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Text
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umu
WMW-Export-Import
Volkseigener Außenhandelsbetrieb
der Deutschen Demokratischen Republik
DDR — 104 Berlin
Chausseestraße 111/112
VEB Präzisionsdrehmaschinen
DDR - 9102 Limbach-Oberfrohna
Dr.-Nuschke-Straße 55
Telefon: 24 27
Telegramm: Präzima Limbach
Nr. Ke 25/86 III 27 28 186 10000 380
Präzisionsdrehmaschine
^30/ Typ MD65
3
Bedienungsanleitung
und Ersatzteilliste
I
.1
Wir bitten Sie,
vor der Inbetriebnahme Ihrer neuen Präzisionsdrehmaschine
diese Bedienungsanleitung und die Hinweise sorgfältig zu
studieren.
Damit werden Ihnen alle Funktionen der Maschine umfassend
erläutert, und Sie sollen Sicherheit im Gebrauch erlangen.
Sie haben eine Präzisionsdrehmaschine erworben, die von
Fachleuten konstruiert und gebaut wurde, denen Präzision zur
Tradition geworden ist. Die übersichtliche Anordnung der
Bedienelemente und die Kompaktbauweise der Drehma-
schine ermöglichen Ihnen nach kurzer Übungszeit die Ferti-
gung präziser Werkstücke. Es lohnt sich, einige Probestücke
anzufertigen, um dabei gewisse Fertigkeiten in der Bearbei-
tung zu erlangen.
Übung ist immer ein guter Lehrmeister!
Weiterentwicklungen im Sinne des technischen Fortschrittes
behalten wir uns vor. So können geringfügige Abweichungen
in den Darstellüngen und Beschreibungen entstehen.
Wir wünschen Ihnen jetzt viel Freude bei Ihren Arbeiten!
Inhaltsübersicht:
Seite
Technische Daten 2
Nomnalzubehör 4
Sonderzubehör 5
Montage und Aufstellung 7
Sicherheitshinweise 8
Maschinenbeschreibung und Bedienungselemente 9
Inbetriebnahme 16
Wartung + Pflege 19
Drehen in der Praxis:
Drehmeisel und Einsatzwerkzeuge 22
Längsdrehen 24
Plandrehen 24
Drehen mit manuellem Vorschub 24
Drehen mit automatischem Vorschub 25
Drehen im Futter 25
Drehen zwischen den Spitzen 26
Kegeldrehen 27
Gewindeschneiden 28
Fräsen 29
Wahl der günstigsten Einstelldaten 30
Diagramme für Einstelldaten 31
Explosionszeichnungen + Stücklisten 35
Ersatzteilbeschaffung
HOBBVaWEL
1
Technische Daten
Daten allgemein:
Spitzenhöhe
Spitzenwerte
Drehdurchmesser über Support
Plansupport Verstellweg
Längssupport Verstellweg
Bezifferte Skalen, Teilung
Elektro-Anschluß: Spannung
Nennauf nähme
Nennleistung
Aufstellfläche
Masse
65 mm
300 mm
62 mm
80 mm
55 mm
0,025 mm/Teilstrich
220 V 50 Hz (nur für Wechselstrom)
435 W
250 W
800 x 280 mm
45 kg
Technische Ausführung:
Spindelstock: Spindelkopf mit Futterflansch und Morsekonus MK 2. Spin-
deldurchlaß 12 mm 0. Hauptspindellagerung: nachstellbare
Präzisionskegelrollenlager.
Drehzahlen an der 250, 500, 1000, 2000 U/min
Hauptspindel: Kraftübertragung durch Keilriemen
über Stufenscheiben, federgespannt.
Vorschubgetriebe 0,16 mm/U Schruppen
mit 2 Vorschüben: 0,08 mm/U Schlichten
Gewindesteigungen: metrisch 0,2 - 3,0 mm = 18 genormte Steigungen
zöllig 11-22 Gang/Zoll = 10 Steigungen.
modul 0,1 - 0,6 = 8 Steigungen
Reitstock: Werkzeugaufnahme Morsekonus 1. Pinoiendurchmesser
22 mm. Pinolenhub 40 mm. Max. Bohrtiefe 35 mm.
Werkstückspannung - im Dreibackenfutter mit Innen- und Außenbacken
je nach - zwischen Spitzen
Bearbeitungsart: - mit Spannzangeneinrichtung
Werkzeugspannung: - im Spezial-Mehrfachstahlhalter
- mit Bohrfutter im Reitstock
HBBBVD^^iL
2
Antriebsmotor:
Ein - Aus - Schalter
und Drehrichtungs-
umkehr:
Einphasen-Wechselstrom-Motor
Typ EAM 63 G 2 - k 12 220 V 50 Hz
Nennleistung 250 W
Nennaufnahme 435 W
Drehzahl 2850 U/min
Funkentstört
mit Fliehkraftschalter und
Anlaufkondensator 40 uF 320 V
Knebel-Schaltvorsatz 22,5 mit 2 Stellungen,
ausgerüstet mit Stößeltaster A 31 250 V 10 A
Die Schalter sind in jeder Lage bis zum Anschlag zu drehen!
Verdrahtungsplan:
______________HOBBVO^^iZ_
3
Maschine mit Normalzubehor
Abbildung 1
Zur Grundausstattung der Heimwerkerdrehmaschine gehören:
1 Feste Zentrierspitze MK 1
1 Mitlaufende Zentrierspitze MK 1
1 Satz Wechselräder für die angegebenen Steigungen
1 Laufbüchse für Wechselräder
1 Futterschlüssel für Dreibackenfutter
3 Außenbacken für das Dreibackenfutter
_HOBWffiaSE
4
Sonderzubehör
Spannzangeneinrichtung
Abbildung 2
Diese Spannzangeneinrichtung zeichnet sich durch hohe Rundlaufgenauigkeit
aus. Es können Spannzangen für Druckspannung nach DIN 6343 eingesetzt wer-
den. Sie sind lieferbar von 3-12 mm (17,5 x R 2, DIN 6343).
Zum Anbau entfernen Sie das Dreibackenfutter und setzen die Spanneinrichtung
(3) auf die Außenzentrierung. Mit 3 Schrauben und Muttern wird die Spanneinrich-
tung wie das Futter befestigt.
Zum Einsetzen der Spannzangen (1) schrauben Sie die Druckmutter (2) voll-
ständig ab. Es genügt, das Werkstück durch Rechtsdrehen der Druckmutter zu
spannen.
Beachten Sie: Nur die entsprechende Spannzange für den dazu passenden Werk-
stückdurchmesser benutzen!
_______________________________HOBBVn^Ä^_________________
5
Zubehör zum Spitzendrehen
Um mit der Heimwerkerdrehmaschine Werkstücke zwischen Spitzen zu drehen,
benötigen Sie:
(1) Feste Zentrierspitze MK 2 (in die Hauptspindel einsetzen)
(2) Mitlaufende oder feste Zentrierspitze MK 1 für Reitstock (Normalzubehör)
(3) Mitnehmerbolzen (in Futterflansch einschrauben)
(4) Sicherheitsdrehherz (Mitnehmerscheiben) für den entsprechenden Dreh-
durchmesser
Das Umrüsten der Maschine wird später näher beschrieben.
Fräseinrichtung
Sie benötigen, um Fräsarbeiten durchführen zu können, folgende Zubehörteile:
(1) Spannwinkel
(2) Befestigungsschrauben
(3) Maschinen-
schraubstock
50 mm Spannweite
Die Maschinen-
umrüstung und
Bearbeitungshinweise
sind ebenfalls in
dieser Anleitung
erläutert.
Zustellbewegung
Abbildung 4 mittels Ptansupport (Leitspindel)
HOBBVDWÄfiL
6
Montage und Aufstellung der Maschine
Ihre Drehmaschine ist in Kompaktbauweise ausgeführt. Der Räderkasten (Teil 9
Antriebsabdeckung) und die Spannzeuge werden lose im Transportbehälter mit-
geliefert.
Bereiten Sie zuerst die Aufstellfläche für Ihre Drehmaschine vor.
Die Aufstellfläche (ein Tisch.oder die Werkbank) muß eben, erschütterungsfrei und
stabil sein. Schwingungen beeinflussen die Arbeitsgenauigkeit und die Sicherheit!
Mit zwei Schrauben 0 8 mm verschrauben Sie die Maschine fest auf der Fläche.
Prüfen Sie, daß die Fußplatte auf der gesamten Fläche aufliegt.
Der Räderkasten wird von oben aufgesteckt und das Schiebescharnier an der
Motorplatte mit zwei dafür vorgesehenen Schrauben befestigt. Zum Öffnen wird
der Räderkasten nach oben geführt und nach links ausgeschwenkt. Er muß stets
geschlossen sein, wenn mit der Maschine gearbeitet wird.
Der Betätigungshebel für die Kupplung (Teil 3) wird in die Gewindebohrung einge-
schraubt. Die Bediengriffe der Handräder werden mit einem Maulschlüssel in die
Handräder eingeschraubt.
Die Maschine hat eine Anschlußleitung mit einem Schutzkontaktstecker. Achten
Sie darauf, daß sich die Kontaktsteckdose, über die der Anschluß erfolgen soll, in
Reichweite der Maschine befindet
Alle Blankteile sind bei Lieferung mit einem Rostschutzfett konserviert. Dieses Fett
bewirkt keine Schmierung der Gleitflächen. Es muß deshalb an allen Blankteilen
mit Petroleum abgewaschen werden.
Wichtig: Verwenden Sie dazu kein Waschbenzin, Trichloräthylen, Aceton oder
andere Lösungsmittel! Nun müssen alle Blankteile und besonders die Gleitflächen
mit säurefreiem Öl und Fett beschmiert werden. Bitte auch Schmierplan (Abb. 15)
beachten.
_____________________________________HOBBVBWSiZ._____________________
7
Sicherheits- und
Unfallverhütungshinweise
Denken Sie stets daran, daß
- der elektrische Anschluß nur über eine Schutzkontaktsteckdose erfolgen
darf, die mit 6 A träge, abgesichert ist,
- bei Wartung und Pflegearbeiten die Maschine abgeschaltet und der Netz-
stecker gezogen wird,
- Sie eingespannte Werkstücke nur bei abgeschalteter Maschine messen,
- Werkstücke und das Spannfutter nicht mit der Hand abgebremst werden
dürfen.
Vermeiden Sie das Überstehen der Spannfutterbacken. Achten Sie auf lose
Kleidungsstücke, Krawatten, Hemdsärmel, Schmuck usw. und tragen Sie
einen Haarschutz. Schutzvorrichtungen und Abdeckungen gehören während
des Arbeitens an die Maschine (nie mit offenem Räderkasten arbeiten). Beim
Drehen von sprödem Material (Messing, Grauguß usw.) und beim Werkzeug-
scharfschleifen tragen Sie bitte einen Augenschutz.
Die Späne sind mit Spänehaken, Pinsel oder Handfeger, niemals mit den Hän-
den zu entfernen.
Der Spannfutterschlüssel muß nach Benutzung und nach Beendigung der
Arbeit stets abgezogen werden.
Verlassen Sie nicht unbeaufsichtigt die eingeschaltete Drehmaschine.
8
Maschinenbeschreibung
und Bedienelemente
1 Schalter »Ein-Aus«
2 Schalter für Links- und Rechtslauf
3 Kupplungshebel für Längsvorschub
4 Handrad für Planschieber
5 Handrad für Längsschieber
6 Handrad für die Reitstockpinoie
7 Handrad für die Leitspindel
8 Drehzahl- und Gewindetabelle
9 Räderkasten
10 Hauptspindel mit Futterflansch und Dreibackenfutter
11 Schwenkbares Längssupportunterteil
12 Pinole mit Teilung
26 Verschlußring
HOBBVtMSL
9
13 Elastische Riemenspannung
14 Hauptspindel
15 Räderplatte für Vorschübe
und Gewindesteigungen
16 Keilriemenübersetzung
17 Kupplung
18 Wechselräder
19 Keilriemenscheibe, Hauptspindel
20 Stellring
21 Sechskantschraube M 8
22 Senkschraube M 4
23 Endscheibe
24 Sechskantschraube M 6
25 Schaltring
10
Fußplatte
Die verrippte, damit verwindungssteife Fußplatte, nimmt den Spindelstock-und die
Bettführung auf. In ihr ist der Elektrikteil untergebracht. Damit trägt sie sicher den
gesamten Maschinenaufbau.
Bett
Das Bett ist aus bestem Strangguß hergestellt. Die Führungsflächen sind geschlif-
fen. Durch seine besondere Ausführung ist das Bett sehr stabil und gibt dem Sup-
port und dem Reitstock ausgezeichnete Führungseigenschaften.
Abbildung 7
Kreuzsupport (siehe Abbildung 8)
Der auf dem Bett spielfrei aufgepaßte Kreuzsupport ist aus hochwertigem Grauguß
gefertigt. Durch seine langen Führungen gewährleistet er eine große Genauigkeit
und Stabilität. Auf dem Kreuzsupportunterteil wird der Planschieber in einem
Schwalbenschwanz geführt. Die Zustellung erfolgt über ein griffgünstiges Hand-
rad, an dem ein verstellbarer Skalenring angebracht ist. Auf dem Planschieber ist
der Längsschieber mit Unterteil befestigt. Der Längsschieber wird genau wie der
Planschieber geführt und zugestellt. Zum Kegeldrehen ist das Unterteil bis 45°
schwenkbar gelagert und wird mit 4 Schrauben auf den Planschieber geklemmt.
Auf dem Längsschieber ist der kräftig dimensionierte Mehrfachstahlhalter ange-
bracht.
_____
11
Abbildung 8
Reitstock (siehe Abbildung 9)
Er ist auf dem Bett verschiebbar angeordnet und kann mit einer kräftigen Innen-
sechskantschraube in jeder Stellung geklemmt werden (bitte hier unbedingt Abb.
16 beachten). Die Reitstockpinoie besitzt einen Morsekonus MK 1 und an
ihrem Außendurchmesser eine sehr gut ablesbare Skalierung. Die Zustellung der
Pinole erfolgt mit dem an der rechten Seite des Reitstockes angebrachten Hand-
rad. Die Pinole kann ebenfalls in jeder Stellung mit der oben auf dem Reitstock
befindlichen Innensechskantschraube geklemmt werden. Der Morsekonus wird,
indem Sie die Pinole vollständig in den Reitstock zurückführen, wieder ausgewor-
fen.
Spindelstock (siehe Abbildung 10)
In ihm ist die Hauptspindel in 2 nachstellbaren Präzisions-Kegelrollenlagern gela-
gert. Der Spindeldurchlaß beträgt 12 mm. Im Spindelstock ist der Antriebsmotor
eingebaut. Unterhalb der Hauptspindel wird das Bett in einer Bohrung aufgenom-
men.
^HOBBVlISlSßL_____________________________________
12
Abbildung 9
___________HOBBY
13
Elektrische Ausrüstung
Die elektrische Ausrüstung ist in der Fußplatte verschraubt und vor unbeabsichtigt
tem Zugriff geschützt. Die übersichtliche Schalterplatte mit den griffsicheren Dreh-
schaltern für »Ein« und »Aus« sowie zum Umschalten der Drehrichtung gewähr-
leistet eine sichere Bedienung.
Kraftübertragung
Vom Elektromotor erfolgt die Kraftübertragung mit einem Keilriemen auf ein Vorge-
lege und von dort auf die Hauptspindel. Das Vorgelege ist federnd gelagert und
stellt somit eine elastische Riemenspannung, die sich auf alle Bedienungen selbst
einstellt, dar.
Abbildung 11
__HOBBY
14
Leitspindel
Sie wird in einer kombinierten Gleit- und Drucklagerung im Spindelstock spielfrei
geführt und rechts in der Bettführung zusätzlich gelagert. Eine verschleißfeste
Bronzemutter, welche im Kreuzsupport eingepreßt ist, setzt die Drehbewe-
gung der Leitspindel in die Längsbewegung des Kreuzsupportes um. Rechts ist
auf der Leitspindel das große Handrad mit Skalenring zur manuellen Verstellung
des Kreuzsupportes angebracht. Auf dem linken Zapfen der Leitspindel ist ein
Zahnrad sowie die Kupplung befestigt, über die bei eingeschalteter Maschine die
Vorschubbewegung entssprechend der gewählten Steigung erfolgt. Die spiel-
freie Einstellung erfolgt über Handrad und Sechskantmutter und ist leicht zugäng-
lich.
Abbildung 12
15
Inbetriebnahme
Allgemeines
Überzeugen Sie sich davon, daß
- alle zur Maschine gehörenden Teile sowie das gewünschte Sonderzubehör
vollzählig vorhanden sind,
- die Netzspannung und die Frequenz Ihres Hausanschlusses mit den auf
dem Typenschild angegebenen Werten übereinstimmen,
- die benutzte Schutzkontaktsteckdose mit 6 A abgesichert ist.
Führen Sie eine Funktionsprüfung durch und machen Sie sich mit den Bedienele-
menten vertraut.
Mit dem Schalter 1 wird die Maschine ein- und ausgeschaltet, und der Rechts- und
Linkslauf der Hauptspindel wird durch den Schalter 2 ermöglicht. Vor dem Um-
schalten der Drehrichtung muß die Maschine stets ausgeschaltet werden. Mit dem
Kupplungshebel 3, den Sie erst durch Anheben nach links schwenken können,
werden die Kupplungshälften bei laufender Maschine zusammengeführt. Damit ist
die Vorschubbewegung des Supportes über die Leitspindel eingeschaltet.
Schwenken Sie den Kupplungshebel nach rechts, so rastet dieser wieder in seiner
Aus-Stellung ein und der Vorschub ist ausgeschaltet.
Drehzahlwechsel
Die Maschine ist auszuschalten und durch Ziehen des Netzsteckers gegen
unbeabsichtigtes Einschalten zu sichern. Den Räderkasten heben Sie an und
schwenken ihn nach links aus, damit haben Sie Zugang zum Antriebssystem. Die
Druckfeder der elastischen Riemenspannung (13) ist durch Linksdrehen der
Sechskantmutter zu entlasten. Bitte beachten Sie, daß die Mutter nicht völlig von
der Spannspindel gelöst wird!
Durch vorsichtiges Anheben der Keilriemenspannung ist es Ihnen möglich, die
Keilriemen aus der einen in die andere Lage zu bringen. Die Keilriemen können
entsprechend den auf dem Bedienschild angegebenen Drehzahlen eingelegt wer-
den. Nach erfolgter Drehzahlfestlegung ist durch Rechtsdrehen der Spannmutter
die Keilriemenspannung wieder herzustellen. Die Druckfeder darf nie soweit
zusammengedrückt werden, daß die Windungen aneinander anliegen.
M Motorwelle
Abbildung 13
Riemenspannung
W Hauptspindel
A : 1 250 U/min
A : 2 500 U/min
B:1 1000 U/min
B : 2 2000 U/min
HOBBVDWÄEL
16
Räderwechsel zur Wahl des Vorschubes
und Gewindesteigung
Die Maschine ist auszuschalten, der Netzstecker zu ziehen und der Räderkasten
zu öffnen. Durch das Wechseln der Zahnräder kann die Gewindesteigung be-
stimmt werden. Die Tabelle (Seite 18) zeigt die jeweils notwendige Zahnrad-
kombination. Für eine Steigung von 2 mm benötigen Sie folgende Zahnräder:
Happtspindel (W) 60 Z, Räderplatte (Z 1) 60 Z, Räderplatte (Z 2) 70 Z, Leitspindel
(L) 35 Z (Z = Anzahl der Zähne, aufgeprägt). Es ist hier wie folgt vorzugehen
(siehe Abbildung 14):
Die Riemenspannung (13) ist zu lockern und der Keilriemen von der Riemenschei-
be (19) zu entfernen. Der Stellring (20) ist durch Lösen des Gewindestiftes abzu-
nehmen, die Keiiriemenscheibe (19) und das Wechsefrad (z = 30) von der Welle W
abzuziehen.
Die Sechskantschraube (21) wird gelockert und die Räderplatte (15) nach vorn ge-
schwenkt. Nach dem Lösen der Senkschraube (22) können die Endscheibe (23)
und das Räderpaar (z = 75, z = 20) abgezogen werden. Lösen Sie die Sechskant-
schraube (24) und schwenken das Kupplungsteil (25) nach vorn, können nachein-
ander die Kupplung (17) und das Wechselrad (z = 100) von der Leitspindel
(L) entfernt werden. Das Wechselrad ist mit einem Sprengring befestigt, der durch
leichten Druck mit dem Schraubenzieher abzuziehen ist.
Der Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge beginnt mit dem Aufstecken des
Wechselrades (z = 35) auf die Leitspindel (L) und Sichern durch den Sprengring,
Aufstecken der Kupplung (17) und Befestigen des Kupplungsteiles (25) durch
Festziehen der Schraube (24). Bei ausgeschalteter Kupplung muß zwischen den
freiliegenden Klauen ein Längsspiel von min. 1 mm sein!
Das Räderpaar z = 70 (z2) und z = 60 (z-,) ist auf dem Laufbolzen in der Räderplatte
(15) aufzustecken. Dazu ist die Laufbüchse (aus dem Zubehör) mit den beiden
Rädern so zu bestücken, daß der Bund der Wechselräder jeweils zum Bund der
Laufbüchse zeigt. Die Laufbüchse ist mit dem Bund nach rechts (Bund dient als
Anschlag) aufzustecken und mit der Endscheibe (23) und Schraube (22) wiederzu
sichern. Zuvor müssen Sie den Laufbolzen lockern und im Langloch soweit ver-
schieben, bis das aufgesteckte Zahnrad mit dem Zahnrad auf der Leitspindel in
Eingriff gebracht ist. Dann wird der Laufbolzen durch Rechtsdrehen mit dem
Schraubenschlüssel wieder festgelegt.
Auf die Welle (W) wird das Wechselrad (z = 60) aufgesteckt, die Keilriemenscheibe
(19) und der Stellring (20) angebracht. Anschließend .ist die Räderplatte (15) zu-
rückzuschwenken und mit der Schraube (21) festzustellen. Dabei ist zu beachten,
daß zwischen den Rädern ein gewisses Spiel bleiben muß, um einen leichten und
geräuscharmen Gang der Wechselräder zu garantieren. Das können Sie ganz ein-
fach gewährleisten, indem ein Papierstreifen beim Einschwenken der Räderplatte
zwischen die ineinandergreifenden Zähne gelegt wird. Seine Dicke entspricht dem
erforderlichen Spiel, welches zwischen den Zähnen vorhanden sein muß, damit
ein ordentliches Kämmen der Räder erfolgt. Zuletzt wird der Keilriemen wieder auf-
gelegt und wie beschrieben gespannt.
________________________________HOBBVDWÄ^___________________
17
Abbildung 14
18 W
19
20 IV
Bedienschild MD 65
n/1
0,2
0,25
r__________0,3 .
WA mm/Ö10,35
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Wj 3Ö i 30 0,45
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z2 [ 20' 40 0,6
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0,6 | 55, 50, 601 35
HOBBVDXa/HL
18
Wartung, Pflege und Schmierung
Auch Ihre Drehmaschine unterliegt durch die Benutzung, trotz ausgereifter Kon-
struktion erfahrener Fachleute, dem Verschleiß. Sie können jedoch durch entspre-
chende Pflege die Lebensdauer und die Präzision über lange Zeit erhal-
ten. Reinigen und Schmieren Sie die Maschine nach jedem Gebrauch, vor allem
die am stärksten belasteten Teile. Das Bett muß vor jedem Arbeitsbeginn geölt
werden. Der Kreuzsupport soll leicht gleiten, dazu sind die Spindeln und die
Schwalbenschwanzführungen regelmäßig zu ölen. Die Gewindestifte an den Spin-
delführungen werden herausgeschraubt und in die Ölbohrung werden einige
Tropfen Öl gegeben und die Bohrungen wieder verschlossen.
Die Reitstockpinoie wird durch Herausdrehen entnommen, gereinigt und ge-
schmiert. Das Spannfutter ist nach ca. 25 Betriebsstunden zu reinigen und zu
schmieren. Dazu ist der Spannschlüssel nach links zu drehen bis die Spann-
backen nach außen herausgedreht sind und entnommen werden können. Nach
der Pflege werden die Spannbacken in bezifferter Reihenfolge wieder eingesetzt
(Prüfen Sie den Rundlauf).
Die Hauptspindel ist für 1500 Stunden Betriebszeit dauergeschmiert. Danach
sollte durch Sie oder durch einen Fachmann die Fettfüllung erneuert werden. Dazu
ist der Verschlußring (26) durch lockern des Gewindestiftes abzunehmen. Das
Spannfutter wird vom Futterflansch abgestaubt. Durch die im Futterflansch befindli-
chen Bohrungen hindurch ist es möglich, die drei Innensechskantschrauben
des Lagerdeckels mit dem Innensechskantschlüssel zu lösen. Das Lösen des Fut-
terflansches ist nicht nötig und nicht zu empfehlen, da bei unsachgemäßem Anbau
Rundlauffehler auftreten können. Von der Antriebsseite der Hauptspindel wird der
Stellring abgenommen, Keilriemenscheibe, Zahnrad und Paßfeder werden abge-
zogen. Die gekonterten Einstellmuttern sind abzuschrauben. Danach kann der hin-
tere Lagerdeckel abgenommen werden und die Hauptspindel wird in Richtung
Reitstock mit einem Holz-, Gummi- oder Aluminiumhammer vorsichtig heraus-
geschlagen. Die Wälzlager werden mit Petroleum ausgewaschen und nach dem
Trocknen mit bestem Wälzlagerfett reichlich versorgt. Der Zusammenbau erfolgt in
umgekehrter Reihenfolge. Beachten Sie das Einstellen des Lagerspieles. Alle be-
wegten Teile werden mit säurefreiem Feinmechaniköl entsprechend dem Plan
(siehe Abb. 15, 8) geschmiert. Die Lackflächen werden mit trockenen Putz-
tüchern oder Leder abgewischt, somit erhalten Sie ihre Festigkeit und den Glanz.
Die blanken Teile sind nicht mit Lösungsmitteln oder Wasser zu reinigen.
19
Abbildung 15
Justierarbeiten an den Hauptgruppen
Trotz bester Präzision bei der Fertigung der Heimwerkerdrehmaschine wird nach
längerer Laufzeit ein nicht zulässiges Lagerspiel auftreten. Sie können die Arbeits-
genauigkeit ihrer Maschine wie nachstehend beschrieben selbst wieder herstel-
len:
Hauptspindel
Die Nachstellung zum Verringern des Spieles erfolgt mit den Stellmuttern an der
Antriebsseite. Hintere Mutter durch Linksdrehen lösen. Vordere Stellmutter ent-
sprechend nachstellen. Beide Muttern fest kontern. Die Spindel muß immer relativ
leichtgängig sein! Die Maschine muß stets bei der Drehzahl 2000 U/min einwand-
frei anlaufen, sonst sind die Lager zu fest eingestellt! In diesem Falle Muttern noch-
mals lösen, auf die Spindel mit Holz leicht in Richtung Reitstock klopfen und neu
einstellen. (Nie Stahlhammer verwenden!) Ein erforderlicher Ausbau der Haupt-
spindel ist unter "Schmierung der Hauptspindel” beschrieben.
__JfüWHVZEZZW______________________________________
20
Plan- und Längssupport
Die Schieberführungen können durch Lösen der Sechskantmuttern 1 und Nach-
stellen der Gewindestifte 2 mit Schraubenzieher nachgestellt werden. Dabei stets
darauf achten, daß keine Späne eingeklemmt und die Führungsbahnen sauber
sind.
Handräder zur Anstellung der Supporte
Sollte sich ein größeres Spiel als 2 Teilstriche eingestellt haben, können Sie wie
folgt nachjustieren:
Kontermutter 3 mit Maulschlüssel lösen
Handrad 4 durch Rechtsdrehen nachstellen
Mutter mit Maulschlüssel kontern, dabei Handrad fest gegen spannen.
Leichtgängigkeit von Support und Reitstock
Support und Reitstock haben Klemmschrauben 5 und Abdrückschrauben 6. Die
Abdrückschraube 6 ist zu lösen. Durch vorsichtiges Anziehen der Klemmschrau-
ben 5 mit einem Schlüssel für Innensechskantwird die entsprechende Baugruppe
auf dem Bett festgeklemmt. Bei schwergängigem Lauf kann durch leichtes Anzie-
hen der Abdrückschraube bei gelösten Klemmscheiben das Spiel vergrößert wer-
den.
Vorsicht! - Ein zu leichtgängiger Support beeinträchtigt die Arbeitsgenauigkeit er-
heblich.
Achtung: Abdrückschrauben am Support (6) und
Abbildung 16 Reitstock (6) maximal 1/4 Umdrehung anziehen!
21
Bearbeitungshinweise
Für die vielfältigen Arbeitsverfahren empfehlen wir nachstehend erläuterte Werk-
zeuge:
Drehmeißel
Schlichtmeißel:
(Spitzmeißel):
Seitenmeißel:
(rechts - links)
Abstechmeißel:
Schruppmeißel: wird verwendet, wenn in kurzer Zeit ein großer Span abgetra-
gen werden soll.
Beim Schlichten wird eine genaue und saubere Oberfläche
erzielt.
werden zum Längs- und Plandrehen und zum Ausdrehen von
scharfen Winkeln in rechter und linker Bearbeitungsrichtung
verwendet.
wird zum Einstechen von Nuten und zum Abtrennen von
Werkstücken verwendet. Es ist beim Abstechen zu beachten:
- die exakte Spitzenhöhe des Meißels
- niedrige Drehzahl
- Kühlung des Werkzeuges
Gewindemeißel: Zum Außengewindeschneiden, Anschliff entsprechend der
Gewindeform
Spiralbohrer: Abbildung 18
Zentrierbohrer: Abbildung 19
HOBWim________...
22
Kegelsenker: Abbildung 20
Schaftfräser: Abbildung 21
Einspannen der Drehmeißel und Schneidewinkel
Abbildung 22
Die Schneide des Drehmeißels muß genau in der Höhe der Zentrier-
spitze liegen. Liegt die Meißelschneide zu niedrig, dann müssen Metall-
plättchen unterlegt werden.
Grundsatz: Den Drehmeißel kurz einspannen. Langes Überstehen führt zu
Schwingungen und Ungenauigkeiten.
D/e Schneidenwinkel nchlens/chrccr
den zu bearbeitenden Werkstoffen
_____________ffüWHVZÄWE
23
Diwhea allgemein
liäagwfeghea
Der Drehmeißel wird parallel zur Drehachse bewegt. Der Vorschub et folgt durch
Drehen des Langssupporthandrades oder des Leitspindelhandrades [Die Span-
tiefe wird mit dem Plansupport zugestellt.
Abbildung 24
Plandrehen
Der Drehmeißel wird rechtwinklig zur Drehachse bewegt. Es können sowohl die
Stirnseite des Werkstückes als auch Einstiche und Rillen auf dem Außendurch-
messer bearbeitet werden. Der Vorschub erfolgt durch Drehen des Plansupport-
handrades. Die Spantiefe wird mit dem Längssupport zugestellt.
Abbildung 25
D-Tehen, manuell
Durch Betätigen der Handräder am Kreuzsupport (Längs und Plan) oder an der
Leitspindel können alle Dreharbeiten von Hand (außer Gewindeschneiden) erfol-
gen.
24
Drehen mit automatischem Vorschub
Beim Drehen mit dem automatischen Vorschub erhält man eine gleichmäßige
Oberfläche. Zur Verfügung stehen zwei Vorschübe:
0,08 mm/U (geeignet zum Schlichten) und
0,16 mm/U (geeignet zum Schruppen)
Die Einstellung der Vorschübe erfolgt durch Wechselräderkombinationen entspre-
chend derTabelle am Bedienschild. Zum Einschalten des automatischen Vorschu-
k bes wird bei laufender Maschine der Kupplungsschalthebel angehoben und nach
J. links bewegt. In ”Aus-Stellung” ist der Hebel arretiert und ein unbeabsichtigtes Ein-
schalten des automatischen Vorschubes ist unmöglich.
'1
$
Drehen im Futter
Das Dreibackenfutter ist zum Drehen das gebräuchlichste Spannzeug.
Abbildung 26
Werden lange Werkstücke bearbeitet, wird eine Zentrierspitze in der Reitstock-
pinole als Gegenlager verwendet. Dazu ist stirnseitig am Werkstück eine Zentrier-
bohrung anzubringen (siehe Abbildung 27).
25
Abbildung 27
Drehen zwischen Spitzen (siehe Abbildung 3)
Werkstücke, von denen eine hohe Rundlaufgenauigkeit gefordert wird, werden
zwischen zwei Spitzen bearbeitet. Zur Aufnahme wird in beide plangedrehten
Stirnseiten je eine Zentrierbohrung gebohrt, deren Tiefe sich nach der Größe
des Werkstückes richtet. In den Sicherheitsmitnehmer, welcher auf das Werkstück
aufgespannt ist, greift der im Futterflansch eingeschraubte Mitnehmerbolzen ein.
Die feste Zentrierspitze im Reitstock gleitet in der Zentrierbohrung des Werk-
stückes. Diese Stelle sollte gut geschmiert werden.
Mit folgenden Handgriffen ist die Maschine auf das Drehen zwischen Spitzen um-
zurüsten:
a) Entfernen des Verschlußringes durch Lösen des Gewindestiftes M 3
b) Entfernen des Drehfutters durch Lösen der 3 Sechskantmuttern M 6
c) Einsetzen der festen Zentrierspitze M 2 in die Hauptspindel. Bitte den Konus
und die Spitze gut reinigen.
d) Einstecken des Mitnehmerbolzens in eine der drei Befestigungsbohrungen
des Drehfutters und verschrauben mit einer Mutter M 6
e) Aufspannen des Sicherheitsmitnehmers auf das Werkstück
f) Einsetzen der Zentrierspitze MK 1 in die Pinole des Reitstockes. Es ist
ebenfalls auf Sauberkeit des Konus und der Zentrierspitze zu achten.
HOBBVOWÄ^
26
g) Werkstück mit dem aufgespannten Sicherheitsmit nehmer in die vorher ein-
gebrachten Zentrierbohrungen zwischen beiden Zentrierspitzen aufnehmen.
Das Spannen erfolgt durch Pinoienbewegung in Richtung Spindelstock.
Bitte achten Sie darauf, daß vorher der Reitstock auf dem Maschinenbett
festgestellt wurde. Nachdem das Werkstück drehbar zwischen den beiden
Spitzen gespannt ist, klemmen Sie die Reitstockpinoie fest.
h) Danach kann die Bearbeitung des Werkstückes erfolgen.
Kegeldrehen
Zum Kegeldrehen wird der Längsschieber auf dem schwenkbaren Supportunter-
teil, an dem die Winkelteilung angebracht ist, auf den gewünschten Kegelwinkel
eingestellt. Mit den vier Klemmschrauben wird das Unterteil nach dem Einstellen
des Winkels wieder festgestellt. Der Vorschub erfolgt, indem das kleine Handrad
durch Längsschieben betätigt wird.
Bohren (siehe Abbildung 29)
Die Werkstückspannung erfolgt im Dreibackenfutter. Der Bohrer wird im Bohrfutter
gespannt. Die Reitstockpinoie nimmt das Bohrfutter mit Kegeldorn auf. Der Vor-
schub erfolgt manuell durch Drehen des Handrades am Reitstock. Sie können
auch Spiralbohrer mit Morsekonus MK 1 in die Reitstockpinoie einsetzen.
HOBBVIW^TL
27
Abbildung 29
Gewindeschneiden mit Drehmeißel
Der Gewinde-Außendurchmesser des Werkstückes muß fertig bearbeitet sein.
Zum Gewindeschneiden sind folgende Arbeitsgänge notwendig:
a) Aufstecken der gewünschten Wechselradkombination entsprechend der
Steigung (siehe Seite 18)
b) Werkstück spannen
c) Werkzeug spannen (Gewindedrehmeißel : Werkzeugwinkel sind ent-
sprechend der gewünschten Gewindeform zu wählen)
d) Werkzeug in Anfangsstellung bringen
e) Maschine einschalten (Rechtslauf)
f) Drehmeißel mittels Plansupport zustellen, Vorschub einkuppeln
g) Nach Erreichen der Gewindelänge ist die Maschine sofort auszuschalten
(Gewinderille muß vorhanden sein). Kupplung bleibt bis zur Fertigstellung
des Gewindes immer im Eingriff!
h) Werkzeug vom Werkstück zurückfahren
i) Drehrichtung umschalten
j) Maschine einschalten und Support in Ausgangsstellung zurückfahren
lassen
HBBBVhW/r'iT_______________________________________________
28
k) Werkzeug zustellen
Diese Arbeitsgänge wiederholen sich von d) bis k), bis die gewünschte
Gewindetiefe erreicht ist.
I) Hinweis:
Damit Sie ein qualitätsgerechtes Gewinde schneiden können, gehen Sie
bitte folgendermaßen vor:
Die Zustellung des Gewindestahles erfolgt wie unter k) genannt mit dem
Plansupport. Der Längssupport wird dabei von Span zu Span einmal nach
links und einmal nach rechts gering um 0,02 bis 0,03 mm verstellt. Erst vor
Erreichen der Gewindetiefe durch geringes Zustellen mittig voll ein-
schneiden.
Abbildung 30
r
1 Zustellung
. des rteißels
Fräsen mit Fräseinrichtung
29
Mit dieser Fraseinnchtung können Sie Ihre Drehmaschine durch Umrüstung in
eine kleine Fräsmaschine verwandeln Dazu sind folgende Arbeitsgänge not-
wendig:
a) Stahlhalter durch Losen von zwei Schrauben vom Langssupport abbauen;
Gewindestift (M 8) aus Längssupport entfernen
b) Langssupport durch Losen der Schrauben vom Plansupport demontieren
c) Aufschrauben des Spannwinkels (1) auf den Planschieber durch vier
Schrauben (M 5)
d) Der Langssupport (4) wird durch Sechskantschrauben am Spannwinkel
befestigt
e) Schraubstock (3) auf Langssupport in gewünschter Stellung aufschrauben
Durch die Verwendung des kompletten Langssupportes ist em Schwenken nach
zwei Richtungen möglich. Diese Fräseeinrichtung ermöglicht em dreidimensio-
nales Bearbeiten von Werkstücken.
Wahl der günstigsten Einstelldaten
Zur Bestimmung der günstigsten Emstelldaten, wie Drehzahl, Vorschub und Span-
tiefe, für die entsprechende Arbeitsverrichtung, haben wir Ihnen die nachfolgend
aufgeführten Diagramme erarbeitet. Die Diagrammwerte gelten für Dauerbetrieb
mit scharf geschliffenem Werkzeug Wählen Sie zunächst die für Ihren Werkstoff
und Drehdurchmesser zutreffende Drehzahl aus. Es ist stets die Drehzahl aus
dem Diagramm zu verwenden, die dem Schnittpunkt aus Durchmesser und Werk-
stoff am nächsten liegt. Haben Sie einige Erfahrung gesammelt, werden Sie Fein-
dreharbeiten bei entsprechendem Meißelanschliff mit einer höheren Drehzahl
durchfuhren. Sonst gilt die Faustregel' Niedrigere Drehzahl gewährleistet ein über
längere Zeit scharfes Werkzeug.
Für die Wahl der Spantiefe entsprechend der Maschmenleistung haben Sie drei
Diagramme zur Verfügung'
- zur Bearbeitung von Stahl und Grauguß
- zur Bearbeitung von Messing und anderen Kupferlegierungen
- zur Bearbeitung von Leichtmetall und seinen Legierungen
Die Spantiefen sind auf die zur Verfügung stehenden Vorschübe abgestimmt
Schruppen 0,16 mm/U (Strichlinie)
Schlichten 0,08 mm/U (Vollmie)
Der jeweils erforderliche Raderwechsel ist unter "Maschmenbeschreibung” erklärt.
Beachten Sie bitte, daß diese Prazisionsdrehmaschine nicht für grobe Schrupp-
arbeiten, wie unterbrochene Schnitte usw., konzipiert ist. Die Präzision Ihrer
Maschine leidet unter jeder mechanischen Überbeanspruchung. Bei evtl,
rutschendem Keilriemen sofort abschalten und Zustellung verringern1
HOBBVDWHL
30
Diagramme für die Zerspanungsleistung
31
Beispiele:
Beispiel 1 Es soll eine Welle, Durchmesser 60 mm, Stahl St 34, geschruppt
werden.
Sie gehen folgendermaßen vor
1.1. Im Diagramm "Drehzahlen” entnehmen Sie:
"Werkstückdurchmesser 60 mm”, gehen Sie nach oben zur Voll-
Lmie "Stahl”, weiter nach links und lesen ab
"Spindeldrehzahl 250 U/min”
1.2 Im Diagramm 1 gehen Sie waagerecht bei "Werkstückdurchmesser
60 mm" bis zur Strichlinie (Schruppen) ”n = 250 U/min” und lesen
unten ab
"Spantiefe 0,6 mm” (= Zustellung des Werkzeuges)
In weiteren Beispielen ist analog zu verfahren
HOBBVWBL
32
----s = 0,16 mm/Umdrehung
Beispiel 2: Es soll ein Messmg-Drehteil, Durchmesser 25 mm, vorgedreht
werden. Vorschub 0,16 mm:
2.1. Im Diagramm "Drehzahlen”, Drehdurchmesser 25 mm, ergibt bei
"Messing” den Schnittpunkt n = 1150 U/min; gewählt wird
n = 1000 U/min
2.2. Im Diagramm 2 lesen Sie ab:
Bei Durchmesser 25 mm ergibt sich der Schnittpunkt bei n
= 1000 : Spantiefe a = 0,95 mm
Beispiel 3: Es soll em Drehteil aus Aluminium, 60 mm Durchmesser,
geschlichtet werden (Vorschub 0,08 mm/U).
3.1. Drehzahl:
Im Diagramm ergibt der Durchmesser 60 mm bei Aluminium die
Drehzahl n = 980 U/min; gewählt wird n = 1000 U/min
3.2. Im Diagramm lesen Sie ab:
Bei Durchmesser 60 mm ist der Schnittpunkt bei der Voll-Lime
bei n = 1000 U/min Spantiefe a = 1,2 mm
________________________________HOBBVl^BL
33
Schlußbemerkung
Sollten Sie umfangreichere Informationen über die Metallbearbeitung wünschen,
empfehlen wir Ihnen entsprechende Fachliteratur. Bei Ihrem Faqhbuchhändler
sind sicher ausreichende Schriften über das Drehen, welches nur ein Teilgebiet
des Zerspanens ist, zu beschaffen. Die hier gegebenen Hinweise sind nur grund-
sätzliche Hinweise für das Arbeiten mit dieser Prazisionsdrehmaschine.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.
HOBBY^E
34
Explosionszeichnungen +
Stücklisten
01 Baugruppe Spindelstock
02 Baugruppe Bett
03 Baugruppe Reitstock
04 Baugruppe Planschieber
05 Baugruppe Längsschieber
06 Baugruppe Motor-Antrieb
07 Baugruppe Elektro-Ausrüstung
08 Baugruppe Räderplatte-Wechselrader
Wichtig:
Wir behalten uns vor, gewisse Bau-Untergruppen nur komplett auszuliefern.
Dies auch dann, wenn nur ein Ersatzteil bestellt wird.
_____________HOBBVÜ^^iL
35
36
01. Baugruppe Spindelstock
(Die letzte Ziffer der ET-Nr. entspricht der Zahl an der Abbildung)
Nr Bezeichnung Stck./ Teil-Nr
Masch DIN-Nr
TGL-Nr
1 Spmdelstockkorper 1 38 02 01
2 Hauptspmdel 1 38 02 05/1
3 Futterflansch 1 38 02 12
4 Verschlußring 1 38 02 13
5 Lagerdeckel 1 38 02 06
6 Lagerdeckel 1 38 02 07/1
7 Stellmutter 2 38 02 08/1
8 Wechselrad 1 39 02 00
9 Keilriemenscheibe 1 38 02 09/1
10 Leitspmdellager 1 38 02 03
11
12 Bedienschild 1 38 02 18/1
13
14
15
16 Kegelrollenlager 30305 1 TGL 2993
17 Paßscheibe 50 x 1 2 TGL 104 04
18 Sicherungsring 62 2 TGL 0-472
19 Kegelrollenlager 1 TGL 2993
20 Stellring A 20 1 TGL 0-705
21 Zylinderschraube M 8 x 55 2 TGL 0-912
22 Zylinderschraube M 8x35 1 TGL 0-912
23 Zylinderschraube M 5 x 22 3 TGL 0-912
24 * Zylinderschraube M 5 x 15 3 TGL 0-912
25
26 Kegeikerbstift 5x20 1 TGL 0-1471
27 Zylinderkerbstift 4x15 1 TGL 0-1473
28 Halbrundkerbnagel 3x18 4 TGL 0-1476
29 Gewindestift M 3x6 1 TGL 0-551
30 Gewindestift M 6 x 8 1 TGL 0-553
31
32 Paßfeder A 4 x 4 x 36 1 TGL 9500
______________HOBHVDWÄ^___
37
38
02. Baugruppe Bett, Fußplatte und Leitspindel
ET-Nr Bezeichnung Stück
3800-0201 Fußplatte 1
3800-0202 Leitspindel 1
3800-0203 Spindelplatte 1
3800-0204 Spindelführung 1
3800-0205 Skalenring 1
3800-0206 Handrad 1
3800-0207 Handgriff 1
3800-0208 Axialbüchse 1
3800-0209 Kupplung 1
3800-0210 Wechselrad 1
3800-0211 Kupplung 1
3800-0212 Spindelschutz 1
3800-0213 Bett 1
3800-0214 3800-0215 3800-0216 3800-0217 Stift 1
3800-0218 Zylinderschraube M 8 x 55 4
3800-0219 Zylinderschraube M 8 x 20 2
3800-0220 Zylinderschraube M 8 x 20 1
3800-0221 Zylinderschraube BM 4 x 22 4
3800-0222 Gewindestift M 4 x 6 1
3800-0223 Gewindestift M4x12 1
3800-0224 Federring A 12 1
3800-0225 Sechskantmutter BM 12 1
3800-0226 Sechskantmutter M 4 4
3800-0227 Steckkerbstift M 4 x 16 2
3800-0228 Kegelkerbstift 3x18 1
3800-0229 Paßfeder A 4 x 4x8 1
3800-0230 Paßfeder A4x 4x18 1
3800-0231 Sprengring 20 x 2 1
3800-0232 Sprengring 12x1 1
3800-0233 Axialrillenkugellager 51102 1
_______________mBBWÜÜEfiL___
39
HOBBYII^TL
40
03. Baugruppe Reitstock
ET-Nr Bezeichnung Stuck
3800-0301 Reitstockkorper 1
3800-0302 Pinole 1
3800-0303 Spindel 1
3800-0304 Spmdelfuhrung 1
3800-0305 Skalennng 1
3800-0306 Handrad 1
3800-0307 3800-0308 3800-0309 3800-0310 Handgriff 1
3800-0311 Zylinderschraube M 8 x 25 1
3800-0312 Zylinderschraube M 8 x 35 1
3800-0313 Zylinderschraube M 8 x 14 1
3800-0314 Kegeikerbstift 5 x 20 1
3800-0315 Zylinderschraube M 4 x 14 4
3800-0316 Gewindestift M 4 x 6 1
3800-0317 Gewindestift M 4 x 12 1
3800-0318 Federring A 8 1
3800-0319 Sechskantmutter B M 8 1
HOBBVM/ÄE.
41
HDBBVDW^TL
42
04. Baugruppe Planschieber
ET Nr Bezeichnang Stuck
3800-0401 Unterteil 1
3800-0402 Spindeimutter M 18 x 1 1
3800-0403 Schutzrohr 1
3800-0404 Planschieber 1
3800-0405 Leiste 1
3800-0406 Spindelfuhrungsplatte 1
3800-0407 Spindeimutter M 6 1*
3800-0408 Spindel M 6 1
3800-0409 Spindelfuhrung 1
3800-0410 Skalenring 1
3800-0411 Handrad 1
3800-0412 Handgriff 1
3800-0413
3800-0414
3800-0415
3800-0416 Zylinderschraube M 8 x 35 2
3800-0417 Zylinderschraube M 8 x 25 1
3800-0418 Zylinderschraube M 4 x 10 2
3800-0419 Gewindestift M 5 x 12 3
3800-0420 Gewindestift M 3 x 6 1
3800-0421 Gewindestift M 4 x 16 6
3800-0422 Gewindestift M 4 x 6 1
3800-0423 Gewindestift M 4 x 12 1
3800-0424 Kegeikerbstift 5 x 20 1
3800-0425 Paßkerbstift 3 x 12 1
3800-0426 Sechskantmutter BM 4 6
3800-0427 Sechskantmutter BM 8 1
3800-0428 Scheibe 8,4 1
HOBBYWIZSl
43
44
05. Baugruppe Längsschieber
ET Nr Bezeichnung Stück
3800-0501 Längsschieber 1
3800-0502 Unterteil 1
3800-0503 Stahlhalter 1
3800-0504 Leiste 1
3800-0505 Spmdelfuhrungsplatte 1
3800-0506 Spindeimutter 1
3800-0507 Spindel M 6 1
3800-0508 Spindelführung 1
3800-0509 Skalenring 1
3800-0510 Handrad 1
3800-0511 3800-0512 3800-0513 3800-0514 Zylinderstift 6m6 x 36 2
3800-0515 Zylinderschraube M 8 x 20 2
3800-0516 Zylinderschraube M 5 x 16 8
3800-0517 Zylinderschraube M 5 x 16 4
3800-0518 Zylinderschraube M 4 x 14 2
3800-0519 Zylinderschraube M 4 x 10 2
3800-0520 Gewindestift M 8 x 8 1
3800-0521 Gewindestift M 4 x 16 6
3800-0522 Gewindestift M 3 x 6 1
3800-0523 Gewindestift M 4 x 6 1
3800-0524 Gewindestift M 4 x 12 1
3800-0525 Scheibe 5,3 4
3800-0526 Scheibe 8,4 1
3800-0527 Sechskantmutter B M 8 1
3800-0528 Sechskantmutter B M 4 6
3800-0529 Paßkerbstift 3x 12 1
________________ffOBBVffiSSE__
45
Q Q o
46
06. Baugruppe Motorantrieb
Nr Bezeichnung Stck./ Masch Teil-Nr DIN-Nr TGL Nr
1 Motor EAM 63 G 2 - AK 12 220 V 1
2 Zwischenplatte 1 38 02 30
3 Motorplatte 1 38 02 14/1
4 Keilriemenscheibe 1 38 02 17/1
5 Keilnemenubersetzung 1
6 Spannspmdel 1 38 02 34
8 Stellring A 20 1
9 Gleitstück 1 38 02 31
11 Keilriemen 8 x 425 1 TGL 6554
12 Keilriemen 8 x 375 1 TGL 6554
13 Senkschraube M 4 x 8 1 TGL 5683
14 Sechskantschraube M 10 x 60 1 TGL 0-931
15 Zylinderschraube M 5 x 22 2 TGL 0-91 2
16 Druckfeder B 2,8 x 14 x 11,5 1 TGL 18 395
17 Scheibe 0 6,5 1 TGL 0-125
18 Endscheibe A 4,3 x 20 1 TGL 17 491
19 Scheibe 5,3 2 TGL 0-125 St
20 Federring B 10 1 TGL 7403
21 Paßfeder 5 1 TGL 9500
22 Sechskantmutter M 6 1 TGL 0-934
23 Sechskantmutter M 5 4 TGL 0-934
24 Zylinderschraube M 5 x 16 6 TGL 0-912
25 Zylinderschraube M 5 x 20 2 TGL 0-912
26 Zylinderschraube M 5 x 30 2 TGL 0-912
07. Baugruppe Elektro-Ausrüstung
ET Nr Bezeichnung Stück
3800-0701 Schalter Em/Aus 1
3800-0702 Schalter rechts/lmks
3800-0703 Schalterplatte incl. Schrauben 1
3800-0704 Kondensator 1
3800-0705 Abdeckplatte unten, incl Schrauben und Klemmen + Zugentlastung 1
3800-0706 Netzanschluß incl. Stecker 1
_______________ffOJEWVZÄWE__
47
30 31 25
48
08. Baugruppe Räderplatte, Wechselräder, Kupplung
Nr Bezeichnung Stck./ Masch Tetl-Nr DIN-Nr TGL-Nr
1 Raderplatte 1 39 01 01/1
2 Radbolzen 1 39 01 12/1
3 Zahnrad 1 39 01 06
4 Laufbuchse 1 39 01 09/1
5 Zahnrad 1 39 01 10
6 Laufbuchse 1 39 01 14/1
7 Satz Wechselrader ges 9 39 02 00
8 Stehbolzen 1 39 03 02 - 2
9 Schaltring 1 39 03 03 - 2
10 Räderkasten kompl
11
12
13
14
15 Senkschraube M 4x8 1 TGL 5683
16 Endscheibe A 4,3 x 25 1 TGL17481
17 Paßfeder B 4 x 4 x 8 1 TGL 9500
18 Zylinderkerbstift 2x4 2 TGL 0-1473
19 Sechskantmutter BM 8 1 TGL 0-439
20 Scheibe 8,4 1 TGL 0-125 St
21 Sechskantschraube M 8 x 30 1 TGL 0-933
22 Sechskantschraube M 6 x 12 1 TGL 0-933
23 Zylinderschraube M 5 x 20 2 TGL 0-912
24 Sicherungsring 10 1 TGL 0-471
25 Steckkerbstift 3x10 1 TGL 0-1474
26 Zylinderstift 3x8 1 TGL 0-6325
27 Zylinderstift 4x16 1 TGL 0-6325
28 Druckfeder B 0,8 x 14 x 5,5 1 TGL 18395
29 Scheibe 10 1 TGL 0-125
30 Stehbolzen BM 5 x 50 1 TGL 2950
31 Kugelgriff B 20 1 TGL 2950
Nr Ke 405/86III27 28 68610001648
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3. Komux&kthocts cneii0ajn>HaH(BonojiHnTejn>Hafl).
4. YcTasoBKa h Momas.
5. yKaaanne Mep öesonacsocTji.
6. OnscaHHe cxainca a odcjnyzHBawz ajzeueHTOB.
7. Bboji b BKcmiyaTaiiHD.
8. TexmnecKoe odcjiyraBaHne.
nEPE^EHB BHnOJHflEMHX PAEOT.
I. Pexynme HHCTpyweHTH.
2. üpOÄOJIBHaH OÖTOHKa.
3. nonepeanaa oÖTonKa.
4. OÖTOHKa e pyaauM npnBOAOM.
5. OdTcmca o aBTOMaTmecKHM upbboaom.
6 OdxoBKa b TOKapnoM narpoHe.
7. OdTOHKa Meany ueHTpawa.
8. Kosycsaa odToaKa.
9. Hapeäxa bhhtob.
10. 4>pe3epoBKa.
2
II. Budop onTHMaatHoro padonero pesmia.
12. ÄnarpaMMH padcraix pexauoB.
Crp. 2
TBXHH^ECKHE XAPAKTEPMCTMKM.
OBÜJE ÄAHHHE.
Bacora nesTpoB 6 5 mm.
MewHrpoBoe paccTOHHHe 300 mm.
MaKCHMaxBHHä OTawerp odpadaTHBaewoft aeiajni 62 mm.
nonepenHHü peiyjmpyeMHfi oynnopr 80 mm.
npoÄOJttHHß peryjntpyeMHÄ cynnopi 55 mm.
HywepaiiBH mKaji,AejieHHe 0,025 MMZuejieHne.
ÜOMHHajiBHoe HanpfflKGHMe 220 b, 50 m,
(tojibko ähh nepewHHoro tokh).
norpedjmeMaH waKCHwaJiBHaH moiiihocti» 435 bi.
HoMHHantHaa moqhocts 250 bi.
PasMep ycTaHOBO’iHoft rmomaÄKZ 800 x 280 mm.
Macca 45 xr.
TEXHE1ECK0E gCHOJIHBOE.
UInnHnejn>HaÄ dadxa: nnmanejiBHafl rojioBKa o $naimeBHM narpoHOM b
HapyxHHM KOHycoM Mop3e-MK-2.MaKCBMajiBBidl
OTawerp odpadaTHBaßMofi aeranz b numBxeJie
12 mm 0.ycraHOBKa rJiaBHoro mnHBQexs:peiyaB-
pyewfl TO’iHHfi KOfflnecKHÄ pojmKOBidl noAjnnnBB
^hcjio odopoTOB Ha 250, 500, 1000, 2000 oö/müs.
r jiaBHOM mnHHJxejie: üpimoA ot CTynemaioro nucHBa nocpeflciBOM
npEBQHHoro peMHH.aaTjmyroro npyxHHOfi.
Kopodxa nepenaq c 0,16 Mw/od - odjmpKa
flByMH CKOpOCTHMK: 0,08 Mv/od - odiOHKa.
yroji noÄtöMa bbh- MeTpBHeoKHfi 0,2 - 3,0 mm= 18 HopMHpoBaHHHx
toboä pessdu: hojh>§mob;
hdSmhhx 11-22 mar/nDfiM = 10 hoaiSmob;
MojiyjiBHHX 0,1 - 0,6 = 8 noAtäMOB.
3aAHHH dadxa: xpenneHHe HHCTpyweHTOB KonycoM Mopae I.
ÄHaMSTp UMHOJUI 22MM.
3
ÄmiHa xo.ua üjihojih 40 km.
MaKCHMantHaa rjiydBHa CBepuiewi 35 km.
SaKpenaerae ÄeTa — b xpexKy.na'iKOBOM naxpoße c BHyxpoHHUMH h
jiefi b aaBHCHMOCTii HapyxHHMn Kyjia’iKaMH;
ox Lima padox: - Mexuy ueHxpaMH;
- c npHcnocoöJieHMflMH äjw uaaroBoro naxposa.
SaKpenjiarae hhct- - b cneuHantHOM MHorocxyneimTOM peapejiep-
pyMeHTOB: aaxane;
- co cBepnmn>HHM naxponoM b aajtnefi dadxe.
npnBOAHOft ÄBHraTejit: jBuraTejiL oflHoiaaHoro nepeweHHoro roxa
Tun EAM 63 12 - K 12 220 B, 50 rq.
HOMBHaiBHafl MO1HHOCTB 250 BT.
MaKCHMaxBHaa noxpedJiKeMaa mouihocxb 435 bt.
^HCJIO OdopOTOB 2850 Od/MBH.
CpeacTBo 3amiTH paAHonepejian - xoiaeHca-
Top 40 m£, 320 b.
nepemmaxejiB HanpaaneHUH ABHxeHHH: 250 b, 10 A.
ÜEPEKJIKHATEJIL B KA2&0M BOJIOZEHMM flOBOJUITL A0 OTKCAWt
Ctp. 3 MoHTaxHaa cxeua.
Cip. 4 Phc. I
CTAHOK C0 CTAHEAPTHOÜ KOMflJIEKTHOCTbP.
I HenOflBHÄHHfi iieHTp.
I Bpamawi&CH ueHTp.
I nadop cmbhhhx mecTepen juk ^ainns yraoB
noflteMa bhhtoboä peatda.
I My$Ta äm mecTepen.
I mara jwh TpexxyjianxoBoro naTpoaa.
3 sapyxHHx xyjianKa jva. xpäxKyjia^KOBoro naxposa.
CTp. 5 Phc. 2
CIIEIptAJILHb&i ( AOnOJfflmEJIEHHg ) KOMUEKT.
nracnOCOEDEHME JUIH ÜAHTOBOrO ÜATPOHA.
3xo npncnocodJieHHe jum uasroBoro naxpoBa oxwzaex BHcoKaa toh-
4
iioctb poraujioiiiioro xcuia.9tu uanroBne narpoiiH noajie.’iiaT aocTaBKe
(no .’xejKUimo saKasaiiKa) b pasnepax 3-12 mm. Ljih MQHTaaca chhtb
ipexKyjiaHKOBHii naipoa h bctsemtb sawiMiioe ycrpoiicTBO (3) Ha
BHeimnoro ueHipoBKy.TpeMH raäKaMii h bhht3mh saraMHoe ycTpoiiCTBO
KperniTca ksk h naipoH.lJiH iiacauKM paiiroBHx naTpoaoB (1) otbiih-
thtb aaraiMHyra raiixy (2) .JIoctstohho saKpennTt ÄBTajit saatHMHOä
raäKoft noBopoTOM aänpaBo.
BHHMAHME! Tojibko cooTBerciBywie naiiroBEe narponu npiiHeHHTB
juih aeTaneä cooTBeiCTByroiuero anaweTpa!
ÜTp. 6 Puc. 3
KO.>JUIEKTAIPCI LEI iJEUIEH TPOJO.i OBTOTKM,
(I) HenojiBiiXHHH penip .’.K-2 BCTaBHTB b rjiasaHii tiimmuejiB.
(2) BpamawiiicÄ mni HenoABHXHuft penTp I.E-I jpia aa^neß daörai
(CTanaapiHHfi KOMIUieKT) .
(3) ÜTonopHHfi öojit saBHHTMTB bo äJiaffljeBKM naipon.
(4) HnaHinaßda äkh cooTBercTBjTauero AHawerpa oötohkh.
UPMCnOCOEJIEPM II LEI g-PESEWm. Puc. 4
(I) yrJioBoii aaxnM.
(2) SaxmtHHe biihth.
(3) Thckh ciaiiKa c uuipiiiioii npoJieTa b 50 mm.
B 0tom npocneaTe Bh nai-märe tarate peKOMeimeiuni no nepeaacTpoß-
Ke CTaHKa ii npoiieccy oöpaöoiKH.
Crp. 7. Pnc. 5
yCTAHDüKA II .WHTAjl CTAHKA.
3tot öt&hok asroToiiJioH KOMiar-Tiio .Kostyx n icoinuieKTyioimie Hsaejn«
nocTaBJLSDOTca or;uejii>HO ynaKOBSHHHMi.nepeji ycTSiioBKoii CTaaicä ne-
odxoAJiMO noaroTOBiiTB njiomanKy...iGCTo(cTOJi) aojtkho öiitb pobhhm,
ne nonBeprarbca Tpacae ii öhtb npoaHHM. Bnöpaiw BJiimeT na toh-
hoctb h öesonacHOCTB paöoT.CTOiioK 30KrenjiHeTcn na wcre AByw
BHHTar,® 0 3 MM.IfoJKyx oaeBaeTCH CBepxy n tiapiuip aa njioi-LOHice
ejieicTpowTopa «pennics AByMH npeiHycMOTpeiiHta® BiiaraMa.
Äna Toro,HTOÖH chhtb KOKyx,HeoöxoAir.io hojuihtb ero naserx h ot-
KJioiniTB Bjiepo.npa peöoTaionjeM CTSHKe Kosyx aoaxch öptb Bcer.ua
onymea.
5
IIpHBOÄHofi piraar jpih cyeiuieHiiH (hsctb 3) saBiiHHUBaeicß no wec-
Ty.Py^Kü ynpaBJieimH 3aBiJinjiBaioTCJi rae’iHHM lumoM.CianoK nojyc-
JnreaeiCÄ phökum Kaöexet.i co mTencejieM,n;.:eioiuHM npeaoxpaHHTejiB.
Cjigähtb »HTods poaeTKa naxomuiaoB nejiaxeKO ot cTaiiKa.Bce dnec-
Tänne nacTH cranKa npn nocTaBice aaKoncapsiipOBaiiu cneujiajiBHofi
aHTHKoppoaepufinofi CMasxoä.OTa cneimanBnai cr»a3Ka ne HBJmeTCH
cwasonfiHM cpeneraoM iwm ckojibshiuhx iioBepxHOCTefi.noyTOMy Bee
(JjiecTjnuMe nacTH hooöxoakmo npoTepeTB sepccjiHOM.’iTOÖH yuamiTB
3 Ty ajjTKKoppoaepnüHyio cwaaxy.
BI3IßiAHKG!HeJiB3ji nojibaoaaTBCJi iipoMyBon’TSM denanHOM.TpMXJiopsTn-
jienoM u npyrnwE pacTBopHTejmin Jieodxojwo cmo3hb&tb nee dnec-
Tanme n ocoöghho okoji&swb noBepxnocTn öbckhcjiothhhk Macjiawn.
CodjncKaSTe,imaKyftcTa cxewy CMasKE^Pnc.IS)
MEPH BE3OIIACB0CT:!.
CTp. 3
üoMHiiTe ,nTo:
-noÄ£üLw\eHne CTaHKa noJisido ocymecTBJiHTbcn -b cnennanBHyo poaeT-
Ky C SamHTHHM KOHTai-.TÜM (HpeÄOXpaHKTeJlB 6 A j;
-npn KansoM TeximecKOM oöcjiyraraaHiii! CTanoK OTrjuonaTB ot cgth;
-3aT.aTMs? B CTdHKe AGTaJUI II3f.®pHTB Iipn BHKJUtrieHHOM CTaHKej
-seTa’m w saKHiMHoä naipoH nexB3B topmobetb pyKaw.
MaderaJiTe BucTynoB nyxanxoB samiHoro naTpoiia.CjiejpiTe 3a Baineft
cneiione^uoÄ m no.'ZBayflTecB tojiobhhm ydopoM.IIpK oÖTonne xpynKnx
MaTepnajiöB^xaTyHB.cüpnS jihtqEhhü nyryn n t.ä.)h aaionKe Tyimx
HHCTpy?.ieHT03 noJiBsyfiTecB onKaMH.CTpyÄKy yönpaiB tojibko cneijK-
auBHU’^i KzcTO’iKaai mjih meTonKawH k HMKorua pypam.
Kraw äm saxHMHoro naipona uojixen nocjia ra^noro nojiBBOBaHiui
Beer«a yuanaTBcn H3 naTpona.
He ocTaBJUÖJi't öes npnowoTpa BmnoneiiHHü cianos.
Cxp. 9 Pzc. 6a
OIBICAHKE CTAJ1LJL II OECATJIbAKm nPMCTIOCOEilEHnti.
I. BHKjnoiäTejn- (ochobhoä) .
6
4. MaxoBHHOK ahh nonepeaaax cajiaaoa.
5. MaxoBHHOK RJia nponoABaax cajiaeoa.
6. MaxoBHHOK w naaona sanueiA dadaa.
7. MaxoBiraoK äm npKBOHHoro Bana.
8. TadJnma odoporoB a peaada.
9. OdJnnxoBoaHHS samniaafi itosyx.
10. HpnBOHHoK MexaHH3M c $naaaeM a TpexKyjianKOBHM naipoHOM.
II. nOBOpOTHÖH HHKHHH HSCTB HpOAOJIBBOrO OyHHOpTa..
12. ühhojih c AejieHHeM
26. SaiQHTHoe kojibuo.
13. HaTflXHTejib peMH«. Cip. IQ.Pac. 6d
14. rjiaBHüfi xoaoboü san npnBOÄHoro MexaaaeMa.
15. Ejiok nepeAaTOHHHX meciepea.
16. Knaao-peueHHaH nepeAana.
17. Caeroieaae.
18. CueHHHe KOJieca.
19. PeweHHHfi mKHB rjiaBHoro npasoAHoro MexasaaMa.
20. ycraHOBOHHoe kojibuo.
21. niecTarpaHHaa rafiza M8
22. Baar c noiafiaoft rojiOBKOit.
23. Saxauaaa mafida.
24. WecTarpaaeaa rafiaa hK.
35. Kojibpo ynpaBJieaaH.
Cip. II Pac. 7
C T A H H H A.
CraaBaa aecer aa cede nmaaAeJiBByio daday a aaapaBjmmwo onopayn
njmTy.B aefi aaxoAHTca bch aneKTpaKa.CTaaaaa aecäT aa cede bcd
KoacTpyKunro cTaaaa.
HAUPABJlHKIUAg OUOPHAfl lUMTA.
HanpaBJunonme noBepxaocTa 0Tnuni$OBaHH.0codoe aaroTOBAeaae onop-
Hoft mniTH oaeaa CTadoBHoe a aaeT cyaaopTy a aaAaefi dadae ot-
ABHaae HanpaBJunonme Kaaecrsa.
7
KPECTOBHK CynnOPT. Phc. 8
KpecTOBufi cynnopT xopomo nonoraaH k onopaoft wmTe.OH aaroTOB-
jieH aa BHCOKOKaaecTBeHHoro ceporo jnnefiHoro nyryna.Ero äuhh-
hhg HanpaBJifflxune rapaHTapyar BHcoKya tohhoctb b ciadiüiBHOCTB.
B HiDKHeit xacTH KpecTosoro cynnopTa ÄBKraeica nonepenHHft hikhb
b $opue jiacTOHKHHoro XBOCTa.JIocTaBKa ocymecTBJiaeTCH npa üomo-
mn ynodaoro MaxoBHHKa.Ha kotopom pacnojioseno kojibiio c ägsghm-
HMK.Ha nonepemiOM mraiBe aaKperoien npomojiBHHfi hikhb c Hasneft
HacTBD.IIpojiojiBHHfi iükhb ÄOCTaBJureTca xax a nonepenHHS.ÄM ko-
aycHofi odTOHKH moxho noBepnyTb na yroji so 45 0 hhshbjo hbctb a
aaicpenHTB hgthpbmh BHHTauH Ha nonepeanoM nncaBe.Ha hpqhojibhhx
canasaax aanpemieH (JyHKuaoHajiBHuii peayeaepKaieJiB.
Cip. 12 Pao. 9
3AHHHH BAEKA.
0 Ha pacnojiaraeTCH Ha onopnoft wiHTe.nepeÄBHraeTCH irpa noMoma
MaxoBHHKa a aaKpemmeTCH b jbjöom nojioxemm raitKofi (odparaTB
BHHMaHHe Ha pacynoK 16) .ühhojih sawieK dadaa weeT Konyo Mopse
MK-I a Ha ee napyatHOM jjaaweTpe HaneceHH MeTpa^ecaae nejieHHH.
IIOAaqa ÜHHOJIH npon3BOJJHTCH MaXOBH’JKOM.KOTOpHfi HaXOJJHTCH Ha
npafioK CTopoae saaueK dadKa.IInHOjno moäho Tasse aaspenaTB b jdo
doM nojioseHHHH npn üomoihh bhhtb aa aasneß dadKe.ÄM Toro,nro-
dH BHHyTB KOHye.HeOdXOÄHMO OTBGCTH ÜHHOJID B 3SHHXH> dadKy.
IIIIMHJlEJrbHAB BAEKA. Pao. 10
B Heft HaXOWTCH rJ18BHHft XOÄOBOft BHHT C AByMH peryjüipoBOHHHMH
TOHHHMH KOBHHGCKHMH pOJIHKOBHMn nQUHIHÜHM K3MH. JOüyCK müHHUGJIH
12 mu. B mnHHHeJiBHOft dadKG HaxosarcH jraaraTejiB.IIoji rjiaBHHM
müHHUGJIOM HaXOAHTCH OnopHSH ÜJtHTa , KOTOpaH BOTaBJIGHa B Han-
paBJLHDIUGG OTBOpCTHG.
Cip. 14
SJEKTPOOEOPygOBAffllE.
OjieKTpnaecKoe odopysoBaHao pacnojiosoHO b cTaHHHo a HasöntHO
asoJiapoBaHo.nyjiBT ynpaBJtOHHH o BronraaiGJiHMH juih pgshmob
"bkjdohhtb" h "BmuntranTB" odGcnG’nmaGT dGsonacnocTB b padoiG.
8
ITEPEJUHA DHEPHW.
C aneKipowTOpa nßoexa’a sHeprHK ooynsecTBJweTC'i nucpeflCTPOM
pewsHHofi nepajiaqs na KOHTrpnpjreon >i ot aero Ha iwaBHHfi xoäoboS
Ban.Ha KOHTpnp’<Bone asTomrireocKi: peiynnpycTOH HawteHite pOMiiH
bo Bcex pe~JOKiax.
Crp. 15 Psic. 12
XOJüODOÜ BAIL.
Oh pacnojioseH b jjmnmejii>i.Oa öp.ökp ii npoxosiir non HanpaBJiHio'iieä
onopHoä ixnHTofi.BpoHaonan BHCOKonpoHHdH raflica,BnpeocoBaHHaH b
KpecTOBHfi cynnopT,nepe,uaäT BpainaTeniHne äbkäshuh xonoßoro Ba-
Jia b irponojiBHoe ÄBuneniie xpccTOBoro cynnopTa.Cnpaßa ot xoaObo-
ro BMHTa HaxojniTCH waxoBHK c sanemen: w pynroro naperojia
KpecTOBoro cynnopTa.Ha jieBoii nancpe xonoßoro pajia saKpeiuieHH
ayönaioe kojibco h cuemieHKe.npn BKjnjqeinni icoToporo ocymecTBjm-
eTCH fiBjateHHe no,nann Bnepe,u( corjiacno ynna noffbähia).
Crp. 16 Pnc. 13
BBOJI B 3KCIUiyATÄLC4K).
Oömee.
yEEJjJHECB.’rro :
- Bee cooTBeTCTBjmniJie craincy nerajin n JCSJiaetw cneimanBHHe
npHcnocoöxeinin noJiyneHH b KOMimeKTe;
- HanpHEenne h nacTOTa tokb Bauteil ccth connanaioT e. TexHunecKn-
MH flaHHHTvM 3T0B0 CTanKa;
- HcnojihsyeMaH noaeTKa c npejioxpaH.tiTejn>HHM kohtbktom mroeT
npenoxpaHHTejiB 6 A.
PeicoMeimyeM npoasESCTH fyHKijifOHanBHHii kojitdojib CTaiiKa!
üpH nOMOIHK BHKJnonaTejLH I BKWMTe CTfUIOK ü BHK.tnOHKTe.npiI HOMO-
IUH BKKjnoHaTejiH 2 npnsecTH maBHirii xonoBoS -Ban b nanoe ti npasoe
BpameHHe.nepej( nepeKJuoHeinieM HanpameHim BpanjeHMH CTanoK
ÄOJraeH öhtb Bccrna BHictnoneB.
ÄKH BKnTOHeHHH CIieiUieHMH HeOÖXO.UtfMO OTTHHyTB H UepenBHIiyTB
cueimeHHe BJieBO.nocjie DToro cynnopi aBTor-5aT3vecKn HaHireaeT
npoflBHxenne snepen.a noßopoTori pinara BnpaBO ciieiuieHwe pacxo-
ähtch h noijana Bnepäu BHKiuoHena (cyimöpT octehoejish) .
9
BEBOP HHCJEA OEOPOTOB.
CiaHOK OCTaHOBHTB.OTKJUOHHTB OT CGTH.KOSyX HOÄHHTB H ÜOBGpHyTB
HajieBO.ÄJiH CEOÖOÄHoro ßocTyna k chctgmg jjBiiraTGjiH.HaTHEiiTejiB
pei-uui pasrpysHTb OTEnirnniaiineM raiiKH.CjiGjuiTB.’iTOÖH raihca ÖHJia
OTEHtneHa ne so Konna ot saxm.aioi’o BHHTa.OcTopoKHO npnnonHHB
, HaTrcKETejn>,».'OKHO nepenecTM nepexaTOHHiie peMHH ns ojinoro b Hpy-
roe nojio::<esme .üepe.naTO’iHtie pewim ycTanoBHTB cootbgtctbghho
wcjiy oöopoTOB npi-iBej(eHHOi‘i TaÖjmujj.liocJiG ycTajiOBJieimoro hhcjis
oöopoTOB,noBopoTOM HCJipaBO saTHiXHO^ reüKH.ycTaHOBHTB nperaee
HaTHHeHne nepejraTOHHoro peMH.i.iipy5tHHj iiaTHXHTGJiH hsjibsh chjibho
ciKHMaTB,HTOÖn bhtkh hg npiuieranii O.m-IH K,npyrOMy.
CTp. 17
CMEHA 1KECTSPEH MH BblBQPA nOJItfm H ITOEEMA PE3EEÜ.
(Jm6hoe mecTepen mojkho ycraHasjiKBaTB nojxt&i pesBön.B Taöjmqe
oöcJiyxnBaHHfl yKasann hgoöxojuhmiig Koi.idnHapnn syönaTHX kojigc.
Äna qhhopo nofltäMa b 2 «m Heooxojun«iH cjieayramiie coneTaimfl:mec-
TepHH rJisEHoro xouoBoro Bana 60 3yöoB,ÖJioK mecTepen bU 3yüOB,
öjiok mecTepen 70 syöOB.rrpnBOAiiOM Ban Bö syö.,(KOJnmecTBO ayöoB
0TTHCH6H0 na mecTepiiHx; .HeoöxoÄittro jieäcTEOBaTB TaK.Kaic yKasano
Ha pncyHKe 14.
HaTMHTejiB pewHH (liJj ocjiaoiiTB n nepe.uaTO’iHHfi perieHB yaaraiTB
co niKUBa.IJlTHffiT BHiiyTB n ocboöomtb ycTanoBOHHoe KOJiBqo,3aTeM
maüöy nepejtaTOHHoro pewm (19) n crieHHoe kojigco (30 syöoß).
Buht (21) ocJiaÖHTB h öjiok mecTepöH npoÄBimyTB Bnepen.IIocJie to~
ro.KaK BHiiyT bkht c noTafinofi rojioBicofl (22),mo:kho chhtb 3axiM-
nyio mafiöy (23) h KOJiecnyio napy (75 3yö.,?0 3yö.) »ocboöoottb
bjiht (24) h noBepHyTB nacTB cpeimeHiM (25) Bnepen.MoKHO nocjie-
flOBaTejiBiio ciieiuieHne (17) h ctfenHoe kojigco (100 3yÖ.) yaannTB
c xoaoBoro Bana. CwenHoe kojigco saKpeiuieHO npe,uoxpaHMTejiBHMM
KOJIBIIOM, KOTOPOG MOKHO OTTHHyTB C HOMOUIBK) OTBÖpTKH JierKMM Ha-
jxaBJiMBaiiHeM.
CöopKa b oöpaTHOM nopnuKG HamiHaeTCH c iiacajuai 'CMGHHoro kojigcb
(35 syö.) Ha npHBOjmoü Ban h ssjcpgiuuigtch npeaoxpaiiHTGJiBHiiM
KOJiBpoM.aaTeM HacaxHBaoTCH cijGiuieHHG (17) h aaKpeiuiHGTCH bkh-
TOM (24) .üpH BHKJUO’IGHHOM CIIGUKGHUII MGJUHy CBOÖOJHIO JIGKam™ Ky-
10
JlaHKOM 40JHS6H ÖHTB npOflOJILHMM 3330p MHHHMyi.I B I MM !
KapeoHjno napy (70 syö. h 60 syö.) HacawiTB Ha jiBnraroiUHKcfl
iBTH(T)T,Haxoawf®CH Ha ÖJioice niecTepöH,”poMe aioro na Eiyjnty (113
KOMnneKia) HacaflHTB mecrepHH tek.htoöh xoMyrinc cweHHHx uiecre-
pen yKasMBaji na xonyTRK hüibsli njuEiiwpa.ri-uiBsy munmnpa c xo~
wyTHKOM HacamiTB nanparo (xoryniK cjijctt ynonow) h oöeaoraciiTB
smoasHofi inafiöoii (23) ii biihtom (22).
üpeiiwe Hjor.no ocJiaöiiTB HEiirEjou^'cn öojit l nnoAOiibHOM nase n ätjii
raib ero jio Tex nop.noKa ycTaiiOEjieiniaj. mecTcpiw i.e ncjiynirT :q-
poniero cijenjiemifl c ctecTepnefi na xoirobom sany.Saion Araraäüjii ca
öojit noropoTOM narmaro saxpennTB roß^HK&i k-wioli.
OweHliyn mecTepHK) (60 syö.) nacajniTB na BaJi,Taic::e ne.'.eiiHirl riraiB
(19) h ycTSHOEonHoe kojibho (20),0aTet.i öjiok mecTepän rosBpp.THTB
h saKperniTB ero biihtom (2I).IIeoöxoAHtso iiomiiiitb,vro mnay xojie-
car.® AOJiaeH öutb onpeflejiennnii saaop.nToÖH rapaKTirooBoiB Jiör-
Kiifi h Majioii’yMHH? xojj, niecTepeH.nponepHTB sasop mo.tjio,BCTaBiiB
nanooKy öyMarw Mexuiy syOparn iuecTepeH,OTOABiiHyB öxok mecrepoH.
Tojnmiiia 6yi.jarn cooTseTCTByeT HeoöxoßMMOMy sasopy uemiy syÖBHMH
Ilocjie BasepiieiPiH peryjmpoBKH nocTauiiTB na mbcto n HaTanyTB irrai
BosHoii pewHB .khk oniicano paHBiue.
Cip. 18 1 Taöjunja oöwiyKiwaHHfl. Phc. 14
Cip. 19
yXOJl H CUASKA.
XopoiHEi: yxofl yBejnrmsaeT cpox CJiy::tÖK k coxpanneT tohhoctb na-
öoth aToro craHna.Ilocjie Kaa®oro nojiBSOBarnti ctphkot: ero neoö-
xojpiMO npoHHCTB H CHassTB .ocoöeHHO HaiiöoJiee sarpjaeiiHne ero
^acTH.OnopHaa roniTa aojixHa öhtb cwasana nepea icawuM Hanano«
padoTH.KpecTOBHit cynnopr acudigh .nenco ckojibsiitb „tum oioro bhii-
th h ynpaBJiGHHe b ffop'ie jiacToniomoro xeoctq. hjxiio peryjmpno
CMasHuaTB.PesBöoBHe iütikJth Ha ynpanjuuomix Bauax bhbkhtktb ii
KannyTB hbckojibko KaneaiB wacjia b oTBepcTiie auh cwasKn n iutm'T»-
TH CHOBa SaüUHTHTB .ÜHHOjm saunefi öaÖKH OTBHHTIITB H BHIiyTB,
ohmcthtb h CMasaiB.SasoiriHOii naTpoH npiE.:epHO nepes KayjQie 25 na
COB paöOTH npOHMIHaTB II CMaaMEaTB.ÄHH STOrO HyiXHO 3a?3E.3I0li KJUOH
BpaqaTB BJieBo.ao Tex nop.noKa saw.niHe Kjoiamcn ne bhI'^t Ha-
pyay h hx mosho öyner bhhvtb .Ilocjie ohiictkh h cwasiai b oöpqthom
11
noprmi:e ycTanoBirrt ax ciiOBa.
IIponepsTG poiaimoHHH# xojj’
rjiaBHHii innHimejit cwaaaH jyia 1500 vacoB paöora.nocjie aroro nyx-
HO CM6HETB CMaSKy.ÄM 3T0B0 HyXHO OCJiaÖHTB tUTHtfl H CHHTb 33HMT-
Hoe KOJiBiio (26) .3axMMHo2i naTpon otbbhthtb ot (TviaHiia.Tpn bbhth
C BHyTpeHHeK pesbdOK KpHIiiKJi IIOAUIMnilMKa MOKHO OTBHHTHTB C HO -
mowbkj cnepnajibnoro runoHa nepes nasu piaHya.rle peKoiweimyeTCfl
chhmqtb planen,htoöu ne noBpeuHTb HopMajiBHomy poTaynoHHOMy xo-
ny.CHHTt peryjiBDOEOVHoe kojibuo co CToponn ABiTSTejiH maBHoro
xouoBoro Bana.oTTHHyTt npzEojjHyn mecTepHK h npusMaTjmecKyio
nmoHKy.OTBMHTHTb saKOHTpeHHue ycTanoBOHHue ra^ini.HocJie otobo
moxho chhtb KpuinKy no.miMnHHKa.BHHT npn noMouui nepeBHHo—
ro.peBHnoDoro suin awrzmieBoro MonoTKa bhökts b HanpaBnenmi
sayHefl öaöKH.nouninnHHK Ka^enim oömhtb itepociiHOM n cyxoß nouunin-
hhk oömibiio cwasaiB nonniHnHHKOBoß cwasKOH.CÖopKa npoHSBOflHTCfl
b oöpaTHOM nopHflKe.EyusTe BHHMaTejiBHH rrpH peryjiHpoBKe saeopoß
nomininHiiKOB.Bco HBFramorecH yacTH ewasaTB cooTieTCTBeiiHO cxeMH
CMaeKii (cM.pnc.15,8) .jiyHitnifiH öbckmcjiothhw CMasonHmni MacJiaMH.
JlaKOBue nOBepxHOCTH npoTMpaTs cyxoi-! TpanKofi hjih mstkoA Koxeü
aTjü.i coxpaHfieTCfl KpenKocTB h öcecK.Xpyrne önecTHume noBepxnoc-
TH HejIBSH HHCTHTB paCTBOOHTejIHMH MJIH BOflOfi.
Cip. 20 Phc. 15
yCTAHo^^_moTa HA raABinjx_i?yiiiiAx.
HeCMOTpfl Ha BHCOKyK) TOHHOCTS npH H3rOTOB.HeHHH CTSHKa .MOXGT
nOHBHTCH HeflOnyCTHMHH 3a30p B nOflWHnHKKe.TOHHOCTB paöOTH CTaH-
Ka B COOTBeTCTBHH C OHMCaHHeM MOXHO oTperj'JinpoEaTs CaA'IOMy.
raABILß XOJ.OBO;. BAU.
Perj'JiHpoBKy julh yMeHBiueHHH sasopa mojkho nponsBecTH c noMOiUBro
ycTanoBOHiftix raeic na ctodohg HBKraTejiH. Samworo raüicy ocJiaöiiTB
noBopoTov. EJieBO.IIepejiHioK) ycTanoBOHHyio raSlKy cooTBeTCTBeHHO non-
BiiHTHTB.OÖe ratiKH Kpenxo shkohtphtb.Bhht HOJDKeH Bcerna jierKö
nepeHBHraTBCH.CTäHOK naraceH nocTomiHO npn 2000 oö/mhh öecnpena-
TCTB6HH0 HaÖJipaTB OÖODOTH.ECJIH OÖOpOTH H6 HaöHpaiOTCH JieBKO.TO
3T0 cjieycTFne saTflHyrux nomnwnHHKOB.B btoä: cjzynae raita cho-
Ba owiaÖHTB .nocTynaTB neMHoro yepeBHHUM mojiotkom no BHHTy b
HanpaBJieHini sanner öaöKM h CHOta oTperjrjiHpoBaTs.HHKorna He
12
nojiBSOBaTBca ctsjibhhm mojiotkom!
Ecjeh HeodxoflHM ÄeMOHTa® rjiäBHÖro xojxoBoro Bana.HysHO npomi—
TaTB b oimcaHnH "CwasKa rjiasHoro xoaoBoro Bana"
Cip. 21 Phc. 16
nonEPETOHfl m npoiojEBH&i cynnopT.
Canasicn mojkho OTperyjmpoBaTB npii noMonpi ocjiaöjiemw raiiKH I h
peiyjmpoBKH OTBepTKoü bhhtobhx eth$tob (piic. 16) .ÜOCTOHHHO CJie
AHTB aa hhctotoQ HanpaBJunoninx ruiocKOCTeii.
MAXOimOK MH yCTABDBKH CTIHIOPTA.
Ecjih 3a3op öojn>me,qeM 2 nejiemia ,ero mojkho OTperyjmpoBaTB cjig-
ÄywiM oöpasoM:
- KOHipraüKy 3 ocaaÖHTB;
- MaxoEHqoK 4 orperyjinpoBaTB noßopoTOM Bnpaso;
- rattey saxoHTpHTB.a MaxoBinoK Kpenico saiHsyiB.
CBOEOUHHä XOJI CyiEIOPTA H 3AHHEÜ EAEKM.
CynnopT h saflnaa öaöKa hmsiot sasHMHne (5) n otkmmhh6 (6) bhhth
Otshmhoü bhht (6) ocxaöHTB »ocToposcHo saTanyB cnenmiroaoM ga-
aoiMHue raiboi (5).3thm cynnopT h sannaa ÖaöKa öynyr na^esHO 3a-
$HKCMpOBaHH Ha OnOpHOM IMHTe.üpH THKÖJIOM XOfle MOJKHO yMSHBIUHTB
3aTH3KKy,OTnyCTHB SaKHMHHe BHHTH.
BHKMAHHE ! OaeHB cboöojihhK xoji cynnopTa sHaaHTejiBHO Memaer
TOHHOCTH paöOT!
CTp. 22 Phc 17
MHCTPyKLMH HO OEPABOTKE.
Äaa pa3Hooöpa3Ha msto^ob paöoi npejuararoTca cjiejjyranjne
HHCTpyweHTH:
TOKAPHHE PE3IIH.
Pesen Wta oöbhpkh: HcnojiBsyeica ähh chhthh Kpynnoä CTpysKH 3a
KopoTKoe BpeMH.
HHCTOBoft pesen: ncnojiBsyeTca ähh nocTHKenHa tohhhx h hhcthx
noBepxHOCTeä.
IICApesHoä pesen: ncnojiBsyeTca äuh nponojiBiioS h nonepeaHOü
13
oötohkh n jum pacTOUKii ocTpux yrjioß b npa-
bom n jieBOM oöpaöaTHBaeMMX HanpaBJieHMHx.
OipesHoß peseu: KcnaiBsyercH nna nojipesauM nasoB n oöpesicn
ot jteTaneß.IIpn oöpesKe coÖJnquaTB:
- TonHyro Bucory pejKymeß xpoMKn pesua;
- HHSKOe UIICJIO OÖOpOTOBJ
- oxjiawenne HHCTpyMBHTOB.
PesBöoHapesHofl HcnoJiBsyeTCH äm HapesKii BHetnaefl pesBÖn h
jjeseu: huim?iobkji coorBercTByiomeii ftopMH pesBÖH.
CirapajiBHoe csepjio: pnc. 18
UeHTpoBoe cßepjio: pnc. 19
KoHycHHit ceincep: pac. 20
KoHuesan $pesa: pnc. 21
3aKpenjieHne roicapHoro pesua n yrjia oöpesicn. Pnc. 22
Pesymaa KpoMKa roicapHoro pesua jtorama HaxonnTCH tohho Ha bhcotö
ueHTpoB.Ecjm pexymaa Kpoma pesua HaxojjnTca Hiote.Heoöxo^MMO
nojuioxiiTB MeTajumuecKne ruiacTHHKJi. /
OcHQBHoe noJioateHne: peseu Heoöxommio saKpemuiTB öjrnxe k pexy-
mefl KpoMKe.TäK KäK sajKMM ero 3a sajucoio uacTB npiiBOJUiT k Bnöpa-
UHH n HeTOHHOCTM b oöpadoTKe.
Crp. 24 Pnc. 23 n 24
O_B_T_O_3_K_A____0 B IK A fl.
ÜPOÄOJILHAH OBTOmtA.
Peseu HBnraeTCfl uapajuiejiBHO ocn oöTouKH.IIojiana ocymecTBJiHeTca
noßopoTOM iwaxoBHUKa npojiojiBHoro cynnopTa mm MaxoBnuKa xouoBoro
Bana.BejnnmHy cseMa cipyaucn mojkho BucTasHTB nonepeuHnr.! cynnop-
TOM.
nOUEPETHAH OBTOHKA.
Peseu ABuraeTCH non, npasuM yrjiOM k och götoukh.Mojkho oÖTaun-
BaTB $poHTajiBHue CTopoHH fleTaneflta TaxjKe HapesaTB nasu n öo-
; SÄKH Ha BHenineM jinaMeTpe .IJouana ocymecTBjmeTCH c uoMomBro
MaxoBMUKa npojiojiBHoro cynnopTa.Bejmunna cteMa cipystKn uocrura-
?tch c noiwoniBio npojiojiBHoro cynnopTa.
14
OETOTKA C PnHHM IIPMBO.HOM.
ÜOBopoTOM MaxoBiracoB na KpecTOBOM cynnopTe mm Ha xquobom Bajiy
MOMHO OCymeCTBJLHTB BCS TOKapHHS paÖOTH.KpOMe HapeSKH BHHTOB.
Ctp. 25 Phc. 26
OETOTKA C ABTOMATmECKMM HPHBOÄOM.
Ilpa oöTOHKe c aBTOMaTMnecKHM npHBQnoM aocTHraercH paBHOiwepHaa
noBepxHOCTt oöpaÖOTKH.ABTOMaTnnecKHfi npnBoji mmsst 2 ckopocth
nojianH:
- 0,08 mm/oö (npejmasHaneHa ,hjih ’mcTOBofl oöpaöoTKn);
- 0,16 mm/oö (npeÄHasHaqeHa jpm oöimprai).
ycraHOBKa ncaann npoHSBOjmTCH nocpejtcTBOM KOMönHarmn cmghhhx
mecTepen cootb8Tctb6hho raÖjmuH oöcJiyxnBaHMH.ÄnH BmnoneHUH aB-
TOMaTffqecKoß no.na'm cjiejyeT pinar cijemieHJiH Ha paÖOTamieM ctbh-
Ke npnnoaHHTB h noBepnyTB BJieBO.ß nojiosennH "BumnoneHo" punar
ÖJioraipoBaH h HenpejmawepeHHoe Brnrrnejme asTOMaTnnecKoß nojonn
H6B03M0SH0.
OBTOW B ÜATPOHE.
TpäxKyjianKOBHß naipoH - Hanöojiee acnojiBsyeMoe sajmiHoe npncno-
coÖJieHHe.Ecim oöpaöaTHBanTCH jyniHHHe joTajm.TO oahh hs hshtpob
nnHOjm sajmeit öaöKH ncnojiBsyeTca kok KOHTpnöjinmnHHK.ÄnH aroro
Hecdxommio Ha JpoHiajiBHOß CTopoHe aeTarai npocBepjmTB OTBepcme.
Crp. 26 Phc. 27
OBTOHKA MEW IJEHTPAMH. (oM.pnc.3)
Jteiajm.oT kotophx TpeöyeTCH bhcokhh poTaimoHHan TOHHOCTB.oöpaÖa
THBaorcH Meawy neHTpaMM.ÄBH npneMa b oöenx nonepeHHO-oöianaBae-
MHX (JpOHTajIBHHX CTOpOHaX HpOCBepjfflTB IjeHTpaJIBHHe OTBepOTHH.rjiy-
ÖHHa KOTopHX onpeaejmercH paaMepaMH jteTarai.npeaoxpaHHTejiBHHii
noBOAOK.KOTopHfl saKpennöH Ha Äerajm.saxBaTHEaeT bbhhvshhhK bo
$KaHneBOM narpcne hoboäkobhm najieu.HenoÄBMHHß ueHTp aajmeß öaö
kh BCTasjineTCH b npocBepzieHHoe OTBepcTHe aeiajm.OTo iwecTO nyxHO
xopomo owaaaTB.ÄJiH oötohkh Mesjiy ueHTpawH ciaHOK HeoöxonuMO
hoätotobhtb cJianywiM oöpaaoM:
a) chhtb aanopHoe kojibho.bhbhhthb buht M 3;
ö) chhtb TOKapHHfi naTpoH,otbhhtkb rafiKy M 6;
15
b) BcrasHTB HenouBWKHHß ueHip M 2 b raasHHß miiHHaeaB.CaeanTB
3a hhctotoK Konyca h neHTpa;
r) bcthbhtb noBOÄKOBHfl naaeij b oaho H3 rpex KpenexHHx OTBepcmfi
TOKapHoro narpoHa h shbhhthtb raÜKofi M 6;
a) HaTHHyTB npeaoxpaHMTejiBHiifi noBoaoic (xoMyrinc) Ha aeTaan;
e) BCTaBHTB iieHTp MK I b nnHOJiio saaneß öaÖKH.Taioce caeaHTB 3a
HHCTOTOÜ KOHyca H UeHTpOBJ
at) jieTajiB.c saKpeiuieHHHM hh Heft npeaoxpaHHTeaBHHM noBoaxoM,
BCTaBHTB Mesyiy ueHTpaMH.SaauiM aeTajm ocymecTBaaeTCH aßrate-
HHGM HHHOXH B HaiipaBaeHHH nüIHHUejIBHOfi ÖaÖKH.npOCJieflHTB 3a-
paHee.HTQÖH saaHHH öaöica öwia npoHHO saxpenaeHa Ha craHHHe
CTaHKa.üocjie Toro.Kax aeianB roTOBa k oötohks Mexay ueHTpa-
MH.saataTB hjihojim sajmeil öaÖKH;
3) nocjie 3Toro mokho HanaTB oöpaöoTKy aeTann.
KOHyCHAH OETOTKA. Cip. 27 Phc. 28
ÄHH KOHyCHOfl OÖTOHKH HeOÖXOaHMO HpoaCWIBHyB HOaany Ha nOflBHSHOfi
Hmraefi nacra cynnopTa.Ha KCTopoit HaxoanTCH yiuioBne-aaneHM.yc-
TanoBHTB Ha seaaeMH0 KOHycooöpasHHfi yroa.IIocae yciaHOBKH yraa
hhmhxbo aacTB CHOBa aastaTB .Iloaana npnBoaHTca b aeßcTBHe MaxoBna
KOM.
CBEPJ1EHME. Phc. 29
SaKpenaenne aeiaaeÄ nponsBoanTCH b TpexKyaaHKOBOM naipoHe.
Cßepao saKpenaaeTCH b CBepanaBHOM naTpoHe.CBepaHaBHHfi naipoH
BCTasaaeTCH b miHoaio saaHeri öaÖKH.IIoaana ocymecTBaneTCH Maxo-
bhhkom na saaneß daÖKe.B iihhoxk) aaanefl öaöKH mojkho BCTasaaTB
cnnpaaBHoe CBepao c KOHycoM Mopse MK I.
Cip. 28 Phc. 30
HAPE3KA BHHTOB TOKAPHL'M PE3IJ0M.
Hapysraifi anaweip pesBÖH aeTaan aoasea öhtb aapanee noaroTOBaeH
ämh HapesKH bhhtob HeoöxoaHMH caeaywie paöoHHe npoueccn:
a) HacaaHTB seaaewyro KOMÖHHaiiHio cmshhhx mecTepen cooTBeTCTBen-
Horo yraa noateMa (cM."TaöaKyy oöcayxHBaHna");
ö) aaapenHTB aeTaaa;
b) saicpenHTB pesBöonapesHOM peseij.yroa saKpenaeHHH pesija bhöh-
paTB COOTBeTCTBeHHO OT $OpMH pesBÖH;
16
r) MHCTpyMSHT npnsecTM b HanaaBHoe noaoseinie;
ä) BKJDtmTB CT8H0K (npaBOCTOpOHHee ÄBErateHHe);
e) TOKapHHit peseu boct8bhtb nocpeaciBOM nonepenHoro cynnopTa
n bkjuotiitb aBTOMaTimecKyn noaany;
s) no uocTUJKeHini wimhh pesBÖH ctshok cpasy BmuumTB.ABTOMaTJi-
necKan noaana ociaeTCH BKJimeHHoß;
s) MHCTpyMeHT OTBeCTH ot aeTaaw;
h) nepemmtmTB HanpaBaenne abhäshmh;
k) cTanoK BKJiKraiiTB n cynnopT aBTOMaTimecKH otbobtch Hasaa;
n) noflBecra peseu.Paöonne npoueccn noBTopnTB ot r) ao k).noua
seaaeMan rayöma HapesKU ue öyaei aocTnrnyra.
Cip. 29 Pnc. 31
®E3EPOBKA C 5PE3EPOBAHBHHMW ÜPUCnOCOEJIEHMHW.
Ilpn HeoöxojjHMOCTn stot TOKapnufl ctshok mokho nepenacTpoiiTB bo
ftpesepoBajiBHHß.ÄJiH stopo b KOMnaeKTyraaew naöope ecTB $pesepo-
BaaBHHe npncnocoöaeuMH.ÄJiH nepenacTpoitKH HeoöxoaHMo:
a) pesueaepxaiejiB n buhtoboB idth^t M 8 yaainiTB us npoaoaBHoro
cynnopTa;
ö) npoaojiBHHM cynnopT aeMOHTiipoBaTB ot nonepennoro cynnopTa;
b) HaBnHTHTB sajKHMHOü ypox (I) na nonepeHHyio noaauy ueTHpBMH
BHHTaMK M 5;
r) npoaojiBHufi cynnopT (4) saKpemiTB Ha ssähmhom yray bhhthmh;
a) tkckh (3) Ha npofloiiBHOM cyiuiopTe saicpenHTB b sejiaeiwoM noao-
KeHHh.
IIpoaoaBHHS cynno pi c KOMnaeKTOM odecnennsaeT bosmojkhoctb sbh-
seHHH b asyx HanpaßaeHHHX.BTO nosBoaaeT hpohsbouhtb oöieMHy»
oöpaöoTKy aeTaaeit.
BHEOP OIITMMAJIbHHX yCTAHOBOK.
ÄaHHHe anarpaMM paccmiTaHH Ha npoaoaxMTeaBHy» paöoiy npii xopo-
1110 SaTOHeHHHX HHCTpjTVieHTaX.
ähh BHÖopa BeanmiHH ctewa cipyauoi ecTB 3 anarpawMH:
- aan odpaöoTKH CTaan h ceporo aHTe&ioro nyryna;
- aan oöpaöoTKH HBeTHHX MeTaaaoß;
- aan odpaöoTKM aencnx cnaaBOB.
17
HeoÖxojjHMoe hhcjio oöcporoB onpejtejiHeTCH na .unarpaMMe b Tonne
nepeceneHHH rpa# "jtnaMerp jteTaim" h "MaiepKan".
BejnrorHy cteMa cipysKn mojkho hhKth b jjnarpaMMe "auh chhthh
crpysKn".
BHWAHHE! He npoH3BOÄHTi> rpyöne oöjmpKH bo Hsdexaime Mexann-
necKBx neperpyson!
Hpn npocKajn>3HBaHBH pewsa nepejiann ctshok cpasy
BHKmmTB h ywein>wn> noaa'iy!
Cip. 31
JtaarpaMMa BHÖopa HHCJia oöoporoB.
IfcarpaMMa BHÖopa Bejnranm cteMa cTpyxKH.
Cip.' 32
ÄHarpaMMa oöpaöoTKH jiaTynn n öpoH3H.
Cip. 33
JtaarpaMMa oöpaöoTKH aJnamnnH n jtenciix cnjiasoB.
Ilpn HeoöxojiHMOCTH mosho nojiBsoBaTBCH jionojiHUTejitHoß TexHüraec-
ko® jmiepaiypo® no TOKapnuM paöoTaM.
EEJIAEM yCHEKAI