse und Form auf die Spannplatte aufgelegt
werden.
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Bild
1)
2)
Permanent-Magne tpla +1 e
Ein - Ausrückhebel
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Verschleißteile
Wearing parts
Parts d’usure
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Senkrechtverstellung
Vertical movement
Deplacement vertical de la brache
Bei Bestellung von Ersatzteilen
sind unbedingt Maschinen-Type
und Maschinen-Nr. anzugeben.
Pos.
Nr. Bezeichnung
700 Schnecke für Eilgang
701 Schneckenrad für Eilgang
702 Ritzel für Stelltrieb VA II
703 Kegelrad für Stelltrieb VA II
704 Schnecke für Handzustellung
705 Schneckenrad f. Handzustellung
706 Spindellager
707 Senkrechtspindel
708 Spindelmutter
709 Winkelöler Nr. 3
710 Harmonika-Staubschutz
für Spindel
711 Harmonika-Staubschutz
für Spindelkasten
Orders for spare-parts always must
contain type and number of the
machine.
Signification
Worm for rapid motion
Worm wheel for rapid motian
Pinion for Servo control VA II
Bevel gear for Servo control VA II
Worm for hand feed
Worm wheel for hand feed
Spindle bearing
Vertical feed screw
Vertical feed nut
Oiler No. 3
Bellows-Type cover for screw
Bellows-Type cover for spindle head Protection pour porte-broche
Pour commandes de pieces de rechan-
ge, veuillez indiquer type et nQ de la
machine.
Designation
Vis sans fin pour deplacement rapide
Pignon pour vis sans fin
Pignon pour type VA II
Pignon conique pour type VA II
Vis sans fin pour avance manuelle
Pignon pour vis sans fin
Logement de vis
Vis pour deplacement vertical
Ecrou pour vis
Graisseur en forme d’equerre N 3
Protection pour vis
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Verschleißteile
Wearing parts
Parts d’usure
Querverstellung
Cross movement
Deplacement transversal de la colonne
726
720
Bei sind und Bestellung von Ersatzteilen unbedingt Moschinen-Type Maschinen-Nr. anzugeben. Orders for spare-parts always contain type and number of machine. must the Pour commondes de pieces de rechan- ge, veuillez indiquer type et n de la mochine.
Pos. Nr. Bezeichnung Significotion Designation
720 Querspindel Cross feed screw Vis d’entrainement
721 Querspindelmutter 1 Cross feed nut 1 Noix 1 pour la vis
722 Querspindelmutter II Cross feed nut II Noix II pour la vis
723 Stützlager Bearing Support avec roulement
724 Keilriemenscheibe Vee beit pulley Poulie
725 Keilriemen Vee beit Courroie
726 Schornierblech Hinged cover Töle de protection
727 Innenzahnkranz Internol spur gear Couronne pour entrainement manuel
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Verschleißteile
Wearing parts
Parts d’usure
Schleiftisch
Grinding Table
Table
Bei Bestellung von Ersatzteilen Orders for spare-parts always must Pour commandes de pieces de rechan-
sind unbedingt Maschinen-Type contain type and number of the ge, veuillez indiquer type et n de lo
und Maschinen-Nr. anzugeben. machine. machine.
Pos.
Nr. Bezeichnung Signification Designation
730 Tischzahnstonge Table rack Cremaillere pour table
731 Ritzel Pinion Pignon
732 Druckfeder für Handrad Compression spring for handwheel Ressort pour volant
733 Umschalthebel Reversing lever Levier-inverseur
734 Tischanschlag, rechts Table stop, right Butee de fin de course table droite
735 Tischanschlag, links Table stop, left Butee de fin de course toble gouche
736 Sterngriff Star handle Molette
737 Zylinder Cylinder Cylindre
738 Kolbenstange Piston rod Tige de piston
739 Kolben Piston Piston
740 To pf ma n sch ette n Dished oil seals Joints interieurs du cylindre
741 Druckfeder im Zylinder Compression spring in cylinder Ressort dans le cylindre
742 Lippenringe Lipped seal Joints etonches d'extremite
743 Tellerfedern Cup springs Rondelle de serrage pour joint
d'extremite
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Babenhausen-H.
Verschleißteile
Wearing parts
Parts d’usure
Spindelkasten
Spindle head
Tete borte-broche
758
751
750
757 756
752 753
754
Bei Bestellung von Ersatzteilen Orders for spare-parts always must Pour commandes de pieces de rechan-
sind unbedingt Maschinen-Type contain type and number of the ge, veuillez indiquer type et n'' de la
und Maschinen-Nr. anzugeben. machine. machine.
Pos.
Nr. Bezeichnung Signification Designation
750 Stator Stotor Stator
751 Rotor Rotor Rotor
752 Klemmhülse Clamping sleeve Douille de serrage
753 Anzugsch raube Tightening screw Vis de fixation
754 Schleifscheibenouf nähme Wheel collet Moyeu porte-meule
755 Spritzdüse Coolant nozzle Tube pour aspiration du petrole dans la broche
756 Wasserhahn Coolant tap Robinet pour arrosage meule
757 Petro le u msch ra u be Kerosene filier screw Vis de vidange broche
758 Petroleumauge Kerosene sight glass Voyant pour niveau petrole
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Betriebsanleitung
Theorie der modernen
Schleiftechnik
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I—
chipmaker.ru
Schleifen mit ELB-Flach- und Führungsbahn-Schleifmaschinen
Durch die fortschreitende Technik werden immer größere Anforderungen on Genauigkeit, Oberflächen-BeschafFenheit sowie
Austauschbarkeit der Werkzeuge, ja sogar der Massenartikel, gestellt. Jedoch waren die Schleifleistungen bei den Peripherie-
Schleifmaschinen zu gering, so daß man aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen war, auf ein sauberes Schliffbild zu verzichten
und zur Topf- bzw. Segmentstein-Scheibe überzugehen. Das Problem, Präzisions- und Produktionsschliff auf einen Nenner zu
bringen, ist durch unsere neuen Flachschleifmaschinen Type SW4 20 endlich gelöst. Die neue Peripherie-Schleifmaschine dient
zur Feinstbearbeitung von Flächen. Durch entsprechende Spann-, Teil- oder Abziehvorrichtungen kann man alle im Werkzeug-
und Maschinenbau vorkommenden Schleifarbeiten wirtschaftlich durchführen. Der Schleifspindelantrieb erfolgt, um ouftretende
Störungen zu vermeiden, durch direkten elektrischen Antrieb ohne jegliches Zwischenelement (Riemen oder Kupplung). Die
Schleifspindel selbst sowie deren Lagerung sind so kräftig gewählt, daß man in der Lage ist, mit Schleifscheiben bis 300 mm
Durchmesser und 80 mm Breite zu schleifen. Die Schleifscheibe ist bekanntlich ein Vielschneiden-Werkzeug; je mehr Schleifkörner
man pro Umdrehung zum Eingriff bringen kann, desto größer ist die Schleifleistung der Schleifscheibe. Durch Anbringen dieser
großen Schleifscheibe ist endlich die Vormachtstellung der Topfschleifscheibe in bezug auf die Schleifleistung gebrochen, wobei
nicht vergessen werden darf, daß das Schliffbild beim Peripherie-Schliff sowie die Genauigkeit dabei weitgehend besser sind als
beim Topfschliff (Schliffbild: Kreuz- oder Strahlenschliff). Die Wirtschaftlichkeit des peripheren Schleifens ist ous der folgenden
zeichnerischen Darstellung ersichtlich.
Topf-Schleifscheibe
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Peripherie-Schleifscheibe
Theorie der modernen Schleiftechnik Blatt 1
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Charakteristische Bedeutung des kleinen zum großen Seiten-
bzw. Quervorschub beim Flachschleifen mit Tellerscheibe
Seitenbewegung bzw. Vorschub
ganzer Breite arbeitenden Scheibe
Unwirtschaftliches Schleifen
Bedingt durch maschinentechnische Daten:
1. Kleiner Quervorschub (1 — 2 mm), somit große Span-
zustellung.
2. Kleiner Schleifscheibendurchmesser und kleine Schei-
benbreite.
Nachteile
1. Die Vielzahl der Schneiden sind bei kleinem Schei-
bendurchmesser erheblich kleiner als bei großem
Scheibendurchmesser, demzufolge kommen die
Schneiden der kleinen Scheiben entsprechend hau
figer zum Einsatz, wobei ein storker Verschleiß der
Schneiden bzw. der Scheibe die Folge ist.
2. Die große Spanzustellung bewirkt, daß nur die
Scheibenkante die Zerspanungsarbeit zu leisten hat,
wodurch wiederum ein starker Verschleiß der Scheibe
und Wegpressen der Schleifspäne durch nicht
hinreichend große Spankommern bzw. Poren eintritt.
3. Die Folge obiger Nachteile ergibt eine lange Schleif-
dauer und somit schlechte Schleifleistung, außerdem
Überlastung der Schleifscheibe, wodurch großer
Kraftaufwand der Scheibe erforderlich ist.
4. Storke örtliche Erwärmung des Werkstückes, somit
unausbleiblicher Verzug und die Genauigkeit des
Werkstückes ist unerreichbar, außerdem zeigen sich
Brennflecke und Schleifrisse.
Wirtschaftliches Schleifen
Maschinentechnische Daten
1. Großer Quervorschub bis 60 mm pro Tischhub stufen-
los regelbar.
2. Kleinste Spanzustellung möglich, und in Verbindung
mitder großen Quervorschubeinstellung wird erreicht,
daß die ganze Schleifscheibenbreite und somit auch
alle in der Breite befindl. Schneiden im Eingriff sind.
3. Großer Schleifscheibendurchmesser und große Sche'-
benbreite.
Vorteile
1. DieVielzahl der Schneiden sind bei großem Scheiben-
durchmesser erheblich größer als bei kleinem Schei-
bendurchmesser, demzufolge kommen die Schneiden
der großen Scheibe entsprechend weniger zum Ein-
satz, wobei nur ein geringer Verschleiß der Schnei
den bzw. der Scheibe die Folge ist.
2. Die kleine Spanzustellung in Verbindung mit dem
großen Quervorschub bewirken, daß die ganze
Schleifscheibenbreite die Zerspanungsarbeit leistet,
wodurch nur ein geringer Verschleiß der Scheibe
und ein reibungsloser Spänefluß, hervargerufen
durch den kurzen Schnittweg, eintritt.
3. Die Folge obiger Vorteile ergibt eine kurze Schleif-
dauer und somit gute Schleifleistung, außerdem im
Verhältnis zur Zerspanung einen sehr kleinen Kraft-
aufwand für die Schleifscheibe.
4. Durch die geringe, aber schnelle Spanabnahme
keine (auch keine örtliche) Erwärmung des Werk-
stückes, somit tritt kein Verzug ein und die Genauig-
keit des Werkstückes ist garantiert.
Theorie der modernen Schleiftechnik Blatt 2
Konstruktionsmerkmale
bei ELB-Flachschleifmaschinen
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KONSTRUKTIONS-MERKMALE
ELB-Präzisions-Flachschleifmaschinen sind in präziser, auf jahrelanger ELB-Praxis basieren-
der Werkstattarbeit ausgeführt und vereinigen modernsten technisch-wissenschaftlichen
Fortschritt mit langjähriger Erfahrung im Schleifmaschinenbau und in der Schleiftechnik. Sie
gestatten die Durchführung aller ihren Arbeitsdaten entsprechenden Schleifarbeiten und
gewährleisten höchste Präzision bei z. Zt. größtmöglicher Leistung.
Genauigkeit bei ELB-Flachschleifmaschinen
Genauigkeitsteile erfordern geringste Rauhtiefen. ELB-Flach-
schleifmaschinen bürgen für hervorragende Oberflächengüte.
Rauhigkeit längs 0,1 w
Rauhigkeit quer 0,2 /t
Abbildung aufgenommen mit Oberflächenmeßgerät Leitz-Forster
Der Schleiftisch
hat kräftigen Querschnitt mit statisch richtiger Verrippung,
so daß ein Verziehen ausgeschlossen ist. Er läuft auf flacher
und prismatischer Führungsbahn. Alle Tische haben breite
Wasserrinnen, damit das Wasser sicher abgeführt wird. Die
Führungsbahnabdeckungen sind bei allen Modellen storr
aus Guß ausgebildet und verhindern unbedingt das Ein-
dringen des Schleifstaubes. Die Schmierung der Führungen
des Schleiftisches erfolgt durch automatische ZENTRAL-
SCHMIERUNG.
Die Ölsteuerung
Die Tischbewegung wird durch ein sanft steuerndes Oldruck-
getriebe erzeugt, dem das Ol durch eine Pumpe zugeführt
wird. Das Getriebe ist von einfacher und bewährter Bauart
und ermöglicht ein stufenloses Regeln der Tischgeschwindig-
keiten. Auf der vorn an der Maschine angebrachten Front-
platte sind sämtliche Bedienungselemente vereinigt.
Die Tischbewegung von Hand
Durch ein gegen Federdruck einschiebbares Handrad in Ver-
bindung mit einer Zahnstange kann die Tischbewegung von
Hand erfolgen.
Die Naßschleifeinrichtung
kann bei allen Maschinentypen gegen Mehrpreis angebaut
werden. Einwandfreies Ansaugen ist durch Verwendung einer
Tauchpumpe gewährleistet. Das Kühlen der Schleifflächen
erfolgt sprühfrei, da die Kühlflüssigkeit durch eine breite
Düse direkt auf das Werkstück wirkt.
Die Staubabsaugung
besteht aus einem direkt durch den Motor angetriebenen
Exhaustor und einem Wasser-Filter, welcher leicht zu reini-
gen ist. Diese Anlage ist auch für andere Arten von Schleif-
moschinen gut zu verwenden.
Der Quervorschub
ist nach beiden Richtungen von Hand oder elektrisch mög-
lich. Nur bei herausgezogenem, in der Mitte des Handrades
angebrachten Schiebeknopf ist die elektrische Querbewegung
möglich. Durch einen mit Sinnbild bezeichneten Wahlschalter
kann die Querbewegung auf kontinuierlichen oder inter-
mittierenden Lauf geschaltet werden. Die Größe des inter-
mittierenden Quervorschubes läßt sich auch während des
Schleifprozesses in weifen Grenzen stufenlos verändern.
Zwei an der rechten Seite des Querschlittens angebrachte
Endanschläge begrenzen die Querbewegung in beiden Rich-
tungen. Zwischen diesen Anschlägen erfolgt die Umkehr der
Bewegungsrichtungen automatisch.
Der Senkrechtvorschub
kann bei allen ELB-Maschinen zum Einstellen der Maschine
bzw. während des Schleifprozesses von Hand erfolgen.
Die Senkrechtzustellung ist möglich durch:
Handrad: 1 Teilstrich = mm 0,01 0,002
HA VA
Feinstellknopf: 1 Teilstrich = mm 0,005 0,001
Außerdem sind alle VA-Maschinen mit automatischem Senk-
rechteilgang über Antriebsmotor 0,7 PS ausgerüstet.
Alle VA Il-Typen sind zusätzlich zur Handzustellung und zum
elektrischen Eilgang mit automatischer Tiefenzustellung ver-
sehen. Diese vollautomatsiche Tiefenzustellung ist auch
gegeben, wenn die Maschinen mit Forster-Meßautomatik
ausgerüstet sind.
Staubfreie Lagerung
Bei der Neukonstruktion der ELB-Flachschleifmaschine wurde
Wert darauf gelegt, sämtliche beweglichen Teile vollkommen
staubfrei zu lagern, um die bisher üblichen Krankheiten
(starker Verschleiß der beweglichen Teile) zu beseitigen. Die
Tischbewegung der Maschine erfolgt vollhydraulisch und ist
stufenlos regelbar.
Konstruktionsmerkmale Blatt 1
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1. Führungsbahn im Bett
2. Schleiflänge
3. Führungsbahn am Arbeitstisch
1. Arbeitstisch
2. Querschieber mit Spindelsäule
3. Maschinenbett
Querbahnführung
Abb. 2 Abb. 3
1. Spindelsäule 4. Führungsleisten
2. Querschieber 5. Gegenplatte
3. Rückenständer
Längs- und Querbewegung
Wie die Praxis gezeigt hat, ist durch die neuzeitliche Gestal-
tung der ELB-Maschine (Abbildung!) sowohl das Auftreten
einer Kippkraft als auch eine Durchbiegung und auch ein
zwangsläufiges ungünstiges Führungsverhältnis vermieden
Es wurde dies dadurch erreicht, daß dieTischlängs- und Quer-
bewegung in der Weise getrennt wurden, daß der Tisch
lediglich die Längsbewegung ausführt, während die Quer-
zustellung scheibenseitig erfolgt. Bei der scheibenseitigen
Querzustellung wird die gesamte Schleifspindelsäule mit
Spindelstock quer bewegt (Abbildungen 2 und 3).
Ein wesentlicher Vorteil dieser Anordnung ist darin zu sehen,
daß das Gewicht der gesamten Säule auf die Führung stets
konstant ist und exakt orthogonal auf den Führungsflächen
lastet. Hiermit ist die Konstanz des Kräfteverhältnisses ein-
wandfrei gewährleistet. Die Längsführung des Tisches wurde
so gebaut, daß der Arbeitstisch in jeder Stellung totale
Auflage hat, was den Wegfall der seither notwendigen
Brücke ermöglicht. Die Wahl des Führungsverhältnisses
konnte sich in weiten Grenzen bewegen, wodurch die Fest-
legung auf ein technisch richtiges Führungsverhältnis ge-
geben war. Die Querbewegung konnte ebenfalls in einem
günstigen Führungsverhältnis ausgebildet werden.
Das gesamte Gewicht der querbewegten Schleifspindelsäule
ist so groß, daß die Schnittkraftschwankungen keinerlei Ein-
fluß auf die geometrische Lage der Säule ausüben. Es ist
hierbei beachtenswert, daß das unvermeidliche Spiel in
keiner Weise in Erscheinung tritt, weil durch das Gesamt-
gewicht der Säule, das senkrecht auf der Führungsbahn
lastet, jeder Abrieb kompensiert wird. Mit der speziellen
ELB-Ausführung ist absolut garantiert, daß, ebenso wie die
Längsbewegung, die Querbewegung ohne Auftreten von
Störkräften durchgeführt wird.
Fortschrittlicher Maschinenaufbau bei den ELB-Flachschleifmaschinen
Die Bearbeitung sperriger
Werkstücke in großen
Grenzen ist immer mög-
lich.
Die Bedienung der Maschine und Einsicht
in das zu schleifende Werkstück in nor-
maler und nicht ermüdender Haltung des be-
dienenden Werkers ist immer gewährleistet.
Die Bestückung der Maschine mit Werk-
stücken ist in normaler Betätigungsweise
möglich, da keine stark hervorstehenden
Maschinenbedienungselemente oder beweg-
liche Querschieber im Bedienungsbereich
wegbehindert sind.
Konstruktionsmerkmale Blatt 2
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Das Schleifspindellager
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Genauigkeits-Gleitlager
Höchsterreichbare Schliffgüte und Genauigkeit sind die Folgen einer
präzis gelagerter Schleifspindel. Das hier dargestellte Speziallager hat
sich seit vielen Jahren bei stärkster Beanspruchung bestens bewährt.
Spindel und Lagerbüchsen sind aus hochwertigstem Material. Durch die
geringe Viskosität des Schmiermittels (reines Leuchtpetroleum) ist ein
minimales Lagerspiel gegeben, wobei ein Fressen der Spindel durch
dauernde Umlaufspülung ausgeschlossen ist Im folgenden kurz auf-
geführtes Einbauprinzip. Verformung der Lagerbüchse nach Einziehen
in konische Lagerbohrung. Lagerbüchse vor dem Einziehen ist im Innen-
durchmesser größer als Wellendurchmesser. Das Lager ist durch Ein-
ziehen in eine konische Bohrung jederzeit von außen nachstellbar,
außerdem tritt, durch das Einziehen
bedingt, im Lager eine Vorspan-
nung ein, welche sich zwischen den
Stegen zu drei Schmiermittelkam-
mern des Lagers bildet und gleich-
________________________________zeitig die durch Wärme hervor-
gerufene Ausdehnung des Lagers
aufnimmt. Das ursprünglich einge-
stellte Lagerspiel bleibt demnach
konstant, d. h. eine Verengung oder
Erweiterung tritt nicht mehr ein.
Druckverlauf des Schmiermittelfilmes
1 Überdruck zu Beginn des engsten Lagerspiels in
Drehrichtung der Spindel
2 Unterdrück (Ansaugeffekt) am Ende des engsten
Lagerspieles in Drehrichtung der Spindel, gleichzeitig
Ansaugleitung für Schmiermittel
3 Drucknull-Linie
1 Schleifscheibe mit Scheibenaufnahme
2 Vordere Labyrinthabdichtung
3 Ein- bzw. Nachstellung für Spindellängsspiel
4u. 8 Schmiermittelbehälter
5 u. 7
6
Lagerbüchsen
Von außen ein- bzw. nachstellbares
Radialspiel der Spindel
Antriebsseite der Spindel
Hintere Labyrinthabdichtung
9
10
Konstruktionsmerkmale Blatt 3
Die Automation
der
ELB-Flachschleifmaschinen
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VAI
Eilgang für Senkrechtverstellung des Schleifspindelträgers mit elektri-
schem Antriebsmotor, Druckknopfsteuerung, Endschalter, Hand-Fein-
zustellung = 0,001 mm (Planetentrieb) kpl. in die Maschine eingebaut
VA II
Eilgang und Hand-Feinzustellung wie VAI, außerdem vollautomatische
Tiefenzustellung über Spezial-Stellgetriebe, stufenlos regelbar für
Tischlängs- oder Querhub von 0,002 bis 0,06 mm. Nach Erreichen des
an elektr. Kontaktuhr eingestellten Soll-Maßes Ausfeuern der Schleif-
scheibe, nach Ablauf der wählbaren Ausfeuerzeit Rucklauf in die vor-
gewählte Ausgangsstellung, selbsttätiges Abschalten der Maschine.
Fo-Me
(Forster Meßautomatik)
Eilgang und Hand-Femzustellung wie VA I, vollautomatische Tiefenzu-
stellung wie VA II, außerdem Maßkontrolle des Werkstückes während
desSchleifprozesses durch Forster-Doppelhub-Meßtaster, kontinuierliche
Tiefenzustellung bis zum Anfeuern der Schleifscheibe, Umschalten über
Fotozelle auf Schruppschleifzustellung, bei Erreichen des wählbaren
Vormaßes umschalten auf Feinschleifzustellung, bei Erreichen des mit
Meßtaster vorgewählten Sollmaßes umschalten auf Ausfeuern, nach
Ablauf der stufenlos regelbaren Ausfeuerzeit Rücklauf in vorgewählfe
Ausgangsstellung, selbsttätiges Abschalten der Maschine
Alle vollautomatischen ELB-Flachschleifmaschinen sind so installiert, daß
jederzeit die Maschine je nach vorliegender Schleifaufgabe von VA II
auf VA Fo-Me umgeschaltet werden kann
Die VA Il-Ausführung hat denselben vollautomatischen Programmablauf
wie VA Fo-Me, nur daß bei Fo-Me der Schleifscheibenabrieb, bedingt
durch das dauernde Messen des Werkstückes durch den Meßtaster, voll
kompensiert wird.
Konstruktionsmerkmale Blatt 4
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Die Forster Meßautomatik mit
vollautomatischer Beistellung und
Programmsteuerung
Das geforderte Sollmaß wird nur einmal eingestellt und dann ohne
Nachmessen beim Schleifen genau eingehalten. Schnellvorschub bis zum
Anfeuern (D.B.P.ang.) und selbsttätiger Schnellrücklauf in die vorgewählte
Ausgangsstellung unabhängig von Abnutzung und Durchmesser der
Scheiben. Der starr befestigte Taster (D.B.P. 941 751) erfaßt durch Absenken
des Meßbolzens in einstellbaren Zeitabständen das Maß der Werkstücke
ohne Einfluß der Zahl und Unterbrechungen, da der Taster nur bis zur
Auflage der Meßkontakte zwischen den Werkstücken absinken kann.
Die Schaltimpulse des Hubtasters steuern über ungeheizte Schaltröhren
(D.B.P. 858861) den Höhensupport mittels Stellgetriebe (D.B.P.ang.). Die in
das Stellgetriebe eingebaute völlig neuartige Kupplung ergibt ein großes
Drehmoment bei schnellster Reaktion. Daher sind auch kleinste Beistell-
impulse (1 ,«) bei großer Schalthäufigkeit möglich. Die Meßautomatic kann
bei Serienfertigung zwecks größter Wirtschaftlichkeit auch mit Programm-
steuerung geliefert werden (z. B. Steuern der Supporte, Schwenken der
Vorrichtungen, auch in Transferstraßen!).
START
Vollautomatische Programmsteuerung auf Sollmaß
STOP
Schnell Vorschub bis zum
Anfeuern durch
fotoelektrische
Überwachung des
Anschleifens (unabhängig
vom Tageslicht)
Geringe Beistellung
= hohe Meßgenauigkeit
bis zum Erreichen
des Sollmaßes
Große Spanabnahme bis
nahe an das Sollmaß.
Unabhängig von der
Schleifscheibenabnutzung
bleibt der Abstand zwischen
Vormaß und Sollmaß
immer erhalten (D.B.P.ang.)
Ausfeuern zur Erreichung
einer bestmöglichen
Oberfläche
Selbsttätiger Schnell rück! ai)l
in die vorgewählte
Ausgangsstellung
unabhängig von Abnutzung
und Durchmesser der
Scheibe
Schematische Darstellung des Programmablaufs
Ausgangssteil ung
Werkstück-Aufmaß
S o I I m a ß
1 kontinuierlicher Schnellvorschub bis auf das
Werkstück, Stoppen durch Fotozelle
2 Schruppen bis zum Vormaß
3 Schlichten bis zum Sollmaß
4 Ausfeuern ohne Zustellung
5 Schnellrücklauf in die vorgewählte Ausgangsstellung
6 Automatisches Stillsetzen der Maschine
Konstruktionsmerkmale Blatt 5
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BEDIENUNGSELEMENTE
Dem heutigen Facharbeitermangel Rechnung tragend, sind die Bedienungselemente denkbar einfach gewählt,
so daß die Maschine von jedermann ohne jegliche Vorkenntnisse bedient werden kann
1 Handrad zur Tischverstellung
von Hand
2 Tisch-Ein- und Ausrückhebel
3 Verstellknopf für Tischgeschwindigkeit
4 Tisch-Umscha Ithebel
5 Tischanschläge zur Hubbegrenzung
6 Skalenhandrad zur Querverstellung
7 Feinstellknopf zur Querverstellung
8 Kupplungsknopf für Querverstellung
von Hand
9 Querwegeinstellung
10 Skalenhandrad zur Höhenverstellung
11 Feinstellknopf zur Höhenverstellung
12 Mikroschraube für Höhenmaß
13 Meßuhr für Höhenmaß
14 Mikroschalter (eingebaut)
15 Meßuhrleiste
16 Signallampe
17 Kontrollscheibe
für Höhenverstellung
18 Abrichtapporat
19 Spritzdüse für Kühlmittel
20 Elektro-Magnetplatte
21 Druckknopftafel
Konstruktionsmerkmale Blatt 6
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Technische Daten SW 4,5 HA SW 6 VA SWB 6 VA SW 10 VA SWB 10 VA SW 12 VA SW 15 VA SW 20 VA SWB 20 VA
Aufspannfläche des Tisches mm 760x200 840X250 840x350 1300X250 1300x350 2300x250 1900x350 2400x350 2400x600
Größte Schleiffläche . . . mm 450x250 600x300 600x500 1000X300 1000X500 1200x300 1500X500 2000x500 2000 X 750
Größte Entfernung vom Tisch bis Spindelmitte, normal Tischgeschwindigkeit in Längs- mm 400 550 600 550 600 550 600 600 750
richtung Automatischer Quervorschub m/min 0-30 0-30 0-30 0-30 0-25 0-25 0-25 0-25 0-25
mit kontinuierlichem Eilgang . Automatischer Quervorschub m/min 1,2 1,2 1,2 1,2 1,2 1,2 1,2 1,2 1,2
interm., stufenl. regelbar mm/Hub 0-30 0-60 0-60 0-60 0-60 0-60 0-60 0-60 0-60
Querzustellung: am Handrad . . 1 Teilstrich = mm 0,03 0,03 0,03 0,03 0 03 0,03 0,03 0,03 0.03
am Feinstellknopf 1 Teilstrich — mm 0,01 0,01 0,01 0,01 0.01 0,01 0,01 0,01 0,01
Automatischer Senkrechtvorschub
im Eilgang m/min - 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 0.15 0,15
Senkrechtzustellung: am Handrad 1 Teilstrich = mm 0,01 0,002 0,002 0,002 0,002 0,002 0,002 0.002 0,002
am Feinstellknopf 1 Teilstrich = mm 0,005 0,001 0,001 0,001 0,001 0,001 0,001 0,301 0,001
Sonderausführung
Automatische Tiefenzustellung
bei VA II und VA Fo-Me mm/lmpuls — 0,002-0,06 0,002-0,06 0,002-0,06 0,002-0,06 0,002-0,06 0,002-0.06 0,002-0,06 0,002 - 0,06
Schleifscheibe
Umdrehungen Upm 1400/2800 1400/2800 1400/2800 1400/2800 1400/2800 1400/2800 1400/2800 1400/2800 1400/2800
Durchmesser, normal bis mm 250 300 300 300 300 300 300 300 300
Sonderausführung bis mm 300 400 400 400 400 400 400 400 400
Breite, normal bis mm 25 50 50 50 50 50 50 50 50
Sonderausführung bis mm 30 100 100 100 100 100 100 100 100
Bohrung . . mm 51 76 76 76 76 76 76 76 76
Scheibensatz bis mm — 100 100 100 100 100 100 100 100
Kraftbedarf
Antriebsmotor
für Schleifspindel kW 1,4-1,5 3,8-4.0 3,8—4,0 3,8—4,0 5,0—6,0 3,8—4,0 5,0—6,0 5,0-6,0 5,0-6,0
für Hydraulikpumpe kW 1,2 1,2 2,2 2,2 4,0 2,2 4.0 4,0 4,0
für Quervorschub kW 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2
für Senkrechtvorschub kW — 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6
für Staubabsaugung . kW 0,75 0.75 0,75 0.75 0,75 0,75 0,75 0,75 0,75
für Naßschleifeinrichtung kW 0.08 0,08 0.08 0,08 0,08 0,08 0,08 0,08 0,08
Gewicht und Platzbedarf -
Gewicht netto kg 1000 1550 2500 2150 2800 2500 3600 4400 5300
Gewicht brutto kg 1350 2100 3100 2800 3600 3200 5000 6000 7000
Bodenfläche . m 1,0x0,8 1,2X1,0 1.4X1,4 1,8X1,0 1,8X1,4 2,5 X 1,0 2,7X1,4 3,7X1,4 3,7X1,7
Platzbedarf für Überseekiste
(Länge X BreiteX Höhe) m 1,7x1,4x1,8 2,0x1,5x1,9 2,3x1,8x2,5 3,0x1,5x1,9 3,0x1,8x2,5 3,5x1,5x1,9 4,5x1,8x2.5 6,0x1,8x2,5 6,0x2,7x2,7
Änderungen durch Weiterentwicklung vorbehalten
Konstruktionsmerkmale Blatt 7
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Arbeitsbeispiele
und Schleifmuster
Arbeitsbeispiele
und Schleifmuster
ARBEITSBEISPIELE
Die nachfolgend angeführten Arbeitsbeispiele sollen demonstrieren, welche Schleifprobleme unter anderen auf
ELB-Flachschleifmaschinen erfolgreich gelöst worden sind. Dabei wird der universale und vielseitige Einsatz
dieser leistungsstarken Präzisions-Schleifmaschine für Einzel- und Massenfertigung sichtbar. Der vollautoma-
tische Arbeitsablauf (Programm-Steuerung), verbunden mit automatischer Maschinenbestückung, gewinnt im
Zuge der angestrebten Automation immer mehr an Bedeutung. Gerade diese Eigenschaften aber verkörpert
die ELB Flachschleifmaschine.
1. Programm-Maßschleifen
In der Arbeitsstraße eingesetztes Serien-
Schleifen von Werkstücken, welche mittels
Programmsteuerung vollautomatisch auf
»Sollmaß« nach nebenstehender Abbildung
geschliffen werden.
I I
——
Komplette Sdileifzeit pro Werkstück 1 Minute
12h9 r*-18.5 -0.015*1
P ------ 49"’
2. Serienschleifen von
Magnetkernen
Schleifen von Magnetkernen für elektrische Schaltschütze
mittels einer Satzschleifscheibe. Da der mittlere Kernsteg
gegenüber den äußeren um 0,2 mm tiefer liegt, muß die
mittlere Schleifscheibe im Durchmesser 0,4 mm größer sein.
Das schnelle Abrichten der verschiedenen Schleifscheiben-
durchmesser wird durch einen hydraulischen Abricht-Apparat
mittels Schablone erreicht. Schleifzeit pro Magnetkern Msec.
Arbeitsbeispiele Blatt 1
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3. V-Bahn Profilschleifen
Profilschleifen von je 2 V-Bahnen (Pfeilhinweis) am
Schreibmaschinen-Gehäuse und Wagen mittels profi
lierter Schleifscheibe. Schnelles Spannen der Werk-
stücke durch besondere, um 180 schwenkbare Spann-
vorrichtungen ermöglichen das Schleifen beider V-
Bahnen in einer Spannung. Die dabei erreichte
Genauigkeit mittels angebauter Meß-Automatik be-
trägt 0,005 mm auf Umschlag und ± 0,01 mm Toleranz
des V Bahnenabstandes. Die Einrollvorrichtung ist
auf dem Schleifspindelträger angebracht und ermög-
licht ohne besondere Umstände ein sofortiges Nach-
rollen der nicht mehr formtreuen oder stumpfen
Schleifscheibe. Schleifzeit pro Schreibmaschinen-
gehäuse oder Wagen 3 Minuten.
4. Winkel-Abrichten einer Schleifscheibe
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vom Tisch aus
Arbeitsbeispiele Blatt 2
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Das automatische Kopierschleifen nach Meisterschablone für Formen bis 500 mm Kopierbreite. Innerhalb der Kopierbreite ist
eine Form bzw. Steigung im Profil bis 30 möglich. Länge und Kopierbreite des Werkstückes entspricht dem maximalen Schleif-
bereich der verwendeten Maschinentype
Arbeitsbeispiele Blatt 3
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8. Profilschleifen
von Zahnstangen
Profilschleifen von Zahnstangen mittels aufgebauter Einrollvorrichtung. Die Einrollvorrichtung besitzt
2 Profilrollen, eine Arbeitsrolle und eine Meisterrolle. Mit der Arbeitsrolle wird dos Profil in die
Schleifscheibe eingerollt. Mit Hilfe der Meisterrolle wird die verschlissene Arbeitsrolle wieder korri-
giert bzw. formtreu nachgeschliffen.
Arbeitsbeispiele Blott 4
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Chlpmaker.ru
9. Schleifen von V-Bahnen
mittels ELB-Flach-Schleifmaschine
mit 2 Schleifspindeln
Die Maschine ist mit zwei hinteremanderhegenden Senkrecht-
spindeln ausgerüstet zum Schleifen von Schreibmoschinenrahmen
oder ähnlichen Doppelbahnen. Geschliffen werden die V-förmig
gestolteten Führungsbahnen. Abgerichtet werden die 2 Schleif-
scheiben durch die rechts ouf dem Arbeitstisch oufgebaute ProfiI-
emrollvorrichtung. Die Schleifzeit für eine Spannung (2 Werk-
stücke) beträgt im vorliegenden Falle 4 Minuten.
Der Arbeitsoblauf erfolgt vollautomatisch meßgesteuert durch
die beiden sichtbaren Meßtaster derort, daß eine der Führungs-
bohnen auf Sollmaß geschliffen wird, worauf die Beisteliimpulse
in Gegenrichtung erfolgen, bis die 2. Führungsbohn Sollmaß er-
reicht. Danoch erfolgt Rücklauf der Scheiben in Ausgangsstellung
und Ausfahren des Tisches zur Neubeschickung.
Arbeitsbeispiele Blott 5
chipmaker.ru
10. Schleifen eines
Werkstückes
mit vollautomatischem
Programmablauf
einschließlich automatischer
Werkstückzuführung
Die ouf dem Arbeitstisch aufgesetzte
Vorrichtung in Verbindung mit elek
frischer Schaltung ermöglicht einen
selbsttätigen Arbeitsablauf. Das
links sichtbare Magazin enthält die
zu bearbeitenden Werkstücke, wäh-
rend die Teiltrommel das Werkstück
jeweils am Mogozin aufnimmt, ma-
gnetisch spannt und in Arbeits-
stellung bringt. Zur Einleitung dieses
Vorganges fährt der Tisch in End-
stellung und die Schleifscheibe läuft
zurück auf Ausgangsstellung. Nach
erfolgter Teilung setzt sich der Tisch
wieder in Bewegung. Stückzeit für
Plotten 80x40x2,5 bei 0,5 mm
Sponobnahme: 15 Sekunden. Diese
Vorrichtung ist vornehmlich für
plattenförmige Werkstücke nicht
über 10 mm stark (nicht sperrige
Form) geeignet.
Auf der dem Magozin gegenüberliegenden
Seite der Werkstückauflogetrommel sind der
Abstreifer und die Werkstückrutsche, die zum
Sammelbehälter der fertiggeschliffenen Teile
führt, sichtbor.
Arbeitsbeispiele Blatt 6
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11. Optisches Profilschleifen. Maschine SW 10, ausgerüstet mit optischer Profilschleifeinrichtung, Vergrößerungsmoßstob
1:10, 1:20; Schleiflänge mox. 250 mm, Horizontal- und Vertikolverstellung der Schleifscheibe von Hand über Beistellgetriebe
durch Knebelschalter, die auf dem Schaltpult sichtbar sind. Eine spezielle elektrische Scholtung ermöglicht eine Beistellgröße
von 0,002 mm je Betätigung des Hebelschalters in beiden Richtungen. Der Mattscheiben Durchmesser beträgt 600 mm. Die
optische Einrichtung ist eine Zusotzeinrichtung, die auf jede Maschine ab 1000 mm Schleiflänge oufgebaut werden kann.
Dos in Bearbeitung befindliche Werkstück kann eine Länge bis 250 mm besitzen. Sichtbor ist das Objektiv, das je nach
gewünschter Vergrößerung eingesetzt werden kann. Nach Abnehmen des Objektiv- und Mottscheibenträgers sowie der
Belichtungslampe (Kondensor), ist die Maschine zum normalen Flochschliff verwendbar. t.
Arbeitsbeispiele Blott 7
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Aufnahmekamera mit belichteter Werk-
stückvorderkante. Zur Erreichung eines
guten Kontrastes ist die Vorderkante
weiß gestrichen. Zur Belichtung genügt
eine normale Maschinenleuchte, da
hierbei nur »Prüflicht« erforderlich ist.
12. Fernseh-Profilschliff
Die Maschine SW 10 trägt als Sonderausrüstung eine Fernsehkamera. Dieselbe
ermöglicht durch Vorsatz entsprechender Optik dos aufgenommene Werkstück in
jeder beliebigen Vergrößerung auf dem Bildschirm wiederzugeben. Eine dem
gewünschten Profil entsprechende Schablone oder Zeichnung wird in den
Strohlengong des Aufnohmeobjektives eingeblendet, so doß ouf dem Bildschirm
dos gemischte Bild: Werkstück — Schablone erscheint. Die Konturen sind sehr
kontrastreich abgebildet. Es sit somit nicht erforderlich, eine Profilzeichnung vor
der Bildebene onzubringen. Die Werkstücklänge ist nur vom Arbeitsbereich der
Maschine abhängig, do die FS-Kamera nur die Werkstückvorderkante widergibt,
so doß die folgende Länge keine Rolle spielt.
Die Bedienung der Maschine ist von
jeder beliebigen Stelle aus möglich.
Das Steuerpult enthält folgende
Kommandos: Maschine »Ein —Aus«
sowie Horizontal- und Vertikalver-
stellung der Schleifscheibe, außer-
dem Schärfeneinstellung derKamera
und des Bildschirmes. Auf dem Bild-
schirm (von der Maschine räumlich
getrennt) sind die Schleifscheibe
Werkstück und Schablone sichtbor.
Arbeitsbeispiele Blatt 8
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Schleifmuster Blatt 1
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Schleifmuster Blatt 2
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Sonderzubehör
Sonderzubehör
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SONDERZUBEHÖR
001 Lamellenblöcke
in verschiedenen Größen
Sonderzubehör Blatt 1
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021 Naßschleifeinrichtung
komplett mit zusätzlichem
Permanent-Durchlauf-Filter
022 Normale Naßschleifeinrichtung
bestehend aus Wasserkasten mit ein-
gebauter Kläranlage, elektr. Kühl-
mittelpumpe, Spritzwasserschutz mit
Blechen,Spritzdüse und Rohrleitungen
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023 Spezi al-Naßschleifeinrichtung
bestehend aus Universal-Reiniger
zur kontinuierlichen Reinigung von
umlaufenden Flüssigkeiten, elektr.
Kühlmittelpumpe, Spritzwasserschutz
mit Blechen, Spritzdüse und Rohrlei-
tungen. Die Gesamtanlage arbeitet
vollautomatisch, bedarf also keiner
besonderen Wartung.
Sonderzubehör Blatt 2
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008 Abrichtgerät für Schleifscheiben-Stirnflächen. Mehrere Schleifscheiben zu
einem Schleifscheibensatz zusammengesetzt, können gleichzeitig mit einer Hand-
griffbetätigung abgerichtet werden. Je nach Bedarf des Schleifvorganges ist das
Abrichten für gerade oder mit Freiwinkel versehene Schleifscheibenformen
einstellbar.
013 Präzisions-
Auswuchtwaage
zum Auswuchten
der Schleifscheibe
031 Schleifscheiben-
Aufnahme
009 Hydraulisch-automatisches Schleifscheiben-Abrichtgerät für Kurven- und
geradlinige Profile. Die Übertragung der gewünschten Profilform auf die Schleif-
scheibe wird von einer Meisterprofilschablone im Übersetzungsverhältnis 1:1 vor-
genommen. Das Gerät wird auf den Spindel kästen der Horizontal-Schleifmaschine
oberhalb der Schleifscheibe montier* und an die Hydraulik bzw. an die Hydraulik-
pumpe der Maschine selbst an geschlossen. Die Geschwindigkeit des Abricht-
Diamanten ist stufenlos regelbar.
010
Normal-Abrichtgerät
auf Schleifspindel-Kasten
aufgebaut
028 Winkel-Abrichtapparat
auf Schleiftisch oder
Magnetspannplatte aufsetzbar
Sonderzubehör Blatt 3
015 Sinus-Schraubstock, schwenkbar von 0° bis 60c nach »Sinus-
Einstellung«; Spannweite = 700 mm; Backenbreite = 65 mm; Ganze
Länge = 200 mm; Ganze Breite = 100 mm; Ganze Höhe in 0°-
Stellung = 100 mm.
014 Sinus-Plattenträger mit Magnetspann platte in Arbeits-
stellung auf der Maschine
017 Säulen-Festklemmung. Die Festklemmung bzw. Blockierung der Schleifspindelsäule ver-
hindert die Querbewegung derselben. Beim maßgenauen Einstechschleifen oder Teilungs-
schleifen zwischen Körnerspitzen ist ein Nullstand der Schleifspindelsäule unbedingt er-
forderlich. Die elektr.-automatische Einschaltung der Querbewegung ist nur bei entklemmter
Säule möglich.
016 Sinus-Plattenträger, drehbar und in sich schwenk-
bar, mit aufgesetztem Maschinenschraubstock
018 Einfachschwenkbarer
Teilapparat, hierzu nach
Wahl: Drei backenfutter,
Zangenspannung,
Konuseinsatz, Rundtisch mit
Körnerspitze und zusätzlich
mit verstellbarem
Reitstock oder Stützbock
019 Rundtisch mit Elektromagnetspannplcfte (einschl
Motor). Tischdurchmesser 220, 300 und 400 mm.
020 Horizontal-Teilapparat für direktes Teilen von 2—40
Teilungen nach Rasten oder nach 360°-Teilung und Nonius
mit Ablesung von 3 Bogenminuten.
Sonderzubehör Blatt 4
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033 Obere Einrollvorrichtung,
auf Spindelkasten aufsetzbar
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034 Untere Einroll-
vorrichtung,
auf Schleiftisch
aufsetzbar
032 Säulenschwenkvorrichtung
Die Säulenschwenkvorrichtung (handbetätigt) ermöglicht die Ver-
stellung der Schleifspindelsäule um ± 5' in waagrechter Ebene
zur Arbeitstischlängsachse. Die Verstellung erfolgt nach Sinus-
werten mittels Endmaßen mit Meßuhrkontrolle. Diese Einrichtung
findet in der Hauptsache Verwendung zur schnellen Einjustierung
für stirnseitigen Kreuz- oder Strahl en schliff sowie zur eventuellen
Korrektur beim Profilschleifen.
Obere und untere
Einrollvorrichtung
auf der Maschine
aufgebaut
035 Automatische
Klimaanlage
Bei großen Temperatur-
schwankungen innerhalb
der Fabrikationsstätten
und bei Forderungen
höchster und konstanter
Genauigkeit empfiehlt
sich die Verwendung
einer Klima-Anlage.
027 Höheneinstell-
vorrichtung mit Meßuhr
Sonderzubehör Blatt 5
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025 Elektrische Staubabsaugung mit Wasserabscheidung
026 Meßtisch. Für höchstmögliche Maßgenauig-
keit und Schleifarbeiten in Querrichtung der
Maschine, also mit der Stirnseite der Schleifscheibe
geschliffen, dient der Meßtisch. Nicht nur die
Feinstzustellung ist möglich, sondern man kann
außerdem mit Hilfe von Endmaßen genaue Ab-
stände in Querrichtung schleifen.
1 Meßtisch
2 Meßstange
3 Endmaße
4 Meßuhr
Vioo oder
Viooo Teilung
5 Null- oder Maß-
einstellung der Meßuhr
6 Meßuhrbeleuchtung
7 Elektrische Endschalter-
Sicherung
Konstruktionsänderungen Vorbehalten
037 Automatischer Teilapparat mit Gegenhalter auf Schleiftisch aufgebaut
Sonderzubehör Blatt 6
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ELB-SCHLIFF
Edmund Lang
Baben hausen-H.
Betriebsanleitung
zur
Staubabsaugung
Die von uns gelieferte Staubabsaugung beruht auf folgendem
Prinzip:
Die mit ochlaifstaub durchsezte Luft wird durch den Saug-
schlauch, mittels eines Ventilatorrades angesaugt. Bedingt
durch die Umlenkrippen, wird die durch das Flügelrad ange-
saugte Luft in das untere Gehäuse gedrückt und zugleich in
Rotation versetzt. In dem Behälter schlägt die Luft auf ei-
nen Wasserspiegel auf und versetzt durch die Reibung das 'Jasser
in eine schnelle, kreisende Belegung. Durch die nunmehr auf-
treterde Zentrifugal-Kraft wird das Wasser gegen die Außen-
wand gedrückt und klettert an derselben hoch. Da jedoch die
Luft weiterhin ypn oben wirkt, wird der obere Teil des an der
Wand durch Rotation hochlaufenden Wassers wieder nach unten
geschleudert. Dies geschieht fortlaufend, sodaß die mit Staub
durchsetzte Luft unbedingt durch einen Sprühregen hindurch muß.
Der in der Luft befindliche Schlaifstaub schlägt sich, an der
dadurch erreichten, sehr großen Wasseroberfläche nieder. Die
Luft wird zum Austritt aus dem Behälter, durchoehtsprechende
Bleche, umgelenkt und schlägt beim Austritt aus dem großen Be-
hälter auf die Wasseroberfläche des darunter befindlichen,
ebenfalls mit Wasser gefüllten Behälters auf.
Der aus Alu bestehende, demzufolge rostfreie Wasserbehälter ist
bis zur eingeschlagenen Niete (dem Höchstwasserstand) mit Was-
ser aufzufüllen, der darunter befindliche Untersatz ungefähr
bis zur hälfte. Beide Behälter sind wöchentlich zu reinigen
und mit frischem Wasser, dem etwas leichte Seifenlauge zuge-
fügt wird, aufzufüllen. Bei Anschluß des Motors ist unbedingt
auf die, durch einen Pfeil angezeigte Drehriehtung zu achten.
Diese Staubabsaugung hat gegenüber einer Großabsaugung den Vor-
teil, daß sie keine Luft (im Winter Warmluft) dem ^aume ent-
zieht; und die gereinigte Luft infolge der intensiven Berüh -
rung mit dem ,'asser nicht als sogenannte trockene Luft in den
Raum zurückstrebt.
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E3 Impulsgeber für Automatik Senkrecht.
E5 Impulsgeber für Automatik Quer.
E6 Endbegrenzungsschalterbzw. Umschaltung
Querweg nach hinten.
E7 Endbegrenzungsschalter bzw. Umschaltung
Querweg nach vorn.
Eö Eilgang Endbegrenzungsschalter Senkrecht
E9 Endabschaltung für Eilgang Senkrecht
EM Sicherheitsendschalter zum einschalten
der Magnetplatte bei Einschaltung des
Längstisch vorschubs.
EH Endschalter am Querspindelhandrad
zur Verrieglung der Hydraulik bei
eingerastetem Handrad.
E4 Meßuhrkontakt Endabschaltung A utomi tik
Senkrecht.
Venreedet/Ir Bohntna
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(T) Pumpenmotor
(2) Quervorschubmotor
(3) Spindelmotor
© Eilverstellmotor Senkrecht
(5) Beistetlgetriebe
MaBgenoeigkeit für
nicht W. MaBe zw
bec-beilet FlMen
- KugeHg£ohrg.
FeettHi
ScMebeeHz
Laufen's
Zuetg
+ 0,15 mm Gew./Abm.
Mar X - 100mm
Stück.
BBertOO-tSOmm
*. 0.3 mm
über 250 mm
Uferktfoff
Dal Harne yitttgJir
Änderungen
ELB-SCHLIFF
Edmund Lang
Babenhausen / Hessen
Benennung_____
i213.60.fo.
Gegenetaec
*4_____U
Normgepr\
Abmeeeung Horm Bez
Gruppe_____________________
Bmumaier-
Anordnung der Endschalter
Hr.
B 122
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Präzisionswuchtwaage NO 0-2
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Bedienungsanleitung
zur Prrzisions—Schnellwuchtwaage, Type NG, Größe 0,1,2,3,4
Zweck und Hauptmerkmale der Wuchtwaage:
Die Wuchtwaage ist ein Prüfgerät, mit dem rotierende Körper, deren
Verhältnis von Breite zum Durchmesser etwa 1:3 und weniger be -
trägt, genau und schnell gewuchtet werden können.
Der Wiegerahmen ist von gehärteten Stahlschneiden und Achatpfannen
gelagert, wodurch die Reibungsarbeit sehr gering ist. Die
Schwerpunktsverlagerung kann auf Grund dessen einwandfrei ermit-
telt werden. Die Ablesung des Unwuchtmomentes erfolgt direkt
in cmg am Schiebegewicht.
Aufstellen der Wuchtwaage:
Die Wuchtwaage kann auf jeden festen Tisch aufgestellt werden.
Der Wiegerahmen der Wuchtwaage wird einigermassen nach einer
Wasserwaage ausgerichtet, d.h. der Grundrahmen wird entsprechend
an den drei Ecken unterlegt.
Einstellen der Wuchtwaage bei Inbetriebnähme:
a) Grösse 0
Das Laufgewicht ist mittels Betätigungsknopf nach links zum
Anschlag in O-Stellung zu fahren.
b) Grössen 1 und 2
Einstellung des Laufgewichtes wie bei Grösse 0 und Umlegen des
rechts am Wiegerahmen angeordneten Umschlaggewichtes nach links,
so dass die Zahl umgekehrt ist.
c) Grössen 3 und 4
Das Hauptlaufgewicht ist auf die äusserste linke Stellung
(Null-Rast) mittels der am Gewicht befindlichen Schneide einzu-
stellen und dem Feinlaufgewicht ebenfalls in die äusserste linke
Stellung (Null-Stellung) mittels Randelknopf zu bringen.
Spielt der Wiegezeiger an der Skala am vorderen Grundgestell-
ständer hierauf nicht auf Null ein, wird diese Abweichung mittels
der beiden am linken Wiegerahmenende angebrachten Einstell-
rändelmuttern ausjustiert. Hierbei ist zu beachten, dass die
yuttern gegeneinander gekontert werden.
Nun prüft man die Empfindlichkeit. Diese wird durch das Höhen-
gewicht, das an der hinteren Wiegerahmenwange vertikal verschieb-
bar angebracht ist, eingestellt. Je höher dasselbe steht, desto
empfindlicher ist die Waage. Es darf jedoch nicht zu hoch gestellt
werden, da sonst der Wiegerahmen ins labile Gleichgewicht kommt,
in dem der Zeiger nicht mehr auf Null zurückgeht. Die Empfind-
lichkeit kann also nach Bedarf mehr oder weniger gross einge-
stellt werden.
- 2 -
rhinmakpr ru
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Einlagerung:
Zum Einlagern der zur ».uchtung kommenden Körper muß ein vorjciu?iftsmäßiger
Wucht.dorn gemäß Seite 5 Abb. 1 verwendet werden, besonders ist auf den Durch- '
messen "d" zu achten und gen^u maßhaltig zu bearbeiten, weil damit das fa«t
indifferente Gleichgewicht gen ahrt wird. Zwischen den Erddurchmessern ”d’’
kann der Wuchtdorn nach Maßgabe der Prüfkörperbobrungen beliebig geformt soin.
Auf diesen Dorn wird der V.'ucLtkürper leicht haftend aufgesteckt. Wenn Körper
gewuchtet werden, deren Bohrung kleiner als das haß "d" ist, verwendet man
einen Wuchtdorn gemäß Seite 5 Abb. 2. Vor dem Einlagern, sowie jeweils in Ru-
hestellung, wenn die Waage nicht benutzt wird, i.t der Wiegerahmen zu arretie-
ren.
Wuchtvorgan^:
d) Feststellen der Unwuchtrichtung:
Nach dem Einlagern des Körpers in die Dornlager des Wiegerahmens wird die Ar-
retierung geöffnet und der Ausschlag des am Wiegerchmens angebrachten Zeigers
beobachtet. Zeigt derselbe nacn recht. , so liegt die Unwucht des Körpers auf
der linken Seite. Schlägt der Zeiger nach IJnks aus, befindet sich die Un-
wucht auf der rechten Seite. Mit jeweiliger Zwischenarretierung oder Anhalten
des Wiegerahmens mit der linken Land «n der linken V»iegerahmens eite dreht man
an d?m nach unten in die Waage eintauchenden Teil des Körpers in der Richtung,
nach der der Zeiger ausschlugt, bis der Zeiger auf Null der Skala einspielt.
Der Schwerpunkt liegt dann genau senkrecht unter der Schneidenmitte. Der Wie-
gerahmen wird wieder arretiert. Der rote Kerbnagel an der vorderen Wange des
Wiegerahmens gibt die Richtung der leichten Seite der Schleifscheibe an. Die-
se Richtung wird markiert (Kreide oder Farbstift). Nun dreht man den Körper
im Uhrzeigersinn um 90°, so daß die vorher angezeigte leichte Seite vor der
Spitze des rechten Ilorizontalzeigers liegt. Bei Teilen, die durch Abnehmen
(Bohren oder Schleifen) an der schweren Seite ausgeglichen werden, bringt man
nunmehr mit dem linken Horizontalzeiger ebenfalls eine Markierung1 an, die so-
mit 180° gegenüber der leichten Seite liegt.(Schwerpunkt).
Es kann auch der Fall eintreten, daß bei Einlagerung eines Prüfkörpers der
Zeiger nicht ausschlägt. Hierfür gibt es zwei Ursachen:
1 .) völlig unwuchtfrei
2 .) zufällig wurde der Körper mit genau senk-
rechter Schwerpunktrichtung eingelegt.
Es empfiehlt sich deshalb, in jedem Falle die Schwerpunktmarkierung, wie oben
be shrieben, vorzunehmen und die Schwenkung um 90° durchzuführen. Zeigt sich
ein Zeigerausschlag, wird die nun bereits zorizontal gerichtete Unwucht, wie
nachstehend unter c beschrieben, gewogen.
e) Messung der Unwuchtgröße: Nach Lösen des Arretierstiftes wird nunmehr der
Zeiger nach rechts ausschlagen. Durch Drehen an dem Rändelknopf wird das
Laufgewicht nach rechts verschoben, bis der Zeiger wieder in der Mull-
Stellung ist. Leicht bei den Größen 1 und 2 die Skala für den Ausgl< ich
chipm
ker.ru
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des Unwuchtmomentcs nicht aus, dreht man dieselbe wieder in di®
Nullstellung und schläft das Umschlaggewicht nach rechts um.
Danach kann man wieder mit dem Laufgewicht regulieren, bjs der
Zeiger auf Kull zeigt. Es muss dann zu dem auf der Skala abge-
lesenen Viert der auf dem Umsohlaggewicht ablesbare Wert, zugerech-
nct werden.
Bei den Grössen 3 und 4 kann das Hauptlaufgewicht nach rechts
um j ewe iTs e inen fes Veh ablesbaren Wert verschoben werden. Reicht
somit das Moment des Laufgewichte«- nicht für den Ausgleich der
Unwucht, dreht man dasselbe auf die Null-Stellung zurück und
rastet das Hauptgewicht soweit nach rechts, bis mit dem Laufge-
wicht die Unwucht vollständig ausgewogen werden kann.
Zu dem darauf abgelesenen Wert addiert sich noch der unter der
eingerasteten Schneide ablesbare cmg-Wert.
Der Massenausgleleh:
f) Für Körper, bei denen die Korrektur durch Ausgleichsoohrung
an der Schwerpunkt-Seite oder Ansatzgewichte an der leichten
Seite erfolgen soll.
In weicher Weise der kassenausgleich erfolgen soll, hängt von der
Form des Prüfkörpers und den Löglichkeiten, denselben anzubringen
ao. Auf jeden Fall legt man grundsätzlich den Ausgleichsradius r
in cm fest, auf dem der Massenausgleich vorgenoimncn werden soll.
(Vergl. hierzu Seite 6 Abb.5)- Wird bei der Wuchtung beispiels-
weise ein Unwuchtmoment von 2400 emg festgestellt und für den
Ausgleich ein Radius von 12 cm vorgesehen, do ergibt sich für den
Unwuchtausgleich
in diesem Falle G*
In diesem Beispiel müssen also auf Seite 6 Abb. 3, bezogexi im
Punkt A 200 g abgebohrt oder, wenn der Unwuchtausgleich durch
Ansetzen von Material erfolgen soll, in Punkt B, also 180°
gegenüber, ein Gewicht von 200 g angebracht werden. Ist an
Schwungrädern, Riemenscheiben oder dergleichen die Übermasse
herauszubohren, so können wir für verschiedene Bohrerdurchmesser
Gewichtstabellen liefern, die jeweils die erforderlichen
Bohrtiefen angeben. Ebenso ist es möglich, Ansatztabellen zu
übersenden, wenn man einen einheitlichen Materialquerschnitt
für die Ausgleichsgewichte verwendet. In diesem Fall ergibt sich
aus der Tabelle unmittelbar die Länge des Gewichtes.
g) Für Schlexfscheiben vor Rund- und Flächenschleifmaschinen
oder sonstige Teile, die zum Unwuchtausgleich Ausgleichsnuter
mit verschiepbaren Gewichtssegmenten besit zen.
Die Schleifscheiben sind vorwiegend auf Flansche gespannt, damit
ein genauer Sitz auf der Schleif-pindel erzielt wird und dieselbe
des häufigen Wechsels wegen nicht allzu starker Abnutzung unter-
worfen ist. Zum Wuchten dieser Scheiben ist der Wuchtdorn so ausge-
bildet, dass die Schleifscheibe einschliesslich Flansch eingelagert
werden kann. Der Flansch selbst ist mit einer oder z.vei suhwalben-
schwarizförmigen Ausgleichsnuten versehen, in die je 2,3 und 4
gleich schwere Gewichte elngeschrauot sind. Vor Beginn der
Wvchtung werden die**© Gewichte herausgenommen bzw. bei zwei
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chipmaker.ru
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Gewichten 180° gegenüberliegend eingestellt, bei 5 Gewichten
gleichmässig verteilt (1200). Hierauf erfolgt di9 Auswuchtung
wio bereits beschrieben. Her Uassenausgleich erfolgt durch
Verschieben der Gewichte zur leichten Seite, ausgehend und in
gleichem Abstand von der Markierung (leichte Seite) bis die
Gleichgewichtslage der Schleifscheibe err icht i*»t. Auf V/unsch
liefern wir Ihnen kostenlos Tabellen und Winkelmesser mit
Ihren Werten, anhand deren Sic direkt den Winkel in Grad ablesen
können, in dem die Gewichte zum genauen Wuchtau''gleich einge-
stellt "ein müsren. Die Einstellung selbst erfolgt unmittalbar
nach dem auf die Nute aufgelegten Winkelmesser, der ebenfalls
in der Lieferung einbegriffen ist (Seite 6, Abb. 4).
Für die Schleifscheiben, deren Flansche nach DIN genau fest-
gelegte Au^gleichsnuten und Ausgleichsgewichte besitzen, ver-
fügen wir über eine grössere Anzahl von Tabellen (Au-”'chnitt
aus einer Tabelle siehe Seite 6, Abb. 4). Es ist uns zur
Lieferung lediglich die Mascbinentype und das Baujahr mitzu-
teilen. Bei älteren Maschinen jedoch, deren Nuten nach Werks-
normen des Heretwllungswerkes angefertigt wurden, benötigen wir
zur Lieferung der Avegleichstabellen und Winkelmesser den
mittleren Durchmesser der Ausgleichsnut, die Anzahl und das
Gewicht der einzelnen Ausgleichssegmente (siehe Erläuterung«'-
skizze). Sind die Nuten bei älteren Schleifscheibenflanschen
nicht vorhanden, so empfiehlt eich, diese nachträglich einzu-
drehen. Auf Wunsch geben wir hierfür Auskunft über die Eormalab-
messungen nach DIN.
Anmerkung;
Werden Schleifscheiben gewuchtet, die unter Was^crzufuhr arbeiten,
(haB&chliff), muss beachtet werden, vor Stillsetzen der Schleif-
scheibe die Naßschleifcinrichtung (pumpenmotor) abge^tellt wird
und die Schleifscheibe ohne weiteres Wasserzufuhr kurze Zeit
läuft. Hierdurch gibt die Schleifscheibe den größten Teil des
im Gefüge aufgesaugten Wassers ab. Bei einer mit Was?er ge-
sättigten Scheibe erfolgt je nach augenblicklichem Stand derselben
ein Fachsickern, so dass ein Schwerpunkt entsteht, der dio
Wuchtung illusorisch macht.
Kassenaygglfeich boi Schleifscheiben in Schleifmaschinenfabriken.
Nach DIN müssen Schleifscheiben vom Herstellerwerk mit einer der
Grösse der Scheiben entsprechenden Toleranz vorg^wuchtet werden.
Die verbleibende Aestunwucht darf nicht grösser sein, als die
nach DIN vorgesehenen Ausgleichsnuten und Gewichte der Schleif -
scheibenflansche auszugloichen gestatten. Der Masrenausgleich
hierfür findet in der Nähe der Bohrung statt und wird durch Blei,
das in ein eingemeiseltes Loch gegossen oder gestemmt wird, vor-
genommen. Im Prinzip erfolgt die Umrechnung des Wuchtausgleiches
wia bei "Ma*isenau°gleich f)M beschrieben. Allerdings muss hierbei
noch das Gewicht des herausgemeiselten Schleifscheiberimaterials
addisrt werden. Da sich des spez. Gewicht von Blei zur. Schleif-
scheibcnmaterial im Durchschnitt etwa wie 6:1 verhält, so zählt
man zu dem ermittelten Ausgleichsgewicht 1/6 dazu.
Beispiel: Nach Anzeige der Wuchtwaage befindet sich auf den vorge-
seheren Ausgleichsradius bezogen in dor Schleifscheibe eine Unwucht
ven 120 g. Hierzu addiert man 1/6 von 120 = 20 g, so da^s in der
Scheibe zum Gewichtsau’-gleioh 140 g Blei eingestemmt worden
müssen.
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Type Prüfdorn Prüfkörper
1 4 a Gewicht max. D mnx. B max.
NG 0 100 6 _1 1 kg 175 mut 70 mm
KG 1 178 15 15 20 kg 320 mm _ 14Q mm
KSn1 200 15 15 20 kg 320 tun 170 nm
• ctvlie 288 20 30 35 kg 350 mm 230 mm
KG 2 288 30 30 100 kß 620 mm 230 mm
288 J5O JO 150 kg 620 mm 230 mm
NG 2a’ 420 28 30 100 kg 620 mm 360 mm
NG 2b 348 30 30 100 kg 620 mm 290 mm
NG 2c 478 40 30 100 kg 620 mm 420 mm,
KG 2c 478 40 30 200 kg 620 mm 420 nm
VurCti KG 2f 448 45 30 150 kg 620 mm 390 mm
KG 3 412 30 30 150 kg 820 mm 360 mm
NG 31 503 50 40 350 kg 700 mm 420 mm
KG^31 _5O3 ..50 „40 500 kg 820 mm 430 mm
NG 3k 656 55 40 350 kg 820 mm 550 mm
NG 3i 768 50 40 350 kg 820 mm 680 mm
NG 4 512 50 40 300 kg 1120 mm 440 mm
NG 4a 512 50 40 300 kg 1500 mm 440 mm
Diese Prüfdornabmeseungen gelten auch für die Type GS und G
Abb. 2
Büchse mit Sohiebesitz auf
Dorn
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Beispiel eines Ausgleiches
in Riemenscheiben oder
ähnlichen Körpern
Abb. 3
2400 cmö
Ablvsewort:
Ausgleichs»
radius:
Das Ausgleichsgewicht er-
gibt sich mit:
12 cm
0 - a-°.° = 200 e
Unwucht
( i^he Saite 5» Abschn.f)
leichte
eite
Beispiel eines UnwuohtauqgleiGhcs bei Schleifscheiben nrch
Winkoltabe?.le
Ablesung au Laufgewicht: 290 emg
Im Plansch ist eine Nut mit mittlerem
Durchmessar d = 120 mm
darin werden 2 Gewichte A 52 g
vwmchoben.
Gewichtssegmento
?ie---chte
0 0 p
Ab
Zugehöriger Einntellw1nkel
aur der Tabelle
290 omg......62° 19'
Vinkeltabolle
eng Winkel0
260 65° 20'
270 64° 20»
260 63° 20»
290 62° 19’
300 61° 19»
310 600 10»
Sch ferpniAi/"
ri
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Winkeltabelle für
Schleifseheibenwuchtung
Für Auswuchtwaage NG 1
5 Gewichte 4 25 g d =« 124,5 mm
cm g cC°
10 62,1
20 64,2
50 66,2
50 70,2
~6C 72,1
'70 74,0
80 75,9
90 77,8
100 79.7
110 81 .6
120 83,5
130 85,4
140 87,2
1.5.Q 89,0
cm g cC° cm g
160 89,1 320 58,0
17G 87,4 330 55,9
Tso q 85,5 340 55,7
190 83,7 350 51,5
200 81,8 360 4*t9_
210 79,9 370 46,4
220 78,0 380 43,9
230 76,1 390 41.1
240 74.2 400 38,3
250 72,3 410 35,2
260 70,4 420 51,8
270 68,4 430 28,3
280 66,4 440 24,1
200 64.4 450 18.6
300 62.3 460 11,5
_210 60,2
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Die Gewichte sind jeweils nacn der, über der
entsprechenden Tabelle befindlichen Skizze
einzustellen
ELB^CHLIFF BABENHAUSHI
Jchnierstofitabelle f’ir J L B
Schnier- steilen Art der Schmierung farbige Kennzeichen Viskosit t /CzOz^*-iZ Tropfpunkx J
P^,’<a4 c^< ( 4-5 3°z 50° J ”1
Höhen'rerstell- andschr ierung rot 29-37 cJT 50° : “
spindel 25-31 c3tz 1 9° 1
fl fiz>v^> O-< <Ha9-> 1-0 A c^o, ftorJts) A-c< ' JaÄ -v l> Hyiraulik Ti ?chf :>hrungsbahn .^uerf'ihrungsbahn AUtOU. UnlaufSchmierung rot 4-5B°/5O° C 29-37 JSt/' 9° J 25-31 c3tz'13'° pl
^0^x4 a--4zi -'A UZz/u P ~c^a^
.pir lelkasten- HandSchmierung rot 1-5i-2°/5O° J 1
führur- 29-37 c3t, 30° 25-31 cJt, 1 5)° PI
LUzVUX-ei 3c Mei f spindel- t^L/ — V4tz*tCx>-f U Auton. Umlauf- viele-t 1,2 - 1,4
lagerung Schmierung k- - v o ro O o o
Jie ^eihenfol e der Schnierstoff-Pinnen innerhalb dieser
T ibelle sagt nichts über die Kangwertigkeit ihrer ochnier-
stoffe aus.
t
v
chipmaker.ru ierctofftabelle f;>r 3 L B o h s c h leifnaschin
nrt der ihnierung farbige Kennzeichen Viskosität T* »-v£ * & Tropfpunkx Jhell T'obil-Oil B.
, c^L.1 Ischr.ierung 1 rot 4-5 3° 50° J 29-57 cST, 5)° ’ 25-51 cötz 1 )° Tonna 1 5 JT ?(> -GL3IT- L II I OBIL 9.T.E. Oil, Heavy r.ediun oder 110BIL VACUO- LINH Oil 1409 BP El ; HP 20- oder BP SWg HP 20
Cc^< MUt Oll. ,uf Schmierung rot 4-5f°/5O° C 29-57 CSt/50° 1 25-51 cSt/IJO0 To na 1 55 r GL.-IT- II IOBIL L’.T.E. Oil, Heavy r.ediun oder tobil VAcro- Ll.r Oil 1409 BP EHE Hl 20- oder BP EHE HP 20
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