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Text
FÜR DIE 10. KLASSE
H. M. norOflWIOB u M. b. paxmahob
DEUTSCH
für die X. Klasse
V'-IEEHI/IK HEMEIJKOrO 5I3EIKA
flJIH 10 KJ1ACCA
(LUecmoü sod oöyveHun)
PAflHHCbKA IIIKOJIA
1955
KoHcmaHmuH MuxaüJioeuu Ilozodujioe u Hzoph BjiaduMupoeu^ PaxMauoe
yHEEHHK HEMEIJKOrO 5I3EIKA 10 KJiacca
n P E n M C n O B M E
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übungen). 2. MTeHne m oStncHeHMe tckctb. 3. 3aKpennenne neKCMKM m pa3BHTne Haßbi-
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ana. PaöoTa stb MbicnMTcn cneflyioißHM o6pa3OM: Worterschließung - 03H3K0MneHne c
hoboi/i neKCMKOi/i nyTÖM ßonpocoß (Vorübungen) v\ KOMMeHTapneß k TeKCTy (Texterläuterun-
gen)', cioßa OTHOcnTcn oÖLflCHeHMfl c|jpa3eonorMHecKMx oöopoTOß m OTßenbHbix cnoß no-
cpeßCTBOM nepeßOßa, onncaHm/i m cmhohmmob; Wortbefestigung - 33KpenneHne hoboi/i
neKCMKM nyTÖM pasnMHHbix ynpaxneHMM (Satzergänzung, Satzerweiterung, Bildung von
Sätzen, Übungen zum Gebrauch des Wortschatzes, Satzreihen usw.); Worterweiterung -
ynpa>KHeHMfl hb cnoßOo6pa3OB3HMe m caMOCTonTenbHan paöoTa Haß tgkctom.
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M. fl. H3T3H30H, M3ß. 1954 r, npeßH33H3HeHH0M ßnfl ynaißMxcn VIII - X Knaccoß. '-Ito Kaca-
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hom coßnaßaeT co cnoßapnMM oöißero TMna, npMHnTbiMM b BbicuMx yneÖHbix 33ßeßeHMnx.
3
§1
Vorübungen
1. Geht... in dieselbe Klasse wie Sie? Ist er Ihr Mitschüler?
Haben alle Ihre Mitschüler gute Kenntnisse in der Geographie?
Welche Flüsse verbindet der Moskwa-Kanal?
Ist Kiew durch eine Eisenbahn mit Moskau verbunden?
Durch welchen Ozean ist Amerika von Europa getrennt?
Welches Gebirge trennt Europa von Asien?
Bereichert die Schule auch Ihre Sprachkenntnisse?
Welche Fremdsprache lernen Sie?
Wieviel deutsche Bücher haben Sie insgesamt?
Erinnern Sie sich an Ihr erstes deutsches Buch?
In welcher Klasse haben Sie begonnen, Deutsch zu lernen?
Wieviel Jahre trennen Sie von dieser Zeit?
Erinnern Sie sich noch an Ihren Lehrer in der ersten Klasse?
Wann werden Sie die Schule beenden?
Wollen Sie auch eine Hochschule absolvieren?
2. Haben Sie zu Hause Radio?
Besuchen Sie Konzerte, oder hören Sie Musik nur im Radio?
Welches Theaterstück haben Sie das letzte Mal gesehen?
Wann beginnt die Abendvorstellung im Theater?
Besuchen Sie auch öfters einen Klub? Gibt es dort eine Bibliothek?
Beherrschen Sie viele Sprachen? Lesen Sie auch deutsche Bücher?
Verstehen Sie die deutsche Umgangssprache schon gut?
Bedauern Sie, daß Sie die Umgangssprache noch schlecht verstehen?
Ist die Umgangssprache unvergleichlich schwerer als die Schrift-
sprache?
3. Treiben Sie viel Sport? Empfiehlt Ihnen der Arzt, Sport zu trei-
ben? Ist der Sport eine gute Erholung?
Sagen Sie das aus Ihrer eigenen Erfahrung?
Können Sie gut schwimmen? Wollen Sie auch reiten lernen?
Bedauern Sie, daß Sie nicht reiten können?
4. Wann beginnt der Unterricht in unserer Schule?
Wer erteilt Ihnen Unterricht in der Fremdsprache?
Verwendet man jetzt beim Unterricht der Fremdsprachen Gram-
mophonplatten? Wer hat ein Grammophon zu Hause?
Haben Sie viele schöne Grammophonplatten?
Haben Sie auch Platten in deutscher Sprache?
Ist das Radio in der Sowjetunion verbreitet?
Interessieren Sie sich für Radio?
4
Lenin über das Studium der Fremdsprachen
Von N. Krupskaja
Lenin kannte viele Fremdsprachen. Die deutsche, die
französische und die englische Sprache beherrschte er gut.
Er studierte sie, übersetzte aus diesen Sprachen; er las
Polnisch und Italienisch. Er konnte stundenlang "zur Er-
holung" in irgendeinem Wörterbuch lesen.
Viele trennen das Studium der Fremdsprachen von dem
Studium der Muttersprache, jedoch ist eins mit dem an-
dern untrennbar verbunden. Das Studium der Fremdspra-
chen bereichert die Muttersprache, macht sie markanter,
elastischer und ausdrucksvoller. Wer die Werke Lenins
studiert hat, weiß, wie reich, glühend und ausdrucksvoll
seine Sprache war.
Welche Sprachen lernte Lenin in seinen Schuljahren?
Lenin hat ein humanistisches Gymnasium absolviert. In
5
den humanistischen Gymnasien lernte man Russisch, Sla-
wisch, Latein, Griechisch, Französisch, Deutsch, insgesamt
sechs Sprachen — drei lebende und drei tote.
Wladimir Iljitsch erinnerte sich gelegentlich an seinen
Lehrer der deutschen Sprache in den unteren Gymnasial-
klassen, der ihn wegen guter grammatischer Kenntnisse
lobte. Iljitschs Mutter sprach gut Deutsch, und das wirkte
sich natürlich auf seine Kenntnis der deutschen Sprache
aus. In seiner Jugend glaubte er, daß er die deutsche
Sprache gut beherrsche, denn er kannte sie besser als seine
Mitschüler.
Als Lenin jedoch im Sommer 1895 nach Berlin kam,
stellte es sich heraus, daß er die Umgangssprache sehr
schlecht verstand. In einem Brief an seine Mutter schrieb
er: "Nur hapert es bei mir stark hinsichtlich der Sprache.
Die deutsche Umgangssprache verstehe ich unvergleichlich
schlechter als die französische. Die Deutschen haben eine
derart ungewohnte Aussprache, daß ich sogar bei öf-
fentlichen Reden die einzelnen Wörter nicht heraushöre,
während ich in Frankreich bei solchen Reden gleich beim
ersten Male fast alles verstand. Vor zwei Tagen war ich im
Theater; es wurden "Die Weber” von Hauptmann gegeben.
Obwohl ich vor der Vorstellung das ganze Drama noch
einmal gelesen hatte, um dem Spiel folgen zu können,
konnte ich nicht alles erfassen. Übrigens lasse ich den Mut
nicht sinken und bedauere nur, daß ich zu wenig Zeit für
ein gründliches Studium der Sprache habe."
Im Mai 1901 gab Iljitsch aus München seinem Schwa-
ger, Mark Timofejewitsch Elisarow, der ins Gefängnis ge-
raten war, Ratschläge, was für ein "Regime" er am besten
einhalten solle. "Was die geistige Arbeit anbetrifft", schrieb
er, "empfehle ich besonders Übersetzungen, und zwar
Rückübersetzungen, d. h. zunächst soll man schriftlich aus
der fremden Sprache ins Russische übersetzen, und dann
die russische Übersetzung wieder in die fremde Sprache
zurückübersetzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß
dies die rationellste Methode für das Studium einer
Sprache ist."
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Lenin, der die französische, die deutsche und die engli-
sche Sprache beherrschte, studierte auch die polnische und
die italienische Sprache, er verstand auch Tschechisch und
Schwedisch.
Als ich während der zweiten Emigration im Sommer
1908 in Genf sechswöchige Kurse für ausländische Pädago-
gen, die in ihrer Heimat Unterricht in der französischen
Sprache erteilen, zu besuchen begann, erzählte ich Iljitsch
von den dort angewandten Unterrichtsmethoden. Im Mit-
telpunkt des Unterrichts steht die Phonetik, bei der die
Besonderheiten der Muttersprache des Schülers berück-
sichtigt werden; in der Klasse und bei den Ausflügen in die
Umgebung werden Unterhaltungen in der Fremdsprache
geführt; in diesen Kursen verwendet man weitgehend
Grammophonplatten (Linguaphon) für das Anhören der
richtigen französischen Aussprache. Iljitsch interessierte
sich sehr für diese Unterrichtsmethode. Er sah sich die
Lehrbücher, nach denen wir lernten, genau an, billigte
diese Methode und sprach von der Notwendigkeit ihrer
weitgehendsten Anwendung.
Texterläuterungen
jedoch - aber
bereichern — reicher machen
humanistisch - hier: altsprachlich, klassisch
absolvieren — hier: beenden (Schule, Universität)
insgesamt — im ganzen
sich auswirken - hier: Einfluß haben
glauben — hier: denken
die Umgangssprache — die im täglichen Leben gesprochene
Sprache
es hapert — hier: es geht noch nicht sehr gut
derart - so
die einzelnen Wörter nicht heraushören — He pasjinuarb ot-
fleJIbHblX CJIOB
erfassen — hier: begreifen, verstehen
den Mut nicht sinken lassen — He na^arb /lyxoivi
empfehlen — anraten, rekommandieren
7
Rektion
bereichern (Akk.) — oöoranjaTb (Koro-HnGynjb, HTO-HnGy^b)
beherrschen (Akk.) — Ejia^eTb (qeM-HHGyqb)
bedauern (Akk.) — coMcajieTb o...
folgen (Dat.) — cjie^OBaTb, (no)cjie^OBaTb 3a...
sich erinnern an (Akk.) — BcnoMHHaTb o...
sich interessieren für (Akk.) — HHTepecoBaTbca (qeM-HHGyqb)
reich an (Dat.) - GoraT(bin) (neM-ji.)
arm an (Dat.) - Ge^en (neM-ji.)
Übungen zum Text
1. Ergänzen Sie folgende Sätze.
a) Der Moskwa-Kanal verbindet... . Wir sollen ... beherrschen.
Das Studium der Fremdsprachen bereichert... .
Wenn ich die Schule absolviert habe, werde ich in ... gute Kennt-
nisse haben. Insgesamt habe ich ... .
Erinnern Sie sich an ... . Meine Mitschüler sind ... .
b) Es stellte sich heraus, daß ... . Seine Rede war ... .
Die Aufgabe ist derart schwer, daß ... .
Die Umgangssprache ist... . Wir bedauern sehr ... .
Ich verstehe sie unvergleichlich ... .
Die erste Vorstellung beginnt... .
Erinnern Sie sich an die Vorstellung, die... .
Es stellte sich heraus, daß ... absolviert hat.
Die Kenntnisse meiner Mitschüler sind unvergleichlich ... .
c) Er ist in ... geraten. Was ihre Arbeit anbetrifft, so ... .
Die Erfahrung hat gezeigt, daß ... . Ich kann ... folgen.
Wer ... einen guten Rat geben?
Ich empfehle Ihnen heute ... .
Was seine Kenntnisse in der Physik anbetrifft, so ... .
d) Er beherrschte nicht nur ... .
Er erteilt uns Unterricht in ... .
Unsere Unterhaltung dauerte ... .
Die Grammophonplatten verwendet man ... .
Sie müssen seine Ratschläge berücksichtigen, wenn ... .
Diese Arbeit kann ich nicht billigen, da ... .
Die Grammophonplatten finden bei uns die weiteste Verbrei-
tung, da ... . Meine Mitschüler organisieren heute ... .
Wir bedauern, daß ... . Ich interessiere mich für ... .
Im Mittelpunkt unserer Unterhaltung steht... .
8
2. Machen Sie mündlich folgende Übungen:
a) Nennen Sie Substantive, die mit den nachstehenden Verben
oft in Verbindung treten,
z. B.: studieren - eine Sprache, Mathematik usw.
bereichern, absolvieren, sich erinnern, trennen, folgen, loben
b) Zählen Sie auf: Wie kann die Sprache sein?
Wie können die Kenntnisse sein?
Wie kann die Vorstellung sein?
c) Bilden Sie Sätze mit folgenden Wendungen (oöopoTbi):
den Mut nicht sinken lassen die Erfahrung machen
es stellt sich heraus ein Regime einhalten
die Mittelschule absolvieren Ratschläge geben
d) Nennen Sie Synonyme für:
im ganzen, so, Unterricht erteilen, glauben, jedoch
3. Übersetzen Sie aus dem Russischen:
a) Bee coBeTCKne mKOJibHHKH nsyuaiOT HHOCTpaHHbie hsbikh:
HeMeijKHn, anrjiHHCKHH hjih c|3paHii,y3CKHH. Mbi H3yuaeM
b HameM KJiacce HeMen,KHH hsbik. HacTO mbi nepeBOflUM c
HeMeuKoro si3biKa Ha po^HOH hsbik. Mnorne yueHHKH hmciot
HeMeijKO-pyccKHH cjioßapb. Ham yumrejib xsajiHT Hac 3a
xopoimm nepeBOfl. B 3tom ro/iy mbi okohhhm cpeflHioio niKOJiy.
Mbl XOTHM HM6TB XOpOIHHe 3HaHHfl HO HCMeiJKOMy H3BIKy.
b) y M6H5I eCTb ÖpaT, KOTOpbm xopomo 3HaeT HHOCTpaHHbie H3BIKH.
H xony xopomo noHHMaTb HeMen,KHH pasroBopHbm hsbik h
noTOMy cTapaiocb (sich bemühen) roßopHTb c hhm no-HeMeijKH.
H noHHMaio (cxBaTbmaio) em,e He Bee cjioßa. O^HaKO a He na^aio
/lyxoivi. Mnoroe (Vieles) a yace noHHMaio. H Kynnji ceöe TaK^Ke
HeMeijKHe rpaMMO(J)OHHbie njiacTHHKH. 3th njiacTHHKH peKOMeH-
flOBaji MHe moh yuHTejib. Ohh Tenepb oneHb nacTO npHMeHmoTca
b npenoflaßaHHH HHOCTpaHHoro H3biKa. Moe npoH3HomeHHe CTa-
hobhtch ÖJiaroflapa hm mhofo jiyume.
4. Fragen zur Wiedererzählung des Textes:
Wo erlernte Lenin Sprachen?
Welche Sprachen erlernte Lenin in seinen Schuljahren?
Welchen Einfluß hat das Studium der Fremdsprachen auf die
Muttersprache?
Wie war Lenins Sprache beschaffen?
Welche Fremdsprachen kannte Lenin?
9
Was schrieb Lenin in einem Brief an seine Mutter?
Welche Methoden empfahl Lenin für das Studium der Fremd-
sprachen?
Wortbildung
sprechen -sprach- gesprochen
das Sprechen die Sprache die Umgangssprache
besprechen die Aussprache die Muttersprache
versprechen die Fremdsprache sprachlos
Übersetzen Sie ins Russische:
Das Sprechen macht mir keine Schwierigkeiten, ich lerne es
sehr schnell.
Diese Fragen werden wir heute in der Klasse besprechen.
Ich verspreche ihnen, daß ich jetzt gut lernen werde.
"Eine fremde Sprache ist eine Waffe im Kampfe des Lebens"
(Marx). Er ist vor Freude sprachlos.
Jeder Schüler lernt in der Schule eine Fremdsprache, einige
lernen Deutsch, die anderen Französisch oder Englisch.
Die Aussprache dieses Schülers ist schlecht, er spricht viele
Wörter falsch aus.
Die Muttersprache der Russen ist Russisch, die Muttersprache
der Franzosen — Französisch.
Unter Umgangssprache versteht man die im täglichen Leben
gesprochene Sprache, unter Schriftsprache — die Sprache der
Literatur.
Hausaufgaben
1. Beantworten Sie mündlich und schriftlich folgende Fragen:
Welche Sprachen studierte Lenin und wie kannte er sie?
Was tat er manchmal zur Erholung? Wie war Lenins Sprache
beschaffen? Was für eine Mittelschule hat Lenin absolviert?
Wieviel Sprachen wurden dort gelernt? Weswegen wurde
Wladimir Iljitsch von seinem deutschen Lehrer gelobt?
2. Bilden Sie mündlich kurze Sätze mit den Verben aus der Übung 2a.
3. Übersetzen Sie schriftlich den Text der Übung 3a.
4. Beantworten Sie mündlich die Fragen der Übung 2b.
io
5. Beantworten Sie mündlich und schriftlich folgende Fragen:
Wann kam Lenin nach Berlin?
Wie beherrschte er damals die deutsche Sprache?
Welches Drama sah sich Wladimir Iljitsch in Berlin an?
Was hatte er vor der Vorstellung getan? Wozu hatte er das getan?
Was schrieb Lenin in einem Brief an seine Mutter? Welche
Methode empfahl Lenin für das Studium einer Fremdsprache?
6. Übersetzen Sie schriftlich die Übung 3b.
7. Nennen Sie Synonyme zu den Wörtern der Übung 2d und bilden
Sie mündlich kurze Sätze.
8. Bereiten Sie die Wiedererzählung des Textes nach den gegebenen
Fragen vor (siehe Übung 4).
§2
Vorübungen
1. Wie alt ist Moskau? Ist Moskau also eine uralte Stadt?
Wann feierte Moskau sein 800-jähriges Jubiläum?
Ist Kiew auch eine uralte Stadt? Ist es älter oder jünger als Mos-
kau? Was ist Kiew für die Sowjetukraine?
Haben die deutschen Faschisten die ukrainische Hauptstadt sehr
stark zerstört? Wird Kiew in schnellem Tempo wiedererbaut?
Wer ist der Begründer des Sowjetstaates?
In welchem Jahre ist Lenin gestorben?
Wer setzte das Werk Lenins fort? Wo lebte Genosse Stalin?
Liegt der Kreml im Herzen Moskaus?
2. Studieren Sie die Geschichte der Sowjetunion?
In welches Jahr fällt die Entstehung des Sowjetstaates?
Welches Museum enthält sehr reiches Material zur Geschichte der
Oktoberrevolution? Besuchen Sie oft Museen?
Besuchen Sie Gemäldegalerien (Bildergalerien) auch gern?
Welche Moskauer Bildergalerie enthält die reichste Sammlung von
Gemälden? Nennen Sie die Namen der besten russischen Maler.
Sind wir stolz auf unsere Maler?
3. Interessieren Sie sich für Kunst? Kennen Sie das Moskauer
Künstlertheater? Wer sind die Begründer dieses Theaters?
Wessen Namen trägt das Moskauer Künstlertheater?
Kannten Sie die großen russischen Schauspieler Katschalow und
Moskwin? Wo spielten diese Schauspieler?
ii
Wo befinden sich die Schauspieler während der Vorstellung?
Befindet sich das Orchester vor der Bühne oder auf der Bühne?
4. Wird unsere Hauptstadt nach einem Plan umgestaltet (rekon-
struiert)? Erinnern Sie sich, in welchem Jahre dieser Plan
von der Sowjetregierung bestätigt wurde?
Werden in Moskau viele neue Wohnhäuser errichtet?
Wohnen Sie in einem vielstöckigen Haus?
Wieviel Stockwerke hat es? In welcher Straße wohnen Sie?
Ist diese Straße mit Bäumen bepflanzt? Sind es Linden?
Was für Grünanlagen gibt es in unserer Stadt?
Welche Bedeutung haben die Grünanlagen für die Einwohner der
Stadt?
Moskau
Im Jahre 1947 feierte Moskau sein 800-jähriges Jubilä-
um, — Moskau, diese uralte und dennoch immer junge
Stadt, die Hauptstadt der Sowjetunion.
Mehrmals wurde die Stadt von Feinden zerstört, mehr-
mals von Bränden vernichtet, aber jedesmal erstand sie
neu aus Asche und Ruinen, wurde wieder aufgebaut, schö-
ner und reicher als früher.
Seit 1918 ist Moskau die Hauptstadt des ersten soziali-
stischen Staates der Welt. Hier finden die Tagungen des
Obersten Sowjets der Sowjetunion statt. Hier befinden sich
die Sowjetregierung und alle zentralen Regierungsbehör-
den. Hier, im Herzen Moskaus, auf dem Roten Platz befin-
det sich das Mausoleum W. I. Lenins und J. W. Stalins.
Moskau ist das größte Kulturzentrum unseres Landes.
In Moskau hat die Akademie der Wissenschaften der Sow-
jetunion ihren Sitz. Hier gibt es 85 Hochschulen, an denen
240000 Studenten studieren, und über 200 wissenschaftli-
che Forschungsinstitute. In Moskau befindet sich eine der
größten Büchereien der Welt, die Lenin-Bibliothek mit
ihren fast 16 Millionen Bänden. Aber nicht nur auf dem
Gebiete der Wissenschaft, sondern auch in der Kunst spielt
unsere Hauptstadt die führende Rolle. Hier gibt es viele
hervorragende Museen und Gemäldegalerien.
Das Zentrale Lenin-Museum und das Museum der Revo-
12
lution enthalten historisches Material, das für das Studium
der Geschichte der russischen revolutionären Bewegung,
der Geschichte der Oktoberrevolution und der Entstehung
des sozialistischen Staates von ungeheurem Wert ist. So
weist z. B. das Lenin-Museum über 83000 verschiedene
Dokumente auf. Neben Handschriften, Büchern, Dokumen-
ten, Photographien und Gegenständen, die Lenin persön-
lich gehörten und die er im Gebrauch hatte, enthält das
Museum auch Kunstwerke — Skulpturen und Bilder der
bedeutendsten Maler. In diesen beiden Museen trifft man
Angehörige der verschiedensten Nationalitäten und viele
ausländische Gäste; im Gästebuch findet man Eintragun-
gen in fast allen Sprachen der Welt.
Von den Gemäldegalerien ist in erster Linie die Tretja-
kow-Galerie zu nennen; sie ist der Stolz der russischen
Kunstwelt und enthält die reichste Sammlung der Gemälde
der besten russischen Maler.
Die Moskauer Theater sind in der ganzen Welt be-
rühmt, besonders das Moskauer Künstlertheater, dessen
50-jähriges Jubiläum in Oktober 1948 vom ganzen Sowjet-
land gefeiert wurde. Das Spiel seines Ensembles erreicht
13
den Gipfel der Bühnenkunst und zeichnet sich durch
außerordentlich künstlerische lebenswahre Darstellung
aus. Sein Einfluß auf das europäische, das amerikanische,
ja sogar das östliche Theater ist sehr groß. Im September
1900 schrieb Maxim Gorki in seinem Brief an A. P. Tsche-
chow: "Das Künstlertheater ist ebenso wertvoll und von
ebenso großer Bedeutung wie die Tretjakow-Galerie, wie
die Wassilij-Blashennyj-Kathedrale und wie das Allerbeste
in Moskau. Es nicht zu lieben ist unmöglich, nicht für
dieses Theater zu arbeiten — ist ein Verbrechen.”
Moskau ist auch das größte Industriezentrum der Sow-
jetunion. Seine Industrie liefert jetzt fast doppelt soviel
Erzeugnisse wie die gesamte Industrie des zaristischen
Rußland. Unter der Sowjetmacht sind hier gewaltige neue
Betriebe entstanden. Sie liefern dem Lande Automobile,
Kugellager, hochwertigen Stahl, elektrische Anlagen, Werk-
bänke, Meßinstrumente usw.
Im Juli 1935 bestätigte die Sowjetregierung den Plan
für die Umgestaltung Moskaus. Sowohl im Zentrum der
Stadt als auch an der Stadtperipherie begann eine rege
Bautätigkeit: es wurden breite Straßen angelegt, neue
Parks und Boulevards geschaffen, Theater, Kulturpaläste,
Stadien, neue Schulen, vielstöckige Wohnhäuser errichtet;
die Moskauer Untergrundbahn, die beste der Welt, wurde
durch immer neue Strecken erweitert. Unsere Hauptstadt
wurde von Tag zu Tag schöner.
Da kam aber der Juni 1941. Die deutschen Faschisten
überfilen unser Land. Moskau hüllte sich in Dunkel. Es
wurde ständig von deutschen Bombern angeflogen. Zum
Himmel stiegen an Stahltrossen Sperrballons empor. Die
Kremlsterne wurden ausgelöscht, auf den Straßen wurden
Barrikaden errichtet und Gräben gezogen. Die deutschen
Faschisten versuchten Moskau von Norden und Süden in
die Zange zu nehmen. Die deutschen Linien umspannten
hufeisenförmig die Stadt. Die Sowjetarmee vereitelte aber
diesen Plan. Die Hitlerhorden wurden bei Moskau geschla-
gen und in die Flucht getrieben. Die Niederlage bei Mos-
kau war die erste schwere Niederlage Hitlers.
14
Nach Beendigung des Krieges wurde die Umgestaltung
Moskaus mit neuen Kräften wiederaufgenommen. Überall
sieht man schon neue große Häuser emporwachsen. Jetzt
baut man Hochhäuser: eines von 32, zwei von 26 und fünf
von 20, 17 und 16 Stockwerken. Im Jahre 1946 wurde eine
neue, 800 km lange Gasleitung von Saratow nach Moskau
gelegt, durch die die Bewohner der Stadt zusätzlich mit
Gas beliefert werden. Die vierte Strecke der U-Bahn, die
große Ringstrecke, ist fast fertig. Neue Grünanlagen wer-
den geschaffen. Sowohl im Zentrum als auch an der Peri-
pherie der Stadt sieht man schon viele Straßen, die mit
schönen Bäumen, vornehmlich Linden, bepflanzt sind. In
ein paar Jahren wird sich Moskau in eine wahre Gar-
tenstadt verwandeln.
Von außerordentlicher Bedeu-
tung für die Architektur Mos-
kaus wird der Sowjetpalast sein.
Seine Höhe wird fast einen
halben Kilometer erreichen (416
m, das höchste Gebäude der
Welt). Er wird von einer kolos-
salen Statue Lenins gekrönt
werden. Aus einer Entfernung
von vielen Kilometern wird die
Statue zu sehen sein und dem
Ankömmling künden, daß er
sich der Hauptstadt des Sowjet-
landes nähert.
Texterläuterungen
uralt - sehr alt sie erstand wieder - ona cnoßa BOCKpecjia
die Tagung - die Session
in Moskau hat ihren Sitz - b Mockbo HMeer cboö MecronpeöbiBa-
die Bücherei - die Bibliothek HHe
ist von ungeheurem Wert - HMeer orpoMHyio ueHHOCTb
aufweisen - zeigen die Gemäldegalerie - die Bildergalerie
in erster Linie - b nepßyio onepe^b
die Sammlung - die Kollektion
doppelt soviel - zweimal soviel (ß^ßoe öojibine)
15
ja sogar - /ia>i<e gewaltig - sehr groß
auf Anregung — no nnnr^naTHBe
die Umgestaltung — die Rekonstruktion
die Stadt hüllte sich in Dunkel — ropo/i norpysnjica b TeMHOiy
es wurde ... angeflogen - ona no^Beprajiacb iia.nÖTaivi
in die Zange nehmen — sa/KaTb b KJienjn
den Plan vereiteln — copsaTb (paccTponTb) njian
in die Flucht treiben — obpaTHTb b bercTBO
wiederaufnehmen — wieder beginnen
man sieht neue große Häuser emporwachsen - bh^ho, KaK
BbipacTaiOT HOBbie öojibinne zioivia
von Bedeutung sein - hmotb snanenne
die Statue wird zu sehen sein - CTarya Gy/ier Bn^na
Rektion
studieren an (Dat.) — ynnTben b ... (ßbicmeM yneÖHOM saßeflennn)
erreichen (Akk.) — flocrnraTb (nero-nnöyflb)
überfallen (Akk.) — nana^aTb na ...
anfliegen (Akk.) — coßepmaTb najieT na ...
beginnen (Akk.) hjih beginnen mit (Dat.) — nannnaTb (hto-jihöo)
sich nähern (Dat.) — npnÖJiHMcaTbca k ...
Übungen zum Text
1. Setzen Sie die unten angeführten Wörter ein:
a) Wenn ich nach Leningrad komme, ... ich ... an meine Kinder-
jahre.
Der große Brand von 1812 ... 2/b aller Gebäude Moskaus.
Die Komsomolversammlung ... heute um 5 Uhr ... .
Am 29. Oktober 1948 wurde das 30-jährige Jubiläum des Lenin-
schen Kommunistischen Jugendbundes ... .
Marx und Engels sind ... des wissenschaftlichen Sozialismus.
der Begründer, stattfinden, sich erinnern,
vernichten, feiern
b) Dieses Buch ... viele interessante Tatsachenberichte.
Er erzählt über ... der Arbeiterbewegung im zaristischen Ruß-
land. In der Lenin-Bibliothek ... man täglich sehr viele
Schüler und Studenten.
Auf vielen ... der Wissenschaft spielt unsere Heimat die führen-
de Rolle.
16
In der Tretjakow-Galerie gibt es viele ... von Rjepin.
Rjepin ist der hervorragendste russische... .
treffen, der Maler, das Gebiet, die Entstehung,
das Gemälde, enthalten
c) Der Plan für die ... Moskaus wurde von der Sowjetregierung im
Jahre 1935 ... .
Der Einfluß Maxim Gorkis auf die Sowjetliteratur war ... groß.
In unserer Stadt wird ein neues Theater... .
Diese Fabrik ... dem Lande verschiedene Meßinstrumente.
Ihre ... sind sehr gut. Dieser Wald......bis zum Fluß.
Mein Freund.......durch seine Kenntnisse in Mathematik ... .
Seine Schwester interessiert sich sehr fürs Theater; sie will nach
Beendigung der Schule zur ... gehen.
liefern, das Erzeugnis, sich erstrecken, die Umgestaltung,
die Bühne, bestätigen, sich auszeichnen, außerordentlich,
errichten
d) Der zweite Weltkrieg endete mit einer kolossalen ... Deutsch-
lands.
Das alte Moskau ist in eine neue, sozialistische Stadt... worden.
Viele Straßen im Zentrum Moskaus sind mit Bäumen ....
Dort... alte Linden und andere schöne Bäume.
Die Schüler ... den berühmten Flieger mit tausend Fragen.
Er ... , alle Fragen der Schüler ausführlich zu beantworten.
Die Familie dieses Fliegers wohnt... in Leningrad.
Wir......dem Wald. Dieser Wald liegt in einer... von 2 Kilome-
tern von unserem Hause.
Wenn ich zu Bett gehe, ... ich das Licht... .
stehen, ständig, auslöschen, die Niederlage, die Entfernung,
verwandeln, sich nähern, versuchen, bepflanzen, überfallen
2. Nennen Sie zu den nachstehenden Adjektiven passende
Substantive und bilden Sie mündlich Sätze.
Beispiel: sozialistisch — der sozialistische Aufbau.
Der sozialistische Aufbau schreitet vorwärts.
ausdrucksvoll, wissenschaftlich, uralt, reich, hervorragend,
außerordentlich, verschieden, ausländisch
3. Machen Sie folgende Übung mündlich:
a) Zählen Sie die Ihnen bekannten Wörter nach folgendem Beispiel
auf:
Er macht Fortschritte in der Mathematik, in der Physik, in der
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Literatur.
Ich erinnere mich an ... . Man kann ... errichten.
Unsere Hauptstadt spielt das führende Rolle in ... .
Dieses Museum enthält... .
b) Bilden Sie Sätze mit folgenden Redewendungen:
im Mittelpunkt stehen einen Sitz haben
von ungeheurem Wert sein Unterricht erteilen
den Mut nicht sinken lassen es gibt
c) Ergänzen Sie die fehlenden Sätze:
Vor der Oktoberrevolution war Leningrad die Hauptstadt Ruß-
lands. - Jetzt hat die Sowjetregierung ... .
Früher gab es in Rußland nur wenige Hochschulen. — Jetzt stu-
dieren allein in Moskau ... .
Früher erzeugten die Moskauer Fabriken hauptsächlich Textil-
waren. — Jetzt liefern ... .
d) Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze durch Nebensätze:
Im Herbst 1941 hüllte sich Moskau in Dunkel, weil... .
In Moskau werden viele neue Grünanlagen geschaffen, so daß ...
Das Lenin-Museum enthält viele Dokumente, die... .
Der Sowjetpalast wird das höchste Gebäude der Welt sein, da ...
4. Analysieren Sie den letzten Absatz des Textes:
Suchen Sie in jedem Satz das Subjekt und das Prädikat heraus.
Bestimmen Sie die Haupt- und die Nebensätze.
5. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
Hama CTOJinija Bbipocjia onenb öbicrpo. Mbi nocTpomm yace MHoro
HOBbix mchjibix flOMOB, MHoro niKOJi n .zjBopijOB KyjibTypbi. 3to Kpa-
cnBbie MHorooTaMCHbie ^OMa. H TaK^ce Mcnsy b hobom zioivie. Ham
jloivi HMeeT niecTb OTaMcen. Bo Bcex KBapTnpax nivieeTca Bo^onpoBOfl
(Wasserleitung), neHTpajibHoe OTonjienne (Zentralheizung) n ras.
6. Plan zur Wiedererzählung:
1. Moskau - die Hauptstadt der Sowjetunion.
2. Die Rolle Moskaus im Kulturleben unseres Landes:
a) wissenschaftliche Institutionen;
b) Museen und Theater.
3. Die industrielle Bedeutung Moskaus.
4. Der Plan für die Umgestaltung Moskaus.
5. Unsere Hauptstadt im Großen Vaterländischen Krieg.
6. Die Umgestaltung Moskaus in den Nachkriegsjahren.
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Hausaufgaben
1. Beantworten Sie die Fragen mit einigen Sätzen:
Was wissen Sie aus der Geschichte unserer Hauptstadt?
Was bedeutet Moskau für jeden Sowjetmenschen?
2. Gruppieren Sie folgende Sätze nach der Wortfolge im Satz und
unterstreichen Sie das Subjekt einmal und das Prädikat zweimal.
Muster: Ich bin Schüler der 10. Klasse. Jeden Tag habe ich fünf
oder sechs Stunden. Am Abend besuche ich manchmal das Theater.
Die Vorstellung beginnt dort um acht Uhr.
Gerade Wortfolge: Ich bin Schüler der 10. Klasse.
Die Vorstellung beginnt dort um acht Uhr.
Umgekehrte Wortfolge: Jeden Tag habe ich fünf oder sechs Stunden.
Am Abend besuche ich manchmal das Theater.
Moskau ist die Hauptstadt der Sowjetunion. In Moskau hat die
Sowjetregierung ihren Sitz. Frei und leicht atmet es sich in unse-
rer schönen Hauptstadt. Man blickt auf den Roten Platz und
erinnert sich an die Geschichte unserer Heimat.
3. Beantworten Sie die Fragen:
Warum werden das Lenin-Museum und das Museum der Revo-
lution sehr stark besucht? Was enthält die Tretjakow-Galerie?
Auf welche russischen Maler sind wir besonders stolz?
4. Machen Sie die Übung 3b schriftlich.
5. Beantworten Sie die Fragen:
Was wurde im Juli 1935 bestätigt? Wer bestätigte den Plan?
Was begann nach der Bestätigung des Plans?
6 — 7. Machen Sie die Übung 3c (5) schriftlich.
8. Bilden Sie Sätze mit den Wörtern aus der Übung 2.
9. Bereiten Sie die Wiedererzählung des Textes nach dem gegebe-
nen Plan vor (siehe Übung 6).
§3
Vorübung
Wer von Ihnen hat einen Fernsprecher zu Hause?
Ruft man Sie oft an?
Kann man ein Autotaxi telephonisch bestellen?
19
Ruft man dann die Autogarage an?
Wann bestellt man ein Autotaxi?
Schicken Sie ein Telegramm nach Hause, wenn Sie in einer
fremden Stadt angekommen sind?
Teilen Sie Ihre Ankunft durch ein Telegramm mit?
Wo geben Sie das Telegramm auf?
Was für ein Formular füllen Sie aus?
Was teilen Sie im Telegramm mit?
Kann man einen Brief schicken, wenn man die Adresse noch
nicht genau kennt?
Schickt man dann den Brief postlagernd?
Was brauchen Sie, um ein Telegramm aufzugeben?
Wieviel Porto (noHTOBbie pacxo/ibi) bezahlen Sie, wenn Sie einen
Brief nach Omsk schicken?
ßernt frembe Sjmtdjen!
6in 6ngfänbet tarn nad) ^ati^. 6t bef)ett|d)te nut feine
T?uttetfptad)e unb tonnte fein QSott §tangöfi|d).
9?od) am Sage feinet Qlnfunft beffellte et im ^)otel ein
Selegtammfotmufat, benn et mottte feinet §tau feine gfüdltd)e
Qlnfunft in ^ati^ mitteifen. Sa£ Sefegtammfotmufat mat fofott
gut Stehe. 6t teilte feinet §tau feine ^atifet 2lbteffe mit, bamit
fie if)m nid)t pofttagetnb gu |d)teiben btaudjte. "(Bfüdfid) am
getommen", füllte et ba£ §otmufat auS, "gefunb. Sd)teib batb.
Qlbteffe ..." 3a, mie mat abet feine Qlbteffe? 6t tief ben ^ottiet
[portje] an. if)m bet ^ottiet bie Qlbteffe be£ ^otef£ mitgeteitt
E>atte, ^cf>tteb et fie auf ba£ §otmufat, untet|d)tieb unb lief? ba£
Sefegtamm gut ^oft ttagen.
Sann günbete et fid) eine Sigatette an unb ging ein paatmaf im
Simmet auf unb ab. QBas feilte et f etgt tun? Sollte et fid) nid)t bie
Stabt ein menig anfe^en? §teifid), man fann fid) vetitten, abet
menn man nitgenb^ einbiegt unb nut bie Stta^e auf unb ab ge£>t?
6t ging t)inau£. 2lm 6ingang ftanben gmei gto^e Säten. Sa£
metfte et fid). Set 6nglänbet f)atte feine 6ife. 6t ging fangfam
bie Stta^e f)inuntet. Sd)fie£fid) tarn et gu einem SReftautant
[restorä]. 6t f)atte junget. "QSenn id) bem Äeffnet mit bem ginget
auf bet Äatte geige, ma£ id) gu effen mün|d)e, mitb et mid) fielet
vetfief)en, unb nad) bem 6ffen btaud)e id) gat nid)t gu ftagen, ma£
20
ich gahlcn mu^. 3d) gebe bem Stehn er eine gtof e SSantnote, unb et
bringt mit ben Keft", bad)te et unb ging tn£ Keftautant hinein.
Sott mat es faft leer. 6t fegte ftd) an einen Si|ä) unb fah fid)
um. Stufet ihm befanben fid) in bem Kaum gmei junge T?äbd)en.
Sie faf en an einem 9?ebenti|d) ihm gegenüber beim Äaffee. Set
Stellner brachte bem 6nglänbet bte (Speifefatte. "Sa£, ba£ unb
ba£", geigte bet SluStänber mit bem ginget. Set Stehn er machte
gtofe Shigen, fah ihn fef)t aufmertfam an, fagte aber fein QSort.
9?ad) fünf Winuten brachte et ihm btei Suppen. Sie T?äbd)en
am 9?ebenti|d) tackten hott auf. 6s mar ihm fef)t unangenehm.
QSom Kefiautant aus ging et ins Äino. Sils et am Stbenb in£
^)otet gutüdfehten mollte, mar es |d)on feht fpät. 6t ging bte
Strafe hinunter, fanb aber fein ^)otet nicht. Sann ging et bte
Strafe miebet hinauf. 6t fah mehrere Rotels. Säten ftanben
aber nitgenb^ an bet Süt. QSaht|d)eintid) hatte man fte am
Stbenb hineingetragen. QSie feilte et jegt fein ^>otet finben?
Sie Strafen mürben teer. Schon ba£ vierte T?at ging et an
bem ^otigiften vorbei. Set mürbe |d)on aufmertfam. "6s fehlt
noch, baf man mich verhaftet", bachte bet 6ngtänber unb ging in
ba£ erfte befte ^)otet. ^)iet beftettte er ein Simmet unb |d)idte noch
in berfetben 9?ad)t ein Selegtamm an feine grau: "Setegraphiere
fofort, mo ich in ^att^ mohne".
2lm nächften Sag betam et bte Sintmort.
Texterläuterungen
am Tage seiner Ankunft — b ^eHb CBoero npnöbrmsi
waren zur Stelle — 6bijih Ha Meere
postlagernd schreiben — an die Adresse der Post schreiben;
der Brief oder die Postkarte bleiben auf der Post so lange liegen,
bis sie vom Adressaten abgeholt werden
Glücklich angekommen - Telegrammstil, bedeutet: Ich bin
glücklich angekommen anrufen — telephonieren
auf und ab — hin und zurück sicher — hier: bestimmt
er wurde aufmerksam — oh iiana.n obpanjaTb BHHMaHHe
in das erste beste Hotel — b nepßbiH iioiiaBiiniiicH otojib
Rektion
anrufen (Akk.) — sbohhtb no TejiecpOHy; OKJiHKaTb
21
Wortbildung
schließen
schloß
geschlossen
beschließen
anschließen
einschließen
zuschließen
verschließen
erschließen
schließlich
das Schloß ausgeschlossen
der Schlosser
die Schlosserei
der Schluß
der Beschluß
der Schlüssel
einschließlich
Bilden Sie Sätze mit den
angeführten Wörtern.
Übungen zum Text
1. Gebrauchen Sie die nachstehenden Sätze in einer kurzen Erzäh-
lung:
a) Was tue ich, um ein Telegramm aufzugeben (c;iaTb)?
Ich gehe auf die Post. Ich gehe zum Schalter. Ich nehme am
Schalter ein Telegrammformular. Ich fülle das Formular aus.
Ich gebe das Telegramm auf. Ich bezahle das Porto.
Ich lasse mir die Quittung geben.
b) Was tue ich, wenn ich essen will ?
Ich gehe in den Speisesaal. Ich nehme an einem Tisch Platz.
Ich lasse mir die Speisekarte geben. Ich sehe mir die Speise-
karte an. Ich wähle die Speisen. Ich lasse mir das Essen bringen.
Ich warte auf das Essen. Ich bekomme das Essen. Ich esse.
2. Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze:
Teilen Sie ihm mit, daß ... . Verirren Sie sich nicht, wenn ... .
Rufen Sie ihn an und teilen Sie ihm mit, daß ... .
Füllen Sie diesen Fragebogen (anKery) aus und ... .
Schicken Sie ihm einen Brief und ... . Folgen Sie ihm, dann ...
Es ist unangenehm, wenn ... . Merken Sie sich, daß ... .
Man braucht ein Wörterbuch, wenn ... .
Lassen Sie den Mut nicht sinken, weil... .
Wir beurteilen seine Fortschritte nach den Zensuren, die ... .
Er ging in das erste beste Hotel, da ... .
3. Erklären Sie die nachstehenden Wörter nach folgendem Beispiel:
Der Mitschüler ist ein Schüler aus derselben Klasse oder Schule.
Die Rückübersetzung ... Das Telegrammformular ...
22
Das Holzhaus ...
Die Untergrundbahn ...
Das Restaurant...
Das Krankenhaus ...
4. Nennen Sie Synonyme für: anrufen, insgesamt, erhalten,
aufweisen, hin und zurück, die Etage, endlich
5. Suchen Sie in den folgenden Sätzen alle Objekte (mit ihren Attri-
buten) heraus, bestimmen Sie ihren Kasus und stellen Sie Fragen
zu jedem Objekt (siehe Muster):
Der Engländer ging in das erste beste Hotel und bestellte dort
ein Zimmer.
Aus diesem Hotel schickte er an seine Frau ein Telegramm.
In diesem Telegramm fragte er sie nach seiner Pariser Adresse.
Am nächsten Tag bekam er von seiner Frau die Antwort.
Sie teilte ihm seine Pariser Adresse mit.
Muster: 1. Der Engländer rief den Portier an.
— Wen rief der Engländer an? Den Portier (Akk. - Objekt).
2. Der Portier teilte ihm die Adresse des Hotels mit.
— Wem teilte der Portier die Adresse mit? Ihm (Dat. - Objekt).
Was teilte ihm der Portier mit? Die Adresse des Hotels (Akk. - Obj.).
3. Ich schreibe oft an meine Freunde.
An wen schreibe ich oft? An meine Freunde (Präpositionales Obj.).
4. Ich frage nach seiner Gesundheit.
- Wonach frage ich? Nach seiner Gesundheit (Präposit. Objekt).
6. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
CeroflHü 5i nojiynnji hhcbmo ot Moero flpyra. Oh coobnjaeT MHe,
hto oh xomct b OKTHÖpe npnexaTb b MocKBy. Oh nnnieT, hto oh y‘/i<e
saKasaji bnjieT (die Fahrkarte). M Gbiji oneHb pa/i h HeMe^jieHHO
OTnpaBHjicH (nonieji) Ha nonTy. Y OKoniKa 5i nojiyuHji Tejierpac[)-
hbih bjiaHK h (npo)Tejierpa(J)HpoBaji eMy c.ne/iyioinee (folgendes):
"CnaCTJIHB, HTO CKOpO yBHflHMCH. CooGlIJH fleHb npHÖblTHii". 3aTeM
5i c/ia.n TejierpaMMy h nonieji b khho. Koiyia 5i Bepnyjic5i ^omoh,
MeH5i y‘/i<e OMCH^aji ero otbot.
Hausaufgaben
1. Gebrauchen Sie die Sätze der Übung la zu einer kurzen schrift-
lichen Erzählung.
2. Beantworten Sie schriftlich folgende Fragen:
Wohin kam ein Engländer? Welche Sprachen beherrschte er
23
außer seiner Muttersprache? Wozu bestellte der Engländer ein
Telegrammformular? Was tat er dann? Was stand am Eingang
des Hotels? Wozu merkte sich das der Engländer?
3. Machen Sie schriftlich die Übung 6.
4. Gebrauchen Sie die Sätze der Übung lb in einer kurzen schriftli-
chen Erzählung.
5. Erzählen Sie den Text nach folgendem Plan:
1. Von wem ist in dieser Erzählung die Rede?
2. Was für ein Telegramm schickte der Engländer an seine Frau?
3. Wohin ging er dann? 4. Wie bestellte er sich das Essen?
5. Was brachte ihm der Kellner?
6. Warum mußte er in ein anderes Hotel gehen?
7. Auf welche Weise hat er seine Pariser Adresse erfahren?
§4
Vorübung
Welche Schußwaffen kennen Sie?
Welche Waffen gehören zu der Ausrüstung einer modernen
Armee?
Welche Waffen spielen im modernen Krieg die entscheidende
Rolle?
Gehören auch die Panzer und die Minenwerfer zu den modernen
Waffen?
Wieviel Maschinengewehre hat eine Abteilung?
Wieviel Schützen bedienen ein Maschinengewehr?
Welche Waffen gehören zu der Ausrüstung eines Schützen?
Wohin werden die Verwundeten transportiert?
Der Kampf vor Moskau
Nach Fr. Wolf
Die Vorhut der Division lag an dem Fluß Ugra, bei dem
Städtchen Juchnow. Es galt den Feind zu umgehen, einzu-
kreisen. Gai führte sein Regiment. Der Auftrag lautete:
dem Feind ist der Rückzugsweg Juchnow — Wjasma zu
verlegen. Die Deutschen aber hatten offenbar den Befehl,
diesen wichtigen Knotenpunkt um jeden Preis zu halten.
24
— Mein Regiment, erzählt Gai, hatte gegen eine deu-
tsche Panzergruppe zu kämpfen. Wir vernichteten im
Straßenkampf zwei Panzer. Die anderen machten kehrt.
Unter dem Kreuzfeuer der feindlichen Minenwerfer hatten
wir sehr zu leiden. Es ging heiß her. Ich nahm ein Batail-
lon und griff den Dorfabschnitt mit den Minenwerfernes-
tern an. Neben einem Haus sah ich eines meiner Maschi-
nengewehre. Der Schütze Nr. 1 war tot, Nr. 2 schwer ver-
wundet. Das zweite MG schwieg ebenfalls. Ich rufe dem
Schützen des zweiten MGs zu: „Was schießt du nicht?” Er
zeigt auf seinen Arm, der ganz durchblutet ist. Nun, es ist
klar, hier mußte das MG ein gewichtiges Wort mitsprechen,
vielleicht sogar in diesem Moment das entscheidende Wort
im Kampf um diese Straße, um das Dorf, um die Stellung.
Das feindliche Feuer nahm von Sekunde zu Sekunde zu.
Ich springe jetzt zu dem MG. Mein Adjutant rennt herbei
und ruft: "Überlaß das mir! Du als Regimentskommandeur
hast doch anderes zu tun!" Aber ich habe schon den dritten
Gurt eingelegt und schieße weiter. In diesem Augenblick
muß mich ein Granatsplitter am Kopf getroffen haben. Ich
war, wie man sagte, vier Stunden bewußtlos. Als ich wieder
zu mir kam, waren die Deutschen aus dem Dorf hinausge-
worfen. Man sagte mir, auf der Dorfstraße, die mein MG
bestrichen hatte, lägen über hundert tote Nazisoldaten.
Im Lazarett konnte Gai keine Ruhe finden. Als ihn der
Regimentsarzt besucht hatte, fragte er ihn: "Wie denken
Sie über meine Kopfwunde? Wird es lange dauern?"
"Ein paar Monate wird es schon dauern", antwortete der
Arzt, "aber Sie kommen noch rechtzeitig zu Ihrem Regi-
ment zurück."
"Ach, Sie sind kein Stachanowmann", meinte Gai lä-
chelnd. "Man muß doch überall Höchstleistungen erzielen,
überall, auch bei der Heilung, auch da wäre ein Rekord
erwünscht; denken Sie nicht?"
Texterläuterungen
es galt — hier: es wurde befohlen, man mußte
um jeden Preis — jiioöoh uenon, bo uto 6bi to hu crajio
25
es ging heiß her - pasropejiacb McapKaa Guraa
eines meiner ... — eins von meinen
muß ... getroffen haben — hat wahrscheinlich (offenbar) getroffen
ich kam zu mir — h npnmeji b ceön; ko MHe Bepnyjiocb cosnanne
bestreichen — hier: beschießen meinen - hier: sagen
Rektion
angreifen (Akk.) — nanacTb Ha , araKOBaTb
denken über (Akk.) — /lyiviaTb o ...
Ergänzen Sie die fehlenden Artikel oder Präpositionen:
Wir erinnern uns mit großer Freude ... unsere Schuljahre.
Rufen Sie ... Genossen N. an und fragen Sie ihn, ob er kommen
kann. Er beherrscht schon sehr gut... deutsche Sprache.
Wir griffen ... feindlichen Stellungen an.
Ich denke ... unseren Ausflug in die Umgebung.
Folgen Sie ... Lehrer, er geht auch dorthin.
Im Frühling sind alle Flüsse reich ... Wasser.
Unser Zug nähert sich ... Hauptstadt.
Mein Freund studiert... der Universität.
Er interessiert sich sehr ... die deutsche Sprache.
Übungen zum Text
1. Machen Sie folgende Übungen mündlich.
a) Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze:
Wir ... die feindliche Panzergruppe ... .
... bildete die Vorhut der Division.
Wir bekamen ..., den Feind einzukreisen.
... war zweimal verwundet.
Das N-te Bataillon ... den Rückzug.
Als wir uns den feindlichen ... genähert hatten, eröffneten die
Deutschen starkes Kreuzfeuer.
Die Minenwerfer spielen in dem modernen Krieg eine sehr
wichtige ... .
b) Beschreiben Sie einen Angriff (eine Attacke); gebrauchen Sie
dabei folgende Wörter:
angreifen, die Stellung, der Feind, der Minenwerfer,
beschießen, der Panzer, kehrtmachen, das Kreuzfeuer,
verwunden, der Knotenpunkt, der Gurt, einlegen,
bewußtlos, das Maschinengewehr
26
2. Ersetzen Sie die fettgedruckten (vKupiio naiieviaTaniibie) Wörter
durch andere Ausdrücke:
Fünf Jahre sind vergangen. Du hast wahrscheinlich schon die
Schule beendet und studierst jetzt an der Universität. Du bist
glücklich, denn du wirst bald eine interessante Arbeit erhalten.
Die Verfassung (Konstitution) der Sowjetunion garantiert allen
Werktätigen unseres Landes das Recht auf Arbeit.
3. Nennen Sie Substantive, die mit den nachstehenden Verben oft in
Verbindung treten:
angreifen, verlegen, erzielen, bereichern, halten, erteilen,
absolvieren, beherrschen, vernichten, einhalten, schicken
4. Suchen Sie in folgenden Sätzen alle Attribute heraus und stellen
Sie zu jedem Attribut eine Frage.
Muster: 1. Der 7. November ist der Jahrestag der Großen
Sozialistischen Oktoberrevolution.
Der wievielte November ist der Jahrestag der Großen Sozialistischen
Oktoberrevolution? Der siebente November.
2. In unserer Klasse sind dreißig Schüler.
In wessen Klasse sind dreißig Schüler? In unserer Klasse.
Wieviel Schüler sind in unserer Klasse? Dreißig Schüler.
Die Vorhut der Division lag am 25. November an dem kleinen
Fluß Ugra, bei dem Städtchen Juchnow.
Der letzte Befehl unseres Kommandeurs lautete: dem Feind ist
der Rückzugsweg Juchnow - Wjasma zu verlegen.
Die feindlichen Truppen aber hatten offenbar den Befehl, diesen
wichtigen Knotenpunkt um jeden Preis zu halten.
5. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
OanmcTbi sansum ^epeBHio H., KOTopaa .HBjiHJiacb Ba/Kiibiivi ysjio-
BbiM nyHKTOM. Hani 6arra.nbon nojiynnji iipnKa.3 bbiöhtb (bbiGpochtb)
oiryqa (JjamncTOB. ßa^ana 6 bi.na nejierKaa, TaK Kan y (JjamncTOB
6bi.no MHoro TaHKOB h mhhomötob. Kan tojibko mbi hph6jih3hjihcb
k BpaMcecKHM no3nii,H5iM, (JianiHCTbi OTKpbijin cnjibHbin nepeKpecT-
hbih oroHb MHHOMeTOB h nyjieMÖTOB. Pasropejiacb McapKaa ÖHTBa.
Ockojikom rpanaTbi a 6bi.n paneH b rojioßy. Hcckojibko nacoß a
npojieMcaji 6e3 C03HaHHa. Kor^a n npnnieji b ceöa, namn TaHKH
3aHHMajiH ^epeBHK) H. Ha npocejionHOH ^opore Bajiajincb (.ne‘/i<a.nii)
cothh yÖHTbix (JianiHCTCKHx coj^qaT h o(J)HLi,epoB. Moa pana 6bi.na
THMcejiOH, h MHe npnnijiocb (gezwungen sein) npojieMcaTb nennnpe
Mecaua b rocnnTajie.
27
Wortbildung
Zahl zahlen die Anzahl zahllos
zählen erzählen aufzählen die Erzählung unzählig
Übersetzen Sie ins Russische:
Die Zahl der am Bau der Untergrundbahn beschäftigten Arbei-
ter ist sehr groß. Was habe ich für diese Bücher zu zahlen?
In den Straßen konnte man eine große Anzahl von Menschen
sehen. Eine zahllose Menge zog über den Roten Platz.
Zählen Sie von 1 bis 20. Diese Stadt zählt 100000 Einwohner.
Zählen Sie die Bücher auf, die Sie in der letzten Zeit gelesen
haben. Erzählen Sie mir von Ihrer Reise.
Er zeigte für diese Erzählung reges Interesse. Die unzäh-
ligen Menschen im Saal begrüßten ihn mit Hurrarufen.
Hausaufgaben
1. Machen Sie die Übung 4a schriftlich.
2. Machen Sie die Übung 1b schriftlich.
3. Übersetzen Sie den Text der Übung 5 schriftlich aus dem
Russischen ins Deutsche.
§5
Vorübungen
1. Wo wohnen Sie? Wohnen Sie auch hier dicht nebenan?
Steht Ihr Haus in einem Garten?
Haben Sie zu Hause einen Hund?
Haben Sie noch andere Haustiere?
Gibt es im Zoologischen Garten viele wilde Tiere?
Gibt es dort auch wilde Vögel?
Haben Sie Wildenten gesehen?
Sind Wildenten Sumpfvögel?
Wo legen sie ihre Eier? Wo wächst das Schilf?
Sind Sie in einem Kolchos gewesen?
Haben die Kolchosbauern viel Geflügel?
Was für Geflügel haben sie?
Verstehen Sie mich gut? Spreche ich laut genug?
Habe ich eine tiefe Stimme?
Wie nennt man eine sehr tiefe Stimme?
Wer hat hier eine sehr helle Stimme?
28
2. Wie ist Ihre Adresse?
In welcher Richtung gehen Sie aus der Schule?
Gehen Sie nach links oder nach rechts?
Was ist die entgegengesetzte Richtung von "links"?
Gehen Sie die ... Straße immer geradeaus, wenn Sie nach Hause
gehen? Wo biegen Sie ein?
Gehen Sie in schnellem Schritt in die Schule?
Verlangsamen Sie den Schritt, wenn Sie sehen, daß Sie noch viel
Zeit haben? Wann verlangsamt der Eisenbahnzug sein Tempo?
(Brenner
Sicht an ber Grenge rau|chte ba£ Schilf, btd)t unb grün. Sie
SRtnber fuchten ßmteneier im Schilf. ^läßlich fafjen fie, mtc aus
bem Schilf eine QSilbente aufflog. Äaum mar £tfa gu btefer
Stelle htngelaufen, al£ nebenan tm Schilf etrna^ laut aufrau|d)te.
"Q£as mag ba£ fein?" fagte £tfa. Sie mtnfte bte Ätnber gerbet
unb |d)ob ba£ Schilf vorfichtig au^etnanber. "Sa liegt ein Sad",
fagte vermunbert QSoma. Ser <5acf bemegte fid), unb tm Schilf
geigte fiel) ein Äopf.
"^f^pf^pfL. Schmeigt", fagte ein T?ann, ber fid) erhob. 9?ad>
ihm erhob fid) ein gmeiter T?ann aus bem Schilf, ber noch größer
mar. Sie maren betbe in grüne T?äntel gehüllt. "T?it mem fetb ihr
benn f>ier?" fragte letfe ber erfte. "QStr ftnb allein. QStr fliehen
ßmteneter", antmortete £tfa. "QSo lammt tf>r benn her?" - "QBtr
ftnb aus Qßp|d)gomo. Q(us bem Äoldjo^ ftnb mir. Unb fie, Ontcb
d)en, mo fommen fie her?" - "QStr flubteren bte Sumpfvögel. £>abt
i£>r jdjon von ber QSoltner Geflügelfarm gehört? 9?un, mir ftnb
von bort", fagte mit tiefer £Ba£fHmme ber Größere. "QSielleicht
mollt if>r fo etma^...", fagte ber anbere unb geigte ben Ätnbern eine
Safel Sdjofolabe. Sie kleinen |d)mtegen verlegen. "9?ehmt bod),
if>r Summerchen!" ermunterten bte §remben bte Ätnber.
T?t|d)a flredte |d)üd)tern bte £>anb nad) ber Schofolabe aus.
"9?etn, Önfeld)en,„mtr brauchen fo etrna^ nic^t", fagte £tfa unb
gupfte T?t|d)a am firmel.
"Siel) mal an, if>r £>abt mol)l Slngfl? Unb mir ge^en gur Greng*
mad)e. Sort l)aben mir Gelaunte. QBollt i£>r mitge^en?" fagte ber
erfte. Sie Ätnber |d)mtegen. "QSielleic^t lügt i£>r überhaupt, ba£
i£>r aus 5told)O6 fetb, vielleicht haben euch Spione fyierfyet ge^
29
fanbt", fagte ftreng ber (Brof c. "2llfo lo£, vorwärts, mar|d)! O()nc
QStberfprud)". Sie Ätnber machten fid) auf ben QSeg. 2lud) £tfa
ging mit. "(Schneller, |dmeller, Ätnber", munterten bte Wanner bte
vor timen |d)reitenben kleinen auf.
£tfa fprang von einen trodenen §led gum anberen, fte blieb
meljrmal^ mit bem SKod an ben Wifcben Rängen unb verlegte fid)
ben guß. QSoljtn führen fte un£, bacfjte fte, bte (Brengwadje liegt
bod) gerabe in ber entgegengefegten SRidjtung. Sie verlangfamte
ben Schritt unb wollte es bem langen Ünlelcben fagen, aber ein
träftiger 0tof mit ber §auft in ben Küden trieb fte vorwärts.
"Önfeldjen, warum |d)lägft bu fte?" fragte Wt|d)a er|d)roden.
- "£alt ben Wunb!"
3egt verftanb £tfa alle£, ba£ waren §rembe. 3l)r gudte ber
(Bebaute burd) ben .Stopf - fließen, fo balb al£ möglich fließen.
Ül)ne lange gu überlegen, fprang fte gur ©eite unb lief, fo |d)nell fte
nur tonnte, gur (Brengwad)e. Sie gange Seit über mu£te fte an
Wt|d)a unb QSoroa beuten: QSa£ werben bte gremben mit timen
machen? Unb fte lief nod) Queller. 9?ur nidjt fiel) verirren...
Texterläuterungen
plötzlich — auf einmal
Was mag das sein? — 1 Pro 6bi oto mofjio öbitb?
am Ärmel zupfen - iiOTHiiyTb 3a pyKas
sich auf den Weg machen — OTiipannTbca b nyTb (b ^opory)
den Schritt verlangsamen — beginnen langsamer zu gehen
Halt den Mund! - Schweig!
die ganze Zeit über — während der ganzen Zeit
Rektion
denken an (Akk.) — /lyiviarb o ...
Übungen zum Text
1. Machen Sie mündlich folgende Übungen:
a) Erweitern Sie die nachstehenden Sätze nach folgendem Beispiel:
Die Studenten arbeiten.
Die Studenten arbeiten im Lesesaal.
Die Studenten arbeiten 4-5 Stunden im Lesesaal.
Die Studenten arbeiten gewöhnlich 4-5 Stunden im Lesesaal. usw.
30
Gebrauchen Sie dabei die rechts angeführten Wörter:
Die Enten legen ihre Eier (das Schilf, wild, nebenan, dicht,
nicht weit von einem Sumpf).
Die Kinder schoben das Schilf auseinander (klein, dicht, vor-
sichtig, aus dem Kolchos).
b) Setzen Sie die fehlenden Wörter ein:
Es war sehr kalt, darum war er in einen warmen Mantel... .
Er fragte ..., ob sie mitgehen wollten.
Die Kinder waren so schüchtern, daß die Fremden sie ... muß-
ten.
Die Kinder waren sehr ..., als sie hörten, daß die Fremden aus
der ... kommen.
2. Bilden Sie Sätze mit folgenden Wörtern:
entgegengesetzt (Richtung)
verlangsamen (den Schritt, das Tempo)
der Gedanke (gute, kluge, schöpferische; kommen, einfallen)
sich überlegen (eine Sache, eine Frage)
sich (ein)hüllen (in eine Decke)
3. Nennen Sie Synonyme für:
telephonieren, bekommen, endlich, auf einmal, die Etage,
still, fast, im ganzen
4. Suchen Sie aus den folgenden Sätzen alle Adverbialien heraus,
bestimmen Sie sie und stellen Sie Fragen dazu (siehe Muster).
Die Kinder suchten schon stundenlang Enteneier im Schilf.
Das Schilf wuchs in einem Sumpf dicht an der Grenze. Plötzlich
flog dort eine Wildente auf. Die Kinder liefen schnell zu dieser
Stelle hin. Sie schoben das Schilf vorsichtig auseinander.
Muster:
Mein Vater geht um 8 Uhr in die Fabrik. Er arbeitet dort bis halb fünf
Uhr. Von der Fabrik kommt er nach Hause. Er geht häufig zu Fuß.
Wohin geht mein Vater um 8 Uhr? In die Fabrik. (Adv. des Ortes)
Wann geht er in die Fabrik? Um 8 Uhr. (Adverbiale der Zeit)
Wo arbeitet er bis halb fünf Uhr? Dort. (Adverbiale des Ortes)
Wie lange arbeitet er dort? Bis halb fünf Uhr. (Adv. der Zeit)
Woher (von wo) kommt er nach Hause? Von der Fabrik. (Adverbi-
ale des Ortes)
Wohin geht er von der Fabrik? Nach Hause. (Adv. des Ortes)
Wie oft geht er zu Fuß? Häufig. (Adverbiale der Zeit)
Wie geht er häufig? Zu Fuß. (Adv. der Art und Weise)
31
5. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
3tHM JieTOM H 3KHJI B K0JIX036. PüflOM HaXOflHJIOCb ÖOJIblUOe 60-
jioto c rycTbiM KaMbinioM. O/uia‘;i<;i,bi OTen, CKasaji MHe: "3aBTpa a
ivlv Ha oxoiy (auf die Jagd). Xonenib hohth co mhoh?" H Gbiji
cnacTjiHB. Mbi BCTajiH oneHb pano h OTnpaBHjiHCb b nyTb. OTen,
B3HJI c coGoh xjieöa, hhd, h /me hjihtkh nioKOJia^a. Bbijio aobojibho
xojio,ii;ho, h mbi Ha^ejiH najibTO. Mbi nacaMH xo^hjih BOKpyr öojiOTa,
oflHaKO hh oflHa yTKa He B3JieTajia. H oneHb ycTaji h chjihho 3aMe-
fljinji cboh mar. OTen, Bee BpeMa Mena no^öa^pHBaji. B/ipyr H3
KycTOB B3JieTejio iihtb yroK. Tpex H3 hhx (drei davon) Mbi npnnec-
jih flOMoii. Pe3yjibTaT Hainen oxothi öhiji nenjiox.
Wortbildung
sitzen - saß - gesessen
besitzen der Satz
der Besitz, der Besitzer
der Vorsitz, der Vorsitzende
setzen
sich setzen
aufsetzen besetzen
entgegengesetzt
Nennen Sie noch andere Wörter mit demselben Stamm.
Bilden Sie Sätze mit den vorstehenden Wörtern.
Hausaufgaben
1. Ergänzen Sie die Sätze:
Eines Tages gingen ... suchen. Wildenten leben ... .
Das Schilf, in dem die Kinder ..., lag ... .
Plötzlich erhoben sich ... . Sie waren in grüne ... .
Die Fremden fragten die Kinder, ... .
2. Machen Sie die Übung la schriftlich.
3. Bilden Sie kurze Sätze mit den Synonymen zur Übung 3.
4. Machen Sie die Übung 4 schriftlich.
5. Übersetzen Sie schriftlich die Übung 5.
§6
Vorübungen
1. Besuchen Sie oft das Kino? Haben Sie den Film über die Gren-
zer gesehen? Haben die Grenzer Spürhunde? Nimmt ein guter
Spürhund die Spur rasch auf? Welche Tiere besitzen die Grenzer
noch? Sind Pferde auch treue Freunde der Grenzer? Satteln die
Grenzer ihre Pferde rasch? Sitzen sie fest im Sattel?
32
2. Wie ist das Wetter heute? Werden die Tage jetzt länger?
Wann beginnt es jetzt dunkel zu werden?
Dämmert es im Sommer früher als im Winter?
Wann sendet jetzt die Sonne ihre letzten Strahlen?
Spiegeln sich die Strahlen der Sonne im Wasser wider?
Gibt es einen Fluß nicht weit von unserer Stadt?
Gibt es Felder rings um unsere Stadt?
Wie nennt man ein Feld, auf dem Korn wächst?
Weidet die Herde auf der Weide? Hat der Hirt eine Waffe?
Hat er ein Gewehr? Was für Waffen gibt es noch?
Wen entwaffnen die Grenzer?
Wrcn^cr
(gor t fegun g)
^lößltcf) tauchte au£ bem (Schilf ein örenger mit bem öetoefjr
in ber £anb auf. "£alt! QSoctnn [auf ft bu, kleine?" - "Sur ®ren^
mache, gum Äommanbeur, laß miet)". - "QSa^ tft benn log, ergäbe
e^ mir." - "5)te Ätnber... bte Ätnber... fjaben fte fortgefäüeppt". -
"QSa^ für Ätnber? QSer f>at fte fortgefäüeppt? ®o ergäbe boct)!" -
"Untere Ätnber au£ QSßfc^gomo" ftiefs £tfa atemto^ ferner. "§re*
mbe, grembe ftnb bort" fagte fte |cf)tte£ttct). danach tiefen fte beü
33
be, ber (Brenger unb ba£ Wäbcbcn, gur (Brengmache.
9(us ber Sür be£ fleinen Manschens trat ihnen ber Äommam
beur entgegen. mürbe 2llarm geblafen. Sie (Brenger eilten mit
ra|ch gefältelten gerben gerbet. 3mei Spürhunbe tauchten auf.
"2lufgefeffen!" befahl mit lauter Stimme ber Äommanbeur.
Ser Äommanbeur felbft fprang in ben Sattel unb f>ob £ifa gu fid)
empor. Salb erreichten fie bte Stelle, an ber bte Äinber ben §re*
mben begegnet mären. Srei (Brenger fprangen vom ^ferb ab, bte
anberen ritten melier, um ben §remben ben QSeg abgu|chneiben.
Ser £>unb nahm bte Spur auf unb lief vormärt^.
Sie gingen lange. Sie Sonne faul. (& fing an gu bämmern.
^lößlich blieb ber £>unb flehen, bann rannte er gu einem fleinen
gluß. 6r rannte am QSaffer auf unb ab unb fuchte nach bet verlor
reuen Spur. Ser (Brenger nahm ihn auf ben 2lrm, ber anbere tat
ba£ gleiche mit £ifa, unb fie burchquerten ba£ glüßchen. 2lm anbe*
ren Ufer hatte ber £>unb bte Spur miebergefunben. Sie traten in
ba£ bichte Äorn, ba£ längs beS Ufers ftanb. £infS von ihnen ram
|chte es im Äorn.
"heraus mit euch!" lehrte einer ber (Brenger unb hielt mit Wühe
ben |)unb gurücf. "heraus, fonft |chießen mir." Gleich traten aus
bem Äorn - bte Änaben. "QSoma! Wijcba!" lehrte £ifa auf unb
flürgte gu ihnen.
6s mar |chon ftnftere 9?ac£)t, als fie aus bem Äornfelb traten.
Ser QSinb mehte ftart, rechte blißten bte £ichter beS Kolchos auf.
"Wan märtet auf uns, bte £erbe ift mahr|cheinlich |chon von ber
QSeibe gurücf geteert", bachte £ifa.
(Bang in ber 9?ähe fiel ein Schuß. 9?och ein Schuß unb noch
einer... Unb bann mar alles ßill. Wan hörte, mie ber £>unb |chmer
atmete. 9?ach einer Winute fahen bte (Brenger unb bte Äinber
Wen|chen vor fleh- "Wir h<*öen fie", fagte ber Äommanbeur lä*
chelnb gu £ifa. "Un£ entfommt feiner. Sinb fie e£?" 6r richtete
ben Strahl feiner Safchenlaterne nach unten. "Sie finb e£!" riefen
mie aus einem Wunbe bte bret - QSoma, Wi|cha unb £ifa. "^)ebt
bte Äinber in ben Sattel", fagte ber Äommanbeur, "mir bringen
fie nach £aufe."
Ser Srupp ritt bte breite £anbßraße entlang. 3n ber Witte be£
Srupp^ Ichritten gefoulten £aupte£ gmei entmaffnete, unfchäblich
gemachte Spione.
34
Texterläuterungen
sie stieß atemlos hervor — ona BbinajiHjia o^hhm /lyxoivi (ne ne-
peBOflü flbixaHHü)
es wurde Alarm geblasen - saGnjin Tpesory
Aufgesessen! — IIo kohhm!
die Spur aufnehmen - HanacTb Ha c.ne/i
heraus mit euch! — kommt heraus!
es fing an zu dämmern — es fing an dunkel zu werden
finster — hier: dunkel
ein Schuß fiel - pas^ajica Bbicrpeji
wie aus einem Munde — b o/uiii tojioc
Rektion
entkommen (Dat.) — yxo/urrb, yöeraTb ot ...
warten auf (Akk.) - 7i<;iarrb (Koro-HHÖynjb hjih nTO-HHÖynjb)
Übungen zum Text
1. Schreiben Sie eine zusammenhängende (cbstshbih) Erzählung;
gebrauchen Sie dabei folgende Wörter:
a) Kinder fortschleppen; ein Mädchen, der Grenzposten;
Alarm blasen; Grenzer, in
den Fremden nachreiten;
b) es dämmerte
plötzlich, Schüsse fallen
zur Grenzwache reiten
den Sattel;
die Spur aufnehmen
das Schilf, rauschen
die Fremden, entwaffnen
den Grenzern nicht entkommen
2. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze und bilden Sie dann
selbst andere Sätze mit den fettgedruckten Wörtern:
Vor der Haltestelle blieb er stehen.
Der Wald war so dicht, daß sie oft mit dem Rock an den Büschen
hängenblieb.
Auf der Post ließ ich mir meinen postlagernden Brief geben.
3. Bilden Sie mündlich Sätze mit:
es schneit, es regnet, es hagelt, es dämmert
4. Beantworten Sie die nachstehenden Fragen:
Was brauchen Sie zum Lesen? ... zum Schreiben?
... zum Reiten? ... zum Schießen?
Zum Lesen brauche ich ... usw.
35
5. Analysieren Sie folgende Sätze nach ihren Satzteilen und stellen
Sie Fragen zu jedem Satzteil, zuerst zu den Hauptgliedern des
Satzes (Subj., Präd.), dann zu den Nebengliedern (Obj., Adv.),
danach zu den Attributen der Hauptglieder und schließlich zu
den Attributen der Nebenglieder (siehe Muster).
Der Grenzer und das tapfere Mädchen liefen rasch zur Grenz -
wache. Aus der Tür trat ihnen der Kommandeur entgegen.
M u s t er: In der Mitte des Trupps schritten gesenkten Hauptes
zwei entwaffnete, unschädlich gemachte Spione.
Wer schritt? Die Spione (Subjekt).
Was taten die Spione? Sie schritten (Prädikat).
Wo schritten die Spione? In der Mitte (Adverb, des Ortes).
Wie schritten die Spione? Gesenkten Hauptes (Adverb, der Art
und Weise).
Wieviel Spione schritten? Zwei Spione (Attribut zum Subjekt).
Was für Spione schritten? Entwaffnete, unschädlich gemachte
Spione (Attr. zum Subj.).
In wessen Mitte schritten die Spione? In der Mitte des Trupps
(Attribut zum Adverbiale).
Wortbildung
nehmen
nahm
genommen
aufnehmen abnehmen die Ausnahme
annehmen mitnehmen
unternehmen übernehmen
zunehmen angenehm unangenehm
Übersetzen Sie ins Russische:
In diese Schule sind 100 neue Schüler aufgenommen worden.
Der Hund nahm die Spur auf. Sie nahm die Decke vom Tisch ab.
Er war krank und hat stark abgenommen.
Dank der frischen Luft und der guten Ernährung hat er wieder
zugenommen.
Wenn du in die Bibliothek gehst, nimm bitte auch mein Buch mit.
Diesen Sommer wollen wir eine interessante Reise unternehmen.
Da der Kommandeur gefallen war, übernahm ich das Kommando.
Diese Resolution haben wir einstimmig angenommen.
Dieses Papier nimmt keine Tinte an.
Es ist sehr angenehm, an einem heißen Sommertag im Fluß zu
baden. Keine Regel ohne Ausnahme.
36
Hausaufgaben
1 - 2 . Machen Sie die Übung la (1b) schriftlich.
3. Erzählen Sie § 5 und 6 nach folgendem Plan:
1. Die Kinder im Schilf. 2. Zwei Fremde.
3. Das Gespräch zwischen den Fremden und den Kindern.
4. Die Kinder werden fortgeschleppt. 5. Das Mädchen flieht.
6. Auf der Grenzwache. 7. Die Verfolgung der Spione.
8. Der Spürhund nimmt die Spur auf.
9. Die Kinder werden gefunden. 10. Die Festnahme der Spione.
§7
Vorübung
Wer kennt die Biographie des großen russischen Feldherrn Ku-
tusow? Haben Sie etwas über die Schlacht bei Borodino gelesen?
Welcher russische Dichter hat diese Schlacht beschrieben?
Begann die Schlacht bei Morgengrauen?
Ging der Feind bei Morgengrauen zum Angriff vor?
Hat der Feind Moskau besetzt?
Wessen Verdienst war es, daß Napoleon geschlagen wurde?
Wer nahm an der Befreiung Rußlands von den feindlichen Trup-
pen teil?
Suworow im Siebenjärigen Krieg
Die ersten Schlachten, an de-
nen Suworow als dreißigjähriger
Stabsoffizier teilnahm, waren die
Schlachten bei Kunersdorf und
Kolberg.
Als die russischen Truppen Kol-
berg belagerten, schickte Fried-
rich II. zur Befreiung der Stadt
den General Platen mit der Auf-
gabe, das russische Belagerungs-
korps [...kohr] anzugreifen.
Als diese Nachricht Suworow
gemeldet wurde, ritt er mit einer
Hundertschaft Kosaken dem Ge-
37
neral Platen entgegen. In einer Nacht wurden etwa 40
Kilometer zurückgelegt. Bei Morgengrauen erreichte man
einen Fluß. "Vorwärts!” rief Suworow und stürzte sich auf
seinem Pferd als erster ins Wasser. Ihm folgten die Kosa-
ken, und bald war das jenseitige Ufer erreicht. Unweit lag
die Stadt Landsberg. "Die Stadt ist unser!" rief Suworow.
"Hurra!" Man suchte ihn zurückzuhalten: "Die Stadt ist
aber von feindlichen Truppen besetzt!" — "Himmel, das ist
ja wunderschön!" entgegnete Suworow. "Die suchen wir ja
gerade." — "Wollen Sie nicht erst erfahren, wie stark der
Feind ist?" — "Wozu das? Wir sind gekommen, um sie zu
schlagen, nicht aber, um sie zu zählen." Er stellte seine
Abteilung in Schlachtordnung auf, rief "Marsch! Marsch!"
und schon jagten alle der Stadt zu. Unter Hurrarufen
brachen die Kosaken in die Stadt ein. Der schnelle Angriff
verblüffte die preußischen Husaren, die die Stadt besetzt
hatten. Trotzdem sie in der Übermacht waren, streckten sie
ohne einen einzigen Schuß die Waffen.
Für seine Verdienste im Siebenjährigen Krieg wurde
Suworow mit 34 Jahren zum Obersten ernannt.
Texterläuterungen
melden - berichten (über etw.), mitteilen (etw.)
die Hundertschaft — eine Kavallerieabteilung, 100 Mann stark
etwa - ungefähr
man suchte ihn zurückzuhalten — man versuchte ihn zurückzu-
halten
wunderschön — sehr schön
entgegnen — erwidern
der Stadt zu - in der Richtung der Stadt
in der Übermacht sein — hmcte uncjieHHbin nepenec, npeßocxofl-
CTBO CHJI
die Waffen strecken - c/iaTb opy^cne, cflaBaTbca
Rektion
teilnehmen an (Dat.) - iipniiniviaTb yuacTne b ...
melden (jemand etw.) - cooönjaTb o ...
ernennen zu (Dat.) — nponsBOflUTb b ...
38
Setzen Sie den richtigen Artikel ein:
Alle Schüler nehmen an ... heutigen Versammlung teil.
Das Radio meldet... neuen Sieg unserer Polarflieger.
In einer Stunde erreichte das Mädchen ... Grenzwache.
Ich denke an ... Arbeit in unserem Betrieb.
Bei Morgengrauen griffen die Kosaken ... Feind an.
Wortbildung
halten — hielt — gehalten
abhalten erhalten zurückhalten das Gehalt
enthalten behalten die Unterhaltung
aufhalten, sich verhalten, sich
Übersetzen Sie ins Russische:
Ich halte das Buch in der Hand. Der Redner hält eine Rede.
Das Dach hält den Regen ab.
Ich konnte ihn von diesem Schritt nicht zurückhalten.
Er kann sich hier nicht lange aufhalten.
Das Buch können Sie behalten, ich brauche es nicht.
Ich habe von seinem Vortrag nichts behalten.
Jeden Tag erhalte ich von meinen Freundinnen Briefe.
Die Flasche enthält Wasser. Wie oft ist 4 in 12 enthalten?
Sie konnte das Lachen nicht verhalten.
Der große russische Feldherr Suworow hat sich in allen
Schlachten sehr tapfer verhalten.
Die Unterhaltung mit den spanischen Arbeitern war sehr
interessant. Mein Gehalt ist im letzten Jahr um 25 % gestiegen.
Übungen zum Text
1. Setzen Sie die fehlenden Wörter ein:
Nach der ... bei Poltawa mußte Karl XII. fliehen.
Haben Sie schon lange keine ... von Ihren Freund?
Für seine großen Verdienste wurde der Flieger zum Obersten ... .
Was ... die heutige Zeitung? Bringt sie die neuesten ... aus China?
Trotzdem der Feind die ... hatte, mußte er bald die ... strecken.
Das Wetter ist heute ..., wollen wir nicht aufs Land fahren?
Ich konnte an der Sitzung nicht..., denn ich habe davon zu spät...
Ich bin sehr müde; ich habe heute über 30 km ... .
Das Kollektiv dieser Fabrik ist 1000 Mann ... .
Du hast noch sehr viel zu tun; deshalb will ich dich nicht länger ...
Kokkinaki hat Nordamerika in weniger als 24 Stunden ....
39
2. Bilden Sie Sätze mit folgenden Wörtern:
der Feind, belagern; die Stadt, besetzen; der Angriff, abschlagen;
die Schlacht, zu Ende sein; die Waffen, strecken
3. Überzetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
Hanin Bparn jio.nro by^yr homhhtb (ßcnoMHHaTb) boü y osepa
Xacan (am Chassan-See). 29 hiojih 1938 r. ^ßa hhohckhx (japanisch)
OTpa^a Hbirajincb araKOBaTb ßbicoiy "Be3biMHHHaH" (der Besimjanni-
Hiigel). TaM Haxo^njiacb Hama norpaHHUHaa 3acraßa (der Grenz-
schutzposten). Ha ary Bbicory bbuiH HeMefljieHHO nocjiaHbi nanin
BoiiCKOBbie naCTH. Hx bbicrpaH araKa omejiOMHjia npoTUBHUKa, n oh
jiojivkch 6bui bewarb. Hepe3 jina /um ohhtb npninjio coobnjeHHe: spar
3aHHji Bbicoiy "3ao3epHa$i" (der Saoserni-Hiigel) h chobh HacrynaeT
Ha Bbicoiy "Be3biMHHHaH". Ha stot pa3 (diesmal) hpothbhhk hmcji
bojibinoe HHCJieHHoe npeBOCxo^CTBO. O^HaKO Hanin hhcth chobh
BCiynnjiH b boü (den Kampf aufnehmen). Ohh BopßajiHCb b boeßoe
pacnojio^KeHHe npoTHBHHKa h yHHHTO^KHjiH (vernichten) ßpara.
Hausaufgaben
1. Bilden Sie Sätze mit folgenden Verben:
melden (einen Sieg) teilnehmen (an einer Versammlung)
erreichen (das Ufer) gewinnen (eine Schlacht, einen Krieg)
besetzen (die Stadt)
2. Beantworten Sie schriftlich und mündlich folgende Fragen:
Aus welcher Zeit ist diese Kriegsepisode?
Gegen wen kämpften damals die russischen Truppen?
Wie führte Suworow seinen Angriff durch?
Was brachte ihm der Sieg?
Durch welche Eigenschaften zeichnete sich Suworow als Feld-
herr aus?
3. Erzählen Sie den Text mündlich.
§8
Vorübungen
1. Was für ein Verkehr herrscht in den Straßen Moskaus?
Zu welchen Tageszeiten herrscht in den Straßen Moskaus
der lebhafteste Verkehr?
Welche Autotypen verkehren jetzt in der Sowjetunion?
Sind SIS und M-l einander ähnlich?
40
Wodurch unterscheiden sich die beiden Autotypen?
Darf man ohne Führerschein ein Auto lenken?
Muß jeder Chauffeur einen Führerschein haben?
Welchen Befehlen und Instruktionen muß der Chauffeur genau
folgen? Soll ein Chauffeur den Lauf des Motors gut überwachen?
Welches Zeichen gibt der Chauffeur, wenn er rechts oder links
einbiegen will?
2. Fahren Sie gern Auto? Wie setzt man das Auto in Bewegung?
Schaltet man den Motor ein? Wo befindet sich der Führersitz?
Sitzen Sie gern vorne, neben dem Führer?
Wann hupt der Chauffeur?
Wie soll der Chauffeur fahren, wenn er eine Brücke passiert?
Bei welchem Lichtsignal bleibt das Auto stehen?
Was zeigt das grüne Lichtsignal an?
Set ^yüljrcrfcljcin
9?ad) 2lnna ©egberö
3n bem Äeller eines vom Ttflitär befegten Kaufes in S|c£)apet
befanben ftch viele (Befangene. Unter timen gab eS einen fletnen,
etma vtergtgjaljrtgen T?ann. SaS (Befiehl beS TianneS unier|chteb
ftch burch ntcf)t^ von allen (Beftchtern tm Äeller. Ser Srucf beS
bevorffehenben SobeS £>atte fte etnanber in einer Stunbe äJEynXtcf)
gemacht. 3n ber Äellertür ffanb ber japantfehe poften, ber bte
(Befangenen übermachte.
2luf einmal traten burcl) bte Sir ein japamjeber Offizier unb
einige Solbaten. Sie befahlen ben ^Befehl, bte (Befangenen gum
legten T?ale grünbltch gu burchfuchen. SaS (Befiehl beS fletnen
T?anneS blieb unveränbert, als bte Solbaten feinen Äörper unb
feine Kleiber abtaffeten. Sa gab eS eine Stocfung. 3n feinem Dtocf
mürbe ein altes Rapier gefunben: ber §ührer|chetn beS Chauffeurs
QSu ^eült. Ser japantfehe ©fftgter |chtcfte einen feiner Solbaten
meg, ber balb mit einer 9?adE>rtd>t gurüeffam. QSu ^eült mürbe
abgeführt, burcl) ben Äeller tu ben £>of unb von bort gu ben
(Baragen.
Sann tarnen aus bem £aufe vier ©fftgtere fyofyen SRangeS unb
gmet Stvtlperfonen. Tian breitete eine Äarte vor QSu ^eült aus
unb geigte eine SRoute an. Salb barauf brachten bte Japaner ein
2luto aus ber (Barage. QSu ^eült mujüe fiel) auf ben §ührerftg
41
ftfcn, bte SRevolvet ber Stvtltffen berührten feine Schläfen. Sie
©fftgtere fftegen ein. "5§af>r gu, fo fchnell tote möglich" 6r ffhaltete
ein, fjupte ftarf ba£ mtlbe, harte |)upen ber japant|chen □DitHtär^
auto£, ba£ ihn tage* unb nächtelang rafenb gemacht hatte unb
auch fetgt rafenb machte.
(Bte fuhren burch ba£ gerfforte Sffhapet. 3eßt flogen fte über ben
Äat, bte breite (Strafe, ber etfernen ^rücfe gu. SRecht^ unb ItnU
mar eine ffetnerne SBaluffrabe, bte auf ber ^rücfe von einem
etfernen (Bitter abgeloff mürbe. Sie Slicte ber Offigiere auf feinem
Dtücfen, bte SRevolver gegen feine Schläfen, fo mürben alle feine
25emegungen fontrolltert. Simen entgingen aber feine (Bebauten.
Sie hatten bte SBaluffrabe gerabe pafftert, ben Strom ffhon
unter ftch- Sn btefem 2lugenbltd faf te ber Chauffeur QSu ^eult
einen 6nt|chluf, brehte bet unb fuhr ba£ 2luto mit ben Japanern
unb ftch felbff in ben Sangtfe.
Texterläuterungen
überwachen - kontrollieren, aufpassen die Route - der Weg
fahr zu! — iioe37i<aii! der Kai - die Uferstraße
passieren - an etw. vorbeifahren oder vorbeigehen
einen Entschluß fassen - npnnsiTb pemenne
Rektion
ähnlich (Dat.) — iioxo7i<nii na ...
überwachen (Akk.) — cjieflnTb, nabjuo^aTb 3a ...
entgehen (Dat.) — yxo/urrb, ycKOJibsaTb ot ...
Übungen zum Text
1. Setzen Sie die unten angeführten Wörter ein:
a) Unter diesem Haus befindet sich ein großer ... .
Mein Bruder besucht Kurse für Chauffeure und bekommt
bald ... .
Unsere Truppen hatten die eiserne Brücke ..., ehe der Feind sie
beschoß.
Beide Söhne dieses Mannes sind einander so ..., man kann sie
kaum ... .
Die Schüler schmückten ihre Klasse zu dem ... Fest.
Die Moskauer Untergrundbahn kennt bis jetzt keine einzige ...
des Verkehrs.
42
Die Pyramide ist ein geometrischer ... .
Unsere Truppen bekamen ... zum Angriff.
Die Grenzer ... die Kleider der verhafteten Spione.
passieren, ähnlich, der Keller, der Führerschein , unterscheiden,
bevorstehend, die Stockung, durchsuchen, der Befehl, der Körper
b) Der Feind hat alle Brücken ... .
Wir haben unseren alten Schulfreund auf den ersten ... er-
kannt. Auf meiner Reise nach dem Kaukasus habe ich viele
große Städte ... . Der Zug fährt über eine lange ... Brücke.
Unten sieht man einen breiten ... . Das ist die Wolga.
Die Kolchosbauern wurden auf dem Felde von einer neuen
Brigade ... . Unseren Grenzern ... kein einziger Feind.
Der Engländer faßte ... seiner Frau ein Telegramm zu schicken.
Die Liebe zum Vaterland und ... gegen alle Feinde der sozialisti-
schen Heimat machen unsere Sowjetarmee zu der stärksten Armee
der Welt._______________________________________________________
passieren, der Entschluß, zerstören, der Haß, der Blick,
entgehen, eisern, ablösen, der Strom
2. Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze:
Wir blicken aufwärts, wenn ... .
Der Weg führte immer steiler abwärts, darum ... .
Der sozialistische Aufbau schreitet immer vorwärts, weil... .
Mit der Kultur der faschistischen Länder geht es rückwärts,
da ... .
3. Bilden Sie Sätze mit folgenden Redewendungen:
von Bedeutung sein
sich in Bewegung setzen
sich auf den Weg machen
zur Stelle sein
von Wert sein
einen Entschluß fassen
4. Lesen Sie und übersetzen Sie:
Eine Autofahrt
Wir wollen eine Autofahrt aufs Land machen. Wir nehmen die
Karte unseres Rayons. Wir breiten die Karte auf dem Tisch aus.
Wir legen auf der Karte unsere Route fest. Wir rufen die Garage
an und bestellen ein Auto. Ich nehme neben dem Führersitz Platz.
Der Chauffeur schaltet ein. Das Auto setzt sich in Bewegung. Wir
fahren über den Kai. Wir erreichen die Brücke. Der Chauffeur
hupt. Wir sind bald außerhalb der Stadt. Unser Auto fährt sehr
schnell. Wir legen etwa 60 km pro Stunde zurück.
43
5. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
OTen, Moero /ipyra — bo6hhbih. EMy npnGjinsnTejibHO 50 jieT.
OflnaKO oh BbirjiHflHT oneHb MOJiOflO. y Hero rycTbie nepHbie bo-
jiocbi. Tojibko y bhckob BOJiocbi cobcgm ce^bie (grau). Moh /ipyr
oneHb noxoMC Ha CBoero OTH,a. H nacTO iiocemaio oiy ceMbio. Hho-
r/ia mbi KaTaeMca Ha aBTOMOÖHjie (Auto fahren). Y OTija Moero
flpyra ecTb coöcTBeHHbiH aBTOMOÖHjib. Oh Bcer,n;a ca/urrcn Ha mgcto
nio(J)epa h caM BKJiionaeT motop. Oh HMeer ynpcTosepeHHe Ha npa-
bo esflbi. OneHb nacTO mbi BbiGnpaeM c/ie/iyioinnn (folgend) Mapni-
pyr: mbi e/ieivi no Haöepe^KHOH, npoes^KaeM (MHHyeM) Kpacnyio
hjioni,a/i,b, hjioiiuvib PeBOJiK)n,HH h e/ieivi no yjiHH,e FopbKoro (die
Gorkistraße hinunter) /io iijioiiuvih MaaKOBCKoro. TaM mbi CBopa-
HHBaeM h BO3Bpain,aeMcsi no Ca^OBOH yjiHn,e (durch die Sadowaja-
straße) ^omoh.
Wortbildung
kommen — kam - gekommen
ankommen bekommen mitkommen die Ankunft
vorbeikommen zurückkommen die Zukunft
Übersetzen Sie ins Russische:
Wir kommen um 9 Uhr in Moskau an.
Haben Sie die heutige Zeitung bekommen?
Kommen Sie doch mit; es wird dort sehr lustig sein.
Warten Sie hier auf ihn; er wird am Lehrerzimmer vorbei-
kommen.
Der Klassenälteste ist beim Direktor; er wird gleich zurück-
kommen. Dieser Pianist hat eine große Zukunft.
Er teilte ihm seine Ankunft in Leningrad mit.
Hausaufgaben
1. Beantworten Sie schriftlich und mündlich folgende Fragen:
Wo befanden sich die gefangenen Chinesen?
Was erwartete sie alle?
Welchen Befehl bekamen die japanischen Soldaten?
Wie durchsuchten sie die Gefangenen?
Warum wurde Wu Pei-li abgeführt?
2. Gebrauchen Sie die Sätze der Übung 4 zu einer kurzen Erzählung.
3. Machen Sie die Übung 5 schriftlich.
44
4. Erzählen Sie den Text nach folgendem Plan:
1. In Erwartung des Todes. 2. Die Durchsuchung der Gefangenen.
3. Wu Pei-li wird abgeführt. 4. Er soll für die Interventen arbeiten.
5. Im Auto. 6. Wu Pei-li fährt das Auto in den Jangtse.
§9
Vorübungen
1. Wann beginnt der Unterricht in Ihrer Klasse?
In welchen Fächern wird in der 10. Klasse unterrichtet?
Gehört die Geographie auch zu den Fächern, in denen in der 10.
Klasse unterrichtet wird?
Was machen Sie gewöhnlich in der deutschen Stunde?
Werden in der deutschen Stunde auch neue grammatische Regeln
erklärt?
Was machen die Schüler, wenn ihnen etwas nicht ganz klar ist?
Antworten die Schüler in der Regel vom Platz aus oder kommen
sie zur Tafel?
Studieren Sie mit großer Lust Mathematik?
Haben Sie Lust auf die Hochschule zu gehen, wenn Sie die Mittel-
schule absolviert haben?
Welche Anforderungen stellt die Hochschule an die Mittelschule?
2. Gibt es in Ihrer Klasse viele Jungkommunisten (Komsomolzen)?
Sind Sie auch Jungkommunist?
Wann sind Sie in den Komsomol eingetreten?
Gibt es viele Komsomolzen in der Sowjetarmee?
Warum sind wir stolz auf unsere Sowjetarmee?
Warum gibt es keine Kluft zwischen dem Sowjetvolk und seiner
Armee?
Waren die Offiziere und die Soldaten der Zarenarmee durch eine
tiefe Kluft getrennt?
3. Wie ist heute das Wetter? Scheint die Sonne jetzt?
Brennt die Sonne im Sommer heiß?
Gibt es im Sommer viel Staub in der Luft?
Was für Kleidungsstücke trägt man im Sommer (im Winter)?
Tragen viele Menschen im Winter Pelzmützen?
Besitzen Sie eine Pelzmütze?
Kann man sich erkälten, wenn man im Winter ohne Mütze
hinausgeht? Nähert sich der Winter schon?
Ist der Winter eine schöne Jahreszeit?
45
Asmus Semper in der Schule
Nach Otto Ernst
Der alte Lehrer Rösing sah wie ein Landpastor aus. In
seiner Klasse herrschte immer eine tödliche Langeweile.
Schönschreiben war das einzige, was er verstand. "Jun-
gens”, sagte er an jedem Morgen und an jedem Nachmitta-
ge, "wer schön schreibt, der braucht gar nicht so klug zu
sein, er findet überall offene Türen."
Wenn Herr Rösing in Grammatik unterrichtete, reagier-
ten darauf nur zwei Knaben, Asmus Semper und der neben
ihm sitzende Friedrich Heilmann; die anderen 60 — 70
Schüler interessierten sich in der Regel sehr wenig dafür.
Das kam daher, daß Herr Rösing sich über grammatische
Dinge in sehr mystischer Weise aussprach. Er sprach so
mystisch, daß er gewöhnlich überrascht war, wenn Fried-
rich und Asmus verstanden hatten, was ihm selbst nicht
klar war. Und wenn sie erklärten, dies ist ein Objekt und
jenes ein Attribut, und er in seinem Buche sah, daß sie ganz
recht hatten, konnte er nicht anders, als sie loben.
In der Klasse des Herrn Rösing gab es eine feste Ord-
nung. Auf den ersten Plätzen saßen die Schüler, die er
fürchtete, weil ihre Väter oder Mütter zu den vornehmen
Familien der Stadt gehörten. An diese Schüler stellte Herr
Rösing niemals irgendwelche Anforderungen. Schon meh-
rere Jahre studierten sie in seiner Klasse. Sie hatten keine
Lust zum Lernen, und diese Unlust teilten sie auch den
übrigen Schülern ihrer Klasse mit.
Die zwei neuen Schüler — Friedrich Heilmann und
Asmus Semper, die in diesem Jahre eingetreten waren,
konnten sich damit nicht abfinden. Die beiden Knaben
waren sehr lebhaft, und sogar so ein narkotischer Unter-
richt wie der von Herrn Rösing konnte sie nicht einschlä-
fern. Jedesmal, wenn sie eine Frage des Lehrers beantwor-
ten konnten, schrien sie: "Ich weiß es, Herr Lehrer, ich
weiß es." Der Lehrer lobte sie für ihre guten Kenntnisse.
Den "ersten" Schülern gefiel das aber nicht. Sie begannen
die beiden Jungen zu necken. Friedrich Heilmann, der ein
46
guter Diplomat war, machte gute Miene zum bösen Spiel
und schloß mit ihnen Freundschaft. Asmus Semper war
aber ganz anders von Natur, er hätte das durchaus nicht
tun können. Dieser lumpige kleine Sohn eines Zigarren-
arbeiters war stolz! Er hatte mit Klaus Rampuhn, dem
Primus der Klasse, wiederholt gestritten! Überhaupt:
Asmus Semper und Klaus Rampuhn! Es waren zwei solche
Menschen, die beim ersten Begegnen empfinden, daß sie
eine tiefe Kluft trennt. Aber noch immer brannte der
Kampf nur mit glimmendem Feuer.
Endlich kam es aber doch zur Explosion.
Eines Tages hatte Asmus von seiner Schwester eine
sehr schöne und sehr hohe Pelzmütze zum Geschenk be-
kommen. Asmus war glücklich. Da sie so schön war und
da er noch nie eine gute Mütze besessen hatte, ging er an
einem wunderschönen Junimorgen mit seiner Pelzmütze
zur Schule. Da ging es los! Ein lautes Hurra begrüßte ihn,
als er sich der Schule näherte. Man fragte ihn, ob er Angst
habe, daß er sich den Kopf erkälte, und weil die Mütze so
hoch war, fragte man, ob er eine Etage zu vermieten habe.
Darüber mußte auch Asmus lachen; aber er war doch froh,
als der Unterricht begann und die Sache ein Ende hatte.
In der Pause aber begannen die Neckereien von neuem.
Auf dem Spielplätze bildete sich ein großer Kreis um ihn.
Als er aber ihre Neckereien nur dadurch erwiderte, daß er
schweigend sein Brot aß, da nahm ihm Rampuhn die Mütze
vom Kopfe und ließ sie von Hand zu Hand gehen. Asmus
protestierte energisch und verlangte seine Mütze zurück;
aber da wurde die Sache erst lustig, denn nun begann die
Mütze zu fliegen. Sie fiel in den Schmutz und flog dann
wieder in die Höhe: so flog sie, mit dem Fuße gestoßen, hin
und her über, den ganzen, weiten Schulhof, bald hierhin,
bald dorthin, und Asmus lief hinterher, um seine schöne
Mütze wiederzubekommen. Aber je mehr er lief, desto wil-
der wurde die Jagd, bis er endlich stehenblieb und Tränen
über seine Wangen rollten. Da endlich setzte ihm einer die
Mütze mit allem Staub und Schmutz über beide Ohren. Er
nahm sie ab, und als er sah, was aus dem schönen Klei-
dungsstück geworden war, da brach er in Tränen aus.
47
Texterläuterungen
Jungens Plural (familiär) von: der Junge, der Knabe
recht haben — Gbitb npaßbiM
er konnte nicht anders, als sie loben — es blieb ihm nichts
anderes übrig, als sie zu loben
eine feste Ordnung - pa3 Hascer^a (TBep,n;o) ycTaHOBjieHHbiH
nopa^OK
fürchten — Angst haben
sie hatten keine Lust zum Lernen — sie wollten nicht lernen;
sie lernten sehr ungern
gute Miene zum bösen Spiel machen - öocji.: /le.naTb npnsiT-
nyio Mirny npn hjioxoh nrpe; npuMupuTbCii c HenpnaTHOH neob-
XO/IJIMOCTblO
der Primus — der erste (der beste) Schüler in der Klasse
der Kampf brannte mit glimmendem Feuer — es war noch
kein offener Kampf
es kam ... zur Explosion — /i,e.no /i,o ni.no /io Bspbisa
da ging es los! — Tyr oho h iiana.nocb; c ororo h nonijio
schlendern — werfen
er brach in Tränen aus - oh paspasnjica cjiesaMH; sapin/ia/i
Rektion
sich aussprechen über (Akk.) — BbicKasaTbca o ...
fürchten (Akk.) — GoaTbca kofo-jihGo, nero-jinbo
sich abfinden mit (Dat.) — npHMHpaTbca c neM-HHÖy^b
Anforderungen stellen an (Akk.) — npe^'bHBjmTb TpeboBaHHa
KOMy-JIHÖO
besitzen (Akk.) — Bjia^eTb, objia^aTb hcm-jihGo
1. Welche Präpositionen verlangen: sich erinnern, warten,
denken, ernennen, teilnehmen, verzichten
2. Welchen Kasus verlangen: bedauern, anrufen, beherrschen,
entkommen, begegnen, folgen, beurteilen, sich nähern,
fürchten, angreifen, melden, erreichen
Übungen zum Text
1. Bilden Sie Sätze mit folgenden Wörtern:
a) die Arbeit, sich interessieren (für) Lust, haben
die Fremdsprache, unterrichten die Aufgabe, erklären
die Mitteilung, überraschen Anforderungen, stellen
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b) eintreten, der Komsomol gefallen, die Vorstellung
empfinden, Freude trennen, die Kluft
sich abfinden (mit), die Antwort
c) besitzen, eine Uhr, einen Photoapparat, ein Auto
sich nähern, der Schule, der Post, dem Fluß
ausbrechen, in Tränen, in Lachen
verlangen, eine Antwort, eine Arbeit, Hilfe, Aufmerksamkeit
2. a) Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze:
Die neue Aufführung im Theater gefiel mir nicht, so daß ... .
Ich fürchte, daß ... Unser Lehrer hat recht, daß ... .
Ich kann mich damit nicht abfinden, denn ... .
Mein Freund hat keine Lust, ins Kino zu gehen, da ... .
b) Beschreiben Sie das Wetter:
Im Herbst: es regnet, es regnet in Strömen, dunkle (schwarze)
Wolken ziehen am Himmel, der Himmel ist mit Wolken bedeckt,
es ist windig, ein starker Wind weht, es ist neblig.
Im Winter: es schneit, es ist eiskalt, die Menschen zittern vor
Frost, tiefer Schnee liegt in den Straßen, der Fluß ist zugefroren.
Im Frühling: die Sonne scheint, es ist warm, der Schnee
schmilzt, leichte (helle) Wolken ziehen (jagen) am Himmel.
Im Sommer: es ist heiß, die Sonne brennt immer heißer,
die Hitze ist glühend, tropisch, es blitzt, es donnert, es regnet in
Strömen, die Luft ist klar, in der Nacht ist es kühler.
c) Fügen Sie die fehlenden Verben ein:
Am Haustor ... das Auto ... .
Sie ... den Bleistift... und konnte ihn nicht mehr finden.
... diese Briefe zur Post... . Wir ... uns neue Bücher ... .
Der Lehrer ... das Bild von Hand zu Hand... .
Auf der Straße ... man lustige Lieder ... .
gehen lassen, kaufen lassen, singen hören,
fallen lassen, stehenbleiben, tragen lassen
3. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
a) H nceiyia jie.naio cboh 3a;iannn ßOMa. Hacrb (der Teil) sa^annn a
flejiaio BeuepoM, a ocrajibHbie (3a;iaiimi) — yrpoM. Cnauajia a
noBTopmo Bee, hto naM oö'BacHajni b KJiacce. 3areM oöbihho a jie.naio
nncbMeHHbie paöoTbi. Hnor^a MHe xonerca (Lust haben) hohth b
khho. Tor^a Ha cjiejiyioiii,ee yrpo a /io/dkch BcraTb paHbine.
49
TpeöoBaium, Koropbie npefl'baBjimoTca k yneHHKaM X KJiacca, chjihho
BO3POCJIH. IIoaTOMy Mbl flOJBKHbl MHOTO h npnjie^KHO paÖOTaTb.
b) B 3tom rofly b Ham KJiacc nociynmi OflUH hobbih yneHHK.
Cnanajia oh Kasajica hhm jiohhebim (faul zu sein). Hockojibko pa3
(mehrmals) oh ho qqejiaji flOManinero Ba^aHHa. HeKOTopbie yaeHHKH
HanajiH ero ^pa3HHTb. Ho ohh Gbijih ho npaßbi. Hyanio Gbuio iiomomb
TOBapniiiy. H noflpyacHjica c hhm (saKJiionHji c hum jipyvKÖy) h Hanaji
eMy noMoraTb. Mbi bmoctg ^ejiajin ^OManiHne saflaHHa. Tenepb a
ropacycb: moh hobhih jipyr ojuih H3 jivhiiihx (einer der besten) yae-
hhkob Hainero KJiacca.
Wortbildung
stehen-stand-gestanden
aufstehen entstehen ständig der Zustand
bevorstehen verstehen der Aufstand verständigen, sich
bestehen der Verstand
Übersetzen Sie ins Russische:
Ich stehe immer früh auf. Ich wohne ständig in Moskau.
Im Sommer steht uns eine lange Reise bevor.
Wasser besteht aus Wasserstoff und Sauerstoff.
Wir haben alle Prüfungen gut bestanden.
In Moskau sind viele neue Plätze und Straßen entstanden.
Verstehen Sie die deutsche Umgangssprache schon gut?
1905 brach in Moskau ein revolutionärer Aufstand aus.
Alles soll mit Verstand gemacht werden.
Der Zustand des Kranken hat sich gebessert.
Der Engländer konnte sich mit dem Kellner nicht verständigen.
Hausaufgaben
1. Beschreiben Sie den Unterricht des Lehrers Rösing. Beantworten
Sie dabei folgende Fragen:
Waren seine Stunden interessant?
Wie unterrichtete er die Grammatik?
Welches Fach hielt der alte Lehrer Rösing für das wichtigste?
Was für eine Stimmung herrschte unter den Schülern?
Was für eine Ordnung gab es in seiner Klasse?
2. Machen Sie die Übung 2a schriftlich.
3. Beantworten Sie die Fragen mit einigen Sätzen:
Wodurch unterschieden sich die beiden neuen Schüler von den
übrigen? Wodurch unterschieden sie sich voneinander?
50
4. Lernen Sie aus der Übung 2b die Ausdrücke, die sich auf das
Herbstwetter beziehen.
5. Lernen Sie die Ausdrücke, die das Winter-, Frühlings- und
Sommerwetter betreffen (othochtch) (siehe Übung 2b).
6. Beantworten Sie jede der folgenden Fragen mit einigen Sätzen:
Wie war das Wetter gestern? Wie ist es heute?
Was für Wetter hatten wir im Juli?
7. Schreiben Sie einen Plan zum Text.
§ 10
Vorübungen
1. Wann stehen Sie im Sommer auf?
Was weckt Sie? Haben Sie eine Weckeruhr zu Hause?
Wohin werden Sie in den Sommerferien fahren?
Haben Sie es fest beschlossen?
Haben Sie beschlossen, an ihrem freien Tag ins Theater zu
gehen? Wollen Sie eine Oper anhören?
Werden Sie mit Ihren Freunden ins Theater gehen?
Haben Sie viele Freunde unter Ihren Mitschülern?
Wie vertragen Sie sich mit Ihren Mitschülern?
2. Welche Folgen hatte Asmus' Interesse für den Unterricht?
Warum wollten die Schüler sich mit Asmus nicht vertragen?
Warum ließen sie ihn nicht in Ruhe?
In welche Lage wurde Asmus dadurch versetzt?
Wie quälten die Schüler Asmus?
Griff der Lehrer Rösing in den Streit ein?
Asmus Semper in der Schule
(Fortsetzung)
Am nächsten Tage nahm Asmus die Mütze schon zwan-
zig Schritte vor der Schule ab und steckte sie in seine Ta-
sche; auf dem Schulhof ging er mit bloßem Kopfe. Aber das
half ihm nichts. Einer von den Jungens entdeckte bald,
wohin Asmus die Mütze gesteckt hatte; er entriß sie seinem
Besitzer, und nun begann das Fußballspiel von neuem.
Eine Weile sah Asmus diesem Spiel mit geballten Fäusten
51
zu, dann stürzte er auf seine Quäler los. Aber ehe er sie er-
reichte, warf ihm jemand Sand in die Augen, so daß er laut
aufschrie und mit beiden Händen nach den Augen griff.
Er wollte sich klagend an den Lehrer wenden, aber er
wußte, daß das seine Lage nur noch schlimmer machen
würde. Er suchte sich anders zu helfen. Er ging ohne Müt-
ze zur Schule, auch bei Regen und Wind. Aber er verstand
sogleich, daß nicht die Mütze, sondern er selbst der Gegen-
stand des allgemeinen Interesses war. Sie rissen ihn an
den Haaren, und wenn er sich umsah, machten sie unschul-
dige Gesichter; sie schlugen ihm, wenn er aß, das Brot aus
der Hand, oder sie warfen ihm Sand oder Erde darauf.
Er versuchte mit hundert Mitteln, dieser Qual zu ent-
kommen. Wenn Herr Rösing ihn lobte, dann war es in der
nächsten Pause besonders schlimm. Er faßte den Ent-
schluß, in der Stunde gar nicht mehr zu antworten und sich
dumm zu stellen. Aber es ging nicht. Wenn sein Interesse
geweckt war, konnte er nicht schweigen.
Seine Quäler ließen ihn keinen einzigen Tag in Ruhe.
Endlich konnte er es nicht mehr aushalten und beschloß,
ein Ende zu machen. Er ging zu dem Lehrer und klagte
ihm sein Leid. Der hörte ihn kaum an, nahm die Zigarre
aus dem Munde und sagte: "Ach was, ihr müßt euch
vertragen. Du wirst wohl auch schuld haben. Du bist’n
Krakeeler!” Asmus war ganz verblüfft. Er sollte krake-
elen? Gegen Rampuhn? Und gegen die anderen zwanzig
Athleten? Ein bitteres Gefühl, das er bis dahin nicht ge-
kannt, vergiftete ihn, das Gefühl von einer großen Unge-
rechtigkeit.
Die Folgen seines Gesprächs mit dem Lehrer waren er-
neute Quälereien. Er wurde nun auch noch als "Angeber"
geneckt. An einem der nächsten Tage quälten sie ihn so
lange, daß er alles um sich vergaß und mit geballten
Fäusten auf Rampuhn lossprang. Im selben Moment aber
lag er schon am Boden, und ein Hagel von Schlägen fiel auf
ihn nieder. Es liefen immer neue Jungens herbei. Das
Blut floß Asmus aus Mund und Nase. Es hätte für ihn
wohl schlecht enden können. Plötzlich aber tauchte eine
52
kräftige Gestalt auf, die Rampuhn einen heftigen Schlag
versetzte. Rampuhn wäre beinahe umgefallen. Als Asmus
aufblickte, stand der Sohn des Tischlers, ein athletischer
Junge, vor ihm. Er sagte ruhig und bestimmt: "Asmus,
wenn dich noch einmal jemand schlägt, sag mir nur
Bescheid.”
Rampuhn und seine Freunde waren ganz verblüfft. Der
Tischlersohn schlug sonst nie, darum kam dieser Eingriff
so überraschend. Er hatte gefunden, was Rampuhn und
seinen Freunden imponiert, und von nun an wohnte der
Tischlersohn in Asmussens Herzen gleich hinter den El-
tern. Niemand quälte ihn mehr.
Texterläuterungen
bloß — hier: unbedeckt
eine Weile — eine kurze Zeit
hätte er sich klagend an den Lehrer gewandt — wenn er sich
klagend an den Lehrer gewandt hätte
er suchte sich anders zu helfen — er versuchte sich anders zu
helfen sogleich — sofort
der Gegenstand - das Objekt
schlimm — schlecht
sich dumm zu stellen — den Dummen zu spielen
schuld haben - schuldig sein
das er bis dahin nicht gekannt — das er bis dahin nicht gekannt
hatte Bescheid sagen - mitteilen
nie — niemals
Rektion
entreißen (Dat.) — BbipsaTb, BbixsaTHTb y ...
zusehen (Dat.) — CMorperb na ...
greifen nach (Dat.) - xsaTaTbca 3a ...
Ergänzen Sie die fehlenden Artikel oder Präpositionen:
Das Publikum sieht... Fußballspiel mit großem Interesse zu.
Der Spion griff... dem Revolver, aber der Grenzer entriß ... Feind
die Waffe. Der Feind konnte ... Grenzern nicht entkommen.
Der Zug nähert sich ... Stadt. Mein Freund besitzt... Jagdhund.
Wir sprechen uns ... das neue Programm aus.
53
Übungen zum Text
1. Erklären Sie folgende Wörter (oder Sätze) durch Synonyme oder
Umschreibung (onncanne):
Muster: Der Knabe stellte sich dumm, d. h. er spielte den Dummen.
a) Mit bloßem Kopf auf die Straße gehen, d. h. (das heißt)... .
Dem Feind die Waffe entreißen, d. h. den Feind ... .
Ich warte eine Weile, d. h.... sogleich bedeutet... .
b) schlimm bedeutet... .
Der Knabe stellt sich krank bedeutet... .
Ich vertrage mich mit meinen Schulkameraden sehr gut, d. h. ...
c) sich auf den Boden legen, d. h.... heftig bedeutet... .
Wir sagen Ihnen sofort Bescheid bedeutet... .
2. Zählen Sie auf:
Was kann man entdecken? ... anhören? ... absolvieren?
... erklären? ... empfinden? ... in die Tasche stecken?
3. Beschreiben Sie Ihren Freund. Gebrauchen Sie folgende Wörter:
der Wuchs (hoch, mittel, klein)
die Schultern (breit, schmal)
das Haar (blond, schwarz, dicht)
das Gesicht (länglich, breit, hübsch, rot)
die Augen (groß, schön, schwarz, braun, blau)
die Nase (dick, groß, gerade, breit, krumm, klein, schmal)
die Ohren (groß, klein, abstehend, anliegend)
der Mund (klein, groß, breit)
die Wangen (rund, voll, eingefallen, rot, rosig, blaß)
4. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
AcMyc cynyji cboio nianKy b KapMaH. Ho BCKope OHa öbijia oÖHa-
py>KeHa (entdecken). MyneHHü Hanajincb cHOBa. MajibHHK peninji
xoflHTb b niKOJiy c HenoKpbrron rojiOBon. Ho oto eMy He noMorjio.
Ero MyHHTejiH He xotcjih ocTaBHTb ero b noKoe. MajibHHK He Mor
öojibnie BbtqepMcaTb. Oh nonieji k yHHTejno. OflHaKO ero »cajioöa
HMejia njioxHe hocjic^ctehh. Ero HanajiH enje öojibine flpa3HHTb h
MyHHTb. O/uia‘>i<;i,bi ero oneHb chjibho hsöhjih. Kpoßb TeKJia y Hero
(ihm) H3O pTa h Hoca. Ho TyT eMy npHineji Ha iiomoihl (zu Hilfe)
cbih cTOJinpa. Oto öbiji oneHb chjibhbih MajibHHK. Ero BMeniaTejib-
ctbo hojiomchjio Konen, BceM hoGohm (die Schläge). O6a MajibHHKa
3aKJH0HHjiH Me^Kfly coöoh (miteinander) /ipy‘>i<6y.
54
Wortbildung
schlagen - schlug - geschlagen
einschlagen (einen Nagel, einen Weg) der Schlag
aufschlagen (ein Buch, ein Zelt) der Vorschlag
vorschlagen (eine Resolution); abschlagen (eine Bitte)
Bilden Sie Sätze mit den oben angeführten Wörtern.
Hausaufgaben
1. Beantworten Sie folgende Fragen:
Wie begann die Quälerei am nächsten Tag?
Womit endete sie diesmal?
Wie ging Asmus an allen folgenden Tagen in die Schule?
Auf welche Weise wurde er weiter gequält?
2. Schreiben Sie die nachstehenden Sätze ab und übersetzen Sie sie
ins Russische:
Die Passagiere können schon mit bloßem Auge das Ufer unter-
scheiden. Mit bloßen Händen kann man den Feind nicht besiegen.
Das Kind hat sich erkältet, weil es auf der bloßen Erde gesessen
hat. Auf dem Lande laufen die Kinder im Sommer oft mit bloßem
Kopf und bloßen Füßen umher.
Ich habe heute bloß (=nur) ein Heft mit.
Das sind ja alles bloße Worte, zeig uns Taten (die Tat - dejid).
3. Beantworten Sie folgende Fragen:
Warum ging Asmus zum Lehrer?
Wie reagierte der Lehrer auf seine Klage?
Was für ein Gefühl hatte der Knabe?
4. Analysieren Sie schriftlich folgende Sätze (bestimmen Sie den Ha-
upt- und den Nebensatz und stellen Sie Fragen zu jedem Satzteil):
Wenn Herr Rösing ihn lobte, dann war es in der nächsten Pause
besonders schlimm. Ein bitteres Gefühl, das er bis dahin nicht
gekannt hatte, vergiftete ihn.
5. Bilden Sie kurze Sätze mit den Wörtern:
quälen, der Quäler, die Qual, die Quälerei
6. Erzählen Sie § 9 und § 10 nach folgendem Plan (bilden Sie zu
jedem Punkt zwei bis drei Sätze):
55
In der Klasse des Lehrers Rösing herrscht Langeweile.
Zwei neue Knaben treten in seine Klasse ein.
Asmussens Freund verläßt ihn (noKH^aTb).
Asmus bekommt ein Geschenk.
Seine Mitschüler nehmen ihm die Mütze weg.
Am nächsten Tag beginnt die Quälerei von neuem.
Er wendet sich schließlich an den Lehrer.
Rampuhns Freunde schlagen ihn bis aufs Blut.
Der Tischlersohn kommt ihm zu Hilfe.
§11
Vorübungen
1. Wie verhalten wir uns zum Krieg? Kämpft die Sowjetunion für den
Frieden? Wo wird jetzt Krieg geführt? Gegen wen kämpfte die Revolu-
tionäre Volksarmee in China? Wieviel Bataillone hat ein Regiment? (3)
Wer steht an der Spitze eines Regiments? Was für eine Disziplin
herrschte in der chinesischen Volksarmee? Wurde in den Zeitungen oft
über die Kämpfe in China berichtet? Lesen Sie eifrig diese Berichte?
Worüber haben wir im Verlauf dieser Stunde gesprochen?
2. Wie lange dauerte der Kampf des chinesischen Volkes? Gegen wen
kämpften die Chinesen? Griffen die chinesischen Truppen die feind-
lichen Flugplätze an? Wurden auch Nachtangriffe durchgeführt?
Müssen die Kämpfer bei einem Nachtangriff ganz lautlos vordringen?
^adjiaußtiff auf ^aumiuliaa
6tne£ Sage£ tarn ba£ 9Me ^Regiment bet 8. SRevolutionäten
QSoIBatmee nach 3<mmtnbao, ba£ nötbltch von Sunfjan unb
fübütd) von Satfjan ift. Set SRegimentMommanbeut unb fein
(Stellvertreter nahmen hinter einet Anhöhe Sedfung unb begannen
gu beobachten. Sie .Kämpfer, bte ftch tu ben ®ebü|chen hinter ben
Anhöhen vetftedt hatten, verhielten ftch ruhig. Wßttch vet*
nahm man ein Sutten — anfangs letfe, bann Rätter unb immer
Rätter. Kämpfet unb Kommanbeute maten aufs äuRerRe ge*
fpannt. 3ebet machte ftch eifrig an bte Sarnung^arbeit, tnbem et
ftch mit ®ta£ unb Srvetgen bebedfte. 3uerft geigte ftch cn Siuggeug,
bann ein gmeite^. 3m QSetlauf von anbettbalb Stunben batten
fte 24 gluggeuge gegäRCt, bte balb aufRtegen, balb [anbeten.
3eßt gab es feinen Smetfel mehr: hier befanb ftch bet glugplaß
bet japant|chen ©ffupanten. Sie ^Bauern fyatten alfo bte QSahr*
heit gefptochen. Set §etnb bereitete ftch vor, Saufenben ftteb*
56
(tcf>er cm ebner be^ chinefijchen Sanbe^ ben Sob gu bringen.
"25t£ gum Slbenb warten!" fo lautete ber befehl be^ Smnv
manbeur^, ben bte Kämpfer flüfternb etnanber übergaben.
SRtng^umfjer Sunfelheit, alle$ ift ftill. Sin chineftfäje^ ^Bataillon
beftnbet fich fäjon in Sunfjan, ba^ gweite tnSatfjan.2luf jeben Jall
mu£ verfnnbert werben, ba£ bte 3nterventen QSerjlärfung Ijeraw
gtefjen. 2lm Sagerplaß ift nur ein ^Bataillon gurücfgeblieben, ba^
"Sobe^bataillon". Sie Kämpfer biefe^ £Bataillon^ ftnb ftolg auf bte
Slu^getchnung, bte ihnen guteil geworben ift. öerabe fie würben
beauftragt, ben Jlugplaß be^ Jetnbe^ gu ftürmen.
Stefe 9?ad)t. 5W "Sobe^batattton" tarn fjtnter ben 2tnf)öf)en
fjertwr. ®te Kämpfer nahmen t>anbgranaten mit unb trocken am
25oben oorwärt^. Äetn Saut war gu fjören, ja md)t einmal ein
gtüftern. ®en Sltem anfjaltenb, brangen bie Kämpfer bi^ gum
Jtugptaß vor. Sin dritter °Pftff ertönte. Sie fünfijunbert 5tänv
pfer erhoben fidj) wie ein T?ann unb ftürgten gbeießgeitig von gwei
(Seiten auf ben ^ßtaß. 3m fetben Moment ejptobierten Rimberte
von tfjnen gefäüeuberte ^anbgranaten. Sin Sluflobern, flammen,
(Schreie, (Stöhnen...
Sa^ Jener vernichtete 24 feinbtiche Jtuggeuge. Sa^ "Sobe^^
bataiüon" fyatte feine ehrenvolle Aufgabe gtängenb erfüllt.
57
Texterläuterungen
ist gelegen - pacnojioMcen
Deckung nehmen — yKpbiTbca
vernahm man ein Surren — hörte man ein Surren
aufs äußerste - äußerst, außerordentlich
sich an die Arbeit machen — die Arbeit beginnen
im Verlauf von anderthalb Stunden — während anderthalb
Stunden
die fünfhundert Kämpfer erhoben sich wie ein Mann — die
fünfhundert Kämpfer erhoben sich alle auf einmal
Rektion
stolz sein auf (Akk.) - ropflUTbca (ueM-Hnöyflb)
zuteil werden (Dat.) - Bbiiia/iaTb na /iojiio
verhindern (Akk.) — npensiTCTBOBaTb (ueMy-Hnöyflb)
Zählen Sie auf:
Worauf kann man stolz sein? Was kann jemandem zuteil
werden? Was (oder wen) greifen die Truppen an?
Was kann man verhindern? ... übergeben? ... erfüllen?
Wie kann man sich verhalten?
Übungen zum Text
1. Erklären Sie, wovon folgende fettgedruckte Wörter abgeleitet
worden sind:
a) Stellvertreter, sie verhielten sich, im Verlauf,
Anhöhe, er näherte sich
b) heranziehen, zuteil werden, beauftragt sein,
zurückhaltend
2. Benutzen Sie folgende Satzreihe zu einer kurzen Erzählung:
Ich will Scharfschütze werden
Ich nehme das Gewehr. Ich lege mich nieder.
Ich nehme eine Patrone. Ich lade das Gewehr.
Ich lege an. Ich ziele. Ich schieße. Ich treffe das Ziel.
3. Erweitern Sie folgende Sätze:
Die Kämpfer verhielten sich ruhig.
Die Kämpfer drangen vor.
Die Kämpfer erhoben sich und stürzten auf den Platz.
Das Todesbataillon hatte seine Aufgabe erfüllt.
58
4. Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze:
Hinter der Anhöhe ....
Sie machten sich an die Tarnungsarbeit und ....
Im Verlauf von .... Uber 24 Flugzeuge ....
Die Feinde wollten ....
Der Kommandeur beauftragte ....
Das Regiment griff... an.
Die Kämpfer schlenderten ....
Die Handgranaten explodierten und ....
5. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
a) B MocKBe HMeeTCH öojibmon aopo^poM. TaM eMce^HeBHO
B3JieTaiOT n coßepniaiOT noca^Ky cothh caMOJieTOB. Ha/i aopo-
flpoMOM nocTOHHHO cjibiihho ry/ienne othx caMOJieTOB. Bos^yrnnbin
TpancnopT (der Luftverkehr) pasBHBaeTca b CCCP ouenb öbicTpo.
b) 8-a KUTancKaa HapoflHO-peBOJiioijnoHHasi apivinu bo rjiaße co
cbohm KOMaH^npoM noöeflOHOCHO cpaMcajiacb na Bcex (JjpoHTax.
AapOflpOM, Ha KOTOpOM HaXOflHJIOCb MHOMCeCTBO HenpHHTeJIbCKHX
caMOJieTOB, öbiji o^HOBpeMeHHO aTaKOBaH co Bcex ctopoh. Bonitbi,
aTaKOBaBnme HenpHirrejibCKHH aapo^poM, bshjih c coöoh mhoto
pyuHbix rpanaT. BaTajibOH ÖJiecTame BbinojiHHji npHKa3, nojjyueH-
hbih ot KOMaH^Hpa nojiKa.
Wortbildung
treten - trat - getreten
auftreten antreten vertreten — der Vertreter
betreten — das Betreten der Stellvertreter
eintreten — der Eintritt der Stellvertretende
Übersetzen Sie ins Russische:
Er trat in unserer Versammlung auf.
Die Soldaten traten zum Marsch an.
Er trat seine Reise (seinen Urlaub) an.
Wir betraten das Zimmer = Wir traten in das Zimmer ein.
Das Betreten dieses Zimmers ist verboten
= Der Eintritt in dieses Zimmer ist verboten.
Er trat in die Partei ein.
Wer vertritt ihn, wenn er auf Urlaub geht?
Sein Stellvertreter ist Genosse X.
Die Vertreter des spanischen Volkes standen auf den Tribünen.
Er ist der stellvertretende Direktor dieses Betriebes.
59
Hausaufgaben
1. Gebrauchen Sie die Satzreihe der Übung 2 in einer kurzen
schriftlichen Erzählung.
2. Beantworten Sie folgende Fragen:
Zu welcher Armee gehörte das N-te Regiment?
Wo nahm es Deckung?
Was vernahmen die Kämpfer plötzlich?
Von wo kamen die Flugzeuge?
3. Machen Sie die Übung 4 schriftlich.
4. Erzählen Sie diese Kampfepisode (mündlich); benutzen Sie
die Übung 4 als Plan zur Wiedererzählung.
§ 12
Vorübungen
1. Wann werden Sie die Schule beenden?
Werden Sie ein Zeugnis bekommen, daß Sie die Schule absol-
viert haben?
Werden Sie in Ihrem Zeugnis gute Noten haben?
Wird es in Ihrer Klasse viele Schüler geben, die in ihrem Zeug-
nis nur die Note "ausgezeichnet" haben?
Werden solche Schüler ohne Prüfung in die Hochschulen aufge-
nommen?
Was gewährleistet unseren Kindern die Möglichkeit zu lernen?
Gibt es in der Sowietunion allgemeine Schulpflicht?
Gab es im zaristischen Rußland viele Analphabeten?
2. Laut welchem Dokument haben alle Sowjetbürger das Recht auf
Bildung?
Haben wir jetzt viele Lehranstalten?
Was für verschiedene Lehranstalten gibt es jetzt bei uns?
Was für ein Fachmann wollen Sie werden?
Was für Fachleute geben die technischen Hochschulen unserem
Lande?
Wie heißen die Fachleute, die ein medizinisches Institut absol-
viert haben?
Zu welchem Zweck eröffnet der Sowjetstaat immer neue Hoch-
schulen?
60
Das Recht auf Bildung
In einem Artikel "Russen und
Neger" führte W. I. Lenin inte-
ressante Tatsachen über das An-
alphabetentum im zaristischen
Rußland an: "In Rußland gibt es
73 Prozent Analphabeten, Kinder
bis zum 9. Lebensjahr nicht mit-
gerechnet. Unter den Negern der
Vereinigten Staaten von Nordame-
rika gibt es (im Jahre 1900)— 44 V2
Prozent Analphabeten", schreibt
Lenin. So lagen die Verhältnisse auf dem Gebiete der
Volksbildung vor der Oktoberrevolution.
Ganz anders sieht es aber heutzutage aus: vorbei sind
die Zeiten, wo der Weg zur Bildung, mit wenigen Ausnah-
men, nur den Söhnen der besitzenden Klassen offenstand.
Vorbei sind die Zeiten, da ein zaristischer Minister erklä-
ren konnte: "Kinder von Köchinnen haben in der Hochschu-
le nichts zu suchen!" Mit der Großen Sozialistischen Okto-
berrevolution haben sich die Arbeiter und Bauern das
Recht auf Bildung erobert. Der Artikel 121 der Verfassung
der Sowjetunion lautet: "Die Bürger der UdSSR haben das
Recht auf Bildung". Die Sowjetmacht hat die Volksbildung
auf ein außerordentlich hohes Niveau [niwo] gehoben. In un-
serem Lande ist schon längst die allgemeine Elementar-
schulpflicht eingeführt worden und jetzt wird die allgemei-
ne zehnjährige Schulbildung, in erster Linie in den Groß-
städten, eingeführt werden. In allen Unionsrepubliken wird
der Schulunterricht in der Muttersprache erteilt.
Für den außerordentlich großen Aufschwung der Volks-
bildung in der Sowjetunion sind zwei Tatsachen besonders
kennzeichnend: die wachsende Schülerzahl und die wach-
senden Ausgaben der Sowjetregierung für die Zwecke der
Volksbildung.
Wenn vor der Revolution (im Jahre 1914) die Gesamt-
zahl der Schüler 8 Millionen betrug, so gab es schon im
61
Jahre 1933 — 22 Millionen Schüler, im Jahre 1938 — 33
Millionen und im Jahre 1941— 36 Millionen.
Noch mehr sind aber die Ausgaben für die Volksbildung
gestiegen. In unserem Lande spart man nicht mit den Mit-
teln für die Bildung der Sowjetbürger. Während das
zaristische Rußland jährlich nur 60 Kopeken pro Kopf der
Bevölkerung für Bildungszwecke ausgab, bewilligte die
Sowjetregierung im Vorkriegsjahr 1940 — 138 Rubel pro
Kopf. Im Jahre 1944 betrugen die Ausgaben für Volksbil-
dung 21,1 Milliarden Rubel. Im Jahre 1948 betrugen sie
etwa 60 Milliarden Rubel. Welcher kapitalistische Staat
konnte einen ähnlichen Aufschwung auf dem Gebiete der
Volksbildung aufweisen!?
In keinem kapitalistischen Lande hat die Jugend solche
Möglichkeiten zum Lernen wie in unserer sozialistischen
Heimat. An den Hochschulen der Sowjetunion studieren 1
400 000 junge Menschen. Dies ist zwölfmal soviel wie in
den Hochschulen des zaristischen Rußland. Jahr für Jahr
absolvieren Hunderttausende Studenten die Hochschulen,
Jahr für Jahr werden unseren Kolchosen, Fabriken und
Lehranstalten Tausende neue Ingenieure, Agronomen,
Lehrer und andere Fachleute zugeführt.
Sowohl die Mittelschule als auch die Hochschule erfül-
len eine ehrenvolle Aufgabe beim Aufbau der kommunisti-
schen Gesellschaft. Sie erziehen die junge Generation
unseres Volkes — eine Generation kultureller gebildeter
Menschen. Sie erziehen glühende Patrioten unserer Hei-
mat, standhafte Kämpfer für den Kommunismus.
Texterläuterungen
so lagen die Verhältnisse - raKOBbi öbuin yc.no bho (oGcraHOBKa)
die Zeit ist vorbei - die Zeit ist vergangen
mit Ausnahme — 3a ncK.nioneiineivi
sie haben nichts zu suchen — hm nenero /le.naTb
kennzeichnend — charakteristisch
pro Kopf der Bevölkerung — na flymy Hacejienmi
Jahr für Jahr - n3 ro/ia b bo/i
Fachleute (Einzahl: Fachmann) - Spezialisten
62
geben -gab
Wortbildung
gegeben
abgeben - die Abgabe
ausgeben - die Ausgabe
angeben - die Angabe
Bilden Sie Sätze:
abgeben (ein Buch)
ausgeben (Geld)
angeben (den Fa-
miliennamen)
Übungen zum Text
1. Suchen Sie die hier fehlenden Wörter im Text und setzen Sie sie
ein:
a) Wenn ich die Schule absolviert habe, bekomme ich ein ....
Jeder Bürger der Sowjetunion hat die ..., an der Hochschule zu
studieren.
In der Sowjetunion ist die allgemeine ... durchgeführt worden.
Im zaristischen Rußland konnten von den Kindern der Arbeiter
und armen Bauern nur ... die Mittelschule besuchen.
Nur in der Sowjetunion haben die Werktätigen das Recht auf
Bildung ....
b) Die Sowjetregierung ... für Bildungszwecke sehr viel Geld.
Im Vorkriegsjahr 1940 ... die gesamte Schülerzahl fast 36 Milli-
onen.
Unser Land ist das einzige Land, wo man mit den Mitteln für
die Schulung der Bürger nicht....
Für ... wird bei uns mit jedem Jahr mehr Geld ausgegeben.
Für Bildungszwecke allein wurden im Laufe des ersten und
zweiten Fünfjahrplans ca.[zirka] 49 Milliarden Rubel... .
2. Umschreiben Sie folgende Wörter.
Muster: Ein Analphabet ist ein Mensch, der weder lesen
noch schreiben kann.
Eine Hochschule ist... Ein Kolchos ... Eine Tatsache ...
Eine Taschenlaterne ... Die Umgangssprache ...
3. Setzen Sie die Satzreihen fort:
Ich habe die Möglichkeit, in die Krim zu fahren, ein Fahrrad zu
kaufen, .... Es gelang ihm, dieses Buch zu bekommen, ... .
4. Nennen Sie Synonyme für: der Fachmann, charakteristisch,
entgegen, ungefähr, das Stockwerk,
auf einmal, erhalten, passieren, anrufen.
63
5. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
B napcKoii Pocchh hmcjiocb ohciib MHoro HerpaMOTHBix. /lern Ge/i-
hbix poflirrejien 3a HeMHornMH hckjhoh6hhhmh (mit wenigen Aus-
nahmen) He HM6JIH BO3MO3KHOCTH yHHTBCH B CpeflHCH H BBICHieil IHKO-
jie. Tojibko CoBeTCKoe rocy/iapcTBO obecneuHBaeT KavKyiOMy H3 cbohx
rpavKjaii npaBO Ha obpasoßaHHe. Oho BBejio Bceobnjee obasaTejiBHoe
HanajiBHoe obpasoßaHHe. Hh o^hh cobctckhh rpa^^aHHH He jiojivKeii
Gbitb HerpaMOTHBiM. CraTBn 121 KoHCTHTyn,HH CCCP rjiacHT (lauten),
hto Bee coBeTCKne rpavKjaiie hmciot npaBO Ha obpasoßaHHe. Mbi 3Ha-
eM, hto CoBeTCKoe rocyijapcTBO pacxo/iycT orpoMHBie cyMMBi (Sum-
men) Ha iiapo/uioe oöpasoBamie. Cothh tbichh mojio^bix cob6tckhx
cnen,HajiHCTOB OKaHHHBaiOT H3 ro/ia b ro/i Hainn BBicinne ihkojibi.
Hausaufgaben
1. Schreiben Sie aus dem Text die Satzgefüge heraus und analysie-
ren Sie sie mündlich.
2. Beantworten Sie folgende Fragen mit je 3, 4 Sätzen:
Was gewährleistet der Artikel 121 der Verfassung der Sowjet-
union den Sowjetbürgern?
Wie stand es mit der Bildung im zaristischen Rußland?
3. Erzählen Sie (mündlich):
Wer studierte an den zaristischen Hochschulen?
Nennen Sie die wichtigsten Zahlen, die unsere Hochschulen
charakterisieren.
4. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
Bee coBercKHe rpavKjaiie hmciot npaso Ha obpasoßaHHe. 3to npaBO
rapaiiTiipyeTCH KoHCTHTyn,HeH CCCP. Cothh tbichh cobctckhx iiiko-
jibhhkob OKaHHHBaiOT evKero/iiio cpe^HHe ihkojibi h nociynaiOT b
pasjiHHHBie By3Bi. Ohh xotht craTB xoponiHMH cnen,HajiHCTaMH.
HaineMy rocy/iapcTBy iiyvKiiBi pasjiHHHBie cnen,HajiHCTBi: iiiivkciicpbi,
arpoHOMBi, BpauH, ynirrejiH h t. CoBeTCKoe npaBHTejiBCTBO He
^Kajieer (ne skohomht) cpe^CTB Ha Hapo^Hoe oöpasoBaHne.
§ 13
Vorübung
Haben Sie viel über die Papaninleute gelesen?
War die Papaninexpedition der Gegenstand des allgemeinen
Interesses in der ganzen Welt?
64
Was haben die Papaninleute Neues entdeckt?
Wieviel Monate haben die Papaninleute auf der driftenden
Eisscholle zugerbracht?
In weicher Richtung driftete die Eisscholle?
Was befand sich auf der driftenden Eisscholle?
Wo hat die Sowjetregierung im Polargebiet Funkanlagen
errichtet? Arbeiten alle Polarfunkstationen auf Kurzwellen?
Verbreiten sich die Radiowellen im Äther?
Wie hieß Krenkels Funkstation auf der Eisscholle?
War "Upol" ihr Rufzeichen?
War "Upol" eine Kurzwellenstation?
Sind Sie auch Radioliebhaber?
Haben Sie einen Radioapparat zu Hause?
Arbeitet Ihr Apparat zuverlässig?
Auf welche Welle stellen Sie den Radioapparat ein, wenn Sie
Moskau hören wollen?
41^1
QSon ß. frontet
(Sie |>at glängenb gearbeitet, unfete munbetbate Station. Sie
mingige Station mit bem SRufgeid)en "Upol" f>at übet 75 000
QSörter in ben 2lt f)et gefenbet.
Stoß bet geucßtigfeit, bet gtaufamen Äälte unb bet T?agneU
(türme arbeitete bte vom Äoüeftiv be£ Seningtabet SRabiola*
boratorium^ gefctjaffene gunfanfage mie eine Uf)t. Sie tvie£ feine
eingige Unregelmäßigkeit ober Störung auf. ©ft mu^te im Sum
fein taftenb gearbeitet metben. Sie öemo^n^eit fjaff mit, meinen
Apparat ta|d) gu finben unb eingufteffen.
QSäfjtenb bet Arbeit im Oiötbfitfjen ®£meet fcf>uf id) bte
QSetbinbung mit ben gunfetn bet SRubolf^infel, bte täglid) SRabio*
gtamme, mit mit au£tau|d)ten. 3n freien Minuten machte ich) im
bitfjten 2ltf)et "3<*gb" auf Äutgmeffenfiebfjabet, mit vielen fteum
bete tcf) miet) an. 9?icf)t nut in bet UbSSSR intereffierte man fid)
für ba£ Seben unb bte Arbeit auf bet briftenben ®sjä)oHc, fonbetn
and) auf ben ^amaii^Snfeln, in Sdjottlanb, in gtanfteid) unb
fogat in Oieufeelanb unb in 2luftra[ien. Sie gteunbe in meiter
gerne fragten oft mit ^eforgnw: "3ft ®id) nid)t bange? Srofjt
®id) fein Unheil?" 3d) beruhigte fie: "2hles in ©tbnung".
65
Set QStnb be£ 9?otbpol^ f>at vermutlich mcf>t im Sraum
barem gebaebt, ba£ feine ßmetgte, umgebilbet von unfetem QStnb*
motor, bagu bienen mirb, gmi|cbeu bet uörblicbfteu ^olarflatiou
unb bem §eftlaube gu fottefponbieten. Set QSiubmotor, bet bte
Slffumulatoren unfetet §unfftation fpetfte, verbleut böcbfte^ £ob.
® arbeitete fo guverläffig, ba£ mit nur einige Wale genötigt
mareu, eine anbete ßmergiequelle, eine Spnamoma|ä)ine mit
^anbbetrieb, gu benußen.
Unfet pbautaftifebe^ Diomabenteben in ®£meer ift gu 6nbe.
Unb mit tonnen ftolg verficberu, ba£ bte au^gegeiebnete Apparatur,
bte guverläffige (Somjetbänbe gefebaffen haben, bte febmere Prüfung
giängenb beftanben bat.
Texterläuterungen
winzig — sehr klein
grausame Kälte - starke, fürchterliche Kälte
mit Besorgnis - mit Sorge, voll Sorge
vermutlich - wohl, wahrscheinlich
Rektion
sich interessieren für (Akk.) — n iiTepeconaTbCH (neivi-ii iiöy/ib)
versichern (Dat. u. Akk.) — yBepaTt, sanepHTb (Koro-nnGy^t)
austauschen (Akk.) — oGmcii n narbCH (hcm-ii iiGy/m)
Bilden Sie Sätze mit folgenden Verben:
Akkusativ: beherrschen, bedauern, anrufen, bestehen,
angreifen, verhindern.
Dativ: folgen, begegnen, entkommen, angehören, helfen.
Dativ und Akkusativ: verweigern, jem. (Dat.) etwas
(Akk.)- versichern, jem. (Dat.) etwas (Akk.).
Übungen zum Text
1. Wählen Sie zu den nachstehenden Verben Hauptwörter und
bilden Sie daraus Sätze:
umbilden versichern stecken austauschen
ermuntern angreifen erteilen verwandeln
bestehen schaffen melden einstellen
66
2. Zählen Sie bei jeder Frage auf:
Wie kann die Kälte sein? Wie kann das Wetter sein?
Wie kann das Meer sein? Wie kann ein Windmotor arbeiten?
3. Ergänzen Sie die nachstehenden Sätze:
Seine Freunde fragten ihn mit Besorgnis, wie ... .
Er versicherte ihnen, daß ... .
Er konnte seinen Apparat immer rasch einstellen, trotzdem ... .
Jeden Tag sandte er in den Äther Telegramme, damit... .
Ihr Windmotor verdient höchstes Lob, da ... .
4. Gebrauchen Sie die folgende Satzreihe in einer kurzen Erzählung.
Ich will meinen Freund anrufen
Ich gehe zum Telephon. Ich nehme den Hörer ab.
Ich drehe sechsmal die Wähler scheibe.
Ich sage: Hier ist Peirow. Wer ist da?
Ich spreche durchs Telephon.
5. Beantworten Sie die nachstehenden Fragen:
Was für Sport treiben Sie im Winter (Skilaufen, Schlittschuh-
laufen, Eishockey, Schießen, Turnen)
Was für Sport treiben Sie im Sommer (Schwimmen, Rudern,
Segeln, Fußball, Tennis, Springen)
6. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
21 Maa 1937 r. na CenepHOM nojnoce coBepmnjm iiocajiKy (landen)
HecKOJitKO caMOJieTOB. Ohh coBepmnjm iiocajiKy na Gojibiiivk) Jib/uiiiy.
Ha 3Ton jibflHHe uerbipe cobctckux repoa jiojivkiibi öbijih npoBecTn
noHTn ijejiMH ro/i. 3nM0BKa (die Überwinterung) öbijia HeBepoHTHO
TpyijHOH. Ho nanaHHHi],bi npeoflojiejm Bee rpy^HOCTu. PesyjibTaTbi
hx paöoTbi oöoraTnjin MnpoByio nayKy.
7. Plan zur Wiedererzählung:
1. Wo befand sich die Funkstation "Upol"?
2. Was für Schwierigkeiten mußte Genosse Krenkel bei seiner
Arbeit überwinden?
3. Wie arbeitete "Upol"?
4. Mit wem schuf Genosse Krenkel Verbindung?
5. Wofür interessierten sich seine Radiofreunde?
6. Welche Energiequellen wurden vom Genossen Krenkel
benutzt und wofür?
67
Wortbildung
das Bild bilden — die Bildung ausbilden — die Ausbildung
umbilden das Vorbild gebildet
Hausaufgaben
1. Gebrauchen Sie die Satzreihe (Übung 4) zu einer kurzen schriftli-
chen Erzählung.
2. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
Moh Spar — CTaptm pa^HOJnoSHTejiB. Hmcto oh ycTanaBjiHBaeT
cboh paflHonpneMHHK Ha KopoTKyio BOjmy h uacaMH cjiymaer pa3-
jiHHHBie nepe^auH (Übertragungen). Cpe^H hojihphbix pa^HCTOB y
Hero y>Ke mhoto ^pysen. Oh nirrepecyeTCH hx ^khbhbio h paboroH.
Kor/ia nanaHHHn,Bi ^peH(|)OBajiH Ha cbooh jib^hho, oh ycraHOBnji
cbh3b c paflHOCTaHn,HeH tob. Kpohkojih. Oh e^Ke^HeBHO cjiyinaeT
raioKe paflHOCTaHH,Hio Ha ocTpone Py^ojiB^a. PaflHonpneMHHK Moero
bpara paboraer ohohb iia/icvKiio.
3. Erzählen Sie den Text nach dem gegebenen Plan (siehe Übung 7).
§ 14
Bescheidenheit
Von J. Stalin
Auszug aus der Rede, gehalten am Gedenkabend der Kremlkursanten
am 28. Januar 1924
Zum erstenmal traf ich mit Lenin im Dezember 1905 auf
der Konferenz der Bolschewiki in Tammerfors, Finnland,
zusammen.
Ich hoffte, den Bergadler unserer Partei, einen großen
Mann, einen nicht nur politisch großen, sondern, wenn es
euch beliebt, auch physisch großen Mann zu erblicken,
denn Lenin erschien in meiner Phantasie als Riese, groß
und stattlich. Wie groß war aber meine Enttäuschung, als
ich einen ganz einfachen Menschen unter Mittelstatur
erblickte, der sich durch nichts, buchstäblich durch gar
nichts von anderen Sterblichen unterschied.
Man stellt sich gewöhnlich vor, daß ein "großer Mann"
sich unbedingt zu den Sitzungen verspäten muß, so daß die
68
Versammlungsteilnehmer
atemlos sein Erscheinen er-
warten, wobei vor dem Er-
scheinen des großen Mannes
ein Raunen durch die Reihen
der Versammlungsteilneh-
mer geht: "Pst... leise... er
kommt..." Diese Feierlichkeit
schien auch mir nicht über-
flüssig, denn sie imponiert
und flößt Achtung ein.
Wie groß war aber meine
Enttäuschung, als ich erfuhr,
daß Lenin schon vor anderen
Delegierten zur Versamm-
lung gekommen war, und dort, irgendwo in einer Ecke, sich
unterhält, eine ganz gewöhnliche Unterhaltung führt mit
ganz gewöhnlichen Konferenzdelegierten. Ich kann auch
nicht verhehlen, daß mir dieser Umstand damals als Ver-
letzung gewisser unumgänglicher Regeln erschien.
Erst später verstand ich, daß diese Einfachheit und
Bescheidenheit Lenins — dieses Bestreben, unbemerkt zu
bleiben, oder jedenfalls nicht augenfällig aufzutreten und
nicht seine hohe Stellung zu unterstreichen — einer der
stärksten Züge im Charakter Lenins, dieses großen Füh-
rers neuer Massen, der einfachen und gewöhnlichen Mas-
sen der "untersten" Schichten der Menschheit, war.
Texterläuterungen
wenn es euch beliebt - wenn Sie wünschen (wollen)
unter Mittelstatur - unter Mittelgröße
Achtung einflößen - BHymarb yBasKemie
verhehlen - verheimlichen
Rektion
sich unterscheiden von (Dat.) — OTjinnaTbca ot ...
sich verspäten zu (Dat.) - onas^biBarb na ...
sich unterhalten über (Akk.) - pasroBapuBarb o ...
69
Übung zum Text
Übersetzen Sie den Text mit Hilfe des Wörterbuchs.
Wortbildung
gehen — ging — gegangen
abgehen das Gehen der Gang der Untergang
ausgehen vergehen der Ausgang der Übergang
untergehen zugehen der Eingang die Vergangenheit
'übergehen (nepexo^uTt) — übergehen (oöohth)
Bilden Sie mit den oben angeführten Wörtern Sätze.
Hausaufgaben
1. Übersetzen Sie den Text.
2. Beantworten Sie folgende Fragen mit je 3 - 4 Sätzen:
Wo und wann traten die Genossen Lenin und Stalin zum ersten-
mal zusammen?
Wie dachte sich Genosse Stalin Lenins Erscheinen im Sitzungs-
saal?
Welche Züge in Lenins Charakter unterstreicht Genosse Stalin?
§ 15
Vorübungen
1. Was ist Adsharistan? Wo liegt Adsharisian?
Wie ist dort das Klima?
Zu welchem Bergmassiv gehören die Berge Adsharistans?
Welche Höhe erreicht der höchste Gipfel der Berge?
Wie sind im Sommer die Alpenwiesen auf den Bergen?
Wie ist das Klima in der Bergzone?
Wie ist das Klima in der Küstenzone?
Hat die ganz Sowjetunion ein mäßiges Klima?
Wie ist das Klima im Süden der Sowietunion?
Welche Meere umspülen die Küsten der Sowjetunion?
Welches Meer bespült die Küste Adsharistans?
Wie heißt die Hauptstadt Adsharistans?
Ist die Umgebung Batumis schön?
Liegen in der Umgebung von Batumi viele Erholungsheime?
70
Wem gehören im Sowjetland alle Erholungsheime?
Welche Nationalitäten leben in Adsharistan?
Wie leben alle Nationalitäten unter der Sowjetmacht?
Woran beteiligen sie sich alle?
2. Was für ein Klima hat Adsharistan?
Können dort Zitronen gedeihen?
Liefert uns Adsharistan viele Zitronen?
Bekommen wir von dort auch Apfelsinen?
Ist der Anbau von Zitronen und Apfelsinen auch in nördlichen
Gegenden möglich?
Wachsen Zitronen und Apfelsinen auf Bäumen oder Sträuchern?
Bekommen wir die Teeblätter von einem Strauch oder einem
Baum?
Hat die Sowjetunion eigene Teeplantagen?
Arbeiten auf unseren Teeplantagen viele Stachanowleute?
Ist ihre Arbeit vorbildlich?
Wer von unserer Klasse ist ein vorbildlicher Schüler?
Adsharistan
Adsharistan liegt an der Ostküste des Schwarzen
Meeres. Das ist die ehemalige Kolchis, jenes märchenhafte
Land, nach dem einst, wie die Sage berichtet, die kühnen
Argonauten von Griechenland auszogen. Sie suchten in der
Kolchis das "Goldene Vlies", ein wunderbares Schaffell,
dessen Wolle aus reinem Gold war. Übrigens hat diese
Legende nach den Untersuchungen der Sowjethistoriker
und Geologen eine recht reale Erklärung. Jetzt ist
festgestellt, daß das Wasser des Ingur, der durch die
Kolchis fließt, Goldsand führt. In alter Zeit wandten die
Bewohner des Landes, die Kolcher, eine primitive Methode
der Goldgewinnung an: sie befestigten ein Hammelfell auf
dem Grund des Ingur mit Pflöcken und warteten, bis sich
in dem dichten Fell genügend Goldstaub angesammelt
hatte, denn nur das schwere Gold sank auf den Grund, die
leichteren Teilchen trug die schnelle Strömung davon und
sie blieben an dem Fell hängen. So entstand die Sage vom
Goldenen Vlies, die uns noch heute durch ihre Poesie
bezaubert.
71
Die Berge Adsharistans gehören zum Massiv des
Kleinen Kaukasus. Ihr höchster Gipfel erreicht eine Höhe
von 2 810 Meter über dem Meeresspiegel. Im Sommer
verwandeln sich die Alpenwiesen auf den Bergen in
herrliche Weiden. Die adsharischen Hirten verbringen dort
den ganzen Sommer. In der Bergzone ist das Klima trocken
und mäßig kalt mit einem langen und schneereichen
Winter. Die Berggipfel sind mit Schnee bedeckt; zu Füßen
der Berge ist es aber warm: dort blühen Rosen und
Magnolien. In der Küstenzone ist die Luft warm und
feucht: im Sommer herrscht hier niemals starke Hitze, und
im Winter gibt es keinen Frost. Das ganze Jahr hindurch
weht ein warmer Südwestwind. Wir haben hier also sub-
tropisches Klima. Die Küste Adsharistans wird von einer
warmen Meeresströmung bespült: man kann fast das ganze
Jahr hindurch baden.
Das Land ist reich an Flüssen, deren Gefälle sich sehr
gut zur Errichtung von Wasserkraftwerken eignen. Es wer-
den viele Wasserkraftwerke errichtet, die für die weitere
Entwicklung der Industrie von großer Bedeutung sind.
Die zaristische Regierung führte in Adsharistan eine
Politik der nationalen Unterdrückung und barbarischer
kolonialer Ausbeutung durch.
Unter der Sowjetregierung hat sich Adsharistan völlig
verändert. Das früher unterdrückte Land ist nun frei.
Adsharistan ist eine Autonome Sozialistische Sowjetrepu-
blik, die zur Georgischen Sozialistischen Sowjetrepublik
gehört. Seine Einwohner, zu denen außer den Adsharen Ar-
menier, Griechen, Kurden, Ukrainer, Russen u. a. gehören,
beteiligen sich aktiv am gemeinsamen sozialistischen
Aufbau des großen Landes der Sowjets. Die früher schwach
entwickelte Industrie blühte während der Planjahrfünfte
auf. Es wurden Erdölraffinerien, Konservenfabriken für
Zitrusfrüchte, eine Holzbearbeitungsfabrik und eine Fabrik
für natürliche Färbemittel errichtet.
Außerdem wurde eine neue Erdölleitung Baku — Batu-
mi angelegt. In der Umgebung Batumis, bei Tschakwa,
liegen die besten Teeplantagen der UdSSR, hier gibt es
72
jetzt große Teefabriken.
In Adsharistan sind
auch Naturschutzparks
für schwarzen Bambus
geschaffen worden. Das
dicke Bambusrohr wird
zur Herstellung von
Wasserleitungsrohren
verwendet; aus den
dünnen Bambusstäben
macht man Möbel, Spa-
zierstöcke u. a.
Besondere Aufmerk-
samkeit wird dem An-
bau von Mandarinen-,
Apfelsinen- und Zitro-
nenbäumen geschenkt.
In der Nähe von Batumi befinden sich Dutzende neuer gro-
ßer Plantagen mit Mandarinen, Zitronen, Apfelsinen und
Pflanzen, die ätherische Ole liefern. Die wichtigste Pflan-
zenkultur der subtropischen Zone der Sowjetunion ist
jedoch der Teestrauch. Die Bestarbeiter auf den Teeplan-
tagen des sonnigen Adsharistan erzielen durch ihre vorbild-
liche Arbeit immer größere Ernten.
Die Hauptstadt dieses herrlichen, fruchtbaren Landes
ist Batumi. Diese Stadt ist in die Geschichte der revolutio-
nären Arbeiterbewegung Rußlands eingegangen. Hier hat
Genosse Stalin seine Jugendjahre verbracht. Hier hat er in
einer von ihm eingerichteten illegalen Druckerei gearbei-
tet; hier ist er zu einem hervorragenden Führer geworden,
noch bevor er als Organisator des Generalstreiks in Baku
berühmt wurde.
Batumi ist das industrielle Zentrum Adsharistans.
Zu den schönsten Stellen in Batumi gehört der Boule-
vard, der sich dicht am Meere entlangzieht und mit Palmen
und Magnolien bepflanzt ist. Vom Boulevard geht es direkt
zum Strand hinunter. Der Batumier Hafen gehört zu den
belebtesten am Schwarzen Meer.
73
Zwischen Batumi und allen Häfen des Schwarzen Me-
eres gibt es einen regelmäßigen Dampferverkehr. Batumi
ist ein großer Erdölhafen; für Baku ist er das Tor zum
Schwarzen Meer. Batumi ist auch das kulturelle Zentrum
Adsharistans. Dort befinden sich die Kultur- und Bildungs-
institutionen, Lehranstalten und Techniken des Landes.
Besonders berühmt ist der Botanische Garten, der in
der Nähe Batumis, auf dem Grünen Kap, liegt. Dieser
Garten nimmt ein Territorium von mehr als 70 Hektar ein.
Er ist in sechs Abteilungen eingeteilt: eine amerikanische,
eine japanische, eine Himalaja-Abteilung, eine Abteilung
Neuseeland, eine chilenische und eine australische Abtei-
lung. Es gibt hier Exemplare fast aller Pflanzen aus feuch-
ten subtropischen Ländern, die ausgezeichnet gedeihen.
Man kann hier japanische Zwergpflanzen, japanische Bir-
nen, Olivenbäume, Teesträucher, Kokospalmen, giganti-
sche Himalaja-Kiefern, australische Akazien, Kautschuk-
bäume und vieles andere sehen.
Im ganzen subtropischen Küstenbereich von Batumi
stehen schöne weiße Villen und Paläste. Das sind Sanatori-
en, Kurhotels und Erholungsheime für die Werktätigen, die
dort ihren Ulaub verbringen.
Texterläuterungen
sich beteiligen an (Dat.) — teilnehmen an (Dat.)
Aufmerksamkeit schenken (Dat.) — y^ejinTb BHUMamie
Rektion
Bilden Sie mündlich Sätze mit folgenden Wörtern:
kämpfen für, um, gegen (Akk.)
der Kampf für, um, gegen (Akk.)
sich interessieren für (Akk.)
sich aussprechen über (Akk.)
denken an, über (Akk.)
Angst (haben) vor (Dat.)
reich an (Dat.) arm an (Dat.)
der Grund für (Akk.)
sich beschäftigen mit (Dat.)
sich erinnern an (Akk.)
stolz auf (Akk.)
warten auf (Akk.)
sich beteiligen an (Dat.)
einteilen in (Akk.)
sich eignen zu (Dat.)
verzichten auf (Akk.)
greifen nach (Dat.)
teilnehmen an (Dat.)
74
Übungen zum Text
1. Beschreiben Sie das Klima und die Pflanzenwelt Adsharistans;
gebrauchen Sie dabei folgende Wörter:
a) über dem Meeresspiegel, die Gegend, gebirgig, mäßig,
trocken, die Meeresströmung, bespülen
b) der Schutzpark, der Anbau, die Zitrone, der Strauch,
der Wald, die Kiefer, die Wiese, gedeihen, einnehmen
2. Erweitern Sie folgende Sätze:
Sie eignen sich ... . Die Schüler erzielen ... Resultate.
3. Bilden Sie Sätze mit folgenden Redewendungen:
nicht einmal; sich an die Arbeit machen;
sich auf den Weg machen; zur Verfügung stellen;
im Verlauf von; von Bedeutung sein; von Wert sein;
Deckung nehmen; recht haben; Achtung einflößen;
Verbindung schaffen; die Prüfung bestehen; das erste beste
4. Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutsche:
KavKjoe jiero Tbicaun rpy/immixen CoBercKoro Coiosa e^yr na ior.
Ohh e/iyr b canaTopun (die Sanatorien) n ßOMa oiyibixa. B CoBercKon
erpane Bee ;i()Ma oiyibixa iipniia/uievKaT rpy/imipiiviCH. Dto pocKonmbie
jiBoppbi, KOTopbie panbine iipniiajjievKa.nn 6yp>K‘ya3nn n jiBopmierBy.
Ha noöepe^Kbe KpbiMa n KaBKasa pacnojio^Kenbi cothh raKux jiomob
OT^bixa. TaM iiaxomiTcn nanin jiynmne Kypoprbi. Ohh paciiojiovKCiibi
BbicoKO na# ypoBHeM Mopsi. HpeKpacHbie OKpecTHOCTH n 3/iopoBbiii
IO7KH BIH KJIHMaT CO3flaK)T OTJIHHHbie VCJIOBHH JIJIH OTflblxa.
Wortbildung
fallen — fiel — gefallen der Fall der Beifall das Gefälle
auffallen einfallen überfallen gefallen
Übersetzen Sie ins Russische:
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Ihm fiel ein guter Gedanke ein.
Das chinesische Volk wurde vom imperialistischen Japan über-
fallen.
Sie war auffallend schön gekleidet.
Gefallt Ihnen die Erzählung von Asmus Semper?
Dieser Fluß hat ein starkes Gefalle.
75
Für den Fall, daß Sie nicht zu Hause sind, lassen Sie das Buch
auf dem Tisch liegen.
Der Pianist hatte so gut gespielt, daß das ganze Publikum Bei-
fall klatschte.
Hausaufgaben
1. Beantworten Sie folgende Fragen:
Wie kann das Klima sein? (Zählen Sie auf!)
Welches Klima nennt man rauh (cypoBbin)?
Wie ist das Klima in subtropischen Gegenden?
2. Beschreiben Sie das Klima und die Pflanzenwelt einer südlichen
Gegend.
§ 16
£ftad) QStllt SWebel
Auszug
95arcelona£ traurtgfler Sag mar ein Sonntag, ein rechter
§rül)[tng£tag; bte Sonne flraljlte vom flarblauen Fimmel, fein
£üftcf>en mef)te vom T?eer. Sie T?en|ä)en Ratten bte QSinter*
mäntel abgelegt unb l)elle Kleiber angegogen, fpagierten auf ben
großen 95oulevarb£, füllten bte 6afe£, ftanben auf ben plagen
vor ben SRiefenlautfprecljern.
3c£) mar QSalter, bem Kulturarbeiter unfcres Bataillons, be*
gegnet. 6t ergäbe von ben legten Kämpfen, von ben Kameraben.
QStr gingen bittet) viele lange getabe Strafen gum £>afen unb
mteber gurüd, fegten uns in ein Kaffeel>au£, trauten, rauchten unb
|c£)ivtegen.
^lögltcl) erbebte bte 6rbe. §aft gleidjgettig begannen bte Qllarnv
ftrenen gu beulen. ®e|c£)ret überall. T?etro* unb ^äuferetngänge
tonnten bte T?en|c£)en nict)t faffen; fte ftürgten in bte 6afe£, St|c£)e
unb Stühle ummerfenb, atte^ brängte gur Kellertreppe, getrieben
von bem o^renbetäubenben (Bedeut, flüdjtenb vor bem Sob, ber in
bumpfen Stößen näl>er unb näl>er rüdte, beffen Sröljnen unb
Sönnern gu gellem Kracken tvucljs, ber in bte Raufer etn|c£)lug, bte
Trauern utmvarf, ben 2l£pl>alt aufrt£ unb atte^ fradjenb vet>
nietete.
6tn guerft letfes unb bann immer gunel>menbe£ pfetfenbe^
76
Saufen, fefunbenlang nur, bocf) alle£ warf ftd> inftinftiv gu 95o*
ben. 6tn Äracfen, Sröfnen, ein tager harter Stof: bte Wenjcben
mürben gegen bte QSänbe geworfen, Stjcfe unb Suren gerbracfen,
bte Scfetben fielen ferau^ unb bte Sampen ferab, ba£ £au£
maulte. 3cf bliclte erftaunt um mtcf, ba£ £au£ ftanb, mar ntcf>t
eingeftürgt; fern mar ba£ Sröfnen ber 6tn|cfläge gu fören: ber
Sob E?atte an uns vorbetgegrtffen.
9ltn Fimmel f>od> über ber Stabt mehrten ftcf) bte (leinen,
weifen unb grauen QSölfcfen ber plaßenben §lafge|cfoffe; bte
fetnbltcfen Flieger aber maren fff on mteber bavon über ba£ Weer,
von mo fte gefommen. QSorfirfjtig magten ftd> bte erften ftnau^
auf bte Strafe. Uniformierte rannten bortfin, mo Raufer in
Srümmern lagen; Sanität^auto^, Saftmagen mit Sanitätern unb
Solbaten raften burcl) bte Strafen. "Sie ftnb im Sturgflug aus
grofer £öfe gefommen", mufte ein junger Stafffe. 3n feinen
Gingen lag nocf bte au^geftanbene 2lngft. "Sas maren bte^mal
feine Gapront^, fonbern Runter 3."
2lnf bem ^laß faum vtergtg T?eter vor bem Cafe, in bem
QSalter unb icf> fafen, fatte eine 95ombe etngefff lagen. Sie fatte
uns von ben Stüflen gertffen, mar jebocf nid>t eyplobiert. QBäre
fte eyplobiert, ba£ fecf^ftocTige £au£ märe über uns gufammem
gefracft.
Sie Wenffb en rannten in Heine f albbunfle 9?ebenftraf en; aucf
bort fatte es etngeffflagen. 2luf offenen Saftmagen mürben bte
erften Setcfen fortgefff afff; Seelen unb Wäntel, trgenbmelcf e Äleü
bungSffürfe maren über fte geworfen; bas QMut flof vom QSagen
ferab unb (unterlief in ben Strafen eine lange rote Spur.
QSerbeclte öefiefter, erhobene häufte, Schreie: "SRactje! £Racf>e!
T?örber! T?örber!" Strafen, in benen e£ etnge|c£)[agen, mürben
gefperrt. 2lufräumung£arbeiter rüclten an. QSteber Saftmagen mit
Setcljen, mteber Schreie, geballte häufte...
QStele Wenjcben rannten gum £afen. QStr rannten mit.
Sanitätswagen fufren an un£ vorbei. Sann fafen mir eine Sücle
in ben langen SRetfe foefftörfiger Neubauten. Sret Käufer maren
volltanmen etngertffen, offen wie Äultffen fingen an ben 95ranb*
mauern Stuben, Äücfen, Scflafgtmmer, Sabegtmmer...
(Sins ber gerftorten Käufer mar ein Äinbergarten gemefen. Über
gmeifunbert Ätnber fpielten bartn noef eine falbe Stunbe guvor.
77
95t£f)er waten notf) feine fünfgtg lebenb gefunben, woljl aber wett
mefjr al£ fünfgtg fletne grauenhaft verstümmelte Seichen.
Sa Ijeulten wteber bte 2llarmftrenen. Sie Wenjcben liefen
au^etnanber. (Schon fcf)ofB bte §laf. Sretmal tarnen fte an btefem
Sonntag, bretmal warfen fte bomben unb be|c£wffen bte ‘paffan*
ten tm Stefflug aus ben Wajcbtnengewefren. §a)t taufenb T?em
|ct)en würben in ihren QSohnungen unb auf ber Strafe erfchlagen,
barunter mehr al£ Rimbert Schulftnber.
Unb bte Sonne festen, unb ber ^tmmel war wett unb blau wie
ba£ Tteer, über ba£ Ttörber geflogen waren.
Texterläuterungen
den Mantel ablegen — den Mantel ausziehen
stürzen — hier: schnell laufen flüchten — davonlaufen
zunehmendes Sausen — sich immer vergrößerndes Sausen
sich zu Boden werfen — .no/Kurbcn na somjiio, na noji
rennen — laufen davon sein — fort sein
im Sturzflug — c nnKnpyjonjero nojiera, iinimpyioiiijiivi nojieroM
im Tiefflug — c öpeiomero nojiera, öpeiomnm uojictom
Rektion
vorbeigreifen an (Dat.) — MUHOBarb (Koro-Jinöo)
Übungen zum Text
1. Beantworten Sie folgende Fragen:
Wo liegt Barcelona? Wie war dort das Wetter an dem Tag, der
in dieser Erzählung beschrieben wird?
Womit beschäftigten sich die Menschen?
Was geschah plötzlich? Warum heulten die Alarmsirenen?
Wohin stürzten die Menschen?
Was geschah mit dem Kaffeehaus, als die Bombe nebenan ein-
schlug? Was konnte man auf der Straße nach dem Explodieren
der Bombe sehen? Wo schlugen die Bomben ein?
2. Bilden Sie Sätze mit folgenden Ausdrücken:
Lust haben Alarm blasen die Spur aufnehmen
eine Spur hinterlassen eine Aufgabe erfüllen
die Waffen strecken im Sturzflug kommen
78
im Tiefflug beschießen
aus etwas nicht klug werden
sich zu Boden werfen
ein Ende nehmen
3. Erweitern Sie folgende Sätze:
Wir sahen ... zu. Die Bomben explodieren ...
4. Zählen Sie auf:
Was kann explodieren, schießen, einschlagen?
Was kann man anwenden, ablegen, zerstören?
Wie kann eine Erzählung, ein Film, eine Sprache sein?
5. Beantworten Sie die nachstehenden Fragen:
Wohin kann man flüchten? ... rennen? ... stürzen?
Wortbildung
decken entdecken — die Entdeckung die Decke
die Bettdecke die Deckung bedecken zudecken
Übersetzen Sie ins Russische:
In den Zimmern ist die Decke gewöhnlich weiß.
Er sprang vor Freude bis an die Decke.
Das Bett war mit einer dicken Bettdecke zugedeckt.
Schnee bedeckt die Erde. Kolumbus hat Amerika entdeckt.
Diese Entdeckung war für die ganze Menschheit von außer-
ordentlicher Bedeutung. Die Truppen sind in Deckung gegan-
gen. Die beiden Dreiecke (mpeysojibHuw) lassen sich zur
Deckung bringen.
Hausaufgaben
1. Schreiben Sie aus den § 15 und 16 alle Wörter heraus, die zum
Thema "Natur" gehören. Bilden Sie mit diesen Wörtern einzelne
Sätze (mündlich und scliriftich).
2. Übersetzen Sie die nachstehenden Sätze aus dem Russischen ins
Deutsche (achten Sie auf den richtigen Gebrauch der Konjunktio-
nen).
Koiyia 5i nocjieflHHÜ pa3 öbiji b khho, 5i c öojibmnM nnrepecoM
CMorpeji hobbiü (JmjibM o norpaHHHHHKax.
Ecjih y Bac öy^er BpeMii, 0Ö5i3aTejibH0 nocMorpuTe 3tot (JjnjibM.
Koiyia 5i öbißaji b TeaTpe, 5i Bcer^a BCTpeuaji Tain cbohx
niKOJibHbix TOBapnmen.
Koiyia 5i OKOHuy niKOJiy, 5i nocTynjno b CTponTejibHbin HHCTUTyT.
Koiyia npnMeH5iK)T Mamnnbi, paöora h^öt 3HaunTejibHO öbicrpee.
79
§ 17
Heinrich Heine
Heinrich Heine wurde 1797 in Düsseldorf als Sohn eines
verarmten Kaufmanns geboren. Seine Knabenjahre fallen
in die Zeit der Eroberung des ganzen Rheinlandes durch
Napoleon. Die Franzosen brachten die Ideen der bürger-
lichen Revolution mit, sie schafften die Leibeigenschaft ab
und führten die liberale französische Gesetzgebung ein. Die
Begeisterung für die Französische Revolution ist das wich-
tigste Jugenderlebnis Heines. (Den Einzug Napoleons in
das Rheinland und dessen Wirkung schilderte Heine später
in seinem Buche "Ideen".)
Auf Wunsch seiner Eltern und Verwandten sollte Heine
Kaufmann werden und ging daher nach Hamburg, wo sein
reicher Onkel lebte. Von diesem bekam er die nötigen Geld-
mittel, um ein eigenes Geschäft zu gründen. Doch war der
junge Heine zu kaufmännischer Tätigkeit sehr wenig ver-
anlagt, und der Versuch mißlang. 1817 wurde ihm die
Möglichkeit gegeben, auf die Universität Bonn zu gehen,
80
wo er auf Kosten seines Onkels die Rechte studieren sollte.
Bedeutend größeres Interesse brachte aber Heine dem Stu-
dium der Literatur, Kunst und Philosophie entgegen. Seine
Hochschulbildung schloß er 1824 in Göttingen ab.
Heines dichterische Tätigkeit begann bereits in Ham-
burg. 1821 erschien seine erste Gedichtsammlung unter
dem Titel "Junge Leiden". Dann folgten "Lyrisches Inter-
mezzo", "Heimkehr" und "Die Nordsee". 1827 faßte Heine
alle seine Gedichte in dem "Buch der Lieder" zusammen.
Diese Gedichtsammlung kann mit Recht das beste litera-
rische Denkmal der deutschen Romantik genannt werden.
Sie trägt einen ausgesprochen lyrischen Charakter. dem
Heines Prosa ist dagegen vorwiegend satirisch. Sie ist in
Heines ganz eigenartigem ironischem Stil geschrieben, mit
dem der Dichter seine Kritik an politischen und sozialen
Zuständen durch die Zensur durchzuschmuggeln versuchte.
1824 erschien sein erstes Prosawerk "Die Harzreise" (aus
Zyklus der "Reisebilder"). Die "Reisebilder" sind eine scharfe
und unbarmherzige Satire auf das damalige Deutschland.
Heines vernichtende Kritik an der bestehenden Gesell-
schaftsordnung, seine in den "Reisebildern" geäußerten
politischen Ansichten hatten zur Folge, daß der Dichter in
seiner Heimat stark angegriffen wurde. Nirgends konnte er
eine feste Anstellung finden und sah sich bald gezwungen,
Deutschland zu verlassen und nach Frankreich zu emig-
rieren. 1833 wurden Heines Werke in Deutschland verboten.
Seine Übersiedlung nach Paris und die Julirevolution
machen aus ihm einen revolutionären Publizisten, von
europäischem Horizont und europäischer Bedeutung. Aus
Paris schreibt Heine seine Korrespondenzen an eine deu-
tsche Zeitung, die das deutsche Publikum mit den franzö-
sischen Verhältnissen bekannt machen sollten. 1833 ver-
öffentlicht er sie gesammelt unter dem Titel "Französische
Zustände". In den Jahren 1835 — 1840 erscheint "Der
Salon", etwas später "Die romantische Schule".
In Frankreich lernt Heine die revolutionäre Arbeiter-
bewegung kennen, studiert den utopischen Sozialismus
und tritt für die Ideen des jungen Kommunistenbundes auf.
81
Er sieht immer schärfer, wie in allen bisherigen Revolu-
tionen das Proletariat, das Volk nur Kanonenfutter für
fremde Klasseninteressen, für die Bourgeoisie gewesen ist.
Die Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft und an ihrer
Kultur wächst in Heine immer mehr in die Gewißheit
hinüber, daß die Tage dieser Gesellschaft gezählt seien.
1839 schreibt er in einer seiner Schriften:
”Es ist eine schon ältliche Geschichte. Nicht für sich, seit
undenklicher Zeit, nicht für sich hat das Volk geblutet und
gelitten, sondern für andere. Im Juli 1830 erfocht es den
Sieg für jene Bourgeoisie, die ebenso wenig taugt wie jene
Noblesse1, an deren Stelle sie trat, mit demselben Ego-
ismus... Das Volk hat nichts gewonnen durch seinen Sieg
als Reue und größere Not. Aber seid überzeugt, wenn wie-
der die Sturmglocke geläutet wird und das Volk zur Flinte
greift, diesmal kämpft es für sich selber und verlangt den
wohlverdienten Lohn.”
Die Bekanntschaft mit Marx, der 1843 nach Paris kam,
war für Heine von großer Bedeutung. Gerade zu dieser Pe-
riode gehören Heines schönste Dichtungen die satirischen
"Zeitgedichte" und sein größtes politisches Poem "Deutsch-
land. Ein Wintermärchen". In diese Zeit fällt auch sein
berühmtes Gedicht "Die Weber", zu welchem ihn der hel-
denhafte Aufstand der schlesischen Weber begeistert hat.
1845 erkrankt Heine an einem unheilbaren Leiden, das
ihm unerträgliche Schmerzen verursacht und ihn seit 1848
vollständig ans Bett fesselt. Heines letzte Gedichte sind
unter dem Einfluß seiner schweren Krankheit tief pessi-
mistisch. Er starb 1856 in Paris.
Es gab keinen anderen deutschen Dichter, der kühner
gegen die alte Gesellschaftsordnung gekämpft, der sie
schärfer und vernichtender verspottet hätte. Deshalb war
das reaktionäre deutsche Bürgertum stets bemüht, Heine
als politischen Dichter totzuschweigen.
Uns steht aber der Dichter Heinrich Heine besonders
nahe. Er gehört zu unseren beliebtesten Schriftstellern und
Dichtern. Hier in der Sowjetunion, dem Land der Erfüllung
seiner Träume, erlebt Heine seine glänzende Auferstehung.
q
Noblesse (KOHeHHoe "e" He npon3HocnTCfl) - Geburtsadel
82
§ 18
äSnffcrfaljrt
2lu& 3unge Selben
3d) ftanb gdefynet an ben Waft
Unb gäf)lte jebe QSelle.
Slbe, mein |d)öneS Saterlanb!
Wein (5d)tff, baS fegelt |ä)nelle!
3d) tarn |d)ön £tebd)enS HauS vorbei1,
Sie §enfler|d)etben bltnfen;
3d) gud' mir fajl bte Gingen aus,
^od) null mir ntemanb tvtnfen.
3f)r Sränen, bleibt mir aus bem Slug',
Sa£ td) ntd)t bunfel fel)e.
Wein träntet ^)erge, brtd) mir ntd)t
Sor allgu großem Qöe^e!
1 Ich kam an ... vorbei.
(Bekommen tfi ber 9Jlate...
(Bekommen tft ber Wate,
Sie Siu men unb Säume blü^n,
Unb burd) bte Himmelsbläue
Sie roftgen QSolfen gte^n.
Sie 9?ad)ttgallen fingen
Herab aus ber laubigen Hi>l)S
Sie meinen Sämmer fprtngen
3m meinen grünen Älee.
3d) fann ntd)t fingen unb fprtngen,
3c^ liege Iran! tm ®raS;
34 l)öre fernes Ältngen,
Wir träumt, td) tvet£ ntd)t maS.
83
eljr
QStr faf en am gt|d)erl)aufe
Unb Rauten nad) ber See;
Sie 2lbenbnebel tarnen
Unb fliegen in bte £>öty.
3m £eucf)tturm mürben bte £td)ter
2lllmäl)[td) angefiedt,
Unb tu ber metter gerne
QSarb nod) ein Scbtff entbedt.
QStr fprad)en von Sturm unb Scbtprud),
QSom Seemann, unb mte er lebt
Unb gmt|d)en ^tmmel unb QSaffer
Unb Slngft unb greube |d)mebt.
QStr fprad)en von fernen Äüften,
QSom Süben unb vom 9?orb,
Unb von ben feltfamen QSölfern
Unb feltfamen Sitten bort.
Sie T?äbd)en l)ord)ten ernftyaft,
Unb enbltd) fprad) ntemanb mel)r;
Sas Sd)tff mar ntd)t me^r ftd)tbar.
bunfelte gar gu fel)r.
* * *
Ser Sturm fptelt auf gum Sange,
6r pfeift unb fauft unb brüllt;
^)etfa, mte fprtngt ba£ Sd)tffletn!
Sie 5iac^t tjl luftig unb mtlb.
6tn lebenbe^ QSaffergebtrge
95tlbet bte tofenbe See;
^)ter gäl>nt ein |d)marger 2lbgrunb,
Sort türmt e£ ftd) met£ tu bte ^ölf;
6tn glucken, 6rbred)en unb Steten
Schallt aus ber Äajute l)erau£;
3d) l)alte mtd) feft am T?aftbaum
Unb mün|d)e: QBär' td) gu 4>auS!
84
Prolog zur „Harzreise“
Schwarze Röcke, seidne Strümpfe,
Weiße, höfliche Manschetten,
Sanfte Reden, Embrassieren1 —
Ach, wenn sie nur Herzen hätten!
Herzen in der Brust, und Liebe,
Warme Liebe in dem Herzen —
Ach, mich tötet ihr Gesinge2
Von erlognen Liebesschmerzen.
Auf die Berge will ich steigen,
Wo die frommen Hütten3 stehen,
Wo die Brust sich frei erschließet
Und die freien Lüfte wehen.
Auf die Berge will ich steigen,
Wo die dunkeln Tannen ragen,
Bäche rauschen, Vögel singen
Und die stolzen Wolken jagen.
Lebet wohl, ihr glatten Säle,
Glatte Herren, glatte Frauen!
Auf die Berge will ich steigen,
Lachend auf euch niederschauen.
q
embrassieren - umarmen (aus dem Französischen: embrasser-umarmen).
2 ihr Gesinge - ihr lästiges Singen.
□
die frommen Hütten-die bescheidenen Hütten.
Seife (pcljt öurclj mein Wcinüt...
2lu£: Efteue Gebiente
Seife gte^t butd) mein öemüt Ältng l)tnau£ bt£ an ba£ £au£,
Stebltdje^ öeläute,
QSo bte Blumen (priemen.
Ältnge, fletne^ grüljltngMteb, QSenn bu eine SRofe jc^auft,
Ältng l)tnau£ tn£ QSette.
Sag, td) laff fte grüßen.
85
Tic Hauen ^rütjliugönugcu..,
2lu£: EKeue ©ebtdtfe
Sie blauen grühltng^augen
Scbaun aus bem (Bra£ Ijervor;
Sas ftnb bte lieben QSetldjen,
Sie tcf) gum Strauß erfor.
3d) pflüde fte unb beule,
Unb bte (Bebauten all,
Sie mir im bergen feufgen,
Singt laut bte 9?ad)ttgall.
3a, was td) beute, fingt fte
Saut |d)metternb, ba£ es |d)allt:
Wein gärtlid)e£ (Beheimnis
QSet£ |d)on ber gange QSalb.
2lu§: Tcutfcljlanö. (<iit si'JiiitciniäicIjcn
Sn neue£ Sieb, ein befferes Sieb,
o greunbe, null td) end) bichten:
QStr wollen hier auf Sben |d)on
ba£ Himmelreich errichten.
QStr wollen auf Sben glüdltch fein
unb wollen nicht mehr barben;
ver|d)lemmen foll nicht ber faule Wind),
wa£ fleißige Hänbe erwarben.
wächft h^nteben Srot genug
für alle Wenjcbentinber,
auch SRofen unb Werten, Schönheit unb Sufi,
unb Sudererbfen nidht mtnber.
3a, Sudererbfen für jebermann,
fobalb bte Schoten plagen!
Sen HifflfflU überlaffen wir
ben Sigeln unb ben Spaßen.
86
§ 19
Die Harzreise
Auszug
Von Goslar ging ich den andern Morgen weiter, halb
aufs Gerate wohl, halb in der Absicht, den Bruder des
Klausthaler Bergmanns aufzusuchen. Wieder schönes,
liebes Sonntagswetter. Ich bestieg Hügel und Berge, be-
trachtete, wie die Sonne den Nebel zu verscheuchen
suchte, wanderte freudig durch die schauernden Wälder,
und um mein träumendes Haupt klingelten die Glocken-
blümchen von Goslar. In ihren weißen Nachtmänteln
standen die Berge, die Tannen rüttelten sich den Schlaf aus
den Gliedern, der frische Morgenwind frisierte ihnen die
herabhängenden grünen Haare, die Vöglein hielten Bet-
stunde, das Wiesental blitzte wie eine diamantbesäte
Golddecke, und der Hirt schritt darüber hin mit seiner
läutenden Herde. Ich mochte mich wohl eigentlich verirrt
haben. Man schlägt immer Seitenwege und Fußsteige ein
und glaubt, dadurch näher zum Ziele zu gelangen. Wie im
Leben überhaupt, geht’s uns auch auf dem Harze.
Aber es gibt immer gute Seelen, die uns wieder auf den
rechten Weg bringen; sie tun es gern und finden noch
obendrein ein besonderes Vergnügen daran, wenn sie uns
mit selbstgefälliger Miene und wohlwollend lauter Stimme
bedeuten, welche großen Umwege wir gemacht, in welch
Abgründe und Sümpfe wir versinken konnten und welch
ein Glück es sei, daß wir so wegkundige Leute, wie sie sind,
noch zeitig angetroffen. Einen solchen Berichtiger fand ich
unweit der Harzburg. Es war ein wohlgenährter Bürger
von Goslar, ein glänzend wampiges, dummkluges Gesicht;
er sah aus, als habe er die Viehseuche erfunden. Wir
gingen eine Strecke zusammen, und er erzählte mir allerlei
Spukgeschichten, die hübsch klingen konnten, wenn sie
nicht alle darauf hinausliefen, daß es doch kein wirklicher
Spuk gewesen, sondern daß die weiße Gestalt ein Wilddieb
war und daß das Geräusch auf dem Boden von der
Hauskatze herrührte. Nur wenn der Mensch krank ist,
setzte er hinzu, glaubt er, Gespenster zu sehen...
Er machte mich auch aufmerksam auf die Zweck-
87
mäßigkeit und Nützlichkeit in der Natur. Die Bäume sind
grün, weil grün gut für die Augen ist. Ich gab ihm recht
und fügte hinzu, daß Gott das Rindvieh erschaffen, weil
Fleischsuppen den Menschen stärken, daß er die Esel er-
schaffen, damit sie den Menschen zur Vergleichung dienen
können, und daß er den Menschen selbst erschaffen, damit
er Fleischsuppen essen und kein Esel sein soll. Mein Be-
gleiter war entzückt, einen Gleichgestimmten gefunden zu
haben, sein Antlitz erglänzte noch freudiger, und bei dem
Abschied war er gerührt.
Solange er neben mir ging, war gleichsam die ganze
Natur entzaubert; sobald er aber fort war, fingen die
Bäume wieder an zu sprechen, und die Sonnenstrahlen
erklangen, und die Wiesenblümchen tanzten, und der blaue
Himmel umarmte die grüne Erde.
Texterläuterungen
aufs Geratewohl - nayra^, iiayuany das Haupt - der Kopf
in der Absicht — c HaMepemieM, HaMepeBaacb
einen Weg einschlagen — BbiönpaTb flopory, h/ith
auf den rechten Weg bringen — yKasarb npaBnjibHbin iiyrb
(qopory), HanpaBUTb "na nyrb ncTUHHbin"
bedeuten - hier: sagen, erklären welch große Umwege wir
gemacht — was für große Umwege wir gemacht hätten
noch zeitig — noch rechtzeitig antreffen — hier: begegnen
noch zeitig angetroffen — noch zur rechten Zeit angetroffen
hätten das läuft darauf hinaus - oto Komiae-rcsi tom
glaubt zu sehen — es scheint ihm, daß er sieht; er denkt, daß er
sieht aufmerksam machen (auf) - oöpaTHTb (ube-jinöo)
BHUMaHHe (na HTO-Hnöynjb)
ich gab ihm recht — h corjiacnjica c hhm
zur Vergleichung — zum Vergleich das Antlitz — das Gesicht
sobald er fort war - sobald er aber fortgegangen war
Rektion
Setzen Sie den richtigen Kasus:
Wir bedauern sehr dies... Vorfall (cjiynan).
Ich folgte sein... Rat und erzielte gute Resultate.
88
Im Theater sind wir unser... Mitschüler begegnet.
Ich versicherte mein... Freund, daß ich ihm morgen das Buch
bringen werde. Er beherrscht sehr gut... deutsche Sprache.
Die Truppen haben ... feindlichen Stellungen angegriffen.
Ich machte mein... Freund auf sein... Fehler aufmerksam.
Ich erinnerte mein... Freund an ... Versprechen.
Ich erfüllte mein... Plan zu 100 Prozent.
Übung zum Text
Übersetzen Sie aus dem Russischen ins Deutshe:
Bbijio paHHee yTpo. TyMan nocTenenno ncuesaji. Xfyji cbomchh
yTpeHHnn BeTepoK. H ho/uihjich na bbicokhh xojim. VsKaa rpo-
nnHKa Bejia naßepx. Bnnsy npocTnpajincb sejienbie Jiyra. B flojin-
ne cjibimajiacb necmi nacTyxa. Oh öbiji tum co cbohm ctu/iom.
Wortb ildung
sehen - sah - gesehen
durchsehen ansehen
umsehen (sich) aussehen die Aussicht die Ansicht
übersehen das Sehen das Gesicht vorsichtig
Übersetzen Sie ins Russische:
Er kann sehr weit sehen. Ich kannte ihn nur vom Sehen.
Morgen werden wir uns eine interessante Vorstellung ansehen.
Er war im Sanatorium und sieht jetzt sehr gut aus.
Ich habe mir fast die Augen nach dir ausgesehen.
Der Fremde sah sich nach allen Seiten um.
Von diesem Berge hat man eine schöne Aussicht.
Man kann die ganze Umgegend übersehen.
Ich will meine Arbeit noch einmal durchsehen.
Ich habe sehr schöne Ansichtskarten von Moskau gekauft.
Meiner Ansicht nach hat er recht.
Der Hut steht Ihnen nicht zu Gesicht.
Hausaufgaben
1. Lernen Sie den Abschnitt von den Worten ’Wieder schönes,
liebes Sonntagswetter...’’ bis zu den Worten "mit seiner
läutenden Herde" auswendig.
2. Schreiben Sie aus dem Text alle Konjunktivformen heraus.
89
§20
Johann Wolfgang Goethe
Johann Wolfgang Goethe wurde 1749 in Frankfurt am
Main geboren. Sein Vater, Jurist von Beruf, war ein wohl-
habender Mann. Goethe erhielt in seinem Elternhaus eine
gute Erziehung. Er las und schrieb Französisch, lernte ne-
ben den alten Sprachen Englisch und Italienisch, studierte
eifrig die deutschen Dichter und interessierte sich auch
lebhaft für die Werke von Voltaire, Diderot und Rousseau.
Im Jahre 1765 ging der junge Goethe auf die Leipziger
Universität und ließ sich dort als Student der Rechte ein-
schreiben. Doch interessierte ihn die Jurisprudenz nur
wenig; er wandte sich mehr den Naturwissenschaften und
der Literatur zu. In Straßburg, wo er die Hochschulbildung
abschloß, machte Goethe Bekanntschaft mit dem Dichter
Herder, dem berühmten Volksliedsammler. Unter Herders
90
Einfluß erwachte in ihm das Interesse für das Volkslied. Im
Volkston schrieb Goethe das Gedicht "Heidenröslein " u. a.
Nach Frankfurt zurückgekehrt, vollendete er sein er-
stes großes Werk, das Drama "Götz von Berlichingen mit
der eisernen Hand". Dieses Werk war für die weitere
Entwicklung der deutschen Literatur von großer Bedeu-
tung. Goethe wurde zum Führer der literarischen Strö-
mung, die unter dem Namen "Sturm und Drang" bekannt
ist. Aus dem "Götz" tönt die Stimme des deutschen Bür-
gertums, das nach Umgestaltung der feudalen Ordnung
strebt. Der Held dieses historischen Dramas aus der Zeit
der Reformation und der Bauernkriege ist ein Ritter
namens Götz von Berlichingen. Mit dem Schwert in der
Hand kämpft er für seine Selbständigkeit und Freiheit,
gegen die Tyrannei der Fürsten und ihrer Günstlinge.
Den "Stürmer und Dränger" Goethe interessiert in die-
sem Drama der Rebell, die starke Persönlichkeit, die sich
gegen die bestehende Gesellschaftsordnung auflehnt. In
diese Zeit fällt auch das Gedicht "Prometheus", in welchem
der griechische Titan gleichfalls als Rebell geschildert wird,
der gegen die Götter auftritt und sie verhöhnt.
Zu den Werken der Sturm- und Drangperiode gehört
auch Goethes Roman in Briefform "Die Leiden des jungen
Werthers" (1774), der den jungen Dichter berühmt machte.
Goethe gestaltete hier den Konflikt zwischen dem Men-
schen und der Gesellschaft, und zwar zwischen dem bür-
gerlichen Menschen und der feudalen Gesellschaftsord-
nung. Im Gegensatz zu Götz ist der Held des Romans,
Werther, ein ganz willenloser, zum Handeln untauglicher,
sentimentaler Mensch. Er zieht sich von der Gesellschaft
zurück, gibt den Dienst auf und verläßt seine Heimatstadt,
um im innigen Zusammenleben mit der Natur Rettung zu
suchen. Da lernt er Charlotte — die schöne Tochter eines
benachbarten Amtmanns — kennen und verliebt sich in
sie. Seine Liebe ist aber unglücklich: Charlotte ist mit
einem andern verlobt. Werther beschließt zu fliehen. Er
wird Sekretär bei einer Gesandtschaft und sucht sich im
gesellschaftlichen Leben zu zerstreuen, wird aber als
91
Bürgerlicher aus der adeligen Gesellschaft gewiesen. Den
"Ausweg” aus seiner unglücklichen Liebe und dem Konflikt
mit der ihm widerwärtigen Gesellschaft findet er nicht im
Kampf, sondern im Selbstmord. In Werthers Person
spiegelt sich so die Ohnmacht der deutschen Bourgeoisie,
ihre Schwäche im Kampfe mit den sozialen Zuständen
jener Epoche wider.
Im Jahre 1775 folgte Goethe dem Ruf des jungen
Herzogs Karl August von Weimar, der ihn an seinen Hof
zog, und siedelte nach Weimar über. Dort wurde er zuerst
Geheimrat und später Minister. Trotz seiner Staatsge-
schäfte befaßte sich Goethe außerordentlich intensiv mit
Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar. 1857.
wissenschaftlichen Fragen. Er studierte Mineralogie, Geo-
logie, Botanik, Anatomie usw. Das Resultat seiner vielsei-
tigen Studien war eine Reihe bedeutender wissen-
schaftlicher Abhandlungen.
Das Leben am Hof aber hinderte ihn, seine dichteri-
schen Entwürfe auszuführen. Um sich von diesen Fesseln
zu befreien, reiste er 1786 nach Italien, wo er zwei Jahre
verbrachte. In Italien beschäftigte sich Goethe mit der an-
tiken Kunst und dem Studium antiker Kunstdenkmäler. Er
entsagte dem rebellierenden Geist seiner ersten Werke und
wandte sich der Wirklichkeit zu,
die er durch praktische Tätig-
keit allmählich verbessern wollte.
Er fing an, seine Dramen in den
strengen klaren Formen der alt-
griechischen klassischen Kunst
zu schreiben. In Italien vollen-
dete Goethe seine Dramen "Iphi-
genie auf Tauris" und "Egmont".
Für Goethes weitere Ent-
wicklung war seine Freund-
schaft mit Schiller von großer
Bedeutung. Diese Freundschaft
erwies sich für beide Dichter als
fruchtbar. Gerade in diese Zeit
fällt die Vollendung vieler her-
92
vorragender Werke, z. B. "Wilhelm Meisters Lehrjahre"
(1796), dann einer Reihe Gedichte. Weiter folgten "Wilhelm
Meisters Wanderjahre" (1828). 1811 erschien der Anfang
des großen autobiographischen Romans "Dichtung und
Wahrheit". In ihm schildert Goethe seine Kindheit und
Jugend.
Das größte, monumentalste Werk Goethes aber ist
"Faust", an dem der geniale Dichter sein ganzes Leben hin-
durch gearbeitet hat (1774 —1831). Hier versucht Goethe
die Grundfragen des menschlichen Daseins zu lösen. Faust
verkörpert symbolisch die Menschheit in ihrem schöpfe-
rischen Enthusiasmus, in ihrem Kampf um Befriedigung
ihrer Interessen und Bestrebungen. Faust, den Goethe am
Anfang des Werkes als unbefriedigten "Stürmer und Drän-
ger" zeigt, findet zum Schluß seine Befriedigung in der
Arbeit für das Wohl der freien werktätigen Menschheit.
Goethe starb am 22. März 1832 im Alter von 83 Jahren.
Marx und Engels maßen den Werken Goethes große
Bedeutung bei. Besonders hebt Engels in Goethe die rea-
listische, wahrheitsgetreue Schilderung der Wirklichkeit
hervor, aber er zeigt auch den inneren Widerspruch in sei-
nem Schaffen auf. So schreibt Engels: "Goethe verhält sich
auf eine zweifache Weise zur deutschen Gesellschaft seiner
Zeit. Bald ist er ihr feindselig, sucht der ihm Wider-
wärtigen zu entfliehen, rebelliert gegen sie als Götz, Pro-
metheus und Faust, schüttet als Mephistopheles seinen
bittersten Spott über sie aus. Bald dagegen ist er ihr be-
freundet, schickt sich in sie... So ist Goethe bald kolossal,
bald kleinlich, bald trotziges, weltverachtendes Genie, bald
rücksichtsvoller, genügsamer, enger Philister."
Wir schätzen in Goethe den größten deutschen Dichter,
den Kämpfer für progressive Ideen.
Solch ein Gewimmel möcht' ich sehn,
Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.
In diesen Worten aus dem Schlußmonolog des Faust
äußert Goethe seinen eigenen lebensfrohen Glauben an
eine lichte Zukunft der befreiten Menschheit.
93
§21
SWailieö
QSte fymlieb leuchtet mir bte 9?atur!
QSte glängt bte Sonne! QSte tad>t bte §lur!
bringen 25lüten aus jebem Stoetg
Unb taufenb Stimmen aus bem (Befträucb
Unb §reub' unb QSonne aus jeber 25rujl.
© 6rb', o Sonne! © (Blücf, o Sufi!
© Sieb', o Siebe! So golben jebön,
QSte Worgemvolfen auf jenen £öf)n!
Su fegneft f>errHeb ba£ frtfehe §elb,
3m 25lütenbampfe bte volle QSelt.
© Wäbcben, Wäbcben, tote lieb' tcf) bicB>!
QSte blidt betn 2luge! QSte liebft bu miet)!
So liebt bte Sercf>e (Befang unb Stift
Unb Worgenblumen ben ^immel^buft.
QSte tcf> bicf> liebe mit tvarmem 25lut,
Sie bu mir 3ugenb unb §reub' unb Wut
3u neuen Siebern unb Sängen gtbfL
Set einig gtücfftcf), mte bu miet) liebft!
SReeteSftiße
Stefe Stille f)errfcf)t im QSaffer,
©l)ne SRegung rul)t ba£ Weer,
Unb belämmert fie^t ber Schiffer
(Blatte STäcf)e rtng£ umljer.
51 et ne Suft von feiner Seite!
Sobe^ftille für cf)ter lief)!
3n ber Ungeheuern QSeite
SReget feine QSelle fief).
94
Sie ^reuöen
flattert um bte Quelle
Sie mecljfelnbe Stbelle,
T?tc£) freut fte lange |c£)on;
Salb bunlel unb balb Ijelle
QSte ber Chamäleon1,
Salb rot, balb blau,
Salb blau, balb grün;
Q ba£ tcf) in ber 9?äf>e
Socb tljre garben fä^e!2
Sie fc^mirrt unb |cl)mebet, raftet nie!
Socb ftill, fte feßt fiel) an bte QSetben.
Sa fyab' tef) fte! Sa l>ab' tcf> fte!
Unb nun betracht' tcf> fte genau
Unb felf ein traurig bunlle^ Stau _
So gef>t es btr, Sergltebrer betner greuben!
1 veraltet,
jetzt: das
Chamäleon
[sprich:
ka m ä le 6n]
2 0 daß
ich doch
sähe!-
0 wenn ich
doch sehen
könnte!
SWiilje frer (Beliebten
3cf> beule betn, menn mir ber Sonne Schimmer
Som Weere ftraljlt;
3cf> bettle betn, toenn ficf> be£ Wonbcs glimmer
3n Quellen malt.
3cf> fct>e biet), menn auf bem fernen QSege
Ser Staub fiel) b>ebt;
3n tiefer 9?ad>t, menn auf bem finalen Stege
Ser QSanbrer bebt.
3cf> l)öre biet), menn bort mit bumpfem SRau|c£)en
Sie QSelle fteigt.
3m ftillen Gattie geb/ tc£) oft gu lau|c£)en,
QSenn alle£ |c£)meigt.
3cf> bin bet btr, bu feift and) nocl) fo ferne1,
Su bift mir nal)!
Sie Sonne finit, balb leuchten mir bte Sterne.
Q marjl bu ba!
-j
wenn du auch noch so weit fort wärest
95
Sönnbcrcrö
Über allen ©tpfeln
3jl Otuff,
3n allen QStpfeln
(Spüreft bu
Äaum einen £aucfj;
Sie QSögeletn |c£)roetgen tm QSalbe.
QSarte nur, balbe
SRuljeft bu aucl).
WefunbCH
3cf> ging tm QSalbe fo für miet) f)tn,
Unb nfcf>t^ gu fuefjen, ba£ mar mein (Sinn.
3m (Schatten fal) tcf> ein 3Mümcben ftef>n,
QSte (Sterne leucljtenb, mie 3lugletn |c£)ön.
3cf> mollf es brechen, ba fagf es fein:
"(Soll tef) gum QSelfen gebrochen fein?"
3cf> grub'S mit allen ben QSürgletn aus,
3um ©arten trug tcffS am fmbjcben £au£
Unb pflangf es mteber am ftillen Ort;
9?un gmetgt es immer unb blüljt fo fort.
(Sal) ein Änab' ein SRöMetn fteljn,
SRöMetn auf ber Reiben,
QSar fo jung unb morgenfcljön1,
£tef er lefjnell, e£ nal) gu feljn,
(Salfg mit vielen greuben.
SRöMetn, SRöMetn, SRöMetn rot,
SRöMetn auf ber Reiben.
Änabe fpracl): "3ct> breche btef),
SRöMetn auf ber Reiben!"
SRöMetn fpracl): "3ct> jlecfje btef),
^a|3 bu emtg benfft an miet),
Unb tef) mtll'3 ntd>t leiben2."
SRöMetn, SRöMetn, SRöMetn rot,
SRöMetn auf ber Reiben.
1 schön
wie der
Morgen
2 ich will
es nicht
erlauben
96
Unb ber wtlbe Änabe btattyg
SRöMetn auf ber Reiben;
SRöMetn wehrte ftd> unb ftacf>,
£alf tljm botf) (ein QSef) unb 2lcl).
Wu£f eS eben leiben.
SRöMetn, SRöMetn, SRöMetn rot,
SRöMetn auf ber Reiben.
§ 22 Mignon
2lu£: Qötlbeim T?etfter£ Sebrjabre
97acb einem mehrtägigen Dutt bureb eine großartige (BebtrgManbjchaß
gelangte Qötlbelm CDTciftcr, ber 0obn eine? reichen 5\aufmanne?, nad)
Äbocbborf, einem (leinen freunbltcßen Qstäbtcben. (Xr befanb fid) im 9luf^
trag feinet Q^ater? auf einer (Se|d)äß?retfe.
2llS er tu einem QStrtSljaufe auf bem Warft abtrat, ging es
bartn feljr luftig, wentgflenS feljr lebhaft gu. (Sine gro£e (Befellfcljaft
(Setltänger, Springer unb (Bautier, bte einen ftarfen Wann bet ftcb
Ratten, mären mit QSetb unb Ätnbern etngegogen...
9?ac£)benfenb ging QStlljelm nacf) feinem Stmmer bte Sreppe
tjtnauf, als ein junges (Be|c£)öpf tljm entgegenfprang, baS feine
2lufmerffamfett auf fiel) gog. 6tn furgeS fetbeneS QBeftct>en mit
getilgten fpant|c£)en 2lrmeln, fnappe lange 25etnfletber mit Pufc
fen ftanben bem Ätnbe gar artig. Sange fcljmarge ^)aare maren tu
Soclen unb Söpfen um ben .Stopf geträufelt unb gewunben. 6r faf>
bte öeftalt mit QSermunberung an unb tonnte ntcf>t mit fiel) einig
werben, ob er fte für einen Änaben ober für ein Wäbcljen erflären
follte. SSocl) entfefneb er fiel) balb für baS legte unb ^telt fte auf, ba
fte bet tljm vorbetfam, bot tf>r einen guten Sag unb fragte fte, roem
fte angeljöre, ob er föE>on leicht feljen tonnte, ba£ fte ein (Blieb ber
fprtngenben unb tangenben öefellfc^aft fein müffe. Wit einem
jäjarfen |cf)roargen Seitenblict fal) fte tl>n an, tnbem fte fiel) von tljm
loSmacljte unb tu bte Äüclje lief, ofme gu antworten...
Wan verfpätete fiel). Sie Setltänger Ratten tf>re Äunfte fcf>on gu
probugteren angefangen. 2luf bem ‘plage Ratten fiel) viele 3m
|ct>auer etngefunben, boef) war unfern §reunben, als fte auSfltegen,
ein (Betümmel merfwürbtg, baS eine gro£e 2lngal)l Wenjcben nacf)
bem Sore beS (Baftyofes, tu welchem QBtlljelm eingelegt war,
97
htngegogen E><xtte. QStlhelm (prang hinüber, um gu fehen, mas eS
fei, unb mit ßmtfeßen erblicfte er, al£ er ftch burch^ QSolf brängte,
ben £errn ber Setltängergefellfchaft, ber ba£ intereffante Ätnb bet
ben paaren aus bem £aufe gu jcbleppen bemüht mar unb mit
einem ^eitlchenftiel umbarmfjergtg auf ben fletnen Äörper lor^
|ä)lug. QStlhelm fuhr mte ein 25ltß auf ben Wann gu unb faRte
ihn bet ber 25ruR. "£aR ba£ Ätnb los", lehrte er mte ein SRafenber,
"ober einer von uns bleibt £>ier auf ber Stelle". (Er faRte gugletch
ben Äerl bet ber Äehle, baR btefer gu erftiden glaubte, ba£ Wäb*
cf>en loMteR unb fiel) gegen ben 2lngretfenben gu verteidigen fuchte.
(Einige Seute, bte mit bem Ätnbe Witleiben füllten, aber Streit
angufangen nicf>t gemagt Ratten, fielen bem Seiltänger fogletch in
bte 2lrme, entmaffneten ihn unb drohten ihm mit vielen Schimpf*
reben. Ser Seiltänger fucJ>te ftch lo^gumachen, um ba£ Ätnb, ba£
fiel) unter ber Wenge verfroren hatte, aufgufuefjen. QStlljelm f>iebt
ihn gurüd unb rief: "Su follft nid>t eher btefe^ (Be|chöpf meber
fehen noch berühren, bt£ bu vor (Bericht £Red>enfc£>aft gibjl, mo bu
es gefloßen haft."
Stefe SRebe, melche QStlhelm ohne (Bebauten unb 2lbficht, aus
einem dunfeln (Befühl, au^gefprochen hatte, brachte ben mütenben
Wenjchen auf einmal gur SRuhe. (Er rief: "Was fyab' ich mit ber
unnüßten Äreatur gu |ct>affen! 3al)len Sie mir, ma£ mich ihre
Äletber toften, unb Sie mögen fte behalten!"
Wilhelm fuchte nunmehr, ba es Rille gemorben mar, nach bem
Ätnbe, ba£ ftch aber ntrgenb^ fanb. (Einige mollten es auf bem
25oben, anbere auf ben Sädjern ber benachbarten Raufer gefeljen
haben... 9?un ging bte Unterhaltung mit bem (Entrepreneur
[ätreprenör] megen be^ 5ttnbes an, ba^ nuferem §reunbe für breü
Rtg Saler überlaffen mürbe.
Se£ anberen Sage£, al£ bte Seiltänger mit großem (Beräu|ch
abgegogen maren, fanb ftch Wtgnon fogletch mteber ein. "QSo h<xR
bu gefteeft?" fragte QStlhelm freunbltch, "bu h<*R uns viel Sorge
gemacht." Saß 5tinb antmortete nichts unb fah ihn an. QSon bem
2lugenbltd an merfte fte genau, ma£ ber Seltner für Sienfte gu
leiften hcitte, unb litt |chon be£ anberen Sage£ nicht mehr, baR er
tn£ Stmmer tarn. Sie mollte alle£ felbft tun unb machte auch ihre
(Be|chäfte, gmar langfam unb mitunter imbehilflich, boch genau
unb mit großer Sorgfalt...
98
2ll£ QStlffelm be£ Worgcns ftcb natf) Wtgnon tm £aufe umfaff,
fanb er fte ntclff. Dtacb QSerlauf einiger (Stunben f>orte er Wuftf
vor feiner Sure. 6r unter|ä)teb balb bte Sone einer Stlffer, unb bte
Stimme, melclje gu fingen anfing, mar Wtgnon^ Stimme.
QStlffelm öffnete bte Sure, ba£ Ätnb trat herein unb fang:
Äennff bu bas £anb, mo bte Sitronen blüffn,
3m bunfeln £aub bte (Bolborangen glüffn,
6tn fanff er QStnb vom blauen Fimmel mefft,
Sie Wprte fftll unb £>od> ber £orbeer ff eiff,
.Stennff bu es molff? — SSalffn! SSalffn
Wöcbf icf> mit btr, o mein (Beliebter, gteffn!
.Stennff bu bas £au£? 2luf Säulen rufft fein SSacff.
glängt ber Saal, es fäffmmert ba£ (Bemach,
Unb Warmorbtlber ffeffn unb feffn miet) an:
QSa£ ffat man btr, bu arrne^ 5tinb, getan?
.Stennff bu es molff? — SSalffn! Skilffn
Wöclff' icf) mit btr, o mein 25e|c£)üßer, gteffn!
.Stennff bu ben 25erg unb feinen QSolfenffeg?
Bhas Wauitter fucfft im Diebel feinen QSeg,
3n ^ölffen moffnt ber Bhracben alte Wut,
ffürgt ber §el£ unb über tffn bte §lut,
.Stennff bu tffn molff? — SSalffn! SSalffn
(Bel>t nufer QSeg; o QSater, taff uns gteffn!
Texterläuterungen
Mignon - sprich: minjö abtrat (veraltet) — abstieg
ging es darin sehr lustig zu - war es dort sehr lustig
standen dem Kinde gar artig — standen dem Kinde sehr gut
konnte nicht mit sich einig werden — 3Öecb: ne Mor pemnTb
ob er es für ... erklären sollte — ob er es ... ansehen sollte (halten
sollte)
bot ihr einen guten Tag — begrüßte sie, sagte ihr "guten Tag"
ob er schon leicht sehen konnte — obgleich er leicht sehen
konnte ein Glied - ein Mitglied
fuhr auf ihn zu — stürzte auf ihn zu
99
einer von uns bleibt auf der Stelle — einer von uns wird sterben
fielen ihm in die Arme — hielten seine Arme fest
Rechenschaft geben - ^asaTb othöt
was hab’ ich mit ihr zu schaffen — wozu brauche ich sie
einige wollten es gesehen haben - einige behaupteten, daß sie
es gesehen hätten
der Entrepreneur — der Unternehmer, der Leiter der Truppe
sich einfinden — erscheinen
mitunter — manches Mal
unbehilflich — unbeholfen, ungeschickt
Rektion
sich verteidigen gegen (Akk.) — sanjnnjaTbcsi ot ...
sich entscheiden für (Akk.) - pemaTbca na ...
Ergänzen Sie folgende Sätze:
Ich erinnere mich ... . Denken Sie ... .
Nehmen Sie ... teil ? Wir entschieden uns ... .
Er interessiert sich sehr ... . Wir nähern uns ... .
Das chinesische Volk verteidigte sich ... .
Die Partisanen in den von den Faschisten okkupierten
Ländern kämpften ... .
Wir alle freuen uns sehr ... . Der Lehrer war stolz ... .
Der Fluß Moskwa ist jetzt reich ... .
Übungen zum Text
1. Ergänzen Sie die fehlenden Wörter:
Wilhelm Meister machte im Auftrage ... .
Nach langer Reise gelangte ... .
Hochdorf war ... . Wilhelm kam in ... .
Im Wirtshaus war es an diesem Tag ... .
Auf der Treppe traf Wilhelm ... .
Das Mädchen trug ... .
Er fragte das Kind nach ... .
Das Mädchen antwortete ... .
Nach Verlauf einiger Stunden hörte Wilhelm ... .
Er eilte ... . Dort... mit einer Peitsche.
Wilhelm faßte ... . Der Mann ... loslassen.
100
Schließlich ... für dreißig Taler.
Eines Morgens ... Musik. Nachdem er die Tür ... .
2. Analysieren und übersetzen Sie folgende Sätze:
Wilhelm sah die Gestalt an und wußte nicht, ob er sie für einen
Knaben oder für ein Mädchen erklären sollte.
Mignon war nirgends zu finden, bis die Seiltänzer abgezogen
waren.
Wortbildung
hören horchen
anhören aufhören gehören gehorchen
zuhören überhören das Gehör gehorsam
der Zuhörer der Hörer der Hörsaal
Übersetzen Sie ins Russische:
Ich habe mir gestern einen interessanten Vortrag angehört.
Es hat aufgehört mit Regnen.
Ich habe ihm sehr aufmerksam zugehört, aber die letzten
Worte habe ich überhört.
Wem gehört dieses Buch? Du mußt ihm gehorchen.
Im Auditorium saßen 20 Hörer.
Ich ging ans Telephon und nahm den Hörer ab.
Der Hörsaal ist von Hörern überfüllt.
Die Zuhörer folgten seiner Rede mit großem Interesse.
Das sind sehr gehorsame Kinder, sie tun immer das, was man
von ihnen verlangt. Er hat ein sehr feines Gehör und kann
jede Melodie sofort nachsingen.
Hausaufgaben
1. Lernen Sie das Gedicht auswendig.
2. Erzählen Sie den Text nach folgendem Plan:
1. Wilhelm Meisters Geschäftsreise.
2. Die Wandertruppe der Seiltänzer.
3. Wilhelms Begegnung mit Mignon.
4. Das Ereignis am Tor.
5. Das Resultat dieses Ereignisses.
6. Mignons Lied.
3. Bilden Sie je zwei Sätze mit den Konjunktionen ob, bis, nachdem.
101
§23
Friedrich Schiller
Friedrich Schiller wurde im Jahre 1759 in dem würt-
tembergischen Städtchen Marbach geboren. Sein Vater
war Regimentsfeldscher.
Schillers Jugend wurde durch den Herzog Karl Eugen
von Württemberg verdüstert. Auf Befehl dieses Despoten,
der seine Untertanen in fremden Kriegsdienst verkaufte,
mußte der dreizehnjährige Schiller in die "Karlsschule"
gehen und dort Medizin studieren. Diese von Karl Eugen
gegründete Lehranstalt war eine Militär schule. Ihre Zög-
linge wurden dort wie im Gefängnis gehalten, ohne einen
Tag Ferien zu haben, und waren von der Außenwelt gänz-
lich ab geschnitten. Jede Regung freiheitlicher Gedanken
wurde im Keime erstickt. Schillers Zeitgenosse, der Dichter
102
Schubart, nannte diese Schule eine "Sklavenplantage" [...she].
Trotz des strengen Regimes gelang es aber Schiller, mit der
Außenwelt Fühlung zu behalten. Heimlich las er Goethes
”Götz von Berlichingen”, "Die Leiden des jungen Werthers”,
Lessings "Emilia Galotti" u. a. Oft des Nachts arbeitend,
schrieb er hier sein erstes Drama: "Die Räuber". In diesem
Drama trat Schiller gegen die Tyrannei und den Despotis-
mus auf. Zum erstenmal wurde das Drama 1782 in Mann-
heim aufgeführt und erregte ungeheures Aufsehen. Für
den jungen Dichter hatte es aber zur Folge, daß der Herzog
ihm jede weitere literarische Tätigkeit verbot: "Ich sage
Ihm, bei Kassation schreibt Er keine Komödien mehr." Da
beschloß der Dichter, aus dem Herzogtum Württemberg zu
fliehen. Es begann für ihn ein unsicheres Wanderleben.
1784 vollendete Schiller sein Trauerspiel "Kabale und
Liebe". In diesem Drama geißelte er die Zustände im
feudalen Deutschland, die aristokratische Mißwirtschaft,
den Soldatenhandel der Fürsten u. a. Durch seine re-
volutionäre Gesinnung und realistische Darstellung der
Zustände jener Epoche ist "Kabale und Liebe" das beste
Werk der Sturm- und Drangperiode. Engels bezeichnet es
als "erstes deutsches politisches Tendenzdrama".
Uber dessen Bedeutung lesen wir bei Mehring folgendes:
"Schiller hob das bürgerliche Drama auf eine revolutionäre
Höhe, die es vordem nicht und auch nachher nicht erreicht
hat... Er stellte den höfischen Despotismus und das Klein-
bürgertum, die damaligen treibenden Kräfte des deutschen
Lebens, in offenem Kampfe gegenüber..."
Nach Vollendung von "Kabale und Liebe" tritt in Schil-
lers Schaffen ein gewisser Umschwung ein. Allmählich
verzweifelt er an der Möglichkeit einer radikalen politi-
schen Umgestaltung des Lebens und nimmt Zuflucht zu
den abstrakten Freiheitsidealen, die er auf evolutionärem
Wege in die Tat umsetzen will. So zeigt uns Schiller in
seinem Drama "Don Carlos" (1787) an Stelle des Rebellen
(Karl Moor in den "Räubern") den Reformator Marquis
Rosa. Der Dichter setzt seine Hoffnung nun nicht auf die
Bewegung von "unten", sondern auf die Befreiung von
103
"oben” her, durch einen guten Monarchen.
Zu Ende der achtziger Jahre reist Schiller nach Weimar,
wo zu dieser Zeit die Dichter Goethe, Herder und Wieland
lebten. Hier beginnt seine Freundschaft mit Goethe, die für
beide Dichter von kolossaler Bedeutung war und einen
neuen Aufschwung in ihrem Schaffen hervorrief. Unter
Goethes Mitwirkung erhielt er eine Anstellung als Pro-
fessor der Geschichte an der Universität Jena. Mit großem
Eifer studiert hier Schiller die Geschichte der Nieder-
ländischen Revolution und des Dreißigjährigen Krieges. In
diese Periode fällt die Entstehung seiner berühmtesten
Balladen: "Die Bürgschaft”, "Die Kraniche des Ibykus",
"Der Taucher", "Der Ring des Polykrates". (Diese Balladen
wurden von Shukowski ins Russische übertragen.)
Als im Jahre 1789 die Französische Revolution aus-
brach, begrüßte Schiller sie. Er sah in ihr eine gewaltige
Bewegung, die sich gegen die Tyrannen richtete. Der revo-
lutionäre Konvent verlieh Schiller als Kämpfer für die
Freiheit den Namen eines Ehrenbürgers der Französischen
Republik und ein Diplom mit Dantons eigenhändiger
Unterschrift. Nach der Enthauptung Ludwigs des XVI.
jedoch wendete sich Schiller von der Revolution ab und trat
gegen sie auf in seinem philisterhaften Werk "Das Lied von
der Glocke".
Schiller steht in der Weltliteratur als genialer Drama-
tiker da. Seine berühmten historischen Dramen der letzten
Periode sind: die Trilogie "Wallenstein" aus der Epoche des
Dreißigjährigen Krieges, dann "Maria Stuart", "Die Jung-
frau von Orleans" und "Wilhelm Teil" (1804). Von diesen
Dramen kommt dem "Wilhelm Teil" die größte Bedeutung
zu. In ihm schildert der Dichter den Befreiungskampf des
Schweizer Volkes von dem Joch der österreichischen
Monarchie und der Landvögte. Dieses Werk ist Schillers
letztes vollendetes Werk. Er starb am 9. Mai 1805.
Wir schätzen in Schiller vor allem den feurigen Kämpfer
gegen die feudale Unterdrückung, den Kämpfer, der beson-
ders in der Sturm- und Drangperiode für die Befreiung der
Menschheit vom feudalen Joch auftrat. Wir idealisieren
104
Schiller nicht; wir sind nicht daran interessiert, den wah-
ren Schiller zu verschleiern, sondern wir sehen die guten
und die schwachen Seiten in Schillers Werken und ehren
ihn als einen der größten deutschen Dichter.
§24
aRftidjett aitö öcr
3n einem Sxxl bet armen Wirten
Srfäjten mit jebem jungen 3af)r,
Sobalb bte erften Serenen furnierten,
Sin T?äbd)en, fäjön unb munberbar.
Sie mar nidjt tu bem Sal geboren,
T?an mußte nidjt, mofjer fte tarn,
Unb (c^nell mar tf>re Spur oerloren,
Sobalb ba^ T?äbd)en 21b|ä)teb nafjm.
105
£Befeltgenb mar tl)re 9?ä^e,
Unb alle bergen mürben meit,
Sod) eine QSürbe, eine t>ö^e
Entfernte bte QSertraulid^eit.
Sie brachte Blumen mit unb §rüd)te,
(Bereift auf einer anbern §lur,
3n einem anbern Sonnenlichte,
3n einer glücflicbern 9?atur.
Unb teilte jebem eine (Babe,
Sem §rüd)te, jenem Blumen aus,
Ser Jüngling unb ber (Bret^ am Stabe,
6tn jeber ging be|d)enft nad) t>au&
QStllfommen maren alle (Bäfle,
Sod) nal)te fid) ein liebenb ^aar,
Sem reichte fte ber (Baben befte1,
Ser Blumen aller|chonfte2 bar.
1 die beste von allen Gaben 2 die schönste von allen Blumen
fRütfel
i.
1 sowie du
ihr nahst -
wenn du
ihr näher
kommst
2 sie entsteht
erst mit
dem Strom
3 befindet
4 wer sie so
kunstvoll
gebaut hat
(Sonne und
Regen)
QSon perlen baut fid) eine £Brüde
£och über einen grauen See,
Sie baut ftdf> auf im 2lugenbltde,
Unb fchmtnbelnb fteigt fte in bte |)oh'.
Ser höchften Schiffe höchfte Waften
Stehn unter ihren 95ogen hin,
Sie felber trug noch feine Saften
Unb fcheint, mte bu if>r nahft1, gu fltehn.
Sie mtrb erft mit bem Strom2 _ unb |d)mtnbet,
Somte be£ QSaffer^ §lut verftegt.
So fprtd), mo fid) bte £Brüde finbet3
Unb mer fte fünftlid) l)at gefügt?4
(S>er SRegenbogen)
106
2luf einer großen QSetbe gehen
93tel taufenb (Schafe ftlbermetp;
QSte mir fte heute manbeln fehen,
(Sah fte ber allerältfle ®ret£.
(Sie altern nie unb trtnfen Seben
9(us einem unerfchopften 95orn,
6tn £nrt ift timen gugegeben5
T?tt (chon gebognem (Stlberhorn.
6r treibt fte aus gu golbnen Soren,
6r übergählt fte jebe 9?ad>t
Unb hat ber Sammer fetn^6 verloren,
(So oft er and) ben QSeg vollbracht7.
6tn treuer £>unb hilft fte ihm letten,
6tn munter QStbber geht voran.
Sie t>etbe, lannft bu fte mir beuten?
Unb auch ben Wirten geig mir an!
Äennft bu ba£ 95tIb auf gartem örunbe?
gibt ftch felbet Sicht unb ©lang;
6tn anbre^ tfl'S gu jeber (Stunbe,
Unb immer tfl es frtfch unb gang.
3m engften SRaum tfl'S au^geführet,
Ser fletnfle Nahmen fafgt es ein,
Soch alle ®ro£e, bte btch rühret,
Äennft bu burch btefe^ 95tlb allein.8
Unb lannft bu ben Ärtflall mir nennen?
3hm gleicht an QSert fein ßbelftetn;
6r leuchtet, ohne je gu brennen/
Sa£ gange QSeltall fangt er ein.
Ser ^tmmel felbft tfl abgemalet
3n feinem munbervollen SRtng,
Unb boch tfl, ma^ er von ftch ftrahlet,
9?och fchoner, al£ ma£ er empfing.
5 beigegeben
6 keins
von den
Lämmern
7 vollbracht
hat- zurück-
gelegt hat
er Ttonb
unb bte (Sterne)
8 nur durch
dieses Bild
9 ohne jemals
zu brennen
CDaS 2luge)
107
Hoffnung
reben unb träumen bte Wenjcben viel
QSon beffern fünftigen Sagen;
9?ad) einem glüdltcben, golbenen 3tel
Siebt man fte rennen unb jagen.
Sie QSelt mtrb alt unb mtrb mteber jung,
Socb ber T?en|cb ljofit immer QSerbefferung.
Sie Hoffnung führt ibn tn£ Seben ein,
Sie umflattert ben frof>lieben Knaben,
Sen Jüngling lodet1 if>r 3auber|cbetn,
Sie mtrb mit bem ®ret£ nicht begraben;
Senn befehlte^t2 er tm ©rabe3 ben müben Sauf,
9?od> am ©rabe pflangt er bte Hoffnung auf4.
ift fein leerer, |cbmetcbelnber QSaljn5,
ßrgeugt tm ©ebirne be£ Sporen6.
3m bergen fünbet es laut fidf> an:
3u ma£ 95efferm ftnb mir geboren;
Unb ma£ bte innere Stimme fpri ebt,
Sa£ täu|cf)t7 bte Ijoffenbe Seele nicht.
1 locken - Mahmtb 2 sdea: 3aKOH4WT 3 das Grab- Morw/ia 4 aufpflanzen - Bo^pyai/iTb
5 schmeicheln - JibCTWTb, der Wahn - wjijikd3wb 6 der Tor - r/iynei4 7 täuschen - oÖMaHyTb
§25
Kabale mti) tclic
(Xtn bürgerliche^ £rauerfptel
3 m et ter 21 f t. Zweite ©gene
®n ©aal tm <palat£1 ber £abp2 OTlforb. £abp OTlforb unb (Sophie, ihre 5\aim
merjungfer. ®n alter ^ammerbtener be? durften, ber ein Qscbnuidfäftcben trägt.
^ammerbiener. Seine Surdjlaudjt ber yOcrgog empfehlen fid)
T?plabp3 gu ©naben unb leiden 3l)nen btefe brillanten gur
t>oc^geit. Sie fommen foeben erft aus QSenebtg.
Sabp (bat ba$ ^äfteben geöffnet unb fährt erfÖhroden gurüd).
T?en|cb! QSa^ begablt betn t>ergog für btefe Steine?
^ammerbiener (mit ftnjlerem ©eftebt). Sie toften ibn feinen
Wl^t. r . R i ,, 21,UJ. 3 ,,UJ.
Sprich: pale lehdi milehdi
108
£abp. QSa^? Biß bu rafenb? — unb (inbem fte einen
Scbrttt von ißm megtritt) bu mtrfß mir ja einen Blicf gu, afa menn
bu miet) bureßboßren mollteß. 9?ict>t^ foßen ißn btefe unermeßlich
faßbaren Steine?
^ammerbiener. (Beßern ftnb fiebentaufenb SanbeMtnber nach
2lmertfa fort - bte gaßlen alle^!
£abp (feßt ben Scbmucf plötglicß nieber unb geht rafcß burch ben
Saal, nach einer f)aufe gum ^ammerbiener). Wann, mas iß btr?
3cß glaube, bu metnß?
^ammerbiener (mifeßt fieß bie 2lugen, mit fcßredlicßer Stimme,
an allen (Bitebern ßtternb). Sbelßetne, mte btefe ba — ich fyzb'
auch ein ^aar Söhne brunter.
£abp (menbet fieß bebenb meg, feine £>anb faffenb). Socß feinen
gegmungenen!
^ammerbiener (lacht fürchterlich). © (Bott — nein — lauter gret*
mtlltge! (& traten moht fo etliche vorlaute Bur|cß' vor bte gront
herauf unb fragten ben ©berßen, mte teuer ber gürß ba£ 3ocß
Wenfcßen verlaufe? 2lber unfer gnäbtgßer Sanbe^ßerr ließ alle
^Regimenter auf bem ^arabeplaß aufmar|cßteren unb bte Waul*
affen nteber|cßteßen. Wir fyörten bie Bücßfen faallen, faßen tßr
(Beßirn auf ba£ ^flaßer fprtßen, unb bte gange 2lrmee feßrie:
"3ucßße! 9?acß 2lmertfa!"
£abp (fällt mit Sntfetgen in ba£ Sofa). (Bott! Unb tcß horte
nießts? Unb tcß merfte nießts?
^ammerbtener. 3a, gnäbtge grau, marum mußtet 3ßr benn
mit unferm £>en gerab' auf bte Bärenßeß retten, afa man ben
Särmen gum Slufbrucß (cßlug? Sie ^errlicßfait hättet 3ßr boeß
meßt verfäumen follen, mte uns bte gellenben Srommeln ver*
fünbigten, es iß Seit, unb ßeulenbe Waffen bort einen lebenbtgen
QSater verfolgten - unb ßter eine mütenbe Wutter lief, tßr fangen*
be£ 5tinb an Bajonetten gu fpteßen, unb mte man Bräutigam unb
Braut mit Säbelhieben arfaetnanberrtß, unb mte (Braubärte
vergmetflung^voll baßanben unb ben Burfcßen auch gnleßt bte
Ärücfen noch naeßmarfen in bte 9?eue QSelt - oß, unb mitunter
ba£ polternbe QStrbel|cßlagen, bamit ber 2lllmtffenbe uns meßt
feilte beten hören.
£abp (ßeßt auf, ßeßtg bemegt). QSeg mit btefen Steinen -
fte bltßen ^öllenßammen in mein ^)erg. (Sanßer gum Äammcr^
109
btener). T?ä£tge btd>, armer alter T?ann! ®te werben wteber*
fommen! ®te werben tfjr QSaterlanb wteberfefjen!
Äammerbiener (warm unb nett). 5W wet£ ber ^tmmel! 5W
werben fte! 9?od) am ©tabttor breiten fte ftch um unb (ehrten:
"Sott mit end), QSetb unb Ätnber! lebe unfer Sanbe^nater!
2lm 3üngften (Bericht ftnb wir wteber ba!"
£abp (mit ftarfem ocbritt auf unb nteber gehenb). 2lb|cbeultch!
fürchterlich! T?tch berebete man, ich f)abe fte alle getrocfnet, bte
Sränen be^ £anbe^. ®d>redltd>, fc^redltd) gehen mir bte Gingen
auf. ®ef) bu, fag beinern £errn: Sd> werb' tfjm perfönltd) bauten!
(^ammerbtener will geben, fte wirft ihm ihre (Belbbörfe in ben
£ut.) Unb ba^ nimm, weil bu mir bte QSahrhßit fagteft.
Äammerbtener (wirft fie verächtlich auf ben £i|ch gurücf).
£egt'^ gu bem übrigen! (Sr geht ab.)
Texterläuterungen
empfehlen sich zu Gnaden
(veraltet) - lassen höflichst
grüßen
gestern sind siebentau-
send Landeskinder nach
Amerika fort - gestern
sind siebentausend junge
Soldaten, die der Fürst
an England verkauft hat,
fortgefahren
das Joch - das Gespann,
das Paar (bei Zugvieh).
Hier soll das Wort ausdrük-
ken, daß man die Menschen
wie Vieh verkauft hat.
den Lärmen schlug (ver-
altet) - Alarm schlug
in die Neue Welt - nach
Amerika
am Jüngsten Gericht -
b ^eHb "cTpanmoro cy^a"
zu dem übrigen - zu dem,
was Ihr bereits besitzt
- "Laßt mich an diesem Altar verscheiden"
(Ferdinand stirbt an der Seite der toten Luise).
Illustration zur Schlußszene. Kupferstich, um 1815,
nach Zeichnung von Ramberg.
110
ANHANG
©ntwictlung fte? ^ndjönicfcrfiinft
QSor 600 fahren verftanben bte Seute noch nicht, Wieher gu
bruden. QSer ein £Bud) haben mollte, mu£te ftch ab|chretben
taffen, Sas mar eine geitraubenbe Arbeit, unb barutn maren bte
^Bücher and) aufgerorbentlich teuer. 9lud) Anfang be£ 15. 3aE)r*
hunbert^ mar bte ^erftellung von ^Büchern noch fef>r fcfjmtertg unb
foftfpielig. 3n eine Safet von £Btrnbaumholg föfmtßte man SStEber
unb Sprüche, bann beftrich man bte SafeE mit |chmarger §arbe unb
[egte einen SBogen Rapier barüber, ben man feft aufbrüdte. §ür
febe Seite mu£te man natürlich eine befonbere Safet jcbntpen; ba£
mar eine fetjr |cE)mtertge unb geitraubenbe Arbeit, unb folcE) ein
Srud mar aujgerorbentlich teuer. 6rft fett ber ßrftnbung ber
^Bucbbruderfunft fönnen bte Wieher |ci)nell unb billig EjergefEellt
merben. Stefe für bte Wenjcbhcit fo mertvolle Äunft entfEanb um
bte □Dritte be£ 15. 3aE)rtumbert£. Wan fam nämlich auf ben
gEücfltcEjen (Bebanfen, bte S^uchftaben etngeln auf ^olgftäbchen
au£gu|cE)netben unb btefe bann gu QSortern gufammengufegen.
Später go£ man Wichftaben aus Wetall, metl man fte auf btefe
QSetfe leicht tu großer 3af>l herftellen tonnte.
3n SRu^lanb ersten ba£ erfte gebrudte $ucb tm 3aE)re 1564.
(& mar ba£ ttrct>Etd>e $ucb "Ser 2lpofteE". Wan Ejatte es tn
|ct)oner ftrc£)enf[amt|cber Schrift, tn "poluuftam" (Schriftart) ge*
brucft. Sie ©rganifatoren ber erften rufft|cE)en Sructerei maren ber
Wo^fauer Sructer 3man §;oborom unb ber 95;eloruffe ^jotr
Wftiflameg (aus ber Stabt Wftiflaml). Sie erften rufft|cf)en
Sruder maren Weifter if>re^ §ac£)e£, aber e£ geEang ihnen nicht,
bte ^Bucbbrucfertunft in Sftu^lanb meiterguentmicfeln. Sie reaftio*
näre ©eiftlichfeit fah tm SBuchbruct "eine |chmere .Steigeret" unb
begann bte Sructer gu verfolgen. 3man §;oborom unb ^jotr
Wftiflameg verliefen mit bitteren (Befühlen Wo^fau unb verlegten
ihre Sätigfeit nach Sitauen unb in bte QSeftufraine. Sort, in
Qßtlno unb £mom, mürben fte bte Wgrünber ber fEamtfchen ^BucEu
bructerfunft. 3n Wo^fau fegten bte rufft|chen ^Bucbbrudermeifter
Oitftfor Sarafftjem unb 2tnbronif Oieme^ha baS QSerf 3man
in
gjobotow^ fort. 3m 3<x^te 1568 gaben fte ein neue£ 95ud) (jerau^.
t>tergu verhalf tfjnen ber 3ar 3man öto^npj, ber bte £Bud)*
bruderfunfl unter feinen Sd)uß nafjtn unb ftd) tu WcranbrowUaja
Sloboba eine ^ruderet einric^tete.
6tne weitere bebeutenbe ßmtwtdlung nafjtn bte rufft|cf)e
TSucbbrudcrfunft unter bem Saren ^eter I. Statt ber alten tircbew
flarot|cf)en Schrift führte ^eter bte neue rufft|cf)e Schrift ein. Unter
^eter I. mürbe in Wosfau and) bte erfte rufft|ä)e Settung "QSebo*
moflt" (97ad)ttd)ten) tjerau^gegeben. Sie erfte 9?ummer btefer
Rettung £>at ber 3ar fclbft burdjgefeljen unb verbeffert.
Settbem ba£ erfte gebrudte TSucb ersten, f>at ftcb bte ^ccbntf
be£ TSucbbruds anderer beut licl) entwickelt. 3eßt werben Wicber
unb Settungen in großen, mit mobernften Wajcbtncn auSgeflatte*
ten Srucfereten in Waffenauflagen gebrueft.
3n feinem fapttalifH|d)en Sanbe ber QSelt E>at aber ber 3^ucl>
btud fo einen mächtigen 2luf|d)wung genommen wie in nuferem
Sanbe. QSon 1918 bt£ 1946 ftnb in ber UbSSSR 836000
Wicber unb Wojcbüren in einer öefamtauflage von 10250
Wtlltonen ßyemplaren er|cf)tenen. ®n QSiertel bavon ftnb Wicbcr,
bte in ben verriebenen Sprachen ber QSölfer ber Sowjetunion
gebrudt würben. We^r al£ 40 QSölfer, bte ben fowjctt|d)cn 9uv
tionalitätenflaat bewohnen, ljaben erft nad) ber (Brofen Sogta*
biftifct>en Oktoberrevolution if>r Schrifttum erhalten.
Was wäre, wenn es keine Uhr gäbe?
Nach Iljin
Was für eine Bedeutung hat die Uhr in unserem Leben?
Stellen wir uns vor, daß morgen sämtliche Uhren der Welt
nicht mehr gehen. Was würde dadurch entstehen?
Auf den Eisenbahnen würde es Katastrophen geben, da
man ohne einen Fahrplan die Züge nicht regulieren kann,
und ohne Uhr ist ein Fahrplan sinnlos. In den Fabriken
würde die Arbeit unmöglich sein, jeder würde kommen,
wann es ihm paßt: einer in aller Frühe, der andere, ganz
gemütlich, vielleicht um 11 Uhr.
Und in den Schulen? Der Mathematiklehrer oder der
Lehrer für Geschichte würde vielleicht anstatt 40 Minuten
112
140 Minuten vortragen, bis einem ganz wirr im Kopfe wird.
Oder ihr habt Gäste eingeladen: ihr wartet auf den Be-
such, ihr glaubt eine, zwei oder drei Stunden zu warten.
Der Samowar ist schon längst still. Die Augen fallen euch
zu. Schließlich legt ihr euch schlafen. In der festen Mei-
nung, die Gäste werden nicht mehr kommen. Schon im
Schlaf, hört ihr plötzlich ein entsetzliches Läuten und
Klopfen an der Tür. Es sind eure Gäste, die meinen, es sei
erst 9 Uhr.
Man könnte noch vieles darüber erzählen, was alles
passieren würde, wenn es keine Uhren gäbe.
Die Wasseruhr. Die Erfindung
der Pendeluhr
Nach Iljin
Vor mehr als 2000 Jahren sind die Menschen gut ohne
Uhr ausgekommen. Am Morgen "weckte den Soldaten das
Horn, den Bürger der Hahn", wie man zu sagen pflegte;
tagsüber konnte man leicht die Zeit nach der Sonne fest-
stellen.
Aber auch damals war die Uhr in manchen Fällen un-
entbehrlich. Zum Beispiel konnten die Richter nicht ohne
Uhr auskommen. Um die Gerichtssitzung nicht sehr lange
hinauszuziehen, wurde jedem, der eine Rede halten wollte,
eine bestimmte Zeit zuerteilt. Zu diesem Zwecke brauchte
man aber eine Uhr. Die griechischen und die römischen
Richter verwendeten eine Wasseruhr. Es war ein Gefäß mit
einer Öffnung am Boden, aus welcher das Wasser in unge-
fähr V4 Stunde ablief. Die Wasserstunden nannte man
griechisch "Klepsydra". Laut Gesetz wurde dem Kläger,
dem Angeklagten und dem Richter die gleiche Zeit zum
Reden gegeben. Jeder von ihnen konnte 2 Klepsydren
sprechen, d. h. eine halbe Stunde.
Mit der Entwicklung der Menschheit aber wurde der
Wunsch nach Herstellung eines Instruments, das die Zeit
messen könnte, immer stärker. Um so ein Instrument her-
zustellen, mußte man die Frage lösen, was immer gleich
113
lange dauert. Diese Frage wurde erst im 16. Jahrhundert
unserer Zeitrechnung gelöst, und zwar durch Galilei.
Galilei hat festgestellt, daß bei sämtlichen Pendeln —
Gewichten an einer Schnur — die Schwankungen, wenn die
Länge der Schnur die gleiche ist, immer die gleiche Zeit
dauern. Nachdem er seine Beobachtungen gemacht hatte,
versuchte er, den Pendel für die Uhr zu verwenden, und
zwar sollte der Pendel den Gang der Uhr regulieren.
Solch eine Uhr herzustellen, ist Galilei nicht gelungen:
das erreichte ein anderer berühmter Gelehrter, der
Holländer Christian Huygens.
tum
9Ucb 'peter SRofegget
Sie 2lbel^berger beSloffen, einen neuen Steuer anguftellen, ber
tfjre QSälber beffer vor QBtlbbteben laugen tonnte. 3t)re QSat)l
traf einen au^gebtenten Solbaten. Stefer Solbat f)te£ Sd)or|d).
6r tvar baumftarf, |ä)teppte einen taugen Säbel unb trug einen
mächtigen Schnurrbart. Salb nad) feiner 2hifnat)me lte£ ber
Sürgermetfler tfjn gu ftd) rufen. "Sd)or|ct)!" fprad) gu tfjm ber
Sürgermetfler. "Schreiben Sie ftd) (unter bte ©tuen: tvenn Sie
tm QSalbc einen QStlbbteb fet)en, muffen Sie tt)n etnfangen! QSer
es and) immer fei, Sd)or|d), ot)ne Karbon etnfangen unb tu ben
2lrreft treiben. Serftanben?" Sd)or|d) legte feine £anb an ba£
©t)r unb |d)ritt bann fergengerabe bavon.
6tne£ Sage£, at£ er ruhigen Sduitte^ burd) ben QSatb ging,
E)örte er plößltd) einen Sd)u£. Sofort f>ob ber brave Sotbat feinen
Säbel empor, ba£ er md)t (läpperte, unb fo |d)ltd) er ber Dichtung
gu, tu meld)er ber Sd)u£ gefallen tvar. Salb erbltdte er einen
T?ann, ber einen ersoffenen £Ref>bocT au^metbete. Unb ber T?ann
tvar... ber Sürgermetfler von 2lbel^berg.
QSte? 3ft benn t)eute 3agbtag? fragte ftd) Sd)or|d)- Kein, t)eute
tjl md)t 3agbtag. t>alt, Äerld)en, mir gmet merben nät)er befannt...
2lber es tjl ja ber Sürgermetfler! rief tu tf)m eine anbere
Stimme... T?ad)t ntd)t£, bad)te fid) ber brave Steuer mteber, mer
an einem Sage, an bem ba£ 3agen verboten tjl, QStlb ffyiefit, tjl
ein QStlbbteb. QSa£ er fonft nod) ift, tjl mir alle£ etn£. öeftern erft
114
f>at ber 95ürgermeifter ba£ 3cigen verboten. 9?un, motten mir
anfangen... QSenn's aber ber 95ürgermeifter fetber ift! marnte noct)
einmal bte anbere Stimme... £alt! ftüfterte Scborjcb. £at er mir
nictjt fetber gefagt: mer es auct) immer fei - etnfangen! Sas ift
fieber eine gälte für miet). 6r mitt mol)[ fetjen, ob ict) ein treuer
Steuer bin.
ßnntge Sefunben fpäter trat Scborjcb letfe an ben Wirger^
meifter tjeran unb |ct)tug itjm mit ber £anb auf bte Schulter. "£e
ba!" Ser Wirgermeifter fiel von Scbrecf beinahe um. "2lufftel)en!"
fommanbierte ber Sotbat, "mir getjen gufammen." - "2lber
Scborjcb, aber Scborjcb!" ftotterte ber Wi r g er m eifer, "es ift ja... es
mar ja..." - "SRefbocf über bte Schulter! Scljnett!" rief ber Steuer
ftreng. - "97a, fo tu boct) bte Gingen auf, Scborjcp!" - "Set) macp'
feinen Unterzieh." - "2lber - er fiepte ja pi, pt ein Spaf, ein
fteiner Spap!" - "3m Dtamen be£ (Befepes arretiert!" - "2lber fo
macp boct) feine Summpeiten, Scporfcp!" - "T7ar|cp! fonft brauche
tep (Bemalt!" rief Seborjeb unb griff an ben Säbel. Ser ^Bürger*
meifter mufte alfo mit Scpor|cp gepen unb ben SRepbocf felbft auf
bem 9tücfen fepteppen.
Untermeg^ verfuepte ber Wirgermeifter, ben braven Solbaten
311 Überreben, er folle tpn fretlaffen. Ser Solbat aber baepte, es ift
eine gatte für if>n, fo baf alle QSerfucpe be£ TBürgcrmeifters veu
gebend biteben.
2113 fte fiep ben erften Raufern von 2lbel£berg näherten, blieb
ber Wirgermeifter ftepen, ftopfte ben Steuer auf bte Scpulter unb
läcpelte: "95rav, Scf>orfcE>! Su paft bte Prüfung glängenb beftam
ben, bu bift ein braver, treuer Steuer, bu fottft bet un£ bleiben big
311 beinern Sobe."
"®ut", tädjette ber Sotbat, "ba£ £>at aber auct) Wüpe gefoftet,
unb be^megen möchte icf> einen Sengen ljaben, baf id> meine
fJftictjt getan ljabe." - "6t, bas merbe ict) btr gern betätigen, aber
bte Sctjutfinber bürfen un£ fo niefjt feljen, bte Ätnber müffen bodt)
vor einem Wirgermeifter SRefpeft ljaben. Su verfte^ft eg bocl)?" -
"T?it QSertaub", fagte Scljorff, "bte Sctjutfinber fotien eg mtffen,
baf in 2lbet£berg auct) ber Wirgermeifter arretiert mtrb, menn er
ftiefylt. T?ar|ct)!"
Tritten burct) ben Warftplap trieb er ben Wirgermeifter bem
SRatljaufe gu. ^alb maren fte umringt von lärmenbem, pöpnen^
115
bem QSolfe. Sntge (Scmeinberäte eilten gerbet; vor btefen
falutierte ber (5cf)or|cf): "T?elbe geljotfamfl, ba£ tcl) l)ter einen
QSilbbieb arretiert f>abe!"
Sei ber (Sißung fallen fiel) bie QSäter ber Stabt mit großen
Gingen an unb flüftcrtcn einanber gu: "6i, |cf)au, ber Äerl ift
gefäf>rtidE>!" Sann fagten fie laut: "Ser Solbat (5d)or|cf) ift ein
braver Äerl, ben muffen mir irgenbmo refommanbieren. 2lbel^berg
ift für tfjn md)t£." Unb am nacfjjlen Sage mürbe ber Solbat
entlaffen. 9?odE> lange merben bie 2lbel£berger von intern
Sürgermeifter fpreeben, "ber auf eigene SRecfjnung unb (Befahr bie
Sreue feinet Steuert erprobte."
Ser Sürgermeifter mar mit folger Söfung feljr gufrieben.
Marx und die schöne Literatur
Von Paul Lafargue
Heine und Goethe, die er oft im Gespräche zitierte,
wußte er auswendig; er las stets Dichter, die er aus allen
europäischen Literaturen wählte; jedes Jahr las er Aes-
chylos im griechischen Urtext; ihn und Shakespeare ver-
ehrte er als die beiden größten dramatischen Genies, die
die Menschheit hervorgebracht. Shakespeare, für den seine
Verehrung unbegrenzt war, hatte er zum Gegenstand ein-
gehendster Studien gemacht; er kannte auch seine gering-
fügigsten Figuren, in der ganzen Familie wurde mit dem
großen englischen Dramatiker ein wahrer Kultus getrie-
ben; seine drei Töchter wußten ihn auswendig. Als er nach
dem Jahre 1848 sich in der englischen Sprache, in der er
früher schon lesen konnte, vervollkommnen wollte, suchte
und ordnete er alle Shakespeare eigentümlichen Ausdrük-
ke; dasselbe tat er mit einem Teil des polemischen Werkes
von William Cobbett1, den er sehr hoch schätzte.
Dante und Burns gehörten zu seinen Lieblingsdichtern;
es machte ihm große Freude, wenn er seine Töchter die
Satiren oder Liebesgedichte des schottischen Poeten vor-
tragen oder singen hörte...
Er ruhte aus, indem er im Zimmer auf und ab schritt;
von der Tür bis zum Fenster zeigte sich auf dem Teppich
116
ein total abgenützter Streifen; der so scharf begrenzt war
wie ein Fußpfad auf einer Wiese. Zuweilen streckte er sich
auf das Sofa und las einen Roman; er las bisweilen an
zweien bis dreien zugleich, die er abwechselnd vornahm:
wie Darwin war auch er ein großer Romanleser. Marx
liebte namentlich die Romane aus dem XVIII. Jahrhundert,
und besonders den ”Tom Jones” von Fielding... Für aben-
teuerliche und humoristische Erzählungen zeigte er eine
ausgesprochene Vorliebe. An die Spitze aller Romanciers
[romäsjes] stellte er Cervantes und Balzac.
Marx las alle europäischen Sprachen und schrieb drei:
Deutsch, Französisch und Englisch, zur Bewunderung der
dieser Sprache Kundigen; er wiederholte gern den Aus-
spruch: "Eine fremde Sprache ist eine Waffe im Kampfe des
Lebens." Er besaß ein großes Sprachentalent, das sich
auch auf seine Töchter vererbte. Er war schon 50 Jahre alt,
als er noch daran ging, Russisch zu lernen, und obwohl die-
se Sprache in keinem nahen etymologischen Zusammen-
hang mit den von ihm gekannten alten und modernen
Sprachen steht, war er ihrer doch nach sechs Monaten
schon so weit mächtig, um sich an der Lektüre der russi-
schen Poeten und Schriftsteller erfreuen zu können, die er
besonders schätzte: Puschkin, Gogol und Schtschedrin...
1Cobbett, William (1769 - 1835) - englischer Publizist, Vorläufer der Chartisten
{sprich: tschartisten) im Kampf für das allgemeine Wahlrecht und für die Verbesserung
der Lage der Arbeiter.
Ser See
Jiacl) £). $etne
Set (Schaupfag bet ®e|chtd)te, bte td) jegt etgäf>£en mtff, ftnb
tvtebet bte 95äbet von Sulla. §ütd)te btd) nicht, beutlet Sefet, es
ift gat feine ^olitif battn, fonbetn blo£ ^fnfofopfne obet vtelmeht
eine phifofophi|d)e T?otal, tote bu es getn ^aft. ift tvttfltch fef>t
poftttfd) von btt, tvenn bu von ^oftttf nichts tvtffen tvtllfl; bu
etfühteft bod) nut Unangenehme^ obet Semütigenbes. T?etne
gteunbe maten mit SRed)t übet mich ungehalten, ba£ td) mich bte
fegten 3ahte faft nut mit ^olitif be|d)äftigt unb fogat politijche
117
Süd) er Ijerau^gab. "QStr tefen fte gwar nid)t", fagten fte, "aber es
marfjt uns jchon ängftltd)/ ba£ fo etwa^ tn Seutjchlanb gebrudt
wirb, tn bem £anbe ber ^bnbofopbne unb ber ^oefte. QStllft bu
nidjt mit uns träumen, fo wede uns mentgften^ nttfjt aus bem
füfen (Schlafe. £a£ bu bte ‘politif, verjchwenbe nid)t baran betne
jäjöne Seit, vernadjläfftge nfd>t betn |ä)öne£ Salent für Siebet
lieber, Sragöbten, Diovellen unb gebe uns bartn betne Äunf^
anfidjten ober trgenbetne gute pb)tlofop^t|ä)e T?oral."
QSoljlan, td) null miet) rufjtg, tote bte anberen, aufs träumert|ä)e
^olfter Ijtnftreden unb meine (Bejcbichte ergäben. Sie pl)tlofo^
p^t|ä)e T?oral, bte bartn enthalten fein foll, befielt in bem Sage:
ba£ mir guwetlen täd>ertid> werben tonnen, oljne tm geringften
felhft baran |ä)ulb gu fein, ßdgentlid) follte id> bet btefem (Sage in
ber erften ^erfon be£ (Singularis fprechen - nun ja, td) will e£,
lieber £efer, aber td) bitte btd), ftimme nid)t ein in ein (Belachter,
ba£ td) nicf)t verjd)ulbet. Senn ift es meine (Schulb, ba£ td) einen
guten ®e|ä)mad tjabe unb ba£ guter See mir gut fd)medt? Unb td)
bin ein banfbarer SRenjd), unb al£ td) in ben Säbern von Sulla
tvar, lobte td) meinen |)au£wtrt, ber mir bort fo guten See gab,
tote td) t^n nod) nie geturnten.
Siefen Soblteb ljatte id) and) bet £abp QSoolen [lehdi wühlen], bte
mit mir in bemfelben £aufe wohnte, feljr oft angeftimmt, unb btefe
Same rounberte fid) barüber um fo meljr, ba fte, tote fte flagte, trog
alten Sitten von nuferem ^au^wirte feinen guten See erhalten
tonnte unb be^ljalb genötigt tvar, tljren See per (Sftafette aus
Stvorno fommen gu taffen. "Ser ift aber l)tmme[t|cf)!" fegte fte
Ijtngu unb lächelte gottbid). "Ttttabp", erwiberte td), "td) wette, ber
meinige ift nod) viel beffer." Sie Samen, bte gufälltg gegenwärtig,
würben jegt von mir gum See etngelaben, unb fte verfpraetjen, be£
anberen Sage£ um fed)^ Uljr auf jenem fetteren ^)üget gu erjehei^
neu, wo man fo traubid) betfammenftgen unb tn£ Sal l)tnab|cf)auen
fann.
Sie (Stunbe tarn. Stfd)d)en gebedt, Sutterbrötdjen ge|cf)nttten,
Sämdjen vergnügt |cf)wagenb - aber e^ tarn fein See. war
fed)£, e^ würbe b)atb fteben, bte 2lbenb|cf)atten ringelten fid) wie
jct)warge (Schlangen um bte §ü£e ber Serge, bte QSälber bufteten
immer feinfühliger, bte Sögel gwitjeherten immer brtngenber _
aber e^ tarn fein See. Sie (Sonnenftrailen beleuchteten nur noct)
118
bte Häupter ber Serge, unb td) machte bte Samen barauf auf*
merlfam, ba£ bte Sonne nur gögernb fct>etbe unb fid)tbar ungern
bte ®efell|d)aft tfjrer Witfonnen verlaffe. Sa£ mar gut gefagt -
aber ber See tarn nid)t.
(Snbltd), enbltd), mit feufgenbem ®efid)te, tarn mein ^au^mirt
unb frug: ob mir ntdjt Sorbett ftatt be£ Sees genießen mollten?
"See! See!" riefen mir alle etnfltmmtg. "Unb gmar benfelben", fegte
td) Ijtngu, "ben td> tägbtd) trinle." "Son bemfelben, ßjgellengen?
tjl ntd>t mögltd)!" "QSe^ljalb ntd>t möglich?" rief td) verbrte^ltd).
3mmer verlegener mürbe mein ^au^mirt, er ftammelte, er ftodte,
nur nad) langem Sträuben tarn er gu einem (Beftänbnis - unb cs
löfte fiel) ba£ |d)redltd)e SRätfel.
Wein V>crr ^au^mirt verftanb nämltd) bte bekannte Äunft, ben
Seetopf, morau^ |d)on geturnten morben, mteber mit gang vor*
gügltd) l)et£em QSaffer gu füllen, unb ber See, ber mir fo gut
ge|d)medt unb movon td) fo viel geprahlt, mar nid)t£ anber^ al£ ber
jebe&naltge Slufguß von bemfelben See, ben meine ^au^genofftn,
£abp QSoolen, aus Stvorno lornmen lte£...
Sie Serge rtng£ um bte Säber von Sulla l)aben ein gang
au£erorbentlid)e£ 6cl)o unb mtffen ein lautet Samengeläd)ter
gar vtelfad) gu mteber^olen.
Jetzt wohin?
Von H. Heine
Jetzt wohin? Der dumme Fuß
Will mich gern nach Deutschland tragen;
Doch es schüttelt klug das Haupt
Mein Verstand und scheint zu sagen:
"Zwar beendigt ist der Krieg,
Doch die Kriegsgerichte blieben,
Und es heißt, du habest einst
Viel Erschießliches1 geschrieben.”
Das ist wahr, unangenehm
Wär’ mir das Erschossenwerden:
Bin kein Held, es fehlen mir
Die pathetischen Gebärden.
119
Rußland, dieses schöne Reich,
Würde mir vielleicht behagen,
Doch im Winter könnte ich
Dort die Knute nicht ertragen.
Traurig schau’ ich in die Höh’,
Wo viel Tausend Sterne nicken —
Aber meinen eignen Stern
Kann ich nirgends dort erblicken,
Hat am güldnen Labyrinth
Sich vielleicht verirrt am Himmel,
Wie ich selber mich verirrt
In dem irdischen Getümmel.
-j
viel Erschießliches - vieles, wofür man dich erschießen könnte. Heinesche Neubil-
dung vom Wort 'erschießen1.
®er Sänger
3- Goethe
"QSa^ f>orz tcf> braunen vor bem Sot,
QSa£ auf bet Stüde fallen?
£a£ ben öefang vot unfetm ©f)t
3m ©aale mtbet^allen!"
Set Äöntg fptad)% bet ^age1 lief; [päshe]
Set Änabe tarn, bet Äöntg tief:
"£af t mit fyetein ben 2llten!"
®egtü£et fetb mit, eble £ettn,
öegtüjgt |ä)öne Samen!
QSeld) tetdjet Fimmel! Stetn bet Stetn!
QSet fennet if>t e 9?amen?
3m ©aal voll ‘ptacljt unb ^ettltcfjfett
®d)lte£t, Gingen, end); f>iet ift ntd)t Seit,
®td) ftaunenb gu etgößen.
120
Franz und Johannes Riepenhausen. DER SÄNGER. 1820. Eremitage, Leningrad.
®er Sänger brücft' bte Slugen ein
Unb fäjtug in netten Sönen;
Sie Kitter Rauten mutig bretn,
Unb in ben (Scbof bte (Schönen.
®er Äöntg, bem ba^ Sieb gefiet,
Ste£ tfjn gu efjren für fein (Spiet
Sine gotbne Äette reichen.
"Sie gotbne Äette gib mir nic£)t,
Sie Äette gib ben Kittern,
QSor bereu tüfjnem Slngefictjt
®er getnbe Sangen fptittern;
®tb fte betn bängter, ben bu fjaft,
Unb tag tfjn noct) bte gotbne Saft
3u anbern Saften tragen.
121
3d) finge, tote ber QSogel fingt,
Ser in ben ßmetgen tvoljnet;
Sa£ Sieb, ba£ aus ber Vcfdc bringt,
3ft £ol)n, ber retd>ütd> lohnet.
Soct) barf td) bitten, bitt' td) etn£:
£af mir ben beften Becher QSetn^
3n purem (Bolbe reichen."
6r fepf tfjn an, er tränt tfjn au&
"Ö Stauf voll fiifjcr £abe!
Ü tvoljl bem |>od)begtüdten £au£,
QSo ba£ tft Heine (Babe!
6rgel)t^ end) tvoljl, fo beult an miet),
Unb bautet ®ott fo tvarm, al£ td>
§ür btefen Stunt end) baute."
Wilhelm Teil
Von Fr. Schiller
APFELSZENE
Gekürzt
G e ß 1 e r zu Pferd, den Falken auf der Faust, Rudolf der
Harras, Berta und R u d e n z, ein großes Gefolge von
bewaffneten Knechten, welche einen Kreis von Piken
um die ganze Szene schließen.
Rudolf der Harras
Platz, Platz dem Landvogt!
Geßler Treibt sie auseinander!
Was läuft das Volk zusammen? Wer ruft Hilfe?
(Allgemeine Stille.)
Wer war’s? Ich will es wissen. (Zu Frießhart) Du tritt vor!
Wer bist du, und was hältst du diesen Mann?
(Er gibt den Falken einem Diener.)
Frießhart
Gestrenger Herr, ich bin dein Waffenknecht
Und wohlbestellter Wächter bei dem Hut.
Diesen Mann ergriff ich über frischer Tat,
122
Wie er dem Hut den Ehrengruß versagte.
Verhaften wollt’ ich ihn, wie du befahlst,
Und mit Gewalt will ihn das Volk entreißen.
Geßler (nach einer Pause)
Verachtest du so deinen Kaiser, Teil,
Und mich, der hier an seiner Statt gebietet,
Daß du die Ehr’ versagst dem Hut, den ich
Zur Prüfung des Gehorsams aufgehangen?
Dein böses Trachten hast du mir verraten.
Teil
Verzeiht mir, lieber Herr! Aus Unbedacht,
Nicht aus Verachtung Eurer ist’s geschehn.
Wär’ ich besonnen, hieß’ ich nicht der Teil
Ich bitt’ um Gnad’, es soll nicht mehr begegnen.
Geßler (nach einigem Stillschweigen)
Du bist ein Meister auf der Armbrust, Teil,
Man sagt, du nähmst es auf mit jedem Schützen?
Walter Teil
Und das muß wahr sein, Herr, ’nen Apfel schießt
Der Vater dir vom Baum auf hundert Schritte.
Geßler
Ist das dein Knabe, Teil?
Teil Ja, lieber Herr.
Geßler
Hast du der Kinder mehr?
Teil Zwei Knaben, Herr.
Geßler
Und weicher ist’s, den du am meisten liebst?
Teil
Herr, beide sind sie mir gleich liebe Kinder.
Geßler
Nun, Teil, weil du den Apfel triffst vom Baume
Auf hundert Schritt, so wirst du deine Kunst
Vor mir bewähren müssen. Nimm die Armbrust —
Du hast sie gleich zur Hand — und mach dich fertig,
Einen Apfel von des Knaben Kopf zu schießen.
Doch will ich raten, ziele gut, daß du
Den Apfel treffest auf den ersten Schuß.
123
Denn fehlst du ihn, so ist dein Kopf verloren.
(Alle geben Zeichen des Schreckens.)
Teil
Herr, welches Ungeheure sinnet Ihr
Mir an? Ich soll vom Haupte meines Kindes —
Nein, nein doch, lieber Herr, das kommt Euch nicht
Zur Sinn — verhüt’s der gnäd’ge Gott — das könnt Ihr
Im Ernst von einem Vater nicht begehren!
Geßler
Du wirst den Apfel schießen von dem Kopf
Des Knaben — ich begehr’s und will’s.
Teil Ich soll
Mit meiner Armbrust auf das liebe Haupt
Des eignen Kindes zielen? Eher sterb’ ich!
Geßler
Du shießest oder stirbst mit deinem Knaben, Teil.
Teil
Ich soll der Mörder werden meines Kinds!
Herr, Ihr habt keine Kinder — wisset nicht,
Was sich bewegt in eines Vaters Herzen.
Geßler
Ei, Teil, du bist ja plötzlich so besonnen!
Man sagte mir, daß du ein Träumer seist
Und dich entfernst von andrer Menschen Weise.
Du liebst das Seltsame. Drum hab’ ich jetzt
Ein eigen Wagstück für dich ausgesucht.
Ein andrer wohl bedächte sich — du drückst
Die Augen zu und greifst es herzhaft an.
Berta
Scherzt nicht, o Herr, mit diesen armen Leuten!
Ihr seht sie bleich und zitternd stehn. So wenig
Sind sie Kurzweils gewohnt aus Eurem Munde.
Geßler
Wer sagt Euch, daß ich scherze?
(Greift nach einem Baumzweig, der über ihn herhängt.)
Hier ist der Apfel.
Man mache Raum — er nehme seine Weite,
Wie’s Brauch ist — achtzig Schritte geb ich ihm,
124
Nicht weniger, noch mehr. Er rühmte sich,
Auf ihrer hundert seinen Mann zu treffen —
Jetzt, Schütze, triff und fehle nicht das Ziel!
Rudolf der Harras
Gott, das wird ernsthaft. Falle nieder, Knabe,
Es gilt, und fleh den Landvogt um dein Leben!
Walter Fürst (beiseite zu Melchtal,
der kaum seine Ungeduld bezwingt)
Halten an Euch, ich fleh’ Euch drum, bleibt ruhig!
Berta (zum Landvogt)
Laßt es genug sein, Herr! Unmenschlich ist’s,
Mit eines Vaters Angst also zu spielen.
Wenn dieser arme Mann auch Leib und Leben
Verwirkt’ durch seine leichte Schuld, bei Gott!
Er hätte jetzt zehnfachen Tod empfunden.
Entlaßt ihn ungekränkt in seine Hütte,
Er hat Euch kennenlernen; dieser Stunde
Wird er und seine Kindeskinder denken.
Geßler
Öffnet die Gasse, frisch! Was zauderst du?
Dein Leben ist verwirkt, ich kann dich töten;
Und sieh, ich lege gnädig dein Geschick
In deine eigne kunstgeübte Hand.
Der kann nicht klagen über harten Spruch,
Den man zum Meister seines Schicksals macht.
Du rühmst dich deines sichern Blicks! Wohlan!
Hier gilt es, Schütze, deine Kunst zu zeigen;
Das Ziel ist würdig, und der Preis ist groß!
Das Schwarze treffen in der Scheibe, das
Kann auch ein andrer — der ist mir der Meister,
Der seiner Kunst gewiß ist überall,
Dem’s Herz nicht in die Hand tritt noch ins Auge.
Walter Fürst
(wirft sich vor ihm nieder)
Herr Landvogt, wir erkennen Eure Hoheit,
Doch lasset Gnad’ für Recht ergehen, nehmt
Die Hälfte meiner Habe, nehmt sie ganz,
Nur dieses Gräßliche erlasset einem Vater!
125
Walter Teil
Großvater, knie nicht vor dem falschen Mann!
Sagt, wo ich hinstehn soll. Ich fürcht’ mich nicht,
Der Vater trifft den Vogel ja im Flug,
Er wird nicht fehlen auf das Herz des Kindes.
Stauffacher
Herr Landvogt, rührt Euch nicht des Kindes Unschuld?
Geßler
(zeigt auf den Knaben)
Man bind’ ihn an die Linde dort!
Walter Teil Mich binden!
Nein, ich will nicht gebunden sein. Ich will
Stillhalten wie ein Lamm, und auch nicht atmen.
Wenn ihr mich bindet, nein, so kann ich’s nicht.
So werd’ ich toben gegen meine Bande.
Rudolf der Harras
Die Augen nur laß dir verbinden, Knabe.
Walter Teil
Warum die Augen? Denket ihr, ich fürchte
Den Pfeil von Vaters Hand? Ich will ihn fest
Erwarten und nicht zucken mit den Wimpern.
Frisch, Vater, zeig’s, daß du ein Schütze bist!
Er glaubt dir’s nicht, er denkt uns zu verderben —
Dem Wütrich zum Verdrusse, schieß und triff.
(Er geht an die Linde, man legt ihm den Apfel auf)
Teil (spannt die Armbrust
und legt den Pfeil auf)
Öffnet die Gasse! Platz!
Stauffacher
Was, Teil? Ihr wolltet — nimmermehr! Ihr zittert.
Die Hand erbebt Euch, Eure Knie wanken...
Teil (läßt die Armbrust sinken)
Mir schwimmt es vor den Augen!
Weiber Gott im Himmel!
Teil (zum Landfogt)
Erlasset mir den Schuß. Hier ist mein Herz!
(Er reißt die Brust auf.)
Ruft Eure Reisigen und stoßt mich nieder!
126
Geßler
Ich will dein Leben nicht, ich will den Schuß.
Du kannst ja alles, Teil, an nichts verzagst du:
Das Steuerruder führst du wie den Bogen,
Dich schreckt kein Sturm, wenn es zu retten gilt —
Jetzt, Retter, hilf dir selbst - du rettest alle!
(Teil steht in fürchterlichem Kampf, mit den Händen zuckend
und die rollenden Augen bald auf den Landvogt, bald zum
Himmel gerichtet. Plötzlich greift er in seinen Köcher, nimmt
einen zweiten Pfeil heraus und steckt ihn in seinen Koller.
Der Landvogt bemerkt alle diese Bewegungen.)
Walter Teil (unter der Linde)
Vater, schieß zu, ich fürcht’ mich nicht.
Teil Es muß!
(Er rafft sich zusammen und legt an.)
Stauffacher (ruft)
Der Apfel ist gefallen!
Rösselmann Der Knabe lebt!
Viele Stimmen Der Apfel ist getroffen!
(Walter Fürst schwankt und droht zu sinken, Berta hält ihn.)
Berta
Der Knabe lebt! Kommt zu Euch, guter Vater!
Walter Teil
(kommt mit dem Apfel gesprungen)
Vater, hier ist der Apfel! Wußt’ ich’s ja,
Du würdest deinen Knaben nicht verletzen!
(Teil steht mit vorgebognem Leib, als wollt' er dem Pfeil
folgen - die Armbrust entsinkt seiner Hand - wie er den
Knaben kommen sieht, eilt er ihm mit ausgebreiteten
Armen entgegen und hebt ihn mit heftiger Inbrunst
zu seinem Herzen hinauf; in dieser Stellung sinkt
er kraftlos zusammen. Alle stehen gerührt.)
Berta
O güt’ger Himmel!
Walter Fürst (zu Vater und Sohn)
Kinder! Meine Kinder!
Stauffacher
Gott sei gelobt!
127
Leuthold
Das war ein Schuß! Davon
Wird man noch reden in den spätsten Zeiten.
Rudolf der Harras
Erzählen wird man von dem Schützen Teil,
Solang’ die Berge stehn auf ihrem Grunde.
(Reicht dem Landvogt den Apfel.)
Geßler
Bei Gott! Der Apfel mittendurch geschossen!
Es war ein Meisterschuß, ich muß ihn loben.
Rösselmann
Der Schuß war gut. Doch wehe dem, der ihn
Dazu getrieben, daß er Gott versuchte.
Stauffacher
Kommt zu Euch, Teil, sieht auf,
Ihr habt Euch männlich
Gelöst, und frei könnt ihr nach Hause gehen.
Rösselmann
Kommt, kommt, und bringt der Mutter ihren Sohn!
(Sie wollen ihn wegführen.)
Geßler
Teil, höre.
Teil (kommt zurück)
Was befehlt Ihr, Herr?
Geßler Du stecktest
Noch einen zweiten Pfeil zu dir — ja, ja,
Ich sah es wohl. Was meintest du damit?
Teil (verlegen)
Herr, das ist also bräuchlich bei den Schützen.
Geßler
Nein, Teil, die Antwort lass’ ich dir nicht gelten,
Es wird was anders wohl bedeutet haben.
Sag mir die Wahrheit frisch und fröhlich, Teil:
Was es auch sei, dein Leben sichr’ ich dir.
Wozu der zweite Pfeil?
Teil Wohlan, o Herr,
Weil Ihr mich meines Lebens habt gesichert,
So will ich Euch die Wahrheit gründlich sagen.
128
(Er zieht den Pfeil aus dem Koller und sieht den Landvogt
mit einem furchtbaren Blick an.)
Mit diesem zweiten Pfeil durchschoß ich — Euch,
Wenn ich mein liebes Kind getroffen hätte,
Und Eurer — wahrlich! hätt' ich nicht gefehlt.
Geßler
Wohl, Teil! Des Lebens hab' ich dich gesichert,
Ich gab mein Ritterwort, das will ich halten —
Doch weil ich deinen bösen Sinn erkannt,
Will ich dich führen lassen und verwahren,
Wo weder Mond noch Sonne dich bescheint,
Damit ich sicher sei vor deinen Pfeilen.
Ergreift ihn, Knechte! Bindet ihn!
Das Tell-Denkmal in Altdorf. 1895.
Texterläuterungen
Harras - Stallmeister wohlbestellt - oÖJieneHHbin npaßaMn
über frischer Tat (veraltet) — auf frischer Tat - Ha Meere npecry-
njieHHH aufgehangen (veraltet) (habe) - aufgehängt habe
nicht aus Verachtung Eurer - nicht weil ich Euch verachte
es soll nicht mehr begegnen - es soll nicht mehr geschehen, ich
will es nicht noch einmal tun
129
bewähren - beweisen, zeigen treffest (veraltet) — triffst
denn fehlst du ihn - hier: denn wenn du ihn nicht triffst
welches Ungeheure sinnet Ihr mir an? — was für ungeheure
Dinge verlangt Ihr von mir?
das kommt Euch nicht zu Sinn — so etwas kann Euch nicht
einfallen wisset nicht — wißt nicht
daß du dich entfernst von andrer Menschen Weise — daß du
anders handelst als andere Menschen
ein eigen Wagstück - eine ganz besonders schwierige Aufgabe
Kurzweils gewohnt — an Scherz gewöhnt
er nehme seine Weite — er soll seinen Abstand abmessen
wie’s Brauch ist - wie es üblich ist es gilt - es ist notwendig
er hat Euch kennenlernen — er hat Euch kennengelernt
öffnet die Gasse! - macht Platz! (nocToponirrecb!)
der ist mir der Meister — das ist für mich der Meister
wir erkennen Eure Hoheit (veraltet) — wir erkennen Eure
Hoheit an
Gnade für Recht ergehen lassen — cmohutb men na MnjiocTb
wo ich hinstehn soll — wo ich mich hinstellen soll
gegen meine Bande - npoTus ciuisbiBaionaix m6hh BepesoK
Ihr habt Euch männlich gelöst — Ihr habt Euch durch Euren
Meisterschuß frei gemacht bräuchlich — gebräuchlich
durchschoß ich Euch — hätte ich Euch durchschossen
und Eurer — wahrlich! hätt’ ich nicht gefehlt — und Euch
hätte ich ganz bestimmt getroffen
Sie Sttteinftimiie
2lu£: SSubbenbroof^
Xfyoma$ T?ann
marb ftill in bet Älaffe, unb alle£ jlanb einmütig auf, al£
Oberlehrer Softor T?antelfad eintrat. 6r mar ber Orbtnartu^,
unb es mar Sitte, vor bem Orbtnartu^ SRefpeft gu haben.
6r gog bte Sür fyintcr ftch üibem er ftch büdte, redte ben
£al£, um gu fehen, ob alle ftanben, hwg feinen -Out an ben 9?agel
unb ging bann ra|ch gum Äatheber, mobet er feinen Äopf in
Ichnellem QSechfel hob unb fenfte. £ter nahm er 2lufftellung unb
fah ein mentg gum genfter hinauf, tnbem er feinen au^geflredten
Setgeftnger, an bem ein großer Siegelring faß, gmt|chen Äragen
unb ^)al^ hth unb her bemegte.
130
(Er mar ein mittelgroßer T?ann mit bünnem, ergrautem £aar,
einem (raufen Supiterbart unb (urgficfftig ffervortretenben, fapffü>
blauen Gingen, bie ffinter ben ffffarfen Srillengläfern glängten. (Er
mar gedeihet in einen offenen öeffrocf aus grauem, meinem Stoff,
ben er in ber Saillengegenb [täljen...] mit feiner (urgfingrigen unb
rungeligen £anb fanff gu betaffen liebte. Seine Q^einHerber maren,
mie bei allen Seffrern, bi£ auf ben feinen So(tor öolbener, gu (urg
unb ließen bie Schaffe von einem ^aar außerorbentlicff breiter unb
marmorblanf gemicffffer Stiefel feffen.
^lößlicff manbte er ben .Stopf vom Senffer meg, fließ einen
(leinen freunblicffen Seufger aus, inbem er in bie lautlofe Älaffe
ffineinblicfte, fagte "3a, ja!" unb läcffelte mehrere Schüler gm
trauli cf> an.
(Er mar guter Saune, es mar offenbar. (Sine Semegung ber
(Erleichterung ging burd) ben Kaum. (& (am fo viel, es (am a(le£
barauf an, ob Softor Wantelfacf guter Saune mar ober nicht,
benn man mußte, baß er ftch feinen Stimmungen unbemußt unb
offne bie geringffe Selbff(riti( überließ. (Er mar von einer gang
au^neffmenben, grengenlo^ naiven Ungereefftigfeit, unb feine
öunff mar ffolb unb flatterffaff mie ba£ ölücf. Stet£ ffatte er ein
paar Sieblinge, gmei ober brei, bie er "Su" unb mit QSornamen
nannte unb bie es gut ffatten mie im ^arabiefe. Sie (onnten
beinaffe fagen, ma£ fie mollten, unb es mar bennoeff riefftig; unb
naeff ber Stunbe plauberte So(tor Wantelfacf aufs menfffflicffffe
mit iffnen. (Sine£ Sage£ jeboeff, vielleicfft naeff ben Serien, ®ott
allein mußte, marum, mar man geffürgt, verniefftet, abgeffffafff,
vermorfen, unb ein anberer mürbe mit QSornamen genannt. Siefen
ölücffeligen pflegte er bie Seffler in ben (Sytemporalien gang,
leicfft unb gierlicff anguffreieffen, fo baß iffre Arbeiten aueff bei
großer T?angelffaffig(eit einen reinlicffen 2lfpe(t beffielten. 3n
anberen Reffen aber fuffr er mit breiter unb gorniger Seber umffer
unb überffffmemmte fie mit Kot, fo baß fie einen ab|cffrecfenben unb
vermaffrloffen (Sinbrucf maefften.
Kun (reugte Softor Wantelfacf im Steffen bie Seine unb
blätterte in feinem Kotigbucff. £anno Subbenbroof faß vornüber
gebeugt unb rang unter bem Siffffe bie £änbe. Sa£ S, ber
Sucffffabe S mar an ber Keiffe! öleieff mürbe fein 9?ame ertönen,
unb er mürbe aufffeffen unb niefft eine Seile miffen, unb e^ mürbe
131
einen Sfanbal geben, eine laute, fchrecfltche Äataflrophe, fo guter
Saune ber Orbinarius auch fein mochte. Sie Sefunben beraten
ftch martervoll. "Subbenbroof"..., jegt fagte er "Subbenbroof"...
"6bgar!" fagte Softor Wantelfarf, fchlof fein 9?ottgbud\ tnbem
er feinen Zeigefinger barin fteefen liefe, unb fegte ftä) aufs Äa*
lieber, al£ ob nun alle£ in befter Orbnung fei. QSa£? QSte mar
ba£? 6bgar... Sas mar Süber^, ber biefe Silbers bort am genfer,
ber Suchfabe S, ber nicf>t im entfernteren an ber SRethe mar!
9?etn, mar es möglich? Softor Wantelfacf mar fo guter Saune, baf
er einfach einen Siebling herau^grtff unb ftch Qar nicht barum fünv
merte, mer heute orbnung^mäftg vorgenommen merben mufte...
Ser btefe Subern fanb auf. 6r hatte ein SRop^geficht unb
braune apathtfhe Gingen. Obgleich er einen vorzüglichen ‘plag
innehatte unb mit Sequemlichfeit hätte ablefen tonnen, mar er
auch hierzu zu träge. 6r fühlte ftch SU ftcher tm ^arabtefe unb
antmortete einfach: "Sch habe geftern megen Äopffhmerzen nicht
lernen tonnen." "Oh, bu läffeft mich tm Stich, ßbgar?" fagte
Softor T?antelfacf betrübt. "Su millft mir bte Serfe vom ®oF
benen Zeitalter nicht fprechen? QSte jammerfhabe, mein greunb!
^attef bu 5topfjebmerzen? Olber mich bünft, bu hättef mir ba£ zu
Segtnn ber Stunbe fagen fallen, bevor ich btch aufrtef. ^attef bu
nicht |chon neulich 5topfjcbmerzen gehabt? Su folltef etrna^
bagegen tun, 6bgar, benn fonft ift bte (Befahr nicht au^gefhloffen,
baf bu SRücfjchritte machf... Simm, mollen Sie ihn vertreten."
Süber^ fegte ftch- Sn btefem 2lugenbltcf mar er allgemein ver*
haft. Oian fah beutlich, baf be£ Orbtnartu^ Saune beträchtlich
gefunten mar unb baf Süber^ vielleicht |chon in ber nächfen Stum
be mürbe mit Siacbnamen genannt merben...
Simm ftanb auf, in einer ber Jjinterften Sänfe. (& mar ein
blonber Sunge von länbltchem Slufern, mit einer hellbraunen
Sacfe unb furzen, breiten Ringern. 6r hielt feinen Oiunb mit etf=
rtgem unb törichtem SluSbrucf trichterförmig geöffnet unb rüefte
haftig fein offene^ Such zurecht, tnbem er angeflrengt gerabeau^
blicfte. Sann fenfte er ben 5topf unb begann vorzulefen, langge*
Zogen, ftocfenb unb monoton, mie ein 5tinb aus ber §tbel: "2lurea
prima nata eft aeta^..." ["nepBbiM po/jim 3ojiotom BeK..."]
mar flar, baf Softor T?antelfacf heute außerhalb jeber
Orbnung fragte unb ftch 9ar nicht barum fümmerte, mer am
132
längten mcf>t examiniert morben mar. mar jegt mcf>t mehr fo
brohenb mahr|cheinlich/ ba£ £>anno aufgerufen mürbe, ee tonnte
nur noch burch einen unfeligen Sufall geschehen. 6r mechfelte einen
glücflichen Slict mit Äai unb fing an, feine ©lieber ein menig
abgufpannen unb au^uru^en.
^löglich marb Simm in feiner Seftüre unterbrochen. Sei ee nun,
ba£ Softor T?antelfacf ben SRegitierenben nicht recht verflanb ober
bajg er ftch Semegung gu machen mün|chte: er verlief ba£ Äathe*
ber, luflmanbelte gemächtlich burch bte Älaffe unb flellte ftch,
feinen Övib in ber £>anb, bicht neben Simm, ber mit tagen, um
fichtbaren Semegungen fein Such beifeite geräumt hatte unb nun
vollfommen hilf los mar. 6r fhnappte mit feinem trichterförmigen
Wunbe, blicfte ben Ürbinariue mit blauen, ehrlichen, verhörten
Gingen an unb brachte nicht eine Silbe mehr guftanbe.
"9?un, Simm", fagte Softor WantelfacL "3egt geht ee auf ein*
mal nicht mehr?" Unb Simm griff ftch nach bem .Stopf, rollte bte
Gingen, atmete heftig unb fagte Schliesslich mit einem irren Sächeln:
"3ch bin fo vermirrt, menn Sie bei mir flehen, £>err SSoftor." 9(ucb
SSoftor Wantelfacf lächelte; er lächelte geschmeichelt unb fagte:
"9?un, fammeln Sie ftch unb fahren Sie fort." SSamit manbelte er
gum Äatheber gurücf. Unb Simm fammelte ficb. 6r gog fein Such
mteber vor ftch hin, öffnete e£, inbem er, fichttich nach Raffung
ringenb, im Simmer umherblicfte, fenfte bann ben .Stopf unb hatte
ftch miebergefunben.
"3ch bin befriebigt", fagte ber ©rbtnarta, al£ Simm geenbet
hatte. "Sie haben gut gelernt, ba£ fleht au£er Smetfel. 9?ur ent*
behren Sie gu fehr be£ rhpthmi|chen (Befühl Simm. Über bte
Sinbungen finb Sie ftch War, unb bennoch haben Sie nicht
eigentlich ^ejameter gefprochen. 3c£) habe ben Snbrud, al£ ob Sie
ba£ ©ange mte ^rofa au^menbtg gelernt hätten. 2lber, mte gefagt,
Sie finb fleißig gemefen, Sie haben 3h* Sefle^ getan, unb mer
immer flrebenb ftch bemüht... Sie tonnen ftch fegen."
Simm fegte ftch Rotg unb ftrahlenb, unb SSoftor Wantelfacf
Schrieb eine moht befrtebtgenbe 9?ote hinter feinen 9?amen. SW
TZerfmürbtge aber mar, ba£ in biefem 2lugenbltcf nicht allein ber
Sehrer, fonbern auch Simm felbfl unb feine fämtlichen Äameraben
ber aufrichtigen 2lnficht maren, ba£ Simm mirflich unb mahrhaftig
ein guter unb fleißiger Schüler fei, ber feine gute 9?ote vollauf
133
verbtent fyatte. 2lucl) £atmo 95ubbenbtoof mar außerflanbe, ftd>
btefem Snbrudf gu entgteljen, obgleich er füllte, mte etma£ tu tfjm
ftd) mit QStbermtllen bagegen mehrte... QSteber £>orcf)te er
angefpannt auf ben 9?amen, ber nun ertönen mürbe.
"Wumme!" fagte Softot Wantclfacf. "9?ocf> einmal! 2lurea
prima?" 2llfo Wumme! ©ott fei gelobt, nun mar £>anno moljl in
<®icb>erl>eit! 3um brittenmal mürben bte QSerfe faum remitiert
merben müffen, unb bet ber 9?eupräparation mar ber ^ucbftabe 95
erft fürgltcb an ber SRetlje gemefen...
Wumme erljob fiel). 6r mar ein langer, bleicher Wenjcb mit
güternben Rauben unb aufjerorbentltcl) großen, runben Q5rtllem
gläfern. 6r mar augenletbenb unb fo furgftcljttg, ba£ ee tljm um
mögltcl) mar, in Stegen aus einem vor tljm liegenben Q5uc£)e gu
lefen. 6r mu£te lernen, unb er ljatte gelernt. Sa er aber b>erg£icf>
unbegabt mar unb au^erbem nicf>t geglaubt ljatte, feilte angerufen
gu merben, fo mu£te er bennocl) nur mentg unb vermummte |cf)on
nacf) ben erften QSorten. Softor Wantelfacf f>alf tljm ein, er f>alf
tljm gum gmeiten Wale mit |cf)ärferer Stimme unb gum brüten
Wale mit äußerfl geretgtem Sone ein; al£ aber Wumme bann
gang unb gar feftfafj, mürbe ber Ürbtnarüm von heftigem Sorne
ergriffen.
"Sae ift vollftänbig ungenügenb, Wümme! ©eßen Sie ftef)
E>in! Sie ftnb eine traurige Stgur, beffen tonnen Sie verftd>ert fein,
Sie Äretin! Summ unb faul ift guvtel be£ ©Uten..."
Heimaturlaub
Nach Willi Bredel
Nach einem Luftkampf mit Sowjetfliegern war das
deutsche Flugzeug gezwungen, hinter der deutschen Linie
zu landen. Von den vier Mann Besatzung blieb nur Karl
Kammberger am Leben. Er war verwundet und mußte
vierzehn Tage im Feldlazarett liegen. Nach zwei Wochen
war er schon so weit, daß er sich im Lazarett frei bewegen
konnte. Zur endgültigen Ausheilung waren jedoch minde-
stens noch vier Wochen notwendig. So erhielt Kammberger
den Heimaturlaub, auf den er schon länger als ein Jahr
134
gewartet hatte.
Er hatte Glück und fand nach nur zweitägiger Wartezeit
Platz in einem Lazarettzug, der nach Berlin fuhr. Die
Fahrt war eintönig, und im Personenzug Berlin — Köln
suchte Kammberger Gespräche mit Reisegefährten anzu-
knüpfen. Die Leute waren aber seltsam wortkarg. Sie
gaben auf seine Fragen nur knappe Antworten. Nicht allein
gegen ihn waren sie so verschlossen, auch untereinander
schwiegen sie sich aus; es fiel kaum ein Wort. Einmal
fragte ein älterer Herr: "Kommen Sie von der Ostfront?”
Aber auch der wußte auf Kammbergers Antworten und
Fragen dann nichts als: "Jaja! Hm! Was Sie nicht sagen!"
Eine Dame fragte ihn im Gang: "Ist die Ernährung an
der Front gut?" Kammberger erwiderte, man könne
zufrieden sein; dann und wann gebe es Stockungen, was ja
bei den großen Schwierigkeiten verständlich sei, aber im
allgemeinen könnten sie nicht klagen. Die Dame nickte,
drehte sich um und ging in ihr Abteil. 'Ist das eine
Katerstimmung!’ dachte Kammberger. 'Ob die Ernährung
denn so schlecht ist? Gut, daß ich einiges Nahrhafte bei mir
habe. Friedel wird sich gewiß freuen.’
Er war keine dreißig Jahre alt, seine Frau Elfriede sogar
noch sechs Jahre jünger. Ein knappes Jahr waren sie
verheiratet gewesen, als der Krieg ausgebrochen war und
man ihn eingezogen hatte. Damals war er Feinmechaniker
gewesen; sie hatten beide tüchtig gespart und sich in der
Gartenstadt Ehrenfeld, dicht am Stadtrand, ein kleines
Heim eingerichtet. Mehr als ein Jahr hatte er seine junge
Frau nicht gesehen. Er stellte sie sich in Gedanken sehr
verändert vor; er selbst war in diesen Jahren auch ein
anderer geworden, denn Kriegsjahre zählen doppelt, die
heutigen wohl dreifach. Und er war in Frankreich dabei-
gewesen, auch auf dem Balkan, und besonders über Kreta
hatte es schwere Tage gegeben. Aber die Anforderungen,
die der Kampf im Osten an jeden Mann stellte, zumal an
jeden Flieger, hatten alles Frühere übertroffen. Die Roten
hatte man sehr unterschätzt, besonders ihre Flieger.
Keinem Kampf wichen sie aus. Tüchtigere und furchtlosere
135
Gegner hatte er noch nicht kennengelernt, er, der in diesem
Krieg an fast allen Fronten gekämpft hatte. In den letzten
Wochen kam ihm so oft ganz ungewollt der Gedanke: ,Wie
mag dieser Krieg im Osten ausgehn? Wie mag er überhaupt
für Deutschland ausgehen? Drei Jahre dauert er schon,
und noch ist kein Ende abzusehn.’
Als sich der Zug Köln näherte, wichen diese trüben
Gedanken. In wenigen Minuten würde er bei seiner Frau
sein, schöne, ruhige Tage in dem Gärtchen hinter seinem
Haus verbringen, keine Befehle, keine Schüsse hören, keine
Toten sehen, keine Verwundeten stöhnen hören: er hatte
Urlaub; Urlaub von Tod und Grauen. Er durfte wieder
einmal Mensch sein.
Karl Kammberger drängte sich in die überfüllte Stra-
ßenbahn, die er wie eine alte Bekannte begrüßte. Die
Fahrgäste blickten auf seinen verbundenen Arm und auf
das Eiserne Kreuz an seinem Militärrock. Eine ältere Frau,
die hinter ihm stand, fragte leise: "Aus Rußland?” Und als
er nickte, flüsterte sie: "Hab’ zwei Söhne dort. Kennen Sie
die vielleicht? Ich habe seit drei Wochen keine Nachricht.
Hackbarth heißen sie. Paul und Ernst Hackbarth. Bei den
Tanks sind sie." Kammberger schüttelte lächelnd den Kopf:
"Nein, beste Frau, die kenn’ ich nicht. Ich bin nämlich
Flieger." Ein leiser Seufzen.
Dem Gefreiten wurde ein wenig beklommen zumut, und
er war froh, als die Gartenstadt erreicht war und als er
aussteigen konnte. Mit großen Schritten, bebend vor Freu-
de, lief er durch seine Straße. Schon sah er sein kleines
grünes Häuschen, an das er so oft gedacht hatte. Was
würde Friedel sagen? Sie mußte es schon wissen, denn er
hatte ihr aus Oderberg ein Telegramm aufgegeben.
Er schloß das Gittertor auf und erblickte in der Haustür
seine Mutter, die stumm weinte. "Mutter!" Bei der Um-
armung weinte die alte Frau noch heftiger. Er fragte: "Und
Friedel? Arbeitet sie? Wo ist Friedel, Mutter?" "Komm
’rein, mein Junge!"
Er saß auf der kleinen Veranda und hörte aufgeregt die
Worte der Mutter. Sie hatte seine beiden Hände in ihre
136
genommen. "Mut, mein Junge! Alles muß sich ja aufklären!
Wird schon alles noch gut werden!”
Vor drei Tagen war Elfriede Kammberger von einem SS-
Kommando der Gestapo verhaftet worden. Die Mutter
hatte bisher bloß erfahren können, daß diese Verhaftung
auf Grund eines für ihn bestimmten Briefes erfolgt war.
"Und wo ist sie?" stieß Karl schließlich hervor. "Am ersten
Tag war sie im Untersuchungsgefängnis; jetzt soll sie im
Konzentrationslager sein, wie mir ein Beamter sagte." Karl
erhob sich. "Wo willst du hin?" "Zur Gestapo!" "Ja", mein-
te die Mutter. "Aber willst du dich nicht vorher ein bißchen
ausruhn oder was essen?" "Nein!"
Gefreiter Kammberger saß wieder in der Straßenbahn
und fuhr zurück in die Stadt. Er konnte all das nicht
lassen. Er an der Front, sie im Konzentrationslager. Das
war doch Wahnsinn. Das war doch... Das... eine unfaßbare
Gemeinheit! Ihn durchrieselte es heiß, ihn fieberte: 'Ich
werd’ sie schon ’rausholen.’ "Kommen Sie von der Ostfront,
Kamerad?" Kammberger starrte vor sich hin. "Kommen Sie
aus Rußland?" wiederholte der Herr neben ihm. "Lassen
Sie mich in Ruh!" schrie Kammberger. Alle Fahrgäste seh-
en ihn an. Er sah keinen dieser erstaunten Blicke, er sah
seine Frau als Gefangene in einer großen Kerkerzelle, sie,
die Frau eines Frontkämpfers.
Im Polizeipräsidium wurde er sehr höflich behandelt.
Ein elegant gekleideter junger Herr bat ihn, Platz zu
nehmen und versicherte ihm, die Angelegenheit werde
sofort aufgeklärt werden. Kammberger ließ keinen Blick
von diesem Gestapo-Beamten, der telephonisch die Akten
Elfriede Kammbergers anforderte. "Wie sieht es im Osten
aus, Kamerad?" fragte er. "Die Akten werden gleich
kommen! Sind Sie schwer verwundet worden? Wann
werden wir die Bolschewik! erledigt haben?" 'Wir!’ dachte
Kammberger. 'Solche jungen Kerle brauchen wir draußen,
und so was sitzt hier in den Büros 'rum.' "Waren Sie lange
an der Front, Kamerad?" fragte der Beamte weiter, da er
keine Antwort erhalten hatte. "Sind Sie Flieger?" Kamm-
berger antwortete: "Uber England war ich. Auch über
137
Kreta. Und jetzt seit dem ersten Tag in Rußland.”
"Wunderbar!" rief der Gestapo-Beamte. "Und wofür haben
Sie das Eiserne bekommen?" "Für Kreta!" "Wunderbar!"
Bald brachte man eine Aktenmappe und legte sie auf den
Tisch. "So, jetzt wollen wir mal sehen, wie die Sache
aussieht!.." Der Gestapo-Beamte blätterte in den Akten.
Las, blickte kurz auf zu Kammberger, machte "Hm!", las
weiter, klappte die Mappe zu. "Hm! Böse Sache... Ihre Frau
hat eine große Dummheit begangen, Kamerad." "Was
denn?" fragte Kammberger ungeduldig. "Ihre Frau hat sich
volksfeindlich verhalten." "Ausgeschlossen!" rief Kamm-
berger, "wieso, was hat sie getan?" "Sie hat Ihnen einen
Brief geschrieben, der..." "Und?" fragte Kammberger.
"Hier, lesen Sie selbst!" Kammberger griff hastig nach dem
Brief. Ja, das war die Handschrift seiner Frau.
"Mein lieber Mann, nun ist’s schon über ein Jahr her,
daß wir uns nicht gesehen haben. Die letzten Bombarde-
ments waren grauenhaft. Wenn ich denke, so etwas hast du
nun schon fast zwei Jahre lang woanders angerichtet, dann
kann ich diesen Krieg und die, die ihn angezettelt haben,
nur verfluchen. Ich denke so manches Mal: Was geht uns
eigentlich dieser furchtbare Krieg an? Warum müssen so
viele Schuldlose gemordet werden? Karl, mein lieber Mann,
diesem Krieg muß man schnellsten ein Ende machen. Ihr
müßt ihm ein Ende machen, und ihr könntet es..."
Kammberger spürte einen dumpfen Druck im Kopf. Er
blickte auf, und der Beamte, der ihn unausgesetzt beob-
achtet hatte, fragte: "Na, was sagen Sie dazu?" "Ich... ich
versteh’... versteh’ meine Frau nicht!" "Das glaub’ ich
Ihnen. Aber Sie werden uns nun verstehn, daß wir Ihre
Frau in Schutzhaft nehmen mußten, nicht wahr?" "Wie?"
fragte Kammberger. "Nein, das versteh’ ich auch nicht.
Ich... Sie wissen, ich bin auf Urlaub, ich will mit meiner
Frau sprechen. Ich werde..." "Das geht leider nicht,
Kamerad", unterbrach ihn der Gestapo-Beamte. "Seh’n Sie,
da schrieb Ihre Frau: 'Mit vielen Leuten, die auch du gut
kennst, hab’ ich gesprochen, und alle sind meiner
Meinung!’ Ihre Frau will aber die Namen dieser Personen
138
nicht angeben.” "Sie soll die Leute angeben?" "Ja, natür-
lich, wir müssen doch wissen, wer diese Staatsfeinde sind!"
"Sie kann sie doch nicht anzeigen. Das wäre doch eine
Schmutzigkeit!" "Aber, Kamerad, nun versteh’ ich auch Sie
nicht. Sie..." "Nennen Sie mich gefälligst nicht Kamerad",
schrie Kammberger, "ich bin nicht Ihr Kamerad!" "Heute
sind wir alle Kameraden, Volksgenosse, und wenn..." "Sie
nicht!" brüllte Kammberger, dessen Blut sich an den
Schläfen staute. "Sie nicht! Gehn Sie an die Front, dann
sind Sie mein Kamerad." "Aber erlauben Sie mal, was fällt
Ihnen ein!" "Geben Sie mir meine Frau 'raus! Und zwar
sofort!" "Das ist nicht möglich!" "Ich verlange, daß meine
Frami sofort entlassen wird!" "Hören Sie mal, Sie haben
gar nichts zu verlangen, Sie werden sich vor allem
mäßigen, das verlange ich!" "Sie?" Kammberger hatte sich
erhoben. "Sie" wiederholte er, "Sie, Heimatkrieger?" "Wenn
Sie sich nicht vernünftig benehmen, lasse ich auch Sie
verhaften! Verstehen Sie? Fahren Sie lieber schneller an
die Front zurück!" "Was soll ich?" fragte Kammberger,
blutrot einlaufend. "An die Front zurückfahren!" wieder-
holte der Beamte. "Das sagen Sie, ein Heimatkrieger!"
"Noch ein Wort, und ich lasse Sie verhaften!" "Sie werden
keinen mehr verhaften! Sie nicht...!"
Drei Schüsse krachten. Der Gestapo-Beamte sprang auf,
griff sich an die Brust und fiel vor seinem Schreibtisch zu
Boden. Als Kammberger das Zimmer verlassen wollte, stieß
er auf zwei herbeilaufende Beamte. Er richtete mechanisch
seinen Revolver auf sie und drückte ab. Auf dem Korridor
gab er seinen letzten Schuß auf einen uniformierten SS-
Mann ab. Dem nächsten schleuderte er noch den Revolver
ins Gesicht, ehe er überwältigt und abgeführt werden
konnte.
139
DEUTSCH RUSSISCHES WÖRTERVERZEICHNIS
ABKÜRZUNGEN
Akk.
adj
adv
1
Gen.
[h]
m
n
pl
pron
pron indef
vt
Akkusativ
Adjektiv
Adverb
Conjunction (Konjunktion)
Dativ
Femininum
Genitiv
wird mit haben konj'ugiert
Masculinum
Neutrum
Plural
Pronomen
unbestimmtes Pronomen
Präposition
wird mit sein konjugiert
verbum intransitivem
verbum transitivum
BiiHiiTeJibHbiFi nanent
mms npHJiararejibHoe
iiapemie
COJO3
jiaTeJibUbifi naueffi
JKeHCKMÜ poji
pozmTe.fibHi>iH najieiK
cnpsraeTCfl c haben
MyHCCKOH pon
cpeÄHitw pon
MHojKecTBeuuoe qiicjio
MecToiiMeime
Heonpeaejieimoe MecioHMemie
npejuior
cnpsr aeTCfl c sein
HenepexojiHbiM rjiarorj
nepexojnibiH maioa
A
ab ot
-v und zu ot BpeMeim no epe-
Meim
abarbeiten vt orpaCaraBaTb
sich -x, n3HypaTb ceösi paöoTofi
abbiegen vi (o, o) [s] (vom Wege)
CBepuyTb
Abendmahl n -s, -e y>xiiu
abends adv eeqepoM
abenteuerlich npuK.nio'ieH'qecKiiü
abergläubig cyeBepuhifi
abfallen vi (fiel ab, abgefallen)
[s] oTnaaaTb
es fällt für jemand etwas ab
nepenaaaeT m.-ji. KOMy-ji.
abfinden, sich (mit) {Dat.) (a, u)
yjIOBJieTBOpilTIiCJI npMMH-
pSTbCJI C 4.-J1.
abfßhren vt otbojihtb; ynojinTb
abgeben vt (a, e) ornaBaTb
sich "v mit {Dat.) aamiMaTbcn
q.-ji.
abgehen vi (ging ab, abgegangen)
[s| otxouhtb, yxonriTb
abgenutzt n3noniennbiH, HCTep-
Tblfi (o KOBpe)
Abgrund m -(e)s, Abgründe npo-
nacTt, 6e3flna
Abhandlung / —, -en sd.: «wh-
rieniie
abhängen vi (i, a) aaBuceTb
ablaufen vi (te, au) [s] (das
Wasser) BWTeKarb; (die Zeit)
HCTCKaTB
ablegen vt (den Mantel) cmiMaib
ablesen vt (a, e) CIHTblBaTb
ablösen vt CMeiuiTb
abmalen vt cpuconbiBaTb
abnehmen vt (nahm ab, abgenom-
men) oTHHMaTb; xyjjeib
den Hut chhm3Tb niJiany
jem, etwas ~ öparb h.-ji. y
KOro-Ji.
abrechnen vt OTmicjisiTb, paccmi-
TblßaTBCfl
abreißen vt (riß ab, abgerissen)
OTpbIB2Tb
abschaffen vt yinmoHcaTb
abscheulich OTBpaTHTejibuo
Abschied m -(e)s, -e paccTaBaime,
npomamie
nehmen npoiuarbcn, paccra-
BaTBCfl
abschlagen vt (u, a) oTömsaTb, ot-
Kaaarb
eine Bitte oTKaaarb b
npocbße
abschließen vt (schloß ab, ab-
geschlossen) 3anHpaTt>; saKamin-
Eaib (paöOTy)
abschneiden vt (schnitt ab, ab-
geschnitten) (Brot, Weg) orpe-
33Tb
Abschnitt m -(e)s, -e orpeaoK,
yqacTOK
abschrecken vt sanyrriBaib, or-
TaaKiiBaTb
abschreiben vt (le, ie) crmcbiBaib,
iiepeniicbiBarb
abseits b ciopoHe
absenden vt (sandte ab, abge-
sandt) OTCblJiaTb
absichtlich naMepennbifi, napon-
Hblfi
absingen vt (a, u) 3d.: pacneßarb
absolvieren vt (Schule, Univer-
sität) ocaiiMUßaTL
abspannen vt onipsraTb, ocjiaö-
juiTb (itanpsoKeiine)
ich bin abgespannt h cmjibho
ycTa/i
abspielen vt (Platte) nponrptiBaTb
(miacTHHKy)
sich (Szene, Ereignisse) pa3bi-
ipblBaTbCH
abspringen vi (a, u) js] cnpbirn-
BSTb
Abstammung f —, -en nponcxow
jjeime
absteigen vi (ie, ie) [s] cxoamb,
cjiesaTb
Abstieg m -(e)s, -e cnycK
abtasten vt omynbiBarb
Abteilung f —, -en omen; oipsi;x
abtragen vt (u, a) (Kleider; Häu-
ser) iiananiHBaTb; chocmtb
abtreten vt (a, e) (Schuhe; Platz,
Recht) cranTbiBaTb; ycrynaTb
abwechseln vi CMemiTb(csi), qepe-
jXOBaTBC«
abwechselnd (iio)nepeMenHbm
abwenden vt (wendete ab, ab-
gewendet und wandte ab, ab-
gewandt) OTBOpaVHBaTbCIl, oT-
BOflUTb (B3Op)
sich OTBOpam-iBaTbcn
abwerfen vt (a, o) (Bomben, Flug-
blätter) cöpacbißaTb
abwickeln vt pasBOpamiBaib
Abzeichen n — 3HaK otjihmmh
abziehen vt, vi (zog ab, abgezo-
gen) [h, s] cuiiMaib (ujuinny);
yeantaTb
Achtung! BHBMamiel
Achtung / — yBarKemie
ade! npomafi!
Adel m -s nBopsmcTBO
ad(e)lig ÄßopmiCKufi
Adler in -s, — opeji
Adshare m -n, -n ajocapeu
ahnen vt npejmyBCTBOBaib
ähnlich noxorKHM, noAOÖHbifi
Ahnung f —, -en npe/myECTBiie
ich habe keine ~ s «e hmcio
npeacTaBJieHiia
ahnungslos mmero ne nojioape-
Baiomiiü
Akazie / —, -n aKamis
Alarm m -(e)s, -e Tpeeora
~ blasen TpyöMTb rpeßory
-v schlagen 6htb Tpenory
allerbest caMbifi ayuiuufi
allerhand Bemme, BceB03M0>KHbie
allerlei BcnKiie, bchkofo po/m
allgemein Bceoömim
allmählich nocreneniio
allzu adv cjuiuikom
als ob i<aK ßy/iTO
also cj HTaK, cjienoBaTejibHO
Alteingesessene m -11, -n crapoixu.fi
Alter n -s B03pac.T
altern vi crapeTb
ältlich noarnjiofi
Amtmann m -s, Amtmänner bo-
jiucthoü (yesÄHbiH) naHajibimK
Analphabet m -en, -en HerpawoT-
Hblfi
Anbau m -s pasBejiemie, paaneJibi-
Baime
anbetreffen vt (anbetraf, anbe-
troffen) KacaTbca
was ihn anbetrifft hto Kacaeica
140
anspruchsvoll TpeöoBareJibiibift
anstatt prp bmccto
an stecken vt npHKajibiBaTb; saiKii-
raTb (cbct)
ansteilen vt onpenejuiib (na
cjiyjnßy); naTBopurb (r.nynoCTH)
Anstellung f ~~, -en onpeAeAein-ie
(na cJiyiKüy); mbcto, aojijkhoctb
feste iiocTOHHHoe (iniaTHoe)
Meere
anstimmen vt (Lied) 3aneßaTb
anstreichen vt (i, i) OKpaiiiHBaib;
OTMeuaTb
Anstrengung / —, -en ycnAne
antik aHTimimift
Antlitz n -es, -e jihuo
antreffen vt (traf an, angetroffen)
Bcrpeuarb
antreten vi, vt (a, e) [s, h] ot-
npaBJuiibcsi; Hannnan»; cipoHibca
(öOSH-j
an vertrauen vt noBepsiTb
anwenden vt (wandte an, ange-
wandt und wendete an, ange-
wendet) npiiMeHHTß
anwesend npHcyTCTBytonmü
~ sein npucyTCTBOBaTb
Anwesende m, j -n, -n npucyr-
CTBywnmft, -an
Anzahl f — hiicao, KOAnuecTBo
anzeigen vt HSBeniaib, yKasbiBaib
anzünden vt (Lampe, Licht) aa-
Minra-rb
Apfel m -s, Äpfel höjioko
Arbeitslosigkeit / — öespaßornua
Argonaut in -en, -en Mtuß. apro-
naBT
Arm m -es, -e pywa
in die Arme fallen najjaib b o6t-
HTIISI
Ärmel tn -s, — pyuaß
Armut / öeÄHoerb
arretieren vt apecTOßaib
Art / —, -en bha, chocoö
Artikel m -s, — cratba
ärztlich BpaucöiihiH
Asche f neuen, 30Jia
Äschylos Scxhji (rpeu. ipaniK,
WHA B VI—V B. AO H. 3.)
Ast m -es, Äste cyK, bctei»
Atem m -s Abixanue
holen nepeAOXuyib (nepeBe-
CTH Ayx)
atemlos sanuxaBiinicb, saiaHB nur
ero
Anblick m -s, -e B3r.na.ri; apc.niime
anblicken vt B3rAHHyTb Ha kofo-ji.
anbrüllen vt peßeTb, opa-rb Ha
anders adv miaue
anderthalb noATOpa
aneignen, sich ycBaußaTb, npn-
CBanBaib ceöe
anerkennen vt (erkannte an, an-
erkannt) npM3H3B3Tb
anfliegen vt (o, o) coBepniarb na-
jict na ...
Anforderung f —, -en Tpeöoßainie
anfreunden, sich noApyiKUTbcs
anführen vt npnßOAHTb (npHHepbi)
Angabe f —, -n yKaaamie, o&b-
HB-neime; CBeaenHH, naiiHbie
Angeber m -s, — aoi-iocumk
angehen vi, vt (ging an, angegan-
gen) [s] Kaca-rbca; iiauimaTbcs
(o rearpe, iHKtxne)
angehören vi ripiiHaAaeiKaTb k. ..
Angehörige m, f -n, -n poACTßeu-
hhk (-nija)
Angehöriger eines Staates rpa>K-
jiaHviH k.-ji. rocyaapcTBa
Angeklagte m -n, -n oßiiiuiueMbifi
Angelegenheit f —, -en ae.no
Angesicht n -(e)s, -er jihuo
Angestellte m -n, -n caysrauuifi
angestrengt HanpsoKemio
angreifen vt (griff an, angegrif-
fen) Hanaaaib, aiaKOBaib
Angriff m -(e)s, -e Hanaaemie,
araKa
Angst f —, Ängste crpax
-v. haben öostbch
angst sein (um) öosiTbcn sa k.-ji.
ängstigen vt nyraTb
ängstlich 6o»3Jiwßb!M
anhalten vt (ie, a) (Wagen; Atem)
sanepjKiiBaTb; 3aTanTb (Abixa-
Hue)
Anhang m -(e)s, Anhänge npn.no-
ffiern-se
Anhöhe f —, -n Bo3BbinieHnocTb
anhören vt cnyoiarb
anklagen vt oöbhhjitb
ankommen vi (kam an, angekom-
men) [s] npiiesJKaib
es kommt darauf an bto sami-
CHT OT . . .
Ankömmling in -s, -e npiimeAeu,
(BHOBb) npHÖWBIHHÜ
Ankunft f — npußbiTne, npnean
anlächeln vt yjibiÖHyrbcn KOMy-Ji.
Anlage f —, -n coopynreime
anlegen vt 3aKAaabißaTb; npoKJia-
jiLiBarb; BCKHjibißaTb (py>«be)
Anregung / —, -en HHUUHaTima
anrflcken vi [s] npnß.'iuHmbcn,
nacTynaTb
anrufen vt (rief an, angerufen)
BbisbinaTb (no Teae^ony); okah-
K3Tb
Anschaffung f —, -en npnoßpeTe-
inie
Anschauung / —, -en Boaspeiine
anscheinend mhhmhü, noßHjtuMOMy
ansehen vt (a, e) (Bilder, Vorstel-
lungen) CMorpeTb, r-iHJieTb na...
ansehen, sich (a, e) cMOTpeib APyr
na jipyra
ansetzen vt npucTaBAHTb; riojmo-
CHTb
Ansicht / —, -en bscasia, Miieime
meiner nach no Moewy (Miie-
hmio)
Aufführung / —, -en npeACTaBAe-
mie (mearnp.)
Aufgabe f —, -n Bauaqa, saAanne
aufgeben vt (a, e) (etwas zum
Lernen; ein Telegramm; den
Dienst) saASBaru; oauaTb; oc-
T3BA«Tb (CJiyiKÖy)
aufgehen vi (ging alif, aufgegan-
gen) [sj (Sonne; Augen) bocxo-
AHTb (COJIHUe); OTKpHBaTbCa
(r-ma)
jetzt sind mir die Augen auf-
gegangen Tenepb mhc bcö cia-
AO ilCHO, y MeHH OTKpblJlUCb
171333
aufgeklärt npocBemewubifi
aufgesessen! no köhhm!
Aufguß tn Aufgusses, Aufgüsse
H3CT0H (Mail)
aufhängen vt Bema-Tb
aufhören vi nepecraBaTb, npeKpa-
inaTb
Aufklärung f -en BbiacHemie,
npoCBemeime
auflachen vi pacCMeaTbca, paexo-
XOTalbCH
Auflage f —, -n H3AaHHe, Tupa>i<
auflehnen, sich o6jioK3linBa'CbCa
sich gegen etw. -v. Bocc-raBaib
IIpOTHB
auflodern vi BCnbiximarb, pasro-
pHTbCfl
aufmarschieren vi [s] pa3Bepii>i-
B3TbCa, COCpeAOTOHHBaTbCH (o
BOHCKax)
aufmerksam BHiiMaiejibnbrii
auf etw. ~ machen oöpamaTb
BHHM3Hlie na m-A.
aufmuntern vt (Akk.) rioAöaApn-
B3Tb, OßOAPSTb
Aufnahme f —, -n npneM
aufnelimen vt (nahm auf, auf-
genommen) (Schüler in die
Schule) npuHiiMaib
die Spur ~ HanaCTb Ha cneA
es mit jemand ~ Mepsn-bcsi
(ciIAaMll) c KeM.-A., C0CTA3aibCH c
KeM.-A.
aufpassen vi öbiTb BiniMaTeAbiibiM
aufpflanzen vt Haca>KHBarb, npn-
MblKaTB (O IHTBIKe)
aufräumen .vt yönpaTB KOMiia-ry
~ mit (Dat.) AHKBiiAiipOBaTb,
OHHlUaTb OT .. ., yßnpaTb
xanne
Äther m -s atjmp
atmen vi AßmiaTß
Attribut n -(e)s, -e onpeAeAemie
(ZpaMM.)
auf und ab gehen vi [s] xoahtb
B33A H BIiepeA
Aufbau m -s cipoiiTeAbCTBo
aufbauen, sich crpoiiTbca
aufblicken vi noAmiTb B3op, no-
CMOTpeTb Bßepx
aufblühen vi [s] paciiBeiaTb
Aufbruch m -(e)s (zur Jagd)
0Ti>e3A (na oxoTy); (der Trup-
pen) BHCTynAeHne (bohck)
Auferstehung f — BOCKpecenne
(M3 MepTBblX)
auffällig nopasHTeAbHHM, 6po-
CajOimiHCS B rA333
aufflammen vi [s] BocnAaMemiTbcsi
auffliegen vi (o, o) [s] B3AeTaib
aufführen vt bosboahtb, cTasuTb;
HcnoAHsiTb (na cgene)
aufrauschen vt saineAec-reTb
aufregen, sich B03Öy>KAaTbcji, boa-
HOB3TbCfl
aufreißen vt (riß auf, aufgerissen)
paapbmaTb, pacnaximarb
aufrichtig OTKpoBeuHbift
aufrufen vt (ie, u) DhiaHBaTb,
npH3bIB3Tb
aufschreien vi (ie, ie) BCKpiiKUBaTb
Aufschwung m -(e)s, Aufschwünge
B3AÖT, nOA'beM
Aufsehen n -s (erregen) BiiHMaHiie
(BOSÖyiKAaTb)
aufsetzen vt (Hut) HaAenaib
aufspielen vi (Sturm) pasbii pbrnaTbCfl
Aufstand m -(e)s, Aufstände boc-
craHHe
aufstehen vi (stand auf, aufge-
standen) [s] BCTaßaTb
aufsteigen vi (ie, ie) [s] (Sonne,
Nebel, aufs Pferd) noAiiHMaTbca;
caAMTbcn
aufstellen vt (eine Abteilung, ein
141
ausgraben vt (u, a) BbiKanbiBaTb
ausgucken vi BbirjiHÄHBarb
sich die Augen -x, nach (Dat.)
HporjmjieTb r/iasa
aushalten vt (ie, a) ßi.i^epxmisaTb
auskommen vi (kam aus, ausge-
kommen) [s] OÖXOÄHTbCfl
Auskunft / —, Auskünfte cnpanua
Ausland n -(e)s aarpainnja
Ausländer m -s, — imocTpaneu
ausländisch sarpaiiiimibifi
auslöschen vt raciiTb, TyiniiTb
ausmessen vt (maß aus, ausge-
messen) H3MepsiTb
ausnehmend ncKJiionnTeJibHbtfi
aus nützen vt ncnojibsoBaTb
auspfeifen vt (pfiff aus, aus-
gepfiffen) OCBUCTblBaTb
ausruhen vi oiÄbixart,
Ausrüstung / —, -en oöopynoßa-
i-ine
ausschließen vt (schloß aus, aus-
geschlossen) IICKJlIO'iaTb
nicht ausgeschlossen ne uckjijo-
neiio
ausschließlich iicKJiionHTeJibHo
ausschneiden vt (schnitt aus, aus-
geschnitten) Bbipe33Tb
ausschütten vt (Spott) ocwnaib
(i-iacMeuiKaMn)
aussehen vt (a, e) BbirJinneTb
Außenwelt f —- BiieinniiH Mnp
außer prp Kpowe
außerdem adv Kpowe Toro
Äußere n ~n BneniHiifi bhä
außerhalb prp Bue
äußern vt (Meinung) BbipaiuaTb
(Miienne)
außerordentlich HCKJiioMHTaubHHfi,
npe3BbmaHHfaiß
äußerst Kpaime
aufs äußerste Kpafme, npesBbi-
naäno
außerstande ne b coctohhum
ausspannen vt pacnpsrarb
Aussprache f —-n npon3iiomeiine
aussprechen vt (a, o) npoM3iiocirn.
aussprechen, sich (a, o) über
{Akk.) BbicKasaibcs o
Ausspruch in -(e)s, Aussprüche
jispc'ieinte
ausstatten vt oöopyuoBaTb
ausstehen vt (stand aus, ausge-
standen) nepenociiTb, BbiHociiTb
aussteigen vi (ie, ie) [s] (aus dem
Wagen) BHxojniTb
aussterben vi (a, o) [s] BbiMiipaTb
ausstoßen vt (ie, o) BbiTajiKHBaib;
MCnyCTHTb (B3JIOX)
ausstrecken vt npoTuruijaTb; pac-
npocTpaiiflTb
austauschen vt oÖMemjBaTb, oöwe-
UHBaTbCfl
austeilen vt pasjaBaTi,
austreiben vt (ie, ie) BbiroHHTb
Ausweg m -(e)s, -e BblXOfl
ausweichen vi (i, i) [s] ycTynaTb
nopory, CBOpammaTb c nyTii
ausweichend yKJioiiUHBO
ausweiden vt noTpowiiTb
ausweisen vt (ie, ie) iisroHSTb
aus werfen vt (a, o) BbiöpacbiBaTb
auswirken vt BbixjionoTaTb
Sich -x. BJIHflTb
Auszeichnung f —, -en OTjnmne,
i-iarpajja
ausziehen vi (zog aus, ausgezo-
gen) fsl ßbiexarb
Regiment) BbicrpanBaTb
aufstellen, sich ciaHOBHibcn
Aufstellung / — ycTanoBKa
-x. nehmen bctste b nosy
aufsuchen vt OTbiCKnnaTb
auftauchen vi [s] ßbii-ibipHyTb;
noflBJiHTbCfl (Buesanno)
Auftrag m -(e)s, Aufträge nopy-
qeuHe, aaKaa; npiiKaa
auftreten (a, e) [s] (in einer Ver-
sammlung) ßbiciynaib
auftun vt (tat auf, aufgetan)
OTKpblBaTb, paCKpHBÜTb
auf und nieder (gehen) b33a u
isnepeu (xohhtb)
aufwärts adv ßßepx, Haeepx
aufweisen vt (ie, ie) nonaabiBaib,
npejrbflBJlflTb
aufzählen vt nepeunauiTb
aufzeichnen vt uanepTnib; sann-
caTb (na nnaCTHHKy)
Auge n -s, -n rjiaa
ein besonderes haben auf...
ocoöeriHO cjieflMTb aa q.-ji.
Augenblick m -(e)s, -e momcht
augenfällig oneßnmibiH, ßpocaio-
miificsi b nnasa
augenleidend 6ojimio1) rjiaaaMH
Augenmerk n -(e)s npnsuaK
sein 'x, richten auf (Akk.)
oßpamaTb BHHManue na ,.,
ausarbeiten vt BbipaßaTHBaTb,
paspaöaTHBaTb
ausbeuten vt uoöbiBaTb, üKCiuiya-
TlipOBaTb
Ausbildung f—oÖpaaoBarme, o6y-
nei-me
ausbrechen vi (a, o) [s] (Krieg,
Revolution) BoainiKaTb, Bcnwxu-
B3Tb
in Tränen -x. pacnjiaKaibca
ausbreiten vt (eine Karte, eine
Zeitung) pasBepuyTb, paccie-
JlMTb, pa3.nOM<MTb
ausbreiten, sich pacnpocTpamiTbCfl
Ausdruck m -(e)s, Ausdrücke bm-
paweHne
ausdrücken vt BbipawaTb
ausdrucksvoll ßbipasHTejibHwft
auseinandergehen vi (ging ausein-
ander, auseinandergegangen)is]
paCXOJJHTbCfl
auseinanderlegen vt pacKJiaflHBaTb
auseinandernehmen vt (nahm aus-
einander, auseinandergenom-
men) pasmiMaTb, pasönpaTb
auseinanderschieben vt (schob
auseinander, auseinanderge-
schoben) paajiBwraib
auseinandertreiben vt (ie, ie) paa-
rOHBTb
Ausflug m -(e)s, Ausflüge npo-
ryjiira (sa ropoji), si<ci<ypcnn
ausführen vt Bbinojn-niTb
ausführlich no/ipoßiibiä
ausfüllen vt (ein Formular, einen
Fragebogen) sanojinnTb (anicery)
Ausgabe f —, -n pacxon
Ausgang m -s, Ausgänge bhxob
ausgeben vt (gab aus, aus gegeben)
(Geld) pacxonoBaTb
ausgedehnt paciHnyrbiii
in ausgedehntem Mafle unipoKo,
b boJibnioM KojiimecTße
ausgedient oTCJiyiKUBimiü (cboü
cpoK cayiKÖbi)
ausgesprochen HpKO BiipaweiiHbiä
ausgezeichnet otjihuhhII
Auszug m -(e)s, Auszüge ßbiuepiK-
ßa (m3 CTaTbii, npoH3BeneHHfl)
B
backen vt (buk, gebacken und
backte, gebackt) nenb
Bad n -es, Bäder Kynanbe; Kypopr
bahnen vt (einen Weg) npOKJiauBi-
b3tb (jjopory)
Bahnhof tn -s, -höfe boiosji
Bahnsteig m -(e)s, -e njiaTiJiopMa,
neppon
Bajonett n -(e)s, -e iiithk
bald adv esopo (o ßpeweHH)
so 'x< als möglich Kau moikho
ci<opee
bald... bald... to. ,. to. ..
ballen vt okhm;iti> (b KyjiaK)
Balustrade f —, -n 6ajnocTpa.ua,
nepnJia
Bambusrohr n ~(e)s, -e öaMßyK
Band m -es, Bände tom
Band n -(e)s, Bänder ueicra
bang(e) ßonajiHBbm, poöKiift
~ sein CoHTbcs
barbarisch BapBapcKiih
Bart m -es Bärte 6opo.ua
Baßstimme / —, -n 6ac (fojioc)
Bauch tn -es, Bäuche ikiibot
Bauer m -s kjih -n, pl -n Kpe-
CTbHHHH
baumstark äk»khh, cujibnbift
Baumwolle / — xjiohok
Bautätigkeit f — CTpoiiTejibnan
ÄesrejIbHOCTb, CTpOHTeJlbCTBO
Bauwerk n -(e)s, -e scanne, coopy-
wenne
Beamte tn -n, -n hhhobhmk
Beamtenschaft f — qiniOßnimeCTBO
beängstigend 6on3JiMBbiti, CTpaina-
niMMcn
beantragen vt npejuiaraTb
beauftragen vt jem. (Akk.) mit
(Dat.) nopynaTb Kowy-Ji. m.-ji.
beben vi uponOTb
Becher tn -s, — Ky6oK
bedauern vt coaraxerb
bedecken vt noKpHBaib
bedeuten vt oanaqaTb; oöbacHHTb
(Majioynomp.)
bedeutend snamiTejibiibiii; ßbiaaro-
miiiicii
Bedeutung / —, -en sHanenne
bedeutungsvoll Miioro-jnamrrejib-
iibii'i, iiMeioimih 6ojibinoe 3iiane-
Hiie
Bedingung f —, -en ycjioBiie
bedrückt nojjaBJieHHbifi
Bedürfnis n -ses, -se HauoönocTb,
noTpeönocTb
beenden vt (Arbeit, Schule) koh-
naTb, OKaimuBaTb
beendigen vt (Arbeit) kohlte
befassen, sich mit (Dat.) 3ann-
MaTbcn n.-Ji.
Befehl m -(e)s, -e npincas
zu -x. I cjiyniaio!
befehlen vt {&, o) npHxasHBaTb
befestigen vt npiiKpenjinTb, yupe-
HJIHTb
befinden, sich (a, u) Haxo^iiTbCß
befreien vt ocB06on<uaTb
Befreiung / — ocßo6owueHiie
befreundet jupyiKecTBeiiHbiß
er ist mit mir ~ oh b npy>K6e
co MHOÜ
142
Bequemlichkeit f—, -en yaoöciBo
berauben vt jmuiaib k.-ji.
bereden vt yöenmaTb, yroBopHTb
bereichern vt oßoramaTb
bereits adv yn<e
Bereitschaft f—roroBnocTb
bereitstellen vt npnrotoBJiHTb
Bergarbeiter m -s, — ropnopaöo-
hhh, ropmiK
Bergzone f —, -n ropnaji 3ona
Bericht m -(e)s, -e ot’iöt, aokaba
~ erstatten jiejtaTb aokasa
berichten vt cooömaTb
Berichtiger tn -s, — 3d.: HacTaBii-
Tejib
berücksichtigen vt ymiTHBaTb
Beruf m -s, -e npo^eccH«
beruhigen vt ycnoKaiiBaTb
berühmt 3naMemiTbifi
berühren vt KacaTtca, TporaTb
besäen vt aaceBaTb
Besatzung / —, -en (eines Schif-
fes, eines Flugzeugs) aminanc
beschaffen HMeiomufi Te m nm>ie
CBoficTBa, KanecTBa
beschäftigen, sich (mit) aamiMarb-
cfl neM-n.
beschämt cKOHcpyKeHHbiii, npHCTbi-
wemiwft
Bescheid m -es, -e otbct, penie-
Hiie; umfwpMamifl
~ geben narb otbct
~ sagen yBCAOMHit
beschießen vt (beschoß, beschos-
sen) OÖCTpeJIHBaTb
beschließen vt (beschloß, beschlos-
sen) pernaTb, nocTanoBJi$iTb
besetzen vt (eine Stadt, einen
Platz) saHHMaTb
besitzen vt (besaß, besessen) 06-
jiaxaib
besitzend HMymnü
Besitzer tn -s,— BJiafleJieq
besonnen paccyjmTejibHbift
Bestand tn -es, Bestände noro-
jtOBbe (CKOTa)
bestätigen vt yAOCTOBepan,
Bestreben n -s CTpeMJieHne
Besuch m -s, -e busmt; foctm
betasten vt omynbieaTb
beteiligen, sich npmmMaTb yqa-
CTne b...
beten vt mojiutlch
betrachten vt paccMaTpimaTb
beträchtlich auanuTeJibubiü
betragen vi (u, a) C0CT3BJIRTB (O
HHCJie, cyMMe)
betreffen vt (betraf, betroffen)
KaCaTbCH
betreten vt (a, e) (ein Zimmer)
boüth b...
Betrieb m -(e)s, -e nponsBO/icTBo
betrübt nenajitHMH, rpycTHbiü
Betstunde f —, -n «iac mojihtbh
beugenj sich rayibcn
beurteilen vt cyjjiiTb o...
Bevölkerung f—, -en Hace-nemie
bevor npeatne new
bevorstehen vi (stand bevor, be-
vorgestanden) IipeaCTOHTb
bewaffnen vt Boopyrnari,
bewahren vt coxpamiTb
bewähren vt (seine Kunst) onpan-
ßbiBaTb, ÄOKaabiBaTb
bewegen, sich /muraTbcn
beweglich noxBiimibiii
bewegt B3B0j[H0BaHHbifi
Bewegung f —, -en ABHWteime
befriedigend yjjOBJieTBopHTejibHbifi
befriedigt sein öuiTb yAOBJieTBO-
peHHblM
begabt ciiocoöhhü
Begabte m -n, -n cnocoöiibii!
begeben, sich (a, e) OTtipaBASTbca
begegnen vi [s] {Dat.) BCTpenait.
Begegnung / —, -en BCTpeua
begeistern vt BooAymeBJiATb, boc-
xiimaTb
Begeisterung f —, »en BocyiymeB-
jieniie, Bocropr
Beginn m -s na^ano
beginnen vl, vt (a, o) HammaTbCs;
Hannuafb
begleiten vt conpoBOHfxaTb
Begleiter tn -s, — npOBOJKaibiii,
cnyTHHK
begreifen vt (begriff, begriffen)
noHHMarb
begrenzt OTpaiiHHeHUbifi
Begründer m -s, — ochoboiiojiojk-
HHK, OCHOBaTeJlb
begrüßen vt npiiBeTCTBOBarb
behagen vi HpaBHTbca
behalten vt (ie, a) yAepataTb, co-
XpaHIITB, aanOMHHTb
den Hut auf dem Kopf ~ He
cHHTb nuiJiny
Behälter tn -s, — cocya, pesep-
Byap
behende npoBopHbiü, pacToponnufi
beherrschen vt BJiaAeTb
Behörde f —, -n yqpeHCAeHne, Be-
AOMCTBO
beidrehen vi noBopasiiBaTB
Beifall m -s onoßpenne, aruiojiHC-
MeHTM
beimessen vt (maß bei, beigemes-
sen) npiuaBaTb (3Haqemie)
beinahe adv iiohth, nyrb jih He
Beinkleider pl öpioKii, uiraHbi
beisammensitzen vi (saß beisam-
men, beisammengesessen) ch-
jieTb flpyr nojuie Apyra
beiseite adv b CTopon’y, b cropone
bekannt u3boc.thwh
sich machen 3iiaKOMiiTLCsi
Bekannte in -n, -n 3HaK0Mbiü
Bekanntschaft f —, -en snaKOM-
CTBO
bekennen vi (bekannte, bekannt)
npH3H3BaTbCH B. . .
bekleiden vt oaeBarb, oßyBaTt; 3a-
HHMaTb .UOJIlKHOCTb
bekümmert osaCoieiiiibiH
belagern vt ocaffiaaTb
Belagerungskorps n —, — ocag-
Hbiß Kopnyc
belebt OHtHBJieuHbift
belegen vt yimanbiBarb, aaßpacbi-
Baib
beleidigen vt ocKopöjinTb
beleuchten vt ocßemaTb
beliebt juoÖHMbifl
wenn es euch ecjin Bau
yroftno
belohnen vt narpaiKAaTb
bemalt pacKpamemibiß
bemühen, sich crapaTbcn, upmia-
raTt ycnjiHH
benachbart cocejmuft
benutzen vt ynoTpeßAHTb
beobachten vt HaßjnonaTb
Beobachtung f —, -en naÖJiio/ie-
mie
bepflanzen vt o6ca?KiiBaTb
bequem yiioßiibiii
in setzen hphboahtb b jibm-
n<eHHe
bewilligen vt oTnycnaTb, accnrHo-
B3Tb (cyMMbl, KpeflHTbl)
bewohnen vi (ein Zimmer) »kute b
Bewohner tn -s, — »HTejib
Bewunderung f — yjmBJieuHe
bewußtlos 6e3 coanannfl
bezahlen vt ruiaTHTb, yiiflasHBaTb
Bezahlung f — yruiaTa
bezaubern vt oqapoBbißaTb
bezeichnen vt oCosnanaTb, uasbi-
B3Tb
Bezirk m -(e)s, -e OKpyr
biegsam rnÖKnfi
Bier n -(e)s, -e umso
bieten vt (o, o) npejviaraTb
einen guten Tag ~ nojKe^aTb
floßporo SAOpOBaTbCH
Bild n -es, -er Kaprnna
im Bilde sein 6htb b Kypce
bilden vt oßpaaoBbiBaTb
sich ~ noJiyqaTb o6pa3Oßanne;
oßpaaoBaTbca
Bildung f — oßpasoBanne
billig ÄeuiöBbiii
billigen vt oßoßpflTb
binden vt (a, u) npnB83biBaTb,
CBfl3HB3Tb
Bindung /—, -en CBflSbiBanne
(cjiob)
Binnenhafen m -s, Binnenhäfen
BHyTpeHHHH raBaHb {ßoJtbtueti
lactnbK) peHHaa)
Birnbaumholz n -es, -hölzer rpy-
uießoe aepeBO
bisherig cyiuecTBOBaBiimii ao chx
nop
bißchen (ein bißchen) hcmhoto,
HyTOmcy
bisweilen adv imorjia, iiopoii
Bitte /—, -n npocböa
bitten vt (bat, gebeten) npocHTb
bitter ropfaKim
blasen vt (ie, a) jjyTb
Alarm ~ 6uTb TpeBory
blaß öjienHbiM
blättern vi jn-iCTait, uepenncTbi-
B3Tb
Blei n -(e)s, ~e CBnuen
bleiben vi (ie, ie) [s] ocraBaTbCs
bleich ÖJiejiHbiH
Blick m -(e)s, -e B3rjiHn, B3op
blicken vi rjimieTb
blinken vt CBepxaTb, Mepuaib
blinzeln vi MiiraTb, Mopraib
Blitz tn -es, -e mojihhh
blitzen vi CBepKäTb
es blitzt mojihbh CBepnaeT
blitzschnell mojihhchocho, mhtom
Blödheit /—, -en TynoyMHe
rjiynocTb
bloß adj rojibift, uenoKpHTHÜ
bloß adv TOJibKO, Jirnub
blühen vi ubgcth
Blut n -es KpoBb
Blüte f—, -n hbct (HneTemie)
npoimeTaHne
bluten vi kpobotouhts
Blütendampf m -es (zzoam.) apo-
MaT imeroB
Boden m -s, Böden iioji, 36mjih;
qepnaKj jjho
BOgen m -s,— jjhct (öyMam)
Bomber m -s — öoMöapAHpoB-
in,HK
Born m -(e)s, -e HCTOHHHK
bÖSe 3JIOH
143
Brand m -es, Brände nomap
Braten m -s,— »apKöe
brauchen vt ynoTpeßjuiTb; nym-
JiaTbCfl b. ,.
brausen vi öyineBaTb, muneTb
Braut f—, Bräute neBecra
Bräutigam m -s, -e jkchhx
brechen vt (a, o) jiOMaTb’, cpw-
BaTb (hbctok); paapHBaTbCfl (o
cepmje)
brennen vi (brannte, gebrannt)
ropeTb
Brief m -es, -e nucbMO
Brille f—, -n. omkii
bringen vt (brachte, gebracht)
npHHOCMTb, JlOCiaBJIHTb; JJOBO-
JIMTb
jem. um etwas -x, juimaTb k.-ji.
v.-ji.
Brot u -es, -e xjieö
Brücke f—, -n moct
brüllen vi pbinaTb
brummen vi Bop’iaTb
Brust f — rpyjjb
Brut f — BbiBojjOK, OTpojjbe
Buchdruckerkunst f—ucKyccTBO
KHnroneqaTaHMfl
Bücherei /—, -en önßjiiioTeKa,
KHiiroxpaHHjiiime
Büchse f—, -n /KecTsiHKa; pyume
Buchstabe m -n, -n ßyKBa
buchstäblich ßyKBajibiio
bücken, sich HarnöaTbCfl
Bühne f—, -n cijena, nojjMOCTKu
Bund m -es, Bünde coioa
bunt necTpbiß
Burg f—, -en bsmok
Bürger m -s, — rpaffijjamm
bürgerlich rpajKjjaHCKnß, 6ypa<ya3-
Hbift, MemancKHÜ
Bürgermeister m -s, — öypro-
MHCTp
Bürgertum n -s rpajKflaHCTBO
Bürgschaft f—nopy’iiiTejibCTBO,
nopyKa
Bursche m -n, -n MajibHHK, na-
peub
Busch in -es, Büsche KycT, Ky-
CTapHHK
c
ca., cirka (zirka) okojjo, iiouth
Chartist m -en, -en lapTHCT
chilenisch mhjihhckmü
Chinese in -n,-n KiiTaeu
chinesisch KiiTaftcKHÜ
christlich xpncTiiaHCKnfi
D
dabei adv npu stom
dadurch adv ßjiaroflapa STOMy
dafür adv 3a aro; 3axo; juih roro
dagegen adv HanpoTiiB, naoßopoT,
B HpOTHBOHOJlOIKHOCTb STOMy
daher ottofo, noxoMy, noaioMy
daherkommen vi (kam daher,
dahergekommen) [s] häth, Map-
UIHpOBaib
dahin adv Ty.ua
bis ~~ jjo Tex nop
dahinfließen vi (floß dahin, dahin-
geflossen) [s] npcrreKaTb, tctb
dahingehen vi (ging dahin, dahin-
gegangen) [sj yxojinTb, npoxo-
jiiiTB, npoieiBiTb
damalig TorjjaniHHÖ
damals adv Torna (b to Bpevift)
damit cj uToßbi
dämmern pacCBeraTb; cMepicaTbcsi
es dämmert paccBeTaex; cwep-
KaeTCfl
Dampf m -s, Dämpfe nap; jibiM
Dampferverkehr m -s napoxojjnoe
cooßmeHue
danach adv nocae axoro
dankbar ßjiarojjapHbift
danken vi ÖJiarojjapuTb
dann adv Torjja, 33TeM
daran adv 06 stom
darauf adv na tom; ua sto, rrocjie
stoi'o
darben vi Tepneib Hyncjjy, 6e/i-
CTBOBaTb
darreichen vt iiojjhochtb, nojjaBaTb
Darstellung f —, -en HBoßpaacemie
darüber adv najj bthm, CBepxy,
CBbIHie
darum cj noaTowy
darunter adv cpejjii mix
Dasein n -s cymecTBOBainie
dastehen vi (stand da, dagestan-
den) [h, S] CTOHTb TyT, T3M
dauern vi npojjojoKaTbCH
davon adv 06 btom, o tom
davonschreiten vi (schritt davon,
davongeschritten) [s] yjjaMTbCH
davontragen vt ynocuTb
den Sieg x. über (Akk.) ojjep-
)KaTb noöe/jy najj...
dazu adv juib roro, jjjih aroro
dazwischenrufen vt (ie, u) boc-
KJIHKHyTb (BMeUlHBaHCb b pa3-
roßop)
Decke / —, -n noxpoB; iiotojiok
decken vt noKpbißaTb, yKpbißaTb,
3aKpbiBaTb, naKpMBaTb (na ctoji)
Deckung /—, -en npnKpbiTiie
"v. nehmen yupHTbcji
dehnen, sich TsmyibCH
demütigend yHMSHTejibHbin
denken vi, vt (dachte, gedacht)
flyM3Tb
Denkmal n -s, Denkmäler nauar-
HIIK
denn cj iiOTOMy mto, Tau ace
dennoch cj Bce-xaKii, ojjnaKo
derart adv nojjoöHbiü, taKofi
derartig no/ioöiibiß
derjenige pron tot
derselbe pron tot (>i<e) caMbifi
deshalb cj nosTowy
Destillation f—, -en neperonKa
deswegen adv noaTowy, BBiijiy
axoro
deuten vt oöiacuaTb, ncTOJiKOBbi-
B3Tb
deutlich schmh
d. h. = das heißt ro-ecTb, t. e.
diamantenbesät ycbinaiiHbifi ajiMa-
saMii
dicht rycTou, enJiOTHyro
'x, am Meer y caMoro Mopa
dichten vt commaTb cthxh
Dichter m -s,— hobt
dichterisch noaTimecKim
Dichtung /—, -en ciuxoiBopeHiie,
noaMa
dick TOJICTblH
Dieb m -es, -e Bop
dienen vi caymiiTb
Diener m -s, — cayra, jiaKefi
Dienst m -es, -e cayiKöa, ycjlyra
in den 'x. stellen nocxaBUTb na
CJiyiKöy, npejjocTaBJiHTb
dies = dieses
diesmal adv na stot paa
Ding n -es, -e jje.no, Benjb
direkt npsiMo, nenocpejjcTBeHHO
Disputation / —, -en jjucnyT
doch cj und adv >Ke, Bee nee, ojjnaKo
dokumentieren vt sacBUjjeTejib-
CTBOBaTb
donnern vi rpeMeTb
doppelt JJBOHHOH
-x. soviel BjiBoe ßojibine
dorthin adv Tyjja
dortig TaMOinnnft
Drache m -n, -n jjpaKon
Dramatiker m -s, — jjpaMaxypr
Drang m -es nanop
Sturm und 'x. 6ypa h naTucK
drängen vt TecnnTb
sich 'x. npoTajiKHBaTbca
draußen adv cnapyiKM, na jjBope
dreifach Tpoftnofi, BTpoe
dreinschauen = dareinschauen ras-
JjeTb, CMOTpeTb
dreißigjährig TpnAJjaTmieTHnß
driften vi jjpeß<i)OBaTb
drin (darin) adv b (b)tom, t3m
BHyTpM
dringen vi (a, u) [s] irponiii<aTb
dringend HacTOHHHBO, cnemuo
drittens n-TpcTbiix
drohen vi yrpo>KaTb
drohend yrpom’aromnii
dröhnen vi ryjieTb, pacKaTbiBaTtcsi
(o rpowe)
Druck m -es zjaBJienne; mer; nena-
Tanne
drucken vt nenaxaTb
drücken (auf) vt jjannTb, npmKii-
m3tb (k); noiKiiMaTb (pyxn)
Drucker m -s, — ne*iaTHMK
Druckerei f -en Timorpacfinsi
Duft m -es, Düfte 3anax, öjiaro-
yxanne
duften vi naxnyTb, ßjiaroyxaTb
dumm rjiynbiü
Dummerchen n -s, — rjiynbiü, rjiy-
HbllU
Dummheit f —, -en raynocTb
dumpf rjiyxoß, jjymnbift
Dünkel m -s caMOMHeune
Dunkelheit f — TeMHOTa
dunkeln vi TeMiiexb
im Dunkeln BnoTbMax
es dunkelt CMepKaeTC«
dünken, sich BOOöpajKaTb
es dünkt mich Mue wiceTcn
dünn tohkmH
durchaus adv otihojjf. ne
durchblutet oKpoBaBJieHHbiü
durchbohren vt npocBepannaTB;
IipoH3HTb (B3rjIHJJ0M)
durchführen vt npoBonnTb
Durchführung f — npoBejjeHne
Durchlaucht f — CBeiJiocTb (khh-
JKeCKMÜ TMTyjl)
seine ~ ero CBeTJiocTb
durchmachen vt npojjeabiBaTb
Durchmesser m -s, — unaMeTp
durchqueren vt nepeceKatb
durchschmuggeln vt npoTacKUBaTb
KOHTpaÖaHJlOH
durchschnittlich b cpejjueM
Durchschnitts- cpeumiß (b cjiow-
Hbix cymecTBMTejibHbix)
durchsehen vt (a, e) npocuaTpiiBaTb
durchströmen vt npoTeKatb
durchsuchen vt oöwcKUBaTb
Dutzend n -s, -e juoHcuna
144
E
eben Kan pa3, hmchho
-v> erst TOJIbKO HTO
ebenfalls adv raiowe, paBHHM 06-
paaoM
ebenso adv (to'iiio) TaK ace
ebensolcher touho TaKofi we
ebensowenig adv b TaKoft >se wa-
jioh CTeneHH, tbk we Majio
echt HacTOsmHH, iioujihhhmh
Ecke f —, -n yroji
edel ßjiaropoÄiibiH, aparoixeuHbifi
(o MeTajijiax)
Edelstein tn -(e)s, -e jiparoueiiHbiH
Kaweiib
egal paBHbifi; Bee painio
ehe cj npeuwe mcm
ehemalig npexfflHH, ßbiniuufi
eher adv npewne
nicht ~ bis ne paHbine, ’ieM
ehren vt nouHTaib, yßawaTb
ehrenvoll noueTHbifi; necTHbifi
ehrerbietig iKmirrejiMibiii
ehrlich HecTHbifi
Ei n -(e)s, -er ™no
Eifer m -s pBeHne, ycepjjHe
eifrig peBHOCTHbiü, ycepxnibiü
eigen coöctbchiimh
eigenartig CBOeoßpasHbifi
eigenhändig codCTBeHnopyqHbiü
eigentlich adv coGctbchho (ro-
BOpfl)
eigentümlich CBoeodpasubiii, CTpan-
IlblÜ
eignen, sich zu (Dat.) bjih für
(AÄ&.) riOJIXOÄMTb K..„ ÖblTb
npnionnbiM
Eile f — nocneniHOCTb
ich habe keine ~ MHe ne k
cnexy
eilen vt [h, s] cnemirrb
eilig cnemHbiii, TopoiuiuBbiß
es haben cnernim.
einander adv jipyr jjpyra
einatmen vt BjibixaTb
einbiegen (in die Straße) vi (o, o)
[s] saBopamiBaTb (3a yroa)
einbrechen vi (a, o) [s] BpbinaibCH
Eindringling tn -s, -e 3d.: HHTep-
B6HT
Eindruck m -(e)s, Eindrücke Biie-
uaTJieHHe
eindrücken vt BjjaBJiHBaTb; 3ane-
uaTJieBaTb
Einfachheit / — npocroxa
einfahren vi (u, a) [s] B-besixaTb
einfallen vi (fiel ein, eingefallen)
[s] BnajiaTt; npiixo/uiTb b rojiOBy,
BCnOMMHaTb
einfangen vt(i, a) noßMaTb, hsjiobutb
einfassen w (faßte ein, eingefaßt)
OnpaBJIflTb, OKaHMJIBTb
einfinden vi (a, u) (sich) hbjuitbch,
OHyTHTbCfl
einflößen vt (Achtung, Liebe,
Furcht) BHymaTb (yBajKenne, jiio-
6obb, CTpax)
Einfluß m Einflusses, Einflüsse
EJIHHHlie
einführen vt bboahtb
Eingang tn -s, Eingänge bxoji
eingehen vi (ging ein, eingegan-
gen) [s] BXOJJHTb
eingehend nonpoßno
Eingriff m -s, -e ByeniarejibCTBO
einhalten vt, vi (ie, a) coßjnojiaTb
Einheit f —, -en eannnga; ßes pl
eaHHOÄyniiie, ckhhctbo
einhelfen vi (a, o) homohb, nojj-
CKaaaib
einige pron indef neKOTopbie, ne-
CKOJIbKO
einig sein coraacHibca, öhtb 04-
Horo MH CH HM, CrOBOpHTbCS
einig werden über etw. ctobo-
pMTbCfl 0 UeM-.l.
mit sich werden npiiftTii k
oripeae.ieHHOMy BbißOjjy
einkaufen vt aakynaTb (npoBH3iito)
einkreisen oKpymaTb
einladen vt (u, a) npiiraaniaTb
einlegen vt BKjiaabißaTb
Einleitung / —, -en BCTynaenHe,
BBeaeHHe
einmal adv oann paa, oanaiKabi
nicht ~ jiawe ne
auf ~ Bflpyr, hh c tofo hh c cero
einmütig eanHoayiiiHbiM
einnähen vi BuiHBaTb
einnehmen vt (nahm ein, einge-
nommen) (Medizin; Platz, Stelle)
npmiHMaTb; 3annMarb
einreißen vi [s] pacKajiNBaTbca
einrichten vt oßopyabiBai-b, ycTpaw-
Barb
eins oaiio
es ist mir alles ~ Miie ßeapas-
JIHHHO
einsam o/iujioKiiß
einsaugen vt BcacbiBaib, BÖiiparb
b ceön
einschalten vt BKJitonaTb
einschläfern vt ycwnjisiTb
einschlagen vt (u, a) (Weg) hs6h-
paTb (nytb); BÖHBaib (rßO3jib);
pasÖMBaTb, yaapflTb
einschließlich adv (Gen.) BEjirouaa,
CO BKJ]K>*ieHHeM
einschmieren vt CMasbiBaib
einschreiben vt (ie, ie) BniiCbinaTb
sich -v> lassen sarmcbiBaTbcn
einst adv oaHaucabi
einstecken vt BCOBbiBaib
einsteigen vi (ie, ie) [s] (in den
Wagen) BXoHHTb, cajiHTbca
einstellen vt BCTaBJinTb, ycTauaB-
jinBaTb; npeKpamaTb (padcrry)
Einstellung / —, -en npeKpameime
einstimmen vi corjiamaTbca bo
in ein Gelächter ~ npncoejin-
HHTbCH K CMexy
einstimmig eaHHoraacno
einstürzen vi [s] oÖpymnBaTbCfl
einteilen (in) vt paajjejuiTb (na);
pacnpeaejiaTb
eintragen vt (u, a) (in ein Heft,
auf eine Karte) BiiocuTb, nanocuTb
Eintragung / —, -en saimcb (b
KHury)
eintreten vi (a, e) [s] bxoahtb,
HacrynaTb (o jiHe), nocrynaTb
Eintritt m -s bxoa, iiocTyruieime
einverstanden corjiacuuM
sich erklären corjiamaTbcn
Einverständnis n -ses corjiacnö
einwandfrei deaynpeunbiü
Einwohner m -s, — wuTe.ru
Einzelheit f —, -en .aerajib, no-
flpOÖHOCTb
einzeln omejibHEiü
einziehen vt und vi (zog ein, einge-
zogen) [h, s] BTnriiBaTu; npne3-
IKaTb
einzig ejniHCTBeHHbifi
kein einziger hh oahh
Einzug tn -(e)s bxoji, Biean
Eisen n -s iKeJieso
Eisenbahn f —, -en jKejiesHan ao-
pora
Eisenbahner tn -s, — weaeaHOÄO-
poiKHbih cJiy>i<ainHH
eisern u<ejie3Hbift
Eismeer n -(e)s JleÄOBMTbrö ouean
Eisscholle / —, -n Jibjuma
Elektrizität / — sjieicrpii'iecTBO
Elementarschulpflicht f oßnaa-
TejiBHoe HanajibHoe oSyueune
Elend n -s 6eaa, ßejiCTBHe
Emigration f — SMiirpaixHH
empfangen vt (i, a) (Briefe, Geld)
nojiy*iaTbr rrpmiHMaTb
empfehlen vt (a, o) peKOMeHflO-
BaTb
empfehlen, sich cmuieTejibCTBo-
BaTb k.-ji. CBoe no'iTeuue
sich zu Gnaden -x, = sich emp-
fehlen
Empfinden n -s uyscTBO, onxyme-
HHe
empfinden vt (a, u) uyBCTBOBaTb,
omymaTb
emporheben vt (o, 0) noamiMaTb
(BBbICb)
emporsteigen vl (ie, ie) [s] noji-
HHMaTbCH
empört B03MymöHHHÖ
emporwachsen vi (u, a) (s] Bbipa-
CT3Tb
Ende n -s, -n Koueij; npeneji
zu ~ sein oKaHqHBaTb(cs)
ein •>- nehmen KOHHaibcn
enden vl, vt KOHHaTbC«; kohlte
endgültig oKOHHaTeJibHHfi
endigen vt Konnan,, oKanmiBaTb
endlich adv HaKoneu
endlos decKoHeuHHiH
energisch aHeppHUHHÜ
eng y3Knfi, TecHbifi
Engel tn -s, — anreji
Engländer tn -s, — aurjiHMainiH
entbehren vt HyjKAaTbc« b ...
~ können oßxoflHTbCH 6e3...
entdecken vt oTKpbiBaTb, oöHapy-
IKHTb
entfernen vt y^ajiHTb, ycTpaHsrrb
entfernt yjiaaeHHMH, jjajibHHÜ
nicht im entferntesten micKOJibKo
Entfernung f —, -en paccTosiHne,
yAaaeime
entfliehen vi (o, o) [s] yßeraTb,
cnacaTbca ßerciBOM
entgegen adv npoTHB; uancTpeuy
entgegenbringen vt (brachte ent-
gegen, entgegengebracht) (Ver-
trauen) 0Ka3blB3Tb (AOBCpHe)
entgegengesetzt npoTHBonojiow-
Hblfi
entgegenlaufen vi (ie, au) [s] 6e-
HtaTb naBCTpeqy
entgegentreten vi (a, e) [s] (Dat.)
BblXOflHTb HaBCTpeqy
entgegnen vt BoapawaTb
entgehen vi (entging, entgangen)
[s] H36eraTb‘, ycKojibaaib
enthalten vt (ie, a) C0Aep»<aTb,
3aKW'iaTb (b ceöe)
Enthauptung f —, -en oßesrjiaB-
jieniie
entkommen vi (a, 0) [s] (Dat.)
yxoflHTb ot, H3ßeraTb
entlang prp bsojib
entlassen vt (entließ, entlassen)
yBOJIBHHTB
entlegen yaajieHHBiH, oTjiaJieHHbifi
entreißen vt (entriß, entrissen)
145
(Dat.) BbipblBaTb
dem Einfluß ~ JinmaTb bjihs-
HHfl
entrichten vt (Schulgeld) biiochtb
(ruiaTy 3a npaeo yuentm)
entsagen vi (Dat.) oTKaabmaTbCfi,
oTpeKaibcn ot ...
entscheiden vt (ie, ie)pemaTb n.-Ji.
entschließen, sich (entschloß, ent-
schlossen) pemaTbCfl
Entschluß tn Entschlusses, Ent-
schlüsse pememie, Hawepemie
entschuldigen vt HSBuuHTb
entsetzlich yiKacnbiß
entsinken vi (a, u) [s] nanaib (113),
BbICKajlb3bIBaTb
entsprechen vi (a. o) cootbctctbo-
Barb
entstehen vi (entstand, entstan-
den) [s] npOMCXOHBTb, BO3HMKaTb
Entstehung f—nponcxcMnenue,
BOSHUKHOBeilHe
Enttäuschung / —, -en paaouapo-
Banne
entwaffnen vt oÖeaopywuBaTb
entwickeln vt pa3BHBaTb
Entwicklung f —, -en paaBUTne
Entwurf tn -(e)s, Entwürfe npo-
ei<r; 3d.: npejmojioJKeime
entzaubert jminemibiii nap
entziehen, sich (entzog, entzogen)
yKJlOHHTbCH, naßeraTb
entzückt sein BOCxmuaTbCfl, bo-
cTOpraTbCfl
episch aniiHecKiifi
erbauen vt CTponTb, OTCTpamaTb
erbeben vi [s] coaporarbcsj
erbitten vt (erbat, erbeten) npo-
cuTb, licnpaniMBaTb
erblicken vt BimeTb, yn>ijieTb
Erbrechen n -s pBOTa
Erdball tn -s aeMHofi map
Erdkugel / — sewnon map
Erdöl n -s riecpTb
ereignen, sich cnynaTbca
Ereignis n -ses,-se nponcmecTBHe,
COÖblTMe
erfahren vt (u, a) y.Biirmaib, ncnbi-
TblBaTb
Erfahrung / —, -en ohmt
erfassen vt (erfaßte, erfaßt) cxsa-
TblBaTb
erfechten vt (o, o):
den Sieg oaepwaTb noöejiy
erfinden vt (a, u) u3o6peiaTb
Erfinder m -s, — H3o6peiaTejib
Erfindung / —, -en n3o6peTeime
erfreuen, sich an (Dat.) pajio-
Baibcfl qewy-ji.
erforderlich noTpeßubifi, ueoöxojiu-
Mblil
erfüllen vt BbinojmflTb
Erfüllung f —, -en BbinojiHeune,
ocymecTBJienne
ergänzen vt jiono-nnnTb
ergeben, sich (a, e) (dem Studium)
oixaibCsi, nocBflTHTb ceöa (nay-
qeHHio u.-ji.)
ergeben npegaHMbifl
Ergebenheit f — npejiamiocTb
Ergebnis n -ses, -se pesyjibTaT
ergehen vi (erging, ergangen) [s]
ßbiTb H3flaHHbiM (o npHKaae)
es ergeht ihm gut eMy hchbütch
xopomo
erglänzen vi [s] ÖJiecTeTb
ergötzen vt ycjia»uaTb, BecejiHTb
ergraut (Haar) ceaofi, nocejjeBiuHH
ergreifen vt (ergriff, ergriffen)
XßaTaTb, CXBaTblBaTb
erhaben BejmqecTBeHHbiü
erhalten vt (ie, a) noayqaTb
erheben (sich) (o, o) nojmuMaTb-
(ch)
Erholung f — otjjhx
Erholungsheim n -(e)s, -e jiom ot
flbixa
erinnern vt uanoMnnaTb
sich ~ an (Akk.) BcnoMKHaib
o höm-ji.
erkälten vt npocTyacaTb
erkennbar saMeTHbiü, OTJiimiiTeJib-
Hblß
erkennen vt (erkannte, erkannt)
ysnaBaTb, cosHaßaTb
erkiesen vt (erkor, erkoren) (ver-
altet) HSÖMpaTb
erklären vt oö-bHcmiTb, oß'bflBJijiTb,
335IBJIflTb
Iem. für etwas •x. cmiTaib k.-ji.
dingen vi (a, u) [s] 3BeneTb,
pa3ÄaB3TbCf!
erkor cm. erkiesen
erkranken vi [s] aaöojieeaTb
erkundigen, sich nach (Dat.)
cnpaEJiflibCfl o..paccnpamn-
BaTb o...
erlassen vt (erließ, erlassen) sö,:
OCBOÖOJKflaTb
Erlaubnis / — paapeineime
erleben vt nepejnuBaTb
Erlebnis n -ses, -se nepejKiiBanue,
npHKatoneiiue
erledigen vt (eine Sache) Koimaib,
aaBepmaTb (_iie.no)
der Fall ist erledigt c 9TUM(jie-
JIOM) nOKOIl'IGHO
erleichtern vt oßJieniaTb
Erleichterung f —, -en oßjierqe-
uue
erleiden vt (erlitt, erlitten) (Ver-
lust) noTepneTb (yöbiTOK)
erlernen vi rmyqaTb
erlogen jiokhwü, BbijjyManHbiß
erlöschen vi (o, o) [s] racnyib,
noTyxaTb (o B3ope)
erlöst ocBo6o»AeHHbiH, uaöaBJieH-
HblH
ermorden vt yöuuaTb
ermuntern vt noxißajjpiiBaTb, oöoji-
pflTb
ernennen vt (ernannte, ernannt)
zu (Dat.) npon3BoariTb b ...
erneut bosoöhobjiShhbih; cnoßa
Ernst m -es cepbeanocib
im ~ Bcepbea, cepbeauo, ne
myTH
ernsthaft cepbesubiu, cTporim
Ernte f —, -n waTBa, ypoacau
erobern vt saBoeßbmaTb
Eroberung f —, -en saBoeBamie,
noKopemie
erproben vt ncnbiTuiBaTb
erregen vt B03ßy>KjiaTb
Erregung f — noaßyjKjieiine, boji-
Henue
erreichen vt jiocmraTb
errichten vt coopywaTb
Errichtung f — coopyjKemie
erringen vt (a, u) (einen Sieg)
ßocTHraTb, 3aBoeßbiBaTb
Errungenschaft f —, -en boctm-
jKemie
erschaffen vt (erschuf, erschaffen)
COTBOpMTb, C03TiaBaTb
erscheinen vi (ie, ie) [s] KaaaTbcn;
nOflBJISTbCFl
erschießen vt (erschoß, erschos-
sen) 3aCTpe.niiTb
erschlagen vt (u, a) yönsaTb
erschließen, sich (erschloß, er-
schlossen) OTKpblBaTbCfl
erschrocken ncnyramibiß
ersehen vt (a, e) yßejKjjaTbcu b...
ersparen vt cöeperaTb
erst Jiirnib TOJibKo; cnepßa
erstaunlich yjmBHTeJibHbiß, usyMH-
TeXbHblß
erstaunt yjiuBJieHHbifi
erstehen vi (erstand, erstanden)
[s] B03HHKaTbJ BOCCTaTbJ BO3pO-
JJHTbCfl
ersticken vt jjymuTb, ycMuptiTb
im Keime ~ ymmoHCHTb b 3a-
pojibime
erstrecken, sich npocrupaTbCH
erteilen vt (Ratschläge, Unterricht)
jjasaTb (cobct, ypoKu)
Erteilung f — (des Unterrichts)
npeno^aBanne
ertönen vi [s] pasaaBaTbCs (o 3By-
Ke)
Ertrag m -(e)s, Erträge yponcaß
ertragen vt (u, a) bwhochtb, nepe-
HOCHTb
erwachen vi [s] npocbinaTbcn
erwarten vt ojKiijjaTb
erweisen, sich (ie, ie) 0Ka3bi-
B3TbC51
erwerben vt (a, o) npnoßpcTaib,
3apaöaTbiBaTb
erwidern vt oTBenaTb, B03pa>i<aTb
erwünscht wejiaTerisiibiß, >Keaaii-
Hblfi
Erzeugnis n -ses, -se uaaejme,
npoayKT
Erziehung / — BOcmiTamie
erzielen vt (Resultate) jjocTiiraTb
erzürnt paccepweiiHbift
Esel m -s, — ocen
essen vi, vt (aß, gegessen) ecTb
Estafette f —, -n scTacpeTa
per 3CTa$eT0H, c uapounbiM
Etablissementsversuch m -(e)s, -e
nonbiTKa ocuoßaTb flexo (npejj-
npnMTne)
Etage f —, »n 3Ta>K
etliche pron inäef neKoiopbie, He-
CKOJIbKO
etwa adv oKo.no, npuMepno; (s eo-
npocax) passe
etwas pron indef qio-Hiißyjib;
'v. adv ueMnoro
etymologisch sTHMOxonmecKnu
europäisch eBponeßcKim
evolutionär aBOJiionnouHbifl
ewig Bemibift
examinieren vt cupamueaTb, si<3a-
MCHOBaTb
existieren vi cymecTBOßaib
explodieren vi [s] BspbiBaTbca
Explosion f —, -en BspbiB
Explosionsgeschoß n -geschosses,
-geschosse paapbiBHoü cuapflji
Extemporale n nepeBOjjbi b Kxacce
6e3 iipejjBapnTe.nbHofl nojjroTOBKH
F
Fach n -(e)s, Fächer cneuuajib-
uocTb, npocpeccmi
Fachmann m -(e)s, -leute cnegna-
JIUCT
Fahne f —, -n duiar, anaMH
Fahrgast m -es, -gäste naccaxttip
Fahrstuhl m -s. -Stühle ampT
146
Fahrt / —, -en noe3AKa; esna
Fall m -(e)s, Fälle najjeHiie; cay-
nafl, npoiicniecTBne, ae.no
auf jeden ~ bo bchkom cnyqae
Falle f —, -n JioByniKa
fallen vi (fiel, gefallen) [s] naaaTb
der Schuß fiel paajiaacH Bbicrpea
in die Hände ~ nonacibca
in die Zeit OTHOCHTbCfl ko
BpeMemi
fällen vt (Holz) pyßiiTb
falsch clwibiiniBbiif, aoffiiiaß, ne-
npaBHJlbHHM
fälschen vt noAAenHBaTb
Familienname m -ns, -n (JjaMHimii
Farbe f —, -n iibct, KpacKa
Färbemittel n -s, — Kpacnreat»
Farm / —, -en $epwa
Faser f —, -n bojiokho, «piißpa
fassen vt (faßte, gefaßt) cxBaibi-
BaTb, XBaraTbCfl, öopoTbcn; bmc-
niaTb
einen Entschluß ~ npuimMaTb
pemeime
Fassung f —, -en onpaea; (des pl)
pacnojioHteHne jiyxa
nach ~ ringen ciaparbCA npa-
oßpecTH caMooÖJia^aHHe
fast adv no«rru
Faust f —, Fäuste KyjiaK
Feier f —, -n npasAuecTBO
feierlich TOpweCTBeHHbiß
Feierlichkeit f —, -en TopxcecTBO
TOpHteCTBeHHOCTb
feiern vt npasAHOBaTb
Feigling m -s, -e tpyc
fein tohkhh; npeKpacubifi
Feind m -es, -e uenpiiiiTeJib, Bpar
feindlich BpaxweönbiH
feindselig Bpawaedubift, Henpuns-
HeUHblÜ
Feld n -es, -er nojie
Feldgericht n -(e)s, -e nojieBofi cyji
Fell n -(e)s Mex, kojks, niKypa
Fels tn -en, -en cKajia, yrec
Fensterbrett n-es, -er hoaokohhmk
Ferien pl KaunKyxbi
Ferne f —, -n jjajib
in weiter ~ na jiajiöKOM paccTOH-
HHH, BJiajlH
fernöstlich AaabHeBOCTowbift
fernstehen vl (Dat.) naxoAHTbcn,
CTOflTb ÄajieKO OT ...
fertig roTOBbiß
sein (mit der Arbeit) oKOuni-iTb
(paöory)
Fessel f, —, -n okobh, KaHjjajibi
fesseln vt CBH3biBaTb, cnyTbißaTb,
npHKOBHBaTb
fest KpenKO, npo'iHO, TBöpAO
Fest n -es, -e npasAHMK, ropHcecTBO
festgelegt ycTaHOBJieHHbin
Festigkeit f —, -en npOAuocTb,
Kpenocib
Festland n -es, -länder MarepiiK,
cyuia
festsetzen vt (den Tag, die Zeit
yCTanaBJinBaTb, Hasnanarb
festsitzen vt (saß fest, festgeses-
sen) 3äCTp5ITb (He BHaib, «ITO
fla.nbiiie otbctutb)
feststellen vt onpeaejiaTb, ycTana-
BJlHBaTb
Feststellung f —, -en ycTanoBJie-
HHe, BbiHcneHiie
Fetzen m -s, — odptiBOK, jiootyT
feucht cbipofi, BJiajKHbin
Feuchtigkeit f—BJiara, BJiaiKnocTb;
CbipOCTb
Feuer n -s, — orojib, uaaMH
'eurig njiaMeriHbifi
- ibel / —, -n ßyKBapb
Fieber n -s, — äiixopaAKa, 6peu
fieberhaft JinxopaAOHHbifi
Figur / —, -en $urypa; aeßcTByio-
mee Aimo
finden vt (a, u) naxomiTb
7inger m -s,— najien
'innland n -s Onnjinnnnfl
inster TÖMHbiß, Mpamibiö
bischer m -s, — pi>i6ai<
-läche f —, -n noßepxHOCTb
~lak f —, -s (Flugzeug abwehrka-
none) BeiuiTHaa nyuiKa
Flamme f —, -n nnaMH
flatterhaft jierKOMbicaeuiibiß, böt-
penbift
flattern vi [h, s] pa3ßeEaTbca, nop-
XaTb
Fleck m -es, -e mgcto; mthö
Flegel m -s, — nen; nesewAa,
rpyÖMfln
flehen (um ...) vi npocnTb, yMO-
JIHTb O . . .
Fleisch n -es muco
Fleiß m -es npir.'iewaniie
fleißig npHjie>KHbifi
fliegen vi (o, o) [s] Aejarb
Flieger m -s, — jict’ihk
fliehen vt und vi (o, o) [h, s] ii3öe-
raTb; odpamaTbCn b öercTBO
Fließband n -(e)s, -bänder koh-
Befiep
fließen vi (floß, geflossen) rens
Flimmer m -s, — Mepuauiie
flink 6oftKnfi, pacToponubifi
Flinte / —, -n pyntbö
zur -x. greifen öpafbcn 3a pyiKbe
Fluchen n -s npoKJifrriie
Flucht / — dercTBO
flächten vi [s] yßeraTb, cnacaTbcn
derCTBOM
Flug m (-e)s, Flüge nojreT
Flügel m -s, — 4)JiaHr> KpwJio
Flugmotor m -s, -en aBKaiiBOHHbift
MOTOp
Flugplatz m -es, -platze aspoapoM
Flugzeug zz-(e)s, -e caMoaer
Flur / —, -en rroae, Jiyr, nacTÖmue
flüstern vt, vi inenraTb
Flut f —, -en npiuniB, hotok
Folge f —, -n (no)cjieacTBne
zur ~ haben BJienb 3a codoö
folgen vi [s, h] (Dat.) cjieaoBaTb 3a
fordern vt TpeßoBaTb
fördern vt aoßbiBarb (yrojib)
Formular n -s, -e SaaHK, ^opMyjinp
Forschung f —, -en nccaeaoBaHiie
fort adv rtpo'ib
-xsein vi (war fort, ist fortge-
wesen) orcyrCTBOBaTb
fortblühen vi nponoaiKaTb UBecTii
fortfahren vi (u, a) [s, h] yeswaTb,
npoaoJDKarb
Fortgang m -(e)s yxoa; npoaoji-
weKiie
forthin adv h b gajibuefinieM
fortreißen vt (riß fort, fortgeris-
sen) yBJieKaTb
mit sich -X yß-ieKaTb 3a coöoh
fortschaffen vt yaajinTB, yBoanTb
fortschleppen vt yTacKimaTb, yBO-
JiaKHBaTb
Fortschritt m -e(s), -e ycnex
fortsetzen vt npoaoaiKaTb
Fortsetzer m -s, — npoaoaTKaTenb
fortwandeln vi [s] (nosm.) npo-
aOJOKaTb CBOÜ nyTb
Tagen vt cnpauniBafb, ocßeaoM-
JIHTbCf!
Frankreich n -s «bpauuiia
Franzose m -n, -n (ftpamiya
französisch iJjpaHijyscKHH
frei cBodoaubifi
das freie Feld UHcroe noae
Freiheit f — CBodoaa
freilassen vt (ließ frei,freigelassen)
omycKaTb (ua Cßoöoay), ocboöo-
JKflaTb
freilich adv kohchho
Freistaat m -(e)s, -en cBodojjHoe
rocyjiapCTBO
Freiwillige m -n, -n floöpoBOJieg
fremd 'lyiKOH, UHOCTpauHbiü
Fremde / — >iy>K6nHa
Fremde m -n, -n uyiKecTpaHeu
Fremdsprache / —, -n imocTpaH-
HblH H3bIK
Freude f —, -n pajjocTb
freudig pauocTHbifi
freuen vt paaoßaTb
sich über, auf (Akk.) pano-
BaTbCs newy-Jiußo
Freund m -es, -e npyr, npusrejib
freundlich npyjKecKiift, .nroßesubiH
Freundschaft / — apy>K6a
Frieden m -s Mnp, cnoKOHCTBiie
friedlich MnpHbifi
frisch cBejKMH
ffiiiBeß! cMejien!
frisieren vt npuuecbiBaTb, aaBnßaib
(bojiocm)
froh pajiocTHbiü, Becejibiß
-xsein panoßaTbCfl
fröhlich ßecejibifi, pauocTnuß
fromm isadomibift; ckpomhmh
Frost tn -es, Fröste Mopo3, crywa
Frucht / —, Früchte njioA, 4>pyKT
fruchtbar nJiojjopojuibiH
frag = fragte
früh adv pauo
Frühe f — pa«b
in aller qyTb cneT
früher(er) nperäHiiß
Frühling tn -s, -e Becua
fügen vt CBH3biBaTb
fühlen vt nyBCTBonaTb
Fühlung f — omymeHiie
-^behalten hmctb kohtbkt
führen vt bccth
Führer tn -s, — boikab; incxfiep; bo-
waTbiü
Führerschein m -s, -e yaocTOBepe-
niie na npaßo esua
Führung f — pyKOBOuciBo, bojiii-
TOJlbCTBO
füllen vt uanoJiHSTb
Füllfederhalter m -s, — caMonw-
uiymee nepo
Fünfjahrplan m -s, -pläne nimr-
.neTHHß n-nau, nnTiuieTKa
Funkanlage f —, -n paimoycTa-
H0BK3
funkeln vi öjiecreTb, csepKaTb
funken vt paniipoßaTb
Funker m -s, — pajmcT
Funkstation f —, -en paAHOCTau-
ßMfl
Furcht / — CTpax, öonsiib
furchtbar cipaniiibiß, yziacHbifi,
ywacatomuß
fürchten vt öosTbcn
fürchten, sich vor (Dat.) öosTbCH
fürchterlich ywacubiH
147
Geheimrat m -(e)s, Geheimräte
rafinbiö cobcthhk
gehen vi(ging, gegangen) [s] uath,
exaTb
an etwas ~ npncTynaib k h.-ji.
es gebt ihm gut ewy xopoino
TKHBeTCfl
das ging nicht sto ne ynajiocb
Gehilfe m -n, -n noMonjmiK, accn-
CTCHT
Geheul n -(e)s boh
Gehirn n -(e)s, -e Moar
gehören vi npmiaAJieHCaTb
gehorsam noCJiyniHbifi, noKopiibiii
Gehrock tn -(e)s, Gehröcke cropTyK
geißeln vt ßnueBaTb
Geist m -es, -er xyx; yM
Geisteszustand tn -(e)s COCTOSIHIie
ywa, yMCTBemibie cnocoÖHOCTU
geistig AyxoBHbiü, yMCTBeunbiü
Geistlichkeit f — jiyxoBencTBO
Gelächter n -s cMex
gelangen vi [s] nona/iaib, aoxoahtb
gelaunt HacTpoennbiü
gut ~ B XOpOmeM HacTpOeHHK
Geläute n -s 3boh
Geld n -es, -er xenbrii
gelegen sein CbiTb pacncvio>KeH-
HblM
Gelegenheit f —, -en c/iynafi, bo3-
MOJKHOCTb
gelegentlich adv npn c/iynae
Gelehrte m -n, -n yienbiß
geliebt jiioöiiMbift
Geliebte tn -n, -n BosjnoßjieHHHß
gelingen vi (a, u) [s] yxaBaTbcn
gellen vi pe3Ko SBeneTb
gelten vi (a, o) iiMeib 3Haqenne;
npeAna3HaqaTbCP. (o nocememm)
Gemach n -es, Gemächer hokoh,
KOMiiara
gemächlich cnoKonnbifi, yioTHHÜ
Gemälde n -s, — KapTnna
Gemäuer n -s ctchh
Gemeinderat m -s, -räte Myiin-
nunajibiibiü coBeTHUK
gemeinsam cooßnia
Gemüt n -(e)s, -er ayrna, «paß,
xapanrep
gemütlich cnoKofino
genau tosho, noxpoßno
geneigt sein ÖHTb CKJionnbiM
Generation / —, -en noKOJicmie
Genie n -s, -s reiinü
genießen vt (genoß, genossen) BKy-
inaTb, naoiaHuiaTbC«
genötigt sein öbifb Ebiny>KAeHHbiM,
npniiyyKfieiiHbiM
genug adv jiobojibho, aocTa-
fürchterlich ymacBbiii
Fürsorge / — aaßoTa
Fürst tn -en, -en Kirnst
Fuß tn -es, Fuße nora
zu ~ neiiiKOM
Fuß tn -es (des Berges) noxHOwne
(ropw)
Fußballspiel n-s,-e nrpa b 4>yr6oJi
Fußpfad m -es, -e TponnuKa
Fußsteig m -es, -e rpoTyap
G
Gabe / —, -n xap, nonaq(K)a
gähnen vl aeeaTt
Gamasche f —, -n rawaina, re/rpa
Gang m -es, Gänge Kopiixop, xox
ganz Beci>
~ und gar coBepinemio
im ganzen b oßmew
gänzlich no.miocibio, coBepmeHHo
gar nicht uosCe ne
gar zu sehr cjihiiikom
Garde f —, -n rBapjinn
Gasleitung f —, -en rasonpoßox
Gasse f -n nepeyjiOK
Gästebuch n -(e)s, -bücber KHura
iioceTHTexeu
Gasthaus ti -es, Gasthäuser ro-
CTIiHHIja
Gasthof tn -s, Gasthöfe focth-
HHua, ore/ib
Gaukler m -s, — KaiiaTHbin UJiscyH,
tjinrjinp
geballt (die Faust) OKarbiii
Gebärde f —, -n mecT, Miina
Gebäude n -s, — ananne, cTpoenne
geben vt (a, e) jiauaTb; craBUTb
(o nbece)
es gibt HMeercH, ßbiBaei, Bcxpe-
qaercfi, cymecTByeT
Gebet n -(e)s, -e MOJiHTBa
Gebiet n -(e)s, -e oßjiacTb
Gebirge n -s, — ropu
gebogen cornyTbiü
geboren (y)po>KxenHbiw
gebührend noxo6aiomnM
Geburtsadel m -s poxoBan snaTb
Gebüsch n -es, -e KycrapuKK
Gedächtnis n -ses nawnri,
sich ins ~ rufen BcnoMimaTb
Gedanke m -ns, -n mbicjib, imefl
gedeihen vi (ie, ie) [s] pacxn, npo-
HBCTaTb
Geduld / — Tepnemie
Gefahr f —, -en onaCHOcTb
gefährlich onacHbifi
gefahrlos öeaonacHbiß
Gefährte m -n, -n cny-ranK
Gefälle n -s BHcoTa nanopa (boam)
gefallen vi (ie, a) UpaBHTbOI
Gefangene m -n, -n saKJUo'iemibiü
Gefängnis n -ses, -se nopbMa
Gefäß n -es, -e cocyx
Geflügel n -s JKuBHocrb, nnma
Gefühl n -s, -e qyBCTBO
Gegend f —, -en mccthoctb
Gegensatz m -es, -sätze npoTKBo-
nOJIOWHOCTb, KOHTpaCT
Gegenstandm-(e)s,-ständenpeßMeT
gegenüber prp (Dat.} uanporiiB
gegenüberstellen vt npoTiiBOno-
CTaBJJHTb
Gegenwart f — npiicyTCTBue; na-
CToauiee bjicmsi
gegenwärtig sein npncyiCTBOBaTb
Geheimnis n -ses, -se Taihia
geheimnisvoll TamiCiBeHUbiü
TOUHO
genügen vi öhte AocraToaHbiM,
XBaiaTb
genügsam yMepeimbin, ckpomhhm
georgisch rpyaiincKiiß
Gepäck n -s nonia, öaraw
gerade adv Kau paa; adj npawoii
geradeaus adv npaxio (o uanpaB-
JieHim)
geradezu adv npflMO-TaKH
geraten vi (ie, a) [s] nonaxarb
Geratewohl:
aufs ~ Hayxaay, ilayrax
Geräusch n -es, -e iuyM
Gerechtigkeit f — ciipaBexJinBocTb
gereizt paaxpameHUbiH
Gericht n -es, -e cyx; öjikjxo, xy-
nianbe
das Jüngste „CTpaniHbin cyx“
gering HesHamiTejibHbiß
nicht im geringsten miqyTb
geringfügig MajiOBaiKHbiü
gern adv oxotho
Gerücht n -es, -e MOBBa, cjiyx
gerührt sein öhte TpouyTHM, pac-
TpoiaTbc«
gesamt nejibin, oöiuhm, eecb
esandtschaft f —, -en nocojib-
CTBO, MMCCMfl
Geschäft n -es, -e iie.no, onepamin
(Topronaa); a$epa; roproBbiü
AOM
geschehen vi (a, e) [S] cJiyaaTbCH
Geschenk n -(e)s, -e noAapoK
Geschichte f —, -n ncropmi
Geschick n -(e)s, -e cyxböa
geschlitzt HMeiomnfi paapea
eschmack m -(e)s, Geschmäcke
BKyc
geschmeichelt nojibtueuHbin
Geschöpf n -(e)s, -e cyuiecTBo
Geschoß n Geschosses, Geschosse
CHap«A, öoMÖa
Geschrei n -s KpiiK
Gesellschaft / —, -en oßmeciBO
gesellschaftlich oömecTBeHHbiß,
comiajibnbiii
Gesellschaftsordnung f -en
odmecfBeHHLiü crpoft
Gesetz n -es, -e sauon
Gesetzgebung / —, -en 3aKonoAa-
TeJIBCTBO
Gesicht n -(e)s, -er jihuo
Gesinnung / —, -en yöeiKAeime,
MHeiine, Hacrpoeime
gespannt HanpmKeHiibin; .ntoöonbiT-
HblH
Gespenst n -es, -er npnEiiAeime,
npnapaK
Gespräch n -s, -e pasroBöp
Gestalt f —, -en oöpaä, bma, $n-
rypa
gestalten vt npnAaßaib bha
Geständnis n -ses, -se npnaHamie,
C03Hamie
gestatten vt paspemaTt
gestehen vt (gestand, gestanden)
C03HaBaTbCfl
Gestein n -(e)s, -e Kauim; ropnaa
nopona
Gesträuch n -(e)s KycrapiiHK
Getreide n -s 3JiaKii, xJieö (b no.ne);
sepHO
Getümmel n -s cywaToxa, cyrojioKa
geübt (Ha)TpeunpOBaHHbiH, pasyqen-
HblÜ, OHblTHblft
gewähren vt xaearb
Unterkunft npeAOCTaßjiaTb yde-
»mnie
gewährleisten vt rapaHTiipoBafb
Gewalt /—cmia, B.nactb
•v, brauchen npHMenaTb cnjiy
gewaltig orpoMHbin, cnjibHbifi, mo-
rymecTBeHHBiii
Gewebe n -s, — nayrnHa; TKaub
Gewehr n -s, -e pyatbe
Gewicht ti -(e)s, -e nee
gewichtig BeCKiifi
Gewimmel n -s xaima
gewinnen vt (a, o) BbmrpbiBaTb;
AOÖMBaTb
eine Erfahrung yßexHTbCH na
onbire
Gewinnung /— xoSbiBanne, nojiy-
<-ieniie
gewiß: ein gewisser... hckto
Gewißheit f — yBepeuHOCTb
148
Gewohnheit / —, -en npiiBbmKa
gewöhnlich oßbrnnbiü; oöbjKnoBenHo
gewohnt oSepiiieim, npiiBEmuHfi
zur gewohnten Stunde b o6ei‘i-
Hblfi 43C
ich bin h npuBbiK
Giebel tn -s,— c]jpomoH
gießen (goß, gegossen) jihte, ot-
jiiiBaTb (weTajiji, msägama); najin-
B3TE (BO,IJ,y)
Gipfel m -s, — Bepmnna, BepxyiiiKa
Gitter n -s,— pemeTKa
Glanz m -es CjiecK, cnrnme
glänzen vi öaecreTE, ßjmcTaTE,
CMATE
glänzend ÖJiecTtiuiHH, «pniiii
Glas n -es, Gläser CTanaH
glatt rjiaaKHH
glauben vt xywaTb, ßepHTE
Glaube(n) m Glaubens Bepa, yßeiK-
jienne
gleich paBHbifi; ceimac; noxioßno
Wie K3K TO.!1EKO
^beim erstenmal cpaay a<e
das gleiche to >i<e caMoe
gleichen vi (i, i) {Dat.} öhte no-
xojkhm, iioxoähte na.. .
gleichfalls adv Ta« xce, pannbiM
oöpasoM
Gleichgestimmte m -n, -n cämho-
MbllHJieHHMK
Gleichheit f—paseHCTBO
gleichmäßig panHOMepubiü
gleichmütig paBHoayuiHHH
gleichnamig ojmonMeHHbifi
gleichsam adv cjiobhö, kbk 6y;no
gleichzeitig ojmoBpeMeHHbiH
Gleiten n -s CKOJibafenne, ruiaimpo-
Baune (asponaana)
Glied n -es, -er inen, cycTaß
glimmen vi (o, o) tjicte
Glocke f—, -n bbohok, kojiokoji
Glockenblümchen n -s, — KOJioKonb-
’IHK (UBeTOK)
Glück n -(e)s cnacTbe
glücklich CHaCTJlMBEIH
glückselig ÖJiauKeHHbiH, ßaaro^aT-
Hblfi
glühen vi nwaaTb; vt HarpeßaTb,
H3KaJIHBaTb
glühend naaMeuHbifi, naanmnfi
Gnade /—, -n mimoctb, noiua.ua
gnädig MHJIOCTHBEIH
Gold ti -es 30J10TO
Goldbörse f—, -n KoniexeK c 30-
J10T0M
Gottesgelahrtheit (Gottesgelehrt-
heit) / — öorocjiOBne
göttlich öoacecTBeHHbiß
Graben m -s, Gräben poB; okoh
Grad tn -es, -e rpajiyc, crenein,
Gras n -es, Gräser Tpaßa
grau cepbifi, cejioii
sich keine grauen Haare wach-
sen lassen He ßecnoKOMTbcs, ne
3a6oTiiibC5i o q.-ji.
Graubart m -es, Graubärte ce.no-
ßopoflbiM, ceaoß öopojiaq
grauenhaft ywacin.iH, CTpauiHbin
grausam >Kec.TOKnfi, cBupenbiü
Grausamkeit f —, -en wecTOKOCTb
greifen vt (griff, gegriffen) (nach)
cxbaTbiBaTb
ins Leere noBiicHyTb b nyciore
(Hanp. o pyite)
Greis m -es, -e crapuK
Grenze / —, -n rpamma
grenzen an vi {Akk.) rpanmurfb
c...
grenzenlos ßc'jrpanii'inbift
Grenzer tn -s, — norpaHimnnK
Grenzposten tn -s, — norpaHnnnbiß
nocT
Grenzwache /—, -n norpaniiqHas
aacTaßa
Grieche tn -n, -n rpeK
Griechenland n -s I'peima
griechisch rpeqecKiiu
Griff m -(e)s, -e XBaramie; pyico-
sTKa; ÄBHJKeHue (pynn)
grob rpyöbifi; tojicteih
großartig rpaufluosiibift, Beme-
CTBeHHblH
Größe f —, -n nejiMHUHa; Benumie
Grünanlage f—, -n aejieiioe na-
caiKueHne
Grund m -es, Gründe rpyHT,
ocHOBa; npumma
von aus nojiHOCTbio
auf H3 0CH0B3I1HH
gründen vt ocHOBbrnaTE
Grundlage / —, -n ocHoea
gründlich OCHOBaTeJlbHbJH
Grundschulpflicht f — Bceo6m.ee
o6H3aiejibHoe o6ynenne
Gruß m -es, Grüße noKJion, npii-
BeT, cajifOT
grüßen vt npuBeTCTBOBaTE, K;ia-
HfiTbca (nepejiaTb uokjioh)
gucken vi rjmjieTb, cMOTpeib
gülden (golden) (noam.i 3OjiotoS
Gunst /—6nar0CKJi0HH0CTb
günstig öj'iaronpmiTHbiH, 6aaro-
CKJIOIIHblfi
Günstling tn -s, -e jnoßuMeg, (Jmbo-
puT
Gurt m -es, -e noac, JieHTa
Gürtel m -s, — nosic
Güte / — noGpora, ßjiarocKJion-
HOCTb
meine ! 6oa<e moü!
gütig 6j!arOCKJIOHHblH, 3K)6e3Hblfi
Gutsbesitzer m -s, — noMem.nK
H
Haar n -es, -e bojioc, bobocei
sich keine grauen Haare wach-
sen lassen ne GecnoKombca, He
3a6OTHTbCH o q.-Ji.
Haarausfall m -s Bbinaneniie bojioc
Habe / — HMymecTBO
haben hmcte
da hab’ ich sie! bot ona (nona-
Jiacb)
ich habe es gut Mue xopomo
Hab und Gut aW0, bojkhtkh
mit -x, co BceM CKapßOM
Hafen m -s, Häfen raBanb
Hage! m -s, rpaa
Hahn m -es, Hähne nexyx
Hain m -(e)s, -e poiya
Haken m -s, — KpioK
halb nojiOBima
Hälfte f —, -n no.riomnia
Hals tn -es, Hälse inen, ropjio
halt! ititerj ctoh! nepHm!
halten vt und vi (ie, a) jjepiKaTb;
OCTaHaB-IHBaibCfl
sich nep>KaTbC5i
den Mund MOjmaTb tejuftz.)
Hamburger tn -s, — MCHTeJib TaM-
6ypra
hamburgisch no-raMÖyprcKH
Hammel m -s, — öapaH
Handbetrieb m -s, -e pyHHOfi npn-
ßoa
Handel m -s ToproBJia
handeln vi ToproBaTb; aeficTBO-
BaTi>
zutn Handeln untauglich HenpH-
cnocoÖJieHHbiii k >kh3hh
worum handelt es sich? b höm
ne.no? o 4öm oeT peME?
Handlung f —, -en neficTEHe, no-
CTynoK
Handschrift f —, -en pyKOimcE,
nouepK
Handwerker m -s, — peMec.'ien-
HHK
hängen vt (i, a) BHceTE
hängenbleiben noBHcuyTE
hapern vi ne jiannTbcn
es hapert Ueno) ne nanmcsi
hart TBöpnbiH, jköctkhh
Harz tn -es Tapn (ropbi b TepMa-
Him)
Haß tn, Hasses HenaBHCTb
hassen vt (haßte, gehaßt) HenaBH-
jieTE
Hast f— TOpoiuiMBOCTb, nocnem-
HOCTE
hastig ToponjiHBbifi, nocneniHEifi
Hauch m -es nbixanne, jiyHO-
Beime
Haupt n -(e)s, Häupter rojiona
gesenkten Hauptes c nomiKmeii,
onyinenHofi rojiosoft
Haupt- rjiaBHbifi
hauptsächlich rnaBHbiM oöpasoM
Hauptstadt /—, Hauptstädte cto-
jnma
Hausgenossin/—, -nen npoacHBaio-
IU3H B OJJHOM H TOM WC HOMe
Hausherr m -n, -(e)n xosijmh
(HOMa)
häuslich noMamHHH, ceMenHbin;
flOMOBMTO
Hausmeister m -s, — crapinHfi
HBOpHHK
Hauswirt m -(e)s, -e xosahh HOMa
Haut /—, Häute Koasa
he! interj sfi! refi!
heben vt (o, o) iiojmiiMaTb
sich ~ noAHMMaTbcn (o TyMaue,
HEIMe H T. n.) .5
hebräisch eBpeficKnfi
heftig 6ypnbiH, crpeMUTejibiibiM,
nbUlKMÜ, "CMJIBHEIH
Heide /—, -n CTenb, nycTOinb
Heidenröslein n -s, — ihmiiobhmk,
creiiHaft poaouKa
heilen vt jiemiTb, iiciiejinTb
heilig CBflTofi, CBiimeHHbifi
heilsam ueneßHEift
Heimat /—ponmia
Heimkehr f — B03Bpamenne na
pOHHHy
heimlich Tafinbin
heiß ropsmuH, >i<apKim
heißa! ititerj raft/ia!
heißen vi (ie, ei) HaabiBaTEcn
es heißt aro 3HaunT, tobophtca
d. h. = das heißt to-ccie, t, e.
heiter Becejibiü, ach bin
Held in -en,-en repoö
heldenhaft repoiicKim
helfen vi (a, o) noMoraTE
hell CBeTJibin, flcubift, flpKnn; sboh-
Klffl, CMJIEHblfi (o IIiyMe)
Heller m -s,— rejuiep (Monera), rpom
Hemd n -es, -en pyöamKa
herabfließen vi (o, o) creKaTb
herabhängen vi (hing herab,
herabgehängt und herabgehan-
149
gen) CBiicaTt.
herabsinken vi (a, u) [s] cnycKaTbcn,
najjaTb (o pyxe)
herantreten vi (a, e) [s] nonxojiuTb
heranziehen vt (zog heran, heran-
gezogen) noATflrMBaTb (pesepBbi,
nojiKpenjieHHfl)
heraufkommen vi und vt (a, o) [s]
(die Straße) hjitu, noausTbCfl
BBepx
heraufschauen vi B3i'jHinyTb BBepx
heraus! boh!
mit euch! Buxonme!
herausgeben vt (a, e) BbijjaBaTb,
H3fl3BaTb
herausgreifen vt (griff heraus,
herausgegriffen) BbixßaTbißaTb
heraushören vt yjiaBJiHBaTb (na cjiyx)
herauskommen vt (kam heraus,
herausgekommen) [s] BbixoiiHTb
herausnehmen vi (nahm heraus,
herausgenommen) BbtnuMaTb
herausreißen vt (riß heraus, her-
ausgerissen) BbipblBaTb
herausschallen vi pasjaBaTbca
herausschmeißen vt (schmiß her-
aus, herausgeschmissen) Bbißpa-
CbIB3Tb, BblKMJIHBaTb
herausstellen, sich BbiHcunTbca
heraustreten w (a, e) [s| BbicTynaTb
herausziehen vt (zog heraus, her-
ausgezog^n) BHTacKHßaTb
herbei eilen vi [s] nocneniHTt (crojia),
npnöeraTb
herbeilaufen vi (ie, au) [s] npnße-
raib
herbeiwinken vt nowamiTb
Herbst m -es, -e ocenb
Herde f —, -n crajio, Taöyn
hereinrennen vi (rannte herein,
hereingerannt) |s| BÖeraTi,
hereingerannt kommen npnöeraib,
BJieraTb
hereintreten vi (a, e) [s] bxojjhtb
b KOMHaiy
Herkunft f— nponcxoffiflemie
Heroismus m-— repoii3M
Herr m -(e)n, -en rocnojmn,
XO3SHH
herrlich cjjaBHbin, iipeKpacHbiii
Herrlichkeit f —, -en BeJinKOJie-
mie, Bejinnne
herrschen vi rociioaciBOBa'fb, BJia-
CTBOBSTb
herrühren vi nponcxo,HHTb
herstellen vt naroTOBJisTb
Herstellung f —, -en HaroTOBJie-
Hlie, IipOH3BOACTBO; BOCCT3HO-
BJiemie
herumfliegen vi (o, o) [s] jiexaTb
BOKpyr h.-ji.
herumtreiben, sich (ie, ie) rna-
TaTbCfl, UIJlflTbCfl
herunterkommen vi (kam herun-
ter, heruntergekommen) [s]
cxoähtb, cnycuaTbca
hervorbringen vi (brachte hervor,
hervorgebracht) (Worte, Laute)
npOM3HOCMTb (CJIOBa, 3ByKM)j Bbl-
HHMSTb
hervorheben vt (o, o) Bbt^Buraib;
noimepKnBaTb
hervorholen vt jiocTanaTb
hervorkommen vi (kam hervor,
hervorgekommen) [s] Bbixojwrb
hervorragend Bbrnatomnncfl
hervor ruf eil vt (ie. u) Bbi3biB3Tb
hervorschauen vi BbirjiHHbiBaTb
hervorstoßen vt (ie, o) BbrrajiKu-
B3Tb‘, npOMOJIBHTb
hervortreten vi (a, e) [s] BbicTy-
naib
Herz n -ens, -en cepane
herzhaft cMeJibiü, OTBaHCHbiü
herzlich cepaennbiu
wenig qpesBHHafiHO msjio
Herzlichkeit f—cepxie'iuocTb
Herzogtum n -s, Herzogtümer
repuorcTBO
hetzen vt TpaBHTb, uaycbKMBaTb
heulen vi peßeTb, bbitb
heute adv cerojuifl
heutig cerojiHsimiiuH
Hexameter m -s, — reiaayeip
(pasaiep CTnxa)
Hieb m -es, -e yaap
hierher adv ciona
hiermit adv c sthm
Hieroglyphe / —, -n neporjin$
hierzu adv k sroMy, jijtsi aroro
Hilfe f — noMomb, nocoßwe
Rote -v. MOnP
hilflos ßecnoMomubifi
Himmel m -s.— neöo
Himmelreich n -(e)s „uapciBO
ueßecHoe“
Himmelsbläue/—ueSecnaa cniiena
himmlisch neßecuHw; qynecHwii
hin: hin und her B3ajj h Bnepeji
hinab adv bhm3
hinabbringen vt (brachte hinab,
hinabgebracht) jjocTannTb bhm3,
CTaiHMTb BHH3
hinabführen vt cbohhtb, Beern bhh3
hinabgehen vi (ging hinab, hinab-
gegangen) [s] cnycKaTbcn
hinabgleiten vi (glitt hinab, hin-
abgeglitten) [S] CK0JIB3HTB BHH3
hinabrennen vi (rannte hinab,
hinabgerannt) [s] bewarb bh«3,
MUaTbCH BHM3
hinabrollen vi KaTiiTbcn bhm3,
CKaTblBaTbCH
hinabschauen vi nnsmeTb bhh3
hinabsteigen vi (ie, ie) [s] cny-
CK3TbCfl (BHH3)
hinabtun vt (tat hinab, hinab-
getan) TaiHMTb BHH3
hinabwerfen vt (warf hinab, hin-
abgeworfen) (C)ßpOCHTb BHII3
hinauf adv BBepx, KBepxy
hinaufreichen vt uonaBaTb naßepx
hinaufrennen zi (rannte hinauf,
hinauf gerannt) [s] BÖeixaTb ua-
Bepx
hinaufsteigen vi (ie, ie) [s] nojHH-
MaTbca BBepx
hinaufstürzen vi (stürzte hinauf,
hinaufgestürzt) [s] öpocHTbcn
Hasepx
hinauftun vt (tat hinauf, hinauf-
getan) TSIUHTb HSBepX
hinaufziehen vt (zog hinauf, hin-
aufgezogen) TamiiTb HSBepx
hinaus adv boh
hinausfahren vi (fuhr hinaus,
hinausgefahren) [s] Bbieawaib
hinausgehen vi (ging hinaus, hin-
ausgegangen) [S] BbIXOJIHTb
hinausgucken vi BbirjiHflbiBaTb
hinauslaufen (lief hinaus, hinaus-
gelaufen) [s] BblÖeraTb
~ auf etwas cboahtbcs k ...
hinausschauen vi BHrjumHBaTb
hinaussehen vi (sah hinaus, hin-
ausgesehen) BbirjIHXblHail»
hinauswerfen vt (warf hinaus,
hinausgeworfen) BNßpacwBaTb
hinausziehen vt (zog hinaus, hln-
ausgezogen) (eine Sitzung, eine
Rede) saTnrnBaTb
hindern vt MeiuaTb
Hindernis n -ses, -se npennTCTBiie,
noMexa
hindurch adv qepea, ckbosb, na-
npojier
das ganze Jahr Becb ron na-
npo.neT
hineinblicken vi aarasÄbiBaTb
BnyTpb
hineintragen vt (u, a) bhochtb
hineinwerfen vt (a, o) ßpocaib
(BHyTpb)
hinfallen vi (fiel hin, hingefallen)
[s] na^aTb
hingehen vi (ging hin, hingegan-
gen) [s] HJITH TV.ua
hinlaufen vi (lief hin, hingelaufen)
|s] noöejxaTb (Tyna)
hinschreiten vi (schritt hin, hin-
geschritten) [s] h.hth, uiaraTb
(Tyna)
hinsetzen, sich camiTbca
hinsichtlich adv b cmioinciiim
hinsprechen:
vor sich -x, roBopiiTb ceße non hoc
hiristellen vt cTaenTb (Tyaa)
hinstrecken, sich npocTHpaTbcfl
hinter noaajui; saiuum
hinterher no3ann, BCJiea
Hinterkopf m -(e)s, Hinterköpfe
3aTH.noK
hinterlassen vt (ie, a) (eine Spur)
0CT3BJ!HTb
Hinterlist /— kobspctbo, xht-
pocTb
hinüberspringen vi (a, u) [s] nepe-
npwrnyTb
hinuntergehen vi und vt (ging hin-
unter, hinuntergegaäigen) [s]
MATH BHH3, CIiyCTHTbCfl
hinuntergleiten vi und vt (glitt
hinunter, hinuntergeglitten) fs]
COCKOJlbSHyTb BHH3
hinunterrollen vi und vt [s] CKa-
THTbCH
hinuntersausen vi [s] jictctb
CTpeMS’Jiaß BHH3
hinweg adv nponb
hinweisen vi (ie, ie) yitasbiBaTb
hinwerfen vt (a, o) (Worte) 6po-
caTb (c.iOBa)
hinziehen vt (zog hin, hingezogen)
npMBJjeKaTb, 3atwsei<aTb
hinzufügen vt noßap-HTb
hinzukommen vl (kam hinzu, hin-
zugekommen) [s] no/ixoauTb
hinzusetzen vt npnßaBJiHTb
Hirt tn -en, -en nacTyx
Historiker m -s, — MCTopuK
historisch Hc.TopH'iecKHM
Hitze /—>napa
hochbeglückt iipe3BMHaHHo cnacT-
JIHBWÜ
hocliheben vt (o, o) nonHATb
(BBepx), samipaTb
Hochschule f —, -n Bbiciuaa
UJKOJia, BY3
höchst adv oneub, b Bwcmefi cTe-
neiiH
hoch weise BceMyapaß
hoch- und wohlweiser BceMyji-
pbiii n BceBCiiyinHM
hoc hwertig ehcokok aqecTBeHHbifi,
BMCOKOCOpTHblÜ
Hochzeit f —, -en CBaxii.ßa
150
Hof m -es, Höfe Aßop
hoffen vt und vi HaaeaThca
Hoffnung / —, -en nanejK^a
höfisch npHjiBopnww
höflich viTHBbiH, r;e>K.>iriBbiil
Höhe f —, -n bwcots
Höhle f —, -n nemepa, Hopa,
«Ma
Hohn m -(e)s (H3BHTeJibiiaa) na-
CMetBKa
höhnen vt na/ienaTtcn
hold MMJibifi, 6.narocK.noiiHMfi
holen vt npimocHTb
sich etwas cxBaTHTb (nanp.
nacMopu)
Holländer m -s, — rojuiaHfleii
Hölle /-oji
Höllenflanimen othh aua
Holz n -es, Hölzer aepeso, apoBa
Holzbearbeitungsfabrik / —, -en
ßepeBOOÖÄC.nouHbin aaeoa
horchen vi noacjiyniMBaTi,
horchen auf (Akk.) cayniaTb,
npuaiyiiiMBaTbCH
hören vt cnyniaTb
Horizont m -(e)s, -e ropiisom-,
Kpyroaop
geistiger ~ yMcTBeuHbiu «pyro-
sop
von europäischem ~ b eBponen-
ckom Macmraße
Horn n -(e)s, Hörner por, pokok;
ropuafl BepniHHa
Hotel n -s, -s OTeJib
hiibsch KpacHBbifi
hufeisenförmig nojiKOBOoßpasHbiii
Hügel m -s, — xojim
Hölle f —, -n oöoJiouKa
in ~ und Fülle b hsoöhjjhh,
(aeaa ßbi.'io) no ropao
hüllen vt 3aBopaqnsaTb, 3ai<yTM-
B3Tb
hüllen, sich oßBOJiaicuBaTbCfl, oae-
B3TbCH
sich in Dunkel norpysHTbcsi b
TeMiiciy
humanistisch ryMaHucTnnecKiiH
humanistisches Gymnasium Kaac-
cuuecKaH ruMHaans
Humaniora pl ryMainnapHMC
uayKu
humoristisch roMOpHCTHqecKml
Hundertschaft / —, -en cothh
Hunger m -s ronoa
hungern vi rojioaaTb
hungrig rojiOÄHMH
hupen xtaBaTb ryaoK
hurra! ypa!
Husar m -en, -en rycap
Hut m -(e)s, Hüte inasina
Hutrechen m -s, — noacTaBKa c
KpiOHKaMH flJlH UlJISin
Hütte f —, -n XHMHHa, xaTa
I
Ibykus Hbhk
die Kraniche des ~~ Hbukobh
inypaBJiH
illegal noflnojiMibifi, HcaeraabHbiH
immer adv Bceraa, Bee
für -- HaBcerga
immerhin adv bcö me
imstande adv: ~ sein öbitb b co-
CTOHHHH
Inbrunst f—nwx
Individuum n -s, Individuen hhah-
BMA(yyM)
Infanterie f—nexora
innere BuyipeHHufi
innig ucKpemiHÜ, cepgeuHbifi
Insel f —, -n ocTpoß
insgesamt adv mtoto, bcö (bmcctg)
Inspektionsreise f —, -n nucnen-
HHOHHaa noeagKa
Institution f —, -en y'ipea'aeiine
Intendantur f —, -en miTeiwaHT-
CTBO
interessiert 3annTepecoBaHMbifi
inzwischen adv weapiy tcm
Irdisch bcmhoh
irdisches Getümmel „acMnafi
cyeia“
irgendein pron indef k3Koh-hh-
6yai>
irgendwelche pl KaKiie-Jiiißo, Ka-
KHe-HHÖyAb
irgendwo adv iAe-jni6o, rxie-io
irre noMeinauHbiu
irren, sich aaöayjKaaTbcsi, onm-
ßaTbcfl
Irrtum m -s, Irrtümer onrnÖKa,
aaöayaxaeHHe
italienisch HTajibHHCKnfi
J
ja aa; bchb; sogar aaaxe
Jacke f —, -n KypTKa, Ko$>Ta
Jagd f —, -en oxoia; noroHs, npe-
CJieaoBaiine
jagen vt und vi oxothtbca, niaTb;
npOHOCHTbCH (O MHCJBIX),
M’iaTbCH
Jäger m -s,— oxothhk
jahrelang b iipoAomKeHiie pana
aeT, roflaMH
Jahrhundert n -s, -e CToae™e
jährlich ejKeroaiibift
Jahrzehnt n -(e)s. -e necaTiiaeTHe
jämmerlich jKammfi, »caaocTUbiü,
njiaueBiibiß
jammerschade adv oieub (ao
cMepTii) »tajib
Japaner m. -s, — Hiionen
japanisch anoHCKiifl
je adv Koraa-jiMöo
denn nein Korßa-jmöo
. edenfalls adv bo bchkom cayqae
, edermann pron indef KawAbiH
Jedesmal adv Kaffiairä pa3
J edesmalig KaMAbifi pas
edOCh cj 0AH3K0
J emals adv Koraa-anöo
, em and prön indef kto-jihöo
J ener pron tot
enseitig jie>Kammi no ry cTopony;
n [JOT I! BQI1OJIO7KH bl fi
jenseits prp (Gen) no Ty cxopony
Joch n ~(e)s, -e apMO, m o
Jubiläum n -s, Jubiläen roönjieä
juchhe! afi-jnann!
Jude m -n, -n espen
jüdisch eBpeücKHß
Jugend f —iQHOCTb, mo.toaoctu;
MOJIOAGlKb
jung MOJIOAOÜ
Junge m -n, -n(s) MajibnnK, na-
peHb
Jungens pl MajibunniKM, peGara
Jungfrau f -en nenima, jieBa
Jüngling m -s, -e lOHOnia
Jurisprudenz f — lopHcnpyaen-
mia
K
Kabale f —, -n KOBapCTBO, UH“
TpnrH
Kaffeehaus n -es, Kaffeehäuser
Katjje, Ko^eänas
kahlköpfig Jibicbin, nJieniHBbiü
Kai m -s, -e hjiii -s naöepejKHafl
kalt xojiOAHbifi
Kälte f — XO.’IOA
Kamerad m -en, -en TOBapmii
Kammer f —, -n uaMopKa
Kammerjungfer f —, -n KaMe-
pHCTKa
Kampf m -es, Kämpfe ßopböa,
6ofi, cpaweiiHe
kämpfen vi öoporbC«, cpajKaTbC«
Kämpfer m -s, — 6oeg, öopen
Kanone f —, -n nyimca
Kanonenfutter n -s nyme<moe
M51C0
Kanzler m -s, — icampiep
Kapelle f —, -n qacoBHs; xop,
opitecTp
kaputt pasÖHTbiü, ycTa.Tbifi; Ka-
nyT
Karren m -s, — TaHKa, TejiejKKa
Kaserne f —, -n xasapiwa
Kassation f —, -en KaccauHH, paa-
MtajiOBaHHe (bosh.)
bei 'v, iioa, yrpoBofi paaiKajio-
BaHHH
Kästchen n -s, — niKaTyjiKa
Katastrophe f —, -n KaTacTpo^a
Katheder n (m) -s, — Ka<J)eApa
Kathedrale f —, -n coöop
käuen (veraltet) vt (kauen) jxe-
B3Tb
Kaufmann m -s, Kaufleute Kynen
kaufmännisch KyneuecKHÜ, kom-
MepnecKHÜ
Kaukasus m — KaBKaa
kaum adv eaBa
Kautschukbaum m -(e)s, Kaut-
schukbäume KayqyKOBoe nepeBO
kegeln HrpaTb b kcivih
ohne König ~ oöxoamthcjj öea
KOpojiH, HrpaTb b Heran 6e3
KOpOJHl
Kehle f —, -n rjioTKa, rop.no, rop-
T3Hb
kehrtmachen vi noBopaqimaTb
(nasan)
Keim m -(e)s, -e sapoAwm
Keller m -s,— noABaji, norpeö
kennen vt (kannte, gekannt)
3HaTb
kennenlernen no3HaKOMHTbcn
Kenntnis f —, -se CBeAeime, 3iia-
komctbo; 3Hamie
kennzeichnend xapaKTepHHfi
Kerbe f —, -n 3apyÖKa, naceqKa
Kerl m -s, -e napeiib, qenoBeK
($aM.)
kerzengerade npawoH kbk CßeqKa
Kette f —, -n uenb
Ketzerei f—epecb
Kiefer f —, -n cocna
Kindergarten m -s, Kindergärten
AeTCKHÜ can
Kindlichkeit f — peösqecTBO
Kirche f —, -n uepKOBb
Kirchen-Gemeindeschule f —, -n
nepKOBHo-npMxoncKafi hikojis
Kissen n -s, — noayinKa
klagen vt und vi TKajiOBaTbca, ce-
TOBaTb
Kläger m -s, — ncreix
151
klammern, sich (an etwas) (Akk.)
yneniiTbCfl; iipujinpaTbcs! k ...
klappern vi CTyqaTb
klar HCHblfi, CBeTJlblfi, uhctbih
sich über etwas ~ sein npeji-
CTaßjiaTb ceße hciio q.-ji.
klassenbewußt c KJiaccoBbiM co-
anaime«, co3naiejibHbiß
klatschen vt (Beifall) aruiouHpo-
B3Tb
Klecks tn -es, -e kjoikcs, iihtho
kleiden (sich) vt ojieBaTb(cn);
ßbiTb k jimiy
Kleidungsstück n -(e)s, -e uacib
ojieiKÄbi, npenMeT oxe>KUbi
Kleinbürger n -s,— MenjauHH
Kleinbürgertum n -s Me/ina« 6yp-
HtyasHH
kleinlich MCJioqnbiß, meneTHjibHbiß
klettern vl [s] jiaaHTb, Jieafb
Klima n -s, -s und -te kjihm3t
klingeln vi SBomrrb
klingen vi (a, u) SBeneTb, asynaTb
Klopfen n -s cryK
klopfen vi crynarb
Kloster n -s. Klöster MonacTbipb
Kluft f —, Klüfte nponacub
Klugheit f — yM, ßjiaropaayMne,
paccynuTeJibHOCTb
knallen vi Tpecnyrb, xJionatb,
rpeweTb
knapp y3KMH
knattern vi TpemaTb
Knie n -s, — kojicho
knien vi CTanoBHTbcs na kojichh
knistern vi rpemaTb, xpycieTb,
myweTb
Knochen m -s,— Koctb
Knoten in -s, — yaeji
Köcher tn -s,— ko.™h
Köchin f —, -nen Kyxapxa
Koffer tn -s, — qeMouaii, cynjiyK
Kohle f —, -n yrojib
Kohlendampf m ~(e)s, Kohlen-
dämpfe yrap
Kolcher tn -s, — kojix (jipeBinie
o6nTaTe.nn Kojixhbh)
Kolchis f—Ko.nxn.ua
Kolchos tn —, -en kojixos
Kolchosbauer m -s m -n, -n ko.h-
X03HHK
Kollegium n -s, Kollegien koji-
jiernfl
Koller n -s, — KOTKanau KypTKa
kommandieren vt KOManjuipoBaTb
Kommando n -s, -s KOMaHjjOBaHHe
kommen vi (a, o) [s] npiixomiTb,
npne3ffiaTb
das kommt daher sto (nponcxo-
flHT) OT Toro
zur Welt -v. poAHTbca
kompliziert cjiojkiibih
Konfektion /—roTOBoe rutaTbc
Kopf tn -es, Köpfe rojioßa; pro
«a Aymy
Kopfschmerz tn -es, -en roaobiiaii
ÖOJlb
Korb m -es, Körbe Kop3HH(K)a
koreanisch KopeßcKHß
Korn n -(e)s, Körner aepno
Korn n -(e)s aepiiobOH xJieß
Kornfeld n -(e)s, -er hhb3, nauina
Körper tn -s, — tcjio
korrespondieren vi nepenncbi-
BaTbCfl, JlCpHiaTb CBH3b
kostbar aparonennbin
Kosten pl iiaxicpwicu, pacxoabi
auf ~ 3a chct
kosten vt ctohtb
Krach in -(e)s, -e TpecK, rpoxor
es gibt -v ßynei cKaiiuan
krachen vi TpemaTb, rpoxoTaTb
Kraft f —, Kräfte cwia
kräftig CHjibHwfi
Kraftmensch tn -en, -en cn.naq
kraftlos ßeccujibHbiß
Kraftwagen tn -s,— aBTOMOÖHJib
Kragen tn -s, — bopotuhk
krakeelen vi öyfiHHib,- cnopiiTb
Krakeeler in -s, — ßymi, 3a6miKa
Krampf tn -(e)s, Krämpfe cyjjo-
pora, cna.3Ma
Kranich tn -s, -e >KypaBJib
kränken vt oiopqaTb, ocKopßjiflTb
Krankenhaus n -es, Krankenhäuser
öcuibHuua
Krankheit f —, -en do.nc3Hb
kraus Kypuaßbifi, KyjjpHBbifi
kräuseln vt saBHBSTb
Kreatur f —, -en co.WHiie, TBope-
une, Kpearypa
Kreis tn -es, -e Kpyr, OKpyr, yeajj
kreisen vi Kpy?KiiTb(csi)
Kreuz n -es, -e npecT
kreuzen vt CKpenjiiBaTb
Kreuzfeuer n -s ncpeiipecTHbiH
OTOHb
kriechen vi (o, o) [s] nojisaTb
Kriegsdienst tn -es, -e Boeniiau
CJiy>K6a
Kriegsvolk n -es, 3d. boBcko
Krücke f —, -n KOCTbuib, kjiioks
krumm kphboh
Küche / —, -n Kyxus
Kuchen m -s, — nnpor, unpownoe
Kugel / —, -n nyjis; map
Kugellager n -s,-niapHKonojuuHnnHK
kühn CMejibifl, OTBajKHbiß
Kultus tn — KyjibT
~ treiben mit... (Dat.) npeiuio-
HHTbca nepen...
Kummer tn -s rope, CKOpßb
kümmern, sich um aaSoTHTbcs o...
Kunde tn -n, -n KJineHT, nouy-
naTe/ib
Kunde / — CBeaeime, BecTb
künden vt B03BemaTb
Kundige m -n, -n 3H3T0k, cßejjy-
UTHM (BeJIOBeK)
Kunst / —, Künste HCKyccTBO
Künstler m -s, — xyju»KHHK
künstlerisch xyuojKecTBeHHbiH
künstlich HCKyccTBeHHbifi,
IIOJlUeJlbHblH
Kunstwerk n -(e)s, -e npoirweueHne
HCKyCCTBB
Kupferstich tn -(e)s, -e rpaßiopa Ha
ueun
Kurator m -s, -en iionequTe.Hb
Kurhotel n -s, -s KypopTHbiil otcjib
kurzfingrig c kopotkhmh najibuaMH
kürzlich adv Heaajiojiro uo...
kurzsichtig 6.iH30pyi<nü
Kurzweil f— myTKii
kuschen, sich jiojkhtbcsi (o coöaKe);
(zpyß.) ne HHKnyTb
küssen vt ue.noBaTb
Küste / —, -n 6eper (MopcKofi)
L
Labe f—ycjia.ua
Lächeln n -s ynbiöKa
lächeln vi yjibißaTbcu
Lachen n -s CMex
lächerlich cMemHOÜ
Lage f —, -n nojiomeHHe
Lagerplatz m -es, -plätze mccto
paciiojioHcenHsi (bohh. qacTeil)
Laken n -s, — npocTbma
Lamm n -(e)s, Lämmer arneHOK
Land n -es, Länder cTpaiia; mbct-
HOCTbJ Kpafi
aufs gehen (ziehen) OTiipa-
BHTbCfl b jiepeBHio (Ha uaqy)
auf dem -x. leben whti. b jje-
peßbie (na Jiane)
landen (Flugzeuge; Schiffe) vi co-
BepniaTb nociulKy, npiiaCMJiftTbCH;
npHCTaßaTb k ßepery
Landesherr tn -n, -en rocyjiapb,
cyeepeH
Landkarte / —, -n reorpatjmq. sapia
ländlich jiepeBencKHfi
ländliches Äußere uepeBeiiCKufi
BHU
Landmann m ~(e)s, Landleute
KpeCTbflHHH
Landpastor m -s, -en cejibcKHÜ
nacTop
Landstraße / —, -n npoe37Kaa
jiopora, mocce
Landvogt m -(e)s, -vögte HaMecT-
HHK (Kpau. OÖJiaCTH)
lang BJiHHHbiH
sein Leben bcio cbokj tkh3hb
lange uojiro
nicht jiajieKO ne
das ist noch ~ nicht genug aro
eme uaiieKo ne uocraToquo
Länge f —, -n juiHHa
Lang(e)weile f—cnyKa
langweilig CKyqubiß
langgezogen paCTsmyTbiß
länge prp (den. oder Dat.) buojib
•langsam MejuieHUHfi
längst mbho
Lanze / —-n Konbe, rinna
lärmen vl uiyMeTb
lassen vt (ließ, gelassen) 3acraB~
jiHTB, BejieTb, nonycKaTb, no3Bo-
JlflTb, USBaTb (B03M0>KH0CTb);
ocTasJisTb; oTnyCKaTb
ich lasse ihn lesen a 3acTaBjiw
ero HMTaTb
er läßt das Buch zu Hause oh
0CT3BJ1HCT KHHl'y A0M3
Jem. in Ruhe ~ ocTaeHTb k.-ji.
b noKoe
Last f —, -en rpys, nonia
Lastwagen m -s, — rpy30BHK
Latein “ n -s JiaTbiHb, JiaTHHCKnß
H3bIK
Laterne / —, -n «ponapb
Laub n -(e)s jmcTBa
laubig noKpbiTbifl (nopocmiiß) jiii-
CTBOß
Lauf m -(e)s 6er, xon
laufen vi (ie, au) [s] ßeraTb
Laune f —, -n nacTpoemie, pacno-
jioHteHHe Äyxa
guter -v. b xopoineM HacTpoeimH
lauschen vi npHCuyiunBaTbca,
BHHMSTb
Laut m -es, -e 3ByK, toh
laut adj rpoMKHß; prp (Dat., Gen.)
coi'jsacno
lauten (ein Artikel, ein Text) raa-
CHTb, 3Byq3Tb
auf einen anderen Namen ~
ßbiTb BbuaiiHbiM na qyatoe hmh
(o nacnopre)
Läuten n -s 3bohok (3Byqaiine)
lauter adv HCKJuoqHTeiibHO,
cnjionib
lautlos ßeaaByuHMH, 6e3MOJiBHHft
lautschmetternd (Nachtigall) pac-
152
cbinajoiimßcfl Tpejibw (cojio-
neu)
Lautsprecher in -s — rpoMKoroßo-
pMTeJib
Lautverstärker in -s, — 3ByKo-
yciuunejib
Leben n -s >KH3iib
lebendig jkhboü
lebensfroh ÄH3HepaßocTHbift
Lebensjahr n -(e)s, -e roß >kh3hh
in meinem 17. -x. na 17-m rojiy
MOefi HCH3HH
Lebensmittel pl CbecTHHe npn-
nacbi; npoßOBoabCTBiie
Lebewesen n -s, — »HBoe cyme-
CTBO
lebe wohl! leb(e)t wohl! CyjibfTe)
3ßopoB(bi), nponxan(Te)!
lebhaft oMtHBJieHHbifi, tkiibok
leer nycToft
lehnen vt npucJioHflTb
sich -x an (Akk.) npucJionirrb-
Cfl K. . .
Lehnstuhl m -(e)s, Lehnstühle
Kpecjio
Lehranstalt f —, -en yqeönoe 3a-
Beßemie
Lehrmittel n -s, — yqeöHoe noco-
6ue
Leib ti -es, -er Teno, Ty.noBiime
Leibeigenschaft / — KpenocTHii-
qecTBO, KpenocTHoe npaßo
Leibgericht n -(e)s, -e jnoßiiMoe
KyuiaHbe
Leiche / —, -n rpyn
Leid n -(e)s rope, neqajib
Leiden n -s, — CTpauauHe
leiden vt (litt, gelitten) lepneTb,
CTpajia'n.
Leidenschaft f —, -en cTpacTb
leihen vt (ie. ie) oßaahCHBaTb
leise thxo
leisten vt nenaTb, coßepniaTb, bbi-
IIOJIHHTb, 0Ka3bIB3Tb
Leistung f —, -en nocTUHteiine
leiten vt pyKOBOßHTb, Beern
Leiter f — -n cipeivtflHKa, jiecTiiu-
ua (npHcraBHaa)
Leitung f —, -en pyKosojiCTBo;
npoßoß
elektrische -x. ajieKTponpOBOß
Wasserleitung f BOßonpoBoß
Lektüre f — qTeiiHe
Lerche f —, -n JKaßopoHOK
letzt nocneaHHÜ
zum letzten Male b nocjießHHHi
pas
leuchten vi (die Sonne, die Sterne,
das Gesicht) cnaib, CBepKarb,
CBeTMTb
Leuchtturm tn -(e)s, -türme Maas
Libelle f —, -n crpeKoaa
licht CBeTJlblH
am lichten Tage epeaw 6e.na äha
Licht n -(e)s, -e cbct; cßeqa
Licht n -<e)s, -er oroub
lieb mhjihh, ßoporoü
liebenswürdig juoßeaiibiu
Liebhaber tn -s, — jiioßHTejib
lieblich mujiobhähmü, oqapoBaTe’ib-
HHH
Liebling tn -s, -e juoShmcu
Lieblings- jnoßiiMbiii, H3Jiio6JieH-
HblH
Lied n -es, -er necna, neciib
liefern vt ßocTaBjiaib, nocTasjisiTb
Linde f —, -n Jinna
Linie f —, -n jinnna
in erster -x, b nepuyto oqepeßb
Lippe f —, -n ryßa
Litauen n -s JInTBa
literarisch jiHTepaTypi-ibiö
Lob n -es noxeajia
loben vt XBajiHTb
Locke f —, -n jiokoh
Loge f —, -n Jiowa
Lohn m -es, Löhne narpaiia; aa-
paßoTHaH njiara
lohnen vt iiarpaTKnaib
Lorbeer tn -s, -en jiaßp, Jiaßpoßoe
nepeno
lOS CBOÖOßHblft
jem. -x. werden ocBoßoßHTbcn,
OTflCJiaTbCH OT K.-JI.
los! ßaBaü! nomeJi!
es geht ~ HawHHaeTca
was ist *x? qro cjiyqujiocb?
lösen vt (Aufgabe, Rätsel; Fahr-
karte) peniaTb; 6pa?b (6n.neT)
sich -x, paspeiiiHTbCji
loslassen vt (ließ los, losgelassen)
BbinycKaTb, oraycKaTb
losmachen vt ocBoöoiKßaTb
sich -X. OCBOÖOßHTbCfl
losreißen vt (riß los, losgerissen)
OTpblßaTb
Sich -X. BblpßaTbCfl
losschlagen vi (u, a) yßapaTb, öhtb
(no q.-Ji.)
losspringen vi (a, u) [s] HaKHnyTb-
CH, ÖpOCHTbCfl Ha K.-JI.
losstürzen vi |s] ÖpocaTbca na
K.-JI.
Lösung f —, -en penieHHe
Lücke f —, -n 6peiin>, npoßeji
Luft f Lüfte BO3nyx
in freier ~ na otkphtom bo3-
Jiyxe
Lüge f -n nOIKb
lügen vi (o, o) Jirarb
lumpig xtajiKHÜ, oöopBai-iHbin
Lust f — yaoBonbCTBHe, paßocTb;
oxoTa (k q.-ji.), xccjiaHiie
•x, haben xotctb
lustig BecejiHÜ, 3a6aBHHÜ
lustwandeln vi ryjuiTb, nporyjiH-
BaTbCfl
lyrisch jiHpHuecKHÜ
Lyzeum n -s, Lyzeen jiHijeü
M
machen vt ßejiaTb
sich auf den Weg -x, oTnpaß-
jisTbCfl b nyib
sich an etwas -x, npucTynaTb k
qewy-Ji.
etwas aus sich -x, cTporiTb H3
ce6s q.-n.
das macht nichts! sto Huqero
ne 3iiaqHT
Macht f —, Mächte chjis, moiHb,
ßjiacTb, ßepiKaBa (rocynapCTBoi
mächtig MoryqHÜ, Momubifi, Mory-
mecTBeuHbifi
einer Sprache sein BJiaaeTb
KaKHM-JI. B3bIK0M
Mädchen n -s, — ßeBouKa, Aeßym-
Ka
Magen m -s,— MtejiyßOK
mager xyaoft, touihh
Magnetsturm m -(e)s. -stürme
MarHHTHaa 6yps
mal paä, -Ka
einmal oßHaacjiH
auf einmal epasy, ßnpyr
zeigen Sie -x.! noKaiKHTe-Ka!
malen vt (ein Bild) pucoBaTb
(KpacKaMH)
Maler m -s, — xynoiKHHK, jkhbo-
nnceii
manch pron indef -er, -e, -es
miofi, HHaa, HHOe
manches MHoroe
manchmal adv miorßa
Mangelhaftigkeit f neaocTaToq-
HocTb, iieyjioß.neTBopHTejibiiocTb
Manschette f —, -n MamKera
Mantel m -s, Mäntel najibio, naam,
IIIHHeJlb
märchenhaft CKaaouHHÜ
Marine f — (Jwiot (MopCK.)
Marine- mopckoh
markant xapaKTepHHn, mctkuh
Markt m -es. Märkte phhok
Marmor tn -s MpaMop
marmorblank ßaecTJimnü, KaK Mpa-
MOp
Marquis tn —, — MapKH3
Marschroute / —, -n MapinpyT
martervoll MyqHTejibi-io
Maschinengewehr n -s, -e nyae-
MÖT
Maschinen- und Traktorenstation
/ —, -en (MTS) ManiHHHO-TpaK-
TOpHaa CTanmia (MTC)
Maß n -es, -e Mepa, pa3Mep
über die Maßen qpeSMepno
mäßig yMepeuHbifi
mäßigen vt yMepuib
sich 'x, cßepiKHBaTbca
Mast tn -es, -(e)n MaqTa, ctojiö
Mastbaum m -(e)s, Mastbäume
MaqTa, MaHTOBoe nepeßo
materiell MaTepnajibHbifi
Mauer / —, -n crena (KaMennaa,
KHpnnqHaa)
Mauerwerk n -(e)s, -e KaMemiaa
KJiajiKa, KaMei-iHoe CTpoenne
Maulaffe in -n, -n 3eB3Ka, poTO-
3efi
Maultier n -es, -e Myji
Maurer in -s, — KaMemiw
Mediziner in -s, — mcähk
Meer n -es, -e Mope
Meeresspiegel m -s ypoßenb Mopa
Mehl n -(e)s Myaa
mehren, sich yBejmHHBaTbca
mehrere hcckojibko, neKOiopbie
Mehrheit f —, -en Bojibiiimhctbo
mehrmals adv ne pa3, hcckojibko
paa
mehrtägig MHoroßHeBHbifi
meinen vt und vi noJiaraTb, jiy-
MaTb, nonpaayMeBaTb
Meinung f —, -en MiieHHe, yöeiK-
ßeiiHe
eine -x. äußern BMCKasbiBaTb
MHCHHC
melden vt H3BemaTb, ßOKJiajibi-
BaTb
melde gehorsamst qecn> nxieio
ÄOJIOMCHTb
Memoiren pl MeMyapw
Menge f —, -n MiioiKecTBo, 6ojib-
nioe KOJiHqecTBo, TOJina
Mensch in -en, -en qejioßeK
Menschenkind n -es, -er qejioßeK,
qejiOßeqeK
menschenwürdig ÄocTOÜHBifi qejio-
BeKa
Menschheit / — qejioßeqecTBO
menschlich qejioBeqecKnü, qejioseq-
Hbiß, ryMaHHHH
153
merken vt aaiieqaTb, CMeuaTb
merken, sich 33MemTb ceöe, sa-
tlOMHHTb
merkwürdig saweqaTejibHbiß; crpan-
Hblfi
messen vt (maß, gemessen) n3Me-
pflTb
Messer n -s, — ho>k
Meßinstrument n -(e)s, -e u3Mepn-
TejibHbm npnßop
Miene f —, -n bhji; Mmia
Mieter m -s, — c^ömuihk, KBapTH-
panT
Mitch f MOJ1OKO
Militär n -s bohcko. ßoennbie
Militär m -s, -s Boeniibiß
minder Mem-nie
mehr oder ~ öoJiee hjih Meiiee
Minenwerfer m -s, — mhhomöt
mißlingen vl (a, u) [s] Hey/ia-
BaTbOI
Mißwirtschaft f — 6ecxo3flficTBen-
HOCTb, „XOSflHHimaHbe"
mitbringen vt (brachte mit, mit-
gebracht) npHHOCMTb C COÖOH
mitfahren vi (u, a) js] exaTb
BMecte
Mitfahrende m -n, -n cnyrnuK
mitgehen vi (ging mit, mitgegan-
gen) [s] MATH BMeCTe
Mitglied n -es, -er (der Gesell-
schaft, der Partei) q.neH
Mitleid n -(e)s cocTpaziaime, co-
qyeCTBne
mit jem. ~ fühlen coqyBCTBOBaTb
K.-JI.
mithnehmen vt (nahm mit, mitge-
nommen) ßpaTb c coßofi
mitrechnen vt npnqncjum>, hbtm
b cqeT
Mitschüler m -s, — TOBapmu no
niKOJie, coyqeniiK
Mittagsmahl n -(e)s, -e odea
Mitte f —, -n cepejuma
mitteilen vt cooßmaTb
Mittel- cpeÄHHÜ
Mittel n -s, — cpeaCTBo
mittelgroß cpeMeft BejiHqHHbT,
cpejmero pocra
mittels nocpejiCTBOM
Mittelschule / —, -n cpeaHsa uiKojia
mitten in adv cpenH, nocpejume
mittendurch adv nacKBO3b
mitunter adv miorjia
Mitwirkung / —, -en coaeficTBHe
Möbel n -s, — Meöejib
modern coBpeMemibifi
mögen xoTeib, we.naTb
ich mag nicht essen aiiexoqyecTB
was mag das sein? qro 6bi sto
Morao öbiTb?
was mag das bedeuten? mo 6h
9to Mor.no osnaqaTb?
möglich BO3M0JKHHH
Möglichkeit f —, -en bosmotkhoctb
Monat m -s, -e wecau
Mond m -es, -e Jiyiia, Mecäij
Mord m -(e)s, -e yßiiiiCTBo
Mörder m -s, — yßiifina
Morgen m -s, — yrpo
Morgengrauen n -s npejipaccBeT-
iibie cyMepKH
Mühe f — Tpya, ycmine
such -x, geben CTapaibCJi
mühelos 6e3 Tpyaa. 6e3 ycHJina
mühsam TpyjinHH, yTOMHTejibHHH
C ÖOJIblUHM TpyaoM
Mund tn -es, Münder por
den -v halten MOJiqaTb
wie aus einem -v b ojihh tojioc
münden vi (der Fluß; die Stra-
ße) BHaaaTb; ynnpaTBCs (bhxo-
flMTb)
munter öoapbifi, >kheoü, BeceJibifi
Alurren n -s ponoT, Bopqaiine
Museum n -s, Museen wyaen
müßig npasuHMÜ; öecuejibiio
ein müßiges Leben npaajii-iasi
ÄH3Hb
es ist ~ darüber zu sprechen
nanpacno (öeciieJibuo) 06 stom
1'OBOpHTb
Muster n -s,— oßpaaeu, npiiwep
Mut m -es My®ecTBO, öojjpocTb,
nyx
mutig MyntecTBeiiHHÜ, cMejibiß,
ÖOJipblM
Muttersprache f — poanon H3biK
Mütze f —, -n mauKa, tjiypaiKKa
Myrte f —, -n MiipTa
N
nachblicken vi cMorpe-rb BCJiea
nachdem cj noc.ne roro «arc
vordem und ~ no araro ii
nocne 3Toro
nachdrücklich HacToftquso, yöe-
HMTe.nMio
nachfahren vi (u, a) [s] exaTb 3a
KeM-n.
nachher adv nocjie Toro, botom
lange ~ ÄOJiroe epewa cnycTjj
Nachmittag m -s, -e nocjieoöeneH-
HOe Bpeivta
Nachname tn -ns, -n (jiaMmiua
Nachricht f —, -en n3necTiie
nachrufen vt (ie, u) KpuaaTb BCJien
nächst öJiHjKaifiuufi, cnenyiounift
nächtelang ucjihmh iiouaMu
Nachtigall f —, -en cojiobch
nachts adv hohmo
Nagel tn -s, Nägel rB03nb
nagen vt rpbi3Tb
nah(e) 6jim3ko
Nähe f —6jiH3OCTb
in der böjwh
nahen vi [s] npHÖJimKaTbcsi
sich ~ npnöJiniKaTbca
nähen vt iuhtb
nähern, sich npiiönniKaTbca
Name m -ns, -n hm«
im Namen «MeneM
namentlich nnaßHbtM o6pa3OM
nämlich mmchho
Naphtha n -s, -s hjih / —, -s He^rrb
Nässe / — cbipocTb
Nationalität f —, -en naunonajib-
HOCTb
Natur f — npnpoaa
Naturgesetz n -es, -e 33koh npn-
POJIH
natürlich ecTecraeiiHbiK, iiaiypajib-
Hbift; KOHequo
Naturwissenschaft f —, -en ecre-
CTBOsuaHne
Nebel m -s, •— Tywan
neben prp (Dat. und Akk.) okojio,
B03Jie, pHÄOM c, Hapajiy c
Neben- coceAunü, cmoehbim
nebenan adv BO3Jie, nojuie
necken vt apaauHTb
Neckerei f —, -en nojuipa3i-iHEa-
nue, no/irpyiiHBanne
nennen vt (nannte, genannt)
HaSblßaTb
Nest n -es, -er rneaao
neu HOBHÜ
von neuem cnona
neulich adv HejiaßHo
Neupräparation f -en itoBoe
sauamie
Neuseeland n -s Hoßaa Bejianjuifl
nichts pron indef hhuto, mmero
nicken vi KMBaib
nie adv HHKorjia
niederfallen vi (fiel nieder, nie-
dergefallen) [s] ynacTb
Niederlage f —, -n nopaxteuHe
niederländisch niijiepjiaHACKHH
niederlassen vt (ließ nieder, nie-
dergelassen) cnyCKaTb
sich ocecTb, nocejiHTbcn
niederschauen vi cwoTpeTb bhh3
niederschießen vt (schoß nieder,
niedergeschossen) noflCTpe/iHTb.
npucTpe-TiiTb
niedersetzen vt ciaßiiTb
sich caaHTbca
niederstoßen vt (te, o) BajiHTb na
30MJ1K)
nimmermehr adv hh 3a hto, hh-
Korjia
nirgends adv Hurjie
Niveau n -s, -s ypoBewb
Noblesse f — 3Haib (cym.)
nochmals adv eine pas
Nomade m -n, -n kohcbuhk
Nord m -(e)s (Norden m -s) ceßep
nördlich ceBepHbift
-v von k ceßepy ot...
Nordpol m -s ceeepHbiü uojiioc
Nordsee f — Ceeepnoe Mope
Not f —, Nöte Hywaa, jinnieune
Note / —, -n noTa, OTweiKa (06
ycneßaewocTH)
nötig HyJKHhIH, HeOÖXOflHMbUl
Notizbuch n -es, Notizbücher
3ani-icnas KHH>KKa
Notvorrat m -s, -Vorräte uenpH-
KOCHOBeHUbift sanac
notwendig HeoöxojiHMbift
Notwendigkeit / —, -en ueoöxo-
JlHMOCTb
nun adv Tenepb, Hy
von an c stiix nop
nunmehr adv renepb we, othhiic
nutzen, nützen vt und vi öhtb
nojie3HHM, npHHOCHTb nojib3y
Nützlichkeit f —, -en iio.icauocib
o
Ob Cj HJIH
~ auch xoTfl h
obendrein adv ceepx Toro
obengenannt BbimeynoMsinyTHÜ
ober BepxHHÜ
Oberhaupt n -es, -häupter na-
qajibHHK, niaßa
Oberlehrer tn -s, — CTapmiiß npe-
nojiaBaTejib
Oberleutnant m -s, -e und -s
CTapuiHH jieftTenaHT
Oberst Bbicmufi, BepxoBHHH
der Oberste Sowjet der UdSSR
BepxoßHHÖ CoeeT CCCP
Oberst m -en, -en nojiKOBiiHK
obgleich cj xot»
obwohl cj xotsi
Ochs(e) m -en, -en 6hk
offen OTKpbJTbin, paCKpblTHÜ
offenstehen GbiTb otkphthm
offenbar oqeBHaHbm, hbhhh
öffentlich (Sitzung, Versammlung,
154
Gericht) nyOaimiibiH, rJiacHbiß,
OTKpblTblH
öffnen vt oiKpbißaTb
Öffnung f —, -en oiBepcTue
oft adv qacTO
ohne prp {Akk.} 6es
Ohnmacht f — ßecaume, o6mo-
pOK
Ohr n -(e)s, -en yxo
ohrenbetäubend orjiyniaionuiß
Ohrfeige / —, -n nomeqiina
Öl n -te)s, -e Macao (pacTHTe/ibHoe,
MHnepaJibnoe)
Olivenbaum in -(e)s, Olivenbäume
ojiHBKoeoe aepe.BO
Opfer ti -5. — »tepTBa
Orange / —, -n aneabCrm
Ordinarius tn —, Ordinarien
K.nacciibiii nacT3BHHK
ordnen vt iipnuonuTb b nopsijioK,
pacnojtaraTb
Ordnung / —, -en nopauoK,
ycTponcTBO (rocynapcTBemioe),
CTpofi
ordnungsmäßig, -gemäß npaßHflb-
Hbifi, no npaBHJiy, no nopauKy
Organisierung / — oprannsauna
Ort tn -(e)s, -e und Örter mccto,
nyHKT, MeCTHOCTb
österreichisch aBCTpiiHCKiin
östlich BOCTOSHblfi
Ovid Obhahü
P
Paar n -(e)s, -e napa
ein paar necKOJibKO
ein paarmal i-ieciiojibKO pa3
Packer m -s. — ynaKOBUj.uK
Page tn -n, -n naa<
Palais n —, — anopeu
Palast m -es, Paläste UBopeu
Panzergruppe f —, -n 6poiieqac.Tr.
Panzerwagen tn -s, — Tau«
Paradeplatz tn -es, -plätze njiau
U.151 napauoß
Paradies n -(e)s, -e paß
Pardon m -s npomemie; nomaaa
Paris n flapmK
Parkett n -es napKer, naprep
Parteitag m -es, -e napTMÜHbifi
cbeau
Paß tn Passes, Pässe nacnopT
Passant in -en, -en npoxowiin
passen vi nouxouHTb, ronnTbca,
ßbiib Bnopy
wenn es ihm paßt Konia eMy
B3ÄywaeTCfl
passieren vt ripoxojjHTt., npoes-
waTb (mhmo h.-ji., uepe3 q.-Ji.);
vi [s] cjiyqaTbcu
den Nordpol ~ nepeceqb ceßep-
Hbiii nojrioc
ihm ist ein Unglück passiert c
hhm cjiyqujjocb (npon3oin.no
HecuacTbe
pathetisch naTeinuecKnu
Pause / —, -n nepepbiB, nayaa
Pech n -(e)s Heyaaqa, necsacrbe
er hat ~ ewy He Beser
Peitsche f —, -n 6nq, n/ieTb, khvt
Pelz- ps cjiowHbix cjroBax) wexo-
Boi-r
Pendel tn -s, — mhathiik
Peripherie f —, -n OKpajma
Perle / —, -n nepji, )KeMqy>KHHa
Person / —, -en jihuo, ocoöa
Personenauto n -s, -s JierKOBofi
aBTOMOÖlUlb
Persönlichkeit f —, -en jihuhoctb
pfeifen vt und vi (pfiff, gepfiffen)
CBIICTCTb
Pfeil tn -(e)s, -e crpena
Pferd n -es, -e -noiuaub
Pfiff tn -es, -e cbmct(ok)
Pflanze / —, -n pacreHiie
pflanzen vt (einen Baum, eine
Blume) casKaTb
Pflaster ns, — n.nacrr.ipb; mocto-
Baa
pflegen vt yxaffijmaib, saßowibcn;
lIMeTb OßblKHOBCHMe (H.-Jl. ÄÖJiaTb)
er pflegt früh aufzustehen oh
HMeeT oßbiKHOBeHiie paHo Bcra-
BaTb
Pflicht f —, -en aojir, oßiiaan-
HOCTb
seine x. tun ncnoJiHHTb CBoß
jjojir
pflock m-(e)s,Pflöcke KOJibmieK,KCui
pflücken vt peaTb, cpbrnaib
(UBeTbl)
phantastisch $aHTacTHqHbiü
Philister m -s, — cfnuiMCTep, o6h~
Barejib
philisterhaft MemariCKuß, oßbiaa-
TeflbCKMH
Pioniertuch n -(e)s, -tücher hh-
onepCKiifi raacryK
Pistole f —, -n hhctojict
die ~ ziehen BbiHyrt nncTOJieT
Plage f —, -n Myqenne, Mysa
plagen vt MyqiiTb, tommtb
sich MyqHTbCH, TOMHTbCS
Planjahrfünft n -(e)s, -e (nJianoisaa)
naTiuieTKa
Plantage f —, -n njianTamm
planvoll ruianoBbiß, njiaHOMepHbiß
Platte f —, -n naacTHHKa
Platz m -es, Plätze mccto; roio-
maab, na au
~ nehmen 3aHiiMaTb mbcto, ca-
ßHTbCfl
platzen vi [s] aonaTbca, Tpe-
cKaTbca, paapbißaTbCH
plaudern vi 6o.iiaTb
plötzlich Bjipyr
Poesie f — no93iis; Poesien pl
nosTHuecKHe nponsBeueiinsi
Pol m -s, -e nojnoc
polemisch nojieMHqecKnfi
Polizeibeamte m -n, -n nojmueH-
CKHH (qHHOBHMK)
Polizist tn -en, -en noJinueficKHÖ
polnisch nojibCKHÖ
Polster n -s, — nouyniKa (juia
cnneHbH, y UHBana)
poltern vi rpoxoTaTb, cryqaTb
Polykrates IlojiHKpaT
populär nonyjispHbiß
Portier m -s, -s umeiiuap
Post f — nonia, nouioBoe ome-
jiemie
per ~ no noqTe
Posten m -s, — qacocon (eoen.}\
nocT
postlagernd (Briefe, Pakete) ao
BoerpeöoBaHHfl
Pracht / — BejiHKOjienHe
praktisch npaicTuuecKHft
Presse f — npecca, tieqaTB
preußisch npyccKiiß
Primus m — nepBbifi yqemiK (b
KJiacce)
Privatexamen n -s, -examina skc-
TepwaT
produzieren vt npoiBBOAMTb
seine Kunst ~ noKaabiuaTb
(ueMoiiCTpnpoBaTb) cßoe Hctcyc-
CTBO
Prometheus IlpoMeTefi
prüfen vi npOBepnTb, McnbiTbiBarb,
9K3aMeuoBaTb
Prüfung f —, -en iicnbiTaune,
9K33MeH
eine ~ bestehen BbiuepjKarb
(cuaTb) Slawen, ncnbirafine
prunkvoll pocKoniHbiii
Puffe f —, -n 6y<p (y pyKana)
Pult n -(e)s, -e monmp
Punkt m -es, -e roqKa, nyHKT
Pünktlichkeit / — ToqiiocTb, aKKy-
paTHOCTb
pur qncTbifi
pures Gold qncToe bojioto
Q
Qual f —, -en MyKa, Myqense
quälen vt MyqiiTb
Quäler m -s, — Mynnrejib
Quälerei / —, -en Myqei-me
qualmen vi qauHTb, ubiMHTb
Quelle f —, -n hctohiihk
quer nonepeqHbift, nonepeK
R
Rache f — mcctb
Radium n -s paAiiii
ragen vi BbiciiTbCH, fopuaib, bbi-
CTynarb
Rahmen in -s, — paMa, paMKa
Rand m -es, Ränder Kpaii, öopT,
KanMa, nojie (Terpaun)
Rang m -es, Ränge qun
rasch Qbicipo
rasen vi ueHCTOBCTBOBaTb) MnaTbca
rasend ßewenbifi, neacTOBbift
rasieren vt öpHTb
Sich -x, ßpHTBCfl
rasten vi OTnbixaTb
Rat in -es, Ratschläge cobct
schaffen noMonb
raten vi (ie, a) flaBars coBer, co-
BetOBaTbCfl
Ratschlag m -es, Ratschläge co-
Ber
Rätsel n -s, — sarauKa
Räuber tn -s, — pasöoHi-iHK
rauchen vt und vl Kypmb, nw-
MHTb
Rauchfleisch n -es Konsenoe maco
Raum m -es, Räume npocipancTBO,
noMemenne
räumen vt oquiuaTb (mgcto)
beiseite (ein Buch) OTJiOMiiTb
b cropoiiy
Räumlichkeit f —, -en noweme-
nue
Raunen n -s uionoT
rauschen vl myMeTb, niejiecreTb
reagieren vi pearHpoßaib
reaktionär peaKUHOimbifl
Rebell in -en, -en M$ne>KHHK
rebellieren vi öyHTOBarb, noccra-
B3Tb
Rechen cm. Hutrechen
Rechenschaft f — otsöt
•x, geben OTSHTbiBSTbCfl
155
Rechnung f —, -en c.qei;
auf eigene -x, und Gefahr na
CBOH dpax H pHCK
Recht n -es, -e npano
mit no npaiey
recht npaßbiö; oueub; aobojibuo
npaßnjibHo
~ haben 6biTt> npanniM
jem. geben npnanaTb npa-
BOTy i<oro-Jin6o
Rechte pl lopncfipyjicnnHa
Rechtsanwalt m -s, Rechtsan-
wälte annoKaT
rechtzeitig cßoeBpeweHHO, iso-epe-
MH
recken vi BHTflniuaib
Redakteur tn -s, -e peaaKTOp
Rede / —, -i; peqb
reden vi roßopiiTb, TOJiKonaTb
Redner'm -s, — oparop
rege ikhboü, aejiTeabHbifl
Regel f — npaBHjio
in der -x, kbk npaBn.no
regelmäßig peryjiapHbifi. npaBWit-
HLlft
Regen tn -s, — aoiKan
regen vi aßnraTb
sich -x, aBMraTbcsi
Regierung / —, -en npaßmejibCTBO
Regiment n -(e)s, -er hcmik
regnens
es regnet naäT aowab
regulieren vi peryanpoBarb
Regung / —, -en aBHJKemie, no-
pbiB, noßyffiaenne
Rehbock tn -s, -bocke canien ko-
3yan
reich Gorarbiii
Reich n -es, -e rocyaapctBO
reichen vt und vi noaaßaTb, npo-
mniBaTb; xuaTaib, aocTanaTb
reichlich aocTaio'-iHbiii; bjiobojib
reifen vi [s] cospesaTb, nocneßarb
Reihe / —, -n paa, ouepeat»
der ~ nach no onepean
an der ~ sein 6biTb na oqepean
’rein — herein BHyTpb
x,! (herein!) Boftan(Te)!
reinlich onpaiHbiü
Reise/—,-n noeaaKa, nyremecTBue
Reisebilder pl nyreßbie ouepKn
reisen vi [h, s] esjniTb, nyrerae-
cTBOBarb
Reisige m -n, -n BoopyjKenHbifi
BcaanHK (b cpejmue Bena)
reißen vt (riß, gerissen) pßaTb,
OTpblBaTb, CßpaCblBaTb
in die Tiefe ~ Tflnyib b npo-
nacTb
reiten vi (ritt, geritten) [h, s]
eaanfb (BepxoM)
rekommandieren vi peKOMeuao-
Baib
Religion / —, -en peanrnsi
rennen vi (rannte, gerannt) [s]
Msaibcfl, 6e>i<aTb
Republik / —, -en pecnyöJiHKa
Republikaner m -s, — pecnyßan-
Kaneu
republikanisch pecnyÖJiHKancKHH
Respekt m -(e)s ysajKeHiie
respektiv OTHOCHTeJibnbiü
seine respektive Meinung ero
B03M0H<H0e MIieHHe Ha 910'1 chct
Rest tn -es, -e octhtok
retten vt cnacaib
Rettung / — cnacetme
Reue / — pacKasHiie
Sage / —, -n aerenjia, npejiaime,
CKaaamie
sagen vt roeopHTb, CKaaaib
sammeln vt coöupaib
sich 'x, npHHTii b ceösi, ycno-
KOHTbCH
Sammler tn -s, — coöiipareJib
Sammlung f —, -en coßpanue (co-
quiieiiHn), KOJuieKijna
Samstag m -(e)s, -e cyööora
sämtlich Bee
Sand tn -es necoK
Sanft Mfll’KHH, KpOTKllft
Sänger m -s, — nebeu
Sattel m -s, Sättel ceaao
satteln vt ce/uiarb
Satz m -es, Sätze ^P333, upeano-
jKeHiie; npbnKOK
Sauberkeit / — qucTora, onpfiT-
HOCTb
säubern vt umcthtb
Sauerkraut n -s KMcnasi nanycra
saugen vi und vt (o, o) cocafb
Säule / —, -n KonoHHa
Sausen n -s ryji (CBHCTeiine)
sausen vi ryaeTb
schade! »aub!
Schädel m -s, — qepen
schaden vi Bpe/inTb
Schadenfreude / — 3JiopajiCTBO
Schaf n -es, -e oima
Schaffen n -s TBOpqecTBO
schaffen vt (schuf, geschaffen)
CO3UaßaTb, TBOpHTb
schaffen vt (schaffte, geschafft)
paöoTaTb, jieüCTBOBaTb, jiocTaB-
JlHTb, JJo6bIB3Tb
Schaft tn -es, Schäfte CTepweiib;
rojieiimne
schallen vi 3ByqaTb, paajjaBaTbcn
schämen, sich CTbijunbCsi
schändlich nocTbinHbiü, ruycuMÜ
scharf ocTpbift, pe3Kiiü
Schatten tn -s, — Teiib
schätzen vt ueHHTb
schauern vi jipoHiaib, cojipo-
raTbca
Schauplatz tn -es, -plätze Mecro
JieäcTBHa
Schauspiel n -es, -e cneKTaK/ib,
3pe.nmne, apaMa
Scheibe f (Fensterscheibe) —, -n
OKOHHOe CTeKJIO
scheiden vi (ie, ie) [s] paccra-
BBTbCa, yXOJlMTb
scheinen vi (ie, ie) KasaTbca; CBe-
TUTb
schenken vt jiapHTb
scherzen vi myruTb
Schicht / —, -en cjioü; CMena
schicken vt nocbijiarb, OTnpanJiaTb
sich in etw. ~ npiicnocoöJiaTBca
(k aeMy-jiußo)
Schicksal n -(e)s, -e eyuböa, yqaerb
schieben vi (o. o) HßHraTb
schießen vi und vt (schoß, ge-
schossen) CTpe.1HTb
Schiff n -es, -e cy/uio, KOpaöjit
Schiffbruch m -(e)s, -brüche ko-
paÖJieKpytueHue
Schiffer m -s, — KopaöeJibmiiK,
iiiKunep
schildern vt onucbiBaTb, H3o6pa>KaTb
Schilderung / —, -en onncaHiie,
H3o6pa>Kenne
Schilf n -eS KaMbllU, TpOCTHHK
Schimmer m -s, — SjiecK, cjiaöbiä
CBer, Mepuauue
revolutionär peBOJiiogHOHHbifi
rezitieren vt (Gedichte) qurarb
Bcnyx (cthxk), aeKJiaMiipoBaib
Rheinland n -s PefhiCKaa oßaacTb
rhythmisch phtmhhhhö
richten vt uanpaBJiaTb
richtig npaBMJibiio
Richtung / —, -en HanpaßjieHiie
die 'x nehmen hohth b nanpaB-
JieHHH
Riese tn -n, -n BeaiiKaH
Riesen- mraHTCKMÜ
riesig KoxoccaabHbift, ruraHTCKiiM
Rindvieh n -(e)s porarbiii ckot;
ÖOJIßaH
Ring m -es, -e kojibiio
ringeln aeaaTb KOJibija
sich -v 3aBHBaTbcn
Ringen n -s ßopbßa
ringen vi (a, u) öopoTbca
die Hände -x, jiowaib (ceöe) pyi<n
ringsumher adv Boupyr, Kpyron
Ritt tn -(e)s, -e noesaica BepxoM
Ritter m -s, — pbmapb
rittlings adv BepxoM
Rock m -es, Röcke mupKaK, ciop-
Tyx; joCkh
Roheisen n -s qyryu
Röhre / —, -n Tpyßa
rollen vt und vi Kararb; KamTbCfl
die Augen -x, BpaniaTb raaaaMM
Romancier m -s, -s pom3hthk; po-
M3HMCT
Romantik / — poMaiiTUKa
römisch phmckhh
rosig pOSOBblft
Route / —, -n iiyrb, MapmpyT
Rücken m -s, — cmina
rücken vi jiBHraTbca
Rückkehr / — BoanpameHne
Rückschritt tn -s, -e perpecc
rücksichtsvoll BHHMa-rejibHbin, npe-
aynpeanTejibi-ibiü
Rücksprache / —, -n neperoßopbi
mit jem. ~ nehmen neperoBo-
plITb C K.-JI.
Rückübersetzung / —, -en oßpar-
Hbsü nepenoa
Rückzug m -s, Rückzüge oTcryn-
jiei-ine( oTxoa
Ruf tn -es, -e Kanu, npn3biB; KpiiK,
B03raac; penyrauufl
rufen vi und vt (ie, u) KpnqaTb,
3Baib
Rufzeichen n -s, — no3biBi-ioft cn-
rnaji
Ruhe / — noKoft, -rmuima
zur 'x, bringen ycnoKanBaib
ruhen vi noKonTbca
Ruhm m -(e)s cjiaea
rühmen vi caanuTb
SlCll 'x, XBajIUTbCfl
rühren vt jiBuraTb, tneßejiiiTb,
rporaTb
Ruine / —, -n paaBa/mna, pyrnua
Rumpf tn -(e)s, Rümpfe Kopnyc,
<J)fO3eJlS}K
rund Kpyrjibifi
’runter = herunter adv bhh3
runzlig MopmuHHCTbiii
russisch pyccKHii
rütteln vt Tpacrn, niaraTb
s
Säbel m -s, — cadjin
Sache f —, -n Benin; jie.no
Sack in -es, Säcke MeuioK
156
schimmern ui wepnaTb, 6-necTeTb
schimpfen vi 6paHHTb(ca), py-
raTb(cn)
Schimpfreden pl pyrarejibCTBa
Schirm m -(e)s, -e innpwa; 3oht
Schlacht f —, -en Gutes, cpaae-
mie, öofi
Schlachtfeld n -es, -er nojie 6ht-
bh (cpaweiraa)
Schlachtordnung f — öoeuoii no-
pflflOK
Schlaf m -(e)s COH
in fallen aaöbiTbca (chom)
Schläfe f-----n bhcok
schlafen vi (ie, a) cnaTb
schläfrig coiihhö
Schlag tn -es, Schläge yjiap
schlagen vi (u, a) 6htb
Schlange / —, -n 3Mea
schleichen vi (i, i) [s] Kpaerbca
schleppen vt Taiuwrb, Bo-nomiTb
schlesisch cnjieacKnft
schleudern vt 6pocaTb, Meia-rb,
IIIBHpSITb
schließen vt (schloß, geschlossen)
saKpbißaTb; sannpaTb; Komiarb;
3aKjnoqaTb,
schließlich adv naKouen
schlimm jiypnoi-i, iijtoxom
schlummern ui apeMarb
Schluß m Schlusses, Schlösse Konen
zum vnoji Kosen
Schluß- (b caoH<iibJX cjiOBax) aaKJiio-
UHTeJIbHUH
schmal y3Kiiß
schmecken npoGoBarb na Bicyc,
Hwerb Bsyc
gilt -'M ßblTb BKyCHbIM
Schmerz m -es, -en öojib, cs<op6b
schmerzen vi öo-nere
Schmuck m -es AparoueHHoe™,
yKpameHMe
schmücken vt ynpaniaTb
Schmutz m -es rpa3b
schmutzig rpsi3iibin
schnappen vt XBaraib
nach Luft -v, raiKejio nbiniaib
Schnee in -s euer
schneereich oökhuhbim cneroM
schneiden vt (schnit, geschnitten)
pe33Tb
schneidend ocrpbift; peaKHfi
schneien:
es schneit imcr cner
Schnellzug in -(e)s, -zöge cKopnin
noeaa.
Schnitt m -es, -e paspes, Hajipea
schnitzen vt peaaib (no Aepeßy)
Schnur f —, Schnüre nmyp, Be-
peBita
Schnurrbart m -(e)s, -härte ycw
schön KpaciiBbm, npeKpaCHbifi
Schönheit / —, -en Kpaccrra
schöpferisch TBopuecKHn
Schornstein m -(e)s, -e Tpyßa ^bi-
MOBaa
Schoß m -es kojichh (y ciiAsimero
qeaoBeKa)
das Kind sitzt auf dem der
Mutter peöei-iOK ciiaht Ha Kojie-
i-inx y MaTepn
Schote f —, -n crpynoK
schottisch moTJiaHßCKMH
Schottland n -s LIJoT.naiijimi
schräg naircKOCb, kocoü
Schreck m -(e)s, -e ncnyr, crpax
Schrecken m -s, — ywac, crpax
schrecken vt nyraTb, erpaniHTb
schrecklich yiKacHo; CTpauiHbiü
seiden mejiKOBHfi
Seiltänzer m -s, — KanaTHHÖ nimcyu
Seite f —, -n CTopoua; cipaimija
zur ~ b CTOpotiy
seitwärts adv b cropoiic
selbst csm; uajite
von ~ caMO coßofi
Selbständigkeit f — caMocTOHTeJib-
HOCTb
selbstgefällig CaMOßOBOJlbHMH
Selbstgespräch n -es, -e paaroßop
c caMHM coöoii; mohojioc
Selbstkritik / — cawoKpuTHKa
seltsam CTpaiinbifi
senden vt (sandte, gesandt und
sendete, gesendet) nocbuiaTb, ne-
penasan»
senken vt onycKarb, HaKjionflTb
(rojiOBy)
gesenkten Hauptes c onymeii-
HOÜ rOJlOBOM
setzen vt CTSBurb; cawaTb; BO3Jia-
raib
sich cauiiTbca.
seufzen vi BsnuixaTb, cioiiaib
Seufzer m -s — B3nox
ausstoßen HcnyciHTb bsjiox
sicher yBepeuHbifi, ßesonacHbiii,
naAeiKHbiH; EepHo, HenpeweHHO
Sicherheit / — 6c3onacuocTi>, na-
JieiKIlOCTb
sichern vt oßecnequeaTb
sichtbar buahmh, oqeBHjiHbtfi
Sichtlich BHflHMMÜ
siebenjährig ceMmreinnß
Sieg m -es, -e noGena
Siegelring m -es, -e HMem-iofi nep-
CTeHb
siegen vi noßeKuaTb
Sieger m -s, — noöeAHTe^b
siegreich noßejioiiocHbiH
singen vi und vt (a, u) ne u,
Singular tn -s, -e euHHCTBeiiHoe
UHCJIO (ipaMM.)
sinken vi (a, u) [s] nanaib, ony-
CKaTbC«; caanTbca (o cojn-me)
Sinn m -(e)s, -e qyBCTBO, cmhcji,
saMbiceji
in den kommen npnxonitTb
na yM
das war mein ~ thkobo öbijio
Moe naiaepeHHe
sinnlos 6eccMbicjiei-inbiö
Sitte f —, -n oßbiaaß; HpaBH
Sitz m -es, -e amenne, Meere,
CKaMeÜKa; MecTonpeCbiBai-me
sitzen vi (saß, gesessen) entere
Sitzung / —, -en saceaaiine
Ski m -s, -er Jibiwa
Skizze f —, -n oaepu, 9ckh3
Sklave m -n, -n paß
Sklaverei / —, -en paÖCTBo
slawisch CJiaBaHCKiifi
sobald adv, cj i<aK TOiibKo
Socke f —, -n hocok
SO daß cj T3K UTO
soeben adv cefiqac, tojibko uto
Sofa n -s, -s co^a, AMBaH, Ky-
nieiKa
sofort adv cefiqac, loiqac, HeMeA-
UCHHO
sogar adv AaiKe
sogleich adv ceßqac, lotaac
Sohn m -es, Söhne cwn
solange cj noi<a
solch pion Taicoft
solide COJIHAHhifi
Sommer m -s, — uere
Schrei m -(e)s, -e r;puK
schreiten vi (schritt, geschritten)
[s] inararb, inecTBOBarb
Schrift / —, -en uipmjrr; noqepK;
coqurieHHe (npoii3BexieHHe)
Schriftsteller in -s, — nncarejib
Schrifttum n -s nucbMeHiiocib
schrill pe3KHÜ, npoHSHTejibiiwn
Schritt in -es, -e mar
schüchtern poÖKiifi
schuften vt rm-iyib AflMKy, THixe-
jio paöoraTb
Schuh in -(e)s, -e öaniMaK
Schuld f — Bima
schuld sein (an) öbitb bhhobhhm
Schulgeld 11 -(e)s, -er rijiara 3a
npaBO ynenbfl
Schulter f —, -n rineuo
Schultheiß m -en, -en cc/mcrim
crapocra
Schulung f — oöyqenne, yqeöa
Schuß m Schusses, Schüsse Bbicrpeji
einen ~~ abgeben BbicrpejiHTb
ein fiel npo3Byqaji Bbicrpeji
schütteln vt rpflcrn, Kanarb
das Haupt -- Kaqaib rojioßofi
schütter pc/iKuft, ikhakhh (o bojio-
cax)
Schutz in -es 3aninra, noKpoßn-
TCJlbCTBO
Schütze m -n, -n crpeJioK
schützen vt samumaTb
Schutzpark m ~(e)s, -e und -s 3a-
noBejinnK
Schwäche f —, -n CJiaßocrb
Schwager m -s, Schwäger niypHH,
3flTb
schwanken vi maraTbcn, Kaqarbcn,
KOJieöaTbca
Schwankung / —, -en KOjieöanne
schwatzen vt Go.iTarb
schweben vi [h, s] BiiceTb, napnrb
schwedisch niBeßCKnü
Schweigen n -s Mo/maiine
schweigen, vi (ie, ie) MOjmTb
Schweinestall in -s, stalle cbmhoh
xjigb
Schweizer m -s, — niBeihiapeu
schwer rmK&nbin, Tpyjiiibiii
Schwert n -es, -er Men
schwierig rpyAHbiü, sarpyjn-iMTejib-
HblH
Schwierigkeit / —, -en rpyAiiocTb,
sarpyAHenne
schwimmen vi (a, o) [h, s] [uiaeaTb
schwindelnd ro.!i()BOKpyx<iiiejibiir>iH
schwinden vi (a, u) [s] iicneaaTb
Schwindler m -s, — MomennnK,
ai^epncT
schwingen vt (a, u) MaxaTb, Kana-rn
sich KanaTbca; nepe-neaaTb
(uepe3)
schwirren vi [h, s] MtyMOKaib
Schwung m -(e)s pasMax
See f —, -n Mope
See in -s, -n oaepo
Seele f , -n jiyma
seelisch nymeBHbin
Seemann m -(e)s, Seeleute MopsiK
segeln vi [h, s] njiaßaib (na na-
pycax)
Stall m -es, Ställe xjieß, ctohjto
segnen vt 6.naroaiOBJiaTb
sehen vt (a, e) BIWeTb, CMOTpeTb
sehnsüchtig JKawnym,™, CTpacino
ojKWjaiomHH
sehr adv oaeHb
noch SO ~ CKOJIbKO 6bl HH, K3K
6bl HH
157
sonderbar cipaHHbiü
sondern cj ho (nocne 0TpimaHna)
Sonne / — cojinne
sonnig ccwiciHbiH
Sonntag tn -s, -e ßocKpecciibc
sonst adv unaqe; npeiKjie, oßbiqHO
Sorbett n -s niepßer
Sorge f —, -n saßoza
~ machen jiocTaeaaTb saßoiy
sorgen (für) (Akk.) vi saßoTiiTbca
(o)
Sorgfalt f — TmarejibHOCTb, saßoT-
JlUBOCTb
sorgfältig rmaiejibHo, saßowiHßo
soviel adv ctojihko
Sowchos m —, -en cobxos
soweit adv HacKOJibKO, nacrojibKo
Sowjetunion f — Cob6Tckhh Cok>3
sowohl... als auch cj ksk. .,,
T3K H. . .
spanisch HcnaiiCKiifi
spannen vt HaTarHBaTb
sparen vt und vi ßepenb, skoho-
MMTb
spartanisch no-cnapTaiiCKii
Spaß m -es, Späße ruyina
spät adv H03JIH0
späterhin adv bhocjigäctbuu
Spatz tn -en, -en Bopoßeft
Spazierstock m -(e)s, -stocke
TpOCTb, TpOCTOMKa
speien vt (ie, ie) luießaTu; H3BepraTb
Speisekarte f —, -n oßeaeHi-iaa
iiapToqKa, Memo
speisen vi und vt KyniaTb, Kop-
MliTb, nmaTb
Speisesaal m -(e)s, -säle CToaoßaa,
3a;i (b pecTopaHe)
Sperrballon tn -s, -s sarpamiTejib-
Hbifi aapocTar
sperren vt 3aropax<nBaTb, ßaoKU-
poßaTb, 3ai<pbiBaTb (yjnmy)
Spiegel m -s, — 3epKa.n0
Spiel n -(e)s, -e urpa, nbeca
Spielplatz tn -es, -platze nJiomanKa
jwa Hrp
spießen vt npoH3MTb, npoKOJiOTb
Spitze / —, -n ocTpue, Bepmima
an der ~ bo rjiaße
Splitter m -s, — ockojiok
splittern vi |s] pacmemiaTb, me-
naTb (jiyquuy)
Spott in -es HacMeniKa
Sprache f -n H3biK (pesb)
Sprecher tn -s, — oparop
sprengen vt BapbiBaib, nojjpbiBaib
sprießen vt (sproß, gesprossen) [s]
nycKarb pocTKii, BCxoAuib, pac-
nycKai'BCfl
springen vi (a, u) [s] npbira-rb
spritzen vi und vt ßpbisrarb
Spruch m -es, Sprüche H3peqemie
Sprung m -es, Sprünge npunKOK,
CK3M0K
Spucknapf tn -es, -näpfe njießa-
Tejibnmja
Spuk tn -(e)s, -e upniiitneiiue, npn-
spaK
Spur f —, -en c.nej
spüren vt omymaTb
Spürhund m -es, -e coßaKa-nmeÜKa
Staat tn -es, -en rocyaapcieo
staatlich rocy/iapcTBOHiibiu
Stab m -es, Stäbe unaß; npyT,
nojioca, nocox
Stabsoffizier m -s, -e niTaß-ocjmuep
Stadion n -s, Stadien cTaatiou
städtisch ropoflCKofi
Stahl tn -(e)s CTa.nb
Stall m -(e)s, Ställe xaeB, ctohjio
stammeln vt und vi aauKaTbca,
ßopMOTHTb
ständig nocTOfluubiH
stärken vt ynpenji5iTb
starr HenojiBHiKHbin, npucrajibubift
startbereit roioßbin k crapry
Station f —, -en cTauuiia
statt prp (Gen.) bmccto
stattfinden vi (a, u) iiMeib Mecio,
COCTOSTbCa
stattlich CT3THbIH, I'.uailblii
Statur / —, -en pocT
Staub tn -es nbuib
staunen vi ymiBJisiTbca
stechen vt (a, o) KOJlOTb
stecken vt und vi coßaTb; TopqaTb;
HaXOÄHTbCH
~ bleiben vi (ie, ie) [s] sacipe-
BaTb; aanimaTbca
Steg tn -(e)s, -e rpommKa
stehen vi (stand, gestanden) CTOfnu;
HflTU (ßblTb K JJimy)
bleiben vi (ie, -ie) [s] ocza-
naBJiHBaTbca
stehlen vt (a, o) BOpOB3Tb
steif JKecTKuii; Tyroii
steigen vi (ie, ie) [s] nozmnMaTbca
Steigerung f — noBbimeuue
steil KpyTofi
steinern KaweHHbiH
Stelle / —, -ii Mec-ro
an ~ von BMecTO
zur -x na Meere
stellen vt craBHTb
Sich 'x. BCTaBSTb, CTaHOBHTbCa;
npnTBopaTbcs, iipiiKiUbiBaTbCa
Stellung f —, -en nojiojKenne,
nocT, no3imna
Stellvertreter m -s, — saMecrn-
TeJlb
sterben vi (a, o) [s] yMiipanb
sterblich CMepTHbiö
Stern tn -(e)s, -e 3BC3jia
stets adv nocroamio
Steuerruder n -s, — pyxb
das führen ynpaßjiarb pyjieM
Stich m -(e)s, -e yxoji
im ~ lassen ocTamiri. na npo-
H3B0JI cyjibßbi; oöMai-iyib
Stiefel tn -s, — canor
Stiel m -(e)s, -e pyuoaTKa
Stil m -s, -e crn.nb, cjlor
Stille / — THiiiHHa
stillhalten vi (ie, a) ctosith eno-
KOMHO
stillstehen vi (stand still, stillge-
standen) CTOHTb, OCTaHOBHTbCa
(o sarione, Mainnne)
stimmen vi rojiocoßaib; coBiiajiaib
Stimmung / —, -en Hacrpoenue
Stock m -es, Stöcke nanita
stocken vi samiHaibca
Stockung f —, -en aaMHiiKa
Stockwerk n -(e)s, -e araxt
(zwei)stöckig (flByx)ara>Kiibift
Stoff tn ~(e)s, -e Marepmi, Beme-
CTBO; TKaHb
stöhnen vi cronarb
Stolz m -es ropaocTb
stolz sein auf ropaurbcsi
stören vt iiemaTb, napyinarb, npe-
pbiearb
Störung f —, -en nomexa, pac-
crpoücTBO, Hapynienne
Stoß m -es, Stöße yaap, tojiiok
stoßen vt (ie, o) TOiiKaTb
auf etw. iiaTajiKMBaTbCfl Ha
an etw. ~ iipHMHKaTb k qeMy-Ji.
stottern vi aaiiKaTbCJi
Strahl m -(e)s, -en Jiyu
Strahlen vi ßjmcTarb, cmrrb
Strand tn -es MopcKoü ßeper
Straßenbahn f —, -en TpaMBafi
Straßenbild n -es, -er bhä y/rnubi
Sträuben n -s coupoTHBJieHMe,
ynopcTBO
Strauch tn -es, Sträucher Byer
Strauß m -es, Sträuße ßyKer
streben vi (nach) (Dat.) erpe-
MHTbcn (k neMy-ji.); aoömmbcji
(qero-Ji.)
Strecke f —, -n paccroinme, npo-
TSDKeHiie, oipesoK, .nmina
strecken vt npOTarnoaTb
die Waffen ~ cjioiKHTb opyiKiie
sich -x- noTai’HBarbca
Streich tn -es, -e BbixOÄKa, inyTKa
Streifen tn -s, -- no/ioca
Streik m -s, -e (auch -s) saßa-
CTOBKa
Streit m -es, -e enop
Streit tn -es, Streitigkeiten ccopa
streiten vi (stritt, gestritten) eno-
pHTb, CCOpHTbCa
Streitkräfte pl BoopyxteHHbie chjih
streng CTporuß
Strick m -es, -e BepöBKa
Strom tn -(e)s, Ströme iiotok;
peKa; tok (ajieKTpnqecKHH)
Strömung f —, -en Teqemie
Strumpf tn -(e)s, Strümpfe qyjiou
Stube f —, -n komh3T3
Stück n -(e)s, -e nrryKa, KycoK
studieren vt und vi Hsyuarb
Studierende tn -n, -n yqamnfica
Studium n -s, Studien nsyqenne;
saHSTiia
Stufe f —, -n CTyneim, czyneHbKa
stundenlang qacaian
Sturm tn -(e)s, Stürme ßypa
und Drang ßypa h naracK
stürmen vt nrrypMOBaTb, ßyuießaTb
es stürmt ßyinyeT
Stürmer und Dränger upeaCTaBH-
Tejib jiHTepaTypnoro Teqeniia
„Eypa II H3THCK“
Sturmglocke f —, -n iiaßarabiö
K0JI0K0J1
stürmisch ßypiibiii
stürzen vt und vi [h, s] ßpocaibj
nn3BepraTbCfl, ßpocaTbca
sich auf jem (Akk.)-^> ßpo-
caibca na Koro-Ji.
Sturzflug tn -(e)s, Sturzflüge nn-
KHpyiomiiii noaei, nuKHpOBanue
(a&uanua)
suchen vt HCKaTi,; nbiiaTbca (c 3a-
ßltCUMblM Inf. c zu)
er hat hier nichts zu 'x, ewy
3aecb neqero aejiarb
Süd(en) m -s tor
südlich KUKHbift, k iory, Kamee
Südwest(en) tn -s ioro-3anaji
summen vt und vi HaneBa-rb
(ßnojirojioca); xiyxixtaTb
Sumpf m -es, Sümpfe ßojiOTO
surren vi ryaeTb
süß caanKHÖ
Symbol n -s, -e chmboji
symbolisch ciiMBOJiHqecKufi
T
tadeln vt nopHuaib
Tafel f —, -n njiHTKa, 40CKa
158
traulich sajiyiiiep.Hbiw, hhtmmhmh
Traum m -(e)s, Träume coh;
Menra
träumen vt und vi bmacte bo cne;
MBATaTb
Träumer m -s, — MeqraTejib
träumerisch MeqiaTejibHEin
traurig neqajibHbift
treffen vt und vi (a, o) (einen
Freund; ein Ziel) BCTpeqaib;
nonanaTb b nerib; iwan (die
Wahl, das Los)
sich -x, BCTpenaTbcn
treiben vt (ie, ie) rHaTb, blu ohsitl;
32HHMaTbCH «JCM-Jl.
zu etwas -v noöyjKAaTb k qeMy-jj.
Kultus ~ npeKJionflTbCfl iiepen
ueM-ji.
in die Flucht ~ ofipamaTb b
öercTBO
treibend ABmKymHH
treibende Kräfte jiBii>Kymne chjili
trennen vt OTnejuiTb, pa3JiyqaTb
Treppe f —, -n JiecTHHiia (ßHyTpn
AOMa)
Treppenhaus n -es, Treppenhäu-
ser neCTHHAHaa K-neTKa
treten vi (a, e) [s] crynaib; bxo-
ahtb; nonxojiMTb (an)
treu BepHbiii
Treue f — ßepnocTb
trichterförmig BopoiiKooßpaanbiii
Trilogie f —, -n TpiuiorHA
trocken cyxoft
trocknen vt cyiiiHTb, ocymaTb
Trommel f —, -n Öapaöa«
trösten vt yreinaTb
trotz prp (Dat., (len.) necMOTpn na
trotzdem adv, cj Hecuorpsi na oro;
necMOTpn Ha to, ato
trotzig ynpAMbifi
Trümmer pl — oöjiomkh, pa3ßa-
JTHHbl
Trunk tn -(e)s, Trünke HamnoK,
r.noroK
Trupp in -s, -s TOJina; 3ßeHo, orpaa,
KOMan.ua
Truppe / —, -n Tpyuna; boücko-
Ban qaCTb, OTpnn
tun vt (tat, getan) Aeaarb
türmen HarpoMoiKflaTb
sich ~ rpoMO3jiHTbca, bo3bh-
inaTbca
Tusch m -(e)s, -e Tym My3.
einen ~ spielen nrpaTb Tyin
Tag m -es, -e .neiib
von «x, ZU ~ H3O AHA B Jiejlb
eines Tages omiawjiM
tagelang adv hcjihmm ahamm
täglich eHteaneBUbiH, noßce.m-ieB-
HEIM
tagsüber adv b TeqeHiie aha
Tagung f —, -en ctean, 3aceA.a-
nue, ceccMA
Taille f —, -n Tanns
Tal n -(e)s, Täler nojiHna
Talent n -(e)s, -e Tajiam
Taler tn -s,— Tajiep (crapaa mo-
neia)
Tanne f —, ~n ejib
Tanz tn -es. Tänze Tauen
tapfer xpaöpbiü
Tarnung / — MacKupoßua
Tasche / —, -n KapMan
tasten vi mynaib, ocsaaib
Tat f —, -en jicjio, nocrynoK
in der ~ ua caMOM ne/ie
in die ~ umsetzen npeTBopiiib
b jje.no (b aeucTBHTeJibHocTb).
Tätigkeit f —, -en nesnejibiiocTb
Tatsache f —, -n $aKT
tatsächlich AeüCTBUTeJibHbiü
tauchen vt onycsaTb, norpyncaTb
Taucher tn -s, — Bono/iaa
taugen vi ronuTbCn, 6bm> rojuibiM
das taugt nichts bto HMKyjja ne
rOflHTCS
Tauris f TaBpnjia (KpbiM)
Tee in -s, -s qafi
Teetopf in -(e)s, -töpfe naih-iuK
Teil m -(e)s, -e uacTb
teilnehmen vi (nahm teil, teilge-
nommen) an (Dat.) iipmiHMaib
yqaCTue b höm-ji.
teilnehmend yqaCTJiMBbin
Teilnehmer tn -s, — yqacTmiK
Teppich tn -(e)s, -e KOßep
teuer noporofi
tief rjiyßoKnu
tiefe Stimme hm3khh tojioc, 6ac
Tiefe / —, -n FJiy6nua, fiea.mia
in die ~ reißen yßjieqb b ßesfliiy
(b nponacTb)
Tiefflug tn -es, Tiefflüge öpeiomHÜ
iiojict (aetiatfUfi)
Tinte f — qepnnjia
Tischler m -s, — ctojiap
Titel m -s, — TiiTyji; 3arjiaBne
toben vi myMeib, öymeßaTb, He-
HCTOBCTBOBaTb
Tochter / —, Töchter aomb
Tod tn -es, Todesfälle CMepib
tödlich CMepTejibi-ibift
Ton tn ~(e)s, Töne toh, sßyK
tönen vi anyqaTb
Tor n -(e)s, -e Bopora
töricht ßeäyMHbin, ßespaccyAHbifi
tosen vi öynienaib
tot MÖpTBblft
total oömuii, nojiubifi; coßepmeHHo,
COBCeM, IJO.HHOCTblO
töten vt yöußaTb
totschweigen vt (ie, ie) aawajm-
BSTb
träge JieHMBbiß
tragen vt (u, a) kochte
Träne / —, -n cjieaa
Trank tn -(e)s, Tränke uanmoK
Transportgewerbe n -s ipaucnopT-
Hoe jicjio
Transportwesen n -s TpaiicnopT
(rpaiicnopTHoe jiejio)
Trauerspiel n -(e)s, -e iparejiiiA
B2TbCfl BO BJiaCTb HacTpoeHiifi
Überlebende tn -n, -n ocTaBnmiicfl
B JKMBblX
überlegen vt oßflyMbiBaib, pasny-
MMBaTb
Übermacht f — npeßocxojiCTBO
chji, nepesec
in der ~ sein wen, micaennoe
npeBOCxoACTBo
überqueren vt nepeceKaib
überraschen vt yflHßJiHTb; sacraib
epacnjiox
überreden vt yroßapHBaib
Überschrift f —, -en Hajimicb, sa-
rjiaBiie
überschwemmen vt HaBOjimiTb
übersetzen in vt (Akk.), aus (Dat.)
nepeBOflHTb
Übersetzung f —, -en nepeßoa
übersiedeln vi [s] nepecejiflTbcn
Übersiedlung f —, -en nepecejieiiue
überstehen vt (überstand, über-
standen) BbuepHtHBaTb, npeojio-
JieB3Tb
übertragen vt (u, a) nepenocuib,
nepeßOAHTb (c o/Hioro A3bu;a na
apyrofi)
übertreffen vt (a, o) npeßOcxojuiTb
überwachen vt Hafbnojiarb 3a k.-ji.
überwältigend noaaBjMJomuH
überwiegend npeoöJiaflaiotuiih
überwinden vt (a, u) npeojiojie-
B3Tb
überzählen vt nepecqiiTbißa-rb
überzeugt yßepemibiß
Überzeugung f —, -en yöeiKjieime,
yßepeHHOCib
übrig ocrajsbHoü, M3jnmninii
übrigens adv ßnpoqeM
UdSSR — Union der Sozialistischen
Sowjetrepubliken CCCP
Ufer n -s, — ßeper
Uhr f —, -en qacbi
umarmen vt oßmiMarb
umbauen vt nepecTpaiißaTb
umbilden vt npeoßpasoBbißaTb
umblättern vt nepejmcTbiBaib
umblicken, sich orJiflAbieaTbCA,
OCMaTpBBaTbCfl
umdrehen vt noßopaqnBairb
sich -k, noßopaqMBaTbCA
Umfallen vl (fiel um, umgefallen)
[s] onpoKHflbfBaTbca, ynaCTb
Umfang in -(e)s, Umfänge oöi.cm
umfliegen vt (o, o) JieraTb BOKpyr
Umgangssprache/— paarOBopHbifi
A3bIK
Umgebung / —, -en oKpecrHocTu;
oKpyjKaiomafl cpe/ia
umgehen vt (umging, umgangen)
OÖXOWTb
Umgestaltung / — npeoöpasoßa-
Hiie, peopraimaauHa; peKoiicrpyK-
UHß
umherblicken vi orjiajiHcaTbca
BOKpyr
umherfahren vi (u, a) [sj pa3-be3-
jKarbj nepeqgpKHBaTb
umkehren vt und vi [Tt, s] hobo-
paqHBaTb(csi), B03BpamaTbcn
umklammern vt oxnaibumb
umpfeifen vt (umpfiff, umpfiffen)
(der Wind) CBiicieTb (ßOKpyr)
umringen vt OKpyiKaTb
Umschwung m-(e)s, Umschwünge
IICpCBOpOT
Umsehen, sich (a, e) ocMarpn-
BaTbCfl
u
üben vt (etw.) ynpajKiisTbcn b ...
überall adv Bcjojiy, Besäe
überaus adv qpesBbiHaiino
überbringen vt (überbrachte, über-
bracht) nepenociiTb, jjocTaBjiflTb
Übereinkommen vi (kam überein,
übereingekommen) [s] corjia-
maTbcsi, npnxoAHTb k coniaine-
hhio, ycjraB.nnBaTbca
überfallen vt (überfiel, überfallen)
flanaCTb ua
überflüssig n3jimnHnfi
Überführung / —, -en nepeßoji
_ (b napTHio); nepeB03
Übergang m -(e)s, Übergänge
nepexofl
übergeben vt (a, e) nepeaaBaib
überhaupt adv ßooöme
überlassen vt (ie, a) ocTaßjiaTb,
npenocTaBJiHTb (KOMy-ji.)
sich der Stimmung ~ oTjia-
159
umsetzen vt npeTBOpsiTb
in die Tat x. iipeTBopmb b hcjio
Umsiedlung / — nepece/ieime
um so mehr cj tcm ßojiee
umspannen vt oxnaTbiBaib, oötsi-
rHB3Tb
umspülen vt OMLißaib
Umstand /«-es, Umstände oöctosi-
TCJIbCTBO
um stoßen vt (ie, o) onpoKmsyrb
Umweg m -es, -e oKOJibHbiü riyib
umwenden vt noBopa’iniiaib
sich "v. noBOpanriBaTbca
umwerfen vt (a, o) cmnöaTb, onpo-
KMHblBaTb
umwickeln vt oßsepTbiBaTb, oKy-
TblBaTb
unabhängig HesaimCHMbifi
unangenehm HenpnaTiiwn
unbarmherzig ßesiKajioCTHbiü, He-
MUJiocepAHHÜ
unbedingt ßesycnoBHo, neiipe-
M6HH0
unbef riedigt iiey/ioßjieTßopcimMM
unbegabt iiecnocoßribifl
unbegreiflich nenoHsiTHbiii
unbegrenzt öcarpaiwiHbiii, neorpa-
HMMeHHblfi
unbeheizt HeoTan/iHBaeMbifi
unbehilflich ßccnoMomubiü, hgjiob-
khü
unbeirrt nenoKO/ießuMbiü, TOCp/ibiß
unbekannt nenaBecTHWü
unbekümmert 6e33a6oTHHH, ßec-
newHwß
unbemerkt nesaMerao
unberührt hukcm ne TpesoiKHMbiH
unbeweglich iie.no/iBu>KHbiii
unbewohnbar HejKH/ion
unbewußt .6ecco3iiaTenbHbiü
undenklich iiOBOodpaaiiMbiii
seit undenklicher Zeit c neaa-
naMATHbix BpeMeu
unendlich ßecKOiieqHwfi
unentbehrlich Heoßx,o/iHMwä,
unentgeltlich ßecnaanibiö
Unentgeltlichkeit f — ßecn.naT-
I-IOCTb
unentwegt HenoKo/ießiiMbifi, TBep-
Äbifi; ne B3wpaa hh Ha hto
Unerfahrenheit f— neonwTHOCTb
unermeßlich Hen3MepnMbi0
unermüdlich neyTOMHMbifi
unerträglich iießbiHocuMBiH
unerschöpft HeucuepnaeMMii
unerwartet HeojKHBaHHHH
ungefähr npno/iHarne/ibno
ungehalten paccepJKeuHbift
ungeheizt Heoran/iHBaeMbift
ungeheuer qyÄOBHiiiHbifi, orpoMHbin
ungenügend iiey/ioruieTBopuTe/ib-
HblH
Ungerechtigkeit f —, -en necnpa-
Be/IJIHBOCTb
ungern adv hcoxotho
ungewöhnlich neoßbiqHHM, neoßw-
qaHiiwii
ungewohnt HenpHBMHHbifi
Unglück n -(e)s, UnglÜcksfälle
HecnacTHHÜ aiyqan, neciacTbe,
6e.na
unglücklich HecqacTHwß
unheimlich HcyrKHÜ
Uniform f -en Myiwip> <frop-
nennaa OÄe>Kfla
Unlust / — ueoxoTa, HejKe/ianne
unmenschlich ßecqe/iOßeuHbifi, we-
CTOKHH
unmerklich HeaaMeTiibifi
unmittelbar Henocpe/tcTBeHiibifi
Unmöglich HeB03M0jKnbifi
unnütz 6ecno/ie3i-ibiH
Unordnung f — ßecnopaaoK
Unregelmäßigkeit f —, -en iie-
npaBHJibi-iocTb, HeperyjiHpHOCib
unruhig necnoKofiiibift, öecnoKoö-
HblH
unschädlich ßeaBpe/iHbiii
~ machen o6e3BpeanTb
Unschuld / — neBHiinocTb
unschuldig HeBHHHHÖ, [ICEKHOllHMH
unselig Hec-iacTHbiH
unseliger Zufall HecqacTHbifi
CJiyqaii
unsicher HeyBepeHiibiit, neiiaHCJK-
HblÜ
unsichtbar ueBHÄHMbiH
Unsinn tn -(e)s ßeccMwc/imia, qynib
~ ! epynaa! B3jjop!
untauglich iiero/iiTbiii, nenpHron-
HblÜ
Unter- hhjkhhh, MJiaanmii
unterbrechen vt (a, o) npepbißaTb
unterdrücken vt yrHeraTb, noaaB-
jiaTb
Unterdrückung / — yrHeTeime,
no/iaB/ieHHe
Unterhalt m -(e)s no/uiep>KKa, npo-
nHTaHHe; co/iepji<aiine
unterhalten vt (ie, a) noA/icpJKH-
BaTb
sich -v ßecenoBaTb
Unterhaltung / —, -en paaroßop,
6ece.ua
unterirdisch nonaeMHbiä
unterjochen vt Hopaßomaib
Unterkunft f —, -künfte npmoT,
yöeffiHme
gewähren npmoiHTb
Unternehmen n -s, — npe/inpnflTne
unternehmen vt (unternahm, un-
ternommen) npennpHHHMaTb
Unterredung / —, -en 6ecena
Unterricht tn -(e)s npenonaßaHiie
unterrichten vt npenonaßaib; oc-
BeaoM/iaTb
unterscheiden vt (ie, ie) pas/inaaTb,
oTjmaaTb
sich ~ pa3/iH*jaTbCS, OTJiiiqarbCs
Unterschied m -s, -e pasHmja, paa-
jiuque
unterschreiben vt (ie, ie) nojinH-
CblBSTb
Unterschrift / —, -en no/innc.b
Unterseeboot n -(e)s, -e nojiBOH-
Haa jio/iKa
unterstreichen vt (i, i) no/mepKH-
BBTb
Untersuchung f —, -en Hcc/ieno-
B3HHe, OCMOTp (MeÄHHHHCKHH);
c/ie.ticTBne (cy/ie6Hoe)
Untersuchungsrichter m -s, — cy-
neßHbiH CJieHOBareJib
Untertan tn -s (und -en), -en noa-
flaHHHÜ
unterwegs adv bo BpeMa nyrn
untrennbar HepaspHBUHH, nepaa-
JieJIbHblH
unumgänglich iieoöxoaHMbiü
unverändert HensMeuHbiü, 6es H3-
Mei-iernia
unvergleichlich HecpaBHenHbifi
unvorteilhaft ueBwro/iiibin
unweit prp (Gen.) uena/ieKO ot ...
unwillkürlich neBOJibHO
unzählig ßecqHCJieiiHbiß
uralt jipeßiiHÜ
Urlaub tn -s, -e omycK
Urtext tn -es, -e hoäjihhhhk
im 'x, lesen quiaib b hojltoh-
HHKe
usw. -~ und so weiter 11 tük jia-
jiee, h t. ä.
V
Veilchen n -s, — (Jnia/iKa
Venedig n -s Beuernia
verabschieden, sich nponjaTbca
verachten vt npeanpaTb
verächtlich npespHTe/ibHbiii
verändern vt MeHaTb, BHjiou3Me-
naTb
veranlagt zu npe/ipacnojiojKeHHbifi k
veranschaulichen vt nar/isi/mo no-
scHaib
verantwortlich oTBeTCTBeHHbiii
Verarbeitung / — nepepaöoTKa
verarmt oßenneßinHÜ
Verband tn -(e)s, Verbände coioa,
oßmecTBO
verbessern vt yjiyqmaib, HcnpaB-
JlflTb
Verbesserung / —, -en yjiyqnieHHe,
HCiipaBJieHue
verbieten vt (o, o) sanpemaTb
verbinden vt (a, u) CBfl3bißaTb,
COeÄHHflTb; SaßnHTOBblßaib
Verbindung / —, -en CBa3b, coe/m-
neuiie, cooömeime
verblüffen vt ome/ioMJiaTb
Verbrechen n -s, — npecTyn/iemie
verbrecherisch npecTynnbifi
verbreiten vt pacnpocTpaiiaTB
sich 'x, pacnpocTpaHHTbca
Verbreitung f — pacnpocTpaiie-
ime
verbrennen vt und vi (verbrannte,
verbrannt) caniraTb, cropaTb
verbringen vt (verbrachte, ver-
bracht) HpOBOJIHTb
verdeutlichen vt noacnaTb, pam.sic-
HHTb
verdienen vt sacnyiKnBaTb, 3apa-
ÖaTblBaTb
Verdienst n -es, ~e sac/iyra
verdrießlich aocannbiH
verdüstern vt OMpaqaTb
verehren vt uthtb, noqijTaTb
Verehrung f — nouHTaime, npe-
K/ioneHHe (nepen ueM-n.)
vereinbaren vt couiacoubiBaTb
vereinfachen vt ynpomaTt
vereinigt coeaHHeHHbiß
Vereinigung f —, -en oGtc/iuhc-
HHe, coeflHHenHe
Vereinzelte m -n, -n o/iHnouKa
vereiteln vt paccipauBaTb, cptiBarb
(n/iaH)
verelenden vi [s] oßnumaTb
vererben vt nepe/iaBaTbicsi) no hb-
c/ieHCTBy
verfassen vt cocTaß/uiTb, coqu-
HflTb
Verfassung f —, -en KOiiCTiiTymm
verfolgen vt npec/iefloBarb, cne/io-
BaTb 3a ..., c/ie/iHTb 3a...
vergebens adv rnieTHo, uanpacno
vergiften wif OTpaß/iflTß
Vergleich m- -(e)s, -e cpaBHeiiue
im mit no cpaßneHHio c...
Vergleichung f —, -en cpaßHeHue,
conocTaßJienne
Vergnügen n -s, - y/ioBOJibCTBHe
160
vergnügt ÄOBo.nbKbiß, BecSjittfi
vergöttern vt oöoffiecTBJiJiTb
verhaften vt apecToBMßaTb
Verhaftung / —, -en apecr
verhaften vt (ie, a) caepameaTb,
nOßaBJIHTb
sich nepricaTb ceöa, bbctu
ceöa
verhalten adj cKpwTbift, cjiepiKH-
BaeMbiü
Verhältnis n -ses, -se oTHomeime,
cooTHonieime
Verhältnisse pl oöeroaTeJibCTBa,
oßcrauoBKa, ycjioBiiH
verhaßt HewaBiiCTHbift
verhehlen vt CKpbiBaTb, yTawuaTb
verheißen vt (ie, ei) oßemaib
verhindern vt npensiTCTBOBarb
verhöhnen vt ocMeHBaTb, H3jie-
BaTbcs nan...
verhüten vt npejiOTBpamaTb
verirren, sich saöjiynnTbCfl
verkaufen vt npouaßaib
Verkehr m -s nBMweHiie, cooßnxe-
inie
Verkehrsmittel n -s, — cpencTBO
cooömenHH
verkörpern vt ojinueTBopflib, bo-
njiomaTb
verkriechen (sich) (o, o) npaTaTbca,
sajieaaTb
verkünden vt oß-bawiaib, npoBO3-
rJiauiaTb
verladen vt (u, a) narpyiKarb, rpy-
3HTb
verlangen vt TpeöoßaTb
verlangsamen vt aaMeansiTb
verlassen vt (verließ, verlassen)
OCTaBJIHTb, nOKMJiaTb
Verlaub m -s nosBOJieHiie
mit ~ c no3BOJieHnsi
Verlauf tn -s (einer Arbeit, eines
Flusses, der Zeit), xoä, Tenenue
verlegen vt nperpajunb, aaropawii-
BaTb; iiepei-iocnTb
Verleger tn -s, — n3jiaTeJih
verleihen vt (ie, ie) aasaTb B3aft-
mh; uarparKaaTb
verletzen vt panrnb, noBpejKÄarb,
HapymaTb
Verletzung f —, -en panemie, no-
Bpe>K/ienue, HapymeHne
verlieben, sich BJiioöjiarbca
verlieren vt (o, o) repaib
verlobt noMOJiBJieHHHfi
verlockend aaManmiBbifl
Verlust m -es, -e noiepa, yöbiTou
vermerken vt oiMeaarb
vermieten vt cjjaßaTb b h<i6m
sich 'x. nauHMaTbCa
vermutlich iipejinoJiaraeMbiH, ee-
pÜHTHblM
vernachlässigen vt npeneßperaib,
sanycuaTb
vernehmen vt (vernahm, vernom-
men) CJibimaTb; nonpamiiBarb
vernichten vt ytnmoiKaTb
veröffentlichen vt nyÖJiHKOBaTb,
H3naBaib
Verrichtung f — ncnojinenue, co-
Bepinenne
Vers m -es, -e cthx
Verse machen coanHaTb cthxh
versagen vt oiKasbißaTb b möm-ji.
Versammlung / —, -en coßpai-me
versäumen vt (die Stunde; den
Zug) nponycKaib, nporyjiHBaTb,
onaaxibiBaTb Ha...
verschaffen vt nociaBaTb, paano-
ÖblBaTb
verscheiden vi [s] yMepeTb
verschieden pasjinsHbin
verschleiern vt aaeyaniipoBaTb,
CKpblBaTb
verschlemmen vt npoMOTaib, npo-
KyTHTb
verschließen vt (verschloß, ver-
schlossen) sannpaTb (na 32mok)
verschulden (schuld sein) vt ßbiTb
BHHOBHbIM, npOBnmiTbCfl
verschwenden vt TpaTUTb, pacre-
naTb
verschwinden vi (a, u) [s] ncaesaTb
versehen vt (a, e) cnaö>KaTb
versenken vt norpyjKaib, onycuaTb,
noToruiflTb
versetzen vt uepeiweinaTb; oTBeaaTb
einen Schlag HaHecTii ynap
versichern vt yeeparb, saßepaTb
versiegen vi [s] HceaitaTb
versinken vi (a, u) [s] norpyraafb-
Cfl, TOHyib
verspäten, sich onasjibißaTb
verspotten vt ocMeneaTb, Haciwe-
xatbca, M3jieBarbCfi
versprechen vt (a, o) oßenjaib
Verstand tn -es pasyM, yu
Verstärkung / —, -en ycujicime,
nonKpennenne
verstecken vt nparaTb
sich ~ iipflTaTbcsi
Verstört pacTepamiHfi
verstümmeln vt yBequrb, KaJieanTb
verstummen vi [s] ywojiKaib
Versuch m ~(e)s, -e nonbiTKa, onbn
versuchen vt npoßoBaTb, iibiraTb-
ca, ncnbiTbiBaib
verteidigen, sich oßopoimbcn
vertiefen vt yrjiyßjiaTb
sich yrjiyöjinTbcn
vertragen, sich (u, a) yjKiißaTbca,
JjajIUTb c K.-JI.
Vertrauen n -s ^oBepne
Vertraulichkeit f —, -en hhthm-
HOCTb; ^aMHJlbflpHOCTb
vertreiben vt (ie, ie) nporonaTb
vertreten vt (a, e) saMei-iaTb, 3aMe-
maib, npeacTaBJisrb
Vertreter m -s, — npenc'iaBine/it,
verursachen vt npHmmaTb
vervielfachen vt paaMnowaTb
vervollkommnen vt coBeptueHCTBO-
BaTb
verwahrlost aanymeinihiH
verwahren vt npaTaib, xpamiTb
Verwaltung f —, -en nparnieniie,
ynpaB.neHne, ajMuttiicipanHa
verwandeln vt npeßpamarb
Verwandte tn -n, -n poncTBemiHK
verwenden vt (verwendete, ver-
wendet und verwandte, ver-
wandt) npiiMenaTb, ynoTpeßjiaTb
verwerfen vt (a, o) saöpacbißaTb,
oTftepraTb
verwirken vt JimuaTbca qero-Ji.
(no coßcTBeHHOH Birne)
Leib und Leben ~ jimuaTbca
>KH3HH
verwirklichen vt ocymecTB/iaTb
verwirrt CMyiuemibifi
verwundert yaMB-nöimuiii
verwunden vt painiTb
verzagen vi an (Dat.) orqanBaTbca
b. .., najjaib jiyxoM ii3-3a...
verzeihen vt (ie, ie) npomaTb, 113-
BUIIIlTb
verzieren vt yKpaniaTb
verzweifeln vi (an etw.) [s] ot-
qaniiaTbca (b hÖm-ji.)
verzweifelt b o-maatum
verzweiflungsvoll nojinbifi OTvaaiiws
Viehseuche f —, -n snnsooTiisi
vielfach MiioroKpaTübifi; uacro
vielmehr adv HanpoTim Toro, Bep-
nee CKaaaTb
vielseitig MHorociopoHHnfi
vielstöckig MHOroaTaiKHbiH
Vignette f —, -n BimbeTKa
Vlies n -es pyuo
Volkskommissar m -s, -e napon-
Hblfi KOMHCCap
Volkston tn -(e)s napoflUbifi Äyx
(CTlUlb)
voll nojiHbifi
vollauf adv Bjioßojib
vollbringen vt (vollbrachte, voll-
bracht) coBepniaTb
vollenden vt Kouaaib, saBepmaib
Vollendung / —, -en aaBepiiieHiie,
OKOHqamie
völlig noJiHbiß; Biiojme, coßep-
iiieHiio
vollkommen nojinocTbio, coBep-
uiei-ino
vollständig Bnojine, coBepniemio
voran adv Bnepean, bo riiaBe
vorangehen vi (ging voran, voran-
gegangen) [sj ujirit Biiepejui
Vorarbeit f —, -en npenBapiiTejib-
naa paöoTa
voraus adv Bnepeji
vorbei, adv mhmo
-v. sein npOXOÄHTb, MHI-IOB3Tb
vorbeiblicken vi (an jem.) cmo-
TpeTb MHMO (KOPO.-Jl.)
Vorbeigehen vi (ging vorbei, vor-
beigegangen) [s] npOXOJIHTb MHMO
vorbeikommen vi (kam vorbei,
vorbeigekommen) [s] npoxojuiTb
MHMO
vorbeigreifen vi (i, i) an (Dat.)
npoHOcriTbca mhmo, MimoBaTb
vorbereiten vt npHroTOBJiaTb
vorbildlich oöpaaiiOBbiii, npiiMepiiuü
vordem adv äo 9Toro, npeioc,
paubine
vordringen vi (a, u) |s] npojjBH-
raTbca (Btiepen)
vorerst adv npewjie Bcero, noKa
vorfinden vt (a, u) uaxoAHTb, 06-
HapyiKHBaTb
vorher adv nepen tcm
Vorhut f — aßanrapn
vorig npexmiifi, npoiinibiif, npomen-
IHIIM
die Vorigen re >se (o gewcTByio-
mnx Jimiax) (peMapKa b nbece)
Vorkriegs- ÄOEoennbifi (b cjioxmbix
cymecTBHTejibHbix)
Vorläufer m -s, — npejiiuecTBen-
HHK
vorlaut necKpoMHbifi
vorlesen vt (a, e) qnTaTb (KOMy-jic
Vorliebe / — npejinoqTeHiie
vormachen vt npojieMOHCTpiipo-
BaTb (noKaabiBaTb, KaK neuarb)
Vormittag m -s, -e yrpo, npeji-
o6eneuiioe epeMn
vorn adv ßnepean
von -v, c caMoro naqajia
Vorname tn -ns, -n umh
vornehm snaTHMÜ
vornehmlich adv ocoCchho, rjiaB-
HblM oöpaaoM
161
vornehmen vt (nahm vor, vorge-
nommen) SpaTbca, npminMaTi>Cfl
(3a q.-ji.)
vornüber adv Bnepen
Vorraum m -(e)s, Vorräume ne-
peaHHfl, npnxoJKaa
Vorschlag m -(e)s, Vorschläge
iipeßjioiKeHHe
vorsehen vt (a, e) npeaycMaTpii-
Ba?b
Vorsichtig OCTOpOWHblH
Vorsitzende tn -n, -n npeacena-
TCJIb
Vorsteher m -s, — nanajibHHK;
npencenarejib
vorstellen vt npencTaBjiaTb
Vorstellung / —, -en npejicTaBJie-
nue, cneKTaob
vortragen vt (u, a) nesjiaMupoBaTb;
qniaTb (jieKiimo)
vortrefflich OTjmqiibiH, npeBocxoa-
HHH
vorüber adv mhmo
sein MHHOBaTb
vorwärts adv Bnepen
vorwerfen vt (a, o) (jem. etwas)
ynpeKarb (b qeM-Ji. Koro-Ji.)
vorwiegend npeHMymecTBeiino,
rJiaßHbiM oßpaaoM
Vorzimmer n -s, — nepeanaa
vorzüglich npeBOCxoaHbifi, otjihh-
wach ßo/ipcTByiomnfi
wachsen vi (u, a) [s] pacm
sich keine grauen Haare
lassen ne öecnoKOHTbca, ne 3aöu-
THTbCa o...
Wachtmeister m -s, — BaxMHCTp
Waffe f —, -n opywne
Wagen m -s, — Baron
wagen vt pHCKOBarb, ocMeanBaTbca
Wagestück, Wagstück n -(e)s, -e
pHCKOBamioe npennpHUTHe
Wahl f —, -en Bbißop
wählen vt Bbiöiiparb
Wahlrecht n -e(s) naGuparejibHoe
npaBO
wahr HCTHHiibiH, nacTOflmnii
nicht He npaBjia jih?
während prp (Gen.) bo BpeM«; cj
B TO BpeMS K3K
wahrhaftig npaBjiHBbiii; b chmom
jjeae
Wahrheit / —, -en npaB.ua
wahrheitsgetreu npaBHHBbiii (co-
FJiaCIIblH C HCTHHOft)
wahrlich adv nonCTnne
wahrscheinlich ßepoaTHbih, npaBHO-
IlOAOßllblH
Waise f —, -n cupora
waldig jiecHCTbiü
wallen vi ßypjmTb, KnneTb
wampig o6piO3rinnfi
wandeln vi [s] xohhtb, pacxajKH-
B3Tb
Wand(e)rer m -s, — CTpainiHK
Wanderjahre pl ronbi cTpaiicTBO-
Bannö
Wanderleben n -s KoqeBaa ffiii3Hb
wandern vi [s] CTpaHCTBOBaTb, 6po-
HHTb, KoqeßaTb
Wange f —, -n meKa
wanken vi niaraTbca
ward no9tn. = wurde
Warenhaus n -es, Warenhäuser
yiiHBepMar
warm Tcnnbiii
warnen vt vor (Dat.) npejiocrepe-
raTbOT.npeaynpejKjiaTb o...
Warnung f —, -en npeHOCTepejKe-
nne
warten auf (Akk.) iKjiaTb
warum adv noqeMy
was für ein KaKofi, nio 3a
Wäsche f —, -n GcJii.e
waschen vt (u, a) mhtb, crnpaib
(ßejibe)
Wäscher tn -s, — ripaqequnK
Wäscherei f —, -en npaqeqiiaa
Wäscherin f —, -nen npaqna
Wasser n -s, — ßona
wasserdicht (Mantel) nenpoMOKa-
eMbift (njianj)
Wasserkraftwerk n -(e)s, -e rnnpo-
aaeKTpocTannHs
Wasserleitung f -en BoaonpOBOfl
wasserreich MnoroBOjinbifi
weben vt TKarb
Weber m -s, — TKaq
Wechsel m -s, — nepeMena; seK-
cejib
in schnellem ~ ßbicrpo CMenaacb
wechseln vt MeHsrrb; (einen Blick)
•v, oßMennTbcn (BarJiaaoM)
wechselnd (HajMemiomHn (cboh
bhä)
wecken vt 6ynMTh
weder... noch cj hh. .. hm
wegl adv npoqb!
Weg m -es, -e nyTb, nopora
sich auf den machen ornpa-
BHTbCfl B nyTb
wegen prp (Gen.) M3-3a, ßjiaronapa,
pajm
wegfahren vi (u, a) [s] yesHcaTß
wegführen vt yßojiHTb, yBOSHTß
wegkundig 3Haiomnü aopory,
nyTb
wegschicken vt OTCtuiaTb, ycbuiaTb
wegtreten vi (trat weg, weggetre-
ten) [s] OTCTynaTb
wegwenden vt (wandte weg, weg-
gewandt) (den Kopf) OTBopaqii-
BaTb (roJiosy)
sich OTBopaqiiBaTbca
Weh n -s ßoiib, cKopßb, iiecqacTbe
wehe mir! rope Mire!
wehen vi Hyrb (o Berpe)
wehren, sich sanimgaTbca
Weib n -es, -er jKemuHna, n<ena
weich Mfll'KHM, HeiKHblÜ, KpOTKHH
Weide / —, -n nac'fßmne; ima
weil cj noroMy hto
Weile f — (iicKOTopoe) Bpewsi
Wein m -es, -e bhho
weinen vi naaKaTb
Weise f —, -n cnocoß, oöpaa
weise Mynpwfi
weisen vt (ie, ie) yi<a3biBaTb
weit ninpoKHß, najieKnii
bist du so TH ywce b co-
CTOflHHH?
wie -v.? naCKOJibKo ?
Weite f -n ÄäJib, paccTOHHiie;
npocrop
welken vi [s] BanyTb
Welle / —, -n Bomia
Welt f —, -en Mnp (Bceiiennasi)
Weltall n -s Bcejiennaa
Weltkongreß m-kongresses, -kon-
gresse MejKÄynapojiHbin Konrpecc
weltlich MiipcKOH, cbctckhh
weltliche Dinge Mnpcmie jiejia
wenden vt (wandte, gewandt) no-
BopaquBaib, nepeBopaqHBaTb
wenden, sich (wandte, gewandt n
wendete, gewendet) oßpanjaTbca
wenigstens adv no Kpaftiieft Mepe
werfen vt (a, o) ßpocaTb
Werk n -es, -e 33boä; npon3Be,nenne;
«ejio
Werkbank f —, -bänke cranoK
Werktätige tn -n, -n TpyjiamHHca
Werkzeug n -(e)s, -e nncrpy-
MCHT
Wert tn -es, -e hoctohhctbo, ctoh-
MocTb, nena, uennocTb
wertvoll nennbifi
weshalb adv noqeMy, juro qero
Weste / —, -n iKH.neT
West(en) m -s 3anan
westlich aanaÄHbiß
weswegen noqeMy
wetten vi aeparaTb napH
wichsen vt CMasbmaTb BaKCofi
wichtig B3>KHbIH
Widder m -s, — öapan
widerspiegeln, sich oTpawaTbcn
Widerspruch m -s, -Sprüche npo-
THBopeqne, BospajKeime
ohne ~ ne B03pajKan
widerstehen vi (widerstand, wi-
derstanden) COnpOTMBJlflTbCfl
widerwärtig npoTHBi-ibifi
Widerwillen m -s OTBpamenne
widmen vt nocBsmiaTb
wiederaufnehmen vt (nahm wie-
der auf, wiederaufgenommen)
BO306H0BJIflTb
wiederfinden vt (a, u) nanTH
CHOB3, OTbICKaTb
wiederfinden, sich (a, u) npHHTii
b ceßsi
wiederherstellen vt BoecTanaB-
jiHBarb
wiederholen vt iiobtopsitb
wiederholt neojiiioKpaTHO
wiederkommen vi (a, o) [s] bo3-
Bpamai'bCfl
wiegen vt (o, o) öaioKaTb, yKaqii-
BaTbJ B3BeniHBaTb
Wild n -es jurnb (nnina)
Wild ÄMKHH
Wildente f—, -ti ßiiKaa yTKa
Wille(n) m -ns. -n bojib
Sie sollen Ihren ~ haben nycTi.
6y.neT no-BameMy
willenlos 6e3BojibHbiH
willkommen JKejariHbiß
seien Sie ^oßpo noiKajioBaTb!
Wimper f —, -n pecnima
Wind m -es, -e BGTep
winden vt (a, u) oÖBHBaTb, MOTaTb,
njiecTH
winken vi KHBaTb, MaHHTb, MaxaTb
Winter m -S, — 3HM3
Winzig KpoXOTHblfi
Wipfel m -s, — BepniHHa, BepxyiiiKa
(pacTeHHß)
Wirbel schlagen n -s ßapadamiaa
apoßb
wirklich neHCTBHTejibHbifi, hcthh-
HblH, B C2M0M flCJie
Wirklichkeit /— neHCTBHTejibHOCTb
Wirkung / —, -en neficTBHe, bjuisi-
Hiie
wirr sanyTaHHbih, rieaciibiü
es wird einem ~ im Kopf ro-
jioßa hhüt KpyroM
Wirtschaft f -en xoshhctbo
162
Wirtshaus n -es,-häuser rocTiimma,
TpaKTHp
wischen vt BbmipaTb
sich die Augen ~ nporeperb
(ce6e) rjiasa
Wissen n -s siiamle
wissen vt (wußte, gewußt) 3iiaTb,
yMGTb
Wissenschaft f —, -en Hayna
wissenschaftlich Hayunbift
witzig ocTpoyMHbifi, inyrjiiiBbifi
wobei adv npn^eM
Woche / —, -n HeaeJin
wöchentlich eiKeiie^eJibiibiii, iie-
Jie.UbHWH
woher adv OTKy/ia
wohl xopoino; 6bITb mo>kct, eepo-
flTHO
wohlan! interj xopoino! jianno!
Wohlgefallen vi (ie, a) npaBiiTbCH
wohlgenährt yniiTaHiibiß
wohlhabend 3a>KHTO'iHbiM
wohlverdient sacaymeHUbin
wohlweise MynpLifi
wohlwollend ßjiarocKJioHHbifi
Wolle / — mepcib
Wonne f —, -n HacjiamueHne,
ÖJiaffieiicTBO
worauf adv na mo, nocne nero
Wort n -es, Wörter cjiobo (OT,ieJib-
Hoe)
Worte pl cnoBa (b cbsshoü penn)
Wunde / —, -n paua
wunderbar uynecHbifi, ynHBHTejib-
HblM
wundern vt ynHBJisTb
sich -x. (über) ynHBJiflTbcsi
(wMy-Ji.)
wundersam nynecHHH, yniiBHTexb-
HblM
wunderschön qynecHbifi
wundervoll qyjiecHHM, npeKpacubift
Wunsch tn -es, Wünsche jKeJiaune
auf -x- no JKeJiamuo (xoro-Ji.)
wünschen vt mejiaib
Würde / —, -n hoctohhctbo, cau
würdig äoctomhmm
Wurm tn. -(e)s, Würmer >iepBi>,
qepBAK
württembergisch BiopTCMGeprcKiifi
(ns BtopreMÖepra)
Wurzel f —, -ii Kopeiib
wütend hpocthhm
z
Zahl / —, -en mhcjio
zahlen vt njiarmb
zählen vt und vi cnmaTb; nac<m-
TblBBTb
zahllos öecHHCJiennbiM
Zange / —, -n mnniibi, icnemn
zart HeJKHbifi, xpynKiiü
zärtlich He>KHbiH
zaudern vi Mejuimb, KOjießaTbcn
zehrend HSHypiiTejibiibiM
Zeichen n -s, — anaii, npiiMera
zeichnen vt pucoBaTb, paaMenaib
Zeigefinger m -s, — yKasarejibUbiü
najieii
zeigen vt noKasbißaib, BbiKasbißaib;
OÖHapyJKMBäTb
sich -x, HOflBJJHTbCfl
Zeile f —, -n cTpo(n)Ka
Zeitalter n -s, — snoxa
Goldenes x bojiotoü Beic
Zeitgedicht n -es, -e crnxoiBope-
iine na 3Jioöy äha
Zeitgenosse tn -n, -n coBpeMenniiK
zeitig CBoeBpeMenHbiH
zeitraubend TpeöyioiUHH öojibinoii
saTpaibi BpeMemi
Zeitrechnung / —, -en jigtocthc-
jieniie, apa
Zelle/—, -n KJierna, xaMepa, smefiKa
Zensur / —, -en OTMCTKa
zerbrechen vt (a, o) (pa3)jioi>iaTb
Zergliederer in -s, — paspyiumejib
zerreißen vt und vi (zerriß, zer-
rissen) paaaiipaTb, pBaibcn
zerstören vt paapyuiaib
zerstreuen vt pacceiiBarb, pas-
ßpacbiBaib
sich paccenßaTbCfl
Zeuge in -n, -n CBHjjeTejib
Zeugnis n -ses, -se CBHjjejejibCTBO
Ziege / —, -n KO3a
ziehen vt und vi (zog, gezogen)
TflHVTb, THHyTbCfl, HflTH
auf sich x naBJie*ib na ceöa
Ziel n -s, -e nejib
ziemlich äobojibho
zierlich nssniHHÜ
Ziffer / —, -n nn$pa
Zigarette / —, -n namipoca
Zigarre / —, -n ciirapa
Zins tn -es, -en nponeiiT
zischen vi innneTb
Zither / —, -n uurpa
Zitrone / —, -n jiiimoh
zittern vi npomafb
Zivil- (b cjiojkhbix cjiOBax) rpaiic-
aaHCKHM
in Zivil b rpawtflancKOM naaibe
Zivilist m -en, -en niraTCKiin, mi-
BHJIHCT
zögern vi KOJießaTbcn, Me^aiiTb
Zögling in -s, -e nmoMen, ßocnn-
TanniiK
Zone / —, -n aona
Zopf m -(e)s, Zöpfe Koca (bojiocbi)
Zorn m -(e)s rneB
zornig rHeBHbifi
zubringen vt (brachte zu, zuge-
bracht) (die Zeit) npOBOjuiTb
(BpeMfl)
zucken vi CBepxaTb (o mojihhh);
Mejibxarb (o Mbicjin)
Zuckererbse / —, -n caxapubiß
ropouien
zudecken vt npiiKpbiBarb, naKpw-
B3Tb (q.-ji.)
zudrücken vt saJKiiMaTb
die Augen -- saKpbioaTb raasa
zuerst adv cnepea, ciianajia
zuerteilen vt npexocTaBJisiTb
zufahren vi und vt (u, a) IIOJIBO-
3HTb, exaib
fahr zu! noesJKaü! Tporafi!
Zufall m -s, Zufälle cjiyuaü
zufallen vl (fiel zu, zugefallen) [s]
(die Augen) CMbixaTbCfl
Zuflucht / — npiiJOT, yöeHcnme
-v nehmen ncimo yßeiKiime,
HpHIOTHTbCfl
zuflüstern vt menraTb
zufolge prp corjiacHo, no
zufrieden jiOBOJibm.iii
Zug tn -es, Züge uoesji; ucp™
(jiHga, xapamepa)
zugeben vt (a, e) npnaaBaib, bo-
nycKaTb
zugehen vi (ging zu, zugegangen)
[S] riBTIl, npOHCXOÄHTb
es ging dort lustig zu Tau 6hjio
Becejio
zugleich adv o^HOBpeMeiiHO
zukommen vi (a, o ) [s] auf (Akk.)
nOjUXOflHTb K.„
zukommen vi (a, o) (Dat.) [s] npii-
XOflllTbCfi na J1O-.IO
Zukunft / — öyjiymee, öy^ym-
HOCTb
zulaufen vi (ie, au) [s] CTexaTbCH,
cGera rbCfl, fiewaTb (k)
zuletzt adv nanocJieÄOK, b xonue
K0HU0B
zunächst adv cnepna, BO-nepBbix
zunehmend yBeJiHHHBaroiiJiHHCJi, bo3-
paCTüIOIIJlMH
zupfen vt jjepraTb, TepeÖHTb
zurechtrücken vt (ein Buch) no-
npaBJiflTb
zurück adv naaa^
Zurückbleiben vt (ie, ie) [s] ocra-
BaTbCS, OTCTaBBTb
zurückblicken vi (zu, auf) orafla.br-
Baibcfl, oöepuyTBCfl
zurückfragen vi OTßemTb Bonpo-
com na Bonpoc
zurückgeben vt (a, e) B03Bpaiuarb
zurückgehen vi (ging zurück, zu-
rückgegangen) [s] häth nasaa;
naaaTb, yMennmaTbCfl
zurückhaben vt no/iyqaTb oßparno
zurückhalten vi (ie, a) yaepMciiBaTb,
cjrepjKiiBaTb
zurückkehren vi [s] B03BpauiaTbCfl
zurückkommen vi (kam zurück,
zurückgekommen) [s] B03Bpa-
maTbcn
zurückreißen vi (riß zurück, zu-
rückgerissen) BbipbiBaTb (y ko-
ro-ji. q.-ji.); oTTamiiTb iiaaajj
zurücktreten vi (a, e) [s] oTCTynarb
zurückübersetzen vt aejiaib oöpar-
Hbiü nepeBOÄ
zurückwandeln vi [s] nn™, Öpecrn
nasaß
zurückweichen vi (i, i) [s] OTcry-
narb
zurückwerfen vt (a, o) km/wb na-
3;ui; OTÖpacbiBaTb, OTpaixaTb
zusammenbringen vt (brachte zu-
sammen, zusammengebracht)
CBOJUITb Koro-JIHÖO C KeM-JIHÖO
zusammenfassen vt (faßte zusam-
men, zusammengefaßt) oxBaibi-
B3Tb, BbipaiKaTb KpaTKO
zusammengießen vt (goß zusam-
men. zusammengegossen) cjih-
B3Tb BMeCTe
Zusammenhang m -(e)s, Zusam-
menhänge CBfl3b; KOHTeKCT
zusammenkrachen vi oßpynm-
BaTbCfl
Zusammenkunft / —, -künfte
liCTpcia
Zusammenleben vi jkhtb BMecTe
zusammenraffen, sich coöiipaTbca
C CHJiaMH
zusammennähen vt cniMBaTb
zusammensetzen vt cocTaBJiflTb,
cnaraTb, CKJiajmiBaTb
zusammensinken vi (a, u) [s] ony-
CKaTbCfl, na^arb
Zusammenstößen vi (stieß zusam-
men, zusammengestoßen) [s]
CTajiKHBarbtfl
Zusammentreffen vi (a, o) [s]
BCrpeiaTbCfl
163
zusammenziehen vt (zog zusam-
men, zusammengezogen) cthfh-
BaTb, coßiipaTb
sich ~ CTnruBaTbCfl, coönpaTbcn
Zuschauer m -s, — spmejib
zusehen vi (a, e) CMOTpeib, rafl-
aeib
zuspringeu vi (a, u) [s] (auf jem.)
noflCKaKMBaTb (k KOMy-ji.)
Zustand m -(e)s, Zustände coctoh-
Hne, nojiojKenne
zustandebringen vt (brachte zu-
stande, zustandegebracht) co-
BepmaTb
zuteil werden BbinaaaTb na jwno,
ÄOCTaBaibCs
zuteilen vt yaeasiTb
zutraulich aoBCpmiBbiß, pynHoii
(O IKMBOTHOM)
zuverlässig najicmibiii, Bcpiibifi
Zuverlässigkeit / — HaaejKHOCTb
politische x nojinTimecKasi Gjia-
roHajiejKHOCTb
zuviel adv cjimiukoM mhofo
~ des Guten aro (ysxe) cjihuikom!
zuweilen adv iiHoraa
zuwenden vt (wandte zu, zuge-
wandt) oßpamarb, y,nejüiTb (bhii-
Maune)
sich ~ oßpaigaTbCs
zuwerfen vt (a, o) (Blick) öpocaib
(bbfjuu) na...
zuziehen vt (zog zu, zugezogen)
3aTHruBaTb, HaBJieKaTb; aaKpbiTb
zwar adv xots
und 'x. a hmchho
Zweck m -es, -e nerib
Zweckmäßigkeit / —, -en nejieco-
OÖpaäHOCTb
zwecks prp (Gen.) c nejibio
zweifach äbohhoh, äboskhh
Zweifel m -s, — coMneHiie
außer stehen 6htb BHe bcsi-
kofo COMIICHIW
Zweig m -es, -e bcteb
zweigen vi pasBeTBJiaTbcn
zweimal aBaacabi
zweitens adv bo-btophx
Zwerg m -(e)s, -e KapjIHK
zwingen vt (a, u) upmiyMaaib
Zwischenzeit / —, -en npoMewyroK
BpeMCiiu
zwitschern vt und vi ujeßciaTb
Zyklus m —, Zyklen uhkji
RUSSISCH-DEUTSCHES WÖRTERVERZEICHNIS
A
aBToßyc Autobus m
aBTOMoßiiJib Auto, Automobil n
arpoHOM Agronom m
arirjiMMCKHM englisch
apMHü Armee /
arana Angriff m
aTaKonaib angreifen (i, i)
aapogpoM Flugplatz m
B
CarajibOH Bataillon n
ßeflHbiä arm
ßernaTb (ot Koro-iinöyßb) entlaufen
[s] (Dat.)
6e>KaTb (no yjnme) (die Straße
hinunter) laufen (ie, au) [s]
ßenraib (oßpainTbcn b öerCTBO)
fliehen (o, o) |s]
ßearpaMOTHbiii Analphabet m
Geper Ufer n
GeceaoßaTb sich unterhalten (ie, a)
GecnjiaTHO unentgeltlich
Ghjict (rpaMBaiiHbifi, Merpo) Fahr-
schein in
ÖMTBa Schlacht f
ßjiaHK (TeJierpac^Hbiü) Formular n
GaecTamne glänzend, vortrefflich
ßoraTbiii reich
Goeuoe paciioJioiKenne Schlachtord-
nung f
Goeu, Kämpfer m
Gojioto Sumpf m
6o.iii.Hnua Krankenhaus n
GoaTbcs sich fürchten vor (Dat.)
GpaT Bruder m
Gparb nehmen (a, o)
x.. c coGoü mitnehmen
Gpenib Lücke f
ßpocaTbC« stürzen
6yp>Kya3M5i Bourgeoisie /
GbiBaTi, (b rearpe, kuho) besuchen
(Akk.) (das Theater, das Kino)
Gbicrpo schnell, rasch
GbiTb npaBbiM recht haben
B
Baron Wagen m
BaiKHMÜ wichtig
BBOflMTb einführen
BflOJib entlang, längs
Bjipyr plötzlich
BepuyibCM zurückkommen (a, o) [s],
zurückkehren [s]
Becm führen
secb ganz
Berep Wind m
Berpeno windig
BenepoM am Abend
B3aa m Bnepea hin und her
B36npaTbcn hinaufklettern [s]
B3JieiaTb auf fliegen (o, o) [sj
B3flTb CM. 6paib
BMßeTb sehen (a, e)
bmcctb hängen (i, a)
bmcok Schläie /
BKJnouaTb einschalten
BMecTe zusammen
BMemaiejibCTBO Eingriff m
BHHManne Achtung f
ne oGpamas BHMMaHHH ohne zu
beachten
bo upeMii während (Gen.)
bo rjiane an der Spitze
Bo.nonnoBOji; Wasserleitung f
BoeHHbiii Militär m
BO3ßpamaTbCS zurückkehren [s]
Bo3MO>KHOCTb Möglichkeit /
BOspacTaTb wachsen (u, a) [s]
BOK3aji Bahnhof m
BOicpyr rings (her) um; um... herum
BOJitta Welle f
BOJiocbi Haar n
Bonpoc Frage f
BopoTa Tor n
BopoTHHK Kragen m
BnenaTJieHne Eindruck m
Bpar Feind m
BpaiKecKMM feindlich
span Arzt m
BpbißaTbCs einbrechen (a, o)
Bee BpeMH die ganze Zeit (hin-
durch), fortwährend
Bcerfla immer
BceoGiHMii allgemein
BCKOpe bald
BCiioMMHaTb sich erinnern an (Akk.)
BCTanaTb aufstehen (stand auf, auf-
gestanden) [s]
BCTynaTb eintreten (a, e) [s]
Bcrojiy überall
By3 Hochschule f
bxoa Eingang m
BxoanTB (b Baron) einsteigen (ie,
ie) [s]
Buepa gestern
BbiGeraTL [s], herauslaufen (ie, au)
BbiGwpaTb wählen
BbiGpocMTt hinauswerfen (a, o)
Bbirj»meTL aussehen (a, e)
BbiflepiKMBaTb aushalten (ie, a)
BblJieTaTb CM. B3JieiaTb
BbinojiHHTb erfüllen
Bbipa3HTeJibHbm ausdrucksvoll
BblCIIIMH Hoch-
Bbixoai-JTb (M3 Barona) aussteigen
(ie, ie) [s]
BbiuiHHa Höhe f
r
rapaHTwpoBaTb gewährleisten
repoü Held m
FJiyGoKMM tief
roa Jahr n
rojioßa Kopf m
ropflHTbCH stolz sein (auf) (Akk.)
ropoa Stadt /
3a -x, aufs Land
rocnnTajib Spital n
rocTb Gast m
rocyaapcTBO Staat m
rpawflannn Bürger m
rpaMMaTHKa Grammatik f
rpanara Granate /
pynHasi -<• Handgranate /
ryaeHwe Surren n
rycToä dicht
4
jjajieKO weit
aaHHbie Angaben pl
flßop Hof m
flBopen Schloß n; Palast m‘, Kyjib-
rypbi Kultnrpalast m
aBOpiiHCTBO Adel m
floßojieH zufrieden
aOBOJibHO ziemlich, recht
BOMcab Regen m
aonro lange
aojinHa Tal n
aoMa zu Hause
aoMofi nach Hause
aocTMraTb erreichen
apa3HMTb necken
apeä^JOBaTb driften
apyr Freund in
apyrwe andere
aDVTKßa Freundschaft f
164
saKjnouaTb /ipyiKÖy Freund-
schaft schließen
ayTb (o neipe) wehen
Onkel m
E
ewerojiwo alljährlich
ewe/tneBHo täglich, jeden Tag
exaib fahren (u, a) [s]
(KeM-Hiißyjib) mitfahren [s]
>K
>KaJio6a Anklage f
McapKiiH (o ßMTBe) heftig
>KaaTb warten auf {Akk.}
>KHBoii lebendig
wn3iii> Leben n
jKijjioM Wohn-
jKtiTb wohnen, leben
3
saBopanHRaTb (3a yrM) biegen
1°, °) tsJ llin
sampa morgen
saropanciiBaTb (Aopory) verstellen
(den Weg)
scanne 1 Auf be f
sa^aua |
saKasbiBaTb bestellen
saKjnouaTt» apyiKßy Freundschaft
schließen (o, o)
ganphiTO zu; geschlossen
sarcyTaTbCfl sich einhüllen
3aJl Saal tn
saJiesaTb nasepx hinaufklettem
saMejuraTb verlangsamen
gawepsarb einfrieren, erfrieren;
zu frieren [s]
33MeqaTb bemerken
samuvraTb (MecmocTb, Teppmopmo)
besetzen
sanflTHfl (inKojibiibie) Unterricht in
sareiw dann
3ßarb rufen (ie, u)
3Barb (npnrjiainaTb) einladen (u, a)
Sflopoßbiil gesund
sniwoir im Winter
snawn Fahne /
snaHMe Kenntnis /
3HaTb wissen (wußte, gewußt)
SHauenne Bedeutung f
snaniiTeJibHo bedeutend
w
MATH (o nbece) geben (a, e) ein
Theaterstück
MSÖHBarb schlagen (u, a)
MsnecTHo bekannt
Hsyuarb studieren, lernen
Msyuenne Studium n
mjih oder
HMeeTC« (MMerorcn) es gibt
HMeHHO zwar; (a HMeimo) (und zwar)
nrrzKCnep Ingenieur m
miorjia manchmal
MHOCTpaHHbin Fremd-
MHCTHTyT Institut n
Hmepec Interesse n
MHTepecoBaTbcn sich interessieren
für (Akk.)
MCKarb suchen
Hcnesarb verschwinden (a, u) [s]
K
KaßKas Kaukasus m
Kanrßbin jeder
rcaw^bie Äße MHiiyTH alle paar
Minuten
KaaaTbcn scheinen (ie, ie)
KaMbiui Schilf ti
KapMaH Tasche f
KßapTi-rpa Wohnung /
KMTancE-n’H chinesisch
KJiKMaT Klima n
Korj3,a wann, wenn, als
KOJIXO3 Kolchos in
KOMaH^np Kommandeur m
KOMeana Komödie /; Lustspiel n
KOMMyHMCTKa Kommunistin /
Konen Ende n
liOJiowMTb ein Ende machen
KOHCTHTymnJl Verfassung /
KOtmepT Konzert n
KOpOTKHii kurz
KpacBBbW hübsch, schön
KpriuaTb schreien (ie, ie)
icpoßb Blut n
KpbiM Krim /
kto-to jemand
Kynnrb kaufen
KypopT Kurort m
KypcnpoBaTb verkehren
icyCTbi Gebüsch n
Jl
jrec Wald tn
jieTo Sommer m
jigT’iHK Flieger m
jiHißb nur
Jiosynr Losung /
jjyr Wiese f
jiyurne besser
nymnnfi best
Eisscholle f
jiio^m Leute pl
M
MaraswH Warenhaus n\ Geschäft n
Mapuipyr Marschroute f
MauiHiia Maschine /
MecTonneGwsaHße Aufenthalt tn
wecTO motpepa Führersitz tu
xrerpo Metro /; Untergrundbahn f
MexoßOM Pelz-
MnnoBaTb passieren
mhhomet Minenwerfer m
Mnp (BceJieimafl) Welt f
MMpOBOH Welt-
MHoroarawubifi vielstöckig
M0i<pbiü naß
MOJIOflOM jung
MOJiuaTb schweigen (ie, ie)
Mope Meer n
MopocüTb herabsickern [s]
wyneHHe Qual /; Quälerei f
wynnrejib Quäler m
MynnTb quälen
MWJio Seife f
MUCJib Gedanke tn
H
HaöeperKnas Kai m
nafleiKHO zuverlässig
nanojiHSTb füllen
Hapou Volk n
HapOÄHMM Vclks-
Hayxa Wissenschaft f
HaxoAWTbcsi sich befinden (a, u)
HauaJibHoe o6pa3OBanne Elemen-
tarbildung f
nauHHaTb(CH) beginnen (a, o);
anfangen (i, a)
neßo Himmel m
Heßojibmon (o penn) kurz
HenepoflTHO ungemein
HerpaMOTHMH Analphabet m
HCKOTOpbie einige
HeiwejiJieHHo sofort
neMHoro etwas, ein wenig
HeOAHOßpaTHO wiederholt
HCHOKpblTblH (OÖIiaJKdHHblH) bloß
Henpaß cm. 6hti> npaßbiM
HenpHSTeJibCKHÜ feindlich
HecKOjibKo (hcmhofo) etwas
HecKOjjbKo (neKOTopbie) einige
Hiinero nichts
ho aber
HOßbift neu
hoc Nase /
Houb Nacht /
0
o6a beide
oßecneuHBaTb sichern, gewährlei-
sten
oßemaTb versprechen (a, o)
oÖJia/iaTb besitzen (a, e)
oöorainaTb bereichern
oßopauMBaTbcs sich timwenden
(wandte um, umgewandt)
o6pa3Oßanne Bildung f
oßpamarb Bunmanne beachten
oßbSCHSTb erklären
oßbiuiio gewöhnlich
oösraaieJibHoe niKoaibHoe obpaso-
BaHHe Schulpflicht f
orpoMHblii riesig, Riesen-
OfleeaTb anziehen (zog an, an-
gezogen)
oaeBaTb (roJioBiioii yöop) auf-
setzen
o/iHaw/ii.! einmal, eines Tages
o.nwaKO aber, jedoch
o.aHOBpeMeriHo gleichzeitig
ozuiOKJiaccHHK Mitschüler m
o>KMBJit:HHo lebhaft
OKarniHBaib (yueönoe aaue/ienite)
beenden, absolvieren
OKJrHHan» anrufen (ie, u)
OKoniKO (nowroBoe, JKeJiesiioaoponr-
noe) Schalter m
obpecTHocTM Umgebung f
onncbiBaTb beschreiben (ie, ie)
opraHH3Oi!biBaTb organisieren,
veranstalten
ockojiok Splitter m
ocrasjiHTb b noKoe in Ruhe lassen
ocTajibHoh übrig
ocraHaBJmßaTbcsi stefrenbleiben [s],
innehalten
ocTawaBJiHBaTbCM (noe.3Ä, TpaM-
ßafi) halten (ie, a)
octpob Insel f
OTßer Antwort 1/
OT.nbix Erholung /
flOM OTfflMxa Erholungsheim ti
OTKasbiBaibCS verweigern
OTKpbiBaTb öffnen, entdecken
(aenaTb OTKpbiTne); eröffnen
(Feuer)
OTJinuHbifi ausgezeichnet
OTonjieiiMe Heizung f
OTnpaBJisTbCfl b nyTb sich auf
den Weg machen
OTpn/t Abteilung
165
OTTyua von dort
OTManiiüe Verzweiflung /
npHxoflHTb B ~ verzweifeln [s]
an (Dat.)
o^rniep Offizier tn
oxoTa Jagd /
oxothiiwh Jagd-
omejiOMjisTb verblüffen
n
naflaTb ztyxoM den Mut sinken
lassen
najibTO Mantel tn.
nanaHHHUbi Papaninleute pl
naprep Parterre n
nacca>Knp Fahrgast m
nacTyx Hirt m
nepeeofl Übersetzung f
nepeBOjjHTb übersetzen
nepeKpecTHbiM ofohe Kreuzfeuer n
neppoH Bahnsteig m
necHb Lied n
nHCbMCHHbiM schriftlich
nHCbMO Brief m
njiHTKa Tafel /
njiomaztb Platz m
noßeflOHOCHO siegreich
uofiepeiKue Küste /
noBTOpHTb wiederholen
norona Wetter n
norpaHMMHas sacraßa Grenz-
wache /
norpaHHHHHK Grenzer m
uojiapOK Geschenk n
noaöaapMBaTb ermuntern, aufmun-
tern
nojjseMHbiH unterirdisch
noflHMMaTb heben (o, o)
no4HMMaTbCfl (hinauf)steigen (ie,
ie) [s]
noAHMMaTbcn (na ropy) besteigen
(ie, ie) (Akk.)
noflxoAMTb zukommen (a, o) [s] auf
(Akk.\
noßxoaMTb (npußbiBaTb) ankom-
men (a, o)
noeisji Zug m
no3Hnns Stellung f
noÜTM (c KGM-Hnöyflb) mitgehen
(ging mit, mitgegangen) [sj; mit-
kommen (a, o) |s]
KOKa3biBaTb zeigen
noKpHBarb bedecken
noJiHUHS Polizei f
dojik Regiment n
nojsynaTb bekommen (a, o); er-
halten (je, a)
nojuoc Pol m
nojrapHbiM Polar-
noMorarb helfen (a, o)
noHHMaTb verstehen (verstand,
verstanden)
iiocaßKä Landung /
coßepuiaTb nocaflKy landen [s]
uocemaTb besuchen
nocjieflHHH letzt
noeJieflCTBMe Folge f
nocjie Toro KaK nachdem
IIOCMOTpeTb CM. CMOTpeTb
nocreneHHO allmählich
boctohhho fortwährend
nocrynaTb (b yneöHoe aaBenenne)
gehen [s] (auf) (Akk.)
nocbiJiaTb schicken
noxoiKHH ähnlich
nonra Post f
non™ fast, beinahe
noaroMV daher, darum
npaBHTejibCTBO Regierung f
npaBO Recht n
npeßOcxoflCTBO (nepeßec) Über-
macht /
npejtCTaBJiSTb vorstellen
npejiynpeiKÄaTb warnen
npeffbHBjiaTb (TpeöoBamie) stel-
len (an) (Akk.)
npeojrojjeßaTb überwinden (a, u)
npecjienoßauMe Verfolgung/
npecjie/ioBaTb verfolgen
npeifpacHbiß prächtig, schön
npenojiaBaHMe Unterricht m
npMÖeiKaTb angerannt kommen [s]
iipnöjiHwaTbcsi sich nähern
npn6JiM3KTeJibHO ungefähr, etwa
npnßbiTHe Ankunft /
npnesiKaTb kommen, ankommen
(a, o)|sj
npniiTH (B rojioßy) einfallen
(ie, a) [s ]
npnicas Befehl tn
npnüpenjiHTb befestigen
npnjieiKHO fleißig
npMMeHHTb anwenden (wandte an,
angewandt)
npHna/ureMcaTb gehören
npMHOCMTb bringen (brachte, ge-
bracht)
npßxojiHTb kommen (a, o) [s]
npwsTejib Freund tn
BpoBOjiHTb (BpeMfl) verbringen
(verbrachte, verbracht)
npoesvKHTb passieren
npoH3HOCHTb (penb) halten (ie, a)
(eine Rede)
npon3HomeHne Aussprache /
npocejionnafl flopora Dorfstraße /
npocTMpaibCfl sich erstrecken
npocTyflHTbCH sich erkälten
npOTejierpaijjHpoBaTb cm. reaerpa-
tt>npoBaib
npoTHBHUK Feind m
npoTHiKeHMe Ausdehnung /
Ha npoTfliKeHHH nocjrejiHBx jict
im Laufe der letzten Jahre
npoxoAHTb (mhmo) vorbeigehen
(ging vorbei, vorbeigegangen)
[sl
npoxoiKKH Passant m
nbiJiaTb lodern
BbiTaTbc» versuchen
ßbeca Theaterstück n
P
paa froh
paztBOJHoßHTejib Radioliebhaber m
paAnoupue.Mt’HK (Radio)empfän-
ger m\ Radioapparat m
pafluocrannnn Funkstation /
pajjHCT Funker m
pas Mal n
pa3ßMßarb»i sich entwickeln
pasroBOpHbiii Umgangs-
pasropeTbcs entbrennen (ent-
brannte, entbrannt)
pasjmmHbie verschiedene
pas HaBcerfla ein für allemal
pana Wunde /
paHHTb verwunden
paHO früh
pacnoJtotKeH liegt, ist gelegen
paccKasbißaTb erzählen
paCTH wachsen (u, a) |s]
pacxoflOßaTb ausgeben
peBOJiioium Revolution /
pesyJibiaT Resultat n; Ergebnis n
pe>:a Fluß tn
peuoMeHflOBaTb empfehlen (a, o)
peinaTb beschließen (beschloß,
beschlossen)
peuieTKa Gitter n
peub Rede /
pojiHTejiH Eltern pl
poflHoft Mutter-
pocKOixiHbiü prachtvoll
Pocchji Rußland n
poT Mund tn
pywne Gewehr n
pyia Hand/
pyccKHH russisch
pHflOM nebenan
c
ca/iMTbCJi sich setzen
caMOJieT Flugzeug n
cbokhm frisch
ceeT Licht n
cßeTHTb (o coJinue) scheinen (ie, ie)
cßeTJibiH (06 oÖJiaKe) leicht
CBopauHßaTb beidrehen
CBH3b Verbindung /
ycTaHOBMTb Verbindung her-
stellen, schaffen
c/taßaTb (TejierpaMMy) aufgeben
(a, e)
ceäep Norden m
ceßepHbifi Nord-
ceMbH Familie /
CHJibHO stark, heftig; kräftig
CHsrrb strahlen
CKasaTb sagen
CKOpo (o BpeMeHH) bald
cjiezi Spur /
cjieztymmnü nächste
cjioßapb Wörterbuch n
cjiobo Wort n
cJiyiKMTb dienen
CJiymaTb hören
cJiyuaTbcs geschehen (a, e) |s]
CMOTpeTb sich ansehen (a, e); sich
anschauen
CHanaJia zuerst
cner Schnee m
'k, HjjeT es schneit
CHOBa wieder
coßaKa Hund m
coßnpaTbCH sich versammeln
cofjpaHiie Versammlung/
coßcTBeHHbiH eigen
cobct Rat m
COBCTCKHH Sowjet-
CoßeTCKHH C0103 Sowjetunion /
coßceM ganz
coßceM ÖJIH3K0 ganz in der
Nähe
cosAanaTb schaffen (u, a)
cosHaHHe Bewußtsein n
6e3 eo3iiaiimi bewußtlos
cojiHiie Sonne /
cooßinaTb mitteilen
cooßmeHHe Meldung f; Mittei-
lung /
cneKTaKJib Vorstellung /; Theater-
stück n
cnennaJiHCT Spezialist m; Fach-
mann m
cnycKaTbcn hinabsteigen (ie, ie) [s|
cpaucaTbCJi kämpfen
cpeuHHÜ Mittel-
cpeacTBo Mittel n
CTano Herde /
CTauoBHTbCS werden (wurde, ge-
worden) I s I
166
CTaHUMH Station /
CTaTMCTimecKMÜ statistisch
CTaTbsi Artikel m
CTOJiMiia Hauptstadt f
crojrap Tischler tn
cTopOHa Seite f
crpana Land n
CTpejisTb schießen (o, o)
CTpOMTejIbHMH Bau-
crpoHTL» bauen
cyMMa Summe /
cynyib stecken
cxBarninaTb (cMbica) erfassen (er-
faßte, erfaßt); verstehen (verstand,
verstanden)
cnena Bühne /
cnacTjiMBbiü glücklich
CbiH Sohn tn
T
raiiwe auch
Tau nan da; denn
raKofi solcher
Tamb schmelzen (o, o) [s]
reaTp Theater n
TeJierpaMMa Telegramm n; De-
pesche /
TeJierpacJjiipOBaTb telegraphieren,
drahten
Tej!erpa4)HbiH Telegramm-
TflMHbiM dunkel
Tenepb jetzt
TeMb fließen (o, o)
TOBapum Kamerad m
Torfla dann
TpeÖOBaHHe Forderung /; Anfor-
derung /
TponmiKa Steg tn (schmaler Weg)
TpyflHOcTb Schwierigkeit f
TpyflHuwficsi Werktätige in
TyMan Nebel m
ryna Wolke f
TsmyTbCH sich ziehen (zog, gezo-
Ee„) y
yBHflarbCfl sich sehen (a, e)
yroji Ecke f
y/iauaTbcn gelingen (a, u) [s]
yaocTOBepeHne Ha iipaBO es.nui
Führerschein tn
ywe schon
y3Knii schmal
ysHauaTb erfahren (u, a)
yKpainaib schmücken
yjiHÖaTbCH (nmpoKO) grinsen
ypoBEHb Mopn Meeresspiegel m
ycjioBMe Bedingung /
ycraBaTb müde werden
ycTaHaßJiHBaTb (ijphSmhhk) ein-
stellen
ycrynaTb (jiopory) aüsweichen
(i, 0 |s|
yrica Ente f
yrpo Morgen m
yrpoM am Morgen
yneÖHbiä Lehr-
<J>
jJihjibM Film m
4)paHuy3CKHM französisch
4>pOHT Front f
X
XBaJiMTb loben
xjiajjHOKpOBMe Kaltblütigkeit f
xojim Hügel m
xora obgleich
u
UB6TOK Blume /
uejrniM ganz
uejib Ziel n
ueHTpaJibHbiii Zentral
q
nacaMH stundenlang
nacTO oft
uac i b (BofiCKOßaa) Truppe f
UI
inar Schritt m
inanKa Mütze f
wenraTb flüstern
iiiKOjibnbiß Schul-
in Jia cm. n.mn
iniiMOH Spion m
uiyM Lärm m
3
QKOiioMHTb sparen
acKajiaTOp Rolltreppe /
3Ta>K Stockwerk n
qtot dieser
K)
ior Süden in
KHKHblH Süd-
lOHoma Junge m
$1
nBJisTbCfl (ßbiTb) sein (war, ge-
wesen) [s]
S3biK (penn) Sprache f
sim uö Ei n
sicho klar
INHALTSVERZEICHNIS
§ 1. Lenin über das Studium der Fremdsprachen
4
11
19
24
28
32
37
40
45
51
56
60
64
68
70
76
80
83
87
90
94
97
102
105
108
(von N. Krupskaja).................................
§ 2. Moskau.............................................
§ 3. Lernt fremde Sprachen! ............................
§ 4. Der Kampf vor Moskau (nach Fr. Wolf) ..............
§ 5. Junge Grenzer......................................
§ 6. Junge Grenzer (Fortsetzung)........................
§ 7. Suworow im Siebenjährigen Krieg....................
§ 8. Der Führerschein (nach A. Seghers).................
§ 9. Asmus Semper in der Schule (nach O. Ernst).........
§ 10. Asmus Semper in der Schule (Fortsetzung) .........
§11. Der Nachtangriff auf Janminbao ...................
§ 12. Das Recht auf Bildung.............................
§ 13. "Upol" (von E. Krenkel) ..........................
§ 14. Bescheidenheit (von J. Stalin)....................
§15. Adsharistan ......................................
§ 16. Barcelona (nach W. Bredel)........................
§17. Heine: Biographie.................................
§18. Gedichte..........................................
§ 19. Die Harzreise.....................................
§20. Goethe: Biographie................................
§21. Gedichte..........................................
§ 22. Mignon............................................
§ 23. Schiller: Biographie.............................
§ 24. Gedichte.........................................
§ 25. Kabale und Liebe.................................
Anhang
Die Entwicklung der Buchdruckerkunst.................. 111
Was wäre, wenn es keine Uhren gäbe? (nach Iljin)...... 112
Die Wasseruhr. Die Erfindung der Pendeluhr (nach Iljin). . 113
Der Bürgermeister von Abeisberg (nach P. Rosegger) . . . . 114
Marx und die schöne Literatur (von P.Lafargue).........116
Der Tee (nach H. Heine)................................117
Jetzt wohin? (von H. Heine)............................119
Der Sänger (von J. W. Goethe)......................... 120
Wilhelm Teil (von Fr. Schiller)........................122
Die Lateinstunde (von T. Mann)........................ 130
Heimaturlaub (nach W. Bredel) ........................ 134
Deutsch-russisches Wörterverzeichnis.......................
Russisch-deutsches Wörterverzeichnis
140
164
168