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• • A Fibel Erstlesewerk für Grundschulen Verlag Ferdinand Kamp Bochum

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Mama M Mama Mama am 6
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I 2 MEINE LIEBE FIBEL 13
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Oma Oma mit Tom 1
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Nina nun malt Nina Ulis Nase 20
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Tim und Uta lesen ein Ei ist im Nest ein Ei ist im © ein Eis am y eine Seite im FT ul _____________ - -j ein Seil am eine Meise ist am üK
Tim und Uta lesen eine Seite im 1 23
A L 24

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Dina das ist Dina Dina ist Heidis Hund halt Dina halt 26
Hund Hase Mund Nase Hut Hand 27
SE. Uli hilft Mama. Mama hilft Oma. Uta hilft Udo
Nina und Udo helfen Fatma. 3 MEINE L EBE FIBEL 29
Ein Elefant, ein Elefant! ruft Martin. Da ist ein Lama! Da sind Affen! 30
Uta und Uli Heidi und Tim alle rennen mit. Rudi holt seinen Roller Ru ra\ . sen rei^ ra rei 31
* au Au 32
Susi und Udo laufen ins Haus und holen Mama Haus laufen Maus laufe Laus lauf laufen 33
w ? w • •••••• 34
1 Was ruft Ute? 1 35
Telefonieren Ute will mit Jna telefonieren. Wie ist die Nummer? 9
□st Jna da? Frau Weil holt Jna ans Telefon Walter Nina Rudi Martin telefoniert mit Tom Udo Lisa Heidi w • ♦ • ♦ • । 37
Susis Mantel Es ist kalt. Susi friert. Sie hat keinen warmen Mantel. Mama kauft Susi einen warmen Mantel und ein Kleid. Susi ist froh.
k lufen
Schuhe kaufen Oma und Ute wollen Schuhe kaufen. Schon sind sie im Laden. Schuhe aus — Schuhe an. Schuhe an — Schuhe aus. Ute will nur die roten Schuhe, die roten aus dem Schaufenster So, da sind sie schon. Ute kann darin laufen. Oma kauft sie. sch Sch 40
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a aaaaa eaoaaa a a c aaa a ea tat« • •aa11 e qae
Du, Bert, halt mal die Wurst! Sabine kauft eine Wurst und eine Scheibe Brot. Bello, Bello, meine Wurst, meine Wurst! ö © 4 C < 4 Wurst Durst rot B ot hier Bier 43
I Vater Vater ist noch nicht da. Wo bleibt er nur? Vielleicht ist viel Verkehr. Vielleicht ist dichter Nebel. Vielleicht hat er sich verfahren. Vater, endlich! Was war nur los? • f ••••# ••••••• 44
4 MEINE LIEBE FiBEL 45
Nach der Schule Wo ist der Schlüssel? rt Soll er Soll er Soll er Überall sucht Niko. Niko holt alle Bücher aus der Tasche. a • u U Nein, der Schlüssel ist nicht da. Was soll Niko nun tun? vor der Tür warten ? noch einmal in die Schule laufen? Nina besuchen? 46
sucht überall Niko Schlüssel Schüssel Tisch Tasche Bücher g Tücher A
Bert kauft ein Mutter ist noch nicht da. Bert soll einkaufen. Mutter möchte: Milch 1 Nudelm \ Salat 1 öl 4 Brötchen \ Bert holt die Tasche und rennt los.
Er kauft Milch und Nudeln, Salat und Öl. So, was fehlt noch? War es nicht etwas mit B? Bert schaut sich um. Waren es Bohnen, Bonbons oder Butter? Bert kauft eine Tüte Bonbons. 49
Am Abend Anne kann nicht schlafen. Keiner ist da. Anne macht das Licht an. Sie holt das Äffchen ins Bett. Anne kann immer noch nicht schlafen. Sie holt den Bären ins Bett. Da läutet das Telefon. Das ist sicher die Mama. Anne hebt ab und ruft: „Jch schlafe schon!“ Dann läuft sie schnell wieder ins Bett. * * ta A *. .. Ä X “ a a au au „ 50
Bälle Affe Äffchen Aste Bäumchen Baum Bäume Maus Mäuse Maus Mäuschen 51
Geburtstag Vielleicht Blumen oder eine Tafel Schokolade? Gisela und Udo holen ihr Geld aus der Dose Morgen hat Mutter Geburtstag Gisela und Udo überlegen, was sie ihr schenken könnten. G 52
Das sind die Geschenke! 53
Sag immer: Jch auch T Och war einmal im Zoo. Da habe ich viele Tiere gesehen. Och auch. Och auch. Och bin zu den Giraffen gegangen. Och auch. Och bin zu den Tigern gegangen. Och auch. Och bin zu den Affen gegangen. Och auch. Ein Affe hat ein dummes Gesicht gemacht. Och auch. Wer erfindet noch eine Geschichte? Och war einmal im Zirkus... Och war einmal im Kaufhaus... Och war einmal in der Schule... e • ••••••••••••<• • •••••
Lustige Tiere 55
Stefan füttert die Vögel Die ganze Nacht hat es geschneit, auf das Dach, auf die Bäume, im Garten. Alles ist weiß. st St ß
jasiuy Die armen Vögel! Sie finden draußen kein Futter mehr Er hat schwarze Federn, einen langen gelben Schnabel und braune Beine. Stefan zieht seine Stiefel an und bringt Körner ins Vogelhäuschen An den Baum hängt er einen Ring für die Meisen. 57
Peter kocht Pudding Wer essen will, muß kochen können! V2 Liter Milch 1 Prise Salz 2 Eßlöffel Zucker 1 Päckchen Puddingpulver Ul .(1 Peter liest. 1 Ob er das Rezept " einmal ausprobieren soll?
Peter bindet eine Schürze um. Er stellt Milch auf den Herd. Er gibt etwas Salz hinzu und läßt die Milch kochen. Peter löst das Puddingpulver auf und rührt es in die kochende Milch. Da wird aus der Suppe ein dicker Brei Ob der Pudding wohl schmeckt? Peter leckt am Löffel. Hiii — der Pudding schmeckt aber komisch! 59
Doktor Jonas Ost jemand im Wartezimmer? Doktor Jonas schaut nach. O jemine, so viele sind krank! Die Puppe Jutta hat den Arm gebrochen. Sie bekommt einen Verband. Der Bär hustet. Jonas verschreibt Hustensaft.
Dem Hasen tun die Ohren weh Jonas schreibt Watte auf Er soll weiterschlafen Der Doktor ist auch müde sagt Jonas Ja, und der Esel? Der ist immer müde 5 MEINE HEBE Fibel 61
--------' Kemal und Niko Kemal und Niko verstehen sich gut. Morgens gehen sie zusammen in die Schule. Nachmittags spielen sie gemeinsam, am liebsten Fußball. Das macht Spaß! sp 62
Zwei Sprachen Kemal kann zwei Sprachen sprechen deutsch und türkisch. Wenn er mit seinen Freunden Eugen, Niko, Ona und Ali spielt, spricht er Deutsch. Daheim spricht er Türkisch. Türkisch Eugen und Ona können auch schon in zwei Sprachen zählen: eu bir ihi $ uc * dort bes Deutsch g eins zwei drei vier fünf
Minni sagt: „Alles soll anders heißen.“ Minni heißt nicht mehr Minni, sondern Pfennig. Stefan heißt jetzt Pferd. Der Stuhl heißt jetzt Brötchen, der Tisch heißt jetzt Katze. Pfennig sitzt mit dem Pferd auf dem Brötchen an der Katze. V ,1 r 0 c 0 <> u Q O • • • • pf Pf tz I • • • •• • • • m _ _ _ _• 64
Was ist das? Ein Kopf so groß wie eine Badewanne.^, Vorne dran eine Gießkanne, w Ohren wie eine Bratpfanne, auch eine lange Gabel dabei. Rat mal, was das für ein Ungeheuer sei
Es war einmal eine kleine Hexe die war erst 127 Jahre alt, und das ist für eine Hexe noch gar kein Alter. Die kleine Hexe hatte einen Raben der alles sprechen konnte. Das war der Rabe Abraxas. Jeden Tag übte die kleine Hexe im Hexenbuch. • t * d otet Heute übte sie gerade das Regenmgchen. Der Rabe Abraxas saß neben ihr und war sehr unzufrieden. X x 66
Er krächzte: a t „Du sollst Regen machen,\ ~ , und was hext du ? Beim ersten Mal weiße Mäuse, beim zweiten Mal Frösche und beim dritten Mal Tannenzapfen. Och bin gespannt, ob du endlich mal einen richtigen Regen fertig bringst.“ 67
Rate, was das ist! Es knmmt ans npm Snhnrnstö n Quark Quadrat Qualm Quartett qu Qu 68
Yüksel Christina Charlotte Christian Lydia Rainer f Nicola •c«'. Carola Betty Tommy £ 3 0 $ 4b * Ch ai <5 69
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Ein jeder 71
MF1 ' Julia geht in den Zirkus Julia darf in den Zirkus gehen. Die Nummer mit den Clowns gefällt ihr am besten. Der große Clown heißt Popone. Der kleine Clown heißt Popkorn. Popone ist Popkorns Vater. Popone nimmt Popkorn auf die Schulter und klettert eine Leiter hinauf. Der kleine Clown fällt zwischen den Sprossen der Leiter durch. Er kugelt wie eine Nuß am Boden, steht auf, wirft eine Kußhand, lacht. 72
Nach der Vorstellung trifft Julia den kleinen Clown. Er sitzt vor dem Zirkuswagen und bläst auf einer winzigen Trompete. „Deine Nummer war die beste!“ sagt Julia. 73
Am Morgen sitzen die Kinder vor ihren 1 Heften und schreiben. ruft die Lehrerin. Da klopft „Herein!“ Popone und Popkorn treten ins Klassenzimmer. Frau Löhner spricht mit Popone. „Bravo!“ rufen die Kinder. Dann sagt sie: „Popkorn, der kleine Clown, ist unser neuer Schüler!“ r 74
Pause 0 Jn der Pause rufen die Kinder: „Popkorn, spiele uns etwas vor!“ Popkorn drückt sein Hütchen ins Genick. Er holt seine Trompete aus der Tasche, die ist nur so lang wie ein Bleistift. Dann macht er einen Handstand auf dem Pult von Frau Löhner und spielt eine lustige Melodie. 75
Popkorn zaubert An der Tafel steht das Wort Popkorn zaubert das H weg und verändert das Wort mit anderen Buchstaben. Maus Laus 76
„Oh, das ist nicht schwer!“ ruft Uli. „Och verzaubere auch ein Wort!“ Er kommt an die Tafel und schreibt Kind Nun wollen andere Kinder auch zaubern Sie versuchen es mit vielen Wörtern: 6 MEINE LIEBE FlBEl.
Eine Reimgeschichte n. Elisabeth Stiemert Eine Mutter ist mit ihrem Kind in der Küche gewesen. Die Mutter hat Milch auf dem Herd gekocht, und das Kind wollte während der Zeit ein Spi^l machen. Die Mutter hat immer ein Wort gesagt, und das Kind hat dazu einen Reim gesucht. „Der Ball“, hat die Mutter gesagt. „Der Knall“, hat das Kind laut gerufen. „Die Vase“, hat die Mutter gesagt. „Der Hase“, hat das Kind laut gerufen. „Der Witz“, hat die Mutter gesagt. „Der Fritz“, hat das Kind laut gerufe „Der Himmel“, hat die Mutter gesagt. „Der Schimmel“, hat das Kind laut gerufen „Das Haus“, hat die Mutter gesagt. „Die ... Angeführt! Angeführt! „Die Milch!“ hat das Kind laut gerufen. „Die Milch kommt aus dem Topf!“ An die hatte die Mutter überhaupt nicht mehr gedacht, weil ihr das Spiel so viel Spaß gemacht hat. 78
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3m Garten bauen Minni, Michel und Suse ein Sie dürfen im Zelt schlafen. Nachts kommt ein Gewitter. Papa will Minni, Michel und Suse ins Haus holen. Aber sie wollen im Zelt bleiben. Zusammen haben sie keine Angst, nur Papa ist bei Nebel und Glatteis mit dem Auto unterwegs. Mama hat Angst. Minni spielt mit Mama viele Spiele.. Sie läßt Mama immer gewinnen, fl bis Papa wieder zu Hause ist., I Margret Rettich * . 81
Manchmal wäre ich gern Manchmal wär ich gern ein Elefant. Och bin schrecklich schwer und groß, und wenn ich mich irgendwo hinsetze, dann kann mich keiner mehr wegschieben. Am Morgen setze ich mich vors Schultor, dann muß die Schule ausfallen, weil keiner in seine Klasse kann. Manchmal wär ich gern ein Erfinder. Och erfinde dann wichtige Sachen gegen den Krieg und gegen den Hunger und gegen Krankheiten. Aber ich erfinde auch lustige Dinge für mich selbst: 3m Sommer baue ich eine automatische Eimerdusche zur Abkühlung. Wenn es heiß wird, zieh ich einfach an der Schnur.
Manchmal wär ich gern ein Tiger. Mein kleiner Bruder Simon darf dann immer auf mir reiten. Wenn der Simon in der Nacht Angst hat, dann schlüpf ich zu ihm ins Bett und beschütze ihn. Er kuschelt sich an mein Fell, und ich erzähle ihm eine Geschichte aus dem Dschungel. Erhard Dietl 83
Jrina Korschunow Steffi hat einen Luftballon Steffi hat einen Luftballon. Er ist rot und hat ein aufgemaltes Gesicht und wackelt im Wind hin und her. „Du mußt den Bindfaden ganz festhalten“, sagt der Vater. „Sonst fliegt dein Ballon weg.“ Steffi glaubt das nicht. Vorsichtig läßt sie den Bindfaden los, nur ein bißchen, nur ganz kurz. Und schwupp, fliegt der Ballon davon. „Mein Luftballon!“ schreit Steffi. Sie will nach dem Bindfaden greifen. Aber der Luftballon ist schon zu weit weg. Steffi fängt an zu weinen. „Mein Luftballon! Och will meinen Luftballon wiederhaben.“ Der Vater nimmt Steffi auf den Arm. „Sei nicht traurig“, sagt er. „Dem Luftballon macht es sicher Spaß. Der kann jetzt fliegen, immerzu fliegen.“ Steffi hebt den Kopf. Der Luftballon schwebt hoch oben in der Luft. Er ist nur noch ein roter Punkt am Himmel. 84
„\No fliegt er denn hin?“ fragt Steffi. „Zu den Wolken“, sagt der Vater. „Und immer noch weiter.“ „Zu den Sternen?“ fragt Steffi. „Und zum Mond?“ „Vielleicht“, sagt der Vater. „Und irgendwann landet er wieder, in einem Garten oder auf einer Wiese. Und dann kommt so ein kleines Mädchen wie du und findet ihn, und der Luftballon sagt: .Schöne Grüße von Steffi!““ „Der Luftballon kann gar nicht sprechen“, sagt Steffi. „Stimmt“, sagt der Vater. „Das war auch bloß so eine Luftballongeschichte, damit du nicht mehr traurig bist.“ „Erzähl mir noch eine Luftballongeschichte!“ sagt Steffi. „Heute abend. Vor dem Einschlafen“, sagt der Vater. 85
Die Pusteblume Diese Blume hat viele Namen. Sie heißt Maiblume oder Kuhblume oder Pusteblume. Maiblume heißt sie, weil sie schon im Mai blüht. Kuhblume heißt sie, weil die Kühe sie fressen. A • Und Pusteblume? Wenn ihre gelben Sterne abgeblüht sind, bleibt ein kleines Polster auf dem hohlen Stengel. Jn dem Polster stecken die Samen. Jeder Samen hat einen luftigen Schirm zum Fliegen. Wenn der Wind sie hochpustet, dann schweben winzige Fallschirme durch die Luft. Wo sie landen, wächst eine neue Pusteblume. Vielleicht kennst du noch einen Namen für diese Blume? 86
Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Der Frühling bringt Blumen, der Sommer bringt Klee, der Herbst, der bringt Trauben, der Winter bringt Schnee. V-.J 87
Die Geschichte vom schönen neuen Schmetterling Einmal ist ein Schmetterling aus einem Loch in der Mauer gekrochen, ein ganz neuer Schmetterling. Er hatte wunderschöne bunte Flügel, aber er ist nicht fortgeflogen, er ist auf der Mauer sitzen geblieben. Die anderen Schmetterlinge sind an ihm vorbei geflogen, der Wind hat sie getragen, und sie haben sich Honig von den Blumen geholt. Aber der neue Schmetterling hatte Angst vor dem Die Bienen sind um ihn herum gesummt, die Mücken haben um ihn herum getanzt, und die dicke Hummel ist über ihm durch die Luft gebrummt. Fliegen, f
Aber der neue Schmetterling hatte immer noch Angst vor dem Fliegen. Seine schönen Flügel haben gezittert, er hat die Fühler aus seinem Kopf weit ausgestreckt, und mit den Beinen hat er sich an der Mauer festgehalten. Aber da ist der Wind gekommen. Er hat den schönen neuen Schmetterling einfach aufgehoben und hoch in die Luft getragen. Da mußte der Schmetterling fliegen, da konnte er auf einmal fliegen, und da wollte er nur noch fliegen und fliegen, so herrlich war das! Ursula Wölfel 89
Trarira, der Sommer, der ist da Trarira, der Sommer, der ist da! Wir wollen in den Garten, woll’n auf den Sommer warten! Ja, ja, ja, der Sommer, der ist da! Trarira, der Sommer, der ist da! Wir wollen in die Hecken und woll’n den Sommer wecken. Ja, ja, ja, der Sommer, der ist da! Trarira, der Sommer, der ist da! Der Sommer hat gewonnen, der Winter hat verloren. Ja, ja, ja, der Sommer, der ist da! Lied aus der Rheinpfalz
Jf c < 'T'* 1 Q - 1 Och bringe die Blumen zum Blühen -. z. 4- & *>y_ sTjL Denkt nicht, es steht keiner dahinter, x 'C und der Sommer kommt ganz von allein, X_ da ist einer, der den Sommer in Schwung bringt, ' wie könnte sonst alles voll Blumen sein? * Jch bringe die Blumen zum Blühen, ich mache die Kuhweide grün, der Sommer, der ist jetzt gekommen, \ öl, denn ich brachte den Schnee zum Vergehn. JÄ iJw f /ÄT" V £_] ar Angelika Kutsch J)^ F\ Jj 1 O xpä x< V । ,x V 15 ^'^1/ ® - 91
Dornröschen Dornröschen schläft. das Feuer im Herd, der Braten im Topf, \ 1B ' Und alle, alle schlafen mit: der König und die Königin, die Pferde im Stall, die Hunde im Hof, die Tauben auf dem Dach, die Fliegen an der Wand, und der Koch, der den Küchenjungen gerade an den Haaren ziehen will. Auch der Wind schläft ein. Und auf den Bäumen vor dem Schloß regt sich kein Blättchen mehr. 92
Altes Spiellied 2. 5. 8. 7 MEINE LIEBE FiSEL Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind, schönes Kind. Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind. Dornröschen, nimm dich ja in acht ... Da kam die böse Fee herein ... Dornröschen, schlafe hundert Jahr ... Da wuchs die Hecke riesengroß ... Da kam ein junger Königssohn ... Dornröschen, wache wieder auf ... Da feiern sie das Hochzeitsfest ... Da jubelte das ganze Volk ... 93
Laternenlied 1 l Och hab’ eine feine Laterne, die leuchtet so hell in die Nacht. Am Himmel alle Sterne sind auch schon aufgewacht. Laternenlicht, verlösch’ noch nicht, Laternchen, leuchte hell! leuchte hell! 3ch trag’ meine feine Laterne ganz ruhig vor mir her; ich hab’ sie ja so gerne, sie wird mir nicht zu schwer. Laternenlicht, verlösch’ noch nicht, * Laternchen, Lied verfaßt von Horst Weber
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Ein Geschenk für den Nikolaus Es ist Sommer. 3m Garten blühen noch die Blumen. Aber der Nikolaus denkt schon an den Winter. Wenn der Herbst kommt, arbeitet er bis spät in die Nacht. Er sägt, hämmert, leimt und malt. Der November ist da. 3st der Mantel noch in Ordnung? Oh, da ist ein Loch im Sack, und am Schlitten fehlt ein Brett! Am 5. Dezember macht sich der Nikolaus auf den Weg. Sein Schlitten ist bis oben vollgepackt. Er muß zu vielen Leuten. Es ist kalt, und im Wald liegt Schnee. So kommt er nur langsam vorwärts. Überall warten schon die Kinder. Manche haben ihre Stiefel vor die Tür gestellt. Andere sehen ungeduldig aus dem Fenster. Wo er bloß bleibt? Peter, Tina und Anne finden, daß die Zeit viel schneller vergeht, wenn man bastelt und malt. 3hren schönsten Stern packt Anne in ein Päckchen. Da klingelt es ... Draußen hört man schwere Schritte. Die Tür geht auf. Da steht der Nikolaus plötzlich mitten im Zimmer. Allen ist ein wenig bang. Was will er mit der Rute? Er holt sein großes Buch. Daraus liest er vor, was er über Tina, Peter und Anne weiß. Dabei poltert er ein wenig.
Endlich holt er die Geschenke aus dem Sack. Anne findet, der Nikolaus sieht ein bißchen wie Opa aus. Peter, Tina und Anne packen alles aus. „Oh, mein Kran ist wieder heil!“ ruft Peter. Annes Kasperl hat ein neues Kleid, und Tina freut sich über den Bezug fürs Puppenbett. „Auf Wiedersehen!“ sagt der Nikolaus. „Vielen Dank!“ rufen die Kinder. Er geht zur Tür. Anne läuft hinter ihm her. „Halt, Nikolaus!“ sagt sie. „Das ist für dich!“ Der Nikolaus sieht auf Annes Päckchen. Seine Stimme ist viel leiser als vorher. „Ein Geschenk für den Nikolaus?“ fragt er. „Das ist mir in hundert Jahren noch nicht passiert!“ Ursel Scheffler 97
Stern über Bethlehem Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg, führ uns zur Krippe hin, zeig, wo sie steht,, leuchte du uns voran, bis wir dort sind.

Vom Osterhasen, der im Sommer kam Stell dir vor — es war einmal ein Häschen, das hat den Ostermorgen verschlafen. Am liebsten lag das Häschen hinter seinem Lieblingsbusch und schlief — tagaus, tagein. Wenn alle anderen Osterhasen fleißig waren und schöne bunte Eier malten, die dann in große Körbe verpackt wurden, wenn Farben gerührt, Pinsel gespitzt, Muster entworfen, Eier sortiert, Schleifen gebunden wurden, dann schlief es, als hätte es überhaupt nichts zu tun. Weil nun die anderen Hasen es immer auslachten und „Langschläfer“ nannten, nahm sich das Häschen vor: Den Ostermorgen verschlafe ich ganz bestimmt nicht! Diesmal will ich der allererste sein. Es kaufte sich einen großen, dicken, lauten Wecker. Den stellte es auf Punkt vier Uhr, und dann legte es sich neben seinen Eierkorb und schlief ein. 3m Schlaf aber fiel eines seiner langen Ohren auf die Glocke. Und so konnte der Wecker am Ostermorgen nicht läuten. Die Sonne schien, alle Vögel sangen, alle Blumen blühten, alle Osterhasen machten sich auf den Weg zu den Kindern, nur unser Häschen schlief. Es schlief auch noch, als die Kinder ihre Eier längst gegessen hatten und die Ostersonne hinter den Bergen untergegangen war. Es schlief und schlief und schlief bis tief in den Sommer hinein. 100
Annegert Fuchshuber Dann aber kam eines Tages eine dicke, schwarze Fliege, die setzte sich dem Häschen aufs Ohr, S um ein bißchen auszuruhen — s und das kitzelte! < Das Häschen zuckte im Schlaf mit dem Ohr und der Wecker rasselte los, ganz schrecklich laut! J Das Häschen wachte auf, " packte seinen Korb und lief davon, so schnell es nur konnte. Diesmal wollte es ganz bestimmt der allererste sein! A( Was denkst du, so schnell hatte das Häschen seine Eier noch nie versteckt: Beim Bauern Zirngiebl für den kleinen Franzi und bei Familie Oberweiler im Garten für die brave Hanni und bei Hinterholzers im achten Stock für den kleinen Peter. Dann hoppelte das Häschen zufrieden heim und legte sich schlafen: Diesmal war es wirklich der aller-allererste gewesen. Nicht einen einzigen Osterhasen hatte es unterwegs getroffen! Die Vögel auf den Bäumen, die Katzen auf dem Fensterbrett und die Hunde in der Hütte wunderten sich. Als die Kinder aufwachten, staunten sie sehr: Mitten im Sommer war der Osterhase gekommen — welche Freude! 101
Jnhaltsverzeichnis Seite 3m Klassenzimmer u U 2 Auf dem Schulhof l i 4 Mama a m M 6 3m Straßenverkehr 8 Uta und Tim t T 10 Susi s S 12 Die Bremer Stadtmusikanten e E 14 Oma 0 O 16 Susis Dose d D 18 Nina malt n N 20 Tim und Uta lesen ei Ei 22 „Wörterwiese“ A 1 3 24 Dina h H 26 Alle helfen f F • 28 Der Zirkus kommt r R » i 30 Ein Unfall au Au 32 Was ist los? w W ? • 34 Telefonieren ie 36 Susis Mantel k K 38 Schuhe kaufen sch Sch 40 An der Bude b B 42 Vater ch V V 44 Nach der Schule ü Ü 46 Bert kauft ein ö Ö 48 Am Abend ä äu A Au 99 50 Geburtstag g G 52 Sag immer: 3ch auch z Z 54 Stefan füttert die Vögel ß st S1 56 Peter kocht Pudding ck p p 58 Doktor Jonas j 3 60 Kemal und Niko sp Sp 62 Zwei Sprachen eu Eu 63 Alles soll anders heißen tz pf Pf 64 Was ist das? 65 Die kleine Hexe X X 66 Rate, was das ist! qu Qu 68 Namen ai c y C Ch Y 69 102
______________________________________________________________________________Seite Popkorn, der Buchstabenclown____________________________________________________70 Zirkus Pinelli__________________________________________________________________71 Julia geht in den Zirkus________________________________________________________72 Popkorn, der neue Schüler 74 Popkorn zaubert 76 Eine Reimgeschichte__________________________________________________________78 Minni-Geschichten____________________________________________________________80 Manchmal wäre ich gern_______________________________________________________82 Steffi hat einen Luftballon__________________________________________________84 Die Pusteblume_______________________________________________________________86 Es war eine Mutter___________________________________________________________87 Die Geschichte vom schönen neuen Schmetterling_______________________________88 Trarira, der Sommer, der ist da______________________________________________90 Jch bringe die Blumen zum Blühen_____________________________________________91 Dornröschen 92 Dornröschen war ein schönes Kind 93 Laternenlied_______________________________________________________________94 Ein Geschenk für den Nikolaus______________________________________________96 Stern über Bethlehem 98 Vom Osterhasen, der im Sommer kam 100 103