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ISBN 5-89815-448-5
9 785898 I54486
LEKTÜRE FÜR KjNDLR j
Deutsch
DIE ALTE
UND IHR FERKEL
Die Alte
und ihr Ferkel
CTapyiiiKa
n nopoceHOK
KAPO
CaHKT-neiepöypr
2005
XQK 372.8
BBK 81.2 HeM — 93
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C 77 CTapyniKa w nopoceHOK: Knuira HTeHnq Ha
HeweuKOM fl3biKe. — Cn6.: KAPO, 2005. — 56 c.,
nri. — (HTeHi/ie /w fleTen).
ISBN 5-89815-448-5
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YflK 372.8
BBK 81.2 HeM — 93
ISBN 5-89815-448-5
© KAPO, 2005
Contents
Die Alte und ihr Ferkel................3
Wortschatz
_ inmal kehrte eine alte Frau
die Küche aus1 und fand2
einen krummen Pfennig.
1 kehrte die Küche aus — noßMeTa/ia KyxHK)
2 fand — npoiu. BpeMz orrnar. finden
4
„Ein krummer Pfennig!“ - sagte
sie. „Das bedeutet ein glücklicher
Zufall1! Aber was soll ich damit
machen?2“
1 ein glücklicher Zufall — cnacTjinBbiid cnyHaPi
2 Ho HTO MHe C Hl/IM aenaTb?
6
„Ich weiss, was ich mache!“, sagte
die Alte,“ ich gehe zum Markt und
kaufe ein Ferkel.“
So ging1 sie zum Markt. Und dort
hatte sie Glück2, weil sie ein Ferkel
nur für einen Pfennig3 kaufte.
1 ging — npoui. BpeMn ot mar. gehen
2 hatte sie Glück — ew noßeajio
3 nur für einen Pfennig — Bcero 3a oamh n^eHHwr
8
Glücklich ging sie mit ihrem
Ferkel nach Hause und kam zum
Zaun.1
Das Ferkel saß2 und konnte3 nicht
springen.
1 kam zum Zaun — noßoiima k saßopy
2 saß — npouj. Bpeiv& ot rnar. sitzen
3 konnte — npouj. Bpeiv& orrfiar. können
10
Die Alte sagte ihrem Ferkel:
“Ferkel, Ferkel! Springe über den
Zaun1 oder ich werde heute nach
Hause nicht kommen.“2 Aber das
Ferkel wollte3 über den Zaun nicht
springen.
1 über den Zaun — nepes saöop
2 ...oder ich werde heute nach Hause nicht
kommen. — ...mjiw a He floßepycb ceroflHfi ,qo flOMa.
3 wollte — npouu. Bpewz orr/iar. wollen
12
So ging die Alte den Weg entlang
nach Hilfe zu suchen.1
Bald kam sie zu einem Hund und
sagte ihm:
„Hund, Hund! Beiße das Ferkel!2
Das Ferkel will über den Zaun
nicht springen und ich kann nach
Hause nicht gehen.“
Aber der Hund wollte das Ferkel
nicht beißen.
1 Torfla nouina CTapyaiKa noflopore wcxaTb homoium.
2 floKycaid nopocem<a!
14
So ging die Alte den Weg entlang
nach Hilfe zu suchen.
Bald kam sie zu einem Stock und
sagte ihm:
„Stock, Stock! Schlage den Hund!1
Der Hund will das Ferkel nicht
beißen,
das Ferkel will über den Zaun nicht
springen und ich kann nach Hause
nicht gehen!“
Aber der Stock wollte den Hund
nicht schlagen.
1 flößen coßaKy!
16
So ging die Alte den Weg entlang
nach Hilfe zu suchen.
Bald kam sie zum Feuer:
„Feuer, Feuer! Verbrenne den
Stock!1
Der Stock will den Hund nicht
schlagen,
der Hund will das Ferkel nicht
beißen,
das Ferkel will über den Zaun nicht
springen
und ich kann nach Hause nicht
gehen!“
Aber das Feuer wollte den Stock
nicht verbrennen.
1 Coxrn naJiky!
18
So ging die Alte den Weg entlang
nach Hilfe zu suchen.
Bald kam sie zum Wasser und sagte:
„Wasser, Wasser! Lösche das Feuer!1
Das Feuer will den Stock nicht ver-
brennen,
der Stock will den Hund nicht
schlagen,
der Hund will das Ferkel nicht
beißen,
das Ferkel will über den Zaun nicht
springen und ich kann nach Hause
nicht gehen.“
Aber das Wasser wollte das Feuer
nicht löschen.
1 riOTyLUM orOHb!
20
So ging die Alte den Weg entlang
nach Hilfe zu suchen.
Bald kam sie zu einer Kuh.
„Kuh, Kuh! Trinke das Wasser!1
Das Wasser will das Feuer nicht
löschen,
das Feuer will den Stock nicht
verbrennen,
der Stock will den Hund nicht
schlagen,
der Hund will das Ferkel nicht
beißen,
das Ferkel will über den Zaun nicht
springen und ich kann nach Hause
nicht gehen! “
Aber die Kuh wollte das Wasser
nicht trinken.
1 Bbinew BOßy!
22
So ging die Alte den Weg entlang
nach Hilfe zu suchen.
Bald kam sie zu einem Fleischer und
sagte:
„Fleischer! Fleischer! Töte die Kuh1!
Die Kuh will das Wasser nicht trinken,
das Wasser will das Feuer nicht löschen,
das Feuer will den Stock nicht
verbrennen,
der Stock will den Hund nicht schlagen,
der Hund will das Ferkel nicht beißen,
das Ferkel will über den Zaun nicht
springen und ich kann nach Hause nicht
gehen.“
Aber der Fleischer wollte die Kuh
nicht töten.
1 Töte die Kuh! — 33. 3apext KOpOBy!
24
So ging die Alte den Weg entlang nach
Hilfe zu suchen.
Bald kam sie zu einer Peitsche und sagte:
„Peitsche! Peitsche! Schlage1 den
Fleischer!
Der Fleischer will die Kuh nicht töten,
die Kuh will das Wasser nicht trinken,
das Wasser will das Feuer nicht löschen,
das Feuer will den Stock nicht
verbrennen,
der Stock will den Hund nicht schlagen,
der Hund will das Ferkel nicht beißen,
das Ferkel will über den Zaun nicht
springen und ich kann nach Hause nicht
gehen.“
Aber die Peitsche wollte den Fleischer
nicht schlagen.
1 Schlage den Fleischer! — 3fl. OrxnecTaw MHCHUKa!
26
So ging die Alte den Weg entlang um
Hilfe zu bitten.
Bald kam sie zu einer Ratte und sagte:
„Ratte! Ratte! Nage an der Peitsche!1
Die Peitsche will den Fleischer nicht
schlagen,
der Fleischer will die Kuh nicht töten,
die Kuh will das Wasser nicht trinken,
das Wasser will das Feuer nicht löschen,
das Feuer will den Stock nicht verbrennen,
der Stock will den Hund nicht schlagen,
der Hund will das Ferkel nicht beißen,
das Ferkel will über den Zaun nicht
springen und ich kann nach Hause nicht
gehen.“
Aber die Ratte wollte an der Peitsche
nicht nagen.
1 Nage an der Peitsche! — Flporphian nneTb!
28
So ging die Alte den Weg entlang um
Hilfe zu bitten.
Bald kam sie zu einem Kater und sagte:
„Kater! Kater! Iss die Ratte!1
Die Ratte will an der Peitsche nicht
nagen,
die Peitsche will den Fleischer nicht
schlagen,
der Fleischer will die Kuh nicht töten,
die Kuh will das Wasser nicht trinken,
das Wasser will das Feuer nicht löschen,
das Feuer will den Stock nicht verbrennen,
der Stock will den Hund nicht schlagen,
der Hund will das Ferkel nicht beißen,
das Ferkel will über den Zaun nicht
springen und ich kann nach Hause nicht
gehen.“
1 Iss die Ratte! — Ctewb Kpticy!
30
Und der Kater sagte ihr: „Gehe
zur Kuh und bringe mir eine
Schüssel Milch,1 so werde ich die
Ratte essen.“2
1 eine Schüssel Milch — mucks mojioks
2 ...so werde ich die Ratte essen. —...Torßa a
cwm icpbicy.
32
So ging die Alte zur Kuh und
fragte nach Milch.
Die Kuh sagte ihr: „Gehe zur
Schober und bringe mir eine
Handvoll Heu,1 so werde ich dir
Milch geben.”
1 eine Handvoll Heu — ropcTb cena
34
So ging die Alte zur Schober um
eine Handvoll Heu zu bitten und
brachte1 das zur Kuh.
Nachdem die Kuh ein wenig Heu
gegessen hatte, gab sie der Alten ein
wenig Milch.2
1 brachte — npow. epeMfi ot rjiar. bringen
2 llocjie Toro ksk Kopoea ctera hcmhofo cena, OHa
flana CTapyniKe HeMHOro MonoKa.
36
Dann brachte die Alte eine
Schüssel Milch zum Kater.
Nachdem der Kater die Milch
aufgeleckt hatte,1
1 riocne Toro kqk kot Bbinnaan bcö mojioko...
38
begann der Kater die Ratte zu essen,1
die Ratte begann an der Peitsche zu
nagen,
1 begann der Kater die Ratte zu essen... — 33. ripn-
HHJlCfl KOT KpbICy eCTb...
40
die Peitsche begann den Fleischer zu
schlagen,
der Fleischer begann die Kuh zu töten,
42
die Kuh begann das Wasser zu
trinken,
das Wasser begann das Feuer zu
löschen,
44
das Feuer begann den Stock zu
verbrennen,
der Stock begann den Hund zu
schlagen,
46
der Hund begann das Ferkel zu
beißen,
das Ferkel sprang sofort über den
Zaun,
48
i
und die Alte kam nach Hause in jener
Nacht!1
1 ...m CTapyiuKa npi/iuma aomom b Ty HOHb!
50
Bonpocbi (Fragen)
1. Wann fand die Alte einen krummen
Pfennig?
2. Was bedeutete es?
3. Was kaufte sie am Markt? Kaufte sie
ein Samowar?
4. Das Ferkel wollte sofort über den
Zaun springen. Ist das richtig?
5. Was sagte die Alte zum Hund (zum
Stock, zum Feuer, zur Kuh, zum
Fleischer, zur Peitsche, zur Ratte)?
6. Wollte der Hund (der Stock, das Feuer,
das Wasser, die Kuh, der Fleischer, die
Peitsche, die Ratte) ihr helfen?
7. Warum wollte der Kater ihr helfen?
8. Der Kater half ihr. Ist es so? Wie
machte er das?
9. Die Alte kam nach Hause in jener
Nacht. Ist das richtig?
52
Cnoßapb (Wortschatz)
die Alte
alt
auflecken
(leckte auf, aufgeleckt)
auskehren
(kehrte aus, ausgekehrt)
bedeuten
(bedeutete, bedeutet)
beginnen
(begann, begonnen)
beißen (biss, gebissen)
bringen
(brachte, gebracht)
dann
ein wenig
entlang (Akk)
essen (aß, gegessen)
das Ferkel
das Feuer
finden (fand, gefunden)
der Fleischer
fragen (fragte, gefragt)
die Frau
geben (gab, gegeben)
gehen
(ging, gegangen)
CTapyujKa
CTapbIM
ni/isaTb,
BblJlM3blBaTb
MeCTM,
noßMCTaTb
3HaHMTb
HaHMHaTb
KycaTb
HGCTM,
npMHOCMTb
FIOTOM
HeMHoro
BßOJlb
ecTb, KyiuaTb
nopoceHOK
oroHb, nnaMH
HaXOAMTb
MACHUK
cnpaLuußaTb
X6HLLI,MHa
AaßaTb
MßTM, XOßMTb
53
glücklich
die Handvoll
helfen (half, geholfen)
das Heu
die Hilfe
der Hund
interessant
der Kater
kaufen (kaufte, gekauft)
kommen
(kam, gekommen)
können
(konnte, gekonnt)
krumm
die Kuh
löschen
(löschte, gelöscht)
machen
(machte, gemacht)
der Markt
die Milch
die Nacht
nagen an (Dat)
die Peitsche
CHaCTTIMBblW
ropcTb, oxanKa
noMoraTb
ceHO
nOMOLLlb
coGaKa
MHTepecHbiid
KOT
Kyni/iTb,
noKynaTb
npnxoflnTb
MOHb, ÖblTb B
COCTOAHMU
Kpi/IBOM, HC-
KpMBJieHHblki
KopoBa
TyLUWTb,
racwTb
ae/iaTb
pbiHOK, öasap
MOJIOKO
HOHb
rpbi3Tb,
nporpbisaTb
nJlGTb, ÖM4,
KHyT
54
der Pfennig
die Ratte
sagen (sagte, gesagt)
schlagen
(schlug, geschlagen)
die Schober
die Schüssel
sitzen (saß, gesessen)
so
sofort
springen
(sprang, gesprungen)
der Stock
suchen (suchte, gesucht)
töten
trinken (trank, getrunken)
verbrennen
(verbrannte, verbrannt)
das Wasser
weil
wie
wissen (wusste, gewusst)
wollen (wollte, gewollt)
der Zaun
nc])eHHnr
(HeivieLiKaa
MOHera)
Kpuica
rOBOpMTb,
cicaaaTb
ÖHTb,
yflapuTb
CTor cena
MMCK3
cwfleTb
TaK
cpaay xe
npbiraTb
nariKa
MCKaTb
yÖMTb
nWTb
cxenb
BOfla
u6o,TaK KaK
KaK
3HaTb
XOTeTb
aaöop, orpafla,
nsropoflb
55
CTapyniKa h nopoceHOK.
noßroTOBKa TeKCTa, npi/ih/ienam/isi w cnoßapb
E.A. TnMO0eeBa
XyaoxHi/iK O.C. CKBopu,OBa
TexHWHecKMM peaaKTop M.B. Ky3Heu,oB
flM3akiH o6jio>kkh E.B. Ycobom
Bnu,eH3M^: BP N- 065644 ot 22 AHBapa 1998 r.
rioAnncano b nenaTb 18.10.2004. 0opMaT7OX1OO1/32.
rapHWTypa Hoefler Text. Bywara oc^ceTHaa. rienaTb o0ceTHa$i.
Yen. nen. n. 2.3. Twpax 2500 3K3. 3ai<as 11.12.
l/l3ja,aTe^bCTBO "KAPO”,
195279, CaHKT-neTepOypr, Luocce PeBomouuM, 88.
OTnenaTaHO c roTOBbixßnano3MTHBOB
b TMnorpac^wM “KAPO”