/
Tags: waffen militärische angelegenheiten
Year: 1867
Text
Has <pja|rcpüt-(E>£wef)r
her
fran^öfifdjen gitfaiiferie.
@ine genaue iBcfd^rcibjing btt einjdncn Steile bet SBaffe,
foivte iljrer ©eljmibhnig, nad) bet officiclleit fraiijöfifdjcn
Sfnftriictimt
kleinerte,
Premier s ßieutenant Im S^eberrVeiniftfien ^üfilier» Regiment 9?r. 39,
Slififlent im Gabettencorp« ju Gulin.
9J?it 3 m ben Te^t ßcbntcften §c(jf$iiitten.
J>arm|tabf & Jeiyjifl.
@ b u a r b 3 e r ii i n.
1 8 6 7.
Sfcecfct ber Ueberfefcun# bleibt Vorbehalten.
Tons droits r£serv6s.
The right of translation is reserved.
©uchbntcferei von ®. Ütto in 2)arm(tabt.
(Einleitung.
Sie Erfolge beS vorjährigen glücklichen $elbjugeS in
allen Sheilen SeutfdjlanbS unb in ben öfterreichifchen
Staaten finb, unb jwar nid^t ohne ®runb, mit unferer Bewaffn
nung jugefchrieben tvorben. 2Bir als Preußen finb fo glück
lieh 5U baß bie Stufe ber BoUfommenheit anerkannt
wirb, unb [ich überall, befonberS im SluSlanbe, bas Beftreben
funb gibt, bie $öhe beS StanbpunfteS ju erreichen, ben mir
einnchmen; man hütet fid? freilich im SluSlanbe ju fagen,
unfere Ueberlegenheit fei ein factum, bie Arbeiten, bie man
eben fowot>l im Sebiet ber Drganifation als ber 33eToaff=
nung vornimmt, liefern ben EegenbeweiS, man fucht ju con=
curriren. Sei es mir geftattet, bem militärifchen Publikum
einen Eoncurrenjpunkt eingehenb ju beleuchten unb einen
Bergleich beS neuen franjöfifchen ®etoehr=3JlobeHs mit bem
unfrigen bewährten vorjunehmen.
3unä<hft ift bie Einführung beS Ehaffepot=®eWehrS ein3u=
geftänbniß in optima forma, ein Beweis bafür, baß bie gran=
jofen ihre furia francese nicht mehr als auSreichenb aners
kennen unb nicht bas Bajonnet allein bie Entfcheibung auS=
unb anfämpfen laffen »vollen. Bon competenter Seite ift bieß
in Frankreich beutlich auSgefprochen, früher bereits gefühlt
tvorben, boch freute man vor ben enormen Äoften jurücf,
welche eine Umgeftaltung in ber Bewaffnung mit fich führen
müßte; als ^auptvortljeil beS franjöfifdwn SpftemS wirb
bas fchneHere $euer hervorgehoben, bie ißrapis wirb bieß lehren.
4
^ebenfalls werben Qabre barüber fyingeben, bis
bie binreidjenbe Slnjabl bon ©ewebren »orbanben unb bie
gejammte Infanterie bamit bewaffnet ift, ein Termin, ben
Wir unfererfeitä auch nic^t unbenu^t borübergeben Taffen,
fonbern mit aller ©enauigfeit unb Sorgfamfeit au§=
beuten werben. Sßenn ich gefagt bnbc: wir finb glütflicb
unfere BoUtonimenbeit anerfannt ju feben, fo ift biefj nur
eine relatibe Betrachtung, bie nid?t auSfdjliefjt, baß Wir Ber=
befferungen bornebmen unb mit 2lufmerffamteit alle ®r=
fcbeinungcn auf bem @ebiet ber Infanterie = Bewaffnung
berfolgen, um nicht jäh bon unferer §öbe ^erabgeftürjt ju
Werben unb auS Unterlaffungäfünben ju fpät $u lernen:
Si vis pacem para bellum!
Jaa Cljallcpot - (Seweljr.
I. XopiteC
©aS G^affepot - (Seroehr ift unter beut 'Jlainen fusil
modele 1866 bet ber Infanterie in befdjränfter Steife nach
ben »ortjanbenen Borräthen in ber 3a^ »on 60,000 Stütf
eingeführt unb bamit junächft bie Bewaffnung ber ®Iiten
unb Unteroffiziere vorgenommen Worben; bie Erfahrungen,
bie man bamit gemalt, haben vorzügliche fRefultate geliefert,
id} c^ire nur bie ©diießrefultate beS Bataillons ber Chas-
seurs i pied de la garde imperiale, tveldjte in BincenneS
geliefert würben.
©er eigentümliche Erfafc biefeS Bataillons berechtigt
ju vorzüglichen Siefultaten mit ©ewehren jeber (Gattung,
anbers jebodh bürften bie SRefultate bei ben £inien=5Regi=
meutern ausfallen, too man ber Schußwaffe als folger felbft
bis vor Äurjem burchauS ni<f>t holb unb ben §auptaccent
auf baS Bajonnet legte, auch bie Blaffe im Sleußeren fehr
vernachläffigte *).
©aS Blobell (fusil modele) 1866 ift Wie unfer $ünb=
nabelfhftem ein $interlabungSgetoehr; fein Saliber beträgt
*) SBir fyaben und über biefen ©egenflanb näfyer in bein unlängfl
erfdjienenen SBerf: aWilitarifc^egeberjeicbniingen aud gtanf-
rei(SDarmftabt unb Seipjig, 1867) audgefprocben, mdcfce einen be-
tonberen ^bfcfenitt über bad 6d?iefien ber franjößf^en Infanterie
enthält.
6
11 Millim&tres; eS ift mit 4 $ügen verfemen, tvelc^e Don
rechts nach linfö gewunben finb, unb bereu Breite 0,003
m&res, bereu SBaden biefelbe Breite fyaben; ber ©raU be-
trägt 55 centim&res.
©aS ®ewidjt ber SBajfe beträgt:
1) ©aS ©ewe^r ofyne Sajonnet 4 Kilogramm.
2) ©a§ ^aubajonnet, sabre ba-
jonnette 0,630
3) ©ie g^eibe 0,385 ft
Summa 4,015 Kilogramm.
©a« ®ewidjt ber Patrone beträgt:
1) ©ie Äugel 25 gramm.
2) ©ie ßabung 5,50 „
Summa mit ißapier^iilfe 31,50 gramm.
©iefe Patronen werben ju 9 Stüd in ^aquete oerpacft,
bie nun ein Sewicbt Don 295 gramm haben.
©aS Äaliber beS ©efdjoffeS.
©aS @efd>ofj ift cplinbroconifcb unb mit einer ©inreife-
lung verfemen; bie einzelnen Steile fteUen ficf) in folgenben
Proportionen bar:
1) ©er ©runbbur^fdjnitt beS conifc&en
©tyeilä bat ein Äaliber toon 11,3 millim&res.
2) ©er ßplinöer 11,0 „
3) ©ie Steifelung 11,7 „
©aS ganje ©efdjofj bat wne »on 25 millimätres.
©a§ SDtobeH 1866 jerfäUt in 8 ^aupttbeile:
1. ©a3 9tobr.
2. ©ie Äammer, roel^e jur Aufnahme ber beweg«
lieben SBalje ober beffer beS beweglichen Äam«
merf<$luffe3 bient.
3. ©er 2lbjug.
4) ©er beWegli^e ÄammeroerfchluB (culasse).
7
5) Der Schaft.
6) ©ie Samitur.
7) ©er ßabe- unb ©ntlabeflocf.
8) ©aS Jpaubajonnet.
Sef^reibnng ber Sßnffe.
I. ©ab 9Mr.
©aS 3iohr befteht aus gehärtetem (Sufjflahl.
3Jian unterfäeibet am Slohr
a. ©ie Seele; biefelbe ift mit 4 Bügen »erfeheit, beren
©iefe nicht 0,3 millimätres überfteigen barf; baS
Seelen=Äaliber ift geringer als baS ber Äugel, Spiel’
raum, unferm Spftem folgenb, gar nicht vorhanben.
b. ©ie Äammer, in ber fi<h feine Büge befinben unb
welche jur Aufnahme ber Patrone bient, ähnlich
unferem Äammermunb unb ißatroneneinlage.
c. ©er SBaljenfaften, aus gehärtetem ©ufjftahl gefertigt,
an baS Stohr mit einem Schraubengewinbe ange=
fchraubt; biefer Äaften bient jur Aufnahme ber SBalje
(culasse).
2luf bem 9tohr bemertt man bi<ht an ber ÜRünbung:
l) ©in niebrigeS Staubt orn (nicht verfchiebbar)
mit einem B^fai in baS SJtohr eingelaffen unb »erlöthet.
2) ©en SSajonnetfeberbaft.
3) ©inen SRing jur ^efthaltuug ber DüHe beS §aubajon’
netS auf bem SRohr.
Stuf bem SRohr fleht man ferner, ba wo ber Äaften
eingefchraubt ift, ein Älappbifir mit ©harnier 15011 SReffing.
©as SSifir läfct fleh nach 00tne Wie nach hinten nieberlegen.
Segt man eS nach norne nieber, fo bient es bis auf 500
mätres; fchlägt man es jurücf in feine gewöhnliche Sage,
fo tann bis auf 400 mätres gefeuert werben, baS ganje
SBifir ift jur Erleichterung beS B'^nS gef^wärjt.
8
II. ©ie Kammer jur Aufnahme ber rnlasse mobile.
©ie Sammer, jur Slufnahme ber beweglichen Schwang
f^raube beftimmt, befiehl au3 gehärtetem ; auf ber
oberen SJlädje bemerft man einen ber Sänge nach burch:
gehenben Sluöfchnitt, um baö .Sineinbringen ber culasse
fotoie beren Spielraum ;u ermöglichen; eine runblicpe 2lu£=
biegung erweitert ben 2tuäf<hnitt unb erlaubt baö .§inein=
legen ber Patrone in bie Sammer beö 'JtohrS, welche conifch
gebohrt ift, unb fi<h nach vorne ju in folgenben Proportionen
verengt:
©er ©urchmefferbeöSammermunbö beträgt 18,5 millimbtres.
3n ber ÜJlitte beträgt ber ©urchmeffer 14,5 „
23eim (Eintritt in bie Seele hat ber ©urd)=
meffer nur 11,0 „
2luf ben hinteren jRanb beö 2lu£f<hnitt3 ftüfct fich ein
3lnfa| ber beweglichen culasse, ber ben Sßiberftanb ber
Safe brechen unb bie ßoncentration ber ©ampffraft ber
Safe in ber Sammer bewirten füll; man unterfcheibet ferner:
1) ©neu rechtwinfligen iluSfdjnitt, in ben ber Srapfen
hineingeht.
2) ©a§ ajluttergewinbe ber Schraube ber Srapfenfeber.
3) ©a£ Soch für bie Sülaffefchraube.
©ie Sammer ober ber Saften für bie culasse wirb
burch baS Sobenftüd verfchloffen, bag auf bem Schaft ruht.
©ie Stangenfeber ift in ber Sammer burch eine Schraube
feftgehalten; fie befteht auö brei Steilen: bem ©tbe, bem
Schaft unb bem Sopf.
©er Sopf verfällt in ben töte de gachette unb bie
ailettes.
Ul. ©er Slbjug.
©er ittbjug ift auS Stahl gefertigt; er ift an ber
fjeber burch einen Stift befeftigt unb ftüfct fi<h auf baä
fl
sJto^r; burd> ben Stift ift ber Slbjug mit ber Stangenfeber
üerbunben.
IV. 2)ie eulasse nobile.
£>er (Stjlinber, ber föafjn, ein beweglicher Jtopf unb
eine JtautfChulfcheibe hüben bie eulasse, welche in ber
Kammer f>in unb fier bewegt werben tann.
Wan unterbleibet bie Steile, welche ben SüerfChlufe beS
jRobrS bewerffteHigeti unb bie ^fjeile, welche jum eigentlichen
^ertigmadjen bienen.
®er S3erfd>lufj ber ^atroneneüilage wirb burCh ba§ 2lu&
fpannen einer Scheibe aus vulfanifirtem $autfd>ucf erzeugt,
wel^e jwifchen ben Splinber unb ben mit einer Spifce
oerfehenen beweglichen Äopf gelegt wirb; bie ©fpanfion ber
Safe bewirft bie >Hu§bcf)nung ber Äautf^ufplatte, bie fiCh
um bie ißatroneneinlage herumlegt.
Sie Äautfchufplatte beftefit aus 2 harten feilen unb
einem in ber Witte befinblichen elaftifChen ^heil; bie beiben
erfteren haben eine Starte von 1,5 Millim&res; ber elaftifChe
S^heil, ber eine Starte von 7 Millim&tres hat, bient baju,
bie 2lu3behnung ber glatte ju geftatten, wogegen bie hatten
Steile ein 2lu§reifjen unb frühzeitige Slbnutjung ber ganzen
glatte »erhinbern füllen.
®ie ganze glatte hat einen 2>ur<hmeffer non 18,3 Milli-
m^tres an ben beiben Snben unb von 18 Millim&res
in ber Witte feiner fööhe. ®ie ganze .fjöhe beträgt 10 Milli-
m&tres; fie ift in ber Witte burChbohrt, um ben Schaft beS
beweglichen ÄopfeS burChjulaffen.
Süer töte mobile ift au3 gewöhnlichem Stahl gearbeitet
unb ber Sänge naCh burChbofirt, um bie fllabel aufjunehmen.
®er Sdjaft be§ töte mobile, ber an feinem @nbe
einen ringförmigen 2lnfafj trägt, bringt in eine Bohrung
ein, weiche fiCh in bent »orberen Sbeil bei ßplinber^ be=
finbet unb wirb bort burCh eine SiCherfieitSfchraube fefb
gehalten, welche fiCh am ®nbe beS Slnfa^eS befinbet; bie
10
Spifce ift gehärtet; fte hat eine Sänge Von 18 Millimötres; ihr
Swecf ift, baS Verbrennen ber ^atronenfjülfe ju erleichtern
unb bie nicht verbrannten SE^eile ber föülfe beim Deffnen
ber Äammer herauSjujiehen.
©er Splinber ift aus gewöhnlichem Stahl gefertigt,
feiner ganjen Sänge na<h burchbohrt, um ben töte mobile
aufjunehmen, ebenfo wie ben -ftabelfcpaft unb bie Spiralfeber.
©ine SBanb theilt ben ©plinber in jwei Streite, für
ben töte mobile unb ben Slabelfcpaft. 2luf bem ©plinber
hat man eine Verftärfung mit einem ®riff angebracht,
welcher jur hanbpabung beS ©plinberS bient.
©in SDtetaUjapfen ber in bem Hinteren ©heil be« ©p;
linberö eingefcpraubt ift, bient baju, baö ^inauögleiten ber
Spiralfeber ju verhüten unb ift für ben -ftabelfdjaft burcplocbt.
Sin ben SBänben be§ ©plinberö bemerft man:
1) 2 Sluöfdjnitte, von benen ber eine jur Slufnapme
beS ÄopfeS ber Stangenfeber, ber anbere für bie Sicher»
peitsfdjraube angebracht ift.
2) 3toet $alje, bie es ermöglichen, ben §apn in 9tuh
ober in Sicherheit ju fefcen.
3) ©inen ©infdjnitt, in ben bie Sicherung eingreift,
wenn man labet.
4) ©en $apn.
©er §ahn ift aus gehärtetem ©ufjftahl gefertigt; er
bient jum Spannen, inbem er bie Spiralfeber jufammen»
brüdt, man greift ju biefem 3wecf auf ben ©aumengriff,
ber gereifelt ift, mit bem Baumen unb jiept ben ^apn
nach hinten.
©er Slabelfcpaft ift. aus Stapl gefertigt; um ihn legt
fiep bie Spiralfeber; er ift mit bem ^apn burep einen Stift
verbunben. 2ln feinem ©nbe befinbet fid> eine in fjorm
eines T auSgefcpnittene Vohrung, welche ben Slabeltopf
aufnimmt; biefelbe führt ben Slamen Mouchon; am @nbe
be« $ahnf<bwanjeS ift bie SicperheitSVorrichtung burep einen
11
Stift befefHgt unb beflebt aus einem Heinen 2lnfa|, ber in
bie galje ber 9ftittel= ober Jginterrube eingreifen foll.
3m §af>n ift bie 9lufj befeftigt, bie einen SluSfcpnitt
bat, vor ben ft<f> bie Stange legt, tvenn man SSorberrub bat-
2ln bem hinteren STljeil unb unter bem §abn bat man
ein Stablftüctcben angebracht, baS jur SSerminberung ber
Reibung beS §abnS in ber Äammer unb fo jur leichteren
^Bewegung ber culasse bienen fott.
©ie -Nabel.
©ie -Nabel aus gehärtetem unb gefcpiveifjtem Stahl
bat eine Sänge von 74 Millim^tres unb eine Stärfe von
1,5 MillimMres.
Sie foH bur<b bie Äraft beS Stoßes ihrer Spifce bie
©ntjünbung ber am @nbe ber Patrone angebrachten $ünb=
pitte herbeiführen.
Le Manchen.
©iefer Zfyü befte^t aus Stahl; er fügt ftd> mit feiner
Tförmig ausgeschnittenen Seite an bie ebenfo auSfebenbe
beS fRabelboljenS; in feinem vorberen ST^eil befinbet fiep
ein 2luSfcpnitt, in ben fup ber Sftabelboljen einfügt, ber
ebenfalls mit bem §apn verbunben ift.
©ie Spiralfeber.
©ie Spiralfeber ift von Stablbrabt 82 Millimätres
lang; aus Stablbrabt bis jur tttothglühpile gefcpmiebet,
bann abgetüplt unb in Del geträntt; fte ft^t auf bem fRabelfcpaft
unb ftüpt fid? mit bem einen ®nbe auf ben Mouchon, mit
bem anberen auf ben am hinteren ©peil ©plinberS ein-
gefcpraubten 3Retattjapfen Bouchon.
V. ©er St&aft
©er Sdjaft ift aus -Nufjbaumbolj gefertigt, ber nach ben
SDletaHtbeilen beS ©etveprS genau gefcpnittene SNuten beftfct.
3Nan unterfcpeibet am Schaft:
1) ©ie Sauf nute.
2) ©ie Scplofjlager.
12
3) ©en 3lbjug«au«fd)nitt ober ®jug«nute.
4) ©en 2lu«fd)nitt für bie Stange be« SIbjuge«.
5) ©ie -tönte für ben S$lufjboben.
6) ©ie -tönte für ben Sc&roanj ber culasse.
7) ©a« Sod) für bie S^ioanjf^raube ber culasse.
8) ©ie Sabeftorfuute.
9) ©ie Bapfenftücfunterlage be« Mittelring«.
10) ©ie Ober unb Mittelringfeber Stuten.
11) ©ie 3lu«biegung für ben 2lbjug«bügel.
12) ©ie Sagen für ba« Äolbenbled).
13) llnterriembügelfdjraubenlödjer.
VI. ©ie ©arnitur.
1) ©er öberring an ber Münbung be« Slopr« mit
einer ©üüe für ben Gntlabeftod.
2) ©er Mittelring bient jur geftljaltung be« Sauf« im
Schaft mit einem Stiembügel für ben @eroef>rriemen.
3) ©ie Ober unb Mittelringfeber, bie jur ^efi^altung
beiber Stinge bienen.
4) ©er 9lbjug«bügel.
5) ©a« Äolbenbled).
VII. ©er Sabeftod.
©er Sabeftod au« gefäfoeifjtem ®ta$l bient mittelft
be« an ben gerippten ©$eil be« @nbe« gefd)raubten Sßifdjer«
jur Steinigung ber Seele; ebenfo wirb er jum 3lu«flofjen
ber Patrone benu|t, wenn man bie SBaffe entlaben will;
man nnterfdjeibet
1) ben S$aft;
2) ba« gerippte ®nbe;
3) ba« Sd>ulterftüd (ein ringförmiger Slnfafc, ber in
ben Dberring pafft);
4) ben Äopf.
13
VIII. ©ms $aub(tjonnet (Sabre Bajonnette).
©ie Slinge aus ®ufjfW bat hoppelte Krümmung
ä la yatagan.
©er ®riff ift von SReffing, bie ißarirftange von ©ifen,
fie bat bie nötigen 3luSfcbnitte juni SBefeftigen auf beut Jtofir.
©ie Sdjetbe ift von @ifenble$.
2113 3ut>eljörftücfe tverben in einem ßeberbeutel geführt:
1) ©ie Stefervetbeile.
2) ©ie Slinge jum Scbraubenf^lüffel.
3) ©er (Stiel baju.
4) ©in großer ßräfjer.
5) ©in Heiner ßräfcer.
6) ©er äßifcber.
7) ©in £>elfläf(b<ben.
©ie SieferVetbeile finb für jeben SRann:
a. ©in tSte mobile.
b. ©ine Spiralfeber.
c. ©ine ßautfcbuffcbeibe.
d. 3mei fabeln.
II. JKapitef.
©a# WnSeinaitbernebnttn unb Bnfantuienfeben bt$ SetoebrS-
1) ©a§ 2lu8einanbernebmen.
©aS ©etvebr mit aufgepflanjtem sabre bajonnette
roirb in folgenber SEeifc auSeinanber genommen:
a. ©aS bajonnette.
b. ©er ©etvebrriemen.
c. ©er ©ntlabeftod.
d. ©ie SicberbeitSf<braube (vis arrötoir du
mouvement de la eulasse) nm 3 Seivinbe
berauSgebrebt.
14
e. ©ie culasse mobile, inbem man ben 2lbjug
nadj unten jiefyt; ba§ ^erauäneljmen ber
culasse mobile fott mit SSorfidjt gefdjehen,
bamit tveber bie Sautf$utf$eibe, nod) bie
culasse befd^äbigt tverben.
£ ©ie culasse=Sd)raube.
g. ©er Dberring.
h. ©er SJlittelring.
i. ©er Sauf.
k. ©ie Stangenfeberfdjraube.
1. ©ie Stangenfeber unb ber 2Ibjug; beibe
©heile bürfen nie von einanber getrennt
werben.
©ie culasse mobile wirb in folgenber ttßeife auöeim
anbergenommen:
a. §af>n in Stuf».
b. <gerauäbrefyen beä bouchons mittelft beä Strauben'
jieherä um einige Setvinbe, inbem man ben $ebel
in bie linfe §anb nimmt unb ben .öaf»n vom
Splinber jurüdjieht.
c. §erausnehmen ber Spiralfeber mittelft ©aumen unb
Zeigefinger ber linfen £>anb.
d. §erau8nehmen ber fRabel auö bem Manchon.
£ SBottftänbigeä ^erauöjiehen beö bouchon.
g. SoSfdjrauben (um einige ©etvinbc nur) ber Straube
be§ töte, mobile.
h. ©rennen beö töte mobile von ber Äautftyutplatte.
II- ©aä äiifaittttteitft^en ber ©etDcIjrt^ctlc.
©a3 ^ufanimenfehen fiubet üt ungelehrter 9teiben=
folge ftatt.
Sefonbere Sorgfalt ift auf bie Stangenfeberf^raube
ju vertoenben.
15
SaS 3ufammenfe^en ber Speile ber eulasse mobile
erforbert namentlich große SÄufmerffamteit; bie -ftabelmuß
genau in bie Wtitte beS Mouchon ober SlabelboljenS ge=
braipt werben, bamit lein Verbiegen möglich; biefelbe 2luf-
mertfamteit ift beim .^ineinbringen ber fieber unb ber übri-
gen Xljjeile geboten.
SaS §ineinbringen ber eulasse mobile in bie Kammer
gef^ie^t auf folgenbe Sßeife:
Ser §a^n wirb vorfidhtig in ben ©inf^nitt gehoben,
ber Slbjug beruntergejogen unb bie eulasse faipte vorwärts
gefepoben; ber .*gebel wirb nach redjts beruntergebrüdt,
bann bie SitberheitSfdjraube (vis arretoir) angejogen.
UI. Peinigen unb fßußctt ber üßttffe.
Ser Sauf.
9la<b bem Spießen Wirb bas ©ewebr fo oft es befohlen
gereinigt; man trennt bas Stobt vom Schaft. Sin baS
SBifcherenbe bes Sabeftods wirb ein Seinwanbläpp^en von
ungefähr 3 centim&res Stätte befeftigt unb ber Sauf mit
ber Äammermünbung in ein mit SBaffer gefülltes ©efäß
gefteUt; ber SEifdjftod fährt in bem Sauf hin unb bet unb
führt burdj baS 3luS- unb ©infpielen beS SBafferS ben ißufc
verfchleim aus bem SRohr; baS SRohr wirb abgetrodnet, ber
naffe SBifdjer bureb einen trodnen erfeßt unb mit biefem
bas fRopr fo lange auSgewißpt, bis alle Spuren von Un=
reinlkhfeiten im 3iobr verfchwunben, worauf ber Sauf innen
unb außen mit gelt abgerieben wirb.
S)ie eulasse mobile muß ©egenftanb ber vorjügli<b=
ften Sorge beS Solbaten unb ber unaufhörlichen lieber^
wachung bes DffijierS unb beS Unteroffiziers fein.
SJlaöb bem Spießen foH bie eulasse mobile totaliter
auSeinanbergenommen werben; ber ©plinber ift ju Waffen,
bann ju trodnen unb einjufetten, fowobl äußerlich, wie von
Qnnen.
16
©ie 9?abel,
ber Manchon,
bie Spiralfeber,
ber Bouchon,
ber ftabn
finb juerft forgfam abjutrodnen, fobann einjufetten. ©er
Äautfdjutmantel barf Weber gefettet noch geölt Werben.
Silan begnügt fich, ifjn einfach mit trodener Seinwanb
abjureiben, muß fich aber wohl hüten, tneber mit bem ginger*
nagel noch einem f^arfen gnftrument baran ju fragen ober
ju fdjaben.
So viel als möglich ift es ju vermeiben, ben töte
mobile abjuwafchen, ba eS ju viel Schwierigfeiten haben
bürfte if>n ganj abjutrodnen; ber Solbat t>at fich ju be=
gnügen, ein ober jwei ©ropfen Del an baS HRunbloch ju
bringen.
©er Schaft unb bie anberen ©heile ber äßaffe finb
ftetS ftaubfrei ju galten unb ab unb ju mit Del ju tränten.
IV. fRetrifion ber Gewehre bor bem Schienen.
33or jebem Schienen haben fich ohne Ausnahme bie
Unteroffiziere, fobalb bie Seute baS ®ewef>r in bie Jpanb
neunten, ju überjeugen, ob bie SBaffe in bunhauS brauch^
barem Buftanb unb ber WtechaniSmiiS ber culasse mobile
in bottfter Harmonie ift.
3hre Sufmertfamfeit haben fie befonberS auf folgenbe
fünfte ju richten:
a. 2luf bie Straube beS bouchon, bie feft eingefcbraubt
fein mufe, bamit bie fRabel mit ber gebet nicht nach hinten
entweicht.
b. 2luf bie giabel.
©ie Slabel barf Weber verbogen, noch ftumpf fein, noch
enblich ju weit herborfehen; fie barf bis 9 millimötres
herborragen, jeboch nicht unter 8 millimötres.
17
c. 2luf ben tete mobile, ber nid>t fdjartig unb fantig
«erben barf, unb beffen Spielraum unbebinbert fein muff.
d. 2luf ben Äautfcbufmantel.
@r muf? ftets bie nötige Störte von ®laftijität paben
um bie ®afe abjufperren unb iljr ®ntwei$en ju Ijinbern.
V. S>(t? Sahen beö @ewd)r3.
1) Chargez vos armes. ©aS Saben unb §ertig=
machen fann in beliebig viel ©empoä auägefütyrt worben;
ba§ Reglement f^reibt jum ©inüben fec^ö vor (incl. be3
Portez - armes) bie linle $anb rufjt babei jwif<^en bem
Sßifir unb bem ®nbe beä 3lotyr3 be3 gezogenen ©beilS in
bem bie Ißatroneneinlage eingelaffen ift.
2) Armez. ©er ©aumen ber regten §anb fpannt ben
§abn, wäbrenb bie 4 anberen ginger als Stü|e bienen;
ber §abn toirb jurüctgejogen; bie rechte $anb ergreift ben
$ebel beß 6plinber£, bie gingerfpifcen nad) unten.
3) Ouvrez le tonnerre. ©ie culasse mobile Wirb
von redjts nadj linfö gebretyt unb nad) rüdwärts geführt,
fo bafj bie ißatroneneinlage frei Wirb; bie rechte §anb gebt
nun nad) ber $atrontaf$e unb ergreift bie Patrone; bie
Patrone wirb nun in bie ißatroneneinlage gelegt, Worauf
bie $anb wieber an ben §ebel be§ SplinberS gebt.
4) Fermez le tonnerre. ©ie culasse mobile Wirb
nach vorn unb ber §ebel bi§ jur Sidjerfyeitäraft geführt,
ber ©aumen ber redeten §anb auf ben $abn gelegt, ber
Zeigefinger am 2Ibjug, bie anbern ginger am Äolbenbate.
5) Desarmez. SßiH man in SRuf) fefjen, fo Wirb ber
£>alm Hä jur Sic&er^eitSraft surüdgefüfjrt unb baä SeWefjr
in bie Sftitte genommen.
6) Portez vos armes. SBirb fein Äommanbo gegeben,
fo folgen bie ©empoS ru^ig hinter einanber weg. (Charge
ä volontd.)
2
18
VI. Spielen.
La bausse. & charni^re et ä gradins. (JUapp= unb
SeiterVifir).
gür baS S^iefjen gelten folgenbe (Bewertungen,
Welche wörtlidf lauten:
Premiere ligne de mire fixd ä 200 m^tres, bonne
de 0 i 300 mdtres; la planche eouchde sur son pied et
le curseur autant que possible.
Deuxieme ligne de mire fixd ä 200 m&tres, bonne
de 300 ä 350 m&res; le curseur se repose sur le
premier gradin marquö 3.
Troisi&ne ligne de mire fixö ä 350 m^tres; bonne
de 350 ii 400 mdtres; le curseur se repose sur le gradin
marqu4 350 (entre 300 et 400).
Quatri&ne ligne de mire fix£ ä 400 m^tres, bonne
de 400 h. 500 mötres; le curseur se repose sur le dernier
gradin.
A partir de 500 m^tres on l&ve la planche et l’on
fait mouvoir le curseur selon la distance ä laquelle on
veut tirer.
Bufainmenfe^cn ber ©emeljre.
1) Se|t bie ©eivebre jufammen!
Stuf biefeS ©ommanbo nimmt jeber dRann beS erften
©liebes ber geraben (Rotten fein Setnefyr mit ber linfen §anb
etwas unter bem Dberring gefafjt unb (teilt es, ben Äolben
ungefähr 40 centim&res »on feiner Unten 3ufjfpi|e, ben
Sauf bem Seibe jugebretyt; ber SDlann beS erften ©liebes ber
ungeraben (Rotten gibt fein ©eiuetyr an feinen linfen (Reben=
mann, (teilt bie Äolbe 20 centim&tres vor bie rechte $uf?=
fpi|e feines (Rebenmanns redjts, ben Sauf ebenfalls bem
Seibe jugebrefjt; auf biefe SBeife freuten fidf bie (ßarirftangen
ber Setvetyre; ber 9Rann aus bem jtoeiten ©liebe mit geraber
(Rottennummer bre^t fein ©eroebr, ben Sauf nadf vorn unb
fäiebt nun bie ißarirftange feines iöajonnets unter bie
19
Sßarirftange ber Setvebre ber ßeute beg erften ©liebeg; ber
SJtann beg jtveiten ®liebeg mit geraber Slottennummer fteHt
fein Setvebr nun einfad) an bie ißpramibe.
2) ©etvebr in bie §anb!
Stuf biefeg Äommanbo nimmt ber SJtann beg jtveiten
©liebeg, beffen ©etvebr nur an ber ^ramibe lernte, fein
Setvebr in bie öanb; ber SJtann beg erften ©liebeg mit
geraber Stummer jtvei ©etvebre, bann 4 SJtann aug bem
jtveiten ©liebe bag eigene ©etvebr, ber SJtann beg erften
©liebeg mit ungeraber Stummer nimmt nun fein Semetjr
jurüd.
3ft bag SBajonnet nidjt aufgeftedt, fo tvirb bag $u=
fammenfe|en mit ,§ülfe beg ringförmigen Slnfafceg beg 2abe=
ftoctg unb bem bieten ®nbe beg Äopfeg betoirft.
®erorbttnttg über bie SRnnitian, toeltfje fid) in ben
Rauben ber Sente befinbet.
©ie Patronen, bie ben ßeuten für ben ®i^>erf>eitg=
bienft anvertraut unb übergeben finb, müffen fotnobl in ber
$atrontaftf)e alg in bem ©ornifler forgfältig verladt fein.
Sie ißaquete, bie im ©ornifler getragen tverben (nad>
ber neueften $orf$rift 7 ißaquete = 63 Patronen), tverben
glatt auf ein ju biefem Btved beflimmteg tßlättdjen gelegt.
Die ißaquete, bie in ber ^atrontafdje getragen tverben,
fteben aufrecht, bie Äugel na<$ unten, bag blaue Rapier
nad> oben tvoblgeorbnet, fo baff jebe Steibung unb $in= unb
§erfdjütteln vermieben tvirb; lofe Patronen finb in Heinen
Ääft^en mit bem ®ef<$ofi nad> unten ju vertvabren.
©ie neue, big je|t officieü auggegebene Qnftruction
fpriebt fidb »eiter über ben 6baffepot aug, bat
2*
20
leine geidjnungen als Erläuterungen beigefügt, welche ben
HJletaniSmuS leidjter veranftauliten liefen.
Unferem 3ünbnabelff)fteni von ©repfe gegenüber er=
fdjeint biefes Spftem fehr complicirt, namentlich ift ber
SBerftlufj, burt ben Sautftulmantel Ijerbeigefütjrt, fehr
umftänblich unb nicht fidjer.
Slehnlichteiten laffen fit in SJlenge ^erauöfinben,
Spirale, 3label, ber bouchon unb le Manchen haben faft
biefelben gunctionen tvie bie entfpretenben Steile beS
3ünbnabelftloffeS unb laffen fleh ebenfo behanbeln; fttoierig
bagegen erfcheint baS ^erauSnehmen ber culasse unb bie
SBehanblung ber Stangenfeber unb beS SlbjugS für ben
simple soldat.
©er troupier hat bereits mit ber ihm eigentümlichen
®eläufigleit, für jebeS Sing einen tarnen ju finben, aut
bem 6haffepot=®etvehr einen Sitel angehängt, unb eS
fusil tronc-peau
getauft, eine fJlotij, bie für ben greunb ber Eigentümlich
leiten ber fran$öfiften troupiers vielieitt nidjt untvilU
tommen ift!
t(t6ilbungen.
2ö. t). ^fönnies neue $inter(abung6gewe$re.)
Sigur 1.
Sie 3eitnutt9 (teilt baS ©etvehr mit feinen Stlofp
teilen in abgebrüdtem 3uftanbe bar.
©ie obere Sfafidjt jeigt, wenn man fit baS ®etvehr
verlängert benlt unb vom Äolben anfängt:
1. ©ie Sttvanjftraube, hier als Straube beS haftens
jur SKufnabme ber culasse mobile, (Vis de la boite de
la culasse). ©iefe Straube greift in ben Staft ein unb
barf beim SluSeinanbemehmen nur um einige ©etvinbe ge=
lodert »erben.
1 *nVig
22
2. ©en $ahn.
3. ©en nad? oben gerichteten ©heil ber eulasse mo-
bile (äufjere glädje be§ ©hlinberä), fowie bie oberen flächen
ber boite.
4. ©ie abgefantete ‘pflädjc ber Patronen = Einlage
(chambre liss4), welche fich etwaß über ben Sauf ergebt
unb auch [tarieren ÄaliberS ift.
5. ©a£ SBifir mit Srabeintfyeilung unb beweglichem
©(fieber nach borne niebergelegt.
6. ©en Änopf jur öanbhabung ber eulasse mobile,
feitwärtä ben Schaft überragenb, ähnlich unferem §ebel.
SKn ber unteren Seite ift ber 2Cbjug§bügel mit ber 2lb=
jugäftange fichtbar.
ftigur 2.
$igur 2. bietet ben £ängenbur<hfchnitt be3 Sdjloffes
unb be« hinteren ©heü^ 9tohr8; ber gufammenhang
be§ SlbjugeS mit Stangenfeber, 9lu& unb §ahn ift erfi<ht=
lieh; ber 2lbjug3bügel umgiebt ben Slbjug, ber burch ben
in ber Slbjugäplatte befinblichen ©ur<hf<hnitt greift, fich an
ba§ 9tobr=@nbe ftüfjt unb jur Unterlage be§ beweglichen
§ebeU bient; baS 9lbjug§ble<h ift bur<h 2 Schrauben an
ber boite unb bem Schaft befeftigt.
©ie inneren Sd^to^theile, in bem ßtylinber ruhenb, finb
beutlüh fWhtbar unb bie eulasse mobile mit allen ihren
23
Siflttr 3.
24
Steilen ju crfenncn; baS ©ewe^r ift in gefegt, ba ber
tete mobile nid>t bis jum Äammermunb üorgefdjoben unb
ber Äautf^uJring nicht bie SBänbe ber chambre liss6
berührt.
Siflur 3.
©ie culasse mobile ift vorgef droben, aber nid£t nach
ber Seite gebre^t, bie tooHftänbige Spannung beS Sewebrä
würbe erft burd) Seitwärtäbreben ber culasse erzeugt
werben; baä r^glement brüdt fi$ barüber folgenber^
wagen au3:
Si l’on veut garder Farme chargee saus faire feu,
il faut mettre le chien au cran de söretfe, ce qui se
fait en tournant le cylindre de droite ä gauche, jus-
qu’ä ce que la plus petite rainure soit vis-ä-vis de la
piäce d’arröt, faire ensuite descendre le chien au fond
de cette fente par l’action du pouce sur la crete qua-
drillde et du premier doigt sur la ddtente et en soute-
nant le chien avec le pouce.
Pour passer de la position du cran de söretd au
cran du bandd, on arme le chien et on rabat le levier
au fond de l’dchancrure.
€5ttU.
Einleitung........................................................3
I. flapitel: Sef^reibungbetSBaffe 5
1. ©ad Stobt.
2. ©ie flammet (boite).
3. ©er SIbjug.
4. ©ie ©cblufiroalje (culasse mobile).
5. ©er ©cbaft.
6. ©ie ©arnitut.
7* ©et Babejiocf.
8. ©ad SJajonnet.
©ie Subefjörjlücfe.
II. flapitel: Sludeinanberneljmen bet SB affe, Baben,
Entlaßen, ßufammenfefcen ber (Seroebreic. 13
1. ©ad Sludeinanbernebmen.
2. ©ad ßufammenfefcen.
3. ©ad Steinigen
a. bed Baufed;
b. bet culasse mobile.
4. Steuifion Der ©eroebre vor bem ©ebiejen.
5. ©ad Baben.
6. ©ad Schienen.
7. Sufammenfefcen bet ©emebre.
8. Sin bie ©eroebre.
©erorbnung über bie Slufberoabrung bet SÄunition im ©efifc
ber Beute........................................................19
©rei Slbbilbungen mit Etflätung .................................20